Spitzenergebnis für die THD im WURI-Ranking

Weltweit Platz 5 in "Entrepreneurial Spirit", Platz 7 in "Crisis management"

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) durfte sich am Dienstag, 20. Juli über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Diese ermöglicht es dem Campus, sich noch gezielter für Projekte und Studierende einzusetzen.

Campusleiter Professor Dr. Horst Kunhardt begrüßte zusammen mit Dekan Professor Dr. Georg Christian Steckenbauer und Koordinator Georg Riedl die beiden Vertreter des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen am ECRI. Als Vorsitzender des Bezirksverbandes war Landrat Michael Fahmüller zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rottal-Inn, Martin Ruhland, an den Campus gekommen. Im Gepäck einen Spendenscheck über 2.500€ für den Förderverein des ECRI.

Die Besucher bekamen nach der Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschehnisse des Campus sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate am ECRI. Derzeit finden Vorlesungen noch online oder hybrid statt, aber der ECRI versucht trotz Planungsunsicherheiten den Unterricht rasch wieder auf Präsenz umstellen zu können. Dieses Vorhaben fand bei allen Beteiligten große Zustimmung. Wie Ruhland betonte, trägt der ECRI mit seinem internationalen Campus zur heimischen Wirtschaft und somit zur Zukunft der Region bei, wofür er sehr dankbar ist. Fahmüller, der sich als Vorsitzender des Bezirksverbandes besonders für die Spende in Höhe von 2.500€ eingesetzt hatte, hob die Bedeutung des Campus in Hinblick auf Arbeitskräfte und das kulturelle Leben in der Region nochmals hervor.

Der Förderverein des ECRI war in den letzten Monaten trotz Corona aktiv in der Förderung der Studierenden. So unterstützte der Verein beispielsweise die Absolventenfeier oder half Studierenden, die sich aufgrund der Pandemie in einer Notlage befanden.

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Zum Abschluss noch einmal Campusluft schnuppern, das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstudiums an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 15 Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Semester die Herausforderung angenommen und Schule und Hochschule gleichzeitig absolviert. Am Montag, 26. Juli wurden sie von Professor Patrick Glauner sowie den Organisatorinnen Andrea Stelzl und Angelika Hable feierlich verabschiedet.

In ihrer Begrüßung würdigte Andrea Stelzl das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Immerhin liegt ein komplett virtuelles Hochschulsemester und ein in weiten Strecken virtuelles Schuljahr hinter ihnen. Prof. Patrick Glauner war als Gastredner virtuell zugeschaltet und gab wichtige Tipps für das spätere Studium. Ebenfalls online zugeschaltet waren die „externen“ Absolventen. Denn das virtuelle Studieren hat auch Vorteile. Zum ersten Mal konnten zwei Regensburger Schüler und ein Schüler aus Koblenz zum Frühstudium an der THD zugelassen werden – eben weil die Vorlesung über Algorithmen und Datenstrukturen von Prof. Glauner aus dem Studiengang Künstliche Intelligenz rein virtuell angeboten wurde. Angelika Hable freut sich über die neuen Möglichkeiten und das durchweg positive Feedback: „Es hat allen gut gefallen. Wir konnten unseren Einzugskreis erweitern. Einige Frühstudierende absolvieren mittlerweile ihr zweites oder drittes Semester an der THD und einer wechselt im Winter direkt ins reguläre Studium an unserer Hochschule. Das sind alles wirklich positive Trends.“ Nachdem die Teilnahmezertifikate überreicht waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Campus zum Semesterabschluss noch einmal live und in Präsenz auf einer kleinen Campustour erleben.

Das nächste Frühstudium an der THD beginnt im Wintersemester ab Oktober 2021. Es richtet sich an Interessenten ab Klasse 10, die Vorlesungen parallel zur Schule hören und Themen bearbeiten möchten, die sonst vielleicht zu kurz kommen. Sie sind herzlich eingeladen, sich jetzt schon unter fruehstudium@th-deg.de bei Angelika Hable und Andrea Stelzl zu melden. Die konkreten Vorlesungstermine gibt es im September. Weitere Informationen zum Frühstudium und zur Bewerbung unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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Eine von fünf spezifischen Pilotregionen in Bayern und Österreich ist Braunau-Simbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291“. Die Region führte im Rahmen des Projektes einen Workshop durch, mit dem Ziel Ideen und Ansätze für die gesundheitstouristische Nutzung von Wäldern in Braunau-Simbach zu erarbeiten. Lead-Partner ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops lud das fünfköpfige Projektteam zusammen mit Georg Bachleitner vom Stadt-, Tourismus- und Standortmarketing Braunau-Simbach am Mittwoch, 21. Juli dazu mehrere Stakeholder und Fachleute aus den Bereichen „Wald, Gesundheit und Tourismus“ in den Simbacher LOKschuppen ein. Neben einigen lokalen Gästen aus Braunau-Simbach durfte man dabei auch Workshop-Teilnehmer von überregionalen Projektpartnern und -institutionen begrüßen, wie u.a. dem Bayerischen Staatsministerium in München, den Staatsforsten Wasserburg oder dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfarrkirchen.

Mit ihrem lokalen Know-how wie auch ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten die Teilnehmer einen unabdingbaren Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Waldräume im konkreten Kontext für die Pilotregion Braunau-Simbach gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse aller gemeinsamen Überlegungen und Bemühungen ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In gemeinsamen Vorstellungs- und Diskussionsrunden sowie in gezielten Gruppenarbeiten zu verschiedenen Projektthemen sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu möglichen Zielgruppen, waldbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrener Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man einen weiteren Schritt unternehmen, um gezielt Angebote für die Pilotregion Braunau-Simbach abzuleiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar zu machen. Dies sieht auch Georg Bachleitner als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Die nachhaltige, gesundheitstouristische Nutzung von Wald, insbesondere in Regionen, für die Waldnutzung ohnehin alltäglich scheint, wird eine zukunftsweisende Herausforderung für Destinationen“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Braunau-Simbach auch Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Traunsee-Almtal) nachhaltige Ansätze, wie lokale Waldräume gesundheits-touristisch und mehrwertstiftend genutzt werden können.

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