Forschen an der THD

Innovativ & Lebendig

Institut für Existenzgründung.

Unternehmerisches Denken & Handeln

 

Das Thema Existenzgründung ist seit ca. zwei Jahrzehnten an der THD präsent. Beginnend mit der EXIST II Förderung 2002 hat die Technische Hochschule Deggendorf ihr Profil als unternehmerische Hochschule aufgebaut. 2009 erfolgte die Gründung eines eigenen Institutes für Unternehmensgründung und Entrepreneurship, welches seit 2017 unter der Marke “Startup Campus” in der Lehre und Beratung vermarktet wird. Jährlich über 1.000  Studierende in Lehrveranstaltungen zum Thema Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge, zahlreiche erfolgreiche EXIST-Förderungen für Startup-Teams, ein Unternehmer-MBA, sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Santa Clara University im Silicon Valley Programm belegen dies deutlich.

Das Deggendorfer Modell der Gründerförderung basiert auf einer engen Verzahnung eines Hochschulcampus mit Forschungsprojekten und Entrepreneurship-Lehre. Deshalb liegt der Fokus des Modells auf der Förderung von High-Tech-Gründungen. Dieser Ansatz und die erfolgreiche Arbeit der Hochschule in und für die Region wurden 2010 mit dem Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet.


Leitbild

 

Die THD bzw. das Institut für Existenzgründung hat sich 2017 mit der Marke „Startup Campus“ ein neues Gesicht gegeben. Der Leitsatz „Wecke den Gründer in Dir!“ und das Leitbild besteht darin, die Anlaufstelle bei allen Fragen der Unternehmensgründung zu sein und unterstützt Existenzgründungen und unternehmerische Talente an der Hochschule und begleitet innovative Gründer:innen in allen Phasen (1. Ideenfindung - 2. Planung - 3. Finanzierung - 4. Gründung). Die umfassende Expertise in diesem Fachgebiet ist ein Alleinstellungsmerkmal in der ganzen Region.

 

 

Neben den bislang erfolgreich gewordenen Startups, die mit dem Startup Campus auch in der Öffentlichkeit in Verbindung gebracht werden, gilt es durch eine Qualitätsoffensive weiter zu wachsen. Das Engagement des Startup Campus zeichnet sich vor allem durch die unbürokratische Betreuung sowie durch die Vernetzung in der Region aus. Daneben wird der für Gründungsinteressierte so wichtige Kreativitätsprozess durch verschiedene Angebote (Ideations, Hackathons, Design Thinking Workshops, …) ermöglicht. Gemeinsam mit Mentor:innen und dem Gründernetzwerk wird die stetige Verbesserung und Konkretisierung ermöglicht, so dass sich die THD als unternehmerische Hochschule etabliert.

Zahlreiche Eigenschaften zeichnen den Startup Campus aus. Insbesondere liegt die Qualität und Kompetenz in der nachhaltigen Vermittlung von Knowhow im modernen Entrepreneurship, der wissenschaftlichen Methoden sowie der Beratung und Qualifizierung von gründungsinteressierten Studierenden, Absolvent:innen, Mitarbeiter:innen und Startups. Zudem werden der Kreativitätsprozess und die wissenschaftliche Entwicklungsarbeit in den Räumlichkeiten gefördert.

Das Team des Startup Campus ist vertrauensvoller Ansprechpartner bei allen Fragen der Unternehmensorganisation. Auch bei Fachthemen, wie der Finanzierung, kann kompetenter  Expertenrat angeboten werden. Durch das ausgeprägte Gründer- und Unternehmernetzwerk werden neben den hochschulinternen Mentor:innen (Professor:innen, wissenschaftliche  Mitarbeiter:innen,  Verwaltungsmitarbeiter:innen, u.v.m.) auch externe Mentor:innen wie THD-Alumni aus der Praxis vermittelt. Hierbei wird nicht nur Fachwissen, sondern auch ein kaufmännisches Werteverständnis vermittelt.


Projekte

 

Aktuelle Projekte

 

 

Abgeschlossene Projekte

Startup Lab

 

Hier bieten wir Gründer:innen, oder solchen, die es noch werden wollen, ausreichend Platz für inspirierende Gespräche und Diskussionen. Startup Teams haben die Möglichkeit unsere Büroräume, den Co-Working Space und den Seminarraum zu nutzen. Eine moderne Technikausstattung, Konferenzsysteme, Greenwall und noch vieles mehr stellen wir hierbei zur Verfügung. Außerdem bieten wir  Zugang zu vielen Büchern rund um das Thema Gründen.

Die besten Ideen entstehen häufig in einer kreativen Arbeitsatmosphäre. Auch hierfür haben wir gesorgt. Z.B. kann eine kurze Dart-Einheit als kreative Pause genutzt werden, um den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Neue Energie tanken kann man auch jederzeit gerne in unserer Küche.

Haben auch Sie eine Idee für ein eigenes Startup? Dann kommen Sie zu uns ins Startup Lab im ITC2 (D2, 2. Stock).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

Buchung Seminarraum (ITC2, D2, 2.33)
Für eine Buchung des Seminarraums schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an startupcampus@th-deg.de


Aktuelles

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut und unterstützt Studierende in den verschiedensten Phasen der Existenzgründung. Auch wenn es darum geht, die enstehenden Startups bekannter zu machen und deren Netzwerk aufzubauen. Am 27. Oktober lädt der Startup Campus der THD zur virtuellen Veranstaltung „meet the team“ ein. Jeweils 15 Minuten erzählen die Gründerteams über ihre Geschäftsidee und wollen dann gerne in den Austausch mit dem Publikum gehen.

Unter anderem stellt sich das Team ti4f vor. Ti4f ist über ein Gründerstipendium an der TH Deggendorf gefördert worden und hat bereits eine Firma gegründet. Das dreiköpfige Team sucht zum Beispiel noch nach einem strategischen Partner oder Investor. Thomas Brunner, Constantin Vogel und Hamidreza Abolpourmoshizi entwickeln eine durchgängig digitalisierte Prozesskette in der Unikatfertigung. 
Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober um 16 Uhr und findet via Zoom statt. Nicht nur Studierende, Mitarbeiter und Partner-Unternehmen der Hochschule können teilnehmen, sondern alle, die sich für das Thema Existenzgründung interessieren. Eine Anmeldung ist über die Seminarplattform der THD möglich: www.th-deg.de/seminare. Der Zoom-Link wird im Nachgang verschickt.

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Wem der Gedanke eines eigenen Unternehmens gefällt, aber noch nicht so recht weiß, was die Geschäftsidee sein könnte, muss diesen Traum nicht gleich aufgeben. Wie Studierende erste Schritte zum eigenen Startup machen können, zeigte der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei der GROW Gründerwerkstatt. In dem 5-tägigen Seminar Ende September entwickelten Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen Konzepte für Gründungsideen mit Innovationspotential. Mit dabei waren die Hans Lindner Stiftung und die primeAcademy, die auf dem Gebiet Entrepreneurship erfahren sind.

Im Theorieteil der Gründerwerkstatt lernten die Studierenden, wie sie ihre eigene Geschäftsidee entwickeln können und was dabei wichtig ist. Zum Beispiel ihre eigenen Kompetenzen und die anderer einzuschätzen, welche Kreativitätstechniken dabei helfen und wie sie sich im Team weiterentwickeln. Die Veranstaltungswoche war dann dazu da, Teams zu bilden, Konzepte zu entwickeln und am Ende eine geladene Jury davon zu überzeugen. Am besten gefiel die Idee einer mechanischen Meerwasserentsalzungsanlage des Teams FLOAT. Alle Teams, die an der Gründerwerkstatt teilnahmen, haben die Chance, sich auf das exklusive Förderprogramm "Kickstart Inkubator" zu bewerben. Der Startup Campus steht den Gründungsinteressierten dabei beratend zur Seite. Auch auf das Netzwerk aus Startups der THD können sie zurückgreifen. Beim Gründerstammtisch trafen sich bereits alle miteinander.

 

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Das Start-up SEPP der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) will im nächsten Jahr den Markt des heimischen Gemüseanbaus erobern. SEPP farming hat die Vision, Selbstversorgergärten mit Hilfe eines Roboters zu bewirtschaften. Er soll beim Bewässern und Unkrautjäten helfen, damit der Traum vom eigenen Gemüsegarten keine Zeitfrage mehr ist. Im Team fehlt dafür noch Verstärkung in der Produktentwicklung (Schwerpunkt Software). Im Speziellen wird nach einem Co-Founder oder einer Co-Founderin mit Projekterfahrung gesucht. Die Idee des Gemüseroboters wird ab diesen Herbst durch das FLÜGGE-Programm gefördert, so dass das Team wachsen kann. Wer Kontakt zum Start-up aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail an Andreas Stockinger tun: andreas.stockinger@th-deg.de

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Mit über 300 Quadratmetern neuen Flächen im ITC2 in Deggendorf schafft der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) Platz für innovative Köpfe, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Eine offizielle Einweihung des Startup Labs fand am 28. April digital statt. Hier hatten alle Netzwerkpartner des Startup Campus sowie Mitarbeiter der THD die Möglichkeit, die Räumlichkeiten virtuell zu besichtigen.

Unter den geladenen Gästen war Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Dieser betonte in der Videokonferenz: „Mit dem Startup Campus baut die TH Deggendorf ihr hervorragendes Umfeld für Existenzgründungen ihrer Absolventinnen und Absolventen weiter aus. Als zentrale, mit der Region eng vernetzte Anlaufstelle wird er junge, kreative und ideenreiche Menschen mit attraktiven Partnern zusammenbringen. Ihren Gründungsgeist und Gründungsmut braucht es für unseren Fortschritt. Beides wird auch der Startup Campus an der THD fördern und damit den Weg für vielversprechende Technologien von morgen ebnen. Vonseiten des Freistaats sorgen wir mit der Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern für den optimalen Rahmen.“

Der Startup Campus bildet mit dem Startup Lab einen Ort, der als zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten der Hochschule steht. Durch die angemieteten Flächen stellt der Startup Campus den Gründern eine kreative Arbeitsumgebung zur Verfügung. Teams, die derzeit betreut und gefördert werden, dürfen die Büroräume, den Co Working Space sowie den Seminarraum nutzen. Das Startup Lab ist für jeden geöffnet und für einen Besuch zum Austausch zugänglich.

Die Veranstaltung galt gleichzeitig als erstes Netzwerktreffen mit allen Unternehmen, Institutionen und Politikern, die sich an der regionalen Stärkung der Startup-Kultur beteiligen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die Netzwerkpartner mehr über den Startup Campus und deren aktuelle Projekte erfahren. Selbstverständlich gehören hier auch die Startup-Teams dazu. Ein paar junge Gründer hatten die Chance, ihre Startup-Idee dem Publikum zu präsentieren. Immerhin sind insbesondere die innovativen Teams diejenigen, die das Startup Lab erst richtig lebendig machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erhält erneut Fördergelder zur Intensivierung ihrer Gründungsarbeit. Im Rahmen des Förderschwerpunkts „regional vernetzen“ soll eine nachhaltige, regional verankerte Start-up-Kultur durch Netzwerkbildung in der ländlichen Region im Raum Ostbayern etabliert werden. Auch Österreich und Tschechien sind ein Fokus des Projekts. Knapp eine Million Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung.

Mehr Existenzgründungen und damit mehr Arbeitsplätze für die Region will die Hochschule schaffen. Nicht nur das Team des THD Startup Campus steht den Gründern dabei beratend zur Seite. Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule stellen sich als Mentoren zur Verfügung und THD-Alumni aus der Praxis werden als Kontakt zum Erfahrungsaustausch vermittelt. Gefragt sind außerdem Unternehmen, Politiker, Wirtschaftsverbände, Start-ups und staatliche Institutionen der ländlichen Region, um sich am regionalen Netzwerk zu beteiligen. Eine große Herausforderung besteht derzeit darin, alle Veranstaltungen virtuell abzuhalten. Trotzdem wird das Bestmögliche versucht, denn regelmäßige Netzwerktreffen, die Vermittlung von Know-How sowie der Austausch der Gründer untereinander sind enorm wichtig. So finden beispielsweise die monatlichen Informationsveranstaltungen zum Thema Gründungsfinanzierung oder der Gründerstammtisch über Zoom statt. Speziell für Frauen gibt es ein Angebot an digitalen Seminaren, wie zum Beispiel Female Empowerment. Ebenso berichtet eine Gründerin, die selbst an der THD studiert hat, im virtuellen Alumni-Gründer-Talk über ihre Selbstständigkeit. Gründungsinteressierte mit einer spannenden Idee sind  eingeladen, sich beim THD Startup Campus zu melden. Besonderes Augenmerk wird auf innovative bzw. High-Tech Gründungen gelegt. Das Team des Startup Campus berät nicht nur Studierende, sondern auch Alumni und Mitarbeiter der Hochschule.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Über die Fördermaßnahme „regional vernetzen – Etablierung einer nachhaltigen, regional verankerten Start-up-Kultur“ Exist V Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

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Das Deggendorfer Start-up Quimedo hat beim diesjährigen Business Plan Wettbewerb Ideenreich den 2. Platz belegt. Der von Bayern Kapital gesponserte Wettbewerb wird von BayStartUP ausgerichtet und findet in Kooperation mit dem Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) statt. Unterstützt werden innovative Gründer:innen aus Südostbayern, die sich im Unternehmensaufbau befinden. In diesem Zusammenhang hat sich auch Dr. Timo Steininger, Gründer von Quimedo, beworben und die Jury überzeugt.

Die Idee des Start-ups entstand im Jahr 2019. Und zwar soll mit der App Quimedo die Überleitung der Patienten von stationärer Behandlung in die Reha/Pflege oder von zu Hause in die Pflege digitalisiert und vereinfacht werden. Über die App tragen Gesundheitseinrichtungen freie Kapazitäten sowie mögliche Behandlungsformen ein. Innerhalb kürzester Zeit können Patienten direkt an die richtige Stelle für eine optimale Behandlung vermittelt werden. Die digitale Vernetzung stellt eine enorme Entlastung für das Pflegepersonal dar. Gegründet wurde das Start-up im Oktober 2020. Während des gesamten Prozesses der Existenzgründung unterstützten insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß sowie Prof. Dr. Christian Rester der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften das Team. Den Sitz hat Quimedo mit Gründer Dr. Timo Steininger, Mit-Geschäftsführer Stefan Klein sowie vier Mitarbeiter:innen in Deggendorf. Im ITC1 nutzen sie den Coworking Space des Gründerzentrums, wo ihnen Thomas Keller (Geschäftsführer des ITC1) als starker Partner zur Seite steht.  Ein wichtiger Faktor der App ist die Nutzerfreundlichkeit. Deshalb sollte die Plattform auch auf Herz und Nieren getestet werden. Studierende des Studiengangs Gesundheitsinformatik haben sich während der Testphase dazu bereit erklärt, die Bedienbarkeit der Quimedo-App zu überprüfen. Im Januar 2021 war es dann soweit - die App konnte live gehen. Seither hat sich bestätigt, dass die Plattform sehr gut funktioniert. Es erfolgten bereits eine Vielzahl an erfolgreichen Überleitungen von Patienten.  Für Quimedo ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein wertvoller Partner. Beim Netzwerkaufbau im ostbayerischen Raum hat sich die THD stark beteiligt. Mittlerweile laufen viele gemeinsame Projekte wie zum Beispiel KI in der Pflege. Der Gründer Dr. Timo Steininger selbst ist ab 1. April 2021 als Leiter des Praxisreferats Pflege an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften tätig. Eines der Ziele von Steininger ist es, die Wissenschaft und Quimedo langfristig zu verzahnen.

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Daniel Fuchs ist Gründer des Start-ups threesixty-drones. Seine Geschäftsidee basiert auf einer speziell konstruierten Drohne für 360-Grad Videoaufnahmen. Knapp ein Jahr nachdem er seine Innovation an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vorgestellt hat, ist der 21-Jährige selbstständiger Unternehmer und bietet das Erstellen von Werbevideos mittels Drohne als Dienstleistung an. Das an der Hochschule noch recht neue Förderprogramm „Kickstart Inkubator“ hat ihm auf dem Weg dorthin geholfen.

Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen können sich für das Programm Kickstart Inkubator bewerben. Für Daniel Fuchs einer der entscheidendsten Faktoren, da er so den Bau des ersten Prototyps der Drohne und einen Teil seiner Ausrüstung finanzieren konnte. Für ihn besonders wichtig war eine kostenlose Patentberatung, die er über das Kickstart Inkubator Programm wahrnehmen konnte. Denn die Drohne kann 360-Grad Videomaterialien aufnehmen, ohne dass sie dabei selbst im Video sichtbar ist. Solche Aufnahmen waren aufgrund der Größe und Trägheit mit anderen 360-Grad Drohnen bisher nicht möglich und machen das Projekt einzigartig. Beim Flug mit der Drohne entstehen so realitätsnahe virtuelle Rundgänge durch Gebäude. Auch kann sie problemlos über sensible Orte in die Nähe von Menschen fliegen. Somit kann man beispielsweise bei Indoor Sportevents hautnah und mit höchster Wendigkeit sowie Schnelligkeit an den Athleten vorbeifliegen oder bei Tanzveranstaltungen zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen.

Während der 6-monatigen Förderphase konnte Daniel Fuchs laufend auf ausgewählte Experten der THD und das Start-up Campus Team zurückgreifen und sich mit anderen Gründerteams austauschen. Auch den ein oder anderen Drohnenabsturz hat er überstanden. Und sogar eine Firmenpartnerin gefunden. Gemeinsam bearbeiten sie nun die ersten Aufträge. Kontakt zu Daniel Fuchs kann man über seinen Instagram-Kanal aufnehmen oder per E-Mail: mail@threesixty-drones.com

Über das Inkubator Programm

Der Kickstart Inkubator ist ein neu geschaffenes Programm für alle Gründer von morgen. Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen können sich für das Programm bewerben. Nach erfolgreichem Vorstellen der Idee geht es zunächst darum, das Geschäftsmodell zu entwickeln und das Gründerteam aufzubauen. Ausgewählte Experten der THD und das Startup Campus Team stehen den jungen Gründer:innen als Coaches und Mentoren zur Seite. Der kostenlose Zugang zu den Räumlichkeiten des StartupLab schafft eine kreative Arbeitsumgebung und ermöglicht den Austausch mit anderen Gründerteams. Mit bis zu 7.500 Euro Fördermitteln pro Team steht dem Bau des ersten Prototyps nichts mehr im Weg. Nach Abschluss des Inkubator Programms sind die Teams bestens gerüstet für die anstehende Start-up Gründung und bereit für nachfolgende Förderungen wie dem EXIST Gründerstipendium. Mehr Infos zum Thema Gründen gibt es hier: https://www.th-deg.de/existenzgruendung 

 

 

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Neue Start-ups aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) lassen nicht lange auf sich warten: Die Hochschule betreut derzeit das Start-up „Vourus“. Ein Unternehmen, das im Bereich IT-Sicherheit Fuß fassen will. Insbesondere Firmen, die sensible Daten verarbeiten, können vom Angebot des Start-ups profitieren.

Die Gründer hinter Vourus sind Nicolai Roider und Sebastian Schreiner. Bereits als Jugendliche haben sie zusammen an verschiedensten Projekten im technischen Bereich gearbeitet. Sehr schnell erkannten sie die zunehmende Relevanz der Datensicherheit und beschlossen, gemeinsam ein Unternehmen aufzubauen. Nicolai Roider als studierter Betriebswirt im kaufmännischen Bereich und Sebastian Schreiner als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung im technischen Bereich. An der THD haben sie mit einem Gründerstipendium die Chance, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung sowie Prof. Dr. Thomas Geiß als Mentor.

Die Idee der Vourus-Gründer ist, den Austausch und Transfer von Daten sicherer zu machen. Dafür haben sie ein Verschlüsselungssystem entwickelt, das höchstmögliche Sicherheit bieten soll. Es sorgt dafür, dass ausschließlich befugte Personen auf sensible Daten zugreifen können. Es erkennt sofort, ob sich Dateien nach dem Versand im Originalzustand befinden oder verändert wurden. Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen ist, dass den Nutzern im Nachhinein Entschlüsselungsrechte entzogen werden können. Erste Partner-Verträge mit Softwareherstellern konnten die jungen Gründer bereits schließen. Das Start-up plant daher die Ressourcen zu erweitern, vor allem durch Mitarbeiter im Bereich Entwicklung und Vertrieb. 

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Seit August 2020 verfolgen vier Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vision, mit ihrem Start-up „SEPP“ einen Gemüseroboter für Hobbygärtner zu entwickeln. „SEPP“ wird durch ein EXIST-Gründerstipendium der Bundesregierung gefördert und vom Team des Start-up Campus der THD betreut. Erster Meilenstein war am 15. Dezember 2020 die Zwischenpräsentation vor dem Gründernetzwerk von „SEPP“. Das Team präsentierte Ergebnisse der Businessplanerstellung sowie den aktuellen Entwicklungsstand der angehenden Unternehmensgründung.

Das Team um Andreas Stockinger - Martin Seidl, Martin Leitl und Sandra Eichenseher - konnte in den letzten Monaten dank der zur Verfügung gestellten Fördermittel einen ersten Prototyp realisieren. Die Vision des Startups ist ein Gemüseroboter für Smart Efficient Plant Production („SEPP“). Für Hobbygärtner soll durch die Automatisierung des Gemüsebeets der Anbau von Gemüse im heimischen Garten erleichtert werden. Somit können auch diejenigen, die bisher nur wenig Zeit für Gartenarbeit hatten, die Vorzüge der Selbstversorgung mit Gemüse genießen. Unterstützt wurden sie hierbei durch ihren Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD. Bis zur anstehenden Gartenbausaison 2021 möchte das Team in der Lage sein, einen funktionstüchtigen Roboter zu bauen. Die automatisierte Bewässerung und das Unkrautjäten sollen dann zum ersten Mal im Freien möglich sein. Die jungen Gründer planen mit einem Markteintritt im Frühjahr 2022.

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Dafür, dass tolle Geschäftsideen von Studierenden nicht so ohne weiteres in der Schublade verschwinden, setzt sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) seit mehreren Jahren ein. Studierende, die ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten, können auf das Team des Start-up Campus der Hochschule sowie ein mittlerweile groß gewachsenes Netzwerk zurückgreifen. Zentrale Informationsveranstaltung der Hochschule ist der Gründertag. Dieser fand heuer am 18. November als virtuelle Veranstaltung statt.

In mehreren Vorträgen lernten über 180 Teilnehmer die Ansprechpartner der Hochschule, der Hans Lindner-Stiftung, des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und des Digitalen Gründerzentrums Rottal-Inn Freyung Grafenau kennen. Alle bieten Ihre Unterstützung und Kompetenz auf dem Weg zur Selbstständigkeit an. Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Start-ups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern. Zum Ende der Veranstaltung gab es noch Wissen in Sachen Markenführung und die Möglichkeit, in Kleingruppen Fragen zu stellen.

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu anderen Start-ups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des Start-up Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung.

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Eine neue Gründeridee nimmt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gerade Fahrt auf. Es geht um die Digitalisierung im Werkzeug- und Formenbau. Die Unternehmen dieser Branche sind technologisch meist sehr gut ausgestattet. Eine volle Auslastung ihrer Ressourcen gelingt jedoch nicht immer. Drei Studierende der THD hoffen nun, mit ihrer Idee die Prozesskette vom Auftragseingang bis zum Qualitätsmanagement so zu optimieren, dass die Kapazitäten voll genutzt und gleichtzeitig Kosten und Zeit eingespart werden können.

Der Werkzeug- und Formenbau ist für jegliche Serienproduktion essentiell. Die Herstellung der Werkzeuge und Formen, also der Unikate, ist aber noch optimierbar. Das Start-up „ti4f“ hat in Kooperation mit dem Anwendungslabor Industrie 4.0 der TH Deggendorf eine Strategie entwickelt, um die Prozesse im Werkzeug- und Formenbau durchgängig zu digitalisieren. Besonders die Prozesse der hochkomplexen Unikatfertigung können dann analysiert und Engpässe aufgedeckt werden. Mit Hilfe einer im Hintergrund arbeitenden selbstlernenden Wissensdatenbank können Strategien zur Prozessoptimierung generiert werden. Constantin Vogel, Thomas Brunner und Radoslaw Korek sind die Gründer des Start-ups „ti4f“. Ihr Produkt ist soweit konzipiert, dass sie es Stück für Stück in den Beratungsprozess einbinden können. Mit ersten Testkunden stehen sie bereits in Kontakt. Dieser Schritt dient der Bewertung ihres Know Hows und ermöglicht es neue Erfahrungen zu sammeln. Als nächste Schritte sind der Aufbau der Marke „ti4f“, die Gründung des Unternehmens und die Suche weiterer Beta-Kunden geplant.

Auf die Gründeridee seien Constantin, Thomas und Radoslaw während des Studiums im Master Technologiemanagement gekommen. In den Vorlesungen und Praktika im Anwendungslabor Industrie 4.0 hätten sie viel über die Zukunft der Industrie debattiert. Auch über die Problematik der Einzelteilfertigung unter der Leitung von Prof. Dr. Gansauge. Unterstützt wird „ti4f“ durch den Start-up Campus der THD und ein EXIST Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das große Ziel ist es, bis zum Ende der Stipendiumslaufzeit im September 2021 für alle Digitalen Anwendungen ein MVP zu haben.

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Der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fördert mit seinem neuen Inkubatorenprogramm „Kickstart“ einzigartige Projekte und baut die Gründerkultur an der THD weiter aus.

Das neue Programm „Kickstart“ bezieht sich auf die Vorgründerphase und bereitet Studierende, Mitarbeiter und Alumni der THD in sechs Monaten auf das EXIST Gründerstipendium vor. Durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm können die „Kickstart“-Projekte mit einer Unterstützung von bis zu 7.500€ für den Bau eines Prototypen rechnen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zuang zur kreativen Arbeitsumgebung im neuen Startup Lab der THD und Coaching duch die Experten des Startup Campus Teams.

Mit dem ersten „Kickstart“-Projekt „fx-drones“ von Daniel Fuchs wird eine 360° Videodrohne gefördert, die speziell für Indooraufnahmen konzipiert ist. Die Drohne ist mit weniger als 250g so leicht und wendig, dass sie in der Lage ist durch kleine Öffnungen, Fenster oder Regale und auch problemlos über sensible Orte in Nähe von Menschen zu fliegen. Sie kann beispielsweise bei Sportevents an den Athleten vorbei und bei Tanzevents sogar zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen. Mit diesem Konzept ist Daniel Fuchs einer der ersten deutschlandweit, der mit Mitteln aus dem Programm gefördert wird.

Mit dem Team „scob“ wurde bereits ein zweites Projekt in das Inkubatorenprogramm „Kickstart“ aufgenommen. Hier geht es um eine auf Künstlicher Intelligenz basierenden Karriereplattform, die Unternehmen und potentiellen Azubis hilft zueinander zu finden und sozusagen das „Perfect Match“ auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen.

Das neu geschaffene Inkubatorenprogramm „Kickstart“ richtet sich an alle Gründer von morgen und unterstreicht nochmals die Vorreiterrolle des Startup Campus der THD in der Gründerszene. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://th-deg.de/de/studierende/karriere/existenzgruendung

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Das Start-up „Easy2Parts“ aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist auf Erfolgskurs. Nach 18 Monaten als Jungunternehmer überzeugte das Gründerteam das Investoren-Netzwerk von BayStartUp. Gleich mehrere Investoren stellen Kapital zur Verfügung, weil sie an die Idee von „Easy2parts“ glauben. Das Team des Start-up Campus der Hochschule hat das Start-up von Beginn an unterstützt und verfolgt mit Spannung die nächsten Schritte.

Eine Supply-Chain-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert. Das ist die Idee von „Easy2Parts“. Über die Hochschule haben die Gründer Robert Hilmer, Sebastian Freund und Michael Neuhauser zusammengefunden. Robert Hilmer studierte berufsbegleitend Betriebliches Management, Sebastian Freund studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen und dann im MBA-Studium General Management. Michael Neuhauser ist Absolvent des Studiengangs Angewandte Informatik. Eine Anlaufstelle und persönliche Betreuung bot das Team des Start-Up Campus der THD, insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß. Zusammen erarbeiteten sie das Geschäftsmodell zu „Easy2Parts“ und erstellten ein Ideenpapier zur Bewerbung für ihr erstes Finanzierungspaket, das EXIST Gründerstipendium. Mit dem Gründerstipendium startete im März 2019 eine steile Entwicklung nach oben. Fünf weitere Mitarbeiter zählen inzwischen zum Team von Easy2Parts, im Gründerzentrum ITC1 in Deggendorf haben sie ihre Büroräume gefunden und beim Business Plan Wettbewerb Ideenreich 2020 schnitten sie erfolgreich ab. Mit der Seed-Finanzierung, also Startkapital von Firmen, die das Zukunftpotential von Easy2Parts sehen, können Robert, Sebastian und Michael noch einmal ganz anders durchstarten. Weiter können sie auch auf die Unterstützung der THD zählen. Das Gründerteam wurde und wird von zwei Professoren der TH Deggendorf als Mentoren unterstützt: Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge, der bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Vernetzung von Fertigungsbetrieben forscht und darüber hinaus über ein umfangreiches Wissen und Netzwerk im Maschinenbau verfügt. Und Prof Dr. Herbert Fischer, der das Gründerteam u.a. hinsichtlich Softwareentwicklung, ERP-Systeme und Datenschutz unterstützt.

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Eine Software für IT-Sicherheit kommt vielleicht bald aus Deggendorf. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut derzeit das Start-up XENTEC. Finanziert über ein Stipendium will das zweiköpfige Gründerteam ein IT-Security Unternehmen aufbauen. Erste Produkttests bei Pilotkunden laufen bereits.

Maximale IT-Sicherheit in allen Bereichen der Software-Branche und ein eigenes Unternehmen, das wollen Nicolai Roider und Sebastian Schreiner schaffen. Ihr erstes Produkt soll eine Software sein, mit der andere Softwarehersteller ihr Produkt schützen können. Die Mission sei, einen neuen Standard in Datenverschlüsselung und Datenschutz zu setzen.

Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung und über ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im ersten Halbjahr als Stipendiaten haben die beiden Gründer schon einiges geschafft. Das erste Produkt von Xentec ist zum Patent angemeldet. Erste Tests haben eine positive Resonanz der Pilotkunden ergeben. Deren Feedback fließt derzeit in die weitere Entwicklung der Software ein. Wer im Internet nach Xentec sucht, muss sich noch etwas gedulden. Die Entwicklungsarbeit erfordert momentan die gesamte Aufmerksamkeit der beiden Gründer.

Das Team des Start-up Campus der THD ist immer offen für innovative Ideen. Wer Gründer werden möchte, kann sich per E-Mail startupcampus@th-deg.de in Verbindung setzen.

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Gründerteam des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt für die Idee des Agraroboters „SEPP“ ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 117.000€.

Die Idee ist einfach und genial: ein Roboter, der die Pflege des heimischen Gemüsegartens übernimmt. Der nützliche Helfer soll es künftig Gartenbesitzern, die nicht regelmäßig Zeit zum Gießen oder Unkrautjäten haben, erleichtern eigenes Gemüse anzubauen. Das ist die Vision von Andreas Stockinger und seinen beiden Gründerkollegen Niklas Rohne und Martin Seidl. Mit dieser Idee wandte sich das Team an den Startup Campus der THD und bekam mit dessen Unterstützung ein EXIST-Gründerstipendium.

Gefördert von dem Stipendium in Höhe von insgesamt 117.000€ haben die angehenden Gründer nun zwölf Monate Zeit um aus der Vision des Agrarroboters „SEPP“ ein marktfähiges Produkt herzustellen. Bei der Entwicklung des Roboters, dem Bau der ersten Prototypen bis hin zur Planung einer Serienfertigung kann das Gründerteam auf die Unterstützung der THD und deren Startup Campus zählen, egal ob es sich dabei um die Lösung technischer  Fragestellungen oder die Anfertigung einzelner Metallbauteile handelt. Verläuft alles nach Plan, können Heimgärtner für die Gartensaison 2022 auf eine deutliche Arbeitserleichterung durch „SEPP“ hoffen.

Die Gründer werden von ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD betreut. Das Gründerteam bezieht während des Förderzeitraums das Startup Lab des Startup Campus als Arbeitstätte. Der Startup Campus der THD unterstützt Studierende, Mitarbeitende und Alumni der Hochschule in allen Phasen der Existenzgründung.

Das EXIST-Gründerstipendium wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Stipendium unterstützt neben Studierenden auch Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinenn und Wissenschaftler, die ihre Gründungsidee mit einem Businessplan umsetzen wollen.

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Nichts, was wir am Körper tragen, ist mehr mit Viren und Bakterien belastet als unsere Mobiltelefone. »CuCase«, ein Start-up der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), bringt nun eine Smartphone-Hülle auf den Markt, die genau dieses Problem angeht. Das Besondere dabei: Die verwendete Kupferlegierung ist auch gegen das Corona Virus Sars-CoV-2 wirksam.

Antibakterielle Handyhüllen gibt es bereits. Kein Wunder. Bis zu 2500 Mal am Tag berühren wir unsere Smartphones, auf denen sich durchschnittlich 100 verschiedene Bakterienarten befinden. Die Viren nicht mitgezählt. Ein Markt mit Wachstumspotential also. „Unsere Handy-Schale besteht aus einer speziellen Kupferlegierung“, erklärt Dennis Gerdts, Erfinder des Produktes und bei CuCase für Forschung und Entwicklung verantwortlich. „Kupfer“, so der 24-Jährige, „ist eines der wirksamsten Materialien im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99 Prozent der Bakterien.“ Und eben auch andere Mikroben wie das Corona-Virus. Dieses wichtige Feature haben die bisherigen Produkte nicht. Außerdem lässt deren antibakterielle Wirkung mit der Zeit nach. Durch den sogenannten Halo-Effekt des Kupfers, der dazu führt, dass sich in unmittelbarer Umgebung bis zu 70 Prozent weniger Mikroben (Viren, Bakterien und Keime) ansiedeln, ist auch der Touch-Screen bei Verwendung eines CuCase weniger belastet.

Noch sind die Deggendorfer von CuCase weltweit die Einzigen, die diesen Ansatz verfolgen. Fast. Denn die Konkurrenz schläft nicht. „An der Vanderbuilt University in den USA gibt es drei Studenten, die ähnlich weit sind wie wir“, verrät Gerdts. Deshalb ist Eile geboten. Am 15. Juli soll es mit dem Vertrieb endlich richtig losgehen. Zum Markteintritt werden zunächst die meisten Apple iPhones abgedeckt. Weitere Modelle sollen jedoch schon bald folgen. Kaufen kann man die Hüllen über die Website des Deggendorfer Startups (www.cucase.de) und ein paar Wochen später auch über Amazon. Im Vergleich zu herkömmlichen Hüllen liegen die Preise im mittleren Segment. Zum Marktstart gibt es ein Sonderangebot. Auch interessant: Mit jedem Kauf einer CuCase Hülle unterstützt man Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Corona.

Neben Gerdts, gehören Anton Dobler (25) und Marco Jülke (28) ebenfalls als Gesellschafter und Geschäftsführer zu CuCase. Dobler, angehender Master Absolvent an der THD im Fach Technologiemanagement, ist Marketing- und Vertriebsleiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Bereich. Wirtschaftsfachwirt Jülke kümmert sich um Finanzen, Verwaltung, Produktion und Logistik. Alle drei blicken auf zahlreiche praktische Erfahrungen in renommierten Industrieunternehmen und bei bekannten Internetplattformen zurück.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) intensiviert ihre Gründungsarbeit. Der Themenschwerpunkt Startup und Gründerkultur soll erweitert und das Angebot, das bis dato vor allem Studierende adressierte, ausgebaut werden. Knapp 900 Tausend Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD seit April dafür zur Verfügung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben der Hochschule, unternehmerische Talente zu fördern.

Mehr Existenzgründungen und damit bis zu 1000 mehr Hightech-Arbeitsplätze für die Region will das Team des Startup Campus in den nächsten 10 Jahren schaffen. Alfons Weinzierl sagt dazu: „Die Arbeit des Startup Campus war bisher bei vielen Akteuren eine Querschnittsfunktion neben den eigentlichen Tätigkeiten und wurde on top geleistet. Durch den erfolgreichen Projektzuschlag erhalten wir nun auch die notwendigen Mittel und Ressourcen, um die Gründerkultur der THD auf ein nächstes Level zu heben.“ Im Vergleich zur heutigen Situation soll der Startup Campus laut Weinzierl nicht nur die Startup- und Entrepreneurship-Lehre und studentische Teams betreuen, sondern eine hochschulweite Einrichtung werden, die an einem zentralen Ort Anlaufpunkt und Heimat für Gründerinnen und Gründer ist und über die Technologie Campus in die ländliche Region ausstrahlt. Das Team steht zukünftig also auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule zur Verfügung. Getreu dem Motto „Wecke den Gründer in Dir!“ ist jeder eingeladen sich beim Startup Campus Team zu melden und seine Gründungsidee zu entwickeln. Viele einzelne Maßnahmen werden nun nach und nach umgesetzt. Als ersten notwendigen Schritt sieht das Team des Startup Campus der THD die Erschließung und Anmietung von geeigneten hochschulnahen Räumlichkeiten zur Schaffung eines Startup Labs. Weiterhin ist geplant, ein hochschuleigenes Inkubator-Programm für die Vorgründungsphase für Hochschulangehörige zu initiieren, mit dem die Hochschule Projekte dann auch finanziell unterstützen kann.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Im kürzlich veröffentlichen WURI-Ranking ist die Hochschule gerade auch aufgrund ihrer Gründerkultur positiv aufgefallen. Über die Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ StartupLab@FH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

 

 

 

 

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In neun spannende Monate starteten Mitte Juli die jüngsten Teilnehmer des Silicon Valley Programs der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie wollen eine Geschäftsidee auf den Markt bringen und mit Hilfe des Silicon Valley Programs lernen, wie sie das schaffen können. Vorbild ist die Start-up Szene des Silicon Valley in Kalifornien, wohin die Reise am Ende des Zertifikatsprogramms für eine Woche gehen wird.

Den Grundstein für das Vermarkten ihrer Projekte haben die acht Gruppen in der Einführungswoche gelegt. Jede Projektgruppe lernte per Videokonferenz ihren zuständigen Mentor der Santa Clara University aus dem Silicon Valley in Kalifornien kennen. Die amerikanische Eliteuniversität ist seit Beginn Partner des Zertifikatsprogramms. In den nächsten neun Monaten werden die Projektgruppen einmal monatlich mit ihren Mentoren per Videokonferenz in Kontakt treten und den jeweiligen Fortschritt ihrer Arbeitspakete präsentieren. Prof. Peter Schmieder, Gründer des Programms, und Alexander Dorn unterstützen sie dabei. Außerdem erhalten die Teilnehmer online über eine Lernplattform Arbeitsunterlagen zur Verfügung gestellt. 

Ziel des Programms ist es, die Teams bzw. ihre Geschäftsideen investfähig zu machen. Betreut werden die Teilnehmer bis zu den Abschlusspitches, die im März 2021 an der Santa Clara University stattfinden werden, sofern es die Corona-Situation zulässt. Oft geht es für die Teilnehmer aber dann erst richtig los. Finden sich bei der Präsentation ihrer Business Pläne Investoren, könnte der Traum einer eigenen Firma wie für viele frühere Teilnehmer schnell wahr werden.

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Das Deggendorfer Start-up Dalion Watersports hat die erste Sicherheitsbindung für den Wassersport entwickelt. Im Januar wurden die beiden Gründer Thomas Lischke und Markus Zaglmann sogar auf der internationalen Sportmesse ISPO dafür prämiert. Unterstützt wird ihre Geschäftsidee über ein Exist-Gründerstipendium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Seit der ISPO konnten Thomas Lischke und Markus Zaglmann zahlreiche Geschäftskontakte und Erfahrungen sammeln. Seitdem ging es für das Start-up auf der Erfolgsleiter stetig nach oben. „Die internationale Nachfrage für unser innovatives Produkt ist definitiv vorhanden“, zog Lischke gegenüber Vertretern der THD und der Hans Lindner Stiftung eine erste positive Zwischenbilanz. Der THD Startup Campus unterstützt Existenzgründungen an der Hochschule und begleitet innovative Gründer von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung. Angeregt durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wagten die MBA-Studierenden den Weg in die Selbstständigkeit. Allerdings wirkte sich die Corona-Krise beim Jungunternehmen bereits negativ aus. „Wir mussten Videodrehtermine und Testevents im Ausland absagen“, berichtete Zaglmann. Aufgrund der geltenden Einschränkungen werde mit zahlreichen Verzögerungen und einem Nachholeffekt beim Konsum gerechnet. Das Start-up sucht weiterhin Geschäftspartner, um im Jahr 2021 die erste Sicherheitsbindung im Wassersport auf den Markt zu bringen.

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Hinter Lumoo, einem Start-up, das von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gefördert wird, verbirgt sich eine Handy-App für die Zielgruppe 60plus. Uta Maier, Juliane Schwabenbauer und Andreas Hell haben sich für diese Idee zusammengetan und wollen es schaffen, auch Senioren auf digitalem Wege miteinander zu verbinden. Finanziert über ein EXIST Gründerstipendium arbeiten sie seit 5 Monaten daran, ihre Idee zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihren Mentoren des THD Start-up Campus und der Hans Lindner Stiftung zogen sie am 18. März Zwischenbilanz ihres Projektfortschritts.

Der vorläufige Markteinstieg von Lumoo ist zum bundesweiten Digitaltag am 19. Juni geplant. „Ob wir unseren Plan in Zeiten von Covid-19 einhalten können, ist etwas unsicher. Was uns diese Pandemie einmal mehr zeigt: Das Internet und die Digitalisierung liefert einfach viele Vorteile, die uns das Leben, nicht nur in schweren Zeiten, erleichtern“, findet Uta Maier. Umso wichtiger ist ihr und ihrem Team, dass jeder mit der Digitalisierung umgehen kann und keiner davon abgehängt wird. Hier sehen die drei Gründer großes Potenzial in ihrem Geschäftsmodell. Unterstützt werden sie mittlerweile von zwei externen Programmierern, zwei Freelancerinnen in Teilzeit für Grafik und Inhalte. Gemeinsam wollen sie schaffen, dass diejenigen, die bisher keinen Zugang zur Digitalisierung gefunden haben oder einfach nicht so geübt darin sind, digitale Medien zu nutzen, durch die Plattform mehr Möglichkeiten wahrnehmen können und die Vernetzung innerhalb ihrer Zielgruppe auch auf digitalem Wege zunimmt. Die nächsten Ziele dafür sind: die Plattform fertigzustellen und möglichst viele Kooperationspartner wie VHS, Gemeinden usw. zu akquirieren.

Über »Lumoo«

Lumoo ist eine Plattform rund um Digitalisierung, Vernetzung und neue Medien. Es ist eine Web-App, welche von allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC, Laptop, usw.) genutzt werden kann. Als Ort der Vernetzung und des digitalen Lernens besteht die Anwendung aus den zwei Teilen „Lumoo vernetzt“ und „Lumoo erklärt“. „Lumoo erklärt“ dient als Anlaufstelle für alle, die nicht im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind und bietet Anleitungen und Infos rund um das Internet und das digitale Leben. Mit der E-Learning Plattform lassen sich die digitalen Kompetenzen erlernen und stärken. „Lumoo vernetzt“ bietet eine agile und einfache Möglichkeit, neue Freunde zu finden. Nutzer mit gleichen Interessen und Hobbies werden durch einen einfachen Algorithmus verbunden. Lumoo will erklären, vernetzen, zusammenschweißen, austauschen, motivieren, engagieren und informieren! Mehr Infos sind unter https://www.lumoo-app.com/ zu finden.

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20191205 gründertag 2019Die Startup Community wächst – Gründertag an der TH Deggendorf

05.12.2019 | THD-Pressestelle - An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) interessieren sich immer mehr junge Menschen für eine berufliche Selbstständigkeit. Rund 50 Teams werden derzeit von den Experten des THD Startup Campus betreut. Alle verfolgen die Absicht, sich selbstständig zu machen oder haben den Schritt bereits gewagt. Passend zur bundesweiten Aktion „Gründerwoche Deutschland“ fand Ende November eine Infoveranstaltung an der Hochschule statt, um noch mehr Studierende auf das Thema Selbstständigkeit neugierig zu machen. Das Motto des Gründertags lautete „Wecke den Gründer in dir“.

Zum vierten Mal fand der Gründertag an der TH Deggendorf statt und mit einem gefüllten Hörsaal B004 nahmen rund 150 Studierende an der Veranstaltung teil. Welche Unterstützung ein Startup an der THD erwartet, erfuhren die Studierenden vom Team des THD Startup Campus, von der Hans Lindner Stiftung durch Christian Schläger und vom ITC1/GZDN durch Thomas Keller. Zum Beispiel wurden kürzlich zwei Startups (Dalion, Lumoo) mit dem eXIST Gründerstipendium ausgezeichnet berichtet Alexander Böckl vom THD Startup Campus: „Die Bewerbung für das Stipendium läuft in Kooperation mit der Hochschule. Wir beraten und betreuen die Studierenden dabei. Während des gesamten Förderzeitraums bleiben wir regelmäßig miteinander in Kontakt.“
Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Startups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern:

  • OMNIA (Justen Deifel) - Digitale Identitäten Speicherung in der Blockchain
  • Grünblatt (Waldemar Meier, Manuel Wedler, Nikunj Mathukiya) – Aquaponic, Autarkes Gemüsebeet mit Fischen für die Nährstoffversorgung
  • Cucase (Dennis Gerdts, Marco Jülke, Anton Dobler) - Antibakterielle Handyhülle
  • Dalion (Markus Zaglmann) - Neuartige Sicherheitsbindung im Wassersport
  • Hackroboter (Andreas Stockinger) - Unkraut-Hackroboter namens HacklSepp

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu den genannten Startups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des THD Startup Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung. Unterstützt wurde der Gründertag vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf.

Bild (THD): Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber begrüßte die Studierenden beim Gründertag. Er betonte die Wichtigkeit des Themas Selbstständigkeit und dass die THD weiter in dieser Richtung unterstützen wolle.


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