Technische hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Aktuelles.

News und Aktuelle Nachrichten.

Pressefoto

Nur ein Drittel aller bayerischen Hochschulen haben feste Mitarbeiter, um ihre Alumni-Arbeit zu bestreiten. Während manche Hochschulen und Universitäten diese weiter zurückfahren, wird die Nachbetreuung ehemaliger Studentinnen und Studenten an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von der Hochschulleitung sehr unterstützt. Am Mittwoch, 1.12.2021, schaltete sich der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, für 30 Minuten dem virtuellen Regionalgruppentreffen Bayern des Dachverbands für Alumni-Arbeit alumni-clubs.net (acn) zu. Er nutzte die Gelegenheit, um mit den anwesenden Referentinnen den Stellenwert von Alumni-Arbeit zu diskutieren.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte im Rahmen des Online-Gesprächs: „Das Wissen und die Erfahrungen unserer ‚Ehemaligen‘ sind ein großer Schatz für die bayerischen Hochschulen, auf den wir stolz sind.“ Die Alumni-Arbeit mache diesen Schatz sichtbar und für die aktuellen Studentinnen und Studenten genauso wie für die Hochschulen praktisch nutzbar. Und auch die Absolventinnen und Absolventen selbst würden von der Vernetzung untereinander profitieren. Sibler weiter: „Im neuen Hochschulinnovationsgesetz werden wir die individuellen Spielräume der Hochschulen erweitern. Das wird auch der Alumni-Arbeit neue Chancen und Perspektiven eröffnen.“ Das neue Gesetz werde die Möglichkeiten der Hochschulen ausdehnen, mit externen Partnern und Netzwerken zu kooperieren. Außerdem biete es die Rahmenbedingung für Unternehmensgründungen und -beteiligungen. Zusätzlich werde es den Hochschulen ermöglicht, ihren Absolventinnen und Absolventen Infrastruktureinrichtungen wie Labore oder Geräte zu Gründungszwecken auch über das Studium hinaus noch für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. So werden neue Möglichkeiten der Vernetzung und Zusammenarbeit von Hochschulen und Alumni geschaffen.

Für Ulrike Sauckel, Alumni-Referentin der THD, sei die Wertschätzung von Seiten des Ministeriums ein wichtiger Schritt, um Alumni-Arbeit an allen Bayerischen Hochschulen zu etablieren. Sauckel ist auch Regionalgruppensprecherin Bayern des Dachverbands alumni-clubs.net. In Deggendorf funktioniere es sehr gut, dass fertig Studierte nach ihrem Abschluss mit der Hochschule in Kontakt bleiben. In Deggendorf wird seit 16 Jahren nachhaltige Alumni-Arbeit von der zentralen Einrichtung THD-Alumni betrieben, unterstützt vom Verein AlumniNet, der in seinem 20. Vereinsjahr über 1000 Mitglieder zählen darf. Der Hochschul-Verein bietet Bewerbungstrainings, Seminare für Führungskräfte oder Business-Trips an.

Link zum Imagefilm des Vereins: https://alumninet.th-deg.de/?page_id=4377&lang=de

Pressefoto

Das nächste »DigiCamp« der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beschäftigt sich am 16. Dezember von 16 bis 19 Uhr mit Praxisanwendungen der Wirtschaftspsychologie in Unternehmen sowie neuesten digitalen Entwicklungen im Personalabereich. Über ihre DigiCamps forciert die THD den Wissenstransfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltungen der Reihe finden derzeit nur virtuell statt.

Prof. Dr. Cordula Krinner von der School of Management der THD wird beim kommenden THD-DigiCamp darüber referieren, „wie die Wirtschaftspsychologie zur Gestaltung moderner Arbeitsumgebungen beitragen kann.“ Auf das kontrovers diskutierte Thema des Nudgings, also des Anstupsens, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken, wird Prof. Dr. Armin Eichinger von der gleichen Fakultät eingehen. Sein Thema: „Digital Nudging: Gestaltung von Einflussnahme online“. Was „Digital HR – heute und morgen“ für die Wirtschaft bedeutet, das erklärt der THD-Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Tobias Nickel, bevor abschließend Bernadette Busler vom Zentrum für Studium und Lehre Stellung bezieht, warum New Work unbedingt Future Skills braucht.

Zudem werden im Rahmen des DigiCamps der berufsbegleitende Masterstudiengang »Wirtschaftspsychologie, M.Sc.« des Zentrums für Akademische Weiterbildung und Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule aufgezeigt. Die Möglichkeit zum Austausch und zu Netzwerken ist wie immer im Anschluss an die Veranstaltung gegeben.

Das detaillierte Programm des DigiCamps ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt. 

Pressefoto

Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Digital Health am European Campus Rottal-Inn (ECRI), wurde als Hauptredner und Diskussionsteilnehmer zu zwei internationalen Kongressen eingeladen. Die Kongresse zum Thema Digital Health wurden von Brasiliens dynamischer Digital Health-Community organisiert. Er sprach sowohl auf dem Global Summit on Telemedicine and Digital Health als auch auf dem Brazilian Congress of Telemedicine and eHealth, die beide im November 2021 stattfanden.

Bei der ersten Veranstaltung handelte es sich um ein Webinar im Vorfeld des Treffens zum Thema "Digital Health Education", das Teil der Veranstaltungsreihe "Global Summit on Telemedicine and Digital Health" war. In seiner Keynote sprach Prof. Chaltikyan über die Geschichte und die Entwicklung von Telemedizin und Telehealth hin zu eHealth und Health IT und schließlich zu Digital Health (mit wichtigen Unterschieden zwischen den Konzepten und Definitionen). Er gab Einblicke in das sich verändernde Paradigma der Health IT- und Medizin-/Gesundheitsinformatik-Ausbildung, erörterte den neuartigen Ansatz zur Förderung interdisziplinärer Spezialisten, die in der Lage sind, die digitale Transformation des Gesundheitswesens voranzutreiben, und stellte die Erfahrungen mit dem Master of Digital Health am ECRI vor. Der Global Summit 2021, der vom 9. bis 12. November in São Paulo stattfand, zog zweitausend virtuelle Teilnehmer aus der ganzen Welt an und bot an vier Tagen insgesamt 100 Stunden Inhalt in 95 Sitzungen, die von 200 Rednern aus 24 Ländern präsentiert wurden.

Auf dem Brasilianischen Kongress für Telemedizin und eHealth wurde Prof. Chaltikyan zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Professional Education Transforming Telemedicine and Digital Health" eingeladen. An der Diskussion nahmen auch Prof. S. Yunkap Kwankam, der Exekutivdirektor der Internationalen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (ISfTeH), Herr Frank Lievens, der Exekutivsekretär der ISfTeH und Frau Dina Ziadlou, Vorsitzende der ISfTeH-Arbeitsgruppe zur digitalen Transformation, teil. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Jefferson Fernandes, Leiter des Bildungsprogramms und Vorstandsmitglied der ISfTeH. Die Podiumsteilnehmer präsentierten ihre Visionen und Meinungen über die Optimierung der Ausbildung im Bereich Digital Health auf internationaler und globaler Ebene und führten eine lebhafte Diskussion über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Bereitstellung von Fachkräften für die digitale Transformation.

Sowohl in der Keynote als auch in der Podiumsdiskussion wurde auch die laufende Arbeit am Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) vorgestellt und diskutiert, einer Initiative unter der Schirmherrschaft der ISfTeH, zu deren Gründungsmitgliedern der ECRI gehört.

Der ECRI der Technischen Hochschule Deggendorf ist seit 2018 akademisches institutionelles Mitglied des ISfTeH.

Pressefoto

In der Mikroelektronik weiß man: je kleiner, effizienter und mobiler Mikrochips sind, umso vielfältiger sind die Anwendungen. Professor Michael Sternad von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat eine Möglichkeit gefunden, Mikrochips mit einer integrierten Batterie zu produzieren. Die Minibatterie ist leistungsstark und einfachst herstellbar. Das ist in dieser Dimension weltweit noch niemandem gelungen. Der Vorteil: Mikrochips mit Batterie können autark und vielfältig eingesetzt werden. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit hat Michael Sternad jetzt veröffentlicht und möchte gerne mit Interessierten in Kontakt treten.

Als Ergebnis mehrjähriger Grundlagenforschung, die Michael Sternad an der TU Graz begonnen hat, zeigt er auf, wie monokristallines Silizium, das Material eines Mikrochips, als Batterie-Elektrode nutzbar gemacht werden kann. "Der Mikrochip beherbergt dann nicht nur die Elektronik, sondern ist gleichzeitig Teil einer Mini-Batterie", sagt Sternad. Das Silizium als Material des Mikrochips war dabei die Herausforderung. Beim Aufladen ändert es die Struktur. Es zerspringt in unzählige Teilchen. Sternad hat sich damit beschäftigt und einen Weg gefunden, das Silizium optimal für das Aufladen vorzubereiten. Die neuen Batterien können bei einem geringen Kapazitätsverlust von nur wenigen Prozent mehrere hundert Male aufgeladen werden. "Mit dieser hohen Zahl an Wiederaufladungen ist das weltweit noch nie gelungen", sagt Sternad. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Sie können extrem winzig, nämlich bis zu 0,1 mal 0,1 Millimeter, in beinahe beliebiger Gehäuseform und extrem billig, um ein bis zwei Cent pro Stück, hergestellt werden. Die Energiedichte ist aber ähnlich hoch wie bei den besten kommerziellen Lithium-Ionen-Batterien. Eine besonders hohe Nachfrage kommt aus der Flugzeugindustrie. Energieautarke Sensoren sparen in Flugzeugen ganz einfach Gewicht, weil die Verkabelung wegfällt. Es gibt aber noch viele weitere Anwendungsbeispiele, wie die Überwachung von Blutkonserven, fieberdetektierende Pflaster oder im Automobilbereich. Über die Forschungsarbeit von Michael Sternad können Interessierte im renommierten Journal „Advanced Material Technologies“ nachlesen. Er steht aber auch persönlich für Fragen zur Verfügung: michael.sternad@th-deg.de.

Link zur Veröffentlichung: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/admt.202100405

Pressefoto

Der Landkreis Rottal-Inn hat sich zusammen mit Projektpartnern in dem Projekt „med4PAN“ der Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis Rottal-Inn verschrieben. Die Gesamtleitung des Projektes übernimmt der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für diese Idee überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und dem Projektteam um Projektleiter Prof. Dr. Thomas Spittler am 18. November einen Förderbescheid in Höhe von 3,64 Millionen Euro.

In seiner Rede zur Übergabe des Förderbescheids hob Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer das Projekt als ein Leuchtturmprojekt hervor, welches auch auf viele andere Landkreise anwendbar ist und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig verbessern wird. Der Minister betonte darüber hinaus, dass er das Projekt weiterhin persönlich begleiten möchte. Für MdB Max Straubinger, der bei der Übergabe als Abgeordneter des Landkreises anwesend war, handelt es sich bei „med4PAN“ ebenfalls um ein Leuchtturmprojekt. Er betonte die Bedeutung für den ländlichen Raum und wie durch das Projekt das Leben von Bürgerinnen und Bürgern mit Falle eines Notfalls oder einer Behandlung im Krankenhaus im Landkreis Rottal-Inn verbessert werden wird.

In Rottal-Inn, dem streusiedlungsreichsten Landkreis Deutschlands, sind im Notfall die Wege zwischen den Krankenhäusern überdurchschnittlich weit und für den Patienten zählt jede Minute. Um dieser Problematik künftig entgegenwirken zu können, untersucht das Projekt „med4PAN“ in vier konkreten Anwendungsfällen die Nutzung modernster Technologien in der medizinischen Versorgung.

Das Projekt setzt bereits bevor die Patienten überhaupt in der Klinik ankommen, an. Durch die Verknüpfung von Rettungsdienst und Rottal-Inn Kliniken soll die Versorgung von Patienten, die sich in einer Notfallsituation im Rettungswagen befinden, verbessert werden. Dazu werden Live-Videos des Patienten, die mit einer 360° Kamera im Rettungswagen erfasst werden, in die Notaufnahme übermittelt und die Ärzte können sich bereits vor Eintreffen des Rettungswagen ein Bild der Lage machen. Darüber hinaus soll mit dem Projekt die Kommunikation von Telekonsilien verbessert werden, die es Fachärzten aus unterschiedlichen Standorten der Rottal-Inn Kliniken erlauben, sich virtuell auszutauschen und so zur telemedizinischen Entscheidungshilfe beizutragen. Dadurch werden Zeit, Kosten, Belastung und Stress für alle Beteiligten reduziert und die Patientenversorgung verbessert. Im Rahmen des Projektes soll die Lokalisierung von Gegenständen und Personen in Kliniken erleichtert werden. Für medizinisches Personal würde das zu einer großen Erleichterung führen, da das benötigte Gerät geortet, sofort gefunden und dem Patienten so schneller geholfen werden kann. 

Neben den konkreten Fällen im Rettungswagen und der Klinik wird das Projekt auch einen sogenannten Innovationshub am ECRI aufbauen. Im Rahmen dessen werden die auf modernster Technologie basierenden Anwendungen wissenschafftlich erarbeitet, getestet, evaluiert und für weitere Anwendungsfälle skaliert. Dazu zählt beispielsweise die Lieferung eines Defibrillators mittels Drohne oder die Übermittlung von Bildern eines hochaufgelösten histopathologischen Schnittes in Echtzeit an den Spezialisten.

Das Projekt „med4PAN“ wird von Prof. Dr. Thomas Spittler geleitet und von Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.), als Koordinatorin des Projektes an der THD unterstützt. Als Projektpartner sind neben dem Landkreis Rottal-Inn, die Rottal-Inn Kliniken, das Bayerische Rote Kreuz, das Frauenhofer Institut und die Firmen medDV und becon GmbH beteiligt.

Pressefoto

Am 12. November traf sich das Pflegenetzwerk Ostbayern, um die kritische Lage des Studiengangs Pflege zu diskutieren. Die bundesweit, aber auch in Ostbayern, sehr niedrigen Studierendenzahlen machen den Verantwortlichen große Sorgen. Und nicht nur an den Hochschulen, sondern auch bei den Gesundheitsorganisationen, die inzwischen verzweifelt um Pflegenachwuchs werben.

Die Anzahl der Studentinnen und Studenten im grundständigen Pflege-Studium ist sehr gering. Auch in Deggendorf. „Im gesamtem Bundesgebiet gibt es nur 350 Studierende“, berichtet Prof. Dr. Christian Rester von der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). An der THD seien aktuell lediglich gut sechs Prozent der verfügbaren Studienplätze für die Pflege belegt. Dass die Quote so niedrig sei, dafür gebe es mehrere Faktoren. „Definitiv“, so Rester, „ist die fehlende Vergütung ein mehr als gewichtiger Grund.“ Pflege-Studierende würden insgesamt 2.300 Praxisstunden absolvieren. Auch seien ihre Semesterferien durch die praktische Arbeit in Altersheimen, Krankenhäusern oder Reha-Kliniken verkürzt. Zeit für Nebenjobs bleibe da kaum. Aber „selbst, wenn eine Vergütung käme, ist das kein Garant für mehr Studienanfängerinnen und -anfänger. Studierende haben Frust, weil zusätzlich keine klaren Berufsperspektiven vorhanden sind“, meinte Rester im Netzwerktreffen. Noch immer sei weitestgehend unklar, wie, wo und als was Absolventen des Studiums in Zukunft arbeiten können. Ob sich das Studium wirklich auszahlt und im Endeffekt danach eine bessere Vergütung kommt - die Mitglieder des Netzwerkes hoffen es. Dabei wünschen sie sich vor allem mehr Unterstützung der Politik. Rester: „Wir brauchen einen Booster. Und zwar schnell.“
Auch ein neuer Studiengang wurde im Netzwerk besprochen. Ein Bachelor Pflege (weiterqualifizierend) ist derzeit in Planung und soll voraussichtlich im kommenden Wintersemester 2022/23 starten. Ziel ist unter anderem die Akademisierung von bereits examinierten Pflegefachfrauen und -männern. Wer da mitmachen möchte, benötigt entweder eine Hochschulzugangsberechtigung plus Ausbildung in der Pflege (alle Fachrichtungen) oder aber eine Pflege-Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung. Damit spricht dieses Studium alle Interessenten an, die als bereits examinierte Pflegende beispielsweise im Altenheim, beim ambulanten Pflegedienst oder in der Kinderkrankenpflege ihre Ausbildung absolviert haben. Mehr Informationen zu diesem Studiengang gibt es bei virtuellen Info-Veranstaltungen am 3. Dezember, 14. Januar und 4. Februar um jeweils 14:00 Uhr. Den Zugangslink und weitere Informationen gibt es unter www.th-deg.de/agw.

About:

Das Pflegenetzwerk Ostbayern wurde 2015 gegründet und tagt in regelmäßigen Abständen. Beiratsvorsitzender des ist Prof. Dr. Christian Rester, der zudem auch Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD und Studiengangsleiter des Pflege-Studiums ist. Zum Pflegenetzwerk gehören zahlreiche Einrichtungen sowie das Pflege-Team der THD.

Pressefoto

Große Ehre für Deggendorfer Filmemacher: Ihr Kurzfilm „Flucht“ wurde Anfang November auf dem deutschlandweit renommierten Biberacher Filmfestival präsentiert. Das Projekt ist eine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

„Flucht“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Jakob, der immer wieder vor seinen streitenden Eltern in den Wald flieht. Als er dort eines Tages in Lebensgefahr gerät, muss er eine schwierige Entscheidung treffen. Der zwölfminütige Film ist die Abschlussarbeit der Deggendorfer Medientechnik-Studierenden Kim Hong (Drehbuch und Regie), Moritz Grötsch (Bildgestaltung), Lea Blöchinger (Produktion, Aufnahmeleitung), Julian Hofbauer (Ton und Musik) sowie Nikkash Sutharsan (Schnitt). Betreut wurde das Filmprojekt von Prof. Jens Schanze. Er lobt die Nachwuchstalente: „Dank ihres überdurchschnittlichen Engagements ist es den Studierenden gelungen, den Film mit zwei Kinderdarstellern unter Pandemiebedingungen zu produzieren und fertigzustellen.“ Für die visuelle Umsetzung des anspruchsvollen Dramas kamen spezielle Kameraobjektive zum Einsatz, die eine besondere Kinoästhetik erzeugen. Die Einladung nach Biberach ist für das Deggendorfer Filmteam höchste Anerkennung. Die Festspiele gelten als „Familientreffen deutscher Filmemacher“. Namhafte Regisseure wie Caroline Link, Volker Schlöndorff oder Fatih Akin wurden dort in der Vergangenheit mit Preisen für ihre Werke ausgezeichnet, ebenso wie Oliver Haffner, Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Medienproduktion der THD. Der Deggendorfer Beitrag war auf dem renommierten Festival der einzige Kurzfilm, der nicht an einer Filmhochschule produziert wurde.

Pressefoto

„Ab in die Tonne – und dann?“ Was passiert eigentlich mit unserem Müll? Dieser Frage geht die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Sie findet am Freitag, 26. November von 17 bis 18 Uhr online via Zoom statt.

Plastik in der Umwelt und in den Meeren – Müll ist eines der großen globalen Probleme. Dabei gibt es Lösungen. Miriam Augustin vom Zweckverband Abfallwirtschaft (ZAW) Donau-Wald kommt für dieses Thema zur Kindedruni der THD. Sie erklärt, was mit unserem Abfall passiert und warum es so wichtig ist, richtig zu trennen. Aber was kommt in welche Tonne? Welche Abfälle können überhaupt wiederverwertet werden und was wird aus ihnen hergestellt? Ein Quiz wird zeigen, wer schon ein echter Recycling-Profi ist. Trotzdem gilt: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Abfallvermeidung ist das Gebot der Stunde. Dafür gibt Miriam Augustin ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern wichtige Tipps mit auf den Weg – passend zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die gleichzeitig stattfindet. Zum Schluss dürfen die Kinder Fragen an die Expertin stellen.

Die Kinderuni wird vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist auf der Homepage unter th-deg.de/kinderuni möglich.

Pressefoto

Bis 2022 sollen in Deutschland die wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen online verfügbar sein. Hierfür wurde 2013 das E-Government-Gesetz und 2017 das Onlinezugangsgesetz (OZG) verabschiedet. Behörden, Verwaltungen und weitere öffentliche Institutionen, die hier noch Rückenwind brauchen, können sich am 23. November an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informieren. In einer virtuellen Veranstaltung sprechen Experten des Masterstudiengangs „Public Management“ sowie Partnerunternehmen der Hochschule über die Möglichkeiten der Digitalisierung in der (öffentlichen) Verwaltung.

Im DigiCamp informieren mehrere Experten. Ronald Kaiser berichtet über die Digitalisierungskultur in Behörden und öffentlichen Institutionen, Prof. Dr. Helena Liebelt und Martin Oberberger sprechen über die Bedrohungslage durch Cyberangriffe. In praktischen Beispielen erzählen Maximilian Gell und Andreas Englmeier von ihren Projekterfahrungen, wie man die Digitalisierung angehen kann und welche Tools sich bewährt haben. Interessierte, die eine Weiterbildung anstreben, erhalten außerdem Informationen zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Management“. Wer nach Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule sucht, kann beim DigiCamp ebenfalls anknüpfen. Das detaillierte Programm zur Veranstaltung ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Das DigiCamp findet von 16 bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten zum virtuellen Raum werden nach Anmeldung verschickt. 

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich erfolgreich um die Teilnahme an der „Initiative Nationale Bildungsplattformen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. In der Hochschullandschaft existieren eine Vielzahl an Hochschulinformationssystemen zur Speicherung und Verarbeitung von Leistungen und Lehrinhalten. Diese sind aber sehr unterschiedlich aufgebaut und zusätzlich werden im Moment Dokumente in aufwendigen Verwaltungsprozessen in Papierform versandt und genehmigt. Hier will die THD Abhilfe schaffen. Es soll eine deutschlandweit nutzbare Plattform entstehen, die Bildungsleistungen digital speichert und anerkennt. Im Oktober ist die erste Konzeptphase für die Entwicklung eines Prototyps angelaufen.

Wenn ein Studierender einen Studiengang wechselt oder nach seinem Bachelorstudium einen Master anstrebt, sind seine bisher erbrachten Leistungen wichtig für die Anerkennung bzw. die Zulassung zum Studium. Das händische Verwalten der Dokumente ist aber sehr aufwendig und kostet Zeit. Die Idee des THD-Projekts ist es, digitale und fälschungssichere Alternativen für diesen Prozess zu schaffen, die idealerweise deutschlandweit eingesetzt werden. Damit soll mehr Transparenz und Durchlässigkeit im Bildungssystem entstehen. „Wenn das klappt, wird die Navigation durch den digitalen Ankennungs-Dschungel erheblich vereinfacht“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Dorner. Er gehört als Leiter mit seinem Institut für Angewandte Informatik zum Projekt-Team, genauso wie das IT-Zentrum mit der Leiterin Prof. Helena Liebelt und dem operativen Leiter Andreas Englmeier sowie die Abteilung Kommunikation & Marketing unter Leitung von Martina Heim. In der ersten Phase wird das IT-Zentrum der Hochschule mit Hilfe von Blockchain-Technologien eine digitale Brieftasche, ein sogenanntes Wallet, entwickeln. Darin sind die Bildungsdaten des Users abgelegt. Das Webseite-Team der THD stellt eine benutzerfreundliche Oberfläche für die geplante Plattform. „Stellen Sie sich vor, Sie haben all Ihre Abschlüsse, Prüfungen, Noten, die Sie in Ihrem Leben erreicht haben, an einem zentralen sicheren Ort gespeichert. Egal wo Sie sich deutschlandweit bewerben, Ihre digitale Börse wird überprüft, z. B. von einer anderen Hochschule, und die passenden Module einfach anerkannt“, erklärt Dorner. Als regionales Beispiel nennt er die EDV-Fachschule in Plattling: „Schon jetzt erkennen wir Leistungen der EDV-Fachschule Plattling für ein Informatik-Studium an, das sollte einfach, automatisiert ablaufen und nicht mit viel Papier- und Verwaltungsaufwand.“

Nach der ersten Projekt-Phase von insgesamt fünf Monaten prüfen Fachgutachter die deutschlandweiten Ideen und geben die förderwürdig eingestuften Konzepte und Strategien für eine zweijährige Umsetzungsphase frei.

Pressefoto

Sinah Harm hat für ihre Masterarbeit einen Werbefilm für das Münchner Start-up democy produziert. Das Start-up bietet eine App für Bürgerbeteiligung an. Als Teil der Werbekampagne „Was bewegt dich?“ feierte der Film diese Woche Premiere.

Die Masterarbeit hat Sinah in vielen Bereichen weitergebracht. Bis auf Kamera und Set-Ton hat sie alle Aufgabenbereiche selbst übernommen, sogar das Catering und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Zum ersten Mal hat sie auch mit Kindern und Laien gearbeitet. „Die Produktion hat all meine Stärken, aber auch Schwächen zum Vorschein gebracht und war deswegen sehr lehrreich“, sagt sie selbst, „man entwickelt sich immer weiter, lernt nie aus und deshalb wird mein Augenmerk immer darauf liegen mit jedem Projekt besser zu werden.“

Der Kontakt zu democy kam über Bekannte zustande. Die Idee des Start-ups gefiel Sinah und persönlich mag sie Werbefilme mit emotionalen Stories, weshalb sie sich für die Zusammenarbeit mit democy als Thema ihrer Masterarbeit entschied. Unter Leitung von Prof. Schanze und in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Thomas Weishäupl setzte sie das Projekt um. Sinahs Film gibt es jetzt auch auf Youtube zu sehen.

Pressefoto

Viele große Konzerne und Unternehmen vertrauen auf den TOEIC® (Test of English for International Communication), um die berufsbezogenen Englischkenntnisse ihrer Mitarbeiter fair und valide zu bewerten. Denn unter „gutem“ Englisch verstehen Bewerber und Personalchefs oft zweierlei. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet im Dezember den nächsten Prüfungstermin des TOEIC Listening & Reading Online Tests an. Auch Externe können daran teilnehmen.

Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Bereiche Hörverstehen und Leseverstehen ab. Absolviert wird der zweistündige reine Multiple Choice Test am Computer. Alle, die mitmachen, werden anhand des erreichten Punktestandes exakt in ihr persönliches Sprachniveau eingeordnet und erhalten stets ein Ergebnis – ein Nichtbestehen gibt es nicht. Der nächste TOEIC Listening & Reading Test Online an der THD findet am Freitag, 10. Dezember um 16 Uhr statt. Verpflichtend ist vorab der Probetermin am Freitag, 3. Dezember, ebenfalls um 16 Uhr. Eine Anmeldung ist bis 22. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro (bzw. 150 Euro bei Zertifikatswunsch). Die Zahl der Teilnehmenden für die Prüfung ist begrenzt.

Nähere Informationen zum TOEIC-Test gibt es online unter: https://th-deg.de/de/studierende/sprachkurse-awp-faecher#accordion-toeic

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat zum siebten Mal das „Römer-Stipendium“ vergeben. Pro Stipendiat oder Stipendiatin ist es mit 4.800 Euro dotiert und richtet sich an Studierende, die sich durch ihre berufliche Erfahrung oder Meisterprüfung für ein ingenieurwissenschaftliches Studium qualifiziert haben. Für sie ist die Veränderung aus dem Beruf zu einem Vollzeitstudium finanziell ein großer Schritt. Die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau möchte hier unterstützen. Drei Studierende haben die Jury heuer überzeugt.

Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Wie Katrin Knysov, Thomas Attenbrunnger und Michael Schwarzbauer, die im Oktober ihr Studium begonnen haben und jetzt Stipendiaten der J.C. Römer-Stiftung sind. Mit ihrem Profil überzeugten sie die Stiftungskommission im Sinne von Joachim Christian Römer. Ein monatlicher Zuschuss über 200 Euro für die ersten vier Semester ist ihnen nun sicher und sie können ihrem Studienalltag noch intensiver nachgehen.

Seit 2015 profitierten insgesamt 16 Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

Pressefoto

Um Jugendliche – im positiven Sinne – an das Thema Hacking heranzuführen, wurden am 27. Oktober vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) insgesamt sechs Lehrkräfte aus vier Schulen auf die sogenannten Hackdays vorbereitet. Hintergrund: Die THD ist seit diesem Schuljahr Teil des deutschlandweiten Make-Your-School-Programms und als Netzwerkhub die regionale Koordinationsstelle der Hackdays. In den kommenden drei Jahren wird das MINT-Team der THD jede teilnehmende Schule drei mal pro Jahr besuchen.

„An drei Tagen“, so THD-Mitarbeiterin Anna Kaiser, „werden im Februar, April, Juni und Juli an ausgewählten Schulen HackDays organisiert, bei denen Schülerinnen und Schüler kreative Projekte hacken und maken“. Mit dabei sind das Comenius Gymnasium Deggendorf, das Gymnasium Metten, die Maria Ward Realschule Deggendorf sowie das Anton-Bruckner-Gymnasium aus Straubing. Zum Auftakt ging es am 27. Oktober um die Mobilisierung der Lehrkräfte, die sich an ihren Schulen speziell für Informatik und Digitalisierung einsetzen. Fazit der Regionalkoordinatorin Kaiser: „Hacken macht Spaß – und zwar nicht nur den Kindern“. 
In einem ersten theoretischen Teil lernten die Teilnehmenden zunächst das Make-Your-School-Netzwerk kennen. Außerdem wurden die einzelnen Schritte zur organisatorischen Umsetzung der Hackdays detailliert durchgesprochen. „Wichtig ist aber auch, dass die Lehrkräfte einen Überblick über Wege der Öffentlichkeitsarbeit sowie einen Ausblick auf die Verankerung von Making und Hacking an der Schule erhalten“, erklärt Kaiser. Schließlich wolle man eine Zusammenarbeit im Netzwerk über die Hackdays hinaus erreichen.
Später durften die Lehrkräfte selbst in die Rolle der Schülerinnen und Schüler schlüpfen. Sie stellten mit Unterstützung einer technischen Trainerin die Ideenfindungsphase nach und tüftelten an Workstations an kleinen Hacks. Anna Kaiser ist überzeugt, dass „diese Selbsterfahrung für die Wirkung des Trainings sehr wichtig ist. Letzte Zweifler können sich von dem Konzept überzeugen und sehen, dass mithilfe der Make-Your-School-Materialien schnelle und gute Erfolgserlebnisse möglich sind“.

Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer. Die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg.

Pressefoto

Beim Wirtschaftsinformatik-Symposium des Kompetenzzentrums für Software Engineering (CC-SE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 27. Oktober 2021 drehte sich alles um die umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion. Die Veranstaltung „Internet of Things und Industrie 4.0“ wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge: Zu „Digitalisierung der Produktion“ sprach Werner Merkl von it-motive BCS GmbH, zum Thema „MES als Plattform für datengetriebene Ansätze im Shopfloor“ war Stylianos Chiotellis von T.CON GmbH & Co. KG zu Gast. Das Thema „Vom Sensor zum Geschäftsmodell - Digitalisierungsinitiativen im Sondermaschinenbau“ stellte Patrick Franke von NXTGN Solutions GmbH zusammen mit Florian Weihard von ruhlamat GmbH vor und über das Thema „IoT Meets Blockchain“ referierte Patrick Tkalcic, IAMDS GmbH. Die praxisnahen Erfahrungsberichte und die anschließenden Diskussionsrunden lieferten interessante Einblicke in die Nutzung von „Internet of Things und Industrie 4.0“ in Unternehmen. Die Prognose von vor einigen Jahren, nach der jedes Maschinenbau-Unternehmen ein Software-Unternehmen wird, wurde durch die Veranstaltung eindrucksvoll bestätigt.

Pressefoto

Mehr Abwechslung im Job ist im Co-Working-Space inklusive: Mal an einem anderen Schreibtisch sitzen und mit der Biologin, dem IT-Spezialisten oder der Grafikerin, die auch im Co-Working Space arbeiten, eine Kaffeepause machen. Im ITC1 bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mietfrei fünf Büroplätze an. Interessierte können ihrem Job vor Ort nachgehen und Co-Working erleben. Geeignet ist dieses für alle Berufstätigen, zum Beispiel Start-Ups oder Traditionsbetriebe. Am Mittwoch, 10. November um 16 Uhr informiert die THD mit einer virtuellen Informationsveranstaltung zu dem Thema. Die Anmeldung zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Thema gibt es unter coworking@th-deg.de und unter www.th-deg.de/coworking.

Der Co-Working Space ist Teil des Projekts „Digitalisierung im Dialog“. Damit fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am Donnerstag, 11. November eine virtuelle Informationsveranstaltung zu ihren Masterstudiengängen, die in Vollzeit unterrichtet werden. Aktuell können Studieninteressierte aus 21 Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Informatik wählen. Von 16 bis 19 Uhr stellt die Hochschule die konkreten Studieninhalte vor, wie man sich richtig bewirbt und welche Zulassungsvoraussetzungen gelten. Interessierte schalten sich per Link zur Online-Veranstaltung zu. Es wird jeweils einen virtuellen Raum für Masterstudiengänge in „Technik“, „Informatik“ und „Wirtschaft, Gesundheit und Sport“ geben. Die genaue Agenda der Informationsveranstaltung und die notwendigen Links sind auf www.th-deg.de im Veranstaltungskalender hinterlegt.

Pressefoto

Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-738 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

Pressefoto

Was bedeutet eigentlich das Wort „Wahrheit“ in einer Zeit, in der immer mehr Daten und immer mehr Kommunikationskanäle immer mehr Möglichkeiten bieten, praktisch jede Meinung irgendwie als Wahrheit zu vermitteln? Diese Frage hat sich das schon traditionelle „Deggendorfer Forum für digitale Datenanalyse“ (DFDDA) unter Leitung von Prof. Dr. Georg Herde (TH Deggendorf) gestellt. Auf der 16. Forumsveranstaltung am Mittwoch und Donnerstag diskutierten Experten aus Betriebsprüfung, Steuerberatung und Finanzwesen mit Schwerpunkt auf den Möglichkeiten und Grenzen der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI). Das Motto der wegen der Corona-Pandemie zum dritten Mal virtuellen Veranstaltung lautete: „No signal – verschwindet die Wahrheit in der Flut der Daten?“

Erst kürzlich habe die Hochschule Deggendorf ihre ersten Absolventen mit Spezialisierung auf Künstlicher Intelligenz entlassen, erzählte der Vizepräsident der TH, Prof. Dr. Horst Kunhardt, in einem Grußwort. Und er sprach eine Mahnung aus, der sich alle Redner der Tagung auf die eine oder andere Art anschlossen: „Wir dürfen nie den Menschen außer Acht lassen.“ Am Ende aller KI-Analysen werde weiterhin der kritische Verstand des Menschen gebraucht.

Von „Verantwortungsvoller Künstlicher Intelligenz“ sprach denn auch der Gastredner der Veranstaltung, Prof. Dr. Klaus Mainzer, emeritierter Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TU München. Mainzer hat auf internationaler Ebene die Entwicklung der KI und der Erwartungen in die KI verfolgt und schilderte in seinem Vortrag den Weg über die Entwicklung von Expertensystemen, die durch rein logisches Schließen aus medizinischen Daten den Arzt bei der Diagnose unterstützen sollten, über die Nachahmung menschlicher Gehirnfunktionen und dem Suchen und Aufspüren von Mustern in großen Datenmengen bis heute unter anderem zu selbstlernenden Automaten in der Automobiltechnik und dem Entschlüsseln von Proteinstrukturen und damit dem Identifizieren von Viren.

Mainzer griff die Kritik daran auf, solche Systeme seien „black boxes“, man sehe, was sie herausfinden, nicht aber, auf welchem Wege sie es herausfinden. Die Systeme würden „wie ein Hund trainiert. Aber am Ende kann man doch gebissen werden.“ Mainzer: „Man braucht Sichtbarkeit, Erklärbarkeit.“ Das bedeute: Ein Experte – ein Arzt, ein Fachingenieur – müsse mit seinem „Domänenwissen“ entscheiden, ob zum Beispiel eine automatisch gefundene medizinische Diagnose plausibel ist oder nicht. Je mehr Einfluss die Technik auf den Menschen und seinen Alltag nehme, desto höher werde daher die Herausforderung an die Ausbildung der Menschen, die mit dieser Technik arbeiteten. Technikgestaltung sei gefordert; in diese Gestaltung müssten rechtliche, soziale, ökologische und ökonomische Kriterien von vorneherein einbezogen werden. Das machine learning (maschinelle Lernen) sei „heute ein gewaltiger Erfolg“, sagte Mainzer in der anschließenden Diskussion. „Doch am Ende ist es Statistik“ – mit den damit verbundenen Ungewissheiten.

Erfolge und Problematiken der Argumentation mit Statistik schilderte am Beispiel der Justiz Dr. Tanja Ihden, FH Krems, die ihre Doktorarbeit in Bremen über „die Relevanz statistischer Methoden in der Rechtsprechung“ geschrieben hat. Sie ist Mitglied der 2014/15 gegründeten Forschungsstelle „Statistik vor Gericht“. Die Zahl der Gerichtsurteile, in denen sich Begriffe der Statistik finden, ist laut Ihden in den vergangenen Jahrzehnten um ein Vielfaches gestiegen. Der Antrieb dazu komme aus der Justiz selbst, und zwar auf nahezu allen Gebieten, ob es um die Zuordnung einer DNA-Probe zu einem Verdächtigen sei, oder Rekonstruktionen eines Unfalls durch Szenarien, oder die Frage, ob ein Mann, auf dessen Computer Fotos aus dem noch nicht strafbedrohten Grenzbereich der Kinderpornografie gefunden werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verbotene Fotos besitzt. Richter seien immer häufiger mit Begriffen wie Varianz oder Konfidenzintervall konfrontiert, die sie in ihren Urteilen richtig einordnen können müsste, so Ihden. Statistiken lesen und statistische Argumentationen bewerten zu können, sei zu einer Schlüsselqualifikation für Richter geworden.

Wie riskant die Nutzung von sozialen Medien durch Mitarbeiter für ein Unternehmen sein kann, hat Tawei (David) Wang, PhD, Associate Professor and Driehaus Fellow, Driehaus College of Business
DePaul University, Chicago, USA, praktisch vorgeführt. Seine Studie zeigt, wie sich anhand von Daten aus den sozialen Medien Sicherheitsschwächen in Computersystem von Firmen auffinden lassen. Wang und Kollegen nutzten für ihre Untersuchungen das Netzwerk LinkedIn, halten das Ergebnis aber für auf andere Netzwerke übertragbar. Sie extrahierten Tausende von Personendaten mit Angaben über gegenwärtige und frühere berufliche Tätigkeiten, Verantwortungsbereiche und Standorte und bildeten aus den Ergebnissen einen Risiko-Index (exposure index) für das Unternehmen. Herausgekommen sei eine positive Relation zwischen diesem Index und der Zahl der Datenpannen im Computernetz des Unternehmens.

Die Herausforderungen durch wachsende Rechenkapazitäten, neue Prozesse und neue Verfahren, etwa der KI, in den Unternehmen stellen auch neue und erweiterte Anforderungen an die Betriebsprüfung. Karsten Thomas, Partner IT-Assurance bei der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, schilderte beispielhaft, wo neue, ständig weiterentwickelte Werkzeuge auch dem Prüfer helfen können, Effizienz und Qualität der Prüfung zu verbessern. Dabei sieht er keine grundsätzliche Konkurrenz zwischen den Zielen Qualität und Effizienz. Eine hohe Automatisierung verringere auch die Fehleranfälligkeit und könne den Prüfer entlasten. Auch könne das Erkennen von Auffälligkeiten erleichtert werden. Thomas stellte konkrete Werkzeuge aus der Prüferpraxis vor. Eine besondere Herausforderung seien Auffälligkeiten (Outlier) in analysierten Daten. Der Aufwand, sie zu klären und zu beurteilen, sei hoch. Die Hoffnung auf KI-Verfahren sei groß, doch sieht Thomas deren Einsatz an dieser Stelle noch nicht. Als einen Grund dafür nannte er, dass, je nach Unternehmen, nicht jede Auffälligkeit ein Fehler sein muss, und dass es in den Unternehmen mit ihrer jeweils individuellen Gestaltung von Datensystemen und Prozessen schwer sei, Trainingsdaten für maschinelles Lernen zu bekommen.

Eine spezielle Form von Massendatenanalyse für steuerliche Zwecke stellte Markus Ettinger vor, Diplom-Finanzwirt (FH) in der Groß- und Konzernbetriebsprüfung Schleswig-Holstein. Im Außensteuergesetz ist festgelegt, wie Verrechnungspreise zwischen einander nahestehenden Personen oder Unternehmen und ihren Subunternehmen für die Besteuerung daraufhin geprüft werden, ob sie den Marktrealitäten entsprechen. Es werden dazu die Verrechnungspreise zwischen vergleichbaren, voneinander unabhängigen Dritten hinzugezogen. Ettinger beschrieb, so der Titel seines Vortrags, „Visualisierung und Benchmarkstudien bei Verrechnungspreisen“. Dazu müssen zunächst vergleichbare Unternehmen und Kriterien für die Vergleichbarkeit gefunden werden. Ettinger beschrieb an Beispieldaten, wie sich mit der Kombination aus maschinellem Screening, idealerweise interaktiven Methoden der Visualisierung und kritischem Hinterfragen jedes Einzelschritts ein Vergleichsset zusammenstellen lässt, auf das sich die steuerliche Einstufung stützen kann, solange die Randbedingungen unverändert bleiben.

Zum Abschluss der Tagung stellte der DFDDA-Vorsitzende Prof. Dr. Georg Herde in einem eigenen Beitrag die Frage, die die verschiedenen Themen der Tagung überbrückte: „Künstliche Intelligenz – Eine Lösung für die Wirtschaftsprüfung?“ Er ging aus von der Feststellung: „Neue Techniken verleihen der KI starke Impulse.“ Doch was „versteht“ die KI, an Unternehmensdaten, wie sie dem Prüfer vorliegen? Welche Zusammenhänge erkennt sie von sich aus? Aus strukturierten Unternehmensdaten extrahiert der Prüfer eine Vielzahl von Tabellen – die allerdings auf definierte Weise zusammenwirken, was in den Tabellen automatisch nicht erkennbar ist. Und selbst in einer flachen Tabelle kann die Bedeutung der Einträge nur ein Mensch erkennen: Welcher Kontenrahmen wurde verwendet? Welche Art von Datum steht in dem Datumsfeld? Je nachdem, wo ein Buchungssatz steht, kann er falsch oder richtig oder gar sinnlos sein. Aus diesen und weiteren Überlegungen leitete er eine Perspektive für Entwickler ab: Die Eingabefelder müssen stark standardisiert sein, aber schon eine Zuordnung der Attribute zu den Datenfeldern kann keine KI leisten, sondern muss bei jedem Mandanten neu abgefragt und von Hand ausgeführt werden. „Es gibt keine automatische Prüfung einer Programmlogik“, sagte Herde mit – sinngemäßem – Bezug auf eine Erkenntnis des britischen Informatikers Alan Turing aus dem Jahr 1937. Zudem ändern sich Rahmenbedingungen wie Unternehmensstrukturen, Preise oder Gesetze ständig, so dass ein KI-System ständig neu trainiert werden müsste. „Diese und andere Probleme der KI-Systeme sind derzeit nicht lösbar“, stellte Herde fest. Forschung auf diesem Gebiet sei deshalb wichtig und sinnvoll.

Sein Schlusswort: „Wenn ein KI-System nicht sagt, wie es zu einem Ergebnis kommt, dann kann der Prüfer das Ergebnisse nur glauben. Dann prüft er nicht.“

Pressefoto

Und das DEGGs? Das wird mehr und mehr Teil der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Bereits im Frühjahr war das KI-Zentrum der Fakultät für Angewandte Informatik eingezogen. Jetzt zum Start des Wintersemesters können auf rund 1.600 Quadratmetern des ehemaligen Medizinischen Versorgungszentrums bis zu 120 Studierende in Präsenz betreut werden. Außerdem wurden Labore eingerichtet, in denen an digitalen Themen geforscht und gearbeitet wird. Themen, die auch für die weitere Digitalisierung der regionalen Wirtschaft von Relevanz sind.

Prof. Andreas Fischer leitet das Labor für Netzwerktechnologien: „Hier werden nicht nur klassische Internettechnologien erkundet, sondern auch neuartige verteilte intelligente Anwendungen“, erklärt der THD-Wissenschaftler. Algorithmen künstlicher Intelligenz könnten beispielsweise helfen, Ressourcen in Großrechenzentren besser zu planen, Anomalien im Datenverkehr aufzuspüren oder ganz praktisch die Weiterleitung von Paketen zu beschleunigen.

Ebenfalls neu im DEGGs ist ein Labor für High Performance bzw. Quantum Computing. Hier ist Prof. Dr. Peter Faber der Chef. Unter seiner Anleitung werden Themenfelder der Informatik bedient, die eine außerordentlich hohe Rechenleistung benötigen. „Unser Hauptfokus liegt im sogenannten parallelen Rechnen“ sagt Faber und meint damit, dass in solchen Fällen mehrere Varianten eines Problems gleichzeitig gelöst werden. Zum Beispiel kann eine KI unterschiedliche Bereiche eines hochaufgelösten Bildes gleichzeitig nach bestimmten Objekten durchsuchen. Parallele Verarbeitung ist auch die Spezialität des Quantencomputings – die beiden Forschungsfelder ergänzen sich hier im DEGGs hervorragend.

Das DeepLearning-Labor ist das Reich von Prof. Andreas Berl. Kleine autonome Fahrzeuge, Roboterarme und humanoide Roboter prägen den ersten Eindruck. Hochgezüchtete KI-Workstations mit Zugriff auf schnelle Server im Hintergrund erlauben es den Studierenden schnell eigene Erfolge zu erreichen und damit das theoretische Wissen direkt praxisnah einzusetzen.

„Im KI-Zentrum wollen wir die Deggendorfer Studierenden bestmöglich auf die Revolutionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Internet of Things, High Performance Computing sowie Quantum Computing vorbereiten“, bestätigt Prof. Berl. In den drei Laboren biete man spezielle Praktika zu Themengebieten wie Netzwerktechnologien, Deep-Learning und High Performance Computing bzw. Quantum Computing. Der Zuspruch ist riesig. So wollten weit über 3.000 Bewerber aus aller Welt einen der 120 Studienplätze für die neuen englischsprachigen Studiengänge Bachelor Artificial Intelligence und Master Artificial Intelligence & Data Science haben. Darüber freut sich Berl sehr: „Wir sind stolz, dass der Studiengang außerhalb Deutschlands so schnell bekannt wurde.“ Auf mehr Bewerber aus Deutschland hoffe man ebenfalls. Denn ein Studium in englischer Sprache fördere die Karrierechancen enorm.

Pressefoto

Am 16. August wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie das Projekt SMARD – „Simulation of Metal Anomaly Research Detection“ bewilligt. Es wird mit gut 0,85 Mio. Euro gefördert. Davon gehen 447.000 Euro an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Die THD wird zusammen mit dem Projektpartner Mesutronic Gerätebau GmbH eine innovative Weiterentwicklung im Bereich der Metalldetektion erforschen und diese in bestehende Serienlösungen integrieren.

 
Existierende Detektionskonzepte für Anomalien durch Metallverunreinigungen im industriellen Fertigungsbereich müssen evaluiert und deren konkrete Umsetzungen ausführlich getestet werden. Es gibt Lösungen, um durch Metalle erzeugte Veränderungen im elektromagnetischen Feld auswerten zu können. Diese Lösungen eignen sich allerdings nur bedingt in Testumgebungen für Anomalie-Tests mit harten Echtzeitanforderungen, wie es in Fertigungssystemen der Fall ist. Existierende Ansätze mit schwellwertbasierten Algorithmen eignen sich aufgrund starrer Entscheidungskriterien nur bedingt für den Einsatz zur Validierung zukünftiger Detektionssysteme für Produktanomalien. Weitere Ansätze des Anomaly-Testings, wie beispielsweise Algorithmen der Bildverarbeitung oder der künstlichen Intelligenz sind im Bereich der Metalldetektion noch nicht etabliert. Die Integration solcher erweiterten Methoden in Anomalie-Umgebungen liefert aber einen signifikanten Mehrwert zur Absicherung von künftigen Systemen. Fehlende Forschungsaktivität in diesem Kontext zeugt von der Relevanz des Projektes. 
Ziel des Projektes ist die Erforschung und Entwicklung eines auf Basis von KI gesteuerten Auswerte-verfahrens für Metalldetektoren im industriellen Fertigungsbereich. Dieses Detektionssystem, entwickelt auf Basis eines elektromagnetischen FEM-Verfahrens und einer KI gesteuerter Software-analyse, ermöglicht eine verbesserte Erkennung metallischer Verunreinigungen in einem Fertigungsprodukt mit gleichzeitig sicherer Nichtdetektion von nicht verunreinigten Produkten. Das KI-basierte Anlernen erfolgt mittels den elektromagnetischen Simulationsergebnissen der FEM-Software Ansys (EM) Maxwell. Darüber hinaus werden die thermodynamischen Einflüsse auf das Gesamtsystem bestehend aus der Detektionseinheit und dem Prüfprodukt untersucht, analysiert und in den KI-Algorithmus mit einbezogen. 

Pressefoto

Im Oktober 2021 startete an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der neue englischsprachige Bachelorstudiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Damit baut die Hochschule ihr KI-Lehrangebot weiter aus und wirkt mit Studierenden aus über 20 Ländern dem Fachkräftemangel entschlossen entgegen.

Die THD bietet schon seit mehreren Jahren insgesamt drei KI-Studiengänge an. Sowohl im deutschsprachigen Bachelor- als auch im englischsprachigen Masterbereich. „Damit haben wir aber mittlerweile die Anzahl an Studienanfängern nahezu ausgereizt,“ berichtet der Studiengangskoordinator Prof. Dr. Patrick Glauner. „Der Bedarf nach KI-Experten wächst in der Industrie jedoch stetig weiter.“ Durch den in diesem Wintersemester neu gestarteten englischsprachigen KI-Bachelorstudiengang »Artificial Intelligence« konnten weitere exzellente Studierende gewonnen werden. Für die 50 Studienplätze gab es laut Glauner über 1.000 Bewerbungen. Ein Großteil der nach einem Auswahlverfahren zugelassenen KI-Studierenden stamme aus Indien, Ägypten und Tunesien. Darunter ist beispielsweise auch Brahim Ghaouthi. Er habe sich aufgrund des praxisnahen Curriculums für die THD entschieden. Aktuell nehme er von Tunesien aus in digitaler Form am Studium teil, wolle aber bald nach Deggendorf ziehen. „Unabhängig vom Fortgang der Corona-Pandemie werden wir auf Dauer das komplette erste Studienjahr sowohl in Präsenz als auch digital anbieten“, erklärt KI-Professor Glauner. Dadurch solle des Warten auf ein Visum nicht mehr zu einem verzögerten Studienstart führen. Wie THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber bestätigt, „kann die THD mit dem neuen internationalen KI-Studiengang dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken.“ Auch aus strategischer Sicht ist er von dem Studiengang überzeugt: „Dadurch haben wir die Möglichkeit, unsere Kompetenzen im Bereich des Fernstudiums weiter auszubauen.“ Damit die Studierenden nach ihrem Studium bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet seien, müssten sie im Laufe ihres Studiums selbstverständlich auch die Grundlagen der deutschen Sprache erwerben. Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

Am Freitag, dem 12. November findet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) die zweite Auflage des DigiHealthDay (DHD), einem internationalem Symposium rund um das Thema Digital Health, statt. Die Teilnahme ist entweder vor Ort am ECRI, unter Beachtung der 3G-Regel, oder virtuell möglich.

Das internationale Symposium DHD-2021 versucht zu erfassen, wie digitale Technologien das Gesundheitswesen und die Pflege weltweit verändern. Führende internationale Experten aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Indien, Ungarn, Polen, Schweden, Italien und weiteren Ländern informieren am Tag des Symposiums über die Zukunft des Gesundheitswesens. Das wichtigste Highlight des Jahres ist die Podiumsdiskussion «Die Zukunft digitaler Gesundheitsdaten: Chancen nutzen, Ängste adressieren, auf Risiken reagieren. »

Die Scientific Session, EFMI Session, Student Session und CONEDIG Session werden parallel veranstaltet. In den Scientific Sessions werden ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten zu Digital Health vorgestellt. Die Students Session bietet jungen Talenten eine Bühne, ihre Arbeiten vorzustellen. Das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) wird auf der CONEDIG Session über Bildungsreformen, Ziele und Herausforderungen im Bereich Digital Health diskutieren.

Der Organisator der Veranstaltung, Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, freut sich, den Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek sowie den Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler begrüßen zu dürfen, die die Veranstaltung mit ihren Grußworten eröffnen. Ein weiterer Meilenstein für den DHD ist die Partnerschaft mit einem der wichtigsten Digital Health Events in Deutschland, dem «Munich Digital Healthcare Summit. » Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung zum DHD-2021 finden Interessierte auf der Website: https://th-deg. de/digihealthday

Unterstützt und gefördert wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), der Healthcare Information Management and Systems Society (HIMSS), der International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), der International Medical Informatics Association (IMIA), der European Federation for Medical Informatics (EFMI), der Deutschen Gesellschaft für Digitale Medizin (DGDM), der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), der Bayerischen TelemedAllianz (BTA), der Armenian Association of Telemedicine (AATM),  der Stadt Pfarrkirchen, der Roche Diagnostics GmbH, der Russian-Armenian University (RAU), der People’s Friendship University of Russia (RUDN), der National Healthcare University of Ukraine (NHU), und den DigitalHealthNews.eu als Medienpartner.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) lädt am 3. und 4. November Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe zu einem Besuch des Campus ein. Das Schnupperstudium und TastING finden wieder statt. Beide Veranstaltungen helfen bei der Studien- und Berufsorientierung. Besucher können sich in echte Vorlesungen setzen, Labore ansehen oder für Workshops anmelden. Zum Beispiel, um zu lernen, wie man selbst einen 3D-Scanner baut oder eine App programmiert.

Das Schnupperstudium am 3. November steht ganz unter dem Motto „Studieren probieren“. Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Realschulen und FOS/BOS ab der 10. Klasse können sich ohne Anmeldung frei zwischen Vorlesungen, Laborbesuchen und Messeständen bewegen und sich dort informieren. Auch regionale Firmen sind vertreten, um über Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten zu sprechen. Das ausführliche Programm zum Schnupperstudium gibt es unter www.th-deg.de/schnupperstudium. Bei der zweitägigen Veranstaltung TastING am 3. und 4. November erhalten Schülerinnen und Schüler die tolle Chance, sich im Ingenieurberuf zu versuchen. Das Workshop-Programm ist zum Mitmachen. Zur Auswahl stehen unter anderem „der Bau eines eigenen 3D Scanners“, „die Konstruktion und Programmierung einer intelligenten Kühlschrank-Waage“, „eine App-Programmierung“ oder „die Entwicklung eines Zauberlichts“. Da die Teilnehmerzahl bei TastING auf 20 begrenzt ist, bittet die Hochschule um eine Anmeldung unter mint@th-deg.de. Der Besuch des Schnupperstudiums ist ebenso Bestandteil des TastING-Programms. Weitere Infos sind unter www.th-deg.de/tasting zu finden.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut und unterstützt Studierende in den verschiedensten Phasen der Existenzgründung. Auch wenn es darum geht, die enstehenden Startups bekannter zu machen und deren Netzwerk aufzubauen. Am 27. Oktober lädt der Startup Campus der THD zur virtuellen Veranstaltung „meet the team“ ein. Jeweils 15 Minuten erzählen die Gründerteams über ihre Geschäftsidee und wollen dann gerne in den Austausch mit dem Publikum gehen.

Unter anderem stellt sich das Team ti4f vor. Ti4f ist über ein Gründerstipendium an der TH Deggendorf gefördert worden und hat bereits eine Firma gegründet. Das dreiköpfige Team sucht zum Beispiel noch nach einem strategischen Partner oder Investor. Thomas Brunner, Constantin Vogel und Hamidreza Abolpourmoshizi entwickeln eine durchgängig digitalisierte Prozesskette in der Unikatfertigung. 
Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober um 16 Uhr und findet via Zoom statt. Nicht nur Studierende, Mitarbeiter und Partner-Unternehmen der Hochschule können teilnehmen, sondern alle, die sich für das Thema Existenzgründung interessieren. Eine Anmeldung ist über die Seminarplattform der THD möglich: www.th-deg.de/seminare. Der Zoom-Link wird im Nachgang verschickt.

Pressefoto

15-minütige Gespräche mit Unternehmen, Vorträge zum dualen Studium und Erfahrungsberichte – unter diesem Motto steht das Duale Speeddating Bayern, bei dem auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) als eine von insgesamt neun Hochschulen Bayerns vertreten ist. Die Veranstaltung wird von hochschule dual – Bayerns Netzwerk für duales Studieren – veranstaltet. Schülerinnen und Schüler sowie Studieninteressierte können im Zeitraum vom 25. Oktober bis 19. November 2021 online teilnehmen und sich informieren.

Das virtuelle Speeddating bietet Schülern der 11. und 12. Klasse Oberstufe sowie Studienanfängern die Möglichkeit, mit der THD und deren Partnerunternehmen in Kontakt zu treten. Elf Praxispartner der THD – darunter Micro-Epsilon, Zollner, Berger Bau und Continental – sind dabei und bieten individuelle Kurzgespräche zum Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis an. Die Anmeldung für ein Speeddate ist ab 25. Oktober über ein Onlineportal möglich und wird nachmittags durch Vorträge der Hochschulen ergänzt. Im Vortrag „Dual ans Ziel! – deine Möglichkeiten an der THD“ am 25. Oktober von 17:00 bis 18:00 Uhr stellt sich die THD vor und macht auf das breite duale Studienangebot in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Informatik sowie Gesundheit aufmerksam. Die Speed Dates mit der THD und den Unternehmen finden dann im Zeitraum vom 8. bis 19. November nach Vereinbarung per Videochat oder Telefonat statt. Das gesamte Programm ist kostenlos und als erste Anlaufstelle zum Thema duales Studium gedacht. Anmeldungen sind über folgenden Link möglich: www.duales-speeddating-bayern.de.

Pressefoto

Die Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt mit Prof. Dr. Simon Zabler einen Experten für das Lehrgebiet Bildgebende Verfahren mit dem Schwerpunkt Computertomographie.

Der passionierte Physiker befasste sich bereits in seiner Masterarbeit mit Röntgenbildgebung und kam seitdem nicht mehr los davon. Für Zabler ist die Computertomographie nicht nur ein interdisziplinäres Gebiet das Informatik, Mathematik, Physik und Maschinenbau miteinander vereint, sondern sie erfindet sich ständig neu. Gerade das macht die Anziehung der „digitalen Fotografie mit dreidimensionalen Pixeln“, wie Zabler die Computertomographie beschreibt, aus. Er blieb der Computertomographie während seiner gesamten beruflichen Laufbahn treu. Egal ob während seiner Doktorarbeit am Hahn-Meitner-Institut in Berlin oder als PostDoc am Max-Planck-Institut Potsdam, wo er Cellulose in Holz beim Trocknen zuschaute. Auch Forschung und Lehre begleiten Prof. Zabler schon länger. Er unterrichtete bereits an der TU Berlin Werkstoffkunde und baute anschließend eine Forschungsgruppe für Röntgenmikroskopie und -streuung an der Universität Würzburg auf.

Dass Zabler sich für die Professur an der THD entschieden hat liegt unter anderem daran, dass internationale Spitzenforscher hier Gelegenheit bekommen, ihr Forschungsgebiet in die Lehre zu tragen. Er selbst hat ein deutsch-französisches Doppeldiplom in Physik und ist auf der internationalen Bühne der Wissenschaft zuhause. Daher freut Zabler sich schon besonders darauf, an der THD ein breites Netzwerk rund um Computertomopgraphie und Machine Vision aufzubauen, um spannende und vor allem auch internationale Projekte durchzuführen. Darüber hinaus arbeiten Industrie und Hochschule hier in Niederbayern unkompliziert und ergebnisorientiert zusammen. Gerade diese Vernetzung birgt laut Zabler die große Chance, den Fokus und den Wissenstransfer in der angewandten Forschung auf die aktuellen Anforderungen der Industrie zu richten.

Ein besonderes Augenmerk Zablers liegt außerdem auf den jungen Talenten an der THD und wie er diesen Spaß an der Forschung vermitteln und auf deren Weg begleiten kann. Dafür können die Studierenden von ihm klare Kommunikation, Erreichbarkeit, faire Regeln, Begeisterung für den Unterrichtsstoff und lesbare Unterlagen erwarten. Anwesenheit, kritische Auseinandersetzung mit dem Stoff und ehrliches Feedback sind dabei Punkte, die Zabler seinen Studierenden abverlangt.

Ehrlichkeit ist wichtig für den neuen THD-Professor, der sich selbst als zwanghaft ehrlich beschreibt. Bei Fehlern, egal ob bei anderen oder seinen eigenen, und Ungerechtigkeit schaut er nicht weg. Beste Voraussetzungen, um etwas zu verändern. Ehrlich wie er ist, gibt er auch zu, dass er nur dann Dinge wirklich gut erklären kann, wenn er sie selbst verstanden hat. Auch wenn er nicht immer der Ordentlichste und Pünktlichste ist, so ist er bei der Arbeit doch ein unbelehrbahrer Optimist. Außerdem lässt er sich mit Schokolade und / oder einem guten Cappuccino zu so ziemlich allem überreden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Zabler in seiner Freizeit nicht nur gerne schlemmt, sondern auch selbst kocht. Am liebsten in Gesellschaft. Er interessiert sich außerdem für Geschichte und internationale Politk, aber eine Woche im Jahr ist ganz dem Wald gewitmet. Dann ist er nämlich mit dem Bergwaldprojekt e.V. und 25 Erwachsenen im Wald unterwegs, um Bäume zu pflanzen und Moore wiederzubenässen.

Pressefoto

Seit 1. Oktober ist Prof. Dr. Florian Wahl Inhaber der neuen Forschungsprofessur für »Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule forscht der 36-Jährige am Technologie Campus (TC) Grafenau. Ziel der neuen Forschungsprofessur ist es, die Gesundheitspflege mit Hilfe von Sensorik und künstlicher Intelligenz zukunftsfähiger zu gestalten und damit insbesondere der wachsenden Versorgungslücke zwischen Pflegebedürftigen und Pflegepersonal entgegenzuwirken. Die Professur wurde im Rahmen des KI-Wettbewerbs der Hightech Agenda Bayern geschaffen.

Die Forschung von Prof. Wahl schlägt die Brücke zwischen den Bereichen tragbarer, sogenannter eingebetteter Sensorsysteme zur Datenerhebung einerseits und deren Auswertung mittels künstlicher Intelligenz andererseits. Wahl studierte zunächst Technische Informatik an der Hochschule Esslingen und absolvierte dann seinen Master in »Embedded Systems« an der TU Eindhoven. 2019 wurde er an der Universität Passau promoviert und erhielt den Dissertationspreis der Universität. Seit 2018 war Wahl als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe »Angewandte Künstliche Intelligenz« am TC Grafenau tätig. 

„Mein Forschungsziel“, erklärt Wahl, „ist es, möglichst vielen Menschen ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen.“ Dafür müsse in der Zukunft, die Bedarfsermittlung und Begleitung der Pflege über ein intelligentes Monitoring unterstützt werden. Unter dem Einsatz von Sensorik. Der THD-Wissenschaftler entwickelte in seiner Doktorarbeit bereits eine Sensorbrille, welche die Herzrate misst und Alltagsaktivitäten des Trägers erkennt. Diese könne nun auch im Bereich der Pflege zum Einsatz kommen, denn mehr als 91 Prozent der über 60 Jährigen tragen bereits eine Brille, wodurch das Mitführen zusätzlicher Gerätschaften für die Aufzeichnung und Auswertung wichtiger Gesundheitsparameter unnötig werde.

Neben der Erforschung neuartiger körpergetragener und ambienter Sensorik und der Forschung an den Methoden der künstlichen Intelligenz ist es ein weiteres Ziel des Neuberufenen, den Aufbau einer KI-Pflegemodellregion zu initiieren. Hier sollen zukünftig Bedürftige, Pflegende, Angehörige, Ärzte, Sanitätshäuser und andere zusammengebracht werden, um den Mehrwert neuer Technologien zu identifizieren. Dabei werden nicht nur eigene Entwicklungen, sondern auch Produkte von Unternehmen und Forschungsergebnisse anderer Universitäten untersucht, so dass Synergien aus der Kombination unterschiedlicher Methoden gehoben werden.

Der zentrale Fokus von Wahls Forschungsprofessur liegt demnach auf der Unterstützung aller Akteure der Gesundheitspflege mit Hilfe von kontinuierlichem Monitoring verschiedener Gesundheitsmarker sowie der Prognose von Gesundheitstrends. So lassen sich sowohl Entscheidungsqualität, zum Beispiel die Verteilung von Pflegeplätzen, als auch Pflegequalität wie etwa schnelle Hilfe im Notfall oder ein langes Leben zu Hause,  verbessern. Dies ermöglicht letzlich ein effizienteres Haushalten mit vorhandenem Personal- und Finanzbudget.

Pressefoto

Wem der Gedanke eines eigenen Unternehmens gefällt, aber noch nicht so recht weiß, was die Geschäftsidee sein könnte, muss diesen Traum nicht gleich aufgeben. Wie Studierende erste Schritte zum eigenen Startup machen können, zeigte der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei der GROW Gründerwerkstatt. In dem 5-tägigen Seminar Ende September entwickelten Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen Konzepte für Gründungsideen mit Innovationspotential. Mit dabei waren die Hans Lindner Stiftung und die primeAcademy, die auf dem Gebiet Entrepreneurship erfahren sind.

Im Theorieteil der Gründerwerkstatt lernten die Studierenden, wie sie ihre eigene Geschäftsidee entwickeln können und was dabei wichtig ist. Zum Beispiel ihre eigenen Kompetenzen und die anderer einzuschätzen, welche Kreativitätstechniken dabei helfen und wie sie sich im Team weiterentwickeln. Die Veranstaltungswoche war dann dazu da, Teams zu bilden, Konzepte zu entwickeln und am Ende eine geladene Jury davon zu überzeugen. Am besten gefiel die Idee einer mechanischen Meerwasserentsalzungsanlage des Teams FLOAT. Alle Teams, die an der Gründerwerkstatt teilnahmen, haben die Chance, sich auf das exklusive Förderprogramm "Kickstart Inkubator" zu bewerben. Der Startup Campus steht den Gründungsinteressierten dabei beratend zur Seite. Auch auf das Netzwerk aus Startups der THD können sie zurückgreifen. Beim Gründerstammtisch trafen sich bereits alle miteinander.

 

Pressefoto

Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am 20. Oktober 2021 ab 16 Uhr das nächste DigiCamp. Die Veranstaltungsreihe rund um Digitalisierung greift dieses Mal das Thema „3D-Betondruck am Bau“ auf und richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Ingenieurbüros, interessierte Unternehmen und Hochschulangehörige. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer wirkt die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen an der Veranstaltung mit.

Laut Aussage von Branchenexperten wird der 3D-Betondruck die Baubranche revolutionieren. Auch in Deutschland gibt es erste Häuser, die mithilfe von 3D-Betondruckern gebaut wurden. Diese neuartige Fertigungsmethode hat das Potenzial, die Branche fundamental aufzurütteln. Werden in Zukunft beispielsweise noch Ziegel oder Maurer benötigt? Werden wir fähig sein, Gebäude in bisher unmöglichen Formen und Bauzeiten erstellen zu können? Im DigiCamp geht es um den aktuellen Entwicklungsstand der Technologie, ihre Vorteile, aber auch Herausforderungen, die es noch zu bewältigen gilt.
Neben Beiträgen von Professoren und Studierenden der THD berichten die Experten Dr. Fabian Meyer-Brötz, Leitung 3D Construction Printing der PERI AG und Dr. Didier Lootens, Head of Material Physics der Sika Technology AG über ihre Erfahrungen. Das ausführliche Programm mit Vorstellung der Beteiligten und das Anmeldeformular zur Veranstaltung sind auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung per E-Mail

Pressefoto

Die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird weiter ausgebaut. Seit dem 1. Oktober ist Prof. Karsten Gensheimer mit dabei. Er ist Experte für psychische Gesundheitsförderung und psychiatrische Pflegepraxis. Der innovative und zukunftsorientierte Ansatz der Deggendorfer Hochschule hat ihn nach Niederbayern gelockt.

Psychische Belastungen und Störungen haben in der Pandemie nochmals dramatisch zugenommen, ihr Auftreten ging allerdings auch vorher schon spürbar nach oben. „Frühzeitige Hilfen sowie innovative Unterstützungs- und Behandlungsangebote sind also notwendiger denn je“, erklärt der neue THD-Professor Karsten Gensheimer. So müssen beispielsweise Kassenpatienten in Deutschland im Schnitt ein halbes Jahr warten, bis sie einen passenden Therapieplatz bekommen. An der THD glaubt Gensheimer einiges bewegen zu können. Dabei liegt dem 41-jährigen insbesondere die Vernetzung und die Integration sämtlicher Beteiligten im Gesundheitswesen bei der Schaffung psychosozialer Versorgungsangebote am Herzen. „Genau deshalb freue ich mich sehr darauf, die Praxispartner hier vor Ort kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam an nachhaltigen, kreativen Lösungen zu arbeiten“, sagt Gensheimer. Auch sei das Einbeziehen der Patientinnen und deren Bedürfnisse in Behandlungspläne und Therapie ganz wesentlich. „Gute psychiatrische Pflege“, so der Pflegewissenschaftler, „ist bestimmt von respektvollem Miteinander auf Augenhöhe.“

Die Studierenden an der Hochschule dürfen sich auf einen freundlichen, aber auch fordernden Dozenten einstellen, der das Herz am rechten Fleck und manchmal auf der Zunge hat: „Ich lege großen Wert auf inhaltliche und methodische Richtigkeit, sie sind die Grundlage wissenschaftlich fundierter Pflege.“ Gleichzeitig komme es dem examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger auf ein faires Miteinander an. Kontinuierliche und unterstützende Begleitung der Studentinnen und Studenten seien für ihn eine Selbstverständlichkeit. Sport, Berge und Natur sind Gensheimer außerdem wichtig. Und so gibt es für den jungen Professor, der ursprünglich aus Landau in der Pfalz stammt, in Darmstadt Pflegewissenschaften studiert hat und dessen Promotion an der Philosophisch Theologischen Hochschule Vallendar kurz vor dem Abschluss steht, noch einen weiteren Grund für seinen Umzug nach Deggendorf: „Ich kann dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.“

Pressefoto

Ein deutliches, tiefes Aufatmen auch hier: Endlich dürfen Andrea Stelzl und Angelika Hable von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihre Frühstudierenden sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wissenschaftlich Technischen Oberstufe (WTO) wieder vor Ort begrüßen. Und vor allem: Auch auf ein Semester in Präsenz hoffen. 13 Schülerinnen und Schüler nehmen ihr Frühstudium auf, zehn leistungsbereite Oberstufenschülerinnen und -schüler des Comenius Gymnasium Deggendorf bestreiten ab diesem Semester die WTO. Am 29. September fanden sich alle an der Hochschule für die Auftaktveranstaltung ein.

Die Freude über die Veranstaltung am Campus war offensichtlich groß. Denn dass wirklich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Begrüßung erscheinen, ist selten. Auch die Organisatorinnen Angelika Hable und Andrea Stelzl vom MINT-Team der THD zeigten sich erleichtert. „Das Leben auf dem Campus ist ein wichtiger Teil von WTO und Frühstudium, das wollen und sollen die Teilnehmenden auch mitbekommen“, bekräftigt Hable. Nach der offiziellen Begrüßung folgte eine kurze Vorstellung der Technischen Hochschule Deggendorf. Danach lernten die Neuankömmlinge den Campus auf einem Rundgang kennen und bekamen ihre Studierendenausweise. Am Frühstudium nehmen Schülerinnen und Schüler aller umliegenden weiterführenden Schulen teil. Auch ein Schüler aus Regensburg und ein Schüler aus Landshut haben sich für das Angebot der THD entschieden. Ein positiver Nebeneffekt der langen, pandedmiebedingten Online-Zeit, denn die Externen können ihren Vorlesungen weiterhin online oder in Präsenz folgen. Die Kurswahl der Frühstudierenden wie auch der WTOlerinnen und WTOler ist wie immer breit gefächert. Von Business Administration über Anatomie bis hin zu Grundlagen der Elektrotechnik ist für Jeden etwas dabei. Besonders beliebt sind dieses Jahr die Angebote der Gesundheitsfakultät.

Die Frühförderangebote der Technischen Hochschule Deggendorf richten sich an leistungsbereite junge Menschen. Das Frühstudium steht allen Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe zehn offen, findet parallel zum regulären Schulbetrieb statt und erstreckt sich über ein Semester. Die Wissenschaftlich Technische Oberstufe ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Comenius Gymnasium Deggendorf. Die WTO erstreckt sich über drei Semester und ist Teil des Lehrangebots in der Oberstufe. Für beide Angebote gilt: Wer die Prüfungen am Ende des Semesters besteht, kann die erworbenen ECTS-Punkte für ein späteres Studium anrechnen lassen. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über ein Bewerbungsverfahren. Weitere Infos unter www.th-deg.de/fruehstudium.

Pressefoto

Knapp ein Jahr vor der eigentlichen Eröffnung nimmt der Technologie Campus (TC) Vilshofen Fahrt auf. Am 21. September fand in Passau ein Treffen mit der msg services ag statt. Diese ist als IT-Service- und IT-Consultingunternehmen in einer Vielzahl an Themengebieten aktiv. Insbesondere der Themenkomplex der Security wurde genauer betrachtet. Hierbei konnten erste gemeinsame Anknüpfungspunkte gefunden werden. Weitere Sondierungsgespräche in naher Zukunft sind schon geplant.

„Neben einer Zusammenarbeit im Rahmen öffentlich geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte können wir uns auch vorstellen, dass mit Hilfe der msg services ag praxisnahe Schulungsszenarien am TC Vilshofen entwickelt werden“, sagt Stefan Anthuber, Operativer Leiter des TC Vilshofen. Außerdem sei auch ein Mehrwert für die Lehre an der Hochschule denkbar, erklärt der Wissenschaftliche Leiter des TC Vilshofen, Prof. Dr. Martin Schramm: „Das Bachelorstudium Cyber Security, aber auch in andere IT-Studiengänge könnten durch Einblicke in die Praxis seitens der msg services ag bereichert werden.“

Die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und der damit verbundene Wissens- und Technologietransfer in die Industrie – aber auch umgekehrt – ist eine Kernaufgabe der Technologie Campi der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das gilt auch für den neuen TC Vilshofen, der voraussichtlich im September 2022 mit dem Thema Cyber Security offiziell an den Start gehen wird. Schon jetzt werden dafür notwendige Netzwerke aufgebaut. Der TC Vilshofen kann dabei zusätzlich auf Kontakte des Institutes ProtectIT an der THD zurückgreifen. Insbesondere sollen kleine und mittlere Unternehmen in der Region vom Technologie Campus profitieren.

Datensicherheit ist ein absoluter Erfolgsfaktor der Digitalisierung. Ohne Cyber Security kann heute noch nicht mal ein privates Laptop betrieben werden. Und schon gar keine Industrie 4.0, Autonomes Fahren oder Telemedizin. Das belegen zigtausende digitale Angriffe auf Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen die jeden Tag geschehen. Ziele der Forschungs- und Projektarbeit am TC Vilshofen sind die Härtung von Systemen gegenüber Angriffen, das Auffinden von Anomalien und Angriffen im Netzwerkverkehr sowie die Entwicklung nötiger Reaktionsmaßnahmen auf IT-Sicherheitsvorfälle.

Pressefoto

Zum Start des Wintersemesters geht das Host Family Programme des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in die nächste Runde. Das Programm bringt Einheimische und Studierende zusammen, um so den kulturellen Austausch zu fördern. Studierende und Gastfamilie verabreden sich im Rahmen des Programms beliebig oft zu gemeinsamen Ausflügen, Kaffee und Kuchen, Spieleabenden oder ähnlichem. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart besser kennenzulernen. Dafür stellt Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Kontakt zwischen Studierenden und Gastfamilien her. Dass das Programm ein voller Erfolg für beide Seiten ist, zeigen bisherige Erfahrungen, wie die von Hashem Alshawabkeh. Er ist internationaler Studierender am ECRI und nahm im vergangenen Semester am Host Family Programme teil. Das Programm übertraf all seine Erwartungen und machten die letzten Monate so spannend und schön, wie nur möglich, sagt er. Durch seine Gastfamilie lernte er nicht nur wichtige kulturelle Unterschiede zwischen Bayern und seinem Heimatland kennen, sondern besuchte auch einige Highlights der Region, wie das Pfingstrennen auf der Trabrennbahn oder das Jazzfestival in Burghausen.

Aber nicht nur die internationalen Studierenden profitieren von dem Austausch. Auch den Gastfamilien bietet das Programm viele Vorteile. Alle Studierende sprechen Englisch, viele können aber auch sehr gut Deutsch. Das bietet die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert.

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de) vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD/ECRI per Mail zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der THD, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamilien und zehn Studierenden.

Pressefoto

Nach drei Semestern im Distanzunterricht war der Start des Wintersemesters 2021/22  am Montag, 04. Oktober ein willkommener Anlass für die Studierenden des European Campus Rottal-Inn (ECRI), wieder an den Campus zu kommen. Für die anwesenden Studierenden wurde vor Ort ein umfassendes Programm geboten, alle anderen konnten der Eröffnung des Semesters über Live-Stream beiwohnen.

Zur Begrüßung durch Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer waren etwa 40 Studierende angereist. Die restlichen waren online zugeschaltet. Im Anschluss wurden die Serviceeinrichtungen der Hochschule vorgestellt, die Organisation der Kurse erläutert und den Studierenden Techniken zum Selbstmanagement während des Studiums an die Hand gegeben. Der studentische Verein RESP e.V. führte die Anwesenden zum Schluss über den Campus und zeigte bei der Campus Tour Labore, Mensa, Bibliothek und alle für die Studierenden relevanten Stationen am ECRI.

Am Nachmittag hatten die Studierenden im World Café die Möglichkeit sich mit den Studiengangsleitern auszutauschen und wichtige Fragen rund um die jeweiligen Studiengänge zu klären. Zum Ausklang waren die Studierenden zu einer kleinen Welcome Back Party vor dem Campusgebäude geladen. Bei Musik und Freigetränken hatten sie so die Möglichkeit, ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und sich bereits vor dem Vorlesungsbeginn auszutauschen.

Das International Office der Hochschule hatte schon im Vorfeld alle Vorkehrungen getroffen, um die Ankunft in Deutschland und den Semesterstart für die internationalen Studierenden so angenehm wie möglich zu gestalten. Diese werden beispielsweise bei der Wohnungssuche oder bei administrativen Aufgaben wie Behördengängen intensiv unterstützt. Für internationale Studierende, die nach der Ankunft in Pfarrkirchen erst noch in Quarantäne müssen, gibt es einen Einkaufsservice, welcher vom International Office angeboten wird. Zur Unterstützung der Studierenden gibt es außerdem Internationale Tutoren, die Fragen beantworten, den Studierenden helfen und auch Veranstaltungen durchführen. Pünktlich zum Semesterstart veranstalteten diese am Dienstag, 05. Oktober ein Get-together zum gegenseitigen Kennenlernen. Für Studierende, die es noch nicht an den ECRI geschafft haben, wurde dieses auch virtuell angeboten.

Insgesamt haben zum Start des Wintersemesters 2021/22 über 330 neue Studierende das Studium am ECRI aufgenommen. Damit wächst der Campus auf über 1050 Studierende an.

Pressefoto

Am 4. Oktober hat an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Vorlesungsbetrieb begonnen. Seit Ausbruch der Pandemie war die Hochschule am Montag zum ersten Mal wieder mit Leben gefüllt. Der Neustart auf dem Deggendorfer Campus war offen und fröhlich. Das Semester ist für alle Studierenden mit Präsenzunterricht geplant. Es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht.

Das Bild auf dem Campus war durch das Willkommensprogramm für Erstsemesterstudierende geprägt. Sie informierten sich bei studentischen Vereinen und Abteilungen der Hochschule und sind untereinander ins Gespräch gekommen. Darunter mischten sich Erstsemesterpaten und Studierende aus höheren Semestern. Das schöne Wetter lud ein, die Strandkörbe, die den Campus noch für zwei Wochen schmücken, zu nutzen. Eine große Attraktion war „Deggster“, das neue Maskottchen der Hochschule, den die Studierenden mit High Fives und Fotowünschen überschütteten.

Begrüßt wurden die neuen Studierenden unter anderem von Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Hochschul-Präsident Peter Sperber im Freien. Sibler betonte: „Als Bayerischer Wissenschaftsminister freue ich mich sehr, Sie an Ihrem Erstsemestertag hier an der TH Deggendorf zum Start in eine neue und aufregende Lebensphase begrüßen zu dürfen. Mit der TH Deggendorf haben Sie eine ausgezeichnete Wahl getroffen, denn hier werden die Megathemen der Zukunft – Digitalisierung, KI, Pflege und Informatik – in einem klug weiterentwickelten Studienangebot und mit bemerkenswerten Forschungsprojekten in Angriff genommen. Mit unserer Hightech Agenda Bayern machen wir unsere Hochschulen in ganz Bayern dabei fit für die Zukunft, sodass sie ihre Spitzenstellung in Forschung und Lehre weiter ausbauen können. Besonders freut mich, dass Sie in Präsenz in Ihr Studium starten können, denn der direkte Kontakt vor Ort und der persönliche Austausch sind gerade für Sie als Studienanfängerinnen und -anfänger unverzichtbar.“

Damit dieser Präsenzunterricht bestehen bleibt, gelten an der THD aktuell die 3G-Regel und Maskenpflicht in Gebäuden und Hörsälen. Präsident Peter Sperber schloss nicht aus, dass man im Laufe des Semesters möglicherweise auf eine 2G-Regel wechseln müsse. Er regte an, das Impfangebot auf dem Campus wahrzunehmen. Wer wollte, konnte sich auch direkt impfen lassen. Ein Impfbus kam dafür an die Hochschule. Auch der Kontrolldienst hat bereits die Arbeit aufgenommen. In Stichproben werden die 3G-Nachweise überprüft.

Pressefoto

Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sind nur zwei der vielen Nachhaltigkeitsprobleme, welche die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Damit diese Aufgaben nicht ungelöst bleiben, hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ entwickelt. Dieser steht ab sofort allen Interessierten über die Plattform der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen und kann mit einem benoteten Zertifikat abgeschlossen werden.

Der CLASSIC vhb-Kurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer gesellschaftlichen Transformation zu Nachhaltigkeit. In Deutsch und Englisch vermitteln die Professoren Robert Feicht (THD), Christoph Lindenberger (OTH), Frank Ebinger (THN) und Raimund Brotsack (THD) grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden sowie Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik, Nachhaltigkeitspolitik und Raumplanung. Darüber hinaus werden die Stoffkreisläufe der Erde und die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten thematisiert. Vor dem Hintergrund des Klimawandels lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Der Kurs wartet mit einem ansprechenden Design, Übungsaufgaben, Beispielvideos und zahlreichen interaktiven H5P-Elementen auf. Für Studierende der vhb-Trägerhochschulen ist der Kurs kostenlos. Alle anderen Interessierten können für eine Gebühr in Höhe von 160 Euro teilnehmen und erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Pressefoto

Am Freitag, 08. Oktober veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum zweiten Mal die Science Bench. Dabei wird Professor Dr. Michelle Cummings-Koether zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr auf der Wissenschaftsbank Platz nehmen und sich mit der Bevölkerung bei einem kleinen Ratsch zum Thema „Interkulturelle Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg?“ austauschen.

Wissenschaft muss nicht immer im Hörsaal stattfinden. Deshalb bringt der ECRI mit der Science Bench die Wissenschaft nach draußen, genauer gesagt an den Stadtplatz in Pfarrkirchen. Besonders bei dem Thema Interkulturelle Kompetenz handelt es sich um einen Bereich, der in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Diversität, Globalisierung und Digitalisierung, zunehmend wichtiger wird. Ein Bereich, der alle betrifft und neben Chancen auch Fettnäpfen bergen kann.

Prof. Dr. Cummings-Koether ist Interkulturalistin und befasst sich umfassend mit Interkulturellem Management und Kommunikation im internationalem Umfeld. Dazu gehören Bereiche wie Projektmanagement und Leadership Skills, als auch Soft Skills. Diese sind nicht nur im Beruf oder bei internationalen Verhandlungen wichtig, sondern können auch am heimischen Stammtisch einen Unterschied machen. Wie genau, das können interessierte Bürgerinnen und Bürger Prof. Dr. Cummings-Koether direkt fragen. Bei einem kleinen Ratsch auf der Wissenschaftsbank.

Pressefoto

Grundlagen der Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft, Statistik und Datenanalyse. Das sind nur einige der Kurse, die über das Frühstudium am European Campus Rottal-Inn (ECRI) angeboten werden. Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können sich ab sofort anmelden und Hochschulluft schnuppern.

Alle, die gerne neben der Schule schon Vorlesungen besuchen möchten, können im Wintersemester 2021/22 zwischen verschiedenen Fachbereichen und Themen wählen. Angeboten werden Vorlesungen aus den Bereichen Tourismus, Ingenieurswissenschaften und Digitale Gesundheit.  Neben den herkömmlichen Vorlesungen bietet das Frühstudium auch Allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer (AWP), wie Business Storytelling an. Die Vorlesungen  und AWPs finden alle virtuell und nachmittags statt. Frühstudierenden steht zudem auch das gesamte Angebot der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen. Über die Plattform der vhb können sie zusätzlich Kurse, auch anderer Hochschulen, belegen und mit Zertifikat abschließen.

Wichtige Voraussetzung für das Frühstudium ist Lust an Englisch, denn die Vorlesungen am internationalen ECRI werden alle in englischer Sprache abgehalten. Wer sich dieser Herausforderung stellt, kann am Semesterende eine Prüfung ablegen. Bei Bestehen können die erreichten ECTS-Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Richtige ist, kann sich jederzeit problemlos wieder abmelden.

Die Anmeldung zum Frühstudium ist noch bis Montag, 04. Oktober bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863) möglich. Das Frühstudium wird vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Informationen zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozess und das komplette Kursangebot finden Interessierte im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium.

Pressefoto

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Pflege war das Leitthema des virtuellen Fachtages von DeinHaus 4.0 am 22. September. Um die reale Welt im Rahmen der Forschung nicht aus den Augen zu verlieren, lud das Projektteam von DeinHaus 4.0 Fachleute aus dem Gesundheitswesen ein. Von Vertretern aus dem fördernden Ministerium bis hin zu Pflegefachkräften – gemeinsam diskutierten die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Impulse des Fachvortrags, sammelten Ideen und nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken.

Wie kann man die Gesundheitskompetenz älterer Menschen steigern?,  Wie baue ich ein datensicheres Smart Home auf und akzeptieren Seniorinnen und Senioren diese Technik auch? waren zwei der Fragen, die die Gruppe diskutierte.
In seinem Impulsvortrag nannte Projektleiter Prof. Dr. Christian Rester gesundheitliche Risikofaktoren, die zu früherem Pflegebedarf führen können – Übergewicht, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung. Gerade im höheren Lebensalter nimmt ein gesunder Lebensstil oft ab. In Zukunft sollen dank digitaler Technik und künstlicher Intelligenz solche Mangel und damit körperliche Einschränkungen früher erkannt werden – am besten noch bevor sie zu einem Problem werden können.
Am Ende stellte sich neben all den erarbeiteten Ideen eine Erkenntnis besonders heraus: Der Mensch muss immer im Mittelpunkt stehen.

Das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit einer Summe von knapp 4,5 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 möchte es älteren Menschen durch Technik ermöglichen, den Einzug in ein Pflegeheim möglichst lang hinauszuzögern. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.deinhaus4-0.de/start zu finden.

Pressefoto

An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat sich erstmalig seit der Corona-Pandemie wieder eine große Anzahl internationaler Austauschstudierender auf dem Campus eingefunden. Sie besuchen die Orientierungswochen, um sich auf den Studienstart am 4. Oktober vorzubereiten. Betreut werden sie vom Team des International Office.

Knapp 60 der insgesamt 76 internationalen Austauschstudierenden, die das Wintersemester 2021/22 an der THD absolvieren, waren da. Einige von ihnen haben eine mehrtägige Quarantäne hinter sich. Dank Einkaufsservice und Begrüßungspaketen der Hochschule haben sie diese aber gut überstanden und freuen sich jetzt auf die ersten Eindrücke in Deggendorf. Acht Austauschstudierende absolvieren ihren Auslandsaufenthalt am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Die internationalen Studierenden, die in Pfarrkirchen sind oder ihr Auslandssemester aufgrund der aktuellen Einreisebestimmungen entweder in Quarantäne oder vom Heimatland aus starten mussten, werden per Live-Übertragung an den Orientierungswochen teilnehmen.

Pressefoto

Die preisgekrönte Filmproduktion „Nachbarn“ von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geht weiter. Die zweite Dokumentation über Bewohner des Ankerzentrums Deggendorf wird am Dienstag, 5. Oktober erstmals präsentiert. Luise Kinseher, bekannt als Mama Bavaria, wird die Vorführung moderieren.

Durch eine Kooperation des Caritasverbands für den Landkreis Deggendorf e.V. und der THD ist das Projekt „Nachbarn – Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ entstanden. Menschen aus der Einrichtung haben ihre Geschichten erzählt, Studierende der THD haben sie in professionellen Videoporträts dokumentiert. Unter Leitung von Prof. Jens Schanze sind daraus zwei Filme entstanden. Der zweite Teil wird nun erstmalig gezeigt. Am Dienstag, 5. Oktober 2021, 18 Uhr findet die Filmpräsentation im Kapuzinerstadl Deggendorf, Maria Ward Platz 10 statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per E-Mail an asyl@caritas-deggendorf.de ist notwendig. Außerdem ist ein 3G-Nachweis erforderlich.

Pressefoto

An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) übernimmt Dr. Oliver Neumann ab 1. Oktober die Forschung und Lehre auf dem Gebiet Technologiemanagement und Management technischer Projekte. Neue Technologien und Innovationen treiben Wissenschaft und Wirtschaft an. Damit neue Ideen auf dem Markt erfolgreich sind, braucht es professionelles Innovations- und Technologiemanagement, das nicht selten mit dem Management von Technologieprojekten einher geht. An der THD als forschungsstarke Hochschule, an der viele aktuelle und hochrelevante Fragestellungen behandelt werden, sieht Oliver Neumann einige Anknüpfungspunkte aus seinen 10 Jahren Erfahrung in der Industrie.

„Technologie- und Innovationsprojekte sind dann erfolgreich, wenn im Mittelpunkt aller Aktivitäten der Kundennutzen steht und gleichzeitig die technologische Machbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeit der Technologie oder Idee ausgewogen betrachtet werden“, sagt der neue THD-Professor. Was es bedeutet diese drei Säulen im Projektmanagement von Technologien und Innovationen zu berücksichtigen, hat Neumann als Projektleiter der BMW Group im Qualitätsmanagement und als Projektleiter der Robert Bosch GmbH in der Produktentwicklung erfahren. Den Weg in Richtung Technologie- und Projektmanagement hat Oliver Neumann schon als Student eingeschlagen. In Stuttgart studierte er technisch orientierte Betriebwirtschaftslehre. Es folgten fünf Jahre als akademischer Mitarbeiter und Promotion am Lehrstuhl für Organisation der Universität Stuttgart. Die rund 15 Jahre Erfahrung in Wissenschaft und Wirtschaft ergeben für Oliver Neumann jetzt die Basis für die Hochschul-Professur. Auf die Zusammenarbeit mit Studierenden sowie mit Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen freue er sich besonders. Das breite Spektrum an Kompetenzen an der Fakultät sei der ideale Nährboden dafür, mit unterschiedlichen Brillen auf die gleichen Sachverhalte blicken und dadurch voneinander lernen zu können. Den Teil seiner Arbeitszeit, den er zukünftig für die Forschung aufbringen wird, möchte Neumann insbesondere auf Industrie 4.0, kombinierte Hard- und Software-Projekte sowie die Bewertung und Messung des Erfolgs von Technologie- und Innovationsmanagement mit dem Fokus auf produzierende Unternehmen konzentrieren. Die Forschung soll anwendungsbezogen und nach neuestem Stand der Technik erfolgen. Privat verbringt er die allermeiste Zeit mit seiner Frau und den beiden Kindern. Wann immer möglich, versucht er in den Genuss von Live-Musik zu kommen. Beim Joggen bekommt er seinen Kopf besonders gut für neue Ideen frei.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat Dr. Anke Hoffmann als Professorin berufen. Die Expertin für innovative Geschäftsmodelle im Einzel- und Onlinehandel kommt für das Lehrgebiet Retail Management und Customer Relationship Management nach Deggendorf. Beruflich hat sie sich zuletzt vor allem mit der digitalen Transformation und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz im Handel beschäftigt.

Anke Hoffmann war unter anderem Direktorin für Strategisches Marketing und Customer Relationshipp Management bei Breuninger, Bereichsleiterin für Marketing und E-Commerce bei Görtz und Leiterin des Business Development bei mytheresa.com. Für die wissenschaftliche Laufbahn hat sie sich schon vor Ihrer Berufung nach Deggendorf entschieden. Sie wechselt von der International School of Management an die THD. Einmalig sei die Kombination aus zukunftsorientierten Lehr- und Forschungsgebieten und einer dynamisch-wachsenden, international ausgerichteten Hochschule mit hoher Reputation in einer solch traumhaften Umgebung, erklärt sie zu ihrer Entscheidung. Für ihr Forschungsgebiet freut sie sich auf praxis- und anwendungsorientierte Projekte im Verbund von Hochschule und regionalen Unternehmen, insbesondere zu Digitalisierung, Digitaler Transformation und Kundenzentrierung. Sowohl hierfür als auch für verwandte Themen wie Change Management oder New Work könne sie mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen einen wertvollen Beitrag leisten.

Professor Hoffmann schloss kürzlich ihr drittes Studium ab. An der Ludwig-Maximilians-Universität München ergänzte sie ihr Diplom und ihre Promotion in Wirtschaftswissenschaften und Marketing mit einem Masterabschluss in Philosophie, Politik und Wirtschaft. Ihren Schützlingen an der THD möchte sie mit der noch ganz frischen Erfahrung, selbst Studentin zu sein, und einem hohen akademischen Anspruch begegnen. Man könne von ihr ein hohes Maß an Praxisnähe und Aktualität, einen aktiven Austausch und kritische Diskurse auf Augenhöhe erwarten.

Pressefoto

Am 13. und 14. September fand zum zwölften Mal das DACHS-Symposium statt - zum dritten Mal an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Bei diesem internationalen Symposium treffen sich Professoren und Dozenten der Informatik, der Wirtschaftsinformatik und anderer informatikbezogener Studiengänge. Sie tauschen sich aus, um Anregungen zur Weiterentwicklung ihrer Lehrinhalte zu finden und andere pädagogische Lehrkonzepte kennen zu lernen. Auch Projekte und Fragen der angewandten Forschung finden in der Runde ihren gebührenden Platz. Am diesjährigen Symposium nahmen circa 25 Personen teil, der Großteil vor Ort in Deggendorf, der Rest virtuell. Um die Organisation kümmerte sich Prof. Dr. Johannes Grabmeier. Das DACHS-Symposium ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulen aus Deggendorf in Deutschland (D), Hagenberg/Oberösterreich (A), Biel in der Schweiz (CH) und Ljubljana in Slowenien (S). Der Name DACHS entstand aus den Abkürzungen der vier Länder.

Das Themenspektrum der diesjährigen Konferenz reichte von Konzepten zur Programmierausbildung, Kreativitäts- und Problemlösungstechniken im Informatikstudium, Aktualisierung und Verzahnung eines Softwaretechnologie-Lehrmoduls,  studentische Partizipation in der Informatikausbildung, Weiterentwicklungen der Logik-Programmierung, der Vorstellung neuer Masterstudiengänge Artificial Intelligence und Data Science und High Performance Computing / Quantum Computing der TH Deggendorf, Lehrkonzepte in Coronazeiten, elektronische Prüf- und Bewertungsinstrumentarien bis hin zu Forschungsprojekten der KI-basierten Forschervernetzung, Graphiktechniken, ein Energiedaten-Reallabor, Stromladeoptimierung für Autos und Informationen zum geplanten neuen Technologiecampus in Vilshofen.

Pressefoto

Bereits mehrfach hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Wissenschaftler mit Bürgern ins Gespräch gebracht. Ganz einfach, Aug in Aug. Auf einer gemütlichen Bank vor dem Rathaus. Am kommenden Freitag, 17. September, ist es wieder soweit. Dann wird Anna Schmaus-Klughammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Expertin für Telemedizin und Global Healthan der THD, auf der Bank Platz nehmen, um mit interessierten Menschen zu plaudern.

„Telemedizin – braucht‘s das wirklich?“, mag man sich fragen. Wofür hat man schließlich den Hausarzt. „Ja und ja“, sagt Schmaus-Klughammer. „Unsere Gesundheitsversorgung wird nicht nur von persönlichen und lokalen Faktoren bestimmt, sondern auch von nationalen und sogar internationalen.“ Die Corona Pandemie führe uns dies gerade sehr deutlich vor Augen. Gerade Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen, beispielsweise Rheuma, standen während der Pandemie mit all ihren Gefahren und Kontaktbeschränkungen vor großen Herausforderungen. Sie müssen nämlich ihren Gesundheitsstatus, ihre Medikation sowie deren Wirkung kontinuierlich überprüfen. „Tatsächlich haben pandemiebedingt viel mehr Patienten Videosprechstunden für ihre Verlaufskontrolle genutzt“, berichtet Schmaus-Klughammer. Aber auch andere Tele-Gesundheitshelfer wie etwa Apps oder sogenannte Wearables, mit deren Unterstützung Patientinnen ihren aktuellen Status regelmäßig prüfen können, seien auf dem Vormarsch. „Die Gesundheitsversorgung“, so Schmaus-Klughammer werde immer digitaler. Was aber keinesfalls bedeute, dass die virtuellen Tools die Haus- oder Fachärztin ersetze. Im Gegenteil. Es gehe um eine sinnvolle und hilfreiche Erweiterung des Patientenservice.

Die Wissenschaftlerin der THD geht bei diesem Thema freilich noch einen großen Schritt weiter: „Telemedizin vereinfacht natürlich nicht nur die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen in Deggendorf bzw. Deutschland, sondern tatsächlich auch weltweit.“ Denn mit Covid19 dränge sich beispielsweise die Frage auf, wie die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung bei der globalen Verbreitung von Impfstoffen Gerechtigkeit für alle sicherstellen kann. Daran hänge auch die Absicherung unserer eigenen Gesellschaft. Schließlich ist sie ein Rädchen in einem mehr oder weniger komplett globalisierten System. So werden 90 Prozent aller Industrie- und Konsumgüter per Seefracht von A nach B transportiert. Sie sind also weltweit unterwegs. Und Schmaus-Klughammer benennt noch einen anderen, für viele Bürger weitaus direkteren Aspekt: „Viele Menschen sehnen sich danach, wieder unbeschwert in ferne Länder reisen zu können. In diesen wiederum ist der Tourismus oft die wichtigste Einnahmequelle.“ Der Begriff der Globalisierung werde sehr oft in einen negativen Zusammenhang gestellt, „aber am Ende müssen die allermeisten von uns doch einräumen, selbst ganz schön globalisiert zu sein“, so die THD-Wissenschaftlerin. Wer sich am kommenden Freitag auf der Science Bench auf ein Gespäch mit Frau Schmaus-Klughammer einlässt, kann am Beispiel des ADAC und eben der Telemedizin erfahren,  wie globale, digitale Gesundheitsversorung bereits heute erfolgreich praktiziert wird. „Das Thema Gesundheit verlangt heutzutage viel mehr Weitsicht. Von den verantwortlichen Institutionen, aber ohne Zweifel auch von den einzelnen Menschen selbst“, sagt Schmaus-Klughammer. Auf die „Wissenschaftsbank“ am 17. September freut sie sich schon. „Ich möchte gerne möglichst viele Bürgerinnen und Bürger treffen, mich mit ihnen austauschen und ihre Fragen beantworten.“ Sie gebe gerne ihr Wissen weiter, sie wolle aber auch unbedingt mehr über die Sichtweise der Leute auf der Straße erfahren. Und genau dieser Austausch, das freundliche und offene Gespräch auf Augenhöhe, das ist ja auch das Ziel der THD-Science Bench.

Pressefoto

Laptop auspacken und loslegen – so einfach kann Arbeiten sein. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) stellt in den Räumlichkeiten am ITC1 fünf Co-Working-Arbeitsplätze zur Verfügung, die kostenfrei mietbar sind. Am 22. September um 16 Uhr bietet die Hochschule eine virtuelle Informationsveranstaltung zu dem Thema.

„Unser Co-Working-Space steht allen Interessierten offen, egal ob Arbeitnehmer, Freiberufler, Gründer oder Unternehmer“, bekräftigt Lisa Geib, Referentin für Digitalisierung an der THD. Einen Bezug zur Hochschule müssen die potentiellen Nutzer nicht haben. Geib ist sich sicher, dass dieses Angebot besonders bei Homeoffice-Nutzern, Pendlern und allen kreativen Köpfen, die von einer Zusammenarbeit vor Ort profitieren möchten, gut ankommen wird. Das Highlight: Die Räume sind im Rahmen des THD-Projekts „Digitalisierung im Dialog“ bis Ende 2022 kostenfrei mietbar.

„Der erste Tag ist extrem einfach“, weiß Geib, „Laptop einpacken und vor Ort durchstarten.“ Das Raumkonzept am ITC1 bietet dabei alles, was für kreatives Arbeiten in einer Gemeinschaft gefragt ist: fünf top ausgestattete Arbeitsplätze, Begegnungs- und Ruhebereiche, Flexibilität und viel Raum für Kollaboration. Besprechungsräume mit Videokonferenztechnik wie auch Telefonboxen sind verfügbar. Die Co-Worker der THD profitieren vor Ort zudem von dem direkten Anschluss an das Gründerzentrum für Digitalisierung Niederbayern (GZDN). Noch gibt es freie Kapazitäten, um kurzfristig loszulegen. Wer mehr über den THD Co-Working-Space erfahren möchte, ist herzlich zur virtuellen Informationsveranstaltung am 22. September um 16 Uhr eingeladen. Anmeldung zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Thema unter coworking@th-deg.de und unter www.th-deg.de/coworking.

Mit dem Projekt „Digitalisierung im Dialog“ fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat für die Lehre im Fach Statistik Personal aufgestockt. Prof. Dr. Stefan Hagl ist nun in Vollzeit an der Hochschule tätig. Er verlässt die freie Wirtschaft und möchte sich neben der Lehre auch auf die Forschung konzentrieren.

Seit 2005 ist Stefan Hagl mit der THD verbunden. Zunächst als Lehrbeauftragter und seit März 2012 als Professor in Teilzeit. Er freue sich, dass er ab jetzt die Lehre in Statistik und Datenanalyse/Datenwissenschaften als Vollzeit-Professor stärken kann; sowohl an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften und neu an der Fakultät Angewandte Informatik. Oft hätten Studierende gegenüber mathematisch geprägten Methoden und Anwendungen eine „Schranke im Kopf“. Sein Ziel sei es, Studierenden die Notwendigkeit und den Spaß daran näher zu bringen. Stefan Hagl ist sich sicher, dass seine Erfahrungen als Datenanalyst bei der Acxiom Deutschland GmbH helfen werden. Die Analyse von Daten für kundenorientiertes Marketing ist das Kerngeschäft des Unternehmens und die Expertise von Stefan Hagl; insbesondere die statistischen Methoden, die dafür eingesetzt werden. Von 2006 bis 2021 war er bei Acxiom tätig, zuletzt in leitender Position für den EMEA-Raum, d.h. Europa, Naher Osten und Afrika. Die Entscheidung für die Professur in seiner Heimat Niederbayern unterstützen seine Frau und Kinder voll. Ausgleich findet er bei ausgiebigen Berg- und Alpin-Touren, Rad-Touren und im Fitnessstudio.

Pressefoto

Das Start-up SEPP der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) will im nächsten Jahr den Markt des heimischen Gemüseanbaus erobern. SEPP farming hat die Vision, Selbstversorgergärten mit Hilfe eines Roboters zu bewirtschaften. Er soll beim Bewässern und Unkrautjäten helfen, damit der Traum vom eigenen Gemüsegarten keine Zeitfrage mehr ist. Im Team fehlt dafür noch Verstärkung in der Produktentwicklung (Schwerpunkt Software). Im Speziellen wird nach einem Co-Founder oder einer Co-Founderin mit Projekterfahrung gesucht. Die Idee des Gemüseroboters wird ab diesen Herbst durch das FLÜGGE-Programm gefördert, so dass das Team wachsen kann. Wer Kontakt zum Start-up aufnehmen möchte, kann dies per E-Mail an Andreas Stockinger tun: andreas.stockinger@th-deg.de

Pressefoto

Über 1.000 Schülerinnen und Schüler an 21 niederbayerischen Schulen nahmen in den letzten zwei Jahren an Digimania+ teil. Der Informatik-Workshop der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde mit fast 300.000 Euro maßgeblich vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Auf der Internetseite des ESF wird Digimania+ jetzt als Erfolgsgeschichte vorgestellt. Zum September läuft die Förderung aus, Informatik-Angebote für Schulen bietet die THD weiterhin an.

Der Informatik-Workshop Digimania+ war ein voller Erfolg, das ist den Verantwortlichen um Andrea Stelzl, Leiterin des MINT-Team an der THD, bewusst. Schon zu Beginn war die Nachfrage der Schulen sehr hoch, der Bedarf war kaum zu decken, erinnert sich Anna Kaiser. Die Projektverantwortliche ist besonders stolz, dass über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiblich waren. 18 Studierende der THD aus verschiedensten Fachrichtungen arbeiteten an dem Projekt mit. Sie konnten sich wertvolle pädagogische und didaktische Grundkenntnisse aneignen. Digimania+ bestand aus drei Modulen, die für gesamte Klassen ab der achten Jahrgangsstufe angeboten wurden. Neben praktischer Progammierung stand auch Mediendidaktik auf dem Lehrplan. Das Programm wird nicht in den Schubladen verschwinden, da sind sich die Verantwortlichen sicher. Vielmehr werden die einzelnen Elemente in das vielfältige Angebot der THD für Schulen eingehen. „Die hohe Nachfrage nach unserem Informatik-Workshop beweist, welche Rolle dieser Baustein in unserer regionalen Bildungslandschaft spielt“, bekräftigt Anna Kaiser. Zudem habe man sich dank Corona viele neue Lernmethoden und Kompetenzen angeeignet, Kurse digitalisiert und über Plattformen nachhaltig zur Verfügung gestellt. Dieses erweiterte Wissen wolle man auch weitergeben, egal ob virtuell oder in Präsenz. Das MINT-Team der THD freut sich über interessierte Anfragen zum Angebot für Schulen unter mint@th-deg.de oder unter digimania@th-deg.de. Weitere Informationen unter www.th-deg.de/schule

Pressefoto

Am 21. September ist es wieder soweit: die einwöchigen Intensivsprachkurse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) starten. Gerne dürfen auch dieses Mal wieder externe Interessierte ihre Sprachkenntnisse vertiefen oder eine ganz neue Sprache erlernen, denn für die Kurse sind noch freie Plätze verfügbar!

Tschechisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch oder Englisch: Die Deggendorfer Hochschule bietet für viele Sprachen Einsteiger- und Vertiefungskurse an. Wie schon im letzten Jahr finden diese überwiegend virtuell statt und werden durch Selbstlernphasen ergänzt. Nur der letzte Kurstag, inklusive der Prüfung, findet am 28. September in Präsenz am Campus in Deggendorf statt. Die Kursgebühr für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 120 Euro. Die Krönung des Sprachkurses bildet eine abschließende Prüfung am letzten Kurstag, mit deren Bestehen ist ein Zertifikat über das abgeleistete Sprachniveau erworben wird.

Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen zu den Intensivsprachkursen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist über das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

Pressefoto

Am 21. Juli wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie das Projekt SEMIARID bewilligt. Es wird mit gut 1 Mio. Euro gefördert. Davon gehen 277.000 Euro an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Die Forscherinnen und Forscher der THD wollen zusammen mit den beiden Projektpartnern DATEV und IntraFind herausfinden, wie unternehmensinterne Suchmaschinen ähnlich wie Google und Co. Nutzerfragen schnell und richtig beantworten können. Im Forschungsprech: „Natürlichsprachliche Semantische Suche in Big Data“

Ein Problem unserer Gesellschaft ist nicht mehr der Informationsmangel, sondern das Übermaß an Information. Deshalb brauchen wir Suchmaschinen, um die richtigen Antworten auf unsere Fragen zu finden. „Wenn wir heute die Suchmaschine fragen, wieviel 49 Dollar in Euro sind, erhalten wir direkt die richtige Antwort. Ohne eine weitere Website anklicken zu müssen“, so Dr. Andreas Fischer, Leiter des Projekts SEMIARID an der THD und Professor an der Fakultät für Angewandte Informatik. Was trivial erscheint, ist es jedoch nicht. Im Gegenteil. „Die Maschine“, so Fischer, „muss verstehen, dass das Fragewort »Wieviel« einen Betrag anfordert und »49 Dollar« eine Geldmenge in einer bestimmten Währung bezeichnet. Sie benötigt außerdem Kontextwissen, damit sie weiß, dass die auf Deutsch gestellte Frage sich höchstwahrscheinlich auf US-Dollar bezieht und eine Antwort in Euro erwartet.“ Auch bei der Antwort sei die Erkennung von Zusammenhängen notwendig, zum Beispiel, um eine Umrechnung zum tagesaktuellen Kurs zu bekommen. „Wir Menschen sind es gewohnt, automatisch unseren ganzen Erfahrungsschatz als Zusammenhang in Gespräche mitzubringen“, sagt Fischer. Einer Maschine müsse das hingegen erst mühsam beigebracht werden. Die Basis dafür: Daten. Oder besser viele Daten, Big Data eben. Der THD-Wissenschaftler erforscht, wie zum Beispiel Suchmaschinen normale Sätze richtig interpretieren können. Diese ungemein praktische Technologie stützt sich auf neue und neueste Forschungsergebnisse zur Künstlichen Intelligenz. „Das sogenannte »Question Answering« – also die direkte Beantwortung von Fragen – ist ein wichtiges Forschungsgebiet im Schnittfeld zwischen Suchmaschinentechnologien und maschineller Verarbeitung von natürlicher Sprache“, berichtet Fischer. Im Projekt SEMIARID wolle man nun das, was zum Beispiel Google im Allgemeinen könne, auf einzelne Unternehmen herunterbrechen. Auch die hätten viele Daten. Mit Hilfe einer individuellen, unternehmensinternen Suchmaschine  könnten dann Mitarbeiter und Kundinnen ihre speziellen Fragen stellen. Und auf schnelle Antworten aus den unendlichen Weiten des Firmenwissens hoffen.

Pressefoto

Im Herbst 2019 startete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Nach knapp zwei Jahren ist Lucas Fobian nun der bundesweit erste KI-Bachelorabsolvent.

„KI-Experten sind auf dem Markt aktuell sehr gefragt“, berichtet Prof. Dr. Patrick Glauner. Er ergänzt: „Die Unternehmen können jedoch nicht drei bis vier Jahre auf die ersten Absolventen warten“. Neben dem regulären Start des neuen Studiengangs bot die THD daher damals einmalig den sogenannten „Quereinstieg“ an. Dieser ermöglichte Berufstätigen mit einem technischen Studienabschluss oder Studienfachwechslern den Erwerb der KI-Kompetenzen von innerhalb nur zwei Jahren. Ein Konzept, das auf den damaligen und mittlerweile pensionierten Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp zurückging.

Der nun erste Absolvent Lucas Fobian war davon sofort überzeugt: „Während meines Studiums der Allgemeinen Informatik stellte ich fest, dass mich insbesondere der Teilbereich der KI interessiert. Glücklicherweise bot die THD genau zu diesem Zeitpunkt den Quereinstieg an. Dadurch konnten mir große Teile des Grundstudiums angerechnet werden.“ Seine Bachelorarbeit führte er in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) durch. Hierbei entwickelte er eine KI aus dem Bereich „Predictive Policing“ zur Prognose von Wohnungseinbrüchen. Prof. Glauner betreute diese Bachelorarbeit und berichtet stolz: „Das BLKA ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Man hat uns bestätigt, dass unsere KI-Absolventen hervorragend für die Umsetzung von KI-Anwendungen qualifiziert sind“. Aktuell bearbeiten knapp 15 weitere „Quereinsteiger“ ihre Bachelorarbeiten. Sie werden ihr Studium in den kommenden Wochen abschließen und anschließend ebenfalls dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung. Bewerbungen auf einen Studienplatz sind noch bis zum 15. August möglich.

Pressefoto

Endlich wieder eine Feier auf dem Campus. Am vergangenen Wochenende verabschiedeten sich die Absolventinnen und Absolventen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von ihrer Hochschule. Wie man es sich vorstellt, zeremoniell mit Talar und Hut. Aber draußen, mit Abstand und Hygienekonzept.

Deswegen war die Veranstaltung aber nicht weniger feierlich. Verteilt auf drei Tage konnten die Studierenden, die das Studium zwischen März 2020 und März 2021 abschlossen, den Campus ganz für sich haben. Mit DJ, Bars und Essensmöglichkeit, Sitzgelegenheiten und einer besonderen Illumination war der Campus extra für sie vorbereitet. Zuerst stand aber die Übergabe der Urkunden an, Festreden und die Ehrung von insgesamt neun Absolventinnen und Absolventen für ihre Abschlussarbeiten. Alles virtuell und im Beisein von Freunden und Familie, die sich per Stream zuschalten konnten. Der schönste Moment, das Hütewerfen, folgte dann Open Air. Insgesamt verabschiedeten sich 450 Absolventen. Erstmalig auch Studierende der Studiengänge Wirtschaftspsychologie und Pflege dual. Geplant und konzipiert wurde die Graduiertenfeier durch die Abteilung THD Alumni in Zusammenarbeit mit der Masterklasse Medientechnik und -produktion. Ihr Motto dabei: "Glow up with us!".

 

 

Pressefoto

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) durfte sich am Dienstag, 20. Juli über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Diese ermöglicht es dem Campus, sich noch gezielter für Projekte und Studierende einzusetzen.

Campusleiter Professor Dr. Horst Kunhardt begrüßte zusammen mit Dekan Professor Dr. Georg Christian Steckenbauer und Koordinator Georg Riedl die beiden Vertreter des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen am ECRI. Als Vorsitzender des Bezirksverbandes war Landrat Michael Fahmüller zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Rottal-Inn, Martin Ruhland, an den Campus gekommen. Im Gepäck einen Spendenscheck über 2.500€ für den Förderverein des ECRI.

Die Besucher bekamen nach der Begrüßung einen kurzen Überblick über die Geschehnisse des Campus sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate am ECRI. Derzeit finden Vorlesungen noch online oder hybrid statt, aber der ECRI versucht trotz Planungsunsicherheiten den Unterricht rasch wieder auf Präsenz umstellen zu können. Dieses Vorhaben fand bei allen Beteiligten große Zustimmung. Wie Ruhland betonte, trägt der ECRI mit seinem internationalen Campus zur heimischen Wirtschaft und somit zur Zukunft der Region bei, wofür er sehr dankbar ist. Fahmüller, der sich als Vorsitzender des Bezirksverbandes besonders für die Spende in Höhe von 2.500€ eingesetzt hatte, hob die Bedeutung des Campus in Hinblick auf Arbeitskräfte und das kulturelle Leben in der Region nochmals hervor.

Der Förderverein des ECRI war in den letzten Monaten trotz Corona aktiv in der Förderung der Studierenden. So unterstützte der Verein beispielsweise die Absolventenfeier oder half Studierenden, die sich aufgrund der Pandemie in einer Notlage befanden.

Pressefoto

Zum Abschluss noch einmal Campusluft schnuppern, das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstudiums an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 15 Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Semester die Herausforderung angenommen und Schule und Hochschule gleichzeitig absolviert. Am Montag, 26. Juli wurden sie von Professor Patrick Glauner sowie den Organisatorinnen Andrea Stelzl und Angelika Hable feierlich verabschiedet.

In ihrer Begrüßung würdigte Andrea Stelzl das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Immerhin liegt ein komplett virtuelles Hochschulsemester und ein in weiten Strecken virtuelles Schuljahr hinter ihnen. Prof. Patrick Glauner war als Gastredner virtuell zugeschaltet und gab wichtige Tipps für das spätere Studium. Ebenfalls online zugeschaltet waren die „externen“ Absolventen. Denn das virtuelle Studieren hat auch Vorteile. Zum ersten Mal konnten zwei Regensburger Schüler und ein Schüler aus Koblenz zum Frühstudium an der THD zugelassen werden – eben weil die Vorlesung über Algorithmen und Datenstrukturen von Prof. Glauner aus dem Studiengang Künstliche Intelligenz rein virtuell angeboten wurde. Angelika Hable freut sich über die neuen Möglichkeiten und das durchweg positive Feedback: „Es hat allen gut gefallen. Wir konnten unseren Einzugskreis erweitern. Einige Frühstudierende absolvieren mittlerweile ihr zweites oder drittes Semester an der THD und einer wechselt im Winter direkt ins reguläre Studium an unserer Hochschule. Das sind alles wirklich positive Trends.“ Nachdem die Teilnahmezertifikate überreicht waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Campus zum Semesterabschluss noch einmal live und in Präsenz auf einer kleinen Campustour erleben.

Das nächste Frühstudium an der THD beginnt im Wintersemester ab Oktober 2021. Es richtet sich an Interessenten ab Klasse 10, die Vorlesungen parallel zur Schule hören und Themen bearbeiten möchten, die sonst vielleicht zu kurz kommen. Sie sind herzlich eingeladen, sich jetzt schon unter fruehstudium@th-deg.de bei Angelika Hable und Andrea Stelzl zu melden. Die konkreten Vorlesungstermine gibt es im September. Weitere Informationen zum Frühstudium und zur Bewerbung unter www.th-deg.de/fruehstudium.

Pressefoto

Eine von fünf spezifischen Pilotregionen in Bayern und Österreich ist Braunau-Simbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291“. Die Region führte im Rahmen des Projektes einen Workshop durch, mit dem Ziel Ideen und Ansätze für die gesundheitstouristische Nutzung von Wäldern in Braunau-Simbach zu erarbeiten. Lead-Partner ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops lud das fünfköpfige Projektteam zusammen mit Georg Bachleitner vom Stadt-, Tourismus- und Standortmarketing Braunau-Simbach am Mittwoch, 21. Juli dazu mehrere Stakeholder und Fachleute aus den Bereichen „Wald, Gesundheit und Tourismus“ in den Simbacher LOKschuppen ein. Neben einigen lokalen Gästen aus Braunau-Simbach durfte man dabei auch Workshop-Teilnehmer von überregionalen Projektpartnern und -institutionen begrüßen, wie u.a. dem Bayerischen Staatsministerium in München, den Staatsforsten Wasserburg oder dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfarrkirchen.

Mit ihrem lokalen Know-how wie auch ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten die Teilnehmer einen unabdingbaren Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Waldräume im konkreten Kontext für die Pilotregion Braunau-Simbach gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse aller gemeinsamen Überlegungen und Bemühungen ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In gemeinsamen Vorstellungs- und Diskussionsrunden sowie in gezielten Gruppenarbeiten zu verschiedenen Projektthemen sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu möglichen Zielgruppen, waldbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrener Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man einen weiteren Schritt unternehmen, um gezielt Angebote für die Pilotregion Braunau-Simbach abzuleiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar zu machen. Dies sieht auch Georg Bachleitner als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Die nachhaltige, gesundheitstouristische Nutzung von Wald, insbesondere in Regionen, für die Waldnutzung ohnehin alltäglich scheint, wird eine zukunftsweisende Herausforderung für Destinationen“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Braunau-Simbach auch Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Traunsee-Almtal) nachhaltige Ansätze, wie lokale Waldräume gesundheits-touristisch und mehrwertstiftend genutzt werden können.

Pressefoto

Die Technische Hochschule (TH) Deggendorf errichtet in Vilshofen ein neues Technologietransferzentrum: Heute erfolgte der Spatenstich für das „Bayerische Zentrum für Digitale Sicherheit“ (BayZDS) mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Das BayZDS versteht sich für Unternehmen aus ganz Bayern als Ansprechpartner zu Fragen der Digitalen Sicherheit in den Bereichen Automobiltechnik, Fertigungstechnik und Maschinenbau, Energieerzeugung und Distribution, verfahrenstechnische Industrie, intelligente Verkehrssysteme und Medizintechnik. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der angewandten Forschung, dem Technologietransfer und der Grundlagenforschung. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit seiner Ausrichtung auf digitale Sicherheit wird sich das BayZDS mit einem hochaktuellen und zugleich zeitlosen Thema befassen. Denn wollen wir digitale Technologien zuverlässig nutzen, müssen sie unbedingt sicher sein. Die TH Deggendorf beweist mit ihrem zehnten Technologiecampus, dass sie hochmoderne Technik nicht nur entwickeln kann, sondern sich auch der Verantwortung sehr bewusst ist, die mit deren Einsatz einhergeht.“

Das zukunftsweisende Projekt realisiert der Freistaat zusammen mit der Stadt Vilshofen: So übernimmt der Freistaat über die Hightech Agenda Bayern die Anschubfinanzierung in Höhe von knapp 7,3 Millionen Euro, die Räumlichkeiten wird in den ersten fünf Jahren die Stadt Vilshofen zur Verfügung stellen. „Wir investieren in Vilshofen in eines der Schwerpunktthemen für den Wirtschaftsstandort Bayern“, so Sibler. Die Inbetriebnahme des Technologiecampus in Vilshofen – und damit des zehnten Technologietransferzentrums der TH Deggendorf – ist für das Jahr 2022 geplant. Bislang betreibt die TH Deggendorf den Technologiecampus (TC) Freyung zu Angewandter Informatik und Bionik, den TC Teisnach zu Optoelektronik und optischer Fertigungstechnik sowie einen weiteren TC zu Industrieller Sensorik, das Technologieanwenderzentrum Spiegelau zur Verarbeitung von heißem Glas, den TC Cham zu Mechatronik, den Logistikcampus Grafenau, den TC Weißenburg zu Kunststofftechnik sowie zusammen mit der OTH Regensburg den TC Parsberg zu Digitaler Fertigung und in Plattling das Forschungszentrum „Moderne Mobilität“. Darüber hinaus hat die TH Deggendorf in Hutthurm einen weiteren Standort als Außenstelle des TC Weißenburg eingerichtet. Technologietransferzentren der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein wesentlicher Pfeiler der erfolgreichen bayerischen Regionalisierungsstrategie. Ihr Forschungsschwerpunkt ist abgestimmt auf die regionale Wirtschaftsstruktur. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten eng zusammen, um Technologien anwendungsorientiert zu entwickeln, regionalen Unternehmen den Zugang zu diesen zu erleichtern und Kontakte zu Studentinnen und Studenten und damit künftigen, hochqualifizierten Fachkräften zu ermöglichen.

Pressefoto

Am 29. Juli kommt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erneut in die Stadt. Auf der Bank am Oberen Stadtplatz zwischen Rathaus und Pustet diesmal: Der THD-Experte für Künstliche Intelligenz (KI), Prof. Dr. Patrick Glauner. Von 10.30 bis 12 Uhr möchte er sich mit Bürgerinnen und Bürgern darüber unterhalten, wie Daten und ihre Auswertung unsere Gesundheitsvorsorge aktuell schon verändern und in naher Zukunft noch weiter verändern werden.

Die vollständige Abbildung des individuellen Erbguts ist heute kein großes Ding mehr. Man bekommt die Daten bereits für ein paar hundert Euro. In ein paar Jahren, so Experten, seien sie möglicherweise schon so normal wie ein großes Blutbild. Die Tür zur individualisierten Medizin steht also offen. „Das Entscheidende aber wird sein, wie wie die Daten, beispielsweise aus einem persönlichen Erbgut, ethisch sinnvoll nutzen können“, sagt THD-Professor Patrick Glauner. Dafür brauche es den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, um die ungeheueren Mengen an Daten auswerten und interpretieren zu können. Außerdem Blockchain-Technologien, um die notwendige Datensicherheit gewährleisten sowie Quanten-Computer, um die erforderlichen Rechenleistungen realisieren zu können. Allein der Markt mit der Analyse von Gendaten soll 40 Mrd. Dollar groß sein. Bis 2030. Dementsprechend wird weltweit mit Hochdruck daran geforscht und gearbeitet. In der Krebstherapie zeichnen sich bereits erste Erfolge ab. Nicht nur der Zusammenhang zwischen bestimmten genetischen Konstellationen und der Erstehung von Krebs ist belegt, sondern auch der mit individuell erreichten Behandlungserfolgen. In der Radiologie oder auch der Dermatologie leistet KI dank Mustererkennung schon länger wertvolle dignostische Unterstützung. „Die Sorge, dass diese Technologie irgendwann echte Mediziner ersetzen wird, ist unbegründet“, sagt Glauner. Vielmehr sei die Technik eine zusätzliche, datenbasierte Expertise. Das Analyseergebnis einer KI, die quasi unendlich viele Daten in die Auswertung einfließen lassen könne, kombiniert mit der persönlichen ärztlichen Erfahrung liefere den bestmöglichen Behandlungsvorschlag. „Aber am Ende entscheidet immer der Mensch, die Ärztin gemeinsam mit ihrem Patienten“, versichert Glauner. Daran werde sich nichts ändern. Natürlich hat das Thema der Datenverarbeitung in der Medizin zusätzlich eine große ethische Dimension. Auch darüber können die Bürgerinnen gerne mit Glauner sprechen. Eine ethische Dimension auf zwei Ebenen übrigens. Auf der individuellen Ebene muss sichergestellt sein, dass alle selbst entscheiden können, wer Zugriff auf persönlich Daten erhält. Interessant an dieser Stelle: In den USA gibt es bereits ein Geschäftsmodell, seine Daten an Universitäten oder Pharmakonzerne auszuleihen. Für ein Honorar, versteht sich. Auf der gesellschaftlichen Ebene stellt sich die Frage, ob wir nicht alle unsere Daten anonymisiert der Forschung zur Verfügung stellen sollten – oder sogar müssen. Denn das ist klar: Erst wenn richtig große Datenmengen, Stichwort Big Data, zusammenkommen, ergibt sich auch ein Bild, eine Interpretation mit hoher Verlässlichkeit. Zum Wohle all derer, die heute an unheilbaren Krankheiten leiden und mangels Verstehen dieser Krankheiten nicht geheilt werden können. Viele Fragen also. Fragen, die die Menschen bewegen. Nicht nur Informatiker und Ärztinnen. „Auf der THD-Science Bench können ein paar davon bestimmt beantwortet werden“, ist sich Patrick Glauner sicher.

Pressefoto

Für den bereits angekündigten „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)“, der 2022 erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen werden soll, wurden nun die Details und Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Gewinnen können Einzelpersonen, Startups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von KI. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Die industrielle Produktion und der Maschinenbau sind Kern unseres Wohlstands“, erklärt Unternehmer Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Award auszuschreiben. Der erste Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung liege daher auch auf KI-Anwendungen mit Bezug zu Industrie 4.0 Themen. Zugleich sei Mitteleuropa immer mehr auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft. „Daher liegt der zweite Themenschwerpunkt der aktuellen Ausschreibung auf KI-Anwendungen im Bereich Dienstleistung 4.0“, so Fink. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden. Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2021. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen bzw. Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Tschechien. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz in einem der genannten Länder haben. Diese müssen dann eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert. Prof. Dr. Patrick Glauner, der den Wissenschaftspreis von Seiten der THD hauptverantwortlich betreut, erklärt, dass die Jury sich verpflichte, alle ihr im Rahmen des Wettbewerbs zugänglich gemachten Informationen streng vertraulich zu behandeln und allein zur Durchführung des Wettbewerbs verwenden werde. „Allerdings“, schränkt Glauner ein, „empfehlen wir allen Teilnehmenden etwaige Patentanmeldungen vor einer Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs abzusichern.“ Denn die Vorstellung der Ideen bzw. Projekte könne den Neuheitenschutz beseitigen. Die Preisverleihung ist im Frühjahr 2022 geplant. Zur Jury zählt unter anderen auch der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Anton Fink selbst.

Details zur Ausschreibung stehen unter www.th-deg.de/ki-preis zur Verfügung.

Pressefoto

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) beschreitet unter Federführung von Prof. Dr. Thomas Spittler gemeinsam mit der katalonischen Unversität de Vic (UVic) in Spanien neue Wege bei virtuellen Lehrformaten.

Zusammen mit Juan Antonio De Los Cobos und Montse Romera Mas der UVic führten Prof. Dr. Thomas Spittler und Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.) vom ECRI ein Lehrprojekt zu E-Health mit Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen durch. Insgesamt nahmen 30 Studierende der Fachrichtungen Nursing and Physiotherapy, Health Informatics und Gesundheitsinformatik von zuhause aus an dem Projekt teil.

Zu Beginn wurden alle relevanten Inhalte zu E-Health, serious Games und Gamification, Recht und Ethik sowie Roboter in der Pflege durchgenommen. Anschließend bekamen die Studierenden eine konkrete Aufgabe gestellt, um das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. In sechs international gemischten Teams, jeweils zu gleichen Teilen bestehend aus Studierenden aus Spanien, Deggendorf und Pfarrkirchen, sollten die Studierenden den Einsatz von Gamification an einem konreten Beispiel umsetzen. Aufgabenstellung war es, einem Patienten mit neuem Hüftgelenk, der nach der Operation seine motorischen Fähigkeiten wieder reaktivieren muss, durch Spiele bei der Reha zu unterstützen. Dafür mussten die Studierenden recherchieren, um herauszufinden, welche Maßnahmen nach einem solchen Eingriff empfohlen werden. Aufbauend darauf sollten sie Lösungen finden, wie mithilfe von Gamification oder einem konkreten Spiel, die Genesung vorangetrieben werden kann. Wichtig dabei waren auch rechtliche Aspekte und die Frage, ob Ergebnisse, die der Patient im Spiel erzielt auch in die elektronische Patientenakte des Patienten aufgenommen werden sollten und ob dies sinnvoll ist oder nicht.

Die Studierenden erarbeiteten die unterschiedlichsten Ideen und Reha-Spiele während des Projektes. So entstand beispielsweise ein virtuelles Haustier, dessen Gesundheitszustand sich dem des Patienten anpasst. Erzielt er während der Übungen gute Ergebnisse, da sich sein Zustand verbessert, so ist auch das virtuelle Haustier gesund und glücklich. Macht der Patient Rückschritte, so zeigt sich auch bei dem Haustier eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Weitere Ideen waren die Integration von Künstlicher Intelligenz, um Übungsverläufe zu optimieren und dem Patienten so zu schneller Gesundung zu verhelfen, aber auch der Einsatz von Virtual Reality Elementen bis hin zu einer Verbindung zwischen Hometrainer und einer App.

Das positive Feedback von Studierenden und Lehrenden sowie die hervorragende internationale virtuelle Zusammenarbeit rundeten das kollaborative Lehrprojekt ab. Mit dem Erfolg der ersten Kollaboration im Hinterkopf, planen die Beteiligten bereits das nächste gemeinsame Projekt.

Pressefoto

Ab Ende August beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Erstsemester-Studierende können mit diesem Kursangebot ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen. Anmeldungen sind ab jetzt online möglich.

Die Vorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Informatik angeboten. Der vom Career Service konzipierte Kurs „Studieren mit Erfolg“ vermittelt den angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Das komplette Kursangebot ist im Internet unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Dort können sich Studierende auch direkt online anmelden. Die Kurse werden größtenteils virtuell stattfinden. Fragen zu den Angeboten werden per E-Mail an vorbereitungskurse@th-deg.de oder telefonisch unter der Nummer 0991/3615-223 beantwortet.

Pressefoto

Wer nach inspirierenden und informativen Vorträgen sucht, wird im Internet schnell bei TED fündig. Die weltberühmte Konferenz und die TED-Talks liefern den Stoff, der auf Youtube mit millionenfachen Aufrufen zu finden ist. Ein solcher TED-Talk findet am 7. August auch in Deggendorf statt. Die erste große Veranstaltung, für die der Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) dieses Jahr geöffnet wird. Studierende haben zehn Rednerinnen und Redner gefunden, die zum metaphorischen Thema „Wir bauen Brücken“ sprechen.

Alle folgen dabei dem Motto von TED: Ideas worth spreading - Gedanken, die es wert sind, verbreitet zu werden. Die meisten der Redner werden Englisch sprechen. Sie sind Mitarbeiter der THD, Studierende, Professoren, CEOs und Gründer. Sie wollen ihre Gedanken, Ideen, Erfahrungen und Visionen in thematisch bunt gemischten Vorträgen teilen. Es werden technische, kulturelle, spirituelle, bildende, personelle und physische Aspekte angeschnitten. Hinter der Veranstaltung steht der Studentische Verein TEDxDIT. Sehr gerne wollen die Mitglieder Menschen aus der Region für ihre Veranstaltung gewinnen. Das detaillierte Programm ist auf www.tedxdit.com zu finden. Dort können auch die Tickets erworben werden. Schüler zahlen 7 Euro, Studierende 10 Euro und Erwachsene 20 Euro.

Pressefoto

BAYERN/NIEDERBAYERN/DEGGENDORF: Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Verbands für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. (BVSW) Alexander Borgschulze und der Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Waldemar Berg, unterzeichneten am 16. Juli 2021 in Deggendorf eine Kooperationsvereinbarung über die polizeiliche Mitwirkung im Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. intensivieren mit dieser Kooperation ihre bereits bestehende Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der TH Deggendorf wurde für den Bereich der akademischen Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften im Bereich des Sicherheitsmanagements eine strategische Kooperation vereinbart.

„Die Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist eine Kernaufgabe des demokratischen Rechtsstaates. Um diese im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit in einem Höchstmaß zu gewährleisten, bedarf es der Zusammenarbeit und Mitwirkung aller gesellschaftlichen Kräfte. Ziel der Kooperation ist eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit von Unternehmen der Sicherheitswirtschaft mit den Sicherheitsbehörden und der Bayerischen Polizei, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der in Bayern angesiedelten Wirtschaftsunternehmen zu gewährleisten“, so Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer.

Historie und Ziele des Studiengangs

Im Rahmen einer fachlichen Initiative führender Sicherheitsexperten aus Industrie und öffentlicher Hand ist der Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“ “ unter Führung von Vizepräsident Prof. Waldemar Berg an der Technischen Hochschule Deggendorf entstanden. Das Studium ermöglicht eine akademische Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften im Bereich des Sicherheitsmanagements. Die Studienteilnehmer werden auf Basis wissenschaftlicher und sicherheitsrelevanter Studieninhalte befähigt, herausgehobene Tätigkeiten in Unternehmen der Sicherheitswirtschaft wahrzunehmen. Die Teilnehmer des Studiengangs sollen unter anderem strategische und operative Bedrohungslagen oder Sicherheitslücken in Firmen und Unternehmen erkennen, bewerten und entsprechende Sicherheitskonzepte entwickeln können.

Absolventen des Studiengangs sind aufgrund ihrer späteren Aufgabenwahrnehmung potenzielle Partner der Bayerischen Polizei. Grundkenntnisse zur Organisation der Bayerischen Polizei und der landes-, bundes- und europaweiten Sicherheitsarchitektur, zu polizeilichen Aufgaben und Grundzügen des Einsatzmanagements fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das organisatorische Verständnis der künftigen Führungskräfte.

Organisation und Inhalte des Studiengangs

Der Bachelorstudiengang „Sicherheitsmanagement“ richtet sich primär an Personen, die in der Sicherheitswirtschaft tätig sind und zeichnet sich durch seine ausgeglichenen Anteile aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Sicherheitsmanagement aus.

Der Studiengang vermittelt den Studierenden eine breite Grundlagenqualifikation sowie ein aktuelles und praxisrelevantes Branchenwissen mit fundierten Schwerpunkten. Ein hoher Praxisbezug wird dadurch gewährleistet, dass die Vorlesungen sowohl von Dozenten der TH Deggendorf, als auch von Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft und künftig von Experten der Bayerischen Polizei gehalten werden. Die Absolventen werden dadurch befähigt, Führungs- und Koordinierungsaufgaben im Werkschutz oder der Betriebssicherheit von mittelständischen Unternehmen und Konzernen in den Bereichen Risiko-, Krisen- und Sicherheitsmanagement erfolgreich zu übernehmen.

Das berufsbegleitende Studium, bestehend aus neun Semestern, startet jährlich mit Beginn des Sommersemesters am Zentrum für Akademische Weiterbildung in Deggendorf. Die Vermittlung des Unterrichtsstoffes erfolgt in elf bis fünfzehn Wochenendveranstaltungen je Semester im Rahmen von Präsenzvorlesungen, welche Freitagnachmittag und samstags ganztägig durchgeführt werden.

Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft fungiert das Polizeipräsidium Niederbayern mit Sitz in Straubing als zentraler Ansprechpartner für den BVSW sowie der TH Deggendorf. Polizeipräsident Manfred Jahn sicherte zu: „Wir sind gerne bereit, die Koordination für die polizeilichen Unterstützungsleistungen im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration zu übernehmen“.

„Die Kooperation – besser gesagt unsere Partnerschaft - der Technischen Hochschule Deggendorf mit der Bayerischen Polizei und uns als Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (e.V.) und demzufolge von Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft und Lehre, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft stellt einen Meilenstein und zugleich eine einzigartige Säule für die Gewinnung und Qualifizierung von besonders geeignetem Nachwuchs auf Managementebene für die Sicherheitswirtschaft dar. Die Absolventen des Studiengangs Sicherheitsmanagement werden die Möglichkeit haben, herausgehobene Aufgaben und Funktionen in der Sicherheitsbranche wahrzunehmen. Damit profitiert insgesamt auch die Sicherheit in unserem Land.“, so der Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft e. V., Alexander Borgschulze.

Der Vizepräsident der TH Deggendorf und zugleich Leiter des Studiengangs an der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Waldemar Berg, ist erfreut über das Zustandekommen der Kooperation: „Einen besonderen Mehrwert bietet diese Kooperation für unsere Studierenden. Sie erhalten durch die Unterstützung von polizeilichen Referenten einen Einblick in die Aufgaben, die Arbeitsweise und die Herausforderungen der Bayerischen Polizei, den ihnen kein anderer Studiengang bieten kann. Durch den Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. bekommen die Studierenden auch Einblicke in die Zusammenarbeit von Behörden, privater Sicherheitsindustrie und Verbänden. Die Technische Hochschule Deggendorf freut sich sehr darüber, dass mit dieser Kooperation kompetente neue Dozenten gewonnen werden konnten, die den Studierenden sicherlich sehr praxisnahe Vorlesungen bieten werden“.

Pressefoto

Mit großer Freude und Erleichterung hat man an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Nachricht aufgenommen, dass der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags die Bestellung eines Erbbaurechts an Teilen des Klosters Metten beschlossen hat. Damit wurde ein weiterer wichtiger Schritt für die geplante Expansion der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) gemacht. Auf knapp 5.000 Quadratmetern sollen schon in wenigen Jahren bis zu 1.400 junge Menschen in Metten studieren können.

„Es ist wunderbar“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, „dass nun mit Unterstützung von Wissenschaftsminister Sibler der nächste Meilenstein erreicht werden konnte.“ Die Studiengänge der Gesundheitswissenschaften erfreuten sich großer Beliebtheit. Es kämen außerdem kontinuierlich neue Bachelor- und Masterstudien dazu. „Der Platz für Studierende, Lehrkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der AGW in der Landau wie auch im DEGGs wird zunehmend knapp“, so Sperber. Das Ziel eines gemeinsamen Campus für alle Gesundheitswissenschaftler in Metten sei deshalb mehr als wünschenswert. Je eher, desto besser.

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt Minister Sibler heraus, der ja nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Kultur in Bayern verantwortlich zeichnet. Es gehe nämlich neben der Erweiterung der Hochschule, auch um eine nachaltige Revitalisierung der historischen Bausubstanz des bedeutsamen Baudenkmals Kloster Metten. „Der Umbau und die Sanierung stellen eine bautechnische und wirtschaftliche Lösung dar, welche einen dauerhaften Erhalt der kunsthistorisch bedeutsamen Anlage sichert“, sagt Sibler.

Pressefoto

Dank sinkender Inzidenzen und steigender Impfrate können ab sofort wieder Führungen durch die Mustereinrichtungen des Projekts DeinHaus 4.0 in Osterhofen und Deggendorf angeboten werden. Für Besucher gibt es jetzt auch noch mehr zu sehen. Zu intelligenten Medikamentenspendern, automatischen Lichtleisten und digitalen Türschlössern, gesellen sich nun auch die Sensoren und Geräte der DeinHaus 4.0-Studie.

Die Mustereinrichtungen bei den Firmen Wolf (Osterhofen) und Erl (Deggendorf) sind ab sofort für Besichtigungen von Kleingruppen bis zu 5 Personen (vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen ausgenommen) geöffnet. Auch das Technik-Set für die geplante Studie kann vor Ort erkundet werden. Privatpersonen, die gerne an der Studie teilnehmen möchten, können sich noch einen der Restplätze sichern, bevor im Spätsommer mit der Ausstattung der privaten Haushalte begonnen wird.

Bei Interesse an Führungen oder an der Studie ist das Team von DeinHaus 4.0 telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zu erreichen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.deinhaus4-0.de.

Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erforscht das Projekt DeinHaus 4.0 der Technischen Hochschule in Deggendorf seit 2018, wie sich digitale Hilfsmittel und Sensoren besonders auf den Gesundheitszustand älterer Personen auswirken können. Unter dem Motto „Länger Leben Zuhause“ soll die Bevölkerung informiert und eine Studie im Raum Niederbayern durchgeführt werden.

Pressefoto

Der Technologie Campus (TC) Vilshofen wird 2022 der 13. Baustein des Erfolgsmodells der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Forschung zu regionalisieren. Das Institut ProtectIT, bislang an der THD verortet, wird dort im „Technologietransferzentrum für digitale Sicherheit“ seine neue Heimat finden. Die Themen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Vilshofen: IT-Sicherheit zum Beispiel in der Automatisierungstechnik, kritische Infrastrukturen, Elektroniksysteme in Automobil und Avionik sowie sogenannte Eingebettete Systeme. Bereits begonnene Projekte werden am neuen Forschungsstandort weitergeführt.

In regelmäßigen und immer kürzeren Abständen erfahren wir in den Medien von strategischen Hacker-Angriffen. Sie legen Universitäten, Krankenhäuser, Konzerne oder Behörden lahm und nehmen diese in virtuelle Geiselhaft. Das Thema Cyber Security, also die Sicherung von IT-Strukturen und Organisationsdaten, muss deshalb im Zeitalter der Digitalisierung ganz nach vorne auf die Agenda. „Die THD“, so der zukünftige wissenschaftliche Leiter des TC, Prof. Dr. Martin Schramm, „baut mit dem Technologie Campus in Vilshofen seine Forschung in einem Bereich aus, der ohne Zweifel höchste wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz hat.“ Auch einen Bachelor Studiengang Cyber Security gebe es an der THD seit Ende 2019.

Ein Beispiel für die zukünftige wissenschaftliche Arbeit am TC Vilshofen ist SKINET (Proaktive Sicherheit durch Künstliche Intelligenz in automobilen und industriellen IT-Netzwerken). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und basiert auf einer Kooperation mit verschiedenen Industrieunternehmen sowie weiteren Forschungseinrichtungen. Die Kernidee von SKINET ist die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI), um Cyberbedrohungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Einsatzgebiete der Technologie sind Fahrzeuge und industrielle Fertigungsanlagen, die einer immer stärker werdenden Vernetzung unterliegen. Und somit ein potenzielles Angriffsziel von Hackern sind. Die Verbesserung der Erkennungs- und Reaktionsmechanismen ermöglicht es, die Sicherheit vernetzter Systeme deutlich zu optimieren.

Ein anderes Projekt nennt sich ASSiST, es ist aktuell in der Beantragungsphase. ASSiST soll Bürgerinnen und Bürger bei ihrer privaten IT-Sicherheit unterstützen. Denn die Abwehr digitaler Angriffe ist nicht nur für Unternehmen und Staaten relevant. Mit zunehmender Nutzung digitaler Endgeräte und dem eigenen Smart Home steigt das Risiko, Opfer von Cyberattacken zu werden. Viele sind sich dieses Risikos nicht unmittelbar bewusst. Über die Auswertung und das Aufzeigen von bestimmten Risiko-Indikatoren soll das Bewusstsein für den sicheren digitalen Umgang nachhaltig verbessert werden. Bei diesem Forschungsvorhaben ist unter anderem die Stadt Vilshofen eingebunden.

„Kooperationen mit regionalen bzw. überregionalen Partnern fördern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Und wir“, erklärt Prof. Schramm, „sind da als Hochschule für Angewandte Wissenschaften besonders in der Pflicht.“ Eine direkte Zusammenarbeit mit Partnern der Region werde auch im Rahmen von Auftragsforschung, Dienstleistungen und Weiterbildungsangeboten erfolgen. Neben der Entwicklung und Umsetzung neuer Forschungsideen.

Pressefoto

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet mit der neu ins Leben gerufenen Erwachsenen-Uni allen bildungshungrigen Erwachsenen die Möglichkeit, wissenschaftliche Vorträge aus Forschungsbereichen der THD zu hören. Den Auftakt bildet die Vorlesung „DeinHaus 4.0 - Länger Leben Zuhause mit Technikunterstützung“ am 22. Juli, die allen Interessierten offensteht.

Das Alter holt uns irgendwann alle ein. Das eigene Haus deswegen verlassen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein Albtraum. Damit dem künftig entgegen gewirkt wird, befasst sich die THD in dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderten Projekt „DeinHaus 4.0“ mit digitalen Assistenzsystemen und der Frage, wie diese den Alltag für Senioren erleichtern können. In einer einstündigen Vorlesung im Rahmen der Erwachsenen-Uni wird Prof. Dr. Horst Kunhardt auf das Projekt und die einzelnen Aspekte eingehen. Besonders spannend dabei ist, wie digitale Helferlein die Bewohner unterstützen können. Welche Möglichkeiten es in dem Bereich bereits gibt, wie „DeinHaus 4.0“ in der Praxis eingesetzt wird und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in dem Projekt umgesetzt werden und vieles mehr hören die Teilnehmer der Vorlesung in der Erwachsenen-Uni. Anhand des konkreten Beispiels von „DeinHaus 4.0“ wird Prof. Kunhardt auf die Herausforderungen des Alterns und wie man diese mithilfe von Wissenschaft und Digitalisierung meistern kann, eingehen.

Die Vorlesung findet am 22. Juli um 17 Uhr am Campus des ECRI in Pfarrkirchen statt. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung nötig. Interessenten können sich entweder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-8863 bei Andrea Ebertseder anmelden. Am Tag der Veranstaltung werden vor Ort die Kontaktdaten der Teilnehmer über die App „darfichrein“ mittels QR-Code erfasst. Bei Bedarf hilft das ECRI-Personal bei diesem Schritt. Weitere Voraussetzung für die Teilnahme sind das Tragen einer FFP2-Maske sowie das Einhalten des Mindestabstandes.

Pressefoto

Am Montag, den 5. Juli 2021 veranstaltete das Netzwerk INDIGO einen Themenworkshop zum Forschungsfeld IT-Sicherheit. Die digitale Veranstaltung beschäftigte sich mit aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen und bot neben drei spannenden Fachvorträgen die Möglichkeit zur Vernetzung zwischen den Forschenden der ostbayerischen Hochschulen.

Das Forschungsfeld der IT-Sicherheit ist ebenso vielschichtig wie komplex: Neben den stetigen Weiterentwicklungen im Bereich des Datenschutzes spielen Aspekte im Bereich der Informationssicherheit und die Qualität der zu verarbeitenden Daten eine wichtige Rolle. In diversen industriellen Anwendungsszenarien ist das Thema Security ebenfalls ein zentraler Faktor, beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Bereich der Sensorik.

Im INDIGO-Themenworkshop wurden diese aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen der IT-Sicherheit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der ostbayerischen Hochschulen diskutiert. Zentrale Impulse für diesen Austausch setzten die drei Referenten der Veranstaltung: Prof. Dr. Günther Pernul, der seit 2002 den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg leitet, widmete sich in seinem Vortrag der Notwendigkeit von Messung und Verbesserung der Qualität sicherheitsrelevanter Daten und stellte diese als zentralen Bestandteil der Gewährleistung von Informationssicherheit dar. Weiterhin berichtete Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, seit 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik an der Universität Passau, von seinen aktuellen Erfahrungen im Rahmen des Forschungsprojekts UNICARagil, das sich insbesondere mit der IT-Sicherheitsarchitektur autonomer Fahrzeuge beschäftigt. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Christoph Skornia von der OTH Regensburg, der neben seiner Tätigkeit als Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik das Thema IoT-Security betreut und in seinem Vortrag einen Überblick zu aktuellen Projekten und Entwicklungen gab.

Bereits seit 2014 fördert das Netzwerk INDIGO den Austausch zwischen den sechs ostbayerischen Hochschulen OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg. Zentrales Ziel ist die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung im Bereich Internet und Digitalisierung. „Im Rahmen der INDIGO-Themenworkshops möchten wir die hochschulübergreifende Vernetzung unterstützen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern die Gelegenheit geben, sich zu Forschungsthemen wie beispielsweise der IT-Sicherheit auszutauschen.“, sagt Anne-Kathrin Böhm, Netzwerkmanagerin von INDIGO. Auch die Förderung von Kooperation mit weiteren Institutionen und Akteuren im Bereich Digitalisierung steht bei INDIGO im Mittelpunkt. So fand der INDIGO-Themenworkshop in Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitscluster e.V. statt.

Pressefoto

Fünf neue und top ausgestattete Co-Working-Arbeitsplätze findet man seit kurzem im Deggendorfer ITC1. Das Besondere: bis Ende 2022 sind die Räume kostenfrei mietbar. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) macht dieses Angebot im Rahmen des Projekts „Digitalisierung im Dialog“. Als Homeoffice-Arbeitsplatz, für Freiberufler, Pendler oder zum Beispiel Start-ups ist der Co-Working-Space bestens geeignet.

Über die Hochschule können die Räume je nach Bedarf angemietet werden. Das Raumkonzept am ITC1 bietet dabei alles, was das Co-Working-Herz höherschlagen lässt. Wer einen der Arbeitsplätze nutzen möchte, braucht selbst nur noch Laptop, Mobiltelefon, Stift und Papier. Vom Schreibtischstuhl über WLAN bis hin zum Spind für persönliche Gegenstände und einer Kaffeeküche ist alles weitere vorhanden. Mit zusätzlichen Videokonferenz- und Besprechungs-Ecken sowie Kreativräumen ergibt sich ein komfortables Arbeitsumfeld. Dabei treffen ganz unterschiedliche Berufe und Persönlichkeiten aufeinander, die vom regionalen Netzwerken und dem Mehrwert des Zusammenarbeitens profitieren können. Wer mehr über den THD Coworking-Space erfahren möchte, kann dies am 21. Juli um 16 Uhr bei einer virtuellen Informationsveranstaltung tun. Eine Anmeldung ist per E-Mail an coworking@th-deg.de möglich. Informationen sind auch online unter https://www.th-deg.de/coworking zu finden.

Mit dem Projekt „Digitalisierung im Dialog“ fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

 

 

Pressefoto

Lehrreich und mit vielen im MINT-Bereich tätigen Persönlichkeiten präsentierten sich am 2. und 3. Juli online die ersten Ostbayerischen MINT-Tage. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die Fächer, denen große Zukunftschancen zugesprochen werden, wenn es um Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft geht. Deswegen gilt es junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. MINT-Bildung ist ein großes Thema. Bei den Ostbayerischen MINT-Tagen gab es viele Impulse, eine MINT-Karriere anzustreben. Ob im MINT-Talk, in Vorträgen zu Themen wie Quantencomputing oder der Bericht über den Karriereweg einer NASA-Mitarbeiterin.

Unter der Schirmherrschaft der regioFORSCHA und mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der MINT-Region Niederbayern als Veranstalter haben sich weitere Hochschulen und MINT-Akteure für die Ostbayerischen MINT-Tage zusammengetan. Ihr Engagement für MINT verständlicher machen, in Themen konkret eintauchen und die Zuschauer und Zuschauerinnen begeistern, das wollten sie schaffen. In rund 500 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, Großeltern und Interessierten haben sie interessierte Zuschauer gefunden.

Am Freitagvormittag nutzten einige Schulklassen das Programm sogar, um den Unterricht von Klasse 5 bis 11 zu bereichern. Ein Programm-Highlight bot am Samstagvormittag der MINT-Talk mit Wissenschaftsminister Sibler, THD-Präsident Peter Sperber, Petra Griebel von der regioFORSCHA, Dr. Monika Christl von Jugend forscht, Waltraud Erndl in ihrer Funktion als Sprecherin des Verbands deutscher Realschullehrer und Andrea Stelzl von der THD. Hochschulen seien ein wichtiger Partner in der MINT-Bildung sagte dabei Minister Sibler. Um bereits Schüler und Schülerinnen für MINT-Fächer zu begeistern, braucht es gute Rahmenbedingungen. Auch außerschulische Angebote sind wichtig, um die junge Generation auf die zunehmende Digitalisierung vorzubereiten. Hilfreich sei ein enges Netzwerk zu und unter MINT-Akteuren waren sich Petra Griebel und Waltraud Erndl einig. Was die MINT-Tage anbieten, sei vorbildlich, betonte Monika Christl. Und am wichtigsten sei, die Neugier zu behalten, die „Warum“-Fragen zu stellen und Angebote wie die Ostbayerischen MINT-Tage zu nutzen, so der Appell von Prof. Dr. Peter Sperber zum Abschluss des Talks.

Das laufende Programm des MINT-Teams der Technischen Hochschule Deggendorf ist online unter https://th-deg.de/schule#netzwerk zu finden. Die nächste große Veranstaltung ist die regioFORSCHA am 15. und 16. Juli 2022 in den Deggendorfer Stadthallen.

Pressefoto

Die letzten Tage des Bewerbungszeitraum am European Campus Rottal-Inn (ECRI) brechen an. Studieninteressierte haben noch bis zum 15. Juli Zeit, sich um einen Studienplatz im kommenden Wintersemester zu bewerben.

Der internationale Campus wartet mit insgesamt sieben Studiengänen aus den Bereichen Tourismusmanagement, Medizinische Informatik und Ingeneurwissenschaften auf. Besonderer Schwerpunkt des ECRI liegt auf dem Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health and Medical Tourism, der von der European Spa Association (ESPA) mit dem ESPA Innovation Award ausgezeichnet wurde. Studierende lernen in diesem Studiengang die Besonderheiten von Wirtschaft und Tourismus kennen. Darüber hinaus werden Schlüsselqualifikationen, Umsetzungskompetenz und Innovationsfähigkeit entwickelt. Studierende sind hier am Puls der Zeit und gehen aktuellen Trends in den modernen und hochwertig ausgestatteten eHealth and Smart Tourism Labs auch von der wissenschaftlichen Seite aus auf den Grund. Dabei geht es vor allem auch um Neuheiten wie Künstliche Intelligenz oder Eye Tracking, die zunehmend im Tourismussektor, besonders im Gesundheits- und Medizintourismus anwendung finden.

Wer sich im Studium lieber mit Informatik oder Technik auseinandersetzt, der kommt mit den Bachelorstudiengängen Health Informatics, Industrial Engineering oder Energy Systems Engineering auf seine Kosten. Für Masterinteressierte bietet der ECRI die Studiengänge Digital Health, Medical Informatics und Global Public Health an. Letzterer ist besonders spannend, da es sich dabei um einen Joint Degree zusammen mit der Savonia University of Applied Science in Finnland handelt.

Der ECRI ist mit Englisch als Unterrichtssprache der einzige komplett englischsprachige Campus in ganz Bayern. Das macht das Studium am ECRI in Pfarrkirchen besonders für international ausgerichtete Studieninteressierte attraktiv. Alles zu den Studiengängen und zur Bewerbung finden Interessenten auf der Website des ECRI: https://th-deg.de/ecri

Pressefoto

Kein Thema wird emotionaler diskutiert als der Klimawandel. So stimmen zwar knapp 90 Prozent der Deutschen einer stärkeren Nutzung grüner Energien grundsätzlich zu, kritisch wird es aber, wenn dies vor der eigenen Haustür geschehen soll. Ein Bruch, den Politik und Wissenschaft unbedingt auflösen müssen.

Der Ostbayerische Hochschulverbund TRIO versucht es in der ersten Juliwoche mit einer ungewöhnlichen Aktion. Fünf Wissenschaftler werden sich in fünf Städten auf die Bank setzen. Auf die »Science Bench«. So in Amberg, Deggendorf, Landshut, Passau und Regensburg. Mitten in der City. Alle, die möchten, dürfen sich dazusetzen und ein wenig mit den Forschern plaudern. Über Windräder und Smart Grid. Über Elektromobilität und ländliche Entwicklung. Über Digitalisierung und Gesundheitsversorgung. Über Ideen und Sorgen im engeren oder weiteren Zusammenhang mit der Energiewende. Prof. Dr. Tomas Sauer, Wissenschaftlicher Leiter des Hochschulverbunds, sagt: "Mit TRIO wollen wir einerseits den Austausch zwischen den ostbayerischen Hochschulen und der Wirtschaft intensivieren, wir wollen aber vor allem auch den Kontakt zu den Menschen in unserer Region suchen und verständlich machen, was an den Universitäten und Hochschulen passiert. Genau das ist das Ziel der Aktion Science Bench. Hier können sich Forschende und interessierte Bürgerinnen und Bürger ganz ungezwungen begegnen und diskutieren."

Klimawandel, das ist natürlich nur vordergründig ein reines Ökothema. Denn die vielfältigen Lösungsansätze, um unseren CO2-Fußabdruck möglichst schnell und nachhaltig zu minimieren, reichen in alle Lebensbereiche. Und sie werden vor niemandem halt machen. „Unseren Forscherinnen und Forschern ist daran gelegen, dass die Menschen verstehen, welche Möglichkeiten es gibt, wo wir stehen, wie die Dinge zusammenhängen und vor allem auch, was dies alles für sie bedeutet“, sagt Dr. Jörg Kunz, verantwortlich für die Wissenschaftskommunikation an der Technischen Hochschule Deggendorf und Koordinator der TRIO-Science Bench Aktion. Deshalb gehe man in die Stadt. Um sich auf Augenhöhe auszutauschen. „Wie wünschen uns einen Dialog“, so Kunz weiter, „wir wollen keine Vorlesung am Markplatz, sondern auch das aufnehmen, was die Leute bewegt und welche Ideen sie selbst für eine bessere Welt haben.“

Die Science Bench ist ein Kommunikationsformat, das auf eine Idee Prof. Katja Becker, der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, zurückgeht. Der Charme dieser Art von Wissenschaftskommunikation besteht in der persönlichen Nähe, die zwischen den Menschen auf der Straße und Forschenden geschaffen wird. Freilich erreicht man so nur eine Hand voll Leute. Aber es sind dafür andere als die, die beispielsweise einen Tag der offenen Tür oder eine Lange Nacht der Wissenschaften besuchen. Man spricht von »Passiven Unterstützern«, die solche Angebote der Hochschulen und Universitäten in der Regel nicht nutzen, ohne jedoch negativ gegenüber der Wissenschaft eingestellt zu sein. „Man schätzt, dass etwa die Hälfte der Menschen zu dieser Gruppe gehört“, berichtet Kunz. Die Wissenschaft habe erkannt, dass es viel mehr Integration und Teilhabe der Bevölkerung braucht. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt deshalb im Wissenschaftsjahr 2022 partizipative Wissenschaftskommunikationsprojekte in den Mittelpunkt. Unter dem Motto »Nachgefragt!«  Kunz freut sich über diese Entwicklung: „Mit der Science Bench sind wir in Ostbayern quasi schon einen Schritt voraus gegangen. Aber das Schöne ist, da kommt noch mehr.“

Pressefoto

Über 40 Prozesse gibt es mittlerweile in der additiven Fertigung („3D-Druck“). Welche Vorteile sich für kleine und mittlere Unternehmen ergeben und wie sich eine wirtschaftliche Nutzung der additiven Fertigungsverfahren realisieren lässt, zeigt das aktuelle DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am 6. Juli findet die virtuelle Veranstaltung an ihrem Zweigstandort, am Technologie Campus in Cham, statt.

Das DigiCamp richtet sich an interessierte Unternehmen und deren Mitarbeiter, Ingenieurbüros, Freiberufler und Interessierte der entsprechenden Fachbereiche. Campusleiter Prof. Dr-Ing. Wolfgang Aumer stellt die Fertigungsverfahren generell vor und zeigt in der Veranstaltung auf, welche Verfahren in den modernen Laboren in Cham angewandt werden können. Heiko Muhr, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Muhr GmbH in Schorndorf, zeigt verschiedene Anwendungen aus der Praxis. Zudem wird über die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschule und Wirtschaft gesprochen und es besteht die Möglichkeit des virtuellen Netzwerkens im Anschluss an die Veranstaltung. Das detaillierte Programm ist auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt.

Pressefoto

Das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet jedes Jahr traditionell die International Week. Den krönenden Abschluss und gleichzeitig das Highlight der Woche bildete die virtuelle Veranstaltung „Taste the World“, bei der internationale Studierende Lieblingsgerichte aus ihrer Heimat kochen.

Virtuelle Veranstaltungen häufen sich aktuell und oft sind die Teilnehmer es schon überdrüssig, vor den Bildschirmen zu sitzen. Bei dem erstmals virtuellen Format „Taste the World“ des International Office der THD war jedoch das Gegenteil der Fall. Teilnehmer bekamen eine „Taste the World – to go Box“, welche sie an einem der zahlreichen THD-Standorte vorab abholen konnten. Insgesamt wurden fast 100 Boxen ausgegeben, was die Erwartungen der Organisatoren bei weitem übertraf. Dass die Teilnehmer nicht nur aus Deggendorf, sondern von den Standorten in Pfarrkirchen, Cham und den insgesamt 12 Technologie Campi kamen, zeigt, dass Essen die Menschen verbindet wie kein anderes Medium.

Mit „Taste the World“ wird eine etwas andere Reise um die Welt angeboten, die fremde Länder nicht nur erlebbar macht, sondern auch einen ersten Vorgeschmack bietet und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Jahr wartete das Event mit drei Gängen von zwei Kontinenten auf. Als Vorspeise gab es „Bread Upma“, eine indische Spezialität. Dabei handelt es sich um ein Brot mit geschmacksintensiven Gewürzen, Kräutern und Tomaten. Die Hauptspeise kam aus Südkorea. Mit „Kimbap“  wurde eine koreanische Sushi Rolle zubereitet. Zum Schluss wurde mit „Baghrir“ ein traditioneller nordafrikanischer Pfannkuchen aus Grieß gekocht, der auch in Marokko eine beliebte Nachspeise ist. Zubereitet wurde alles von den Studierenden zuhause. Per Zoom konnten die Teilnehmer die Gerichte ebenfalls in den eigenen vier Wänden mit den Zutaten aus der „Taste the World – to go Box“, nachkochen.

Bisher wurde die Veranstaltung immer vor Ort am Campus in Deggendorf durchgeführt, was dieses Jahr aber nicht möglich war. Daher kam die Idee der Boxen und der Übertragung per Zoom auf, welche am Ende wie eine Bombe einschlug. Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und dass das Angebot an allen THD-Standorten gleichermaßen gut angenommen wurde, unterstreichen den verbindenden Charakter des gemeinsamen Kochens und Schlemmens. Nicht nur Studierende und Personal nahmen am ersten virtuellen „Taste the World“ teil, auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber kochte zuhause selber mit. Für den reibungslosen Ablauf im Vorfeld sorgten die studentischen Hilfskräfte, welche die Boxen vorbereiteten und dann an die jeweiligen Standorte verteilten. Aufgrund des großen Anklangs und der durchwegs gelungenen Veranstaltung fasst das International Office ins Auge, künftig „Taste the World“ zwar wieder vor Ort am Campus, zusätzlich dazu aber auch als virtuelles Format, anzubieten.

In der International Week vom 21. bis 25. Juni wurden neben dem gemeinsamen Kochen bei „Taste the World“ zahlreiche weitere Veranstaltungen angeboten. So gab es verschiedene Infoveranstaltungen zu Auslandssemester und -praktikum oder das traditionelle Erzählcafé/KULTURcafé, bei dem internationale Studierende über ihre Heimat, dieses Mal über Celebrities in den verschiedenen Ländern, berichteten. Auch die internationalen Tutoren und der studentische Verein ESN beteiligten sich rege an der International Week. Sie steuerten virtuelle Quiz- und Spieleabende bei. Großen Andrang fand der Bayerisch Crash-Kurs, der vor allem den internationalen Studierenden die bayerische Kultur und Sprache vermittelte.

Das International Office blickt auf eine informative und unterhaltsame International Week zurück, die nicht nur Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, sondern auch die Hochschulfamilie campusübergreifend verband wie selten zuvor.

 

Die Rezepte des Menüs:

BREAD UPMA


Ingredients:
• 2 Slices of bread
• Oil
• Mustard seeds
• Onion
• Tomato
• Ginger grated or paste
• Green or red chili
• Cashew Nuts/Peanuts
• Salt
• Turmeric
• Chili Powder
• Water
• Coriander Leaves
• Lemon

Method:
1. Toast the bread on the pan (or in a toaster) and cut them into small rectangles and keep them aside.
2. Pour oil in the pan and slightly toast the cashews/peanuts with a medium flame. Keep them aside.
3. Add mustard. Once the mustard starts spluttering, add the green/red chilies.
4. Add onions. Saute them till they are golden. Put the grated ginger/paste of ginger and saute for a minute.
5. Add tomatoes, salt and turmeric. Saute the tomatoes till they are soft.
6. Add chili powder and mix well. Add 4 tablespoons of water and mix.
7. Cook till the mixture turns thick. Add the cashews and the bread pieces. Mix gently so that the bread pieces are coated with the mixture.
8. Sprinkle coriander leaves. Add a bit of lemon while eating.


KIMBAP

Ingredients:
• Rice
• Carrots
• Oil
• Eggs
• Pinch of salt
• 1 Sheet of seaweed

Methods:
1. Cook the rice.
2. Chop the carrots and heat the julienned carrots over medium-high heat on an oiled pan.
3. Crack the eggs in a bowl and stir the eggs in a pinch of salt. Heat a pan and add the eggs to the pan. When the bottom is set, flip it over. Transfer to a cutting board and cut lengthwise into thick strips.
4. Chop the carrots lengthwise into thick strips.
5. Put a sheet of seaweed, shiny side down and longer side towards you. Spread rice evenly over the seaweed sheet, using a spoon or your fingers.
6. Lay the prepared ingredients on top of the rice close to the side towards you.
7. Lift the entire bottom edge with both hands and roll over the filling away from you, tucking in the filling with your fingers.
8. Put firm pressure over the roll with your hands. If it’s to close everything in tightly. Then continue to roll again, putting pressure evenly over the roll using both hands.
9. Cut the roll into 1/2-inch thick bite sizes.

MOROCCAN PANCAKES

Ingredients:
• 250 gr of fine semolina
• 4 tablespoons plain flour (40 gr)
• 2 tablespoons caster sugar
• 1 heaped teaspoon active dry yeast
• ½ teaspoon salt
• 500 ml warm water
• 2 teaspoons baking powder

Methods:
1. In a blender insert the semolina, flour, sugar, yeast and salt. Add the warm water and blend until there are no lumps and the batter is smooth.
If you don’t have a blender place all the ingredients in a large bowl and use an electric whisk instead of a blender.
2. Add the baking powder and blend again for a few seconds. Leave the batter for 30 minutes to allow the yeast to proof and blend again for a few seconds.
3. Grease a non-stick pan and place it over medium high heat. Wait for the pan to be very hot to start baking the pancakes, otherwise you won’t get many holes on your pancakes.
4. Place a small amount of batter (as you would for any pancake) and leave the pancake until it dries out. As soon as you place the batter on the pan, the batter should start bubbling and drying out. Once the baghrir is no longer wet (it takes about a minute), it will mean that it is cooked. The baghrirs are cooked only on one side. Never flip them while baking them as you will loose the holes.
5. Repeat until you've used all the batter.
6. Don’t pile up your Moroccan pancakes while they are still hot, as they will stick to each other. If you want to pile them when they are hot, separate them with a tissue.

 

Pressefoto

„Die Lösung für ein jedes Geheimnis liegt in den kleinen grauen Zellen des Gehirns.“ (Hercule Poirot)

Schützt Gehirnjogging gegen Alzheimer? Nutzen wir wirklich nur zehn Prozent unserer Gehirnkapazität? Hat eigentlich jemand die zehn Milliarden Zellen gezählt, aus denen das Gehirn besteht? Und sind die tatsächlich grau? Die Hirnforschung hat längst im Alltag Einzug gehalten: in Form von Ratgebern zur Selbstoptimierung oder Gesundheitsvorsorge, zuweilen in Form von Mythen, häufig als etabliertes Alltagswissen, in jedem Fall aber auch in einer Flut von hervorragenden Wissensangeboten, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Fortschritte der letzten Jahre einem breiten Publikum erklären und für die Öffentlichkeit erlebbar machen.

Mit dem Kurs „Einführung in die Neuroanatomie“ hat sich Prof. Dr. Agnes Nocon aus der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften zwei Ziele gesteckt. Zum einen sollen die Grundlagen der Neuroanatomie vermittelt werden. Zu anderen werden verfügbare gut aufbereitete Ressourcen für das weitere Studium vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in diesem Kurs die Makroanatomie des Nervensystems und vor allem des Gehirns kennen, die zentralen Funktionen seiner wichtigsten Strukturen sowie die anatomischen Beziehungen, die diesen Funktionen zugrunde liegen. Unterstützt werden sie dabei durch Spiele, Präparationsvideos und interaktive 3D-Modelle. Diese helfen ihnen dabei, sich die Lagebeziehungen im Gehirn gut einzuprägen. Damit dies nachhaltig gelingt, erklärt Prof. Nocon per Video schrittweise, wie mit ofenhärtender Modelliermasse ein eigenes maßstabsgetreues Steckmodell des Gehirns nachgebaut werden kann. Dabei stellt sie in der Mensaküche der Hochschule den Modellbau in Form einer Kochanleitung vor.

Die Kursinhalte sind vor allem für Studierende der Gesundheitswissenschaften, der Psychologie, der Neurowissenschaften und sogar der Künstlichen Intelligenz relevant. Sie erfordern kein Vorwissen. Der Kurs ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Einschreibung findet über die Plattform der vhb statt. Für weitere Informationen und Anmeldung: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=184

Pressefoto

Perspektiven im Tourismus - Unter diesem Motto stand eine Veranstaltung des Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Kooperation mit THD Alumni und dem studentischen Verein DegTours am 17. Juni 2021. Corona hat die Branche hart getroffen. Kaum verwunderlich, dass viele Tourismusstudierende mit Sorge in ihre Zukunft blicken. Ziel der Veranstaltung war es deshalb, ihnen neuen Mut zu machen und Möglichkeiten und Erfahrungen aufzuzeigen. In einem virtuellen Treffen haben elf Alumni des Studiengangs Tourismusmanagement von ihrem Werdegang erzählt und Tipps gegeben. Die Studierenden sollten erfahren, dass es viele Möglichkeiten für sie gibt. Auch Berufswege, die nicht in den klassischen Tourismusmanagement-Bereich fallen.

Alle angefragten Alumni waren sofort begeistert und konnten mit den Studierenden mitfühlen. Der Berufseinstieg gestaltet sich (fast) nie perfekt, doch mit einer globalen Krise, die auch den Tourismus so hart traf, könnte es noch schwerer werden. Alle Alumni waren sich einig, dass der Tourismus wieder zurückkommen wird und dazu braucht es gut ausgebildete Experten. Ihr Rat war, den Bachelor erst als Anfang zu sehen. Es sei wichtig, authentisch zu bleiben und möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel in Praktika, Werkstudententätigkeit oder studentischen Vereinen. Außerdem sei der Mensch hinter dem Studiengang wichtig und welche persönlichen Eigenschaften er oder sie vorweisen kann. Einige Referenten brachten Stellenanzeigen mit und stellten sie vor. Auch ein Masterstudium war Gesprächsstoff. Insgesamt 93 Studierende und Vizepräsident Prof. Waldemar Berg nahmen an der Veranstaltung teil. Die Resonanz war auf beiden Seiten sehr positiv.

Die Referenten waren:

  • Susanne Wagner, Tourismusreferentin des Landkreises Regen
  • Katrin Arth, Natus Europe GmbH
  • Michaela Poxleitner, FH Salzburg
  • Aline Suchantke, IPU Erfurt
  • Luisa Häfner, Management Events
  • Elena Manz, mymuesli
  • Tanja Sierts, GHOTEL hotel & living
  • Sabine Mey, Flughafen München
  • Sarah Schatzl, desiretec
  • Vanessa Pajung, Master Kulturgeographie
  • Sebastian Böhm, Master International Accounting, Controlling and Taxation
  • Felizitas Mötter, Master Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung
Pressefoto

Weltweit ganz vorne mit dabei, das bescheinigt auch die zweite Ausgabe des internationalen WURI-Ranking (World’s Universities with Real Impact) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt belegt die Deggendorfer Hochschule einen herausragenden 29. Platz im globalen Vergleich. In der Kategorie Unternehmergeist konnte sich die THD sogar unter den Top Ten auf einem hervorragenden fünften Platz positionieren. Auch in punkto Krisenmanagement schaffte es die niederbayerische Hochschule mit Rang Sieben unter die Top Ten. Und konnte sich mit den großen Namen der internationalen akademischen Landschaft messen. Die Ergebnisse des diesjährigen WURI-Rankings wurden Mitte Juni vorgestellt.

„Wir sind in der Kategorie Unternehmergeist nach Princeton aber vor Berkeley gelistet. Das freut mich ungemein. Das WURI Ranking zeigt, dass die Kleinen durchaus mit den Großen mithalten können, wenn es um innovative und kreative Ansätze geht“, freut sich der Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber. Für das neue Ranking bewerben sich die akademischen Institutionen mit ihren Programmen und Projekten. Dieses Jahr wurden Beiträge in den Kategorien Anwendungsbezug, Unternehmergeist, Ethische Werte, Weltoffenheit und Krisenmanagement akzeptiert. Die Deggendorfer Hochschule hat sich neben Unternehmergeist und Krisenmanagement in der Kategorie Anwendungsbezug beworben und belegt dort einen sehr guten 29. Platz. Bewertet wird, wie innovativ, umsetzbar und wirkungsvoll die Programme sind. Damit will das WURI Ranking einen neuartigen Ansatz etablieren. Kleinere, junge und spezialisierte Hochschulen haben hier die selben Chancen wie die großen und etablierten Universitäten. Zudem sind alle teilnehmenden Institutionen eingeladen, am Bewertungsprozess mitzuwirken. Sie begutachten die Beiträge der anderen Hochschulen und Universitäten, was wiederum zu neuen Impulsen an der eigenen Hochschule führen kann. Das WURI-Ranking wird vom Institute for Policy and Strategy on National Competitiveness (IPSNC) in Südkorea organisiert und wird von der Hanseatic League of Universities (HLU) in den Niederlanden, dem Institute for Industrial Policy Studies (IPS) in Seoul, dem UN Institute for Training and Research (UNITAR) in Genf sowie dem Tailor Institute of Franklin University (FUS) in Lugano unterstützt. Die Ergbnisse sind im Internet unter https://www.wuri.world/wuri-ranking-2021 einsehbar.

Pressefoto

Am 2. und 3. Juli laden die MINT-Region Niederbayern und das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu den ersten „Ostbayerischen MINT-Tagen“ ein. Fünf bayerische Hochschulen, Firmen aus dem Raum Ostbayern und aus der MINT-Szene bekannte Akteure zeigen an diesen beiden Tagen, was man mit den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bewirken kann. Mitmachen, Fragen stellen und Ausprobieren ist beim ersten virtuellen MINTmachfestival der Region ausdrücklich erwünscht. Nicht nur Studieninteressierte, sondern alle von 8 bis 99 Jahre sind herzlich willkommen. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Messe regioFORSCHA.

Die „Ostbayerischen MINT-Tage“ bieten ein interaktives Programm mit rund 40 Vorträgen und Workshops. Von Quantencomputern, Künstlicher Intelligenz,  Programmieren bis hin zu Mikroplastik oder erneuerbaren Energien stehen ganz verschiedene Themen auf der Agenda. Für manche Workshops erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin vorab sogar Materialien zugeschickt. Völlig kostenfrei.

Auch für den persönlichen Austausch ist bei den MINT-Tagen gesorgt. Es steht ein virtueller Netzwerkraum zur Verfügung. Wer eine Berufswahl im MINT-Bereich anstrebt, kann eine Beratung durch die Zentrale Studienberatung der THD wahrnehmen sowie mit Studierenden der MINT-Fächer und der Agentur für Arbeit sprechen. Im MINT-Talk diskutieren Bildungsverantwortliche und Bildungsmacher außerdem live über die Bedeutung der außerschulischen MINT-Bildung.

Das ausführliche Programm und die Anmeldung zu den Workshops ist unter www.th-deg.de/minttage zu finden.

Pressefoto

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche Herausforderungen globale Gesundheitsprobleme mit sich bringen können. Um solche Probleme langfristig bewältigen zu können, ist es nötig sich diesen aus einer internationalen Perspektive der Digitalen Gesundheit zu nähern. Dazu bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) diesen Sommer im Vorfeld des DigiHealthDay-2021 eine virtuelle Workshopreihe mit internationalen Größen aus der Gesundheitsbranche an. Die englischsprachigen Workshops sind kostenlos. Interessenten können sich ab sofort unter www.th-deg.de/digihealthday anmelden.

Insgesamt fünf Workshops zu Themen Digitaler Gesundheit bietet der ECRI in der DigiHealthDay-2021 Reihe bis Mitte Juli noch an. Durchgeführt werden diese von international anerkannten Experten aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Indien und den USA. Diese widmen sich in ihren Veranstaltungen unter anderem der Patientensicherheit im Zusammenhang mit Digital Health Produkten, wie aus Radiologie-Bildern Business Insights gezogen werden können, der Bedeutung hochwertiger Gesundheitsdaten und ihre vertrauenswürdige Nutzung für das Lernen von Gesundheitssystemen sowie der Künstlichen Intelligenz und Big Data Analyse im Gesundheitswesen und der Notwendigkeit eines Telehealth-Akkreditierungsprogrammes.

Die virtuellen Workshops bilden den Auftakt zum DigiHealthDay-2021, einem internationalen Online-Symposium, welches am 12. November virtuell stattfinden wird. Die Veranstaltungen sprechen alle an, die sich für Digitale Gesundheit interessieren egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studierende. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday.

Pressefoto

Eine ganz besondere Ausgabe der Kinderuni bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) im Juni an. Zum ersten Mal wird es eine Kinderuni-Reihe mit mehreren Terminen geben und parallel auch eine Jugenduni für Jugendliche ab 12 Jahren. Dieses Mal geht es rund um das Thema Bewegung.

Studierende des Studiengangs Physiotherapie dual werden klären, wie wichtig Bewegung für den menschlichen Körper ist. Warum wir Bewegung brauchen, welche Bewegung wir brauchen und wie viel eigentlich. Auch, wie sich Bewegung auf den Körper auswirkt und ob Lernen und Studieren dann besser klappt. Los geht es virtuell am Mittwoch, 16. Juni. Es folgen zwei weitere Termine am 23. und 30. Juni. Die Kinderuni startet um 17 Uhr und gleich danach um 18 Uhr ist die Jugenduni dran. Wer nicht alle Tage schafft, kann auch an einzelnen Terminen teilnehmen. Den Link zur Teilnahme an der Kinder- oder Jugenduni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni.

Pressefoto

Der wichtigste Preis für ausländische Studierende an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde am 10. Juni 2021 von Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber verliehen. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an den aus Mexiko stammenden Daniel Rodriguez Perales. Er wird für erfolgreiche Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement an der THD ausgezeichnet. Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist mit 1.000 Euro dotiert.

Der DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Die Geschichte von Daniel Rodriguez Perales beginnt mit dem Besuch einer deutschen Schule in Mexiko. Seit seiner Kindheit hat er Berührungspunkte mit der deutschen Kultur und Sprache. Insbesondere während mehreren Besuchen im Schüleraustausch. Ein Studium in Deutschland war seitdem sein Wunsch. Mit Beginn des Bachelorstudiengangs „International Tourism Management Health and Medical Tourism“ am European Campus Rottal-Inn wurde dieser wahr. Aufgrund seines Einsatzes in studentischen Vereinen, als Tutor für internationale Studierende und für ein Hilfsprojekt für Studierende in schwierigen Situationen ist er zum diesjährigen Träger des DAAD-Preises geworden. Inzwischen befindet er sich in der Endphase seines Studiums und kann sich sehr gut vorstellen für ein anschließendes Masterstudium in Deutschland zu bleiben und später in der Gesundheitsbranche tätig zu werden. Die 1.000 Euro möchte Daniel Rodriguez Perales für sein Masterstudium verwenden. Der nächste DAAD-Preis wird im Sommer 2022 verliehen.

Pressefoto

Für viele junge Menschen aus der Region stellen sich gerade die Weichen in Sachen Studium. Es ist Bewerbungszeit an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Bayern und damit Hochphase für die dortigen Beratungsstellen. In diesem Zusammenhang bietet die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 18. Juni einen Studieninformationstag an. Schüler und Studieninteressierte können sich dann rund um die Themen Studium und Hochschule informieren. Allen, die sich bereits beworben haben, will die THD Entscheidungshilfen zum Start ins Studium an die Hand geben. Der Studieninformationstag ViSIT findet online statt.

Im Rahmen des ViSIT werden die Bachelorprogramme der THD im Fokus stehen. Professoren, Lehrende und Studierende präsentieren die Studiengänge oder halten Fachvorträge dazu. Dabei können vom Publikum jederzeit Fragen gestellt werden. Es wird ein breites Beratungsprogramm zum Thema Studium, Orientierungsstudium, duales Studium, und Auslandssemester und –praktika geben. Zudem besteht die Möglichkeit an einem Studienorientierungsworkshop teilzunehmen.
Damit jeder Teilnehmer seine relevanten Themenbereiche schnell indentifizieren und sein persönliches Programm zusammenstellen kann, sind die Veranstaltungen der Fakultäten fünf Themenclustern zugeordnet: Wirtschaft, Technik, Informatik, Gesundheit und Englischsprachige Programme. Um den Interessierten möglichst viele Optionen zu bieten, werden alle Fakultäten ihr Programm zeitversetzt zweimal vorstellen. Nähere Informationen gibt es unter https://www.th-deg.de/de/virtueller-studieninfotag.
Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Technischen Hochschule Deggendorf ist die allgemeine Beratungsstelle für Studieninteressierte. Die Mitarbeiter beraten unabhängig; dabei stehen die Interessen, Ziele, Perspektiven und Fragen der Studieninteressierten im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die ZSB bietet ein breites Unterstützungsprogramm für Schüler, Lehrer und Eltern. Dazu zählen unter anderem Information und Beratung bei der Studienwahl mit gezielter Hilfestellung, auch bei sehr umfassenden Fragen, durch orientierende und entscheidungsunterstützende Einzelberatung, Informationsveranstaltungen, Webinare und Vorträge an Schulen. Kontakt: Alexandra Niewöhner, Leitung Zentrale Studienberatung, alexandra.niewoehner@th-deg.de, 0991-3615373.

Pressefoto

Im Beisein von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst sowie Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg hat Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber heute die Funktion der Kanzlerin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an Birgit Augustin übertragen. Gemeinsam mit Dr. Stefanie Duarte-Fernades als stellvertretende Kanzlerin wird Augustin ab dem 1. Juni die Geschicke der Verwaltung an der THD leiten. Seit Januar 2021 war sie bereits kommissarisch für diese Aufgabe verantwortlich.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Frau Augustin eine langjährige Mitarbeiterin und intime Kennerin unserer Hochschule für die wichtige Funktion der Kanzlerin gewinnen konnten“, äußerte sich THD-Präsident Sperber bestens gelaunt. Ebenso zufrieden zeigte sich Sperber mit der Wahl von Duarte-Fernandes als stellvertretende Kanzlerin. Mit der weiblichen Doppelspitze Augustin/Duarte-Fernandes habe man nämlich nicht nur ausgezeichnete Führungskräfte in der Verwaltungsleitung. Auch das Plus an Diversität in der Hochschulleitung sei sehr willkommen. Genauso sieht das Staatsminister Sibler. Er will bekanntlich die Förderung von Frauen an den Hochschulen im Freistaat vorantreiben. Vor allem in der Forschung, aber eben nicht nur da. „Um das volle Potenzial unserer Hochschulen zu entfalten, brauchen wir hochqualifizierte Frauen – sowohl in Forschung und Lehre als auch in der Verwaltung. Ich freue mich sehr, dass das Amt der Kanzlerin an der THD nun in den Händen von Birgit Augustin, die mit der Hochschule seit Jahren bestens vertraut ist, liegt. Mit ihr und ihrer Stellvertreterin gehören nun zwei Frauen zu dem starken Führungsteam der TH Deggendorf. Damit ist die Hochschule auch hier – wie in vielen anderen Bereichen – beispielhaft. Vonseiten des Freistaats wollen wir mit unserem neuen Hochschulinnovationsgesetz die Frauenförderung noch weiter voranbringen“, so der Minister.
In ihrer neuen Aufgabe möchte die gebürtige Mettnerin Augustin vor allem integratives Bindeglied im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und staatlicher Behörde sein. „Das“, so Augustin, „ist bei allen vorgegebenen und zu beachtenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht immer ganz einfach.“ Größte Herausforderung in den nächsten Jahren werde die Umsetzung des Hochschulinnovationsgesetzes (HIG) sein. Dessen Ziel ist eine erhebliche Verschlankung und Deregulierung der Hochschulen in Bayern. „Auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie das HIG am Ende aussehen wird“, erklärte Augustin, „eine unserer Hauptaufgaben wird es sein, die Kolleginnen und Kollegen der THD auf dem neuen Weg zu führen und entsprechende Strukturen zu schaffen.“ Der Wandel müsse sich nicht nur in Gesetzen und Positionspapieren, sondern auch in den Köpfen der Hochschulbeschäftigten vollziehen. Mit Dr. Duarte-Fernandes weiß Augustin dabei eine kompetente und pragmatische Kollegin an ihrer Seite. Die Juristin ist seit 1. Februar 2020 an der THD und leitet die Abteilung Rechtsangelegenheiten und Liegenschaften.
Ein weiteres Feld, welches die Arbeit an der Hochschule gerade nachhaltig verändert, hat die Pandemie aufgemacht. „Wir haben gelernt, dass sowohl Lehre als auch Bürotätigkeiten keine hundertprozentige Präsenz an der THD erfordern“, sagt die neue Kanzlerin. Hybride Lehr- und Arbeitsformen seien die Zukunft. Dafür gelte es, funktionierende Modelle zu entwerfen, die außerdem zu einer besseren Work-Life-Balance der Beschäftigten beitragen sollen. Und zumindest in den Hochschulverwaltungen soll die Digitalisierung kräftig vorangetrieben werden. Augustin dazu: „Schon in wenigen Jahren soll unsere bisher papiergebundene Arbeitsweise Geschichte sein. Wir werden ein weitgehend papierloses Büro entwickeln.“
Wieviel Zeit Birgit Augustin dann bei all diesen Aufgaben für Ihre Hobbys Natur und Sport bleibt, wird sich zeigen. Aber die 51-jährige sieht’s positiv: „Wichtigstes Gut ist die Gesundheit. Dann sind alle Herausforderungen zu schaffen.“ Für den Umgang mit einander wünscht sich Augustin das, was der Philosoph Reinhold Niebuhr einst so treffend formulierte: „Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Pressefoto

Anlässlich des einjährigen Bestehens der Kooperation zwischen dem European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FOSBOS Pfarrkirchen trafen sich Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Schulleiter OStD Wolfgang Schneider zum Austausch. Bei dem Treffen wurde die Umsetzung der in der Kooperationsvereinbarung angestrebten Ziele reflektiert, resümiert und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit erarbeitet.

Ursprünglich waren Präsenzveranstaltungen innerhalb der Kooperation geplant, wie gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte und Dozenten sowie gemeinsame kulturelle Veranstaltungen. Da diese aufgrund der vorherrschenden Pandemie nicht stattfinden können, konzentrierte man sich bei dem Treffen auf die Zeit nach Corona. Schulleiter Schneider und Campusleiter Kunhardt forcierten gemeinsame Projekte wie einen Poetry Slam, Sprach-Stammtische oder Schnupper- und Probevorlesungen. Diese sollen nach der Pandemie zu einem festen Bestandteil der Kooperation und als regelmäßige Maßnahmen etabliert werden. Beide Partner freuen sich schon auf eine noch intensivere Zusammenarbeit.

Mit der Kooperation zwischen dem ECRI und der FOSBOS sollen Schülerinnen und Schüler sowie Studierende im MINT-Bereich gefördert werden. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Insititutionen in pädagogischer und fachlicher Hinsicht intensiviert und gefördert. Der interkulturelle Austausch und die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse ist neben der Senkung der „Abbrecherquote“ in den Studiengängen ein wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung.

OStD Schneider bedankte sich bei dem Treffen für den unkomplizierten, freundschaftlichen Umgang miteinander. Durch die Überlassung der Vorlesungsräume am ECRI konnte der Präsenzunterricht der FOSBOS auch in der Pandemie reibungslos durchgeführt werden.

Pressefoto

Die Menschen möchten bis ins hohe Alter gesund und aktiv bleiben, was vermehrt Erkrankungen mit sich bringt, auf die wir eine Antwort brauchen. Dafür bedarf es der digitalen Transformation im Gesundheitswesen, um Prävention, Diagnose und Behandlung in Einklang zu bringen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI), denn im Gesundheitswesen werden immer mehr Daten gesammelt und generiert. Das Problem: Diese müssen ausgewertet und in einen Kontext gesetzt werden. Dabei kann KI helfen. Genau darum geht es in dem neuen OPENvhb-Kurs „Health Data Analytics“ von Prof. Dr. Thomas Spittler des European Campus Rottal-Inn (ECRI).

Der Kurs ist der perfekte Einstieg, sich dem Thema der Datenverarbeitung im Gesundheitswesen zu nähern. Hier erlernen Studieninteressierte und fachlich Interessierte aus Wirtschaft und Gesundheitsbranche die Grundlagen der Datenanalytik. Konkret geht es um die Möglichkeiten, was KI mit Daten aus dem Gesundheitswesen machen und wie sie für Prävention, Diagnose und Behandlung eingesetzt werden können. Studieninteressierte können sich so schon einmal mit dem Thema vertraut machen und herausfinden, ob ein Studium im Bereich Health Informatics am ECRI für sie in Frage kommt.

In dem englischsprachigen Onlinekurs „Health Data Analytics” lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 15 Einheiten zu je 45 Minuten alles rund um die Datenanalytik im Gesundheitswesen und werden dafür am Ende mit einem Teilnahmezertifikat, ausgestellt von der virtuellen hochschule bayern (vhb) und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belohnt. Kursinhalte sind unter anderem die Analyse verschiedener Arten und Quellen von Gesundheitsdaten, die Bewertung der Qualität dieser Daten und geeignete Interpretationen der Bedeutung  je nach Datenquelle und Verwendungszweck. Aber auch ethische Überlegungen und Herausforderungen bei der Datenanalyse im Gesundheitswesen werden im Kurs behandelt.

Der Kurs ist kostenlos und steht allen Interessenten offen. Die Einschreibung findet über die Plattform der vhb statt. Für weitere Informationen und Anmeldung: https://open.vhb.org/blocks/ildmetaselect/detailpage.php?id=235

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Arberlandkliniken kooperieren, um die Akademisierung in der Pflege voranzutreiben. Am 17. Mai waren Personalleiterin Stephanie Blüml und Pflegedienstleiterin Angela Schwarz von den Arberlandkliniken zu Gast an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften. Bei dem Besuch wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Rester, Tanja Jänicke-Stöger, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Referatsleiter Dr. Timo Steininger und Johanna Aschenbrenner die zukünftige Zusammenarbeit besiegelt.

Im Fokus der Kooperation steht der Bachelorstudiengang Pflege. Allerdings soll die Zusammenarbeit auf weitere Studiengänge, wie beispielsweise den neuen Bachelorstudiengang Physician Assistant/Medizinische Versorgung, der im kommenden Wintersemester startet, ausgeweitet werden. Die Arberlandkliniken mit ihren Standorten in Viechtach und Zwiesel sind nun Kooperationspartner der THD und ermöglichen somit den Studierenden den Praxiseinsatz in ihren Einrichtungen zu absolvieren. Diese Zusammenarbeit ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Akademisierung der Pflege zu stärken und dem Fachkräftemangel aktiv entgegen zu treten.

Pressefoto

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Healthcare Information and Management Systems Society, Inc. (HIMSS), der weltweit grössten Digital Health Mitgliedsorganisation. Damit ist der ECRI die erste akademische Einrichtung in Deutschland, die dem HIMSS Partner Innovation Exchange beitritt.

Die Kooperation mit der HIMSS ist ein grosser Schritt für den Campus. Sie bietet zahlreiche Vorteile für Studierende, Professoren und Mitarbeiter des ECRI. Diese beinhalten den kostenlosen Zugriff auf unbegrenzte Tools, Ressourcen, Webinare und mehr im HIMSS Member Center. Speziell für Studierende der Studiengänge Health Informatics, Digital Health und Global Public Health ist dies von unschätzbarem Wert. Sie profitieren vor allem auch für ihr Studium von der Kooperation.

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung tritt der ECRI  als erste akademische Einrichtung in Deutschland dem HIMSS Partner Innovation Exchange bei. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die wichtige digitale Gesundheits-Influencer zusammenbringt, um das  Gesundheits-Ökosystem durch Information und Technologie zu transformieren. Die HIMSS Partner Innovation Exchange fördert eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, unter anderem speziell im Bildungsbereich. Für den ECRI ist dies besonders in Hinblick auf die DigiHealthDay-Reihe und deren Bewerbung bei relevanten Zielgruppen wichtig.

Die HIMSS ist ein vertrauenswürdiger Coach, Berater und Vordenker im Bereich der Gesundheitsinformation und -technologie. Mit mehr als 80. 000 Einzelmitgliedern, 650 Unternehmensmitgliedern und über 470 Non-Profit-Organisationen ist sie die grösste Digital Health Mitgliedsorganisation der Welt. Sie ist zentrale Anlaufstelle für alle Themen rund um Information, Beratung und Expertise zu Digital Health und bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt der Gesundheits- und Pflege-IT.

Pressefoto

Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Vier Filme waren erfolgreich und werden nun vom 21. Mai bis 6. Juni online gezeigt.

Für die Jungen Filmemacher der THD ist dieses Event ein großes Ereignis und natürlich haben alle den Wunsch, möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Im Programmteil Regionalfenster zeigt sich die regionale Filmszene sehr abwechslungsreich und bietet etwas für jeden Geschmack. Produktionen der THD sind die Kurzfilme „2100“, „Rotlicht“ und „Wahlkampf“. Der Film „Accept“, der bereits international ausgezeichnet wurde, läuft ab 22. Mai im Programmteil Donaublut, das Genrebeiträgen aus der Region gewidmet ist. Tickets für den Onlinezugang zum Festivals sind unter https://kurzfilmwoche.filmchief.com/hub verfügbar.

 

Die Filmbeschreibungen:

2100, Regie: Lea Blöchinger, Kamera: Moritz Grötsch, VFX: Alexander Steil, Script: Regina Portje, Ton: Tim Miller, Schnitt: Lukas Haselberger,  Kammerspiel, 5 min, Masterseminar "Kurzfilm", Betreuung: Prof. Jens Schanze

Im Jahr 2100 herrschen Krieg und Zerstörung. Nikita lebt abgeschottet in einem Bunker. In einer Videobotschaft fragt sie, warum niemand etwas gegen die absehbare Katastrophe getan hat.

Rotlicht, Regie: Julia Meinhardt, Animation, 3 min, Betreuung: Prof. Joerg Maxzin

Eines Nachts verlässt eine kleine rotes Ampelfigur ihren "Arbeitsplatz", um sich auf die Suche nach der Liebe zu begeben. Während ihrer Reise stößt sie auf einige Probleme...

Wahlkampf, Regie: Studierende des Wahlfpflichtfachs Dokumentation, Dokumentarfilm, 20 min, Betreuung: Prof. Jens Schanze

Fünf Männer bewerben sich um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Deggendorf. Die CSU will nicht nur das Amt, sondern auch die absolute Mehrheit im Stadtrat verteidigen. Während die SPD auf einen eigenen Kandidaten verzichtet, stellt die AfD erstmals einen auf. Welche Dynamik entsteht in einer 30.000 Einwohner-Gemeinde im Osten Bayerns?

Accept, Regie: Manuel Klavers, Kamera: Maximilian Stahl, Set-Ton/Sound Design/Mischung: Paul Bickhoff, Mystery Drama, 18 min, Bachelorarbeit, Betreuung: Prof. Jens Schanze

Nach dem Tod ihres Vaters muss ein Mädchen ihr wahres Ich verstecken, um ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Als sie von bedrohlichen Gestalten verfolgt wird, muss sie sich ihren Ängsten stellen und sich selbst akzeptieren.

Pressefoto

Forschende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verfolgen in einem neuen Projekt seit kurzem den Gedanken, Ladesäulen für E-Fahrzeuge mulitfunktional auszustatten und daraus einen Mehrwert für Nutzer, Städte, Gemeinden und Betreiber zu generieren. Klassische Ladesäulen für E-Fahrzeuge sieht man inzwischen häufig auf öffentlichen Flächen/Parkplätzen. Sie sind für jedermann zugängig. Auto einfach anschließen, bezahlen und aufladen bzw. tanken. Theoretisch könnten Ladesäulen aber mit viel mehr Funktionen als nur dem reinen Laden ausgestattet werden. Dies wird im Projekt mit dem Titel „CrossChargePoint“, das dem Technologie Campus Freyung zugeordnet ist, untersucht.

Zum Beispiel könnten dort, wo Ladesäulen installiert werden, zusätzliche Energiespeicher entstehen. Daraus ergeben sich viele Vorteile: Schwankende Anforderungen an das lokale Stromnetz könnten besser abgefangen werden. Die schnelle und gleichzeitige Aufladung mehrerer Elektrofahrzeuge ist möglich. Oder die Energie wird durch Elektrolyse und Power-to-Gas umgewandelt, so dass gas- oder wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ebenfalls betankt werden können. Im Projekt „CrossChargePoint“ werden dabei die speziellen Anforderungen verschiedener Regionen durch unterschiedliche geografische, klimatische und wirtschaftliche Bedingungen berücksichtigt. Dies und die Entwicklung eines Prototyps, der in Zukunft mit nur wenigen Anpassungen in einem größeren Maßstab anwendbar sein soll, stellt die Hauptherausforderung des Projekts dar. Für das Projekt haben sich zehn Partner aus vier verschiedenen Ländern zusammengetan. Experten aus Israel, Österreich, Deutschland und der Schweiz, aus verschiedenen Unternehmen und Forschungsinstituten werden in den nächsten drei Jahren zusammen an der Entwicklung dieses Elektromobilitätsprojekts arbeiten. Das Team aus Freyung ist für die Entwicklung der Simulations- und Planungssoftware verantwortlich. Für die Planung und den Betrieb eines CrossChargePoints werden Bedingungen gesammelt und in das Simulations- und Optimierungstool integriert, das durch Eingabe der erforderlichen Daten die optimalen Standorte, Größen und Technologien - wie z. B. ein Energiemanagementsystem - für neue CrossChargePoints spezifiziert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Entwicklung eines Plans, um den einfachen Energietransfer in andere Regionen mit unterschiedlich wirtschaftlichen, infrastrukturellen und geografischen Bedingungen zu ermöglichen. Für das Team des Technologie Campus in Freyung bietet dieses Projekt unter Leitung von Professor Dr. Javier Valdes eine großartige Chance, Themenfelder voranzutreiben, an denen schon in den letzten Jahren im Verkehrs- und Energiesektor gearbeitet wurde. Dazu hat Professor Dr. Wolfgang Dorner, der Leiter des Technologie Campus Freyung, ein Team mit umfassender Erfahrung durch die Entwicklung von Projekten wie Increase, Cross Energy oder e-Road aufgebaut. Gefördert wird das Projekt über das Programm Horizon 2020 der Europäischen Union.

Pressefoto

Tamas Nemes besucht das Gymnasium der Regensburger Domspatzen. Der 17-Jährige interessiert sich für ein Studium der Künstlichen Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Aktuell belegt er daher dort im sogenannten Frühstudium den Kurs Algorithmen und Datenstrukturen.

„Um die der KI zugrundeliegenden Algorithmen besser zu verstehen, habe ich im März ein Frühstudium begonnen“, berichtet Nemes. Der Gymnasiast profitiert von diesem speziellen Angebot der THD an Schülerinnen und Schüler: „Die Vorlesungen sind hochinteressant. Und die selbstständige Bearbeitung der dazugehörigen Aufgaben macht mir viel Spaß.“ Vorkenntnisse der Informatik waren für die Teilnahme nicht erforderlich. Ebenfalls überzeugt vom Frühstudium ist die 16-jährige Schülerin Anna Daiser. Sie wertschätzt, dass die Vorlesungen gut strukturiert seien und „die Inhalte verständlich vermittelt werden.“ Durch die digitale Lehre hätten sich auch für das Frühstudium ganz neue Möglichkeiten ergeben, berichtet Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner: „Mein Kurs wird jetzt von Interessierten aus ganz Deutschland belegt. Diese konnten wir zuvor gar nicht erreichen.“ Ein weiteres Beispiel hierfür ist Christian Normann, der das Frühstudium aus seiner Heimat in Rheinland-Pfalz durchgeführt hat. Er schildert seine Erfahrung wie folgt: „Im vergangenen Semester hatte ich den Kurs Computer Vision belegt. Das begleitende Roboterprojekt war sehr lehrreich und hat mir viel Freude gemacht.“ Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2021/22 an der THD läuft übrigens. Bis zum 15. Juli noch. Ab dem 1. Oktober können sich dann beispielsweise Studieninteressierte wie Nemes, Daiser oder Normann in sieben Semestern zu KI-Experten ausbilden lassen. Hierfür bietet die THD einen KI-Bachelor-Studiengang an, wahlweise in deutscher als auch englischer Sprache. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des THD-Frühstadiums werden dann eine gute Vorstellung davon haben, was sie an der Hochschule erwartet. Anfragen zum Frühstudium können an das MINT-Team der THD unter fruehstudium@th-deg.de gerichtet werden. Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen zu den KI-Studiengängen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Pressefoto

Im kommenden Jahr wird die Technische Hochschule Deggendorf (THD) erstmals den „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Dies ist die höchste Summe eines Awards, den die THD in der Vergangenheit verliehen hat. Wie der Name bereits sagt, soll der neue „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz“ einen Beitrag zur Stärkung von Lehre, Forschung und Entwicklung explizit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) leisten. Am 18. Mai machte Stifter und THD-Ehrensenator Anton Fink die Vereinbarung mit seiner Unterschrift auf der Kooperationsvereinbarung offiziell.

Als Vorreiter in der Hochschullandschaft in Sachen KI kann die THD mit diesem Award parallel zu erfolgreichen Initiativen wie dem KI-Campus Bayern die Region auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet stärken. Stifter Anton Fink ist bereits seit vielen Jahren mit der THD verbunden und wünscht sich viele Bewerbungen für den Wissenschaftspreis. Das Thema KI fasziniere ihn und er wolle die THD sinnvoll unterstützen. Für THD-Präsident Sperber liegen die Vorteile auf der Hand: So ein Preis werde die THD als Institution in der KI-Szene bekannter machen. Außerdem werden sich wichtige Kontakte ergeben, von der die Hochschule profitiert. Zum ersten Mal wird der Preis Ende des Jahres, circa im Oktober oder November 2021, ausgeschrieben. Bewerbungen werden aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik akzeptiert. Die Jury besteht aus den THD-Professoren Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Prof. Dr. Patrick Glauner, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, aus Österreich FH-Prof. DI Dr. Stefan Huber, aus Tschechien Assoc. Prof. Ivo Bukovsky, Ph.D. und Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Die Verleihung erfolgt im Frühjahr 2022 und soll jährlich fortgesetzt werden.

Pressefoto

Bund und Länder haben vergangenes Jahr das Programm „FH-Personal“ ins Leben gerufen, das ausgewählte Fachhochschlen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) finanziell unterstützt, Personal für Lehre und Forschung zu gewinnen. 95 Fachhochschulen haben sich beworben, 64 erhielten den Zuschlag. Darunter die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die jetzt mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnt, um die Karriereoption einer Hochschulprofessur zu stärken.

Auf der Suche nach Professorennachwuchs sind Hochschulen für Angewandte Wissenschaften harter Konkurrenz ausgesetzt. Geeignete Bewerber mit der entsprechenden Berufserfahrung lockt häufig eine Tätigkeit in Unternehmen der freien Wirtschaft. Forschungsinteressierte zieht es eher an die Universitäten. Auch die THD spürt das. Obwohl die Bilanz insgesamt sehr positiv ausfällt, verzeichnet die Hochschule seit einiger Zeit einen Abwärtstrend bei der Anzahl geeigneter Bewerber auf Professuren. Zum Beispiel weil die geforderte Praxiserfahrung nicht gegeben ist. Weil wenig Frauen eine Bewerbung einreichen. Und die gebrauchten internationalen Bewerber fehlen. Das Bund-Länder-Projekt „FH-Personal“ kam daher wie gerufen. Nun kann die Hochschule verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Bewerberlücken zu füllen. Als Arbeitgeber will die Hochschule zukünftig sichtbarer werden, insbesondere für den weiblichen und für den internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs. Wenn möglich soll professorales Personal aus den eigenen Reihen heranwachsen. Geplant sind ein Tandemprogramm für Promotionen, Stellen Post-Docs und ein Zertifikatsprogramm, das begleitend zur Promotion angeboten wird. Außerdem will sich die Hochschule mitarbeiterfreundlich entwickeln, so dass Vereinbarkeit von Forschung und Lehre sowie Beruf und Familie ein Thema sind. Vier Millionen Euro stehen der Hochschule von Bund und Ländern zur Verfügung, um die angedachten Maßnahmen und Ziele bis 2027 zu erreichen und damit den innovativen Wachstumskurs fortzuführen und die Forschungsstärke der THD auszubauen.

Pressefoto

Im niederbayerischen Oberschneiding trifft deutscher Erfindergeist zukünftig auf amerikanisches Marktmanagement. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat dort einen Standort für ihr weltweit führendes Silicon Valley Program gefunden und wird auf dem Gelände der Alten Spenglerei das Bayerische Innovations und Transformations Zentrum (BITZ) aufbauen. Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler und der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier haben am Mittwoch, 12. Mai verkündet, dass dafür Förderungen vom Freistaat Bayern in Höhe von drei Millionen Euro innerhalb von sechs Jahren fließen werden.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „In der Heimat verwurzelt und international vernetzt: Das BITZ passt hervorragend in die moderne Hochschullandschaft und gliedert sich bestens in die Struktur der THD ein. Mit dem Kern des Silicon Valley Programs schaffen wir eine neue bayerische Gründer- und Skalierungskultur. Hier in Oberschneiding wird es ein hochkarätiges Kursangebot geben mit exklusiven Firmenbesuchen in den USA, aber auch bei Niederlassungen bayerischer Unternehmen. Ich möchte das zukunftsweisende Feld ‚Entrepreneurship‘ in der bayerischen Hochschullandschaft weiter stärken. Gerade in den aufstrebenden Regionen Niederbayerns fallen derartige Angebote auf fruchtbaren Boden.“
Wie eng verbunden Oberschneiding zukünftig mit dem Silicon Valley sein wird, verdeutlichte Professor Peter Schmieder, wissenschaftlicher Leiter des BITZ, mit einer Live-Schaltung zur Santa Clara University nach Kalifornien während der Pressekonferenz. Die Santa Clara University ist seit Jahren fester Partner des Silicon Valley Programs. Oberschneiding ist damit nicht nur die erste Einrichtung der THD im Landkreis Straubing-Bogen, sondern auch der amerikanischen Hochschule. Wer eine Invention oder Businessidee im Kopf hat, kann hier von und nach amerikanischem Vorbild lernen, wie sie erfolgreich für den Markt gemacht werden kann. Start der nächsten Runde ist im Juni 2021.

Pressefoto

Wie funktioniert eigentlich ein 3D-Drucker? Dieser spannenden Frage dürfen neugierige Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren bei der nächsten Kinderuni der Technischen Hochschule Degendorf (THD) am 21. Mai nachgehen. Sie findet wie alle Kinderuni-Angebote in diesem Sommersemester virtuell statt.

Maja Köckeis, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Technologie Campus Cham, entführt die Schülerinnen und Schüler in die Welt des 3D-Drucks. In den Laboren des TC Cham erklärt sie ihrer jungen Zuhörerschaft dieses spezielle Druckverfahren, führt die Drucker des Campus vor und wird ein Bauteil live im 3D-Drucker drucken. Angelika Hable, Organisatorin der Kinderuni an der THD, freut sich, dass online in diesem Fall auch Vorteile birgt: „So haben wir die Chance, virtuell einen Ausflug an den TC Cham zu machen und live bei einem 3D-Druck dabei zu sein. Gleichzeitig sind die Gäste an ihren Endgeräten nahe dran am Geschehen, jeder sieht gleich viel“, bekräftigt Hable. Eingeladen sind alle wissbegierigen Schülerinnen und Schüler ebenso wie Eltern und Lehrkräfte. Im Mittelpunkt stehen aber die kleinen Wissenschaftler. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Den Link zur Teilnahme an der Kinderuni bekommen Interessierte nach Anmeldung per E-Mail an kinderuni@th-deg.de zugeschickt. Weitere Infos und Termine sind auf der Internetseite der Hochschule zu finden: https://www.th-deg.de/schule#kinderuni.

Pressefoto

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) setzt seit seiner Gründung auf Nachhaltigkeit und wurde nun als Kooperationspartner der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen aufgenommen.

Für den ECRI bieten sich durch die Kooperation neue Möglichkeiten im Bereich des nachhaltigen Planen und Bauens, von denen vor allem die Studierenden des Masterstudiengangs „Healthy and Sustainable Buildings“ profitieren. Über die Wissensplattform des DGNB stehen diesen alle Lehrmaterialien der Gesellschaft zur Verfügung. Dies umfasst neben Lehreinheiten in Online-Kursen auch modulare Themenblöcke, welche von den Professoren in der Präsenzlehre eingesetzt werden können.

Durch die Kooperation ist auch der direkte Praxisbezug und Wissensaustauch mit anderen Kooperationspartnern der DGNB gegeben. Somit stehen dem ECRI und seinen Studierenden sämtliche Möglichkeiten und ein großes Netzwerk offen. Für die Studierenden ist das besonders in Hinsicht auf den Einstieg ins Berufsleben ein wichtiger Pluspunkt. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit die Prüfung zum „DGNB Registered Professional“ abzulegen und sich damit klar als angehende Experten im Fachbereich des nachhaltigen Planen und Bauens zu positionieren.  Dies bietet nicht nur Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, sondern erspart den Studierenden auch Zeit und Kosten, wenn diese später in ihrer Laufbahn eine Ausbildung zum DGNB Consultant oder Auditor machen möchten.

Professor Dr.-Ing. Michael Laar, der als Architekt seit der Gründung der DGNB Mitglied ist, 2018 in den Expertenpool aufgenommen wurde und die Kooperation koordiniert, sieht als Leiter des Studienganges „Healthy and Sustainable Buildings“ in der Partnerschaft eine win-win Situation: „Unsere Studierenden bekommen einen bevorzugten Zugang zu diesem wichtigen Benchmarking System, während die DGNB nationale und internationale Multiplikatoren für ihr Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude der 2. Generation erhält. Das deutsche System zeichnet sich insbesondere durch eine sehr holistische Herangehensweise aus, die neben der ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und funktionalen Qualität auch die technische Qualität sowie die Prozess- und Standortqualität berücksichtigt. Gerade das damit vermittelte Verständnis für die sehr komplexen Zusammenhänge des nachhaltigen Bauens bildet die Grundlage für wirklich erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude. Und später sehr erfolgreiche Planer nachhaltiger Gebäude auszubilden ist unser Anspruch.“

Die DGNB mit Sitz in Stuttgart ist Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Sie wurde 2007 gegründet und setzt sich seitdem für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Schwerpunkt der Non-Profit-Organisation ist das Zukunftsthema „nachhaltiges Planen und Bauen“. Die DGNB entwickelte im Auftrag der Bundesregierung auch das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen BNB, welches bereits seit einigen Jahren für Bundesgebäude verpflichtend ist und auch zunehmend auf Länderebene eingesetzt wird. So soll der Neubau des ECRI mit diesem System zertifiziert werden.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am Donnerstag, 27. Mai eine virtuelle Informationsveranstaltung zu ihren Masterstudiengängen, die in Vollzeit unterrichtet werden. Aktuell können Studieninteressierte aus 21 Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Informatik wählen. Von 16 bis 19 Uhr stellt die Hochschule die konkreten Studieninhalte vor, wie man sich richtig bewirbt und welche Zulassungsvoraussetzungen gelten. Interessierte schalten sich per Link zur Online-Veranstaltung zu. Es wird jeweils einen virtuellen Raum für Masterstudiengänge in „Technik und Informatik“, „Wirtschaft“ und „Gesundheit“ geben. Begleitet wird die Veranstaltung mit Live-Schaltungen auf dem Instagram-Kanal der Hochschule. Interessierte können dort Studierende treffen und Fragen stellen. Die genaue Agenda der Informationsveranstaltung und die notwendigen Links sind auf www.th-deg.de im Veranstaltungskalender hinterlegt.

Pressefoto

Im Oktober startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der neue Bachelor Studiengang Physician Assistant / Medizinische Versorgung. Das zugrundeliegende Berufsbild ist in Deutschland relativ neu. Nur wenige Hochschulen bieten dieses Studium an, ab diesem Herbst auch die THD.

International und vor allem in den USA wie auch in anderen englischsprachigen Ländern oder in den Niederlanden ist der Physician Assistant seit langer Zeit etabliert. Prof. Dr. med. Michael Frey, der zuständige Studiengangsleiter an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, erklärt: „Physician Assistants arbeiten eng mit Ärzten zusammen und übernehmen von diesen an sie delegierte Tätigkeiten. Sie unterstützen Ärztinnen in der Diagnosestellung und Durchführung von Therapien.“ Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind diese Leute sehr gefragt. Auch, weil es bisher noch sehr wenige Physician Assistants bei uns gibt. Die meisten von ihnen arbeiten im stationären Bereich. Im OP auf der Station oder in der Notaufnahme. Sie begleiten Visiten, erheben Anamnesen, dokumentieren Befunde und wirken in der Behandlung von Patienten mit. Für das hohe Anforderungsprofil dieses Berufes benötigen Physician Assistants fundiertes medizinisches Wissen. „Genau das kann ihnen der  neue Bachelor-Studiengang an der THD über acht Semester hinweg vermitteln“, bekräftigt der Mediziner Frey. Der Initiator des Studienganges, Prof. Dr. Horst Kunhardt, ergänzt: „Das Studienprogramm reicht von Digitalisierung über Gesundheitsökonomie bis hin zum Management im Gesundheitssystem.“ Man wolle die Studierenden mit all dem Wissen und den Fertigkeiten auszustatten, um später eine tragende Rolle in einem sich massiv verändernden Gesundheitssystem übernehmen zu können.

Eine Besonderheit des neuen Studiengangs ist der hohe Praxisanteil. Da ist das Praxissemester, das die Studierenden in Kliniken und Praxen an die spätere berufliche Tätigkeit heranführt. Ab  dem ersten Semester gibt es jedoch auch ein studiengangintegriertes Praktikum und die Arbeit im Lern- und Trainingszentrum der Fakultät . In Simulationen werden die Studierenden darin ausgebildet, zum Beispiel eine Anamnese zu erheben, Blut abzunehmen oder Wunden zu nähen. Auch die Assistenz während einer Operation wird eingeübt. Zusammen mit Studierenden aus anderen Studiengängen der Fakultät werden zudem interprofessionelle Fertigkeiten für die Arbeit in einem multiprofessionellen Team erworben.

Zugangsvoraussetzung sind entweder eine allgemeine Hochschulreife oder eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf plus 3 Jahre Berufserfahrung. Interessierte können sich am Montag, 17. Mai um 18Uhr beim Online-Infoabend informieren. Den Zugangslink und weitere Informationen zum Bachelor Physician Assistant : pha-info@th-deg.de.

Pressefoto

Seit drei Monaten arbeiten Physiker der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an einer neuen Generation von Spektrometern. Wie das menschliche Auge untersuchen sie reflektiertes Licht. Sie übertreffen die Fähigkeit der Augen aber um ein Vielfaches und ermöglichen Erkenntnisse über die Welt, die sonst verborgen blieben. Günstiger und kompakter sollen die neuen Spektrometer der Teisnacher Forscher werden. Derzeit untersuchen sie die neue Methode im Labor.

In der Wissenschaft beschäftigt man sich seit Jahrhunderten mit der Vermessung von Licht. Vorbild ist das menschliche Auge. Ob eine Erdbeere rot und damit reif ist, erkennt das menschliche Auge über das Licht, das von der Erdbeere reflektiert wird. Es wird vom Auge auf seine Bestandteile untersucht und kann dabei zwischen Millionen Farbschattierungen unterscheiden. In der Wissenschaft leisten Spektrometer diese Aufgabe. Heute sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Spektrometern nicht mehr wegzudenken: Mediziner finden mit ihrer Hilfe Hinweise auf bestimmte Krankheitserreger in der Atemluft, Biologen vermessen den Sauerstoffgehalt von Flüssen und Meeren, Kriminologen untersuchen Tatortspuren, moderne Mähdrescher vermessen das Getreide auf den Nährwert. Und die moderne Astronomie ist wegen der Unerreichbarkeit der untersuchten Objekte beinahe ausschließlich auf spektrometrische Untersuchungen angewiesen. Allerdings sind die Größe und der hohe Preis von hochgenauen Spektrometern immer noch eine Hürde für viele Anwendungen. An diesem Punkt setzt die Forschungsarbeit von drei Physikern der TH Deggendorf an. Am Technologiecampus in Teisnach erforschen Alois Schneider und Abdul-Hamid Fattah eine neuartige von Prof. Dr. Gerald Fütterer zum Patent angemeldete Methode zur Untersuchung von Licht. Diese Methode ermöglicht eine Reihe von neuen technischen Anwendungen, darunter die Entwicklung von kompakteren und günstigeren Spektrometern. Im Herbst rechnen die Wissenschaftler mit ersten Ergebnissen.

Pressefoto

Die Europäische Kommission möchte durch ihren im April 2021 veröffentlichten Verordnungsvorschlag einen einheitlichen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz (KI) innerhalb der EU schaffen. Zur Bewertung des Vorschlags führten die Ausschüsse für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung am 6. Mai eine gemeinsame Sitzung durch. Hierzu wurde Prof. Dr. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Sachverständiger geladen.

„Ich habe den Abgeordneten dargelegt, warum meiner Meinung nach KI nicht durch eine eigene Gesetzgebung reguliert werden sollte“, so Prof. Glauner, der im KI Bundesverband auch stellvertretender Leiter der Regionalgruppe Bayern ist. Schon heute seien sicherheitskritische Anwendungsfälle in so gut wie allen Fällen durch bestehende Regulierungen, Gesetze, Standards und Normen abgedeckt. Glauner weiter: „Durch den Verordnungsvorschlag droht eine Überregulierung, die in der EU den Einsatz oder die Entwicklung von KI deutlich erschweren bis unmöglich machen würde.“ Zudem forderte der THD-Professor eine an die Hightech Agenda Bayern angelehnte Hightech Agenda Europa. Durch diese würden die Mehrwerte von KI für die Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund rücken und wettbewerbssteigernde Maßnahmen ergriffen. THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber betont stolz: „Dass sich gleich zwei nationale Parlamente für die KI-Kompetenz der THD interessieren, belegt eindrücklich, dass wir im Bereich der Forschung und Lehre zu KI führend sind.“ Die neuen Erkenntnisse zu KI-Regulierung aus der Ausschusssitzung würden auch direkt in die Lehre an der THD einfließen. Prof. Glauners vollständige schriftliche Stellungnahme ist unter www.glauner.info/expert-evidence frei verfügbar. Bei Fragen zu den möglichen Auswirkungen der geplanten EU-weiten KI-Regulierung steht Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 auch gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.