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Kürzlich fand am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine Veranstaltung für Unternehmensvertreter und Forschende statt, die über die Fortschritte der Drohnen- und Softwaretechnologie im Bereich der digitalen Inspektion von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken informierte. Mit über 120 Teilnehmenden und durchwegs positivem Feedback war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 

Unter dem Titel „Digital Inspection: Buildings, Structures, Drones & more“ wurde das moderne und komplexe Thema „Digitale Inspektion am Bau“ von mehreren Seiten umfangreich beleuchtet. So berichteten nach einem Grußwort der Hochschulleitung, vertreten von Prof. Dr. Horst Kunhardt, die Experten des Unternehmens STRUCINSPECT (einem Tochterunternehmen des Weltmarktführers und Herstellers von innovativen Kränen PALFINGER) von den Möglichkeiten der digitalen Bauwerksinspektion im Kontext von Bauwerksdatenmodellierung, kurz BIM, Drohnen und Software. Die Referenten stellten eindrucksvoll mit Hilfe eines praktischen Beispiels einer Autobahnunterführung dar, wie die digitale Inspektion bereits heute in der Praxis durchgeführt werden kann. 

Im Anschluss referierte Louisa Hartmann, Customer Success Expert des Münchner Unternehmens Fairfleet GmbH, über Herausforderungen und Lösungen der Gebäude- und Dachinspektion aus der Luft und stellte viele Praxisbeispiele und praktische Einsatzmöglichkeiten der Drohnentechnologie vor. 

Anschließend gab es noch eine Podiumsdiskussion, bei der neben den Referenten der beiden Impulsvorträge, auch Gründer des Deggendorfer Startups „Squadron“, welches von Studierenden der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen gegründet wurde, zu Wort kamen. Alle waren sich einig, dass der technologische Fortschritt die Prozesse der Aufnahme, der Dokumentation und der Beseitigung von Mängeln um ein Vielfaches schneller und leichter machen kann.  Zum Schluss bestand für anwesende Gäste und Referenten noch die Möglichkeit des informellen Austauschs. 

Die Anzahl von 120 Teilnehmenden an der Veranstaltung zeigt das große Interesse der Branche an der Thematik. Die Initiative zur Veranstaltung entstand durch Hubert Girschitzka, Business Development Partner von STRUCINSPECT in Bayern und Pfarrkirchens Alt-Bürgermeister Georg Riedl. 

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Sie sind nicht nur in Deggendorf die Ersten, sondern in ganz Deutschland: In einer Feierstunde im Alten Rathaus der Stadt verabschiedete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Ende Juni die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Künstliche Intelligenz. Sieben ehemalige Studierende freuten sich über ihre Urkunden aus den Händen von Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und KI-Professor Dr. Patrick Glauner.

Eine besondere Videobotschaft kam von dem größten deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI). Geschäftsführer Prof. Dr. Antonio Krüger ließ es sich nicht nehmen, anlässlich der ersten Ba. KI-Absolventen in Deutschland eigens Grußworte nach Deggendorf zu senden. Er appellierte: Seien Sie sich Ihrer ethischen Verantwortung bewusst und stellen Sie bei Ihren KI-Projekten den Menschen in den Mittelpunkt. Krüger betonte die Schlüsselrolle von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft und lobte die TH Deggendorf, dass sie dies schneller als andere Hochschulen erkannt habe und folgerichtig die ersten Absolventinnen und Absolventen verabschieden könne. Der Initiator und Koordinator des Studiengang Prof. Dr. Dr. Heribert Popp gratulierte seinen ehemaligen Studierenden. Er stellte heraus, dass sie mit diesem Zeugnis nicht nur in Deutschland und Europa glänzende Perspektiven hätten. Mit einem Abschluss von der THD, einer der erfolgreichsten Hochschul-Neugründungen Bayerns mit enormem Wachstum, einem überdurchschnittlichen internationalen Anteil und international erfolgreichen Rankings, müssten sie sich auch in den USA nicht verstecken, so Popp.

Künstliche Intelligenz boomt seit einigen Jahren, Fachkräfte sind Mangelware, Bund und Ländern versuchen mit erheblichen Mitteln, das Thema zu fördern. Die Technische Hochschule Deggendorf reagierte schnell und bietet seit 2019 den Bachelor-Studiengang Künstliche Intelligenz an. Zum Start des neuen Studiengangs wurden auch bereits ausgebildete Informatiker aus den verschiedenen Fachrichtungen zugelassen. Sie konnten sich die gängigen Module aus dem Informatik-Studium anrechnen lassen. Zudem arbeiteten alle Studierenden bereits in IT-Berufen, das nötige Praxissemester entfiel ebenfalls. So konnten im Oktober 2021 die ersten Studierenden nach nur zwei Jahren Studienzeit und neben dem Beruf ihr Bachelor-Studium Künstliche Intelligenz an der THD erfolgreich beenden.

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Was heutzutage in einer Minute im Internet passiert, generiert Unmengen an Daten. Diese laufen über Rechenzentren, deren Betrieb rund um die Uhr ausfallfrei sichergestellt werden muss. Dafür sind Expertinnen und Experten mit interdisziplinärem Know How gefragt und vor allem gesucht. Aktuell leidet die Branche an einem Fachkräftemangel. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kann ab Oktober mit einem Studium im Rechenzentrums-Management Abhilfe schaffen. Und bekommt dabei Unterstützung vom Verband Innovatives Rechenzentrum e.V. (VIRZ).

Das Konzept ist laut Prof. Dr. Helena Liebelt, die den neuen Studiengang „Data-Center Management – Smart Infrastructure Operation“ leitet, bundesweit neu und höchstinnovativ: „Rechenzentren sind im Hintergrund von vielen alltäglichen Situationen notwendig, aber Design, Bau und Betrieb derselben werden bisher nicht gelehrt oder nur bruchstückhaft.“ Mit dem Studiengang Data-Center Management schließt die THD diese Lücke an der Basis und bildet die gebrauchten Fachexperten aus. Der Studiengang wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verband innovative Rechenzentren konzipiert. Diese Kooperation bringt den Vorteil, dass sich ein Wissensträger der Industrie und späterer Arbeitgeber an der Wissensvermittlung und der Forschung rund um die Rechenzentren beteiligt.

Wer sich für den Studiengang interessiert, findet auf der Webseite der Hochschule weitere Informationen https://www.th-deg.de/dcm-b. Das Online-Bewerberportal der Hochschule ist unter https://www.th-deg.de/bewerbung zu finden.

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Am 15. Juli waren Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Laar auf Exkursion. Sie besuchten die Firma Schlagman Poroton und die Stadt Burghausen.

Die Gruppe startete bei der Firma Schlagman Poroton in Zeilarn. Dort lernten die Studierenden verschiedene Baumaterialien, unter anderem den weltbesten reinmineralischen hochisolierenden Ziegel, kennen. Für die Studierenden waren das Know-how und die Bandbreite an Produkten, sowie die hochmodernen Produktionsanlagen, bei Schlagman Poroton daher besonders interessant. Die Firma lud die Studierenden anschließend zum gemeinsamen Mittagessen in Marktl ein.

Danach ging es für die Gruppe weiter nach Burghausen. Dort tauchten sie auf der längsten Burg der Welt in die mittelalterliche Baukunst ein. Neben den Gebäuden der Burg besuchten die Studierenden auch das Museum mit Rennaissancegemälden der bayerischen Staatsgalerie. Dort diskutierten sie unter anderem die Entwicklung von Perspektiven in Gemälden seit der Renaissance bis heute.

Städteplanung spielt für die Studierenden des Studiengangs Healthy and Sustainable Buildings ebenfalls eine große Rolle. Deshalb erkundete die Gruppe das historische Stadtzentrum und die Grüben als Beispiel einer gut gelungenen Balance zwischen Erhalt der historischen Substanz bei gleichzeitiger moderner Nutzung. Der angrenzende Wöhrsee als innerstädtische und nachhaltige Freizeitoption stand ebenfalls auf dem Programm. Das Interesse der internationalen Studierenden lag während der Exkursion nicht nur auf den Fachthemen. Sie sogen die Informationen über die Entwicklung der bayerischen Kultur ebenfalls auf. Das Wissen über die geschichtliche Entwicklung wie auch der modernen und innovativen Baumaterialien bilden für die Studenten eine wichtige Grundlage für die zukünftige Tätigkeit in bayerischen und deutschen Unternehmen.

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Am 20. Juli machte US-Generalkonsul Timothy E. Liston im Beisein von MdB a.D. Bartholomäus Kalb im Rahmen eines Besuchs im Landkreis Deggendorf auch einen kurzen Abstecher an die dortige Hochschule. Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), berichtete seinen Gästen über die aktuellen Anbindungen der THD an die Vereinigten Staaten.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Generalkonsul vom Silicon Valley Programm der Hochschule und der intensiven Zusammenarbeit der THD mit der Santa Clara University in Kalifornien. „Ein Vorzeigeprojekt in Sachen Ausgründung und vor allem bei der Anstrengung, Innovationen in marktfähige Produkte und Unternehmen zu transformieren“, wie Prof. Sperber betonte. Den Generalkonsul freute es natürlich zu hören, dass amerikanischer Gründer-Spirit und der Kontakt zu erfolgreichen US-Unternehmen auch Start-ups in Niederbayern Rückenwind verleihen könne.

Luft nach oben gebe es laut Sperber noch in der Zahl der Studierenden, die aus den USA nach Deggendorf kommen. Aber die Hochschule sei da sehr aktiv und versuche unter anderem „mit Studiengängen ganz nah an den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit junge Leute zu uns zu locken“, so Sperber. Thematisch reiche das von Gesundheit bis Digitalisierung. Auf umgekehrtem Wege werde das International Office der THD in diesem akademischen Jahr ca. zehn Studierenden Auslandssemster in den Vereinigten Staaten vermitteln können. Leider merke man gerade beim Überseeaustausch zum Teil noch die Covid-Auswirkungen. Dies resultiere (noch) in einer niedrigeren Zahl von Auslandsstudierenden als in den Vorjahren.

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Mitte Juni trafen sich am Technlogie Campus Weißenburg-Gunzenhausen (TCW) bereits zum elften Mal Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um gemeinsam über das Thema Kreislaufwirtschaft zu sprechen. Gastgeber war die Gruppe um das Projekt #DieWirkt. Grundsätzlich war man sich einig darüber, dass die Politik hier deutlich aktiver werden muss, aber auch, dass es ohne ein stärkeres Mittun der Gesellschaft nicht klappen wird.

Alfons Brandl, MdL und Abgeordneter der CSU, wies gleich zu Beginn darauf hin, dass für die Kreislaufwirtschaft das Verständnis aller Beteiligten benötigt werde. „Die Politik“, so Brandl, „muss den rechtlichen Rahmen auf Basis der Nachhaltigkeits-Ziele der Vereinten Nationen schaffen und für die einzelnen Bereiche verständlich herunterbrechen.“ Ein partei- und ressortübergreifender Dialog könne innovative Ideen im Bereich der Kreislaufwirtschaft deutlich schneller auf die Straße bringen. Auch Martin Stümpfig (MdL) von den Grünen sieht angesichts des bereits Anfang Mai erreichten Erdüberlastungstages dringenden Handlungsbedarf: „Weniger Ressourcenverbrauch bedeutet stets weniger CO2-Emissionen. Die Kreislaufwirtschaft kann zur Erreichung unserer Klimaziele einen großen Beitrag leisten.“ Dazu sollten auch die Hochschulen stärker eingebunden werden. Sie könnten durch gute Wissenschaftskommunikation ein besseres Verständnis der komplexen Problematik in der Bevölkerung fördern.

Mit dem Blick auf die Verpackungen alleine ist es aber nicht getan. Zum ökologischen Fußabdruck zählen außerdem Energieverbrauch der Herstellung, Transportgewicht, oder der Recyclingaufwand. „Die öffentliche Hand und die Industrie“, erklärt Michael Weigelt, Geschäftsführer GKV/TecPart e.V., „ist gefordert, entsprechende Kreisläufe zu etablieren.“ CO2-günstige Produkte und Werkstoffe müssten möglichst lang im Kreislauf gehalten werden. Jedoch fehlten allein für Deutschland mindestens 1,5 Millionen Tonnen für die Wiederverwendung aufbereitetes Material. Woher diese sogenannten Rezyklate kommen sollen, bleibe eine offene Frage. „Eine wesentliche Voraussetzung, um dieses Problem abzumildern, ist die Reduzierung von Mischabfällen, in denen sich viele hochwertige Kunststoffe befinden“, so Weigelt weiter.

Ohne Zweifel müsse bereits in der Entwicklung von Produkten ein auf lange Lebensdauer orientiertes Design zur Anwendung kommen. Klebeverbindungen müssten generell reduziert werden. Passende Standards und auch ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen gebe es dafür allerdings noch nicht. Auch wäre mehr Offenheit der Gesellschaft gegenüber anderen Formen der Nutzung zu begrüßen. Sharing-Modelle zum Beispiel. Bei verbraucherrelevanten Themen rund um Bio-Kunststoffe und deren Abgrenzung zu (industriell) biologisch abbaubaren Kunststoffen besteht nach Meinung der Experten und Teilnehmenden noch deutlicher Aufklärungsbedarf.

Viel Zeit bleibt nicht, wenn wir als Gesellschaft im Hinblick auf die Begrenzung der Erderwärmung den Umweltschutz bzw. Klimaschutz in den Vordergrund stellen wollen. Für Michael Weigelt nur eine rhetorische Frage: „Wir müssen uns jetzt ums Klima kümmern, aufräumen können wir später noch.“ Der Fokus solle deshalb auf die CO2-Bilanzen bei den Produkten gelegt werden. Ein digitaler Produktpass könne in diesem Kontext ein wichtiges Steuerungselement der Politik sein.

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Zwei der derzeit schnellsten Supercomputer Deutschlands befinden sich in Rechenzentren bei München. Zuständig für die Hochleistungsrechner sind das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und die Max-Planck-Gesellschaft. Sie haben Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) jetzt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewährt.

Die Studierenden des Masterstudiengangs High-Performance Computing/Quanten-Computing durften bei der Exkursion nach Garching die Supercomputer beider Rechenzentren aus der Nähe betrachten. „SuperMuc-NG“ und „Raven&Raven“ stehen auf Platz 2 bzw. Platz 5 der schnellsten Supercomputer Deutschlands. „SuperMuc-NG“ des Leibniz-Rechenzentrums ist weltweit sogar auf Platz 26 der schnellsten Computer gelistet.

Von den Wissenschaftlern des Leibniz-Rechenzentrums und der Max-Planck-Gesellschaft erfuhren die Studierenden mehr über Infrastruktur und Betrieb dieser Hochleistungsrechenzentren - von der Hardware bis zur Software über Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Forschung und ausgeführten Dienstleistungen. Beeindruckend sei laut Prof. Dr. Rui Li und Prof. Dr. Peter Faber der erste Blick in den Supercomputer „SuperMuc-NG“ gewesen. Auch das Energie- und Kühlsystem habe die Gruppe besonders interessiert. Insbesondere mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit. Fragen beantworteten die Gastgeber ausführlich. Überrascht war die Besuchergruppe, dass sogar Grundwasser aus den Isarauen zum Kühlen der Rechenzentren genutzt wird.

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Auch wenn es wahrscheinlich anders vermutet wird, für Hochschul-Startups ist es oft schwierig, Mitstreiter für den Aufbau ihres Business zu finden. Das haben Gründerberater:innen der Hochschulen und Unis in Deggendorf, Passau, Landshut, Regensburg und Amberg-Weiden festgestellt und wollen gemeinsam Abhilfe schaffen. Eine Lösung sehen sie in hochschulübergreifenden Talent-Matching-Events. Unter dem Motto „Startups meet Students“ fand am 7. Juli die erste Online-Veranstaltung dazu statt.

Durch die Zusammenarbeit der Hochschulen erhöht sich für die Startups die Chance, das passende Team-Mitglied zu finden. Sie können sich vor einem größeren Publikum präsentieren und treffen auf Studierende aus noch mehr Fachrichtungen. Insgesamt acht ausgewählte Startup-Teams stellten ihr Gründungsvorhaben beim ersten Talent-Matching-Event in 3-Minuten-Pitches vor und sind danach auf ihre vakanten Positionen eingegangen. Gesucht sind Mitgründer:innen, festangestellte Teammitglieder, Abschlussarbeiten, Werkstudierende oder Praktikant:innen. Rund 85 Studierende nahmen an der Veranstaltung teil. Nach den Pitches konnten sie die angehenden Gründer:innen in Kleingruppen und persönlicher Atmosphäre kennenlernen.

Das Talent-Matching-Event wurde dieses Mal vom Startup Campus der THD gemeinsam mit der Hochschule Landshut, der Universität Passau sowie des O/HUBs (Universität Regensburg, OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden) ausgerichtet. Alle Beteiligten können sich vorstellen, weitere Termine im Wechsel an jeder Hochschule durchzuführen.

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Der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist es gelungen, Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Grundlagenforschung an schwarzem Hautkrebs einzuwerben. Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl forscht an den molekularen Grundlagen des schwarzen Hautkrebses. Mit besonderem Augenmerk verfolgt sie, die fehlgeleitete Aktivierung in Tumoren zu entschlüsseln, also warum sich ein Muttermal krankhaft verändert. In Zukunft könnte darauf aufbauend eine individualisierte Diagnostik und Therapie für Betroffene abgeleitet werden.

Personalisierte Medizin und hochinnovative Therapieansätze finden seit Jahren Eingang in die Behandlung von Krebserkrankungen. Eine intensive, interdisziplinäre Grundlagenforschung ist dafür nötig. Sie soll aufdecken, was in den Tumorzellen passiert und die komplexen Zusammenhänge immer detaillierter darlegen. Das ist, was Melanie Kappelmann-Fenzl mit Hilfe von bioinformatischen Daten tut. In den nächsten drei Jahren kann sie dank der Deutschen Forschungsgemeinschaft ihr Team personell verstärken und hat in der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen Kooperationspartner gefunden. Die Vision von Kappelmann-Fenzl ist klar: „Diese nun auch in Deggendorf geförderte Grundlagenforschung schafft hoffentlich ein besseres Verständnis und zeigt vielleicht Ansätze für eine individualisierte Diagnostik und Therapie auf, die unter anderem im Rahmen des Medizincampus in Niederbayern entsprechend Wirkung in der Gesundheitsversorgung in der Region entfalten kann.“ Mit Hilfe der von der DFG bereitgestellten Finanzmittel kann auch die akademische Ausbildung an der THD  in diese Richtung vertieft werden. Voraussichtlich Ende 2022 soll es eine Promotionsstelle in der Bioinformatik dafür geben. Bereits seit 2019 arbeitet Melanie Kappelmann-Fenzl an der Ausbildung von Datenanalysten im Rahmen des Masterstudiengangs Life Science Informatics.

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Prof. Peter Schmieder wurde am 28. Juni in Florenz als „Male Entrepreneurial Leader of the Year“ ausgezeichnet. Für den Leiter des Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding ist es der Lohn für mehr als zehn Jahre harter Arbeit im Feld der Unternehmensgründung. Mit seinem Silicon Valley Programm hat Schmieder somit Geschichte geschrieben. In Niederbayern und für die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Bester Anführer für Gründer und junge Unternehmen in Europa. Überglücklich nahm Prof. Peter Schmieder seine Siegertrophäe entgegen, als sein Name als letztes und somit als Gewinnername von Prof. Dr. Thorsten Kliewe, Chairman der ACEEU (Accreditation Council for Entrepreneurial and Engaged Universities), genannt wurde. Eine hochkarätige, 60-köpfige Jury hatte die Entscheidung getroffen. „Die Konkurrenz war mit renomierten Mitbewerbern aus den anderen Ländern wirklich stark. Ich habe es natürlich gehofft, aber trotzdem nicht gedacht, dass mein Team und ich am Ende tatsächlich ganz vorne landen werden“, freute sich Schmieder „unbandig“ über den Triple-E-Titel. „Dies ist eine Auszeichnung für uns alle in Oberschneiding und für die Silicon Valley School. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Die drei „E“ des Preises stehen überigens für Entrepreneurship, Engagement und Education, also für Unternehmertum, Engagement und Bildung.

Der Triple-E-Award soll die Aufmerksamkeit auf eine notwendige Transformation an Hochschulen und Universitäten im europäischen Raum richten. „Wir sind in Deutschland sehr findig, was neue Technologien angeht. Aber wenn Dinge im Labor funktionieren, dann ist für uns oft Schluss. Die Vermarktung so einer Idee überlassen wir anderen und widmen uns stattdessen lieber wieder neuen Problemen“, erklärt Schmieder das Dilemma an unseren Hochschulen. An den berühmten US-Universitäten ist das anders. Dort sollen die Forschenden ein paar Schritte weiter gehen. Aus der Idee soll ein Produkt werden, das Produkt soll auf große Märke skaliert werden und so Nutzen für viele Menschen entfalten. Und natürlich auch Profit für diejenigen, die es entdeckt, entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Genau diese erfolgreiche, amerikanische Herangehensweise schult das Silicon Valley Programm des THD-Professors und ist Markenkern des BITZ in Oberschneiding.

Für Schmieder ist der Gewinn des Triple-E Awards Wasser auf seine Mühlen: „Unser Silicon Valley Programm steigert das unternehmerische Potential regionaler Wirtschafts- und Managementteams. Und zwar durch einen wissenschaftlich fundierten, kontinuierlichen und begleiteten Prozess.“ Genau dafür sei man nun ausgezeichnet worden. Für den THD-Professor ist die Sache klar. Er will das Beste aus zwei Welten: „Deutsche Erfindungsgabe und Silicon-Valley-Mindset.“

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Im mittlerweile 15. Deggendorfer Akustik-Seminar präsentierten Ende Juni sechs Fachreferenten, wie moderne Technik den Klang von Produkten und Fahrzeugen optimieren und die Lärmbelastung in unserer Umwelt reduzieren kann. Die wissenschaftliche Vortragsreihe im Studiengang Medientechnik gab Fachleuten, aber auch Studierenden Einblick in akustische Anwendungen und zeigte aktuelle Forschungsergebnisse auf. Der Fokus der diesjährigen Tagung lag auf „Akustischen Anwendungen und deren Optimierungen“.

Leiser und angenehmer – so soll unsere Umwelt klanglich gestaltet sein. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump erklärt die Aktualität des Themas: „Eine bessere Akustik von Produkten ist ein Wettbewerbsvorteil. Vor allem hilft sie aber, unsere von Lärm geprägte Arbeitswelt leiser und angenehmer zu gestalten und Hörschädigungen zu vermeiden.“ Unerwünschte Geräusche an einem Gerät oder im Raum können zum Beispel durch akustische Kameras sichtbar gemacht werden. Schallabsorber können unerwünschte Geräusche reduzieren. Laut Prof. Dr.-Ing. Jörn Hübelt, Hochschule Mittweida und AED, Dresden wird ihre Anwendung im Straßenbau, Hausbau, in Industrieanlagen oder Produkten weiter optimiert. Besonders häufig wurden während der Tagung Audiosysteme und Klangwelten von Fahrzeugen erwähnt. Die Referenten erklärten, wie Innen- und Außensound von Elektrofahrzeugen mit Hilfe von spezieller Digitaltechnik sowohl für die Fahrzeuginsassen, aber auch für Passanten verbessert wird. Elektrofahrzeuge und moderne Schienenverkehrsmittel waren zwei Beispiele dafür.

Neben den Vorträgen konnten die Teilnehmer in zwei Demofahrzeugen am Campus und in Vorführungen einen Eindruck über die akustischen Anwendungen gewinnen.

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Nach zwei Jahren coronabedingter Abstinenz fand am 08. Juli die 43. Fußballmeisterschaft der Bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) statt. Insgesamt zehn Hochschulen entsandten die besten Fußballerinnen und Fußballer unter ihren Angestellten zum Turnier nach Landshut, dem diesjährigen Ausrichter.

Angeführt von Teamkapitän Alexander Zitt erkämpften sich die Fußballer der THD in einer von zwei Fünfergruppen bravourös den ersten Platz. Auch im darauffolgenden Halbfinal-Spiel gegen die Verbundmannschaft der Hochschulen Kempten und Ansbach gingen die THD-Kicker mit 3:2 als Sieger vom Feld und sicherten sich dadurch den Einzug ins Finale. Dort schrammte man in einem spannenden Match gegen die Mannen der OTH Regensburg nur knapp an der Sensation vorbei. Die Oberpfälzer entschieden das Spiel am Ende verdient mit 5:3 für sich. Dennoch bitter für die Fußballer der THD, weil diese in der Gruppenphase noch mit 2:1 die Oberhand über den späteren Turniersieger behalten hatten. Nichtsdestotrotz überwog am Ende des Tages die Freude über den Gewinn der Vizemeisterschaft sowie des geteilten Titels des Torschützenkönigs für Christian Ebner.

Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam der Hochschule Landshut. Dieses hatte auch abseits des Turniers für ein großartiges Rahmenprogramm mit verschiedensten Aktivitäten gesorgt. So konnten sich beispielsweise auch die mitgereisten Anhängerinnen und Anhänger der THD-Fußballer beim Torwandschießen beweisen und den einen oder anderen Treffer landen. Abgerundet wurde der rundum gelungene Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließender Siegerehrung in der Mensa der Hochschule Landshut.

Gemäß dem Motto »Nach dem Spiel ist vor dem Spiel« waren sich alle Beteiligten der THD bereits nach dem Abpfiff einig, das gemeinsame Training im Rahmen des Betriebssports weiterzuführen, um auch bei der kommenden Fußballmeisterschaft der Bayerischen Hochschulen wieder eine gute Rolle spielen zu können.

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Am Samstag, 09. Juli fand nach zweijähriger Pause wieder ein Sommerfest am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen statt. Das Event zog sowohl kleine als auch große Besucher, Studierende als auch Einheimische an, die alle auf ihre Kosten kamen.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und den 2. Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, Hermann Gaßner, fanden sich die kleinen Besucher gleich zur Kinderuni ein. Das Thema dieses Mal waren optische Täuschungen und warum wir sehen was nicht ist. Die größeren Besucher machten den Menschenkicker unsicher und versuchten sich gegen die 1. Mannschaft der TuS Pfarrkirchen e.V.. Beim Spielecafé der Generationen spielten dann alle zusammen in bunt gemischten Teams.

Wer mehr über den Campus lernen wollte, konnte bei den Open Labs spannende Experimente verfolgen, den Laboringenieuren Fragen stellen und auch selbst experimentieren. In den beiden Campusführungen lernten die Besucher nicht nur mehr über den ECRI, die Studierenden, die Schwerpunkte und die Geschichte des internationalen Campus im niederbayerischen Pfarrkirchen, sondern machten auch Halt in allen Laboren, der Bibliothek und der Mensa. Dort wurde mit internationalen Gerichten und Eis bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Wer anschließend noch Lust auf eine süße Nachspeise hatte, konnte aus verschiedenen internationalen Kuchen wählen. Der Erlös des Kuchenverkaufs wird auch dieses Jahr wieder gespendet und kommt der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. zu. Das Lazy Cat sorgte mit seinem Catmobil für verschiedene Kaffeespezialitäten und Aperitifs.

Abends spielte die ECRI-Band, wegen der bevorstehenden Prüfungsphase in kleiner Besetzung, und heizte dem Publikum im Festzelt ein. Das Studierenden-Duo spielte eine bunte Mischung aus bekannten Songs, die zum Mitsingen einluden. Anschließend legte die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Ska, Rock und Indie noch eine Schippe drauf und brachte das Zelt zum Beben. Nach einigen Zugaben und fast zwei Stunden Spielzeit schlossen Pinja Daunen mit ihrem letzten Song das Sommerfest 2022 des ECRI. Die Studierenden waren von den Musikern so begeistert, dass sie spontan die Bühne stürmten, um ein gemeinsames Foto zu machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich der Initiative „OHA!-Ostbayern handelt“ angeschlossen. Der Verein mit Sitz in Regensburg setzt sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein.

Ende Juni haben Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und der erste Vorsitzende des Vereins Eduard B. Wagner eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist die Förderung einer klimaneutralen und nachhaltigen Gesellschaft. Dabei unterstützen die Kooperationspartner unter anderem Unternehmen, die eine Vorreiter- und Vorbildfunktion in Klimaneutralität und Nachhaltigkeit einnehmen sowie Unternehmen, die sich auf den Weg hin zu nachhaltigerem Wirtschaften machen wollen.

Die THD hat 2016 die AG nachhaltige Entwicklung gegründet und damit Aktivitäten und Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit das erste Mal formal festgehalten. Im Jahr 2021 bestellte die Hochschule Prof. Dr. Michael Laar zum Nachhaltigkeitsbeauftragten und verankert das Thema offiziell in der Hochschulstruktur. Seit Oktober 2021 erarbeitet Michael Laar mit Vertretern acht deutscher Hochschulen praxistaugliche Interventionsstrategien und Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung. Diese sollen sich explizit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften richten.

In Deggendorf existieren Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Umweltingenieurwesen sowie in Pfarrkirchen am European Campus Rottal-Inn der Masterstudiengang „Nachhaltige und gesunde Gebäude“. Ferner weist der Nachhaltigkeitscampus in Pfarrkirchen ein Nachhaltigkeitslabor auf, in dem Studierende verschiedener Fachrichtungen sich mit dem komplemen Thema der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

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Am 7. Juli traf sich der Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu seiner alljährlichen Versammlung. Neben den routinemäßigen Tätigkeits- und Kassenberichten wurde auch die Vorstandschaft neu gewählt. Mit Dr. Klaus-Dieter Gloe wurde ein langjähriges Vorstandsmitglied verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurde der Geschäftsführer der KERMI GmbH, Dipl.-Ing. Alexander Kaiß.

Die größte Unterstützung legte der Förderverein 2021 in die Einrichtung und Etablierung der neuen Fakultät Angewandte Informatik (AI). Knapp 70.000 Euro wurden hier investiert. Aber auch verschiedene Studierenden-Projekte wurden mit rund 20.000 Euro unterstützt. Was dem Förderverein ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, ist die Zahl seiner Mitglieder. „Seit 2015“, erklärt der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Rolf Bank, „verzeichnen wir bedauerlicherweise einen leichten, aber dennoch kontinuierlichen Rückgang unserer Mitglieder.“ An einer Umkehr dieses Trends wolle man in Zukunft verstärkt arbeiten. Schließlich sei die Hochschule ein relevanter Faktor in der Region und ohne die Unterstützung des Fördervereins wären einzelne wichtige Projekte nicht mehr umsetzbar. Der Förderverein sei außerdem eine Art von Teilhabe der Gesellschaft an Bildung und Forschung in Ostbayern. Über die Entwicklung der Hochschule in den letzten beiden Jahren berichtete THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Eine Zeit, die natürlich vor allem durch die Pandemie geprägt wurde. Mit einem großen Sprung nach vorne in Sachen Digitalisierung der Lehre, mit zwei neuen Campi in Plattling und Oberschneiding plus einem weiteren Campus in Vilshofen (Eröffnung im Herbst 2022) sowie mit sechs neuen Studiengängen im letzten Wintersemester konnten jedoch einige wichtige Meilensteine gesetzt werden. Das gilt auch für die Fakultät AI.

Daran knüpfte dann auch der Impulsvortrag von Prof. Dr. Helena Liebelt zu Chancen und Risiken der Digitalisierung an. Die THD-Professorin thematisierte zugleich die Leistungen der Hochschule auf diesem Feld. Die Wissenschaft liefere wertvolle Beiträge in der Lehre, der Umsetzung und der Forschung. Ein Hauptproblem der Wirtschaft: der enorme Mangel an Fachkräften in sämtlichen IT-Berufen. Liebelt verwies in diesem Zusammenhang auf fünf THD-Bachelorstudiengänge, die sich mit Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz, Cyber Security oder auch Wirtschaftsinformatik beschäftigen. Dazu kommen weitere drei Master-Studiengänge und auch das Thema High-Performance-Computing, also Quanten-Computing. Das Investment – nicht nur der Bayerischen Staatsregierung mit seiner High-Tech-Agenda – sondern eben auch des THD-Fördervereins ist also bestens angelegt in die Zukunft junger Menschen und in die Region.

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Um die Gesundheit von Pflegenden geht es der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der BKK ProVita. Gemeinsam wollen sie den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Pflegeeinrichtungen stärken und bieten im Herbst dieses Jahres 15 kostenlose Ausbildungsplätze im Rahmen des Projekts NAGESIP „Nachhaltiger Arbeitsschutz, Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege“ an. Sie treffen damit nicht nur Forderungen der Politik nach Entlastung der Pflege. Noch viel wichtiger, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflege ergibt das Angebot der Hochschule und der Krankenkasse eine deutliche Win-Win-Situation.

Jasmin Lerach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der THD, erklärt das genauer: „Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen darf nicht nur Pflicht sein. Pflegeeinrichtungen können ihre Arbeit nachhaltig verändern durch agile Strukturen, Partizipation und Verantwortung. Wir bilden Personen aus, die diesen Veränderungsprozess im Betrieb koordinieren und dauerhaft begleiten können.“ Die Ausbildung startet im Oktober. Sie findet fast ausschließlich virtuell statt, so dass eine Teilnahme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum möglich ist. Über eine Dauer von zwei Jahren lernen die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Handwerkszeug und die Methodik. Sechs Ausbildungsmodule mit je einem Ganztagestermin und zwei Abendterminen alle sechs Wochen sind vorgesehen. Die ausgebildeten Koordinatoren und Koordinatorinnen werden danach ein halbes Jahr bei der Implementierung des Gelernten im Betrieb unterstützt sowie ein weiteres Jahr in der Betreuung von Einzelprojekten.

Am 18. und 27. Juli findet jeweils um 18 Uhr ein virtueller Informationstermin statt. Anmeldungen nimmt Jasmin Lerach per E-Mail an jasmin.lerach@th-deg.de entgegen.

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Am 8. Juli trafen sich in Deggendorf die Präsidenten der ostbayerischen Universitäten und Hochschulen, um die Fortführung ihrer Zusammenarbeit im Netzwerk INDIGO zu beschließen. Hierfür wurde ein Rahmenvertrag zwischen der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Hochschule Landshut, den Universitäten Passau und Regensburg sowie der OTH Regensburg geschlossen. Die Fortführung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Netzwerk wurde so manifestiert.

Das Netzwerk INDIGO fördert seit seiner Gründung im Jahr 2014 das gemeinsame Wirken von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern. Im Zentrum steht dabei vor allem das große Themenfeld der Digitalisierung. „Die Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen“, so THD-Präsident und Sprecher des INDIGO-Direktoriums Prof. Dr. Peter Sperber, „war Grundlage neuer Kooperationen innerhalb des Netzwerks und auch mit Akteuren der Wirtschaft.“ Außerdem konnte man erfolgreich gemeinsame Förderanträge stellen.

Aktuell kooperieren die Hochschulen insbesondere zu Themen der künstlichen Intelligenz. Hierzu wurde Mitte 2020 die Initiative des »KI Campus Ostbayern« (KICO) gegründet. Der KICO macht als Plattform aktuelles Wissen zugänglich und vermittelt Ansprechpartnerinnen und -partner aus dem regionalen KI-Netzwerk. „So initiiert der KI Campus neue Kooperationen“, erläutert Sperber, „und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Vornehmliches Ziel des Netzwerks INDIGO sei die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort, aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Die enge Verzahnung von angewandter Forschung mit universitärer Grundlagenforschung biete hierfür eine ausgezeichnete Basis.

Deshalb werden die sechs Hochschulen in Ostbayern auch zukünftig auf das INDIGO Netzwerk setzen. Neben bereits bestehenden Forschungskooperationen werden die gemeinsamen Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer ausgeweitet. Die wissenschaftliche Leitung des Netzwerks übernimmt Prof. Dr. Tomas Sauer von der Universität Passau. Die Koordination wird auch weiterhin von der INDIGO-Geschäftsstelle, ebenfalls mit Sitz in Passau, vorgenommen.

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Frauen mit Doktortitel sind begehrt. Vor allem an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Das Berufsbild der Professorin ist in der Bevölkerung hingegen eher wenig bekannt. Daher organisiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen der Kampagne „Werde Professorin!“ der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern) den Infoabend „Professorin werden“. Dieser findet am 14. Juli von 17 Uhr bis 19.30 Uhr virtuell statt.

Der Informationsabend, moderiert von Frau Prof. Dr. Cummings-Koether, richtet sich an berufserfahrene Frauen unterschiedlicher Fachrichtungen, Postdoktorandinnen und Doktorandinnen sowie Studentinnen, die sich für anwendungsorientierte Lehre und Forschung interessieren. Der Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten der THD, Prof. Dr. Berg, geht im Detail über die Lehre an der THD ein. Eingeladen sind alle Frauen, die sich genauer zum Berufsbild einer HAW-Professorin, den Einstellungsvoraussetzungen, dem Ablauf des Berufungsverfahrens und den Vorteilen dieses Berufs informieren möchten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit den anwesenden Professorinnen und Professoren Fragen zu stellen. Neben wichtigen Informationen rund um eine HAW-Professur wird das spezifische Profil der TH Deggendorf vorgestellt und über Forschungsmöglichkeiten informiert.

Interessierte Frauen können sich unter https://survey.th-deg.de/index.php/634535?lang=de zu der Veranstaltung anmelden. Anvisierte Schwerpunkt des Infoabends liegen in den Bereichen Bewerbungsunterlagen erstellen, Berufungsverfaren, Onboarding, Forschung an der THD und Lehre.

Das Event ist Bestandteil der landesweiten Aktivitäten der LaKoF Bayern zur längerfristigen Erhöhung des Frauenanteils an den Professuren und zur Qualifizierung für den Berufsweg HAW-Professur.

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Drei Tage hacken – um die eigene Schule ein Stück besser zu machen! Vom 27. bis 29. Juni tüftelten engagierte Schülerinnen und Schüler des St.-Michaels-Gymnasium in Metten an Lösungen für ihren Schulalltag. Unterstützt wurden sie dabei vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und ihren Lehrerinnen und Lehrern. Zum Abschluss der „Hackdays“ präsentierten sie ihre Ideen.

Wer hätte gedacht, dass sich in nur drei Tagen so viele Ansätze und Projekte ergeben, die das Leben am Gymnasium aus Schülersicht bestimmt deutlich besser machen. Die gemischten Teams aus den Jahrgansstufen acht bis elf präsentierten Prototypen für einen Soßenspender für die Pausensemmel, Belüfter für heiße Klassenzimmer, Staubsaugerroboter zur Entlastung des Reinigungspersonals und ein automatisches Fahrradschließsystem. Eine Witzemaschine oder das Kartenmischgerät und passend dazu die Kartenausteilmaschine erleichtern den Schulalltag des Weiteren in Zukunft. Unterstützung bekamen die jungen „Hacker“ von ihren engagierten Lehrkräften sowie vier Mentoren vom MINT-Team der THD. Diese kamen am ersten Tag schwer beladen mit Minicomputern, unzähligen Sensoren, Legosteinen, Lötstation und Akkubohrern an die Schule. Dann hieß es: Teamwork. Arbeitsaufteilung, regelmäßige Absprachen und eine gute Koordination – nur so gelingt ein erfolgreicher Hack und eine spannende Präsentation am Ende der Veranstaltung. Regionalkoordinatorin Anna Kaiser von der THD zeigte sich begeistert: „Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie kreativ die Jugendlichen werden. Und wenn sie freiwillig ihre Mittagspause kürzen, spüren wir, wie sich diese Arbeit lohnt.“ Die vorgestellten Ideen bleiben an der Schule und warten darauf, weiterentwickelt und im besten Fall alltagstauglich umgesetzt zu werden. 

Seit diesem Schuljahr bietet die THD als Netzwerkhub den Jugendlichen mit dem Projekt „Make Your School“ eine Plattform, um in Kleingruppen Prototypen zu bauen und das Thema Hacking aus einem positiven Blickwinkel zu sehen. Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer. Die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg. Weitere Informationen zu den regionalen Angeboten von Make your school unter www.th-deg.de/schule und unter mint@th-deg.de.

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Ende Juni präsentierte sich das gemeinsame Forschungsteam von Technischer Hochschule Deggendorf (THD) und Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der »Automatica«. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml wurden die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich „Intelligente Robotik“, genauer, zur geschickten, robotischen Manipulation gezeigt. Und die erstaunten nicht nur die Wissenschaft.

Die Automatica ist die globale Leitmesse im Bereich Automatisierung und Robotik. Alle zwei Jahre kommen rund 30.000 Besucher nach München, mit einem hohen Anteil an Fachpublikum. „Wir durften einem breiten Publikum unsere bislang weltweit einmaligen Arbeiten zum Lernen geschickter In-Hand-Manipulation zeigen“, berichtet Prof. Bäuml begeistert. Dahinter steckt, dass ein Roboter in einer mehrfingerigen Hand ein Objekt bewegt, ohne dieses fallen zu lassen. Und zwar kopfüber und ohne hinzusehen – also nur mit Hilfe des Tastsinns. „Diese komplexe Übung“, erklärt Bäuml, „wurde durch sogenanntes »Reinforcement Learning« in einer Simulation in nur 36 Stunden völlig selbständig gelernt und dann mit der realen Hand des DLR-Humanoiden »Agile Justin« ausgeführt“. Was für Laien einfach klingen mag, ist es in Wirklichkeit nicht. Die Arbeiten des THD-DLR-Labors »Autonomous Learning Robots« fanden auf der Messe großes Interesse und Anerkennung. Und das nicht nur bei Wissenschaftsminister Dr. Markus Blume, sondern auch bei den zahlreich vertretenen, international höchstrenommierten Wissenschaftlern sowie bei einigen wichtigen CEOs der Robotikindustrie. Bäuml berichtet, dass es seinem Team tatsächlich gelungen sei, die ursprünglich von der Firma OpenAI gezeigten Ergebnisse zum Lernen robotischer In-Hand-Manipulation zu übertreffen. Und OpenAI sei nicht irgendwer. Schließlich werde das US-Unternehmen unter anderem von Elon Musk finanziert. OpenAI hatte das Thema kürzlich wegen zu großer Probleme aufgegeben. „Da erfolgreich drangeblieben zu sein“, so der THD-Professor, „macht uns schon ein wenig stolz.“

Das THD-DLR Joint Research Lab ist eine gemeinsame Forschungsgruppe der TH Deggendorf und des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt mit Laboren am BITZ in Oberschneiding und dem DLR Standort Oberpfaffenhofen. Seit Anfang 2022 wird im Rahmen des vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojektes »SmartHand« zusammen mit einem Unternehmen aus der Region Deggendorf bereits an der Kommerzialisierung der Roboterhand als auch der intelligenten Lernverfahren für Anwendungen in der industriellen Produktion gearbeitet. Dies wird als Schlüsseltechnologie gesehen, da nur durch einen massiven Ausbau der Automatisierung in Zukunft überhaupt Produktion in Deutschland noch möglich sein wird. Vor allem wegen des Mangels an Arbeitskräften.

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Seit 2020 ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Partner des Bavaria Israel Partnership Accelerator (BIPA). Das Programm bringt Studierende aus Bayern, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Firmen aus Bayern zusammen. Dabei übertragen die Unternehmen Aufgaben an die Studierenden, die als internationales Team innovative Lösungen erarbeiten sollen. Im letzten Jahr haben die Studierenden Franziska Feldbauer und Marouane Khoukh von der THD mitgemacht. An ihrem Beispiel will die Hochschule weitere Unternehmen und Studierende motivieren, an dem Programm teilzunehmen. Denn nur wenige Monate später arbeiten Franziska und Marouane jetzt an ihrem eigenen Startup.

Den Grundstein dafür haben sie bei der Firma PS Cooperation gelegt, die ebenfalls am BIPA teilgenommen hat. Sie stellten den Studierenden die Aufgabe, das Thema Lagermanagement und Kanban hinsichtlich digitaler Möglichkeiten zu durchdenken. Dafür hatten Franziska und Marouane das passende Profil – ebenso Neama Al-Ali aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Tom Tsukermann und Yuval Peretz aus Israel. Über die Organisatoren von BIPA sind sie als Team für die PS Cooperation ausgewählt worden. Josef Gutsmiedl, der am PS Cooperation Standort in Eggenfelden tätig ist, stand dem Team als Mentor zur Seite. Für ihn war der Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen spannend: „Die Studierenden haben „innovativen Spirit“ mitgebracht und sind auf völlig neue Ansätze gekommen.“ Beeindruckt habe ihn das hervorragende Ergebnis, das die Studierenden in nur zwei Monaten erarbeitet haben und genau den Vorstellungen des Unternehmens entsprach. Dass Gutsmiedl nach Abschluss des BIPA-Programms noch weiter mit Franziska und Marouane in Kontakt steht, sei umso erfreulicher. Ihre Startup- Idee „WhereHouse“ möchten Franziska und Marouane gemeinsam mit ihm und ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner weiterentwickeln. WhereHouse ist eine KI-basierte Lösung zur Bereitstellung eines digitalen Zwillings für Lagerhäuser. Auch in diesem Jahr können Studierende und Unternehmen am BIPA teilnehmen. Unternehmen können sich per E-Mail an startupcampus@th-deg.de wenden. Studierende bewerben sich online unter: https://bip-accelerator.com/. Das Programm 2022 startet am 17. Oktober mit einem Workshop in München und endet am 14. Dezember mit einem Workshop und Präsentation der Ergebnisse in Be’er Sheva.

BIPA wird von der TH Deggendorf, dem Strascheg Center for Entrepreneurshiop in München, der OTH Regensburg, Tech7 sowie der Khalifa University in Abu Dhabi organisiert.

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Unter dem Motto „Create New Patterns“ fand am 24. und 25. Juni die Graduiertenfeier 2022 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. In einer Open Air Veranstaltung verabschiedeten sich Absolventinnen und Absolventen von der Hochschule. Höhepunkt war der traditionelle Hütewurf, bevor die Aftershow Party auf dem Campus begann.

Den Doktorhut durften alle Absolventinnen und Absolventen als Erinnerung behalten. So hoffte Ulricke Sauckel, Leiterin der Abteilung THD-Alumni, bevor am ersten Abend die Hüte in die Luft flogen: „Hoffentlich haben Sie Ihre Namen in den Hut geschrieben, damit sie ihn wieder finden!“ Am früheren Abend hatten die ehemaligen Studierenden im Beisein von Freunden und Verwandten Urkunden überreicht bekommen. Neun Studierende wurden für ihre preiswürdigen Abschlussarbeiten geehrt. Die Absolventin Gayathri Sathyanand sprach rührend zu ihren ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen: „Ich habe meinen Traumjob gefunden. An der THD war ich genau richtig.“ Worte zum Abschied gab es außerdem von Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Vizepräsident Prof. Waldemar Berg, Landrat Bernd Sibler und Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser.

Am schönsten sei gewesen, alle Kommilitonen noch einmal zusammen zu treffen, meinte Hannah-Maria Oppelt, Absolventin des Studiengangs Medientechnik. Rund 1.350 Alumni und Begleitpersonen waren heuer Gäste der Graduiertenfeier. Die Veranstaltung wurde von THD-Alumni zusammen mit den Studierenden des Masterstudiengangs Medientechnik um Prof. Susanne Krebs und Maximilian Radomski geplant und durchgeführt. Viele Details rundeten den Abend ab: Für die Graduierten gab es eine Fotowand, einen eigens kreierten Instagram-Filter, wer wollte, konnte vor der Kamera von „seinem“ oder „ihrem“ THD-Moment erzählen. Highlight war die Lichtshow, die vor allem bei der Aftershow Party zur Geltung kam.

Preise stifteten in diesem Jahr:

  • MICRO-EPSILON MESSTECHNIK GmbH & Co. KG,
  • Rotary Club Deggendorf,
  • MAX STREICHER GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien,
  • Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG,
  • Mediengruppe Attenkofer,
  • Zollner Elektronik AG,
  • K+B E-Tech GmbH & Co. KG ,
  • FERCHAU GmbH
  • Rotary Club Bayerwald-Zwiesel
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Prof. Dr. Adrian Hubel hat im Studiengang International Management einen Karrieretag veranstaltet. Vom Vorstandsmitglied bis zum Trainee hatte er am 25. Juni Gäste nach Deggendorf eingeladen, die den Studierenden exklusiv Einblick in Ihren Alltag und wichtige Tipps für die Karriereplanung gaben.

Ganz wichtig für Prof. Hubel war dabei, dass „es keine Firmenpräsentationen waren, sondern die Gäste von ihrem Karriereweg, den dort getroffenen Entscheidungen und aus ihrer Erfahrung berichteten“. Hans-Dieter Schumacher, Chief Financial Officer der JENOPTIK AG, berichtete von seinen Tätigkeiten im Vorstand der Sto AG, der Homag Group AG und der JENOPTIK AG und welche Belastungen dieses Amt mit sich bringt. Janina Mühlbauer erzählte von Ihrem Weg in die Commerzbank und dem Traineeprogramm, das sie gerade absolviert. Sie habe hier Einblick in mehrere Abteilungen und schätze das tolle Netzwerk mit anderen Trainees. Sarah Ebner gab einen Überblick über ihre berufliche Tätigkeit als Beraterin bei PricewaterhouseCoopers. Sie betonte, dass sie als Beraterin in viele verschiedene Unternehmen Einblick erhalte und so breites Fach- und Branchenwissen sammeln könne. Fabian Stillinger, der als Projektleiter im Bereich Human Ressources der BMW AG arbeitet, beantwortete zahlreiche Fragen der Studierenden - etwa, was bei einem Lebenslauf zu beachten ist und welche Fragen in Bewerbungsgesprächen auf die Bewerber zukommen. Dabei empfahl er, authentisch zu bleiben, insbesondere in intensiven Diskussionen. So könnten beide Seiten sicherstellen, ob man gut zueinander passt.

In Summe bekamen die Studierenden einen Einblick in Vor- und Nachteile der Branchen und Positionen. Insbesondere wurde deutlich, dass eine steile Karriere in der Wirtschaft nicht immer von Anfang an planbar ist. Es brauche Flexibilität und erfordere hohen Arbeitseinsatz.

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Am Dienstag, 05. Juli veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder einer Science Bench. Dabei wird Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons) zwischen 12 Uhr und 14 Uhr auf der Wissenschaftsbank Platz nehmen und sich mit der Bevölkerung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn austauschen.

Wissenschaft findet selten nur im Hörsaal statt. Ganz besonders wenn es um das Thema der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum geht. Immerhin betrifft das Thema alle Menschen im Landkreis. Deshalb bringt der ECRI mit der Science Bench die Wissenschaft nach draußen. Zu den Menschen, die es betrifft. Genauer gesagt in die Pfarrkirchner Allee nähe des Lazy Cat. Dort steht Anna Schmaus-Klughammer für zwei Stunden  für einen Ratsch zur Verfügung und geht dabei zusammen mit der Bevölkerung der Frage nach, wie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn vorangetrieben werden kann.

In dem Projekt med4PAN sucht Anna Schmaus-Klughammer zusammen mit ihrem Team nach Lösungen, die Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn zu verbessern. Das Motto des Projektes lautet: Die Grenzen telemedizinischer Versorgung im ländlcihen Raum sprengen! Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für unsere Region gewinnbringend, sondern können auch anderen Landkreisen helfen. Wie genau das Projekt dabei vorgeht und welche Schritte nötig sind, um die Gesundheitsversorgung im Landkreis zu verbessern, können interessierte Bürgerinnen und Bürger Anna Schmaus-Klughammer direkt fragen. Bei einem kleinen Ratsch auf der Wissenschaftsbank.

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Es ist so weit: Nach zwei Jahren Pause gibt es am European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder ein Sommerfest. Am Samstag, dem 9. Juli ab 14 Uhr steppt auf dem Campusgeländer der Bär bzw. der Panther, das offizielle Maskottchen der Hochschule.

Beim Sommerfest kommen sowohl kleine als auch große Gäste auf ihre Kosten. Egal ob bei der Kinderuni zum Thema „Optische Täuschung – Warum wir sehen, was nicht ist“ oder bei Experimenten in den Laboren des ECRI, es gibt viel Spannendes und Neues zu entdecken. Wer noch mehr über den Campus lernen möchte, der kann bei der Campusführung in alle Bereiche des ECRI hineinschnuppern und gerne auch Fragen zu Studium und Lehre in Pfarrkirchen stellen. Außerdem gibt es diverse Mitmach-Aktionen wie die Zauberkugel, den Wonky Wire oder den Dudelsack bei Technik für Kinder oder die IKAROS Virtual Reality Experience der Techniker Krankenkasse und ein Reaktionsspiel der AOK. Das Spielecafé der Generationen e.V. bietet mit einer Palette an Brettspielen Unterhaltung für alle Altersgruppen. Eines der Highlights ist der Menschenkicker, bei dem unter anderem die Herrenmannschaft der TUS Pfarrkirchen e.V. gegen die Studierenden antreten wird. Aber auch alle anderen Fußballfans sind herzlich eingeladen, beim Menschenkicker mitzumachen.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Die Mensa bietet verschiedene kalte und warme Speisen an, mit denen auch Veganer und Vegetarier nicht zu kurz kommen. Außerdem gibt es einen Getränkeverkauf, welcher durch den studentischen Verein RESP e.V. organisiert wird. Wer am Nachmittag eher Lust auf Kaffee und Kuchen hat, der ist beim internationalen Kuchenverkauf, dessen Erlös an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn geht, bestens aufgehoben und kann sich eine Kaffeespezialität beim Lazy Cat Mobile holen. Dort gibt es passend zum Motto auch sommerliche Aperitifs.

Den Höhepunkt findet das Sommerfest dann ab 19 Uhr beim Auftritt der ECRI-Band, welche aus Studierenden des Campus besteht. Anschließend heizt die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Indie-/ Rock /Ska dem Publikum im großen Festzelt ein.

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Am 10. Juni traf sich das Pflegenetzwerk Ostbayern endlich wieder in Präsenz. Nach der langen virtuellen Corona-Phase war es den Einrichtungen und dem Pflegefachbereich der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) möglich, in der Grafenauer Pflegeakademie Bayerischer Wald gGmbH zu tagen. Neben spannenden Vorträgen von Gastrednerinnen aus Gent und Berlin, waren die wohl am heißesten diskutiertesten Themen der Pflegenotstand und die Zukunft der Pflege.

Die Gesundheitseinrichtungen klagen über einen Rückgang von Auszubildenden und in der Hochschule fehlen die Studierenden. Die niedrige Quote könnte bei akademisierten Pflegefachkräfte vor allem an der fehlenden Perspektive liegen. Was soll man nach dem Studium machen, wenn es keine definierten Stellen für genau diese Personengruppe gibt? „Ich möchte auch nach meinem Abschluss weiterhin mit Patienten arbeiten, aber das Studium sollte sich dabei schon finanziell bemerkbar machen“ erklärte Pflegestudent Bernhard Beck. Parallel appellierte Prof. Dr. Christian Rester an die Gesundheitsorganisationen, „den Studierenden eine Perspektive zu bieten“ und wenn möglich, Positionen für akademisierte Pflegefachkräfte auszuschreiben. „Wir müssen zusammenhalten und zusammenarbeiten, um den Pflegenotstand entgegenzuwirken“, so Rester im Pflegenetzwerk.

Dabei gibt es für (zukünftige) Pflegestudierende durchaus erfreuliche Nachrichten: Ab dem kommenden Wintersemester soll es ein Stipendium für sie geben. Das bedeutet, dass nach Schätzungen mit einer monatlichen Vergütung von rund 600 Euro gerechnet werden kann. Die Regularien dafür, werden gerade ausgearbeitet. Mehr Informationen zum Pflege-Studium findet sich unter www.th-deg.de/pf-b.

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Am Dienstag, den 28. Juni findet im Zuge eines Interreg-Projektes des European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FH Oberösterreich (FHOÖ) ein virtuelles DigiCamp zu Digitalisierung in Pflege und Rehabilitation statt.

In der grenzüberschreitenden Veranstaltung sprechen sowohl Unternehmens- als auch Hochschulvertreter aus Deutschland und Österreich über den Stand der Technik und über Chancen und Risiken der digitalen Technologien im Gesundheitssektor. In insgesamt vier Vorträgen gehen die Redner den Themen Arbeiten im Telemedizinzentrum, Reise in das digitale Gesundheitsversorgungszeitalter, Herausforderungen in der praktischen Anwendung der Digitalisierung in der Reha und ob neue Technologien in der (Tele-)Pflege Fluch oder Segen sind, nach.  Wichtiger Fokus dabei liegt darauf, wie Telemedizin in Zukunft vor allem für den ländlichen Ruam ein Bestandteil der medizinischen Versorgung werden kann. Dieser Thematik geht das DigiCamp am 28. Juni von 10 Uhr bis 12 Uhr nach.

Die virtuelle Veranstaltung richtet sich sowohl an Unternehmensvertreter, Forschende, Studierende als auch die interessierte Öffentlichkeit. Die Anmeldung zum DigiCamp erfolgt online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/338.

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Um alles Internationale drehte sich Ende Mai das Geschehen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Von interkulturellen Trainings bis zum Live-Cooking war während der Internationalen Wochen ein buntes Programm geboten, um den kulturellen Austausch zu fördern.

Laut Nathalie Banehr kann das Team des International Office auf informative und unterhaltsame Internationale Wochen an allen drei Studienorten – Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham - zurückschauen. Es gab Informationsveranstaltungen zu Summer Schools und Auslandsaufenthalten für Beschäftigte der THD. Studierende des Masterstudiengangs Strategisches und Internationales Management boten interkulturelle Trainings zu Kolumbien, Brasilien und Südkorea an. Viele weitere Veranstaltungen machten die Woche zu einem einzigartigen Event: Der studentische Verein ESN hat einen International Dances Day veranstaltet und die internationalen Tutoren eine Wanderung zum Schwellhäusl angeboten. In Deggendorf gab es das Quiz around the World sowie das beliebte Erzählcafè. Zeitgleich fand das KULTURcafé am European Campus Rottal-Inn statt. Die Celebration of Cultures in Cham war ein voller Erfolg. Das Highlight für alle war Taste the World als Live-Cooking via Zoom. Und zum ersten Mal kam Besuch aus Pfarrkirchen zur International Week. Die Teilnehmer der Summer School des Masterstudiengangs Global Public Health besichtigten den Deggendorfer Campus und machten eine Tour durch die Innenstadt.

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Wie erging es den Studierenden der THD mit der digitalen Lehre im Wintersemester? Das Fazit einer internen Umfrage ergab, dass die Herausforderungen groß waren, aber dennoch gut gemeistert werden konnten. Und der digitale Unterricht ist gekommen, um zu bleiben.

Mit dem Ziel, die digitale Lehre an der Technischen Hochschule (THD) weiter zu verbessern fand im Anschluss an das Wintersemester eine Online-Befragung statt. Alle Lernenden der THD waren eingeladen, ihre Meinung anonym abzugeben. Abgestimmt haben am Ende mehr als 1.500 Studierende. Die Qualität der Lehre der THD wurde mit einer Gesamtnote von 2,4 bewertet. Gegenüber dem ersten Semester unter Corona konnte die Hochschule damit die Qualität der Lehre aus Studierendensicht deutlich verbessern. Prof. Waldemar Berg, Vizepräsident für Lehre an der THD, weiß um die Bedeutung: „Die Qualität der Lehre ist unser Rückgrad. Innovativ und flexibel zu agieren, unsere Stärke – damit gelang der Spagat in Pandemiezeiten.“

Der vergangene Herbst und Winter hatten es in sich. Die Studienbedingungen standen erneut unter starkem Einfluss der Pandemie. Kurzfristiger Wechsel der Rahmenbedingungen war Alltag: 3-G, dann 2-G mit digitalen Angeboten für Ungeimpfte, kurz darauf der Umstieg auf rein virtuelle Lehre für alle. Festgestellt wurde nun: Je besser sich Studierende von den Lehrpersonen betreut fühlen, desto höher wird die Qualität im Online-Studium erlebt. Gleiches gilt für die Möglichkeit zur Interaktion. Sich während einer Vorlesung austauschen zu können, miteinander zu lernen, hat großen Einfluss auf eine positive Beurteilung der Lehre.

Und wo soll es in Zukunft hingehen? Die Studierenden schätzen die Vorteile digitaler Lehre und wünschen sich konkret einen sinnvollen Mix aus digitaler und Präsenzlehre. Die Lehre vor Ort an der THD soll dabei überwiegen. Außerdem werden mehr Vorlesungsaufzeichnungen nachgefragt, gefolgt von hybrider Lehre (online & vor Ort Lehre gleichzeitig), Live-Online-Vorlesungen und der verstärkte Einsatz des THD-eigenen Lernmanagementsystems. Deutlich wird: Für Studierende wird immer wichtiger, mehr Flexibilität für den Studienalltag zu gewinnen. Das „Warum“ gewinnt an Bedeutung – warum welches Medium oder welche Zeit gerade sinnvoll ist.

Unter allen Teilnehmenden wurde ein Gutschein verlost, den sich Johannes Klier sichern konnte. Bei der Gewinnübergabe verriet er, warum ihm die Teilnahme an der Befragung wichtig war: „Die digitale Lehre wird auch in Zukunft ein Thema bleiben. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam Verbesserungen anzustreben.“ Das Angebot der THD zur digitalen Lehre, auch im Zusammenspiel mit der Präsenz-Lehre, wird laufend weiter verbessert. Aktuell baut das Referat Digitalisierung & Innovative Lehre ein hybrides Trainings-Labor für Dozenten. Außerdem will die THD die Studierenden beim selbstorganisierten Lernen noch besser unterstützen.

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Die ILE Nationalparkgemeinden sollen digitaler werden - im Fokus steht die kommunale Verwaltung in den Bereichen Städtebau und Mobilität. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und Planungsbüros unterstützen die ILE-Gemeinden seit einigen Monaten dabei. Jetzt sind die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Denn ihnen soll die Digitalisierungsinitiative zugute kommen.

Ein erster Workshop mit den Bürgermeistern und eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden Bayerisch-Eisenstein, Lindberg, Frauenau, Spiegelau, St. Oswald-Riedlhütte und Neuschönau fand im April in Spiegelau statt. Es geht nun mit einzelnen Workshops in den sechs Gemeinden weiter. Der Erste findet am 4. Juli in Bayerisch Eisentstein statt. Zusammen mit interessierten Personen aus der Bevölkerung sollen die Bedingungen und Bedürfnisse vor Ort erarbeitet werden. Ihre Anregungen fließen direkt in das Projekt ein. Je Gemeinde ist ein Workshop geplant. Anmelden können sie sich per E-Mail an hana.elattar@th-deg.de mit dem Betreff „IDEK“ und dem Namen der Gemeinde.  

Das Integrierte Digitale Entwicklungskonzept (IDEK) ist Teil der vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr initiierten Initiative ‚Smart Cities - Smart Regions Bayern‘. In dieser Initiative ist die Digitale Region Nationalparkgemeinden (DiRegioN) als eine der Modellregionen ausgewählt worden.

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Aufgrund des Krieges in der Ukraine ist die Notwendigkeit von Innovationen und Investitionen im Bereich der nationalen Sicherheitsvorsorge in Deutschland aktuell omnipräsent. Passend dazu konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit Herrn Oberst i.G. Thorsten Ilg einen Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) für einen Vortrag gewinnen, an dem zahlreiche Professoren und Studierende teilnahmen.

Ilg verantwortet als Referatsleiter die Zukunftsentwicklung und das Innovationsmanagement im Geschäftsbereich des BMVg. Zu seinem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Beratung sowie die Bewertung von Ideen und deren Realisierungspotenzial. Des Weiteren verantwortet Ilg konzeptionelle Untersuchungen und die Koordinierung von Innovationsvorhaben mit einem Zeithorizont von teilweise mehr als 20 Jahren. Der Oberst ging in seinem Vortrag an der Hochschule insbesondere auf die Bedeutung von Cybersicherheit, Künstlicher Intelligenz und Quantentechnologien für die Zukunftsentwicklung der Bundeswehr ein. Laut Ilg sei zur erfolgreichen Umsetzung dieser Themen auch die Zusammenarbeit mit der hoch innovativen Startup-Szene unerlässlich, um deren Innovationskraft gerade im Bereich der „Dual Use“-Technologien zielgerichtet für die Bundeswehr zu nutzen.

Neben dem Vortrag fanden außerdem eine Laborbesichtigung und ein intensiver Austausch zu möglichen Kooperationen statt. Mitglieder der Hochschulleitung und Professoren stellten das Forschungs- und Entwicklungsportfolio der THD vor. Eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen dem BMVg und der THD soll zeitnah konkretisiert werden. Der Termin mit Oberst i.G. Ilg kam durch Prof. Dr. Patrick Glauners Kontakt zum Büro der Bundesministerin der Verteidigung zustande.

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Intensive Bässe, schwarze Rauchschwaden, Geschichten aus dem Leben, Blasmusik mal anders und Gesangskunst im österreichischen Dialekt. Das war das Stadt Land Fluss Campus Open Air 2022. Vier perfekte Konzerttage auf dem Hochschulcampus sind leider schon wieder vorbei. Aber das nächste Campus Open Air steht schon vor der Tür.

Zum fünften Mal fand das Campus Open Air heuer statt. Vom 16. bis 19. Juni hat die Hochschule mit der Rammstein Coverband Stahlzeit, Ringlstetter & Band, Moop Mama und Pizzera und Jaus ganz verschiedene Musikgeschmäcker angesprochen. Rund 6000 Besucherinnen und Besucher waren da und wurden mit bestem Wetter und toller Stimmung belohnt. Schon jetzt steigt die Vorfreude auf nächstes Jahr. Denn die Reihe des Campus Open Air soll 2023 am langen Wochenende um Fronleichnam fortgesetzt werden.

Aktuelle Infos gibt es laufend unter www.th-deg.de/slf-campus-open-air.  

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Angestellte des European Campus Rottal-Inn (ECRI) können Dienstfahrten ab sofort schnell und vor allem CO2-frei zurücklegen. Sechs Dienstfahrräder stehen dem Campuspersonal seit kurzem zur Verfügung. Eine Initiative, für die sich der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Michael Laar eingesetzt hat.

Es ist ein Versuch, der am Nachhaltigkeitscampus der THD in Pfarrkirchen seit Anfang Juni läuft. Bei den meisten Dienstfahrten, die vom Campus aus angetreten werden, handelt es sich um kurze Wege – meistens ins Stadtzentrum für Termine oder Transporte. Diese sind locker mit dem Fahrrad zu bewältigen und sparen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto. Mit der Anschaffung der Dienstfahrräder versucht der ECRI seiner Verantwortung zur umweltfreundliche Hochschule gerecht zu werden. Für die Fahrräder gibt es einen eigenen Unterstand und es wird sogar regelmäßig  eine Fahrradselbsthilfewerkstatt für Hochschulangehörige angeboten. Ein solches Angebot wird an einem Standort der THD zum ersten Mal gemacht. Sollte sich das Konzept als Erfolg herausstellen, wird über eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte der Hochschule nachgedacht.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist bereits seit Jahren unter den Besten in weltweiten Hochschulvergleichen. Dies bestätigt auch das WURI-Ranking 2022, das Mitte Juni veröffentlicht wurde. In der Kategorie »Entrepreneurial Spirit« belegt die THD den zweiten Platz. Vor Universitäten mit Weltruf, wie der Berkely University of California und der Princeton University. Ein entscheidender Punkt dafür ist das »Bayerische Innovations Transformations Zentrum« (BITZ) in Oberschneiding.

WURI, das steht für »World’s Universities with Real Impact«, also für diejenigen, die einen Unterschied machen. Bereits seit Jahren ist die THD unter den TOP 10, wenn es um den Unternehmergeist und um Gründung geht. Die WURI-Plätze 8 und 5 in den Vorjahren belegen, was die Deggendorfer in dieser Hinsicht leisten. In diesem Jahr ist die THD in Sachen Entrepreneurship nun die höchsteingestufte Hochschule in Europa und die einzige deutsche Hochschule in den WURI-TOP 50. Präsident Prof. Peter Sperber ist sich sicher: „Mit der Arbeit an unserem BITZ in Oberschneiding haben wir es direkt an die Weltspitze geschafft. Unsere Hochschule ist mit diesem Campus und der Silicon Valley School weltweit einzigartig“. Man habe das Valley bereits ein Stück weit nach Niederbayern geholt und unterstütze bayerische Unternehmen erfolgreich bei der Marktentwicklung und Akzelerierung. Insgesamt belegt die THD unter den „Global Top 100 Innovative Universities“ Platz 24.

Prof. Peter Schmieder, Gründer und Leiter der Silicon Valley School und wissenschaftlicher Leiter des BITZ ist sich sicher, dass mit dem Standort in Oberschneiding das Silicon Valley Program noch einmal auf ein ganz neues Niveau gehoben wurde. „Wir können mit den Großen der internationalen akademischen Landschaft mithalten“, erklärt Schmieder stolz. In der Kategorie Unternehmergeist sei man sogar vor der Berkely University, mit der seit Jahren eine Partnerschaft bestehe, und auch vor der Princeton University. „Das“, ergänzt der THD-Professor, „ist ein riesiger Ansporn für unsere weitere Arbeit.“

Auch in diesem Jahr wurden beim WURI-Ranking Beiträge in den Kategorien »Industrielle Anwendung« (THD Rang 33), »Unternehmergeist« (Rang 2), »Ethischer Wert«, »Weltoffenheit«, »Krisenmanagement« (Rang 8) sowie »Vierte industrielle Revolution« berücksichtigt. Dieses Vorgehen erlaubt kleineren Hochschulen in der Bewertung die gleichen Chancen wie großen etablierten Universitäten. Die Präsidenten der beteiligten Hochschulen sind aktiv in das Bewertungsverfahren einbezogen. Abschließend erfolgt durch die Mitglieder des WURI-Evaluierungsausschusses eine strenge Prüfung und man empfiehlt eine Liste von Universitäten für die weltweiten Top-100-Rankings.

Das WURI-Ranking wird vom Institute for Policy and Strategy on National Competitiveness (IPSNC) in Südkorea organisiert und wird von der Hanseatic League of Universities (HLU) in den Niederlanden, dem Institute for Industrial Policy Studies (IPS) in Seoul, dem UN Institute for Training and Research (UNITAR) in Genf sowie dem Tailor Institute of Franklin University (FUS) in Lugano unterstützt. Die Ergebnisse sind im Internet unter www.wuri.world einsehbar.

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Die Basketballer der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnten nach der coronabedingten Zwangspause am 9. Juni endlich wieder Körbe werfen. Beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal, gleichbedeutend mit der bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten mit bis zu 10.000 Studierenden, traten je zwei Teams der THD und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gegen drei Mannschaften der Bundeswehr-Universität aus München an. Die Spieler der THD sicherten sich am Ende mit einem drittplatzierten Team einen der begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen.

Gewonnen haben das Turnier die Weihenstephaner Basketballer. Sie setzten sich in einem spannenden Finalspiel gegen die Universität der Bundeswehr München durch und sicherten sich so den Titel. Durch ihre eigene gute Leistung angespornt, blicken die THD-Spieler schon jetzt vollmotiviert auf das kommende Hochschulturnier im Herbst. Im Kader der Deggendorfer Hochschule standen diesmal Louis Keber (ASV Cham), Marco Degel, Tizian Podlech, Tristan Hamala, Jakob Kern, Ahmed Abdaal und Julian Hölzl.

Die Organisation des Turniers hatten die THD-Hochschulsportbeauftragte Carolin Stadler und ihre Kollegin Laura Nowak gemeinsam mit dem Leiter des Master-Studiengangs Angewandte Sportwissenschaften, Prof. Richard Latzel sowie Turnierleiterin Linda Zeindl übernommen. Toll war, dass die Stadt Deggendorf die Nutzung der Dreifachturnhalle des Comenius-Gymnasiums möglich gemacht hatte. Die Deggathletes ASW, der Verein der Deggendorfer Sportstudenten, sorgten für das leibliche Wohl.

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Für Aufbau und Umsetzung des neuen Bachelorstudiengangs »Building Products and Processes« (BPP) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) konnte weitere Expertise hinzugewonnen werden. Dr. Alexander Siebel, Fachmann für Bauphysik und Konstruktion, wurde Ende Mai zum Professor berufen. Er verstärkt ab sofort das Team in Pfarrkirchen und wird auch das Labor für Bauphysik am Campus maßgeblich mitgestalten.

„Ich habe mich für die Position in Pfarrkirchen entschieden, weil der Studiengang »Building Products and Processes« einzigartig ist. Hier wird die Interaktion zwischen Lehre, Praxis und Forschung institutionalisiert und professionalisiert“, sagt Prof. Siebel und freut sich über seinen Wechsel ins Rottal. Seine Schwerpunkte liegen in der Optimierung von Baustoffen und Baukonstruktionen hinsichtlich ihrer thermischen und akustischen Eigenschaften. Bereits vor seiner Berufung nach Niederbayern hatte der anerkannte Bauphysiker eine Professur für Bauphysik an der Fachhochschule Aachen inne. Aus dieser Position sowie seiner langjährigen Praxiserfahrung verfügt er über herausragendes Fachwissen. Diese Expertise möchte er gerne mit möglichst vielen zukünftigen BPP-Studierenden am Campus teilen.

In den nächsten Jahren soll zudem unter seiner Leitung das Labor für Bauphysik am Standort Pfarrkirchen aufgebaut werden. „Diese Aufgabe stellt für mich eine ganz besondere Herausforderung dar. Mein Team und ich möchten dazu beitragen, dass der neue Studiengang durch einen ausgeprägten Theorie-Praxis-Bezug in der Lehre und Forschung geprägt wird“, sagt der 43-Jährige. Ebenso wichtig ist Siebel die enge Kooperation mit Praxispartnern der lokalen Bauindustrie. Mit ihnen möchte er in den kommenden Jahren intensiv zusammenarbeiten. „Mir ist es sehr wichtig, die Anforderungen aus der Praxis immer wieder mit in die Theorie einfließen zu lassen und so die Lernkonzepte an die realen Bedrüfnisse anzupassen. Getreu meinem Motto: Es gibt immer noch etwas zu entdecken“, erklärt Siebel. Zum Glück, denn innovative Baustoffe werden auch beim Ziel, den CO2-Abdruck  unserer Gesellschaft zu minimieren, eine gewaltige Rolle spielen. Und der neue Studiengang BPP nimmt sich ja genau dieser Thematik an. „Da wollen wir etwas bewegen“ gibt sich der Professor ob seiner neuen Aufgabe am ECRI optimistisch und blickt zuversichtlich nach vorne.

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Seit ihrer Reform 2020, ist die Pflegeausbildung nicht mehr nur an Pflegefachschulen möglich, sondern wird auch an Hochschulen als primärqualifizierendes Studium angeboten. Um die Vernetzung zwischen Ausbildung und Studium möglichst eng und die Professionalisierung des Berufsstandes möglichst groß zu gestalten, schloss sich der Fachbereich des Studiengangs Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Mai der Arbeitsgemeinschaft »Generalistische Pflegeausbildung« an.

Die Arbeitsgemeinschaft war vor zwei Jahren von den Trägern der schulischen und praktischen Pflegeausbildung im Rahmen der Gesundheitsregionplus des Landkreises Deggendorf geschaffen worden. Grund dafür damals: Die Neuregelung der Pflegeausbildung. Lehrpläne sollten gemeinsam koordiniert und die Ausbildungsqualität maximiert werden. Beispielsweise in Workshops mit Praxisanleitern, um die Verbindung von Theorie und Praxis bestmöglich herzustellen.

Ermöglicht wird das Vorhaben durch eine Förderung des bayerischen Landesamtes für Pflege, beantragt unter der Federführung des Bezirksklinikums Mainkofen. Neben dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie dem Kreisverband Deggendorf und der Plattlinger Berufsfachschule für Pflege des Bayerischen Roten Kreuzes beteiligen sich auch das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau mit zugehöriger Berufsfachschule sowie die Berufsfachschule für Pflege GGSD Arnstorf-Landau. Ende Mai wurde durch eine gemeinsame Unterschrift der Beitritt der THD offiziell besiegelt. Im Zuge dessen, stattete der frisch gewählte Landrat Bernd Sibler der AG einen Besuch ab und tauschte sich mit den Mitgliedern über die Zukunft des Pflegeberufes aus. Dabei wurden verschiedene Bereiche der Berufsfachschulischen sowie hochschulischen Lehre thematisiert. In Zeiten des demografischen Wandels und dem damit eng verbundenen Mangel an Fachpersonal sei es besonders wichtig hier effektiv und sinnvoll zu kooperieren und sich gegenseitig zu ergänzen.

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Ab Oktober ist der Studiengang Baumanagement neu im Angebot der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Hochschule reagiert auf den Bedarf an Baumangerinnen und Baumanagern auf dem Arbeitsmarkt. Laut Studiengangleiter Prof. Dr. Gerd Maurer hat sich der Managerjob in der Baubranche etabliert. Für Bewerbungen an der THD ist noch bis 15. Juli Zeit.

Baumanagerinnen und Baumanager sind Ingenieure mit Generalistenwissen, zusätzlichen Softskills und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen. Tätigkeiten als Projektleiter in der Bauleitung, Kalkulation und Projektsteuerung können sie gut erledigen. Auch die Planungsorganisation erwähnt Gerd Maurer als wichtiges Arbeitsfeld. Maurer hat den Studiengang entworfen und kennt die Branche seit 34 Jahren durch Tätigkeiten in Bauunternehmen und Planungsbüros im In- und Ausland: „Sowohl lokal ansässige, kleine und mittelständische Baufirmen als auch große, überregional tätige Bauunternehmen suchen Fachkräfte. Genauso Ingenieurbüros.“ Wer sich für den Studiengang interessiert, kann sich mit Prof. Dr. Gerd Maurer austauschen, per E-Mail an gerd.maurer@th-deg.de. Das Online-Bewerberportal der Hochschule ist unter https://www.th-deg.de/bewerbung zu finden.

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Wer im Oktober ein Studium beginnen möchte, kann sich bis zum 15. Juli noch um einen Platz am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bewerben. Zum kommenden Wintersemester startet mit Building Products and Processes / Bauprodukte- und –prozesse auch ein neuer Bachelorstudiengang.

Der hybride Studiengang vereint das Wissen und die Expertise aus Baumanagement und Ingenieurwesen und fokussiert sich dabei als erster Studiengang in Deutschland auf nachhaltige Bauprodukte für die Gebäude von Morgen. Mit Englisch und Deutsch als Unterrichtssprache sind die Studierenden sowohl für nationale und internationale Karrieren bestens gerüstet. Das Besondere an dem Studiengang sind die Verbindungen in die regionale Wirtschaft zu Firmen in der Baubranche, bei denen die Studierenden bereits während des Studiums ein Praktikum absolvieren oder ihre Abschlussarbeit schreiben können. So sind sie für den Berufseinstieg ideal vorbereitet und bringen bereits Praxiserfahrung mit.

Neben dem neuen Studiengang bietet der ECRI acht weitere Studiengänge an. Darunter auch den international ausgezeichneten Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health & Medical Tourism. Weitere Studienschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Gesundheit, Gesundes und Nachhaltiges Bauen, Management von Energiesystemen und Ingenieurwissenschaften.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache besonders für international ausgerichtete Studierende attraktiv und vereint Menschen aus circa 90 Nationen unter einem Dach. Genauere Informationen zum Campus und dem Studienangebot finden sich auf der Website unter https://th-deg.de/ecri.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) nahm vom 27. bis 31. Mai an der Konferenz Medical Informatics Europe (MIE) in Nizza teil. Dort leitete Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter des Master Digital Health am ECRI, drei wissenschaftliche Sessions und präsentierte die umfangreiche Arbeit der Hochschule in der Förderung einer globalen Ausbildung im Bereich Digital Health.

Die MIE-Konferenz ist eine von drei Digital Health Konferenzen an denen der ECRI dieses Frühjahr teilnahm. Auf der DMEA – Connecting Digital Health in Berlin war die Hochschule vom 25. bis 28. April mit einem eigenen Stand vertreten. Dort präsentierte der ECRI seine Bildungs- und F&E-Programme, darunter den Hauptstudiengang Master of Digital Health (MDH) und die bereits etablierte jährliche Veranstaltungsreihe DigiHealthDay. Dass die Hochschule eine anerkannte Säule im Bereich Digital Health ist, unterstrich sie mit der Teilnahme auf der MIE-Konferenz vom 27. bis 31. Mai in Nizza. Prof. Dr. Georgi Chaltikyan war nicht nur mit einem Stand persönlich vertreten, sondern leitete auch drei wissenschaftliche Sessions auf der Konferenz und unterstrich damit seine Expertise auf dem Gebiet der Digitalen Gesundheit. Die Hochschule ist seit 2019 akademisches institutionelles Mitglied der European Federation for Medical Informatics, dem Veranstalter der MIE-Konferenz, und kooperiert mit dieser führenden europäischen akademischen Gesellschaft in vielerlei Hinsicht, insbesondere im Rahmen der DigiHealthDay-Reihe.

Nach der Teilnahme an der DMEA und der MIE erklärt Prof. Chaltikyan: «Dank der weitreichenden nationalen und globalen Vernetzung der Hochschule und ihrer Mitarbeitender arbeitet der ECRI intensiv mit einer Reihe von wichtigen Akteuren im Bereich Digital Health sowohl im In- als auch im Ausland zusammen. Dadurch haben Studierende und Mitarbeitende der Hochschule exzellente Möglichkeiten bei vielfältigen Bildungs- und Forschungsmöglichkeiten mit der globalen Digital Health Communit zu interagieren. Gleichzeitig trägt die Hochschule maßgeblich zu den Fortschritten bei der digitalen Transformation des Gesundheitswesens weltweit bei und transportiert ihre umfassende Expertise und Erfahrung an die Spitze der Innovation und Entwicklung in diesem kritischen Bereich. »

Die Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren im Bereich Digital Health findet ihren Höhepunkt in der Teilnahme des ECRI an der HIMSS22 Europe Health Conference vom 14. bis 16. Juni in Helsinki. Die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) ist die weltweit führende Non-Profit-Organisation, die sich der Förderung der Gesundheitsversorgung durch die digitale Transformation verschrieben hat. Die HIMSS22 European Health Conference & Exhibition wird das diesjährige Epizentrum der Digital Health Transformation sein. Die Präsenz des ECRI auf der Konferenz in Helsinki mit einem eigenen Stand, mehr als zehn Lehrenden und Studierenden sowie Professor Chaltikyan als Moderator des Workforce Empowerment Tracks der Konferenz unterstreicht die Wichtigkeit der Hochschule als eine anerkannte Säule in der Digital Health Lehre und Forschung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

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Der wichtigste Preis für ausländische Studierende an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde zum zwanzigsten Mal verliehen. Die Preisträgerin ist Gayathri Sathyanand aus Bangalore, Indien. Sie wird für erfolgreiche Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement an der THD ausgezeichnet. Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist mit 1.000 Euro dotiert.

Gayathri Sathyanand studiert seit 2019 den Master of Science Electrical Engineering and Information Technology. Ihre akademischen Leistungen sind herausragend. Zudem zeigt die Studentin überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement. Als Botschafterin ihres Studiengangs teilte sie ihre Erfahrungen mit Studieninteressierten. Während des Lockdowns übernahm sie für eine Woche den offiziellen THD-Snapchat-Account und kreierte das Thema „THD bleibt zu Hause“. So hatten Studierende die Möglichkeit, ihre Ideen zu teilen, wie sie mit dem Online-Semester umgehen und den Lockdown nutzen, um sich positiv zu verbessern und neue Fähigkeiten zu lernen. Im Verein TEDxDIT leitete sie im Vorstand alles rund um Informatik und organisierte im Herbst 2021 eine der ersten Präsenzveranstaltungen an der Hochschule während der Pandemie. Für die THD hatte sie sich aufgrund des praxisorientierten Lehrplans und der Forschungstätigkeit der Hochschule an neuesten Technologien entscheiden. Nach ihrem Studium möchte sie in der Automobilbranche Fuß fassen. Ihre Fühler hat sie schon ausgestreckt: Praktikum und Abschlussarbeit absolvierte die junge Frau bei der BMW Group.

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Hohe Ehre für Prof. Peter Schmieder, Leiter des Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding. Der Professor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist einer von fünf Finalisten in der Kategorie „Male Entrepreneurial Leader of the Year“ beim internationalen „Triple-E-Award“. Die endgültige Entscheidung und Preisvergabe wird am 28. Juni in Florenz stattfinden.

Die drei „E“ des Preises stehen für Entrepreneurship, Engagement und Education, also für Unternehmertum, Engagement und Bildung. Ausgezeichnet werden Personen und Hochschulen, die neben Lehre und Forschung besonders nachhaltig ihrer sogenannten dritten Mission nachkommen. Also dem Transfer von Wissen bzw. Technologie in die Gesellschaft und die Wirtschaft. Zum Beispiel auch in Form der Förderung von Startups, so wie es in Oberschneidung mit viel Verve getan wird.

Der Triple-E-Award zollt einerseits Respekt für erreichte Leistungen. Andererseits soll durch die generierte Aufmerksamkeit der entsprechende Wandel an Hochschulen und Universitäten im europäischen Raum weiter forciert werden. Ausschlaggebend für die Nominierung von Prof. Schmieder waren seine Erfolge mit dem Silicon Valley Program der THD. In der Begründung der Jury heißt es: „Prof. Peter Schmieder hat seine herausragenden Führungsqualitäten über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren durch die Schaffung, Entwicklung und Weiterentwicklung des Silicon Valley Venture Development Programms der THD unter Beweis gestellt. Das Programm steigert das unternehmerische Potential regionaler Wirtschafts- und Managementteams durch einen wissenschaftlich fundierten, kontinuierlichen und begleiteten Prozess. Als exzellenter Netzwerker bringt er das Beste aus beiden Welten zusammen: Deutsche Erfindungsgabe und Silicon-Valley-Mindset.“

Peter Schmieder freut sich sehr über seine Nominierung: „Unter den fünf Finalisten zu sein, beweist, dass wir mit unserer Silicon Valley School auf dem richtigen Weg sind.“ Gerade mit dem im Frühjahr 2022 verstärkten Team am BITZ könne zukünftig noch viel mehr für das deutsche Unternehmertum und die regionale Wirtschaft erreicht werden. Darauf brennt nicht nur Schmieder, sondern das ganze Team in Oberschneiding. Schmieder wurde bereits mehrfach national und international für seine exzellente Lehre ausgezeichnet.

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Ein langes Leben im eigenen Zuhause auch im Alter wünschen sich fast alle Menschen. Die Senioren-Union Rottal-Inn besuchte zu diesem Thema am 30. Mai die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Firma Wolf Systembau in Osterhofen. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der THD für den Bereich Gesundheit, präsentierte hierbei das Musterhaus des Projektes „DeinHaus 4.0“, welches durch den Einsatz modernster Technik Lösungsansätze für ein längeres, selbstbestimmtes und sicheres Leben daheim sorgen möchte.

Bei einer Werksführung erhielten die ca. 30 Besucherinnen und Besucher außerdem einen Einblick in die professionelle Fertigung von Gebäuden. Nach einem Weißwurstfrühstück und einer kurzen Fahrt von Osterhofen nach Deggendorf, folgte schließlich noch eine Führung durch die Labore am Campus der THD und ein Vortrag von Prof. Kunhardt über die Forschungsarbeit für altersgerechte Wohnformen. Abgerundet wurde der Tag schließlich in der Schlossswirtschaft in Moos.

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Filmschaffende des Studiengangs Medientechnik und Medienproduktion an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) genießen ein hervorragendes Renommee in der Szene – regional ebenso wie überregional. Das belegen die jüngsten Erfolge bei verschiedenen Festivals.

Anfang Mai wurde der Kurzfilm „Flucht“, die Masterarbeit von Kim Hong, Lea Blöchinger, Moritz Grötsch, Julian Hofbauer und Nikkash Sutharsan, beim Unrestricted View Film Festival in London als „Bester internationaler Kurzfilm“ ausgezeichnet. Beim Jufinale, dem Jugendfilmfestival Niederbayern, gewann der Kurzfilm „Accept“ Mitte Mai den Publikumspreis. „Accept“ ist die Bachelorarbeit von Manuel Klavers, Maximilian Stahl und Paul Bickhoff. Das Jufinale fand dieses Jahr im Cineplex Vilsbiburg statt. Mit den Filmen „Wahlkampf“ und „Mila“ wurden weitere Arbeiten von Studierenden der THD auf dem Festival vorgeführt. Zudem berief die Medienfachberatung des Bezirksjugendrings Niederbayern mit Jonathan Schell einen THD-Absolventen in die Jury des Jugendfilmfestivals, eine besondere Auszeichnung für den ehemaligen Studenten von Prof. Schanze. Dieser zeigt sich angesichts des beständig hohen Niveaus seiner Studierenden erfreut: „Die Auszeichnungen und Einladungen zeigen, dass die Arbeiten von Studierenden des Studiengangs Medientechnik inzwischen ein fester Bestandteil in der regionalen Kunst- und Kulturszene sind und auch im Ausland Anerkennung finden“, so Schanze.

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Im Rahmen des Masterstudiengangs Global Public Health des European Campus Rottal-Inn (ECRI) fand im Mai die erste grenzüberschreitende Summer School in Pfarrkirchen statt. Diese vereinte Studierende aus aller Welt und von unterschiedlichen Hochschulen für zwei Wochen am ECRI und fand am 25. Mai ihren krönenden Abschluss. 

Die Summer School ist fester Bestandteil des neuen Joint Master Global Public Health unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Spittler, dessen Vorlesungen nur online stattfinden. Beim Auftakt der Summer School am 9. Mai am Campus in Pfarrkirchen trafen die Studierenden sich das erste Mal außerhalb der virtuellen Welt. Das gemeinsame bayerische Mittagessen bot Gelegenheit nicht nur die Kommilitonen, sondern auch die hiesige Kultur kennenzulernen. In der anschließenden Stadtführung durch Pfarrkirchen bekamen die Studierenden einen ersten Eindruck der Region. Neben kulturellem Programm kamen Ausflüge und fachliche Themen während der Summer School nicht zu kurz. Bei einem Rundgang durch das DigiHealth Labor am Campus lernten die Studierenden das Equipment kennen und probierten dieses in Experimenten selbst aus. Bei der FotoFinder Systems GmbH in Bad Birnbach bekamen sie Einblicke in den Bereich der Telemedizin und konkreten Anwendungsbereichen. Abgerundet wurde die Summer School von einem gemeinsamen Ausflug nach Deggendorf an den Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), welcher der ECRI als Fakultät angehört.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School waren das erste Mal in Deutschland und sammelten während der vergangenen zwei Wochen berufliche, persönliche und kulturelle Erfahrungen, die ihnen helfen ihren Horizont zu erweitern. Dieser internationale Ansatz ist ein wesentlicher Bestandteil des Masterstudienganges Global Public Health.

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Am 1. Juni lädt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) zu zwei Veranstaltungen rund um den neuen Studiengang Physician Assistant ein: Der erste Bayerische Physician Assistant (PHA) Landeskongress und das erste Niederbayerische PHA Symposium finden statt. Für zukünftige Studierende, Ärzte und Interessierte sind beide Veranstaltungen eine perfekte Gelegenheit, mehr über das Studium zu erfahren. Renommierte Sprecher werden über den Studiengang und das Berufsbild Physician Assistant erzählen.

Das Studium zum Physician Assistant bereitet auf ein neues, sehr attraktives Berufsfeld vor, durch das die ärztliche Versorgung erheblich optimiert wird. Sowohl in Kliniken als auch Praxen sollen Ärzte und Ärztinnen durch die Physician Assistants eine spürbare Entlastung erfahren. Aufgrund des Fachkräftemangels, speziell im ländlichen Raum, werden Physician Assistants eine tragende Rolle bei der Versorgung im stationären und ambulanten Bereich spielen. Die Digitalisierung im Bereich der Medizin wird ein weiterer wichtiger Baustein sein.

Am 1. Juni wird es sieben Impulsvorträge geben. Die Themen reichen von den Aufgaben der Physician Assistants in verschiedenen klinischen Fachgebieten, über Erfahrungsberichte aus der Klinik bis hin zu Einblicken in das Medizinrecht. Die Vorträge werden als hybrides Format angeboten. Veranstaltungsort ist das Kloster Metten. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Die Anmeldung ist noch bis zum 30. Mai bei Kristina Mayer via dekanat-agw@th-deg.de möglich.

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Die Teams des Bayerischen Innovations und Transformations Zentrum (BITZ) in Oberschneiding haben wieder gepitched. Nach ihrer Reise ins Silicon Valley vor wenigen Wochen, trafen fünf Venture-Teams am 19. Mai in Oberschneiding auf ein Panel aus hochkarätigen Investoren und Experten aus Ostbayern. Auf der Suche nach Investoren wollen die Venture-Teams in nur wenigen Minuten mit ihren innovativen Geschäftsideen überzeugen. 

Zum Panel des „Homecoming“ Events in Oberschneiding gehörten Karl Blaim (CFO Siemens Mobility), Martin Ebner (Managing Director Strama Group), Dr. Christian Grams (CEO Munich Consulting Group GmbH), Dr. Markus Ortmann (CEO mantro GmbH) sowie Mario Tauscher (CFO Pareto Steuerberatungsgesellschaft mbH). Peter Schmieder, Leiter der Silicon Valley School freut sich über diesen nächsten wichtigen Schritt: „Wir bringen den Spirit des Silicon Valley und den kalifornischen Mindset nach Oberschneiding und Bayern. Das Silicon Valley Wetter ist schon angekommen.“ Nicht nur das Wetter, sondern auch Fotos und Videos der Kalifornien-Reise im April lieferten die richtigen Anknüpfungspunkte für gute Gespräche. Die Woche im Silicon Valley an der Santa Clara University ist einer der Höhepunkte des Silicon Valley Programs am BITZ Oberschneiding, das zur Technischen Hochschule Deggendorf gehört. Die Teams waren mit Peter Schmieder, dem Team des BITZ und Vertretern aus Politik und Region ins Valley gereist. Seitdem war genügend Zeit, das Gelernte, die Erfahrungen und das Feedback der Investoren und Netzwerkpartner anzuwenden. Beste Voraussetzungen für die fünf Pitches, die erfolgreich verliefen. Erste Umsetzungen wurden noch im weiteren Verlauf des Abends geplant.

Für das konstruktive Feedback der Investoren und Experten bedankte sich Alexander Dorn, Program Manager Silicon Valley Program. Als Dankeschön überreichte er ihnen die Oberschneidinger Eule: „Wir sprechen gern in Bildern und die Eule steht in Oberschneiding für Weisheit, Weitsicht und Rundumblick. Sie ist ein hervorragender Jäger und sieht selbst in der Dunkelheit gut. Unsere Eule ist zudem an einem Technologie Campus der THD gefertigt worden und steht damit für die praktische Umsetzung.“

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Fensterscheiben, Touchscreens, Flaschen, Teleskope, Glasfaser, Knochenersatz und noch so viel mehr – das alles ist und kann Glas. Die Vereinten Nationen haben 2022 zum internationalen Jahr des Glases ausgerufen. Aus diesem Anlass bietet das Technologie Anwender Zentrum (TAZ) Spiegelau, ein Forschungsstandort der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), am Donnerstag, 2. Juni von 16 bis 18 Uhr ein DigiCamp zum Thema Glas.

Prof. Dr.-Ing Thorsten Gerdes und Prof. Harald Zimmermann geben in ihren Vorträgen „Innovationen aus Glas“ und „Wie entstehen Bierflaschen und Nutellagläser?“ einen Einblick in die spannende und vielfältige Welt des Glases. Im Anschluss berichten die beiden Professoren über aktuelle Forschungstätigkeiten in Spiegelau. Das TAZ Spiegelau ist in punkto Forschung zum Thema Glas überregional bekannt und renommiert. Mit der Universität Bayreuth unterhält es eine enge Kooperation zu Forschung und Entwicklung rund um das Thema Glas und dessen Wertschöpfungskette.

Das DigiCamp findet online statt. Unternehmen, Forschende, Studierende, Schülerinnen und Schüler und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Das detaillierte Programm ist unter www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt. 

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Nach der Arbeit noch zum Netzwerken treffen und den Co-Working-Space der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kennenlernen. Das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) und die Hochschule laden am 1. Juni 2022 zu einer Netzwerkveranstaltung in Deggendorf ein, um das Arbeitsmodell Co-Working in der Region bekannter zu machen.

Die THD bietet im ITC 1 fünf kostenlose Co-Working-Arbeitsplätze an. Diese sind bis Ende des Jahres über ein Projekt gefördert und können kostenlos angemietet werden. Das Gründerzentrum vor Ort hat darüber hinaus ein umfangreiches Co-Working-Angebot an fünf Standorten in Niederbayern: Passau, Deggendorf, Landshut, Freyung und Pfarrkirchen. Hier treffen innovative Start-Ups auf Berufstätige aus verschiedensten Branchen. Beim After-Work-Event können Interessierte aus erster Hand mehr erfahren. Aktive Co-Worker und geladene Firmenvertreter sind dort anzutreffen. Eine Führung durch den Co-Working-Space ist ebenfalls vorgesehen. Die Veranstaltung startet um 17:30 Uhr im ITC1, Haus F, Ulrichsberger Str. 17. Wer sich anmelden möchte, kann das bis 29. Mai per E-Mail an coworking@th-deg.de tun. Noch mehr Infos sind online unter www.th-deg.de/coworking zu finden.

Stimmen zum Co-Working in Deggendorf

  • „Mich inspiriert das“, sagt Katharina Siebauer, Online-Coach & THD-Co-Worker. „Schon allein die Firmennamen machen neugierig mehr zu erfahren und die Gründer kennenzulernen“.
  • Die moderne Büroatmosphäre unterstützt die Co-Worker, fokussiert zu arbeiten. „So häufig wie es oft anklingt, dass man im Home-Office mehr schafft, so fokussiert bin ich im Co-Working-Space“, skizziert Florian Hettenbach, Automotive Industry Specialist & THD-Co-Worker, einen weiteren zentralen Vorteil. „Dank der professionellen Arbeitsumgebung arbeite ich hier sehr ergebnisorientiert.“

Mit dem Projekt „Digitalisierung im Dialog“ fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

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Nach der erfolgreichen Erstausgabe legt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) direkt nach: Am Montag, 30. Mai von 18 bis 19 Uhr findet die nächste Science Hour statt. Prof. Dr. Robert Feicht wird seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem amüsanten Würfelspiel für die Welt der Mathematik, genauer gesagt der Wahrscheinlichkeiten, begeistern. Alle Teilnehmenden dürfen aktiv mitwirken und ausprobieren. Mit einem einfachen statistischen Vorgehen lässt sich das „optimale Verhalten“ für das Spiel arbleiten. Es lässt sich auf viele reale Entscheidungssituationen und Anwendungsbereichen übertragen, an die bestimmt niemand unmittelbar denkt. 

Die Science Hour wird veranstaltet vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf und steht allen Interessierten von jung bis alt offen. Die Veranstaltung findet im Hörsaal B.004 der THD statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer sich online zuschalten möchte, findet den Link unter www.th-deg.de/sciencehour.

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Nach einer langen Pause veranstaltet das International Office des European Campus Rottal-Inn (ECRI) am Dienstag, 24. Mai um 17.30 Uhr wieder ein KULTURcafé in Präsenz. Dieses Mal stellen sich europäische Nachbarländer vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

In entspannter Atmosphäre stellen Studierende des ECRI ihre Heimatländer vor und berichten von spannenden oder auch kuriosen Traditionen und Gepflogenheiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bei diesem KULTURcafé die europäischen Nachbarn Albanien, Portugal und Frankreich kennen. Neben interessanten Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Die Veranstaltung verspricht einen unterhaltsamen Abend mit interessanten Gesprächen und neuen Einblicken. Dafür sind Englisch-Kenntnisse von Vorteil. Für das leibliche Wohl wird mit Snacks aus den vorgestellten Ländern und Getränken gesorgt.

Alle mit Interesse an anderen Kulturen, Sitten und Bräuchen sind herzlich zum KULTURcafé eingeladen. Dieses findet in den Räumlichkeiten des Glausbau Verein e.V. in der Ringstraße 9 in Pfarrkirchen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 3€. Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bei Daniela Schwertlinger (daniela.schwertlinger@th-deg.de oder unter 0991 3615 8843) gebeten.

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Im April 2022 wurde das Forschungsprojekt SBL – Smart BLDC zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf und der AVS Römer GmbH gestartet. Ziel des Projektes ist im ersten Schritt ein vollständiges Duplikat eines elektronischen BLDC (Brushless/Bürstenlos)-Motors, der von einem Drittanbieter im Auftrag gefertigt wird, mit den eigenen Fertigungskompetenzen von AVS Römer zu entwickeln.

Die THD bringt zur Erreichung dieses Ziels die Kompetenz hinsichtlich Magnetismus und elektromagnetischer FEM-Simulation mit ein. Es erfolgt zunächst schrittweise die Analyse der einzelnen Motorbestandteile, um auf dieser Basis ein Machbarkeitskriterium zu erhalten. Die Analyse erfolgt mit Arbeitspaketen (AP‘s) und abschließenden Meilenstein (MS). AP1 ist die Analyse des Läufers. Als paralleles Teilpaket wird der Aufbau eines 2D/3D-Simulationsmodells eines elektromagnetischen Schaltventils integriert. Die Ansteuerelektronik des Motors wird bereits von AVS Römer selbst entwickelt und integriert.

Durchgeführte Arbeiten:

  • Aufbau einer kompletten Systemkompetenz einschließlich Serienfertigung einer smarten BLDC-Systemeinheit mit den speziellen Rahmenbedingungen des Einsatzfeldes.
  • Elektromagnetische 2D-FEM Simulation zur weiteren Optimierung der BLDC-Einheit hinsichtlich Effizienz und Kosten.
  • Elektromagnetische 3D-FEM Simulation zur Entwicklung neuartiger Kleinmotorkonzepte wie Transversalfluss Einheit.
  • Eigenentwicklung und Vorbereitung der BLDC-Einheit zur Eigenfertigung im Hause Römer.

Am Ende der Zusammenarbeit kann dann aufgrund der gesammelten Erfahrungen eine fundierte Entscheidung über den weiteren Weg gefällt werden, und zum Beispiel fehlende Fertigungsverfahren gemeinsam etabliert werden.

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Das neu formierte Mixed-Volleyballteam der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) holte sich am Wochenende in Freising erneut den Bayerischen Hochschulpokal. Der Wettbewerb wurde nach 2019 erstmals wieder ausgetragen.

Aufgrund der Coronapause hatten viele Hochschulen Probleme, ein wettbewerbsfähiges Team ins Titelrennen zu schicken. Das erklärt auch die relativ geringe Teilnehmerzahl von lediglich sechs Mannschaften. Bei dem im Gruppensystem durchgeführte Turnier gewann das Deggendorfer Mixed-Team gegen die Hochschulen Landshut II (15:7; 15:1), Rosenheim (15:5; 15:7), Landshut I (15:9, 15:11) sowie die Auswahl der Bundeswehruniversität München (15:8, 15:11) jeweils klar in zwei Sätzen. Lediglich gegen die Hochschule Freising/Weihenstephan erlaubte es sich beim 1:1 Remis (12:15,15:11) einen Punktverlust.

Der Hochschulpokal Volleyball (Mixed) wird auf Landesebene für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende ausgetragen und ist gleichbedeutend mit einer Landesmeisterschaft. Die THD konnte diesen Wettbewerb inzwischen schon sechs Mal in Folge gewinnen.

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Die Tourismusbranche hat in den vergangenen Jahren stark unter den Einschränkungen aufgrund der Pandemie gelitten. Nun sind kreative Lösungen gefragt, um die Branche zu stärken und ihr neues Leben einzuhauchen. Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) erarbeiten deshalb Studierende zusammen mit der Hochschule Luzern (HSLU) Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus. Den Auftakt bildete eine Design-Thinking-Challenge mit Studierenden beider Hochschulen. Die daraus resultierenden Tourismusinnovationen wurden am 12. Mai im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Campus in Pfarrkirchen präsentiert.

Für den zweieinhalbtägigen Kick-Off der Kooperation trafen Anfang April in Oberstorf ECRI-Studierende von Health & Medical Tourism auf Studierende von Business Administration mit Schwerpunkt Tourimus der Hochschule Luzern. Ziel war es, in einer Design-Thinking-Challenge in kleinen Teams Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus zu entwickeln. Dafür wurden die Studierenden in elf Gruppen gemischt, so dass Pfarrkirchner Studierende mit Luzernern zusammenarbeiten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Prof. Dr. Marcus Herntrei auf Seiten des ECRI und Prof. Roland Lymann sowie Lisa Fickel der HSLU, bekamen die Studierenden zuerst Einblick in Markt- und Trendanalysen. Diese bildeten die Basis für die Arbeit in den Gruppen. Während der Design-Thinking-Challenge sollten die Teams innovative Ideen entwickeln, von denen die Tourismusbranche profitieren kann. Dabei war vor allem Kreativität und Wissen gefragt. Bereits im Kick-Off entstanden Ideen aus Bereichen wie Verbesserung der Schlafqualität, Ernährung und Wohlbefinden, Emotionale Gesundheit sowie Gamification für Fitness.

In gemeinsamen Vorlesungen wurden die Ideen und Innovationen von Studierenden beider Hochschulen ausgebaut. Am Ende sollten aus den kreativen Vorschlägen Prototypen entstehen. Bei der Abschlusspräsentation stellten die Gruppen diese zusammen mit ihren Konzepten vor und präsentierten die Arbeit der vergangenen Wochen vor den Professoren aus Pfarrkirchen und Luzern. Die Prototypen samt Konzepten werden von den Studierenden im letzten Schritt bei der „Shark Tank of Wellness Student Competition“ eingereicht. Dabei handelt es sich um einen globalen Wettbewerb für Studierende. Von den internationalen Einreichungen kommen drei Teams in die engere Wahl und werden zur „Global Wellness Summit“ eingeladen. Diese findet im November in Tel Aviv statt. Dort dürfen die Finalisten dann ihre Innovationen vor den Investoren, den sogenannten Wellness Sharks präsentieren.

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Wie mache ich meine Geschäftsidee groß? Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich seit April Prof. Dr. Veronika Fetzer an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bzw. am Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding. Economy of Scale heißt dies in der an Anglizismen nicht armen Sprache der Startups. Es geht um schnelles Wachstum des Umsatzes ohne kontinuierliche Erhöhung des Einsatzes und der Kosten.

„Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Forschungsgebiet“, so die frisch gebackene Professorin, „stellt Werkzeuge und Kompetenzen bereit, die den Zugang zu globalen Märkten und zur Finanzierungsreife erleichtern.“ Die Ergebnisse der Forschung sollen umgehend in die Begleitung junger Startups und Inventions-Teams im Rahmen des Silicon Valley Programms der THD einfließen. Fetzer, Bankkauffrau mit einem Masterabschluss in Management, Führung und Finanzierung, leitete zuletzt die Gründungsförderung an der TechBase in Regensburg und die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz bei der R-Tech GmbH – für letztere wird sie auch weiterhin tätig sein. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Regensburg hat sie den Kurs „Unternehmensgründung“ betreut. „Die Arbeit mit jungen Menschen, die ihre Ideen in Unternehmen transferieren möchten, hat mich nachhaltig geprägt und inspiriert“, sagt Fetzer. Seither drehe sich in ihrem Berufsleben alles um Innovation, Entrepreneurship und Ideen von Menschen, die zu Unternehmen wachsen. Der Sprung als Professorin an die THD ist da fast eine logische Konsequenz. Und ihre Begeisterung ist der 35-Jährigen anzumerken. „Den »entrepreneurial spirit« der THD kann man nicht nur spüren, er wurde auch bereits mehrfach in internationalen Rankings  nachgewiesen. An der THD und insbesondere am BITZ Oberschneiding habe ich eine offene, hochinnovative Kultur vorgefunden“ berichtet Fetzer und ergänzt, dass es sie schon ein wenig stolz mache, jetzt Teil dieses Teams sein zu dürfen. Ihr sei es wichtig, andere Menschen für Innovationen und Unternehmertum zu begeistern. Daher engagiert Fetzer sich unter anderem bei STARTUPTEENS, Deutscher Gründerpreis, roots e.V. und ist Jurymitglied für den Innovations- und Gründerpreis der Wirtschaftszeitung. „Der Himmel“, sagt sie mit einem gewinnenden Lächeln, „ist für mich das Limit“. Oder wie man in Startup-Kreisen sagt: „The sky is the limit.“

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Zur Unterstützung ihrer parlamentarischen Arbeit greifen in den großen Parlamenten die Abgeordneten auf die Arbeit von wissenschaftlichen Diensten zurück. Diese führen unter anderem Recherchen durch und erstellen Gutachten. Das luxemburgische Parlament, die Abgeordnetenkammer, schuf vor einigen Monaten einen wissenschaftlichen Dienst zur zukünftigen Unterstützung seiner Abgeordneten. Am 5. und 6. Mai hat dieser Dienst im Rahmen einer Auftaktveranstaltung seine Arbeit offiziell aufgenommen. Hierfür wurden mehrere Sachverständige zu unterschiedlichen politischen Fragestellungen bestellt. Mit dabei war Prof. Dr. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Thema Künstliche Intelligenz (KI).

„Ich habe den Abgeordneten die sich durch KI ergebenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Chancen vorgestellt und Handlungsempfehlungen dargelegt“, berichtet Prof. Glauner. Er habe sich auch ausführlich zu der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen KI-Verordnung geäußert. Hierzu positioniert sich Prof. Glauner klar: „Durch diesen unnötigen Verordnungsvorschlag droht eine massive Überregulierung. Einsatz oder Entwicklung von KI in der EU würde deutlich erschwert bis unmöglich gemacht werden.“ Am Ende bedeute dies einen Verlust von Wettbewerbsfähigkeit und eine Stärkung von chinesischen und US-amerikanischen Unternehmen.

Auf seine Bilanz ist der Professor, der schon im vergangenen Jahr den Deutschen Bundestag und die französische Nationalversammlung als Sachverständiger zu politischen Fragestellungen rund um KI beriet, stolz: „Ich konnte mittlerweile drei nationale Parlamente innerhalb eines Jahres beraten. Das ist schon eine tolle Anerkennung meiner wissenschaftlichen Arbeit.“ THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber freut sich ebenfalls über die internationale Repräsentation der Hochschule: „Dass ein ausländisches Parlament unserer KI-Expertise vertraut, zeigt, dass wir in der Forschung, Lehre und dem Transfer zu KI hervorragend aufgestellt sind.“

Bei Fragen rund um KI steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Am Donnerstag, 05. Mai fand im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin die Verleihung des Impact of Diversity Award statt. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihrem Projekt „In 80 Nations around the World“ unter die Top 3 in der Kategorie University Award und setzte sich damit gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Mit dem eingereichten Projekt porträtiert die Hochschule Studierende und Mitarbeitende aus den insgesamt 80 Nationen, die am internationalen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen studieren und arbeiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, Gemeinsamkeiten zu feiern und Unterschiede lieben zu lernen. Damit wird nicht nur die Diversität des ECRI dargestellt, sondern auch Interkulturalität und Internationalität in der Region aktiv mitgestaltet. Unterstützt wird die Hochschule dabei vom Landratsamt Rottal-Inn.

Neben der THD hatte es die Antidiskrimierungsstelle der Universität Marburg ins Finale in der Kategorie University Award geschafft. Als Gewinner ging die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) mit ihrem bayernweiten Projekt „Werde Professorin“ hervor.

Insgesamt waren über 200 Einreichungen beim Impact of Diversity Award eingegangen. Im ersten Schritt, dem Publikumsvoting, beteiligten sich über 50.000 Menschen. Anschließend wählten 48 Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Initiativen die Preisträger aus. Der Impact of Diversity Award wird an 14  Preisträgerinnen und Preisträger verliehen, die sich in herausragender Weise bei den Themen Diversität und Inklusion verdient gemacht haben.

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Die DigiCamp-Reihe der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) greift am 19. Mai ab 15 Uhr in einer hybriden Veranstaltung das hochbrisante Thema Cybersecurity auf. Angeboten werden Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft.  

Das DigiCamp zeigt Verantwortlichen praxisbewährte Vorgehensweisen von der Risikoeinschätzung über die Unternehmensorganisation bis zum professionellen Umgang mit Sicherheitslücken auf. Der ganzheitliche Ansatz umfasst den Schutz der eigenen Daten, den sicheren Betrieb der technischen und nicht-technischen Infrastruktur, aber auch die Verantwortung für das eigene Produkt. Dies wird beispielhaft an der Cybersecurity-Strategie eines bekannten Technologiekonzerns gezeigt. 

Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist dank umfassender Digitalisierung zum realen Risiko für sämtliche Unternehmensbereiche geworden. Verwaltung, Produktentwicklung, Produktion, Logistik und globalisierte Wertschöpfungsketten können von organisierten Akteuren ins Visier genommen werden. Mit der Richtlinie zur Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS 2) hat die EU auf die verschärfte Bedrohnungslage reagiert. Der Kreis der Betreiber, Unternehmen und Produkte, die als Teil kritischer Infrastrukturen betrachtet werden, wird deutlich ausgeweitet und die Anforderungen erhöht. Das DigiCamp der THD soll wichtige Impulse liefern, wie Cybersecurity systematisch, wirksam, nachhaltig und wirtschaftlich angemessen organsiert werden kann. Es richtet sich insbesondere an Entscheider und Fachverantwortliche in allen Unternehmensbereichen. Wie immer besteht im Anschluss an die Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten. Unternehmensvertreterinnen, Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.  

Das detaillierte Programm ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt.   

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Künstliche Intelligenz – wie tief steckt sie schon in unserem Leben? Dieser Frage geht Professor Dr. Patrick Glauner in der ersten „Science Hour“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Die Science Hour ist ein neues Angebot der THD. Alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer sind eingeladen, an die Hochschule zu kommen, die Hörsaalbank zu drücken, zu lauschen und zu diskutieren. Die erste Ausgabe findet am Mittwoch, 18. Mai um 18 Uhr am Campus in Deggendorf und zeitgleich online statt.

Für die Premiere steht Prof. Glauner zum Thema Künstliche Intelligenz Rede und Antwort. Der KI-Spezialist ist in seinem Fachbereich weit über Niederbayern hinaus bekannt. Er beriet als Sachverständiger den Deutschen Bundestag, die französische Nationalversammlung und die luxemburgische Abgeordnetenkammer zu politischen Fragestellungen rund um KI. Das renommierte Chief Data Officer Magazine listet Glauner als einen von nur drei Deutschen auf seiner international anerkannten Expertenliste für Data Science. In seinem Vortrag im Rahmen der Science Hour wird er aufzeigen, was KI eigentlich ist und wo sie in unser aller Leben bereits wirkt. Die unterschiedlichen Forschungsansätze an der THD kommen ebenso zur Sprache wie die unzähligen beruflichen Perspektiven, die dieses Themenfeld bietet. Besonderes Schmankerl zur ersten Science Hour: Wer möchte, kann nach dem Vortrag noch das Deep-Learning-Labor der THD im Degg‘s besichtigen.

 „Mit der Science Hour wenden wir uns an alle Bürgerinnen und Bürger in und um Deggendorf. Wir heißen sie herzlich an der Hochschule willkommen und schaffen die einmalige Möglichkeit, die THD hautnah zu erleben. So bekommen alle Interessierten einen Einblick, wie es an der Hochschule so ist und mit welchen Themen sich unsere Professorinnen und Professoren beschäftigen“, wirbt Angelika Hable vom MINT-Team der THD für das neue Angebot. Sie freut sich besonders auf die angeregten Diskussionen, die entstehen, wenn Menschen aller Altersstufen ein Thema hinterfragen.

 Die Science Hour wird veranstaltet vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Science Hour findet im Hörsaal B.004 der THD statt. Wer sich online zuschalten möchte, findet den Link unter www.th-deg.de/sciencehour.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor. Seit dem Sommersemester ist Bernhard Zeller an der Fakultät Angewandte Informatik tätig. Fachlich ist der 49-jährige Oberpfälzer auf ERP-Systeme und Business Intelligence spezialisiert. Spannend sei sein Fachgebiet derzeit vor allem, da die Digitale Transformation viel verändere.

Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Internet of Things nennt Bernhard Zeller als Treiber für den Umbruch bei betriebswirtschaftlichen Anwendungen wie ERP-Systemen und Business Intelligence. Da gebe es viele Fragen zu beantworten, sagt er: „Wie werden die neuen betriebswirtschaftlichen Anwendungen aussehen und wie wird für Unternehmen ein guter Weg dorthin sein?“. Neben den technischen Aspekten spielen für Zeller die Fähigkeiten der Menschen eine Rolle, die diese zukünftigen Anwendungen betreiben werden. Hier könne in der Wissenschaft und in der Ausbildung von Nachwuchskräften ein Beitrag geleistet werden. Das Stellenangebot der THD habe ihn sofort angesprochen. Sie biete in seinen Augen Wissenschaft und Lehre auf internationalem Niveau, ohne die Wurzeln zu verleugnen: „Das ist für mich, als heimatverbundenem Bayern, eine kaum schlagbare Kombination.“ Die passenden Erfahrungen bringt er mit: Über zehn Jahre war Bernhard Zeller bei der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg tätig. Außerdem war er fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau am Lehrstuhl für Dialogorientierte Systeme beschäftigt. Eine seiner Aufgaben war die Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Informatik, was er als Ereignis seines Berufsweges in Erinnerung behalten hat: „Ich habe die Übungsaufgaben und Lösungen der Lehrkräfte korrigiert. Dabei habe ich gelernt, dass man auch als Experte mit tiefen Datenbankkenntnissen seine Denkmuster manchmal verlassen muss, um alle Lösungen zu sehen.“ Für ihn eine wichtige Erkenntniss, die er nun gerne an die Studierenden der THD weitergibt.

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Der Spatenkeller Bierpalast wurde nie realisiert, aber die Baupläne von 1898 liegen vor. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat es gewagt und diese Pläne in 3D-Druck umgesetzt. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Modell des Bierpalastes, das nun im Haus der Bayerischen Geschichte ausgestellt wird. Zur Entstehungsgeschichte des Exponats veranstaltet die Deggendorfer Hochschule am Donnerstag, 12. Mai um 16 Uhr ein virtuelles DigiCamp. „Making of: Spatenkeller Bierpalast – Architekturmodelle in 3D gedruckt“ wendet sich an das Fachpublikum ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit.

In der etwa einstündigen Veranstaltung erläutern die an der Realisierung beteiligten Studierenden und Forschenden der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen und des TC Cham die Umsetzung der alten Zeichnung in Allplan, berichten von dem 3D-Druckprozess und gehen auf die fachmännische Fertigstellung des Modells ein. Sie zeigen weiter auf, dass 3D-Druck in der Architektur nicht nur für historische Objekte Relevanz hat. Immer mehr Planungsbüros setzen auf 3D-gedruckte Modelle ihrer am PC entstandenen Gebäudeskizzen. Dies bringt viele Vorteile wie eine Reduzierung der Entwurfs- und Enwicklungszeit von Modellen, Kosteneinsparung und verbesserte Präsentationsmöglichkeiten. Wie immer besteht im Anschluss an die Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch. Das detaillierte Programm zur Veranstaltung ist unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt. 

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch bei Anita Reither unter 0991/3615-526 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

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Nachdem Vorlesungen aufgrund der Coronapandemie lange nur virtuell möglich waren, organisierte der Masterstudiengang Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) nun die erste Exkursion seit zwei Jahren. Diese führte die Studierenden auf das Dach des neuen Studentenwohnheims in der Alois-Gässl-Straße in Pfarrkirchen. Die Teilnehmer bekamen einen ersten Eindruck vom Gebäude und hatten die Möglichkeit, den Fortschritt der Bauarbeiten vor Ort zu verfolgen.

Bei der Exkursion zum Studentenwohnheim erfuhren die Studierenden mehr über die verwendeten Materialien, welche beim Bau eines nachhaltigen Gebäudes eine wichtige Rolle spielen. Sie bekamen darüber hinaus Einlicke in die Feuerlöschsysteme, die im Wohnheim installiert werden und lernten das Differenzdruck-Verfahren kennen. Dabei handelt es sich um einen Test, der die Windlast auf ein Gebäude an einem stürmischen Herbsttag bei Windstärke 5 simuliert, um zu sehen, ob aus dem Gebäude Luft austritt. Die Ergebnisse dieses Tests zeigen, wie gut die Gebäudehülle konstruiert ist. Während des Besuchs der Baustelle sahen die Studierenden nicht nur, wie das, was sie am ECRI in der Theorie erlernen, auf einer echten Baustelle umgesetzt wird. Sie durften im Rahmen der Besichtigung auch auf das Dach des Wohnheimes, von wo aus sie mit einem wundeschönen Blick auf die Stadt Pfarrkirchen belohnt wurden.

Für Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings, zu Deutsch Gesundes und Nachhaltiges Bauen, sind Exkursionen wie diese ein wichitger Bestandteil, da sie dort sehen, wie das im Hörsaal Erlente im echten Betrieb umgesetzt und angewendet wird. Im Rahmen des Studiums werden weitere Exkursionen in verschiedene Teile Deutschlands organisiert. Darunter nicht nur Baustellen, sondern auch Museen und Baufirmen.

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Zur Förderung ihrer gemeinsamen Interessen in Lehre, Forschung und Transfer und dem Wunsch, die gegenseitigen Kontakte zu verstärken, haben die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und der KI Bundesverband eine Erklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit unterzeichnet. Innerhalb dieser Kooperation ist der KI Bundesverband durch die Akademie für Künstliche Intelligenz (AKI) vertreten.

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, weswegen sich die THD und AKI dafür einsetzen, dass diese im Sinne europäischer und demokratischer Werte Anwendung findet und Europa digitale Souveränität erreicht. Damit müssen aber sowohl Deutschland wie auch die Europäische Union ein attraktiver KI-Standort für Forschung und Wirtschaft sein.

Um diesem Ziel näher zu kommen, werden die THD und AKI in verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten. So sind gemeinsame Forschungsaktivitäten geplant, aber auch die Entwicklung gemeinsamer Programme für KMUs und andere gesellschaftliche Gruppen, um den Umgang und die Akzeptanz von KI zu stärken. Außerdem wird die THD durch Prof. Dr. Patrick Glauner im wissenschaftlichen Beirat der AKI vertreten sein, um deren Angebote zu begleiten und zu unterstützen.

THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber freut sich über die Kooperation: „Dass sich der KI Bundesverband für eine Zusammenarbeit mit der THD entschieden hat, belegt eindrücklich, dass wir im Bereich der Lehre, Forschung und des Transfers zu KI führend sind.“ Durch die neue Zusammenarbeit könne die THD zudem auch enger mit der KI-Szene in und um die Bundeshauptstadt herum zusammenarbeiten.

Daniel Abbou, Geschäftsführer des KI Bundesverbandes, ergänzt: „Wir freuen uns ebenfalls sehr auf die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Deggendorf. Die THD weiß um die Relevanz von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Anwendung. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kooperation das deutsche KI-Ökosystem in Forschung und Wirtschaft stärken wird.”

Mehr Informationen zu den KI-Angeboten der THD finden sich unter www.th-deg.de. Bei Fragen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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„Männliche“ oder „weibliche“ Berufe oder einfach nur ein Beruf, der einem Spaß macht? Beim Girls‘ Day am 28. April am European Campus Rottal-Inn (ECRI) schnupperten rund 50 Schülerinnen in typisch „männliche“ Berufsfelder hinein. Der Tag stand unter dem Motto der Nachhaltigkeit, einem Schwerpunkt des ECRI.

Zum Girls‘ Day fanden sich Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule Pfarrkirchen am Campus ein, um sich einen Vormittag lang mit verschiedenen Aspekten, die normalerweise eher den Jungs vorbehalten sind, zu beschäftigen. Begrüßt wurden die jungen Frauen von Andrea Ebertseder vom MINT-Team der Hochschule und der ECRI-Frauenbeauftragten, Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether. Anschließend lernten die Schülerinnen fünf englischsprachige Studentinnen kennen, die sich selbst für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben. Diese begleiteten die Schülerinnen dann auch durch den ganzen Tag.

In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmerinnen durch Mitmach-Experimente die Labore am Campus. Dabei waren in zwei Laboren auch Englischkenntnisse von Nöten, denn der Unterricht am ECRI findet eigentlich auf Englisch statt. Im Nachhaltigkeitslabor ging es um Lieferketten und die Herkunft einzelner Bestandteile eines Smartphones. Im DigiHealth & Smart Tourism Lab programmierten sie einen Cosmo-Roboter. Im Chemielabor ging es um Energieerzeugung und im Elektroniklabor drehte sich alles um die Wärmepumpe. Das Labor für Gesundes und Nachhaltiges Bauen simulierte den Verlauf der Sonne am Himmel, mit dessen Hilfe der Wärmebedarf eines Hauses ermittelt werden kann.

Berührungsängste hatten die Schülerinnen am Girls‘ Day nicht. Im Gegenteil, sie freuten sich, dass sie die Möglichkeit hatten, Laboringenieurinnen, Architektinnen oder Studentinnen des ECRI kennenzulernen. Das zeigt ihnen, dass sie als Frauen genauso in solchen Berufen arbeiten können und andere es schon vor ihnen geschafft haben, sagt Graciette. Für die Gymnasiastin sind Unterteilungen in „männliche“ und „weibliche“ Berufe sowieso überholt, denn wichtig ist nur, dass es Spaß macht. Egal ob Technik, IT, Mathematik oder doch etwas ganz anderes.

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MINT für die Mädels, Gesundheitswissenschaften für die Jungs: An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des bundesweiten Aktionstags Girls’Day und Boys’Day zukunftssichere Berufsfelder erkunden. Am Donnerstag, 28. April tauchten knapp 300 begeisterte Jugendliche an den verschiedenen Standorten der THD ein in eine Welt jenseits der gängigen Rollenbilder.

Am Campus in Deggendorf waren die Mädels gefragt. MINT-Themen standen hier im Mittelpunkt. Vielfältige Mitmach-Workshops luden zum Ausprobieren ein, vom Basteln einer Kühlschrank-Waage, die mittels App Auskunft über eingelagerte Vorräte bietet, über die Konstruktion von Brücken aus Papier bis hin zum Bau eines Kepler-Teleskops. Rund 170 Schülerinnen tüftelten und werkelten den ganzen Vormittag an den Aufgaben, die die Einrichtungen der THD vorbereitet hatten. Die knapp 50 Jungs erhielten in den Laboren der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften die Möglichkeit, anhand eines konkreten Falls den Alltag in den Gesundheitsberufen zu erschnuppern und Einblicke in die täglichen Handlungsabläufe im Gesundheitsbereich zu erhalten.

Zum ersten Mal dabei war auch der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Etwa 50 Schülerinnen wurden hier unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ zum Girls’Day begrüßt. Der Technologie Campus in Cham präsentierte sich als Studienstandort der THD online und stand damit Interessierten ebenfalls offen. Ca. 20 Mädchen nahmen das Angebot an und informierten sich virtuell über die spannende Welt des 3D-Drucks.

Prof. Dr. Michael Moritz, Dekan der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, gestaltet gemeinsam mit seinem Team seit vielen Jahren Programminhalte für den Girls’Day. Er weiß, dass Frauen in technischen Studiengängen bestens aufgehoben sind: „In unseren Studiengängen „Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ ist der Frauenanteil vergleichsweise hoch. Wir wissen, Frauen meistern diese Fächer mindestens genauso gut wie Männer. In Abschlussarbeiten und aufbauenden Studiengängen wurden gerade auch von Absolventinnen herausragende Ergebnisse erzielt. Daher ist es uns sehr wichtig, Mädchen durch die Teilnahme an klischeefreien Orientierungsveranstaltungen wie dem Girls’Day berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Diese Erfahrungen helfen, die Studien- oder Berufswahl anhand der eigenen Interessen zu treffen und sich nicht von traditionellen Rollenbildern, Klischee-Vorstellungen oder nur von Schlagworten beeinflussen zu lassen.“

Die Aktionstage Girls’Day und Boys’Day werden an der Deggendorfer Hochschule vom MINT-Team der THD organisiert, das über das ganze Jahr junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften begeistert. Mit Angeboten wie der Kinderuni, Bionik-Schulbesuchen, TastING, Technik-Schulbesuchen an der THD, Ferienprogrammen, Bionik-Camps, Forscherinnen-Camps, Girls’Day und Girls’Day Akademie erreicht die THD Schülerinnen und Schüler aller Schularten von acht bis 18 Jahren. Mit Fortbildungen für Lehrkräfte und Elternabende ist das Ressort die zentrale Anlaufstelle für Schulen in Sachen MINT an der THD und in der Region. Die Projekte werden durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Weitere Informationen unter www.th-deg.de/mint.

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Nach dem hervorragenden Start der Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) im vergangenen Jahr werden auch dieses Jahr wieder Vorlesungen für wissbegierige Erwachsene am Campus angeboten. Am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr findet der erste Vortrag der Reihe statt.  Thema ist dann die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung.

Die Digitalisierung ist derzeit ein Megatrend, an dem niemand vorbei kommt. Egal ob beruflich oder privat, sie verfolgt uns überall und ständig. Kein Wunder, dass sie auch in der Gesundheitsversorgung Einzug hält. Vielen mag das zuerst suspekt erscheinen, aber  gerade im ländlichen Raum bietet die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung enorme Chancen. Wenn bei Herzrythmusstörungen der Notarzt erst von einem Ende des Landkreises an das andere fahren muss, gehen beispielsweise lebenswichtige Minuten für den Patienen verloren. In dem Fall kann eine Drohne Abhilfe schaffen. Dank der Digitalisierung bringt diese dann zum Beispiel einen Defibrillator und es kann so schneller geholfen werden. Auch bei chronischen Wunden kommt der Megatrend zum Einsatz. Dazu werden derzeit bereits Mixed Reality Brillen im Wundmonitoring verwendet.

Diese Beispiele und noch vieles mehr wird Prof. Dr. Thomas Spittler den Teilnehmenden in der Erwachsenen-Uni mitgeben. Der Experte aus dem Bereich der Gesundheitsinformatik stellt den aktuellen Stand der Entwicklungen vor, geht auf Beispiele ein und weiß auch, wie konkret die digitale Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn mithilfe des Projektes „med4PAN“ verbessert werden kann.

Die Vorlesung der Erwachsenen-Uni findet am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr im Hörsaal EC.B 007 des ECRI statt. Um Voranmeldung bei Andrea Ebertseder unter der Telefonnummer 0991/36158863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de wird gebeten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist am Campus noch obligatorisch.

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Seit dem Wintersemester 2021/22 bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein neues Format zur Studienwahl an. Im Rahmen des Orientierungsstudiums können Studienanfängerinnen und Studienanfänger Module aus verschiedenen Studiengängen wählen und so ihr eigenes Interessengebiet untermauern. Nach dem ersten Semester steht für alle Beteiligten fest: Studieren probieren macht Sinn. Im nächsten Wintersemester ab Oktober steht das Angebot wieder allen Interessierten zur Verfügung, Bewerbungen dafür sind ab jetzt möglich.

„Es funktioniert. Und das freut uns sehr. Alle Studierenden im Orientierungsstudium haben durchweg positive Rückmeldungen zu unserem neuen Angebot gegeben“, freut sich Angelika Hable vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf. Sie betreut das Orientierungsstudium. Nach dem ersten Semester ist sie zufrieden. Allen Teilnehmenden habe das Orientierungsstudium geholfen bei deren individuellen Entscheidungen. Ein Student wechselte noch während des Semesters in das reguläre Studium. Andere orientieren sich gerne noch ein zweites Semester. So beispielsweise Lena Holst. Die 21-Jährige hatte schon eine Zusage für einen Studiengang an der THD in der Tasche, als ihr Zweifel kamen. „Das Orientierungsstudium kam da für mich genau richtig“, berichtet Holst. Im Oktober schrieb sie sich für das neue Angebot der THD ein. Sie belegte Module aus den Studiengängen Physican Assistant, Umweltingenieurwesen, Gesundheitsinformatik und Technisches Design. Fazit: Der eigentlich favorisierte Studiengang wird es nicht werden. „Hätte ich kein Semester zur Orientierung gemacht, hätte ich dafür mindestens ein Semester in einem Studiengang verbracht, den ich am Ende wahrscheinlich abgebrochen hätte. Das hätte dann ebenfalls ein Semester „Orientierung“ bedeutet, nur dass ich es im Orientierungsstudium weit gefächerter genutzt habe“, ist Holst froh über ihre Entscheidung. Sie orientiert sich noch ein weiteres Semester, bevor sie ihre endgültige Studienwahl trifft. Bereits erfolgreich belegte Module aus dem Orientierungsstudium kann sie sich dann anrechnen lassen.

Das Orientierungsstudium steht allen Interessierten offen. Empfohlen wird ein Studienbeginn zum Wintersemester, da hier die meisten Anfängervorlesungen angeboten werden. Studierende können Module aus allen grundständigen Bachelorstudiengängen der THD wählen. Erworbene ECTS-Punkte können auf ein späteres Studium angerechnet werden. Die Bewerbung für das Orientierungsstudium im Wintersemester 2022/23 ist noch bis Mitte Juli unter www.th-deg.de/bewerbung möglich. Das Team Orientierungsstudium der THD steht unter os@th-deg.de jederzeit für Fragen zur Verfügung, weitere Informationen unter www.th-deg.de/orientierungsstudium.

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Die DigiHealthDay-2022-Reihe beginnt diese Woche mit dem ersten Workshop zu digitaler Gesundheit. Wie in den Vorjahren finden auch dieses Jahr wieder eine Reihe von DigiHealth-Workshops über das Frühjahr und den Sommer verteilt statt. In der englischsprachigen Veranstaltungsreihe geben führende nationale und internationale Experten Einblicke in Themen rund um digitale Gesundheit. Die Workshops bilden den Auftakt zur Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022, der am 11. November 2022 stattfinden wird. Gastgeber des internationalen Symposiums ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die DigiHealthDay-2022-Reihe findet in Kooperation mit lokalen und internationalen Partnern statt. Interessierte können sich ab sofort zu den Workshops und dem DigiHealthDay-2022 im November anmelden.

Der DigiHealthDay-2022 ist ein eintägiges, actiongeladenes Symposium. Dazu gehören Keynote-Vorträge führender deutscher und internationaler Experten, publikumsorientierte Podiumsdiskussionen, wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen studentischer Abschlussarbeiten und Projekte sowie Netzwerkmöglichkeiten. Der DigiHealthDay-2022 beleuchtet die moderne digitale Gesundheit und ihre Rolle bei der Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme aus einer einzigartigen internationalen Perspektive. Zu den diesjährigen Highlights gehören: KI-Forschung, Ethik und Regulierung; Pragmatische Forschung im Bereich Digital Health sowie – traditionell –Bildungsangebote im Bereich digitale Gesundheit. Auf dem DigiHealthDay-2022 werden die Organisatoren ebenfalls die Ergebnisse ihrer derzeitigen Forschungsarbeit zu Bildungsangeboten im Bereich digitaler Gesundheit am ECRI sowie Highlights des neuen Online-Studienganges „Global Public Health“ der Hochschule vorstellen.

Dieses Jahr geht dem Symposium ein spezieller 5-tägiger Workshop über erklärbare und ethische KI im Gesundheitswesen voraus, der gemeinsam von führenden Experten des ECRI, der Universität Agder (Norwegen), der Universität Aalborg (Dänemark) und der Technischen Universität Luleå (Schweden) durchgeführt wird.

Die Teilnahme an der Workshop-Reihe sowie an der Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022 ist kostenlos. Der DigiHealthDay-2022 am 11. November ist als Hybrid-Event (vor Ort und Live-Stream) geplant. Die Teilnehmenden können gemeinsam mit Prof. Dr. Dipak Kalra, International Invited Chair, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Vorsitzender des Organisationskomitees, und vielen der Vortragenden physisch auf dem ECRI-Campus teilnehmen oder sich von der ganzen Welt aus zuschalten. Die Registrierung für weitere News und Informationen zur Reihe ist ab sofort unter folgendem Link möglich: https://th-deg. de/digihealthday

Die letztjährige Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe – DigiHealthDay-2021 – wurde von fast 560 Teilnehmern aus 74 Ländern besucht und erhielt sehr viel positives Feedback. «Es ist fruchtbar mit aktualisierten Kenntnissen», «Ausgezeichnete Diskussion und exzellente Experten. Kommt direkt auf den Punkt», «Sehr lehrreich», um nur einige zu nennen. Die Veranstaltungsreihe bietet allen, die neugierig auf die neuesten Entwicklungen im Bereich Digital Health sind, Inspirationen für ihr Business suchen oder einfach nur begierig darauf sind, Gleichgesinnte aus der ganzen Welt zu treffen, erhebliche Möglichkeiten.

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Stadt Land Fluss, das Festival der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), geht dieses Jahr wieder an den Start. Nach zwei Jahren Zwangspause dürfen sich alle Musik- und Konzertbegeisterten aus der Region in den Pfingstferien auf vier Tage Musik am Campus der THD freuen. Auf der Bühne stehen Pizzera und Jaus, Stahlzeit, Ringlstetter und Band und Moop Mama.

Der Auftakt am Donnerstag, 16. Juni wird gleich spektakulär: Stahlzeit kommen. Sie sind die europaweit meistgebuchte Rammstein Tribute Show und dank aufwendiger Bühnenshow nicht nur für Rammstein-Fans ein einzigartiges Live-Erlebnis. Am Freitag, 17. Juni präsentieren Ringlstetter und Band ihr neuestes Programm „Fürchtet Euch nicht, es geht weiter!“. Von Rock bis Hip-Hop ist alles dabei. Natürlich inklusive des bekannten „Ringlstetter“-Sounds. Am Samstag, 18. Juni treten Moop Mama, eine zehnköpfige Brassband aus München, auf. Bekannt geworden sind sie durch ihre Spontanauftritte in Parks, vor Unis oder auf öffentlichen Plätzen. Die Touren von Pizzera und Jaus sind oft innerhalb weniger Tage ausverkauft. Auch für ihren Auftritt in Deggendorf am Sonntag, 19. Juni sind nur noch wenige Karten im Epoxy Store Deggendorf zu ergattern.

Tickets für das Stadt Land Fluss Campus Open Air können in der Touristinfo in Deggendorf am Stadtplatz, im Epoxy Store Deggendorf oder über Eventim erworben werden. Weitere Infos sind unter www.th-deg.de/slf-campus-open-air.de zu finden.

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In den Osterferien, am 20. April öffnet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ihre Türen und Tore, um Schülerinnen und Schüler zum Schnupperstudium zu begrüßen. Das Schnupperstudium steht ganz unter dem Motto „Studieren probieren“. Um die Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe bei der Studien- und Berufsorientierung zu unterstützen, präsentieren die Zentrale Studienberatung, die Fakultäten und weitere Referate ein abwechslungsreiches Programm. Welche Veranstaltungen die Schüler besuchen wollen, können sie selbst wählen.

Tatjana Peintinger von der Zentralen Studienberatung wirbt für die Veranstaltung, die schon vielen Schülern geholfen hat, eine Entscheidung für ihren weiteren Bildungsweg zu treffen: „Seit 15. April läuft die Bewerbungsphase für ein Bachelorstudium im Wintersemester. Wer noch eine Entscheidungshilfe benötigt, hat beim Schnupperstudium nicht nur die Möglichkeit unseren Campus live und in Farbe kennenzulernen, sondern auch die notwendigen Infos aus erster Hand zu erhalten“. Themen wie Bewerbungsverfahren, Auslandssemester und Orientierungsstudium werden angesprochen, Besucher können sich in Vorlesungen setzen oder an Laborführungen teilnehmen. Ebenso sind regionale Firmen wie Max Streicher GmbH & Co, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Einhell Germany AG, Caverion Deutschland GmbH und Lindner Group KG vertreten, um direkt über Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten eines dualen Studiums zu informieren. Eine Anmeldung ist zum Schnupperstudium nicht notwendig. Alle Informationen gibt es auf einen Blick unter www.th-deg.de/schnupperstudium.

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Im kalifornischen Santa Clara haben Startups aus Niederbayern vergangene Woche ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt. Sie nehmen am Silicon Valley Program des Bayerischen Innovations und Transformations Zentrums (BITZ) in Oberschneiding teil, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Vor Silicon Valley Investoren haben sie ihre Ideen präsentiert und erfahren, wie die Experten ihre Chancen auf dem Weltmarkt einschätzen. Die Amerika-Reise ist Abschluss des mehrere Monate dauernden Kurses und eine Chance für Gründer, international zu wachsen.

Den Teams 2022 ist es laut Prof. Peter Schmieder, Gründer des Silicon Valley Programs, sehr gut gelungen die Investoren zu überzeugen: „Zu allen sechs Teams haben die Investoren intensiven Kontakt aufgenommen. Manche haben bereits bis zu drei Nachfolgetermine. Einige Investoren werden noch im April nach Deutschland reisen, um bereits in konkrete und substantielle Entwicklung der Teams zu investieren. Ein Ritterschlag“. Um dorthin zu gelangen, haben sich die sechs Teams über mehrere Monate vorbereitet. Während des einwöchigen Aufenthalts an der Universität in Santa Clara wurden die Startups ein letztes Mal gezielt auf die geplanten Investor-Pitches eingestimmt. Nur zehn Minuten hatte jedes Team Zeit, die Investoren davon zu überzeugen, in ein deutsches Startup zu investieren. Die acht Monate Silicon Valley Program seien laut Peter Schmieder kein Picknick für die Teams, schon gar nicht die unfassbar intensive Abschlusswoche: „Wir treffen am Ende auf professionelle Experten und Investoren. Diese reagieren nur auf best vorbereitete und höchst professionelle Teams“. Für jedes Gründerteam gab es daher intensive Einzel-Trainings mit ihren amerikanischen Mentoren sowie Gastvorträge hochkarätiger Referenten über Entrepreneurship, Startups, Fund Raising, Venture Capital und Digital Marketing. Firmenbesuche bei Google, Zollner, Jabil und NVIDIA machten die Erfahrung im Silicon Valley perfekt.

Das Silicon Valley Program besteht seit 2014 als eine Kooperation der THD und der Santa Clara University, die sich im Herzen des Silicon Valley befindet. Daraus ist ein beeindruckendes Netzwerk entstanden, um deutschen Startups zu internationalem Erfolg zu verhelfen. Informationen über das Programm und die Zielgruppen sind auf der Webseite der THD zu finden: https://www.th-deg.de/silicon-valley-school. Seit 2021 ist das Programm in Oberschneiding am BITZ angesiedelt, um weiter zu wachsen. Mit großem Interesse nahm daher auch eine Delegation aus Oberschneiding an der Reise teil: Ewald Seifert, Erster Bürgermeister von Oberschneiding, stellvertretend für den Landkreis, Konrad Schmerbeck, Zweiter Bürgermeister von Oberschneiding, und Christian Schambeck, Geschäftsführer der Schambeck holding GmbH.

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Seit Mai 2018 betreut der Technologie Campus Grafenau das Projekt "Digitale Hörnerdörfer Allgäu". Das von der Bayerischen Staatsregierung geförderte Vorhaben startet in Balderschwang nun mit dem HörnerShuttle. In diesem Fahrtenportal können nicht nur die Balderschwanger Gastgeber ihre Gästefahrten online koordinieren. Auch Bürger und Pendler des AlpDorfs können darüber Fahrgemeinschaften organisieren. So schont man gemeinsam Geldbeutel und Umwelt.

Haben Sie schon von sogenannten carpool lanes gehört? In den USA sind diese „Gemeinschafts-Fahrspuren“ nur für Fahrzeuge freigegeben, in denen sich z. B. mehr als zwei Personen befinden. Dass man überwiegend alleine im Auto sitzt, ist auch hierzulande gang und gäbe: Der durchschnittliche „PKW-Besetzungsgrad“ liegt gemäß einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Deutschland bei nur 1,5 Personen pro Fahrzeug*. Im Umkehrschluss bedeutet dies: im Normalfall hätten noch dreieinhalb Mitfahrer im Auto Platz.

Ein Kleinbus alleine würde oft ausreichen

Ähnliche Erfahrungen machen auch die Hoteliers aus Balderschwang, wenn sie im Rahmen ihres Shuttleservice ihre Gäste im siebzehn Kilometer entfernten Fischen im Allgäu vom Bahnhof abholen. Nicht selten kommt es vor, dass dort beispielsweise drei Neunsitzerbusse am Bahnhof auf ein halbes Dutzend Gäste warten, sprich: drei Fahrer plus sechs Gäste kommen auf 27 verfügbare Plätze.

Diese Vorgehensweise ist weder effizient noch nachhaltig: die einfache Pendelfahrt über den Riedbergpass nimmt fast eine halbe Stunde in Anspruch, im Winter aufgrund der kurvigen und steilen Straßenverhältnisse oft deutlich mehr. Die Hoteliers vor Ort äußerten deshalb den Wunsch nach einer Möglichkeit zur Abstimmung des Gästetransports vom und zum Bahnhof in Fischen im Allgäu. Besonders die jüngst erreichten Rekordpreise für Super und Diesel zeigen die Vorteile von Fahrgemeinschaften.

Ein hotelübergreifender Service für die Gäste – und nun auch für Bürger

Abhilfe schaffen will hier ein Onlineportal, das am Technologie Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf programmiert wurde. Mit Freude und Stolz stellt die Gemeinde Balderschwang damit die neueste Errungenschaft aus dem von der Bayerischen Staatsregierung geförderten Projekt „Digitale Hörnerdörfer Allgäu“ vor: Der HörnerShuttle. Diese Anwendung können Hotelmitarbeiter und Fahrer nutzen, um Gästefahrten online einzustellen. Ein anderes Hotel kann nach dem Login seine Gäste zu einer bereits bestehenden Fahrt hinzufügen. Dadurch könnte auch im Sinne des Umweltschutzes die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge pro Woche minimiert bzw. die Anzahl der Gäste pro Fahrt erhöht werden.

Seit März ist das Portal für alle Bürger, Pendler und Gäste Balderschwangs freigeschaltet, um private Fahrgemeinschaften zu organisieren – egal ob dauerhaft oder einmalig. Personen ohne eigenen Pkw können den HörnerShuttle nutzen, um Besorgungen des täglichen Bedarfs zu erledigen. Für die fleißigsten Fahrtenanbieter und Mitfahrer winkt am Jahresende ein Tankgutschein, gestiftet von der Gemeinde Balderschwang.

Wer eine Mitfahrgelegenheit anbieten oder suchen möchte, registriert sich dazu unter: www.hoernershuttle.de

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„Fast so wie früher“, freute sich Claudia Probst vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) über die Verleihung der Deutschlandstipendien, die in diesem Jahr wieder vor Ort in Präsenz stattfand. 87 Stipendien, und damit eine Finanzspritze von insgesamt über 300.000 Euro für die Studierenden der THD, konnte ihr Team einwerben. Zur feierlichen Übergabe trafen sich alle Beteiligten am Dienstag, 5. April im Rahmen der Jobmesse firstcontact in den Deggendorfer Stadthallen. 

Auf die ganz große Bühne, auf der sich vor der Pandemie Förderer und Stipendiaten zum Gruppenfoto versammelten, mussten die Anwesenden dieses Jahr zwar noch einmal verzichten. Aber die Freude und Erleichterung, sich wieder persönlich zu treffen, war unübersehbar. 87 Deutschlandstipendien konnte die THD dieses Jahr vergeben, ein klares Signal der Verbundenheit regionaler und überregionaler Akteure mit der Hochschule. Dazu trafen sich Förderer mit ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten. Das gegenseitige Kennenlernen ist für alle Beteiligten wichtig. Neben dem finanziellen Bonus geht es beim Deutschlandstipendium um die Beziehungen, die sich zwischen talentierten Studierenden und ihren Förderern ergeben. Das bestätigt Larissa Braumandl von congatec GmbH: „Wir unterstützen das Deutschlandstipendium an der THD, weil wir dadurch technikbegeisterte Studenteninnen und Studenten aus der Region kennenlernen und die Möglichkeit haben, sie ein Jahr auf ihrem Weg zu begleiten und in die Embedded-Welt eintauchen zu lassen.“ Stipendiat Sven Menzel kann nur beipflichten: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der congatec GmbH, da das Unternehmen daran interessiert ist, innovative Talente zu fördern. Mir gibt das Deutschlandstipendium den nötigen Rückenwind, um mich auf die Forschung und Entwicklung im Projektlabor für hardwarenahe Digitalisierung zu fokussieren.“ Dem stimmen auch Edgar Ponomarev und Jonas Wühr zu. Alle drei sind Stipendiaten der congatec GmbH. Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Besondere: Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und/oder besondere persönliche Leistungen.

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e.V, Bayerische TelemedAllianz GmbH, BSH Hausgeräte GmbH, BMW Group (Werk Dingolfing), Caverion Deutschland GmbH, "Cl. Attenkofer'sche Buch- und Kunstdruckerei-Verlagsbuchhandlung Straubing KG, congatec GmbH, Continental Automotive GmbH, CSA Group, dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH,  Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, Flottweg SE, Verein der Freunde und Förderer des Technologie Campus Cham, Förderverein European Campus Rottal-Inn, Förderverein THD in Verbindung mit Stadt Deggendorf, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, J.C. Römerstiftung, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH , Dr. Kittl & Partner mbB Steuerberatungsgesellschaft, MAN Energy Solutions SE, MANN & HUMMEL, MESUTRONIC Gerätebau GmbH, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Stiftung der Passauer Neuen Presse, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Schott AG, SENNEBOGEN Maschinenfabrik GmbH, Smurfit Kappa GmbH, Sparkasse Rottal Inn / Sparkassen-Stiftung Rottal-Inn, Strabag AG, Vector Informatik GmbH, Family Office Wimmer GmbH, Wolf System GmbH, Wolf GmbH, Wolfgang Pfeiffer Stiftung, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG

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Zum 1. April wurde Dr. Andreas Wölfl als Professor an die Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) berufen. Das Spezialgebiet des 37-jährigen Informatikers, der aus Bodenmais im Bayerischen Wald stammt, liegt im Bereich digitaler Netzwerke und Betriebssysteme.

Dass die THD perfekte Voraussetzungen biete, „um industrienahe Forschung zu betreiben, Studierende aktiv in den Forschungsprozess miteinzubinden und die Ergebnisse wieder in die Lehre zurückzuführen“, war für Wölfl das entscheidende Kriterium, an der Hochschule in Deggendorf seinen nächsten Karriereschritt zu machen. Thematisch liegen die Interessen des Informatikers im Cloud Computing. Wölfl beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie komplexe Softwaresysteme konzipiert werden müssen, um die Cloud Infrastruktur möglichst effizient und ökonomisch lohnend nutzen zu können.

Der frisch gebackene Professor hat an der Universität Passau Informatik studiert. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter promovierte er dort auch im Rahmen einer Kooperation mit Airbus Helicopters. Danach war Dr. Wölfl bei der ONE LOGIC GmbH als Head of Development/Operations beschäftigt. Das mittelständische Unternehmen in Passau operiert im Bereich Data Science und Künstliche Intelligenz. In seiner Funktion war Wölfl Schnittstelle zwischen der internen Entwicklungsabteilung und dem IT-Betrieb der Kunden. Seine Kerntätigkeit lag außerdem in der Konzeption von KI-Systemarchitekturen für Startups, Mittelständler und DAX-Konzerne.

Auf die neuen Aufgaben an der THD freut Wölfl sich sehr: „Mich fasziniert der Spagat zwischen praxisnaher Forschung und moderner Lehre.“ So wolle Wölfl zum Beispiel die Container-basierte Virtualisierung, Serverless Architectures, Hybrid Connectivity sowie weitere Disziplinen des Cloud Computing in Forschung und Lehre der THD etablieren. „Das“, so der Informatikprofessor, „sind neue, innovative Inhalte für eine erfolgreiche wie auch zukunfts- und marktorientierte Ausbildung unserer Studierenden.“ Grundsätzlich sei ihm in der Lehre die Kompetenzorientierung sehr wichtig. Also die Fähigkeit erlerntes Wissen sicher anwenden und auf komplexe Situationen übertragen zu können. Aber auch all den kommenden Forschungsprojekten sieht Wölfl mit großer Spannung entgegen. „Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen an der THD sowie den namhaften externen Industriepartnern können und werden wir sicherlich einiges bewegen“, da ist sich Wölfl sicher.

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Am 15. März besuchte Staatsminister a.D. Bernd Sibler zum Semesterbeginn die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Mittelpunkt stand speziell ein Austausch mit den Studierenden des neuen Bachelor-Studiengangs Pflege.

Gemeinsam mit THD-Präsident Prof. Dr. rer. nat. Peter Sperber sowie Vizepräsident Prof. Dr. biol. hum. Horst Kunhardt erfuhr Sibler von den großen Herausforderungen, welche die Praxiseinsätze für die Pflegestudierenden mit sich bringen. Allem voran die aktuelle Personalknappheit auf den Stationen unter Corona-Bedingungen. „Unter solch harten Bedingungen seine Praktika abzuleisten und zugleich den Ansprüchen eines Hochschulstudiums gerecht zu werden, das ist nicht einfach“, erklärte Moritz Stirner. Ein weiteres großes Thema des Gesprächs war die fehlende Vergütung der Pflegestudierenden. Diese erhalten nämlich, anders als Auszubildende in der Pflege, keine finanzielle Entlastung im Studium. „Die Möglichkeit durch Jobben nebenbei etwas hinzuzuverdienen“, so Julia Nadler, „ist aufgrund der vielen Praxiseinsätze und Vorlesungen praktisch nicht realisierbar.“ Aber Hoffnung ist in Sicht. Sibler bestätigte, worauf die Studierenden seit Studienbeginn gehofft hatten. Mit der Einrichtung eines Stipendiums seien neue Wege beschritten worden. Den Pflegestudierenden können voraussichtlich ab Herbst 2022 pro Monat 650 Euro zur Verfügung gestellt werden. Damit schließt das Bundesland Bayern eine Regelungslücke auf Bundesebene zur Finanzierung des Pflegestudiums. Welche Regularien die Studierenden für das Stipendium erfüllen müssen, ist allerdings noch nicht bekannt.

Neben dem Austausch mit den Studierenden besichtigte der Staatsminister a.D. gemeinsam mit Dekan Prof. Dr. Christian Rester und Laborleiter Prof. Dr. med. habil. Thiha Aung die Labore im Lern- und Transferzentrum an der Fakultät und bekam hierbei einen Einblick in die jüngsten Entwicklungen.

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Ob Rohstoffe oder Fertigungsteile – der Beschaffungsprozess trägt zum Unternehmenserfolg bei. Mittels Datenanalyse kann dieser Prozess noch effizienter gestaltet und bisher ungenutzte Potenziale ausgeschöpft werden. Darüber referieren Professoren und Unternehmensvertreter beim nächsten „DigiCamp“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 12. April von 16 bis 18.30 Uhr teilzunehmen. Sie findet online statt und ist kostenfrei.

Prof. Dr. Christian Mandl von der THD erklärt im Rahmen des DigiCamp, wie große Datenmengen im Hinblick auf den Einkauf analysiert und für Prognosezwecke und Entscheidungen genutzt werden können. Diese Vorgehensweise ist insbesondere für die Rohstoffbeschaffung und andere Bereiche mit hohen Preisschwankungen unerlässlich. Robert Hilmer stellt als Mit-Geschäftsführer des Deggendorfer Startups „Easy2Parts“ die gleichnamige Plattform vor. Er zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Beschaffungsprozesse automatisieren, beschleunigen und vereinfachen kann. Im Anschluss berichtet Philipp Kellner, Mitarbeiter des Unternehmens Easy2Parts und Masterand der THD darüber, welche technischen Finessen hinter einer derartigen Plattform stecken. Kathrin Auer stellt abschließend Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und THD vor. Am Ende der Veranstaltung besteht wie immer die Möglichkeit zum Austausch und netzwerken. Weitere Informationen und das detaillierte Programm sind unter www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Um Anmeldung wird gebeten, anschließend erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten zugeschickt.

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Zum 1. März hat Dr. Matthias Hien die Professur „Technologien und Prozesse der Additiven Fertigung“ am Technologie Campus Cham übernommen. Mit der Technik der additiven Fertigung hat Hien jahrelang gearbeitet, erstmals bei Gillette im englischen Reading. Als Experte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) will er jetzt den industriellen 3-D-Druck voranbringen. Die additive Fertigung, angewandt in der Serienproduktion ist seine Vision.

Cham liefert dafür beste Bedingungen. Der Technologie Campus und Studienort der THD mit dem Schwerpunkt Mechatronik und Automation sei laut Hien ausgesprochen gut ausgestattet. Seine Forschungsarbeit kann der promovierte Maschinenbauer nahtlos an elf Jahre im Beruf anknüpfen. Nach seiner Promotion an der Heriot Watt University, arbeitete Hien zum ersten Mal mit additiver Fertigung: „Ich durfte bei Gillette die neuesten technischen Geräte testen und anwenden. Und ich habe bei Patenten für die neueste Rasiertechnologie mitgewirkt.“ Den 3-D-Druck zu Hilfe, generierte Hien Prototypen und Werkzeuge, erzeugte Kundenmuster sowie Kleinserien von Rasierern bis zu 2000 Stück. Zurück in Deutschland machte er auf dem Gebiet der additiven Fertigung weiter. Unter anderem bei Osram OS. 15 Patentanmeldungen für LED-Bauteile sowie für Prozesse zur Herstellung von LED-Bauteilen hat er für das Unternehmen eingereicht. Matthias Hien erklärt seinen Erfolg: „Additive Fertigung (Additive Manufacturing AM) beinhaltet neueste Technologien, Techniken und Materialien, um unglaubliche 3-D-Strukturen zu generieren.“ Sein Ziel sei, diese Möglichkeiten mit der industriellen Produktion zu vereinen. „Bisher wird AM in der Industrie meist nur für den Prototypen- und Werkzeugbau verwendet. Aber AM hat bei weitem mehr zu bieten. Meine Passion ist es, die Fundamente zu liefern, damit AM in der Serienproduktion angewandt werden kann.“ Für seine Forschungsvorhaben sehe er jetzt gute Chancen. Denn der Markt wächst und die Campus der THD in den unterschiedlichsten Regionen erlauben es, die beste Expertise lokal abzuschöpfen. Ein Netzwerk in der Forschung sei nötig, um international anerkannt zu werden.

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Beim Businessplan Wettbewerb Ideenreich von BayStartUP treten jährlich Gründungsteams aus den Regionen Niederbayern, Altötting und Mühldorf am Inn mit Ihren Geschäftsmodellen gegeneinander an. Im Fokus stehen innovative Digitalisierungslösungen für die Industrie.

Prämiert wurde beim diesjährigen Wettbewerb unter anderem ein Gründungsteam der Technischen Hochschule Deggendorf. MDE-Box erreichte mit ihrer Startup-Idee den 3. Platz. Durch eine universell einsetzbare Maschinendatenerfassung (MDE) möchten Till Bienlein, Felix Weggenmann und Ali Aljali Bestandsmaschinen auf den aktuellen Stand der Technik heben und somit eine ganzheitliche Optimierung der Prozesskette ermöglichen.

Nominiert waren außerdem zwei weitere Teams der THD, die derzeit über das Kickstart Inkubator Programm vom Startup Campus gefördert werden: Squadron und Tradenergy. Weitere Infos zu den Teams und ihren Ideen können sie hier nachlesen: https://www.th-deg.de/existenzgruendung#foerderprogramme.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bietet am Freitag, 08. April um 17 Uhr wieder in Präsenz eine Kinderuni an. Dieses Mal dreht sich alles um Pferde und wie diese bei Lese- und Rechtschreibstörung zum Lernerfog beitragen können. Teilnehmen können alle interessierten Kinder zwischen acht und 13 Jahren.

In der Schule lernen Kinder alles, was sie fürs Berufsleben brauchen. Aber wenn das Lernen zum Stress wird, etwa wegen einer Lese- oder Rechtschreibstörung, kann der Spaß an der Schule schnell vergehen. Das Projekt für freudiges und entspanntes Reiten zum Durchstarten beim Lernen, kurz P.F.E.R.D.L, bietet in einem solchen Fall Unterstützung. In der Kinderuni lernen  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Vorteile Deutschunterricht auf dem Pferderücken hat und wie pferdegestützte Pädagogik funktioniert.

Warum aber ausgerechnet mit Pferden? Pferde fördern die Feinmotorik, steigern die Konzentration und Ausdauer, stärken das Selbstbewusstsein, lösen Spannungszustände und bauen soziale Kompetenzen auf. Das Training mit Pferden schafft Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, mit allen Sinnen und Freude das Gehirn so zu trainieren, dass Lernen leichter fällt, Gelerntes dauerhaft gespeichert wird und auch unter Stress abrufbar ist.

In der Kinderuni „Leichter lernen mit P.F.E.R.D.L“ erfahren die Kinder in einem theoretischen Teil alles zur pferdegestützten Pädagogik. Hier gibt Annika Münstermann von der Universität Koblenz Landau Einblicke und erklärt den jungen Studierenden die Hintergründe. Ellen Meier, Beratungsrektorin an der Realschule Pfarrkirchen rundet die Kinderuni mit einem Praxisteil im Anschluss ab.

Die Vorlesung findet am Freitag, 08. April um 17 Uhr an der Realschule Pfarrkirchen statt. Bei schönem Wetter im grünen Klassenzimmer und bei schlechtem Wetter in der Aula. Während der Veranstaltung gilt die Maskenpflicht für Kinder. Die Anmeldung findet über Andrea Ebertseder vom ECRI telefonisch unter 0991-3615 8863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de statt. Interessierte Eltern finden unter https://www.rs-pan.de/index.php/schulisches-leben/tiergestuetzte-paedagogik/p-f-e-r-d-l weitere Informationen zum Projekt und wie pferdegestützte Pädagogik bei Lese- oder Rechtschreibstörung zum Erfolg beiträgt.

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Bayern war das zweite deutsche Land, das Frauen den Zugang zum Studium ermöglichte. Seit 1903 der bayerische Prinzregent Luitpold per Erlass das Frauenstudium erlaubte, nahm die Zahl der Studentinnen beständig zu. Die Zahl der männlichen Professoren hingegen überwiegt an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) nach wie vor. Damit in Zukunft auch mehr Frauen den Schritt zur Professur wagen, richtete die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) von 11. bis 12. März das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“  an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus.

Das Seminar wurde von Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether, der stellvertretenden Frauenbeauftragten der THD, an die Hochschule nach Deggendorf geholt und begleitet. Die Teilnehmerinnen des Seminars erfüllen alle Voraussetzung für eine Berufung als Professorin. Während des zweitägigen Seminars bekamen sie ein intensives Coaching, welches die Teilnehmerinnen auf ein Berufungsverfahren und somit auf die Professur vorbereitet. Dabei bildeten die Probevorträge vor einem „Berufungsausschuss“ das zentrale Kernelement. Der Ausschuss bewertete die Vorträge und gab reflektiertes Feedback.

Das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“ erfuhr sehr viel Unterstützung und Engagment von Seiten der THD. So setzte sich der „Berufungsausschuss“ aus Professorinnen und Professoren, Mitarbeitenden und Studierenden der THD zusammen. Neben der Gastgeberin Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether gehörten Prof. Dr. Kristina Waniek, Prof. Dr. Maria Kufner, Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba und Prof. Dr. Sascha Kreiskott dem „Berufungsausschuss“ an und berieten die Teilnehmerinnen. Außerdem waren eine Vertreterin der Personalabteilung sowie vier Studierende Mitglieder des Ausschusses.

Da das Seminar bei den Teilnehmerinnen sehr gut ankam und die Hochschule und deren Gastfreundlichkeit einen positiven Eindruck hinterließen, ist im Juli eine weitere Veranstaltung geplant. An einem Informationstag an der THD zusammen mit der LaKoF wird das Projekt „Werde Professorin“ nochmals aufgegriffen und die Lehrcampus der Hochschule vorgestellt.

Das Seminar „Berufsziel HAW Professorin“ wurde mit Hilfe des Projektes „Werde Professorin“ der LaKoF umgesetzt, welches Frauen fördert und sie bestmöglichst auf eine Professur vorbereitet. Ziel des Projektes ist es, die Zahl weiblicher Professorinnen in Bayern zu steigern. Interessierte Frauen können sich unter https://werdeprofessorin.de über das Projekt und die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informieren.

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Der DigiHealthDay (DHD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) ist nicht nur eine Eventreihe für Experten und Studierende aus dem Bereich Digitale Gesundheit. Er bietet jungen Forschenden außerdem eine Plattform, ihre Arbeit und Projekte zu präsentieren. Daher gab es beim DHD-2021, welcher im Novermber vergangenen Jahres stattfand, eine extra „Studierenden Session“ mit einem eigenen Forschungs & Entwicklungs (F&E) Projekt Wettbewerb. Nachdem die Preisverleihung aufgrund der Coronapandemie wiederholt verschoben werden musste, wurden am 9. März die beiden Gewinner des Wettbewerbs vor Ort am ECRI ausgezeichnet.

Auf Einladung von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, dem Vorsitzenden des DHD-Veranstaltungskomitees, und Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, wurden die Gewinner für eine kleine Zeremonie an den ECRI eingeladen. Der erste Preis in Höhe von 200€ ging an Hamza Maatouk. Dieser hatte die Jury mit seiner Präsentation zum Einsatz von Telemedizin für die alternde Bevölkerung überzeugt. Elegbede Adeniyi belegte mit seinem Vortrag über die Nutzung von Digital Health Technologien zum Management psychischer Gesundheit im Südwesten Nigerias während der Corona-Pandemie den zweiten Platz. Er darf sich über 150€ freuen. Das Preisgeld wurde vom Förderverein des ECRI gestiftet.

An dem F&E Projekt Wettbewerb durften Studierende, die in einem Bachelor- oder Masterstudiengang aus dem Bereich Digitale Gesundheit eingeschrieben sind, teilnehmen. Von den Einreichungen wurden sechs Projekte gewählt, die dann während der „Studierenden Session“ auf dem DHD ihre Arbeit in einem 15-minutigen Vortrag präsentierten.

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„Unglaublich, was sich hier am Campus getan hat“, staunte Ute Raach aus Geretsried. Gemeinsam mit einigen ihrer ehemaligen Kommilitonen kehrte die Geschäftsleiterin der oberbayerischen Stadt Geretsried an das Zentrum für Akademische Weiterbildung der TH Deggendorf zurück. Anlass ist das 10-jährige Jubiläum ihres Studienabschlusses. Raach und ihre Mitstreiter waren 2012 bayernweit die ersten Absolventen des berufsbegleitenden Studiums „Master Public Management“. Denn auch im Verwaltungssektor erkannte die TH Deggendorf frühzeitig die Trends und entwickelte mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Hof (HföD) ein spezielles Management-Programm für Fach- und Führungskräfte des öffentlichen Sektors.

Die Studierenden der ersten Stunde sind heute in verantwortungsvollen Positionen in ganz Bayern tätig wie zum Beispiel als Projektmanager im eGovernment der Landeshauptstadt München, als Vorstand von Kommunalunternehmen, als Kämmerer und Geschäftsleiter von Kommunen, als Führungskraft bei der Bayerischen Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder als Regierungsrat am Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf dem Programm des Jubiläumstreffens stand zunächst eine Führung durch die Erweiterungsbauten des Deggendorfer Campus. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der Expansion der THD und auch vom attraktiven Naherholungsbereich entlang des Donauufers.

Gemeinsam mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Konrad Schindlbeck (THD) und den ehemaligen Hofer Studiengangsleitern Dr. Hildegard Zeilinger und Dr. Josef Ibler (beide HföD) waren die Verwaltungs-Experten bald in intensive Fachgespräche vertieft – wie auch schon damals beim Weiterbildungsstudium. Das Fachsimpeln zu digitalen Stadtratssitzungen, über die Gewinnung von Verwaltungsmitarbeitern und vielen anderen Themen ging noch bis spät in den Abend beim Gasthof Höttl weiter.

Seit 2010 wurde der Master Public Management elf Mal gestartet mit insgesamt über 100 Studierenden aus Verwaltungen aus ganz Bayern. Der nächste Infoabend zum Studienstart 2022 findet statt am 24. März 2022 um 18 Uhr. Infos und Anmeldung: julia.dullinger@th-deg.de.

 

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Am 14. März besiegelten der European Campus Rottal-Inn (ECRI) und die AOK Bayern, Direktion Passau-Rottal-Inn, erneut ihre Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages am Campus. Beide Vertragsparteien verlängern damit den bereits seit 2015 bestehenden Vertrag.

Der ECRI setzt mit seinen Studiengängen zu Gesundheitsinformatik und Gesundheitstourismus den Fokus auf Prävention und Verbesserung der Gesundheit. Die Kooperation mit der AOK, welche die gleichen Ziele verfolgt, liegt somit auf der Hand. Bereits in der Vergangenheit hatten beide zusammengearbeitet und beispielsweise einen „Gesundheitstag“ am Campus organisiert. Künftig werden ECRI und AOK gemeinsam darauf setzen, weitere niederschwellige Angebote für die Gesundheitsförderung und Prävention anzubieten, um die Studierenden zu begeistern und so für ein gesundes und langes Leben beizutragen.

Der ECRI bietet bereits jetzt schon Betriebssport bzw. Hochschulsport oder Infoveranstaltungen rund um das Thema Gesundheit an. Hier wird die AOK künftig unterstützen und gemeinsam werden Angebote rund um die Themen Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung entwickelt. Ziel dabei ist es, die Gesundheit der Studierenden und Mitarbeitenden am Campus zu fördern. Denn je früher die Gesundheitsförderung beginnt, desto präsenter ist das Thema auch später im Berufsleben. Neben gemeinsamen Angeboten, sind auch Sprechstunden zu Fragen rund um die Krankenversicherung für die Studierenden geplant. Der AOK steht im Rahmen der Kooperation künftig auch Raum am ECRI zur Verfügung und das nicht nur im nach ihr benannten „AOK-Hörsaal“.

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Ob im Auto oder am Fahrrad – Elektromotoren begegnen uns immer mehr in unserem Alltag. Aber wie funktioniert eigentlich ein E-Motor? Dieser Frage geht die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf den Grund. Am Freitag, 25. März um 17 Uhr sind alle Interessierten ab acht Jahren herzlich eingeladen, zusammen mit Laboringenieur Andreas Federl die Welt der Elektromotoren zu erkunden. Welche Bauteile braucht man dafür? Wie bringt man sie zum Laufen? Wie klein ist der kleinste und wie groß der größte Elektromotor und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem E-Motor und einem Generator? Dies und mehr wird im Rahmen der Kinderuni geklärt. Wie immer ist genug Zeit, die vielen Fragen der neugiereigen Zuhörerschaft zu beantworten. Die Kinderuni wird organisiert vom MINT-Team der Deggendorfer Hochschule und ist kostenfrei. Sie findet virtuell über Zoom statt. Nach einer Anmeldung unter www.th-deg.de/kinderuni bekommen die Teilnehmenden den Zugangslink zugesandt.

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Im Oktober startet das Wintersemester am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und mit diesem geht ein neuer Studiengang an den Start. In „Building Products and Processes“, zu deutsch „Bauprodukte und -prozesse“, geht die Hochschule auf die beiden Megatrends Digitalisierung und Klimawandel im Baubereich ein. Welche Vorteile der Studiengang bietet und wie man sich die Inhalte vorstellen kann, erfahren interessierte Schülerinnen und Schüler am 28. März ab 16 Uhr im virtuellen Kick-Off-Event „Building Products and Processes”.

Die interaktive Veranstaltung bezieht die Teilnehmenden aktiv mit ein und geht direkt auf deren Fragen und Vorstellungen zum neuen Studiengang ein. Von Prof. Dr.-Ing. Markus Hainthaler als Studiengangsleiter und Prof. Josef Steretzeder erfahren die Schülerinnen und Schüler alles Wichtige rund ums Studium. Mit Veronika Lindner und Robert Hummel sind außerdem zwei Branchenexperten dabei, welche Auskunft über die Bedeutung von „Building Products and Processes“ für die Branche und die Zukunftsperspektiven für die Absolventen geben.

In dem neuen Studiengang lernen Studierende ingenieurmäßig ressourcenschonende, kreislauffähige Bauprodukte, die im besten Fall wiederverwendbar sind, zu entwickeln, zu vermarkten und mit den entsprechenden Programmen und Modellen abzuwickeln und in mittleren und großen Hochbauprojekten zu managen. Bereits während des Studiums besteht eine enge Anbindung an lokale Firmen, was „Building Products and Processes“ für Interessierte so spannend macht. Studierende können bereits während des Studiums ein Praktikum in Betrieben absolvieren oder eine Abschlussarbeit schreiben. Damit fällt der Berufseinstieg nach dem Abschluss leichter, denn die Absolventen bringen bereits Praxiserfahrung mit. Mit Englisch und Deutsch als Unterrichtssprache sind die Studierenden von „Building Products and Processes“ nicht nur für den deutschen Arbeitsmarkt gerüstet, sondern können auf der ganzen Welt als Führungskräfte arbeiten.

Das Kick-Off-Event am 28. März wird auf Zoom übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr über https://th-deg-de.zoom.us/j/86299097440. Weitere Informationen können dem Veranstaltungskalender der THD-Website entnommen werden. 

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Die Abschlussjahrgänge der Mittelschulen St. Martin und Theodor-Heuss aus Deggendorf besuchten vom 9. bis 11. März die Technische Hochschule Deggendorf (THD), um an einem Lego-Workshop teilzunehmen. Das MINT-Team und Studierende der THD brachten den Schülerinnen und Schülern die Welt der Robotik und Sensorik näher. Zum ersten Mal seit Monaten wieder in Präsenz.

Mit den Lego-Workshops fördert die THD Schüler aller Schularten. Auf spielerische Art lernen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen den Sinn von MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – verstehen. Gleichzeitig schulen sie ihre Kompetenz in Medien und Teamarbeit. Insgesamt 98 Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen St. Martin und Theodor-Heuss machten mit. Vom Programmieren der Lego-Roboter und der Hochschule zeigten sie sich schnell begeistert, wie Hochschulmitarbeiterin Anna Kaiser berichtet. Interessierte Lehrkräfte können sich vom MINT-Team der THD beraten lassen. Anfragen sind per E-Mail an mint@th-deg.de möglich.

Das MINT-Team der Hochschule engagiert sich gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden für die (außer-)schulische MINT-Bildung in Niederbayern. Das Angebot am Campus oder vor Ort an den Schulen erstreckt sich über die ganze Bildungskette. Ausführliche Informationen sind online unter www.th-deg.de/mint hinterlegt.

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) startet das Sommersemester und die Studierenden kehren zurück nach Pfarrkirchen. Um den internationalen jungen Menschen die Kultur nahe zu bringen und das Leben in Niederbayern zu erleichtern, sucht der ECRI ab sofort Kulturbotschafter im Rahmen des Host Family Programme.

Das Programm vermittelt Studierende an Einheimische, die sich dann in regelmäßigen Abständen treffen. Ziel ist es, internationalen Studierenden eine Möglichkeit zu geben, außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die niederbayerische Kultur kennen zu lernen. Gerade am ECRI, Bayerns internationalstem Campus, ist das Host Family Programme für den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen unverzichtbar. Dabei ist der Ablauf ganz einfach: Man trifft sich ganz zwanglos und beliebig oft mit den Studierenden. Ob das erste Treffen persönlich oder wegen Corona doch lieber virtuell stattfindet, entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst. Was die weiteren Treffen angeht, sind keine Grenzen gesetzt: Ob bei einem Ausflug in den Biergarten, einem Spaziergang um den Rottauenstausee oder ein gemeinsames Kochen, Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Kulturbotschafter keine Angst haben. Christiane Benesch ist eine von ihnen und trifft sich im Rahmen des Host Family Programme regelmäßig mit zwei Studierenden. Sie spricht ein großes Lob aus: „Hashem und Ersilja sprechen schon hervorragend Deutsch und ich werde dann immer mal wieder geschimpft, dass ich ich nicht so viel Englisch mit ihnen reden soll“. Nicht nur wegen dem Austausch steht sie hinter dem Programm. Auch aus Sicht der Eltern der Studierenden findet sie das Host Family Programme unverzichtbar. „Wenn ich Kinder hätte, wäre ich natürlich auch sehr dankbar, wenn meine Kinder in fremden Länder wären und da auch jemand wäre, der sich ein bisschen um sie kümmert und da sowas anbieten würde,“ sagt sie.

Wer einen kleinen Einblick in das Programm und den Ablauf gewinnen möchte, findet im Podcast der Hochschule ein kleines Interview mit Christiane Benesch. Dort erzählt sie von ihren bisherigen Erfahrungen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. In Deggendorf umfasst das Netzwerk Menschen unterschiedlichster Nationen, Religionen und Kulturen und besteht derzeit aus über 80 Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20. Seitdem wurden über 50 Studierende an Gastfamilien in der Region vermittelt.

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Außerschulische MINT-Angebote spielen eine wichtige Rolle, um jungen Menschen abseits des Schulalltags die Möglichkeit zu geben, sich auszuprobieren und neue Interessen und Talente zu erkunden. Wie zum Beispiel die Technikferien, die das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) anbietet. Um die Qualität derartiger Angebote zu sichern, nimmt die Hochschule seit 2020 an der MINT-Qualitätsoffensive teil. In regelmäßigen Abständen wird die eigene Arbeit reflektiert und Verbesserungspotential erkundet.

Im Herbst 2022 startet die MINT-Region Niederbayern eine neue Workshopreihe, an der alle Anbietenden von außerschulischen MINT-Angeboten teilnehmen können. Aaron Hohenstein, Projektleiter der MINT-Qualitätsoffensive bei der Körber-Stiftung besuchte die THD im März, um sich über die Aktivitäten in Niederbayern zu informieren: „Vielen Dank, dass ich die THD besuchen durfte! Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich die MINT-Qualitätsoffensive für Entwicklung in den verschiedenen Netzwerken sorgt. Die Dynamik, die zu spüren ist, wenn ich ein Team vor Ort treffe, ist nicht vergleichbar mit den Möglichkeiten einer Onlineveranstaltung. Ich habe Einblicke in die Arbeit des Netzwerks bekommen, die mir helfen, die MINT-Qualitätsoffensive weiterzuentwickeln. Ich bedanke mich bei Herrn Prof. Peter Fröhlich, Prof. Waldemar Berg und Herrn Wolfgang Stern für ihre Zeit und das Interesse an der MINT-Qualitätsoffensive. Ganz besonderer Dank an das Team Anna Kaiser, Manuela Krawagna-Nöbauer und Andrea Stelzl für ihr Engagement im Rahmen der MINT-Qualitätsoffensive.“

Die MINT-Region Niederbayern wurde 2020 als eine der Pilotregionen für die MINT-Qualitätsoffensive ausgewählt. Drei Mitarbeiterinnen des MINT-Teams wurden zu Expertinnen nach dem Train-the-Trainer Prinzip ausgebildet. Im Rahmen einer dreiteiligen Workshopreihe vermittelten sie das erworbene Wissen an Unternehmen, Initiativen und Bildungsinitiativen in der Region, mit dem Ziel, die MINT-Angebote in der Region weiter zu verbessern und zu stärken.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator GmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

Kontakt zum Team der THD können Interessierte per E-Mail an mintqualitaet@th-deg.de aufnehmen.

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Am vergangenen Donnerstag begrüßte das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die neuen berufsbegleitenden Studierenden für das Sommersemster. 110 Studentinnen und Studenten beginnen ein Studium neben ihrer Berufstätigkeit. Darunter die Bachelorstudiengänge Betriebliches Management, Technologiemanagement, Sicherheitsmanagement, der Master Cyber Security sowie der MBA-Studiengang General Management. Aus dem Bereich Gesundheit startete der Bachelor Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungswesen sowie der Master Berufspädagogik – Gesundheit und Pflege.

Corina Welsch, Stellvertretende Zentrumsleitung, begrüßte die Studierenden zum Studienauftakt. Sie betonte, dass es bei einem berufsbegleitenden Studium die Erfahrungen, eigenständiges Lernen sowie Verstehen im Vordergrund stehen. Neben dem hohen Praxisbezug profitieren die Studierenden vor allem vom Austausch untereinander als auch durch ausgezeichnete Vernetzung in die Wirtschaft. „Und lassen Sie mich Ihnen noch etwas versprechen“, so Corina Welsch. „Auch wenn ein Studium neben dem Beruf anstrengend sein kann. Es gibt ganz sicher viel mehr Tage, an denen Sie sich auf Ihr Studium hier bei uns freuen werden.“

Professor Berg, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten und Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Akademische Weiterbildung, zeigte sich besonders erfreut, Studierende wieder in Präsenz am Campus begrüßen zu dürfen. Die Hochschule habe zwar auch virtuell eine ausgezeichnete Lehre angeboten. Das Miteinander in Präsenz, der persönliche Kontakt und die Netzwerke, die beim Studium entstehen, seien in Präsenz jedoch einfacher aufzubauen.

Je nach Studiengang werden die Teilnehmenden zwischen fünf und neun Semester berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem oder zwei Wochenenden pro Monat an das Zentrum für Akademische Weiterbildung. Insgesamt absolvieren derzeit rund 600 Berufstätige eine akademische Weiterbildung. Momentan bietet das Zentrum für Akademische Weiterbildung sieben Bachelor- und zehn MBA- bzw. Masterstudiengänge sowie verschiedene Hochschulzertifikatskurse und Seminare an. Informationen können unter www.th-deg.de/de/weiterbildung eingeholt werden.

 

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Gefährliche Viren, an denen im Labor geforscht wird? Diese Erreger dürfen auf keinen Fall entkommen. In Operationssäle sollen sie dagegen erst gar nicht eindringen. Aber wie funktioniert das? Dieser Frage widmet sich die Jugenduni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Mittwoch, 16. März von 18 bis 19 Uhr. Die Jugenduni findet online via Zoom statt.

Hochsensible Bereiche wie Reinraumlabore oder Operationssäle stellen besondere Anforderungen an die technische Ausstattung der Gebäude und deren Wartung. Das erläutert Leander Götz von der Firma Caverion allen interessierten Jugendlichen im Rahmen der Jugenduni. Er berichtet seinen Zuhörerinnen und Zuhörern, welche konkreten Fälle sich für das Gebäudemanagement ergeben und wie Wartung im Hochsicherheitsbereich durchgeführt werden kann. Welche Vorkehrungen müssen zum Schutz der Mitarbeitenden getroffen werden? Und wer darf überhaupt in diesem Bereich arbeiten? Wie immer gibt es bei der Jugenduni der THD die Möglichkeit zu regem Austausch zu dem Thema. Die Veranstaltung ist kostenfrei, nach einer Anmeldung unter www.th-deg.de/jugenduni bekommen Interessierte den Zugangslink zugesandt.

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Seit dem 1. März ist Dr.-Ing. Tobias Strobl am Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding als Professor aktiv. Sein Job wird es sein, dort nach amerikanischem Vorbild ausgewählte Startups der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu tragfähigen und skalierbaren Geschäftsmodellen mit maximaler technologischer Reife zu formen. Vorbild für das hier entstehende niederbayerische Innovations-Ökosystem ist nichts Geringeres als das Silicon Valley in den USA.

Gründen ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist es, die Idee, das Geschäftsmodell eines Startups auch groß und erfolgreich zu machen. Der frisch berufene THD-Professor Strobl lächelt und zitiert einen kolportierten Dialog zwischen Marc Andreessen und Ben Horowitz, Co-Founder und General Partner der Silicon Valley Venture Capital Firma Andreessen Horowitz: „Das Beste an einem Startup? Es gibt nur zwei Emotionen: Euphorie und Horror. Und der immerwährende Schlafmagel befeuert beide gleichzeitig.“ Tatsächlich, ein Unternehmen zu gründen ist kein Zuckerschlecken, aber damit sich die harte Arbeit auch lohnt, dafür holt die Deggendorfer Hochschule Leute wie Strobl an Bord und konzentriert diese in Oberschneiding am BITZ. Dort findet das Silicon Valley Program der THD unter der Leitung von Prof. Peter Schmieder seine Fortsetzung. In Oberschneiding sollen bereits auf einer soliden Basis stehende THD-Ausgründungen den Turbo zünden. Es geht um echte Tragfähigkeit von Ideen und Produkten, um deren Skalierung und das Denken in großen Maßstäben, um Marketing und um einen echten Marktdurchbruch.

Dr. Strobl hat viel gesehen von der Welt. Die bisherigen Jobtitel des Mannes mit einem Diplom in »Luft- und Raumfahrttechnik« sowie einer Ingenieurspromotion in »Aerospace Engineering« der Technischen Universität München allesamt in Englisch: CEO, Co-Founder, Lead Mentor, Instructor, Strategic Advisor und so weiter. „In meiner Karriere habe ich stets versucht, die Welt des kreativen Ingenieurs mit der Welt des erfolgreichen Unternehmers zusammenzubringen“, erklärt der 37-Jährige. Und so soll es auch am BITZ sein. Im Umfeld des Innovations Transformations Zentrums gebe es große Gestaltungsfreiheit und Offenheit für unkonventionelle Ideen. So könne hier in Niederbayern auch ein besonderes Innovations-Ökosystem entstehen. „Die Studierenden dürfen von mir Begeisterung erwarten, für ihre Innovationen und für ihre Geschäftsmodelle. Aber gleichermaßen werde ich Leistung und insbesondere das aktive Experimentieren und Validieren neuer Konzepte einfordern“, so Dr. Strobl. Dabei werde er die Startups entlang der verschiedenen Entwicklungsphasen ihrer Geschäftsmodelle unterstützen. Außerdem gelte es, die Gründerinnen und Gründer durch Lehre von Produkt- und Marktverständnis für den erfolgreichen Absatz in europäischen und globalen Märkten vorzubereiten.

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Am 10. März findet der 9. Tag der Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Start des digitalen Events ist um 13 Uhr, die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr. Dann werden die drei besten Poster sowie der beste Vortrag der Deggendorfer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgezeichnet.

Wer sich für die angewandte Forschung an der Hochschule interessiert, kann dies jetzt wieder einmal für zweieinhalb Stunden bequem vom eigenen Schreibtisch aus tun. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft sind gleichermaßen eingeladen und aufgerufen, dabei zu sein. Gleiches gilt natürlich auch für Studierende und Studieninteressierte, die wissen wollen, an welchen Themen insbesondere Nachwuchsforschende an der THD arbeiten.

Insgesamt werden am 10. März zehn Themen aus den Bereichen Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Energietechnik, Intelligente Mobilität, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft sowie Innovative Arbeitswelt und Gesundes Leben vorgestellt. Jede Präsentation dauert gerade mal drei Minuten. „Eine besondere Herausforderung für die jungen Forscherinnen und Forscher“, erklärt Pressesprecher Dr. Jörg Kunz. Er kümmert sich an der THD auch um das Thema Wissenschaftskommunikation. „Komplexe Sachverhalte kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, verständlich und transparent, das ist nicht einfach“, sagt Kunz. Schließlich gehe es beim Tag der Forschung weniger darum, in die Tiefe der jeweiligen wissenschaftlichen Thematik einzusteigen, als vielmehr die Basis für einen wechselseitigen Dialog zu schaffen. Gleiches gilt für die den Tag der Forschung begleitenden Poster. Diese sollen es ermöglichen, auf nur einen Blick zu erfassen, worum es thematisch geht. „Der sehr plakative Ansatz“, so Kunz, „sorgt dafür, dass man ganz niederschwellig in Gespräche mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einsteigen kann“. Wie jedes Jahr werden die drei besten Poster ausgezeichnet. Die Trophäe für den Gewinner wurde wie in der Vergangenheit von der Designklasse an der Glasfachschule Zwiesel entworfen und in der eigenen Manufaktur der Bildungseinrichtung hergestellt.

Die Anmeldung zum Tag der Forschung ist bis zum 9. März über die Website der THD möglich: www.th-deg.de/tdf-2022. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wie sich in der Coronakrise gezeigt hat, leiden die Tourismusbranche und der Gesundheitstourismus stark unter den Auswirkungen der Pandemie. Dem will der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit Partnern aus vier europäischen Ländern mit dem Projekt HealthTour entgegenwirken, um die Branche internationaler und zukunftsträchtiger zu machen. Zur virtuellen Auftaktveranstaltung am 23. Februar war neben den Projektpartnern auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) anwesend, der das Projekt mit einer Förderung unterstützt.

Das Projekt HealthTour hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Herntrei der Internationalisierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Gesundheitstourismus verschrieben. Zusammen mit den Projektpartnern der University of Economics (VSE) aus Tschechien, der Budapest Metropolitan University (METU) aus Ungarn, der Kherson State University (KSU) aus der Ukraine sowie der European Spas Association (ESPA) mit Sitz in Brüssel, soll das internationale Netzwerk auf dem Gebiet ausgebaut und stabiliert werden. Wichtige Bestandteile dabei sind Begegnungen und Austausch auf internationaler Ebene, zum Beispiel in Form von Summer Schools oder durch Mobilität von Lehrpersonal und Studierenden zwischen den Partnern.

Während der Laufzeit von insgesamt vier jahren von Januar 2022 bis Ende Dezember 2025 widmet sich das Projekt konkret unter anderem der Erhebung von Qualitätsanforderungen in den Ländern der Projektteilnehmer, gemeinsamer Feldforschungsprojekte oder dem gemeinsamen internationalen Unterricht. Schwerpunkte liegen dabei besonders auf der gemeinsamen Forschung, der gemeinsamen Lehre und den Summer Schools für Studierende.

Der DAAD fördert das Projekt HealthTour über das Programm HAW.International. Ziel dieses Programmes ist es, den Internationalisierungsprozess an Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf allen Hochschulebenen und über alle Personengruppen, von Studierenden über Lehrende und Forschende bis hin zum Verwaltungspersonal, strategisch zu verankern und nachhaltig umzusetzen.

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Hannah Luther studiert seit 2019 Wirtschaftspsychologie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Auf der Suche nach einem besonderen Ort für ihr Praxissemester wurde sie in der Schweiz fündig. Jetzt arbeitet die Deggendorfer Studentin für ein Jahr am CERN, einer Großforschungseinrichtung von Weltruf in der Nähe von Genf.

Seit November 2021 absolviert die angehende Wirtschaftspsychologin ihr Praxissemester bei der Europäischen Organisation für Kernforschung, kurz CERN. Dort geht es um physikalische Grundlagenforschung. Insbesondere wird mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. Luther selbst ist in der Personalabteilung tätig, wo sie das Recruiting unterstützt. „Das Beste“, so die 22-Jährige, „ist die Möglichkeit all diese interessanten Leute kennenzulernen. Aus der ganzen Welt kommen Spitzenforscherinnen und -forscher hierher nach Genf.“

Aufmerksam auf die Möglichkeit eines Praktikum am CERN wurde Luther durch THD-Professor Dr. Patrick Glauner. Der ehemalige CERN-Mitarbeiter bestätigt die positiven Eindrücke der Studentin: „Durch meine Zeit in Genf konnte ich mich fachlich wie auch persönlich hervorragend weiterentwickeln.“ In seinem nachfolgenden Werdegang habe Glauner maßgeblich von dieser Zeit profitiert. Nach dem Antritt seiner Professur vor zwei Jahren hatte er sich deshalb das Ziel gesetzt, „eine Kooperation zwischen der Deggendorfer Hochschule und dem CERN aufzubauen“. Der KI-Wissenschaftler freue sich, dass diese Bemühungen nun durch eine erste Praktikantin Früchte trage. Auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber ist stolz: „Dass sich das CERN für unsere Studierenden interessiert, belegt eindrücklich die hohe Qualität eines Studiums an der THD.“ Man wolle zukünftig den Kontakt zum CERN auch durch Praktikanten aus den technischen Studienfächern verstetigen, berichtet der Physiker zu den weiteren Plänen der Hochschule.

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Neue Kontakte knüpfen und mehr Wissen auf dem Gebiet Künstliche Intelligenz sammeln – das bietet die erste internationale Summer School vom 26. Juli bis 3. August an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für das neuntägige Intensivprogramm können sich Doktoranden und Masterstudierende aller Hochschulen bewerben. Dazu ruft das International Office der THD jetzt auf.

Die Summer School "AI for Industry" beschäftigt sich mit der Frage, wie man Künstliche Intelligenz in industrielle Anwendungen bringen kann. Dazu werden die Teilnehmenden Vorträge hören, ihr Wissen in der Programmiersprache Python erweitern und an einem Hackathon teilnehmen – alles auf Englisch. Mehr Informationen und das ausführliche Programm hat die Hochschule auf ihrer Webseite hinterlegt: www.th-deg.de/ai-for-industry. Bewerbungen werden von 1. März bis 1. Mai 2022 angenommen. Bei Fragen ist das Team des International Office per E-Mail an summer-school@th-deg.de zu erreichen.

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Beteiligungsprozesse sind in der Stadtentwicklung ein wohlbekanntes Instrument, um Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des täglichen Lebensraumes teilhaben zu lassen. Auch in Schulen wird digitale Beteiligung in Zeiten von Corona ein immer größeres Thema. Dieses geht die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit dem Projekt „inSCHOOL – Digitale Beteiligungsprojekte mit PUBinPLAN in der Schule“ an.

Die digitale Plattform PUBinPLAN bietet Lösungen für Beteiligungsprozesse in Schulen und ermöglicht Schülerinnen und Schülern in einem digitalen Schonraum ganz nebenbei einen spielerischen Umgang mit neuen Kommunikationsmedien. Dazu fand kürzlich unter Leitung von Professor Dr. Roland Zink, Initiator der Plattform PUBinPLAN, und Christian Schläger, Leitung der Jugendförderung der Hans Lindner Stiftung, ein digitaler Workshop zur Nutzung von PUBinPLAN für Beteiligungsprozesse in Schulen statt. An dem Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Grundschulen über Mittelschulen bis Berufsschulen, wie auch des MINT-Teams der THD teil. In dem Workshop erklärte Prof. Dr. Roland Zink, wie PUPinPLAN funktioniert, stellte einige Projekte von Schulen vor und entwickelte mit den Teilnehmenden erste Projektideen für das kommende Schuljahr.

Gemeinsam mit der Hans Lindner Stiftung, die seit einiger Zeit eine Lehrerfortbildung zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung anbietet, dem Technologie Campus Freyung  (TCF)

und dem Nachhaltigkeitslabor der THD, verortet am European Campus Rottal-Inn, möchte Prof. Dr. Roland Zink das Thema digitale Beteiligung an Schulen weiter vorantreiben. Im Schuljahr 2022 sind daher an verschiedenen Schulen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer digitale Beteiligungsprojekte zu den Themen Demokratie und Werteerziehung, digitale Medienkompetenz und Bildung für Nachhaltige Entwicklung geplant. Diese Themen sind aktueller denn je und das Projekt spricht mit den Themen genau die didaktischen Zielsetzungen von Schulen an. Für März 2022 ist in Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung und dem Nachhaltigkeitslabor der THD eine Lehrerfortbildung für PUBinPLAN geplant, sodass im Sommerschuljahr die ersten Projektideen aus dem Workshop umgesetzt werden können. Als Pilotschulen für die Projekte im Frühjahr bzw. Sommer konnten schulartübergreifend Schulen gewonnen werden. Hierzu zählen die Don Bosco-Schule Passau (K-Schule), die Grundschule Moos, die Mittelschule Wallerfing, die Mittelschule St. Martin Deggendorf, die Realschule Plattling, das Gymnasium Eggenfelden, das Gymnasium Pfarrkirchen sowie das Staatliche Berufliche Schulzentrum Kelheim.

PUBinPLAN, ausgeschrieben Public in Spatial Planning supported by information and communication technology, ist eine digitale Beteiligungsplattform. Die Anwendung wurde in einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der THD gefördert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programmes FHprofUnt entwickelt. Seit 2017 steht PUBinPLAN auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seitdem findet PUBinPLAN großen Anklang und bedient mittlerweile weitere Felder, wie digitale Beteiligung in der Planung, in der Wissenschaft und Forschung, im Bauwesen, in der Geschichtsdokumentation und auch in der Schule. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft fördert aktuell die anwendungsorientierte Evaluierung.

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Die Leitung der Technischen Hochschule Deggendorf und die gesamte Hochschulfamilie ist entsetzt und fassungslos über das, was derzeit in der Ukraine passiert. Es herrscht Krieg in Europa. Wir sehen einen beispiellosen Bruch des Völkerrechts und teilen in dieser Hinsicht vollumfänglich die Perspektive und Einschätzung der Bundesregierung – und fast der ganzen Welt – zu diesem absolut inakzeptablen Akt der grundlosen Aggression.

30 Prozent unserer Studierenden kommen aus mehr als 100 Ländern der Erde. Wir pflegen Partnerschaften mit 200 Hochschulen und Universitäten, die ebenfalls über den gesamten Erdball verteilt sind. Unser Kultur- und Werteverständnis ist es, dass Frieden durch gemeinsames Lernen, gemeinsames Forschen und gemeinsames Leben entsteht und gesichert wird. Deshalb verurteilen wir Krieg und Gewalt als Lösung für Probleme aufs schärfste. Unsere volle Solidarität gehört den Menschen in der Ukraine und insbesondere unseren ukrainischen Studierenden, die in großer Sorge um ihr Land, ihre Freunde und natürlich ihre Angehörigen sind. Die Technische Hochschule steht mit all denen, die für Diplomatie, Dialog, Zusammenarbeit und Frieden eintreten und Konflikte ausschließlich auf diesem Wege lösen.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie unter:
https://www.stmi.bayern.de/mui/ukraine_hilfe/index.php

 


 

Die Hochschulfamilie der THD ist für Sie da:

Gemeinsam beten und hoffen wir auf Frieden!

 


 

Солідарність з Україною!
 
Дорогі українці! Сім’я університету DIT пропонує вам допомогу:
Наша колега Ольга Бойко-Барея надасть вам необхідну інформацію з питань навчання в ДІТ.
 
Ми спілкуємося українською, німецькою, англійською чи італійською: welcome@th-deg.de
 
Якщо ви є студентом українського закладу вищої освіти і зараз опинилися у фінансовій скруті, будь ласка, зверніться до Міжнародного офісу: international.office@th-deg.de
 
Додаткову корисну інформацію можна знайти тут
https://www.innenministerium.bayern.de/
https://www.uni-regensburg.de/bayhost/ukraine/koordinationsstelle-ukraine/index.html
 
Разом молимося і сподіваємося на мир!

 

English version

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Seit Oktober 2020 gibt es an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Studiengang Pflege. Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums haben die Absolventen den Titel Bachelor of Science und sind examinierte Pflegefachmänner und -frauen. Bislang konnten nur Abiturienten Pflege studieren. Dies ändert sich ab kommendem Wintersemester. Ab Oktober 2022 öffnet die THD die Türen für examinierte Pflegefachkräfte und ermöglicht einen einfachen Einstieg.

Studieren können - ohne Abitur - beruflich Qualifizierte mit drei Jahren Berufserfahrung. Mit Abitur ist für beruflich Qualifizierte das Studium auch ohne Berufserfahrung möglich. Anstatt in acht Semestern kann der Bachelor in sechs Semestern erreicht werden. Außerdem sind die Vorlesungen auf zwei Blocktage pro Woche gelegt, sodass neben dem Studium die Arbeit in der Pflege auch fortgeführt werden kann.

Für Interessierte bietet die THD virtuelle Info-Veranstaltungen via Zoom (Zugangslink unter www.th-deg.de/veranstaltungen) an. Die Termine finden jeden ersten Freitag im Monat, ab 14 Uhr statt. Fragen zum Studiengang können per E-Mail an pflege@th-deg.de gerichtet werden.

Des Weiteren veranstaltet der Fachbereich des Studiengangs Pflege ab März in regelmäßigen Abständen die Vortragsreihe „Pflegewissenschaft goes Praxis“. Durch die verschiedenen Themen im Bereich der Pflegeforschung führen Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Karsten Gensheimer. Die Veranstaltungen finden in hybrider Form via Zoom (Zugangslink und weitere Informationen unter www.th-deg.de/agw) oder vor Ort am Standort der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (Land-Au 27, 94469 Deggendorf) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen ist jeder, der interessiert ist. Den Auftakt macht Rester am 3. März ab 17 Uhr mit dem Thema Herz- und Kreislauf - Diagnostik & Therapie in der Pflege.

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Die Herausforderungen für die Bauwirtschaft sind groß. Neben Preisexplosionen und Materialknappheit, beschäftigt die Bauunternehmen insbesondere die Digitalisierung. Was ist nötig? Was ist sinnvoll? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) spricht am 11. März 2022 in einer Neuauflage des Deggendorfer Bau- und Umweltsymposiums genau diese Themen an.

Martin Stojan vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr geht zunächst den Fragen „Was sind die Schlüssel zum Projekterfolg beim öffentlichen Bauen?“ und „Wie kann hier die Kommunikation und Zusammenarbeit verbessert werden?“ nach. Diana Grenz von der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH zeigt am Modell des Tunnelbahnhofs für den Flughafen Stuttgart die Prozessentwicklung zur 3D-BIM- Modellprüfung für die Ausführungsplanung auf. Aus der Schweiz kommt Prof. Dr. Ena Lloret-Fritschi nach Deggendorf. Die Züricher Professorin entführt ins digitale Zeitalter am Bau und führt „Smart Dynamic Casting Systems“ vor.

Wie digital die Altlastensanierung bereits ist, beleuchtet Dr. Frank Tidden von der Firma BAUER Umwelt in seinem Vortrag. Der Jurist Dr. Joerg Bodden von den Kapellmann Rechtsanwälten stellt die Frage, wer eigentlich die Datenhoheit bei Projekten hat, bei denen Building Information Modeling (BIM) bereits zur Anwendung kommt. Eduard Komar von der DB Engineering & Consulting GmbH schließlich geht einen Schritt weiter und stellt teilautomatisierte BIM-Modelle bei Stationsprojekten der Deutschen Bahn vor, die bereits im 4-D-Modus laufen.

„Wir richten uns mit der Veranstaltung an alle, die beim Bauen dabei sind – Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen, Baumanager, Baujuristen, Sachverständige, Behörden und natürlich unsere eigenen Studierenden“, betonen die Professoren Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer und Prof. Dr. jur. Günther Schalk.

Anmeldungen sind unter folgendem Link ab sofort möglich: https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/266. Anmeldeschluss ist der 10. März 2022. Die Veranstaltung wird online stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Fragen ist das Dekanat der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unter dekanat-biw@th-deg.de oder unter 0991/3615-401 erreichbar.