Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Fakultät EMT.

Elektrotechnik und Medientechnik

Studium mit besten Zukunftsaussichten, sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium. In unserer Fakultät werden die Studierenden in "Elektro- und Informationstechnik" und "Medientechnik" zu Ingenieuren ausgebildet.

Prof. Dr.-Ing. Reinhard Schlosser (Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik)

Virtueller Studieninfotag

Informiere dich über die Fakultät EMT und deren Studiengänge!

Am 10.07.2020 fand unser Studieninfotag zum ersten Mal komplett virtuell statt. Es wurden alle Live-Formate aufgezeichnet und stehen mindestens bis zum Ende der Bewerbungsphase Mitte August weiterhin unter den Links zur Verfügung.

Nachfolgend findest du die Links zu den aufgezeichneten Vorträgen der EMT.



Labore

Die Labore der Technischen Hochschule Deggendorf bieten mit bester technischer Ausstattung die Grundlage für eine aktuelle und praxisnahe ingenieurwissenschaftliche Ausbildung. Moderne Technologie nach Industriestandard ermöglicht es in allen Phasen des Studiums, die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Darüber hinaus bilden die Labors die Basis für zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte der THD und offerieren damit den Studierenden vielfältige Möglichkeiten für Bachelorarbeiten und Masterprojekte.

 

Ausführliche Informationen zu allen Laboren findet ihr in der InformaApp:

Akustik-Seminar

Jedes Jahr findet im Herbst an der Technischen Hochschule Deggendorf ein eintägiges Akustik-Seminar statt, in dem Referenten aus der Industrie über ihre aktuellen Forschungsergebnisse berichten. In der anschließenden Diskussionsrunde können Fragen geklärt werden.

Die wissenschaftliche Tagung findet als öffentliche Veranstaltung der Fachausschüsse „Hörakustik“ und „Elektroakustik“ der ITG und DEGA statt, so dass alle Interessenten aus der Wirtschaft herzlich willkommen sind.

Durch das Seminar wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschule gefördert, indem Firmen den Studenten und Fachleuten auf wissenschaftlicher Basis aktuelle Entwicklungen, Methoden und Technologien präsentieren und Studenten durch Gespräche mit den Referenten Kontakte für Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten aufbauen.

Agenda:

03.12.19: Virtuelle Akustik (Agenda und Abstracts)

Ansprechperson:

Prof. Gerhard Krump

 

  • Tontechnik und Studiotechnologie
  • Sounddesign
  • Elektroakustik
  • Psychoakustik
  • Mikrofon- und Lautsprechertechnologie
  • Raumakustik
  • Kraftfahrzeug-Akustik
  • Akustische Simulationstechnik
  • Audio- und Videocodierung
  • Digitale Signalverarbeitung

 

  1. Deggendorfer Akustik-Seminar 04.12.06
    Raumakustik und Wandlertechnologien (Agenda)
  2. Deggendorfer Akustik-Seminar 03.12.07
    Codierverfahren für Mehrkanalton (Agenda)
  3. Deggendorfer Akustik-Seminar 01.12.08
    Sounddesign (Agenda)
  4. Deggendorfer Akustik-Seminar 01.12.09
    Produktakustik (Agenda)
  5. Deggendorfer Akustik-Seminar 07.12.10
    Psychoakustische Anwendungen (Agenda und Abstracts)
  6. Deggendorfer Akustik-Seminar 06.12.2011
    Virtuelle Akustik (Agenda und Abstracts)
  7. Deggendorfer Akustik-Seminar 11.12.2012
    Audiosysteme im Automobil (Agenda und Abstracts)
  8. Deggendorfer Akustik-Seminar 26.11.2013
    Soundoptimierung (Agenda und Abstracts)
  9. Deggendorfer Akustik-Seminar 02.12.2014
    Akustische Messtechnik (Agenda und Abstracts)
  10. Deggendorfer Akustik-Seminar 01.12.2015
    Akustische Mess- und Beurteilungsmethoden (Agenda und Abstracts)
  11. Deggendorfer Akustik-Seminar 06.12.2016
    Akustische Simulationstechniken (Agenda und Abstracts)
  12. Deggendorfer Akustik-Seminar 05.12.2017
    Akustische Analysemethoden (Agenda und Abstracts)
  13. Deggendorfer Akustik-Seminar 04.12.2018
    3D-Audio (Agenda und Abstracts)
  14. Deggendorfer Akustik-Seminar 03.12.2019
    Virtuelle Akustik (Agenda und Abstracts)

 

Technische Hochschule Deggendorf
Dieter-Görlitz-Platz 1
94469 Deggendorf

Hörsaal E 001

Funktionen & Infos

 

Dekan

Prodekan

Studiendekan

Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte

Vorsitzender der Prüfungskommission

  • Prof. Dr. rer. nat. Franz Daiminger

Studiengangsleiter

Studienfachberater

Praktikumsbeauftragte

Sekretariat

Studienassistent

Koordinatorin für Internationale Angelegenheiten

 

 

 

Antrag und Labornutzung Medientechnik

Antrag und Infos zu Bestand und Nutzung der Medientechnik Labore

Verleihezeiten und Bedingungen

Film/Video

Mo - Fr: 9:15 - 9:45 Uhr
Mo - Do: 15:30 - 16:00 Uhr

Ausleihe immer 48 Stunden. Wer z.B Montag Vormittag ausleiht, muss das Equipment spätestens Mittwoch Vormittag zurück bringen. Wer am Donnerstag ausleiht, bringt das Equipment am Freitag wieder zurück. Wer am Freitag ausleiht, bringt das Equipment Montag VORMITTAG zurück.

Fotografie/Grafik

Für Termine und weitere Informationen siehe iLearn-Kurs:
Grafiklabor: Fotografie-Ausleihe, Studio, Drucken

 

 

ASIIN Akkreditierung

Die ASIIN e.V. ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der sich national wie international für die Anerkennung, Vergleichbarkeit und Qualitätsprüfung - auch Akkreditierung genannt - von Bachelor- und Masterstudiengängen einsetzt. Als einzige Fachakkreditierungsagentur im Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik gehört die ASIIN e.V. zu den insgesamt zehn vom Akkreditierungsrat geprüften Akkreditierungsagenturen. Alle Studiengänge der Fakultät sind durch die ASIIN akkreditiert.

Aktuelles

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Der Dokumentarfilm „Nachbarn – 5 Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ von Studierenden des Masterstudiengangs Medienproduktion der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist unter den Preisträgern des Bayerischen Kinder & Jugend Filmfestivals. Am Samstag wurden alle acht Gewinnerfilme bekannt gegeben. „Nachbarn“ erhält den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis Demokratie. Schirmherrin des 1989 gegründeten Festivals ist Carolina Trautner, die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales.

Seit Januar 2015 gibt es in Deggendorf eine Erstaufnahmeinrichtung für Asylsuchende. 2018 wurde sie in ein sogenanntes Ankerzentrum umgewandelt. Die Filmemacher des Masterstudiengangs wollten wissen, wer die Menschen sind, die dort leben. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e. V. haben sie mit den Bewohnern Gespräche über ihr Leben geführt. Daraus entstanden ist ein Videoprojekt unter der Leitung von Professor Jens Schanze. Der 33-minütige Film von 2019 besteht aus fünf Kurzporträts. Die Auszeichnung mit dem Niederbayerischen Jugendfilmpreis 2019 qualifizierte den Dokumentarfilm für das Bayerische Kinder & Jugend Filmfestival. Die Jury dort sagte: „Der Preis für das Sonderthema Demokratie geht an einen Film, der bei uns in der Jury für viel Diskussion gesorgt hat. Vielleicht hat er damit aber auch schon genau das erreicht, was er soll. Es ist ein Film, der im Dialog behandelt werden sollte, der die Diskussion braucht und selbst auch anregt und weil er das macht, finden wir ihn preiswürdig und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie.“ Die Übergabe des Preises fand letzte Woche in kleiner Runde auf dem Campus in Deggendorf statt. Während der Woche der Begegnung im Oktober 2020 wird „Nachbarn“ nochmals im Lichtspielhaus Deggendorf zu sehen sein.

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Im kommenden Wintersemester bringt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen weiteren, attraktiven Bachelorstudiengang an den Start: »Elektromobilität, autonomes Fahren und mobile Robotik«. Das Studium wird in der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik von Dekan Prof. Dr. Reinhard Schlosser angesiedelt sein.

Corona hat der digitalen Transformation in Deutschland einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Nicht nur in der Produktion oder der Kommunikation, auch in der Mobilität werden digitale Lösungen die Antworten von morgen auf die Herausforderungen von heute sein. Was es dazu aber braucht, ist gut ausgebildetes Fachpersonal. Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die die fachliche Expertise und Flexibilität besitzen, um den enorm rasch fortschreitenden Entwicklungen insbesondere im Bereich der Mobilität gerecht zu werden.

Nachdem im letzten Wintersemester bereits die neue Fakultät Angewandte Informatik (AI) ihre Arbeit aufgenommen hat, beginnt im kommenden Wintersemester ein weiterer, spannender Bachelorstudiengang. Diesmal an der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik. „Wir wollen das Thema »Moderne Mobilität« mehr aus der Perspektive der Elektrotechnik und weniger aus der Perspektive der Informatik angehen“, erklärt Prof. Dr. László Juhász. Sprich: „Mehr Hardware, weniger Software“. Daher richtet sich der Studiengang vor allem an Leute, die in einem der zukunftsträchtigen Bereiche der Elektromobilität, dem autonomen Fahren oder der mobilen Robotik an der elektrischen, elektronischen und regelungstechnischen Seite der Entwicklung antreten wollen.

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, das fünfte davon wird als praktisches Studiensemester geführt. Ab dem sechsten Semester kann man zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen. Das sind dann entweder die Elektromobilität oder das Autonome Fahren bzw. die mobile Robotik. Mehr zu diesem interessanten Studiengang kann man bereits am kommenden Freitag, 10. Juli von 15.15 – 16 Uhr, beim digitalen Studieninfotag der THD erfahren.

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Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die 26. Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Gleich acht Filme hatten mit ihrer Bewerbung Erfolg und wurden für den Spielplan der Kurzfilmwoche ausgewählt. Für „Das Fenster“ gab es sogar den Preis der Mittelbayerischen Zeitung in der Wettbewerbskategorie „Regionalfenster“.

"Das Fenster" ist ein fünfminütiger Kurzfilm, der das Thema häusliche Gewalt bzw. Gewalt an Frauen aufgreift. Die dreiköpfige Fachjury lobte die Leistung der Jungregiesseure. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei ihnen in der Mischung des Zuschauens, Hörens und gedanklichen Einordnens der zu sehenden Handlungen gut gelungen. „Das Fenster“ ist im Rahmen der Lehrveranstaltung "Kurzfilm 1" des Masterstudiengangs Medientechnik und -produktion entstanden. Betreut wurden die Studierenden dabei von Professor Jens Schanze. Die Preisträger sind Jonathan Schell, Matthias Barth, Tim Miller, Moritz Ströer-Karuga. Sie dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen. In der Kategorie „Regionalfenster“ waren 20 weitere Filme zu sehen. Zwei Filme wurden ausgezeichnet.

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20200110 doschauher tv rausch„Rausch“

10.01.2020 | THD-Pressestelle - Am Donnerstag, 16. Januar strahlt die Technische Hochschule Deggendorf die nächste Livesendung von Doschauher TV aus. Unter dem Titel „Rausch“ geht es in der Sendung dieses Mal um Drogen in unserer Gesellschaft. Dafür haben die Studierenden des fünften Semesters Medientechnik selbstproduzierte Beiträge vorbereitet und sprechen im Studio mit Gästen offen über ihre Erfahrungen. Beginn der Ausstrahlung ist um 18 Uhr. Zuschauer können live im Medienatelier dabei sein oder sich via Stream zuschalten.

Was das Team von Doschauher TV nicht plant: schon wieder eine Debatte über die Legalisierung von Gras. Sie interessiert, wie Drogen in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Das Thema wird zunächst in einem Rückblick beleuchtet. Wie haben Rauschmittel im Laufe der Geschichte den Weg in den menschlichen Alltag gefunden und welche Rolle sie heute spielen? Im Gespräch mit Studiogast Martini Meinreiß vom Hanfverband Augsburg bekommen die Zuschauer Informationen, Fakten und Zahlen aus erster Hand. Über die negativen Wirkungen eines Drogenmissbrauchs wird Dominik Forster als zweiter Studiogast sprechen. Der ehemalige Drogenjunkie und Dealer betreibt heute Drogenprävention und Coaching. Zudem wird das Thema der Sendung anhand von zwei selbstproduzierten Einspielern aufgegriffen und den Zuschauern nähergebracht. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Funkrock Band „Second Rubato“. Einlassbeginn ins Studio (Raum J007) ist 17:30 Uhr. Der Livestream ist über http://doschauher.tv/?page_id=19 erreichbar.

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20191211 akustikseminar der thdVirtuelle Klangwelten an der Hochschule Deggendorf

11.12.2019 | THD-Pressestelle - Am 3. Dezember fand das diesjährige Akustikseminar der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump statt. Motto heuer: „Virtuelle Akustik“. Und deren potentielle Anwendung im Automotive-Bereich oder der Medizintechnik.

Kann denn auch der Klang virtuell, also künstlich sein? „Selbstverständlich“, sagt Professor Krump und führt direkt ein praktisches Beispiel ins Feld: „Die Simulation des Klangeindrucks mit schnellen Computersystemen ermöglicht bereits im Vorfeld der Fahrzeugentwicklung die Optimierung von Soundanlagen und zahlreichen Geräuschquellen im Auto. Das erspart den Aufbau teurer Prototypen“. Hierbei könne man Schallfelder per Mikrofonarrays, also Akustischen Kameras abtasten und sichtbar machen. Geräuschquellen an einem Gerät oder im Raum werden so lokalisiert und hohe Schallpegel durch geeignete Maßnahmen reduziert. In der virtuellen Produktentwicklung wird sogar das komplette Gerät oder der Fahrzeuginnenraum nur am Computer simuliert und deren Akustik und Klangeindruck über Kopfhörer dargeboten. „Dadurch können verschiedene Ausstattungsvarianten akustisch miteinander verglichen und optimiert werden“, erklärt Krump.

Aber auch im Gesundheitsbereich kann die Virtuelle Akustik helfen. Hier spielt man Versuchspersonen über dreidimensional umgebende Lautsprecherarrays am Computer erzeugte virtuelle Schallfelder vor, um die Lokalisationsmethoden des Gehörs zu untersuchen. Krump: „Durch technische Nachbildung können dann Hörgeräte hinsichtlich ihrer Sprecherselektivität verbessert werden.“

Die Seminarvorträge an der THD wurden von Experten der Firmen gfai tech, Volcke, Harman, Klippel, des Fraunhofer-Instituts Erlangen und der TU München präsentiert. Zusätzlich konnten sich die Teilnehmer im Demofahrzeug und in verschiedenen Vorführungen selbst ein Bild über die Realitätsnähe der virtuellen Klangfelder machen. Die Veranstaltung zeigte sehr anschaulich, wie gut mittlerweile Computersimulationen in der Lage sind, unsere technisierte Umwelt akustisch darzustellen und dadurch tolle Möglichkeiten bietet, sie leiser und klanglich angenehmer zu gestalten.

Bild (THD): Die Referenten im Reflexionsarmen Raum der THD (v.l.): Prof. Dr. Bernhard Seeber, Peter Atzinger, Christian Bellmann, Johannes Ziegler, Michael Strauß, Frédérick Jehle, Prof. Dr. Gerhard Krump, Michael Kerscher, Bernhard Fiedler

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20191128 kooperation doschauher rokoNeue Kooperation zwischen THD und Robert-Koch-Gymnasium

28.11.2019 | THD-Pressestelle - Im Rahmen des Medientechnik-Projekts „Doschauher TV“ haben die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Robert-Koch-Gymnasium (RoKo) im Sommer 2019 eine neue Kooperation ins Leben gerufen. Die Schüler des RoKo können unter Anleitung von Studierenden der TH Deggendorf eine eigene TV-Sendung planen und umsetzen. „Zukunft. Geplant–ungeplant-verplant“ ist der Titel der „Doschauher“-Sondersendung, an der Schüler und Studierende seitdem gearbeitet haben. Sie wird am 12. Dezember live ausgestrahlt.

Seit mittlerweile 15 Jahren ist das studentische Internet-TV-Projekt „Doschauher TV“ mehrmals im Jahr mit einer 60-minütigen Live-Show auf Sendung. Realisiert wird das Format von Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Medientechnik“ im vierten und fünften Semester unter Leitung von Prof. Jens Schanze und Laboringenieur Oliver Bauer. Am Robert-Koch-Gymnasium hat sich seit mehreren Jahren ein Profilfach „Medientechnik“ unter Leitung von OStRin Veronika Weinberger und StD Dr. Christian Bauer entwickelt. Deshalb stieß das Angebot von Prof. Schanze, mit der THD zusammen eine Sondersendung von „Doschauher TV“ zu realisieren, auf großes Interesse.
Am vergangenen Freitag besuchten die beiden Profis der THD die Schülerinnen und Schüler im Neubau des Gymnasiums und waren beeindruckt von der ansprechenden Architektur sowie dem hohen Niveau der technischen Ausstattung. Sie gaben den Projekt-Teilnehmern wichtige Einblicke in die Aufgabenverteilung einer großen Studioshow und halfen ihnen, ihre eigenen Interessen zu lokalisieren. Die Leistungen aus dem Profilfach gehen in das Abitur ein. Die Studierenden der THD wiederum profitieren von der Kooperation, indem sie die Schülerinnen und Schüler bei der technischen Umsetzung der Sendung anleiten und auf diese Weise ihre bereits erworbenen Kenntnisse vertiefen. Geplant ist, dass die Sondersendung der Schüler des Robert-Koch-Gymnasiums in Zukunft alle zwei Jahre, dann auf der Basis eines Praxis-Seminars der gymnasialen Oberstufe, ausgerichtet wird.
Termin für die erste Ausgabe der Sondersendung des Robert-Koch-Gymnasiums mit dem Titel „Zukunft. Geplant–ungeplant-verplant“ ist am 12. Dezember 2019. Die Show beginnt um 18:00 Uhr im Medienatelier (Raum J007) an der THD, Einlass ist ab 17:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Ein Live-Stream ist unter www.doschauher.tv verfügbar.

Bild (THD): Von links: Schulleiter OStD Heinz-Peter Meidinger, OStRin Veronika Weinberger, Laboringenieur Oliver Bauer, StD Dr. Christian Bauer (hintere Reihe, 3. v.l.), Prof. Jens Schanze (hintere Reihe, 4. v.l.) mit Schüler*innen des Robert-Koch-Gymnasiums

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20191126 auszeichnung medientechniker jugendfilmfestival dgfDrei Kurzfilme der TH Deggendorf erhalten Auszeichnungen bei der Jufinale 2019

26.11.2019 | THD-Pressestelle - Beim Jugendfilmfestival Niederbayern, das am 16. November in Cinema Filmpalais in Dingolfing stattfand, waren Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit vier Kurzfilmen im Programm vertreten. Drei davon wurden am Samstagabend von der fünfköpfigen Jury mit Preisen ausgezeichnet.

Den Niederbayerischen Jugendfilmpreis 2019 erhielten Kim Hong, Lea Blöchinger und Moritz Grötsch für ihren 15-minütigen Kurzspielfilm „Alles Gute, Alina“, den sie im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit im Studiengang Medientechnik produziert haben. Der Film ist eine sensible Studie über Tod und Verlust unter Heranwachsenden. Er erzählt die Geschichte dreier Jugendfreunde, von denen eines der beiden Mädchen an Krebs erkrankt und stirbt.

Mit dem Sonderpreis zum Thema Demokratie wurde der Film „Nachbarn – Fünf Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ ausgezeichnet. In dem gut 30-minütigen Dokumentarfilm erzählen Geflüchtete aus Senegal, Aserbaidschan, Nigeria und Sierra Leone aus ihrem Leben und über ihre Zukunftsperspektiven. Der Film wurde im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kurzfilm“ von zwölf Studierenden des Masterstudiengangs Medienproduktion erstellt. Kooperationspartner war der Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e. V., gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch das Programm „Demokratie leben!“.

Die Masterstudenten Jonathan Schell, Matthias Bart, Tim Miller und Moritz Ströer-Karuga wurden für ihren 5-minütigen Kurzspielfilm „Das Fenster“ mit einer lobenden Erwähnung der Jury bedacht. Der Film ist eine beklemmende Studie über häusliche Gewalt.

Die Preise sind mit jeweils 200 Euro dotiert. Alle Filmprojekte entstanden im Lehrbereich Film & Video Design der THD und wurden von Prof. Jens Schanze betreut. Die beiden Preisträgerfilme „Alles Gute, Alina“ und „Nachbarn“ haben sich durch die Auszeichnung in Dingolfing für den Wettbewerb um den landesweit ausgeschriebenen Jugendfilmpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten qualifiziert, der im Rahmen des Bayerischen Kinder & Jugendfilmfestivals vergeben wird. Es wird alle zwei Jahre in einer anderen Stadt vom Institut für Medienpädagogik (JFF) und dem Bayerischen Jugendring (BJR) veranstaltet. Unterstützt wird es aus Mitteln des Jugendprogramms der Staatsregierung, vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, vom Bayerischen Rundfunk, von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und verschiedenen lokalen Partnern.

Bild (THD): Moritz Grötsch (Masterstudent), Lea Blöchinger (Masterstudentin), Prof. Jens Schanze (THD), Verena Wagner (Festivalleiterin Jugendfilmfestival Niederbayern) im Cinema Filmpalais Dingolfing

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20191118 prof krump reflexionsarmer raumÜber 2.100 nominierte Hochschullehrer/innen | Preisträger/innen kommen aus Siegen, Hamm, Deggendorf und Heilbronn

15.11.2019 | Unicum Stiftung - Die „Professoren des Jahres 2019“ stehen fest. Aus über 2.100 nominierten Hochschullehrer/innen wählte eine hochkarätig besetzte Jury um Prof. Winfried Schulze (ehem. Vorsitzender des Wissenschaftsrates, Leibnizpreisträger) die Titelträger/innen Prof. Laura Große (Hochschule Hamm-Lippstadt), Prof. Gerhard Krump (Fachhochschule Deggendorf), Prof. Joachim Link (Hochschule Heilbronn) und Prof. Peter Burggräf (Universität Siegen). Der Wettbewerb fand zum vierzehnten Mal statt, Ausrichter ist die UNICUM Stiftung. Bundesweit nominierten Studierende, Absolvent/innen, Unternehmensvertreter/innen und Hochschulmitarbeiter/innen unter www.professordesjahres.de ihre Kandidatinnen und Kandidaten.

Gefragt waren Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten und somit „Wegbereiter/innen für Karrieren“ sind. In den vier Wettbewerbskategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entschied die Jury auf Basis von Fragebögen, erzielten Nominierungen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger/innen und Platzierte. Professor Winfried Schulze, Jury-Vorsitzender: „Wir freuen uns besonders
über den steilen Anstieg der Teilnehmerzahlen. Er zeigt, wie etabliert der Wettbewerb inzwischen ist. Der gesamten Jury hat es Freude gemacht zu sehen, wie sehr sich Professoren heute in der Breite um die Herausbildung jener Kompetenzen kümmern, die im späteren Berufsleben wichtig sind.
Unsere Preisträgerinnen und Preistäger setzen sich mit außerordentlichem Engagement für eine praxisnahe Ausbildung ihrer Studierenden ein. Sie vereinen hohe fachliche Kompetenz mit klarem Praxisbezug. Das nutzt allen: Gesellschaft, Unternehmen, Studierenden und nicht zuletzt den Hochschulen selbst.“ Mit gut 2.100 Nominierten von über 320 Hochschulen konnten wir
das Vorjahresergebnis erneut übertreffen. Die „Professor/innen des Jahres 2019“ werden im Verlauf des Wintersemesters an ihren Heimatuniversitäten ausgezeichnet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird er von dem international führenden Recruiting-Dienstleister Hays.
Weitere Informationen finden Sie auf www.professordesjahres.de.

Gewinner in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin ist: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump, Professor für Medientechnik, Technische Hochschule Deggendorf

Aus der Begründung der Jury: „Die Jury für den Preis „Professor des Jahres 2019“ verleiht den Preis in Medizin und Naturwissenschaften an Prof. Gerhard Krump für seine herausragenden Leistungen in der Ausbildung und Betreuung seiner Studierenden an der TH Deggendorf. Herr Prof. Krump
versteht es in besonderer Weise, seine Studierenden durch praxisbezogene Projektarbeiten für sein Fachgebiet – Akustik und Medientechnik - zu begeistern. Durch die regelmäßige Organisation des Deggendorfer Akustik-Seminars bringt er seine Studierenden in unmittelbaren Kontakt mit den
Erfahrungen und Bedürfnissen der Praktiker aus kooperierenden Unternehmen. Auch seine Zusammenarbeit mit lokalen Radiosendern sorgt für eine praxisnahe Ausbildung seiner Studierenden. Damit ist auch die Basis für die Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten gegeben, die in enger
Anbindung an Partnerunternehmen aus der Wirtschaft vergeben werden. So
bereitet er seine Studierenden auf die späteren beruflichen
Herausforderungen vor.“

2. Platz: Prof. Dr. Frank Glorius, Professor für Organische Chemie,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
3. Platz: Prof. Dr. Dr. Oliver Müller, Professor für Informatik und
Mikrosystemtechnik, Fachhochschule Kaiserslautern

Bild (THD): Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump ist seit 2003 Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf

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20191007 Nachbarn Eroffnung Woche der BegegnungFilmprojekt der THD bei der Auftaktveranstaltung zur Woche der Begegnung

07.10.2019 | THD-Pressestelle - „Nachbarn“ ist das bisher aufwändigste Videoprojekt, das im Fachbereich Film- und Video-Design der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wurde. Anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Woche der Begegnung in Deggendorf am 10. Oktober um 19 Uhr im Kapuzinerstadl wird es erstmals vorgeführt.

Zwölf Studierende des Master-Studiengangs Medienproduktion der THD beschäftigten sich im Wintersemester 2018/2019 mit dem Thema Migration. Entstanden ist das 30-minütige Videoprojekt „Nachbarn - Fünf Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“. Die Videoportraits geben unseren neuen Nachbarn ein Gesicht und zeigen, dass hinter jedem Gesicht, hinter jedem Geflüchteten eine Geschichte steckt. „Unsere Studierenden konnten bei dieser Arbeit lernen, dass Filmemachen weit mehr ist, als die Technik zu beherrschen. Filmemachen heißt auch, sich in ein Thema einzuarbeiten, die richtige Form dafür zu finden, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln und gleichzeitig Unabhängigkeit und Distanz zu wahren. Unsere Studierenden haben das alles in ihrem Projekt „Nachbarn“ hervorragend umgesetzt“, lobt Prof. Jens Schanze von der THD die Teilnehmer des Masterstudiengangs. Das Videoprojekt ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Podiumsgespräch statt. Die Protagonisten aus Senegal oder Nigeria werden ebenso anwesend sein wie THD-Master-Student Jonathan Schell, Andreas Zilker von der Caritas-Asylberatung und Jens Schanze, Professor für Film- und Video-Design an der THD.
Zukünftig werden die entstandenen Videos in Schulen und anderen Einrichtungen bei Veranstaltungen zu den Themen „Fluchtursachen“ sowie „Prävention von Rassismus und Gewalt“ eingesetzt. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“.
Die Woche der Begegnung findet bereits zum vierten Mal in Deggendorf statt. Unter dem diesjährigen Motto „Vielfalt in Deggendorf“ haben die Organisatoren vom 8. bis 21. Oktober ein buntes Programm zusammengestellt, an dem sich die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Institutionen Deggendorfs beteiligen.

Bild (THD): Für ihr Videoprojekt „Nachbarn“ porträtierten Master-Studierende der THD Bewohner des Ankerzentrums in Deggendorf.

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20190627 WebwelleDas Weltklima im Zentrum aktueller Diskussionen

27.06.2019 | Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik - Radio WebWelle, der studentische Radiosender an der THD, hat sich in einer aktuellen Produktion dem Phänomen einer neuen Schülerbewegung gewidmet, der Bewegung Fridays for Future (FFF). Drei Interessenvertreter diskutierten eine gute halbe Stunde in einem der Aufnahmestudios über ein Thema, bei dem derzeit ein Umdenkprozess sicht- und spürbar ist. Laut Kritik hat sich die bisherige Politik vorwiegend auf eine ökonomische Entwicklung konzentriert und zu wenig auf eine ökologische. Die Konsequenzen sind für die mit Abstand meisten Klimatologen fatal, diskutiert wird um die Folgen einer 1,5-Prozent- oder eine 2-Prozent-Grenze bei der CO2-Erhöhung.

Jasmin Reif hat ihre Rolle als Moderatorin offenbar gut vorbereitet, kompetent führte sie durch die Sendung, stellte zunächst die Gesprächsteilnehmer vor: Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Schulleiter des hiesigen Robert-Koch-Gymnasiums, dürfte den meisten bekannt sein. Florian, 15 Jahre alt, besucht die zehnte Klasse am Comenius-Gymnasium. Johannes, 17, Jahre alt, besucht die elfte Klasse am Comenius-Gymnasium. Klaus von Eichhorn ist Initiator der Bewegung „Oldies for Future", die sich als Folge und Unterstützung der FFF bildete. Der argumentative Einstieg von Florian war das bekannte Zitat von Bert Brecht: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht: „Die Industrie tut Unrecht an unserer Umwelt und dem Weltklima, viele Menschen wissen das nicht“. Auch Johannes warf ein, dass „wir vom Pariser Klimaschutzziel meilenweit entfernt sind“. Meidinger erinnerte sich noch gut an den Freitag, 18. Januar, als er selber gerade einen Ethikkurs unterrichtete und Schüler an der Tür klopften, um um eine Befreiung baten. „Diese war mir natürlich nicht möglich, aber ich wollte gleichzeitig nicht die Schulstrafenkeule schwingen“. Einerseits verstehe er sich als neutraler Schulleiter und freue sich andererseits in seiner Funktion als Politiklehrer „über eine Generation, die endlich mal wieder aufsteht“. Es gebe sehr wohl eine Diskrepanz zwischen Meinungsfreiheit und Schulpflicht. Von Eichhorn macht eine ältere Generation aus, „die diesen Schlamassel angerichtet hat“. Für Florian war der Vorbehalt müßig, die betreffenden Freitage als Schwänz-Tage zu missbrauchen. Es sei gerade die Wahl einer Schul-Zeit, die eine Aufmerksamkeit generiert. Und am Rande einer Tagung hätte ihm der bayerischen Umweltminister sogar indirekt zugestimmt. Überhaupt hielt er „die Streikdebatte überzogen – es geht dabei nicht um das eigentliche und es wird hier nicht über Inhalte geredet.“ Auch für Johannes war klar, dass „ in den letzten 30 Jahren nur geredet wurde. Das jetzige Ergebnis ist es, schnell und innovativ zu handeln.“ In acht Jahren gebe es einen Point Of No Return. Meidinger mahnte zum rationalen Handeln. Das würde nicht durch die Forderung von Greta gefördert, die zur Panik aufrief. FFF hätte neuen Schwung in den EU-Wahlen generiert. Alle Parteien außer die AfD seien dadurch beeinflusst worden. Auch von Eichhorn mahnte die Abkehr von Schuldzuweisungen und von Panik. „Es bedarf kluger Köpfe, wir haben nicht mehr so viele Schüsse frei“. Die aufgezeichnete Sendung wird demnächst auf die Internetpräsenz von Radio WebWelle zum Nachhören gestellt.

Bild (Pierre Bergmeier): v.l. Heinz-Peter Meidinger, Klaus von Eichhorn, Florian, Johannes, Jasmin Reif

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20190718 ARD ZDF Forderpreis Magdalena KlinglerMagdalena Klingler, Anna Kruspe und Stefanie Müller sind die Gewinnerinnen des ARD/ZDF Förderpreises »Frauen + Medientechnologie« 2019

18.07.2019 | ARD.ZDF medienakadamie - Erneut prämiert der ARD/ZDF Förderpreis herausragende Abschlussarbeiten von Frauen. Aus dem Kreis von zehn nominierten Wissenschaftlerinnen sind jetzt die drei Preisträgerinnen des Jahres 2019 ermittelt worden (genannt in alphabetischer Reihenfolge):

  • Magdalena Klingler für die Masterarbeit „Analyse und Test alternativer Transportverfahren und neuer Protokolle für adaptives Streaming“ an der Technischen Hochschule Deggendorf
  • Anna Kruspe für die Dissertation “Application of automatic speech recognition technologies to singing” an der Technischen Universität Ilmenau
  • Stefanie Müller für die Dissertation „Systematisierung und Identifizierung von Störquellen und Störerscheinungen in zeithistorischen Videodokumenten am Beispiel digitalisierter Videobestände sächsischer Lokalfernsehsender“ an der Technischen Universität Chemnitz

Zum ersten Mal in diesem im deutschsprachigen Raum einzigartigen Wissenschaftspreis für Medientechnologieforschung finden sich gleich zwei Dissertationen unter den Top Drei. Dies zeigt eine steigende wissenschaftliche Tiefe der Einreichungen, obwohl auch in diesem Jahr die Themen aller drei Gewinnerinnen einen hohen unmittelbaren Praxisnutzen aufweisen. Aus der TU Chemnitz kommt zum ersten Mal eine Förderpreisträgerin. Die TH (früher FH) Deggendorf ist zum zweiten, die TU Ilmenau sogar schon zum vierten Mal mit einer Absolventin unter den Gewinnerinnen des ARD/ZDF Förderpreises vertreten.

Die feierliche Preisverleihung findet am Freitag, den 6. September 2019, um 12:00 Uhr auf der IFA in Berlin im Pressezentrum in Halle 6.3 auf dem Messegelände statt. Erst dann wird auch der Öffentlichkeit bekanntgegeben, welche Preisträgerin den ersten, zweiten und dritten Preis erhält. Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden. Die Schirmherrin des aktuellen Wettbewerbs ist die rbb-Intendantin Patricia Schlesinger. Vor einem Fachpublikum aus Rundfunkanstalten, Broadcastbranche, Wissenschaft und Politik moderiert die bekannte MDR-Moderatorin Anja Koebel die Preisübergabe.

Die Idee des Förderpreises
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen mit dem Förderpreis talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution zu befassen. Außerdem sollen talentierten Frauen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden.
Der ARD/ZDF Förderpreis wird in 2019 bereits zum elften Mal an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen. Unter dem Motto „Meine Idee schreibt Zukunft“ sind Abschlussarbeiten gesucht, die sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen und Online-Medien befassen.
Ausrichtung und Vergabe des ARD/ZDF Förderpreises »Frauen + Medientechnologie« liegen bei der ARD.ZDF medienakademie, der Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Der Bewerbungsstart für den kommenden Wettbewerb 2020 liegt am 01. November 2019.

Weitere Informationen zum Förderpreis, das Bewerberinnenportal und spezielles Pressematerial (Grafiken und Fotos) finden Sie im Internet unter www.ard-zdf-foerderpreis.de

Bild (ARD.ZDF medienakademie): Magdalena Klingler war Masterstudentin an der TH Deggendorf und ist mit ihrer Abschlussarbeit unter den Gewinnerinnen des ARD.ZDF Förderpreis "Frauen + Medientechnologie".

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20190114 DoschauherTV Plakat Geschlecht MenschMännlich, weiblich oder divers? Geschlechteridentitäten im 21. Jahrhundert

14.01.2019 | THD-Pressestelle - Seit Ende letzten Jahres kann man in Deutschland bei Geschlechtsangaben zwischen männlich, weiblich und divers unterscheiden. Divers sind intersexuelle Menschen zugeordnet, die nicht er oder sie sind. Geschlecht: Mensch ist der Titel der nächsten Sendung von Doschauher.tv am kommenden Donnerstag. Als Studiogäste gehen Prof. Dr. phil Barbara Thiessen, Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, und

die 1. Vorsitzende des Vereins Trans-Ident e.V., Sandra Wißgottstrahlt, dem Thema Geschlechteridentitäten auf den Grund. Ab 18 Uhr kann die Sendung live im Studio an der Technischen Hochschule Deggendorf oder via Stream verfolgt werden. Als Studioband sind Lonely Spring aus Passau zu Gast. Die Sendung doschauher.tv wird jedes Semester von Studierenden der Medientechnik inhaltlich konzipiert und produziert.

Doschauher.tv
Ort: Medienatelier (J007) an der Technischen Hochschule Deggendorf
Termin: Donnerstag, 17. Januar 2019
Beginn: 18:00 Uhr
Livestream und weitere Informationen zur Sendung unter www.doschauher.tv

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20181219 Akustikseminar 2018 1Das Deggendorfer Akustikseminar fand zum 13. Mal statt

19.12.2018 | THD-Pressestelle - Wissenschaftler, Branchenspezialisten, Studierende und Interessierte, waren am 4. Dezember eingeladen, sich beim Akustikseminar an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) über aktuelle Entwicklungen im Audiobereich zu informieren. Im Fokus des Seminars standen heuer Verfahren und Technologien zu „3D-Audio“.

3D-Audio gilt als der neueste Stand der Beschallungstechnik. „Von einigen Branchen ist 3D-Audio bereits als Trend erkannt und auf dem Markt findet man auch schon erste Anwendungen. Für eine vollkommene Durchsetzung dieser Technik, sind aber noch einige Entwicklungen notwendig,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump, der das Akustikseminar leitet. Was sich auf dem Markt gerade tut und welche Entwicklungen Fortschritte versprechen, darüber tauschten sich die Referenten und Gäste des diesjährigen Akustikseminars aus.

20181219 Akustikseminar 2018 3Für die Meisten ist Surroundsound als momentaner Stand der Technik ein Begriff. Während sich die Beschallung über Surround auf der horizontalen Ebene abspielt, kommt bei 3D-Audio noch die vertikale Ebene hinzu. Bezogen auf den Menschen entsteht auf diese Art und Weise ein noch besseres Klangerlebnis, da es der natürlichen Klangwelt bzw. Wahrnehmung am nähesten kommt. Wie sich so eine 3D-Klangwelt anfühlt, konnte man beim Akustikseminar erleben. Die Labore an der THD verfügen über entsprechende technische Ausstattung, so dass zum Beispiel die Referenten des Fraunhofer Instituts ihre Projektergebnisse gleich live präsentieren konnten. Außerdem stellte ein Deggendorfer Autohaus leihweise ein Fahrzeug für Soundpräsentationen zur Verfügung, das bereits auf 3D-Audio-Niveau ausgestattet ist. Umgekehrt kann die 3D-Technik auch für die Messung von Schall eingesetzt werden, zum Beispiel bei Lärmschutzprojekten. Auch dazu gab es Vorträge.

Damit das 3D-Klangerlebnis für jedermann Realität wird, braucht es jedoch noch Zeit, sagt Gerhard Krump: „Die Voraussetzungen müssen aus allen Richtungen geschaffen sein.“ Um zum Beispiel im Auto ein 3D-Klangerlebnis zu erzeugen, müssen Autohersteller ihre Bauweisen anpassen, Zulieferer entsprechende Boxen liefern etc. Auch das Musik- und Tonmaterial muss entsprechend aufgenommen und abgemischt werden. Wenn man noch einen Schritt weiter in Richtung Livemusik geht, ist auch im Mikrofon- oder Kopfhörerbereich neue Technik gefragt.

Rund 60 Besucher aus ganz Süddeutschland brachten sich beim Akustikseminar in der ersten Dezemberwoche auf den neuesten Stand. Für Studierende, die in den Laboren der THD bereits erste Erfahrung mit 3D-Audio sammeln, bot das Akustikseminar eine wichtige Plattform, um Kontakte für Praktika und mehr zu knüpfen.

Bild (THD): Die Referenten des Akustikseminars: v.l.: Eva Hasenberger (THD), Sebastian Scharrer (Fraunhofer-Institut), Christian Birkner (HTWK Leipzig), Dr. Matthias Domke (Fa. Microtech Gefell), Marco Fritzsche (Fa. Polytec), Dr. Andreas Silzle (Fraunhofer-Institut), Prof. Dr. Gerhard Krump (THD), Dieter Müller (Fa. Wölfel), Matthias Pohl (Müller-BBM)

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20181214 Talk der Medientechniker auf Radio AWN im DezemberEin Leben ganz ohne Tierprodukte - Talksendung über Veganismus des Studiengangs Medientechnik

14.12.2018 | THD-Pressestelle - „Veganismus – Lifestyle oder echte Alternative“, so lautet die provokante Frage, mit der sich eine Talkrunde auseinandersetzt, die von Hannah-Maria Oppelt und Christian Schmied im Rahmen ihres Studiums organisiert wurde. Beide studieren Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Radio AWN sendet diese Diskussion am Dienstag, 18. Dezember, ab 21 Uhr im Anschluss an die Sendung „Kultusbetrieb“.

Wer sich als Veganer bezeichnet und versteht, lebt gänzlich ohne tierische Produkte – von der Nahrung bis hin zur Kleidung. „Wer die vegane Lebensweise besser verstehen möchte, sollte die Sendung unbedingt hören“, verrät Hannah-Maria, die nach der Aufnahme der Sendung an der THD selbst ins Grübeln gekommen ist, „veganer“ zu leben. Während der Talksendung berichten nämlich begeisterte und gewachsene vegane Überzeugungsvertreter über Einstellungen und Erfahrungen ihres Alltags, aus einem Leben verbindlich ohne klassischen Döner oder Burger. Zu Wort kommen die Studierenden Hannah Dietrich und Timo Winter sowie der Bezirksvorsitzende der V-Partei³ Jan Turner und der Ernährungsberater für vegane Ernährung Bastian Pflüger.

Radio AWN sendet jeweils dienstags die Sendereihe „Kultusbetrieb“. Studierende des Studiengangs Medientechnik erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten rund um die THD. Die Sendungen sind Teil des praxisnahen Studienprojektes unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump.

Bild (THD): Hannah Dietrich (Studentin), Moderator Georg Hausmann, Timo Winter, Hannah-Maria Oppelt, Christian Schmied, Prof. Dr. Gerhard Krump, Jan Turner, Bastian Pflüger

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20181126 Sendung Radio Webwelle Nov 2018Radio Webwelle - „Hals über Kopf - Im Netz der Manipulation“

22.11.2018 | THD-Pressestelle - Radio Webwelle ist der studentische Radiosender an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben Sendungen, die aufgezeichnet werden, sendet Radio Webwelle eine Livesendung im Monat, die einem konkreten Thema geschuldet ist. In der November-Sendung nahmen die Moderatoren Jacqueline „Jackie“ Kolkwitz und Christian „Schmiede“ Schmied die Zuhörer mit in die Welt des Unterbewusstseins und der Beeinflussung. „Hals über Kopf - Im Netz der Manipulation“ widmete sich einem Phänomen, dass zwar sehr aktuell und brisant ist, das aber nicht zuletzt durch das dritte Reich unrühmliche Bekanntheit erfahren hat.

Ein wenig eng ging es im Zuschauerraum zu – etliche Studierende drängten sich neugierig auf die Stühle, schalldicht und durch eine große Glasscheibe vom Senderaum getrennt. Aus Lautsprechern tönten zwei hörbar gut gelaunte Moderatoren, Jackie und Schmiede warfen sich die verbalen Bälle zu. In einem Einspieler interviewten sie zuvor die Psychologin Lena Zitzelsberger über die sozialen Prägungen von Kindern und Jugendlichen. Sie interviewten auch Prof. Dr. Christian Zich, Marketingexperte an der THD. Der benannte eine vergangene Kampagne einer Zigarettenwerbung als „hoch manipulativ“ mit der Generation Why als riesengroße Zielgruppe. Prof. Zich sieht Probleme bei eher schwachen Charakteren, die leicht manipulierbar seien.
In einem Telefoninterview kam Kommunikationscoach Hans-Jürgen Walter zu Wort. Der Begriff der Manipulation sei zumeist negativ konnotiert. Zu einer Definition befragt, überlegte er einen Moment und meinte „vielleicht kann man das die gezielte und verdeckte Einflussnahme nennen, die auf die Verhaltensveränderung Einzelner oder von Gruppen zum eigenen Vorteil zielt“. In seinem eigenen Coaching gehe es darum, klare Ziele zu formulieren, eine bewusste Wahrnehmung zu schulen und eine gewisse Flexibilität zu entwickeln. Danach befragt, ob er nicht Angst vor einem Missbrauch hätte, meinte er nur, dass er in seinen 30 Jahren Erfahrung einen einzigen Fall gehabt hätte, „den ich wieder wegschicken musste, weil mein Gefühl mir sagte, dass er mit den Werkzeugen, die ich anbiete, nicht verantwortungsvoll umgehen mochte oder konnte.“ Dies gehöre nämlich dazu, die gleichzeitige Entwicklung von Verantwortung.
Eine starke Form der Manipulation sei die der Propaganda, so Jackie und Schmiede. Das beste Beispiel liefere auch heute noch das dritte Reich. Allein Joseph Göbbels hätte einst eine große Werbemaschine geschaffen, so Prof. Susanne Krebs, der Studiogast des Abends. und „dort geschah nichts spontan oder unüberlegt“. Sprache wurde zurechtgebogen, dazu eigene Bilderwelten geschaffen, Farben, Gerüche und Lautstärken zu diesen Zwecken eingesetzt. Wie es mit heute aussehe. Prof. Krebs zitiert die 87 Millionen Daten, die bei Facebook gesammelt und an Cambridge Analytika weitergeleitet wurden. Sie nannte in diesem Zusammenhang einen weiteren Stichpunkt, den des so genannten Mikrotargeting. Durch systematische Auswertung statistischer Daten sollen Menschen individualisiert erreicht werden. Angefangen bei Barack Obama hätte Donald Trump dieses Werkzeug weiter perfektioniert. Aber auch die deutsche Politik nutze dieses Werkzeug des Mikrotargeting. „Google hat sich ein klares Ziel gesetzt: diese Internetsuchmaschine möchte für jeden Nutzer neben Kopf und Bauch zum dritten Hirn dieses Nutzers werden“. Die Gefahr dabei sei, dass die Scheuklappen des Einzelnen immer enger werden. „Wir sind alle anfällig, wir sind alle weak“, ergänzte das Moderatorenpaar Jackie und Schmiede als Resümee.

Bild (THD): Die beiden Moderatoren der Sendung von Radio Webwelle, „Jackie“ „Schmiede“.

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20181112 Kulturpreis Bayern 2018Kulturpreis Bayern für Daniela Heuberger
Als beste Absolventin der Technischen Hochschule Deggendorf ausgezeichnet

12.11.2018 | Bayernwerk AG - Die Ingolstädterin Daniela Heuberger ist am Donnerstagabend im Münchner Kesselhaus mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Heuberger erhält die Auszeichnung als beste Absolventin der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf für ihre Masterarbeit „Mit den Händen sehen – Studie zu barrierefreien Tastmodellen für Museen auf Basis von 3D-Scans“. Der Preis ist mit 2.000 Euro und einer Bronzestatue, dem „Gedankenblitz“, dotiert.

Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus allen Teilen Bayerns verliehen. Daniela Heuberger entwickelte in ihrer Masterarbeit barrierefreie Tastmodelle mittels modernster 3D-Techniken, um Kunstgegenstände in Museen für blinde und sehbehinderte Menschen sichtbar zu machen.

Auf der Bühne mit Sigl und Schwarzmann
Neben Heuberger und 31 weiteren Absolventen und Doktoranden der bayerischen Hochschulen haben fünf Künstler den diesjährigen Kulturpreis Bayern erhalten: der Musiker und „Spider-Murphy-Gang“-Mitbegründer Günther Sigl, der Architekt Peter Haimerl, der unter anderem das Konzerthaus in Blaibach gestaltet hat, der internatio-nal gefeierte Klarinettist Klaus Hampl, der Bildhauer Christian Schnurer, der für seine internationalen Projekte im öffentlichen Raum geehrt wurde, und Nina Sonnenberg, besser bekannt als Rapperin „Fiva“. Zudem wurde Kabarettistin Martina Schwarz-mann von Bayerns Wissenschafts- und Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle mit einem Sonderpreis geehrt.

Bild (Bayernwerk AG): Daniela Heuberger mit Bayernwerk-Vorstandsvorsitzendem Reimund Gotzel und der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. med. Marion Kiechle

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Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump setzt sich in deutschlandweitem Vergleich durch

20181115 Krump Gerhard15.11.2018 | THD-Pressestelle - Überraschung, Freude und Stolz prägten die spontanen Reaktionen von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), als er von seinem Erfolg bei der Wahl zum Professor des Jahres 2018 erfuhr. Der von der UNICUM Stiftung deutschlandweit an allen Universitäten und Hochschulen ausgerufene Wettbewerb fand bereits zum 13ten Mal statt. Prof. Krump konnte sich in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin den zweiten Platz als „Professor des Jahres“ sichern.

Der Titel „Professor des Jahres“ wird an Hochschullehrer vergeben, die als echte Wegbereiter für Karrieren überzeugen. Sie vermitteln nicht nur theoretische Hintergründe, sondern auch praktisches Wissen, jobrelevante Fähigkeiten und direkte Kontakte in die Wirtschaftswelt. Genau diese Punkte sind Prof. Krump, der seit 2003 an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der THD forscht und lehrt, wichtig: „Die Studierenden sollten während des Studiums erkennen, auf welchen Gebieten ihr Talent liegt und dies durch möglichst viele praktische Erfahrungen und Tätigkeiten ausbauen. Es sind weniger die Noten wichtig als vielmehr Interesse, zielgerichtetes Arbeiten und hohes Engagement in den angestrebten Berufsfeldern. Sie sollten alle Möglichkeiten nutzen, die ihnen Hochschule und Wirtschaft bieten, ihre praktischen Kompetenzen zu vertiefen. Ergänzend sollten Organisationstalent und Teamarbeit bereits im Studium entwickelt werden“, erklärt Krump seine Überzeugungen. Dass er für diesen Ansatz auf so hochrangiger Ebene ausgezeichnet wurde, freut den Deggendorfer Professor sehr. Der Preis honoriere sein Engagement und bestätige, wie wichtig es ist, den Studierenden die fachlichen Inhalte und technischen Zusammenhänge durch möglichst viel Praxisnähe darzulegen, resümiert Krump.

Der Wettbewerb „Professor des Jahres“ fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt. Gefördert wurde er von dem Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini sowie dem Personaldienstleister Hays. In der von Mai bis Ende September laufenden Nominierungsphase waren Studierende, Hochschulabsolventen, Arbeitgeber und Professoren-Kollegen in ganz Deutschland aufgerufen, geeignete Kandidaten vorzuschlagen und ihren Vorschlag zu begründen. In der zweiten Phase bestimmte die Wettbewerbs-Jury auf Basis von Selbstauskunft der Nominierten (Fragebögen), erzielten Nominierungen, Referenzen und eigenen Recherchen die Preisträger. Die Preisverleihungen finden bis Ende des Wintersemesters 2018/2019 statt.

Bild (THD): Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump lehrt und forscht an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der THD.

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20181114 Sky Creative besucht MedienatelierFernsehprofis zu Gast an der THD

14.11.2018 | Fakultät EMI - Am vergangenen Donnerstag war das Team von SKY Creative aus Unterföhring zu Gast im Medienatelier der THD. Sie haben den Studierenden einen Einblick aus erster Hand in die Produktionsabläufe und Mechanismen eines großen internationalen Medienkonzerns gegeben und konkrete Berufsfelder vorgestellt.

Neben der Übertragung von Sportereignissen macht der Sender jüngst mit aufwendigen Serienproduktionen wie "Babylon Berlin" oder "Das Boot" auf sich aufmerksam. Der Besuch stieß auf reges Interesse, was sich nicht zuletzt beim ausgiebigen „Questions and Answers“ mit den Fernsehmachern zeigte. Die Gäste wiederum zeigten sich beeindruckt vom hohen Niveau der technischen Ausstattung des Medienateliers.

Bild (THD): v.l. Das Team von SKY Creative: Fabian Nagelmüller, Annika Hinhamer, Philipp Kurass

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20181109 Talk der Medientechniker auf Radio AWN im NovemberMedientechniker der THD diskutieren über die Zukunft der Printmedien

09.11.2018 | THD-Pressestelle - Am 20. November strahlt Radio AWN die nächste Talk-Sendung des Studiengangs Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus. Die Talk-Gäste aus Deggendorf, Zwiesel, Vilshofen und Passau diskutieren mit Studierenden, wie sich die Welt der Printmedien im digitalen Zeitalter gerade verändert und wie ihre Zukunft aussieht.

In Zeiten, in denen sogar schon Smartphones nahezu unbeschränkt Zugriff auf Online-Ausgaben von Büchern oder Zeitungen ermöglichen, stehen die klassischen Printmedien immer wieder auf dem Prüfstand. In die Kontroverse dieser Entwicklung gehen am Dienstagabend ab 21 Uhr: Lothar Wandtner, Inhaber „Schönberger Buchladen“, „Zwieseler Buchladen“ und des Hepelo Verlages. Er berichtet über seinen Kampf auf dem Buchmarkt. Marion Jürgens, die als Leiterin der Stadtbibliothek Deggendorf erlebt, wie Bücher, E-Books und Hörbücher genutzt werden. Vom klassischen Druckbereich berichtet Tobias Semmler, Inhaber des Unternehmens Donaudruck in Vilshofen. Für ihn lässt „der Druck“ längst nicht nach, er ist mit seinen vielfachen Erzeugnissen noch lange nicht am Ende. Den Kontrast in der Runde bildet Roland Mitterbauer, Leiter der Online-Redaktion der Passauer Neuen Presse. Organisiert wurde die Talk-Sendung von den Studierenden Jacqueline Kolkwitz und Felix Wolf. Moderator ist Georg Hausmann, Geschäftsführer von Radio AWN.

Wie jeden Dienstag sendet Radio AWN auch am 20. November ab 19 Uhr die jeweils zweistündige Sendereihe „Kultusbetrieb“. Die Studierenden des Studiengangs erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten aus dem Alltag der Hochschule. Die Sendungen sind fester Teil des praxisnahen Studienprojektes an der THD unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump.

Bild (THD): v.l. Felix Wolf, Jacqueline Kolkwitz, Prof. Dr. Gerhard Krump, Marion Jürgens, Roland Mitterbauer, Georg Hausmann, Lothar Wandtner und Tobias Semmler.

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20181018 protect it it sa 2018ProtectIT auf der it-sa – Mit Sicherheit gut gerüstet

Vom 8. bis 10. Oktober fand in Nürnberg die Messe it-sa statt. Sie zählt als Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit. Für die Mitarbeiter des Instituts ProtectIT an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) stand ein Besuch der Messe schon lange im Kalender. Am 09. Oktober besuchte das Team rund um Institutsleiter Prof. Dr. Martin Schramm die IT-Sicherheitsmesse.

Das Institut ProtectIT betreibt anwendungsnahe Forschung rund um den Schutz von industrieller Automatisierungstechnik, kritischen Infrastrukturen, Avionik und Automotive Systemen sowie IoT-Geräten. Das Institut beschäftigt mehrere Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter, Projektmitarbeiter und studentische Hilfskräfte. „Die it-sa ist eine der bedeutendsten Plattformen für Cloud-, Mobile- und Cyber Security sowie Daten- und Netzwerksicherheit in der Welt“, erklärt Prof. Dr. Martin Schramm. Der Besuch der Messe ist daher ein Pflichttermin für das Institut. „Für unsere Forschungsarbeit ist es wichtig, sich über den aktuellen Stand der Technik zu informieren und Möglichkeiten für künftige Kooperationen auszuloten“, sagt Martin Schramm weiter. Schöner Nebeneffekt des Messebesuchs war das Wiedersehen mit einem ehemaligen Studenten und Mitarbeiter des Instituts. Peter Semmelbauer war bis August 2017 an der THD tätig. Mittlerweile ist er als Informationssicherheitsbeauftragter beim Landratsamt in Cham angestellt. In seiner neuen Funktion informierte er die Institutsmitarbeiter der THD zum einen über aktuelle Trends und Konzepte zur Umsetzung von Sicherheitsstrategien in Behörden. Zum anderen hinterließ er seine ehemaligen Kollegen von der Hochschule mit Stolz. Herr Semmelbauer nahm an der Incident Detection Challenge unter dem Motto „Check the Hack“ der Firma CYOSS teil. Hier wurden realistische Cyberangriffe auf eine IT-Infrastruktur simuliert. Der Ehemalige der THD konnte seine Fähigkeiten rund um SIEM (Security Information and Event Management), Endpoint Protection, Intrusion Detection Systeme, sowie Firewalls unter Beweis stellen. Unter dem Pseudonym NE0 setzte er sich gegen seine Mitstreiter souverän durch und entschied die Challenge für sich.

Bild (THD): v.l. Robert Wildenauer, Franz Raumschüssel, Michael Heigl, Peter Semmelbauer, Prof. Dr. Martin Schramm, Andreas Popp, Karl Leidl, Florian Schweiger

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20181016 selbstfahrende roboter teilnahme audi cupStudierende der TH Deggendorf liefern starke Leistung ab

16.10.2018 | THD-Pressestelle - Fünf Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben sich vergangene Woche für das Finale des „Audi Autonomous Driving Cup“ qualifiziert. Der „Audi Autonomous Driving Cup“ ist ein Wettkampf für Studierende, der vom Automobilhersteller Audi veranstaltet wird. Mit 15 weiteren Teams traten die „Burning Wheels“ aus Deggendorf vom 9. bis 11. Oktober zum Qualifiying in Ingolstadt an.

Bereits im Sommersemester haben sich Studierende aus den Studiengängen zur Angewandten Informatik zusammengetan und sich für den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb beworben. Unterstützung fanden sie bei Prof. Dr.-Ing. Gerald Kupris und Professor Thomas Limbrunner, die im Frühjahr 2018 an der THD das Labor für Autonome Systeme/Fahrerassiszenzsysteme – LAS/FAS gründeten. Nach der Bewerbungsphase im Mai wurden insgesamt 16 internationale Teams zugelassen. Als selbstfinanziertes Team waren die Deggendorfer Studierenden extrem erfolgreich. Sie haben Teams von renommierten Universitäten wie dem Imperial College London und der Universität Bologna hinter sich gelassen. Als eines der acht besten Teams im Qualifiying geht es für die „Burning Wheels“ im November erneut nach Ingolstadt, wo das Finale des Wettbewerbs stattfindet. Aufgabe im Wettbewerb ist es, dass Studierende autonom fahrende Modellautos im Maßstab 1:8 programmieren. Diese Fahrzeuge müssen selbstständig die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigen. Zum Beispiel das Befahren von verschiedenen Straßen und Kreuzungen, das Ausweichen von Hindernissen, Einparken usw. Zur Erkennung der Umgebung werden dabei Sensoren verwendet, wie sie auch bei den großen Vorbildern zum Einsatz kommen: Kamera, LIDAR-Sensoren und Ultraschall. Auch die Software-Umgebung entspricht der, die auf den echten Fahrzeugen verwendet wird. Die Bewältigung der Aufgaben wird mit Punkten bewertet, und so kann die Arbeit der Studierende eingeschätzt werden. Die Punkte vergibt eine vierköpfige Jury der Audi AG.

Bild (THD): Das Team Burning Wheels (v.l.): Andreas Weber (Teamleader), Michael Mičan, Maximilian Seitz, Seung-Gu Kang

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20181004 filmvorfuhrung wackersdorfPrämiertes Polit-Drama - Regisseur Haffner präsentiert „Wackersdorf“ im Schwali-Kino

04.10.2018 | THD-Pressestelle - Wieder ist es der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gelungen, mit Oliver Haffner einen hochkarätigen Filmemacher als Lehrbeauftragten zu gewinnen. Er präsentiert am Freitag, 12. Oktober 2018, um 20 Uhr im Schwali-Kino Deggendorf in einer Sondervorführung sein aktuelles Werk „Wackersdorf“. Der Film wurde beim Filmfest München mit dem Publikumspreis, vergeben von SZ und Bayern 2, ausgezeichnet. Haffner ist zum Publikumsgespräch anwesend, moderiert wird dieses von dem ebenso renommierten Regisseur und THD-Professor, Jens Schanze.

Das Reaktorunglück in Fukushima und der deutsche Atomausstieg brachten Haffner auf das Thema Atomkraft. Dass es zu Wackersdorf noch keinen Film gab, wunderte den Regisseur. Dabei ist für ihn das Thema gerade jetzt so aktuell wie nie. „Es gibt in Bayern wieder Tendenzen von staatlicher Seite, die Freiheit zu demontieren. Und es gilt, die Demokratie nicht von sicherheitsbesessenen, autoritären Politikern zerstören zu lassen“, konstatiert der Filmemacher. Seinen Film baut er um seine Hauptfigur, den Lokalpolitiker Hans Schuierer, auf. Gespielt wird der einstige Landrat von Johannes Zeiler. Schuierer setzte seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. Für Haffner ist der Lokalpolitiker ein Held wider Willen, ein zutiefst bürgerlicher Mensch, der an das System und an den Rechtsstaat glaubte und den es erschütterte, dass dieser ausgehebelt wurde. „Wackersdorf“ ist eine packende Verfilmung der geschichtsträchtigen Bürgerbewegung. Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf. Dort fand in der Oberpfalzhalle vor knapp 1000 Zuschauern auch die Premiere des Films statt.
Oliver Haffner ist seit Sommersemester 2017 Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Deggendorf. Er unterrichtet "Drehbuchentwicklung und Storytelling“ im Masterstudiengang Medienproduktion.

Bild (Erik Mosoni / if…Productions): Oliver Haffner, Regisseur

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20180928 decade projekttreffenProjektpartner besprechen den aktuellen Stand der Arbeiten und beratschlagen über geplante Demonstratoren

28.09.2018 | THD-Pressestelle - Am 27. September 2018 versammelte sich das Konsortium des Forschungsprojekts DecADe an der TH Deggendorf um neueste Erkenntnisse eigener und bilateraler Arbeiten vorzustellen. Zudem wurde über die Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse in Form von gemeinsamen Demonstratoren und Funktionsmustern diskutiert.

Das Projekt befasst sich mit der Detektion und Analyse von atypischem Netzwerkverkehr, sowie der Definition geeigneter Reaktionen auf derartige Anomalien. Dabei werden vorrangig vernetzte IT-Systeme in Flugzeugen und Automobilen untersucht. Diese zeichnen sich vor allem durch die hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit aus, um hohe Sicherheitsstandards zu erfüllen. Kernidee von DecADe ist es, bislang ungenutzte Rechenkapazitäten zur dezentralen und autonomen Überwachung eines Gesamtsystems zu nutzten. Das am Institut ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf stattfindende Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schramm beschäftigt sich mit der Erhebung von Daten für die Analyse durch den Einsatz von FPGA-gestützten Netzwerksensoren, eine für automotive Netzwerkstrukturen angepasste, leichtgewichtige Anomalieerkennung mittels KI, eine intelligente Analyse von Anomalien zur Angriffserkennung und die daran gekoppelte (teil-)automatisierte Ausführung von Reaktionsmaßnahmen. Die bisher im Konsortium gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse flossen unter anderem in 22 Publikationen in den Bereichen Anomalieerkennung und Maschinelles Lernen, Verteilte Systeme, sowie angewandte Kryptographie, Sicherheit und Datenschutz.

Das Projekt DecADe endet im Mai 2019. Sein Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 4,3 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt auf dem Gebiet der „Erkennung und Aufklärung von IT-Sicherheitsvorfällen“ im Rahmen des Förderprogramms „IKT 2020 - Forschung für Innovation“ mit einer Förderquote von 61 Prozent. Weiterführende Informationen zu DecADe finden sich unter folgendem Link.

Bild (THD): Vertreter der Konsortialpartner von Airbus Group Innovations, AVL Software and Functions GmbH, b-plus GmbH, Technische Hochschule Deggendorf, Technische Universität München, Universität Bremen, sowie ein Vertreter des assoziierten Partners Audi Electronics Venture GmbH

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20180719 3d vasenHistorische Vasen aus dem 3D-Labor

23.07.2018 | THD-Pressestelle - Kunstgeschichte wieder zum Leben erweckt: Auf der Roseninsel im Starnberger See sind seit kurzem zwei verloren gegangene Bronzevasen aus dem 19. Jahrhundert wieder zu sehen. Mithilfe innovativer 3D-Technik entstanden die detaillgetreuen Nachbildungen unter Leitung von Professor Joerg Maxzin an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am vergangenen Freitag, 20. Juli, überreichte der Förderkreis Roseninsel Starnberger See e.V. die Vasen an die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

Zwei Jahre nahm die aufwendige Prozedur in Anspruch, in der das Team des 3D-Labors der TH Deggendorf an der Nachbildung der Bronzevasen arbeitete. Als Vorlage diente dabei lediglich ein historisches Foto der Vasen. Auf Basis dieser Rekonstruktion erstellte die Firma Voxeljet in Augsburg spezielle ausschmelzbare 3D-Drucke. Guss und Patinierung erfolgten schließlich bei der Firma Arakunst in Altrandsberg. Beim Festakt zur feierlichen Übergabe der Vasen hielt Professor Joerg Maxzin einen Vortrag über die außergewöhnliche Nachbildung. Die Vasen zierten einst die Westterrasse des Casinos auf der Roseninsel. Das Casino ist eine Villa, die von König Maximilian II. als Sommerhaus im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Es war beliebter Rückzugsort der bayerischen Königsfamilien. Die neuen Vasen sind seit der Übergabe im Casino wieder zu finden. Heute dient es als Museum und kann für Feierlichkeiten genutzt werden. Die Technische Hochschule Deggendorf ist mit einem modernen 3D-Labor ausgestattet. Der Fokus der Forschung liegt auf 3D-Digitalisierungs- und Darstellungsverfahren im Umgang mit dreidimensionalem Kulturerbe. Das Lenbachhaus in München und das Bayerische Nationalmuseum zählen in diesem Forschungsbereich zu den Kooperationspartnern der THD. Unter Leitung von Professor Joerg Maxzin entstand im Deggendorfer Labor eine Vielzahl von Repliken, darunter auch die einer antike Bronze-Statuette für die Roseninsel. Das langjährigste und kunstgeschichtlich bedeutsamste Projekt war die Rekonstruktion und Ergänzung des Evangelisten Lukas in der Münchner Theatinerkirche, anschaulich dokumentiert in dem Buch „Lukas aus der Asche“.

Bild (THD): Die Bronzevasen wurden im 3D-Labor der THD aufwendig rekonstruiert. Als Vorlage diente lediglich ein historisches Foto.

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20190619 sprache im wandel sendung auf radio awnWandel in der Sprache ist ein Fakt - Studiengang Medientechnik diskutiert mit Betroffenen und Experten

Die (deutsche) Sprache war noch nie statisch, sondern immer im Fluss. Und damit veränderte sie sich fast zwangsläufig über die Jahrhunderte. Ausdrucksformen, in jüngerer Zeit nicht zuletzt Verknappungen auf Abkürzungen mit wenigen Buchstaben, wie sie in der Kommunikation über die sozialen Netzwerke längst Standard sind, irritieren jedoch gerade Ältere. In nicht wenigen Fällen verschrecken diese Ausprägungen regelrecht und lassen Befürchtungen wachsen, gerade zwischen den Generationen könnte die Verständigung nicht mehr klappen oder zumindest zu massiven Problemen führen. Die beiden Studentinnen Melanie Neumann und Gabriela Treffs des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf haben deshalb einen Talk zum Thema „LOL und Co. Sprache im Wandel - Verstehen wir uns noch“ organisiert. Diese Diskussion wird am Dienstag, 19. Juni, ab 21 Uhr im Anschluss an die Sendung „Kultusbetrieb“ im Programm von Radio AWN ausgestrahlt.

Erfahrungen und Einschätzungen bringen dabei Arda Köcer, Bezirksschülersprecher und Schüler am Donau-Gymnasium Kelheim und Birgit Schönberger, Vorstandsmitglied und Regionalleiterin im Verein für deutsche Sprache ein. Sie hat ihr Abitur am Goethe-Gymnasium Dortmund abgelegt, sie lebt und arbeitet mittlerweile in Landshut. Darüber hinaus diskutieren Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes und Direktor des Robert-Koch-Gymnasiums Deggendorf, sowie Prof. Dr. Martin Balle, Verleger der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung; er lehrt „Journalismus“ an der THD. Moderiert wird die 45minütige Sendung von Georg Hausmann. Radio AWN sendet jeweils dienstags die Sendereihe „Kultusbetrieb“. Die Studierenden des Studiengangs Medientechnik erstellen dazu Beiträge und liefern Nachrichten rund um die Hochschule Deggendorf. Die Sendungen sind Teil des praxisnahen Studienprojektes unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump, bei dem sich Radio AWN seit Jahren mit dem „Kultusbetrieb“ engagiert.

19. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180517 exkursion angewandte informatik pisekWettbewerb im „Geradeausfahren“ – Praxisprojekt im Studiengang Angewandte Informatik

Ein Roboterfahrzeug mithilfe von GPS und elektronischem Kompass über eine möglichst weite Strecke geradeaus navigieren. Mit dieser Aufgabe wurden Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 12. Mai im tschechischen Pisek im Rahmen eines Wettbewerbs für Programmierer herausgefordert.

Für Außenstehende mag die Aufgabe des „Geradeausfahrens“ zunächst einfach klingen. Für die teilnehmenden Studierenden bedeutete die Vorbereitung des Wettbewerbs aber jede Menge Arbeit. Seit Anfang April waren sie fast täglich mit Konstruktion und Bau des Autos und der Programmierung der Steuerung beschäftigt. „Die praktische Projektarbeit ist Teil des Studiums. Die Arbeit, die Studierende hier hineinstecken, zahlt sich aus. Sie lernen im Team zu arbeiten und entwickeln eigenständig neue Ideen und Herangehensweisen. Im Wettbewerb erfahren Studierende, wie sie mit Problemen eines autonomen Fahrzeuges umgehen, das sich in einer realen Umwelt mit Hindernissen wie zum Beispiel Personen, Tieren, Bäumen etc. bewegt“, sagt Prof. Dr. Gerald Kupris, der die Projektarbeit der Studierenden betreut. Beim Geradeausfahrwettbewerb „Robotem Rovne“ in Pisek gingen Studierende des Studiengangs Angewandte Informatik mit drei Teams an den Start. Ein weiteres Team stellte der studentische Verein Fast Forest. Gerald Kupris forderte die Studierenden zusätzlich heraus und nahm selbst ebenfalls mit einen Fahrzeug am Wettbewerb teil. Als bestes Team der THD erreichten Julia Krause und Janina Wildfeuer mit ihrem Fahrzeug 167 von 314 möglichen Metern. Außerdem konstruierten Sie das optisch beste Auto mit Radio, Motorengeräuschen, Licht, Unterbodenbeleuchtung und einem selbstgebautem Cabriodach. Während des Wettbewerbs wurden alle Studierenden von den THD-Mitarbeitern Martin Fischer, Christian Böhm und Konstantin Raab unterstützt. Die „Robotem Rovne“ ist Teil mehrerer Wettbewerbe, die sich mit Navigation per GPS und Hindernisserkennung beschäftigen. Als nächster Wettbewerb findet im Juni „RoboOrienteering“ statt. Hier müssen Studierende vorgegebene GPS-Punkte in einem unbekannten Gebiet abfahren. Die „Robotour“ ist der dritte Wettbewerb, der die Disziplinen der beiden vorangegangenen Wettbewerbe kombiniert.

17. Mai 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20180403 nxp cup 2018Zwei Tickets für die Europameisterschaften: Deggendorfer Studententeams beim NXP Cup erfolgreich

Sieben Studententeams der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) reisten am Freitag, 23. März 2018, nach Kirchheim bei München. Dort fanden die Deutschen Meisterschaften im „NXP Cup“, einem Wettbewerb für selbst gebaute und programmierte Modellautos, statt. Das Deggendorfer „K-Team“ belegte einen hervorragenden zweiten Platz und ist damit für die anstehenden Europameisterschaften in Erlangen qualifiziert. Auch das THD-Team „Die 2 lustigen 3“ konnte sich qualifizieren.

Für die angetretenen Teams galt es, mit ihren Modellautos eine unbekannte Strecke auf Zeit zu absolvieren. Am Vormittag des Wettkampftages bereiteten sich die Teams auf den Parcours vor, der mit Kurven, Schlangenlinien und Hügeln gespickt war. Am Nachmittag wurden die eigentlichen Rennen ausgetragen. Von der THD waren sieben Teams à zwei Studierenden angereist. Darunter vier Teilnehmerinnen. Die Studierenden des Studiengangs Angewandte Informatik hatten sich im Rahmen einer Projektarbeit intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Als Projektleiter stand ihnen Prof. Dr. Gerald Kupris, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, zur Seite. Er konnte wieder stolz auf seine Schützlinge sein. Bisher qualifizierten sich die Deggendorfer Teams bei jeder Teilnahme für das europäische Finale. Als weitere Betreuer unterstützen Martin Fischer, Konstantin Raab und Christian Böhm die Studierenden.

Der NXP Cup (früher Freescale Cup) ist ein weltweiter Studierendenwettbewerb, der von der Firma NXP organisiert wird. Programmierbare Autos (Maßstab 1:18) müssen einer weißen Straße, die von zwei schwarzen Linien begrenzt wird, folgen. Der NXP Cup wird in Deutschland seit sieben Jahren ausgetragen. Die Technische Hochschule Deggendorf war mit ihren Teams von Anfang an dabei.

03. April 2018 | THD-Pressestelle (MC)

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20180228 fakultät medientechnik plv regie 2018Kooperation im Studiengang Medientechnik mit Athanor Akademie für Theater und Film

Für die Studierenden des sechsten Semesters im Bachelorstudiengang Medientechnik ging das Wintersemester 2017/18 mit der Praxisbegleitenden Lehrveranstaltung (PLV) zu Ende. Die "Regie-PLV" fand unter Leitung des Kölner Regisseurs Joschi Vogel statt.

Im Februar trafen die Deggendorfer Studierenden bereits zum dritten Mal auf SchauspielstudentInnen der Athanor Akademie Passau. Die Medientechniker der THD wurden in die Geheimnisse von Regie, Schauspielführung und Dramaturgie eingeweiht, während die Schauspielschüler, betreut von Dozent Fabian Hentzen, Erfahrungen vor der Kamera sammeln. Eine ideale Kombination, von der alle Beteiligten profitieren.

28. Februar 2018 | THD-Pressestelle (TK)

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20171211 akustikseminar 2017 fakultät emiAkustiker verbessern Klangerlebnis

Zum zwölften Mal veranstaltete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) heuer ihr alljährliches Akustikseminar. Diesmal standen „Akustische Analyse- und Simulationsmethoden zur Klangverbesserung“ im Fokus. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump begrüßte zahlreiche Gäste aus der Industrie sowie Studierende des Studiengangs Medientechnik zu den sechs wissenschaftlichen Vorträgen.

Ferner präsentierte er den Teilnehmern am Ende der Tagung Hörproben eines dreidimensionalen Wiedergabesystems in den neuen Audioräumen der Hochschule. „Das Seminar vermittelt den Studierenden aktuelle Forschungsinhalte von einschlägigen Industriepartnern und stellt durch die Kommunikation von Wirtschaft und Hochschule Weichen für Praktika und Abschlussarbeiten“, erläutert Professor Krump. „Zahlreiche Firmenmitarbeiter kommen nicht nur als Referenten, sondern auch als Zuhörer von weit her und erhalten Einblick in unsere Ausbildung, geben aber auch durch ihre Diskussionsbeiträge Hinweise zu praxisnahen Entwicklungsthemen“, berichtet er weiter.
Die Tagung zeigte diesmal die vielfältigen Möglichkeiten, wie mit Laserabtastung von Membranschwingungen und durch computergestützte Modellberechnungen Lautsprecher in ihrem Klangverhalten verbessert werden können. Geeignete Analyse- und Simulationstechniken lassen die Berechnung des Schallfeldes im Wohnraum, aber auch im Fahrzeug zu, so dass der Innensound auf dem Computer optimiert werden kann. Auch die Auspuffgeräusche können durch aktive Lärmbekämpfung leiser gestaltet werden. Die Vorträge stellten anschaulich den Stand der Technik, jedoch auch die in Folge der Komplexität der Berechnungen noch auftretenden Probleme dar.
Ein Modell über die Funktionsweise des Gehörs und anschließende Erkennung von Klangmustern wird mittlerweile zur Zustandsüberwachung von Industrieanlagen und Qualitätssicherung von Produkten eingesetzt, um Produktionsfehler durch Geräuschanalyse wie zum Beispiel bei Motor- oder Getriebesound zu detektieren. Auch die Wiedergabe von Lautsprechersystemen im Raum wird durch Einsatz entsprechender Mikrofonanalysen und elektronischer Signalverarbeitung optimiert. Ungünstige Raumeigenschaften wie Halligkeit und Übertragungsdefizite können so korrigiert werden und zu einem verbesserten Hörgenuss führen. Dies wurde den Teilnehmern am Ende der Tagung auch anschaulich im 3D-Surround-Studio der Hochschule vorgeführt, in dem mit und ohne elektronischer Korrektur verschiedene Klangwelten abgespielt wurden, bei denen die Zuhörer nicht nur rundherum, sondern auch von oben beschallt wurden.

11. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171211 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietStudienreise der beiden Universitäten Budweis und Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte unter Leitung von Tobias Bauer und Vilem Dostal eine kostenlose Studienreise für die Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf angeboten werden.

Die Reise begann mit dem Besuch des Stadtmarketings Weiden, gefolgt von einer interessanten Stadtführung. Anschließend ging es nach einem kurzen Mittagssnack zum Automobilzulieferer Grammer in Tachov, wo nach einer Unternehmenspräsentation über die Zukunft des Sitzherstellers diskutiert wurde. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Brauereibesichtigung der Brauerei Chodovar, eine kleine Verköstigung des Bieres war natürlich inklusive. Tags darauf wurde die Reitschule des Schlosses Tachov sowie das Haus der Natur Český les besichtigt. Weitere interessante Programmpunkte der Studienreise waren die Teilnahme am Studientag „Zeitalter der Roboter“ an der OTH Regensburg, die Besichtigung der Walhalla sowie zum Abschluss der Besuch des Weihnachtsmarktes in Guteneck.
Die knapp 50 teilnehmenden Studierenden stammen aus folgenden Studiengängen: Bau- sowie Umweltingenieurwesen, International Management, Technische Physik, Medientechnik sowie Betriebswirtschaft. Besonders interessant fanden die Studierenden, „dass sich im Grenzgebiet so viel bewegt“ und waren von den Jobaussichten überrascht, die sich im bayerisch-tschechischen Raum bieten.

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masterkurs beim filmschoolfest munich

Die Studierenden der THD-Lehrveranstaltung "Kurzfilm" im Master Medienproduktion unter Leitung von Prof. Jens Schanze verschafften sich zwei Tage lang einen Überblick über aktuelle Produktionen der internationalen Kurzfilmszene

Beim 37. Int. Festival der Filmhochschulen wurden Kurzfilme von über 30 Filmschulen auf der ganzen Welt gezeigt und die besten prämiert. Vom Spielfilm über den Dokumentarfilm bis zum Animationsfilm war das ganze Spektrum vertreten und die Vielfalt der Genres, Stilrichtungen und Produktionsbedingungen war überwältigend. Besonderheit: Bei allen Vorführungen waren die Filmemacher oder ein Vertreter des Teams anwesend, so dass die THD-Studierenden im direkten Austausch Einblicke in die Entstehungsgeschichten der Filme erhielten, die z.B. in Brasilien, Israel, Singapur, Australien oder USA produziert wurden.

 

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20171110 medientechnik gedenkschmiedeInternationale Auszeichnung für THD-Medientechniker

Marcus Brandner, Master-Student der Medientechnik an der TH Deggendorf, hat zusammen mit seinem Bruder Daniel beim diesjährigen European Funeral Innovation Award (EUFIA) in Brüssel in der sehr speziellen Kategorie „Innovationen im Bereich bestattungskultureller Ideen“ den ersten Platz belegt.

Traditionell ist die Arbeit an der Technischen Hochschule Deggendorf sehr praxisorientiert. Studierende erhalten eine probate Mischung an akademischer Basis und fachlichem Handwerkszeug, um nach dem Studium gleich in ihren Beruf einzusteigen. Ein weiteres und wichtiges Standbein der Arbeit ist die Begleitung von Start-ups, d. h. die Betreuung von Studierenden, die nach ihrem Studium gleich als Unternehmer wirtschaftlich erfolgreich sein wollen. Eines dieser aktuellen Start-ups ist die „Gedenkschmiede“, gegründet von den Brüdern Daniel und Marcus Brandner. Sie wollten sich bei ihrer verstorbenen Tante auf ganz persönliche Weise verabschieden, ohne eine emotional belastende Trauerrede halten zu müssen. Dazu verfassten sie einen Text, sprachen diesen auf einen Tonträger und hinterlegten ihn mit selbst komponierter Musik. Die Resonanz bei der Trauerfeier im Familienkreis war unerwartet und überwältigend. Getragen durch diese positive Erfahrung entstand die Projektidee „Gedenkschmiede“. In der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik stehen ihnen die Technik und das Knowhow von kompetenten Mitarbeitern einerseits und die beiden Professoren Dr. Thomas Geiß und Dr. Götz Winterfeldt mit Rat und Tat andererseits zur Seite. Darüber hinaus holten sie sich die Sprecherin Claudia Schönborn, eine Deggendorfer Schauspielerin und Künstlerin mit langjähriger Sprecherfahrung, ins Boot. Sie nimmt mit ihrer einfühlsamen Stimme im Tonstudio die Trauertexte auf. Als Ergebnis bekommen die Auftraggeber einen Datenträger mit individualisierter und musikalisch untermalter Trauerrede, dazu Bilder der verstorbenen Person. Text, Bild, Grafik, Animation, Audio und Video werden so für die ganz persönliche Gestaltung von Trauerfeiern eingesetzt.

10. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171102 werkschau plakat2017Werkschau Medientechnik zum Thema Abschied

In der alljährlichen Ausstellungsreihe „Werkschau Medientechnik“ präsentieren Studierende und Professoren der Technischen Hochschule Deggendorf nunmehr zum achten Mal Arbeiten aus den medientechnischen Studiengängen. Den Schwerpunkt bilden multimediale Arbeiten der Mastervorlesung „Medienkunst“: Video, Foto, Skulptur und Performance zum Thema „Abschied“.

Das Thema „Abschied“ ist vorwiegend in der Literatur zu finden und wird da meist mit dem Tod, mit existentiellen Krisen oder dem Ende von Liebesbeziehungen in Verbindung gebracht. Eher selten, dass die positive Kraft des Abschiednehmens mit dem Überwinden einengender Lebenssituationen und neuer Perspektiven gesehen wird. Die unbefangene Sicht der Studierenden kommt zu überraschenden Ergebnissen. Da wird nicht nur der teils schmerzvolle, teils tragische Verlust videoexperimentell, grafisch oder dokumentarisch thematisiert, in einer Skulptur wird sogar Glas in seiner sprichwörtlichen Zerbrechlichkeit thematisch eingebunden. Mit im Medien-Spiel sind aber auch Hunde, Winke-Katzen, Freddy Quinn und Nam June Paik, der Gottvater der Videokunst. Die „Werkschau Medientechnik 8“ ist vom 15. bis 26. November in der Stadtgalerie im Deggendorfer Stadtmuseum zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 15. November um 19:00 Uhr. Das Ausstellungs-Thema „Abschied“ kommt nicht von ungefähr, verabschieden sich die beiden Medientechnik-Professoren Ernst Jürgens und Günter Reinhardt damit doch altersbedingt aus dem aktiven Lehrbetrieb der Technischen Hochschule Deggendorf in ihren (Un)Ruhestand.

17. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170927 robotourRobotour 2017 - THD-Studenten gut platziert

Die diesjährige Robotour 2017 fand im slowakischen Žilina statt. Damit ging dieser internationale Wettbewerb bereits in die zwölfte Runde. Im vergangenen Jahr war die Robotour in Deggendorf zu Gast. Die Robotour ist ein Freiluft-Wettkampf für autonom fahrende Fahrroboter. Die Roboter werden von Teams aus Studierenden oder Enthusiasten gebaut, programmiert und betrieben.

Die Aufgabe der Roboter war es heuer, die Nutzlast, dargestellt durch ein Fünfliter-Fass Bier, von einem Punkt A zu einem Punkt B zu transportieren. Dazu musste der Roboter selbständig per Navigation in eine Ladezone und nach dem Beladen zur Endladezone fahren. Dort wurde seine Nutzlast entladen und der Roboter sollte selbständig zum Ausgangspunkt zurückkehren. Für eine erfolgreich absolvierte Runde gab es eine bestimmte Anzahl von Punkten. Ausgetragen wurde der Wettkampf im Stadtpark von Žilina. Die Roboter durften während ihrer Fahrt nicht die Parkwege verlassen und mussten Hindernissen automatisch ausweichen. Auf keinen Fall durften sie mit Fußgängern oder anderen Robotern zusammenstoßen. Insgesamt waren in Žilina 15 Teams aus fünf Ländern angemeldet. Aber nicht alle schafften es, ihre Roboter zum Fahren zu bekommen. Die Wetterbedingungen waren wieder schwierig, in der ersten Hälfte des Tages regnete es. Dementsprechend mussten die Roboterfahrzeuge mit Schirmen und Folien wasserfest gemacht werden. Insgesamt ging der Wettkampf am Vormittag und am Nachmittag über vier Runden.
Das Team Cogito aus der Schweiz kam mit den Bedingungen am besten zurecht und belegte den ersten Platz. Sensationeller Zweiter wurde das Team des JECC Computerclubs Deggendorf. Die Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belegten einen guten sechsten Platz. Das THD-Team bestand aus vier Studenten der Studienrichtungen Mechatronik und Angewandte Informatik. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Gerald Kupris und seinem Werkmeister Martin Fischer. Professor Kupris zeigte sich zufrieden: „Die Studenten lernen hier in einer Projektarbeit die ersten Schritte in Richtung des autonomen Fahrens. Das ist eine wichtige Zukunftstechnologie, die auch an der THD eine wachsende Rolle spielen wird.“ Tags drauf fand an der Universität Žilina ein Workshop statt, in dessen Rahmen die Teams über ihre unterschiedlichen Konzepte berichteten und Erfahrungen austauschten konnten. Begleitet wurde er von der PAIR-Konferenz, bei der Vorträge zu autonomen Systemen und künstlicher Intelligenz zu hören waren. Die Robotour ist für die Teilnehmer eine gute Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand zu schauen und die eigenen Kompetenzen im Vergleich zu denen der Mitbewerber weiter zu verbessern.

28. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170913 talk studiengang medientechnik september2017Studiengang Medientechnik präsentiert Talksendung

Laptop und Lederhosen, Businesspläne und Bayerische Kultur haben es nicht einmal mehr in Niederbayern leicht. Angesichts der immer stärkeren Globalisierung und unaufhaltsamer Internationalisierung von Beruf und Lebensgestaltung ist der bodenständige Arbeitnehmer fast schon ein Auslaufmodell. Was bietet unsere Region an Arbeitsplätzen und kann man es sich leisten in der Region zu bleiben, wenn man Karriere machen will?

Studierende des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf haben im Rahmen ihrer Studienarbeiten einen Talk zum Thema „I bleib do“ organisiert. Dieser wird am Dienstag, den 19. September, in der Zeit von 21:00 bis 22:00 Uhr im Programm von Radio AWN ausgestrahlt. Dabei diskutieren die Geschwister Carina und Michael Haller, die nach ihrem Studium ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern gegründet haben und in Deggendorf aufgewachsen und geblieben sind, mit Herbert Altmann, dem Leiter des Regionalmanagements Deggendorf. Dieses versucht mit verschiedenen Kampagnen junge Leute in der Region zu halten. Martina Heim, Referatsleiterin vom Career Service der TH Deggendorf, hält dagegen und meint, in der Region zu bleiben sei für gewisse Berufsfelder nicht möglich und wer Karriere machen will, muss örtlich flexibel bleiben. Die Sendung ist Teil eines inzwischen schon längeren praxisnahen Studien- und Radioprojektes. Es ist jeweils dienstags ab 19:00 Uhr unter dem Format „Kultusbetrieb“ bei Radio AWN beziehungsweise jederzeit im Internet unter Radio WebWelle zu hören. Studierende der THD erstellen dabei die Inhalte. Es sind dies stets mehrere Beiträge sowie Nachrichten aus und über das Studienleben in und um Deggendorf. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump produzieren die Studierenden in den Tonstudios der Hochschule darüber hinaus mehrere Diskussionsrunden pro Jahr, die brisante Themen aufgreifen. Die Talkrunde wurde diesmal von den Studierenden Sarah Sitte-Zöllner und Jonas Klar organisiert und von Georg Hausmann, dem Geschäftsführer von Radio AWN, moderiert. Das komplexe Projekt wird übrigens seit Jahren von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien unterstützt.

13. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170830 internet of thingsJetzt Interaktive Systeme/Internet of Things studieren - Bewerbungen sind noch möglich

Roboter bringen den Morgenkaffee, Spiegel kommentieren die Abendgarderobe, Paketdrohnen liefern das Abendessen - hinter all dem steckt das „Internet der Dinge (Internet of Things - IoT)“. Dieser Begriff beschreibt die zunehmende Vernetzung von Haushaltsgeräten, Robotern, Maschinen oder auch Autos oder smarter Kleidung. Kleine und kleinste Computer werden Teil von Geräten im Haushalt oder der Industrie. Sie tauschen Daten aus und unterstützen uns in der Arbeit und Freizeit. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet ab 1. Oktober 2017 der Informatik-Studiengang „Interaktive Systeme/Internet of Things“. Bewerbungen werden noch bis Ende September entgegengenommen.

„Smart Home“ oder „autonome Roboter“ sind nur zwei Beispiele aus einer Fülle von Arbeitsfeldern, die sich im Moment um das „Internet der Dinge“ entwickeln. Um Lösungen in diesem Bereich zu erarbeiten, bedarf es speziell ausgebildeter Ingenieure. Prof. Dr. Gerald Kupris, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik sagt dazu: „Die Nachfrage nach Absolventen mit Kenntnissen im Bereich „Internet der Dinge“ nimmt ständig zu. Firmen aus allen Branchen suchen nach Spezialisten, die sich auf die Vernetzung und das Interaktionsdesign von Systemen verstehen. Der neue Studiengang adressiert genau diesen Bedarf.“ Im Rahmen des neuen Informatikstudiums an der THD werden Studierende gezielt in die Entwicklung und Realisierung von vernetzten Systemen eingeführt. Neben der technischen Ausbildung erwerben die Studierenden auch die Kompetenzen, wie sie die Produkte vermarkten oder ein eigenes Unternehmen gründen können. Was dazu notwendig ist, wird mit innovativen Lernformen vermittelt. „Im Vordergrund des Studiengangs steht das selbstbestimmte Arbeiten und Lernen. In dem neuen Studiengang haben wir hierfür beste Rahmenbedingungen geschaffen. Projektorientiertes Arbeiten und umfangreiche Wahlmöglichkeiten sind wesentliche Elemente. Wir freuen uns auf die neuen Studenten“, wirbt Gerald Kupris. Interessierte Abiturientinnen und Abiturienten können sich noch bis Ende September für „Interaktive Systeme/Internet of Things“ bewerben. Das Studium dauert sieben Semester und verleiht den Titel „Bachelor of Engineering“. Weiterführende Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung sind hier zu finden.

30. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)
Bild: Fotolia

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2017 gruppenbild plv mt

Zwei spannende und lehrreiche PLV Wochen im Studiengang Medientechnik gehen zu Ende.

Studenten der Medientechnik bei praktischen Übungen während der PLVs „Workshop Kamera Sony FS7“ mit Börres Weiffenbach und „Lichtgestaltung im Film“ mit Sven Zellner.

 

2017 filmszene plv

Der renommierte Kameramann Börres Weiffenbach, mehrfach ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Kamerapreis, teilte mit einer Mischung aus technischen Grundlagen und gestalterischen Übungen seine langjährige Erfahrung mit den interessierten Studenten. Sven Zellner, freiberuflicher Kameramann, Fotograf und Beleuchter, sowie Mitarbeiter an der HFF München, leuchtete mit den Kursteilnehmern erst bekannte Filmszenen nach und unterstützte sie dann bei der Ausleuchtung einer von ihnen selbst entwickelten Szene. Vielen Dank für zwei inspirierende Wochen!2017 filmstudio plv

 

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This degree involves an in-depth investigation of psychology combined with business studies. Expertise in these areas opens up a wide range of career prospects for graduates, as throughout their future careers they will be able to apply psychological knowledge to business challenges.

Subjects include Accounting, Research Methods, Organizational Psychology, Marketing, Soft Skills and also English language lessons. In the integrated internship, students gain practical experience in the work environment and have the opportunity to deepen their understanding in a particular field of interest.

This degree involves an in-depth investigation of psychology combined with business studies. Expertise in these areas opens up a wide range of career prospects for graduates, as throughout their future careers they will be able to apply psychological knowledge to business challenges.

Subjects include Accounting, Research Methods, Organizational Psychology, Marketing, Soft Skills and also English language lessons. In the integrated internship, students gain practical experience in the work environment and have the opportunity to deepen their understanding in a particular field of interest.

 

Degree

Bachelor of Science (B.Sc.)

Accreditation FIBAA
Duration 7 semesters
Studienbeginn October
Studienort Deggendorf
Admission requirements    
General university entrance qualification

Background knowledge

> Basic business knowledge is advantageous
> Good knowledge of Maths and Statistics is advantageous
> Level B2/C1 English language skills

Key focus areas

> Advising, Coaching and Supervision
> Specialist Psychology
> Consumer, Market and Advertising Psychology
> Human Factors und Decision Ergonomics
> Character Diagnostics and Personnel Selection
> Organisational Development

Further qualifications

> Master Human Resources Management
> Master Strategic and International Management

Fees

No tuition fees, only €52 student services fee per semester

Campus

Deggendorf
Contact welcome@th-deg.de

 

 

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gr smarthome

„Medientechnik“ an der TH Deggendorf diskutiert „Smart Home“

Smart Home, die vollständige Vernetzung und damit die umfassende Gesamtkontrolle aller häuslichen Gerätschaften, wird Realität. Die Jungen, die heute ihre qualifizierte technische Ausbildung machen oder ein Fachstudium bewältigen, stecken mittendrin. Studierende des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben eine Diskussion mit Betroffenen, Planern und denjenigen, die diese unaufhaltsame „Revolution“ umsetzen, organisiert. Die Sendung wird am Dienstag, 13. Juni, ab 21 Uhr bei Radio AWN ausgestrahlt.

Über das vielschichtige, von vielen Zeitgenossen durchaus auch argwöhnisch gesehenen Thema „Smart Home“ diskutieren aus der praktischen Umsetzung Andreas Koller (Firma Zoller Electronik AG in Zandt), Johann Günthner, (Chef des gleichnamigen Elektrotechnikbetriebes; Vorsitzender der Elektro- u. s Landesinnungsverbandes; Obermeister der Innung für Elektro- u. Informationstechnik) sowie Florian Kalleder (Projektingenieur an der THD). Für die (Fort-) Entwicklung gibt Prof. Dr. Götz Winterfeldt (Medientechnik u. Medienwirtschaft an der THD) Ein- und Ausblicke der Digitalisierung unseres Alltags. Moderiert wurde die Sendung von Georg Hausmann, Geschäftsführer von Radio AWN und organisiert von den Studierenden Alexander Hirschhorn, Kristina Reifschneider und Hannes Garbe. Diese und weitere Talkrunden sind Teil eines praxisnahen Studien- und Radioprojektes an der THD. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump organisieren Studenten der Fachrichtung Medientechnik pro Jahr mehrere Studiodiskussionen, die in unregelmäßiger Form brisante Themen mit kompetenten Gesprächspartnern aufgreifen. Das Projekt wird bereits seit Jahren von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien unterstützt. Unter dem Titel „Kultusbetrieb“ sendet Radio AWN jeden Dienstag ab 19 Uhr eine zweistündige Sendung. Die Studierenden stellen dazu im Rahmen ihrer Studienarbeiten für jede Sendung Beiträge und Nachrichten zusammen. Mehrmals im Jahr schließt sich dann noch eine Diskussionsrunde an.

08. Juni 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170522 talk radio webwelle mai2017Bayerische Kultur kein Auslaufmodell

Laptop und Lederhosn haben es nicht einmal mehr in Niederbayern leicht. Angesichts der Leistungsfähigkeit von Smartphone und Tablett ist der tragbare PC fast schon ein Auslaufmodell. Und die Krachledernde, so schick sie sich beim Volksfestbesuch macht, wird beim besten Willen nicht alltagstauglich. Passt also die pointierte Alliteration des kulturellen Brückenschlags zwischen urwüchsiger bayerischer Lebensart und unaufhaltsamer Internationalisierung des Lebens überhaupt noch? Studierende des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben im Rahmen ihrer Studienarbeiten einen Talk zur Thematik „Bayerische Kultur“ organisiert, der am Dienstag, 23. Mai, im Programm von Radio AWN von 21 bis 22 Uhr gesendet wird. Dabei diskutieren Julia Müller (Geschäftsführerin von „Fuchsdefeswuid“) die Vintage-Dirndl entwirft, und Hans Obermeier, der unter anderem die Nibelungengeschichte auf Bayerisch herausgebracht hat, über Mundart, bayerisches Lebensgefühlt und seine möglichen Holprigkeiten im Alltagsleben. Mit dabei sind ferner der niederbayerische Musiker und Schriftsteller Tom Bauer sowie die Sängerin Helga Brenninger, die beide Bayerisch als eine künstlerische Darstellungsform pflegen und damit gerade nicht zum Auslaufmodell werden lassen wollen.
Auch diese Sendung ist Teil eines bereits sehr langen praxisnahen Studien- und Radioprojektes. Es ist jeweils dienstags ab 20 Uhr unter dem Format „Kultusbetrieb“ bei Radio AWN beziehungsweise jederzeit im Internet unter Radio Webwelle zu hören. Studierende an der THD erstellen die Inhalte, das sind stets mehrere Beiträge sowie Nachrichten aus und über das Studienleben in und um Deggendorf.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krump produzieren die Studierenden in den Studios der Hochschule darüber hinaus pro Jahr mehrere Diskussionsrunden, die in unregelmäßiger Form brisante Themen aufgreifen. Die Talkrunde wurde diesmal von den Studierenden Dominik Zeus, Julia Ritter und Jonathan Schell organisiert und von Georg Hausmann, dem Geschäftsführer von Radio AWN, moderiert. Das komplexe Projekt wird übrigens seit Jahren von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien unterstützt.

22. Mai 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170309 prof schramm

Professur für "Embedded IT Security und Mathematik" vergeben

Der 30-jährige Dr. Martin Schramm übernimmt mit Beginn des Sommersemesters die Professur für die Lehrgebiete Embedded IT Security und Mathematik an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik. Er ist damit das jüngste Mitglied im Professorenkollegium der Technischen Hochschule Deggendorf.

Bereits im Laufe seines Mechatronik Studiums orientierte sich der gebürtige Wegscheider in Richtung Informatik und IT-Sicherheit. Im Rahmen seiner Masterarbeit forschte er an Sicherheitsarchitekturen in virtualisierten Umgebungen. Während seiner Promotion an der University of Limerick in Irland entwickelte Dr. Schramm unter anderen einen hardware-basierten arithmetischen Rechenkern für eingebettete Systeme, mit dem eine Vielzahl kryptographischer Algorithmen effizient durchgeführt werden können. Ein führender deutscher Hersteller von industriellen Kommunikationslösungen für die moderne Fabrikautomation integrierte diesen in die aktuelle Netzwerk-Controller Produktlinie.
Mit dem im Jahr 2013 durch die THD-Ausgründung hervorgegangene Start-Up-Unternehmen ProtectEM GmbH konnte Dr. Schramm im Rahmen diverser Industrie-Projekte umfassende berufliche Praxis-Kenntnisse erwerben.
Lehrerfahrung sammelt der neue Hochschullehrer bereits seit sieben Jahren in seiner Funktion als Dozent an der THD. Neben seiner Lehrtätigkeit wird er die Forschungsschwerpunkte Industrial Security und Automotive Security im fakultätsübergreifenden Institut ProtectIT der Hochschule stärken. So übernimmt Dr. Schramm die Projektleitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „DecADe“, in dem zwei wissenschaftliche Mitarbeiter für drei Jahre finanziert werden können. Ein Folgeprojekt ist bereits in Planung. Um dem hochaktuellen Gebiet der Embedded IT Security Rechnung zu tragen etabliert das Institutsteam derzeit zudem den berufsbegleitenden Master Studiengang Cyber Security.
Der neue Professor ist leidenschaftlicher Hobby-Kellermeister. Zudem begibt er sich gemeinsam mit seiner Verlobten gerne auf Natur- und Abenteuerurlaub. Zu seinen Lieblingszielen zählen Island und Neuseeland.

9. März 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170307 prof limbrunnerb-plus-Entwicklungschef zum Professor berufen

Zu Beginn des Sommersemesters übernimmt der Forschungs- und Entwicklungsleiter der Deggendorfer b-plus GmbH, Thomas Limbrunner, die Stiftungsprofessur "Grundlagen der Fahrerassistenzsysteme" an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf. Lehrerfahrung sammelt der 43-jährige neue Hochschullehrer bereits seit über zehn Jahren als Dozent für verschiedene Seminare in Umfeld der Embedded Systeme sowie der Netzwerk- und Buskommunikationstechnik im Rahmen der Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte.

Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut begann Thomas Limbrunner 1997 bei der b-plus GmbH als einer der ersten Mitarbeiter mit der Entwicklung von (hardwarenaher) Software. Bereits zwei Jahre nach dem Einstieg ins Berufsleben wurde er mit der Aufgabe des Entwicklungsleiters betraut.
Bis dato arbeitet er als Leiter Forschung und Entwicklung in diesem 130 Mitarbeiter zählenden Unternehmen (80 davon in der Entwicklungsabteilung), in dem er auf Lösungen im Automotive-Umfeld, insbesondere in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme, autonomes Fahren und der entsprechenden Messtechnologie, spezialisiert ist. Kernaspekt seiner Arbeit sind dabei aktuelle und zukünftige Vernetzungstopologien, sowie zentrale und dezentrale intelligente Systeme. Die Erarbeitung technisch-wissenschaftlicher Lösungsansätze in verschiedenen Verbundforschungsvorhaben prägen nachhaltig seine Fachkompetenz.
Im Rahmen von Kooperationsprojekten besteht schon seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der TH Deggendorf. Nach den Projekten "iGates" und "HiS_Switch" arbeiten die TH Deggendorf, die b-plus GmbH und andere Partner aktuell im Projekt "DecADe" zusammen. Fokus dieser Projekte sind Automotive Ethernet, Time Sensitive Networking sowie Anomalieerkennung und Security. Diesen erfolgreichen Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft will Thomas Limbrunner im Rahmen von Forschung und Lehre zukünftig weiter ausbauen.
Parallel zur beruflichen Laufbahn folgten weiterbildende Studienmaßnahmen zum Technischen Betriebswirt (IHK) an der IHK Passau, zum M.Eng. der Elektrotechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut und zum Patentingenieur an der Fernuniversität Hagen.
Thomas Limbrunner ist verheiratet und hat einen Sohn im Alter von 8 Jahren. In seiner Freizeit widmet er sich gerne seiner Familie, beschäftigt sich mit dem Lesen von Fachliteratur, mit der Gebäudeautomatisierung seines Eigenheims und frönt der japanischen Kampfkunst Aikido.

7. März 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170224 laspire

Zum vierten Mal veranstaltet die Landshuter Filmgruppe "laspire" die Niederbayerische Kurzfilmnacht im Kinoptikum Landshut. Am 4. März 2017 finden die beiden Vorstellungen um 17:30 Uhr und um 20:30 Uhr statt. Zu den Mitgliedern von "laspire" zählen auch zwei Medientechnik-Studenten der THD, Linus Einsiedler und Christian Schiener.

Aufgrund des in den letzten Jahren gewachsenen Interesses an der Veranstaltung gehen die Organisatoren dieses Jahr gleich mit zwei Vorstellungen an den Start.
Wie jedes Jahr stehen auch dieses mal wieder die niederbayerischen Filmer und Filmerinnen im Vordergrund. Diese stellen ihre Filme meist persönlich vor und stehen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.
Es bleibt dabei familiär. Ganz im Sinne einer regionalen Veranstaltung versucht "laspire" die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen jungen und etablierten Filmbegeisterten und Filmschaffenden zu fördern und Neueinsteigern die Möglichkeit zu bieten, ihre Filme und sich selbst vor Publikum zu präsentieren.
Für einen kleinen Unkostenbeitrag von 3€ plus einer freiwilligen Spende zu Gunsten der Filmemacher darf man sich auch dieses Jahr wieder auf einen unterhaltsamen Abend ganz im Zeichen der regionalen Kurzfilmkunst freuen.

 

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20170202 prof krebsPreisgekrönte Designerin wird Professorin an der THD

Zum kommenden Sommersemester übernimmt die Diplom-Designerin (FH) Susanne Krebs die Professur für das Lehrgebiet Design an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf.

Ihr Grundlagenwissen im Bereich Satz und Typgraphie erwarb die zukünftige Hochschullehrerin im Rahmen ihrer Ausbildung zur Schriftsetzerin. Bei der Hama GmbH & Co KG. verfestigte sie ihre praktischen Designkenntnisse. Verpackungsdesign, Katalog-Gestaltung, Studio-Fotografie bis hin zum Produktdesign gehörten dort zu ihrem Tätigkeitsfeld. Als Designerin der Inhouse-Agentur entwarf sie ferner Designlinien für Taschen sowie diverse Kommunikationsmaßnahmen. Ihre Kalendergestaltung für das Unternehmen wurde mehrmals ausgezeichnet. Im Diplom-Studium Design für audiovisuelle Medien an der TH Nürnberg erweiterte Susanne Krebs ihr Portfolio um die Schwerpunkte Fotografie, Film und Animation sowie Gestaltung von digitalen Medien. Ihre Diplomarbeit „Logbuch von 12.000 qm“ über ein Messeprojekt der Daimler AG wurde mit dem reddot Designpreis ausgezeichnet. Neben Musikproduktionen widmete sie ihre Leidenschaft als Szenografin der eventorientierten Raumgestaltung. So leitete sie als Creativ Director mehrmals den Auftritt der Daimler AG auf der IAA Nutzfahrzeuge. Fahrzeugeinführungen, unter anderem des Citan, gehörten dabei zu ihrem Aufgabengebiet. Aktuell erarbeitet sie ganzheitliche Kommunikationskonzepte für Unternehmen wie die Siemens AG, Bosch Rexroth AG, Bayer AG oder o2. Ihre Designleistung wurde vielfach mit namhaften Kreativpreisen ausgezeichnet. Seit 2011 ist Susanne Krebs Geschäftsführerin der Agentur für Begegnungskommunikation PHOCUS BRAND CONTACT GmbH & Co KG in Nürnberg. Sie ist Mitglied im Deutschen Designer Club DDC und bei bayern design. Seit Ihrem Studium lebt Susanne Krebs in Nürnberg und engagiert sich für die Kultur- und Kreativszene. So auch als Mitorganisatorin von Veranstaltungen wie dem Creative Monday und die PechaKucha Nights. Ihr persönliches Erfolgsrezept lautet: Offen sein für Neues und die Sensibilität haben, auch Bekanntes immer wieder neu wahrzunehmen. Mut, die Dinge konsequent zur Umsetzung zu bringen. Intensive Auseinandersetzung mit anderen Bereichen des Denkens, um Trends zu identifizieren und weiterzudenken. Design Thinking als Weg zur Qualität. Ihr Ziel ist es, durch inhaltliche, kontextuelle und soziokulturelle Tiefe strapazierfähige und differenzierende Design-Lösungen zu erzeugen.

2. Februar 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170123 radio webwelle mit studiogast fleischiMit Studiogast „Fleischi“ zum Thema Dialekt

Studierende des fünften Semesters Medientechnik hatten die Mikrofone im Radiostudio der Technischen Hochschule Deggendorf für die 15. Live-Sendung des Hochschulradios WebWelle wieder scharf geschaltet. Diesmal ging es um das Thema „Dialekt“. Das Moderatorenteam Monika Krause und Dominik Zeus präsentierten den Zuhörern im Rahmen der Sendung niederbayerische Unterhaltung rund um das Thema Sprache mit einem Mix aus geistreichen Dialogen und witzigen Talkrunden.

Als Studiogast war Bernhard „Fleischi“ Fleischmann, bekannt von den Frühaufdrehern des Radiosenders Bayern 3, nach Deggendorf gekommen. Er erzählte von seinen Erfahrungen mit dem Dialekt, schilderte seinen Bezug zu Lederhosen und hatte von der Band "Fleischmann und die Bande" einen Song aus dem Genre bayerischer Popmusik im Gepäck. Die vorproduzierten Beiträge beschäftigten sich ebenfalls mit der Materie Dialekt. Es gab recherchierte Informationen zum Trachtenverein, zu Bayerischen Redewendungen und zum Heimatbegriff aus dem studentischen Betrachtungswinkel. Gut eine Stunde war das 7-köpfige Team der Live-Sendung hochkonzentriert und mit viel Spaß bei der Sache. Die Sendeleitung lag in den Händen von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump und dem Laboringenieur Mario Sedmak. Auf der Website von Radio Webwelle kann die komplette Aufzeichnung nachgehört werden. Vorproduzierte Sendungen mit Nachrichten und Beiträgen zu hochschulspezifischen und regionalen Themen werden zudem im 14-täglichen Rhythmus immer dienstags auf der Website des Campusradios WebWelle der TH Deggendorf veröffentlicht.

23. Januar 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170118 doschauhertvdoschauher.tv zum Thema Virtual Reality

Die Online-Livesendung doschauher.tv wird seit über 10 Jahren von den Studierenden des Studiengangs Medientechnik der Hochschule Deggendorf gestaltet und produziert. Das Redaktions- und das Technik-Team, das sich aus Studierenden des 4. und 5. Semesters zusammensetzt, übernehmen dabei immer alle Aufgaben von der Themenfindung über die Planung bis hin zur Umsetzung. Das Thema der nächsten Sendung lautet „Virtual Reality“. Die Leitung der Sendung hat Professor und Filmemacher Jens Schanze.

Was ist Virtual Reality und wozu braucht man das überhaupt? Diesen und anderen Fragen gehen die Studierenden in der letzten Sendung des laufenden Wintersemesters nach. Es wird außerdem einen Oculus-Stand im Medienatelier der THD geben, an dem die interessierten Zuschauer ihre ersten eigenen Erfahrungen mit einem Oculus-Rift, einem auf dem Kopf getragenen visuellen Ausgabegerät (siehe Foto) sammeln können.
Die Studiogäste werden den Zuschauern die Welt der virtuellen Realität ein Stückchen näher bringen und wichtige Fragen in Blickrichtung Zukunft beantworten. Eingeladen sind diesmal der Multimedia-Projektmanager und Futurist Alexander Pinker aus München, der Medienethiker Dr. phil. Thilo Hagendorff von der Universität Tübingen und ein Vertreter der Firma Spreadfilms aus Traunstein. Ferner gibt es wieder interessante und informative Einspieler zu sehen.
Die Moderatoren Monika Krause und Dominik Zeus werden wieder mit Humor und Charme durch die einstündige Sendung führen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Sunlit Pyramid“.
Die Sendung kann man am 19. Januar ab 18:00 Uhr (Einlass 17:00 Uhr) live im THD-Medienatelier (Bauteil J – der Eintritt ist gratis) oder online per Livestream unter www.doschauher.tv miterleben.

17. Januar 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170111 thd auf der prosecurity

THD „surfte“ auf der Messe PROsecurITy in Fürstenfeldbruck

Im Zuge des THD-Projekts „SURF“ für den Förderschwerpunkt "IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen" war Projektmitarbeiter Martin Aman kurz vor Jahresende auf der PROsecurITy in Fürstenfeldbruck vertreten. Dort konnte er das Projekt und die Forschungsergebnisse vorstellen.

Die Messe PROsecurITy ist eine Security Messe bei der unterschiedlichste Vertreter aus den Bereichen der Computersicherheit für IT, Industrie und Kritische Infrastrukturen ihre Sicherheitslösungen sowie Entwicklungs- und Forschungsergebnisse vorstellen. Dabei beteiligte sich die THD mit dem Projekt SURF am Stand von VeSiKi, die die Projektkollaboration ITS KRITIS für den Förderschwerpunkt organisiert.

Projekt „Surf“ – „IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“

Unter Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) versteht man diejenigen Institutionen oder Einrichtungen, die eine enorm wichtige Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen innehaben. Da KRITIS-Strukturen ein immer größeres Maß an Vernetzung und daraus resultierender Abhängigkeiten aufweisen, können diese heute nicht mehr ohne den Einsatz leistungsfähiger IT-Systeme betrieben werden. Aus Effizienzgründen, werden für die Vernetzung kritischer Systeme in vielen Bereichen offene und verfügbare Internet-basierte Kommunikationsinfrastrukturen eingesetzt. Durch das beschriebene Aufbrechen der Schranken von kritischen Infrastrukturen werden auf unbeabsichtigte Weise Angreifern neue Wege und Möglichkeiten geschaffen, in die Funktionalität und den Betrieb einzugreifen und diesen bewusst zu stören. Das Projekt SURF hat sich dem Ziel verschrieben, geeignete Schutzsysteme für kritische Infrastrukturen zu entwickeln und zu erproben. Im Projekt sollen einerseits hardware- und software-basierte Schutzkomponenten entwickelt und eingesetzt werden, welche die Sicherheit und Intaktheit eines einzelnen Gerätes in der gesamten Infrastruktur sicherstellen. Weiterhin sollen verteilte Schutzkomponenten entwickelt und evaluiert werden, welche die gesamte vernetzte Systemlandschaft überwachen können, um im Falle einer Anomalie oder Störung auf eine Bedrohung entsprechend reagieren zu können.

Bild v.l.: Martin Aman (THD), Stefanie Rudel (VeSiKi) und Tamara Gurschler (VeSiKi)

11. Januar 2017 | THD-Pressestelle (CM)

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20161125 umweltnanotechTHD präsentiert Forschungsergebnisse in der Nanotechnologie

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist seit drei Jahren Teil des Projektverbunds „Umweltverträgliche Anwendungen der Nanotechnologie (UMWELTnanoTECH)“. Die THD bildete eine Forschungsgruppe mit dem Walter Schottky Institut an der TU München und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm. Gemeinsam arbeiteten die Wissenschaftler am Schwerpunkt Thermoelektrizität. Am vergangenen Mittwoch präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit beim Kongress „Next Generation Solar Energy Meets Nanotechnology“ in Erlangen vor einem internationalen Publikum.

Der Kongress wurde von der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf eröffnet. Scharf: „Nanotechnologie ist eine wichtige Zukunftstechnologie. Der Projektverbund UMWELTnanoTECH hat ausgezeichnete Ergebnisse geliefert. Kleinste Bausteine können einen großen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Wir müssen mit den Chancen dieser Zukunftstechnologie verantwortungsvoll umgehen. Eine umweltverträgliche Nutzung steht dabei an oberster Stelle.“

An der THD beschäftigte sich das Institut für Qualitäts- und Materialanalysen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Günther Benstetter mit einem sechsköpfigen Team am Teilprojekt „Optimierung der Analytik nano-strukturierter Schichten“. Konkret ging es um die Entwicklung von Messtechniken zur Ermittlung von elektrischen und thermischen Materialeigenschaften. Anwendungsobjekt war dabei die Oberflächenstruktur eines Thermogenerators, der Restwärme in elektrische Energie umwandelt. Dieser wird in einem weiteren Teil des Projekts als nanotechnologische Innovation an der TU München und TH Nürnberg hergestellt. Zur Feststellung der Materialeigenschaften wurden makroskopische Messmethoden mit Raster-Sonden basierten Verfahren kombiniert.

20161125 umweltnanotech 2„Die größte Herausforderung stellten dabei die Korn- und Nanopartikelgrößen der untersuchten Strukturen dar.“, erklärt Prof. Benstetter. „Sie befinden sich in einem Bereich von 20 Nanometer bis 1 Mikrometer. Um auch diese Strukturgrößen noch zuverlässig zu analysieren und insbesondere Abweichungen in der lokalen elektrischen Leitfähigkeit erkennen zu können, mussten unterschiedliche Messverfahren bewertet und weiterentwickelt werden.“, so Prof. Benstetter weiter. Bei raster-sonden-mikroskopischen Messungen treten hohe laterale Kräfte auf. Daher wurden von der Projektgruppe Rastersonden mit Graphen beschichtet und erstmals an strukturierten Proben für Messungen eingesetzt. Im Vergleich zu Volldiamantspitzen zeigten sie eine erhöhte Haltbarkeit bei vergleichbarer Stromverteilung. Neben den Verfahren der Rasterkraftmikroskopie wurden elektronenstrahlbasierte Analysemethoden eingesetzt. Damit konnten Korngröße, Größenverteilung und Ausformung der Nanopartikel bestimmt werden. Im Rahmen des Sinterprozesses zeigte sich, dass die Struktur des Materialgefüges durch Variation der Laserenergie zwar beeinflusst wird, die Korngrößen aber weitgehend unabhängig davon sind. Für Thermogeneratoren sind diese Materialeigenschaften wiederum von Vorteil.
Die Arbeitsgruppe um Prof. Benstetter beschäftigt sich bereits seit Jahren mit der Charakterisierung von Mikro- und Nanostrukturen wie z. B. organische Halbleitertransistoren oder LED Bauelementen. Für die Arbeit im Projektverbund wurde überwiegend in den Laboren an der THD gearbeitet. Dazu gab es regelmäßige Treffen bei den Projektpartnern in Nürnberg und Garching, um Ergebnisse zu diskutieren und das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Ergebnisse des Projektverbunds wurden über www.umwelt-nanotech.de veröffentlicht.

25. November 2016 | THD-Pressestelle (TK)
Bildquelle: StM f. Umwelt u. Verbraucherschutz

 

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20161120 medientechniker bei vantage

Fünfzehn Studierende des Fachbereichs Medientechnik besuchten die Vantage Film GmbH in Weiden. Die Gruppe wurde begleitet von Prof. Jens Schanze und Oliver Bauer, Laboringenieur des Fachbereichs.

Vantage Film produziert anmorphotische Objektive der Premiumklasse (Hawk). Anmorphotische Objektive werden speziell für Filmaufnahmen eingesetzt. Weltweit zählt Vantage Film als der drittgrößte Verleiher von Filmtechnik (Kameras, Objektive, Zubehör). Neben bekannten europäischen Regisseuren wie Sönke Wortmann, Matthias Schweighöfer, Danny Boyle oder Lasse Halström liest sich die Liste der Kunden wie das Who's Who Hollywoods: George Clooney, Michael Mann, Steven Spielberg, George Lucas, Ben Affleck, Gus van Sant, Roland Emmerich und viele mehr. Die meisten haben schon mal persönlich in Weiden vorbeigeschaut. Sie wollten sehen, wo diese heißbegehrten Objektive herkommen, die den Filmen den besonderen Look verleihen. Gründer und Geschäftsführer Wolfgang Bäumler hat es sich nicht nehmen lassen, die Gäste der THD persönlich durch die Firma zu führen. Er ermöglichte den Studierenden ein ausführliches Hands-on mit den unterschiedlichen Objektivserien.

 

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20161005 hasenjagdGemeinsames Filmprojekt der DITIB-Jugendgruppe und der THD

Fast ein ganzes Jahr lang arbeiteten Jugendliche des türkischen Kulturvereins DITIB Deggendorf und Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gemeinsam an einem Kurzfilm-Projekt. „Hasenjagd“, so der Titel, wird anlässlich der Eröffnung der „Woche der Begegnungen und des Miteinanders“ am kommenden Montag, 10. Oktober, um 19 Uhr im Kapuzinerstadl uraufgeführt. An den folgenden Tagen wird er zudem im Deggendorfer Lichtspielhaus in einigen Vorstellungen als Vorfilm zu sehen sein.

Die Kooperation zwischen der Hochschule und dem türkischen Kulturverein wurde unterstützt vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem örtlichen Begleitausschuss in Deggendorf. Die deutsch-türkischen Jugendlichen stellten sich der Herausforderung, einen eigenen Kurzfilm zu drehen, um damit eine Botschaft gegen Rassismus weiterzugeben. Die THD-Studenten hatten Gelegenheit, ihre bisherigen Erfahrungen mit den Jugendlichen zu teilen und sie bei den ersten Filmversuchen zu unterstützen.
An einem Sonntag im Januar war es soweit: Die Straßen von Deggendorf wurden zum Drehort. Etwa 25 Personen stark war das Filmteam, das sich von früh morgens bis zum Anbruch der Dunkelheit durch die Innenstadt bewegte. Als Basis zum Aufwärmen diente das türkische Restaurant Antalya Grill, in dem auch das Catering aufgebaut war.
Den Dreharbeiten vorausgegangen war eine dreimonatige intensive Zusammenarbeit. Die Jugendlichen und Studierenden ließen sich eine Geschichte einfallen, in der die irrationale Angst vor allem Fremden und Unbekannten im Mittelpunkt steht. Gemeinsam wurde ein Drehbuch geschrieben und ein gezeichnetes Storyboard als Drehvorlage angefertigt. Welche Kameraeinstellungen braucht man? Ist die Geschichte spannend genug? Was muss bei der Tonaufnahme beachtet werden? Wie findet man die passende Schauspielerin für die Hauptrolle und ein echtes Baby für die Nebenrolle? Wo sind passende Drehorte? Das waren nur einige Fragen, die intensiv und mit Leidenschaft diskutiert wurden.
Für die Hauptrolle konnte Ella Schulz vom Landestheater Niederbayern gewonnen werden, wo sie derzeit in Shakespeares „Othello“ und im Musical „The Rocky Horror Show“ zu sehen ist. Den männlichen Part übernahm Ahmet Bas, ein Mitglied der türkischen Jugendgruppe. Regisseur Hannes Garbe, Student der THD, stellte den Kontakt zu dem jungen Plattlinger Komponisten Maximilian Kremser her, der die Filmmusik beisteuerte.
Unter der Leitung von THD-Professor Jens Schanze entstand so eine bayerisch-türkische Koproduktion, bei der alle Beteiligten mit viel Engagement und Freude bei der Sache waren. Herausgekommen ist ein spannender, zweieinhalb-minütiger Kurzfilm. „Hasenjagd“ feiert bei der Auftaktveranstaltung zur Woche der Begegnungen und des Miteinanders am Montagabend ab 19 Uhr im Kapuzinerstadl Premiere, Interessierte sind herzlich eingeladen.

05. Oktober 2016 | THD-Pressestelle (CM)

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20160909 robotour 2016Autonomes Fahren mit Roboterfahrzeugen - Internationaler Wettbewerb erstmals an der THD

Am Samstag, 17.09.2016 wird der Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Austragungsort für die Robotour 2016, die erstmalig in Deutschland stattfinden wird. Mit autonom und selbständig navigierenden Roboterfahrzeugen treten 14 Teams aus fünf Ländern zum Wettbewerb an, der für Zuschauer frei zugängig ist. Die THD wird mit zwei studentischen Teams ins Rennen gehen.

Ursprünglich wurde die Veranstaltung vom Radioklub Pisek, der tschechischen Partnerstadt von Deggendorf, ins Leben gerufen. Nach Prag und Wien kommt die Robotour nun im Rahmen der bayerisch-böhmischen Kulturwoche nach Deggendorf an die THD. Der Campus der THD, die Deichgärten und der Stadthallenpark werden zum Wettkampfareal. Die über 70 erwarteten Teilnehmer schicken dort ihre Roboter an den Start. In mehreren Ausscheidungsrunden wird das Team ermittelt, dessen Roboter eine Nutzlast von fünf Kilogramm über eine Distanz von einem Kilometer am schnellsten und sichersten bis an jeweils vorgegebene Zielkoordinaten bringen kann. Die Navigation, das Erkennen der Wege und das Ausweichen vor Hindernissen müssen dabei ganz und gar selbständig erfolgen. Zuschauer sind herzlich eingeladen den Wettbewerb zu besuchen. Sie können sich frei auf der Wettkampffläche bewegen und die fahrenden Wunderwerke der Technik live sehen. Der offizielle Startschuss für die Ausscheidung findet am Samstag, 17.09.2016 um 10 Uhr bei jedem Wetter, außer starkem Regen, auf dem Campus der THD statt. Die Auszeichnung der Teams mit Gratulation durch Oberbürgermeister Dr. Christian Moser erfolgt am Sonntag, 18.09.2016 ab 12.30 Uhr auf dem Oberen Stadtplatz im Rahmen der Abschlussveranstaltung der bayerisch-böhmischen Kulturwoche. 
 
Die Ergebnisse der Robotour werden am nachfolgenden Sonntag in der internationalen PAIR 2016 Konferenz (Planning in Artificial Intelligence and Robotics) an der THD wissenschaftlich ausgewertet und besprochen. Das autonome Fahren ist eine wichtige Zukunftstechnologie und soll auch an der THD verstärkt in den Fokus gerückt werden. 
 
 
Bildunterschrift: Robotour 2015 in Pisek

9. September 2016 | THD-Pressestelle

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20160701 panther 1Der doppelte Panther – Replik einer antiken Bronze-Statuette
3D-Labor der Technischen Hochschule Deggendorf gelingt ungewöhnliche Nachbildung

König Maximilian II. von Bayern liebte das Reisen. So führte ihn sein Weg auch über die Alpen gen Süden, von wo er sich gewiss Andenken an den Hof mitgebracht haben wird. Vermutlich zählt dazu ein bronzenes Pantherweibchen, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts in einer Vitrine auf der Roseninsel im Starnberger See zu sehen war. Durch den Einsatz aktueller innovativer Verfahrenstechniken gelang Forschern des 3D-Labors der Technischen Hochschule Deggendorf unter der Leitung von Prof. Joerg Maxzin jetzt die ungewöhnliche Nachbildung des Pantherweibchens.

Jetzt wird es auf der Roseninsel im Starnberger See wieder eine Vitrine geben, in der Stücke der Geschichte der Insel präsentiert werden. Unter anderem ist daran gedacht, eine Auswahl prähistorischer Faustkeile, eine steinzeitliche Speerspitze – und wie damals – das Pantherweibchen zu zeigen, das sich heute im Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds befindet. Weil das Original aus konservatorischen und sicherheitstechnischen Gründen nicht ausgestellt werden kann, hat der Förderkreis Roseninsel Starnberger See e.V. das 3D-Labor der Technischen Hochschule Deggendorf beauftragt (THD), eine Replik anzufertigen. Aufgrund der fragilen Oberfläche der Plastik war eine klassische Abformung nicht möglich, weshalb auf eine berührungsfreie Methode zurückgegriffen werden musste. Am 16. Juli 2016 plant der Förderkreis nun die feierliche Übergabe der Vitrine und der Replik des Pantherweibchens an die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

20160701 panther 4Technische Realisierung
Die technische Realisierung übernahm Gerd Brändlein, Laboringenieur des 3D-Labors der THD. Zwei Verfahren kamen für die Digitalisierung zur Anwendung: ein 3D-Scan mithilfe des laboreigenen Artec Spider® und eine Messung im Computertomografen des Fraunhofer Anwendungszentrum CT in der Messtechnik. Der 3D-Scanner ist ein kleines tragbares Gerät, das zwei Kameras und eine Blitzdiode enthält, die ein Licht-Muster auf das Objekt wirft. Die projizierten Strukturen werden vom Scanner erfasst, sodass dieser anhand der Verzerrung schließlich eine 3D-Geometrie berechnen kann. Bei der Messung ist eine Genauigkeit von bis zu 0,1 mm möglich und bei Bedarf lässt sich zusätzlich sogar eine Textur erfassen. An seine Grenzen stößt der handgeführte 3D-Scanner allerdings bei verdeckten Stellen und Hinterschneidungen. Für derartige Partien kann jedoch der CT-Scan genutzt werden, der das Objekt komplett durchleuchtet und so auch solche Bereiche zu reproduzieren vermag. Für den Tomografen lag die Herausforderung bei diesem Werkstück in der Dichte des Materials Bronze, welches schwierig zu durchleuchten war. Um dennoch ein brauchbares Resultat zu erhalten, musste die Energie stark erhöht werden. Im Vergleich der Ergebnisse der verschiedenen Techniken war die Auflösung des handgeführten Scanners etwas höher als die des CT-Scans. Trotzdem kamen die CT-Modelle gelegen, um innenliegende Bereiche – etwa im Maul der Bronze-Figur – abzubilden, wo der 3D-Scanner keine zufriedenstellenden Resultate lieferte. Der Mix aus beiden Verfahrensweisen hat letztlich zu einem vollständigen und exakten digitalen Modell des Pantherweibchens geführt.

20160701 panther 2Der zeitlich aufwendigste Teil der Arbeit bestand im Zusammensetzen der einzelnen Scans zu einem kompletten 3D-Modell und in der Aufbereitung der Daten für den 3D-Druck. In verschiedenen Aufnahmen hatte der Scanner das Objekt abgetastet und dabei die Position einer Vielzahl von Punkten im Raum aufgezeichnet, die in der Summe eine dichte Punktwolke hervorbrachten. Obwohl die Messwerte noch nicht aufbereitet waren, sah das Zwischenergebnis am Bildschirm bereits fast wie eine zusammenhängende Oberfläche aus. Jeweils drei der Messpunkte konnten in der Software automatisiert miteinander verbunden werden, woraus sich ein Polygonmodell ergab, das aus Hundertausenden von Dreiecken bestand. Die daraus resultierenden einzelnen Scan-Fragmente richtete der Laboringenieur aneinander aus und fügte sie schließlich zu einer geschlossenen „wasserdichten“ Geometrie zusammen. Zudem galt es, kleine Löcher und Fehlstellen im virtuellen Panther nachzuarbeiten. Danach war das digital erstellte Modell bereit für die Fertigung und die Replik konnte im Laser-Sinter-Verfahren aus Polyamid hergestellt werden. Dabei wurde die Form in hauchdünne Querschnitte unterteilt, damit sie die Anlage anschließend aus vielen einzelnen Pulverschichten mit einem Laser verschmelzen konnte, bis schließlich der gesamte Panther in dem Kunststoff aufgebaut war.

20160701 panther 3Nach dem 3D-Druck war die Replik allerdings noch weiß. Um nicht nur die Form sondern auch die farbliche Anmutung des originalen Pantherweibchens nachzuempfinden, wurde das Polyamid-Modell von Thomas Flanderka, einem Vergoldermeister und Restaurator aus München farbig gefasst. Seine Aufgabe bestand darin, auf dem Kunststoff die in Grüntönen changierende Färbung nachzubilden, für die am Bronze-Original eine Sulfidierung auf der metallischen Oberfläche der Statuette verantwortlich ist. Um dies zu erreichen, grundierte er das Kunststoff-Modell zuerst mit Acryl und Kreide, um so die Artefakte des 3D-Drucks auszugleichen und näher an die Oberflächenbeschaffenheit des antiken Stücks heranzukommen. Damit das Licht in etwa so reflektiert wird, wie beim Original, trug er als zweite Schicht messingfarbenes eloxiertes Aluminium auf, um den Tiefenglanz und den Charakter des Metalls zu imitieren. Mit in flüssigem Acryl gelösten Pigmenten wurden schließlich mehrere grünlich, bräunliche Lasurschichten aufgemalt und aufgestupft. Am Ende stand ein Ergebnis, das dem echten Figürchen zum Verwechseln ähnlichsah.
Was noch fehlte, war die Bodenplatte für die Statuette. Die Firma Stein Riedl aus Bernried fertigte sie anhand einer technischen Zeichnung des 3D-Labors an. Zur Verwendung kam hierfür der Naturstein „Schwarzer Schwede“, der in Polen und Schweden gewonnen wird. Nachdem die Platte zusätzlich mit einem schwarzen Poliermittel bearbeitet war, ergab sich ein im Einklang mit der Replik ein zufriedenstellendes harmonisches Bild, das dem Aussehen des nachzubildenden Sockels sehr nahe kam.

Resümee
„Mit der kleinen Replik ist unserem 3D-Labor erneut ein spannendes Werk geglückt“, freut sich Prof. Joerg Maxzin. „Wie zuletzt bei der vielbeachteten Rekonstruktion der Lukas-Figur aus der Münchener Theatinerkirche gelang es uns erneut, aktuelle 3D-Techniken in den Dienst der Denkmalpflege zu stellen. Waren Abgüsse von Skulpturen bislang nur durch aufwendige Silikon-Formen möglich, die mit unzähligen Risiken und Nachteilen für die Originale behaftet waren, so eröffnen die neuen Methoden ungeahnte Möglichkeiten“, so Prof. Maxzin. Heute könne berührungsfrei an Kulturerbe gearbeitet werden und die 3D-Daten böten neben vielfältigen Möglichkeiten der Präsentation und Archivierung auch unzählige spannende Optionen für die Fertigung. Für die geplante Ausstellung auf der Roseninsel entstand so laut Prof. Maxzin im 3D-Labor der Technischen Hochschule Deggendorf in rund zweiwöchiger Arbeit eine innovativ erstellte Replik, die kaum von der echten bronzenen Statuette zu unterscheiden ist.

Historischer Hintergrund
Beim Bau des „Casinos“ auf der Roseninsel im Starnberger See wurden im 19. Jahrhundert einige Scherben und Fibeln gefunden, die später zusammen mit der Statuette des Pantherweibchens ausgestellt wurden. Nach Ansicht der Archäologischen Staatssammlung darf allerdings bezweifelt werden, dass es sich bei dem Pantherweibchen um einen Bodenfund von der Roseninsel handelt, auch wenn es zur Ausstellung als solcher ausgegeben wurde. Man hatte es wohl eher zur Aufwertung der übrigen Stücke dazugestellt. Wahrscheinlich stammt die sehr gut erhaltene Miniatur ursprünglich aus Unteritalien und wird nach heutigem Kenntnisstand auf das 1. Jahrhundert nach Christus datiert. Sie gehörte möglicherweise zu einer Statue des römischen Weingottes Bacchus, der häufig mit einem Panther dargestellt wurde.

1. Juni 2016 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Maxzin)

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20160518 mt doschauher 16 05 19Mit doschauher.tv zurück in die Kindheit

Die erste Sendung von doschauher.tv in diesem Sommersemester ist mit der Überschrift, “RETRO - Eine Reise in unsere Kindheit”, betitelt. Das studentische Fernsehteam der TH Deggendorf begibt sich darin unter der Leitung ihres Professors Jens Schanze auf eine Zeitreise in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Also zurück in die Kindheit der derzeitigen Studierenden.

Mit interessanten Gästen und informativen bis lustigen Einspielern werden die Moderatoren Hannes Garbe und Jonathan Schell (siehe Foto) durch die einstündige Produktion führen und dabei auch versuchen die Frage, „Was ist Kindheit und warum ist sie uns so wichtig?“, zu beantworten.
Beim Schwelgen in der Adoleszenz ist eine gute Brise Kindheitsnostalgie gepaart mit Humor zu erwarten. Als Adoleszenz bezeichnet man in der Entwicklung des Menschen den Zeitraum von der späten Kindheit über die Pubertät bis hin zum vollen Erwachsensein.
Die Sendung kann am 19. Mai um 18:00 Uhr (Einlass 17:00) Uhr live im Medienatelier (Bauteil J der Technischen Hochschule Deggendorf) oder online unter www.doschauher.tv mitverfolgt werden.

18.05.2016 | THD-Pressestelle (PK)

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20160515 forschungskonferenzZwei neue Forschungsprofessuren - Mehr Zeit für Forschung

Anfang Mai 2016 fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die diesjährige Forschungskonferenz statt. Dabei wurde ein Rückblick über die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten im Bereich Forschung an der THD und ihren Forschungscampi im vergangenen Jahr gegeben.

Hervorzuheben ist, dass 2015 rund zehn Millionen Euro in den Bereich Forschung & Entwicklung geflossen sind.
In Anerkennung ihrer Forschungsleistungen wurde Herrn Prof. Dr.-Ing. Günther Benstetter und Herrn Prof. Dr. Wolfgang Dorner eine bis zum Sommersemester 2020 befristete Forschungsprofessur übertragen. Diese sieht ein um neun Semesterwochenstunden reduziertes Lehrdeputat vor. Herr Prof. Dr.-Ing. Günther Benstetter, seit 1998 Professor an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik, ist Leiter der Forschungsgruppe Mikro- und Nanoanalytik. Prof. Dr. Wolfgang Dorner, seit 2009 an derselben Fakultät tätig und seit 2010 wissenschaftlicher Leiter des Technologie Campus Freyung, ist spezialisiert auf Geoinformatik und Geoinformationssysteme sowie Umweltinformatik und Umweltinformationssysteme.
Abgerundet wurde die Konferenz mit einem gegenseitigen Ideenaustausch der verschiedenen Forschungsschwerpunkte, der zum Ziel hatte, Synergien zu bilden.

15.05.2016 | THD-Pressestelle (CM)

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20160426 poetry

Die Stadtbibliothek lädt zum 8. Deggendorfer Poetry Slam ein

Es ist wieder so weit, der Deggendorfer Poetry Slam geht in die achte Runde. Am kommenden Donnerstag, den 28. April 2016 findet die nächste Dichterschlacht im Medienatelier der Technischen Hochschule statt.

Das Studio befindet sich im Erdgeschoss des J-Gebäudes im Raum J007, der Weg dorthin wird ausgeschildert sein. Der Poetry Slam geht aus einer Zusammenarbeit der Stadtbibliothek Deggendorf und der Fakultät Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf hervor. Zahlreiche begabte Slamer aus ganz Deutschland haben sich bereits angekündigt, die den Abend für alle Besucher unvergesslich machen werden. Neben Jobinski und Yannik Sellmann aus München, Zita Lopram aus Wasserburg und Dominik Erhard aus Landsberg am Lech treten auch lokale Poeten wie Maja Schmatz aus Deggendorf und Rudolf Adamek aus Viechtach auf. Des Weiteren darf sich das Publikum auf Teresa Reichl, Sheila Glück und Lolo aus Regensburg sowie Miguel Fugaz aus Eichstätt freuen. Die musikalische Untermalung des Abends übernimmt die „Oirginal Poetry Power Band“, die aus Absolventen des Studiengangs Medientechnik besteht. Die Moderation übernimmt wieder Ko Bylanzky, der Slam-Master des Münchner Poetry Slams im Substanz.
Die Regeln sind einfach: Die Texte müssen vom Vortragenden selbst verfasst sein und werden innerhalb einer festgelegten Zeit vorgetragen. Außer dem Mikrofon und einem Blatt Papier sind keine Hilfsmittel erlaubt. Die Darbietung darf nicht überwiegend aus Gesang bestehen. Der Gewinner wird durch das Publikum ermittelt.
Getränke kann man vor Ort erwerben. Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Die Eintrittsgebühr beträgt zwei Euro. Der Poetry Slam kann auch als Live-Stream unter www.doschauher.tv verfolgt werden.

26.04.2016 | PM-Stadtbib

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20160331 nxp cup bild 1Autonome Rennroboter –  Deutsche Meisterschaften im „NXP-Cup“an der THD

Zum zweiten Mal in Folge war die Technische Hochschule Deggendorf (THD) heuer Gastgeber der Deutschen Meisterschaften im „NXP-Cup“. Mit selbst gebauten und programmierten Modellautos traten Studententeams aus ganz Deutschland und Polen vergangene Woche gegeneinander an, um sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Auch drei Teams der THD nahmen an dem internationalen Wettbewerb teil.

Ein Hauch von Rennstallfeeling herrschte im Hörsaal Glashaus der THD. Insgesamt 13 Teams kamen mit ihren Rennrobotern für die ganztägige Ausscheidung zum NXP-Cup nach Deggendorf. Aufgabe des Tages war eine vorgegebene Strecke auf Zeit zu passieren. Im Training am Vormittag bereiteten sich die Teams auf den Parcours vor, der mit zahlreichen Schikanen und insgesamt 16 Kurven auf die Studierende wartete. Das eigentliche Rennen wurde am Nachmittag entschieden.

20160331 nxp cup bild 3Die teilnehmenden Teams der THD gehören den Studiengängen Mechatronik und Angewandte Informatik an. Im Rahmen einer Projektarbeit bereiteten sich die Studierenden intensiv auf den Wettbewerb vor. Ihre Aufgabe war es die Großteils vorgegebene Hardware des Rennautos bestmöglich mit Software zu verknüpfen. Als Software kam dabei ein selbst geschriebener Programm-Code zum Einsatz. Platz zwei und drei gingen an die Teams „Hetz mich nicht“ und „Browser“ aus Deggendorf. Sie sicherten sich damit das Ticket für die europäische Ausscheidung im Mai. Lediglich dem Team „Uni-EBB“ aus Düsseldorf mussten sich die Deggendorfer geschlagen geben. Als Projektleiter stand den Studierenden Prof. Dr. Gerald Kupris zur Seite, der gleichzeitig als Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik tätig ist. Mit den Leistungen seiner Schützlinge war er sehr zufrieden: „Es ist ein tolles Ergebnis, dass sich gleich zwei Deggendorfer Teams für die Europameisterschaft in München qualifizieren konnten. Der realistische Einsatz von Hard- und Software und die direkte Arbeit am Objekt steigert die Motivation der Studierenden sehr.“
In Deutschland gibt es diesen Cup seit fünf Jahren. Die THD war mit ihren Teams von Anfang an mit dabei. Gesponsert wird dieses Projekt durch die Firma NXP sowie durch das Fraunhofer Institut. Die Firma NXP ist als Hersteller für Halbleiter bekannt und gleichzeitig Namensgeber des Wettbewerbs.

31.3.2016 | THD-Pressestelle (TK)

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20160216 zorn 3aGlobetrotter zieht es an die TH Deggendorf

Mit Beginn des Sommersemesters übernimmt der Leiterplattenspezialist Dr. Stefan Zorn an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der TH Deggendorf die Professur Hochfrequenztechnik.

Nach seiner Promotion an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg wechselte der gebürtige Unterfranke vor drei Jahren zum Elektronikunternehmen Rohde & Schwarz nach Teisnach, wo er die Leitung der Technologieentwicklung Leiterplatte übernahm. Während seiner Promotion entwickelte Dr. Zorn ein feldstärkebasiertes Ortungssystem für Mobiltelefone von z.B. nach Erdbeben verschütteten Personen. Das Technische Hilfswerk als Anwender suchte in diesem Bereich neue, moderne Verfahren zur schnelleren Rettung und Bergung. Das Projekt erhielt international Beachtung und wurde mit einigen Auszeichnungen bedacht. Lehrerfahrung sammelte Dr. Stefan Zorn fünf Jahre lang bei Privatdozent Dr. Ulrich Tietze, der den Insidern als Autor des berühmten Schaltungstechnik-Standardwerks „Tietze-Schenk“ ein Begriff ist. Dr. Stefan Zorn wird neben seiner Lehrtätigkeit den Forschungsschwerpunkt Hochfrequenztechnik am Technologiecampus Teisnach der THD stärken. Das von der Bayerischen Staatsregierung geförderte Projekt „NePUMuk“ wird drei Wissenschaftler dort für drei Jahre finanzieren. Schwerpunkt der Forschung wird die Anwendung von Leiterplatten bis zu Frequenzen von 80GHz sein. Ein Folgeprojekt ist bereits in Planung. Auf diese Weise können wissenschaftliche Mitarbeiter bis zur Promotion begleitet werden.
Seine Freizeit verbringt der 34jährige neue Hochschullehrer am liebsten mit seiner Lebensgefährtin oder mit seinen vielen Hobbies. Dazu gehört neben dem Bergwandern, Motorradfahren und Kinobesuchen vor allem das Reisen. Auf Trips in über 35 Länder hat er es bereits gebracht.

16.02.2016 | THD-Pressestelle (PK)

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20160115 filmpreisTHD-Professor Jens Schanze erhält Bayerischen Filmpreis für besten Dokumentarfilm

„La buena vida – Das gute Leben“ heißt der 97 minütige Dokumentarfilm, den Professor Jens Schanze als Produzent, Autor und Regisseur in den Jahren 2011 bis 2015 realisiert hat. Gestern (15.1.) erhielt Schanze dafür bei der Verleihung des 37. Bayerischen Filmpreises im Münchner Prinzregententheater den Preis für den besten Dokumentarfilm.

 

Nach 2010 ist dies bereits der zweite Bayerische Filmpreis für Professor Jens Schanze, der an der Technischen Hochschule Deggendorf Film- und Videodesign unterrichtet.
Mit Preisgeldern von insgesamt über 300 tausend Euro zählt der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. So waren auch gestern wieder zahlreiche Prominente aus Film, Fernsehen und Politik zur Gala im Münchner Prinzregententheater erschienen, um gespannt die Entscheidungen der Jury über die Vergabe der begehrten "Pierrots" zu verfolgen. Durch den Abend führte der beliebte "quer"-Moderator Christoph Süß. Dieser konnte THD-Professor Jens Schanze als Preisträger für den besten Dokumentarfilm auf die Bühne bitten. Schanze wurde von einer unabhängigen Jury aus einer Vielzahl an Kandidaten für den Preis ausgewählt. Besetzt war diese Jury u.a. mit Oscar-Preisträgerin Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika"), dem Kameramann Gernot Roll ("Heimat", "Rossini") und der Schauspielerin Jule Ronstedt ("Wer früher stirbt ist länger tot", "Almanya – Willkommen in Deutschland"). Obwohl Professor Jens Schanze den bedeutenden Preis 2010 schon einmal entgegennehmen durfte, war die Auszeichnung gestern für ihn nicht minder bedeutend.
„Den Film "La buena vida - Das gute Leben" habe ich als Produzent, Autor und Regisseur in den Jahren 2011 bis 2015 realisiert. Da die Produktionsbedingungen für Dokumentarfilme seither stetig unsicherer werden, ist diese Auszeichnung fünf Jahre später für mich umso bedeutsamer. Unserem Film beschert der Filmpreis zusätzliche Aufmerksamkeit, durch die er mehr Menschen erreichen wird. Für die Medientechnikstudenten der THD mit dem Schwerpunkt Mediendesign erhoffe ich mir, dass sie ermutigt werden, ihre eigenen Projekte mit noch mehr Selbstvertrauen, Energie und Ehrgeiz anzugehen. In der Film- und Medienbranche sind Auszeichnungen eine wichtige Währung. Daher wünsche ich mir mehr Ambitionen seitens der Studierenden, die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten hier an der Hochschule wirklich voll auszuschöpfen, damit sie später erfolgreich arbeiten können“
, so Schanze.

Der Film „La buena vida - Das gute Leben“

wurde vorwiegend in Kolumbien gedreht und im Frühjahr 2015 auf der Berlinale erstmals vorgestellt. Anschließend wurde der Film zu zahlreichen internationalen Filmfestivals eingeladen, u.a. nach Cartagena, Nyon und Havanna. Er war 2015 auf der Shortlist für den Europäischen Filmpreis sowie in der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis. In dem 97 minütigen Dokumentarfilm erzählt Professor Schanze vom Kampf der indigenen Wayúus um ihr Dorf Tamaquito, das in den Sog der Globalisierung gerät. Ihre im kolumbianischen Urwald gelegenen Hütten werden vom größten Steinkohletagebau der Welt bedroht. In Deutschland und weltweit produzieren Kohlekraftwerke mit der kolumbianischen Kohle den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Das gewaltige Loch mit einer Fläche von 700 km2 frisst sich immer näher an die Siedlung der Wayúus heran. Doch sie wollen sich nicht widerstandslos umsiedeln lassen und misstrauen den Versprechungen der Minenbetreiber auf ein „besseres“ Leben in modernen Häusern mit Stromversorgung. Es beginnt ein Kampf David gegen Goliath.

16.01.2016 | THD-Pressestelle (CM)

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20151218 mt akustik seminar 2015Deggendorfer Akustik-Seminar feiert Jubiläum

Die Akustiktagung an der Technischen Hochschule Deggendorf wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet. Auf der Agenda standen dieses Mal aktuelle Verfahren und Technologien zu „Akustischen Mess- und Beurteilungsmethoden“. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing Gerhard Krump konnte dazu zahlreiche Gäste aus der Industrie sowie Studierende des Studiengangs Medientechnik begrüßen.

Das Akustik-Seminar ist an der TH Deggendorf mittlerweile zu einer festen Institution geworden. Es vermittelt u. a. den Studierenden aktuelle Forschungsinhalte der einschlägigen Industriepartner. „Durch das Seminar bringen wir Fachleute als Referenten und Zuhörer an die Hochschule und ermöglichen den Studierenden die Kontaktaufnahme für Praktika und Abschlussarbeiten.“ so Prof. Krump. „Die Firmenvertreter erhalten Einblick in unsere Ausbildung und geben Hinweise zu aktuellen Entwicklungsthemen, die ich wiederum in meine Lehre integrieren kann, um ein praxisnahes Studium zu gewährleisten.“
Die Tagung zeigte die zunehmende Bedeutung der Akustik bei der Produktentwicklung am Beispiel verschiedener Verkehrsmittel. Nicht nur die Lautsprecherbeschallung im Autoinnenraum wird durch ausgeklügelte Messverfahren und aufwändige subjektive Hörversuche verbessert, sondern alle Geräuschquellen werden einer intensiven Soundoptimierung unterzogen. Anhand des entstehenden Geräusches bildet sich der Benutzer einen Qualitätseindruck über die Hochwertigkeit des Bedienelementes. Daher werden selbst bei Nutzfahrzeugen Taster und Schalter, aber auch Warnsignale z.B. bei Objekten im toten Winkel des Außenspiegels akustisch optimiert. Schienenverkehrslärm wird durch Gleisabschliff nicht nur reduziert, sondern durch entsprechende Maßnahmen auch angenehmer gestaltet und spezielle Bremsbacken verhindern zukünftig das lästige Pfeifen beim Bremsvorgang. Die Vortragsthemen und Inhalte aller bisherigen Akustik-Seminare können auf der Homepage der Hochschule eingesehen werden.
Passend zum Jubiläum konnte Prof. Krump die Teilnehmer durch die neuen Audioräume führen. Der Reflexionsarme Raum und das Psychoakustiklabor ermöglichen die vorgestellten Mess- und Beurteilungsverfahren. Zwei Tonstudios und ein Abhörraum für Surroundwiedergabe erlauben zudem die Erzeugung und Bewertung aller Arten des Geräuschdesigns.

18.12.2015 | THD-Pressestelle (PK)

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20151211 thd lichtworkshop arri 01aWeltunternehmen ARRI-Cine-Technik hielt Lichtworkshop an der THD

Erstmals hielt das bayerische Traditionsunternehmen Arnold & Richter (ARRI) einen Workshop zum Thema Lichttechnik und Lichtgestaltung an der TH Deggendorf. Die Firma zählt seit vielen Jahrzehnten zur Weltspitze im Bereich Kamerabau und Lichttechnik.

Zahlreiche Filmproduzenten und Kameraleute in Hollywood und weltweit realisieren ihre Premium-Produktionen mit Kameras und Licht aus diesem Hause. Die Kosten für den Workshop inklusive des Lichtequipments wurden von ARRI gesponsert. Bisher gab es dieses Angebot ausschließlich für die deutschen Filmhochschulen.
Der Schwerpunkt des eintägigen Seminars lag dabei auf den Einsatzmöglichkeiten und der Handhabung neuer LED-Leuchten an Filmsets und in TV-Studios. Die LED-Technik reduziert den Energieverbrauch auf ein Viertel des Verbrauchs herkömmlicher Lampen. Je nach Bauart ermöglichen die Scheinwerfer auch die stufenlose Veränderung der Farbtemperatur zwischen Tageslicht und Glühlicht. Dozent Dennis Jackstien brachte den Studierenden seine langjährigen Erfahrungen als Beleuchter bei Film und Fernsehen und als Entwickler im Lightning Department der Firma ARRI nahe. Am Vormittag wurden die Eigenschaften der verschiedenen Scheinwerfertypen besprochen - am Nachmittag konnten die Studierenden selbst Hand anlegen und verschiedene Sets beispielhaft ausleuchten. Bei den über 50 Workshopteilnehmern, alles Studierende des Bereichs Film-Video-Design des Studiengangs Medientechnik an der THD, kam die Veranstaltung sehr gut an.

11.12.2015 | THD-Pressestelle (PK)

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20151123 moderatorenv2

doschauher.tv fragt: „Flüchtling, wer bist Du?“

In ihrer ersten Live-Sendung im laufenden Wintersemester befassen sich die Macher des studentischen Fernsehsenders doschauher.tv mit der aktuellen Flüchtlingssituation. Unterstützt und angeleitet werden die Studierenden des Studiengangs Medientechnik dabei von ihrem Professor Jens Schanze und Laboringenieur Oliver Bauer.

Doschauher.tv schlägt mit dem neuen Moderatorenduo Julia Wachholz und Andreas Erb im Wintersemester ernstere Töne an. Mit der Thematik "Flüchtlinge" greifen die Studierenden ein hoch aktuelles und brisantes Thema auf. Laut einer aktuellen Umfrage des „ARD-Deutschlandtrend“ wächst in Deutschland die Sorge vor der steigenden Zahl der Asylbewerber und immer mehr Bürgern macht diese Situation Angst.
Mit der ersten Sendung unter dem Titel „Flucht - Flüchtling, wer bist du?“ wollen die Studierenden die Anonymität der Flüchtlinge in der Masse aufheben und einige von ihnen näher kennen lernen. Durch persönliche Interviews soll das Publikum tiefere Einblicke in ihre Lebenssituation erhalten und Geschichten aus erster Hand erfahren. Zu Gast sind mit Jomard Shekho (20) und Ayat Alkadri (28) zwei Flüchtlinge aus Syrien, die über ihre Heimat, ihre Flucht und ihre ersten Eindrücke aus Deutschland berichten. Für die musikalische Untermalung sorgt die Hip-Hop Band "Da Fluchtlinge" aus München-Haar. Bandmitglieder sind junge Flüchtlinge aus Nigeria und Eritrea, die zu ihren Songs auch tanzen. Zu erwarten ist ein Abend voller Emotionen, Überraschungen und neuen Eindrücken.
Live miterleben, kann man die Sendung vor Ort im Medienatelier der THD oder über den Livestream auf www.doschauher.tv. Der Eintritt im Studio ist kostenlos.

23.11.2015 | THD-Pressestelle (CM)

 

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20151123 airbuswerkExkursion zum Airbuswerk in Hamburg

Gut drei Stunden dauerte die Besichtigung des Airbuswerkes in Hamburg. Dabei konnten die Elektronik-Studenten um ihren Professor Dr.-Ing. Andreas Grzemba einen Einblick in die Endmontage der A320 und der A380 gewinnen.

Aufgrund der großen Nachfrage wird in Hamburg gerade eine vierte Endmontagelinie aufgebaut, die fünfte befindet sich in China und eine sechste entsteht in den USA. Bis 2019 soll die Fertigung im Hamburg auf 60 Flugzeuge pro Monat gesteigert werden. Der A380 wird ausschließlich in Hamburg endmontiert. Beeindruckend ist die Größe der Bauteile. Wenn man vor einem 9m hohen Rumpfsegment steht, kann man kaum glauben, dass so etwas fliegt. In der Endmontagehalle, wo die Segmente zusammengefügt werden, konnte die Gruppe von einer ca. 20m hohen Bühne von oben auf den Airbus schauen. Neben den gewaltigen Treibwerken sah das Montagepersonal winzig aus. Beindruckend ist die Logistik der Airbusfertigung: die Triebwerke und Tragflächen kommen aus Großbritannien, das Cockpit aus Frankreich und das Seitenleitwerk aus Spanien. Der größte Teil der Rumpfsektionen wird in Hamburg gefertigt. Pro Monat werden derzeit zwei Maschinen an Emirates ausgeliefert. Der Materialdurchlauf dauert bis zu zwei Jahre. Auch wenn die für Elektrotechnik-Studenten interessanteste Komponente, die Flugsteuerung, nicht aus der Nähe besichtigt werden konnte, waren alle sehr beindruckt.

19.11.2015 | THD-Pressestelle (PK)

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20151118 professordesjahres2015THD-Professor belegt Spitzenplatzierung

Prof. Dr. Robert Bösnecker ist Professor der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Bei der Wahl „Professor des Jahres 2015“ der Studentenzeitschrift UNICUM BERUF wurde er jetzt als einer der besten Professoren in Deutschland ausgezeichnet.

 

Zum zehnten Mal verlieh die Zeitschrift UNICUM BERUF heuer den Titel „Professor des Jahres“. Für insgesamt vier Kategorien konnten Studierende, Professoren-Kollegen, Hochschulmitarbeiter und Unternehmensvertreter Kandidaten nominieren. Im Oktober wählte eine fünfköpfige, hochkarätig besetzte Jury die Preisträger aus. Unter fast 1.600 Hochschullehrern und -lehrerinnen, die dieses Jahr für den Wettbewerb vorgeschlagen wurden, setzte sich Prof. Dr. Robert Bösnecker in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik auf Platz zwei durch. „Ich freue mich sehr über die Anerkennung und Wertschätzung meines Einsatzes an der THD durch die Auszeichnung von UNICUM. Der zweite Platz bei so vielen Nominierten ist ein guter Anfang, spornt aber auch an es noch besser zu machen.“ erklärt Prof. Dr. Bösnecker mit einem Schmunzeln. Laut Auskunft der Zeitschrift UNICUM BERUF konnte 2015 ein besonders starkes Teilnehmerfeld verzeichnet werden. Ausgezeichnet werden Professoren, die ihre Studierenden bereits während der Hochschulzeit praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereiten und ihnen den reibungslosen Übergang in den Job erleichtern. Bei seiner täglichen Arbeit vertraut Prof. Dr. Bösnecker auf drei Leitsätze: „Erkläre schwierige Dinge möglichst einfach, frage bei den Studierenden nach, welches Wissen sie schon besitzen und schaffe in der Vorlesung und im Praktikum ein enges Vertrauensverhältnis. Studierende dürfen keine Scheu haben Fragen offen zu stellen und sie dürfen auch keine Angst davor haben Fehler zu machen. Nur aus Fehlern lernt man. Und wer keine Fehler macht, der tut nichts.“ so Prof. Dr. Bösnecker. Die Zeitschrift UNICUM BERUF zeichnet Professoren in den Kategorien Ingenieurwissenschaften/Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Jura, Naturwissenschaften und Medizin sowie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften aus. Schirmherren sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

18.11.2015 | THD-Pressestelle (TK)

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20151028 medienseminar thd

ROKO-Schüler an der THD

Um seinen Schülern erste Eindrücke vom Studium zu vermitteln, intensiviert das Robert-Koch-Gymnasium die Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf. Besonders gut passen die Studiengänge „Medientechnik" der THD und das Profilfach „Film und Medientechnik" an der Schule. Deshalb folgten die Lehrer Veronika Weinberger (r.) und Dr. Christian Bauer mit ihrem Kurs gern der Einladung von Prof. Jens Schanze (hinten, Mitte).

Mit den Studenten hörten die Schüler die Einführungsvorlesung zum Thema „journalistische Filmgattungen". Letztlich wird der Auftrag an Schüler wie Studenten derselbe sein: eine kurze Reportage über ein anstehendes Problem zu drehen, natürlich auf unterschiedlichem Niveau. Für die Schüler waren aber nicht nur die Inhalte gewinnbringend. Manches, was die Schule zu vermitteln versucht, ohne dass es die Schüler wirklich glauben, wurde deutlich: z.B., dass an der Hochschule ohne weiteres die Sprache von Deutsch auf Englisch gewechselt wird, oder dass das an der Schule ungeliebte E-Learning-Forum Moodle an der Hochschule eine wichtige Rolle spielt. Manche Schüler hatten sogar genug Mut, um sich in das Unterrichtsgespräch während der Vorlesung einzubringen – immerhin vor mindestens hundert Studenten aus verschiedenen Semestern. Auch wenn natürlich zum Studieren noch ein langer Weg führt, konnten doch sicher Berührungsängste abgebaut werden. Deshalb bedankten sich die Schüler und Lehrer abschließend bei Prof. Schanze für die Einladung.

22.10.2015 | PNP

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20151027 werkschau seite 1WERKSCHAU MEDIENTECHNIK 6

In der Ausstellung „Werkschau 6“ präsentieren Studierende und Professoren der Technischen Hochschule Deggendorf zum sechsten Mal in der Stadtgalerie im Stadtmuseum Deggendorf vom 28.10. bis 08.11. Arbeiten aus den medientechnischen Studiengängen.

Den Schwerpunkt bilden multimediale Arbeiten des Masterkurses „Medienkunst“: Animation, Video, Foto, Malerei, Installation und Performance zum Thema „Stillleben – Vergänglichkeit – Entschleunigung“. Das Stillleben zählt zu den klassischen Genres in der Malerei. Die Ausstellung reflektiert das Thema mit den Mitteln digitaler und analoger Gestaltung, mit dem Einsatz von Computer, komplexer Software, Bleistift und Papier bis hin zum Einsatz des eigenen Körpers. Die vielfältigen Arbeiten bieten überraschende Ansichten auf das generationsübergreifende und stets aktuelle Spannungsfeld zwischen Vergänglichkeit und Vergeblichkeit. Eröffnet wird die Werkschau in der Stadtgalerie am 28.10. um 19.00 Uhr.

27.10.2015 | THD - Prof. Reinhardt

 

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20150714-juhász n3 1Neuer Professor will Bayerischen Wald erwandern

Dr. László Juhász wird als neuer Professor der Technischen Hochschule Deggendorf ab dem 01. September an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik fakultätsübergreifend das Lehrgebiet Mess- und Regelungstechnik vertreten.

Schon seit seinem Studium der Elektrotechnik an der Universität Novi Sad hat diese Thematik für ihn stets eine zentrale Rolle gespielt. Ebenso wie die Vermittlung des Wissens an Studierende und die praxisnahe Forschung mit Anwendungen im Bereich der Automatisierungs- und Regelungstechnik. Nach Abschluss des Studiums war László Juhász zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Technologie seiner Alma Mater beschäftigt. Begleitend zur Lehrtätigkeit hat er dort auch den Magisterstudiengang „Angewandte Elektronik" absolviert. Seine industrielle Kariere starte er im Frühjahr 2001 auf der Grundlage der in Deutschland eingeführten Greencard "Sofortprogramm zur Deckung des IT-Fachkräftebedarfs". Gut zwei Jahre arbeitete Dr. Juhász zunächst bei der DaimlerChrysler AG im Ressort Forschung und Technologie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Standort Frankfurt am Main. Im März 2003 wechselte er dann als Applikationsingenieur zur dSPACE GmbH in Paderborn, wo er sich sowohl mit kundenspezifischen Lösungen als auch mit der Entwicklung von Produktlösungen beschäftigte. Im November 2008 ergriff er die Möglichkeit, als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Fachgebiet Regelungstechnik und Mechatronik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zu wechseln und dort zu forschen. In Kooperation mit der Universität Novi Sad hat er in dieser Zeit seine Promotion mit dem Titel „Control of a hybrid micropositioning system for use in industry and robotics" angefertigt. Über die Forschungstätigkeit hinaus war er an der Hochschule OWL ebenfalls in der Lehre tätig. Im November 2011 ging Dr. Juhász dann erneut zur dSPACE GmbH zurück. In der Funktion des „Senior Application Engineer" für den Bereich Rapid Control Prototyping war er dort bis zu seiner Berufung als Professor an die Technische Hochschule Deggendorf tätig. Prof. Juhász wandert in seiner Freizeit sehr gerne. Nach erfolgtem Umzug von Paderborn nach Deggendorf möchte der 45jährige zusammen mit seiner Frau den Bayerischen Wald erwandern.

14.07.2015 | THD-Pressestelle

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Doschauher.tv, der studentische Fernsehsender der TH Deggendorf, verabschiedet sich amt moderatoren ss 2015 1m kommenden Donnerstag mit dem Thema „Essen - mal anders“ in die Sommerpause.

Als Studiogäste sind die Fotografin Petra Schmidt und der Food Stylist Saša Asanović eingeladen. Beide arbeiten als food artist-team bereits seit 2008 sehr erfolgreich zusammen.  Außerdem wird Alfons Walser, der Küchenchef des Deggendorfer Gasthauses „Zur Knödelwerferin“, einiges über seine Arbeitsalltag berichten.

Für die musikalische Untermalung der Sendung sorgt die junge Passauer Alternative-Rock-Band „Clone Company“ und die studentischen „Challenge-Teams“ suchen die Entscheidung.

Das alles gibt es am Donnerstag, den 09. Juli live im Medienatelier der TH Deggendorf oder per Livestream im Internet unter www.doschauher.tv zu sehen.

Foto: Moderieren auch die letzte Sendung vor der Sommerpause (v. l.), Vincent Schönborn, Anna Puchtler und Chris Schnell.

 

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06 29 3dkleinAm 24. Juni tagte an der THD zum ersten Mal die 3D-Arbeitsgruppe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Gastgeber war das 3D-Labor der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik unter Leitung von Professor Joerg Maxzin. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit aktuellen Anwendungsszenarien von 3D-Techniken im Bereich der Denkmalpflege.

Mit der stetig wachsenden Menge virtualisierten Kulturerbes kommt eine völlig neue Aufgabe auf das Archivwesen zu. Daher konzentriert sich die Arbeit der 3D-AG besonders auf den Aufbau universeller Speicherstrukturen für 3D-Daten. Zu Gast waren Prof. Dr. Rainer Drewello vom Lehrstuhl für Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege von der Universität Bamberg und zahlreiche Vertreter des Landesamts für Denkmalpflege (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Markus Hundemer vom Plan- und Bildarchiv, Hermann Kerscher vom Referat Vermessungswesen, Dipl.-Chemiker Martin Mach vom Zentrallabor, Dipl.-Restaurator Thomas Stöckl von der Bodendenkmalpflege und Dipl.-Restaurator Jens Wagner vom Fachbereich Metall der Restaurierungswerkstätten. Mit der Planung und Durchführung der Veranstaltung waren neben Prof. Joerg Maxzin die Mitarbeiter des 3D-Labors, Gerd Brändlein, Lisa Erdmann und Daniela Heuberger betraut.

 

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20150618-tarzan-schwingt-durch-deggendorfAn einer Hauswand in der Deggendorfer Vinzenz Goller Str. 7 wird am 12. Juni um 22.00 Uhr eine spannende Veränderung vor sich gehen.

Das Haus wird nämlich mittels moderner Videoprojektions-Technik (Mapping) kurzzeitig in ein Urwaldambiente getaucht.  Für sieben Minuten hält Tarzan dann Einzug in Deggendorf.

Seit drei Monaten arbeiten Studierende der TH Deggendorf unter der Leitung der beiden Professoren Günter Reinhardt und Ernst Jürgens an diesem Projekt. 
Dieses visuelle Ereignis ist zugleich ein Programmpunkt zur „Nacht der Lichter“, die im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ am selben Tag auf dem gesamten Campus der Technischen Hochschule an der Edlmairstraße veranstaltet wird. 

 

 

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20150422-deggendorfer-poetry-slam-im-neuen-medienatelierDich­t­er­schlacht am 23. April um 19:00 Uhr an der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Deg­gen­dorf.

Er­neut „sla­men“ Poe­ten beim sieb­ten Deg­gen­dor­fer Poe­try Slam am 23. April un­ter dem Mot­to „Dich­t­er­schlacht zur Ein­kaufs­nach­t“ um die Wet­te und die Eh­re. In die­sem Jahr fin­det die Ver­an­stal­tung zum ers­ten Mal im neu­en Me­diena­ta­lier der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Deg­gen­dorf statt. Das Stu­dio be­fin­det sich im neu­en J-Ge­bäu­de im Raum 007 im Erd­ge­schoss.

Die zahl­rei­chen Be­su­cher wer­den von Poe­try Scouts zum Me­dien­ate­lier ge­lei­tet, da der Weg über die Bau­stel­le nicht be­geh­bar ist. Der Poe­try Slam ist ei­ne Ko­pro­duk­ti­on zwi­schen der Stadt­bi­blio­thek Deg­gen­dorf und der Fa­kul­tät Me­di­en­tech­nik der Hoch­schu­le. Es ha­ben sich be­reits ei­ni­ge her­vor­ra­gen­de Auf­tritts­wil­li­ge aus ganz Deutsch­land an­ge­kün­digt, die die­se Auf­füh­run­gen sehr span­nend ge­stal­ten wer­den. Un­ter an­de­rem darf man sich auf Mo­na Har­ry aus Ham­burg, An­di­va­lent und Ma­te Ta­bu­la aus Mün­chen, Slam Mas­ter des Blitz­dicht­ge­wit­ter Jazz Slam Jo­nas Schei­ner und Slam Mas­ter von Eschen­bach Da­nie­la Plöß­ner freu­en. Auch an Lo­kal­ma­ta­do­ren fehlt es nicht. Bis­lang wird Deg­gen­dorf durch Ru­dolf Ada­mek und Ma­ja Schmatz. Die Dich­t­er­schlacht wird mu­si­ka­lisch durch die „Ori­gi­nal Poe­try Power Ban­d“ be­glei­tet, die sich aus ehe­ma­li­gen Me­di­en­tech­nik­stu­die­ren­den zu­sam­men­setzt. Die Mo­dera­ti­on der Dich­ter­run­de liegt bei Ko By­lanz­ky, dem Slam Mas­ter des Münch­ner Poe­try Slams im Sub­stanz. Die Re­geln sind ein­fach: Die Tex­te müs­sen vom Vor­tra­gen­den selbst ver­fasst sein und wer­den in­ner­halb ei­ner vor­her fest­ge­leg­ten Zeit vor­ge­tra­gen. Au­ßer dem Mi­kro­fon und ei­nem Blatt Pa­pier sind kei­ne Hilfs­mit­tel er­laubt. Kos­tü­me, Haus­tie­re und Re­qui­si­ten al­ler Art sind ta­bu. Die Dar­bie­tung darf nicht über­wie­gend aus Ge­sang be­ste­hen. Der Ge­win­ner wird durch das Pu­bli­kum er­mit­telt. Ge­trän­ke kann man wie­der vor Ort er­wer­ben und Ein­lass ist ab 18:30 Uhr ge­gen ei­ne ge­rin­ge Ein­tritts­ge­bühr von 2 Eu­ro. Auch in die­sem Jahr kann der Poe­try Slam wie­der als Li­ve-Stream un­terwww.do­schau­her.tv ver­folgt wer­den.

 

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Professorin ist Expertin für Qualitätssicherung in der Kommunikationstechnik

Mit der zum kommenden Sommersemester neu an die Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik berufenen Professorin Dr. Terezia Toth lehrt und forscht nun eine promovierte Elektrotechnikerin im Bereich der Technischen Informatik an der Technischen Hochschule Deggendorf.

 

Terezia Toth studierte Elektrotechnik an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen der TU München. Dabei beschäftigte sie sich schwerpunktmäßig mit dem Test und der Zertifizierung von eingebetteten Echtzeitsystemen in der industriellen Automatisierungstechnik. Im Rahmen ihrer Promotion entwickelte sie eine Methode, mit der die Effizienz der Geräteentwicklung für Industrieanlagen gesteigert werden kann. Als Leiterin des Competence Centers sowie des Zertifizierungslabors für die Kommunikationstechnologien PROFIBUS und PROFINET erwarb sie sich ferner große Erfahrung in der Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie. Zudem lehrte sie als Akademische Rätin in den Fächern Informations- und Kommunikationstechnik für Bachelor- und Masterstudiengänge. Im März 2012 wechselte Terezia Toth in die Automobilbranche, wo sie als Senior Consultant und Leiterin des Compliance Labors für die Kommunikationstechnologien MOST und Automotive Ethernet eine Vielzahl von Qualitätssicherungsprojekten mit Automobilherstellern und –zulieferern leitete. Als Mitglied in einer AUTOSAR Arbeitsgruppe und als Vice Chair eines Technical Committees der OPEN Alliance wirkte sie aktiv bei der Umstellung der Bordnetze im Fahrzeug auf Ethernet-basierte Kommunikation mit. An die Technische Hochschule Deggendorf wechselte sie, um in der Ingenieurausbildung die Begeisterung für Technische Informatik zu wecken. Sie freut sich auf die neuen Aufgaben in der praxisnahen Lehre und anwendungsnahen Forschung.

19.02.2015 | Pressestelle

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20150210-filmteam

"Filmprofessor" Jens Schanze stellt neustes Werk auf der Berlinale vor

Das neuste Werk des Deggendorfer Filmprofessors Jens Schanze wurde in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis gewählt und wird auch im Programm der derzeit stattfindenden Berlinale, einem der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie in Berlin, gezeigt.

Der Streifen wurde 2013-2014 hauptsächlich in Kolumbien gedreht und wird dort im Frühjahr dieses Jahres auf dem Internationalen Filmfestival in Cartagena auch seine Premiere haben. Er trägt den Titel „La buena vida - Das gute Leben“ und erzählt die Geschichte von Jairo Fuentes und seiner kleinen kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito, die aufgrund eines Kohletagebaus, dessen Kohle in Deutschland zur Stromerzeugung verwendet wird, umsiedeln muss. Die gewaltige „El-Cerrejòn“-Mine, mit einer Fläche von 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, verbraucht das Land der Wayúu-Indigenas und rückt Tag für Tag näher heran. Den Dorfbewohnern ist die Marktwirtschaft fremd und sie legen keinen Wert auf moderne Häuser und Stromversorgung. Sie kämpfen für die Fortführung ihres guten Lebens in den Wäldern, in denen ihr Volk seit Jahrhunderten beheimatet ist.

Der 97minütige Film wurde von der Mascha Film GbR und der soap factory GmbH in Koproduktion mit dem ZDF und 3Sat gedreht. Jens Schanze schrieb das Buch dazu und führte die Regie. In seiner eigenen Filmproduktionsfirma, der Mascha Film GbR, sind schon national und international preisgekrönte Dokumentarfilme für Fernsehen und Kino entstanden. Ausgezeichnet wurden diese u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Filmpreis.

Filminfos

10.02.2015 | Pressestelle

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20150123-labor1

Labor „Embedded Systems“ der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik jetzt am Hauptcampus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD)

Vergangenen Donnerstag (22.01.2014) konnte das Labor „Embedded Systems“ (Eingebettete Systeme) an der THD eröffnet werden. Bislang war das Labor in Deggendorf am ITC 1 untergebracht. Die Wieder-eröffnung in den neuen, größeren Räumen am Hauptcampus ist möglich geworden, weil dort durch den Erweiterungsbau der THD mehr Platz zur Verfügung steht. Bei den Verantwortlichen ist die Freude über den Umzug groß.

 

„Endlich nicht mehr durch die Stadt pendeln müssen“, freut sich Laborleiter Prof. Dr. Peter Jüttner. „Das hin und her zwischen Hauptcampus und ITC 1 war zum Teil schon nervig, sowohl für die Lehrenden als auch die Studierenden. Wir fühlen uns jetzt natürlich noch mehr als Teil des Ganzen, können die Mensa nutzen und sind nahe an der Verwaltung“, so Jüttner weiter. Zur Eröffnung des Labors konnten die Partner und Unterstützer der Fakultät, Herr Flavio Stiffan von der Firma Freescale Semiconductor und Herr Carsten Rebmann, Abteilungsleiter R&D bei der congatec AG begrüßt werden. Beide Firmen unterstützen THD mit modernsten Lehrmitteln. So übergab Carsten Rebmann anlässlich der Wiedereröffnung des Labors ein QMX6 Computermodul der neuesten Generation. Ein solches Modul ist ein typisches Beispiel für ein eingebettetes System. Ein „eingebettetes System“ (oder „embedded system“) ist ein kleiner Computer, der in herkömmliche Dinge, Geräte oder Maschinen eingebaut wird und diese dadurch intelligenter und leistungsfähiger macht. An der THD lernen insbesondere die Studierenden des Studiengangs „Angewandte Informatik“ den Umgang mit solchen eingebetteten Systemen, die Entwicklung von Hardware und Software dafür. Da solche Computersysteme eine immer größere Bedeutung gewinnen, ist eine Tätigkeit in diesem Bereich sehr zukunftssicher. Die Absolventen des Studiengangs „Angewandte Informatik“ finden vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in der Elektro- und Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Gerätetechnik und vielen weiteren Bereichen.

20150126-labor2Im Anschluss an die offizielle Wiedereröffnung des Labors führten die Studenten des 3. Semesters „Angewandte Informatik“ ihre selbst programmierten Automodelle vor, die als Abschlussarbeit im Fach „Mikrorechnertechnik“ entstanden sind. Die Autos wurden im Rahmen des „Freescale Cup“ entwickelt. Bei diesem Wettkampf treten Teams von Studenten unterschiedlicher Hochschulen gegeneinander an. Im März dieses Jahres werden in Deggendorf an der THD die Internationalen Deutschen Meisterschaften stattfinden. Dann kämpfen Hochschulteams aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland um die Teilnahme an den Europameisterschaften in Turin.

26.01.2015 | EMI

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20150119-medientechnik

doschauher.tv macht Schluss mit lustig

Der studentische Livesender doschauher.tv zieht um. Jetzt noch befindet sich das THD-Fernsehstudio in einer ehemaligen LKW-Garage gegenüber der Hochschule auf einem Großparkplatz. Im Mitte März beginnenden Sommersemester kann dann schon aus dem neuen Studio im Erweiterungsbau der Hochschule gesendet werden.

Das Team von doschauher.tv verabschiedet sich am kommenden Donnerstag aus dem im Mai 2003 in Betrieb genommenen Medienatelier.
Getreu dem Motto der Sendung „Schluss mit lustig“ dreht sich dann alles um das Thema Comedy. Neben dem aufstrebenden Kabarett-Duo „Beier und Hang“ wird auch der Karikaturist und Schnellzeichner Georg Zitzmann auf der Gästecouch im Sendestudio Platz nehmen.
Für die musikalische Untermalung sorgt die niederbayerische Band „Ungschminggd“ mit ihren urigen Klängen.
Weitere Informationen gibt es unter www.doschauher.tv. Unter dieser Adresse ist am 22. Januar ab 18:00 Uhr auch der kostenlose Livestream der Sendung zu sehen.

(19.01.2015/Peter Kaiser)

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THD-Hörprävention im Kloster Metten

Die Technische Hochschule Deggendorf führte in den achten Klassen des Gymnasiums Metten ein Präventionsprojekt zum Thema „Hören“ durch. In Vorträgen und einem Hörpfad mit insgesamt vier Stationen wurden die Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung des Hörens und die gehörschädigende Wirkung von Freizeitlärm sensibilisiert.

Das Kloster Metten ist per se bereits ein Ort der Ruhe, die jungen Schüler am Gymnasium können jedoch trotzdem der Versuchung moderner Technologien nicht widerstehen, ihr Gehör per Kopfhörer oder lauten Veranstaltungen übermäßig zu strapazieren. „Dreizehn Prozent unserer Studierenden haben bereits eine Gehörschädigung“, so der Veranstaltungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump. „Daher wollen wir frühzeitig vorbeugen und jungen Schülern zeigen, wie man sich vor übermäßigen Lärm und einer möglichen Gehörschädigung schützen kann.“ Als Altmettner hat es ihn besonders gefreut, dass Schuldirektor Pater Erhard sowie die beiden Biologielehrer Carmen Prinz und Christian Beyvers sofort zugesagt haben, zwei Vormittage hierfür zur Verfügung zu stellen.

Die Idee der Hörprävention in Schulen ist hierbei, dass Studierende des Studienganges Medientechnik ihr erlerntes Wissen an Schüler weitergeben. Somit wird nicht nur der Kontakt zwischen Hochschule und Schulen gefestigt, sondern es werden durch die Vorbeugungsmaßnahmen die Lebensqualität stark einschränkende Gehörschäden vermieden und den Krankenkassen hohe Kosten in Form von Hörhilfen gespart. Dies passt zudem sehr gut in das geplante Konzept, die neuen Studiengänge der Hochschule im Bereich Gesundheitswesen im Kloster Metten anzusiedeln.

In einem altersgerechten Einführungsvortrag erklärten Studierende den Kindern die Funktionsweise ihres Gehörs und die irreparablen Folgen von Lärmschäden. Anschließend durchliefen die Schüler in kleine Gruppen eingeteilt eine Hörrallye mit vier Stationen. Sie durften den von ihnen üblicherweise eingestellten Schallpegel ihrer Smartphones am künstlichen Ohr sowie in einem Schreitest den maximalen Pegel ihrer Stimme messen. An der Station „Vo(h)rsorge“ erprobten sie zudem im Selbstversuch die Anwendung von Gehörschutz und erfuhren durch Hörbeispiele, wie sich ein Tinnitus bzw. ein eintretender Hörverlust anhört. Im Geräusch-Memory und Geräusche-Quiz testeten sie ihre akustischen Analysefähigkeiten und entdeckten in einer Traumreise die entspannende Wirkung der Ruhewahrnehmung. Zudem wurde bei einigen Schülerinnen und Schülern, aber auch bei Abt Wolfgang das Hörvermögen fachmännisch überprüft. Die einzelnen dreiviertelstündigen Stationsinhalte wurden von Melanie Spranger in ihrer Bachelorarbeit entwickelt und an den Projekttagen in Metten mit praktischen Tipps begleitet. Zum Schluss durften die Schüler die einzelnen Stationen evaluieren und ihre Messergebnisse in Form von Arbeitsblättern und Zertifikaten mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltung fand so viel Anklang, dass sich Pater Erhard entschloss, sie gleich im Februar mit der neunten Klasse des Gymnasiums zu wiederholen.

(14.01.2015/Peter Kaiser, Prof. Krump)

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THD hat jetzt einen Kung Fu-Professor

Ab Februar 2015 wird der Passauer Wissenschaftler Dr. rer. nat. Andreas Berl die Professur für das Lehrgebiet „Grundlagen der Informatik“ an der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik der TH Deggendorf übernehmen. Und er gibt Kurse in Kung Fu.

 

 

Der neue Professor ist in Viechtach aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er hat eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Deggendorf abgeschlossen und sich nach mehrjährigem Arbeitsleben in einem Viechtacher Betrieb entschlossen, Informatik zu studieren. Hierzu erwarb er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg an den Berufsoberschulen in Cham und in Regensburg. Das Studium der Informatik schloss er in Passau mit Auszeichnung ab.

Er entschied sich für eine akademische Laufbahn und begann seine Arbeit an der Universität Passau am Lehrstuhl für Rechnernetze und Rechnerkommunikation. Ein Stipendium vom DAAD ermöglichte es ihm, ein halbes Jahr lang als Gastwissenschaftler am Computing Department der Lancaster University in Großbritannien zu arbeiten bevor er an die Universität Passau zurückkehrte. Seine Doktorarbeit mit dem Titel „Energieeffizienz in Büroumgebungen“ wurde mit dem Wissenschaftspreis der Universität Passau ausgezeichnet. Nach seiner Promotion arbeitete er am Lehrstuhl für Rechnernetze und Rechnerkommunikation verstärkt in nationalen und internationalen Forschungsprojekten und führte Lehrveranstaltungen an der Universität Passau durch.

In seinen Projektarbeiten hat sich Dr. Berl unter anderem mit der Energieeffizienz von Rechenzentren und deren Bezug zur Energiewende auseinandergesetzt. Er hat insgesamt mehr als 40 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, nicht wenige davon in hochrangigen Journalen. Inhaltlich werden in seinen Arbeiten unter anderem die Energieeffizienz von vernetzten Rechnern, das Energieinformationsnetz (Smart Grid), Cloud Computing, Peer-to-Peer Netzwerke und die Virtualisierung von Diensten und Netzwerken behandelt. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit hielt er Vorlesungen und Übungen zu den Themengebieten Rechnernetze, Sicherheit in Netzen und Funktionale Sicherheit. Darüber hinaus betreute er mehrere Seminare, Bachelor- und Masterarbeiten.

Dr. Andreas Berl ist mit einer Münchnerin verheiratet, die er im Studium kennengelernt hat. Er hat zwei kleine Töchter im Alter von einem und vier Jahren. Aktuell wohnt er mit seiner Familie noch in Passau, will aber im Laufe des Sommersemesters nach Deggendorf ziehen. In seiner Freizeit trainiert er seit sieben Jahren Kung Fu und gibt inzwischen selbst Kung Fu-Unterricht für Anfängergruppen.

Quelle: Wochenblatt vom 10.12.2014

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THD-Seminar zum Thema Akustische Messtechnik

Wie jedes Jahr im Dezember, so fand auch dieses Jahr wieder das bereits schon traditionelle Akustik-Seminar an der TH Deggendorf statt. In der inzwischen neunten Auflage standen aktuelle Methoden und Technologien zur „Akustischen Messtechnik“ im Fokus. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump begrüßte zahlreiche Gäste aus der Industrie sowie Studierende des Studiengangs Medientechnik, die sich in den sechs wissenschaftlichen Vorträgen über neueste Messmethoden und lasergestützte Schallquellenlokalisation informierten.

 

 

Der Vormittag stand im Zeichen der Lokalisation von Schall- und Geräuschquellen. So kann man über Mikrofonarrays nicht nur den singenden Vogel auf weite Entfernung im Gebüsch lokalisieren, sondern es können damit auch Stör- und Fließgeräusche in Räumen oder störende Motoreinkopplungen in den Fahrzeuginnenraum entdeckt werden.

Dieter Müller von der Firma Wölfel und Jens Papenfus von Head Acoustics hatten hierzu beeindruckende Vorführungen mitgebracht, die mit ihren „Akustischen Kameras“ die Verfolgung von Schallreflexionen eines Gewehrschusses im Wald oder die Position von Lärmquellen bei fahrenden Autos und sogar die Stimmen von mehreren Sprechern zentimetergenau darstellten. Marco Fritsche von der Firma Polytec ergänzte die Präsentation mit berührungslos arbeitender Lasertechnik, welche Schwingungen im Nanometerbereich und damit die Schallabstrahlung verschiedener Karosserieteile sichtbar machte.

Nach einer Vorführung verschiedener Messgeräte eröffnete Elmar Schröder, Geschäftsführer von Müller-BBM, die Nachmittagssitzung mit Prüfverfahren, die die akustischen Eigenschaften von Räumen beschreiben und verbessern. Timo Fischer von ADMESS und Jens Herting von Ziegler-Instruments stellten neue Verfahren zur Lautsprechervermessung sowie zur subjektiven Beurteilung von Geräuschen beim Automobil vor, welche vom impulshaften Türzuschlagen über das Quietschen der Scheibenwischer bis zum Rattern bei der Fahrt über Kopfsteinpflaster reichten.

„Durch die neuen Messmethoden ist es möglich, Geräusche sehr genau zu lokalisieren und zu analysieren, um sie schließlich über subjektive Hörversuche dem Empfinden des Menschen anzupassen und angenehmer zu gestalten.“, so Tagungsleiter Prof. Krump. Zum Abschluss des Seminars führte er die Gäste durch den neu errichteten reflexionsarmen Raum, mit dem sich die THD zukünftig am Sounddesign verschiedener motorbetriebener Geräte beteiligen wird.

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Wintersport in der Region - Vielfalt in Weiß

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Für viele Menschen ist Wintersport ein großes Thema, deshalb haben wir bei Radio Webwelle eine ganze Sendung nur diesem Thema gewidmet. Wir stellen fünf teilweise traditionelle, aber auch moderne und ungewöhnliche Sportarten vor, die man hier in unserer wunderschönen Region im Winter ausüben kann.

Im ersten Beitrag geht Max Selmair auf den Grund, was es mit Curling auf sich hat und ob es sich dabei um eine neue Abwandlung des traditionellen Eisstockschießens handelt. Curling erfreut sich immer mehr Beliebtheit und wird auch im Fernsehen regelmäßig übertragen. Ein weiterer Beitrag von Stefanie Kräh beleuchtet die ursprüngliche Form des Eisstockschießens. Hier erfährt man, wie dieser Sport entstanden ist und warum sich immer noch so viele Menschen dafür begeistern. Im dritten Beitrag, der ebenfalls von Stefanie Kräh ist, geht es um die vielfältigen Sportangebote der Technischen Hochschule Deggendorf. Diese werden ständig erweitert, um neuen Trends nachzukommen und den Wünschen der Studenten gerecht zu werden. Daniela Heuberger begibt sich auf die Spuren von Hundeschlittenfahren. Dieser Wintersport ist zwar nicht ganz so populär wie viele andere Sportarten aus der Region, ist deswegen aber nicht weniger interessant. Im letzten Beitrag von Richard Hoppart dreht sich alles ums Snowboarden. Genauer gesagt darum, wie man Snowboardlehrer wird. Aber auch die Frage, ob man sich den Unterricht leisten sollte oder doch lieber einen guten Freund um Starthilfe bittet, wird geklärt. Darüber hinaus gibt es natürlich wieder jede Menge tolle und abwechslungsreiche Musik, die aktuellen Hochschulnachrichten und ein erfrischend amüsantes Moderatorenpaar.

Also dann, auf www.radio-webwelle.de dabei sein und sich den passende Wintersport aussuchen.

 

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Preisgekrönter Filmemacher zum Professor berufen

Zu Beginn des Wintersemesters übernahm der Münchner Filmemacher Jens Schanze im Studiengang Medientechnik der TH Deggendorf die Professur für das Lehrgebiet Film-Video-Design. Der neue Professor ist gebürtiger Rheinländer. Nach einem Umweg über Weihenstephan, wo er einige Semester Forstwissenschaft studierte, absolvierte er seine Filmausbildung an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film in der Fachrichtung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik.

 

Sein erster Film entstand 1994 in Bolivien als Porträt einer indigenen Dorfgemeinschaft an der Schwelle zwischen Tradition und moderner Lebensweise. Auch sein jüngstes Filmprojekt führte ihn nach Südamerika. Der Streifen mit dem Titel „Das gute Leben“ wird 2015 veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte einer Dorfumsiedlung in Kolumbien aufgrund eines Kohletagebaus, dessen Kohle in Deutschland zur Stromerzeugung verwendet wird.

Jens Schanze verfügt über langjährige Erfahrung als Autor, Regisseur, Cutter und Produzent. Er führt eine eigene Filmproduktionsfirma, in der schon national und international preisgekrönte Dokumentarfilme für Fernsehen und Kino entstanden sind. Ausgezeichnet wurden diese u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Filmpreis.

Einer seiner Schwerpunkte an der TH Deggendorf ist die Fortführung und Weiterentwicklung der von seinem Vorgänger Prof. Ernst Jürgens ins Leben gerufenen Internet-TV-Plattform „doschauher.tv“. Die durch die Digitalisierung ausgelöste Verschmelzung von Film, Video und Fernsehen im Internet sowie die damit verbundenen ästhetischen, technischen und ökonomischen Entwicklungen sind ferner zentrale Themen, die er den zukünftigen Medienschaffenden an der TH Deggendorf zudem näherbringt.

Lehrerfahrung sammelte Jens Schanze als Gastdozent u.a. an der Bayerischen Akademie für Fernsehen, an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film und in der Erwachsenenfortbildung der Filmwerkstatt München. Er ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder im Alter von drei und sechs Jahren und verbringt am liebsten Zeit in der freien Natur.

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Benefizkonzert für den Heiligen Lukas - Mozarts Krönungsmesse in der Theatinerkirche

Alle Musikfreunde dürfen sich auf ein ganz besonderes Konzert-Highlight im Oktober freuen:

Die Krönungsmesse von Wolfgang A. Mozart, aufgeführt in der herrlichen Architektur der Theatinerkirche. Der Erlös des Benefizkonzerts kommt der Restaurierung der Statue des Heiligen Lukas im Altarraum zugute.

Am 15. Oktober 2014 findet um 19.00 Uhr die Aufführung eines der großartigsten Werke der Musikgeschichte statt – die Krönungsmesse von Wolfgang A. Mozart (KV 317).

 

In der beeindruckenden Architektur der Theatinerkirche konzertieren unter der Leitung von Pater Robert Mehlhart OP die Vokalkapelle der Theatinerkirche und das Orchester von St. Kajetan. Der Erlös des Benefizkonzerts kommt ausschließlich der Wiederherstellung der Figur des Heiligen Lukas zugute, die im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde.

Karten (12-45 Euro) können ganz einfach über München Ticket bestellt werden, dort ist auch ein Sitzplan abgebildet.

Infos zum Projekt finden Sie hier.

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20140804-hoerenStudentin der THD veranstaltet Projekttage in Schulen

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Medientechnik entwickelte Melanie Spranger von der Technischen Hochschule Deggendorf unter der Betreuung von Prof. Dr. Gerhard Krump ein Präventionsprojekt mit vielen praktischen Übungen und Experimenten zu den Themenbereichen Hören und Lärm.

 

Diesen Workshop führte sie zum Schuljahresende am Gymnasium der Ursulinen in Straubing und an der Mittelschule Hunderdorf durch. Vorträge und ein Hörpfad mit insgesamt vier Stationen zeigten den Schülerinnen und Schülern dabei die Bedeutung des Hörens und die gehörschädigende Wirkung von Freizeitlärm auf. In einem einführenden Vortrag wurde zunächst die Funktionsweise des Gehörs erklärt und anhand eines Pegelthermometers erläutert, ab welchen Schallpegeln es für das Ohr gefährlich werden kann.

Dann durchliefen die Schülerinnen und Schüler, eingeteilt in kleine Gruppen, die Hörrallye. Die Kinder durften den von ihnen üblicherweise eingestellten Schallpegel ihrer MP3-Player und Smartphones messen und in einem Schreitest ausprobieren, welche Pegel sie mit ihrer Stimme erzielen können. An der Station „Vo(h)rsorge“ erprobten sie zudem im Selbstversuch die Anwendung von Gehörschutz und erfuhren durch Hörbeispiele, wie sich ein Tinnitus bzw. ein Hörverlust anhört. Im Geräusch-Memory und Geräusche-Quiz testeten sie ihre akustischen Analysefähigkeiten und entdeckten in einer Traumreise die entspannende Wirkung von Stille. Zudem konnten Teilnehmer ihr Hörvermögen fachmännisch überprüfen lassen.

„In einer Untersuchung von 200 Studierenden haben wir festgestellt, dass bereits 13 Prozent eine Hörschädigung haben.“, so Prof. Dr. Gerhard Krump. „Umso wichtiger ist es, bereits Jugendliche auf die Gefahren von zu lauten Geräuschen und zu hohen Kopfhörerpegeln hinzuweisen.“

Um die Akzeptanz ihres Präventionsprojekts bei Schülerinnen und Schülern ausprobieren zu können, fragte Melanie Spranger bei Martina Schönberger vom Gymnasium der Ursulinen in Straubing und Ingeborg Peter von der Mittelschule Hunderdorf an. Beide sagten sofort zu, stellten einen ganzen Vormittag für dieses Präventionsprojekt zur Verfügung und halfen aktiv bei der Betreuung der Stationen mit. Die Kinder konnten die einzelnen Hörstationen bewerten und waren von den abwechslungsreichen Aktionen begeistert. „Ich bin überrascht von dem Engagement der Kinder und würde die Projekttage gerne auch im nächsten Schuljahr weiterentwickeln.“, freut sich Melanie Spranger. Ferner plant die THD für die im Oktober stattfindende „Kinderuni“ eine Vorlesung zum Thema „Lärm und Hören“.

 

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Medientechnik Studenten wurden mit dem Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Preis und IHK-Preis ausgezeichnet.

Aus dem akustischen Forschungsbereich der Technischen Hochschule Deggendorf wurden zwei Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Miriam Meier erhielt den Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Preis 2014 und Judith Schmaus wurde mit dem IHK-Preis 2014 honoriert.

 

Die THD ist eine der wenigen Hochschulen im süddeutschen Raum, die im Bereich Akustik ausbildet und forscht. Im Studiengang Medientechnik werden den Studierenden die Grundlagen der Elektro- und Raumakustik, aber auch der Psychoakustik und Lärmbekämpfung näher gebracht. Somit beschäftigte sich die eine Arbeit mit dem „Wohlklang“ im Fahrzeug, während das zweite Thema die Reduzierung der Schallemission von Luftwärmepumpen behandelte.

Miriam Meier hat unter der Betreuung von Dipl.-Ing. Michael Pfeifer, selbst OB-Görlitz-Preisträger, bei der Firma ASK in Niederwinkling die dreidimensionale Beschallung im Fahrzeug untersucht. Ein hochwertiges Testfahrzeug wurde mit verschiedenen Lautsprecherkonzepten im Dachhimmel ausgestattet, um dem Hörerlebnis im Fahrzeug auch eine vertikale Dimension zu geben. Hierbei galt es mit Hilfe entsprechender elektronischer Ansteuerung nicht nur den besten 3D-Effekt zu erzielen, sondern in umfangreichen Hörversuchen auch die Akzeptanz der dreidimensionalen Beschallung bei den Fahrzeuginsassen zu ermitteln.

Judith Schmaus ermittelte unter der Leitung von Dipl.-Ing. Thomas Schreiber bei der Firma IFB Ingenieure in Passau die Schallemissionen von Luftwärmepumpen an Außenwänden, welche immer mehr bei Neubauten Anwendung finden. Durch Computersimulationen berechnete sie die Wirksamkeit von Schallschutzmaßnahmen wie Einkapselung der Wärmepumpe oder Errichtung von Schallschutzwänden. Die Belästigung der Anwohner wurde durch die Analyse der wahrgenommenen Lautstärke und Tonhaltigkeit des Geräusches abgeschätzt, um mit neuen Aufstellungs- und Absorber-Konzepten die Lärmbelastung in der Nachbarschaft gering zu halten.

„Die Auszeichnungen zeigen, dass in der Akustik wissenschaftliche Erkenntnisse sehr gut mit praktischen Anwendungen kombiniert werden können. Sie geben den jungen Leuten Ansporn, ihr Interesse zu vertiefen und in innovative Anwendungen umzusetzen.“, so Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump, der die beiden Arbeiten an der Hochschule Deggendorf betreute.

 

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Radio WebWelle – Livesendung zum Hochschuljubiläum

Studenten des vierten Semesters Medientechnik hatten die Mikrofone im Tonstudio der Hochschule Deggendorf scharf geschaltet. Es war die zwölfte Version der Liveausgabe von Radio WebWelle. Geladene Gäste waren der THD- Pressesprecher Christian Murauer, sowie der Inhaber der Agentur Tam Tam, Matthias Stadler. Livemusik gab es von der Band Silverdolls.

 

Moderiert wurde die Sendung von Richard Hoppart und Jan Rankenhohn. Zentrales Thema war der 20. Geburtstag der Hochschule und das TamTam Open Air. Während der rund einstündigen Sendung präsentierte das Moderatorenduo an den Mikros einen Mix aus peppigen Dialogen, interessanten Talkrunden, Beiträgen zum TamTam Festival und den Künstlern, vorproduzierten Jingles, aktuellen Chartbreakern und Klassikern der Musikgeschichte. Zudem gab es bei einer Verlosung 5x2 Freikarten zum Open Air zu gewinnen.

Die Band Silverdolls performte mit 2 Akustischen Gitarren unplugged Songs aus den letzten Alben. Die zwei Musiker, ursprünglich aus der Deggendorfer Gegend und jetzt in München angesiedelt, erzählten über Ihre Entstehungsgeschichte und die Bandphilosophie. Matthias Stadler erklärte die Arbeitsweise der Agentur und skizzierte die künstlerischen Installationen beim Tam Tam Open Air am Campus. Christian Murauer dagegen erläuterte den logistischen Ablauf von Seitens der Hochschule.

Die verschiedenen Aufgaben der Live-Sendung wurden im Vorfeld innerhalb des Teams verteilt. Aufnahme- und Redaktionsleitung, Gäste- und Streaming-PC Betreuung, Sendeüberwachung oder Mischpulttechnik waren typische Einsatzgebiete und Lernziele. Die zwölfte Livesendung unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Gerhard Krump, den Laboringenieuren Mario Sedmak und Gerd Brohasga hat allen großen Spaß gemacht und war ein voller Erfolg.

Wer den Termin verpasst hat, kann sich reinklicken und unter www.radio-webwelle.de/Livesendungen die komplette Aufzeichnung nochmal nachhören. Die nächste Live- Ausgabe ist für das Wintersemester 2014 geplant. Vorproduzierte Sendungen mit Nachrichten und Beiträgen zu hochschulspezifischen, regionalen, aber auch sozialpolitischen Themen werden dagegen immer dienstags im 14-täglichen Rhythmus auf der Website des Campusradios WebWelle der Hochschule Deggendorf veröffentlicht.

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Die etwas anderen Berufe

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Auf die Frage, welches Berufsbild wir Medientechnik-Studenten denn zukünftig in Angriff nehmen werden, kann man davon ausgehen, dass viele von uns „Irgendwas mit Medien!“ antworten...

Wie einfallsreich!

Aus diesem einfachen Grund handelt unsere zweite Sendung des Semesters von Berufen. Aber nicht von typischen 0815-Berufen, sondern eben von den „etwas anderen“ Berufen.

Unser Moderatoren-Pärchen Mona Eiberweiser und Rene Al-Abid führt euch ab 19 Uhr am Dienstag den 17. Juni 2014 durch den 2-stündigen Arbeitskompass der Extraklasse. Wir stellen euch zum Beispiel einen Karussellbauer oder einen Rechtsmediziner vor, ebenso wie einen Fährmann, den es so nur einmal auf der Welt gibt.

Unterstützt wird das Ganze von ausgewählten Schmankerln der Richtungen Rock, Alternative, Pop, Hip-Hop und einer CD-Rezension der Platte „Disarm The Descent“ von Killswitch Engage.

Also dann, auf www.radio-webwelle.de dabei sein und sich unterhalten lassen.

 

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Proben für die Livesendung von Radio Webwelle laufen auf Hochtouren

Am 24.06.2014 findet um 19 Uhr die Livesendung von Radio Webwelle in diesem Semester statt. Die Sendung steht ganz unter dem Motto 20 Jahre Hochschule Deggendorf und das TAM-TAM Open Air am Campus. Als Gäste werden der Pressesprecher der Technischen Hochschule, Christian Murauer, sowie der Inhaber der Agentur Tam Tam, Matthias Stadler, erwartet. 

Livemusik gibt es von der Band Silverdolls. Diese ist auf dem Campus Open Air am Samstag den 28.06. zu hören wofür es in der Livesendung 5x2 Festivalkarten zu gewinnen gibt. Es wird bereits fleißig umgebaut im Studio in der Ulrichsberger Straße am ITC 1. Der Aufnahmeraum 1 wird zum Sendestudio und die Regie 1 zur Sendetechnik umfunktioniert. Mikrophone, XLR Kabel, ADAT-Verbindungen, Mischpult, Zuspieler und Streaming-PC, alles muss eingerichtet, konfiguriert und bedient werden. Ein Team aus 12 Studenten der Medientechnik im vierten Semester hat alle Hände voll zu tun.

Richard Hoppart und Jan Rankenhohn proben Moderation und Interviewgespräche.  Diese müssen in der Sendung flüssig laufen und ohne Netz und doppelten Boden auskommen, Versprecher oder technische Pannen kommen direkt beim Hörer an. Neben zwei Studiogästen, einer Liveband, coolen Beiträgen zu den künstlerischen Installationen des Festivals und Portraits über die Bands gibt es bei einem Facebook Gewinnspiel 5x2 Eintrittskarten zum Open Air zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Liked oder kommentiert das Gewinnspiel auf der Facebookseite von Radio Webwelle. Das Gewinnspiel läuft bis Montag, den 23.06.2014 um 20.00 Uhr. Die Gewinner werden dann in der Live Sendung am 24.06.2014 per Zufallsprinzip ausgelost. Also: Einschalten lohnt sich! Das WebWelle Team wünscht euch viel Glück! www.Radio-WebWelle.de

 

 

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Nepo Fitz zu Gast bei doschauher.tv

Nach nunmehr zwei Sendungen hat sich das aktuelle doschauher.tv-Team um das Moderatorenduo Rene Al-Abid und Richard Hoppart mittlerweile gut eingespielt. Es „flutscht“ sozusagen.

 

Auch in der nächsten Folge des studentischen Fernsehsenders der Technischen Hochschule Deggendorf ist dies zu erwarten, wenn zum Einen der Münchner Kabarettist und Musiker Nepo Fitz, der momentan mit seinem Programm „DRINGEND“ auf Deutschlandtour ist, und zum Anderen der Geschäftsführer der Werbeagentur Atelier&Friends, Markus Pühringer, auf der Studiocouch Platz nehmen werden. Für die musikalische Umrahmung ist in dieser Ausgabe von doschauher.tv die Regiomusikband „MAO-A“ aus Passau zuständig.

Zu sehen ist die Sendung am 05. Juni ab 18:00 Uhr entweder live im THD-Medienatelier oder kostenlos im Internet unter www.doschauher.tv.

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Klänge der Region – Niederbayerns Kultur- und Musikszene

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Endlich ist es wieder soweit, das neue Semester startet mit der ersten eigenen Sendung und diesmal gleich mit einer fetzigen! In der Sendung vom 03.06.2014 dreht sich alles um Bands und Musiker Niederbayerns! Welche sind die aktuellen Nachwuchs-Bands? Was für Musikstile sind momentan angesagt?

All das klären wir in der aktuellen Webwelle-Sendung!

 

Eine neue gesunde Lebensweise ist ja oft Vorsatz fürs Neujahr, doch wie sieht es damit nach fünf Monaten aus? Ausreichend Sport und frisches, gesundes Essen reichen nicht immer aus. Deswegen greifen viele zu kleinen Tricks – Nahrungsergänzungsmittel, Schüsslersalze, Bachblüten. Doch Tabletten schlucken allein hilft nicht, um sein Gesamtwohlbefinden zu verbessern. Schließlich will man auch mal entspannen und sich was Gutes tun – dafür gibt es dann beispielsweise Massagen oder eine Klangschalentherapie, um nicht nur seinen Körper sondern auch den Geist zu verwöhnen.

Eine Ernährungsumstellung sollte auch gut geplant sein, schließlich muss sich der Körper langsam darauf vorbereiten, wofür dann zum Beispiel die sogenannte  "Detox-Methode" existiert.  Dies und viele weitere Einzelheiten erfährt man in „Balsam für einen gesunden Geist und Körper“ der aktuellen Sendung bei Radio Webwelle.

Also: www.radio-webwelle.de aufrufen und anhören oder als Podcast downloaden!

(Foto: La-Liana)

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"www.Radio-WebWelle.de - Der Deggendorfer Campussender" lautet ein Slogan des Internetradios der THD.

Im Fach Audioanwendungen von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump lernen die Studierenden des vierten Semesters Medientechnik das technische und journalistische Handwerkszeug für den Radiobetrieb. Geübt wird dann im Tonstudio anhand von Sprachaufnahmen, Beiträgen, Nachrichten, Werbung oder Moderation.

 

Praxisnah werden die verschiedenen Elemente innerhalb einer Vorproduktion gleich zu einer kompletten Sendungen zusammengebaut. Dienstags im zweiwöchentlichen Rhythmus gehen diese dann online, von Studenten gemacht, aber nicht nur für Studenten gedacht.

Welcher Titel passt zu dem vorhergespielten, was ist gerade in den Charts angesagt und welche Klassiker dürfen auf keinen Fall fehlen? Die Musikredaktion kümmert sich um die Auswahl und Zusammenstellung der gespielten Songs. Die Wortredaktion dagegen recherchiert und erstellt Beiträge mit interessantenThemen zu Studium, Beruf, Freizeit und der Region.

Zusätzlich gibt es jedes Jahr einen großen Schwerpunkt wie Energie und Umwelt oder Leben mit Behinderung. Weiterhin beinhaltet jede Sendung Nachrichten über die Hochschule sowie selbst erstellte Werbespots. Alle Beiträge sind im Archiv auf der Website zu finden.

Einmal pro Semester findet eine Live-Sendung statt. Es ist etwas Besonderes, wenn es heißt "LIVE ON AIR in drei, zwei, eins..."! Sind alle Mikros offen, funktioniert der Zuspieler und Streaming-Client sowie die ganze Technik? Hier schnellt auch bei den abgezocktesten Medientechnik-Studierenden der Puls schnell auf 180. Im Gegensatz zu vorproduzierten Sendungen kommen Versprecher von Moderatoren sowie Gästen und technische Pannen direkt beim Hörer an. Die nächste Live-Sendung ist für Ende Juni geplant, der genaue Termin wird hier im Blog rechtzeitig veröffentlicht.

Stay tuned!

www.radio-webwelle.de

Quelle: PNP-Campus

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Buntes Programm bei doschauher.tv

Als ersten Gast im aufgeheizten doschauher.tv-Studio durfte das Moderatorenduo Rene Al-Abid und Richard Hoppart den Fotografen Johnny Diamond, begrüßen. Der junge Straubinger, der aktuell die Fotozsene gehörig aufmischt, gab interessante Einblicke in seine Arbeit, bei der ausgefallene Outfits und Requisiten eine große Rolle spielen. Einige seiner jüngsten Werke stellte der Fotokünstler dann auch live in der Sendung vor.

 

Außerdem nahmen Nicoló Orlich und Nicole Trojer von der Münchner Filmwerkstatt auf der Studiocouch Platz. Beide hatten Interessantes zum internationalen Filmfestival „Kaliber 35“ zu erzählen. Im Gepäck hatten sie außerdem einen Zusammenschnitt der eingereichten Filmclips vergangener Jahre, welcher die Anwesenden offensichtlich sehr beeindruckte. Für Amateurfilmer wurde außerdem der Wettbewerb KURZ&KNAPP Kinosportcup vorgestellt.

Im Rahmenprogramm bewegte sich vom journalistischen Einspieler, der das Thema Sicherheit von Smartphones behandelte und teils schockierenden Erkenntnissen lieferte, bis zu einem humorvollen Werbeclip, der die revolutionäre 2D-Brille anpries. Das Live-Team wurde, auf der Suche nach einem funktionierenden LTE-Netz, wieder einmal in die Wüste Niederbayerns geschickt und das Sidekick-Team um Moderator Daniel Eisenschink hatte wieder allerlei Obskures aus den Weiten des Internets gefischt und unterhielt das Publikum im World-Wide-Wohnzimmer mit Fake-Schwangerschaftstests und Vibratorengesang.

Für melodische Songs sorgte die Band "Take Off Your Shirts" aus Regensburg.

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Balsam für einen gesunden Geist und Körper

20140520-RadioWebWelleAlle Jahre wieder steht der Sommer überraschend vor der Tür... doch man passt kaum durch sie durch. Naja, ganz so schlimm ist es bei den meisten auch wieder nicht. Aber trotzdem hat sich über den Winter das ein oder andere Speckröllchen am Bauch verrirrt. Und nun wird es allmählich wirklich Zeit was zu ändern um in die Strandform zu kommen!

Eine neue gesunde Lebensweise ist ja oft Vorsatz fürs Neujahr, doch wie sieht es damit nach fünf Monaten aus? Ausreichend Sport und frisches, gesundes Essen reichen nicht immer aus. Deswegen greifen viele zu kleinen Tricks – Nahrungsergänzungsmittel, Schüsslersalze, Bachblüten. Doch Tabletten schlucken allein hilft nicht, um sein Gesamtwohlbefinden zu verbessern. Schließlich will man auch mal entspannen und sich was Gutes tun – dafür gibt es dann beispielsweise Massagen oder eine Klangschalentherapie, um nicht nur seinen Körper sondern auch den Geist zu verwöhnen.

Eine Ernährungsumstellung sollte auch gut geplant sein, schließlich muss sich der Körper langsam darauf vorbereiten, wofür dann zum Beispiel die sogenannte  "Detox-Methode" existiert.  Dies und viele weitere Einzelheiten erfährt man in „Balsam für einen gesunden Geist und Körper“ der aktuellen Sendung bei Radio Webwelle.

Also: www.radio-webwelle.de aufrufen und anhören oder als Podcast downloaden!

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Wieder illustre Gäste bei doschauher.tv

Am 15. Mai öffnet das Medienatelier der Technischen Hochschule Deggendorf erneut die Pforten für doschauher.tv - Deutschlands einziger studentischen Livesendung.

 

Das Moderatorenduo Rene Al-Abid und Richard Hoppart begrüßt dieses Mal unter anderem Johnny Diamond. Der Fotograf, den vor allem seine Experimentierfreudigkeit auszeichnet, hat sicher ein paar interessante Bilder im Reisegepäck. Außerdem nehmen Nicoló Orlich und Nicole Trojer auf der Studiocoach Platz. Die beiden sind bei der Münchner Filmwerkstatt tätig und können sicher einige Geheimnisse aus dem Filmbusiness ausplaudern. Für die musikalische Unterhaltung im Studio sorgt die Band „Take off your Shirt“ aus Regensburg.

Die Sendung der THD-Medientechniker ist ab 18:00 Uhr live im Medienatellier oder per kostenlosen Livestream unter www.doschauher.tv zu sehen.

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Internationalen Kongresses für „Advances in Applied Physics and Materials Science“ (APMAS 2014)

Die Arbeitsgruppe „Nanoanalytik“ unter Leitung von Prof. Benstetter wurde zu einem „Invited Talk“ im Rahmen des internationalen Kongresses für „Advances in Applied Physics and Materials Science“ (APMAS 2014) eingeladen.

 

Dieser fand heuer Ende April in Fethiye in der Türkei statt. Der Beitrag unter Federführung von Prof. Benstetter und den Doktoranden Alexander Hofer und Tobias Berthold stellte neue Ergebnisse der Deggendorfer auf dem Gebiet der Rastersondenmikroskopie vor. Gleichzeitig wurde Prof. Benstetter in das wissenschaftliche Komitee der Konferenz berufen und zum Leiter der ersten Sitzung bestellt.

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Bayern – Mia san mia

Trachten, Weißwürste und Bier – für dieses einzigartige und etwas skurrile Bild sind die Bayern vom „Land der aufgehenden Sonne“ bis in den tiefen Westen bekannt. Oktoberfest und Hofbräuhaus, das hört man in fernen Ländern. Aber damit kratzt man nur an der Oberfläche der bayerischen Kultur.

 

Radio WebWelle ist den einzigartigen bayrischen Brauchtümern wie „Schuabladdlen“, „Goaßlschnoizen“ und „Gstanzl-Gesang“ auf den Grund gegangen. Auch die besonderen Ess- und Trinkgewohnheiten werden in der neuesten Sendung nicht ausgelassen. Einerseits peppig, andererseits auch mit der nötigen Sachlichkeit werden außerdem Themen wie die legendäre Sagengestalt „Wolpertinger“ und die bayerische Vereinskultur unter die Lupe genommen.

Das inzwischen eingespielte Moderationsduo Andi Eichenseher und Julia Wagner begleiten wieder durch die musikalisch sehr abwechslungsreiche Sendung. Querfeldein geht es durch viele Genregruppen und alle Geschmäcker sollten somit bedient werden.

Das ganze gibts ab Dienstag, den 06.05.2014, wie immer pünktlich um 19.00 Uhr auf www.radio-webwelle.de als Stream sowie als Podcast zum anhören.

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Anders gedacht, anders gemacht – weg vom kulturellen Mainstream

Und wieder ist es mal so weit, am Dienstag dem 22.4 gibts eine neue Sendung von Radio WebWelle. Diesmal mit dem Thema „Anders gedacht, anders gemacht – weg vom kulturellen Mainstream.“

 

Die Moderatoren Andi Eichenseher und Julia Wagner führen uns durch die zweistündige Sendung, die unter anderem aufzeigt ob Museen und Theater noch Jugendkonform sind und ob Brettspiele in der heutigen digitalen Videospielzeit noch eine Existenzberechtigung haben.

Ausserdem wird der Musiker Julian Hobmeier vorgestellt, der in der heutigen popfixierten Musikwelt versucht, sich nur mit Instrumentalmusik zu etablieren. Wir haben auch beleuchtet, wie einfach oder schwer es ist, auf dem musikalischen Gebiet Fuß im Internet zu fassen. Ebenfalls musikalisch bleibt es bei alternativen Ausgehmöglichkeiten wie zum Beispiel LiveClubs und deren Kampf gegen die Austauschbarkeit von Livemusik.

Habt ihr die Begriffe "Poetry Slam" oder "Crowdfunding" schon einmal gehört? Falls nicht, seid ihr hier genau richtig, denn darauf wird auch eingegangen werden! Wie immer gibt es natürlich viel Musik und die Sendung steht selbstverständlich als Podcast zum Download unter www.radio-webwelle.de bereit.

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Die aktuelle Sendung - "Leben mit Behinderung"

Aufgepasst, eingeschaltet und zugehört! Heute gibt es wieder was auf die Ohren, Radio Webwelle ist wieder ON AIR. In der heutigen Sendung, vom 08.04.2014, bekommen Sie Einblicke wie das Leben mit einer Behinderung sein kann.

 

Gibt es vielleicht sogar Vorteile? Was sind die größten Nachteile? Und was beschäftigt Behinderte wirklich? Es erwarten euch wahrlich tolle Gespräche mit sehr außergewöhnlichen Menschen.

So klären wir beispielsweise, ob die Paralympics wirklich im Schatten der Olympische Spiele stehen oder welche besonderen Rechte Menschen mit Behinderung haben. Aber es erwarten euch natürlich nicht nur viele interessante Beiträge, sondern selbstverständlich auch ein toller Musikmix.

Durch die zweistündige Radiosendung führen euch wieder das Moderatorenpärchen Julia Wagner und Andreas Eichenseher.

Um 19 Uhr wie gewohnt unter www.radio-webwelle.de einschalten oder auch als Download verfügbar. Also schaltet wieder und seid dabei, denn um Theodor Fontane zu zitieren: "Ignorieren ist noch keine Toleranz".

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doschauher.tv startet neue Staffel

Zwei Monate Pause haben sich die Macher von doschauher.tv, dem studentischen Fernsehsender der Technischen Hochschule Deggendorf gegönnt, ehe nun der Start der neuen Staffel bevor steht.

 

An Deutschlands einziger studentischen TV-Livesendung arbeiten ausschließlich Medientechnikstudierende mit viel Engagement, Kreativität und nicht zuletzt sorgfältiger Planung.

Die erste Sendung dieses Sommersemesters kann man sich am 10. April ab 18 Uhr per kostenlosen Livestream auf www.doschauher.tv oder direkt im THD-Medienlabor anschauen. Drei Weitere folgen bis Semesterende.

In der ersten Folge begrüßt das neue Moderatorenduo in einem umgestalteten Studio Stephan Lehner, der als Pressesprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern tätig ist, sowie den schillernden Clubbesitzer Björn Andresen, der nur selten ein Blatt vor den Mund nimmt und deshalb im Passauer Raum regelmäßig für Schlagzeilen sorgt. Für die musikalische Unterhaltung im Studio sorgt die Rockband „Werewolf and Lumberjack“.

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Lehrveranstaltungs-Check im Internet

Auf der Plattform MeinProf.de können Studierende ihre Kurse bewerten. Dozenten sehen die Aussage-kraft kritisch - sie bevorzugen offizielle Evaluationen.

 

Kurz vor Beginn des Sommersemesters stellt sich vielen Studierenden wieder die Frage, welchen Kurs bei welchem Dozenten sie belegen sollen. Wer wissen möchte, ob Kommilitonen eine bestimmte Vorlesung oder ein Seminar empfehlen würden, kann sich auf MeinProf.de anmelden. Auf dieser Plattform können Studierende ihre Lehrveranstaltungen nach Kriterien wie Fairness, Material, Verständlichkeit und Spaß bewerten. Eine Eins ist dabei der schlechteste Wert, eine Fünf der beste.
Gegründet wurde MeinProf.de im Herbst 2005 von fünf Studenten der TU Berlin. Seither haben die Nutzer mehr als 436 000 Bewertungen für rund 109 000 Lehrveranstaltungen abgegeben. Den Dozenten gefiel es dabei nicht immer, dass sie nun von ihren Studierenden bewertet und teils auch heftig kritisiert wurden. Mehrfach wurde die Plattform verklagt - auch ein Professor der damaligen Fachhochschule Regensburg wehrte sich vor Gericht gegen die Über ihn veröffentlichten Beurteilungen. Die Richter am Landgericht Regensburg wiesen seine Klage jedoch ab - die Bewertungen auf MeinProf.de stellten eine zulässige Meinungsäußerung dar, urteilten sie. Der Großteil der Bewertungen sei ohnehin positiv, betont Projektleiterin Melanie Dreßl. „Die Kommentare zu den Lehrveranstaltungen enthalten oft konstruktive Kritik."

Bewertungen teils mehrere Jahre alt

Mit insgesamt 4237 abgegebenen Bewertungen liegt die Ostbayerische Technische Hochschule (0TH) Regensburg in Bayern auf Rang zwei. Zu den Top-Dozenten der Hochschule geöhrt MeinProf.de zufolge Prof. Dr. Markus Westner von der Fakultät Informatik und Mathematik. Die Studierenden loben unter anderem seinen Einsatz moderner Medien und das Übersichtliche Skript. „Natürlich freut man sich über eine positive Rückmeldung", sagt Westner. Die Bewertungen auf der Plattform müsse man aber mit Vorsicht betrachten. So ergebe sich sein guter Gesamtwert von 4,72 aus gerade einmal 17 Einzelbewertungen. Seine BWL-Vorlesung besuchten aber 350 bis 400 Studierende pro Semester. Besser geeignet, um Feedback von den Studierenden zu erhalten, seien die offiziellen Evaluationen der Lehrveranstaltungen an der Hochschule, findet Westner. „Hier ist der Rücklauf auch deutlich größer." Bei Problemen könnten sich Studierende zudem an die Fachschaft oder den Studiendekan werden - das sei sinnvoller, als seinem Ärger auf einer Onlineplattform Luft zu machen. „An den Hochschulen hat sich in den vergangenen zehn, 15 Jahren viel getan - es fragt sich, ob es da ein Ventil wie MeinProf.de noch braucht", sagt Westner.

Tatsachlich liegen bei vielen Lehrveranstaltungen die letzten Bewertungen teils schon Jahre zurück. Das hat auch Prof. Dr. Günter Kummetsteiner von der 0TH Amberg-Weiden festgestellt. Mit einem Durchschnittswert von 4,52 ist er laut MeinProf.de nicht nur der Top-Dozent der Hochschule, sondern bietet mit der Vorlesung „Produktionsmanagement und Logistik" auch den Top-Kurs an. Die letzte Bewertung für diese Lehrveranstaltung stammt aber aus dem Sommersemester 2009. „Hier ist keine Aktualität gegeben", findet Kummetsteiner. Zudem sei es problematisch, solche Bewertungen auf wenige Einzelmeinungen zu stützen. Für seine Logistik-Vorlesung wurden 15 Bewertungen abgegeben. Mehr Aussagekraft hatten die regelmäßig für alle Vorlesungen durchgeführten Lehr-Evaluationen an der Hochschule, so Kummetsteiner. „Da kommt durchaus auch kritisches Feedback, aber es handelt sich zumeist um konstruktive Vorschläge."

„Ein offenes Ohr für Studierende"

Für die Dozenten sei es wichtig, die Sichtweise der Studierenden kennenzulernen, um Verbesserungen daraus ableiten zu können, so der Professor. Bei einer Projektarbeit im Bereich Logistik im Sommersemester 2013 hatten Studierende im Evaluationsbogen angemerkt, dass die Vorlaufzeit zu knapp gewesen sei. Diesmal hat Kummetsteiner die Teilnehmer daher schon vor Semesterstart informiert, damit sie genug Zeit haben, sich eine Firma für die Projektarbeit zu suchen. „Man muss ein offenes Ohr für die Studierenden haben", findet auch Prof. Dr. Gerhard Krump von der Technischen Hochschule Deggendorf. Konstruktive Kritik nutze beiden Seiten. Evaluationen von Lehrveranstaltungen und direkte Gespräche mit Studierenden findet Krump aber besser als anonyme Bewertungen auf einer Online-Plattform. „Die Studierenden sind so frei, dass sie sagen, wenn etwas sie bedrückt", ist seine Erfahrung. Mit drei Lehrveranstaltungen führt Krump die Liste der Top-Kurse an der THD an. Die letzten Bewertungen stammen allerdings auch hier aus dem Sommersemester 2009. Bei Grundlagenvorlesungen wie Tontechnik, die sich Über die Jahre nur wenig verändern würden, hatten aber auch ältere Bewertungen noch eine gewisse Aussagekraft, findet Krump. Bei der Entscheidung für ein Wahlfach könnten die Bewertungen eine Hilfestellung für Studierende sein.
Quelle: www.meinprof.de
Autor: Louisa Knobloch

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Von Musen und Malern – Kunst und Kultur in Deggendorf

Am 25.03. kommen alle Freigeister und Weltoffene voll auf Ihre Kosten. Die neue Sendung auf www.radio-webwelle.de befasst sich mit den verschiedenen Ausprägungen von Kunst und Kultur in Deggendorf.

 

Die Szene ist vielfältig und beschränkt sich nicht nur auf Bilder und Skulpturen. Die Redakteure sind tief in die Materie eingestiegen und haben einiges Zusammengetragen: Nicht nur die Donaugartenschau und das Kulturviertel sind vertreten, auch die eher jugendkulturellen  Bereiche Musik, Skateboarding und Graffiti wurden untersucht. Was hört man heutzutage in Deggendorf?  Ist ein Skateboard nur ein Spielgerät oder kann man in den Deckmalereien auch Kunst erkennen? Sind Graffitis illegale Schmierereien oder kreativer Wertgewinn für die Oberfläche, auf der sie angebracht sind?

Die zweistündige Sendung, moderiert von Andreas Eichenseher und Julia Wagner, beschäftigt sich des Weiteren auch noch der Zugänglichmachung von Kunst. So waren unsere Redakteure auch zu Gast im Kulturzentrum „Spital Hengersberg“ und haben sich mit dem Deggendorfer Kunstverein auseinandergesetzt. All dies – untermalt mit kulturgetreuer Musik - gibt es ab 19 Uhr auf www.radio-webwelle.de.

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Neueste 3D-Scanner-Technik an der THD

Das 3D-Labor der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik an der Technischen Hochschule Deggendorf ist seit Kurzem mit zwei 3D-Scannern der neuesten Generation ausgestattet.

 

Laboringenieur Gerd Brändlein, der über langjährige 3D-Erfahrung verfügt, ist begeistert von der Qualität der neuen Geräte: „Verglichen mit unserem bisherigen System sind die neuen Scanner ein Quantensprung. Zum ersten Mal sind wir nun in der Lage auch unter schwierigeren Bedingungen sehr genaue 3D-Scans berührungsfrei auszuführen.“

Die neuen Geräte zeichnen sich durch eine sehr hohe Genauigkeit aus und sind dennoch sehr flexibel einsetzbar. Beide 3D-Scanner lassen sich frei mit der Hand führen und positionieren sich trotzdem selbst im Raum. Der Einsatzbereich reicht von der sehr genauen Vermessung kleiner technischer Objekte bis hin zu Ganzkörperscans. Bei ersten Praxistests in der Theatinerkirche in München konnten sowohl metallisch glänzende, als auch sehr dunkle, geschwärzte Oberflächen problemlos erfasst werden.

Die Farb-Scanner arbeiten ganz ohne den Einsatz spezieller Marker und bieten eine 3D-Genauigkeit von bis zu 30 Mikrometern bei einem Abstand von 100 cm und eine 3D-Auflösung von bis zu 100 Mikrometern. Beim Scannen wird auch die Farbinformation der Oberflächen als Textur mit 24 Bits pro Pixel und einer Auflösung von 1,3 Megapixel gespeichert. Die Ausgabe der gemessenen Daten erfolgt wahlweise in den Dateiformaten OBJ, PTX, STL, WRML, ASCII, AOP, CSV, PLY, oder E57.

Auch Prof. Joerg Maxzin, Leiter des 3D-Labors, freut sich über die Geräte: „Wir wollen die neuen 3D-Scanner sowohl in der Lehre, als auch in der Forschung einsetzen, aber auch Dienstleitungen für Interessenten aus der Region anbieten.“