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Wer ab dem Wintersemster an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren möchte, sollte jetzt seine Wahl treffen. Der Bewerbungszeitraum endet am 20. August. Bis dahin ist noch alles möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der verspäteten Abiturabschlüsse ist in diesem Jahr auch der Bewerbungszeitraum für ein Studium an der THD und deren englischsprachigen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verlängert worden. Aber in knapp drei Wochen ist die Zeit abgelaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Modalitäten für das Wintersemster bekannt gegeben. Natürlich immer vorbehaltlich des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens. Ziel ist es jedoch, so analog wie möglich ins Semester zu starten, nachdem das Sommersemester komplett digital abgelaufen war. Vorrang werden an der THD, wie an vielen anderen Hochschulen auch, die Erstsemster haben. „Gerade bei den Studienanfängern ist es wichtig, dass sie sich an ihre Hochschule und den Campus gewöhnen können. Da ist Präsenz einfach das A und O“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Er freut sich schon sehr darauf, die neuen Studierenden bei sich an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Erstsemestertag ist der 1. Oktober.

Bis es aber so weit ist, heißt es jetzt nochmal an alle Unentschlossenen: Studienangebot checken und bewerben. Die THD bietet von erfolgreichen Klassikern wie BWL, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu neuen Studiengängen wie E-Mobilität, Künstliche Intelligenz oder Pflege ein enorm breites Portfolio. Am rein englischsprachigen Studienstandort ECRI liegt der Fokus auf Tourismusmanagement, Digitaler Gesundheit, Ingenieurswissenschaften sowie gesundem und nachhaltigen Bauen. Alles eingebettet in ein starkes Netzwerk regionaler und überregionaler Forschung und vielfältige Kooperationen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft. Beste Voraussetzungen also für den Start in eine erfolgreichen Karriere. Los geht’s: https://www.th-deg.de/bewerbung

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Nichts, was wir am Körper tragen, ist mehr mit Viren und Bakterien belastet als unsere Mobiltelefone. »CuCase«, ein Start-up der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), bringt nun eine Smartphone-Hülle auf den Markt, die genau dieses Problem angeht. Das Besondere dabei: Die verwendete Kupferlegierung ist auch gegen das Corona Virus Sars-CoV-2 wirksam.

Antibakterielle Handyhüllen gibt es bereits. Kein Wunder. Bis zu 2500 Mal am Tag berühren wir unsere Smartphones, auf denen sich durchschnittlich 100 verschiedene Bakterienarten befinden. Die Viren nicht mitgezählt. Ein Markt mit Wachstumspotential also. „Unsere Handy-Schale besteht aus einer speziellen Kupferlegierung“, erklärt Dennis Gerdts, Erfinder des Produktes und bei CuCase für Forschung und Entwicklung verantwortlich. „Kupfer“, so der 24-Jährige, „ist eines der wirksamsten Materialien im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99 Prozent der Bakterien.“ Und eben auch andere Mikroben wie das Corona-Virus. Dieses wichtige Feature haben die bisherigen Produkte nicht. Außerdem lässt deren antibakterielle Wirkung mit der Zeit nach. Durch den sogenannten Halo-Effekt des Kupfers, der dazu führt, dass sich in unmittelbarer Umgebung bis zu 70 Prozent weniger Mikroben (Viren, Bakterien und Keime) ansiedeln, ist auch der Touch-Screen bei Verwendung eines CuCase weniger belastet.

Noch sind die Deggendorfer von CuCase weltweit die Einzigen, die diesen Ansatz verfolgen. Fast. Denn die Konkurrenz schläft nicht. „An der Vanderbuilt University in den USA gibt es drei Studenten, die ähnlich weit sind wie wir“, verrät Gerdts. Deshalb ist Eile geboten. Am 15. Juli soll es mit dem Vertrieb endlich richtig losgehen. Zum Markteintritt werden zunächst die meisten Apple iPhones abgedeckt. Weitere Modelle sollen jedoch schon bald folgen. Kaufen kann man die Hüllen über die Website des Deggendorfer Startups (www.cucase.de) und ein paar Wochen später auch über Amazon. Im Vergleich zu herkömmlichen Hüllen liegen die Preise im mittleren Segment. Zum Marktstart gibt es ein Sonderangebot. Auch interessant: Mit jedem Kauf einer CuCase Hülle unterstützt man Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Corona.

Neben Gerdts, gehören Anton Dobler (25) und Marco Jülke (28) ebenfalls als Gesellschafter und Geschäftsführer zu CuCase. Dobler, angehender Master Absolvent an der THD im Fach Technologiemanagement, ist Marketing- und Vertriebsleiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Bereich. Wirtschaftsfachwirt Jülke kümmert sich um Finanzen, Verwaltung, Produktion und Logistik. Alle drei blicken auf zahlreiche praktische Erfahrungen in renommierten Industrieunternehmen und bei bekannten Internetplattformen zurück.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor für das Lehrgebiet „Produkt-Design“ berufen. Mit Kostas Medugorac verstärkt ein erfahrener Diplom-Designer das Team der Professoren. Mit seiner Lehre möchte er Technik und Design vereinen, komplexe Dinge reduziert, verständlich und ästhetisch in Harmonie bringen und den Student:innen kreative und praxisnahe Lernerfahrungen anbieten. Er selbst kann auf zahlreiche Auszeichnungen und eine langjährige Tätigkeit in seinem eigenen Atelier blicken.

Nach dem Studium an der Akademie der Künste in Stuttgart, ging es für Kostas Medugorac direkt in die Selbstständigkeit, um als Gestalter tätig zu sein: „Für mich war es sehr bereichernd im Studium mit Künstlern aus allen Disziplinen zu arbeiten und diese kennenzulernen. Dies gab mir als Student einen anderen, einen facettenreichen, polymorphen und freieren Blick auf die Aufgaben eines Gestalters. Die Selbstständigkeit war der konsequente Schritt, mich gestalterisch zu verwirklichen.“ Drei Red Dot Design Awards, darunter der Red Dot „best of the best“ 2015 für wegweisendes Produktdesign und Interfacegestaltung der Thekenwaagen Serie FreshWay für Mettler Toledo, seine Mitarbeit an der Stuttgarter Stadtbahn DT 8.12 für das Büro LindingerDesign/Hannover oder Arbeiten für Unternehmen wie Carl Zeiss Meditec, Abus oder Daimler nennt Medugorac beispielhaft als bisherige Meilensteine seiner Karriere. Dabei habe er gelernt, dass es immer mehr braucht als ein guter Gestalter zu sein oder Awards zu gewinnen: „All die Auszeichnungen und erfolgreichen Produkte freuen mich sehr. Dennoch weiß ich, dass gutes Design keine Auszeichnungen benötigt, sondern sich über die Jahre bewähren wird und manchmal auch einfach vor seiner Zeit ist.“ Mit seiner Arbeit wolle er dazu beitragen, dass Ressourcen sinnig und nachhaltig eingesetzt werden. Als Familienvater ist es ihm ein großes Anliegen, die Zukunft aktiv zu gestalten: „Somit auch der Schritt in die Lehre, um mein Gelerntes an junge Menschen weiter zu geben, die Interesse an dem Beruf des Gestalters haben und mit denen man auf Augenhöhe die Welt des Designs erforscht, ergänzt und weiterentwickelt.“ Medugorac betont in diesem Zuge, dass er eine pluralistische Lebenseinstellung sowie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft als tragende Elemente, die einen leiten sollten, sehe. Dem Unerwartetem Raum geben, Kreativität ausleben und professionalisieren, das möchte er an der TH Deggendorf möglich machen.