Technische hochschule Deggendorf

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Bis zum Schuljahresende können sich Schulen noch bei der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum ersten virtuellen Workshop des MINT-Teams anmelden. Unter dem Motto „Jeder soll einmal programmiert haben“ startete die MINT-Förderung vergangenen Oktober mit dem dazugehörigen Workshop-Angebot, das jetzt kurzerhand in einer optimierten Variante per Videokonferenz angeboten wird. Von zuhause können Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse selbst eine Applikation für Smartphones programmieren. Angeleitet werden sie dabei von Studierenden der Hochschule.

Schülerinnen der Realschulen in Landau und Grafenau haben den Workshop im Rahmen der Girls’ Day Akademie als Erste getestet. Mit der Plattform AppInventor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sie selbst eine Android-fähige App entwickelt, gestaltet und direkt auf ihrem eigenen Handy getestet. Organisatorin Tanja Zellner zeigt sich vom virtuellen Format überzeugt: „Die Girls`Day Akademie ist ein tolles Programm für Schülerinnen, die sich so richtig in Technik und Naturwissenschaft versuchen wollen. Da hat unser 90-minütiges, virtuelles Workshop-Konzept hervorragend dazu gepasst." 
Aber nicht nur Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie können mit dem MIT AppInventor erstmalig programmieren, der Workshop wird für alle Schulkassen ab der achten Jahrgangsstufe in der Region durchgeführt. Interessierte Lehrkräfte können sich jetzt per Email unter mint@th-deg.de beim Team der MINT-Förderung melden. Laut Tanja Zellner braucht es lediglich einen Termin und die passende Ausstattung und schon kann es losgehen.
Damit der Workshop virtuell stattfinden kann, wurde das MINT-Team von Tourismusmanagement-Studentin, Celine Münz unterstützt. Gemeinsam haben sie das Programm für die Nutzung auf Microsoft-Teams fit gemacht. Als Tutorin freut sie sich, das erprobte Workshop-Konzept nun in der virtuellen Variante durchzuführen: „Wir Tutoren freuen uns auf viele Schülergruppen, die das Angebot noch in diesem Schuljahr wahrnehmen wollen. Der MIT AppInventor macht es möglich, eigene Apps spielerisch zu programmieren, ohne dass Vorkenntnisse und Grundlagen einer Programmiersprache vorausgesetzt werden.“ Inzwischen hat sich auch der Verband der MINT-Regionen der Körber-Stiftung für den Workshop als Best Practice Beispiel ausgesprochen.

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Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist momentan in aller Munde. Was steckt jedoch dahinter? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 29. Juni 2020 von 17 bis 19 Uhr ein Webinar für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, und Eltern an. Im Rahmen des Webinars stellen vier Professoren in Vorträgen die Facetten der KI vor. Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der THD die Möglichkeit, in sieben Semestern zu KI-Experten ausgebildet zu werden. Das Webinar stellt zudem den Studiengang vor und es gibt für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu KI und dem Studiengang zu stellen. Der Zugriff auf das Webinar ist unter https://www.th-deg.de/veranstaltungen-und-webinare möglich.

1. Vortrag: Facetten der Künstlichen Intelligenz - Bachelorstudiengang KI der TH Deggendorf deckt diese ab (Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Studiengangskoordinator)
Ein Smartphone versteht meine gesprochene Frage, führt mich auf kürzestem Weg zum Ziel, oder findet zu einem gemachten Foto das passende Foto aus seinem Fotospeicher. Dahinter steckt KI. KI erkennt in medizinischen Bildern krankes Gewebe so gut - bzw. teils besser - wie ein Arzt, unterstützt mit Servicerobotern in Altenheimen oder automatisiert in der Industrie die Produktion. All diese KI-Anwendungen und noch viel mehr werden in den Modulen des Bachelorstudiengangs KI an der THD gelehrt.

2. Vortrag: Maschinelles Lernen - Was steckt dahinter und wie funktioniert es? (Prof. Dr. Robert Hable)
Unternehmen, die wissen, was der Kunde bestellen wird - noch bevor es der Kunde selbst weiß; Polizisten, die im Voraus berechnen können, wann und wo (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein Verbrechen geschehen wird; Systeme, die den bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine erkennen: was noch vor wenigen Jahren Gegenstand von Science Fiction-Erzählungen war, wird nun Wirklichkeit. Grundlage all davon ist das Maschinelle Lernen. Aber was ist das genau und wie funktioniert es?

3. Vortrag: Wie funktioniert eine automatische Rechtschreibkorrektur? (Prof. Dr. Patrick Glauner)
Sprachverarbeitung (Natural Language Processing) ist ein Teilgebiet der KI und beschäftigt sich mit dem Analysieren, Verstehen und automatischen Verarbeiten von menschlicher Sprache, wie z.B. Text oder Audiosignalen. Wir werden im Rahmen des Vortrags erarbeiten, wie in wenigen Zeilen Code eine auf Statistik basierende Rechtschreibkorrektur implementiert werden kann.

4. Vortrag: Maschinelle Logik und menschliche Vernunft (Prof. Dr. Cezar Ionescu)
Computer können schneller und zuverlässiger als Menschen arithmetische Aufgaben lösen. Gilt das aber auch für komplexere mathematische Aufgaben, wie z.B. das Lösen von Gleichungen, das Aufstellen von Gleichungen oder gar das selbstständige Entwickeln mathematischer Modelle? Wir werden versuchen zu erklären, warum die unfehlbare Präzision der maschinellen Logik bei solchen Problemen einer schwächeren und flexibleren weichen muss.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Acht angehende Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben am Dienstag, 26. Mai ihre ersten Erkenntnisse für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Deggendorf präsentiert. Bis Anfang 2021 soll dieses entstehen. Ziel ist, anhand bisheriger Maßnahmen und neuer Analysen mögliche Handlungsfelder für eine verbesserte Klimabilanz festzulegen. 

Für die Studierenden ist die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ein Projekt über zwei Semester. Die ersten Vorarbeiten mit vielen Sitzungen per Videokonferenz sind getan. Vorgestern traf sich die Gruppe nun zum ersten Mal in diesem Semester persönlich und gleichzeitig mit Vertretern der Stadt Deggendorf. Ihre Ansprechpartner sind Renate Wasmeier, dritte Bürgermeisterin, Ulrike Watzek, Stadtbauamt, und Sandro Pfeiffer, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Eine IST-Analyse soll im nächsten Schritt die Basis des Klimaschutzkonzeptes bilden. Dafür werden sich die Studierenden mit Ulrike Watzek, die selbst an der THD studiert hat, weiter austauschen. Geplant ist auch, Kontakt zur Deggendorfer Fridays for Future Bewegung herzustellen und den Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Deggendorf in die weiteren Planungen einzubeziehen, wie Renate Wasmeier berichtet: „Das Klimaschutzkonzept soll umsetzbare Maßnahmen enthalten. An der Hochschule fühlen wir uns gut aufgehoben. Es sollen aber auch alle Interessensgruppen einbezogen werden. Wir freuen uns auf gute Ergebnisse.“ Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl begleiteten als wissenschaftliche Experten den Termin.

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Im persönlichen Gespräch mit Personalverantwortlichen konnten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am gestrigen Dienstag ihre Karrierechancen ausloten. Per Videokonferenz brachte das Team des Career Service die Beteiligten zum „Speed Recruiting 4.0“ zusammen.

Das virtuelle Event fand speziell für die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt. Studierende, die gerade ein Praktikum, eine Stelle für ihre Bachelor- oder Masterarbeit oder auch schon eine Stelle für den Berufseinstieg suchen, konnten so auch in Corona-Zeiten potentielle Arbeitgeber persönlich kennenlernen und ihre Fragen stellen. Am Speed Recruiting nahmen Vertreter der Firmen ifb Eigenschenk, MAX STREICHER, Deutsche Bahn, COPLAN, Schleich & Haberl Holding und Lindner teil. In 15-minütigem Rhythmus standen sie den Studierenden Rede und Antwort. Sogar ein virtueller Rundgang über das Gelände der ifb Eigenschenk bekamen sie geboten. Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Personaler in einer Sache einig sind: trotz der aktuellen Situation ermutigen sie die Studierenden proaktiv zu sein und ihre Bewerbungen einzureichen.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch.

Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

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Der Ausbau des Themas Künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mit Riesenschritten weitergehen. Heute gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerbs Bayern bekannt. Insgesamt waren 50 Professuren ausgeschrieben, drei davon gehen nun nach Deggendorf.

Große Freude an der THD. „Mit den drei neuen KI-Professuren für die Bereiche Pflege, Geoinformatik und Cyber Security liegt die digitale Transformationsstrategie der Hochschule weiter voll auf Kurs“, berichtet ein spürbar gut gelaunter THD-Präsident, Prof. Dr. Peter Sperber. Und auch der für Forschung verantwortliche Vize-Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Grzemba, ist stolz auf das Erreichte: „50 Professuren wurden im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs vergeben, mit dreien für die THD liegen wir über dem Schnitt – man traut uns also einiges zu, im Ministerium.“ Schon während der Ausschreibung des Wettbewerbs betonte Sibler, dass die KI in Zukunft allgegenwärtig sein werde und dass die Hochschulen „entscheidende Wegbereiter“ seien. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab. „Wir sind Staatsminister Sibler und der Expertenkommission sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in die THD legen“, betont Sperber. Dieses Vertrauen werde man versuchen mit vielen nützlichen Forschungsergebnissen zurückzugeben.

KI in der Pflege

Bei der Professur „Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege“ geht es darum, Daten aus verschiedenen Quellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Handlungsvorschläge für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegebedürftige zu übersetzen. Auch der Gesundheitszustand soll in gewissem Rahmen vorhergesagt werden können. Die Professur und deren Forschungsergebnisse werden in die bereits erfolgreichen Projekte „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau und „Dein Haus 4.0“ an der THD eingebettet. Unter der Federführung der Friedrich-Alexander-Universiät Erlangen-Nürnberg besteht bei diesem Projekt eine Zusammenarbeit auch mit anderen Hochschulen. Verbundthemen sind das digitale Krankheitsmanagement, die personalisierte Diagnostik sowie die damit zusammenhängende Therapie und Versorgung.

KI und Smarte Regionen

Um die Nutzung von Geodaten geht es bei der Professur „Big Geospatial Data and Spatial AI“. Der sogenannte Smart City Ansatz, also das Konzept, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, soll mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz auf den ländlichen Raum übertragen werden. Die Professur ist an der Fakultät für Angewandte Informatik der THD angesiedelt und direkt mit dem KI-Knotenpunkt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Würzburg-Schweinfurt verzahnt. Ebenfalls im Boot ist die HAW Augsburg.

KI in der Datensicherheit

Mit dieser Professur wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen durch KI-befähigte Sicherheitsmechanismen geleistet. Aufgrund ansteigender Komplexität dieser Systeme ergibt sich der Bedarf an Methoden zum intelligenten Testen von Maßnahmen der IT-Sicherheit, sowie zur effizienten Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen. Die Professur ist ebenfalls der Fakultät Angewandte Informatik zugeordnet und eng an das Institut ProtectIT der THD angebunden. Sie ist außerdem Teil des parallelen Antrags KI Campus Ostbayern des Verbunds der ostbayerischen Hochschulen, TRIO. Der KI Campus Ostbayern etabliert eine Kooperation, die den fachlichen Austausch und die Einbindung in das bayerische KI-Netzwerk sicherstellt und damit dessen Wirkung in die gesamte ostbayerische Region hinein gewährleistet.

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Die Corona-Pandemie wirkt sich spürbar auf das Sommersemester 2020 aus: Der Vorlesungsbetrieb musste coronabedingt zunächst rein digital starten. Wie sind die Hochschulen dafür gerüstet?

Das Engagement und der Einsatz der Hochschulfamilie sind überwältigend! Das habe ich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Besuchen an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen und Kunsthochschulen quer durch ganz Bayern spüren können. Überall werden praktikable und pragmatische Lösungen gefunden. In vielen Gesprächen wurde mir signalisiert, dass alle Beteiligten fest entschlossen sind, den Lehrbetrieb so gut es geht zu ermöglichen. Dass das die Hochschulen vor unglaubliche Anstrengungen stellt und für sie einen großen Kraftakt darstellt, ist völlig klar. Ich denke aber, man kann sagen: Das Semester ist gut angelaufen.

Schon Wochen vor dem regulären Vorlesungsbeginn haben alle zusammengeholfen und konsequent daran gearbeitet, die digitalen Angebote auszuweiten. Das ist eine beispiellose Gemeinschaftsleistung! Unsere Studentinnen und Studenten können auch im Sommersemester 2020 in ihrem Studium weiterkommen. Auch wenn klar ist, dass es kein perfektes Semester wird: Ich bin überzeugt, dass es ein gutes wird! Ich will größtmögliche Verlässlichkeit und Chancengleichheit gewährleisten – bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit. Es sollen keine Nachteile für unsere Studentinnen und Studenten entstehen.

Und wie sieht es nach Corona aus: Wird das digitale Semester die Lehre langfristig verändern?

Nach dem Sommersemester werde ich gemeinsam mit der Hochschulfamilie eine Reflexionsrunde starten, um Bilanz zu ziehen: Welche neuen Möglichkeiten haben sich ergeben? Was hat bei der digitalen Lehre gut geklappt? An welchen Schrauben müssen wir noch drehen und wo stoßen wir an Grenzen? Auch wenn sich viele Online-Angebote sicher dauerhaft durchsetzen werden, gehen einem die persönlichen Begegnungen, der unmittelbare Austausch auf dem Campus und im Hörsaal und Präsenzangebote zum Studium und zum Hochschulalltag doch ab.

Aber mit Blick auf die Chancen erwarte ich mir durchaus einen kräftigen digitalen Schub für unsere Hochschulen!

Nicht nur die Lehre hat sich vom Campus ins Homeoffice verlagert, auch der Vorlesungszeitraum hat sich verschoben. Wie sehen die Regelungen im Einzelnen aus?

Jetzt wird es etwas technisch: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Technischen Hochschulen, den Kunsthochschulen und den Universitäten hat der Vorlesungsbetrieb am 20. April 2020 begonnen. Das Ende der Vorlesungszeit an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen fällt auf den 7. August 2020. Die Vorlesungszeit kann von den Universitäten um bis zu zwei Wochen verkürzt werden, von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und den Technischen Hochschulen um bis zu vier Wochen. Für die Kunsthochschulen gelten eigene Vorgaben für die Verkürzung der Vorlesungszeit.

Voraussetzung für eine Verkürzung durch die jeweilige Hochschule ist, dass der für das Semester vorgesehene Unterrichtsstoff in der Vorlesungszeit mit entsprechend verdichteter Stundenzahl oder auf andere Weise unter Beachtung der Studierbarkeit angeboten wird. Jede Hochschule kann das für sich passgenau regeln.

Das Sommersemester endet – wie üblich – mit dem 30. September.

Welche Konsequenzen hat der Ausfall von Präsenzveranstaltungen auf Prüfungen?

Bei Prüfungen im Sommersemester 2020 bemühen sich unsere Hochschulen darum, für ihre Studentinnen und Studenten praktikable Formate zu finden. Mein Rat ist, diese Angebote auch anzunehmen. Die hochschulischen Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt werden, zählen.

Was mir dabei wichtig ist: Wem das nicht möglich ist, dem dürfen keine Nachteile aufgrund prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen sowie der Regelstudienzeit entstehen. Wir arbeiten deshalb unter Hochdruck an einer Regelung, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeiten-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern.

Nicht ganz unwichtig ist ja auch die Frage nach dem BAföG. Welche Folgen ergeben sich aus der Verschiebung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020?

Bei der Verschiebung des Vorlesungsbeginns war mir extrem wichtig, für unsere Studentinnen und Studenten, die BAföG bekommen, eine schnelle Lösung zu finden. Deshalb habe ich mich sofort an meine Amtskollegin im Bund gewandt. Kurz darauf, am 12. März, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, dass pandemiebedingte kurzfristige Schließungen von Ausbildungsstätten und die Verlängerungen von vorlesungsfreien Zeiten förderungsrechtlich unschädlich sind. Das freut mich natürlich sehr.

Ist die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen noch in diesem Sommersemester denkbar?

Eine Öffnung der Hochschulen und ein üblicher Lehrbetrieb noch in diesem Sommersemester erscheinen mir aktuell eher unwahrscheinlich. Aber wir müssen die Entwicklung der Infektionszahlen aufmerksam beobachten und entsprechend auf Sicht fahren.

Übrigens: Bestimmte Praxisveranstaltungen sind an den Hochschulen seit dem 27. April – im Einzelfall – unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.

So dürfen zum Beispiel an den Kunsthochschulen auf der Grundlage eines mit dem Gesundheitsministeriums abgestimmten Hygienekonzepts Studentinnen und Studenten wieder die Hochschulräume nutzen, um zu üben, musikalischen Unterricht zu erhalten oder in Studienwerkstätten und Technikräumen zu arbeiten. Selbstverständlich müssen dabei alle allgemeinen Vorgaben und Empfehlungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz eingehalten werden. Denn nach wie vor gilt: Der Schutz der Gesundheit geht vor.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf das Wintersemester 2020/2021: Wird sich auch der Beginn der Vorlesungszeit verschieben?

Darüber beraten derzeit die Länder auf Ebene der Kultusministerkonferenz. Dabei sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, z. B. die Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Studiengänge.

Was übrigens bald beschlossen werden soll: Der Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge wird für das Wintersemester 2020/2021 der 20. August sein. Damit haben Abiturientinnen und Abiturienten trotz der Verschiebung der Abiturprüfungen noch genug Zeit, um sich zu bewerben. Für die Immatrikulation in nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge gilt weiterhin die Einschreibung vor Beginn des Wintersemesters.

Welche Überlegungen gibt es, um Studentinnen und Studenten bei der Kinderbetreuung noch besser zu entlasten?

Es war mir persönlich ein großes Anliegen, hier vor allem alleinerziehenden Studentinnen und Studenten unter die Arme zu greifen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam dieser Zielgruppe ermöglichen konnten, die Kindernotbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Was ist ihr abschließender Wunsch für dieses Semester?

Was sonst als: Bleiben Sie gesund! Und blicken Sie zuversichtlich nach vorne und nutzen Sie die Chancen, die Ihnen trotz aller Herausforderungen dieses Semester bietet!

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Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, in sieben Semestern zu Experten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgebildet zu werden. Hierfür bietet die THD seit letztem Jahr einen der weltweit ersten Bachelor-Studiengänge in KI an.

„Künstliche Intelligenz”, so Prof. Dr. Patrick Glauner, „ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren.” Bisher gebe es jedoch nur wenige KI-Experten auf dem Markt. Diese seien in der Industrie sehr gefragt, denn Unternehmen aus allen Branchen benötigen mittelfristig KI um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Studiengang sei sehr praxisorientiert ausgelegt. Beispielsweise bauen sich die Studierenden im Modul „Bildverstehen” ihre eigenen Roboter. Diese erlernen dann beispielsweise mit Hilfe des sogenannten „Deep Learning” aus Kameradaten, wie sie selbstständig eine Strecke von A nach B zurücklegen und Hindernissen ausweichen können. „Dabei erleben die Studierenden direkt, wie sich die Grundlagen aus den Vorlesungen in der Praxis verhalten.”, berichtet Glauner.

Der Studiengang enthalte über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung in diesem Bereich vermitteln. Neben dem Modul „Bildverstehen” gibt es unter anderem die Module „Maschinelles Lernen”, „Sprachverarbeitung”, „Big Data” oder „Computational Logic”. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz: „Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die wir passende Bausteine anbieten”, so Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Koordinator des Studiengangs KI. Der Studiengang enthält zudem ein Indurtrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeisam mit Industriepartnern durchgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer der THD-Partnerhochschulen durchzuführen.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffeligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums werden ebenfalls Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Seit Anfang Mai ist der neue ZEIT Studienführer 2020/2021 mit Ergebnissen des CHE Hochschulrankings erhältlich. Auch Studiengänge der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurden wieder von Studierenden bewertet. Neueste Ergebnisse gibt es in den Fächern BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftspsychologie.

Besonders die Ergebnisse zum Fach Wirtschaftspsychologie dürften interessant sein. Sie wurden in diesem Jahr erstmals im CHE Hochschulranking erhoben. An der THD bewerteten die Studierenden die Bibliotheksausstattung und die Unterstützung für ein Auslandsstudium in diesem Fach sehr gut. Aber auch in allen anderen Kategorien und Studiengängen kann sich die THD sehen lassen. In der aktuellen Ausgabe des Zeit Studienführers und auf Zeit online sind außerdem frühere Ergebnisse in den Fächern Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Pflegewissenschaft, Technische Physik und Umweltingenieurwesen zu finden. Der ZEIT Studienführer ist ein beliebtes Begleitmedium rund um die Studienwahl. Von der Wahl des passenden Fachs über die Bewerbungsphase bis hin zum Studienbeginn findet man viele Informationen für einen erfolgreichen Start in die Zukunft.

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Der lang erwartete roboterbasierte Röntgen-Computertomograph „RoboCT“ wurde heute am Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angeliefert. Nachdem die zur Abschirmung der Röntgenstrahlung benötigte Strahlenschutzkabine fertiggestellt wurde, kann nun die finale Installation dieses Hightech-Systems erfolgen. Dieses wurde durch die Firma MAX STREICHER entwickelt und wird nun in Plattling aufgebaut.

Der in seiner Größe einzigartige Röntgen-Computertomograph erlaubt eine schnelle und präzise Prüfung großer Bauteile bis hin zu ganzen PKW-Karosserien, wofür gängige Methoden bisher fehlten. Nun können am Standort Plattling unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller zeitsparend große Teile aus dem Fahrzeug- und Anlagenbaubau und der Luftfahrt zur Qualitätssicherung untersucht werden. Im ersten Schritt können Auffälligkeiten in der Struktur der Karosserie mit einem 3D-Laserscanner festgestellt werden. Anschließend kann der roboterbasierte Tomograph gezielt und automatisiert einen Scan durchführen, damit innenliegende Materialstrukturen analysiert werden können.

Die Neuheit der RoboCT besteht darin, dass die Röntgenkomponenten mittels großer Industrieroboter bewegt werden. Während eines automatischen Prozessablaufs können Bauteile in wenigen Sekunden oder Minuten geprüft werden. Aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die Roboterarme können spezifische Scanbahnen realisiert werden, wodurch die Bildqualität gerade bei geometrisch komplexen Bauteilen und schwer durchstrahlbaren Bereichen signifikant erhöht werden kann. Um die Forscher beim Bedienen des Systems zu unterstützen, sollen baldmöglich maschinelle Lernverfahren eingesetzt werden, so dass der Tomograph die optimalen Scanparameter für die jeweilige Messaufgabe selbstständig auswählt. In Zukunft sollen weitere Messmodalitäten, wie Ultraschall- oder Terahertz-Systeme, den roboterbasierten Tomograph zu einer multimodalen Digitalisierungszelle erweitern und gleichzeitig das Leistungsspektrum des Forschungszentrums Moderne Mobilität erhöhen.

Für den Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling Hans Schmalhofer ist es ein hoch erfreulicher Tag für Plattling, der die Stadt nun tatsächlich zum Forschungsstandort macht: „Der Stadtrat hat sich ja im Jahr 2017 einstimmig für die Ansiedlung des Technologietransferzentrums der THD im Plattlinger Nordpark entschieden. Mit dem Robo-Computertomographen System wird nun das Herzstück dieser Einrichtung in Plattling installiert und zeigt uns gleichzeitig, dass wir mit der Fertigstellung unserer Forschungshalle in den Endzügen liegen. Wir können stolz sein, eine derartige Einrichtung, die sich im Besonderen mit dem Zukunftsthema Moderne Mobilität beschäftigt, in unserem Stadtgebiet zu haben."

Mit der RoboCT stehen Industriepartnern in der Region nun insgesamt 5 unterschiedliche Tomographen für die Analyse von Materialstrukturen und Qualitätskontrollen von Bauteilen zur Verfügung. Voraussichtlich im Juni erfolgt die Inbetriebnahme. Dann können die Forschungsarbeiten am TC Plattling gestartet werden.

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Nach der Produktion von COVID-19 Schutzvisieren im 3D-Druck bzw. Spritzgussverfahren für den professionellen medizinischen Bereich, kommt jetzt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch die Stoffmaske für jedermann. Und jede Frau. Wenn auch nicht in Eigenproduktion. Ein Liebesbekenntnis in Zeiten von Corona soll es trotzdem sein.

Als eine der ersten Hochschulen in Bayern hat die THD Schutzmasken für ihre Studierenden und Mitarbeiter besorgt. Diese fanden in den beiden letzten Wochen reißenden Absatz. Und das, obwohl das Sommersemester bislang ausschließlich digital abgelaufen ist. Ab Dienstag, 12. Mai, können THD-Stoffmasken nun von allen Bürgerinnen und Bürgern auf dem Campus erworben werden. Der Verkaufsstand befindet sich in der kleinen Holzhütte unmittelbar vor der Hauptmensa. Die Masken werden zum Selbstkostenpreis verkauft. Auch wenn es die Corona-Schützer inzwischen quasi fast überall gibt, so sind speziell die Masken der THD doch eine Art Liebesbekenntnis der Hochschule an die Stadt und umgekehrt, der Menschen an die Hochschule. Schließlich steht darauf zu lesen: I love THD. In diesem Sinne.

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Das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ der Technischen Hochschule Deggendorf hat dem BRK Pflegeheim in Roding ein digitales Bewegungsprogramm zur Verfügung gestellt, mit dem die Bewohner des Pflegeheims dort seit kurzem trainieren und das von ihnen sehr positiv angenommen wird.

Ausgestattet mit Bildschirm und Bewegungssensoren bietet die Software MindMotion über 20 Aktivitäten zum sanften Trainieren des Körpers. Ob Übungen für die Hand, Arme, Schultern oder Beine – das Programm hilft Senioren, aber auch in der Reha und Physiotherapie dabei, Bewegungen zu trainieren. Die Aktionen sind unterhaltsam gestaltet und sorgen so neben dem interaktiven Training für eine Menge Spaß. Die Anwendung gibt direktes Feedback für den Benutzer am Bildschirm und motiviert, sich beim nächsten Versuch im angezeigten Endergebnis zu steigern. MindMotion sichert zugleich die Daten für Therapeuten und Pfleger. So lassen sich Zeit und Schwierigkeitsgrad der Übungen individuell anpassen und eine Leistungsstatistik erstellen.

DeinHaus 4.0 hat MindMotion zu Testzwecken von der Firma MindMaze geliehen bekommen. In Zukunft soll es durch diese Zusammenarbeit zum Beispiel möglich werden, dass Physio- und Ergotherapeuten über Fernschulung Patienten therapieren. Der Fortschritt kann direkt über die Software ausgelesen werden und Therapeut und Patient müssen sich nicht mehr zwingend im selben Raum befinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der Bewegungstherapie. Die Bewohner des Rodinger BRK-Pflegeheimes sind in jedem Fall so begeistert, dass sie die MindMotion schon gar nicht mehr hergeben wollen. Sie sind fleißig am Trainieren und genießen die Abwechslung im derzeit eingeschränkten Alltag.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wird zu einem der ersten Standorte in Deutschland, an welchem ein Pflege-Abschluss mit einem Studium erworben werden kann. Für die berufliche Pflege ist dies ebenso ein historischer Meilenstein wie für die Fakultät der Angewandten Gesundheitswissenschaften an der THD. Zeitgleich führt uns die Corona-Krise schonungslos vor Augen, wie existenziell hervorragende Medizin und Pflege für unsere Gesellschaft sind. Mit dem staatlichen Examen Bachelor of Science ist erstmals eine Zulassung zu allen Pflegeberufen als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann gegeben.

Bisher war der staatliche Abschluss mit dem Erwerb der Berufszulassung alleine den Berufsfachschulen in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen vorbehalten. Mit Einführung des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs wird neben der inhaltlichen Umsetzung auch die Koordination der Praxiseinsätze mit der Lehre komplett in die Hände der Hochschulen gelegt. Anders aber als an den spezialisierten Berufsfachschulen sind während der hochschulischen Ausbildung verschiedenartige Praxiseinsätze möglich. Also in der Kinder- und Erwachsenenkrankenpflege, in der Altenpflege oder auch in der Pflege von gehandicapten Menschen.

Zum vertieften Erwerb praktischer Fähigkeiten hat die THD bereits ein Pflegelabor eingerichtet. Dort können die Studierenden zur besseren Vorbereitung auf die Praxis viele Handlungen einüben, bevor sie mit echten Menschen arbeiten. Der berühmte Praxisschock dürfte damit ausbleiben. Mit der Übernahme von Praxisbegleitung und Abnahme der staatlichen praktischen Prüfung durch die Hochschulen wird eine weitere Neuerung Einzug halten. Zukünftig werden zum ersten Mal in der Geschichte der Pflege in Deutschland zusätzlich zu den beruflichen Qualifizierten auch primär wissenschaftlich ausgebildete Pflegepersonen eine systematisch bildungsbezogene Verantwortung für die Versorgung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit übernehmen. „Durch die starke Verzahnung von hochschulischer Lehre und praktischer Ausbildung werden wir enorme Impulse für die weitere Entwicklung der Pflegequalität sowie für die Attraktivität des Pflegeberufs geben können“, ist sich der designierte Studiengangskoordinator und passionierte Intensivpfleger Prof. Dr. Christian Rester sicher. „Das ist mein bisher größter beruflicher Schritt“, sagt Rester. Er verbinde damit ein großes Stück seines Lebenswerks.

Das „Netzwerk Pflege Ostbayern“, in dem Verantwortliche Pflegedirektoren und Pflegedienstleitungen aus ganz Ostbayern vertreten sind, steht für eine ausgewiesene Verzahnung von Theorie und Praxis. Das Netzwerk wurde vor fünf Jahren von Rester ins Leben gerufen und soll zukünftig als fachlicher Rat über die Qualitätsentwicklung im Aufbau des Studiengangs wachen. Christine Windorfer, Mitglied der Pflegedirektion am Bezirksklinikum Mainkofen sieht für die Pflegeausildung eine „rießengroße Chance, die umso besser gelingen kann, je mehr bereits bestehende Expertise der Pflegepraxis in die Entwicklungen integriert wird!“ Die erst kürzlich designierte Dekanin der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Agnes Nocon, sieht mit der Einrichtung des Studiengangs „eine große Verantwortung, die wir als junges und dynamisches Team meistern werden.“ Dazu sei aber auch die optimale Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen unerlässlich.

Die THD bietet für alle Interessierten Informationsveranstaltungen in Form von Webinaren an. Alle vier Webinare am 28. Mai, 10., 25. und 30 Juni beginnen um 14 Uhr. Weitere Informationen zum Studiengang stehen auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/pf-b. Die Anmeldung zum Studiengang ist ab sofort über das Primuss-Portal der Hochschule möglich.

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Die Promotion, die für ihn die beste Entscheidung seines beruflichen Lebens war, sowie der Rat seiner Freunde führten Prof. Dr. Thomas Meier an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Als Professor für Controlling und Rechnungswesen an der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften (School of Management) kann er seine Erfahrungen aus der Wirtschaft und internationalen Märkten perfekt einbringen.

Er selbst beschreibt sich als schwer aus der Ruhe zu bringen und pflichtbewusst. Abgehärtet hat Prof. Meier bereits sein Berufseinstieg, ein Praktikum in London, das er im Finanzsektor während der Anschläge von 9/11 absolvierte. Der dadurch verursachte Schockzustand und gleichzeitig turbulente Handel an den internationalen Finanzmärkten bildeten einen starken Kontrast zu seinem späteren Forschungsaufenthalt an der La Trobe University in Melbourne / Australien. In Down-Under erkundete Meier nicht nur das Land auf zahlreichen Reisen, sondern knüpfte viele gute Freundschaften. Seine Zeit dort steht stellvertretend für alles was ihm besonders am Herzen liegt: internationale Erfahrungen und Freundschaften.

Das Sammeln internationaler Erfahrungen und das damit verbundene (Kennen-)lernen sowohl von neuem Wissen und fremden Ländern, besonders bezogen auf Menschen, treiben Thomas Meier an. Durch diese Erlebnisse lernt man nicht nur andere Kulturen, sondern auch sich selbst besser kennen, sagt er. Sein größtes Hobby ist daher auch das Reisen. Nach seiner Tätigkeit als Leiter Finanzen und Controlling im Werk Neunburg vorm Wald der Lorenz Bahlsen Snack- World wechselte er zur Nachtmann Gruppe, wo er zuletzt drei Jahre als Geschäftsführer tätig war. Die Arbeit dort hat ihn durch die internationale Aufstellung der Nachtmann Gruppe und den damit verbundenen interkulturellen Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Australien, Japan, China, Frankreich, England und den USA besonders positiv geprägt.

Neben Reisen und internationalen Erfahrungen spielen Freundschaften die größte Rolle im Leben von Thomas Meier. Außerdem liegt ihm soziales Engagement am Herzen, etwa durch seine langjährige Mitgliedschaft im Round Table Weiden. Für den leidgeprüften Fan des 1. FC Nürnberg ist besonders das Meditieren ein guter Ausgleich um den Kopf frei zu bekommen. Wenn er die Zeit dazu findet, dann ist er entweder beim Angeln oder Segeln anzutreffen.

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Einige Hochschulen hatten kürzlich mit der 3D-Druck Produktion von Corona Faceshields auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit den Technologie Campus Cham, Spiegelau und Parsberg. Jetzt ist die THD noch einen Schritt weitergegangen und in die Serienproduktion eingestiegen. Möglich war das vor allem durch den Bau einer passenden Spritzgussform im Anwendungslabor Industrie 4.0 unter Leitung von Prof. Dr. Ludwig Gansauge in Zusammenarbeit mit der Fakultät Maschinenbau.

Der 3D-Druck von Schutzschildhalterungen für die COVID-19 Prävention war als Erste Hilfe eine ausgezeichnete Aktion aller Beteiligten. Jedoch, die Anfragen systemrelevanter Einrichtungen aus ganz Niederbayern überstiegen die 3D-Druck-Möglichkeiten der THD bei weitem. Wenn es darum geht, große Stückzahlen schnell und mit niedrigen Kosten zu produzieren, ist ein Serienproduktionsverfahren unverzichtbar. Deshalb hat man sich an der Hochschule Anfang April entschieden, die beiden Fakultäten »Naturwissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen«  sowie »Maschinenbau« im Industrie 4.0 Labor ins Boot zu holen. Die Methodik des vorangegangen 3D-Drucks konnte als ideale Voraussetzung für den weiteren Entwicklungsprozess genutzt werden. In kürzester Zeit wurden die ersten Schritte in Richtung Serienproduktion realisiert. Jetzt, nur knapp vier Wochen später, ist diese an der THD angelaufen. „Wir können alle 20 Sekunden eine Halterung produzieren“, berichtet Prof. Gansauge und ergänzt: „Beim 3D-Druck kommt man je nach Gerät auf etwa 5 bis maximal 50 Stück – am Tag!“ Auch die 3D-Druckkosten seien materialbedingt etwa um den Faktor 25 höher. Auf einer Spritzguss-Serienmaschine liegen diese nur bei einem Bruchteil.

Für den Mai ist eine von freiwilligen studentischen Helfern gestützte Produktion von ca. 10.000 Einheiten geplant. 2.000 Einheiten hat das THD-Team bereits in den letzten drei Tagen hergestellt, verpackt und an die ersten Abnehmer versandt. Das sind vor allem Krankenhäuser, Hausärzte und andere systemrelevante Einrichtungen. Produziert wird übrigens aus lebensmittelechtem Kunststoff. Der Verkauf erfolgt zum reinen Selbstkostenpreis. Die Materialien für das Serienwerkzeug wurden von der Firma Strack Norma GmbH CoKG in Lüdenscheid gestiftet. Die THD möchte mit diesem Projekt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zeigen.

Mit dem Gesichtsschild, das auch für Brillenträger geeignet ist, werden zusätzlich die Augen geschützt. Man kann die Gummizüge wechseln und das gesamte Visier kann desinfiziert und gegebenenfalls getauscht werden. Ferner bietet es den Vorteil, die Mimik des Trägers besser erkennen zu können. Für Ärzte und Pflegekräfte ist das im Umgang mit Patienten wichtig. Selbstverständlich lässt sich das Faceshield auch mit einem Mund- und Nasenschutz kombinieren.

Es ist klar, dass die Hochschule so eine Produktion nicht einfach aus dem Ärmel schütteln kann. Zunächst musste ein passendes Werkzeug, also eine Spritzgussform entworfen und gebaut werden. „Das“, so Prof. Gansauge, „hat unser Laborteam unter Leitung und Mitarbeit von Manfred Dengler binnen zwei Wochen in Eigenleistung erledigt.“ Die notwendige Simulation und Unterstützung der Werkzeugauslegung habe das Kunststoffinstitut Lüdenscheid kostenlos durchgeführt. Parallel zur Produktion organisiert der THD-Master-Studiengang »Technologiemanagement« im Rahmen einer Fallstudie Kundenbedarfe, Produktion, Montage, Logistik und Zertifizierung. Die gesamte Projektkoordination fand aufgrund der Corona-Kontakteinschränkugen digital in vielen Teammeetings statt. Förderungen und Unterstützung jeglicher Art werden aber nach wie vor gesucht, um weitere Projekte realisieren zu können.

Für Prof. Gansauge und sein Team ist dieses Projekt nicht nur gelebte Verantwortung, sondern auch ein Experiment unter Livebedingungen. „Es hat sich gezeigt, dass der 3D-Druck zu Beginn nahezu unverzichtbar ist und auch eine sehr gute Unterstützung für den Werkzeug- und Formenbau darstellt. Aber dieser erweist sich am Ende noch immer als die sinnvollste Serienlösung.“

Natürlich ist diese Vorgehensweise auch auf viele andere Problemstellungen der Industrie übertragbar. „Die vielen ungenannten, höchst engagierten 3D-Druck-Kollegen, unser Industrie 4.0 Labor und die Maschinenbauer haben zusammen eindrucksvoll gezeigt, dass die THD in vielen Bereichen ein kompetenter, zuverlässiger und effektiver Partner für Wirtschaft und Bevölkerung sind.“ Gerade im Wettbewerb mit China und unter dem Eindruck fragiler Logistikketten sei es für die deutsche Wirtschaft wichtig, zu erkennen, dass eine leistungsfähige Unikatfertigung einen unermesslichen Wert für unsere Gesellschaft hat.

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Zum Schutz des Hochschulpersonals vor einer Ansteckung mit Corona/COVID-19 während des Dienstbetriebs bemüht sich die Hochschule derzeit um Ausrüstung für alle Professorinnen und Professoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Initiative von Prof. Dr. Bösnecker hat die Hochschule bereits eine Spende von 1000 einfachen Mund-/Naseabdeckungen erhalten. Zur Verfügung gestellt hat diese die Firma Rhein-Köster. Prof. Dr. Bösnecker arbeitet mit der Rhein-Köster GmbH im Bereich automatisierte Fertigung und Integration einer neuartigen Sensorik zusammen.

„Wir streben hier eine Kooperation mit China an, wobei sich die Möglichkeit ergeben hat, Masken zu bekommen. Die Chance haben wir ergriffen“, sagt Bösnecker. Von der Hochschule wurden zusätzlich weitere einfache Abdeckungen, aber auch Masken der Schutzklasse FFP-2 bestellt. Auch sollen in den Bereichen mit Publikumsverkehr zum Schutz Plexiglasscheiben aufgestellt werden.

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Das International Maglev Board legt eine aktuelle Studie vor, in der sie sich eingehend mit dem Thema Feinstaubemissionen bei Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsysteme im Vergleich zu Magnetschnellbahnsystemen beschäftigt. „Im Jahr 2018 emittierte beispielsweise ein ICE Hochgeschwindigkeitszug der Baureihen 1 bis 4 pro Jahr durchschnittlich mindestens zwischen 1,6 und 4,9 Tonnen Feinstaub“ so Johannes Klühspies, Professor für Verkehrsträgermanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). „Pro Kilometer ICE-Laufleistung entstehen etwa 3 bis 10 Gramm Feinstaubpartikel“, so Klühspies weiter.

Bei Bahnhofseinfahrten entstehen im Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeits-verkehr mit dem ICE kurzzeitige Feinstaubemissionsspitzen, was besonders für Bahnhöfe in Tunnellage zu Problemen führen kann – wie etwa auch beim Bahnprojekt Stuttgart 21. Im Unterschied zu Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsystemen sind hochentwickelte Magnetschnellbahnsysteme wie der Transrapid im Betrieb vollständig frei von eigenen Feinstaubemissionen. Sie erzeugen aufgrund der Schwebetechnik und des berührungslosen Antriebs selbst keine Feinstäube. Feinstaubexposition stellt eine direkte Gefährdung der Gesundheit in Form von Atemwegserkrankungen und Herzkreislaufbeschwerden dar. Besonders metallischer Feinstaub, wie er bei ICE, TGV und Shinkansen beim Bremsen entsteht, wird für den menschlichen Körper als vergleichsweise kritisch gesehen. „Wenn wir jedoch den Autoverkehr in den Städten mit dem Bahnverkehr bei den Feinstaubemissionen vergleichen“, so Klühspies von der THD, „dann schneidet der Bahnverkehr eher gut ab“. Grundsätzlich steht Feinstaub zudem seit Kurzem im Verdacht, das Infektionsrisiko für Virus-Erkrankungen zu erhöhen. US-Wissenschaftler weisen den Transport von an Feinstaubpartikeln haftenden Viren über große Entfernungen nach. Italienische Universitäten dokumentieren einen Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und der Häufung von Covid-19-Infektionen. Die Berechnungen zur Feinstaubemission erfolgen an der THD-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, im Bereich Verkehrsträgermanagement in Kooperation mit dem International Maglev Board.

Über das International Maglev Board: Das International Maglev Board ist der internationale, gemeinnützige Magnetbahn-Verband. Es ist ein interdisziplinäres, wissenschaftliches Experten-Netzwerk, das frei und unabhängig zu allen relevanten Themen von Mobilität und Verkehr arbeitet. Es werden keine kommerziellen Interessen verfolgt. www.maglevboard.net

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Im Kampf gegen das Sars Covid 19 Virus hat die Technische Hochschule Deggendorf begonnen Gesichtsschutzmasken, sog. Face Shields zu entwerfen. Durch die Produktion in 3D-Druckern konnten bereits erste Prototypen gefertigt und zum Test an regionale Gesundheitseinrichtungen ausgegeben werden. Durch die entworfene Gesichtsschutzmaske, sollen beispielsweise Tröpfchen von den Schleimhäuten ferngehalten werden.

Der Gesichtsschutz besteht aus drei einzelnen Bauteilen: einem Visier aus dünnem thermoplastischem Kunststoff, einem Kunststoffbügel für die Kopfhalterung, sowie einem Gummiband. Einer der entscheidenden Vorteile ist, dass der Gesichtsschutz in seine Einzelteile zerlegt und auf diese Weise auch desinfiziert und wiederverwendet werden kann. Daher eignen sich diese Art von Schutzmasken besonders für den Einsatz im klinischen Umfeld. Hans-Peter Hartl gibt den Beteiligten noch weitere wertvolle Hinweise für die tägliche Nutzung und deren Hygiene. Laut Herrn Schopf (Operativer Gesamtleiter Technologie Campus Hochschule Deggendorf) werden die Kunststoffbügel derzeit noch am Technologie Campus in Grafenau mittels mehrerer 3-Drucker gefertigt. Um die Hochschule zu unterstützen und den Gesichtsschutz in ausreichender Stückzahl produzieren zu können, kommunizierte Herr Völkl (Leiter Arbeitstherapie BKM) die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum Mainkofen. So ist nun geplant die Gesichtsschutzmasken zeitnah im Spritzgussverfahren zu produzieren und in den Werkstätten der forensischen Arbeitstherapie fertigzustellen. Die Vertreter der kooperierenden Einrichtungen, Prof. Dr. Kunhardt und Christian Fenzl, freuen sich sehr die bestehende Zusammenarbeit weiter auszubauen und durch das gemeinsame Projekt Lieferengpässe an Schutzausrüstung überbrücken zu können.

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Nach den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung und der Bayerischen Landesregierung, werden auch Kirchenbesuche bzw. Besuche eines Gottesdienstes erst einmal auf sich warten lassen müssen. Alternativen sind Fernseh-Gottesdienste, Übertragungen im Radio oder auch live im Internet. Ein Angebot direkt aus der Region ist nun in Spiegelau entstanden. Seit Ende März werden von dort aus Gottesdienste live im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“ übertragen. Die Realisierung erfolgte durch den Technologie Campus Grafenau in Zusammenhang mit dem Projekt „Digitales Dorf“. Gefördert wird das Projekt durch die Bayerische Staatsregierung.

Aus der Werkstags-Kapelle in Spiegelau bietet Pfarrer Tobias Keilhofer mit bemerkenswertem Engagement seit kurzem die Live-Gottesdienste im Internet an. Von den Spiegelauern und rund um die Region wird das Angebot bereits sehr gut angenommen. Daher lag für die Organisatoren nahe, auch Zuschauer von außerhalb der Ortsgrenzen zu den Gottesdiensten einzuladen. Mitschauen kann man im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“. Interessierte können sich über den Link „dorf.link/youtube“ live zuschalten oder später eine Aufzeichnung des Gottesdienstes ansehen. Übertragen und aufgezeichnet werden vorerst die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr bis zum Ende der Ausgangsbeschränkung.

Das Team des Projekts „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau übernimmt dabei die technische Betreuung der Initiative. Barbara Kohl ist Teil des Teams und findet, dass die Live-Gottesdienste ein sehr positives Beispiel für die Möglichkeiten der Digitalisierung sind: „Mit einer streamingfähigen Kamera, LAN-Kabel, App und Smartphone ist der technische Aufwand überschaubar, dafür aber der Nutzen wirklich groß.“ Zum Beispiel seien die Gottesdienste an Ostern im Senioren-Pflegenheim Rosenium in Spiegelau gesehen worden. Aber nicht nur die älteren Generationen begeistern sich für den Live-Gottesdienst. Die Analysen zeigen, dass 20 Prozent der Zuschauer zwischen 25 und 34 Jahre alt sind. Möglicherweise steigt gerade in Krisenzeiten auch bei jungen Personen wieder das Interesse an der Kirche. Die Aufzeichnung der Osternacht verzeichnet inzwischen knapp 900 Aufrufe. Da pro Gerät mehr als eine Person zuschauen können, dürfte die tatsächliche Zuschauerzahl höher sein.

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Aufgrund der Ausweitung der Verbote für Großveranstaltungen können die im Juni geplanten Konzerte von Pizzera und Jaus und Moop Mama an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) leider nicht stattfinden. Für alle Ticketbesitzer gibt es aber gute Nachrichten. Denn Ersatztermine für beide Konzerte des Stadt Land Fluss Campus Open Air 2020 stehen bereits fest.

Schon Ende 2020 holen die Österreicher Pizzera und Jaus ihren Auftritt in den Deggendorfer Stadthallen nach. Termin ist am Montag, 23. November 2020. Die Brassband Moop Mama wird ihren Auftritt beim Campusfestival 2021 nachholen. Wie gewohnt findet es am langen Wochenende um Fronleichnam statt. Moop Mama spielen dann am Samstag, 5. Juni 2021. Bereits gekaufte Tickets behalten Gültigkeit für die Ersatztermine. Kontakt für Fragen rund um Tickets ist der Oberpfälzer Konzertveranstalter Power Concerts. Kunden können sich per E-Mail an ck@power-concerts.de wenden. Aufgrund der vielen Konzertverlegungen, können aktuell allerdings noch keine Ticketumtäusche angenommen werden. Ein Ticketkauf ist nach wie vor möglich.

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Das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am TC in Plattling nimmt im Sommer seine Arbeit auf. Mit Experten aus den vier Forschungsbereichen Energiespeichersysteme, Leistungselektronik, Autonome Intelligente Roboter und Roboterbasierte Computertomographie widmet sich das MoMo der Forschung zu aktuellsten Entwicklungen rund um neue Formen der Mobilität.

Prof. Dr. techn. Michael Sternad forscht im Bereich Energiespeichersysteme zu neuartigen Batteriespeichern mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie zu modernen Energiespeichern für mobile Anwendungen. Dazu gehört ebenfalls der Bereich Netzstabilisierung durch stationäre Speichersysteme. Prof. Sternad forscht darüber hinaus am MoMo an Hybridlösungen für die Deutsche Bahn. Sein Ziel ist die Optimierung einzelner Batteriezellen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Lebensdauer.

Im Bereich Leistungselektronik forscht Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer zu Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, Ladestationen, Smart Grid und Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen. Kurz gesagt, alles zwischen Batterie und Stromnetz fällt in Prof. Kreutzer’s Fachbereich. Er arbeitet daran, die Effizienz bei der Umwandlung von Gleich- auf Wechselstrom zu steigern, was besonders für die E-Mobilität von Bedeutung ist.

Bei Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml’s Schwerpunkt Autonome Intelligente Roboter dreht sich alles um lernende Roboter. Durch modernste Lernverfahren können Roboter intelligent und selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder die Landwirtschaft bis hin zur autonomen Erkundungsdrohne.

Mit dem Bereich Roboterbasierte Computertomographie rundet Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller die Forschungsbereiche des MoMo ab. Sein Schwerpunkt liegt auf der 3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomoraphie. Dieses System ermöglicht es, komplette Fahrzeuge zu durchleuchten und zu analysieren ohne diese auseinanderschrauben zu müssen. Dieser Forschungsbereich bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Über den THD-Forschungsschwerpunkt Intelligente Mobilität besteht darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Autonomes Fahren / Fahrerassistenzsysteme von Prof. Dr. Thomas Limbrunner. Außerdem arbeitet das MoMo eng mit Prof. Dr. Andreas Berl und Prof. Dr. Andreas Fischer in den Bereichen Elektromobilität und Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieeffizienssystem (Smart Grid) zusammen.

Vorerst wird der Betrieb des MoMo in der Laborhalle mit einem kleineren Mitarbeiterteam aufgenommen. Der Bau am Bürogebäude hat bereits begonnen. Mit dessen Fertigstellung wird das Forschungsteam erweitert. Studierende der THD werden künftig im Rahmen von Projekten mit Praktika und Studienarbeiten am MoMo beteiligt sein.

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Am 15. April startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2020/21. Studieninteressierte können sich dann über die Internetseite der THD online für ein Studium in Deggendorf bewerben.

Seit 1994 hat sich die THD zu einer der erfolgreichsten Fachhochschul-Neugründung der 90er Jahre entwickelt. Über 7.000 Studierende studieren heute an den Studienorten in Deggendorf und Pfarrkirchen. 20 Prozent davon kamen zuletzt aus der ganzen Welt zum Studium nach Niederbayern. Die Lehre konzentriert sich auf Ingenieur-, Natur-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften. In diesen Feldern werden deutsch- und englischsprachige Bachelor- und Masterprogramme angeboten, auch im Weiterbildungsbereich. Alle Studiengänge erfüllen nationale sowie internationale Qualitätsstandards. Im Wintersemester 2019/20 waren Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Tourismusmanagement und Medientechnik die top fünf Studiengänge in Deggendorf, gemessen an der Studierendenzahl. Auch neueste Studiengangskonzepte wie Cyber Security, Künstliche Intelligenz, Technisches Design, Angewandte Wirtschaftspsychologie oder Life Science Informatics haben viele Studieninteressierte überzeugt.

Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, persönlich an den Campus zu kommen, bietet die Hochschule doch ein breites Online-Angebot, um über die Studiengänge und das Campusleben in Deggendorf zu informieren. Beispielsweise können Studieninteressierte an verschiedenen Webinaren zu Studiengängen, zur Studienfinanzierung und vielem mehr teilnehmen. Die Zentrale Studienberatung berät weiterhin telefonisch, via WhatsApp oder über Video-Chat zu den einzelnen Studiengängen. Die Themen der Webinare sind im Veranstaltungskalender der Hochschule zu finden und werden laufend aktualisiert: https://www.th-deg.de/veranstaltungen

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Der Mangel an Equipment trifft medizinisches Personal in der Region derzeit hart. Hier schufen die Technologie Campus und die Labore der Technischen Hochchschule Deggendorf (THD) mit ihrer Produktion von Halterungen für Gesichtsschilde aus dem 3D-Drucker innerhalb einer Woche Abhilfe.

Am 01. April erreichte die THD die Anfrage des Bayerischen Roten Kreuz Cham zur Produktion von Gesichtsschilden. Daraufhin entwickelte die THD (in Absprache mit dem Klinikum Deggendorf) zwei Designs für Halterungen und unterzog diese am gleichen Tag noch einer Machbarkeitsprüfung. Anschließend erfolgte über Facebook ein Aufruf an Unternehmen in der Region. Firmen, die über einen 3D-Drucker verfügen, meldeten sich daraufhin bei der THD und unterstützen seitdem die Produktion.

Die Herstellung der Halterungen began am 2. April und fünft Tage später wurden die Prototypen der zwei produzierten Designs an den Chefarzt des Donau Isar Klinikums, Dr. Axel Menzebach und sein Team übergeben und von diesen getestet. Wenige Stunden später konnten die ersten 200 Stück an das Klinikum geliefert werden.

Derzeit arbeiten sieben externe Partner an der Produktion mit 3D-Druckern und produzieren täglich 200 Halterungen für Gesichtsschilde. Um die konstant Hohe Nachfrage bedienen zu können, erweitert die THD das Projekt um das Spritzgussverfahren an der THD.

Für ein innovatives Vorzeigeprojekt regionaler Zusammenarbeit in Krisenzeiten befand Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, das Projekt. Er war am Dienstag, 07. April auf Einladung des Chamer Landrats Franz Löffler, nach Schorndorf gereist und machte sich beim Ingenieurbüro Muhr GmbH selbst ein Bild der Produktion.

An die von der THD und ihren Partnern produzierten Halterungen kann im Handumdrehen eine Schutzfolie, beispielsweise von Tageslichtprojektoren, angebracht werden und fertig ist das Gesichtsschild. Die Halterung ist wiederverwendbar und langlebig.

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Das Deggendorfer Start-up Dalion Watersports hat die erste Sicherheitsbindung für den Wassersport entwickelt. Im Januar wurden die beiden Gründer Thomas Lischke und Markus Zaglmann sogar auf der internationalen Sportmesse ISPO dafür prämiert. Unterstützt wird ihre Geschäftsidee über ein Exist-Gründerstipendium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Seit der ISPO konnten Thomas Lischke und Markus Zaglmann zahlreiche Geschäftskontakte und Erfahrungen sammeln. Seitdem ging es für das Start-up auf der Erfolgsleiter stetig nach oben. „Die internationale Nachfrage für unser innovatives Produkt ist definitiv vorhanden“, zog Lischke gegenüber Vertretern der THD und der Hans Lindner Stiftung eine erste positive Zwischenbilanz. Der THD Startup Campus unterstützt Existenzgründungen an der Hochschule und begleitet innovative Gründer von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung. Angeregt durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wagten die MBA-Studierenden den Weg in die Selbstständigkeit. Allerdings wirkte sich die Corona-Krise beim Jungunternehmen bereits negativ aus. „Wir mussten Videodrehtermine und Testevents im Ausland absagen“, berichtete Zaglmann. Aufgrund der geltenden Einschränkungen werde mit zahlreichen Verzögerungen und einem Nachholeffekt beim Konsum gerechnet. Das Start-up sucht weiterhin Geschäftspartner, um im Jahr 2021 die erste Sicherheitsbindung im Wassersport auf den Markt zu bringen.

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Hinter Lumoo, einem Start-up, das von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gefördert wird, verbirgt sich eine Handy-App für die Zielgruppe 60plus. Uta Maier, Juliane Schwabenbauer und Andreas Hell haben sich für diese Idee zusammengetan und wollen es schaffen, auch Senioren auf digitalem Wege miteinander zu verbinden. Finanziert über ein EXIST Gründerstipendium arbeiten sie seit 5 Monaten daran, ihre Idee zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihren Mentoren des THD Start-up Campus und der Hans Lindner Stiftung zogen sie am 18. März Zwischenbilanz ihres Projektfortschritts.

Der vorläufige Markteinstieg von Lumoo ist zum bundesweiten Digitaltag am 19. Juni geplant. „Ob wir unseren Plan in Zeiten von Covid-19 einhalten können, ist etwas unsicher. Was uns diese Pandemie einmal mehr zeigt: Das Internet und die Digitalisierung liefert einfach viele Vorteile, die uns das Leben, nicht nur in schweren Zeiten, erleichtern“, findet Uta Maier. Umso wichtiger ist ihr und ihrem Team, dass jeder mit der Digitalisierung umgehen kann und keiner davon abgehängt wird. Hier sehen die drei Gründer großes Potenzial in ihrem Geschäftsmodell. Unterstützt werden sie mittlerweile von zwei externen Programmierern, zwei Freelancerinnen in Teilzeit für Grafik und Inhalte. Gemeinsam wollen sie schaffen, dass diejenigen, die bisher keinen Zugang zur Digitalisierung gefunden haben oder einfach nicht so geübt darin sind, digitale Medien zu nutzen, durch die Plattform mehr Möglichkeiten wahrnehmen können und die Vernetzung innerhalb ihrer Zielgruppe auch auf digitalem Wege zunimmt. Die nächsten Ziele dafür sind: die Plattform fertigzustellen und möglichst viele Kooperationspartner wie VHS, Gemeinden usw. zu akquirieren.

Über »Lumoo«

Lumoo ist eine Plattform rund um Digitalisierung, Vernetzung und neue Medien. Es ist eine Web-App, welche von allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC, Laptop, usw.) genutzt werden kann. Als Ort der Vernetzung und des digitalen Lernens besteht die Anwendung aus den zwei Teilen „Lumoo vernetzt“ und „Lumoo erklärt“. „Lumoo erklärt“ dient als Anlaufstelle für alle, die nicht im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind und bietet Anleitungen und Infos rund um das Internet und das digitale Leben. Mit der E-Learning Plattform lassen sich die digitalen Kompetenzen erlernen und stärken. „Lumoo vernetzt“ bietet eine agile und einfache Möglichkeit, neue Freunde zu finden. Nutzer mit gleichen Interessen und Hobbies werden durch einen einfachen Algorithmus verbunden. Lumoo will erklären, vernetzen, zusammenschweißen, austauschen, motivieren, engagieren und informieren! Mehr Infos sind unter https://www.lumoo-app.com/ zu finden.

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Trotz des ungewohnten Starts in das neue Semester, begann Mitte März der neue Förderzeitraum für das Deutschlandstipendium. 84 Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) können sich nun monatlich über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro freuen. Das Besondere: Der Betrag wird dabei zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von zumeist regionalen Förderern getragen. 

Stefanie Möginger, Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium an der THD, freut sich über die konstant hohe Zahl an Förderern, die so ihre Verbundenheit zur Hochschule zum Ausdruck bringen. Dank ihnen ist es möglich, Studierende aus jedem Studiengang für den Zeitraum von einem Jahr zu unterstützen. Auch die Unternehmensvertreter haben eine klare Einstellung zu den Stipendien. Rainer Irlesberger schildert aus Sicht der STRABAG AG: „Die jetzigen Studierenden werden den Wirtschaftsstandort Deutschland und unser Unternehmen in Zukunft weiter prägen. Mit dem Deutschlandstipendium fördert die STRABAG AG Studierende, welche sich durch außerhochschulisches Engagement und hervorragende Leistungen im Studium auszeichnen.“ Damit wolle das Unternehmen junge Talente gezielt in ihrer akademischen Laufbahn unterstützen. Wichtig sei dabei nicht nur die finanzielle Hilfe, sondern auch der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Praktika oder Werkstudententätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Mit der Teilnahme am Deutschlandstipendium wolle das Unternehmen außerdem die partnerschaftliche Kooperation mit der TH Deggendorf weiterführen.
Über ein Stipendium der STRABAG AG darf sich Alexander Gigl freuen. „Ich freue mich sehr, dass meine bisher erbrachten Leistungen und mein Engagement mit einem Deutschlandstipendium honoriert werden. Ausgewählt zu sein, bedeutet für mich vor allem finanzielle Sicherheit für mein Studium und die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und wichtige Kontakte knüpfen zu können. Dafür bin ich allen Verantwortlichen, allen voran natürlich meinem Förderer, der STRABAG AG, sehr dankbar.“, erklärt der Student der THD.
Das sonst tradionelle Aufeinandertreffen von Stipendiaten und Förderern musste aufgrund der COVID-19 Pandemie voerst entfallen. Laut Stefanie Möginger soll es aber nach Möglichkeit in den nächsten Monaten nachgeholt werden.

Über das Deutschlandstipendium:

Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen. Um die Abwicklung kümmert sich jede Hochschule selbst. Begabte Studierende können so gefördert und alle Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - enger vernetzt werden.

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e.V, b-plus GmbH, Cl. Attenkofer'sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlagsbuchhandlung Straubing KG, congatec AG, Continental Automotive GmbH, dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH, Deutsche Bahn AG, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, First Contact e.V., Flottweg SE, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, IRS Systementwicklung GmbH, J.C. Römerstiftung, Johannesbad Holding SE & Co. KG,  Kellhuber GmbH, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Kermi GmbH, Lindner Group KG, MAN Energy Solutions, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Schott AG, Smurfit Kappa GmbH, Strabag AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, UAS Messtechnik GmbH, Wacker Chemie AG, Webasto Convertibles GmbH, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG, Wolf System GmbH, Wolfgang Pfeiffer Stiftung, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG, Zwiesel Kristallglas AG
 

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Für alle Beteiligten in der Pflege und Betreuung veranstalteten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Regierung von Niederbayern im März das zweite „Forum Altenpflege“. Während sich die Pflegewelt aktuell stark mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen muss, machte das Forum Altenpflege auf einen wichtigen Aspekt des Pflegeberufs aufmerksam: die Bedeutung der Kommunikation in Pflege und Betreuung.

Sprechen gehört zum Alltag von Pflegepersonen. Über Sprache wird die Beziehung zwischen Pflegenden und zu Pflegenden klar definiert. Durch die Form der Sprache kann der Behandlungs- bzw. Pflegeverlauf positiv beeinflusst werden. Da in der Praxis oft dem „Tun“ der höhere Stellenwert zufällt, haben sich die Experten der TH Deggendorf damit beschäftigt, wie Pflegende ihre Sprache gezielt im Berufsalltag einsetzen können. Aber auch in der Öffentlichkeit, in der Anleitungssituation oder als Führungskraft können in der Pflege tätige Menschen mit der richtigen Kommunikation Gutes für ihren Berufsstand tun. Zu allen Themen gab es am 5. März entsprechende Workshops und Vorträge. Dass hier auch die Digitalisierung eine Rolle spielt, stellte ein eigener Workshop heraus. Die Messung von Vitalwerten, der Schlafqualität und der Einsatz von Kommunikationshilfen erfolgen beispielsweise mehr und mehr digital. Pflegende sollen ihre Erfahrungen miteinbringen sowie kritisch und systematisch reflektieren. Und sie sollen Vorstellungen zu weiteren Entwicklungen einbringen. Auch ethische Fragen zum Einsatz von Mitteln der Digitalisierungen sollen betrachtet werden.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Regierung von Niederbayern und der THD organisiert. Von THD-Seite haben Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Doris Eberhardt mit Vorträgen und Workshops inhaltlich mitgewirkt, Prof. Dr. Horst Kunhardt sprach als Vizepräsident und „Hausherr“ das Grußwort an die Teilnehmer des Forums.
 

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In Zeiten von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen müssen so manche Dinge nun digital gehen. Auch an der Hochschule. Neben dem Angebot verschiedener Vorlesungen in virtueller Form, hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) auch ihren digitalen Beratungsservice erweitert. So können sowohl Studieninteressierte als auch Studierende die Zeit zu Hause sinnvoll nutzen und sich mithilfe einer Vielzahl von Webinaren informieren. 

•    Dienstag, 7. April, 13 Uhr
Stipendieninfo - Übersicht über interessante Stiftungen

•    Mittwoch, 22. April 16.00 Uhr 
Webinar für Schüler: „Dual studieren an der THD - Was steckt hinter Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis? (Inklusive Bewerbungsinfos für das duale Studium)

•    Hier der Link für diese beiden Webinare des Career Service der THD: https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/

Neben dem Career Service bietet auch die Zentrale Studienberatung (ZSB) der THD eine Reihe von digitalen Formaten an.

•    Mittwoch, 01. April, 17 bis 18 Uhr
„Wie finde ich den passenden Studiengang für mich?“

•    Freitag, 03. April, 17 bis 18 Uhr 
„Gut geplant ist halb bestanden- Studienorganisation und Zeitmanagement“

•    Montag, 06. April, 11 bis 12 Uhr
Die Studiengänge der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften stellen sich vor: Angewandte Sportwissenschaften, Physiotherapie dual, Pflege, Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen oder Gesundheitsinformatik

•    Dienstag, 07. April, 14  bis 15 Uhr
Ingenieurwesen oder Informatik – ist das etwas für mich? Meine Chancen mit den MINT-Fächern. Studierende berichten von Ihren Erfahrungen (ZSB und MINT-Team)

•    Mittwoch, 08. April, 17 bis 18 Uhr
Studieren ohne Abitur – Informationen für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte

•    Montag, 15. April, 11 bis 12 Uhr
Elektrotechnik oder Medientechnik studieren: Die Studiengänge und ihre Fakultät stellen sich vor.

•    Mittwoch, 15. April 17 bis 18 Uhr
Studienfinanzierung – BAföG, Stipendien, Nebenjob und Co.

Es sind keine Anmeldungen notwendig. Weitere Informationen, Zugangsmöglichkeiten und Zeiten der einzelnen Veranstaltungen sowie kontinuierlich frische Angebote befinden sich im Veranstaltungskalender auf der Homepage der THD: https://www.th-deg.de/veranstaltungen
 

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Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die 26. Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Gleich acht Filme hatten mit ihrer Bewerbung Erfolg und wurden für den Spielplan der Kurzfilmwoche ausgewählt. Für „Das Fenster“ gab es sogar den Preis der Mittelbayerischen Zeitung in der Wettbewerbskategorie „Regionalfenster“.

"Das Fenster" ist ein fünfminütiger Kurzfilm, der das Thema häusliche Gewalt bzw. Gewalt an Frauen aufgreift. Die dreiköpfige Fachjury lobte die Leistung der Jungregiesseure. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei ihnen in der Mischung des Zuschauens, Hörens und gedanklichen Einordnens der zu sehenden Handlungen gut gelungen. „Das Fenster“ ist im Rahmen der Lehrveranstaltung "Kurzfilm 1" des Masterstudiengangs Medientechnik und -produktion entstanden. Betreut wurden die Studierenden dabei von Professor Jens Schanze. Die Preisträger sind Jonathan Schell, Matthias Barth, Tim Miller, Moritz Ströer-Karuga. Sie dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen. In der Kategorie „Regionalfenster“ waren 20 weitere Filme zu sehen. Zwei Filme wurden ausgezeichnet.

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„Am besten hat mir gefallen, dass wir in Fächern unterrichtet wurden, die in der Schule nicht ganz vorne auf dem Lehrplan stehen. Präsentationstechniken zum Beispiel“, sagt Julia Biebel, Schülerin in der zehnten Klasse, über das Frühstudium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien und der FOS/BOS Deggendorf, diesmal sogar auch des Gymnasiums Pocking, nahmen von Oktober bis Februar am Frühstudium teil. Am 2. März kamen sie zur Abschlussveranstaltung an die THD.

Für ihr großes Engagement zusätzlich zur Schule wurden die Jugendlichen sehr gelobt. Neben dem fachlichen Input, sind sie um die Erfahrung reicher, Studierender zu sein. Sie wählten Vorlesungen wie „Mikrocomputertechnik“ oder „Psychische Störungen im Spielfilm“. Dauerbrenner waren die Fächer „Astronomie und Astrophysik“ und „Strategie- und Projektmanagement“. Aber auch Ethik, Mathematik und Informatik wurden als Ergänzung zur Schule gewählt. Für einige und auf jeden Fall Julia Biebl ist bereits klar, dass sie für ein zweites Semester zum Frühstudium an die THD kommen werden. 

Eine besondere Form des Frühstudiums über drei Semester inklusive Anfertigen einer wissenschaftlichen Seminararbeit, schloss ebenfalls im Februar der vierte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe vom Comenius-Gymnasium Deggendorf an der THD ab. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten bei der Abschlussveranstaltung sehr lebendig und anschaulich ihre Themen. Sie reichten von der Programmierung eines Raspberry Pi, der die Wasserversorgung von Zimmerpflanzen regeln soll, über die Erstellung eines Films mit vorangegangenem Storyboard bis zu Untersuchungen von Blended Learning und der Herstellung von Lichtschalterteilen per 3D-Druck. Der fünfte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe ist seit Oktober an der THD eingeschrieben. 

Frühstudium und Wissenschaftlich-Technische Oberstufe werden vom Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf angeboten und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Information sind www.th-deg.de/fruehstudium zu finden. 
 

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Mai innerhalb des bundesweiten Ideenwettbewerbs für Internationales Forschungsmarketing insgesamt acht Institutionen aus. Neben sieben universitären Einrichtungen ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Kreise der Gewinner. 
Die THD wird im Rahmen dieses Projekts nationale und internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu einem sogenannten „Artificial Intelligence Clash“ herausfordern. Das Thema der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungsmöglichkeiten – beispielsweise in den Bereichen Autonomes Fahren/Elektromobilität, Automatisierung oder Gesundheitstechnologien – soll dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Grundlage der unterschiedlichen Denkmuster von Sozialwissenschaftlern, Informatikern, Maschinenbauern oder auch Juristen innovative Handlungsoptionen abzuleiten. Daher auch der „Clash“ – Geistes- trifft auf Naturwissenschaft!
„Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet zu werden, ist für jede Hochschule etwas ganz Besonderes“, sagt Wissenschaftsminister Bernd Sibler und ergänzt, dass die THD damit ganz im Sinne der Hightech Agenda Bayern von Ministerpräsident Söder forsche. „Wir brauchen kluge Köpfe, wenn wir als Wissenschaftsstandort erfolgreich bleiben wollen“, so der Minister. 
Die acht ausgezeichneten Konzepte sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität deutscher Forschungsstandorte international zu steigern und zum Beispiel hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen mit Deutschland oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Alle Preise werden aus Sondermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Die Jury aus Expertinnen und Experten aus der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft, aus Kommunikation und Marketing sowie dem Wissenschaftsmanagement hob besonders die hohe Passgenauigkeit der Vorhaben zu den jeweiligen Einrichtungen, ihre strategische Einbettung in Internationalisierungsbestrebungen sowie ihre Vorbildwirkung hervor. Die Preisverleihung wird in feierlichem Rahmen während des BMBF-Forums „Research in Germany“ am 19. Mai 2020 in Berlin erfolgen.
Der Ideenwettbewerb ist Teil der Initiative „Research in Germany“, dem zentralen Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Die Initiative wird vom BMBF finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der DFG, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Internationalen Büro des BMBF umgesetzt. Die fünfte und vorerst letzte Runde des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ wird im Mai 2020 ausgeschrieben.
Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ gibt es unter www.dfg.de/ideenwettbewerb-forschungsmarketing.
 

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) sein erstes internationales Wissenschaftssymposium DigiHealthDay-2020 unter dem Motto "Global Digital Health - Today, Tomorrow and Beyond". Thema des DigiHealthDay sind digitale Technologien und deren Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung weltweit. Das internationale Wissenschaftssymposium wird sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen befassen, wie beispielsweise Telemedizin und Fernversorgung, künstliche Intelligenz in der Medizin und dem Gesundheitswesen, digitale Gesundheitsinnovation und Entrepreneurship, Datenschutz, Sicherheit, Vertrauen und Patientenbindung und viele weitere relevante Themen. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist unter anderem auch die Ausbildung im Bereich der digitalen Gesundheit unter Einbezug aktueller Entwicklungen. Der erste DigiHealthDay des ECRI wird von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter Master Medical Informatics (MMI), organisiert und bietet mit Plenarvorträgen, interaktiven Podiumsdiskussionen, wissenschaftlichen Sitzungen und Networkingmöglichkeiten ein ideales Medium für den Dialog zwischen Forschung und Industrie. Jeder, der sich für die digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studenten, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2020 des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday
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Im Januar 2018 startete das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) der ostbayerischen Hochschulen und Universitäten. Ziel des fünfjährigen Groß-Projektes ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu fördern und somit Wissens- und Technologietransfer zu intensivieren und aktiv zu gestalten. Das Projekt aus dem Hochschulverbund nähert sich der Halbzeit. Zeit für eine Zwischenbilanz samt Ausblick.

Der Hochschulverbund TRIO sieht sich in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Es wurden bisher mehr als 250 Unternehmensbesuche, eine Reihe von Fachveranstaltungen für Dialog und Austausch sowie zahlreiche Workshops, in deren Rahmen innovative Kooperations- und Ideenfindungsmethoden getestet wurden, durchgeführt, um die Bedarfe der Region zu erheben und eine strukturierte Kommunikation zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern. Weiterhin fand im September 2019 die jährliche Transferkonferenz TRIOKON mit mehr als 150 Teilnehmer/innen statt, die die Gelegenheit nutzten, um mit Forschenden direkt ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und neue Impulse aus Fachvorträgen, Laborführungen und Diskussionen zu gewinnen.

Thematisch im Fokus stehen für TRIO die Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung der Region Ostbayern. Letztgenannter widmet sich im Juni 2020 auch die dritte Ausgabe des Transfermagazins TRIOLOG und im September 2020 die nächste Ausgabe der Transferkonferenz TRIOKON. 

Die Verbundmitglieder haben die Zusammenarbeit untereinander intensiviert und kooperieren mittlerweile auf unterschiedlichen Ebenen. Aus dem Verbund ist zum Beispiel ein regelmäßiger Austausch der Transferstellen, der Pressestellen und anderer zentraler Einheiten der beteiligten Hochschulen entstanden. Insgesamt wird die Verbesserung und Harmonisierung von Strukturen und Prozessen innerhalb und zwischen den Hochschulen angestrebt; daraus entstehen Mehrwerte für alle Beteiligten.
„Das seit 2014 durch die intensive Zusammenarbeit der ostbayerischen Hochschulen im Netzwerk „Internet und Digitalisierung Ostbayern“ (INDIGO) aufgebaute Vertrauen und der Wille, gemeinsam Stärke zu entwickeln, begünstigen den Erfolg des TRIO-Verbunds. Damit sind wir auch für zukünftige Kooperationen gut aufgestellt“, sagte Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau, der wissenschaftliche Leiter von TRIO. 

Doch was sind die Erfolgsfaktoren von Hochschulverbünden? Bei einer Fachtagung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Heinz-Nixdorf-Stiftung, des Mercator Research Center Ruhr und des Stifterverbands in Essen mit dem Thema „Gemeinsam besser - Governance von Hochschulverbünden“ wurden im Dezember 2019 die Erfolgskriterien diskutiert. Es zeigte sich: Kooperationen können auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen stattfinden, der Fokus sollte jedoch immer auf dem Gesamtnutzen aller Beteiligten liegen und der Mehrwert frühzeitig erarbeitet und kommuniziert werden, damit der Verbund nicht zum Selbstzweck verkommt oder Parallelstrukturen entstehen. Verbindliche Regeln, Commitment der Beteiligten und Anreizsysteme für Forschende sind dabei genauso wichtig wie strukturierte Prozesse und Gremien sowie eine klare Verteilung von Ressourcen.

Die Evaluation im Rahmen der Tagung in Essen zeigte deutlich: Hochschulverbünde sind auf dem Vormarsch, da Hochschulen besonders im gemeinsamen Auftritt und in der Außenwirkung stärker sind als Einzelinstitutionen. Auch beim Einwerben von Fördergeldern sind Verbünde oft erfolgreich, wie eine Auswertung des DFG Förderatlas durch den Stifterverband ergab. Rund jeder zweite Fördereuro geht in kooperative Forschungsvorhaben. Denn wissenschaftlicher Fortschritt sowie die Bewältigung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen könnten häufig nur durch eine Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen erreicht werden, erklärte der Stifterverband. Hier möchte TRIO anknüpfen und durch die Vernetzung der Hochschulen zukünftig mehr kooperative Forschungsprojekte in Ostbayern initiieren.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)
Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.
 

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„EmpowerMINT – Talent kennt kein Geschlecht“ hieß der Slogan der aktuellen MINTchallenge des Stifterverbandes. Der Verband suchte nach Ansätzen, wie Hochschulen Frauen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern und sie bis zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums begleiten können. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihren MINT-Projekten unter die zehn besten Hochschulen deutschlandweit und zählt damit zu den Best Practice Beispielen – den Vorzeigeprojekten. Von Frauen für Frauen lautete das Motto, mit dem sich das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf bei der MINTchallenge bewarb. Der Name ist Programm. Tatsächlich sehen sich Andrea Stelzl, die Leiterin der MINT-Förderung und ihre Kolleginnen als Role Models. Als Chemikerin, Biologin, Ingenieurin, Physikerin oder Spezialistin für Mikrosysteme setzen sie sich für einen höheren Frauenanteil in MINT-Studiengängen ein. Sie veranstalten Kinderunis, Schulbesuche oder Ferienprogramme für Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen und der Unterstufe. Mit Angeboten wie TastING, Digimania+ und dem Frühstudium spricht das MINT-Team Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe an. Zusätzlich fördert das Mentorenprogramm MovING des Career Service der THD Studentinnen, die ein Ingenieurstudium an der THD aufgenommen haben, mit speziellen Hilfestellungen, Unterstützung und Tipps. Erfahrene Ingenieurinnen aus namhaften Unternehmen stehen ihren Mentees über zwei Semester zur Seite, um sie in den Berufseinstieg zu begleiten. „Wir versuchen, die Ingenieurinnen von morgen schon ganz früh für Technik zu begeistern – und sie dann bestenfalls nicht mehr von der Hand zu lassen, bis sie ihr Ingenieurstudium abgeschlossen haben und in der Berufswelt angekommen sind“, erklärt Stelzl den Ansatz der Hochschule. Die Bewerbung der Technischen Hochschule Deggendorf überzeugte die Jury des Stifterverbandes. Sie zeichnete die MINT-Initiativen der Deggendorfer Hochschule als eine von zehn Best Practices zur Stärkung von Frauen in MINT-Studiengängen aus. Diese werden im MINTkompass der Club-MINT-Webseite präsentiert und sollen anderen Interessierten zeigen, wie Hochschulen deutschlandweit mit Herausforderungen in der MINT-Bildung umgehen. Ausgelobt werden die MINTchallenges vom Stifterverband. Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation.
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Im Rückblick auf das vergangene Jahr präsentierte sich der Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf am 27. Februar bei der jährlichen Mitgliederversammlung. Mit einer beachtlichen Summe in Höhe von 63.120 Euro konnte der Verein im Jahr 2019 Aktivitäten und Projekte der Hochschule unterstützen, wie Vorsitzender Prof. Dr. Rolf Bank berichtete. 

Die herausragendste Förderung erfuhr der Tag der offenen Tür, der anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, am 28. Juni 2019 gefeiert wurde. Finanzielle Unterstützung war außerdem für den Hochschulsport, in Form von Stipendien und für Exkursionen vorgesehen. Insgesamt lagen die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden rund 4.500 Euro höher als die Ausgaben, so dass zusammen mit vorhandenen Rücklagen im laufenden Jahr eine größere Unterstützung für den neuen Studiengang „Digitalisierung“ geplant ist. 
Rolf Bank betonte, dass das dynamische Wachstum der TH Deggendorf erfordere, dass der Förderverein im laufenden Jahr weitere Vereinsmitglieder gewinnt, um qualitativ und quantitativ die Anforderungen der THD angemessen unterstützen zu können. Nicht jede Maßnahme sei durch eine Finanzierung nach Hochschulgesetz gedeckt. Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber brachte auf auf den Punkt, wie dynamisch die Hochschule sich derzeit entwickelt. In Bayern zählt die THD zu den am schnellsten wachsenden Hochschulen, pro Professor wirbt sie die meisten Fördermittel ein, prozentual sind die meisten ausländischen Studierenden eingeschrieben und die Räumlichkeiten nutzt sie am effizientesten. Die Wichtigkeit des Fördervereins unterstrich auch der Überraschungsbesuch des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, der aktuelle Nachrichten aus dem Ministerium mitbrachte.  
 

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Am Wochenende vom 29. Februar bis 1. März fand in den Deggendorfer Stadthallen die SENORita, die „Messe für die besten Jahre im Leben“, statt. Im großen Themenbereich „Innovation und Zukunft“ konnte sich das Projekt "DeinHaus 4.0" präsentieren. Ein Team der Technischen Hochschule Deggendorf erforscht in diesem Projekt technische Hilfsmittel, die dabei helfen, länger im eigenen Zuhause leben zu können. Unterstützt wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf der SENIORita waren die Seniorinnen und Senioren besonders vom Rollator 4.0. Ein Prototyp, der Gehhilfe und moderne Technik vereinen soll. Lichtsensoren, Regenschirm, Handyhalterung mit Schrittzähler - alles findet sich in einem Gerät. Zahlreiche der tausenden Messebesucher ließen sich von Mitarbeitern des Projekts beraten und boten eigene Erfahrungen und Inspiration im Austausch. 

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Die Pflegeberufe kämpfen nicht nur mit Fachkräftemangel. Die zunehmende Komplexität und notwendige Spezialisierung in der Pflege ändern Berufsbild und Anforderungen. Das Pflegenetzwerk Ostbayern möchte anhand einer Prozentklausel den Anteil akademisch ausgebildeter Pflegekräfte erhöhen. Am 17. Februar erörterten die Netzwerkpartner bei einem Treffen in Deggendorf erste Möglichkeiten zur Umsetzung. „Spitzenmedizin geht nicht ohne Spitzenpflege. Die Prozentklausel kann uns dazu einen wichtigen Schritt weiterbringen“, stellte Tony Ebeling, stellvertretender Pflegedirektor an der Klinik der Universität Regensburg im Rahmen des Netzwerktreffens klar. Zehn bis 20 Prozent der Stellen in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen sollen für akademisch gebildetes Pflegepersonal entwickelt werden, so lautet das Ziel des Pflegenetzwerk Ostbayern. Die Forderung entspricht den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die wiederum in das im Januar 2020 in Kraft getretenene Pflegeberufegesetz und den Beschluss des Ministerrats in Bayern vom Juli 2019 eingegangen sind. „Um diese Visionen wahr zu machen, braucht es strukturelle Grundlagen“, erklärte Prof. Dr. Christian Rester. Er ist Sprecher des Pflegenetzwerks Ostbayern und designierter Studiengangsleiter für den neuen Studiengang Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Netzwerkpartner wollen hierfür ein Qualitätssiegel „Hochschulische Lehreinrichtung Gesundheitsberufe“ sowie Kooperationsverträge mit den Hochschulen zur Durchführung von Pflegestudiengängen entwickeln. Christine Windorfer, Pflegedienstleitung am Bezirksklinikum Mainkofen, hob hervor, dass „eine Quote alleine nicht reicht. Akademisierung in der Pflege kann nur unter Integration beruflicher Erfahrung und weiterer Spezialisierung gelingen“, so Windorfer. Rupert Brenninger, Mitglied im Deutschen Pflegerat und langjähriger Leiter einer Berufsfachschule für Pflegeberufe, betonte noch einmal, dass eine Akademisierung der Pflege auch die Aufwertung des Berufsbildes vorantreibe: „Die Attraktivität der Pflegeausbildung beginnt mit konkreten Aussichten auf eine Karriereplanung. Junge Menschen, die studieren wollen, sind an beruflichen Positionen mit Verantwortung interessiert!“, stellte Brenninger dar. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet im Wintersemester 2020 der neue Studiengang „Pflege“. Er steht examinierten Pflegefachkräfen mit dreijähriger Berufserfahrung auch ohne Abitur offen. Das Studium dauert vier Semester, es fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Interessenten können sich ab sofort unter pflege@th-deg.de informieren und anmelden. Das Pflegenetzwerk Ostbayern wird im Rahmen der nächsten Tagung Ende April an der Technischen Hochschule Deggendorf weitere Meilensteine zur Umsetzung einer Prozentklausel festlegen.
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Am 13. Februar fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge ein Expertentreffen mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V. (VDWF) statt. Thema war die Implementierung und Anwendung von Industrie 4.0 Lösungen. Die aus ganz Deutschland angereisten Fachleute waren beeindruckt von der praxisnahen 4.0-Forschung, die am Campus in Deggendorf stattfindet. Bereits im Januar hatte Gansauge bei einer Veranstaltung des VDWF in Stuttgart mehr als 60 hochrangige Interessenten aus der Branche des Werkzeug- und Formenbaus mit einem Vortrag zum Thema Industrie 4.0 begeistert. Nun folgte mit einer Besichtigung des Anwendungslabors Industrie 4.0, der Einführung in die Methodik des Forschungsteams um Prof. Gansauge sowie der Besichtigung der einzelnen Stationen des Prozesses die Probe aufs Exempel. „Die industriellen Lösungen, die wir hier in Deggendorf erarbeiten“, erklärt Gansauge, „helfen Kapazitäten zu steigern sowie Zeit und Kosten zu reduzieren.“ Nur mit Hilfe durchgängig digitalisierter Prozesse könne der deutsche Werkzeug- und Formenbau im internationalen Wettbewerb bestehen und mächtigen Konkurrenten wie etwa China Paroli bieten. Besonders die schlüssige und greifbare Aufarbeitung dieses hochkomplexen Themas durch die THD-Forschungsgruppe ließ die Experten – allesamt von führenden Unternehmen der Branche – staunen. „Innovationen wie die, die wir hier gesehen und erlebt haben“, so der Tenor der Teilnehmer, „sind ein echter Motivationsschub für die Umsetzung der Thematik im eigenen Unternehmen.“
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48 Jahre im Öffentlichen Dienst – davon 25 Dienstjahre an der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Entlassungsurkunde des Freistaates Bayern, die Peter Kaiser Anfang Februar vom Kanzler der Hochschule ausgehändigt bekommen hat, ist die 13. und zugleich letzte in seinem beruflichen Dokumentenordner. Die erste dieser Art bekam er 1971 im Postamt Schwandorf überreicht, wo die berufliche Laufbahn des heute 64-Jährigen begann. Nach seiner Lehrzeit verpflichtete sich Kaiser 1973 für acht Jahre beim Bundesgrenzschutz, der jetzigen Bundespolizei. Bereits ein Jahr später wurde er zum sogenannten Unterführerlehrgang nach Deggendorf abgeordnet, wo er dann auch blieb. Besonders gerne denkt der gebürtige Oberpfälzer an seine Dienstzeit in der Grenzschutzausbildungsabteilung A Süd 2, wo er in der Ausbildung für Beamte des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes eingesetzt war, und an seine Tätigkeit als Ausbilder in der 3. Hundertschaft der Grenzschutzabteilung I/1 zurück. Anfang der 1980er Jahre holte Kaiser sein Fachabitur nach und studierte anschließend an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mannheim, wo er als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abschloss. Elf Jahre war er anschließend im Bereich der Bundeswehrverwaltung tätig. Erst in der Wehrbereichsverwaltung VI in München, wo er mit dem Aufbau des Umweltschutzreferats betraut war, dann als stellvertretender Leiter der Truppenverwaltung Pionierbataillon 4 in Bogen. Über die Zentrale Bußgeldstelle in Viechtach, einer Außenstelle des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes, wechselte er schließlich im Dezember 1994 an die neugegründete Fachhochschule Deggendorf. Der heutige Regierungsrat leitet dort von der Aufbauphase an bis dato verschiedene Aufgabengebiete – so zum Beispiel die Abteilung Liegenschaften, die Marketingabteilung, den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und bis zuletzt den Hochschulsport. Auf dem Fußball, den seine Kolleginnen und Kollegen ihm zum Abschied überreichten, steht: „Der THD-Hochschulsport verliert seinen Kaiser“. Doch so ganz stimmt diese Aussage nicht. Denn Peter Kaiser wird zum Ausklang doch noch für rund vier Stunden wöchentlich in den Bereichen Hochschulsport und Campusmedia an der THD unterstützend tätig sein.
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Zusammen mit Hochschulen aus Polen, Portugal und Slowenien ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Partner im Erasmus-geförderten Projekt „The system of support for academic teachers in process of shaping soft skills of their students”. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft bauen Professoren, Hochschulmitarbeiter und Studierende gerade einen Online-Kurs auf, der Professoren und Dozenten neue Lehrmethoden zur Vermittlung von Soft Skills aufzeigt. Für die THD reisten Prof. Dr. Johann Nagengast, Ariadna Fürstenau vom International Office und Studentin Sonja Biock Anfang Februar zu einem der regelmäßigen Meetings, dieses Mal nach Portugal. Ziel ist es, Lehrenden Input zum Integrieren des Themas Soft Skills in Vorlesungen zu geben. Über den Online-Kurs sollen neue, ansprechende Lehrmethoden vermittelt werden, die mit regulären Lehrveranstaltungen kombiniert werden können. Studierende sollen Soft Skills erlernen, um bestmöglich auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz vorbereitet zu sein. Sonja Biock entwickelt in diesem Zusammenhang im Rahmen ihrer Masterarbeit den Online Kurs „Intercultural entrepreneurship - how to include intercultural aspects in regular classes“. Unterstützt wird sie von Prof. Dr. Johann Nagengast als Betreuer ihrer Masterarbeit und Ariadna Fürstenau. Jeweils einen weiteren Kurs entwickeln ihre Mitstreiter der International School for Social and Business Studies, Slowenien, des University College of Enterprise and Administration, Polen, und des Polytechnic Institute of Setúbal, Portugal. Ihre Themen sind: • Teaching of how to learn - through experimentation, experience and other methods activating students • Teaching creativity, innovation, critical thinking and teamwork skills • Using digital technologies in the process of teaching and learning Die fertigen Kurse sollen ab Januar 2021 allen Lehrbeauftragten, Dozenten, Professoren und Studierenden in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Polnisch und Slowenisch zur Verfügung stehen. Somit soll nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht werden, sondern auch die Internationalisierung der Hochschule weiter vorangetrieben werden. Lehrende, die neugierig auf das Projekt geworden sind, können einzelne Module im Mai/Juni 2020 während der Testphase ausprobieren. Bei Interesse steht Ariadna Fürstenau (ariadna.fuerstenau@th-deg.de) als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Das nächste Treffen im Rahmen der strategischen Partnerschaft findet am 6. und 7. Juli 2020 in Deggendorf statt.
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Über einen Scheck im Wert von 1.500 Euro durften sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Donnerstag, 13. Februar, freuen. An der Hochschule überreichen Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenverbandes Niederbayern und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der zur Spende anregte, die Zuwendung. „Mit unserer Spende unterstützen wir die wertvolle Arbeit des Fördervereins der THD und leisten natürlich gleichzeitig unseren Beitrag, zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule“, erklärt Swihota. Der Sparkassenverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule und ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota und Oberbürgermeister Dr. Moser ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung des Sparkassenverbandes, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert der Sparkassenverband sich seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.
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Lebenszeit zurückgewinnen, weniger pendeln, CO² einsparen: Mit „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau soll gezeigt werden, wie dezentrales Arbeiten auch in ländlichen Regionen funktionieren kann. Als erster Coworker hat sich Marco Eller seinen Platz im „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau gesichert. Der in der Passauer Niederlassung des Ingenieurunternehmens bulicek + ingenieure GmbH arbeitende Projektingenieur tauscht vorerst einmal wöchentlich sein angestammtes Büro gegen einen Platz in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau. Das Unternehmen bulicek + ingenieure wagt sich seit geraumer Zeit an neue Formen des digitalen und dezentralen Arbeitens heran. Cloudbasiertes Arbeiten, digitales Telefonieren und ein ausgeklügeltes firmeneigenes Videokonferenz-System ermöglichen es den Mitarbeitern von bulicek + ingenieure ohne Effizienzverlust im Home-Office oder zukünftig auch im Coworking Space zu arbeiten. „Ich sehe diese Art des variablen Arbeitsplatzes als Gewinnsituation für beide Seiten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Hans Bulicek als Arbeitgeber. „Der Mitarbeiter verbringt weniger Zeit auf der Straße, dadurch sinkt der Stresslevel und der Kostendruck, die frei gewordene Zeit kann der Familie oder verschiedenen Freizeitaktivitäten gewidmet werden. Und ganz nebenbei steigt dadurch auch die Attraktivität des Bayerischen Waldes.“ Deshalb erprobt Marco Eller nun in Absprache mit seinem Chef das Konzept des Coworking. Anstatt täglich von seinem Wohnort in Frauenau nach Passau zu pendeln, wird er vorerst einmal wöchentlich in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau arbeiten: „Ich pendle schon seit meiner Ausbildungszeit über mehrere Landkreise hinaus. Daher sehe ich hinter dem Projekt „Coworking Dahoam 4.0“ ein innovatives Konzept und meiner Meinung nach einen im Zuge der Digitalisierung logischen Fortschritt für unsere Region.“ Weil der Gemeinschaftsaspekt eine zentrale Rolle beim Konzept des Coworking spielt, wird Marco Eller den Coworking-Arbeitsplatz in Spiegelau nicht alleine nutzen: In Kürze wird Martina Kirchpfening mit freiberuflicher Projektarbeit im Coworking Dahoam 4.0 in Spiegelau starten. Martina Kirchpfening ist Vorsitzende des Vereins Zeitwende e.V., der sich derzeit ebenfalls mit innovativen Konzepten für mehr Work-Life Balance beschäftigt. Sie wird, neben ihrem Hauptberuf als Sozialpädagogin, freiberufliche Projektarbeiten vom „Küchentischbüro“ ins KuBiS ("Kultur und Bildung in Spiegelau") verlegen. Auch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth zeigt sich überzeugt von dem Konzept: „Ein herzliches Grüß Gott an den ersten Nutzer im CoWorking Dahoam 4.0. Damit ist ein weiterer Mosaikstein im Digitalen Dorf gelegt und ein weiteres wichtiges Handlungsfeld besetzt. Ich würde mich sehr freuen, zukünftig zahlreiche weitere interessierte Coworkerinnen und Coworker in unserer Gemeinde willkommen heißen zu dürfen.“ Kontakt für interessierte Unternehmer oder Pendler: Rainer Bomeisl - Forschungsgruppe Smart Region, THD – Technische Hochschule Deggendorf, Technologie Campus Grafenau, Hauptstraße 3, 94481 Grafenau, Tel: +49 (0)8552/ 97 56 20-60 - rainer.bomeisl@th-deg.de – www.digitales-dorf.bayern
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Mit traditionellem Hütewerfen verabschiedeten sich am Freitag, 31. Januar, die Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2019 von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Anlass gab die mit rund 1.500 Gästen ausverkaufte Graduiertenfeier in den Deggendorfer Stadthallen. In Talar und Hut zogen die ehemaligen Studierenden vor Familie, Freunden, Festgästen und Hochschulangehörigen in die Stadthalle ein. Nach amerikanischem Vorbild verabschiedeten Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg und alle Dekane die Absolventinnen und Absolventen auf der mit rotem Teppich ausgelegten Bühne. Über 400 Absolventinnen und Absolventen nahmen an den Feierlichkeiten teil. So viele wie noch nie. Erstmalig waren darunter auch Absolventen der Studiengänge Angewandte Sportwissenschaften und Kindheitspädagogik. Zur richtigen Show machten die Veranstaltung Studierende des Masterstudiengangs Medientechnik. Unter Leitung von Professorin Susanne Krebs und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Alumni und Auslandspraktika kümmerten sie sich um den gesamten Ablauf und zeigten, was sie in Sachen Licht, Ton, Technik und Regie können. Festlich wurde es bei den Ansprachen und Preisverleihungen, die das Programm begleiteten. Die diesjährigen Preisträger sind: Renner Leon, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Wenig Philipp, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Kretschmann Marco, K+B-Preis für Angewandte Wirtschaftswissenschaften Blöchinger Lea, Grötsch Moritz, Hong Kim, Preis des Rotary Clubs Deggendorf Vogl Magdalena, Preis des Rotary Clubs Bayerwald-Zwiesel Freudenstein Rudi, Medienpreis Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung Federl Andreas, Manfred Zollner Preis Hausleitner Johannes, Streicher Preis Haderer Bernhard, Micro-Epsilon-Preis für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen.
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Seit Oktober 2019 bietet das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein Informatik Programm für Schulen aller Art an. Mit dem Projekt Digimania+ erhalten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe in drei Modulen grundlegende Programmierkenntnisse. Über 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niederbayern nehmen in diesem Schuljahr an den Workshops teil. Im ersten Schulhalbjahr lernen die Teilnehmenden von 45 Klassen an 20 Schulen, wie man textbasiert einen Lego-Roboter und grafikbasiert eine Handy-App programmiert. Dass die Schülerinnen und Schüler dabei sogar die Zeit vergessen, ist für Anna Kaiser vom MINT-Team und ihre Kolleginnen ein Zeichen, den richtigen Nerv getroffen zu haben: „Die Schülerinnen und Schüler sind so motiviert, dass sie nicht einmal an eine Pause denken. Das interaktive Lernen mit dem Roboter macht ihnen sichtlich Spaß. Am Ende haben nicht nur alle selbst programmiert, sondern auch ein Gefühl für die spannende Welt der Informatik entwickelt.“ Im zweiten Schulhalbjahr wird der Medienpädagoge Patrik Stemmer die teilnehmenden Klassen nun für den Umgang mit neuen Medien, zum Thema Internetsicherheit und rechtlichen Vorschriften sensibilisieren. Wichtig wird auch die Selbstreflexion über das eigene Verhalten im Internet und in Sozialen Medien sein. Angefangen von der Auswahl eines sicheren Passworts, dem Bewusstsein für Kosten, die in Verbindung mit Handy-Apps entstehen, bis hin zum Schutz der eigenen Privatsphäre. Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Workshops erhalten die Schüler eine Urkunde. Das vom Europäischen Sozialfonds und vom Bayerischem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales geförderte MINT-Innovationsprojekt wird auch im Schuljahr 2020/2021 angeboten. Interessierte Lehrkräfte aller Schultypen ab der 8. Klasse, die sich für das kostenfreie Angebot interessieren, können sich bei der MINT-Förderung der THD melden: digimania@th-deg.de oder 0991/3615-717. Ein zusätzliches Ferienprogramm und Lehrerfortbildungen sind ebenfalls in Planung. Informationen online: www.th-deg.de/digimania
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Wenn Patienten oder ältere Menschen im Alltag auf pflegerische Betreuung angewiesen sind, muss man nicht automatisch an Bettlägrigkeit oder das Pflegeheim denken. Viele Pflegepatienten können zuhause noch sehr gut zurecht kommen, wenn sie die richtige Unterstützung erhalten. Zum Beispiel durch technische Helfer im eigenen Haushalt. Wie Pflegepatienten ihren Alltag mit moderner Technik bewusster gestalten können, zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in den bayernweit ersten Mustereinrichtungen des Projekts „DeinHaus 4.0“. Vom Tablettenspender, Aufstehbett bis hin zum intelligenten Spiegel kann ein Haus oder eine Wohnung nahezu unauffällig mit technischen Helfern ausgestattet werden. In den Mustereinrichtungen in Deggendorf und Osterhofen können sich Interessierte selbst von den Vorteilen überzeugen. Jeden ersten Freitag im Monat ist die Musterwohnung Deggendorf bei der ERL Immobiliengruppe geöffnet. Im Musterhaus Osterhofen sind Führungen jeden letzten Freitag im Monat möglich. An beiden Orten sind Besuche ab 13 Uhr planbar. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an deinhaus4.0@th-deg.de oder telefonisch unter 0991 3615 615 wird gebeten. Gefördert wird „DeinHaus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Um möglichst nah am Pflegepatienten zu sein, arbeiten an der THD Pflegewissenschaftler, Gerontologen und Informatiker im Projekt zusammen. Eine ihrer Aufgaben ist es auch, Bürgerinnen und Bürger noch besser über die neuen digitalen Möglichkeiten zur Unterstützung der Pflege zu informieren. Daher stehen in den Mustereinrichtungen ausgebildete Experten beratend zur Seite und nehmen auch gerne Anregungen auf.
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Was sich 2020 steuerlich ändert, konnten Unternehmer und Studierende Anfang des Jahres an der TH Deggendorf erfahren. Zusammen mit der IHK Niederbayern organisierte Prof. Dr. Ralf Alefs von der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften eine Informationsveranstaltung, die mit über 100 Besuchern großen Anklang fand. Im Fokus standen heuer viele einzelne Neuregelungen wie zum Beispiel die Steuerbegünstigungen bei Elektrofahrzeugen. Die beiden Steuerberater Sandro Gerstl und Christoph Gerstl brachten die Zuhörer auf den neuesten Stand. „Besonders gefreut hat mich, dass Christoph Gerstl als ehemaliger BWL-Student der THD mit Schwerpunkt Steuern als Steuerberater erfolgreich den Sprung in die Praxis geschafft hat und jetzt als Referent dieser Veranstaltung und Lehrbeauftragter zu uns zurückgekehrt ist“, erzählt Prof. Alefs. Die Gemeinschaftsveranstaltung der THD und IHK fand mittlerweile zum siebten Mal statt.
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20200115 kinderuni thd lebensraum totholzTotholz – Lebensraum im Verborgenen

15.01.2020 | THD-Pressestelle - In der ersten Kinderuni des neuen Jahres geht es auf Spurensuche in eine uns meist verborgene Welt – das Totholz. Thomas Michler vom Nationalpark Bayerischer Wald wird den Schleier des Verborgenen lüften und allen Interessierten zeigen, dass es im Totholz ziemlich lebendig zugeht. Im Urwald von morgen, dem Nationalpark Bayerischer Wald, dürfen Bäume alt werden und schließlich absterben. Doch was passiert genau mit den toten Bäumen, wenn sie im Wald verbleiben? Wer lebt in den verrottenden Stämmen? Welche Lebewesen können Holz essen? Und was hat das mit uns Menschen zu tun?

Alle Neugierigen ab 8 Jahren, die diesen Fragen nachgehen und Goldfell-Schüppling oder Feuerkäfer kennenlernen möchten, sind herzlich eingeladen, am Freitag, 24. Januar an die TH Deggendorf zu kommen. Die Kinderuni beginnt wie immer um 17 Uhr und dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kinderuni findet im Hörsaal B004 der Technischen Hochschule Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, statt. Erwachsene Begleitpersonen dürfen gern in den hinteren Reihen des Hörsaals der Vorlesung folgen. Kostenlos geparkt werden kann im Parkhaus zwischen Edlmairstraße und Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche Gäste.

Bild (THD): Totholz ist das Thema der Kinderuni an der Deggendorfer Hochschule.

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20191016 kaspersky it sicherheitstrainingKaspersky führt ein IT-Sicherheitstraining an der TH Deggendorf durch

16.10.2019 | THD-Pressestelle - Am 14. und 15. Oktober führte das Kaspersky ICS CERT Team ein zweitägiges IT-Sicherheitstraining für die Studierenden des Weiterbildungsmasters Cyber Security sowie 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen durch. Für dieses Training kamen zehn Sicherheitsexperten aus Russland, der Schweiz und den USA nach Deggendorf und boten ein hochkarätiges Programm.

Am ersten Tag lernten die Studierenden typische IT-Sicherheitslücken von IoT-Geräten und Sicherheitsprobleme von Energiesystemen kennen. Highlight am Nachmittag war die Simulation eines Sicherheitsvorfalls in einem Wasserkraftwerk. Gesucht wurde das Team, dass die beste Strategie zur Verteidigung der Industrieanlage entwickelt hatte. Am zweiten Tag besprachen die gastierenden Experten die Strategie für die Absicherung von Industrieanlagen am Bespiel der Öl- und Gasindustrie. Im praktischen Teil bauten die Teilnehmer Schritt für Schritt eine intelligente Stadtinfrastruktur auf. Dabei waren sie die Entscheidungsträger und Entwickler, suchten nach Kommunikationswegen und Sprachen, nach Kriterien für sichere Lösungen und Services, um die modernsten IT-Technologien erfolgreich in das tagtägliche Stadtleben innovativ und sicher zu integrieren.
Parallel zu den Workshops, Spielen und Seminaren diskutierten die Wissenschaftler des Instituts ProtectIT unter der Leitung des Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer, Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba, über Forschungskooperationen auf dem Gebiet der IT-Sicherheit für Industrieanlagen. Dazu soll unter anderem ein IT-Sicherheits-Labor am Techologiecampus in Teisnach aufgebaut werden. Auch sind weitere Trainings speziell für die Studenten der Studiengänge Cyber Security geplant.

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20200109 ursulinen gymnasium deg kooperiert mit thdUrsulinen Gymnasium Straubing und THD kooperieren bei Schülerberatung

09.01.2020 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) pflegt seit vielen Jahren Kooperationen mit Schulen im Raum Niederbayern und darüber hinaus. Schulen und Hochschule arbeiten zusammen, um Schulabgänger und Studieninteressierte auf ihre Berufs- und eventuelle Studienwahl vorzubereiten. Langjähriger Partner und nun auch offizieller Kooperationspartner der THD ist das Ursulinen Gymnasium Straubing. Im Dezember unterzeichneten THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, die stellvertretende Schulleiterin Marita Fornoff und Oberstufenkoordinator Thomas Saller eine Vereinbarung.

Ziel ist, das Interesse der Schülerinnen an einem Studium zu wecken und zu fördern, ihre Entscheidungskompetenz zur fundierten Studien- und Berufswahl zu verbessern und den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Institutionen weiter anzuregen. Besonderes Augenmerk in der Zusammenarbeit soll auf der MINT-Förderung der Mädchen und der Gewinnung für MINT-Studiengänge liegen. Die Zentrale Studienberatung und das Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf werden ihre Aktivitäten am Ursulinen Gymnasium dazu weiter ausbauen. Zu den gemeinsamen Aktionen gehören unter anderem ein regelmäßiger Austausch, Informationsveranstaltungen, Lehrerfortbildungen, fachspezifische Projekte und Initiativen. Das Ursulinen Gymnasium ist die inzwischen sechzehnte Schule, die mit der Hochschule kooperiert.

Bild (THD): Die TH Deggendorf und das Ursulinen Gymnasium Straubing haben am 19.12.2019 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. V.l.: Thomas Saller (Oberstufenkoordinator), THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Marita Fornoff (Stellv. Schulleiterin), Andrea Stelzl (Leitung MINT-Förderung), Alexandra Niewöhner (Leitung Zentrale Studienberatung)

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20191220 stipendien fink stiftungFink-Stiftung unterstützt Studierende mit Stipendium für ein Auslandssemester

20.12.2019 | THD-Pressestelle - Die "Stiftung für internationalen Studierendenaustausch" (Fink-Stiftung) vergibt zweimal im Jahr Stipendien an Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf. Am Montag, 9. Dezember, entschied der Stiftungsrat über die Anzahl und finanzielle Höhe der zu vergebenden Stipendien für das Sommersemester 2020.

Seit 1998 unterstützt die Stiftung, die der Deggendorfer Toni Fink ins Leben gerufen hat, Studierende, die ein Studium bzw. Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Insgesamt fünf Studierende können sich im Sommersemester 2020 auf ein Stipendium der Fink-Stiftung freuen. Sie zieht es nach Brasilien, Mexiko, Indonesien und Australien, um dort einen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Zum Stiftungsrat gehören: Stifter Toni Fink, sein Sohn Anton Fink jun., Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der Präsident der TH Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber, MdB Barthl Kalb und Vizekanzler a.D. Klaus Loibl. Aus zahlreichen Bewerbern wählen sie die Kandidaten aus, die aufgrund ihrer Motive bzw. ihrer Studienpläne eine Förderung erhalten sollten. Unterstützt wird der Stiftungsrat von der Leiterin des International Office, Lisa Werner. Bis heute konnten sich 211 Studierende über ein Stipendium freuen.

Bild (THD): Die Stiftungsräte der "Stiftung für internationalen Studierendenaustausch" (Fink-Stiftung) mit der engeren Bewerberauswahl für das Stipendium im Sommersemester 2020.

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20191219 kooperation thd und kwaTechnische Hochschule kooperiert mit KWA

19.12.2019 | THD-Pressestelle - Der European Campus Rottal-Inn (Pfarrkirchen) sowie die Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften und das Institut für Qualität und Weiterbildung (IQW) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat haben im Dezember 2019 eine Strategische Partnerschaft mit KWA Kuratorium Wohnen im Alter geschlossen.

„Mit dieser Verknüpfung von Praxis, Forschung und Bildung soll bei beiden Partnern, Hochschule und KWA, vernetztes Denken und Arbeiten gefördert werden“, betont der Vizepräsident der THD, Prof. Dr. Horst Kunhardt. Durch regelmäßigen Austausch in Bezug auf ähnlich gelagerte Fragestellungen sollen Synergieeffekte genutzt und Innovationen entwickelt werden, zum gegenseitigen Nutzen. Gleichzeitig stehen innovative Lernformen und die Qualität der Lehre im Fokus. KWA Vorstand Dr. Stefan Arend ergänzt: „Dabei geht es um konkrete Problemlösungen und neue Produkte, aber auch um gemeinsame Initiativen und Projekte in der Gesundheitswirtschaft sowie um die Befähigung von Menschen, die in der Gesundheitswirtschaft arbeiten.“

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern beider Partner trifft sich vierteljährlich, um gemeinsame Aktivitäten und Projekte zu planen und zu begleiten. Gegenseitige Hospitationen sowie Praktika als auch Lehraufträge und Dozententätigkeit werden die Partnerschaft fördern. Einrichtungen von KWA, die an der Partnerschaft mitwirken, dürfen die Bezeichnung „Akademische Lehreinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf“ führen – unter anderem das KWA Bildungszentrum.

Insgesamt drei Aufgabenfelder wurden definiert. Das erste betrifft Fragen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, insbesondere in den Berufen der Pflege, der Sozialpädagogik und verwandten Professionen. Aber auch die Verzahnung von akademischer Lehre mit der Berufsausbildung, die Akademisierung ehemaliger „Lehrberufe“ sowie die Schaffung neuer Formen der Ausbildung und des Lernens.

Der zweite Aufgabenbereich widmet sich den Fragen der Personalentwicklung, der Unterstützung von Führungskräften und der Entwicklung gemeinsamer Angebote für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und der Sozialbranche.

Forschungen und Untersuchungen zu Fragestellungen einer Gesellschaft des langen Lebens stehen im Blickpunkt des dritten Aufgabenbereichs. Dazu gehören beispielsweise das lebenslange Lernen, die Digitalisierung oder die Robotik.

Bild (THD): Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung bei KWA in Unterhaching, von links: Horst Schmieder (KWA Vorstand), Prof. Dr. Horst Kunhardt (Vizepräsident THD), Dr. Stefan Arend (KWA Vorstand)

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20191218 forschungsprojekt epos2Neues Forschungsprojekt an der THD:
Batterielose IoT-Komponenten für die Logistik-Branche

18.12.2019 | THD-Pressestelle - Im Rahmen eines neuen Projekts an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) forschen Wissenschaftler an batterielosen Internet of Things (IoT)-Komponenten für die Logistik Branche. An dem Projekt EPOS2 - Energie Generator mit Positions-Funk - sind neben der THD das Berliner Technologieunternehmen LinTech sowie die Passauer Firma Elec-Con beteiligt. EPOS2 wird aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Internet of Things (IoT) bezeichnet die zunehmende Vernetzung zwischen „intelligenten“ Gegenständen sowohl untereinander als auch nach außen hin via Internet. Die Logistikbranche nutzt IoT-Komponenten zur Datenerfassung verschiedener Betriebsparameter, beispielsweise von Zügen, Schiffen oder Lastwagen. Die meisten der hier verbauten IoT-Geräte werden mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Diese Akkus haben den Nachteil, dass sie nur eine begrenzte Energiemenge speichern können, die Lebensdauer begrenzt ist und der Akku seltene Rohstoffe benötigt. Das Wiederaufladen des Akkus stellt sich zudem schwierig dar, da die Komponenten oft an schwer zugänglichen Stellen verbaut werden. Daher erforscht die Deggendorfer Hochschule zusammen mit ihren Projektpartnern Möglichkeiten für eine autarke Energieversorgung von IoT-Anwendungen mit Hilfe von „Energy Harvesting“, einem „Ernten der Energie“. Bei diesem Ansatz dient mechanische Bewegung als Energiequelle. „So ist ein flexibles, energieautarkes und ressourcenschonendes IoT Datenerfassungs- und Datenübertragungssystem möglich. Es wird dazu beitragen, dass die Digitalisierung auch in den unterschiedlichsten Anwendungen aus dem Logistikbereich voranschreitet“, erklärt Professor Dr. Robert Bösnecker von der THD.

Das Projekt EPOS2 ist im Rahmen des Netzwerks MI4G (Modern Industry for Germany) entstanden. Neben der Technischen Hochschule Deggendorf ist die Elec-Con technology GmbH aus Passau und die LinTech GmbH aus Berlin beteiligt. Elec-Con ist ein europaweit anerkannter Spezialist für die Entwicklung von kundenspezifischer Elektronik und vor allem im Bereich der Netzteiltechnik und Embedded Solutions tätig. LinTech arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich an der Entwicklung von Bluetooth®- und Wireless-Produkten, -Systemen und -Modulen. Für die Datenübertragung wird die Sigfox-Technologie des gleichnamigen französischen Telekommunikationsunternehmen verwendet, welches ein eigenes globales Funknetzwerk betreibt, um IoT-Komponenten mit geringem Energiebedarf drahtlos mit dem Internet zu verbinden.

Bild (THD): Auf die bevorstehende Zusammenarbeit freuen sich (v.l.) Dieter Bauernfeind von Elec-Con, Uwe Linder von Lin-Tech und Professor Dr. Robert Bösnecker von der THD.

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20191213 che hochschulrankingMasterstudium: Deggendorfer Hochschule belegt Spitzenpositionen

16.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Ergebnisse des aktuellen Online-Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) liegen vor. Über 150.000 Studierende beurteilten deutschlandweit Masterstudiengänge in den Fächern Psychologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen/Bau. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) konnte sich in verschiedenen Bereichen Spitzenplätze sichern.

In der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ gehören alle bewerteten Deggendorfer Studiengänge zur Spitzengruppe. In der aktuellen Erhebung wurden THD-Masterstudiengänge aus den Fächern Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik und Maschinenbau ausgewertet. Im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik bewerten die Studierenden zudem die internationale Ausrichtung der Studienangebote als erstklassig. Im Fach Maschinenbau überzeugt die THD neben den Kontakten zur Berufspraxis in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“. Insgesamt sind die Master-Angebote der Deggendorfer Hochschule im deutschlandweiten Vergleich mit den anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durchgehend auf den vorderen Plätzen vertreten.

Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit über 20 Jahren Studieninteressierten Informationen und Transparenz für mehr als 30 Fächer, um das passende Angebot zu finden. Es ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum, bei welchem mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht und über 150.000 Studierende befragt werden. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Die Rankingergebnisse werden einer Spitzen-, Mittel-und Schlussgruppe zugeordnet. Das Ranking der Masterstudiengänge ist ab sofort auf ZEIT CAMPUS ONLINE unter www.zeit.de/masterranking abrufbar.

Bild (THD): Die Studierenden verteilten Bestnoten für die Masterstudiengänge der THD.

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20191206 bayernmint neue förderungMINT-Angebote können weiterlaufen

06.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist bekannt für ihr MINT-Programm. Das Team der MINT-Förderung begeistert seit sechs Jahren junge Menschen in der Region mit verschiedenen Projekten für Technik und Naturwissenschaften. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat jetzt Fördermittel für einen Zeitraum von drei weiteren Jahren genehmigt. An der TH Nürnberg überreichte Wissenschaftsminister Bernd Sibler und stellvertretender bayme VBM VBW Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl Förderurkunden für innovative Projekte zur MINT-Förderung.

Mit dem Programm „BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ unterstützt der Freistaat insgesamt 14 bayerische Hochschulen. Die THD konnte sich bereits zum dritten Mal einen Zuschuss aus dem Fördertopf sichern. Finanziert werden daraus MINT-Angebote für die Region wie das Frühstudium, TastING, Technik-Schulbesuche (Lego-Roboter, App-Programmierung, Bionik), Girls'Day, Lehrkräftefortbildungen oder auch die Kinderuni. Hinter dem MINT-Angebot der TH Deggendorf stehen Andrea Stelzl, Angelika Hable, Anna-Katharina Kaiser, Manuela Krawagna-Nöbauer, Tanja Zellner und Ursula Pähler. Mit sehr viel Leidenschaft leitet Andrea Stelzl die MINT-Aktivitäten und ist sehr froh über die erneute Förderung: „Mithilfe der Projektförderung können wir die Kompetenzen der THD nutzen, um Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern und bei dem sehr komplexen Berufs- und Studieorientierungsprozess zu unterstützen. Als Managerin der MINT-Region Niederbayern sehe ich, wie gewinnbringend ein gutes Netzwerk der regionalen Bildungseinrichtungen und Unternehmen ist, zum Beispiel indem Studierende, Ingenieure und Ingenieurinnen als Rollenvorbilder ihre Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler weitergeben.“

„BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ läuft für drei Jahre und schließt an die erfolgreiche Förderlinie „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ an. Partner der Initiative sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm sowie die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Insgesamt stehen rund 2,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Bild (THD): Zusage wichtiger Fördermittel für das MINT-Team der TH Deggendorf: v.l. Tanja Zellner, Angelika Hable, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten Prof. Waldemar Berg und Andrea Stelzl nahmen in Nürnberg die Förderurkunde entgegen.

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20191203 müllkartierung smart landscapesSchüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich zu Besuch beim Smart Landscapes-Team

03.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Schülerinnen und Schüler der Enrichment-Klasse des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich besuchten kürzlich die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie folgten einer Einladung von Prof. Dr. Roland Zink und seinem Smart Landscapes-Team. Einen Vormittag bekamen die Schüler Einblick in das Thema Geodaten und wofür sie eingesetzt werden können, zum Beispiel in Smart Cities.

Im Projekt Smart Landscapes werden unter Zuhilfenahme von Geodaten zum Beispiel Dorf- und Stadtentwicklungskonzepte unterstützt. Vor allem die Bürgerbeteiligung soll erleichtert werden, indem selbstständig Feedback gegeben werden kann. Möglich ist das über die Plattform PUBinPLAN, die über das Internet zugängig ist. Wie die Teilnahme über PUBinPLAN funktioniert und was die Vorteile sind, lernten die Schüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich in einem Feldversuch kennen. Auf dem Gelände der THD und entlang dem Donaustrand sollten sie anhand Müllfunden Geodaten erfassen. Ausgestattet mit Smartphones, Tablets und Internetzugang kartierten sie über PUBinPLAN Fundort, Foto des Fundstücks und eine Beschreibung. Zurück im Geoinformatiklabor wurden die Ergebnisse der Kleingruppen gesammelt und ausgewertet. Prof. Dr. Roland Zink, Melanie Piser, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Sebastian Wöllmann, technische Mitarbeiter, begleiteten die 14 Schülerinnen und Schüler dabei. In der Gruppe analysierten sie, wie viel Plastikmüll weltweit produziert wird, welche Arten von Plastikmüll anfallen und wie lange es dauert, bis er wieder verrottet. Informationen über Smart Cities und intelligente Entsorgungsstrategien schlossen den Vormittag ab.

Bild (THD): 14 Schülerinnen und Schüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich besuchten das Geoinformatiklabor der TH Deggendorf

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20191205 gründertag 2019Die Startup Community wächst – Gründertag an der TH Deggendorf

05.12.2019 | THD-Pressestelle - An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) interessieren sich immer mehr junge Menschen für eine berufliche Selbstständigkeit. Rund 50 Teams werden derzeit von den Experten des THD Startup Campus betreut. Alle verfolgen die Absicht, sich selbstständig zu machen oder haben den Schritt bereits gewagt. Passend zur bundesweiten Aktion „Gründerwoche Deutschland“ fand Ende November eine Infoveranstaltung an der Hochschule statt, um noch mehr Studierende auf das Thema Selbstständigkeit neugierig zu machen. Das Motto des Gründertags lautete „Wecke den Gründer in dir“.

Zum vierten Mal fand der Gründertag an der TH Deggendorf statt und mit einem gefüllten Hörsaal B004 nahmen rund 150 Studierende an der Veranstaltung teil. Welche Unterstützung ein Startup an der THD erwartet, erfuhren die Studierenden vom Team des THD Startup Campus, von der Hans Lindner Stiftung durch Christian Schläger und vom ITC1/GZDN durch Thomas Keller. Zum Beispiel wurden kürzlich zwei Startups (Dalion, Lumoo) mit dem eXIST Gründerstipendium ausgezeichnet berichtet Alexander Böckl vom THD Startup Campus: „Die Bewerbung für das Stipendium läuft in Kooperation mit der Hochschule. Wir beraten und betreuen die Studierenden dabei. Während des gesamten Förderzeitraums bleiben wir regelmäßig miteinander in Kontakt.“
Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Startups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern:

  • OMNIA (Justen Deifel) - Digitale Identitäten Speicherung in der Blockchain
  • Grünblatt (Waldemar Meier, Manuel Wedler, Nikunj Mathukiya) – Aquaponic, Autarkes Gemüsebeet mit Fischen für die Nährstoffversorgung
  • Cucase (Dennis Gerdts, Marco Jülke, Anton Dobler) - Antibakterielle Handyhülle
  • Dalion (Markus Zaglmann) - Neuartige Sicherheitsbindung im Wassersport
  • Hackroboter (Andreas Stockinger) - Unkraut-Hackroboter namens HacklSepp

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu den genannten Startups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des THD Startup Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung. Unterstützt wurde der Gründertag vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf.

Bild (THD): Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber begrüßte die Studierenden beim Gründertag. Er betonte die Wichtigkeit des Themas Selbstständigkeit und dass die THD weiter in dieser Richtung unterstützen wolle.

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20191127 tc parsberg lupburg eröffnetHochschulübergreifender Technologie Campus Parsberg-Lupburg eröffnet

27.11.2019 | THD-Pressestelle - Am 23. November 2019 wurde der Forschungsstandort für „Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen“ feierlich eröffnet. Für die OTH Regensburg ist es der erste dezentrale Technologie Campus, der gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf betrieben wird.

Ungefähr 300 Besucher folgten der Einladung des Operativen Leiters des Technologie Campus, Anton Schmailzl und der dort engagierten Professoren Dr. Stefan Hierl, Dr. Ulf Noster und Dr. Andrey Prihodovsky. Zu den Programmpunkten zählte neben der ökumenischen Segnung des Gebäudes und Laborbesichtigungen auch ein moderiertes Dialogforum mit den Staatsministern Bernd Sibler und Albert Füracker, den beiden Hausherren Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg und Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der TH Deggendorf, dem Neumarkter Landrat Willibald Gailler und dem Parsberger Bürgermeister Josef Bauer. Letzterer begrüßte gemeinsam mit seinem Lupburger Amtskollegen Manfred Hauser stolz die Gäste. Es sei bemerkenswert, dass in rund einem Jahr Bauzeit ein Gebäude entstanden ist, in dem nun bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Hochschulen und des Digitalen Gründerzentrums Parsberg ihre Arbeit aufgenommen haben.

Im anschließenden Dialogforum wurde zum Thema „Dezentraler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort: Chancen und Perspektiven für die Region“ diskutiert. Die Moderation übernahm Silke Auer, die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Neumarkt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte, dass die Dezentralisierung von Forschung und Lehre durch die Technologie Campus deutschlandweit einzigartig ist. Aus einer gewagten Idee sei ein bayerisches Erfolgskonzept geworden. Finanzminister Albert Füracker, der selbst in Lupburg zu Hause ist, ist sich sicher, dass der Technologie Campus eine Investition für die Region sei, die sich in jeglicher Hinsicht mehrfach bezahlt machen werde. Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier erläuterte den Mehrwert für die OTH Regensburg, die dadurch dringend benötigte Forschungsflächen gewinne: „Dieser Technologie Campus wird unsere neue Keimzelle für die additive Fertigung sein – für Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen. Die OTH Regensburg wird diesen Themenkomplex zukünftig in der Lehre wie auch in Forschung stärker in den Fokus stellen und entsprechende Strukturen aufbauen.“

Auch Unternehmensvertreter kamen zu Wort. Dr. Jennifer Sell, Geschäftsführerin der E-T-A GmbH betonte, dass das Wissen zwischen Hochschulen und Unternehmen bei einer Kooperation stets in beide Richtungen fließen werde. Die Unternehmen profitieren vom Wissen der Hochschulen und diese wiederum lernen die Bedarfe der Unternehmen kennen. Martin Stephan, Geschäftsführer des Möbelhof Parsberg sprach von einem digitalen Fundament, dass alle Mitarbeiter zur Zukunftssicherung benötigen. Für ihn wäre eine Zusammenarbeit zwischen Technologie Campus und allgemeinbildenden Schulen wünschenswert. Gerade die Möglichkeit durch die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten auch potentielle Mitarbeiter kennen zu lernen, sieht Carl Fruth, Vorstandsvorsitzender von der FIT AG als großen Vorteil. Mit dem Ziel, dass die Studentinnen und Studenten früher mit der additiven Fertigung in Kontakt treten, sponserte er einen 3D-Drucker im Wert von circa zwanzigtausend Euro.
Insgesamt befinden sich im Technologie Campus fünf Laborräume und Büroarbeitsplätze für bis zu 40 Personen. Neben den Forschenden ist auch das Digitale Gründerzentrum Parsberg vor Ort, in dem Gründer Büroarbeitsplätze zu vergünstigten Konditionen und eine professionelle Beratung erhalten.

Bild (Karina Amann): Im Gespräch zum Thema „Dezentraler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort: Chancen und Perspektiven für die Region“. v.l. Albert Füracker, Bernd Sibler, Prof. Peter Sperber, Prof. Wolfgang Baier, Willibald Gailler, Josef Bauer und Silke Auer

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20191128 kindermitbringtagNachwuchs-Studenten an der Hochschule - Grundschulkinder besuchen THD

28.11.2019 | THD-Pressestelle - Am schulfreien Buß- und Bettag durften 17 Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit ihren Eltern in die Arbeit gehen. Das Ressort Family Affairs organisierte wieder einen Kindermitbringtag, um den Nachwuchs der Hochschulangehörigen zu betreuen und somit die Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf zu erleichtern.

Ein festes Ritual ist an diesem Vormittag der Besuch in der Werkstatt des Vereins Technik für Kinder e.V. (TfK). Zusammen mit Mentoren von TfK bastelten die Kinder aus einem Bausatz einen Solar-Schmetterling. Für viele Kinder war der Umgang mit den Werkzeugen im Technikhaus neu, aber einige alte Hasen halfen fleißig dazu. Ein starker Scheinwerfer simulierte die fehlende Sonne, so dass am späten Vormittag viele kleine Solar-Schmetterlinge in der Werkstatt herumflatterten. Nach Stärkung mit Pizza in der Mensa war am Nachmittag noch Sport, Spaß und Spiel im Stadthallenpark angesagt. Trotz des grauen Wetters hatten die Kinder zusammen mit zwei Studentinnen der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften bei Geschicklichkeitsspielen viel Spaß.
Der Kindermitbringtag an der THD wird regelmäßig in den Osterferien und am schulfreien Buß- und Bettag vom Ressort Family Affairs für Hochschulangehörige mit Kindern als familienfreundliche Maßnahme angeboten.

Bild (THD): Die THD-Kinder präsentieren stolz die selbstgebauten Solar-Schmetterlinge im Technikhaus des Vereins Technik für Kinder e. V.

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20191203 ländertage 2019Geh raus und lern was daraus: Auf ins Auslandssemester!

03.12.2019 | THD-Pressestelle - Im Oktober und November informierte das International Office zusammen mit dem Ressort Alumni & Auslandspraktika über verschiedenste Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen und machte auf diverse Stipendien- und Förderprogramme aufmerksam. Mit über 250 teilnehmenden Studierenden waren die Ländertage ein voller Erfolg.

An insgesamt vier Ländertagen gab es Informationen über die Regionen: „Asia/Pacific“, „USA/Kanada“, „Europa/ERASMUS+“ und „Lateinamerika“. Der am besten besuchte Termin war der Ländertag „Europa/ERASMUS+“ am 6. November. Ariadna Fürstenau vom International Office führt das große Interesse auf die Vorteile von ERASMUS+ zurück: „An der jweiligen Partnerhochschule werden zum Beispiel die Studiengebühren erlassen. Es besteht die Möglichkeit, finanzielle Zuschüsse für einen vorab festgelegten Förderzeitraum zu beantragen. Auch die Einschreibemodalitäten innerhalb Europas sind dank ERAMUS+ vereinfacht und die administrative Hilfe an der Gasthochschule wird sehr positiv wahrgenommen.“
Umrandet wurden die Ländertage von Studierenden, die bereits ein Auslandssemester oder -praktikum absolviert haben. Sie berichteten von ihren tollen Erfahrungen, zeigten beeindruckende Fotos und weckten Fernweh bei den Zuhörern. THD-Studierende, die Lust bekommen haben, im Wintersemester 2020/2021 oder im Sommersemester 2021 ein Auslandssemester zu absolvieren, können sich noch bis zum 15. Februar 2020 für einen Platz an einer der weltweit 181 Partnerhochschulen der TH Deggendorf bewerben. Informationen rund ums Auslandsstudium erteilt das International Office. Für das Thema „Arbeiten im Ausland“ ist das Ressort Alumni & Auslandspraktika Ansprechpartner.

Bild (THD): Studierende berichteten bei den Ländertagen über ihre Erfahrungen im Auslandssemester.

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20191125 smart landscapesBürgerbeteiligung in öffentlichen Projekten funktioniert auch über digitale Kanäle

25.11.2019 | THD-Pressestelle - Seit 2015 befasst sich ein Projektteam der Technischen Hochschule Deggendorf damit, Bürger in der Dorf-, Stadt- und Regionalentwicklung stärker zu beteiligen. Digitale Medien sollen dazu beitragen, von regionalem Wissen zu profitieren, indem Bürger frühzeitig in die Planung eingebunden werden. In Amberg startete nun ein Projekt zur Sanierung eines Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Das Schulkollegium soll von Anfang an die Planung des neuen Gebäudes begleiten, unterstützt von den Wissenschaftlern der TH Deggendorf.

Die Rupert-Egenberger Schule in Amberg muss generalsaniert werden. Da die Schülerschaft des Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung besondere Herausforderungen an die räumlichen Gegebenheiten stellt, ist es den Verantwortlichen sehr wichtig zu erfahren, was die 150 Mitarbeiter der Schule am Gebäude verändern würden. Besonders ihre Erfahrungswerte aus dem Alltag sind relevant: Welche räumlichen Aspekte sind zum Beispiel für Schüler und Lehrkräfte wichtig oder wie lässt sich die Pflege in Lern- und Teamhäuser integrieren?
Am Mittwoch, 20. November fand in Amberg ein Fortbildungstag statt, den Melanie Piser und Sebastian Wöllmann begleiteten. Über die Internetseite https://pubinplan.th-deg.de unterstützen sie den Prozess der Mitarbeiterbefragungen digital. Die Grundrisse der Schule stehen dort online zur Verfügung, was den Austausch zwischen allen Beteiligten sehr erleichert, wie Melanie Piser erklärt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rupert-Egenberger-Schule können über ein Tablet mit Internetverbindung ganz einfach auf unsere Plattform und damit direkt im Bauplan ihre Verbesserungsvorschläge eintragen.“ Alle Projektbeteiligten haben Zugriff auf das Feedback und können unmittelbar darauf eingehen. Kann ein Vorschlag nicht umgesetzt werden, bekommen die Ideengeber eine Rückmeldung. Umsetzbare Vorschläge werden in den Projektplan aufgenommen. Die Vorteile sehen die Wissenschaftler der TH Deggendorf vor allem im transparenten und umgehenden Austausch.

Name des Projekts an der TH Deggendorf ist Smart Landscapes, welches durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und am Technologie Campus Freyung von Prof. Dr. Roland Zink betreut wird. Es evaluiert verschiedene Strategien der Bürgerbeteiligung und greift Ergebnisse des Projekts PUBinPLAN (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) auf. Darin wurde eine gleichnamige digitale Partizipationsplattform entwickelt, um Bürger mit ihrer hohen Regionalkompetenz anhand digitaler Medien und innovativer Formen der kooperativen Informationsgenerierung frühzeitig in Planungsabläufe einzubeziehen und sie nicht erst im Nachgang über ein Projekt urteilen zu lassen. Diese Plattform steht unter der Adresse https://pubinplan.th-deg.de/ zur Verfügung. Im Rahmen von zwei Dissertationen wird der wissenschaftlichen Frage nachgegangen, inwiefern digitale partizipative Strategien und Applikationen zur Bürgerbeteiligung eine nachhaltige Wirkung zur Gestaltung ländlicher Räume entfalten.

Bild (THD): Der Amberger Bürgermeister begrüßt die Schulfamilie und lädt zur klassischen und digitalen Partizipation ein.

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20191125 kooperation thd und savonia university finnlandTHD baut Zusammenarbeit mit Finnland aus

25.11.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Savonia University in Finnland werden ihre Zusammenarbeit ausbauen. Im Rahmen des ERASMUS Programms der EU ist es zukünftig möglich, Dozenten und Studenten auszutauschen. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Joint Master Studiengang in der Planung.

Bereits seit 2015 kooperieren die THD und die Universität im ostfinnischen Kuopio, einer Stadt mit knapp 120.000 Einwohnern. Anna Schmaus-Klughammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) und Expertin für Telemedizin, ist hier im Online-Kurs „Master Digital Health“ aktiv, der an der Savonia angeboten wird. Diese Zusammenarbeit im Bereich der angewandten Gesundheitswissenschaften soll nun in Form eines Joint Master Programms ausgebaut werden.

Solche Programme setzen sich aus internationalen Partneruniversitäten zusammen und ermöglichen es den Studierenden die Kompetenzen und Einrichtungen aller beteiligten Hochschulen zu nutzen. Gleichzeitig sind die Dozenten Teil eines internationalen Lehrkörpers. Die Studierenden können dabei zwischen den Institutionen hin und her reisen und so einen internationalen Diplomabschluss zu erreichen – dieses wird von jeder der studienberechtigten Partnerinstitutionen anerkannt.

In den nächsten Monaten sollen weitere notwendige Schritte eingeleitet werden, um den Ausbau der Hochschulzusammenarbeit zwischen Niederbayern und Finnland von rein digitalen zukünftig auch auf analoge Beine zu stellen. Start soll idealerweise im Wintersemester 2020/21 sein. Man rechnet mit etwa 40 Präsenzstudierenden am ECRI.

Bild (THD): v. l. Intensive Gespräche über die gemeinsame Zukunft an der Savonia in Kuopio, Finnland: Arto Toppinen (Principal Teacher in Information Ttechnology, Savonia), Prof. Thomas Spittler (Pro-Dekan am ECRI), Anna Schmaus-Klughammer, LLB(hons) (wissenschaftliche Mitarbeiterin, ECRI), Pirkko Kouri, (Principal Teacher in Social and Healthcare, Savonia), Esa Viklund (Development Manager, Savonia)

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20191119 mustereinrichtung erl deinhaus 4.0Wegweisende Technik für altersgerechtes Wohnen – Zweite Mustereinrichtung in Deggendorf eröffnet

19.11.2019 | THD-Pressestelle - Eigenständigkeit und Sicherheit für Pflegebedürftige im eigenen Zuhause und somit mehr Lebensqualität dank moderner Technik – dieses Ziel hat sich das Projekt „DeinHaus 4.0“ Niederbayern der Technischen Hochschule Deggendorf auf die Fahnen geschrieben. An verschiedenen Standorten in Niederbayern entstehen derzeit Musterreinrichtungen für die unterschiedlichen Wohnformen wie das eigene Haus, die eigene Wohnung oder ein Zimmer im Pflegeheim. Die intelligente Assistenztechnik wird dort live erlebbar. In Kooperation mit der ERL Immobiliengruppe aus Deggendorf wurde nun die zweite Mustereinrichtung eröffnet.

Im Alter möglichst lange eigenständig, selbstbestimmt und sicher in der eigenen Häuslichkeit zu wohnen, ist für viele Menschen von großer Bedeutung. Gerade bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit wünschen sich Betroffene, weiterhin in der gewohnten Umgebung versorgt zu werden und nicht in ein Pflege- oder Seniorenheim umziehen zu müssen. Pflege durch Angehörige oder ambulante Pflegedienste helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Mit dem Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ zeigt die Technische Hochschule Deggendorf, wie moderne Technik hier unterstützen kann. Ausgestattet mit Bewegungs-, Wasser- und Herdsensoren, digitalem Türspion, Aufsteh-Bett, intelligentem Badspiegel sowie modernem Hausnotruf finden sich in der Deggendorfer Musterwohnung einige Beispiele dafür. Konkret geht es darum, Aufgaben sinnvoll an Assistenzsysteme abzugeben, damit sie im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen können. Zukünftig kann die Musterwohnung am Oberen Stadtplatz in Deggendorf besichtigt werden. Auf Anfrage bietet das Team des Projekts „DeinHaus 4.0“ Führungen und Vorträge an. Anfragen werden per E-Mail deinhaus4.0@th-deg.de entgegen genommen.

Bild (THD): Prof. Dr. Horst Kunhardt (THD), Dr. Thomas Huber (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Prof. Dr. Christian Rester und die Familie Erl bei der offiziellen Eröffnung der Musterwohnung DeinHaus 4.0 in Deggendorf.

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20191105 kooperation msgmsg und Technische Hochschule Deggendorf kooperieren ab sofort bei IoT-Projekten - Gemeinsam sollen End-to-End-Lösungen für Unternehmen umgesetzt werden.

05.11.2019 | msg, THD-Pressestelle - msg und die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kooperieren ab sofort bei Internet-of-Things-Projekten. Ziel der Partnerschaft ist es, das Know-how sowie die Erfahrung bei Soft- und Hardware zu bündeln und Kunden künftig gemeinsam End-to-End-Lösungen anzubieten. Der Partnervertrag wurde Ende Oktober auf dem Campus der THD unterzeichnet.

Kooperation aus Wissenschaft und Praxis
Die THD gilt als eine der weltweit führenden Einrichtungen in der Sensortechnologie, während die msg-Gruppe seit fast 40 Jahren für intelligente IT- und Branchenlösungen steht. Durch die neue Kooperation können die beiden Partner erstmalig IoT-Lösungen anbieten, die Hard- und Software kombinieren und Wissen aus der aktuellen Forschung mit Erfahrungen aus der Praxis verbinden.

„Das Interesse an smarten IoT-Lösungen ist nach wie vor groß. Unternehmen wünschen sich Anbieter, die ihnen Hard- und Software aus einer Hand liefern können“, sagt msg-Vorstand Bernhard Lang. „Wir freuen uns sehr, mit der THD nun einen Experten für Sensorik an unserer Seite zu haben und unser Portfolio im IoT-Bereich damit weiter auszubauen.“ Auch THD-Präsident Professor Peter Sperber freut sich über den Schulterschluss mit der Wirtschaft: „Wir forschen sehr intensiv im Bereich der Sensorik und haben mit msg als Partner nun die ideale Möglichkeit, unser Wissen in die Praxis einfließen zu lassen.“

Internet-of-Things-Lösungen sind branchenübergreifend gefragt
Branchenübergreifend versuchen Unternehmen ihre Prozesse durch den Einsatz von IoT-Technologie zu optimieren. Internet of Things bedeutet, Maschinen miteinander zu vernetzen und dadurch unter anderem eine vorausschauende Wartung zu ermöglichen. Mit Sensorik und vernetzten Maschinen lassen sich Lösungen für alle Branchen entwickeln. Indem Echtzeitdaten verarbeitet werden, erhalten Unternehmen Informationen zum aktuellen Zustand ihrer Maschinen. So lassen sich Wartungsintervalle optimieren und Kosten reduzieren.

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Udo Garmann, Dekan der Fakultät Angewandte Informatik, Prof. Dr. Robert Bösnecker, Wissenschaftlicher Projektleiter, Daniela Maier, Vice President Products & Development bei msg, Bernhard Lang, Vorstand msg, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheitswissenschaften, Leiter European Campus Rottal-Inn, Dr. Armin Bender, msg-Geschäftsstellenleiter in Passau.

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20191028 webinar für unternehmen zum dualen studiumWebinar zum dualen Studium erstmalig für Unternehmen

28.10.2019 | THD-Pressestelle - Über die Hälfte der bayerischen Unternehmen haben laut einer Umfrage von hochschule dual Interesse, Plätze für duale Studienangebote zur Verfügung zu stellen. Über alles Wissenswerte, was es von Unternehmerseite zur erfolgreichen Umsetzung braucht, informiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) am 11. November via Webinar. Ab 10 Uhr wird die Koordinierungsstelle Studium dual Rede und Antwort stehen.

Grundsätzlich ist es für jedes Unternehmen möglich, dual auszubilden. „Auch oder gerade kleine und mittelständische Unternehmen schöpfen großes Potential aus dieser Ausbilungsform,“ bestätigt Stefanie Möginger von Studium dual an der THD. Was die Vorteile sind, welche Voraussetzungen ein Unternehmen für ein duales Studium erfüllen sollte und wie der Firmenalltag dann aussieht, wird im Webinar besprochen. Zwei Varianten des dualen Studiums sind möglich: das Verbundstudium in der Kombination mit Studium und Berufsausbildung oder das Studium mit vertiefter Praxis mit intensiven Praxisphasen in den Semesterferien und im Praxissemester. Das duale Studienangebot kann in jedem Studiengang durchgeführt werden und wird ins reguläre Studium integriert. Fragen können während des Webinars per Chatfunktion unmittelbar beantwortet werden.
Um am Webinar teilzunehmen, ist lediglich ein Login im Webkonferenz-Portal der THD notwendig: https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/. Für die Anmeldung reicht die Eingabe eines Namens. Gerne steht Stefanie Möginger unter 0991/3615-284 oder dual@th-deg.de allen interessierten Unternehmen für Fragen zum dualen Studium zur Verfügung.

Bild (hochschule dual, Eine Initiative von Hochschule Bayern e. V.): Über 10 Prozent der Studierenden sind an der TH Deggendorf als duale Studenten eingeschrieben.

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20191106 berufung rychkovProbieren geht über Studieren: neuer THD-Professor tüftelt gern

06.11.2019 | THD-Pressestelle - Neugier, Ehrgeiz, ein Hang zum Basteln und ab und an eine wohlverdiente Prise Faulheit: Diese Mischung macht den neuen Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus. Dr. Dmitry Rychkov wurde zum 1. September 2019 an die Deggendorfer Hochschule berufen. Der 42-Jährige mit Fachgebiet Nachhaltige Kunststofftechnik gehört der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an. Er übernimmt die wissenschaftliche Leitung des kunststoffcampus Bayern in Weißenburg.

Auf die Frage, wie er sich beschreiben würde, antwortet der frisch gebackene Professor: „Physiker und Bastler, dessen Faulheit manchmal interessante Ergebnisse produziert.“ Gleichzeitig muss er bei der Frage, was ihn antreibt, keine Sekunde überlegen: „Neugier und Ehrgeiz“. Diese Komponenten versprechen einen weiteren interessanten und unkonventionellen Wissenschaftler in den Reihen der THD. Rychkov wurde in St. Petersburg geboren und studierte in seiner Heimatstadt an einer der ältesten und ehrwürdigsten Universitäten Russlands. Dort promovierte er 2002 und wurde 2004 zum Associate Professor berufen. Dass er trotz der damals wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Russland der Wissenschaft treu blieb, hat der St. Petersburger nie bereut. 2009 zog es ihn nach Deutschland. An der Universität Potsdam arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Leitender Wissenschaftler im Fachbereich Angewandte Physik. Rychkov setzt eine Familientradition fort. Der Vater war ebenfalls ein angesehener Professor an der Universität von St. Petersburg. Vor seinen Leistungen als Wissenschaftler und Lehrer hat Dmitry Rychkov tiefen Respekt. Prägend war für den jungen Akademiker sein erster Auslandsaufenthalt als Austauschstudent in den USA. „Da wurde mir schnell klar, welche Vorteile Internationalisierung und Fremdsprachenkenntnisse bringen“, erinnert sich Rychkov. Heute freut es ihn, wenn Wissenschaftler, deren Bücher er schon im Studium gelesen hat, seine Vorträge und Veröffentlichungen schätzen. Zum Ausgleich zu seiner akademischen Tätigkeit spielt Dr. Dmitry Rychkov in seiner Freizeit Gitarre und Bass in einer Band, baut selbst E-Gitarren und bastelt an Effekten. Und produziert mit Sicherheit interessante Ergebnisse.

Bild (THD): Dr. Dmitry Rychkov wurde als Professor an die Technische Hochschule Deggendorf berufen.

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20191107 römerstipendiumRömer-Stipendien an der THD vergeben

07.11.2019 | THD-Pressestelle - Am 7. November wurden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zwei weitere Stipendien der J.C. Römer-Stiftung im Gesamtwert von rund 11.000 Euro verliehen. Jährlich werden von der Grafenauer Stiftung Studierende gefördert, die nach abgeschlossener Berufsausbildung und erworbener Berufserfahrung den Schritt ins Vollzeitstudium wagen.
Bereits zum vierten Mal wurde nun das Römer-Stipendium an der THD vergeben. Nach den entscheidenden Auswahlgesprächen mit Vertretern der Römer-Stiftung sowie der THD waren es am Ende Maximilian Mühlbauer aus Auerbach (Lkr. Deggendorf) und Patrick Kölbl aus Innenzell, die in diesem Jahr die Nase vorne hatten. Sie durften sich über die Zusage einer finanziellen Förderung für die Dauer von vier Semestern freuen.

Mühlbauer studiert seit Oktober Maschinenbau an der THD und hat zuvor eine Ausbildung zum Industriemechaniker sowie eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker erfolgreich abgeschlossen. Auch Kölbl hat sich nach seiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme und seinem erfolgreich absolvierten Industriemeister für ein Studium an der THD entschlossen. Er ist im Bachelorstudiengang Mechatronik eingeschrieben. „Das Römer-Stipendium an der THD halten wir für eine tolle Möglichkeit, da es speziell Menschen unterstützt, die nach bereits erworbener Berufserfahrung eine berufliche Weiterbildung anstreben.“ so die beiden Stipendiaten glücklich und unisono.
Im Sinne von Joachim Christian Römer möchte die Stiftung mit dem Stipendium eine pragmatische und zuverlässige Unterstützung für Studierende, in diesem Falle mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 200 Euro, bieten. Die Vergabe des Stipendiums wurde vom Career Service der THD unterstützt.

Bild (THD): v. l. Stefanie Möginger, Leiterin Studium dual & Förderprogramme Inland der THD, Hermann Hien, Vorstandsvorsitzender der J.C. Römerstiftung, Maximilian Mühlbauer und Patrick Kölbl (Studenten), THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie, Richard Wander, Vorstand der J.C. Römerstiftung

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20191113 konstituierende sitzung senatDer Senat als zentrales Organ an Hochschulen – konstituierende Sitzung zum Start der neuen Amtsperiode

13.11.2019 | THD-Pressestelle - Ein wesentliches Merkmal von Hochschulen ist, dass sie sich als Organisation selbst verwalten. Die einzelnen Aufgaben sind dabei verschiedenen Gremien zugewiesen. Der Senat ist gesetzgebendes Organ einer Hochschule und zählt laut Bayerischem Hochschulgesetz neben Hochschulleitung und Hochschulrat als oberstes Gremium. Nach den Hochschulwahlen am 25. und 26. Juni 2019, tagten die neuen Senatsmitglieder der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) jetzt zum ersten Mal.

Der Senat setzt sich aus sechs Vertretern der Professorenschaft, je einem Vertreter der wissenschaftlichen und der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter, zwei Vertretern der Studierenden und der Hochschul-Frauenbeauftragten zusammen. Erste Amtshandlung des Gremiums war am 16. Oktober die Wahl einer vorsitzenden Person des Senats, die die Sitzungen einberuft und leitet. Die langjährige und bisherige Vorsitzende, Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer, wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Neu als stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Johannes Grabmeier mit allen Stimmen gewählt. Das 11-köpfige Gremium beschließt unter anderem über die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften wie Studien- und Prüfungsordnungen. Beschlüsse über Studiengänge und neu zu berufende Professuren stehen ebenfalls in fast jeder der monatlichen Sitzungen auf der Tagesordnung. So haben die Senatorinnen und Senatoren in ihrer jüngsten Sitzung zum Beispiel über die Einführung eines neuen Bachelorstudiengangs Pflege und eine neue Professur für den Studiengang Künstliche Intelligenz entschieden. Beide Beschlüsse gehen nun weiter an das Wissenschaftsministerium zur finalen Prüfung. Die Amtszeit des Senats ist auf zwei Jahre festgelegt. Neben den Vorsitzenden gehören dem Senat an: Prof. Dr. Marcus Herntrei, Prof. Dr. phil. Christian Rester, Prof. Dr. Stephan Scheuerer, Sebastian Sitzberger, Wolfgang Stern, Prof. Dr. Peter Ullrich, Julia Baur, Franz Günter Schmid sowie Ellen Arends.

Bild (THD): Beschließen über Hochschulvorschriften, Studiengänge, Professuren und vieles mehr an der TH Deggendorf: die Mitglieder des Senats

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20191114 podiumsdiskussion factfulness"Du sollst nicht lügen": Podiumsdiskussion mit Rainer Erlinger zum Thema "Fake oder Fakt" am 27.11. ab 18.00 Uhr im Glashaus

14.11.2019 | THD-Pressestelle - „Du sollst nicht lügen!“ Das ist eigentlich klar. Aber wie gelingt es uns, in der komplexen Welt von heute wahr von unwahr zu unterscheiden? Was ist Fakt und was ist Fake und wie gehen wir mit Ungewissheit um? Diesen heiklen Fragen versucht sich eine Podiumsdiskussion im Glashaus an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 27. November ab 18 Uhr anzunähern. Mit auf dem Sofa sitzt neben THD-Professor Georg Herde und Elena Kellner als Vertreterin der Sudierendenschaft auch der bekannte Kolumnist und Autor Rainer Erlinger.

Egal ob Klimawandel, Mobilität der Zukunft oder Digitalisierung – diese Themen und der mit ihnen verbundene und zu Teil tiefgehende gesellschaftliche Wandel werden hoch emotional diskutiert. In der Presse, den Sozialen Medien und am Stammtisch. Aber auf welcher Basis finden solche Diskurse statt? Ist es eher das Bauchgefühl, das uns dabei leitet oder diskutieren wir tatsächlich faktenbasiert?

Der Spiegel-Fachliteraturbestseller »Factfulness« von Hans Rosling verspricht an dieser Stelle Hilfe für alle, die die Welt besser verstehen wollen. Bill Gates fand, „eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe.“ Im Rahmen des Programms »Ein Uni – ein Buch« setzen sich in diesem Semester Professoren, Studierende und Mitarbeiter der THD intensiv und kontrovers mit Roslings Buch und dem Thema »Fakten« auseinander.

Ein Baustein dieses ausgedehnten Diskurses ist die Podiumsdiskussion am 27. November. Dabei sollen unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen im Umgang mit Fakten und Fake-News aufgezeigt werden. Zum Beispiel die junger Menschen, die ihr Leben förmlich im Internet bzw. auf YouTube, Instagram oder WhatsApp führen. Aber auch die des Professors und Forschers, der sich gewissermaßen von Berufswegen der Wahrheitsfindung verschrieben hat. Und letztlich die Perspektive der Medien. An diesem Abend vertreten durch den gebürtigen Deggendorfer Erlinger, der von 2002 bis 2018 im Süddeutsche Zeitung Magazin »Die Gewissensfrage« beantwortete.

Selbstverständlich sind auch die Deggendorfer Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen und mitzureden. Rosling sagt in seinem Vorwort: „Dieses Buch ist mein Versuch, Einfluss auf die Welt zu nehmen: Die Denkweise der Menschen zu verändern, ihre irrationalen Ängste zu lindern und ihre Energien in konstruktives Handeln umzulenken.“ Klingt nach einem vernünftigen Ansatz und ein wenig Vernunft dürfte der Welt in diesen Tagen durchaus guttun.

Bild (Peter Langer): Auf dem Podium: Kolumnist und Autor Rainer Erlinger

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THD-Professor Dr.-Ing. Gerhard Krump siegt in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften

20191118 prof krump reflexionsarmer raumBochum, 15. November 2019. Die „Professoren des Jahres 2019“ stehen fest. Aus über 2.100 nominierten Hochschullehrer/innen wählte eine hochkarätig besetzte Jury um Prof. Winfried Schulze (ehem. Vorsitzender des Wissenschaftsrates, Leibnizpreisträger) die Titelträger/innen Prof. Laura Große (Hochschule Hamm-Lippstadt), Prof. Gerhard Krump (Technische Hochschule Deggendorf), Prof. Joachim Link (Hochschule Heilbronn) und Prof. Peter Burggräf (Universität Siegen). Der Wettbewerb fand zum vierzehnten Mal statt, Ausrichter ist die UNICUM Stiftung.

Bundesweit nominierten Studierende, Absolvent/innen, Unternehmensvertreter/innen und Hochschulmitarbeiter/innen unter www.professordesjahres.de ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Gefragt waren Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten und somit „Wegbereiter/innen für Karrieren“ sind. In den vier Wettbewerbskategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entschied die Jury auf Basis von Fragebögen, erzielten Nominierungen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger/innen und Platzierte. Professor Winfried Schulze, Jury-Vorsitzender: „Wir freuen uns besonders über den steilen Anstieg der Teilnehmerzahlen. Er zeigt, wie etabliert der Wettbewerb inzwischen ist. Der gesamten Jury hat es Freude gemacht zu sehen, wie sehr sich Professoren heute in der Breite um die Herausbildung jener Kompetenzen kümmern, die im späteren Berufsleben wichtig sind. Unsere Preisträgerinnen und Preistäger setzen sich mit außerordentlichem Engagement für eine praxisnahe Ausbildung ihrer Studierenden ein. Sie vereinen hohe fachliche Kompetenz mit klarem Praxisbezug. Das nutzt allen: Gesellschaft, Unternehmen, Studierenden und nicht zuletzt den Hochschulen selbst.“ Mit gut 2.100 Nominierten von über 320 Hochschulen konnten wir das Vorjahresergebnis erneut übertreffen. Die „Professor/innen des Jahres 2019“ werden im Verlauf des Wintersemesters an ihren Heimatuniversitäten ausgezeichnet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird er von dem international führenden Recruiting-Dienstleister Hays. Weitere Informationen auf www.professordesjahres.de.

Bild: THD-Professor Dr.-Ing. Gerhard Krump ist Professor des Jahres in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften.

 

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Career Service bringt Studierende und Unternehmen zusammen

20191118 career impossible19.11.2019 | THD-Pressestelle - Damit der Berufseinstieg für Studierende nicht zu einer zur „Mission Impossible“ wird, organisierte der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf Anfang November eine Podiumsdiskussion. Unternehmensvertreter der Firmen KTM Group, T.CON GmbH & Co. KG, msg sytems AG und MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA nahmen als Praxisexperten an der Veranstaltung teil. Rund 80 Studierende nutzen die Gelegenheit, den vier Unternehmensvertretern ihre Fragen zu stellen.

Angefangen beim Gehalt und der Aktualität des Anschreibens bis hin zum Dresscode und der Relevanz von Sozialen Netzwerken war das Interesse sehr breit gefächert. Zum Thema Anschreiben betonten die Unternehmensvertreter besonders, dass es nach wie vor eine hohe Relevanz habe und von den Personalern, anders als von vielen Studierenden vermutet, genau gelesen werde. Darüber gaben sie den Studierenden mit, dass man als Bewerber nicht immer alle Anforderungen der Unternehmen erfüllen müsse. Den 100-Prozent-Kandidaten gäbe es nicht. Circa 70 bis 80 Prozent des Stellenprofils sollten erfüllt sein, um gute Chancen zu haben. Auch soziale Netzwerke würden hin und wieder von den Firmenvertretern genutzt, um die Bewerber genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Kooperation zwischen der Hochschule und den regionalen sowie überregionalen Unternehmen stellt einen zentralen Aufgabenbereich des Career Service dar. Claudia Probst, Leiterin des Career Service, sagt: „Wir möchten den Studierenden Raum bieten, um frühzeitig mit interessanten Firmen in Kontakt zu kommen und heute schon an die Karriere von morgen zu denken. Die richtige Vorbereitung auf den Berufseinstieg ist dabei nach wie vor da A und O. Dabei möchten wir unsere Studierenden mit unsern Veranstaltungen unterstützen.“

Bild: Auf dem Podium von links: Christian Gallisch (KTM Group), Silvia Stark (T.CON GmbH & Co. KG ), Sarah Sitte-Zöllner (Moderatorin), Gunther Handlos (MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA ), Dr. Anne Krämer (msg systems AG)

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Hochschulkolleg fördert wissenschaftlichen Nachwuchs

20191120 baywiss verbundkolleg20.11.2019 | THD-Pressestelle - Rund 70 Gäste kamen am 5. November in Weihenstephan zum ersten Netzwerktreffen des BayWISS-Verbundkollegs „Life Sciences und Grüne Technologien“ zusammen. Ziel der Hochschulkooperation ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gehört zu den Initiatoren des Kollegs.

„Gemeinsam forschen für eine nachhaltigere Zukunft“, so fasste Michaela Stegmann, Koordinatorin des Verbundkollegs, dessen Vision zusammen. Das Kolleg unterstützt Doktorarbeiten aus dem Bereich der Lebens- und Umweltwissenschaften. Dazu gehören vor allem die Themen Ernährungssicherheit, Klimawandel, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Wasser sowie das Management natürlicher Ressourcen. Prof. Dr. Charlotte Streck, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Climate Focus, betonte in ihrer Keynote, dass gerade bei den Life Sciences und den Grünen Technologien koordinierte, interdisziplinäre Lösungsansätze mehr gefordert sind, als andernorts. Bei einer Verbundpromotion wird diese von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität gemeinsam betreut. Das Kolleg fördert darüber hinaus die Zusammenführung verschiedener Netzwerke sowie die Kultur wissenschaftlicher Zusammenarbeit und die Umsetzung innovativer Ideen. So etwa bietet das Netzwerktreffen dem wissenschaftlichen Nachwuchs auch die Gelegenheit, bei Posterpräsentationen das Vorstellen von Studienprojekten mit erfahrenen Forschern einzuüben. Die ersten Promotionsprojekte im Kolleg beschäftigen sich mit der Artenvielfalt in Wiesen, dem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen auf Nassböden und dem Einsatz der Digitalisierung bei Diskussionsprozessen in Gemeinden. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist gemeinsam mit der THD und der Universität Bayreuth Sitzhochschule des Verbundkollegs. Die Universität Passau sowie die Technische Universität München sind Mitgliedshochschulen. Von der THD gehört Prof. Dr. Bernhard Bleyer dem Leitungsgremium des Kollegs an, Prof. Dr. Roland Zink hat einen Sitz im Beirat inne. Alle bayerischen Hochschulen sind eingeladen, ihre Projekte aus dem Bereich der Life Sciences in das Kolleg einzubringen.


Bild: (von links nach rechts): Susanne Kravitz (Geschäftsführerin BayWiss), Prof. Dr. Matthias Drösler (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Jörg Ewald (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Bernhard Bleyer (Technische Hochschule Deggendorf), Prof. Dr. Markus Reinke (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Thomas Koellner (Universität Bayreuth) und Dr. Michaela Stegmann (Koordinatorin des Kollegs).

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THD-Förderverein freut sich über Finanzspritze

20191121 scheckübergabe sparkassenbezirksverband niederbayern21.11.2019 | THD-Pressestelle - Über einen Scheck im Wert von 2.500 Euro freuten sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Dienstag, 19. November. An der Hochschule überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenbezirksverbands Niederbayern die Zuwendung.

„Mit unserer Spende bringen wir unsere Wertschätzung für die Arbeit der THD zum Ausdruck und leisten natürlich gleichzeitig einen Beitrag, dass diese gute Arbeit auch weitergehen kann“, erklärt Swihota. Der Sparkassenbezirksverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule. Die Sparkasse Deggendorf ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung, die sich nicht nur in finanziellen Zuwendungen erschöpft. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

Bild: v.l. Vorsitzender des THD-Fördervereins Prof. Dr. Rolf Bank, Sparkassenvorstand Stefan Swihota und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber

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Hochschul-Basketballer sichern sich bayerischen Vizemeistertitel

20191121 vizemeister basketball21.11.2019 | THD-Pressestelle - Das Basketballteam der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) errang beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal in Rosenheim den zweiten Platz. Es ist dies die beste Platzierung, die bislang eine Deggendorfer Hochschulmannschaft im Basketball erreicht hat. „Jetzt sind wir nach Fußball und Volleyball auch in dieser Mannschaftssportart ganz oben angekommen“, freut sich der Leiter des Deggendorfer Hochschulsports, Peter Kaiser.

In den Gruppenspielen konnte sich die Deggendorfer Auswahl gegen die Hochschulen Coburg II (29:16), Rosenheim (20:18) und Weihenstephan-Triesdorf (31:10) durchsetzen und im Halbfinale wurden auch die Korbjäger der Hochschule Kempten mit 37:24 Punkten besiegt.
So kam es dann im Endspiel schließlich zum Showdown gegen die ebenfalls noch ungeschlagene erste Hochschulmannschaft aus Coburg, den die Oberfranken mit 35:23 für sich entscheiden konnten. Wobei das Ergebnis in keiner Weise den Spielverlauf widerspiegelt. Über weite Phasen der Begegnung konnte das Deggendorfer Basketballteam ordentlich mithalten – es fehlte nur an Beständigkeit und Korbglück.
Ganz unter ihren Erwartungen schnitten bei der Bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende hingegen die Vertretungen der Bundeswehruniversität München (5. Platz) und der Hochschule Landshut (7. Platz) ab.

Foto: Die hervorragende Turnierleistung des THD-Teams um Spielertrainer Arianis Ukaj (stehend, 3. v. l.) wurde mit dem Vizemeistertitel belohnt.

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Wind - wie aus bewegter Luft Strom wird

20191122 kinderuni wind22.11.2019 | THD-Pressestelle - Wer wissen will, wie aus Wind Strom für unsere Kühlschränke, Handys oder Autos wird, der ist bei der nächsten Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) genau richtig. Jeder hat schon einmal die riesigen Windräder in der Landschaft stehen gesehen. Doch wie werden sie eigentlich gebaut und wie sieht die Technik im Inneren aus? Wie kräftig muss der Wind blasen, damit sie überhaupt in Schwung kommen und wie viel Strom können sie erzeugen?

Wie das alles funktioniert, das wird Keywan Pour-Sartip von C.A.R.M.E.N. e.V. in der kommenden Kinderuni am Freitag, 29.11.2019 im Hörsaal B004 kindgerecht erklären. Alle interessierten Neugierigen ab acht Jahren sind herzlich eingeladen. Die Kinderuni beginnt wie immer um 17 Uhr und dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erwachsene Begleitpersonen dürfen gern in den hinteren Reihen der Vorlesung folgen. Kostenlos geparkt werden kann im Parkhaus zwischen Edlmairstraße und Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche Gäste.

Bild: Wie funktionieren Windräder – der Frage geht die Kinderuni an der THD nach. (© Kitty - stock.adobe.com)

 

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Vortrag an der Deggendorfer Hochschule

20191121 vortrag sick helma21.11.2019 | THD-Pressestelle - Helma Sick, Buchautorin, Brigitte-Kolumnistin und Finanzexpertin für Frauen ist am 26. November zu Gast an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ihr Vortrag zur finanziellen Unabhängigkeit von Frauen findet um 17.30 Uhr im Raum B 004 statt. Die Veranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Viele Frauen stehen finanziell auf eigenen Beinen - gerade diejenigen mit Hochschulabschluss. Aber immer noch gibt es Frauen, die sich ganz oder auch teilweise während der Familienphase beruflich einschränken. Sie verlassen sich auf den Partner bzw. „Versorger" und vertrauen darauf, dass die große Liebe hält. Die Realität sieht oft anders aus und gerade nach einer Trennung verlieren Frauen oft die finanzielle Basis. Helma Sick hat zusammen mit der ehemaligen Bundesministerin Renate Schmid das Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist“ herausgebracht. Darin räumen die Autorinnen mit Illusionen, Vorurteilen und falschen Rollenvorstellungen auf. In ihrem Vortrag an der Deggendorfer Hochschule zeigt Sick an konkreten Beispielen, was Frauen zur Absicherung tun können.

Bild: Helma Sick, Buchautorin, Brigitte-Kolumnistin und Finanzexpertin für Frauen ist zu Gast an der THD. (Bildquelle: Quirin Leppert)

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20191031 zeit karriere awardTechnische Hochschule Deggendorf mit ZEIT Karriere Award 2019 ausgezeichnet

31.10.2019 | THD-Pressestelle - Bei der Verleihung des ZEIT Karriere Awards 2019 am Donnerstag, 24. Oktober in Berlin wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit dem 2. Platz für ihre Imageanzeige im Studierendenmarketing ausgezeichnet.

Die THD bewarb sich mit ihrer Anzeige „Willkommen an Bayerns internationalster Hochschule“ um den ZEIT Karriere Award und ging als eine der fünf besten Imageanzeigen in der Kategorie Studierendenmarketing ins Rennen. Mit einer klaren und prägnanten Bildsprache setzte sich die Anzeige der THD gegen Mitstreiter aus ganz Deutschland durch und belegte einen hervorragenden 2. Platz. Die Gewinner wurden per Online-Voting ermittelt.

Die THD ist mit einer Marketingabteilung im eignen Haus eine der wenigen Hochschulen, die alle Werbemittel selbst konzipiert, umsetzt und vermarktet, was die Auszeichnung mit dem ZEIT Karriere Award umso besonderer macht.

Insgesamt wurden beim Zeit Karriere Award 2019 Preise in vier Kategorien verliehen. Neben dem Award für die „Beste Imageanzeige Studierendenmarketing“ mit dem die THD ausgezeichnet wurde, wurden die Kategorien „Beste Stellenanzeige“, „Beste Imageanzeige Employer Branding“ sowie „Bestes Imagevideo Sonderpreis der Jury“ mit Awards bedacht.

 

Bild: Martina Heim, Leiterin Kommunikation & Marketing der THD, nahm den Award in Berlin entgegen (Credit: Die ZEIT)

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THD-Fakultät bietet interessante Vorträge

20191031 Kolloquienreihe Maschinenbau31.10.2019 | THD-Pressestelle - Brücken bauen, Wissenschaft, Wirtschaft und die interessierte Bevölkerung zusammenbringen, das ist der Sinn von Kolloquienreihen. Die Fakultät Maschinenbau und Mechatronik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet im Wintersemester 2019/20 wieder interessante Vorträge an. Die Kolloquienreihe ist grundsätzlich kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

„Wir laden alle Interessenten herzlich ein, unsere Kolloquienreihe zu besuchen. Die Veranstaltungsreihe ist ein wunderbares Format, um die Türen der Hochschule weit zu öffnen“, betont Prof. Dr.-Ing Franz Bergbauer, Veranstalter der Reihe an der THD. Er wirbt für die Vortragsreihe: Sie fördert den Gedankenaustausch, fördert und pfegt Kontakte zur regionalen und überregionalen Unternehmen, bringt die Mitglieder der Hochschule in den Dialog mit interessierten Bürgern und Firmenvertretern und ist nicht zuletzt auch ein einmalige Möglichkeit für Studierende, das kontroverse Fachgespräch auch außerhalb der Vorlesung zu trainieren. Für die diesjährige Kolloquienreihe konnten die Veranstalter wieder namhafte Redner gewinnen. Der nächste Vortrag am 11. November widmet sich dem Thema „Herausforderungen und Chancen durch additive Fertigung“. Dazu referieren Vertreter der Firma Rohde & Schwarz in Teisnach. Robert Peter ist dort Abteilungsleiter Gehäusetechnik und Peter Scherer leitet die Abteilung Shared Service Center Additive Manufacturing. Am Montag, 9. Dezember, kommt Florian Lendner, der Geschäftsführer der GFH GmbH Deggendorf, an die Hochschule. Er berichtet zum Ultrakurzpulslaser als Präzisionswerkzeug in der Fertigung. Den letzten Vortrag der Kolloquienreihe im Wintersemester 2019/20 bestreitet Dipl.-Ing. Peter Radlsbeck, Leiter der RILE Lightweight Design GmbH in Deggendorf. Sein Vortrag trägt den Titel „Vom 3D-Modell zum fertigen Bauteil. Notwendiges Produktionsumfeld für die metallbasierte additive Fertigung“. Die Kolloquienreihe Maschinenbau ist eine seit Jahren etablierte und erfolgreiche Veranstaltungsreihe an der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Vortäge finden jeweils um 17.30 Uhr an der Hochschule in Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, Hörsaal C001 statt. Sie richten sich an alle interessierten Bürger und Firmenvertreter. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Bild: Die Veranstaltungsreihen an der Technischen Hochschule Deggendorf stoßen auf reges Interesse.

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„Nachbarn“ im Lichtspielhaus

20191030 Kinopremiere Nachbarn30.10.2019 | THD-Pressestelle - Für die Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird es ein spannender Abend. Die angehenden Filmemacher zeigen erstmals ihr Projekt „Nachbarn“ vor der breiten Öffentlichkeit. Am 5. November um 18.30 Uhr findet die Premiere im Lichtspielhaus Deggendorf statt. Der Eintritt ist frei. Nach der Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit den Protagonisten und den Verantwortlichen statt. Es wird von BR-Moderator Tilman Schöberl (jetzt red i) moderiert.

„Nachbarn“ ist das bisher aufwändigste Videoprojekt, das im Fachbereich Film- und Video-Design der Deggendorfer Hochschule in Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wurde. Zwölf Studierende des Master-Studiengangs Medienproduktion porträtierten Anwohner des Ankerzentrums Deggendorf. Ziel der jungen Filmemacher war es, die Geschichten der Geflüchteten aufzudecken, unseren neuen Nachbarn ein Gesicht zu geben. „Die Schwierigkeit bei so einem Projekt besteht darin, Nähe zu den Protagonisten zuzulassen und sich gleichzeitig von der Komplexität und Dramatik der Geschichten nicht überwältigen zu lassen. Das erfordert große Genauigkeit und Feingefühl vor allem beim Schnitt der Filme. Unsere Studierenden haben das hervorragend gemeistert“, lobt Prof. Jens Schanze, Leiter des Projektes an der THD. Das 30-minütige Videoprojekt wurde auch zur offiziellen Eröffnung der Woche der Begegnung gezeigt. „Die Resonanz der Gäste war durchweg positiv. Viele waren von den Geschichten hinter den Gesichtern sehr betroffen“, berichtet Schanze. Zur Kinopremiere sind zwei Protagonisten aus dem Film, zwei Studierende sowie Prof. Schanze und Andreas Zilker vom Caritas-Verband anwesend. Das Publikumsgespräch wird moderiert von Tilman Schöberl vom Bayerischen Rundfunk.
Das Videoprojekt „Nachbarn“ ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V. Zukünftig werden die entstandenen Videos in Schulen und anderen Einrichtungen bei Veranstaltungen zu den Themen „Fluchtursachen“ sowie „Toleranz“ und „Prävention von Rassismus und Gewalt“ eingesetzt. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“. Das Projekt ist eine der vielen Maßnahmen zur Umsetzung der Charta der Vielfalt, der die Technische Hochschule Deggendorf beigetreten ist. Die Charta der Vielfalt ist eine Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ziel ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Die Charta der Vielfalt zählt über 3000 Unterzeichner.

Bild: Balance zwischen Nähe und Distanz – die Portagonistin Fatou Lo aus Senegal während der Dreharbeiten zum Projekt „Nachbarn“.

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Die „eine“ Lösung gibt es nicht

20191021 Deggendorfer Fachsymposium Mobilitat der Zukunft21.10.2019 | THD-Pressestelle - Bei der modernen Mobilität wird an vielen Rädern gedreht: Autonomes Fahren, leistungsfähige Batterierohstoffe, wirkungsfähige und verlustarme Ladeinfrastruktur oder Anreizsysteme für energiebewusstes Fahren. Eines hat das 4. Deggendorfer Fachsymposium „Mobilität der Zukunft“ am 9. Oktober an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf jeden Fall bestätigt: Den einen Weg, der zum Ziel führt, gibt es nicht.

In seiner Key Note skizzierte Simon Fürst die strategische Ausrichung der BMW Group im Werk in Dingolfing in Sachen zukünftiger Antriebstechnologien. Dabei wurde klar: Allein schon, weil eine Marke wie BMW ganz unterschiedliche Absatzmärkte mit ganz unterschiedlichen Infrastrukturen und Rahmenbedingungen bedient, müssen auch diversifizierte Optionen in Forschung und Entwicklung im Auge behalten werden. Bei den Antriebstechnologien heißt dies, dass neben hydrogenen Antrieben auf Wasserstoffbasis und rein elektrischen Fahrzeugen selbstverständlich auch eine weiterhin die Verbrennertechnik optimiert werde. Prof. Ralph Pütz von der Hochschule Landshut konnte sich den Ausführungen von Fürst nur anschließen. Sein Institut BELICON hat in der Vergangenheit alle Arten von Bussen untersucht, vermessen und verglichen. Den klassischen Diesel, aber eben auch Fahrzeuge, die mit Erdgas bzw. Biogas betrieben werden sowie Hybridbusse. Im Ergebnis kann Pütz die generelle Verteufelung der Dieselbusse nicht teilen. Laut seinen Ergebnissen wird ein Dieselbus der EURO VI Norm bezüglich der Schadstoffemissionen nur von biogasbetriebenen Bussen bzw. von Elektrobussen, die ausschließlich mit regenerativem Strom fahren, übertroffen. Mit sogenannten „emissionsfreien“ Fahrzeugen werden also bei Betrachtung des aktuellen deutschen Strommixes kaum Verbesserungen gegenüber einem Diesel EURO VI möglich sein. Die beiden genannten Perspektiven für den Individual- bzw. den Öffentlichen Personennahverkehr zeigen exemplarisch, worüber sich am Ende alle Experten aus Forschung, Industrie, Kommunen und Zweckverbänden beim Deggendorfer Symposium einig waren. Einen Königsweg gibt es bei der Mobilität (noch) nicht. Vielmehr erscheint ein Mix aus verschiedenen Ansätzen am erfolgversprechendsten: maximale Energieeffizienz, unterschiedliche Antriebstechnologien oder die Kompensation bzw. Verhinderung von hohen Verlusten in der Leistungselektronik. Die angebotene Fachausstellung im Rahmen des Symposiums bot darüber hinaus vertiefende Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Alle Informationen zum Symposium unter www.th-deg.de/fachsymposium.

Bild: Viel Diskussionsbedarf bei der Fachausstellung an der THD.

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THD zeigte ihr internationales Gesicht

20191024 Woche der Begegnung24.10.2019 | THD-Pressestelle - „Multikulti“ ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) täglich gelebte Realität. Diese präsentierten die Studierenden bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Begegnung der Stadt Deggendorf. Das internationale Gesicht der Hochschule stieß auf großes Interesse, beide Termine waren sehr gut besucht.

„Veranstaltungen mit unseren Internationalen sind immer ein absoluter Stimmungsgarant“, weiß Ariadna Fürstenau vom International Office der THD. Und so war es auch. Am Montag, 14. Oktober, zeigten Studierende aus Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Kamerun, Armenien und Indien Tänze aus ihren Heimatländern. Indischer Bollywood, lateinamerikanisches Feuer und afrikanische Trommeleinlagen brachten die Besucher im Glashaus der THD zum Toben. Am Donnerstag, 17. Oktober, stand „Internationales Storytelling“ auf dem Programm. Erzählen, Zuhören, Gehört werden – die internationalen Gäste präsentierten ihre ganz persönlichen Geschichten. Frei von der Seele gesprochen und ganz ohne den erhobenen Zeigefinger kamen dabei Themen wie Integration, Multikulturalität, Akzeptanz und Toleranz trotzdem nicht zu kurz. Untermalt wurden die Geschichten von selbst komponierten Songs von Joshua Chandler, Englisch-Dozent an der THD.

Bild: Die Besucher im Glashaus der THD zeigten sich begeistert von den Darbietungen der internationalen Studierenden.

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20191022 Schulbesuche DigimaniaTH Deggendorf bietet innovative Workshops für den Schulunterricht

22.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist regelmäßig mit Workshops an Schulen vertreten, um Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Ganz neu bietet das MINT-Team der THD Programmier-Workshops für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der achten Klasse an. Das Ziel: Jeder Schüler soll einmal selbst programmiert haben.

Für das laufende Schuljahr kann die TH Deggendorf noch freie Termine anbieten. Anna Kaiser vom MINT-Team betont, dass die Schulbesuche nicht nur auf den Deggendorfer Raum beschränkt sind: „Wir besuchen Schulen in ganz Niederbayern und angrenzenden Regierungsbezirken.“ Den Anfang haben am Montag, 21. Oktober, Deggendorfer Schülerinnen und Schüler gemacht. Im ersten von drei Modulen lernten 42 Zehntklässler des Robert-Koch-Gymnasiums, wie man einen Lego-Roboter programmiert. Mit Studierenden der THD tüftelten sie aus, wie man den Roboter zum Beispiel im Kreis fahren lassen kann, ohne dass er von der Tischkante fällt. „Wie die Workshops terminiert werden, ob als Teil eines Unterrichtfachs oder Wahlfach, kann von den Schulen variabel gestaltet werden,“ berichtet Anna Kaiser. Gerade auch für nicht technisch ausgerichtete Schulklassen sehe das MINT-Team die Workshops gut geeignet, den Jugendlichen einen Einblick in die Funktionsweise der neuen digitalen Technologien zu ermöglichen. Am Robert-Koch-Gymnasium geht es zum Beispiel in der zweiten Schuljahreshälfte weiter. Die Schülerinnen und Schüler werden dann noch einmal vom MINT-Team besucht und lernen, ihren Lego-Mindstorms-Roboter mittels einer App zu steuern. Das dritte Modul befasst sich mit Mediennutzung und Internet. Nach Absolvierung aller Module erhalten die Schüler eine Urkunde.
Interessierte Lehrkräfte, die sich für das kostenfreie Angebot interessieren, können sich bei der MINT-Förderung der THD melden (mint@th-deg.de oder 0991/3615-717).

Informationen online: www.th-deg.de/informatik-angebote

Das Projekt wird gefördert von:

20190906 Digimania Logo Ministerium20190906 Digimania Logo Europaischer Fonds

Bild (THD): Bringen das neue Workshop-Konzept der THD an Schulen: Anna Kaiser (Dritte von rechts, hinten) und Ursula Pähler (Zweite von rechts, hinten) von der MINT-Förderung mit ihren studentischen Tutoren verschiedenster Studiengänge.

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20191018 Ankundigung TastING SchnupperstudiumTastING und Schnupperstudium in den Herbstferien

18.10.2019 | THD-Pressestelle - Schülerinnen und Schüler können in den Herbstferien das Studium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kennenlernen. Zwei Veranstaltungen bietet die Deggendorfer Hochschule an: „TastING“ und das „Schnupperstudium“. Beides sind Gelegenheiten zur Studienorientierung, die einzelnen Studiengänge näher kennenzulernen und ein eigenes Bild vom Campusleben zu gewinnen.

Die zweitägige Veranstaltung "TastING" findet vom 29. bis 30. Oktober statt. Es präsentieren sich die technischen Fakultäten in Zusammenarbeit mit dem MINT-Team der Hochschule. Gemeinsam haben sie ein Programm aus verschiedenen Workshops zum Mitmachen ausgearbeitet, so dass Schüler das Ingenieursein einfach einmal ausprobieren können. Im Rahmen eines Workshops zur Studienorientierung können sie sich mit den Studienfeldern beschäftigen und mit Studierenden über deren Erfahrungen austauschen. Das vollständige TastING-Programm ist online unter www.th-deg.de/tasting zu finden. Das MINT-Team empfiehlt „TastING“ vor allem Schülern ab der 10. Klasse aus Realschule, Gymnasium und FOS/BOS.

Am 29. Oktober findet parallel das Schnupperstudium statt. Die Fakultäten bieten von 9 bis 15:30 Uhr Präsentationen, Vorlesungen, Campus- und Laborführungen für alle Studieninteressierten. Hier präsentieren sich dann auch die nicht-technischen Studiengänge. Mit dabei sind Career Service, International Office und die Zentrale Studienberatung. Sie geben Antworten auf alle Fragen rund ums Thema Studium. Als externe Partner beraten beim Schnupperstudium: das Studentenwerk Niederbayern/Oberfalz, Personalverantwortliche von Firmen aus der Region und die Agentur für Arbeit. Für die Beratungstermine der Agentur für Arbeit zur Studienorientierung wird um Anmeldung per E-Mail an zsb@th-deg.de gebeten. Weitere Infos sind online unter www.th-deg.de/schnupperstudium zu finden.

Bild (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. | Ort: Universum® Bremen): Schülerinnen und Schüler können in den Herbstferien die TH Deggendorf bei „TastING“ und beim „Schnupperstudium“ testen.

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20191015 Berufung LaarNeuer Professor für nachhaltiges Bauen am European Campus Rottal-Inn

15.10.2019 | THD-Pressestelle - International und gleichzeitig bodenständig - so würde sich Dr. Michael Laar, neuer Professor der Technischen Hochschule Deggendorf, selbst beschreiben. International und bodenständig ist auch der European Campus Rottal-Inn, wo Laar nach rund 20 Jahren Auslandserfahrung seit Oktober tätig ist. Fachgebiet des Architekten und Diplom-Tropentechnologen ist „Gesundes und nachhaltiges Bauen“, was sein Lebenslauf beeindruckend untermalt.

Es ist ein Herzensthema, das Michael Laar zu seinem Beruf gemacht hat: „Schon als Schüler habe ich mich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, zum Beispiel beim Bund Naturschutz. Das hat sich im Studium fortgesetzt, so dass mein erster Architekturpreis noch als Student auch dieses Thema zum Schwerpunkt hatte.“ 1993 schloss der gebürtige Münchner sein Architekturstudium in München ab. 1996 folgte der Abschluss als Tropentechnologe in Köln, 2002 seine Promotion an der Bauhaus Universität in Weimar.
Zu seinen Spezialgebieten gehören heute unter anderem die Gestaltung von „Green Roofs“ und „Daylighting“, d.h. Konstruktionen, die möglichst viel Tageslicht in Gebäude lenken. 2002 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Rio de Janeiro und arbeitete dort als selbstständiger Architekt an nationalen und internationalen Projekten, u.a. in Tibet/China, Tunesien und Ägypten. Besonders wichtig waren für Michael Laar dabei aber auch immer lokale Projekte wie die "Minimum Energy School in Rio de Janeiro", bei dem innovative Entwurfskonzepte und moderne Technologien, sowie Ergebnisse eigener Forschungsprojekte integriert wurden. Ferner plante er jeweils in Peru, in Iquitos am Amazonas und Puno am Titicacasee, auf 4000 Meter Höhe, nachhaltige Schulraumsanierungen, deren Durchführung er vor Ort überwachte. Seit 2011 entwickelte Dr. Laar als Regierungsberater Projekte für die Europäische Union, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und die KfW Bankengruppe auf Mauritius, in Peru, Mosambik und Brasilien. Erfahrungen als Professor konnte er über fünf Jahre an der Lutherischen Universität Brasiliens in Manaus sammeln. Weitere internationale Erfahrung sammelte er bei Vorträgen und Kursen, die er u.a. in Argentinien, Australien, England, Malaysia, Singapur, Südafrika, Thailand, den USA und Uruguay durchführte.
Privat verbringt er gerne Zeit mit Sport und seiner Familie. Als Auslandsdeutscher freut er sich auf seine alte Heimat, manche Gewohnheiten aus Brasilien werden aber sicherlich bleiben, sagt er: „In Brasilien werden Eltern mit kleinen Kindern generell vorgelassen - ich halte das für sehr zivilisiert und werde das gerne auch in Deutschland praktizieren.“

Bild (THD): Der mehrfach ausgezeichnete Architekt und Tropentechnologe, Dr. Michael Laar, ist seit Oktober Professor am European Campus Rottal-Inn.

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20190705 BayBionikVon der Natur lernen und sie gleichzeitig schützen: neuer bayerischer Projektverbund zum Thema Bionik

18.10.2019 | THD-Pressestelle - Der Gießkannenschwamm mit seinen besonderen Glasnadeln oder die Kannenpflanze beim Beutefang liefern das Vorbild für erstaunliche technologische Entwicklungen. An diesen arbeiten zur Zeit Forschergruppen von fünf bayerischen Hochschulen und Universitäten im Projektverbund „BayBionik – Von der Natur zur Technik“. Gemeinsam wollen sie erforschen, wie biologische Vorbilder für technische Innovation genutzt und Produkte umweltschonend und mit dem Wissen aus der Natur entwickelt werden können. Am 17. Oktober 2019 stellte der Projektverbund seine Projekte und ersten Ergebnisse bei der „Fachtagung BayBionik“ in Nürnberg vor.

Der Gießkannenschwamm ist beispielsweise Vorbild für Forschungen an biologisch-inspirierten „Glasfaserkabeln“. Seine Glasnadeln können durch den besonderen Aufbau Licht leiten und sind extrem robust. Ziel der Wissenschaftler ist es, das Prinzip des Gießkannenschwamms mit natürlichen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Substanzen nachzuahmen. Spinnenseide und Cellulose sollen als Materialien für die alternativen Glasfaserkabel dienen. Spinnenseide bildet dank ihrer herausragenden mechanischen Eigenschaften die robuste und flexible Hülle der Faser. Dafür wird die Spinnenseide technisch hergestellt, modifiziert und als Röhrchen produziert, die dann mit Cellulose-Partikeln gefüllt werden. Cellulose-Partikel sollen als optische Leiter fungieren. Dabei werden neuartige Lichtwellenleiter-Architekturen aus umweltfreundlichen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Substanzen hergestellt. Als umweltfreundliche Alternative könnte die Entwicklung später zum Beispiel im Automobilbau oder in der Telekommunikation zum Einsatz kommen.

„Für alle beteiligten Projektpartner ist „BayBionik“ eine große Chance. Wir können durch die Forschung aktiv zum Umweltschutz beitragen, indem innovative Produkte und Prozesse entwickelt werden. Und wir können im Projektverbund gemeinsam daran arbeiten, die Bionik stärker auf den Umweltschutz auszurichten und damit langfristig zu ihrem Erfolg als nachhaltige Innovationsstrategie beitragen“, fasst Kristina Wanieck vom Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf die Bedeutung von „BayBionk“ zusammen. Die Schwerpunkte von „BayBionik“ sind selbstreinigende, nachhaltige Oberflächen und intelligente, ressourceneffiziente Systeme. Es sollen leicht zu reinigende Oberflächen für die Automobilbranche, Antihaft-Beschichtungen für Schiffe oder auch neue Materialien wie Biokeramik umweltschonend entwickelt werden.

Am Projektverbund beteiligt sind neben der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Koordinator die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das Bionicum Nürnberg, die Universität Bayreuth, die Technische Universität München am Standort Straubing (TUM Campus Straubing) und die Technische Hochschule Nürnberg (TH Nürnberg). Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert im Rahmen des Verbunds sechs Forschungsprojekte sowie ein Koordinierungs- und ein Begleitvorhaben mit rund 1,8 Millionen Euro.

Kurzbeschreibung der Projekte:
Eine Kurzbeschreibung der beteiligten Projekte findet sich als Steckbrief bei jedem Teilprojekt auf der Webseite www.baybionik.de.

Bild (TC Freyung): Kirsten Wommer (l.) und Kristina Wanieck (r.) vom Technologie Campus Freyung koordinieren den Projektverbund BayBionik.

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Frühstudierende starten ins Wintersemester an der THD

20191017 Auftakt Fruhstudium17.10.2019 | THD-Pressestelle - Dass Lernen auch im Doppelpack noch Spaß machen kann, hat sich in Deggendorf herumgesprochen. Das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnte zum Wintersemester 2019/2020 insgesamt 37 Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler an der Hochschule als Frühstudierende begrüßen. Sie besuchen in diesem Semester selbst gewählte Veranstaltungen der THD, schnuppern Hochschulluft und sammeln möglicherweise schon erste akademische Punkte.

Präsentationstechnik, Mikrocomputertechnik, Mathematik und Statistik, Ethik, Astronomie und Astrophysik oder Business Storytelling – den engagierten Schülerinnen und Schülern stehen spannende Vorlesungen an der Deggendorfer Hochschule zur Verfügung. Die Frühstudierenden wählen die Fächer nach ihrem eigenen Interesse, besuchen die Veranstaltungen zusätzlich zu ihrem normalen Unterrichtspensum an ihrer Regelschule und können auch an der abschließenden Prüfung teilnehmen. „Wer diese besteht, kann sogar für ein späteres Folgestudium ECTS-Punkte sammeln - die Währung für Studienleistungen“, erklärt Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Förderung an der THD. Vor allem aber können die jungen Studierenden ihre Interessen testen und erste Erfahrungen rund um Studium und Leben an einer Hochschule sammeln. Das Frühstudium ist ein Angebot an motivierte und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe. Am Comenius-Gymnasium Deggendorf steht mit der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe (WTO) zudem eine besondere Form des Frühstudiums offen. Die WTO läuft über drei Semester, ersetzt W- und P-Seminar und einen Teil des Englischunterrichts und fließt in die Abiturnote ein. 15 Schülerinnen und Schüler haben sich zum Wintersemester 2019/2020 für diese Form des Frühstudiums an der THD entschieden. Die Auswahl erfolgt jeweils anhand einer schriftlichen Bewerbung. Weitere Informationen zum Frühstudium unter www.th-deg.de/fruehstudium oder unter fruehstudium@th-deg.de.

Bild: Gruppenfoto zu Semesterstart: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Frühstudium im Wintersemester mit ihren Betreuungslehrkräften und dem MINT-Team der THD.

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20191014 DigiCamp BauBauen Digital

14.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Fakultät Bau- und Umwelttechnik mit Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth laden zum nächsten DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 23. Oktober 2019. Ab 14 Uhr kommt es einmal mehr zum Austausch zwischen der Wissenschaft und Praxisvertretern aus der Wirtschaft. „Das Ziel unseres DigiCamps ist es, in Bezug auf die Digitale Planung branchenübergreifend voneinander zu lernen“, so Wirth.

Die Baubranche ist bereits seit vielen Jahren digital: CAD-gestützte Planung, Ausschreibungs-Plattformen, digitale Geländemodelle oder Maschinensteuerung im Erdbau - um nur einige zu nennen. Insgesamt nimmt die Digitalisierung weltweit immer weiter Fahrt auf. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie und in welchen Schritten die Digitalisierung nutzbringend weiterentwickelt werden kann. Kann die Baubranche beispielsweise mit der Automobilindustrie Schritt halten? Wie unterscheidet sich die Planung in unterschiedlichen Branchen? Genau diese Fragestellungen werden am DigiCamp der THD offen diskutiert.

Alle Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte in der Baubranche, die Interesse an der Umsetzung von digitalen Trends in ihrem Unternehmen haben, können sich gerne unter sabrina.ebner@th-deg.de über das Detailprogramm informieren und anmelden.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/digitalisierung-im-dialog/digicamps/digicamp-oktober-2019

Bild (THD): Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth ist Leiter des DigiCamps Bau

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20191010 Hightech Agenda Bayern Freude an der THDGroße Freude an der THD nach Regierungserklärung

10.10.2019 | THD-Pressestelle - Im Rahmen seiner heutigen Regierungserklärung bestätigte Ministerpräsident Markus Söder, dass die bereits Mitte 2018 versprochenen 1.000 Studienplätze für das im Aufbau befindliche Zentrum für Digitalisierungstechnologien an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) innerhalb dieser Legislaturperiode tatsächlich kommen werden. An der Hochschule ist die Freude groß. Man ist stolz, beim mit insgesamt 600 Mio. Euro dotierten Super-Tech-Programm des Freistaats Bayern im Konzert der Großen mitspielen zu dürfen.

Deggendorf ist Teil der Hightech Agenda Bayern, die Ministerpräsident Söder dem Bayerischen Landtag heute vorstellte. Ein „Netz aus künstlicher Intelligenz“ soll da entstehen. Ein „KI-District-Bayern“, wie Söder es nannte, denn „KI ist die Dampfmaschine der neuen digitalen Welt“. Das Zentrum des Netzes wird München sein, Knotenpunkte entstehen in Würzburg (Data Science), Ingolstadt (Mobilität), Erlangen (Gesundheit) sowie Nürnberg (KI-Anwendungen). Seine Endpunkte findet das Netz in den Regionen. Und einer dieser Endpunkte heißt Deggendorf. Dort bastelt man unter der Federführung von THD-Präsident Prof. Peter Sperber schon lange an einer zukunftsfähigen Strategie und Ausrichtung. Das zahlt sich jetzt sprichwörtlich aus. „Die Zusage, dass die vollständige Finanzierung unseres Digitalisierungszentrums mit seinen 1.000 Studienplätzen und allem was dazu gehört jetzt tatsächlich gesichert ist, freut uns außerordentlich“, kommentierte Sperber die heutigen Ereignisse im Landtag mit einer gewissen Erleichterung. Außerdem verpasste der THD-Präsident es nicht, nochmals Wissenschaftsminister Bernd Sibler für sein großes Engagement in dieser Sache zu danken. Gemeinsam mit den Ressorts für Wissenschaft, Wirtschaft, Digitales und Finanzen habe die Bayerische Staatsregierung das Hightech-Konzept in „unzähligen Gesprächen mit Wissenschaftlern und der Wirtschaft“ ausgetüftelt und nun auf den Weg gebracht. „Wir brauchen Mut zur Zukunft“, sagte Söder am Ende seiner Ausführungen. Auch das hört man in Deggendorf gerne, ist doch der Mut, Neues energisch und entschlossen anzupacken, nachweislich Teil der Hochschul-DNA. Siehe Zentrum für Digitalisierungstechnologien. „Dieses“, da ist sich Sperber sicher, „wird in den kommenden Jahren nicht nur die THD selbst, sondern sicherlich auch die Stadt und die Region prägen und weiter nach vorne bringen.“ Oder wie Söder es für sein Projekt ausdrückte: „Geballte Zukunft“.

Bild (THD): Freut sich über die Zusagen aus München: THD Präsident Prof. Peter Sperber

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THD bietet Forum für Studierende

20191010 Psychisch fit studieren10.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 17. Oktober eine besondere Veranstaltung für Studierende. Unter dem Titel „Psychisch fit studieren“ zeigt der Verein Irssinnig Menschlich e.V., wie Studierende gut studieren, Krisen überstehen und zufrieden leben.

„Wir möchten unseren Studierenden Hilfen an die Hand geben, dass sie Warnsignale erkennen und Strategien zur Bewältigung haben. Es soll ja möglichst erst gar nicht zu einer pschischen Krise im Studium kommen“, erklärt Alexandra Niewöhner, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der THD, ihr Anliegen. Dazu hat ihre Abteilung den Verein Irrsinnig Menschlich e.V. nach Deggendorf eingeladen. Mit dem Progamm „Psychisch fit studieren“ bietet der Verein den Studierenden Daten und Fakten rund um Studium und seelisches Wohlergehen, Soforthilfe bei Prüfungsangst sowie Tipps zum Runterkommen bei Stress & Co. Menschen, die im Studium psychische Krisen gemeistert haben und jetzt voll im Leben stehen, berichten über ihre Erfahrungen. Neben der Studienberatung der THD sind zudem das Studentenwerk, die Techniker Krankenkasse, die Gesunde Hochschule und EUTB (Ergänzend unabhängige Teilhabeberatung) - Diakonisches Werk Landshut e.V. anwesend. Sie stellen ihre Angebote bezüglich Beratung und Unterstützung vor. Im Foyer wird darüber hinaus eine Ausstellung über die Angebote der einzelnen Stellen stattfinden. Die Veranstaltung findet am 17. Oktober von 11.45 bis 13.15 Uhr in Raum B 004 der Technischen Hochschule Deggendorf statt. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Ausstellung im Foyer steht bis einschließlich 22. Oktober zur Verfügung.

Bild (Irrsinnig Menschlich): Beim Forum „Psychisch fit studieren“ bekommen Studierende Tipps und Hilfen für einen stressfreien Studienalltag an die Hand.

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20191004 Kinderuni FeuerwehrBrandexperten live erleben - Kinderuni besucht Deggendorfer Feuerwehr

04.10.2019 | THD-Pressestelle - Raus aus dem Hörsaal, rein ins Geschehen. Das tut den großen Studierenden ebenso gut wie dem studentischen Nachwuchs. Deswegen findet die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch nicht auf dem Campus, sondern direkt vor Ort bei der Deggendorfer Feuerwehr statt. Am 11. Oktober um 17 Uhr bietet dort die Freiwillige Feuerwehr Deggendorf den Nachwuchswissenschaftlern „Experimente zum Branddreieck“.

Retten, bergen, schützen und vor allem löschen – das sind wohl die wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr. Aber warum genau brennt ein Feuer eigentlich und mit welchen Methoden löscht die Feuerwehr einen Brand? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Deggendorfer Feuerwehr allen interessierten Neugierigen ab acht Jahren anhand spannender Experimente. Die erste Kinderuni im neuen Semester findet direkt auf dem Feuerwehrgelände, St.-Floriansweg 3 in Deggendorf statt. Sie dauert wie immer eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bild (E. Kopp/pixelio.de): Wie entsteht ein Feuer? Und wie ist es zu löschen? Diese Fragen beantwortet die Deggendorfer Feuerwehr bei der nächsten Kinderuni.

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20190925 Berufung LatzelNeuer Sportprofessor an der THD: Ein Hauch von Championsleague

25.09.2019 | THD-Pressestelle - Einen höchst interessanten Fang hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit Sportwissenschaftler Prof. Dr. Richard Latzel gemacht. Der 34-Jährige gehört seit September der Fakultät für Angewandte Sportwissenschaften an und bringt jede Menge Erfahrung im Spitzensport mit nach Deggendorf. Seine letzte berufliche Station hieß Bayreuth, wo er beim dortigen Bundesligisten nicht nur Playoff-, sondern auch Champions League Luft schnuppern durfte.

Das Wissens- und Erfahrungsspektrum ist von beachtlicher Breite. Es reicht von den Trainingswissenschaften über Belastungsmonitoring bzw. -steuerung und Leistungsdiagnostik bis zur Energetik sportlicher Belastungen. Nicht minder spannend für Studierende der THD dürften allerdings auch sein, dass der neue THD Professor Latzel zuletzt beim Basketballbundesligisten medi Bayreuth als Athletiktrainer für Gesundheit und Fitness der Spieler verantwortlich war. Der Mann bringt jedoch nicht nur reichhaltiges Fachwissen und das Flair von »Sport aus aller Welt« mit an die Donau: „Ich möchte auch zukünftig gemeinsam mit meinen Doktorvätern Prof. Dr. Ralph Beneke und Prof. Dr. Olaf Hoos aus Marburg bzw. Würzburg forschen und darüber hinaus neue Forschungskooperationen aufbauen“, erklärt Latzel. Auch seine Kontakte zum Nachwuchsleistungssport sollen in Deggendorf nicht abreißen. Im Gegenteil. „Ich würde mir sehr wünschen, hier in der Region Leistungs- und Breitensportler mit meinem Know-How unterstützen zu können“, so der gebürtige Bamberger. Latzels Vorbild – wie könnte es anders sein – ist Dirk Nowitzki. An ihm schätzt er vor allem Bodenständigkeit und Umgänglichkeit, trotz all des Ruhms, der Nowitzki in Dallas zuteil wurde.

Prof. Latzel hat unter anderem in den USA studiert, an der Julius-Maximilians Universität Würzburg sein Staatsexamen als Gymnasiallehrer gemacht und schließlich an der Philipps-Universität Marburg promoviert. Bisherige berufliche Highlights waren eine Position als Basketball-Nachwuchstrainer bei s.Oliver Würzburg, wo er unter anderem mit Maximilian Kleber gearbeitet hat, der heute wie ehedem Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks in der höchsten US-amerikanischen Liga NBA spielt. Und eben jene als Sportwissenschaftler in Bayreuth. „Die vielen Siege mit medi Bayreuth gegen vermeintlich stärkere Gegener haben mich gelehrt, was man mit Teamwork, großem Willen und harter Arbeit erreichen kann“, berichtet Latzel von dieser Zeit. Jetzt also die Hochschule mit eben dieser Einstellung. Dass „meiner Leidenschaft zu folgen“ die beste berufliche Entscheidung seines Lebens war, nimmt man dem Mann mit dem breiten Lächeln und der scheinbar stets vorhandenen guten Laune dabei sofort ab. Prima, dass ihn diese Leidenschaft nun nach Deggendorf geführt hat.

Bild (THD): Prof. Dr. Richard Latzel (34) bereichert ab sofort die THD als Sportwissenschaftler

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20190924 Berufung AydosNeuer Informatik-Professor hilft Computern auf die Sprünge

24.09.2019 | THD-Pressestelle - Seit dem 1. September ist Dr. Gökçe Aydos neu im Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Professor für das Fachgebiet „Autonome und eingebettete Systeme“ wird er zukünftig an der Fakultät Angewandte Informatik unterrichten. Neue Erfahrungen sind es, die Gökçe Aydos nach eigener Aussage antreiben: „Nachdem ich die letzten Jahre viel mit Computern gearbeitet habe, möchte ich mich im Rahmen der Lehre mehr auf Menschen konzentrieren und ein gern gesehener Dozent sein.“

Etwa die letzten zehn Jahre hat die Programmierung von Computerchips seinen Arbeitsalltag bestimmt. „Hauptsächlich habe ich mit FPGAs gearbeitet. Diese Chips sitzen meistens neben einem Computerprozessor und helfen ihm bei zeitkritischen oder längeren Datenverarbeitungsaufgaben auf die Sprünge“, erklärt Aydos zu seinem Spezialgebiet. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen, war er am Philips Forschungszentrum, am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie bei Siemens tätig. An der THD möchte er langfristig auch gerne in Forschungsprojekten aktiv werden. Zum Beispiel in Bezug auf autonom fahrende Systeme am neuen Technologiezentrum Moderne Mobilität in Plattling. Privat ist es ihm ein Anliegen, in naher Zukunft zu einem Projekt in einem Entwicklungsland beizutragen. Die nötige Energie für seine Ziele holt sich der gebürtige Istanbuler in der Natur, der man durchaus eine gewisse Ehrfurcht entgegen bringen darf, wie Gökçe Aydos findet.

Bild (THD): Dr. Gökçe Aydos ist neuer Professor an der Fakultät Angewandte Informatik an der TH Deggendorf

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20190925 Eroffnung Musterhaus Dein Haus 4.0Das protektive Haus: moderne Technik kann im Pflegealltag helfen

25.09.2019 | THD-Pressestelle - Was moderne Technik im Pflegealltag leisten kann, zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ab sofort im Bauherrenstudio der Wolf System GmbH in Osterhofen. Dort öffnete gestern (24. September) das erste Musterhaus des Projekts "DeinHaus 4.0 - Vorbildliches Pflegewohnumfeld für Pflegebedürftige", das Interessierten und Betroffenen in realem Umfeld die Gelegenheit bietet, sich mit der Thematik „digitale Pflege“ zu befassen.

Vom Notrufassistenten über die automatische Herdabschaltung bis hin zum intelligenten Medikamentenspender, gibt es viele Möglichkeiten, ein Haus mit Technik zu ertüchtigen, damit Pflegepatienten in ihrem Alltag zuhause gut zurecht kommen. Auf einer Wohnfläche von circa 150 Quadratmetern zeigt das Osterhofener Musterhaus diese technischen Lösungen.

20190925 Eroffnung Musterhaus Dein Haus 4.0 2Vor Medienvertretern und den zahlreichen Multiplikatoren des Projekts eröffneten Prof. Dr. Horst Kunhardt von der THD, Wolf-Geschäftsführer Alois Konrad, Bürgermeisterin der Stadt Osterhofen Liane Sedlmeier und Dr. Thomas Huber vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege das Musterhaus offiziell. Ab sofort kann es zu den bekannten Öffnungszeiten des Bauherrenstudios der Firma Wolf besichtigt werden. Besucher finden zu allen Exponaten eine Beschilderung. Zusätzlich steht ein Audio-Guide zur Verfügung, der nochmals ausführlichere Informationen zu den Geräten liefert. Dazu wird lediglich ein Smartphone mit Internetverbindung benötigt, um sich die Erklärungen anzuhören. Bei speziellen Fragen geben Mitarbeiter der Firma Wolf Auskunft. Bei Interesse an einer Führung oder einem Vortrag zum Projekt können Anfragen per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) an das Team von DeinHaus 4.0 Niederbayern gestellt werden.

Mit dem Forschungsprojekt „Dein Haus 4.0“ möchte die Technische Hochschule Deggendorf durch den Einsatz modernster Technik ein vorbildliches Wohnumfeld für hilfs- und pflegebedürftige Personen schaffen. Konkret geht es darum, Aufgaben sinnvoll an Assistenzsysteme abzugeben, damit sie pflegebedürftigen Menschen im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen können. Betroffene Personen erhalten Erleichterung sowie mehr Sicherheit und Selbstbestimmung im Alltag, pflegende Angehörige und Pflegekräfte werden entlastet. Gefördert wird das Projekt „Dein Haus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Im Rahmen des Masterplans „Bayern Digital II“ läuft die Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren (2018-2023).

Bild (THD): Wolf-Geschäftsführer Alois Konrad, Dr. Thomas Huber vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Bürgermeisterin der Stadt Osterhofen Liane Sedlmeier und Prof. Dr. Horst Kunhardt von der THD beim symbolischen Band durchschneiden

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20190912 Host Family ProgrammeHost Family Programme der THD: Die Welt zu Hause erleben

12.09.2019 | THD-Pressestelle - Das Host Family Programme (Gastfamilienprogramm) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bringt jedes Semester Austauschstudierende aus aller Welt mit der einheimischen Bevölkerung zusammen. Als Gastgeber oder Gastfamilie kann sich jeder mit den neuen Studierenden verabreden und dazu beitragen, dass sie sich weit weg von ihrem zu Hause, schnell mit der neuen Umgebung, den Menschen und typisch bayerischen Gepflogenheiten vertraut machen können. Wie oft, wo oder wann man sich treffen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

Marion Löfflmann, die sich seit Jahren um die Vermittlung der Kontakte zwischen Gastfamilien und Studierenden kümmert, freut sich, dass durch das Host Family Programme nicht nur immer wieder neue Erfahrungen und Sichtweisen auf fremde Kulturen und Länder ermöglicht werden, sondern darüber hinaus auch Freundschaften entstehen. „Es braucht niemand wegen fehlender Sprachkenntnisse vor der Teilnahme zurückschrecken“, sagt sie, „alle international Studierenden sprechen neben ihrer Muttersprache sehr gut Englisch, und viele können auch sehr gute Deutschkenntnisse vorweisen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verständigung mit Händen und Füßen oftmals zur allgemeinen Unterhaltung beitragen kann.“
Zum Wintersemesterstart im Oktober treffen wieder zahlreiche neue Studierende aus über 100 Ländern dieser Welt am Deggendorfer Campus ein. Dem steigenden Interesse am Programm gerecht zu werden, wird auch heuer keine leichte Aufgabe für Marion Löfflmann. Bisher hat sie es noch immer geschafft, alle Interessierten zu vermitteln, doch die Anfragen der Austauschstudierenden nehmen stetig zu: „Wir suchen dringend neue Gastgeber aus der Region. Es kann wirklich jeder mitmachen, egal ob Einzelperson, Familie, Vereine, traditionelle Bayern und solche, die es werden möchten - wir freuen uns über jeden Teilnehmer!“ Nähere Infos sowie das Anmeldeformular finden Interessierte unter www.th-deg.de/hostfamily.

Bild (THD): Familie Fleißner mit ihrer Gaststudentin Jinkyung Kim aus Korea

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20190923 International OfficeInternational Office: Der Motor für Internationalität an der THD

23.09.2019 | THD-Pressestelle - Nicht erst durch den jüngst von DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) veröffentlichten Bericht „Wissenschaft weltoffen 2019“ wird deutlich, dass Deutschland als Studienstandort für internationale Studierende immer attraktiver wird. Die guten Berufsaussichten, die hohe Qualität der Hochschulbildung sowie die international anerkannten Abschlüsse haben dem Bericht zufolge dazu geführt, dass Deutschland Frankreich als attraktivstes, nicht-englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt hat. Dieser Trend ist auch klar an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erkennbar.

Die mittlerweile 12 englischsprachigen Studiengänge, darunter insgesamt drei neue Masterstudiengänge am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen sowie am Campus in Deggendorf sorgen dafür, dass der Anteil der ausländischen Studierenden an der Gesamtstudierendenzahl auch im kommenden Wintersemester 2019/20 wieder deutlich über 20 Prozent liegen wird. Die Einschreibungen laufen noch, aber schätzungsweise werden mindestens 1500 ausländische Studierende die Hochschulgebäude und die Region beleben. Sie vertreten 120 Nationalitäten. Ein knappes Drittel kommt aus Europa, viele davon finden dank des Erasmus-Programms den Weg nach Niederbayern. Ansonsten kommen größere Gruppen von Partneruniversitäten in Brasilien, Mexiko, Taiwan, Südkorea, Malaysia, Jordanien oder Indien. Einige entscheiden sich individuell, einige kommen auch aus Asylherkunftsländern wie Syrien, Afghanistan, Irak, Nigeria, Iran, Pakistan. Für letztere hat das International Office ein besonderes Betreuungsprogramm aufgelegt.
Zusätzlich zu den sogenannten „Vollstudierenden“, die einen Abschluss an der Hochschule anstreben, betreut das International Office im Wintersemester 2019/20 knapp 130 Austauschstudierende, die sich für ein oder zwei Semester in Deggendorf oder Pfarrkirchen einschreiben. Das umfassende Betreuungsangebot des International Office beginnt für die meisten Studierenden bereits vor Studienstart: Es beantwortet Erstanfragen von Studieninteressierten und unterstützt bei der Wohnungssuche. Darüber hinaus organisiert das International Office im März und September vor Semesterstart jeweils zwei Orientierungswochen, die den Einstieg ins Studium sehr erleichtern.

Während dieser beiden Wochen werden nicht nur die wichtigsten Behördengänge gemeinsam erledigt, die neuen Studierenden lernen im Rahmen von interkulturellen Trainings auch Grundlegendes über ihre neue Heimat. Zum Start des Wintersemesters findet auch ein sogenannter „Orientation Day“ für alle internationalen Vollstudierenden statt, die erst kurz vor Vorlesungsbeginn anreisen können. Am 30. September können sie an einem Kompaktprogramm teilnehmen. Die wichtigsten Ansprechpersonen stellen sich vor und beantworten Fragen. Es findet eine Campusführung sowie eine Schnitzeljagd statt, und sie erhalten, gleichsam als Erstausstattung eine kleine Willkommenstasche mit wichtigen Infos und Utensilien.
Um auch nach Studienstart eine gute Betreuung der internationalen Studierenden zu gewährleisten, beschäftigt das International Office in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk und der Koordinierungsstelle Bayern-Malaysia sogenannte internationale Tutoren, die bei Alltagsfragen zur Seite stehen und verschiedene Veranstaltungen und Ausflüge organisieren. Ein buntes Rahmenprogramm für internationale Studierende bietet ferner der studentische Verein ESN Deggendorf e.V., der jedes Semester zahlreiche Events organisiert. Und auch für die akademische Unterstützung der internationalen Studierenden ist gesorgt: Sollten im Studium fachliche Schwierigkeiten auftreten, bietet das Study-Buddy-Programm eine kostenfreie Hilfestellung in Form von Nachhilfeunterricht. Fragen rund um das Thema „Internationales“ beantwortet das International Office gerne. Kontakt: international-office@th-deg.de

Bild (THD): Die internationalen Studierenden werden an der TH Deggendorf jedes Jahr mit Vorfreude erwartet.

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20190919 DigiCamp PersonalentwicklungDigitalisierung in der Personalentwicklung und Weiterbildung - DigiCamp am 25. September

19.09.2019 | THD-Pressestelle - Hochschulen und Weiterbildungsanbieter rüsten sich, um der Digitalisierung im Bereich der Lehre gerecht zu werden: Flexibel einteilbare Zeitfenster und ortsunabhängiges Lernen sind die Bedürfnisse, die heute die Attraktivität eines Angebots bestimmen. Aber auch Unternehmen stellen sich die Frage, was Mitarbeiter wissen müssen, um bei der Digitalisierung erfolgreich zu sein, da viele gerade mitten in einer digitalen Transformation Richtung Industrie 4.0 stecken. Ohne das nötige Maß an Digitalkompetenz wird man zukünftig im Berufsleben nicht mehr vorankommen. Zudem stellen sich Unternehmen die Frage, wie sie ihre Mitarbeiter auch mit Hilfe von digitalen Medien weiter qualifizieren können.

Genau diese Fragestellungen thematisiert das DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 25. September 2019 ab 14 Uhr. Das Kompetenzzentrum für E-Learning unter der Leitung von Dr. Martina Reitmaier-Krebs und das Institut für Qualität und Weiterbildung unter der Leitung von Wolfgang Stern freuen sich auf den Austausch mit Praxisvertretern aus der Wirtschaft. Stern erklärt: „Das Ziel unseres DigiCamps ist es, zukunftsweisende digitale Trends, wie den 360°-Raum, aufzuzeigen. Zudem möchten wir analysieren, welche Bedürfnisse am Markt existieren und wie wir diesen gemeinsam begegnen können. Wir arbeiten gerne Hand in Hand mit unseren Partnern aus der Wirtschaft und entwickeln bedarfsgerechte Weiterbildungen.“

Interessierte Geschäftsführer, Personalreferenten, HR-Fachkräfte oder Führungskräfte aus Unternehmen sowie Lehrkräfte von Bildungseinrichtungen, die Interesse an der Umsetzung von digitalen Trends für die Personalentwicklung und Weiterbildung in ihren Unternehmen und Einrichtungen haben, können sich gerne unter sabrina.ebner@th-deg.de über das Detailprogramm informieren und anmelden.

Bild (THD): Das Team des Kompetenzzentrums für E-Learning ist Ansprechpartner für die digitale Lehre an der THD.

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20190911 Intensivsprachkurse September 2019Intensivsprachkurse September 2019

11.09.2019 | THD-Pressestelle - Im September 2019 bietet das Sprachenzentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder Intensivsprachkurse an, die auch für externe Interessierte offen sind. In den einwöchigen Einsteiger- und Übungskursen können Sprachkenntnisse schnell und kompakt vertieft werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Für folgende Sprachen werden heuer Kurse angeboten: Schwedisch, Russisch, Portugiesisch, Business English, Spanisch, Französisch, Italienisch, und Chinesisch. Die Kurse sind Halbtagskurse und starten am Montag, 23. September. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmer 120 Euro. Die Prüfung erfolgt am letzten Kurstag. Anmeldungen und die Einholung weiterer Informationen sind über das AWP- und Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de. Die Zahl der Teilnehmerplätze ist beschränkt.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/studierende/awp-sprachen/sprachen/intensivsprachkurse

Bild (THD): Sprache verbindet – An der TH Deggendorf können auch Externe die einwöchigen Intensivsprachkurse belegen.

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20190910 Webinare Duales StudiumDual Studieren an der THD

10.09.2019 | THD-Pressestelle - Studieren und gleichzeitig eine Ausbildung absolvieren bzw. Praxiserfahrung sammeln, das duale Studium kommt bayernweit sehr gut an. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es derzeit elf Prozent der Studierenden, die sich entweder für ein Verbundstudium oder ein Studium mit vertiefter Praxis entschieden haben. Einen Überblick über die beiden Modelle und den Ablauf solch eines dualen Studiums bietet ein THD-Webinar am 18. September um 17 Uhr bzw. am 30. Oktober um 15 Uhr.

Sowohl ein Verbundstudium als auch ein Studium mit vertiefter Praxis sind im Grunde in jedem Studiengang und mit jedem Unternehmen möglich. Beim Verbundstudium wird das Studium an der Hochschule mit einer Berufsausbildung (mit IHK/HWK– Abschluss) in einem Ausbildungsunternehmen kombiniert, beim Studium mit vertiefter Praxis absolviert man intensive Praxisphasen in einem Unternehmen. „Die enge Verzahnung von Studium und Praxis ist ein großer Mehrwert für das Studium und das spätere Berufsleben gleichermaßen“, so Stefanie Möginger, Leiterin von Studium dual & Förderprogramme an der THD.

Mehr Informationen zum Webinar „Dual studieren an der THD - Was steckt hinter Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis? Infos für Schüler.“ gibt es unter https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/ .

Allgemeine Informationen zum dualen Studium an der THD finden Sie auch unter www.th-deg.de/dual. Interessierte Schüler und auch Unternehmen können sich unabhängig davon jederzeit unter stefanie.moeginger@th-deg.de oder 0991/3615-284 direkt an Stefanie Möginger wenden.

Bild (THD): Elf Prozent der THD-Studierenden, tun dies „dual“

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20190909 Robotour 2019Zuschauer erwünscht – RoboTour 2019

09.09.2019 | THD-Pressestelle - Wenn am 14. September unbemannte Roboterfahrzeuge Bierfässer durch Deggendorf transportieren, dann ist Zeit für die Robotour. Nach 2016 ist Deggendorf zum zweiten Mal Austragungsort des internationalen Wettbewerbs, bei dem Teams mit autonom navigierenden Fahrzeugen gegeneinander antreten. Als Mitorganisator und Wettbewerbsteilnehmer lädt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Zuschauer ein, die Teams kräftig anzufeuern.

Die Roboter werden von einer Startposition anhand von GPS-Daten drei Stationen anfahren: Bier aufladen, Bier abladen, um dann zurück zum Start/Ziel zu fahren. „Wir sind im Stadthallenpark, in den Deichgärten und rund um die Hochschule unterwegs“, berichtet Martin Fischer von der THD. Die Roboter versuchen auf Radwegen, Fußwegen etc. die kürzeste Route zwischen den vorgegebenen Stationen zu finden. „Die Navigation erfolgt rein mit GPS, Kamera und Abstandssensoren. Es ist keine Fernsteuerung im Spiel“, sagt Martin Fischer mit einem Zwinkern, „denn dann wäre die Aufgabe wesentlich einfacher zu lösen.“ Während des Parcours dürfen keine Unfälle passieren, genauso sollte der Weg nicht verlassen werden. 10 Teams haben sich für diesen Samstag angemeldet. Unter anderem kommen sie aus der Schweiz, Tschechien oder der Slowakei. Startzeiten der vier Austragungsrunden am Samstag, 14. September sind: 9:30, 11:00, 13:30 und 15:00 Uhr. Zuschauer orientieren sich am besten anhand der Beschilderung vor Ort. Startpunkt des Parcours wird abhängig vom Wetter kurzfristig festgelegt.

Bild (THD): Die Besucher der Robotour 2018 in Pisek waren begeistert.

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20190905 Kunstliche Intelligenz QuereinsteigUnternehmen brauchen Kompetenz in Künstlicher Intelligenz – einmalige Chance für ein verkürztes Studium

05.09.2019 | THD-Pressestelle - An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird ab dem Wintersemester 2019/2020 der Studiengang Künstliche Intelligenz angeboten. Zum Start des Studienbetriebs haben nicht nur Abiturienten die Chance, den Studiengang zu belegen, sondern einmalig auch Berufstätige mit Vorkenntnissen und entsprechend verkürzter Studienzeit. Bewerbungen sind noch bis 20.09.2019 möglich.

Ingenieuren, Informatikern, Wirtschaftsinformatikern und allen anderen einschlägigen Berufsgruppen mit Diplom- oder Bachelorabschluss bietet die THD die Möglichkeit, sich ab Oktober in nur zwei Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter zu qualifizieren. „In Unternehmen ist jetzt KI-Wissen gefragt. Das Angebot der THD ist die perfekte Chance für einen Quereinstieg in die Thematik. Und das erworbene Wissen kann sofort am Arbeitsplatz eingebracht werden“, wirbt Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Leiter des Studiengangs Künstliche Intelligenz. Quereinsteiger können vorhandene Qualifikationen an das Studium anrechnen lassen. Die Vorlesungen für die verkürzte Variante des Bachelors Künstliche Intelligenz finden donnerstags und freitags statt. Theoretisch ist es möglich, an drei Tagen pro Woche der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Der Studiengang Künstliche Intelligenz für Quereinsteiger startet bei einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Studierenden und kostet nur 52 Euro Studentenwerksbeitrag. Bei Fragen steht Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, E-Mail: heribert.popp@th-deg.de, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/inf/bachelor-kuenstliche-intelligenz-quereinstieg

Bild (THD): Einmalige Chance an der TH Deggendorf: Künstliche Intelligenz in nur vier statt sieben Semestern studieren.