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15.05.2020   |  Bibliothek: Erweiterte Öffnung der Bibliothek ab 18.05. für Studierende und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur erweiterten Öffnung im Artikel.

24.04.2020  |  Maskenpflicht: Beim Betreten der Gebäude gilt ab dem 27.04. eine strikte Maskenpflicht! Weitere Informationen zur Möglichkeit des Maskenkaufs im Artikel.

24.04.2020   |  Bibliothek: Für Hochschulangehörige besteht ab 27.04. eine Ausleihmöglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen ohne vorherige Anmeldung.

16.04.2020   |  Bibliothek: Für Hochschulangehörige besteht ab 20.04. eine Ausleihmöglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen und vorheriger Anmeldung über iLearn

08.04.2020  |  Prüfungsorganisation im Sommersemester 2020. Weitere Informationen zur Prüfungsdurchführung im Artikel.

31.03.2020  |  THD startet ab sofort in allen Fakultäten mit verstärkter Bereitstellung der Lehrinhalte in elektronischer Form. Weitere Infos zu den Lerninhalten im Artikel.

17.03.2020   |  Schließung des Zugangs zu den Gebäuden der Technischen Hochschule Deggendorf. Weitere Informationen zur Schließung der Zugänge im Artikel.

16.03.2020  |  Bibliothek wird umgehend geschlossen. Weitere Informationen zur Schließung der Bibliothek finden Sie im Artikel.


Aktuelles.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch.

Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

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Der Ausbau des Themas Künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mit Riesenschritten weitergehen. Heute gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerbs Bayern bekannt. Insgesamt waren 50 Professuren ausgeschrieben, drei davon gehen nun nach Deggendorf.

Große Freude an der THD. „Mit den drei neuen KI-Professuren für die Bereiche Pflege, Geoinformatik und Cyber Security liegt die digitale Transformationsstrategie der Hochschule weiter voll auf Kurs“, berichtet ein spürbar gut gelaunter THD-Präsident, Prof. Dr. Peter Sperber. Und auch der für Forschung verantwortliche Vize-Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Grzemba, ist stolz auf das Erreichte: „50 Professuren wurden im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs vergeben, mit dreien für die THD liegen wir über dem Schnitt – man traut uns also einiges zu, im Ministerium.“ Schon während der Ausschreibung des Wettbewerbs betonte Sibler, dass die KI in Zukunft allgegenwärtig sein werde und dass die Hochschulen „entscheidende Wegbereiter“ seien. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab. „Wir sind Staatsminister Sibler und der Expertenkommission sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in die THD legen“, betont Sperber. Dieses Vertrauen werde man versuchen mit vielen nützlichen Forschungsergebnissen zurückzugeben.

KI in der Pflege

Bei der Professur „Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege“ geht es darum, Daten aus verschiedenen Quellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Handlungsvorschläge für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegebedürftige zu übersetzen. Auch der Gesundheitszustand soll in gewissem Rahmen vorhergesagt werden können. Die Professur und deren Forschungsergebnisse werden in die bereits erfolgreichen Projekte „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau und „Dein Haus 4.0“ an der THD eingebettet. Unter der Federführung der Friedrich-Alexander-Universiät Erlangen-Nürnberg besteht bei diesem Projekt eine Zusammenarbeit auch mit anderen Hochschulen. Verbundthemen sind das digitale Krankheitsmanagement, die personalisierte Diagnostik sowie die damit zusammenhängende Therapie und Versorgung.

KI und Smarte Regionen

Um die Nutzung von Geodaten geht es bei der Professur „Big Geospatial Data and Spatial AI“. Der sogenannte Smart City Ansatz, also das Konzept, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, soll mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz auf den ländlichen Raum übertragen werden. Die Professur ist an der Fakultät für Angewandte Informatik der THD angesiedelt und direkt mit dem KI-Knotenpunkt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Würzburg-Schweinfurt verzahnt. Ebenfalls im Boot ist die HAW Augsburg.

KI in der Datensicherheit

Mit dieser Professur wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen durch KI-befähigte Sicherheitsmechanismen geleistet. Aufgrund ansteigender Komplexität dieser Systeme ergibt sich der Bedarf an Methoden zum intelligenten Testen von Maßnahmen der IT-Sicherheit, sowie zur effizienten Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen. Die Professur ist ebenfalls der Fakultät Angewandte Informatik zugeordnet und eng an das Institut ProtectIT der THD angebunden. Sie ist außerdem Teil des parallelen Antrags KI Campus Ostbayern des Verbunds der ostbayerischen Hochschulen, TRIO. Der KI Campus Ostbayern etabliert eine Kooperation, die den fachlichen Austausch und die Einbindung in das bayerische KI-Netzwerk sicherstellt und damit dessen Wirkung in die gesamte ostbayerische Region hinein gewährleistet.