Neuer Professor - Prof. Dr. Marcus Dittrich

30.1.2015 |

20150130-marcus-dittrich

Neuer Professor für die Wirtschaftsfakultät der THD

Mit Dr. Marcus Dittrich wurde zum 01. März ein studierter Volkswirtschaftler in die Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften (School of Management) der Technischen Hochschule Deggendorf berufen. Sein Lehrgebiet: Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Angewandte Mikroökonomie.

Der neue Professor ist in Chemnitz aufgewachsen und legte dort auch sein Abitur ab. Nach einem kurzen Ausflug ins Studium der Rechtswissenschaften studierte er schließlich Volkswirtschaftslehre an der TU Chemnitz bzw. an der Universitat Autònoma de Barcelona. Sein Studium schloss er als Diplom-Volkswirt ab. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt und an verschiedenen politikorientierten Praxisprojekten der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung beteiligt. Seine mit summa cum laude bewertete Doktorarbeit zum Thema „Verhandlungen in Arbeitsmärkten“ wurde mit dem Georg-Helm-Preis der TU Dresden ausgezeichnet.

Nach seiner Promotion war Marcus Dittrich u.a. als Juniorprofessor für Europäische Wirtschaft an der TU Chemnitz tätig. Dabei war er verstärkt in nationale und internationale Forschungsprojekte eingebunden. Er hält jährlich Vorträge auf renommierten internationalen Tagungen und veröffentlicht seine Forschungsergebnisse in namhaften Fachzeitschriften. Zudem arbeitete er als Dozent u.a. an der St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia, der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie und der Berufsakademie Dresden.

Die Forschungsschwerpunkte von Marcus Dittrich liegen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Psychologie. In aktuellen Forschungsprojekten untersucht er z. B., warum Frauen auf dem Arbeitsmarkt oft weniger verdienen als Männer, selbst wenn die Art der Tätigkeit die gleiche ist. Zum anderen setzt er sich mit den Auswirkungen von Mindestlöhnen und verschiedenen Institutionen auf dem Arbeitsmarkt, wie z. B. Gewerkschaften, auseinander.

Dass gegenwärtig nicht mehr viel freie Zeit für seine Hobbys, wie Backpacking-Reisen durch andere Kontinente oder einfach nur Lesen, verbleibt, ist u. a. auch seinem zweieinhalbjährigen Sohn geschuldet, der einen Großteil der verfügbaren Freizeit für sich beansprucht.

(Pressemitteilung/30.01.2015)