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Aktuelles.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie der Leiter der Veranstaltung, Prof. Dr. Patrick Glauner, laden herzlich zum virtuellen DigiCamp «DigiFitnessCheck» am Mittwoch, den 23. September 2020 ab 17 Uhr ein. Glauner freut sich auf den Austausch mit Unternehmensvertretern aus der Region: „Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Doch die meisten Unternehmen wissen nicht, wie sie sich digital fit machen und was dabei beachtet werden muss. Wie geht man richtig und mit Plan vor? Genau diese Frage beantworten wir am DigiCamp“.

Oft scheitert nämlich eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung an einer individuellen Strategie, denn Digitalisierung ist viel mehr als der übliche Online-Handel und seine ERP-Prozesse. Es gilt Optimierungspotentiale entlang der Wertschöpfungskette und im Produktportfolio zu identifizieren, die einen Funktions- oder Kostenvorteil bringen. Glauner erklärt: „Dabei ist pragmatischer Aktionismus genauso unsinnig wie eine zu komplexe Digitalisierungs-Vision“.

Neben dem Leiter der Veranstaltung und KI-Experten, Prof. Dr. Patrick Glauner, wird Berater und Unternehmenscoach, Markus Kammermeier, von der Change42 GmbH Einblicke geben, wie Unternehmen zu den Gewinnern der digitalen Transformation gehören können.

Zielgruppe des DigiCamps sind alle Unternehmen, die eine angepasste und individuelle Digitalisierungs-Strategie für sich zu entwickeln möchten, um sich der digitalen Zukunft erfolgreich zu stellen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Prof. Dr. Thorsten Gerdes leitet das Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth und ist Wissenschaftlicher Leiter am Technologie Anwender Zentrum (TAZ) in Spiegelau, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Jetzt wurde der Professor im Verbund mit den Industriepartnern Dyneon/3M und Maxit im Deutschen Museum in München für die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises des Bundespräsidenten nominiert. Nicht nur in Bayreuth und Deggendorf ist man mächtig stolz.

Anlässlich der Bekanntgabe der drei nominierten Projekte am 9. September betonte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Wert der Forschung: „Ohne unsere Forscher und Entwickler, ohne ihren Innovationsgeist und Zukunftsblick können wir keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden. Ich bin sehr dankbar, dass sie Ideen entwickeln, die unser Leben in Zukunft besser machen können – und das weltweit. Visionen für eine bessere Zukunft kommen auch aus Bayern: An unseren bayerischen Hochschulen findet Zukunftsforschung in allen Bereichen statt. Technischen Zukunftsfeldern kommt dabei eine besondere Rolle zu.“ Dass von den Top-3 Projekten auch eines aus Bayern kommt, freute den Minister sehr. Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit seien zukunftsweisende Themen, denen man sich für die kommenden Generationen mit aller Kraft widmen müsse.

Der Wissenschaftspreis des Bundespräsidenten ist einer der bedeutendsten in Deutschland. Verliehen wird er in diesem Jahr am 25. November in Berlin durch Frank-Walter Steinmeier. Übrigens live im ZDF. Drei Themen haben dann die Chance, neben dem wissenschaftlichen Renommee auch die 250.000 Euro Preisgeld zu gewinnen: Es geht um Neuentwicklungen der zukünftigen Informationstechnik, Automatisierung in der Medizin und eben klimaneutraleres Bauen.

Konkret wurde das Team rund um den Sprecher Dipl.-Ing. (FH) Friedbert Scharfe (Maxit), Dr. rer. nat. Klaus Hintzer (Dyneon/3M) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes für das System „ecosphere“ - ein neuartiges, umweltfreundliches System einer spritzbaren Dämmung mit Mikro-Hohlglaskügelchen nominiert, dass im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zwischen den Partnern und dem Keylab Glastechnologie der Uni Bayreuth entwickelt wurde.

An dieser Stelle setzen nun die THD bzw. das TAZ Spiegelau an. Im Rahmen des kürzlich gestarteten Projekts „Micro-Bubble“ – ebenfalls ein BMBF-Projekt – wird bereits an der nächsten Generation der Gebäudedämmung geforscht. Basis sind dabei weiterhin Mikrohohlglaskugeln. Ziel der Forschenden in Ostbayern und Oberfranken ist es, eine weitere Verbesserung des Herstellungsprozesses dieses Leichtstoffes zu erzielen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßt zum Wintersemester einen neuen Professor. Gesucht war Verstärkung für das Lehrgebiet IT-Sicherheit. Dr. Thomas Störtkuhl übernimmt die Position ab Oktober an der Fakultät Angewandte Informatik. Seit über 20 Jahren berät er Unternehmen in IT und IT-Sicherheit. Vor allem im industriellen Bereich.

Das Wissen von Thomas Störtkuhl ist wegen immer raffinierteren Cyber-Attacken auf Unternehmen äußerst gefragt. Cyber-Attacken sind für moderne Industrie-Betriebe, die der Digitalisierung folgen, eine echte Bedrohung. Ungewollte Angriffe auf ihre Systeme können den Geschäftsbetrieb massiv stören oder sensible Daten gestohlen bzw. manipuliert werden. Seine langjährige Erfahrung, Industrie-Unternehmen und ihre IT zu schützen, hat Thomas Störtkuhl unter anderem als Mitgründer der Firma Secaron AG gesammelt. Die Beratungsfirma für IT-Sicherheit entstand Anfang 2000 in München. Mit 50 Fachleuten verschmolz das Unternehmen 2014 mit dem TÜV Rheinland. Den Wechsel in den Bereich industrielle IT-Sicherheit sieht Störtkuhl als eine der besten Entscheidungen in seinem Berufsleben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem Fachgebiet etwas bewegen möchte. Er war Mitautor des Buches „Ganzheitliches Management der Informationssicherheit“ und entwickelte eine Zertifizierung bezüglich industrieller IT-Sicherheit für Hersteller und Systemintegratoren. Auch für seine Tätigkeit an der THD hat er bereits Pläne: ein Produkt für die IT-Sicherheitsanalyse soll entstehen und er möchte verstärkt auf die Anwendung der KI in der industriellen IT-Sicherheit schauen. Für die Lehre wünscht er sich von seinen Studierenden, Spaß am Fach zu haben. Von ihm könne man immer ein offenes Ohr, hoffentlich interessante Lehre und auch einmal lachende Gesichter erwarten.