Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & lebendig

MINT in der Region.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

MINT-Region Niederbayern

Die THD ist Sitz der MINT-Region Niederbayern mit Schwerpunkt auf Landkreisen, in denen sie mit einem Forschungs- oder Studienstandort vertreten ist: Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Rottal-Inn. Ziel der MINT-Region ist,  gemeinsam mit Kooperationspartnern junge Menschen mit Mitmachangeboten für MINT zu begeistern, frühzeitig über MINT-Berufe und die Chancen in ihrer Region zu informieren, die Angebote und Arbeitgeber vor Ort sichtbar zu machen sowie Eltern und Lehrkräfte als wichtige Impulsgeber und Multiplikatoren einzubinden. Schwerpunkt ist dabei immer, Mädchen und junge Frauen für MINT zu gewinnen. Damit soll dem Fachkräftemangel im technischen Bereich entgegengewirkt werden.

Die MINT-Region Niederbayern ist Teil des MINT-Netzes Bayern und wird von Unternehmen in der Region unterstützt. 
Im Programm "BayernMINT - kompetent. vernetzt. erfolgreich" wird sie gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Einen Rückblick zum Vorgängerprojekt MINTerAKTIV finden Sie im Abschlussbericht auf Seite 36.

Begeistern -

Fördern -

Informieren

MINT-Qualitätsoffensive

Wir machen

MINT in der Region

noch besser!

Mit der Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. werden regionale, außerschulische MINT-Aktivitäten gestärkt. Als Koordinatoren vor Ort geben wir mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung für Initiativen in der Region.

Der Pressebericht zum ersten regional Workshop mit den teilnehmenden MINT-Initiativen:
Chamer MINT-Dreieck, Caverion, Realschule Landau, BayernLab, Lindner Group, Bildungsmanagement Landshut

Weitere Informationen finden Sie unter www.mint-qualität.de

 

MINT von Frauen für Frauen

Für mehr Frauen in MINT Berufen!

 

Im Rahmen der MINTchallenge „empowerMINT – Talent kennt kein Geschlecht“ des Stifterverbands wurde das MINT-Team der THD als Best Practice Projekt zur Förderung von Frauen in MINT ausgezeichnet und in den MINTkompass mit aufgenommen. Drei Studentinnen schreiben ihre Erfahrungen im THD-Blog.

 

 


Aktuelles

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„Ab in die Tonne – und dann?“ Was passiert eigentlich mit unserem Müll? Dieser Frage geht die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Sie findet am Freitag, 26. November von 17 bis 18 Uhr online via Zoom statt.

Plastik in der Umwelt und in den Meeren – Müll ist eines der großen globalen Probleme. Dabei gibt es Lösungen. Miriam Augustin vom Zweckverband Abfallwirtschaft (ZAW) Donau-Wald kommt für dieses Thema zur Kindedruni der THD. Sie erklärt, was mit unserem Abfall passiert und warum es so wichtig ist, richtig zu trennen. Aber was kommt in welche Tonne? Welche Abfälle können überhaupt wiederverwertet werden und was wird aus ihnen hergestellt? Ein Quiz wird zeigen, wer schon ein echter Recycling-Profi ist. Trotzdem gilt: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Abfallvermeidung ist das Gebot der Stunde. Dafür gibt Miriam Augustin ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern wichtige Tipps mit auf den Weg – passend zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die gleichzeitig stattfindet. Zum Schluss dürfen die Kinder Fragen an die Expertin stellen.

Die Kinderuni wird vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist auf der Homepage unter th-deg.de/kinderuni möglich.

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Um Jugendliche – im positiven Sinne – an das Thema Hacking heranzuführen, wurden am 27. Oktober vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) insgesamt sechs Lehrkräfte aus vier Schulen auf die sogenannten Hackdays vorbereitet. Hintergrund: Die THD ist seit diesem Schuljahr Teil des deutschlandweiten Make-Your-School-Programms und als Netzwerkhub die regionale Koordinationsstelle der Hackdays. In den kommenden drei Jahren wird das MINT-Team der THD jede teilnehmende Schule drei mal pro Jahr besuchen.

„An drei Tagen“, so THD-Mitarbeiterin Anna Kaiser, „werden im Februar, April, Juni und Juli an ausgewählten Schulen HackDays organisiert, bei denen Schülerinnen und Schüler kreative Projekte hacken und maken“. Mit dabei sind das Comenius Gymnasium Deggendorf, das Gymnasium Metten, die Maria Ward Realschule Deggendorf sowie das Anton-Bruckner-Gymnasium aus Straubing. Zum Auftakt ging es am 27. Oktober um die Mobilisierung der Lehrkräfte, die sich an ihren Schulen speziell für Informatik und Digitalisierung einsetzen. Fazit der Regionalkoordinatorin Kaiser: „Hacken macht Spaß – und zwar nicht nur den Kindern“. 
In einem ersten theoretischen Teil lernten die Teilnehmenden zunächst das Make-Your-School-Netzwerk kennen. Außerdem wurden die einzelnen Schritte zur organisatorischen Umsetzung der Hackdays detailliert durchgesprochen. „Wichtig ist aber auch, dass die Lehrkräfte einen Überblick über Wege der Öffentlichkeitsarbeit sowie einen Ausblick auf die Verankerung von Making und Hacking an der Schule erhalten“, erklärt Kaiser. Schließlich wolle man eine Zusammenarbeit im Netzwerk über die Hackdays hinaus erreichen.
Später durften die Lehrkräfte selbst in die Rolle der Schülerinnen und Schüler schlüpfen. Sie stellten mit Unterstützung einer technischen Trainerin die Ideenfindungsphase nach und tüftelten an Workstations an kleinen Hacks. Anna Kaiser ist überzeugt, dass „diese Selbsterfahrung für die Wirkung des Trainings sehr wichtig ist. Letzte Zweifler können sich von dem Konzept überzeugen und sehen, dass mithilfe der Make-Your-School-Materialien schnelle und gute Erfolgserlebnisse möglich sind“.

Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer. Die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) lädt am 3. und 4. November Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe zu einem Besuch des Campus ein. Das Schnupperstudium und TastING finden wieder statt. Beide Veranstaltungen helfen bei der Studien- und Berufsorientierung. Besucher können sich in echte Vorlesungen setzen, Labore ansehen oder für Workshops anmelden. Zum Beispiel, um zu lernen, wie man selbst einen 3D-Scanner baut oder eine App programmiert.

Das Schnupperstudium am 3. November steht ganz unter dem Motto „Studieren probieren“. Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Realschulen und FOS/BOS ab der 10. Klasse können sich ohne Anmeldung frei zwischen Vorlesungen, Laborbesuchen und Messeständen bewegen und sich dort informieren. Auch regionale Firmen sind vertreten, um über Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten zu sprechen. Das ausführliche Programm zum Schnupperstudium gibt es unter www.th-deg.de/schnupperstudium. Bei der zweitägigen Veranstaltung TastING am 3. und 4. November erhalten Schülerinnen und Schüler die tolle Chance, sich im Ingenieurberuf zu versuchen. Das Workshop-Programm ist zum Mitmachen. Zur Auswahl stehen unter anderem „der Bau eines eigenen 3D Scanners“, „die Konstruktion und Programmierung einer intelligenten Kühlschrank-Waage“, „eine App-Programmierung“ oder „die Entwicklung eines Zauberlichts“. Da die Teilnehmerzahl bei TastING auf 20 begrenzt ist, bittet die Hochschule um eine Anmeldung unter mint@th-deg.de. Der Besuch des Schnupperstudiums ist ebenso Bestandteil des TastING-Programms. Weitere Infos sind unter www.th-deg.de/tasting zu finden.

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Ein deutliches, tiefes Aufatmen auch hier: Endlich dürfen Andrea Stelzl und Angelika Hable von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihre Frühstudierenden sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wissenschaftlich Technischen Oberstufe (WTO) wieder vor Ort begrüßen. Und vor allem: Auch auf ein Semester in Präsenz hoffen. 13 Schülerinnen und Schüler nehmen ihr Frühstudium auf, zehn leistungsbereite Oberstufenschülerinnen und -schüler des Comenius Gymnasium Deggendorf bestreiten ab diesem Semester die WTO. Am 29. September fanden sich alle an der Hochschule für die Auftaktveranstaltung ein.

Die Freude über die Veranstaltung am Campus war offensichtlich groß. Denn dass wirklich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Begrüßung erscheinen, ist selten. Auch die Organisatorinnen Angelika Hable und Andrea Stelzl vom MINT-Team der THD zeigten sich erleichtert. „Das Leben auf dem Campus ist ein wichtiger Teil von WTO und Frühstudium, das wollen und sollen die Teilnehmenden auch mitbekommen“, bekräftigt Hable. Nach der offiziellen Begrüßung folgte eine kurze Vorstellung der Technischen Hochschule Deggendorf. Danach lernten die Neuankömmlinge den Campus auf einem Rundgang kennen und bekamen ihre Studierendenausweise. Am Frühstudium nehmen Schülerinnen und Schüler aller umliegenden weiterführenden Schulen teil. Auch ein Schüler aus Regensburg und ein Schüler aus Landshut haben sich für das Angebot der THD entschieden. Ein positiver Nebeneffekt der langen, pandedmiebedingten Online-Zeit, denn die Externen können ihren Vorlesungen weiterhin online oder in Präsenz folgen. Die Kurswahl der Frühstudierenden wie auch der WTOlerinnen und WTOler ist wie immer breit gefächert. Von Business Administration über Anatomie bis hin zu Grundlagen der Elektrotechnik ist für Jeden etwas dabei. Besonders beliebt sind dieses Jahr die Angebote der Gesundheitsfakultät.

Die Frühförderangebote der Technischen Hochschule Deggendorf richten sich an leistungsbereite junge Menschen. Das Frühstudium steht allen Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe zehn offen, findet parallel zum regulären Schulbetrieb statt und erstreckt sich über ein Semester. Die Wissenschaftlich Technische Oberstufe ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Comenius Gymnasium Deggendorf. Die WTO erstreckt sich über drei Semester und ist Teil des Lehrangebots in der Oberstufe. Für beide Angebote gilt: Wer die Prüfungen am Ende des Semesters besteht, kann die erworbenen ECTS-Punkte für ein späteres Studium anrechnen lassen. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über ein Bewerbungsverfahren. Weitere Infos unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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Über 1.000 Schülerinnen und Schüler an 21 niederbayerischen Schulen nahmen in den letzten zwei Jahren an Digimania+ teil. Der Informatik-Workshop der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde mit fast 300.000 Euro maßgeblich vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Auf der Internetseite des ESF wird Digimania+ jetzt als Erfolgsgeschichte vorgestellt. Zum September läuft die Förderung aus, Informatik-Angebote für Schulen bietet die THD weiterhin an.

Der Informatik-Workshop Digimania+ war ein voller Erfolg, das ist den Verantwortlichen um Andrea Stelzl, Leiterin des MINT-Team an der THD, bewusst. Schon zu Beginn war die Nachfrage der Schulen sehr hoch, der Bedarf war kaum zu decken, erinnert sich Anna Kaiser. Die Projektverantwortliche ist besonders stolz, dass über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiblich waren. 18 Studierende der THD aus verschiedensten Fachrichtungen arbeiteten an dem Projekt mit. Sie konnten sich wertvolle pädagogische und didaktische Grundkenntnisse aneignen. Digimania+ bestand aus drei Modulen, die für gesamte Klassen ab der achten Jahrgangsstufe angeboten wurden. Neben praktischer Progammierung stand auch Mediendidaktik auf dem Lehrplan. Das Programm wird nicht in den Schubladen verschwinden, da sind sich die Verantwortlichen sicher. Vielmehr werden die einzelnen Elemente in das vielfältige Angebot der THD für Schulen eingehen. „Die hohe Nachfrage nach unserem Informatik-Workshop beweist, welche Rolle dieser Baustein in unserer regionalen Bildungslandschaft spielt“, bekräftigt Anna Kaiser. Zudem habe man sich dank Corona viele neue Lernmethoden und Kompetenzen angeeignet, Kurse digitalisiert und über Plattformen nachhaltig zur Verfügung gestellt. Dieses erweiterte Wissen wolle man auch weitergeben, egal ob virtuell oder in Präsenz. Das MINT-Team der THD freut sich über interessierte Anfragen zum Angebot für Schulen unter mint@th-deg.de oder unter digimania@th-deg.de. Weitere Informationen unter www.th-deg.de/schule

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Zum Abschluss noch einmal Campusluft schnuppern, das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstudiums an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 15 Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Semester die Herausforderung angenommen und Schule und Hochschule gleichzeitig absolviert. Am Montag, 26. Juli wurden sie von Professor Patrick Glauner sowie den Organisatorinnen Andrea Stelzl und Angelika Hable feierlich verabschiedet.

In ihrer Begrüßung würdigte Andrea Stelzl das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Immerhin liegt ein komplett virtuelles Hochschulsemester und ein in weiten Strecken virtuelles Schuljahr hinter ihnen. Prof. Patrick Glauner war als Gastredner virtuell zugeschaltet und gab wichtige Tipps für das spätere Studium. Ebenfalls online zugeschaltet waren die „externen“ Absolventen. Denn das virtuelle Studieren hat auch Vorteile. Zum ersten Mal konnten zwei Regensburger Schüler und ein Schüler aus Koblenz zum Frühstudium an der THD zugelassen werden – eben weil die Vorlesung über Algorithmen und Datenstrukturen von Prof. Glauner aus dem Studiengang Künstliche Intelligenz rein virtuell angeboten wurde. Angelika Hable freut sich über die neuen Möglichkeiten und das durchweg positive Feedback: „Es hat allen gut gefallen. Wir konnten unseren Einzugskreis erweitern. Einige Frühstudierende absolvieren mittlerweile ihr zweites oder drittes Semester an der THD und einer wechselt im Winter direkt ins reguläre Studium an unserer Hochschule. Das sind alles wirklich positive Trends.“ Nachdem die Teilnahmezertifikate überreicht waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Campus zum Semesterabschluss noch einmal live und in Präsenz auf einer kleinen Campustour erleben.

Das nächste Frühstudium an der THD beginnt im Wintersemester ab Oktober 2021. Es richtet sich an Interessenten ab Klasse 10, die Vorlesungen parallel zur Schule hören und Themen bearbeiten möchten, die sonst vielleicht zu kurz kommen. Sie sind herzlich eingeladen, sich jetzt schon unter fruehstudium@th-deg.de bei Angelika Hable und Andrea Stelzl zu melden. Die konkreten Vorlesungstermine gibt es im September. Weitere Informationen zum Frühstudium und zur Bewerbung unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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Lehrreich und mit vielen im MINT-Bereich tätigen Persönlichkeiten präsentierten sich am 2. und 3. Juli online die ersten Ostbayerischen MINT-Tage. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die Fächer, denen große Zukunftschancen zugesprochen werden, wenn es um Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft geht. Deswegen gilt es junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. MINT-Bildung ist ein großes Thema. Bei den Ostbayerischen MINT-Tagen gab es viele Impulse, eine MINT-Karriere anzustreben. Ob im MINT-Talk, in Vorträgen zu Themen wie Quantencomputing oder der Bericht über den Karriereweg einer NASA-Mitarbeiterin.

Unter der Schirmherrschaft der regioFORSCHA und mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der MINT-Region Niederbayern als Veranstalter haben sich weitere Hochschulen und MINT-Akteure für die Ostbayerischen MINT-Tage zusammengetan. Ihr Engagement für MINT verständlicher machen, in Themen konkret eintauchen und die Zuschauer und Zuschauerinnen begeistern, das wollten sie schaffen. In rund 500 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, Großeltern und Interessierten haben sie interessierte Zuschauer gefunden.

Am Freitagvormittag nutzten einige Schulklassen das Programm sogar, um den Unterricht von Klasse 5 bis 11 zu bereichern. Ein Programm-Highlight bot am Samstagvormittag der MINT-Talk mit Wissenschaftsminister Sibler, THD-Präsident Peter Sperber, Petra Griebel von der regioFORSCHA, Dr. Monika Christl von Jugend forscht, Waltraud Erndl in ihrer Funktion als Sprecherin des Verbands deutscher Realschullehrer und Andrea Stelzl von der THD. Hochschulen seien ein wichtiger Partner in der MINT-Bildung sagte dabei Minister Sibler. Um bereits Schüler und Schülerinnen für MINT-Fächer zu begeistern, braucht es gute Rahmenbedingungen. Auch außerschulische Angebote sind wichtig, um die junge Generation auf die zunehmende Digitalisierung vorzubereiten. Hilfreich sei ein enges Netzwerk zu und unter MINT-Akteuren waren sich Petra Griebel und Waltraud Erndl einig. Was die MINT-Tage anbieten, sei vorbildlich, betonte Monika Christl. Und am wichtigsten sei, die Neugier zu behalten, die „Warum“-Fragen zu stellen und Angebote wie die Ostbayerischen MINT-Tage zu nutzen, so der Appell von Prof. Dr. Peter Sperber zum Abschluss des Talks.

Das laufende Programm des MINT-Teams der Technischen Hochschule Deggendorf ist online unter https://th-deg.de/schule#netzwerk zu finden. Die nächste große Veranstaltung ist die regioFORSCHA am 15. und 16. Juli 2022 in den Deggendorfer Stadthallen.

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Am 2. und 3. Juli laden die MINT-Region Niederbayern und das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu den ersten „Ostbayerischen MINT-Tagen“ ein. Fünf bayerische Hochschulen, Firmen aus dem Raum Ostbayern und aus der MINT-Szene bekannte Akteure zeigen an diesen beiden Tagen, was man mit den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bewirken kann. Mitmachen, Fragen stellen und Ausprobieren ist beim ersten virtuellen MINTmachfestival der Region ausdrücklich erwünscht. Nicht nur Studieninteressierte, sondern alle von 8 bis 99 Jahre sind herzlich willkommen. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Messe regioFORSCHA.

Die „Ostbayerischen MINT-Tage“ bieten ein interaktives Programm mit rund 40 Vorträgen und Workshops. Von Quantencomputern, Künstlicher Intelligenz,  Programmieren bis hin zu Mikroplastik oder erneuerbaren Energien stehen ganz verschiedene Themen auf der Agenda. Für manche Workshops erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin vorab sogar Materialien zugeschickt. Völlig kostenfrei.

Auch für den persönlichen Austausch ist bei den MINT-Tagen gesorgt. Es steht ein virtueller Netzwerkraum zur Verfügung. Wer eine Berufswahl im MINT-Bereich anstrebt, kann eine Beratung durch die Zentrale Studienberatung der THD wahrnehmen sowie mit Studierenden der MINT-Fächer und der Agentur für Arbeit sprechen. Im MINT-Talk diskutieren Bildungsverantwortliche und Bildungsmacher außerdem live über die Bedeutung der außerschulischen MINT-Bildung.

Das ausführliche Programm und die Anmeldung zu den Workshops ist unter www.th-deg.de/minttage zu finden.

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Wie funktioniert eigentlich ein 3D-Drucker? Dieser spannenden Frage dürfen neugierige Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren bei der nächsten Kinderuni der Technischen Hochschule Degendorf (THD) am 21. Mai nachgehen. Sie findet wie alle Kinderuni-Angebote in diesem Sommersemester virtuell statt.

Maja Köckeis, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Technologie Campus Cham, entführt die Schülerinnen und Schüler in die Welt des 3D-Drucks. In den Laboren des TC Cham erklärt sie ihrer jungen Zuhörerschaft dieses spezielle Druckverfahren, führt die Drucker des Campus vor und wird ein Bauteil live im 3D-Drucker drucken. Angelika Hable, Organisatorin der Kinderuni an der THD, freut sich, dass online in diesem Fall auch Vorteile birgt: „So haben wir die Chance, virtuell einen Ausflug an den TC Cham zu machen und live bei einem 3D-Druck dabei zu sein. Gleichzeitig sind die Gäste an ihren Endgeräten nahe dran am Geschehen, jeder sieht gleich viel“, bekräftigt Hable. Eingeladen sind alle wissbegierigen Schülerinnen und Schüler ebenso wie Eltern und Lehrkräfte. Im Mittelpunkt stehen aber die kleinen Wissenschaftler. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Den Link zur Teilnahme an der Kinderuni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni.

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Spaß mit Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT): Der Girls’Day 2021 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und am Campus Cham zeigte Schülerinnen, wie man mit einem MINT-Beruf aktiv die Zukunft in unterschiedlichsten Berufsfeldern gestalten kann.

„Wir freuen uns, dass wir – die Professor:innen, Mitarbeiter:innen und Studierenden der THD jungen Frauen neue Perspektiven abseits der üblichen Rollenklischees aufzeigen dürfen. Alle Mitwirkenden haben mit hohen Einsatz Online-Formate entwickelt, die Spaß am Lernen und Ausprobieren bieten“, erklärt Organisatorin Manuela Krawagna-Nöbauer aus dem MINT-Team der Hochschule. Das vielfältige Programm umfasste Kurse aus den Studienfeldern der Hochschule: Prof. Raimund Förg repräsentierte mit einem Handspektroskop-Angebot den Bereich Angewandte Naturwissenschaften, Prof. Konrad Deffner aus der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik führte in die Welt des Brückenbaus ein. Maja Köckeis vom Campus Cham, zeigte, was mit einem 3D-Drucker alles möglich ist. Tanja Zellner und Anna Kaiser vom MINT-Team boten Informatik zum Anfassen. Die Attraktivität des Angebots spiegelte sich nicht nur in den hohen Anmeldezahlen wieder, sondern auch im bundesweiten Interesse am Girls’Day der THD: Neben Schülerinnen aus Niederbayern, besuchten junge Frauen aus Dortmund, Berlin, Hamburg und vielen weiteren Städten die virtuellen Räumlichkeiten der Hochschule. Ein Online-Rundgang stellte sicher, dass alle Teilnehmerinnen einen Eindruck von Campus erhalten konnten.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ferienprogrammes der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) durften sich bereits vor den Osterfeiertagen über eine Überraschung freuen. Sie bekamen Osterpakete per Post zugeschickt, deren Inhalt sie beim virtuellen Ferienprogramm unter Anleitung selbst zusammenbauen dürfen. Damit ist Ferienspaß auch im Online-Format vorprogrammiert.

Insgesamt haben sich 153 Kinder und Jugendliche für das Freizeitprogramm der THD angemeldet. Sie werden ihre Osterpakete mit Lego-Mindstorms, 3D-Hasen oder Calliope Platinen (eine Art Mikrocomputer für die Handtasche) in den Ferien in verschiedenen Angeboten des MINT-Teams der THD testen und dabei viel Spannendes und Neues entdecken. Egal ob es dabei um das Programmieren von Apps, Experimente mit Luft oder den 3D-Druck geht, es ist für alle Nachwuchsforscher das passende dabei.

Am gefragtesten ist die App-Programmierung, die nach nur wenigen Tagen bereits überbucht war. Ebenso war das komplette Programm nach nur drei Tagen ausgebucht. „Die Kinder wollen alles wissen. Da sind 25 Teilnehmende das Maximum. Deshalb bieten wir dieses Angebot jetzt zwei mal an.“ sagt Anna Kaiser. Sie ist im MINT-Team für die Informatik-Angebote zuständig und wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Lego-Mindstorms und Apps unter die Lupe nehmen.

Beim 3D-Druck zeigt Maja Köckeis den 7 bis 11-Jährigen, wie ein beweglicher Osterhase entsteht. Diesen haben die Kinder mit der Osterpost bereits nach Hause geschickt bekommen. Bei Tanja Zellner werden Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter mit Experimenten zu Luft begeistert. Unterstützt wird das MINT-Team dabei von Studierenden, die auf jede einzelne Frage der Kinder eingehen und sich mit dem Nachwuchs zu den einzelnen Programmpunkten in virtuellen Räumen austauschen. So steht allen Teilnehmenden die Welt der Informatik offen.

Das Ferienprogramm der THD wird vom MINT-Team der Hochschule zusammen mit dem Technologie Campus (TC) Cham und dem BayernLab Vilshofen an sieben Tagen in den Osterferien angeboten. Unterstützung bekommen die Organisatoren dabei vom Technik für Kinder e.V. (TfK) und dessem großen Netzwerk.

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Einen entspannten, aber informativen Jahresausklang für alle Schulen der Region hat sich das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einfallen lassen. Per Live-Übertragung können Schüler am letzten Schultag des Jahres die Hochschule kennenlernen und mehr über MINT-Themen erfahren – egal ob im Klassenzimmer oder Zuhause.

Erwarten können Lehrkräfte und Schüler ab der 9. Klasse ein interaktiv gestaltetes Programm mit Führungen durch die Hochschule und insbesondere Labore. Behandelt werden spannende Themen wie 3D-Druck, Internet of Things und Erneuerbare Energien. Die dazu passenden Studiengänge werden jeweils vorgestellt. Am interaktiven Teil nehmen Schüler per Smartphone teil. Wer keines zur Hand hat, bekommt Unterlagen zur Verfügung gestellt. Lehrkräfte, die mit ihren Klassen an der Veranstaltung „MINT im Advent“ teilnehmen möchten, können sich am 18. Dezember via Zoom in das virtuelle Event einklinken. Das Programm dauert von 8:30 bis 12 Uhr. Auch Eltern sind herzlich eingeladen. Den Link finden sie unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Fragen beantwortet das MINT-Team per E-Mail: mint@th-deg.de.

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Der IT-Nachwuchs in der MINT-Region Niederbayern konnte sich am Wochenende vom 10. und 11. Oktober bei einem deutschlandweiten Hacker-Event im Programmieren üben. Die Hamburger Hacker School suchte zusammen mit der Körber-Stiftung Ehrenamtliche in den MINT-Regionen, die die Aktion mit Online-Kursen unterstützen. Gefunden haben sie sie in Niederbayern an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die MINT-Abteilung hat zusammen mit Kollegen aus der IT und Studierenden mit zwei Kurs-Angeboten am Hacker-Wochenende teilgenommen.

Max Bielmeier und Sven Kufner, beide Studenten, boten den Kurs "Digitales verstecken geht nicht, wir müssen verschlüsseln!" an. Die IT-Abteilung der THD gab einen Einführungskurs in der App-Entwicklung am Beispiel einer Spiele-App. Andreas Englmeier, Operative Leitung des IT-Zentrums hat das Wochenende sehr positiv wahrgenommen: „Das Programmieren mit den Kindern hat richtig Spaß gemacht. Die Kids haben gut mitgearbeitet und wollten gar nicht mehr aufhören.“ Insgesamt waren 17 Mädchen und Jungen bei den Kursen dabei.

Die Technische Hochschule Deggendorf möchte für MINT-Themen begeistern und tut dies mit eigenen Angeboten, aber auch zusammen mit ihren vielen Netzwerkpartnern. MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. In ihnen arbeiten wichtige Akteure – von Kindergärten über Schulen und Hochschulen bis zu Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verwaltungen – eng zusammen und stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Die THD ist seit 2017 Sitz der MINT-Region Niederbayern. Die Hacker School ist ein bundesweit agierendes Projekt des gemeinnützigen i3 e.V. aus Hamburg. In Wochenendkursen, die in Kooperation mit Unternehmen aus der IT-Branche stattfinden, können Jugendliche bei der Hacker School seit 2014 selbst zu Programmierern werden und lernen, wie man Computern und Apps die richtigen Befehle gibt. Inzwischen wurden diese Kurse auch @home ins Netz verlagert. Die Körber-Stiftung setzt sich für Aufbau, Förderung und Weiterentwicklung von MINT-Regionen in Deutschland ein. Gemeinsam mit dem Stifterverband richtet sie Wettbewerbe und gemeinsame Aktionen für MINT-Regionen aus.

Fragen und Anregungen zur (außer-) schulischen MINT-Bildung in der Region nimmt die Managerin der MINT-Region Andrea Stelzl gerne unter andrea.stelzl@th-deg.de oder 0991 3615-695 entgegen. Aktuelle Informationen finden sich auch unter www.mint-niederbayern.de und auf Facebook und Twitter.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat die MINT-Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. gestartet. Teil der Pilotphase, die zunächst läuft, ist ein erster Workshop mit aktiven MINTlern aus der Region. Bis März lernen die teilnehmenden Initiativen, wie sie ihre eigenen Aktivitäten evaluieren und verbessern können. 

Das MINT-Team der THD übernimmt dabei die Rolle des Ausbilders für die Region Niederbayern. Und zwar nach Maßgabe des Orientierungsrahmens des Nationalen MINT Forums e.V. Es geht vor allem darum, die Qualität außerschulischer MINT-Aktivitäten zu verbessern. Dazu zählt Nachhilfe-Unterricht genauso wie Wettbewerbe oder Betriebsführungen. Entsprechend bunt gemischt war die Gruppe des Pilot-Workshops: Chamer MINT-Dreieck, Caverion, Realschule Landau, BayernLab, Lindner Group, Bildungsmanagement Landshut. Ab Sommer 2021 ist das Workshop-Angebot dann für die gesamte Region Niederbayern offen. Weiterführende Infos sind zu finden unter https://www.th-deg.de/mint.

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Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu Entdecken, zu Erforschen und zu Bauen beim Ferienprogramm der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Andrang auf die drei Angebote war groß, so dass zusätzlich zu den regulären Terminen noch zwei weitere Termine angeboten wurden.

Das Ferienprogramm startete mit den „Planetenforscherinnen“. Hier nutzten 20 Mädchen zwischen acht und zehn Jahren die Möglichkeit mit Lego WeDo die kleine Marssonde „Milo“ nachzubauen. Vorab nahmen sie das Sonnensystem unter die Lupe und rätselten, was denn so ein Roboter alles können muss, um auf eine Mars-Mission geschickt zu werden. Begriffe wie Sonnenpanele, Kameras, Greifarme und Sender kamen hier ins Spiel. Nach der Konstruktion wurde der kleine Marsroboter mittels grafischer Programmierung in Bewegung gesetzt. Damit der Roboter auch Hindernisse erkennen und Signale zur Erde senden kann, wurden Sensoren verbaut und entsprechend programmiert. Die teilnehmenden Mädchen arbeiteten hochengagiert und so entstanden sehr kreative Roboterentwürfe.

Das zweite Ferienprogrammangebot stand unter dem Motto „Bau dir eine künstliche Hand“. Die ca. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren bekamen die Aufgabe eine künstliche Hand aus Lego Spike Prime Teilen zu Entwerfen und zu Bauen. Dafür standen eine Vielzahl an Bauteilen, Sensoren und Motoren zur Verfügung. Anhand grafischer Programmierung wurden die kreativen und voll funktionierenden Roboterhände bzw. Greifarme fleißig im Einsatz ausprobiert.

Beim ganztägigen Programm „Lerne die spannende Welt der Informatik kennen“ hatten die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse die Möglichkeit einen Lego-Mindstorm Roboter textbasiert zu programmieren. Im zweiten Teil des Programms wurde eine App entwickelt, über die der Roboter gesteuert werden kann. Zwischendurch gab es spannende Diskussionen zum Thema Robotereinsatz. Zusätzlich nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit Studierenden über die eigenen Erfahrungen im Bereich virtuelle Lehre und Lernen im Internet auszutauschen.

Das THD-Ferienprogramm findet immer in den Sommerferien und den meisten anderen Schulferien statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an MINT-Themen. Organisiert und durchgeführt wird das Programm von der MINT-Förderung der Hochschule. Diesen Sommer wurden die Organisatorinnen Tanja Zellner und Anna-Katherina Kaiser tatkräftig von Irina Sigl, Studentin der Medientechnik, unterstützt.

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„Werde zur Planetenforscherin, bau dir eine künstliche Hand oder lerne die spannende Welt der Informatik kennen“: Die MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersgruppen wieder jede Menge Technik zum Anfassen und zum Selbermachen. Die Zentrale Studienberatung der Deggendorfer Hochschule beteiligt sich mit einer spannenden Campusrallye am Programm.

Technikbegeisterte Schülerinnen ab acht Jahren erwartet am Montag, 27. Juli 2020 eine fantasiereiche Konstruktion von Legofahrzeugen. Diese werden durch eine kleine selbständige Programmierung zum Leben erweckt. Eine etwas umfangreichere Konstruktion und Programmierung erlaubt Lego Spike Prime. Mittels verschiedener Motoren und Sensoren können hier sehr interessante und knifflige Bauteile entwickelt und programmiert werden. Schülerinnen und Schüler, die sich daran ausprobieren wollen, können sich für Mittwoch, 29. Juli 2020 anmelden. Wer die Welt der Informatik etwas intensiver kennenlernen will, kann sich für einen Tages-Workshop am Donnerstag, 6. August 2020 anmelden. Dieses Ferienprogramm umfasst die Programmierung und Bedienung von Lego Mindstorm Robotern und zusätzlich die Entwicklung einer App, die den Lego Roboter steuert. Die ganze Hochschule an einem Nachmittag kennenlernen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Campusrallye, die ebenfalls im Rahmen des Ferienprogramms angeboten wird. Am 4. und am 27. August gehen die Jugendlichen spannenden Fragen rund um die THD auf die Spur: Wo werden welche Studiengänge gelehrt? Zu welchen Themen wird in den Laboren geforscht? Wie viele Bücher und Medien beinhaltet die Bibliothek? Wo finde ich das THD-eigene Fernseh- und Radiostudio? Wie funktionieren selbstfahrende Autos und wer oder was ist denn eigentlich Jenny? Die Campusrallye findet jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahren, aus Hygieneaspekten wird die Gruppe auf 15 Teilnehmer begrenzt. Bitte einen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Treffpunkt ist vor der Hauptbibliothek der THD, Dieter-Görlitz-Platz 1 in Deggendorf. Weitere Informationen zu den Ferien-Angeboten der THD unter www.th-deg.de/schule#technikferien und unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Eine Anmeldung zu den Ferienprogrammen ist unter mint@th-deg.de oder unter karin.loibl@4you-deggendorf.de möglich.

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Bis zum Schuljahresende können sich Schulen noch bei der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum ersten virtuellen Workshop des MINT-Teams anmelden. Unter dem Motto „Jeder soll einmal programmiert haben“ startete die MINT-Förderung vergangenen Oktober mit dem dazugehörigen Workshop-Angebot, das jetzt kurzerhand in einer optimierten Variante per Videokonferenz angeboten wird. Von zuhause können Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse selbst eine Applikation für Smartphones programmieren. Angeleitet werden sie dabei von Studierenden der Hochschule.

Schülerinnen der Realschulen in Landau und Grafenau haben den Workshop im Rahmen der Girls’ Day Akademie als Erste getestet. Mit der Plattform AppInventor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sie selbst eine Android-fähige App entwickelt, gestaltet und direkt auf ihrem eigenen Handy getestet. Organisatorin Tanja Zellner zeigt sich vom virtuellen Format überzeugt: „Die Girls`Day Akademie ist ein tolles Programm für Schülerinnen, die sich so richtig in Technik und Naturwissenschaft versuchen wollen. Da hat unser 90-minütiges, virtuelles Workshop-Konzept hervorragend dazu gepasst." 
Aber nicht nur Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie können mit dem MIT AppInventor erstmalig programmieren, der Workshop wird für alle Schulkassen ab der achten Jahrgangsstufe in der Region durchgeführt. Interessierte Lehrkräfte können sich jetzt per Email unter mint@th-deg.de beim Team der MINT-Förderung melden. Laut Tanja Zellner braucht es lediglich einen Termin und die passende Ausstattung und schon kann es losgehen.
Damit der Workshop virtuell stattfinden kann, wurde das MINT-Team von Tourismusmanagement-Studentin, Celine Münz unterstützt. Gemeinsam haben sie das Programm für die Nutzung auf Microsoft-Teams fit gemacht. Als Tutorin freut sie sich, das erprobte Workshop-Konzept nun in der virtuellen Variante durchzuführen: „Wir Tutoren freuen uns auf viele Schülergruppen, die das Angebot noch in diesem Schuljahr wahrnehmen wollen. Der MIT AppInventor macht es möglich, eigene Apps spielerisch zu programmieren, ohne dass Vorkenntnisse und Grundlagen einer Programmiersprache vorausgesetzt werden.“ Inzwischen hat sich auch der Verband der MINT-Regionen der Körber-Stiftung für den Workshop als Best Practice Beispiel ausgesprochen.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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„Am besten hat mir gefallen, dass wir in Fächern unterrichtet wurden, die in der Schule nicht ganz vorne auf dem Lehrplan stehen. Präsentationstechniken zum Beispiel“, sagt Julia Biebel, Schülerin in der zehnten Klasse, über das Frühstudium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien und der FOS/BOS Deggendorf, diesmal sogar auch des Gymnasiums Pocking, nahmen von Oktober bis Februar am Frühstudium teil. Am 2. März kamen sie zur Abschlussveranstaltung an die THD.

Für ihr großes Engagement zusätzlich zur Schule wurden die Jugendlichen sehr gelobt. Neben dem fachlichen Input, sind sie um die Erfahrung reicher, Studierender zu sein. Sie wählten Vorlesungen wie „Mikrocomputertechnik“ oder „Psychische Störungen im Spielfilm“. Dauerbrenner waren die Fächer „Astronomie und Astrophysik“ und „Strategie- und Projektmanagement“. Aber auch Ethik, Mathematik und Informatik wurden als Ergänzung zur Schule gewählt. Für einige und auf jeden Fall Julia Biebl ist bereits klar, dass sie für ein zweites Semester zum Frühstudium an die THD kommen werden. 

Eine besondere Form des Frühstudiums über drei Semester inklusive Anfertigen einer wissenschaftlichen Seminararbeit, schloss ebenfalls im Februar der vierte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe vom Comenius-Gymnasium Deggendorf an der THD ab. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten bei der Abschlussveranstaltung sehr lebendig und anschaulich ihre Themen. Sie reichten von der Programmierung eines Raspberry Pi, der die Wasserversorgung von Zimmerpflanzen regeln soll, über die Erstellung eines Films mit vorangegangenem Storyboard bis zu Untersuchungen von Blended Learning und der Herstellung von Lichtschalterteilen per 3D-Druck. Der fünfte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe ist seit Oktober an der THD eingeschrieben. 

Frühstudium und Wissenschaftlich-Technische Oberstufe werden vom Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf angeboten und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Information sind www.th-deg.de/fruehstudium zu finden. 
 

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„EmpowerMINT – Talent kennt kein Geschlecht“ hieß der Slogan der aktuellen MINTchallenge des Stifterverbandes. Der Verband suchte nach Ansätzen, wie Hochschulen Frauen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern und sie bis zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums begleiten können. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihren MINT-Projekten unter die zehn besten Hochschulen deutschlandweit und zählt damit zu den Best Practice Beispielen – den Vorzeigeprojekten. Von Frauen für Frauen lautete das Motto, mit dem sich das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf bei der MINTchallenge bewarb. Der Name ist Programm. Tatsächlich sehen sich Andrea Stelzl, die Leiterin der MINT-Förderung und ihre Kolleginnen als Role Models. Als Chemikerin, Biologin, Ingenieurin, Physikerin oder Spezialistin für Mikrosysteme setzen sie sich für einen höheren Frauenanteil in MINT-Studiengängen ein. Sie veranstalten Kinderunis, Schulbesuche oder Ferienprogramme für Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen und der Unterstufe. Mit Angeboten wie TastING, Digimania+ und dem Frühstudium spricht das MINT-Team Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe an. Zusätzlich fördert das Mentorenprogramm MovING des Career Service der THD Studentinnen, die ein Ingenieurstudium an der THD aufgenommen haben, mit speziellen Hilfestellungen, Unterstützung und Tipps. Erfahrene Ingenieurinnen aus namhaften Unternehmen stehen ihren Mentees über zwei Semester zur Seite, um sie in den Berufseinstieg zu begleiten. „Wir versuchen, die Ingenieurinnen von morgen schon ganz früh für Technik zu begeistern – und sie dann bestenfalls nicht mehr von der Hand zu lassen, bis sie ihr Ingenieurstudium abgeschlossen haben und in der Berufswelt angekommen sind“, erklärt Stelzl den Ansatz der Hochschule. Die Bewerbung der Technischen Hochschule Deggendorf überzeugte die Jury des Stifterverbandes. Sie zeichnete die MINT-Initiativen der Deggendorfer Hochschule als eine von zehn Best Practices zur Stärkung von Frauen in MINT-Studiengängen aus. Diese werden im MINTkompass der Club-MINT-Webseite präsentiert und sollen anderen Interessierten zeigen, wie Hochschulen deutschlandweit mit Herausforderungen in der MINT-Bildung umgehen. Ausgelobt werden die MINTchallenges vom Stifterverband. Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation.