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Technische hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Aktuelles.

News und Aktuelle Nachrichten.

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Das Deggendorfer Start-up Dalion Watersports hat die erste Sicherheitsbindung für den Wassersport entwickelt. Im Januar wurden die beiden Gründer Thomas Lischke und Markus Zaglmann sogar auf der internationalen Sportmesse ISPO dafür prämiert. Unterstützt wird ihre Geschäftsidee über ein Exist-Gründerstipendium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Seit der ISPO konnten Thomas Lischke und Markus Zaglmann zahlreiche Geschäftskontakte und Erfahrungen sammeln. Seitdem ging es für das Start-up auf der Erfolgsleiter stetig nach oben. „Die internationale Nachfrage für unser innovatives Produkt ist definitiv vorhanden“, zog Lischke gegenüber Vertretern der THD und der Hans Lindner Stiftung eine erste positive Zwischenbilanz. Der THD Startup Campus unterstützt Existenzgründungen an der Hochschule und begleitet innovative Gründer von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung. Angeregt durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wagten die MBA-Studierenden den Weg in die Selbstständigkeit. Allerdings wirkte sich die Corona-Krise beim Jungunternehmen bereits negativ aus. „Wir mussten Videodrehtermine und Testevents im Ausland absagen“, berichtete Zaglmann. Aufgrund der geltenden Einschränkungen werde mit zahlreichen Verzögerungen und einem Nachholeffekt beim Konsum gerechnet. Das Start-up sucht weiterhin Geschäftspartner, um im Jahr 2021 die erste Sicherheitsbindung im Wassersport auf den Markt zu bringen.

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Hinter Lumoo, einem Start-up, das von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gefördert wird, verbirgt sich eine Handy-App für die Zielgruppe 60plus. Uta Maier, Juliane Schwabenbauer und Andreas Hell haben sich für diese Idee zusammengetan und wollen es schaffen, auch Senioren auf digitalem Wege miteinander zu verbinden. Finanziert über ein EXIST Gründerstipendium arbeiten sie seit 5 Monaten daran, ihre Idee zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihren Mentoren des THD Start-up Campus und der Hans Lindner Stiftung zogen sie am 18. März Zwischenbilanz ihres Projektfortschritts.

Der vorläufige Markteinstieg von Lumoo ist zum bundesweiten Digitaltag am 19. Juni geplant. „Ob wir unseren Plan in Zeiten von Covid-19 einhalten können, ist etwas unsicher. Was uns diese Pandemie einmal mehr zeigt: Das Internet und die Digitalisierung liefert einfach viele Vorteile, die uns das Leben, nicht nur in schweren Zeiten, erleichtern“, findet Uta Maier. Umso wichtiger ist ihr und ihrem Team, dass jeder mit der Digitalisierung umgehen kann und keiner davon abgehängt wird. Hier sehen die drei Gründer großes Potenzial in ihrem Geschäftsmodell. Unterstützt werden sie mittlerweile von zwei externen Programmierern, zwei Freelancerinnen in Teilzeit für Grafik und Inhalte. Gemeinsam wollen sie schaffen, dass diejenigen, die bisher keinen Zugang zur Digitalisierung gefunden haben oder einfach nicht so geübt darin sind, digitale Medien zu nutzen, durch die Plattform mehr Möglichkeiten wahrnehmen können und die Vernetzung innerhalb ihrer Zielgruppe auch auf digitalem Wege zunimmt. Die nächsten Ziele dafür sind: die Plattform fertigzustellen und möglichst viele Kooperationspartner wie VHS, Gemeinden usw. zu akquirieren.

Über »Lumoo«

Lumoo ist eine Plattform rund um Digitalisierung, Vernetzung und neue Medien. Es ist eine Web-App, welche von allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC, Laptop, usw.) genutzt werden kann. Als Ort der Vernetzung und des digitalen Lernens besteht die Anwendung aus den zwei Teilen „Lumoo vernetzt“ und „Lumoo erklärt“. „Lumoo erklärt“ dient als Anlaufstelle für alle, die nicht im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind und bietet Anleitungen und Infos rund um das Internet und das digitale Leben. Mit der E-Learning Plattform lassen sich die digitalen Kompetenzen erlernen und stärken. „Lumoo vernetzt“ bietet eine agile und einfache Möglichkeit, neue Freunde zu finden. Nutzer mit gleichen Interessen und Hobbies werden durch einen einfachen Algorithmus verbunden. Lumoo will erklären, vernetzen, zusammenschweißen, austauschen, motivieren, engagieren und informieren! Mehr Infos sind unter https://www.lumoo-app.com/ zu finden.

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Trotz des ungewohnten Starts in das neue Semester, begann Mitte März der neue Förderzeitraum für das Deutschlandstipendium. 84 Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) können sich nun monatlich über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro freuen. Das Besondere: Der Betrag wird dabei zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von zumeist regionalen Förderern getragen. 

Stefanie Möginger, Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium an der THD, freut sich über die konstant hohe Zahl an Förderern, die so ihre Verbundenheit zur Hochschule zum Ausdruck bringen. Dank ihnen ist es möglich, Studierende aus jedem Studiengang für den Zeitraum von einem Jahr zu unterstützen. Auch die Unternehmensvertreter haben eine klare Einstellung zu den Stipendien. Rainer Irlesberger schildert aus Sicht der STRABAG AG: „Die jetzigen Studierenden werden den Wirtschaftsstandort Deutschland und unser Unternehmen in Zukunft weiter prägen. Mit dem Deutschlandstipendium fördert die STRABAG AG Studierende, welche sich durch außerhochschulisches Engagement und hervorragende Leistungen im Studium auszeichnen.“ Damit wolle das Unternehmen junge Talente gezielt in ihrer akademischen Laufbahn unterstützen. Wichtig sei dabei nicht nur die finanzielle Hilfe, sondern auch der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Praktika oder Werkstudententätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Mit der Teilnahme am Deutschlandstipendium wolle das Unternehmen außerdem die partnerschaftliche Kooperation mit der TH Deggendorf weiterführen.
Über ein Stipendium der STRABAG AG darf sich Alexander Gigl freuen. „Ich freue mich sehr, dass meine bisher erbrachten Leistungen und mein Engagement mit einem Deutschlandstipendium honoriert werden. Ausgewählt zu sein, bedeutet für mich vor allem finanzielle Sicherheit für mein Studium und die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und wichtige Kontakte knüpfen zu können. Dafür bin ich allen Verantwortlichen, allen voran natürlich meinem Förderer, der STRABAG AG, sehr dankbar.“, erklärt der Student der THD.
Das sonst tradionelle Aufeinandertreffen von Stipendiaten und Förderern musste aufgrund der COVID-19 Pandemie voerst entfallen. Laut Stefanie Möginger soll es aber nach Möglichkeit in den nächsten Monaten nachgeholt werden.

Über das Deutschlandstipendium:

Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen. Um die Abwicklung kümmert sich jede Hochschule selbst. Begabte Studierende können so gefördert und alle Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - enger vernetzt werden.

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e.V, b-plus GmbH, Cl. Attenkofer'sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlagsbuchhandlung Straubing KG, congatec AG, Continental Automotive GmbH, dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH, Deutsche Bahn AG, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, First Contact e.V., Flottweg SE, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, IRS Systementwicklung GmbH, J.C. Römerstiftung, Johannesbad Holding SE & Co. KG,  Kellhuber GmbH, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Kermi GmbH, Lindner Group KG, MAN Energy Solutions, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Schott AG, Smurfit Kappa GmbH, Strabag AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, UAS Messtechnik GmbH, Wacker Chemie AG, Webasto Convertibles GmbH, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG, Wolf System GmbH, Wolfgang Pfeiffer Stiftung, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG, Zwiesel Kristallglas AG
 

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Für alle Beteiligten in der Pflege und Betreuung veranstalteten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Regierung von Niederbayern im März das zweite „Forum Altenpflege“. Während sich die Pflegewelt aktuell stark mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen muss, machte das Forum Altenpflege auf einen wichtigen Aspekt des Pflegeberufs aufmerksam: die Bedeutung der Kommunikation in Pflege und Betreuung.

Sprechen gehört zum Alltag von Pflegepersonen. Über Sprache wird die Beziehung zwischen Pflegenden und zu Pflegenden klar definiert. Durch die Form der Sprache kann der Behandlungs- bzw. Pflegeverlauf positiv beeinflusst werden. Da in der Praxis oft dem „Tun“ der höhere Stellenwert zufällt, haben sich die Experten der TH Deggendorf damit beschäftigt, wie Pflegende ihre Sprache gezielt im Berufsalltag einsetzen können. Aber auch in der Öffentlichkeit, in der Anleitungssituation oder als Führungskraft können in der Pflege tätige Menschen mit der richtigen Kommunikation Gutes für ihren Berufsstand tun. Zu allen Themen gab es am 5. März entsprechende Workshops und Vorträge. Dass hier auch die Digitalisierung eine Rolle spielt, stellte ein eigener Workshop heraus. Die Messung von Vitalwerten, der Schlafqualität und der Einsatz von Kommunikationshilfen erfolgen beispielsweise mehr und mehr digital. Pflegende sollen ihre Erfahrungen miteinbringen sowie kritisch und systematisch reflektieren. Und sie sollen Vorstellungen zu weiteren Entwicklungen einbringen. Auch ethische Fragen zum Einsatz von Mitteln der Digitalisierungen sollen betrachtet werden.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Regierung von Niederbayern und der THD organisiert. Von THD-Seite haben Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Doris Eberhardt mit Vorträgen und Workshops inhaltlich mitgewirkt, Prof. Dr. Horst Kunhardt sprach als Vizepräsident und „Hausherr“ das Grußwort an die Teilnehmer des Forums.
 

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In Zeiten von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen müssen so manche Dinge nun digital gehen. Auch an der Hochschule. Neben dem Angebot verschiedener Vorlesungen in virtueller Form, hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) auch ihren digitalen Beratungsservice erweitert. So können sowohl Studieninteressierte als auch Studierende die Zeit zu Hause sinnvoll nutzen und sich mithilfe einer Vielzahl von Webinaren informieren. 

•    Dienstag, 7. April, 13 Uhr
Stipendieninfo - Übersicht über interessante Stiftungen

•    Mittwoch, 22. April 16.00 Uhr 
Webinar für Schüler: „Dual studieren an der THD - Was steckt hinter Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis? (Inklusive Bewerbungsinfos für das duale Studium)

•    Hier der Link für diese beiden Webinare des Career Service der THD: https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/

Neben dem Career Service bietet auch die Zentrale Studienberatung (ZSB) der THD eine Reihe von digitalen Formaten an.

•    Mittwoch, 01. April, 17 bis 18 Uhr
„Wie finde ich den passenden Studiengang für mich?“

•    Freitag, 03. April, 17 bis 18 Uhr 
„Gut geplant ist halb bestanden- Studienorganisation und Zeitmanagement“

•    Montag, 06. April, 11 bis 12 Uhr
Die Studiengänge der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften stellen sich vor: Angewandte Sportwissenschaften, Physiotherapie dual, Pflege, Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen oder Gesundheitsinformatik

•    Dienstag, 07. April, 14  bis 15 Uhr
Ingenieurwesen oder Informatik – ist das etwas für mich? Meine Chancen mit den MINT-Fächern. Studierende berichten von Ihren Erfahrungen (ZSB und MINT-Team)

•    Mittwoch, 08. April, 17 bis 18 Uhr
Studieren ohne Abitur – Informationen für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte

•    Montag, 15. April, 11 bis 12 Uhr
Elektrotechnik oder Medientechnik studieren: Die Studiengänge und ihre Fakultät stellen sich vor.

•    Mittwoch, 15. April 17 bis 18 Uhr
Studienfinanzierung – BAföG, Stipendien, Nebenjob und Co.

Es sind keine Anmeldungen notwendig. Weitere Informationen, Zugangsmöglichkeiten und Zeiten der einzelnen Veranstaltungen sowie kontinuierlich frische Angebote befinden sich im Veranstaltungskalender auf der Homepage der THD: https://www.th-deg.de/veranstaltungen
 

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Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die 26. Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Gleich acht Filme hatten mit ihrer Bewerbung Erfolg und wurden für den Spielplan der Kurzfilmwoche ausgewählt. Für „Das Fenster“ gab es sogar den Preis der Mittelbayerischen Zeitung in der Wettbewerbskategorie „Regionalfenster“.

"Das Fenster" ist ein fünfminütiger Kurzfilm, der das Thema häusliche Gewalt bzw. Gewalt an Frauen aufgreift. Die dreiköpfige Fachjury lobte die Leistung der Jungregiesseure. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei ihnen in der Mischung des Zuschauens, Hörens und gedanklichen Einordnens der zu sehenden Handlungen gut gelungen. „Das Fenster“ ist im Rahmen der Lehrveranstaltung "Kurzfilm 1" des Masterstudiengangs Medientechnik und -produktion entstanden. Betreut wurden die Studierenden dabei von Professor Jens Schanze. Die Preisträger sind Jonathan Schell, Matthias Barth, Tim Miller, Moritz Ströer-Karuga. Sie dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen. In der Kategorie „Regionalfenster“ waren 20 weitere Filme zu sehen. Zwei Filme wurden ausgezeichnet.

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„Am besten hat mir gefallen, dass wir in Fächern unterrichtet wurden, die in der Schule nicht ganz vorne auf dem Lehrplan stehen. Präsentationstechniken zum Beispiel“, sagt Julia Biebel, Schülerin in der zehnten Klasse, über das Frühstudium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien und der FOS/BOS Deggendorf, diesmal sogar auch des Gymnasiums Pocking, nahmen von Oktober bis Februar am Frühstudium teil. Am 2. März kamen sie zur Abschlussveranstaltung an die THD.

Für ihr großes Engagement zusätzlich zur Schule wurden die Jugendlichen sehr gelobt. Neben dem fachlichen Input, sind sie um die Erfahrung reicher, Studierender zu sein. Sie wählten Vorlesungen wie „Mikrocomputertechnik“ oder „Psychische Störungen im Spielfilm“. Dauerbrenner waren die Fächer „Astronomie und Astrophysik“ und „Strategie- und Projektmanagement“. Aber auch Ethik, Mathematik und Informatik wurden als Ergänzung zur Schule gewählt. Für einige und auf jeden Fall Julia Biebl ist bereits klar, dass sie für ein zweites Semester zum Frühstudium an die THD kommen werden. 

Eine besondere Form des Frühstudiums über drei Semester inklusive Anfertigen einer wissenschaftlichen Seminararbeit, schloss ebenfalls im Februar der vierte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe vom Comenius-Gymnasium Deggendorf an der THD ab. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten bei der Abschlussveranstaltung sehr lebendig und anschaulich ihre Themen. Sie reichten von der Programmierung eines Raspberry Pi, der die Wasserversorgung von Zimmerpflanzen regeln soll, über die Erstellung eines Films mit vorangegangenem Storyboard bis zu Untersuchungen von Blended Learning und der Herstellung von Lichtschalterteilen per 3D-Druck. Der fünfte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe ist seit Oktober an der THD eingeschrieben. 

Frühstudium und Wissenschaftlich-Technische Oberstufe werden vom Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf angeboten und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Information sind www.th-deg.de/fruehstudium zu finden. 
 

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Mai innerhalb des bundesweiten Ideenwettbewerbs für Internationales Forschungsmarketing insgesamt acht Institutionen aus. Neben sieben universitären Einrichtungen ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Kreise der Gewinner. 
Die THD wird im Rahmen dieses Projekts nationale und internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu einem sogenannten „Artificial Intelligence Clash“ herausfordern. Das Thema der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungsmöglichkeiten – beispielsweise in den Bereichen Autonomes Fahren/Elektromobilität, Automatisierung oder Gesundheitstechnologien – soll dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Grundlage der unterschiedlichen Denkmuster von Sozialwissenschaftlern, Informatikern, Maschinenbauern oder auch Juristen innovative Handlungsoptionen abzuleiten. Daher auch der „Clash“ – Geistes- trifft auf Naturwissenschaft!
„Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet zu werden, ist für jede Hochschule etwas ganz Besonderes“, sagt Wissenschaftsminister Bernd Sibler und ergänzt, dass die THD damit ganz im Sinne der Hightech Agenda Bayern von Ministerpräsident Söder forsche. „Wir brauchen kluge Köpfe, wenn wir als Wissenschaftsstandort erfolgreich bleiben wollen“, so der Minister. 
Die acht ausgezeichneten Konzepte sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität deutscher Forschungsstandorte international zu steigern und zum Beispiel hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen mit Deutschland oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Alle Preise werden aus Sondermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Die Jury aus Expertinnen und Experten aus der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft, aus Kommunikation und Marketing sowie dem Wissenschaftsmanagement hob besonders die hohe Passgenauigkeit der Vorhaben zu den jeweiligen Einrichtungen, ihre strategische Einbettung in Internationalisierungsbestrebungen sowie ihre Vorbildwirkung hervor. Die Preisverleihung wird in feierlichem Rahmen während des BMBF-Forums „Research in Germany“ am 19. Mai 2020 in Berlin erfolgen.
Der Ideenwettbewerb ist Teil der Initiative „Research in Germany“, dem zentralen Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Die Initiative wird vom BMBF finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der DFG, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Internationalen Büro des BMBF umgesetzt. Die fünfte und vorerst letzte Runde des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ wird im Mai 2020 ausgeschrieben.
Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ gibt es unter www.dfg.de/ideenwettbewerb-forschungsmarketing.
 

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Im Januar 2018 startete das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) der ostbayerischen Hochschulen und Universitäten. Ziel des fünfjährigen Groß-Projektes ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu fördern und somit Wissens- und Technologietransfer zu intensivieren und aktiv zu gestalten. Das Projekt aus dem Hochschulverbund nähert sich der Halbzeit. Zeit für eine Zwischenbilanz samt Ausblick.

Der Hochschulverbund TRIO sieht sich in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Es wurden bisher mehr als 250 Unternehmensbesuche, eine Reihe von Fachveranstaltungen für Dialog und Austausch sowie zahlreiche Workshops, in deren Rahmen innovative Kooperations- und Ideenfindungsmethoden getestet wurden, durchgeführt, um die Bedarfe der Region zu erheben und eine strukturierte Kommunikation zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern. Weiterhin fand im September 2019 die jährliche Transferkonferenz TRIOKON mit mehr als 150 Teilnehmer/innen statt, die die Gelegenheit nutzten, um mit Forschenden direkt ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und neue Impulse aus Fachvorträgen, Laborführungen und Diskussionen zu gewinnen.

Thematisch im Fokus stehen für TRIO die Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung der Region Ostbayern. Letztgenannter widmet sich im Juni 2020 auch die dritte Ausgabe des Transfermagazins TRIOLOG und im September 2020 die nächste Ausgabe der Transferkonferenz TRIOKON. 

Die Verbundmitglieder haben die Zusammenarbeit untereinander intensiviert und kooperieren mittlerweile auf unterschiedlichen Ebenen. Aus dem Verbund ist zum Beispiel ein regelmäßiger Austausch der Transferstellen, der Pressestellen und anderer zentraler Einheiten der beteiligten Hochschulen entstanden. Insgesamt wird die Verbesserung und Harmonisierung von Strukturen und Prozessen innerhalb und zwischen den Hochschulen angestrebt; daraus entstehen Mehrwerte für alle Beteiligten.
„Das seit 2014 durch die intensive Zusammenarbeit der ostbayerischen Hochschulen im Netzwerk „Internet und Digitalisierung Ostbayern“ (INDIGO) aufgebaute Vertrauen und der Wille, gemeinsam Stärke zu entwickeln, begünstigen den Erfolg des TRIO-Verbunds. Damit sind wir auch für zukünftige Kooperationen gut aufgestellt“, sagte Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau, der wissenschaftliche Leiter von TRIO. 

Doch was sind die Erfolgsfaktoren von Hochschulverbünden? Bei einer Fachtagung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Heinz-Nixdorf-Stiftung, des Mercator Research Center Ruhr und des Stifterverbands in Essen mit dem Thema „Gemeinsam besser - Governance von Hochschulverbünden“ wurden im Dezember 2019 die Erfolgskriterien diskutiert. Es zeigte sich: Kooperationen können auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen stattfinden, der Fokus sollte jedoch immer auf dem Gesamtnutzen aller Beteiligten liegen und der Mehrwert frühzeitig erarbeitet und kommuniziert werden, damit der Verbund nicht zum Selbstzweck verkommt oder Parallelstrukturen entstehen. Verbindliche Regeln, Commitment der Beteiligten und Anreizsysteme für Forschende sind dabei genauso wichtig wie strukturierte Prozesse und Gremien sowie eine klare Verteilung von Ressourcen.

Die Evaluation im Rahmen der Tagung in Essen zeigte deutlich: Hochschulverbünde sind auf dem Vormarsch, da Hochschulen besonders im gemeinsamen Auftritt und in der Außenwirkung stärker sind als Einzelinstitutionen. Auch beim Einwerben von Fördergeldern sind Verbünde oft erfolgreich, wie eine Auswertung des DFG Förderatlas durch den Stifterverband ergab. Rund jeder zweite Fördereuro geht in kooperative Forschungsvorhaben. Denn wissenschaftlicher Fortschritt sowie die Bewältigung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen könnten häufig nur durch eine Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen erreicht werden, erklärte der Stifterverband. Hier möchte TRIO anknüpfen und durch die Vernetzung der Hochschulen zukünftig mehr kooperative Forschungsprojekte in Ostbayern initiieren.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)
Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.
 

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„EmpowerMINT – Talent kennt kein Geschlecht“ hieß der Slogan der aktuellen MINTchallenge des Stifterverbandes. Der Verband suchte nach Ansätzen, wie Hochschulen Frauen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern und sie bis zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums begleiten können. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihren MINT-Projekten unter die zehn besten Hochschulen deutschlandweit und zählt damit zu den Best Practice Beispielen – den Vorzeigeprojekten. Von Frauen für Frauen lautete das Motto, mit dem sich das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf bei der MINTchallenge bewarb. Der Name ist Programm. Tatsächlich sehen sich Andrea Stelzl, die Leiterin der MINT-Förderung und ihre Kolleginnen als Role Models. Als Chemikerin, Biologin, Ingenieurin, Physikerin oder Spezialistin für Mikrosysteme setzen sie sich für einen höheren Frauenanteil in MINT-Studiengängen ein. Sie veranstalten Kinderunis, Schulbesuche oder Ferienprogramme für Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen und der Unterstufe. Mit Angeboten wie TastING, Digimania+ und dem Frühstudium spricht das MINT-Team Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe an. Zusätzlich fördert das Mentorenprogramm MovING des Career Service der THD Studentinnen, die ein Ingenieurstudium an der THD aufgenommen haben, mit speziellen Hilfestellungen, Unterstützung und Tipps. Erfahrene Ingenieurinnen aus namhaften Unternehmen stehen ihren Mentees über zwei Semester zur Seite, um sie in den Berufseinstieg zu begleiten. „Wir versuchen, die Ingenieurinnen von morgen schon ganz früh für Technik zu begeistern – und sie dann bestenfalls nicht mehr von der Hand zu lassen, bis sie ihr Ingenieurstudium abgeschlossen haben und in der Berufswelt angekommen sind“, erklärt Stelzl den Ansatz der Hochschule. Die Bewerbung der Technischen Hochschule Deggendorf überzeugte die Jury des Stifterverbandes. Sie zeichnete die MINT-Initiativen der Deggendorfer Hochschule als eine von zehn Best Practices zur Stärkung von Frauen in MINT-Studiengängen aus. Diese werden im MINTkompass der Club-MINT-Webseite präsentiert und sollen anderen Interessierten zeigen, wie Hochschulen deutschlandweit mit Herausforderungen in der MINT-Bildung umgehen. Ausgelobt werden die MINTchallenges vom Stifterverband. Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation.
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Im Rückblick auf das vergangene Jahr präsentierte sich der Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf am 27. Februar bei der jährlichen Mitgliederversammlung. Mit einer beachtlichen Summe in Höhe von 63.120 Euro konnte der Verein im Jahr 2019 Aktivitäten und Projekte der Hochschule unterstützen, wie Vorsitzender Prof. Dr. Rolf Bank berichtete. 

Die herausragendste Förderung erfuhr der Tag der offenen Tür, der anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, am 28. Juni 2019 gefeiert wurde. Finanzielle Unterstützung war außerdem für den Hochschulsport, in Form von Stipendien und für Exkursionen vorgesehen. Insgesamt lagen die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden rund 4.500 Euro höher als die Ausgaben, so dass zusammen mit vorhandenen Rücklagen im laufenden Jahr eine größere Unterstützung für den neuen Studiengang „Digitalisierung“ geplant ist. 
Rolf Bank betonte, dass das dynamische Wachstum der TH Deggendorf erfordere, dass der Förderverein im laufenden Jahr weitere Vereinsmitglieder gewinnt, um qualitativ und quantitativ die Anforderungen der THD angemessen unterstützen zu können. Nicht jede Maßnahme sei durch eine Finanzierung nach Hochschulgesetz gedeckt. Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber brachte auf auf den Punkt, wie dynamisch die Hochschule sich derzeit entwickelt. In Bayern zählt die THD zu den am schnellsten wachsenden Hochschulen, pro Professor wirbt sie die meisten Fördermittel ein, prozentual sind die meisten ausländischen Studierenden eingeschrieben und die Räumlichkeiten nutzt sie am effizientesten. Die Wichtigkeit des Fördervereins unterstrich auch der Überraschungsbesuch des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, der aktuelle Nachrichten aus dem Ministerium mitbrachte.  
 

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Am Wochenende vom 29. Februar bis 1. März fand in den Deggendorfer Stadthallen die SENORita, die „Messe für die besten Jahre im Leben“, statt. Im großen Themenbereich „Innovation und Zukunft“ konnte sich das Projekt "DeinHaus 4.0" präsentieren. Ein Team der Technischen Hochschule Deggendorf erforscht in diesem Projekt technische Hilfsmittel, die dabei helfen, länger im eigenen Zuhause leben zu können. Unterstützt wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf der SENIORita waren die Seniorinnen und Senioren besonders vom Rollator 4.0. Ein Prototyp, der Gehhilfe und moderne Technik vereinen soll. Lichtsensoren, Regenschirm, Handyhalterung mit Schrittzähler - alles findet sich in einem Gerät. Zahlreiche der tausenden Messebesucher ließen sich von Mitarbeitern des Projekts beraten und boten eigene Erfahrungen und Inspiration im Austausch. 

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Die Pflegeberufe kämpfen nicht nur mit Fachkräftemangel. Die zunehmende Komplexität und notwendige Spezialisierung in der Pflege ändern Berufsbild und Anforderungen. Das Pflegenetzwerk Ostbayern möchte anhand einer Prozentklausel den Anteil akademisch ausgebildeter Pflegekräfte erhöhen. Am 17. Februar erörterten die Netzwerkpartner bei einem Treffen in Deggendorf erste Möglichkeiten zur Umsetzung. „Spitzenmedizin geht nicht ohne Spitzenpflege. Die Prozentklausel kann uns dazu einen wichtigen Schritt weiterbringen“, stellte Tony Ebeling, stellvertretender Pflegedirektor an der Klinik der Universität Regensburg im Rahmen des Netzwerktreffens klar. Zehn bis 20 Prozent der Stellen in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen sollen für akademisch gebildetes Pflegepersonal entwickelt werden, so lautet das Ziel des Pflegenetzwerk Ostbayern. Die Forderung entspricht den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die wiederum in das im Januar 2020 in Kraft getretenene Pflegeberufegesetz und den Beschluss des Ministerrats in Bayern vom Juli 2019 eingegangen sind. „Um diese Visionen wahr zu machen, braucht es strukturelle Grundlagen“, erklärte Prof. Dr. Christian Rester. Er ist Sprecher des Pflegenetzwerks Ostbayern und designierter Studiengangsleiter für den neuen Studiengang Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Netzwerkpartner wollen hierfür ein Qualitätssiegel „Hochschulische Lehreinrichtung Gesundheitsberufe“ sowie Kooperationsverträge mit den Hochschulen zur Durchführung von Pflegestudiengängen entwickeln. Christine Windorfer, Pflegedienstleitung am Bezirksklinikum Mainkofen, hob hervor, dass „eine Quote alleine nicht reicht. Akademisierung in der Pflege kann nur unter Integration beruflicher Erfahrung und weiterer Spezialisierung gelingen“, so Windorfer. Rupert Brenninger, Mitglied im Deutschen Pflegerat und langjähriger Leiter einer Berufsfachschule für Pflegeberufe, betonte noch einmal, dass eine Akademisierung der Pflege auch die Aufwertung des Berufsbildes vorantreibe: „Die Attraktivität der Pflegeausbildung beginnt mit konkreten Aussichten auf eine Karriereplanung. Junge Menschen, die studieren wollen, sind an beruflichen Positionen mit Verantwortung interessiert!“, stellte Brenninger dar. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet im Wintersemester 2020 der neue Studiengang „Pflege“. Er steht examinierten Pflegefachkräfen mit dreijähriger Berufserfahrung auch ohne Abitur offen. Das Studium dauert vier Semester, es fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Interessenten können sich ab sofort unter pflege@th-deg.de informieren und anmelden. Das Pflegenetzwerk Ostbayern wird im Rahmen der nächsten Tagung Ende April an der Technischen Hochschule Deggendorf weitere Meilensteine zur Umsetzung einer Prozentklausel festlegen.
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Am 13. Februar fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge ein Expertentreffen mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V. (VDWF) statt. Thema war die Implementierung und Anwendung von Industrie 4.0 Lösungen. Die aus ganz Deutschland angereisten Fachleute waren beeindruckt von der praxisnahen 4.0-Forschung, die am Campus in Deggendorf stattfindet. Bereits im Januar hatte Gansauge bei einer Veranstaltung des VDWF in Stuttgart mehr als 60 hochrangige Interessenten aus der Branche des Werkzeug- und Formenbaus mit einem Vortrag zum Thema Industrie 4.0 begeistert. Nun folgte mit einer Besichtigung des Anwendungslabors Industrie 4.0, der Einführung in die Methodik des Forschungsteams um Prof. Gansauge sowie der Besichtigung der einzelnen Stationen des Prozesses die Probe aufs Exempel. „Die industriellen Lösungen, die wir hier in Deggendorf erarbeiten“, erklärt Gansauge, „helfen Kapazitäten zu steigern sowie Zeit und Kosten zu reduzieren.“ Nur mit Hilfe durchgängig digitalisierter Prozesse könne der deutsche Werkzeug- und Formenbau im internationalen Wettbewerb bestehen und mächtigen Konkurrenten wie etwa China Paroli bieten. Besonders die schlüssige und greifbare Aufarbeitung dieses hochkomplexen Themas durch die THD-Forschungsgruppe ließ die Experten – allesamt von führenden Unternehmen der Branche – staunen. „Innovationen wie die, die wir hier gesehen und erlebt haben“, so der Tenor der Teilnehmer, „sind ein echter Motivationsschub für die Umsetzung der Thematik im eigenen Unternehmen.“
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48 Jahre im Öffentlichen Dienst – davon 25 Dienstjahre an der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Entlassungsurkunde des Freistaates Bayern, die Peter Kaiser Anfang Februar vom Kanzler der Hochschule ausgehändigt bekommen hat, ist die 13. und zugleich letzte in seinem beruflichen Dokumentenordner. Die erste dieser Art bekam er 1971 im Postamt Schwandorf überreicht, wo die berufliche Laufbahn des heute 64-Jährigen begann. Nach seiner Lehrzeit verpflichtete sich Kaiser 1973 für acht Jahre beim Bundesgrenzschutz, der jetzigen Bundespolizei. Bereits ein Jahr später wurde er zum sogenannten Unterführerlehrgang nach Deggendorf abgeordnet, wo er dann auch blieb. Besonders gerne denkt der gebürtige Oberpfälzer an seine Dienstzeit in der Grenzschutzausbildungsabteilung A Süd 2, wo er in der Ausbildung für Beamte des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes eingesetzt war, und an seine Tätigkeit als Ausbilder in der 3. Hundertschaft der Grenzschutzabteilung I/1 zurück. Anfang der 1980er Jahre holte Kaiser sein Fachabitur nach und studierte anschließend an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mannheim, wo er als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abschloss. Elf Jahre war er anschließend im Bereich der Bundeswehrverwaltung tätig. Erst in der Wehrbereichsverwaltung VI in München, wo er mit dem Aufbau des Umweltschutzreferats betraut war, dann als stellvertretender Leiter der Truppenverwaltung Pionierbataillon 4 in Bogen. Über die Zentrale Bußgeldstelle in Viechtach, einer Außenstelle des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes, wechselte er schließlich im Dezember 1994 an die neugegründete Fachhochschule Deggendorf. Der heutige Regierungsrat leitet dort von der Aufbauphase an bis dato verschiedene Aufgabengebiete – so zum Beispiel die Abteilung Liegenschaften, die Marketingabteilung, den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und bis zuletzt den Hochschulsport. Auf dem Fußball, den seine Kolleginnen und Kollegen ihm zum Abschied überreichten, steht: „Der THD-Hochschulsport verliert seinen Kaiser“. Doch so ganz stimmt diese Aussage nicht. Denn Peter Kaiser wird zum Ausklang doch noch für rund vier Stunden wöchentlich in den Bereichen Hochschulsport und Campusmedia an der THD unterstützend tätig sein.
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Zusammen mit Hochschulen aus Polen, Portugal und Slowenien ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Partner im Erasmus-geförderten Projekt „The system of support for academic teachers in process of shaping soft skills of their students”. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft bauen Professoren, Hochschulmitarbeiter und Studierende gerade einen Online-Kurs auf, der Professoren und Dozenten neue Lehrmethoden zur Vermittlung von Soft Skills aufzeigt. Für die THD reisten Prof. Dr. Johann Nagengast, Ariadna Fürstenau vom International Office und Studentin Sonja Biock Anfang Februar zu einem der regelmäßigen Meetings, dieses Mal nach Portugal. Ziel ist es, Lehrenden Input zum Integrieren des Themas Soft Skills in Vorlesungen zu geben. Über den Online-Kurs sollen neue, ansprechende Lehrmethoden vermittelt werden, die mit regulären Lehrveranstaltungen kombiniert werden können. Studierende sollen Soft Skills erlernen, um bestmöglich auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz vorbereitet zu sein. Sonja Biock entwickelt in diesem Zusammenhang im Rahmen ihrer Masterarbeit den Online Kurs „Intercultural entrepreneurship - how to include intercultural aspects in regular classes“. Unterstützt wird sie von Prof. Dr. Johann Nagengast als Betreuer ihrer Masterarbeit und Ariadna Fürstenau. Jeweils einen weiteren Kurs entwickeln ihre Mitstreiter der International School for Social and Business Studies, Slowenien, des University College of Enterprise and Administration, Polen, und des Polytechnic Institute of Setúbal, Portugal. Ihre Themen sind: • Teaching of how to learn - through experimentation, experience and other methods activating students • Teaching creativity, innovation, critical thinking and teamwork skills • Using digital technologies in the process of teaching and learning Die fertigen Kurse sollen ab Januar 2021 allen Lehrbeauftragten, Dozenten, Professoren und Studierenden in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Polnisch und Slowenisch zur Verfügung stehen. Somit soll nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht werden, sondern auch die Internationalisierung der Hochschule weiter vorangetrieben werden. Lehrende, die neugierig auf das Projekt geworden sind, können einzelne Module im Mai/Juni 2020 während der Testphase ausprobieren. Bei Interesse steht Ariadna Fürstenau (ariadna.fuerstenau@th-deg.de) als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Das nächste Treffen im Rahmen der strategischen Partnerschaft findet am 6. und 7. Juli 2020 in Deggendorf statt.
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Über einen Scheck im Wert von 1.500 Euro durften sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Donnerstag, 13. Februar, freuen. An der Hochschule überreichen Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenverbandes Niederbayern und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der zur Spende anregte, die Zuwendung. „Mit unserer Spende unterstützen wir die wertvolle Arbeit des Fördervereins der THD und leisten natürlich gleichzeitig unseren Beitrag, zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule“, erklärt Swihota. Der Sparkassenverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule und ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota und Oberbürgermeister Dr. Moser ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung des Sparkassenverbandes, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert der Sparkassenverband sich seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.
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Lebenszeit zurückgewinnen, weniger pendeln, CO² einsparen: Mit „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau soll gezeigt werden, wie dezentrales Arbeiten auch in ländlichen Regionen funktionieren kann. Als erster Coworker hat sich Marco Eller seinen Platz im „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau gesichert. Der in der Passauer Niederlassung des Ingenieurunternehmens bulicek + ingenieure GmbH arbeitende Projektingenieur tauscht vorerst einmal wöchentlich sein angestammtes Büro gegen einen Platz in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau. Das Unternehmen bulicek + ingenieure wagt sich seit geraumer Zeit an neue Formen des digitalen und dezentralen Arbeitens heran. Cloudbasiertes Arbeiten, digitales Telefonieren und ein ausgeklügeltes firmeneigenes Videokonferenz-System ermöglichen es den Mitarbeitern von bulicek + ingenieure ohne Effizienzverlust im Home-Office oder zukünftig auch im Coworking Space zu arbeiten. „Ich sehe diese Art des variablen Arbeitsplatzes als Gewinnsituation für beide Seiten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Hans Bulicek als Arbeitgeber. „Der Mitarbeiter verbringt weniger Zeit auf der Straße, dadurch sinkt der Stresslevel und der Kostendruck, die frei gewordene Zeit kann der Familie oder verschiedenen Freizeitaktivitäten gewidmet werden. Und ganz nebenbei steigt dadurch auch die Attraktivität des Bayerischen Waldes.“ Deshalb erprobt Marco Eller nun in Absprache mit seinem Chef das Konzept des Coworking. Anstatt täglich von seinem Wohnort in Frauenau nach Passau zu pendeln, wird er vorerst einmal wöchentlich in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau arbeiten: „Ich pendle schon seit meiner Ausbildungszeit über mehrere Landkreise hinaus. Daher sehe ich hinter dem Projekt „Coworking Dahoam 4.0“ ein innovatives Konzept und meiner Meinung nach einen im Zuge der Digitalisierung logischen Fortschritt für unsere Region.“ Weil der Gemeinschaftsaspekt eine zentrale Rolle beim Konzept des Coworking spielt, wird Marco Eller den Coworking-Arbeitsplatz in Spiegelau nicht alleine nutzen: In Kürze wird Martina Kirchpfening mit freiberuflicher Projektarbeit im Coworking Dahoam 4.0 in Spiegelau starten. Martina Kirchpfening ist Vorsitzende des Vereins Zeitwende e.V., der sich derzeit ebenfalls mit innovativen Konzepten für mehr Work-Life Balance beschäftigt. Sie wird, neben ihrem Hauptberuf als Sozialpädagogin, freiberufliche Projektarbeiten vom „Küchentischbüro“ ins KuBiS ("Kultur und Bildung in Spiegelau") verlegen. Auch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth zeigt sich überzeugt von dem Konzept: „Ein herzliches Grüß Gott an den ersten Nutzer im CoWorking Dahoam 4.0. Damit ist ein weiterer Mosaikstein im Digitalen Dorf gelegt und ein weiteres wichtiges Handlungsfeld besetzt. Ich würde mich sehr freuen, zukünftig zahlreiche weitere interessierte Coworkerinnen und Coworker in unserer Gemeinde willkommen heißen zu dürfen.“ Kontakt für interessierte Unternehmer oder Pendler: Rainer Bomeisl - Forschungsgruppe Smart Region, THD – Technische Hochschule Deggendorf, Technologie Campus Grafenau, Hauptstraße 3, 94481 Grafenau, Tel: +49 (0)8552/ 97 56 20-60 - rainer.bomeisl@th-deg.de – www.digitales-dorf.bayern
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Mit traditionellem Hütewerfen verabschiedeten sich am Freitag, 31. Januar, die Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2019 von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Anlass gab die mit rund 1.500 Gästen ausverkaufte Graduiertenfeier in den Deggendorfer Stadthallen. In Talar und Hut zogen die ehemaligen Studierenden vor Familie, Freunden, Festgästen und Hochschulangehörigen in die Stadthalle ein. Nach amerikanischem Vorbild verabschiedeten Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg und alle Dekane die Absolventinnen und Absolventen auf der mit rotem Teppich ausgelegten Bühne. Über 400 Absolventinnen und Absolventen nahmen an den Feierlichkeiten teil. So viele wie noch nie. Erstmalig waren darunter auch Absolventen der Studiengänge Angewandte Sportwissenschaften und Kindheitspädagogik. Zur richtigen Show machten die Veranstaltung Studierende des Masterstudiengangs Medientechnik. Unter Leitung von Professorin Susanne Krebs und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Alumni und Auslandspraktika kümmerten sie sich um den gesamten Ablauf und zeigten, was sie in Sachen Licht, Ton, Technik und Regie können. Festlich wurde es bei den Ansprachen und Preisverleihungen, die das Programm begleiteten. Die diesjährigen Preisträger sind: Renner Leon, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Wenig Philipp, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Kretschmann Marco, K+B-Preis für Angewandte Wirtschaftswissenschaften Blöchinger Lea, Grötsch Moritz, Hong Kim, Preis des Rotary Clubs Deggendorf Vogl Magdalena, Preis des Rotary Clubs Bayerwald-Zwiesel Freudenstein Rudi, Medienpreis Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung Federl Andreas, Manfred Zollner Preis Hausleitner Johannes, Streicher Preis Haderer Bernhard, Micro-Epsilon-Preis für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen.
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Seit Oktober 2019 bietet das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein Informatik Programm für Schulen aller Art an. Mit dem Projekt Digimania+ erhalten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe in drei Modulen grundlegende Programmierkenntnisse. Über 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niederbayern nehmen in diesem Schuljahr an den Workshops teil. Im ersten Schulhalbjahr lernen die Teilnehmenden von 45 Klassen an 20 Schulen, wie man textbasiert einen Lego-Roboter und grafikbasiert eine Handy-App programmiert. Dass die Schülerinnen und Schüler dabei sogar die Zeit vergessen, ist für Anna Kaiser vom MINT-Team und ihre Kolleginnen ein Zeichen, den richtigen Nerv getroffen zu haben: „Die Schülerinnen und Schüler sind so motiviert, dass sie nicht einmal an eine Pause denken. Das interaktive Lernen mit dem Roboter macht ihnen sichtlich Spaß. Am Ende haben nicht nur alle selbst programmiert, sondern auch ein Gefühl für die spannende Welt der Informatik entwickelt.“ Im zweiten Schulhalbjahr wird der Medienpädagoge Patrik Stemmer die teilnehmenden Klassen nun für den Umgang mit neuen Medien, zum Thema Internetsicherheit und rechtlichen Vorschriften sensibilisieren. Wichtig wird auch die Selbstreflexion über das eigene Verhalten im Internet und in Sozialen Medien sein. Angefangen von der Auswahl eines sicheren Passworts, dem Bewusstsein für Kosten, die in Verbindung mit Handy-Apps entstehen, bis hin zum Schutz der eigenen Privatsphäre. Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Workshops erhalten die Schüler eine Urkunde. Das vom Europäischen Sozialfonds und vom Bayerischem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales geförderte MINT-Innovationsprojekt wird auch im Schuljahr 2020/2021 angeboten. Interessierte Lehrkräfte aller Schultypen ab der 8. Klasse, die sich für das kostenfreie Angebot interessieren, können sich bei der MINT-Förderung der THD melden: digimania@th-deg.de oder 0991/3615-717. Ein zusätzliches Ferienprogramm und Lehrerfortbildungen sind ebenfalls in Planung. Informationen online: www.th-deg.de/digimania
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Wenn Patienten oder ältere Menschen im Alltag auf pflegerische Betreuung angewiesen sind, muss man nicht automatisch an Bettlägrigkeit oder das Pflegeheim denken. Viele Pflegepatienten können zuhause noch sehr gut zurecht kommen, wenn sie die richtige Unterstützung erhalten. Zum Beispiel durch technische Helfer im eigenen Haushalt. Wie Pflegepatienten ihren Alltag mit moderner Technik bewusster gestalten können, zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in den bayernweit ersten Mustereinrichtungen des Projekts „DeinHaus 4.0“. Vom Tablettenspender, Aufstehbett bis hin zum intelligenten Spiegel kann ein Haus oder eine Wohnung nahezu unauffällig mit technischen Helfern ausgestattet werden. In den Mustereinrichtungen in Deggendorf und Osterhofen können sich Interessierte selbst von den Vorteilen überzeugen. Jeden ersten Freitag im Monat ist die Musterwohnung Deggendorf bei der ERL Immobiliengruppe geöffnet. Im Musterhaus Osterhofen sind Führungen jeden letzten Freitag im Monat möglich. An beiden Orten sind Besuche ab 13 Uhr planbar. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an deinhaus4.0@th-deg.de oder telefonisch unter 0991 3615 615 wird gebeten. Gefördert wird „DeinHaus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Um möglichst nah am Pflegepatienten zu sein, arbeiten an der THD Pflegewissenschaftler, Gerontologen und Informatiker im Projekt zusammen. Eine ihrer Aufgaben ist es auch, Bürgerinnen und Bürger noch besser über die neuen digitalen Möglichkeiten zur Unterstützung der Pflege zu informieren. Daher stehen in den Mustereinrichtungen ausgebildete Experten beratend zur Seite und nehmen auch gerne Anregungen auf.
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Was sich 2020 steuerlich ändert, konnten Unternehmer und Studierende Anfang des Jahres an der TH Deggendorf erfahren. Zusammen mit der IHK Niederbayern organisierte Prof. Dr. Ralf Alefs von der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften eine Informationsveranstaltung, die mit über 100 Besuchern großen Anklang fand. Im Fokus standen heuer viele einzelne Neuregelungen wie zum Beispiel die Steuerbegünstigungen bei Elektrofahrzeugen. Die beiden Steuerberater Sandro Gerstl und Christoph Gerstl brachten die Zuhörer auf den neuesten Stand. „Besonders gefreut hat mich, dass Christoph Gerstl als ehemaliger BWL-Student der THD mit Schwerpunkt Steuern als Steuerberater erfolgreich den Sprung in die Praxis geschafft hat und jetzt als Referent dieser Veranstaltung und Lehrbeauftragter zu uns zurückgekehrt ist“, erzählt Prof. Alefs. Die Gemeinschaftsveranstaltung der THD und IHK fand mittlerweile zum siebten Mal statt.
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20200115 kinderuni thd lebensraum totholzTotholz – Lebensraum im Verborgenen

15.01.2020 | THD-Pressestelle - In der ersten Kinderuni des neuen Jahres geht es auf Spurensuche in eine uns meist verborgene Welt – das Totholz. Thomas Michler vom Nationalpark Bayerischer Wald wird den Schleier des Verborgenen lüften und allen Interessierten zeigen, dass es im Totholz ziemlich lebendig zugeht. Im Urwald von morgen, dem Nationalpark Bayerischer Wald, dürfen Bäume alt werden und schließlich absterben. Doch was passiert genau mit den toten Bäumen, wenn sie im Wald verbleiben? Wer lebt in den verrottenden Stämmen? Welche Lebewesen können Holz essen? Und was hat das mit uns Menschen zu tun?

Alle Neugierigen ab 8 Jahren, die diesen Fragen nachgehen und Goldfell-Schüppling oder Feuerkäfer kennenlernen möchten, sind herzlich eingeladen, am Freitag, 24. Januar an die TH Deggendorf zu kommen. Die Kinderuni beginnt wie immer um 17 Uhr und dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kinderuni findet im Hörsaal B004 der Technischen Hochschule Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, statt. Erwachsene Begleitpersonen dürfen gern in den hinteren Reihen des Hörsaals der Vorlesung folgen. Kostenlos geparkt werden kann im Parkhaus zwischen Edlmairstraße und Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche Gäste.

Bild (THD): Totholz ist das Thema der Kinderuni an der Deggendorfer Hochschule.

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20191016 kaspersky it sicherheitstrainingKaspersky führt ein IT-Sicherheitstraining an der TH Deggendorf durch

16.10.2019 | THD-Pressestelle - Am 14. und 15. Oktober führte das Kaspersky ICS CERT Team ein zweitägiges IT-Sicherheitstraining für die Studierenden des Weiterbildungsmasters Cyber Security sowie 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen durch. Für dieses Training kamen zehn Sicherheitsexperten aus Russland, der Schweiz und den USA nach Deggendorf und boten ein hochkarätiges Programm.

Am ersten Tag lernten die Studierenden typische IT-Sicherheitslücken von IoT-Geräten und Sicherheitsprobleme von Energiesystemen kennen. Highlight am Nachmittag war die Simulation eines Sicherheitsvorfalls in einem Wasserkraftwerk. Gesucht wurde das Team, dass die beste Strategie zur Verteidigung der Industrieanlage entwickelt hatte. Am zweiten Tag besprachen die gastierenden Experten die Strategie für die Absicherung von Industrieanlagen am Bespiel der Öl- und Gasindustrie. Im praktischen Teil bauten die Teilnehmer Schritt für Schritt eine intelligente Stadtinfrastruktur auf. Dabei waren sie die Entscheidungsträger und Entwickler, suchten nach Kommunikationswegen und Sprachen, nach Kriterien für sichere Lösungen und Services, um die modernsten IT-Technologien erfolgreich in das tagtägliche Stadtleben innovativ und sicher zu integrieren.
Parallel zu den Workshops, Spielen und Seminaren diskutierten die Wissenschaftler des Instituts ProtectIT unter der Leitung des Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer, Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba, über Forschungskooperationen auf dem Gebiet der IT-Sicherheit für Industrieanlagen. Dazu soll unter anderem ein IT-Sicherheits-Labor am Techologiecampus in Teisnach aufgebaut werden. Auch sind weitere Trainings speziell für die Studenten der Studiengänge Cyber Security geplant.

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20200109 ursulinen gymnasium deg kooperiert mit thdUrsulinen Gymnasium Straubing und THD kooperieren bei Schülerberatung

09.01.2020 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) pflegt seit vielen Jahren Kooperationen mit Schulen im Raum Niederbayern und darüber hinaus. Schulen und Hochschule arbeiten zusammen, um Schulabgänger und Studieninteressierte auf ihre Berufs- und eventuelle Studienwahl vorzubereiten. Langjähriger Partner und nun auch offizieller Kooperationspartner der THD ist das Ursulinen Gymnasium Straubing. Im Dezember unterzeichneten THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, die stellvertretende Schulleiterin Marita Fornoff und Oberstufenkoordinator Thomas Saller eine Vereinbarung.

Ziel ist, das Interesse der Schülerinnen an einem Studium zu wecken und zu fördern, ihre Entscheidungskompetenz zur fundierten Studien- und Berufswahl zu verbessern und den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Institutionen weiter anzuregen. Besonderes Augenmerk in der Zusammenarbeit soll auf der MINT-Förderung der Mädchen und der Gewinnung für MINT-Studiengänge liegen. Die Zentrale Studienberatung und das Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf werden ihre Aktivitäten am Ursulinen Gymnasium dazu weiter ausbauen. Zu den gemeinsamen Aktionen gehören unter anderem ein regelmäßiger Austausch, Informationsveranstaltungen, Lehrerfortbildungen, fachspezifische Projekte und Initiativen. Das Ursulinen Gymnasium ist die inzwischen sechzehnte Schule, die mit der Hochschule kooperiert.

Bild (THD): Die TH Deggendorf und das Ursulinen Gymnasium Straubing haben am 19.12.2019 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. V.l.: Thomas Saller (Oberstufenkoordinator), THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Marita Fornoff (Stellv. Schulleiterin), Andrea Stelzl (Leitung MINT-Förderung), Alexandra Niewöhner (Leitung Zentrale Studienberatung)

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20191220 stipendien fink stiftungFink-Stiftung unterstützt Studierende mit Stipendium für ein Auslandssemester

20.12.2019 | THD-Pressestelle - Die "Stiftung für internationalen Studierendenaustausch" (Fink-Stiftung) vergibt zweimal im Jahr Stipendien an Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf. Am Montag, 9. Dezember, entschied der Stiftungsrat über die Anzahl und finanzielle Höhe der zu vergebenden Stipendien für das Sommersemester 2020.

Seit 1998 unterstützt die Stiftung, die der Deggendorfer Toni Fink ins Leben gerufen hat, Studierende, die ein Studium bzw. Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Insgesamt fünf Studierende können sich im Sommersemester 2020 auf ein Stipendium der Fink-Stiftung freuen. Sie zieht es nach Brasilien, Mexiko, Indonesien und Australien, um dort einen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Zum Stiftungsrat gehören: Stifter Toni Fink, sein Sohn Anton Fink jun., Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der Präsident der TH Deggendorf, Prof. Dr. Peter Sperber, MdB Barthl Kalb und Vizekanzler a.D. Klaus Loibl. Aus zahlreichen Bewerbern wählen sie die Kandidaten aus, die aufgrund ihrer Motive bzw. ihrer Studienpläne eine Förderung erhalten sollten. Unterstützt wird der Stiftungsrat von der Leiterin des International Office, Lisa Werner. Bis heute konnten sich 211 Studierende über ein Stipendium freuen.

Bild (THD): Die Stiftungsräte der "Stiftung für internationalen Studierendenaustausch" (Fink-Stiftung) mit der engeren Bewerberauswahl für das Stipendium im Sommersemester 2020.

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20191219 kooperation thd und kwaTechnische Hochschule kooperiert mit KWA

19.12.2019 | THD-Pressestelle - Der European Campus Rottal-Inn (Pfarrkirchen) sowie die Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften und das Institut für Qualität und Weiterbildung (IQW) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat haben im Dezember 2019 eine Strategische Partnerschaft mit KWA Kuratorium Wohnen im Alter geschlossen.

„Mit dieser Verknüpfung von Praxis, Forschung und Bildung soll bei beiden Partnern, Hochschule und KWA, vernetztes Denken und Arbeiten gefördert werden“, betont der Vizepräsident der THD, Prof. Dr. Horst Kunhardt. Durch regelmäßigen Austausch in Bezug auf ähnlich gelagerte Fragestellungen sollen Synergieeffekte genutzt und Innovationen entwickelt werden, zum gegenseitigen Nutzen. Gleichzeitig stehen innovative Lernformen und die Qualität der Lehre im Fokus. KWA Vorstand Dr. Stefan Arend ergänzt: „Dabei geht es um konkrete Problemlösungen und neue Produkte, aber auch um gemeinsame Initiativen und Projekte in der Gesundheitswirtschaft sowie um die Befähigung von Menschen, die in der Gesundheitswirtschaft arbeiten.“

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern beider Partner trifft sich vierteljährlich, um gemeinsame Aktivitäten und Projekte zu planen und zu begleiten. Gegenseitige Hospitationen sowie Praktika als auch Lehraufträge und Dozententätigkeit werden die Partnerschaft fördern. Einrichtungen von KWA, die an der Partnerschaft mitwirken, dürfen die Bezeichnung „Akademische Lehreinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf“ führen – unter anderem das KWA Bildungszentrum.

Insgesamt drei Aufgabenfelder wurden definiert. Das erste betrifft Fragen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, insbesondere in den Berufen der Pflege, der Sozialpädagogik und verwandten Professionen. Aber auch die Verzahnung von akademischer Lehre mit der Berufsausbildung, die Akademisierung ehemaliger „Lehrberufe“ sowie die Schaffung neuer Formen der Ausbildung und des Lernens.

Der zweite Aufgabenbereich widmet sich den Fragen der Personalentwicklung, der Unterstützung von Führungskräften und der Entwicklung gemeinsamer Angebote für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und der Sozialbranche.

Forschungen und Untersuchungen zu Fragestellungen einer Gesellschaft des langen Lebens stehen im Blickpunkt des dritten Aufgabenbereichs. Dazu gehören beispielsweise das lebenslange Lernen, die Digitalisierung oder die Robotik.

Bild (THD): Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung bei KWA in Unterhaching, von links: Horst Schmieder (KWA Vorstand), Prof. Dr. Horst Kunhardt (Vizepräsident THD), Dr. Stefan Arend (KWA Vorstand)

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20191218 forschungsprojekt epos2Neues Forschungsprojekt an der THD:
Batterielose IoT-Komponenten für die Logistik-Branche

18.12.2019 | THD-Pressestelle - Im Rahmen eines neuen Projekts an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) forschen Wissenschaftler an batterielosen Internet of Things (IoT)-Komponenten für die Logistik Branche. An dem Projekt EPOS2 - Energie Generator mit Positions-Funk - sind neben der THD das Berliner Technologieunternehmen LinTech sowie die Passauer Firma Elec-Con beteiligt. EPOS2 wird aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Internet of Things (IoT) bezeichnet die zunehmende Vernetzung zwischen „intelligenten“ Gegenständen sowohl untereinander als auch nach außen hin via Internet. Die Logistikbranche nutzt IoT-Komponenten zur Datenerfassung verschiedener Betriebsparameter, beispielsweise von Zügen, Schiffen oder Lastwagen. Die meisten der hier verbauten IoT-Geräte werden mit einem Lithium-Ionen-Akku betrieben. Diese Akkus haben den Nachteil, dass sie nur eine begrenzte Energiemenge speichern können, die Lebensdauer begrenzt ist und der Akku seltene Rohstoffe benötigt. Das Wiederaufladen des Akkus stellt sich zudem schwierig dar, da die Komponenten oft an schwer zugänglichen Stellen verbaut werden. Daher erforscht die Deggendorfer Hochschule zusammen mit ihren Projektpartnern Möglichkeiten für eine autarke Energieversorgung von IoT-Anwendungen mit Hilfe von „Energy Harvesting“, einem „Ernten der Energie“. Bei diesem Ansatz dient mechanische Bewegung als Energiequelle. „So ist ein flexibles, energieautarkes und ressourcenschonendes IoT Datenerfassungs- und Datenübertragungssystem möglich. Es wird dazu beitragen, dass die Digitalisierung auch in den unterschiedlichsten Anwendungen aus dem Logistikbereich voranschreitet“, erklärt Professor Dr. Robert Bösnecker von der THD.

Das Projekt EPOS2 ist im Rahmen des Netzwerks MI4G (Modern Industry for Germany) entstanden. Neben der Technischen Hochschule Deggendorf ist die Elec-Con technology GmbH aus Passau und die LinTech GmbH aus Berlin beteiligt. Elec-Con ist ein europaweit anerkannter Spezialist für die Entwicklung von kundenspezifischer Elektronik und vor allem im Bereich der Netzteiltechnik und Embedded Solutions tätig. LinTech arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich an der Entwicklung von Bluetooth®- und Wireless-Produkten, -Systemen und -Modulen. Für die Datenübertragung wird die Sigfox-Technologie des gleichnamigen französischen Telekommunikationsunternehmen verwendet, welches ein eigenes globales Funknetzwerk betreibt, um IoT-Komponenten mit geringem Energiebedarf drahtlos mit dem Internet zu verbinden.

Bild (THD): Auf die bevorstehende Zusammenarbeit freuen sich (v.l.) Dieter Bauernfeind von Elec-Con, Uwe Linder von Lin-Tech und Professor Dr. Robert Bösnecker von der THD.

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20191213 che hochschulrankingMasterstudium: Deggendorfer Hochschule belegt Spitzenpositionen

16.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Ergebnisse des aktuellen Online-Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) liegen vor. Über 150.000 Studierende beurteilten deutschlandweit Masterstudiengänge in den Fächern Psychologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen/Bau. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) konnte sich in verschiedenen Bereichen Spitzenplätze sichern.

In der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ gehören alle bewerteten Deggendorfer Studiengänge zur Spitzengruppe. In der aktuellen Erhebung wurden THD-Masterstudiengänge aus den Fächern Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik und Maschinenbau ausgewertet. Im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik bewerten die Studierenden zudem die internationale Ausrichtung der Studienangebote als erstklassig. Im Fach Maschinenbau überzeugt die THD neben den Kontakten zur Berufspraxis in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“. Insgesamt sind die Master-Angebote der Deggendorfer Hochschule im deutschlandweiten Vergleich mit den anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften durchgehend auf den vorderen Plätzen vertreten.

Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit über 20 Jahren Studieninteressierten Informationen und Transparenz für mehr als 30 Fächer, um das passende Angebot zu finden. Es ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum, bei welchem mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen untersucht und über 150.000 Studierende befragt werden. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Die Rankingergebnisse werden einer Spitzen-, Mittel-und Schlussgruppe zugeordnet. Das Ranking der Masterstudiengänge ist ab sofort auf ZEIT CAMPUS ONLINE unter www.zeit.de/masterranking abrufbar.

Bild (THD): Die Studierenden verteilten Bestnoten für die Masterstudiengänge der THD.

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20191206 bayernmint neue förderungMINT-Angebote können weiterlaufen

06.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist bekannt für ihr MINT-Programm. Das Team der MINT-Förderung begeistert seit sechs Jahren junge Menschen in der Region mit verschiedenen Projekten für Technik und Naturwissenschaften. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat jetzt Fördermittel für einen Zeitraum von drei weiteren Jahren genehmigt. An der TH Nürnberg überreichte Wissenschaftsminister Bernd Sibler und stellvertretender bayme VBM VBW Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl Förderurkunden für innovative Projekte zur MINT-Förderung.

Mit dem Programm „BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ unterstützt der Freistaat insgesamt 14 bayerische Hochschulen. Die THD konnte sich bereits zum dritten Mal einen Zuschuss aus dem Fördertopf sichern. Finanziert werden daraus MINT-Angebote für die Region wie das Frühstudium, TastING, Technik-Schulbesuche (Lego-Roboter, App-Programmierung, Bionik), Girls'Day, Lehrkräftefortbildungen oder auch die Kinderuni. Hinter dem MINT-Angebot der TH Deggendorf stehen Andrea Stelzl, Angelika Hable, Anna-Katharina Kaiser, Manuela Krawagna-Nöbauer, Tanja Zellner und Ursula Pähler. Mit sehr viel Leidenschaft leitet Andrea Stelzl die MINT-Aktivitäten und ist sehr froh über die erneute Förderung: „Mithilfe der Projektförderung können wir die Kompetenzen der THD nutzen, um Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern und bei dem sehr komplexen Berufs- und Studieorientierungsprozess zu unterstützen. Als Managerin der MINT-Region Niederbayern sehe ich, wie gewinnbringend ein gutes Netzwerk der regionalen Bildungseinrichtungen und Unternehmen ist, zum Beispiel indem Studierende, Ingenieure und Ingenieurinnen als Rollenvorbilder ihre Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler weitergeben.“

„BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ läuft für drei Jahre und schließt an die erfolgreiche Förderlinie „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ an. Partner der Initiative sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm sowie die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Insgesamt stehen rund 2,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Bild (THD): Zusage wichtiger Fördermittel für das MINT-Team der TH Deggendorf: v.l. Tanja Zellner, Angelika Hable, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten Prof. Waldemar Berg und Andrea Stelzl nahmen in Nürnberg die Förderurkunde entgegen.

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20191203 müllkartierung smart landscapesSchüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich zu Besuch beim Smart Landscapes-Team

03.12.2019 | THD-Pressestelle - Die Schülerinnen und Schüler der Enrichment-Klasse des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich besuchten kürzlich die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie folgten einer Einladung von Prof. Dr. Roland Zink und seinem Smart Landscapes-Team. Einen Vormittag bekamen die Schüler Einblick in das Thema Geodaten und wofür sie eingesetzt werden können, zum Beispiel in Smart Cities.

Im Projekt Smart Landscapes werden unter Zuhilfenahme von Geodaten zum Beispiel Dorf- und Stadtentwicklungskonzepte unterstützt. Vor allem die Bürgerbeteiligung soll erleichtert werden, indem selbstständig Feedback gegeben werden kann. Möglich ist das über die Plattform PUBinPLAN, die über das Internet zugängig ist. Wie die Teilnahme über PUBinPLAN funktioniert und was die Vorteile sind, lernten die Schüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich in einem Feldversuch kennen. Auf dem Gelände der THD und entlang dem Donaustrand sollten sie anhand Müllfunden Geodaten erfassen. Ausgestattet mit Smartphones, Tablets und Internetzugang kartierten sie über PUBinPLAN Fundort, Foto des Fundstücks und eine Beschreibung. Zurück im Geoinformatiklabor wurden die Ergebnisse der Kleingruppen gesammelt und ausgewertet. Prof. Dr. Roland Zink, Melanie Piser, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Sebastian Wöllmann, technische Mitarbeiter, begleiteten die 14 Schülerinnen und Schüler dabei. In der Gruppe analysierten sie, wie viel Plastikmüll weltweit produziert wird, welche Arten von Plastikmüll anfallen und wie lange es dauert, bis er wieder verrottet. Informationen über Smart Cities und intelligente Entsorgungsstrategien schlossen den Vormittag ab.

Bild (THD): 14 Schülerinnen und Schüler des St. Gotthard-Gymnasiums Niederalteich besuchten das Geoinformatiklabor der TH Deggendorf

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20191205 gründertag 2019Die Startup Community wächst – Gründertag an der TH Deggendorf

05.12.2019 | THD-Pressestelle - An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) interessieren sich immer mehr junge Menschen für eine berufliche Selbstständigkeit. Rund 50 Teams werden derzeit von den Experten des THD Startup Campus betreut. Alle verfolgen die Absicht, sich selbstständig zu machen oder haben den Schritt bereits gewagt. Passend zur bundesweiten Aktion „Gründerwoche Deutschland“ fand Ende November eine Infoveranstaltung an der Hochschule statt, um noch mehr Studierende auf das Thema Selbstständigkeit neugierig zu machen. Das Motto des Gründertags lautete „Wecke den Gründer in dir“.

Zum vierten Mal fand der Gründertag an der TH Deggendorf statt und mit einem gefüllten Hörsaal B004 nahmen rund 150 Studierende an der Veranstaltung teil. Welche Unterstützung ein Startup an der THD erwartet, erfuhren die Studierenden vom Team des THD Startup Campus, von der Hans Lindner Stiftung durch Christian Schläger und vom ITC1/GZDN durch Thomas Keller. Zum Beispiel wurden kürzlich zwei Startups (Dalion, Lumoo) mit dem eXIST Gründerstipendium ausgezeichnet berichtet Alexander Böckl vom THD Startup Campus: „Die Bewerbung für das Stipendium läuft in Kooperation mit der Hochschule. Wir beraten und betreuen die Studierenden dabei. Während des gesamten Förderzeitraums bleiben wir regelmäßig miteinander in Kontakt.“
Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Startups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern:

  • OMNIA (Justen Deifel) - Digitale Identitäten Speicherung in der Blockchain
  • Grünblatt (Waldemar Meier, Manuel Wedler, Nikunj Mathukiya) – Aquaponic, Autarkes Gemüsebeet mit Fischen für die Nährstoffversorgung
  • Cucase (Dennis Gerdts, Marco Jülke, Anton Dobler) - Antibakterielle Handyhülle
  • Dalion (Markus Zaglmann) - Neuartige Sicherheitsbindung im Wassersport
  • Hackroboter (Andreas Stockinger) - Unkraut-Hackroboter namens HacklSepp

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu den genannten Startups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des THD Startup Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung. Unterstützt wurde der Gründertag vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf.

Bild (THD): Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber begrüßte die Studierenden beim Gründertag. Er betonte die Wichtigkeit des Themas Selbstständigkeit und dass die THD weiter in dieser Richtung unterstützen wolle.

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20191127 tc parsberg lupburg eröffnetHochschulübergreifender Technologie Campus Parsberg-Lupburg eröffnet

27.11.2019 | THD-Pressestelle - Am 23. November 2019 wurde der Forschungsstandort für „Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen“ feierlich eröffnet. Für die OTH Regensburg ist es der erste dezentrale Technologie Campus, der gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf betrieben wird.

Ungefähr 300 Besucher folgten der Einladung des Operativen Leiters des Technologie Campus, Anton Schmailzl und der dort engagierten Professoren Dr. Stefan Hierl, Dr. Ulf Noster und Dr. Andrey Prihodovsky. Zu den Programmpunkten zählte neben der ökumenischen Segnung des Gebäudes und Laborbesichtigungen auch ein moderiertes Dialogforum mit den Staatsministern Bernd Sibler und Albert Füracker, den beiden Hausherren Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg und Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der TH Deggendorf, dem Neumarkter Landrat Willibald Gailler und dem Parsberger Bürgermeister Josef Bauer. Letzterer begrüßte gemeinsam mit seinem Lupburger Amtskollegen Manfred Hauser stolz die Gäste. Es sei bemerkenswert, dass in rund einem Jahr Bauzeit ein Gebäude entstanden ist, in dem nun bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Hochschulen und des Digitalen Gründerzentrums Parsberg ihre Arbeit aufgenommen haben.

Im anschließenden Dialogforum wurde zum Thema „Dezentraler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort: Chancen und Perspektiven für die Region“ diskutiert. Die Moderation übernahm Silke Auer, die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Neumarkt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte, dass die Dezentralisierung von Forschung und Lehre durch die Technologie Campus deutschlandweit einzigartig ist. Aus einer gewagten Idee sei ein bayerisches Erfolgskonzept geworden. Finanzminister Albert Füracker, der selbst in Lupburg zu Hause ist, ist sich sicher, dass der Technologie Campus eine Investition für die Region sei, die sich in jeglicher Hinsicht mehrfach bezahlt machen werde. Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier erläuterte den Mehrwert für die OTH Regensburg, die dadurch dringend benötigte Forschungsflächen gewinne: „Dieser Technologie Campus wird unsere neue Keimzelle für die additive Fertigung sein – für Moderne Werkstoffe und ihre Verarbeitung in digitalisierten Fertigungsumgebungen. Die OTH Regensburg wird diesen Themenkomplex zukünftig in der Lehre wie auch in Forschung stärker in den Fokus stellen und entsprechende Strukturen aufbauen.“

Auch Unternehmensvertreter kamen zu Wort. Dr. Jennifer Sell, Geschäftsführerin der E-T-A GmbH betonte, dass das Wissen zwischen Hochschulen und Unternehmen bei einer Kooperation stets in beide Richtungen fließen werde. Die Unternehmen profitieren vom Wissen der Hochschulen und diese wiederum lernen die Bedarfe der Unternehmen kennen. Martin Stephan, Geschäftsführer des Möbelhof Parsberg sprach von einem digitalen Fundament, dass alle Mitarbeiter zur Zukunftssicherung benötigen. Für ihn wäre eine Zusammenarbeit zwischen Technologie Campus und allgemeinbildenden Schulen wünschenswert. Gerade die Möglichkeit durch die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten auch potentielle Mitarbeiter kennen zu lernen, sieht Carl Fruth, Vorstandsvorsitzender von der FIT AG als großen Vorteil. Mit dem Ziel, dass die Studentinnen und Studenten früher mit der additiven Fertigung in Kontakt treten, sponserte er einen 3D-Drucker im Wert von circa zwanzigtausend Euro.
Insgesamt befinden sich im Technologie Campus fünf Laborräume und Büroarbeitsplätze für bis zu 40 Personen. Neben den Forschenden ist auch das Digitale Gründerzentrum Parsberg vor Ort, in dem Gründer Büroarbeitsplätze zu vergünstigten Konditionen und eine professionelle Beratung erhalten.

Bild (Karina Amann): Im Gespräch zum Thema „Dezentraler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort: Chancen und Perspektiven für die Region“. v.l. Albert Füracker, Bernd Sibler, Prof. Peter Sperber, Prof. Wolfgang Baier, Willibald Gailler, Josef Bauer und Silke Auer

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20191128 kindermitbringtagNachwuchs-Studenten an der Hochschule - Grundschulkinder besuchen THD

28.11.2019 | THD-Pressestelle - Am schulfreien Buß- und Bettag durften 17 Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit ihren Eltern in die Arbeit gehen. Das Ressort Family Affairs organisierte wieder einen Kindermitbringtag, um den Nachwuchs der Hochschulangehörigen zu betreuen und somit die Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf zu erleichtern.

Ein festes Ritual ist an diesem Vormittag der Besuch in der Werkstatt des Vereins Technik für Kinder e.V. (TfK). Zusammen mit Mentoren von TfK bastelten die Kinder aus einem Bausatz einen Solar-Schmetterling. Für viele Kinder war der Umgang mit den Werkzeugen im Technikhaus neu, aber einige alte Hasen halfen fleißig dazu. Ein starker Scheinwerfer simulierte die fehlende Sonne, so dass am späten Vormittag viele kleine Solar-Schmetterlinge in der Werkstatt herumflatterten. Nach Stärkung mit Pizza in der Mensa war am Nachmittag noch Sport, Spaß und Spiel im Stadthallenpark angesagt. Trotz des grauen Wetters hatten die Kinder zusammen mit zwei Studentinnen der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften bei Geschicklichkeitsspielen viel Spaß.
Der Kindermitbringtag an der THD wird regelmäßig in den Osterferien und am schulfreien Buß- und Bettag vom Ressort Family Affairs für Hochschulangehörige mit Kindern als familienfreundliche Maßnahme angeboten.

Bild (THD): Die THD-Kinder präsentieren stolz die selbstgebauten Solar-Schmetterlinge im Technikhaus des Vereins Technik für Kinder e. V.

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20191203 ländertage 2019Geh raus und lern was daraus: Auf ins Auslandssemester!

03.12.2019 | THD-Pressestelle - Im Oktober und November informierte das International Office zusammen mit dem Ressort Alumni & Auslandspraktika über verschiedenste Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen und machte auf diverse Stipendien- und Förderprogramme aufmerksam. Mit über 250 teilnehmenden Studierenden waren die Ländertage ein voller Erfolg.

An insgesamt vier Ländertagen gab es Informationen über die Regionen: „Asia/Pacific“, „USA/Kanada“, „Europa/ERASMUS+“ und „Lateinamerika“. Der am besten besuchte Termin war der Ländertag „Europa/ERASMUS+“ am 6. November. Ariadna Fürstenau vom International Office führt das große Interesse auf die Vorteile von ERASMUS+ zurück: „An der jweiligen Partnerhochschule werden zum Beispiel die Studiengebühren erlassen. Es besteht die Möglichkeit, finanzielle Zuschüsse für einen vorab festgelegten Förderzeitraum zu beantragen. Auch die Einschreibemodalitäten innerhalb Europas sind dank ERAMUS+ vereinfacht und die administrative Hilfe an der Gasthochschule wird sehr positiv wahrgenommen.“
Umrandet wurden die Ländertage von Studierenden, die bereits ein Auslandssemester oder -praktikum absolviert haben. Sie berichteten von ihren tollen Erfahrungen, zeigten beeindruckende Fotos und weckten Fernweh bei den Zuhörern. THD-Studierende, die Lust bekommen haben, im Wintersemester 2020/2021 oder im Sommersemester 2021 ein Auslandssemester zu absolvieren, können sich noch bis zum 15. Februar 2020 für einen Platz an einer der weltweit 181 Partnerhochschulen der TH Deggendorf bewerben. Informationen rund ums Auslandsstudium erteilt das International Office. Für das Thema „Arbeiten im Ausland“ ist das Ressort Alumni & Auslandspraktika Ansprechpartner.

Bild (THD): Studierende berichteten bei den Ländertagen über ihre Erfahrungen im Auslandssemester.

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20191125 smart landscapesBürgerbeteiligung in öffentlichen Projekten funktioniert auch über digitale Kanäle

25.11.2019 | THD-Pressestelle - Seit 2015 befasst sich ein Projektteam der Technischen Hochschule Deggendorf damit, Bürger in der Dorf-, Stadt- und Regionalentwicklung stärker zu beteiligen. Digitale Medien sollen dazu beitragen, von regionalem Wissen zu profitieren, indem Bürger frühzeitig in die Planung eingebunden werden. In Amberg startete nun ein Projekt zur Sanierung eines Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Das Schulkollegium soll von Anfang an die Planung des neuen Gebäudes begleiten, unterstützt von den Wissenschaftlern der TH Deggendorf.

Die Rupert-Egenberger Schule in Amberg muss generalsaniert werden. Da die Schülerschaft des Förderzentrums mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung besondere Herausforderungen an die räumlichen Gegebenheiten stellt, ist es den Verantwortlichen sehr wichtig zu erfahren, was die 150 Mitarbeiter der Schule am Gebäude verändern würden. Besonders ihre Erfahrungswerte aus dem Alltag sind relevant: Welche räumlichen Aspekte sind zum Beispiel für Schüler und Lehrkräfte wichtig oder wie lässt sich die Pflege in Lern- und Teamhäuser integrieren?
Am Mittwoch, 20. November fand in Amberg ein Fortbildungstag statt, den Melanie Piser und Sebastian Wöllmann begleiteten. Über die Internetseite https://pubinplan.th-deg.de unterstützen sie den Prozess der Mitarbeiterbefragungen digital. Die Grundrisse der Schule stehen dort online zur Verfügung, was den Austausch zwischen allen Beteiligten sehr erleichert, wie Melanie Piser erklärt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rupert-Egenberger-Schule können über ein Tablet mit Internetverbindung ganz einfach auf unsere Plattform und damit direkt im Bauplan ihre Verbesserungsvorschläge eintragen.“ Alle Projektbeteiligten haben Zugriff auf das Feedback und können unmittelbar darauf eingehen. Kann ein Vorschlag nicht umgesetzt werden, bekommen die Ideengeber eine Rückmeldung. Umsetzbare Vorschläge werden in den Projektplan aufgenommen. Die Vorteile sehen die Wissenschaftler der TH Deggendorf vor allem im transparenten und umgehenden Austausch.

Name des Projekts an der TH Deggendorf ist Smart Landscapes, welches durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und am Technologie Campus Freyung von Prof. Dr. Roland Zink betreut wird. Es evaluiert verschiedene Strategien der Bürgerbeteiligung und greift Ergebnisse des Projekts PUBinPLAN (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) auf. Darin wurde eine gleichnamige digitale Partizipationsplattform entwickelt, um Bürger mit ihrer hohen Regionalkompetenz anhand digitaler Medien und innovativer Formen der kooperativen Informationsgenerierung frühzeitig in Planungsabläufe einzubeziehen und sie nicht erst im Nachgang über ein Projekt urteilen zu lassen. Diese Plattform steht unter der Adresse https://pubinplan.th-deg.de/ zur Verfügung. Im Rahmen von zwei Dissertationen wird der wissenschaftlichen Frage nachgegangen, inwiefern digitale partizipative Strategien und Applikationen zur Bürgerbeteiligung eine nachhaltige Wirkung zur Gestaltung ländlicher Räume entfalten.

Bild (THD): Der Amberger Bürgermeister begrüßt die Schulfamilie und lädt zur klassischen und digitalen Partizipation ein.

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20191125 kooperation thd und savonia university finnlandTHD baut Zusammenarbeit mit Finnland aus

25.11.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Savonia University in Finnland werden ihre Zusammenarbeit ausbauen. Im Rahmen des ERASMUS Programms der EU ist es zukünftig möglich, Dozenten und Studenten auszutauschen. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Joint Master Studiengang in der Planung.

Bereits seit 2015 kooperieren die THD und die Universität im ostfinnischen Kuopio, einer Stadt mit knapp 120.000 Einwohnern. Anna Schmaus-Klughammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) und Expertin für Telemedizin, ist hier im Online-Kurs „Master Digital Health“ aktiv, der an der Savonia angeboten wird. Diese Zusammenarbeit im Bereich der angewandten Gesundheitswissenschaften soll nun in Form eines Joint Master Programms ausgebaut werden.

Solche Programme setzen sich aus internationalen Partneruniversitäten zusammen und ermöglichen es den Studierenden die Kompetenzen und Einrichtungen aller beteiligten Hochschulen zu nutzen. Gleichzeitig sind die Dozenten Teil eines internationalen Lehrkörpers. Die Studierenden können dabei zwischen den Institutionen hin und her reisen und so einen internationalen Diplomabschluss zu erreichen – dieses wird von jeder der studienberechtigten Partnerinstitutionen anerkannt.

In den nächsten Monaten sollen weitere notwendige Schritte eingeleitet werden, um den Ausbau der Hochschulzusammenarbeit zwischen Niederbayern und Finnland von rein digitalen zukünftig auch auf analoge Beine zu stellen. Start soll idealerweise im Wintersemester 2020/21 sein. Man rechnet mit etwa 40 Präsenzstudierenden am ECRI.

Bild (THD): v. l. Intensive Gespräche über die gemeinsame Zukunft an der Savonia in Kuopio, Finnland: Arto Toppinen (Principal Teacher in Information Ttechnology, Savonia), Prof. Thomas Spittler (Pro-Dekan am ECRI), Anna Schmaus-Klughammer, LLB(hons) (wissenschaftliche Mitarbeiterin, ECRI), Pirkko Kouri, (Principal Teacher in Social and Healthcare, Savonia), Esa Viklund (Development Manager, Savonia)

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20191119 mustereinrichtung erl deinhaus 4.0Wegweisende Technik für altersgerechtes Wohnen – Zweite Mustereinrichtung in Deggendorf eröffnet

19.11.2019 | THD-Pressestelle - Eigenständigkeit und Sicherheit für Pflegebedürftige im eigenen Zuhause und somit mehr Lebensqualität dank moderner Technik – dieses Ziel hat sich das Projekt „DeinHaus 4.0“ Niederbayern der Technischen Hochschule Deggendorf auf die Fahnen geschrieben. An verschiedenen Standorten in Niederbayern entstehen derzeit Musterreinrichtungen für die unterschiedlichen Wohnformen wie das eigene Haus, die eigene Wohnung oder ein Zimmer im Pflegeheim. Die intelligente Assistenztechnik wird dort live erlebbar. In Kooperation mit der ERL Immobiliengruppe aus Deggendorf wurde nun die zweite Mustereinrichtung eröffnet.

Im Alter möglichst lange eigenständig, selbstbestimmt und sicher in der eigenen Häuslichkeit zu wohnen, ist für viele Menschen von großer Bedeutung. Gerade bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit wünschen sich Betroffene, weiterhin in der gewohnten Umgebung versorgt zu werden und nicht in ein Pflege- oder Seniorenheim umziehen zu müssen. Pflege durch Angehörige oder ambulante Pflegedienste helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Mit dem Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ zeigt die Technische Hochschule Deggendorf, wie moderne Technik hier unterstützen kann. Ausgestattet mit Bewegungs-, Wasser- und Herdsensoren, digitalem Türspion, Aufsteh-Bett, intelligentem Badspiegel sowie modernem Hausnotruf finden sich in der Deggendorfer Musterwohnung einige Beispiele dafür. Konkret geht es darum, Aufgaben sinnvoll an Assistenzsysteme abzugeben, damit sie im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen können. Zukünftig kann die Musterwohnung am Oberen Stadtplatz in Deggendorf besichtigt werden. Auf Anfrage bietet das Team des Projekts „DeinHaus 4.0“ Führungen und Vorträge an. Anfragen werden per E-Mail deinhaus4.0@th-deg.de entgegen genommen.

Bild (THD): Prof. Dr. Horst Kunhardt (THD), Dr. Thomas Huber (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Prof. Dr. Christian Rester und die Familie Erl bei der offiziellen Eröffnung der Musterwohnung DeinHaus 4.0 in Deggendorf.

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20191105 kooperation msgmsg und Technische Hochschule Deggendorf kooperieren ab sofort bei IoT-Projekten - Gemeinsam sollen End-to-End-Lösungen für Unternehmen umgesetzt werden.

05.11.2019 | msg, THD-Pressestelle - msg und die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kooperieren ab sofort bei Internet-of-Things-Projekten. Ziel der Partnerschaft ist es, das Know-how sowie die Erfahrung bei Soft- und Hardware zu bündeln und Kunden künftig gemeinsam End-to-End-Lösungen anzubieten. Der Partnervertrag wurde Ende Oktober auf dem Campus der THD unterzeichnet.

Kooperation aus Wissenschaft und Praxis
Die THD gilt als eine der weltweit führenden Einrichtungen in der Sensortechnologie, während die msg-Gruppe seit fast 40 Jahren für intelligente IT- und Branchenlösungen steht. Durch die neue Kooperation können die beiden Partner erstmalig IoT-Lösungen anbieten, die Hard- und Software kombinieren und Wissen aus der aktuellen Forschung mit Erfahrungen aus der Praxis verbinden.

„Das Interesse an smarten IoT-Lösungen ist nach wie vor groß. Unternehmen wünschen sich Anbieter, die ihnen Hard- und Software aus einer Hand liefern können“, sagt msg-Vorstand Bernhard Lang. „Wir freuen uns sehr, mit der THD nun einen Experten für Sensorik an unserer Seite zu haben und unser Portfolio im IoT-Bereich damit weiter auszubauen.“ Auch THD-Präsident Professor Peter Sperber freut sich über den Schulterschluss mit der Wirtschaft: „Wir forschen sehr intensiv im Bereich der Sensorik und haben mit msg als Partner nun die ideale Möglichkeit, unser Wissen in die Praxis einfließen zu lassen.“

Internet-of-Things-Lösungen sind branchenübergreifend gefragt
Branchenübergreifend versuchen Unternehmen ihre Prozesse durch den Einsatz von IoT-Technologie zu optimieren. Internet of Things bedeutet, Maschinen miteinander zu vernetzen und dadurch unter anderem eine vorausschauende Wartung zu ermöglichen. Mit Sensorik und vernetzten Maschinen lassen sich Lösungen für alle Branchen entwickeln. Indem Echtzeitdaten verarbeitet werden, erhalten Unternehmen Informationen zum aktuellen Zustand ihrer Maschinen. So lassen sich Wartungsintervalle optimieren und Kosten reduzieren.

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Udo Garmann, Dekan der Fakultät Angewandte Informatik, Prof. Dr. Robert Bösnecker, Wissenschaftlicher Projektleiter, Daniela Maier, Vice President Products & Development bei msg, Bernhard Lang, Vorstand msg, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheitswissenschaften, Leiter European Campus Rottal-Inn, Dr. Armin Bender, msg-Geschäftsstellenleiter in Passau.

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20191028 webinar für unternehmen zum dualen studiumWebinar zum dualen Studium erstmalig für Unternehmen

28.10.2019 | THD-Pressestelle - Über die Hälfte der bayerischen Unternehmen haben laut einer Umfrage von hochschule dual Interesse, Plätze für duale Studienangebote zur Verfügung zu stellen. Über alles Wissenswerte, was es von Unternehmerseite zur erfolgreichen Umsetzung braucht, informiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) am 11. November via Webinar. Ab 10 Uhr wird die Koordinierungsstelle Studium dual Rede und Antwort stehen.

Grundsätzlich ist es für jedes Unternehmen möglich, dual auszubilden. „Auch oder gerade kleine und mittelständische Unternehmen schöpfen großes Potential aus dieser Ausbilungsform,“ bestätigt Stefanie Möginger von Studium dual an der THD. Was die Vorteile sind, welche Voraussetzungen ein Unternehmen für ein duales Studium erfüllen sollte und wie der Firmenalltag dann aussieht, wird im Webinar besprochen. Zwei Varianten des dualen Studiums sind möglich: das Verbundstudium in der Kombination mit Studium und Berufsausbildung oder das Studium mit vertiefter Praxis mit intensiven Praxisphasen in den Semesterferien und im Praxissemester. Das duale Studienangebot kann in jedem Studiengang durchgeführt werden und wird ins reguläre Studium integriert. Fragen können während des Webinars per Chatfunktion unmittelbar beantwortet werden.
Um am Webinar teilzunehmen, ist lediglich ein Login im Webkonferenz-Portal der THD notwendig: https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/. Für die Anmeldung reicht die Eingabe eines Namens. Gerne steht Stefanie Möginger unter 0991/3615-284 oder dual@th-deg.de allen interessierten Unternehmen für Fragen zum dualen Studium zur Verfügung.

Bild (hochschule dual, Eine Initiative von Hochschule Bayern e. V.): Über 10 Prozent der Studierenden sind an der TH Deggendorf als duale Studenten eingeschrieben.

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20191106 berufung rychkovProbieren geht über Studieren: neuer THD-Professor tüftelt gern

06.11.2019 | THD-Pressestelle - Neugier, Ehrgeiz, ein Hang zum Basteln und ab und an eine wohlverdiente Prise Faulheit: Diese Mischung macht den neuen Professor an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus. Dr. Dmitry Rychkov wurde zum 1. September 2019 an die Deggendorfer Hochschule berufen. Der 42-Jährige mit Fachgebiet Nachhaltige Kunststofftechnik gehört der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an. Er übernimmt die wissenschaftliche Leitung des kunststoffcampus Bayern in Weißenburg.

Auf die Frage, wie er sich beschreiben würde, antwortet der frisch gebackene Professor: „Physiker und Bastler, dessen Faulheit manchmal interessante Ergebnisse produziert.“ Gleichzeitig muss er bei der Frage, was ihn antreibt, keine Sekunde überlegen: „Neugier und Ehrgeiz“. Diese Komponenten versprechen einen weiteren interessanten und unkonventionellen Wissenschaftler in den Reihen der THD. Rychkov wurde in St. Petersburg geboren und studierte in seiner Heimatstadt an einer der ältesten und ehrwürdigsten Universitäten Russlands. Dort promovierte er 2002 und wurde 2004 zum Associate Professor berufen. Dass er trotz der damals wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Russland der Wissenschaft treu blieb, hat der St. Petersburger nie bereut. 2009 zog es ihn nach Deutschland. An der Universität Potsdam arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Leitender Wissenschaftler im Fachbereich Angewandte Physik. Rychkov setzt eine Familientradition fort. Der Vater war ebenfalls ein angesehener Professor an der Universität von St. Petersburg. Vor seinen Leistungen als Wissenschaftler und Lehrer hat Dmitry Rychkov tiefen Respekt. Prägend war für den jungen Akademiker sein erster Auslandsaufenthalt als Austauschstudent in den USA. „Da wurde mir schnell klar, welche Vorteile Internationalisierung und Fremdsprachenkenntnisse bringen“, erinnert sich Rychkov. Heute freut es ihn, wenn Wissenschaftler, deren Bücher er schon im Studium gelesen hat, seine Vorträge und Veröffentlichungen schätzen. Zum Ausgleich zu seiner akademischen Tätigkeit spielt Dr. Dmitry Rychkov in seiner Freizeit Gitarre und Bass in einer Band, baut selbst E-Gitarren und bastelt an Effekten. Und produziert mit Sicherheit interessante Ergebnisse.

Bild (THD): Dr. Dmitry Rychkov wurde als Professor an die Technische Hochschule Deggendorf berufen.

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20191107 römerstipendiumRömer-Stipendien an der THD vergeben

07.11.2019 | THD-Pressestelle - Am 7. November wurden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zwei weitere Stipendien der J.C. Römer-Stiftung im Gesamtwert von rund 11.000 Euro verliehen. Jährlich werden von der Grafenauer Stiftung Studierende gefördert, die nach abgeschlossener Berufsausbildung und erworbener Berufserfahrung den Schritt ins Vollzeitstudium wagen.
Bereits zum vierten Mal wurde nun das Römer-Stipendium an der THD vergeben. Nach den entscheidenden Auswahlgesprächen mit Vertretern der Römer-Stiftung sowie der THD waren es am Ende Maximilian Mühlbauer aus Auerbach (Lkr. Deggendorf) und Patrick Kölbl aus Innenzell, die in diesem Jahr die Nase vorne hatten. Sie durften sich über die Zusage einer finanziellen Förderung für die Dauer von vier Semestern freuen.

Mühlbauer studiert seit Oktober Maschinenbau an der THD und hat zuvor eine Ausbildung zum Industriemechaniker sowie eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker erfolgreich abgeschlossen. Auch Kölbl hat sich nach seiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme und seinem erfolgreich absolvierten Industriemeister für ein Studium an der THD entschlossen. Er ist im Bachelorstudiengang Mechatronik eingeschrieben. „Das Römer-Stipendium an der THD halten wir für eine tolle Möglichkeit, da es speziell Menschen unterstützt, die nach bereits erworbener Berufserfahrung eine berufliche Weiterbildung anstreben.“ so die beiden Stipendiaten glücklich und unisono.
Im Sinne von Joachim Christian Römer möchte die Stiftung mit dem Stipendium eine pragmatische und zuverlässige Unterstützung für Studierende, in diesem Falle mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 200 Euro, bieten. Die Vergabe des Stipendiums wurde vom Career Service der THD unterstützt.

Bild (THD): v. l. Stefanie Möginger, Leiterin Studium dual & Förderprogramme Inland der THD, Hermann Hien, Vorstandsvorsitzender der J.C. Römerstiftung, Maximilian Mühlbauer und Patrick Kölbl (Studenten), THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie, Richard Wander, Vorstand der J.C. Römerstiftung

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20191113 konstituierende sitzung senatDer Senat als zentrales Organ an Hochschulen – konstituierende Sitzung zum Start der neuen Amtsperiode

13.11.2019 | THD-Pressestelle - Ein wesentliches Merkmal von Hochschulen ist, dass sie sich als Organisation selbst verwalten. Die einzelnen Aufgaben sind dabei verschiedenen Gremien zugewiesen. Der Senat ist gesetzgebendes Organ einer Hochschule und zählt laut Bayerischem Hochschulgesetz neben Hochschulleitung und Hochschulrat als oberstes Gremium. Nach den Hochschulwahlen am 25. und 26. Juni 2019, tagten die neuen Senatsmitglieder der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) jetzt zum ersten Mal.

Der Senat setzt sich aus sechs Vertretern der Professorenschaft, je einem Vertreter der wissenschaftlichen und der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter, zwei Vertretern der Studierenden und der Hochschul-Frauenbeauftragten zusammen. Erste Amtshandlung des Gremiums war am 16. Oktober die Wahl einer vorsitzenden Person des Senats, die die Sitzungen einberuft und leitet. Die langjährige und bisherige Vorsitzende, Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer, wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Neu als stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Johannes Grabmeier mit allen Stimmen gewählt. Das 11-köpfige Gremium beschließt unter anderem über die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften wie Studien- und Prüfungsordnungen. Beschlüsse über Studiengänge und neu zu berufende Professuren stehen ebenfalls in fast jeder der monatlichen Sitzungen auf der Tagesordnung. So haben die Senatorinnen und Senatoren in ihrer jüngsten Sitzung zum Beispiel über die Einführung eines neuen Bachelorstudiengangs Pflege und eine neue Professur für den Studiengang Künstliche Intelligenz entschieden. Beide Beschlüsse gehen nun weiter an das Wissenschaftsministerium zur finalen Prüfung. Die Amtszeit des Senats ist auf zwei Jahre festgelegt. Neben den Vorsitzenden gehören dem Senat an: Prof. Dr. Marcus Herntrei, Prof. Dr. phil. Christian Rester, Prof. Dr. Stephan Scheuerer, Sebastian Sitzberger, Wolfgang Stern, Prof. Dr. Peter Ullrich, Julia Baur, Franz Günter Schmid sowie Ellen Arends.

Bild (THD): Beschließen über Hochschulvorschriften, Studiengänge, Professuren und vieles mehr an der TH Deggendorf: die Mitglieder des Senats

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20191114 podiumsdiskussion factfulness"Du sollst nicht lügen": Podiumsdiskussion mit Rainer Erlinger zum Thema "Fake oder Fakt" am 27.11. ab 18.00 Uhr im Glashaus

14.11.2019 | THD-Pressestelle - „Du sollst nicht lügen!“ Das ist eigentlich klar. Aber wie gelingt es uns, in der komplexen Welt von heute wahr von unwahr zu unterscheiden? Was ist Fakt und was ist Fake und wie gehen wir mit Ungewissheit um? Diesen heiklen Fragen versucht sich eine Podiumsdiskussion im Glashaus an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 27. November ab 18 Uhr anzunähern. Mit auf dem Sofa sitzt neben THD-Professor Georg Herde und Elena Kellner als Vertreterin der Sudierendenschaft auch der bekannte Kolumnist und Autor Rainer Erlinger.

Egal ob Klimawandel, Mobilität der Zukunft oder Digitalisierung – diese Themen und der mit ihnen verbundene und zu Teil tiefgehende gesellschaftliche Wandel werden hoch emotional diskutiert. In der Presse, den Sozialen Medien und am Stammtisch. Aber auf welcher Basis finden solche Diskurse statt? Ist es eher das Bauchgefühl, das uns dabei leitet oder diskutieren wir tatsächlich faktenbasiert?

Der Spiegel-Fachliteraturbestseller »Factfulness« von Hans Rosling verspricht an dieser Stelle Hilfe für alle, die die Welt besser verstehen wollen. Bill Gates fand, „eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe.“ Im Rahmen des Programms »Ein Uni – ein Buch« setzen sich in diesem Semester Professoren, Studierende und Mitarbeiter der THD intensiv und kontrovers mit Roslings Buch und dem Thema »Fakten« auseinander.

Ein Baustein dieses ausgedehnten Diskurses ist die Podiumsdiskussion am 27. November. Dabei sollen unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen im Umgang mit Fakten und Fake-News aufgezeigt werden. Zum Beispiel die junger Menschen, die ihr Leben förmlich im Internet bzw. auf YouTube, Instagram oder WhatsApp führen. Aber auch die des Professors und Forschers, der sich gewissermaßen von Berufswegen der Wahrheitsfindung verschrieben hat. Und letztlich die Perspektive der Medien. An diesem Abend vertreten durch den gebürtigen Deggendorfer Erlinger, der von 2002 bis 2018 im Süddeutsche Zeitung Magazin »Die Gewissensfrage« beantwortete.

Selbstverständlich sind auch die Deggendorfer Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen und mitzureden. Rosling sagt in seinem Vorwort: „Dieses Buch ist mein Versuch, Einfluss auf die Welt zu nehmen: Die Denkweise der Menschen zu verändern, ihre irrationalen Ängste zu lindern und ihre Energien in konstruktives Handeln umzulenken.“ Klingt nach einem vernünftigen Ansatz und ein wenig Vernunft dürfte der Welt in diesen Tagen durchaus guttun.

Bild (Peter Langer): Auf dem Podium: Kolumnist und Autor Rainer Erlinger

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THD-Professor Dr.-Ing. Gerhard Krump siegt in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften

20191118 prof krump reflexionsarmer raumBochum, 15. November 2019. Die „Professoren des Jahres 2019“ stehen fest. Aus über 2.100 nominierten Hochschullehrer/innen wählte eine hochkarätig besetzte Jury um Prof. Winfried Schulze (ehem. Vorsitzender des Wissenschaftsrates, Leibnizpreisträger) die Titelträger/innen Prof. Laura Große (Hochschule Hamm-Lippstadt), Prof. Gerhard Krump (Technische Hochschule Deggendorf), Prof. Joachim Link (Hochschule Heilbronn) und Prof. Peter Burggräf (Universität Siegen). Der Wettbewerb fand zum vierzehnten Mal statt, Ausrichter ist die UNICUM Stiftung.

Bundesweit nominierten Studierende, Absolvent/innen, Unternehmensvertreter/innen und Hochschulmitarbeiter/innen unter www.professordesjahres.de ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Gefragt waren Professorinnen und Professoren, die Studierende mit praxisnaher Lehre bestmöglich auf den Berufseinstieg vorbereiten und somit „Wegbereiter/innen für Karrieren“ sind. In den vier Wettbewerbskategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entschied die Jury auf Basis von Fragebögen, erzielten Nominierungen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger/innen und Platzierte. Professor Winfried Schulze, Jury-Vorsitzender: „Wir freuen uns besonders über den steilen Anstieg der Teilnehmerzahlen. Er zeigt, wie etabliert der Wettbewerb inzwischen ist. Der gesamten Jury hat es Freude gemacht zu sehen, wie sehr sich Professoren heute in der Breite um die Herausbildung jener Kompetenzen kümmern, die im späteren Berufsleben wichtig sind. Unsere Preisträgerinnen und Preistäger setzen sich mit außerordentlichem Engagement für eine praxisnahe Ausbildung ihrer Studierenden ein. Sie vereinen hohe fachliche Kompetenz mit klarem Praxisbezug. Das nutzt allen: Gesellschaft, Unternehmen, Studierenden und nicht zuletzt den Hochschulen selbst.“ Mit gut 2.100 Nominierten von über 320 Hochschulen konnten wir das Vorjahresergebnis erneut übertreffen. Die „Professor/innen des Jahres 2019“ werden im Verlauf des Wintersemesters an ihren Heimatuniversitäten ausgezeichnet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Energie. Gefördert wird er von dem international führenden Recruiting-Dienstleister Hays. Weitere Informationen auf www.professordesjahres.de.

Bild: THD-Professor Dr.-Ing. Gerhard Krump ist Professor des Jahres in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften.

 

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Career Service bringt Studierende und Unternehmen zusammen

20191118 career impossible19.11.2019 | THD-Pressestelle - Damit der Berufseinstieg für Studierende nicht zu einer zur „Mission Impossible“ wird, organisierte der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf Anfang November eine Podiumsdiskussion. Unternehmensvertreter der Firmen KTM Group, T.CON GmbH & Co. KG, msg sytems AG und MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA nahmen als Praxisexperten an der Veranstaltung teil. Rund 80 Studierende nutzen die Gelegenheit, den vier Unternehmensvertretern ihre Fragen zu stellen.

Angefangen beim Gehalt und der Aktualität des Anschreibens bis hin zum Dresscode und der Relevanz von Sozialen Netzwerken war das Interesse sehr breit gefächert. Zum Thema Anschreiben betonten die Unternehmensvertreter besonders, dass es nach wie vor eine hohe Relevanz habe und von den Personalern, anders als von vielen Studierenden vermutet, genau gelesen werde. Darüber gaben sie den Studierenden mit, dass man als Bewerber nicht immer alle Anforderungen der Unternehmen erfüllen müsse. Den 100-Prozent-Kandidaten gäbe es nicht. Circa 70 bis 80 Prozent des Stellenprofils sollten erfüllt sein, um gute Chancen zu haben. Auch soziale Netzwerke würden hin und wieder von den Firmenvertretern genutzt, um die Bewerber genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Kooperation zwischen der Hochschule und den regionalen sowie überregionalen Unternehmen stellt einen zentralen Aufgabenbereich des Career Service dar. Claudia Probst, Leiterin des Career Service, sagt: „Wir möchten den Studierenden Raum bieten, um frühzeitig mit interessanten Firmen in Kontakt zu kommen und heute schon an die Karriere von morgen zu denken. Die richtige Vorbereitung auf den Berufseinstieg ist dabei nach wie vor da A und O. Dabei möchten wir unsere Studierenden mit unsern Veranstaltungen unterstützen.“

Bild: Auf dem Podium von links: Christian Gallisch (KTM Group), Silvia Stark (T.CON GmbH & Co. KG ), Sarah Sitte-Zöllner (Moderatorin), Gunther Handlos (MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA ), Dr. Anne Krämer (msg systems AG)

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Hochschulkolleg fördert wissenschaftlichen Nachwuchs

20191120 baywiss verbundkolleg20.11.2019 | THD-Pressestelle - Rund 70 Gäste kamen am 5. November in Weihenstephan zum ersten Netzwerktreffen des BayWISS-Verbundkollegs „Life Sciences und Grüne Technologien“ zusammen. Ziel der Hochschulkooperation ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gehört zu den Initiatoren des Kollegs.

„Gemeinsam forschen für eine nachhaltigere Zukunft“, so fasste Michaela Stegmann, Koordinatorin des Verbundkollegs, dessen Vision zusammen. Das Kolleg unterstützt Doktorarbeiten aus dem Bereich der Lebens- und Umweltwissenschaften. Dazu gehören vor allem die Themen Ernährungssicherheit, Klimawandel, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Wasser sowie das Management natürlicher Ressourcen. Prof. Dr. Charlotte Streck, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Climate Focus, betonte in ihrer Keynote, dass gerade bei den Life Sciences und den Grünen Technologien koordinierte, interdisziplinäre Lösungsansätze mehr gefordert sind, als andernorts. Bei einer Verbundpromotion wird diese von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität gemeinsam betreut. Das Kolleg fördert darüber hinaus die Zusammenführung verschiedener Netzwerke sowie die Kultur wissenschaftlicher Zusammenarbeit und die Umsetzung innovativer Ideen. So etwa bietet das Netzwerktreffen dem wissenschaftlichen Nachwuchs auch die Gelegenheit, bei Posterpräsentationen das Vorstellen von Studienprojekten mit erfahrenen Forschern einzuüben. Die ersten Promotionsprojekte im Kolleg beschäftigen sich mit der Artenvielfalt in Wiesen, dem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen auf Nassböden und dem Einsatz der Digitalisierung bei Diskussionsprozessen in Gemeinden. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ist gemeinsam mit der THD und der Universität Bayreuth Sitzhochschule des Verbundkollegs. Die Universität Passau sowie die Technische Universität München sind Mitgliedshochschulen. Von der THD gehört Prof. Dr. Bernhard Bleyer dem Leitungsgremium des Kollegs an, Prof. Dr. Roland Zink hat einen Sitz im Beirat inne. Alle bayerischen Hochschulen sind eingeladen, ihre Projekte aus dem Bereich der Life Sciences in das Kolleg einzubringen.


Bild: (von links nach rechts): Susanne Kravitz (Geschäftsführerin BayWiss), Prof. Dr. Matthias Drösler (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Jörg Ewald (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Bernhard Bleyer (Technische Hochschule Deggendorf), Prof. Dr. Markus Reinke (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Prof. Dr. Thomas Koellner (Universität Bayreuth) und Dr. Michaela Stegmann (Koordinatorin des Kollegs).

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THD-Förderverein freut sich über Finanzspritze

20191121 scheckübergabe sparkassenbezirksverband niederbayern21.11.2019 | THD-Pressestelle - Über einen Scheck im Wert von 2.500 Euro freuten sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Dienstag, 19. November. An der Hochschule überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenbezirksverbands Niederbayern die Zuwendung.

„Mit unserer Spende bringen wir unsere Wertschätzung für die Arbeit der THD zum Ausdruck und leisten natürlich gleichzeitig einen Beitrag, dass diese gute Arbeit auch weitergehen kann“, erklärt Swihota. Der Sparkassenbezirksverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule. Die Sparkasse Deggendorf ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung, die sich nicht nur in finanziellen Zuwendungen erschöpft. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

Bild: v.l. Vorsitzender des THD-Fördervereins Prof. Dr. Rolf Bank, Sparkassenvorstand Stefan Swihota und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber

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Hochschul-Basketballer sichern sich bayerischen Vizemeistertitel

20191121 vizemeister basketball21.11.2019 | THD-Pressestelle - Das Basketballteam der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) errang beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal in Rosenheim den zweiten Platz. Es ist dies die beste Platzierung, die bislang eine Deggendorfer Hochschulmannschaft im Basketball erreicht hat. „Jetzt sind wir nach Fußball und Volleyball auch in dieser Mannschaftssportart ganz oben angekommen“, freut sich der Leiter des Deggendorfer Hochschulsports, Peter Kaiser.

In den Gruppenspielen konnte sich die Deggendorfer Auswahl gegen die Hochschulen Coburg II (29:16), Rosenheim (20:18) und Weihenstephan-Triesdorf (31:10) durchsetzen und im Halbfinale wurden auch die Korbjäger der Hochschule Kempten mit 37:24 Punkten besiegt.
So kam es dann im Endspiel schließlich zum Showdown gegen die ebenfalls noch ungeschlagene erste Hochschulmannschaft aus Coburg, den die Oberfranken mit 35:23 für sich entscheiden konnten. Wobei das Ergebnis in keiner Weise den Spielverlauf widerspiegelt. Über weite Phasen der Begegnung konnte das Deggendorfer Basketballteam ordentlich mithalten – es fehlte nur an Beständigkeit und Korbglück.
Ganz unter ihren Erwartungen schnitten bei der Bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende hingegen die Vertretungen der Bundeswehruniversität München (5. Platz) und der Hochschule Landshut (7. Platz) ab.

Foto: Die hervorragende Turnierleistung des THD-Teams um Spielertrainer Arianis Ukaj (stehend, 3. v. l.) wurde mit dem Vizemeistertitel belohnt.

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Wind - wie aus bewegter Luft Strom wird

20191122 kinderuni wind22.11.2019 | THD-Pressestelle - Wer wissen will, wie aus Wind Strom für unsere Kühlschränke, Handys oder Autos wird, der ist bei der nächsten Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) genau richtig. Jeder hat schon einmal die riesigen Windräder in der Landschaft stehen gesehen. Doch wie werden sie eigentlich gebaut und wie sieht die Technik im Inneren aus? Wie kräftig muss der Wind blasen, damit sie überhaupt in Schwung kommen und wie viel Strom können sie erzeugen?

Wie das alles funktioniert, das wird Keywan Pour-Sartip von C.A.R.M.E.N. e.V. in der kommenden Kinderuni am Freitag, 29.11.2019 im Hörsaal B004 kindgerecht erklären. Alle interessierten Neugierigen ab acht Jahren sind herzlich eingeladen. Die Kinderuni beginnt wie immer um 17 Uhr und dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erwachsene Begleitpersonen dürfen gern in den hinteren Reihen der Vorlesung folgen. Kostenlos geparkt werden kann im Parkhaus zwischen Edlmairstraße und Ruderhaus. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche Gäste.

Bild: Wie funktionieren Windräder – der Frage geht die Kinderuni an der THD nach. (© Kitty - stock.adobe.com)

 

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Vortrag an der Deggendorfer Hochschule

20191121 vortrag sick helma21.11.2019 | THD-Pressestelle - Helma Sick, Buchautorin, Brigitte-Kolumnistin und Finanzexpertin für Frauen ist am 26. November zu Gast an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ihr Vortrag zur finanziellen Unabhängigkeit von Frauen findet um 17.30 Uhr im Raum B 004 statt. Die Veranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Viele Frauen stehen finanziell auf eigenen Beinen - gerade diejenigen mit Hochschulabschluss. Aber immer noch gibt es Frauen, die sich ganz oder auch teilweise während der Familienphase beruflich einschränken. Sie verlassen sich auf den Partner bzw. „Versorger" und vertrauen darauf, dass die große Liebe hält. Die Realität sieht oft anders aus und gerade nach einer Trennung verlieren Frauen oft die finanzielle Basis. Helma Sick hat zusammen mit der ehemaligen Bundesministerin Renate Schmid das Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist“ herausgebracht. Darin räumen die Autorinnen mit Illusionen, Vorurteilen und falschen Rollenvorstellungen auf. In ihrem Vortrag an der Deggendorfer Hochschule zeigt Sick an konkreten Beispielen, was Frauen zur Absicherung tun können.

Bild: Helma Sick, Buchautorin, Brigitte-Kolumnistin und Finanzexpertin für Frauen ist zu Gast an der THD. (Bildquelle: Quirin Leppert)

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20191031 zeit karriere awardTechnische Hochschule Deggendorf mit ZEIT Karriere Award 2019 ausgezeichnet

31.10.2019 | THD-Pressestelle - Bei der Verleihung des ZEIT Karriere Awards 2019 am Donnerstag, 24. Oktober in Berlin wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit dem 2. Platz für ihre Imageanzeige im Studierendenmarketing ausgezeichnet.

Die THD bewarb sich mit ihrer Anzeige „Willkommen an Bayerns internationalster Hochschule“ um den ZEIT Karriere Award und ging als eine der fünf besten Imageanzeigen in der Kategorie Studierendenmarketing ins Rennen. Mit einer klaren und prägnanten Bildsprache setzte sich die Anzeige der THD gegen Mitstreiter aus ganz Deutschland durch und belegte einen hervorragenden 2. Platz. Die Gewinner wurden per Online-Voting ermittelt.

Die THD ist mit einer Marketingabteilung im eignen Haus eine der wenigen Hochschulen, die alle Werbemittel selbst konzipiert, umsetzt und vermarktet, was die Auszeichnung mit dem ZEIT Karriere Award umso besonderer macht.

Insgesamt wurden beim Zeit Karriere Award 2019 Preise in vier Kategorien verliehen. Neben dem Award für die „Beste Imageanzeige Studierendenmarketing“ mit dem die THD ausgezeichnet wurde, wurden die Kategorien „Beste Stellenanzeige“, „Beste Imageanzeige Employer Branding“ sowie „Bestes Imagevideo Sonderpreis der Jury“ mit Awards bedacht.

 

Bild: Martina Heim, Leiterin Kommunikation & Marketing der THD, nahm den Award in Berlin entgegen (Credit: Die ZEIT)

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THD-Fakultät bietet interessante Vorträge

20191031 Kolloquienreihe Maschinenbau31.10.2019 | THD-Pressestelle - Brücken bauen, Wissenschaft, Wirtschaft und die interessierte Bevölkerung zusammenbringen, das ist der Sinn von Kolloquienreihen. Die Fakultät Maschinenbau und Mechatronik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet im Wintersemester 2019/20 wieder interessante Vorträge an. Die Kolloquienreihe ist grundsätzlich kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

„Wir laden alle Interessenten herzlich ein, unsere Kolloquienreihe zu besuchen. Die Veranstaltungsreihe ist ein wunderbares Format, um die Türen der Hochschule weit zu öffnen“, betont Prof. Dr.-Ing Franz Bergbauer, Veranstalter der Reihe an der THD. Er wirbt für die Vortragsreihe: Sie fördert den Gedankenaustausch, fördert und pfegt Kontakte zur regionalen und überregionalen Unternehmen, bringt die Mitglieder der Hochschule in den Dialog mit interessierten Bürgern und Firmenvertretern und ist nicht zuletzt auch ein einmalige Möglichkeit für Studierende, das kontroverse Fachgespräch auch außerhalb der Vorlesung zu trainieren. Für die diesjährige Kolloquienreihe konnten die Veranstalter wieder namhafte Redner gewinnen. Der nächste Vortrag am 11. November widmet sich dem Thema „Herausforderungen und Chancen durch additive Fertigung“. Dazu referieren Vertreter der Firma Rohde & Schwarz in Teisnach. Robert Peter ist dort Abteilungsleiter Gehäusetechnik und Peter Scherer leitet die Abteilung Shared Service Center Additive Manufacturing. Am Montag, 9. Dezember, kommt Florian Lendner, der Geschäftsführer der GFH GmbH Deggendorf, an die Hochschule. Er berichtet zum Ultrakurzpulslaser als Präzisionswerkzeug in der Fertigung. Den letzten Vortrag der Kolloquienreihe im Wintersemester 2019/20 bestreitet Dipl.-Ing. Peter Radlsbeck, Leiter der RILE Lightweight Design GmbH in Deggendorf. Sein Vortrag trägt den Titel „Vom 3D-Modell zum fertigen Bauteil. Notwendiges Produktionsumfeld für die metallbasierte additive Fertigung“. Die Kolloquienreihe Maschinenbau ist eine seit Jahren etablierte und erfolgreiche Veranstaltungsreihe an der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Vortäge finden jeweils um 17.30 Uhr an der Hochschule in Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, Hörsaal C001 statt. Sie richten sich an alle interessierten Bürger und Firmenvertreter. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Bild: Die Veranstaltungsreihen an der Technischen Hochschule Deggendorf stoßen auf reges Interesse.

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„Nachbarn“ im Lichtspielhaus

20191030 Kinopremiere Nachbarn30.10.2019 | THD-Pressestelle - Für die Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird es ein spannender Abend. Die angehenden Filmemacher zeigen erstmals ihr Projekt „Nachbarn“ vor der breiten Öffentlichkeit. Am 5. November um 18.30 Uhr findet die Premiere im Lichtspielhaus Deggendorf statt. Der Eintritt ist frei. Nach der Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit den Protagonisten und den Verantwortlichen statt. Es wird von BR-Moderator Tilman Schöberl (jetzt red i) moderiert.

„Nachbarn“ ist das bisher aufwändigste Videoprojekt, das im Fachbereich Film- und Video-Design der Deggendorfer Hochschule in Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wurde. Zwölf Studierende des Master-Studiengangs Medienproduktion porträtierten Anwohner des Ankerzentrums Deggendorf. Ziel der jungen Filmemacher war es, die Geschichten der Geflüchteten aufzudecken, unseren neuen Nachbarn ein Gesicht zu geben. „Die Schwierigkeit bei so einem Projekt besteht darin, Nähe zu den Protagonisten zuzulassen und sich gleichzeitig von der Komplexität und Dramatik der Geschichten nicht überwältigen zu lassen. Das erfordert große Genauigkeit und Feingefühl vor allem beim Schnitt der Filme. Unsere Studierenden haben das hervorragend gemeistert“, lobt Prof. Jens Schanze, Leiter des Projektes an der THD. Das 30-minütige Videoprojekt wurde auch zur offiziellen Eröffnung der Woche der Begegnung gezeigt. „Die Resonanz der Gäste war durchweg positiv. Viele waren von den Geschichten hinter den Gesichtern sehr betroffen“, berichtet Schanze. Zur Kinopremiere sind zwei Protagonisten aus dem Film, zwei Studierende sowie Prof. Schanze und Andreas Zilker vom Caritas-Verband anwesend. Das Publikumsgespräch wird moderiert von Tilman Schöberl vom Bayerischen Rundfunk.
Das Videoprojekt „Nachbarn“ ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V. Zukünftig werden die entstandenen Videos in Schulen und anderen Einrichtungen bei Veranstaltungen zu den Themen „Fluchtursachen“ sowie „Toleranz“ und „Prävention von Rassismus und Gewalt“ eingesetzt. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“. Das Projekt ist eine der vielen Maßnahmen zur Umsetzung der Charta der Vielfalt, der die Technische Hochschule Deggendorf beigetreten ist. Die Charta der Vielfalt ist eine Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ziel ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Die Charta der Vielfalt zählt über 3000 Unterzeichner.

Bild: Balance zwischen Nähe und Distanz – die Portagonistin Fatou Lo aus Senegal während der Dreharbeiten zum Projekt „Nachbarn“.

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Die „eine“ Lösung gibt es nicht

20191021 Deggendorfer Fachsymposium Mobilitat der Zukunft21.10.2019 | THD-Pressestelle - Bei der modernen Mobilität wird an vielen Rädern gedreht: Autonomes Fahren, leistungsfähige Batterierohstoffe, wirkungsfähige und verlustarme Ladeinfrastruktur oder Anreizsysteme für energiebewusstes Fahren. Eines hat das 4. Deggendorfer Fachsymposium „Mobilität der Zukunft“ am 9. Oktober an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf jeden Fall bestätigt: Den einen Weg, der zum Ziel führt, gibt es nicht.

In seiner Key Note skizzierte Simon Fürst die strategische Ausrichung der BMW Group im Werk in Dingolfing in Sachen zukünftiger Antriebstechnologien. Dabei wurde klar: Allein schon, weil eine Marke wie BMW ganz unterschiedliche Absatzmärkte mit ganz unterschiedlichen Infrastrukturen und Rahmenbedingungen bedient, müssen auch diversifizierte Optionen in Forschung und Entwicklung im Auge behalten werden. Bei den Antriebstechnologien heißt dies, dass neben hydrogenen Antrieben auf Wasserstoffbasis und rein elektrischen Fahrzeugen selbstverständlich auch eine weiterhin die Verbrennertechnik optimiert werde. Prof. Ralph Pütz von der Hochschule Landshut konnte sich den Ausführungen von Fürst nur anschließen. Sein Institut BELICON hat in der Vergangenheit alle Arten von Bussen untersucht, vermessen und verglichen. Den klassischen Diesel, aber eben auch Fahrzeuge, die mit Erdgas bzw. Biogas betrieben werden sowie Hybridbusse. Im Ergebnis kann Pütz die generelle Verteufelung der Dieselbusse nicht teilen. Laut seinen Ergebnissen wird ein Dieselbus der EURO VI Norm bezüglich der Schadstoffemissionen nur von biogasbetriebenen Bussen bzw. von Elektrobussen, die ausschließlich mit regenerativem Strom fahren, übertroffen. Mit sogenannten „emissionsfreien“ Fahrzeugen werden also bei Betrachtung des aktuellen deutschen Strommixes kaum Verbesserungen gegenüber einem Diesel EURO VI möglich sein. Die beiden genannten Perspektiven für den Individual- bzw. den Öffentlichen Personennahverkehr zeigen exemplarisch, worüber sich am Ende alle Experten aus Forschung, Industrie, Kommunen und Zweckverbänden beim Deggendorfer Symposium einig waren. Einen Königsweg gibt es bei der Mobilität (noch) nicht. Vielmehr erscheint ein Mix aus verschiedenen Ansätzen am erfolgversprechendsten: maximale Energieeffizienz, unterschiedliche Antriebstechnologien oder die Kompensation bzw. Verhinderung von hohen Verlusten in der Leistungselektronik. Die angebotene Fachausstellung im Rahmen des Symposiums bot darüber hinaus vertiefende Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Alle Informationen zum Symposium unter www.th-deg.de/fachsymposium.

Bild: Viel Diskussionsbedarf bei der Fachausstellung an der THD.

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THD zeigte ihr internationales Gesicht

20191024 Woche der Begegnung24.10.2019 | THD-Pressestelle - „Multikulti“ ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) täglich gelebte Realität. Diese präsentierten die Studierenden bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Begegnung der Stadt Deggendorf. Das internationale Gesicht der Hochschule stieß auf großes Interesse, beide Termine waren sehr gut besucht.

„Veranstaltungen mit unseren Internationalen sind immer ein absoluter Stimmungsgarant“, weiß Ariadna Fürstenau vom International Office der THD. Und so war es auch. Am Montag, 14. Oktober, zeigten Studierende aus Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Kamerun, Armenien und Indien Tänze aus ihren Heimatländern. Indischer Bollywood, lateinamerikanisches Feuer und afrikanische Trommeleinlagen brachten die Besucher im Glashaus der THD zum Toben. Am Donnerstag, 17. Oktober, stand „Internationales Storytelling“ auf dem Programm. Erzählen, Zuhören, Gehört werden – die internationalen Gäste präsentierten ihre ganz persönlichen Geschichten. Frei von der Seele gesprochen und ganz ohne den erhobenen Zeigefinger kamen dabei Themen wie Integration, Multikulturalität, Akzeptanz und Toleranz trotzdem nicht zu kurz. Untermalt wurden die Geschichten von selbst komponierten Songs von Joshua Chandler, Englisch-Dozent an der THD.

Bild: Die Besucher im Glashaus der THD zeigten sich begeistert von den Darbietungen der internationalen Studierenden.

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20191022 Schulbesuche DigimaniaTH Deggendorf bietet innovative Workshops für den Schulunterricht

22.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist regelmäßig mit Workshops an Schulen vertreten, um Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Ganz neu bietet das MINT-Team der THD Programmier-Workshops für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der achten Klasse an. Das Ziel: Jeder Schüler soll einmal selbst programmiert haben.

Für das laufende Schuljahr kann die TH Deggendorf noch freie Termine anbieten. Anna Kaiser vom MINT-Team betont, dass die Schulbesuche nicht nur auf den Deggendorfer Raum beschränkt sind: „Wir besuchen Schulen in ganz Niederbayern und angrenzenden Regierungsbezirken.“ Den Anfang haben am Montag, 21. Oktober, Deggendorfer Schülerinnen und Schüler gemacht. Im ersten von drei Modulen lernten 42 Zehntklässler des Robert-Koch-Gymnasiums, wie man einen Lego-Roboter programmiert. Mit Studierenden der THD tüftelten sie aus, wie man den Roboter zum Beispiel im Kreis fahren lassen kann, ohne dass er von der Tischkante fällt. „Wie die Workshops terminiert werden, ob als Teil eines Unterrichtfachs oder Wahlfach, kann von den Schulen variabel gestaltet werden,“ berichtet Anna Kaiser. Gerade auch für nicht technisch ausgerichtete Schulklassen sehe das MINT-Team die Workshops gut geeignet, den Jugendlichen einen Einblick in die Funktionsweise der neuen digitalen Technologien zu ermöglichen. Am Robert-Koch-Gymnasium geht es zum Beispiel in der zweiten Schuljahreshälfte weiter. Die Schülerinnen und Schüler werden dann noch einmal vom MINT-Team besucht und lernen, ihren Lego-Mindstorms-Roboter mittels einer App zu steuern. Das dritte Modul befasst sich mit Mediennutzung und Internet. Nach Absolvierung aller Module erhalten die Schüler eine Urkunde.
Interessierte Lehrkräfte, die sich für das kostenfreie Angebot interessieren, können sich bei der MINT-Förderung der THD melden (mint@th-deg.de oder 0991/3615-717).

Informationen online: www.th-deg.de/informatik-angebote

Das Projekt wird gefördert von:

20190906 Digimania Logo Ministerium20190906 Digimania Logo Europaischer Fonds

Bild (THD): Bringen das neue Workshop-Konzept der THD an Schulen: Anna Kaiser (Dritte von rechts, hinten) und Ursula Pähler (Zweite von rechts, hinten) von der MINT-Förderung mit ihren studentischen Tutoren verschiedenster Studiengänge.

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20191018 Ankundigung TastING SchnupperstudiumTastING und Schnupperstudium in den Herbstferien

18.10.2019 | THD-Pressestelle - Schülerinnen und Schüler können in den Herbstferien das Studium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kennenlernen. Zwei Veranstaltungen bietet die Deggendorfer Hochschule an: „TastING“ und das „Schnupperstudium“. Beides sind Gelegenheiten zur Studienorientierung, die einzelnen Studiengänge näher kennenzulernen und ein eigenes Bild vom Campusleben zu gewinnen.

Die zweitägige Veranstaltung "TastING" findet vom 29. bis 30. Oktober statt. Es präsentieren sich die technischen Fakultäten in Zusammenarbeit mit dem MINT-Team der Hochschule. Gemeinsam haben sie ein Programm aus verschiedenen Workshops zum Mitmachen ausgearbeitet, so dass Schüler das Ingenieursein einfach einmal ausprobieren können. Im Rahmen eines Workshops zur Studienorientierung können sie sich mit den Studienfeldern beschäftigen und mit Studierenden über deren Erfahrungen austauschen. Das vollständige TastING-Programm ist online unter www.th-deg.de/tasting zu finden. Das MINT-Team empfiehlt „TastING“ vor allem Schülern ab der 10. Klasse aus Realschule, Gymnasium und FOS/BOS.

Am 29. Oktober findet parallel das Schnupperstudium statt. Die Fakultäten bieten von 9 bis 15:30 Uhr Präsentationen, Vorlesungen, Campus- und Laborführungen für alle Studieninteressierten. Hier präsentieren sich dann auch die nicht-technischen Studiengänge. Mit dabei sind Career Service, International Office und die Zentrale Studienberatung. Sie geben Antworten auf alle Fragen rund ums Thema Studium. Als externe Partner beraten beim Schnupperstudium: das Studentenwerk Niederbayern/Oberfalz, Personalverantwortliche von Firmen aus der Region und die Agentur für Arbeit. Für die Beratungstermine der Agentur für Arbeit zur Studienorientierung wird um Anmeldung per E-Mail an zsb@th-deg.de gebeten. Weitere Infos sind online unter www.th-deg.de/schnupperstudium zu finden.

Bild (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. | Ort: Universum® Bremen): Schülerinnen und Schüler können in den Herbstferien die TH Deggendorf bei „TastING“ und beim „Schnupperstudium“ testen.

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20191015 Berufung LaarNeuer Professor für nachhaltiges Bauen am European Campus Rottal-Inn

15.10.2019 | THD-Pressestelle - International und gleichzeitig bodenständig - so würde sich Dr. Michael Laar, neuer Professor der Technischen Hochschule Deggendorf, selbst beschreiben. International und bodenständig ist auch der European Campus Rottal-Inn, wo Laar nach rund 20 Jahren Auslandserfahrung seit Oktober tätig ist. Fachgebiet des Architekten und Diplom-Tropentechnologen ist „Gesundes und nachhaltiges Bauen“, was sein Lebenslauf beeindruckend untermalt.

Es ist ein Herzensthema, das Michael Laar zu seinem Beruf gemacht hat: „Schon als Schüler habe ich mich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, zum Beispiel beim Bund Naturschutz. Das hat sich im Studium fortgesetzt, so dass mein erster Architekturpreis noch als Student auch dieses Thema zum Schwerpunkt hatte.“ 1993 schloss der gebürtige Münchner sein Architekturstudium in München ab. 1996 folgte der Abschluss als Tropentechnologe in Köln, 2002 seine Promotion an der Bauhaus Universität in Weimar.
Zu seinen Spezialgebieten gehören heute unter anderem die Gestaltung von „Green Roofs“ und „Daylighting“, d.h. Konstruktionen, die möglichst viel Tageslicht in Gebäude lenken. 2002 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Rio de Janeiro und arbeitete dort als selbstständiger Architekt an nationalen und internationalen Projekten, u.a. in Tibet/China, Tunesien und Ägypten. Besonders wichtig waren für Michael Laar dabei aber auch immer lokale Projekte wie die "Minimum Energy School in Rio de Janeiro", bei dem innovative Entwurfskonzepte und moderne Technologien, sowie Ergebnisse eigener Forschungsprojekte integriert wurden. Ferner plante er jeweils in Peru, in Iquitos am Amazonas und Puno am Titicacasee, auf 4000 Meter Höhe, nachhaltige Schulraumsanierungen, deren Durchführung er vor Ort überwachte. Seit 2011 entwickelte Dr. Laar als Regierungsberater Projekte für die Europäische Union, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und die KfW Bankengruppe auf Mauritius, in Peru, Mosambik und Brasilien. Erfahrungen als Professor konnte er über fünf Jahre an der Lutherischen Universität Brasiliens in Manaus sammeln. Weitere internationale Erfahrung sammelte er bei Vorträgen und Kursen, die er u.a. in Argentinien, Australien, England, Malaysia, Singapur, Südafrika, Thailand, den USA und Uruguay durchführte.
Privat verbringt er gerne Zeit mit Sport und seiner Familie. Als Auslandsdeutscher freut er sich auf seine alte Heimat, manche Gewohnheiten aus Brasilien werden aber sicherlich bleiben, sagt er: „In Brasilien werden Eltern mit kleinen Kindern generell vorgelassen - ich halte das für sehr zivilisiert und werde das gerne auch in Deutschland praktizieren.“

Bild (THD): Der mehrfach ausgezeichnete Architekt und Tropentechnologe, Dr. Michael Laar, ist seit Oktober Professor am European Campus Rottal-Inn.

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20190705 BayBionikVon der Natur lernen und sie gleichzeitig schützen: neuer bayerischer Projektverbund zum Thema Bionik

18.10.2019 | THD-Pressestelle - Der Gießkannenschwamm mit seinen besonderen Glasnadeln oder die Kannenpflanze beim Beutefang liefern das Vorbild für erstaunliche technologische Entwicklungen. An diesen arbeiten zur Zeit Forschergruppen von fünf bayerischen Hochschulen und Universitäten im Projektverbund „BayBionik – Von der Natur zur Technik“. Gemeinsam wollen sie erforschen, wie biologische Vorbilder für technische Innovation genutzt und Produkte umweltschonend und mit dem Wissen aus der Natur entwickelt werden können. Am 17. Oktober 2019 stellte der Projektverbund seine Projekte und ersten Ergebnisse bei der „Fachtagung BayBionik“ in Nürnberg vor.

Der Gießkannenschwamm ist beispielsweise Vorbild für Forschungen an biologisch-inspirierten „Glasfaserkabeln“. Seine Glasnadeln können durch den besonderen Aufbau Licht leiten und sind extrem robust. Ziel der Wissenschaftler ist es, das Prinzip des Gießkannenschwamms mit natürlichen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Substanzen nachzuahmen. Spinnenseide und Cellulose sollen als Materialien für die alternativen Glasfaserkabel dienen. Spinnenseide bildet dank ihrer herausragenden mechanischen Eigenschaften die robuste und flexible Hülle der Faser. Dafür wird die Spinnenseide technisch hergestellt, modifiziert und als Röhrchen produziert, die dann mit Cellulose-Partikeln gefüllt werden. Cellulose-Partikel sollen als optische Leiter fungieren. Dabei werden neuartige Lichtwellenleiter-Architekturen aus umweltfreundlichen, ungiftigen und biologisch abbaubaren Substanzen hergestellt. Als umweltfreundliche Alternative könnte die Entwicklung später zum Beispiel im Automobilbau oder in der Telekommunikation zum Einsatz kommen.

„Für alle beteiligten Projektpartner ist „BayBionik“ eine große Chance. Wir können durch die Forschung aktiv zum Umweltschutz beitragen, indem innovative Produkte und Prozesse entwickelt werden. Und wir können im Projektverbund gemeinsam daran arbeiten, die Bionik stärker auf den Umweltschutz auszurichten und damit langfristig zu ihrem Erfolg als nachhaltige Innovationsstrategie beitragen“, fasst Kristina Wanieck vom Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf die Bedeutung von „BayBionk“ zusammen. Die Schwerpunkte von „BayBionik“ sind selbstreinigende, nachhaltige Oberflächen und intelligente, ressourceneffiziente Systeme. Es sollen leicht zu reinigende Oberflächen für die Automobilbranche, Antihaft-Beschichtungen für Schiffe oder auch neue Materialien wie Biokeramik umweltschonend entwickelt werden.

Am Projektverbund beteiligt sind neben der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Koordinator die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das Bionicum Nürnberg, die Universität Bayreuth, die Technische Universität München am Standort Straubing (TUM Campus Straubing) und die Technische Hochschule Nürnberg (TH Nürnberg). Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert im Rahmen des Verbunds sechs Forschungsprojekte sowie ein Koordinierungs- und ein Begleitvorhaben mit rund 1,8 Millionen Euro.

Kurzbeschreibung der Projekte:
Eine Kurzbeschreibung der beteiligten Projekte findet sich als Steckbrief bei jedem Teilprojekt auf der Webseite www.baybionik.de.

Bild (TC Freyung): Kirsten Wommer (l.) und Kristina Wanieck (r.) vom Technologie Campus Freyung koordinieren den Projektverbund BayBionik.

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Frühstudierende starten ins Wintersemester an der THD

20191017 Auftakt Fruhstudium17.10.2019 | THD-Pressestelle - Dass Lernen auch im Doppelpack noch Spaß machen kann, hat sich in Deggendorf herumgesprochen. Das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnte zum Wintersemester 2019/2020 insgesamt 37 Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler an der Hochschule als Frühstudierende begrüßen. Sie besuchen in diesem Semester selbst gewählte Veranstaltungen der THD, schnuppern Hochschulluft und sammeln möglicherweise schon erste akademische Punkte.

Präsentationstechnik, Mikrocomputertechnik, Mathematik und Statistik, Ethik, Astronomie und Astrophysik oder Business Storytelling – den engagierten Schülerinnen und Schülern stehen spannende Vorlesungen an der Deggendorfer Hochschule zur Verfügung. Die Frühstudierenden wählen die Fächer nach ihrem eigenen Interesse, besuchen die Veranstaltungen zusätzlich zu ihrem normalen Unterrichtspensum an ihrer Regelschule und können auch an der abschließenden Prüfung teilnehmen. „Wer diese besteht, kann sogar für ein späteres Folgestudium ECTS-Punkte sammeln - die Währung für Studienleistungen“, erklärt Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Förderung an der THD. Vor allem aber können die jungen Studierenden ihre Interessen testen und erste Erfahrungen rund um Studium und Leben an einer Hochschule sammeln. Das Frühstudium ist ein Angebot an motivierte und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe. Am Comenius-Gymnasium Deggendorf steht mit der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe (WTO) zudem eine besondere Form des Frühstudiums offen. Die WTO läuft über drei Semester, ersetzt W- und P-Seminar und einen Teil des Englischunterrichts und fließt in die Abiturnote ein. 15 Schülerinnen und Schüler haben sich zum Wintersemester 2019/2020 für diese Form des Frühstudiums an der THD entschieden. Die Auswahl erfolgt jeweils anhand einer schriftlichen Bewerbung. Weitere Informationen zum Frühstudium unter www.th-deg.de/fruehstudium oder unter fruehstudium@th-deg.de.

Bild: Gruppenfoto zu Semesterstart: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Frühstudium im Wintersemester mit ihren Betreuungslehrkräften und dem MINT-Team der THD.

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20191014 DigiCamp BauBauen Digital

14.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Fakultät Bau- und Umwelttechnik mit Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth laden zum nächsten DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 23. Oktober 2019. Ab 14 Uhr kommt es einmal mehr zum Austausch zwischen der Wissenschaft und Praxisvertretern aus der Wirtschaft. „Das Ziel unseres DigiCamps ist es, in Bezug auf die Digitale Planung branchenübergreifend voneinander zu lernen“, so Wirth.

Die Baubranche ist bereits seit vielen Jahren digital: CAD-gestützte Planung, Ausschreibungs-Plattformen, digitale Geländemodelle oder Maschinensteuerung im Erdbau - um nur einige zu nennen. Insgesamt nimmt die Digitalisierung weltweit immer weiter Fahrt auf. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie und in welchen Schritten die Digitalisierung nutzbringend weiterentwickelt werden kann. Kann die Baubranche beispielsweise mit der Automobilindustrie Schritt halten? Wie unterscheidet sich die Planung in unterschiedlichen Branchen? Genau diese Fragestellungen werden am DigiCamp der THD offen diskutiert.

Alle Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte in der Baubranche, die Interesse an der Umsetzung von digitalen Trends in ihrem Unternehmen haben, können sich gerne unter sabrina.ebner@th-deg.de über das Detailprogramm informieren und anmelden.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/digitalisierung-im-dialog/digicamps/digicamp-oktober-2019

Bild (THD): Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth ist Leiter des DigiCamps Bau

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20191010 Hightech Agenda Bayern Freude an der THDGroße Freude an der THD nach Regierungserklärung

10.10.2019 | THD-Pressestelle - Im Rahmen seiner heutigen Regierungserklärung bestätigte Ministerpräsident Markus Söder, dass die bereits Mitte 2018 versprochenen 1.000 Studienplätze für das im Aufbau befindliche Zentrum für Digitalisierungstechnologien an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) innerhalb dieser Legislaturperiode tatsächlich kommen werden. An der Hochschule ist die Freude groß. Man ist stolz, beim mit insgesamt 600 Mio. Euro dotierten Super-Tech-Programm des Freistaats Bayern im Konzert der Großen mitspielen zu dürfen.

Deggendorf ist Teil der Hightech Agenda Bayern, die Ministerpräsident Söder dem Bayerischen Landtag heute vorstellte. Ein „Netz aus künstlicher Intelligenz“ soll da entstehen. Ein „KI-District-Bayern“, wie Söder es nannte, denn „KI ist die Dampfmaschine der neuen digitalen Welt“. Das Zentrum des Netzes wird München sein, Knotenpunkte entstehen in Würzburg (Data Science), Ingolstadt (Mobilität), Erlangen (Gesundheit) sowie Nürnberg (KI-Anwendungen). Seine Endpunkte findet das Netz in den Regionen. Und einer dieser Endpunkte heißt Deggendorf. Dort bastelt man unter der Federführung von THD-Präsident Prof. Peter Sperber schon lange an einer zukunftsfähigen Strategie und Ausrichtung. Das zahlt sich jetzt sprichwörtlich aus. „Die Zusage, dass die vollständige Finanzierung unseres Digitalisierungszentrums mit seinen 1.000 Studienplätzen und allem was dazu gehört jetzt tatsächlich gesichert ist, freut uns außerordentlich“, kommentierte Sperber die heutigen Ereignisse im Landtag mit einer gewissen Erleichterung. Außerdem verpasste der THD-Präsident es nicht, nochmals Wissenschaftsminister Bernd Sibler für sein großes Engagement in dieser Sache zu danken. Gemeinsam mit den Ressorts für Wissenschaft, Wirtschaft, Digitales und Finanzen habe die Bayerische Staatsregierung das Hightech-Konzept in „unzähligen Gesprächen mit Wissenschaftlern und der Wirtschaft“ ausgetüftelt und nun auf den Weg gebracht. „Wir brauchen Mut zur Zukunft“, sagte Söder am Ende seiner Ausführungen. Auch das hört man in Deggendorf gerne, ist doch der Mut, Neues energisch und entschlossen anzupacken, nachweislich Teil der Hochschul-DNA. Siehe Zentrum für Digitalisierungstechnologien. „Dieses“, da ist sich Sperber sicher, „wird in den kommenden Jahren nicht nur die THD selbst, sondern sicherlich auch die Stadt und die Region prägen und weiter nach vorne bringen.“ Oder wie Söder es für sein Projekt ausdrückte: „Geballte Zukunft“.

Bild (THD): Freut sich über die Zusagen aus München: THD Präsident Prof. Peter Sperber

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THD bietet Forum für Studierende

20191010 Psychisch fit studieren10.10.2019 | THD-Pressestelle - Die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 17. Oktober eine besondere Veranstaltung für Studierende. Unter dem Titel „Psychisch fit studieren“ zeigt der Verein Irssinnig Menschlich e.V., wie Studierende gut studieren, Krisen überstehen und zufrieden leben.

„Wir möchten unseren Studierenden Hilfen an die Hand geben, dass sie Warnsignale erkennen und Strategien zur Bewältigung haben. Es soll ja möglichst erst gar nicht zu einer pschischen Krise im Studium kommen“, erklärt Alexandra Niewöhner, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der THD, ihr Anliegen. Dazu hat ihre Abteilung den Verein Irrsinnig Menschlich e.V. nach Deggendorf eingeladen. Mit dem Progamm „Psychisch fit studieren“ bietet der Verein den Studierenden Daten und Fakten rund um Studium und seelisches Wohlergehen, Soforthilfe bei Prüfungsangst sowie Tipps zum Runterkommen bei Stress & Co. Menschen, die im Studium psychische Krisen gemeistert haben und jetzt voll im Leben stehen, berichten über ihre Erfahrungen. Neben der Studienberatung der THD sind zudem das Studentenwerk, die Techniker Krankenkasse, die Gesunde Hochschule und EUTB (Ergänzend unabhängige Teilhabeberatung) - Diakonisches Werk Landshut e.V. anwesend. Sie stellen ihre Angebote bezüglich Beratung und Unterstützung vor. Im Foyer wird darüber hinaus eine Ausstellung über die Angebote der einzelnen Stellen stattfinden. Die Veranstaltung findet am 17. Oktober von 11.45 bis 13.15 Uhr in Raum B 004 der Technischen Hochschule Deggendorf statt. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Ausstellung im Foyer steht bis einschließlich 22. Oktober zur Verfügung.

Bild (Irrsinnig Menschlich): Beim Forum „Psychisch fit studieren“ bekommen Studierende Tipps und Hilfen für einen stressfreien Studienalltag an die Hand.

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20191004 Kinderuni FeuerwehrBrandexperten live erleben - Kinderuni besucht Deggendorfer Feuerwehr

04.10.2019 | THD-Pressestelle - Raus aus dem Hörsaal, rein ins Geschehen. Das tut den großen Studierenden ebenso gut wie dem studentischen Nachwuchs. Deswegen findet die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch nicht auf dem Campus, sondern direkt vor Ort bei der Deggendorfer Feuerwehr statt. Am 11. Oktober um 17 Uhr bietet dort die Freiwillige Feuerwehr Deggendorf den Nachwuchswissenschaftlern „Experimente zum Branddreieck“.

Retten, bergen, schützen und vor allem löschen – das sind wohl die wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr. Aber warum genau brennt ein Feuer eigentlich und mit welchen Methoden löscht die Feuerwehr einen Brand? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Deggendorfer Feuerwehr allen interessierten Neugierigen ab acht Jahren anhand spannender Experimente. Die erste Kinderuni im neuen Semester findet direkt auf dem Feuerwehrgelände, St.-Floriansweg 3 in Deggendorf statt. Sie dauert wie immer eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bild (E. Kopp/pixelio.de): Wie entsteht ein Feuer? Und wie ist es zu löschen? Diese Fragen beantwortet die Deggendorfer Feuerwehr bei der nächsten Kinderuni.

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20190925 Berufung LatzelNeuer Sportprofessor an der THD: Ein Hauch von Championsleague

25.09.2019 | THD-Pressestelle - Einen höchst interessanten Fang hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit Sportwissenschaftler Prof. Dr. Richard Latzel gemacht. Der 34-Jährige gehört seit September der Fakultät für Angewandte Sportwissenschaften an und bringt jede Menge Erfahrung im Spitzensport mit nach Deggendorf. Seine letzte berufliche Station hieß Bayreuth, wo er beim dortigen Bundesligisten nicht nur Playoff-, sondern auch Champions League Luft schnuppern durfte.

Das Wissens- und Erfahrungsspektrum ist von beachtlicher Breite. Es reicht von den Trainingswissenschaften über Belastungsmonitoring bzw. -steuerung und Leistungsdiagnostik bis zur Energetik sportlicher Belastungen. Nicht minder spannend für Studierende der THD dürften allerdings auch sein, dass der neue THD Professor Latzel zuletzt beim Basketballbundesligisten medi Bayreuth als Athletiktrainer für Gesundheit und Fitness der Spieler verantwortlich war. Der Mann bringt jedoch nicht nur reichhaltiges Fachwissen und das Flair von »Sport aus aller Welt« mit an die Donau: „Ich möchte auch zukünftig gemeinsam mit meinen Doktorvätern Prof. Dr. Ralph Beneke und Prof. Dr. Olaf Hoos aus Marburg bzw. Würzburg forschen und darüber hinaus neue Forschungskooperationen aufbauen“, erklärt Latzel. Auch seine Kontakte zum Nachwuchsleistungssport sollen in Deggendorf nicht abreißen. Im Gegenteil. „Ich würde mir sehr wünschen, hier in der Region Leistungs- und Breitensportler mit meinem Know-How unterstützen zu können“, so der gebürtige Bamberger. Latzels Vorbild – wie könnte es anders sein – ist Dirk Nowitzki. An ihm schätzt er vor allem Bodenständigkeit und Umgänglichkeit, trotz all des Ruhms, der Nowitzki in Dallas zuteil wurde.

Prof. Latzel hat unter anderem in den USA studiert, an der Julius-Maximilians Universität Würzburg sein Staatsexamen als Gymnasiallehrer gemacht und schließlich an der Philipps-Universität Marburg promoviert. Bisherige berufliche Highlights waren eine Position als Basketball-Nachwuchstrainer bei s.Oliver Würzburg, wo er unter anderem mit Maximilian Kleber gearbeitet hat, der heute wie ehedem Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks in der höchsten US-amerikanischen Liga NBA spielt. Und eben jene als Sportwissenschaftler in Bayreuth. „Die vielen Siege mit medi Bayreuth gegen vermeintlich stärkere Gegener haben mich gelehrt, was man mit Teamwork, großem Willen und harter Arbeit erreichen kann“, berichtet Latzel von dieser Zeit. Jetzt also die Hochschule mit eben dieser Einstellung. Dass „meiner Leidenschaft zu folgen“ die beste berufliche Entscheidung seines Lebens war, nimmt man dem Mann mit dem breiten Lächeln und der scheinbar stets vorhandenen guten Laune dabei sofort ab. Prima, dass ihn diese Leidenschaft nun nach Deggendorf geführt hat.

Bild (THD): Prof. Dr. Richard Latzel (34) bereichert ab sofort die THD als Sportwissenschaftler

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20190924 Berufung AydosNeuer Informatik-Professor hilft Computern auf die Sprünge

24.09.2019 | THD-Pressestelle - Seit dem 1. September ist Dr. Gökçe Aydos neu im Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Professor für das Fachgebiet „Autonome und eingebettete Systeme“ wird er zukünftig an der Fakultät Angewandte Informatik unterrichten. Neue Erfahrungen sind es, die Gökçe Aydos nach eigener Aussage antreiben: „Nachdem ich die letzten Jahre viel mit Computern gearbeitet habe, möchte ich mich im Rahmen der Lehre mehr auf Menschen konzentrieren und ein gern gesehener Dozent sein.“

Etwa die letzten zehn Jahre hat die Programmierung von Computerchips seinen Arbeitsalltag bestimmt. „Hauptsächlich habe ich mit FPGAs gearbeitet. Diese Chips sitzen meistens neben einem Computerprozessor und helfen ihm bei zeitkritischen oder längeren Datenverarbeitungsaufgaben auf die Sprünge“, erklärt Aydos zu seinem Spezialgebiet. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen, war er am Philips Forschungszentrum, am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie bei Siemens tätig. An der THD möchte er langfristig auch gerne in Forschungsprojekten aktiv werden. Zum Beispiel in Bezug auf autonom fahrende Systeme am neuen Technologiezentrum Moderne Mobilität in Plattling. Privat ist es ihm ein Anliegen, in naher Zukunft zu einem Projekt in einem Entwicklungsland beizutragen. Die nötige Energie für seine Ziele holt sich der gebürtige Istanbuler in der Natur, der man durchaus eine gewisse Ehrfurcht entgegen bringen darf, wie Gökçe Aydos findet.

Bild (THD): Dr. Gökçe Aydos ist neuer Professor an der Fakultät Angewandte Informatik an der TH Deggendorf

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20190925 Eroffnung Musterhaus Dein Haus 4.0Das protektive Haus: moderne Technik kann im Pflegealltag helfen

25.09.2019 | THD-Pressestelle - Was moderne Technik im Pflegealltag leisten kann, zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ab sofort im Bauherrenstudio der Wolf System GmbH in Osterhofen. Dort öffnete gestern (24. September) das erste Musterhaus des Projekts "DeinHaus 4.0 - Vorbildliches Pflegewohnumfeld für Pflegebedürftige", das Interessierten und Betroffenen in realem Umfeld die Gelegenheit bietet, sich mit der Thematik „digitale Pflege“ zu befassen.

Vom Notrufassistenten über die automatische Herdabschaltung bis hin zum intelligenten Medikamentenspender, gibt es viele Möglichkeiten, ein Haus mit Technik zu ertüchtigen, damit Pflegepatienten in ihrem Alltag zuhause gut zurecht kommen. Auf einer Wohnfläche von circa 150 Quadratmetern zeigt das Osterhofener Musterhaus diese technischen Lösungen.

20190925 Eroffnung Musterhaus Dein Haus 4.0 2Vor Medienvertretern und den zahlreichen Multiplikatoren des Projekts eröffneten Prof. Dr. Horst Kunhardt von der THD, Wolf-Geschäftsführer Alois Konrad, Bürgermeisterin der Stadt Osterhofen Liane Sedlmeier und Dr. Thomas Huber vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege das Musterhaus offiziell. Ab sofort kann es zu den bekannten Öffnungszeiten des Bauherrenstudios der Firma Wolf besichtigt werden. Besucher finden zu allen Exponaten eine Beschilderung. Zusätzlich steht ein Audio-Guide zur Verfügung, der nochmals ausführlichere Informationen zu den Geräten liefert. Dazu wird lediglich ein Smartphone mit Internetverbindung benötigt, um sich die Erklärungen anzuhören. Bei speziellen Fragen geben Mitarbeiter der Firma Wolf Auskunft. Bei Interesse an einer Führung oder einem Vortrag zum Projekt können Anfragen per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) an das Team von DeinHaus 4.0 Niederbayern gestellt werden.

Mit dem Forschungsprojekt „Dein Haus 4.0“ möchte die Technische Hochschule Deggendorf durch den Einsatz modernster Technik ein vorbildliches Wohnumfeld für hilfs- und pflegebedürftige Personen schaffen. Konkret geht es darum, Aufgaben sinnvoll an Assistenzsysteme abzugeben, damit sie pflegebedürftigen Menschen im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen können. Betroffene Personen erhalten Erleichterung sowie mehr Sicherheit und Selbstbestimmung im Alltag, pflegende Angehörige und Pflegekräfte werden entlastet. Gefördert wird das Projekt „Dein Haus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Im Rahmen des Masterplans „Bayern Digital II“ läuft die Förderung über einen Zeitraum von fünf Jahren (2018-2023).

Bild (THD): Wolf-Geschäftsführer Alois Konrad, Dr. Thomas Huber vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Bürgermeisterin der Stadt Osterhofen Liane Sedlmeier und Prof. Dr. Horst Kunhardt von der THD beim symbolischen Band durchschneiden

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20190912 Host Family ProgrammeHost Family Programme der THD: Die Welt zu Hause erleben

12.09.2019 | THD-Pressestelle - Das Host Family Programme (Gastfamilienprogramm) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bringt jedes Semester Austauschstudierende aus aller Welt mit der einheimischen Bevölkerung zusammen. Als Gastgeber oder Gastfamilie kann sich jeder mit den neuen Studierenden verabreden und dazu beitragen, dass sie sich weit weg von ihrem zu Hause, schnell mit der neuen Umgebung, den Menschen und typisch bayerischen Gepflogenheiten vertraut machen können. Wie oft, wo oder wann man sich treffen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

Marion Löfflmann, die sich seit Jahren um die Vermittlung der Kontakte zwischen Gastfamilien und Studierenden kümmert, freut sich, dass durch das Host Family Programme nicht nur immer wieder neue Erfahrungen und Sichtweisen auf fremde Kulturen und Länder ermöglicht werden, sondern darüber hinaus auch Freundschaften entstehen. „Es braucht niemand wegen fehlender Sprachkenntnisse vor der Teilnahme zurückschrecken“, sagt sie, „alle international Studierenden sprechen neben ihrer Muttersprache sehr gut Englisch, und viele können auch sehr gute Deutschkenntnisse vorweisen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verständigung mit Händen und Füßen oftmals zur allgemeinen Unterhaltung beitragen kann.“
Zum Wintersemesterstart im Oktober treffen wieder zahlreiche neue Studierende aus über 100 Ländern dieser Welt am Deggendorfer Campus ein. Dem steigenden Interesse am Programm gerecht zu werden, wird auch heuer keine leichte Aufgabe für Marion Löfflmann. Bisher hat sie es noch immer geschafft, alle Interessierten zu vermitteln, doch die Anfragen der Austauschstudierenden nehmen stetig zu: „Wir suchen dringend neue Gastgeber aus der Region. Es kann wirklich jeder mitmachen, egal ob Einzelperson, Familie, Vereine, traditionelle Bayern und solche, die es werden möchten - wir freuen uns über jeden Teilnehmer!“ Nähere Infos sowie das Anmeldeformular finden Interessierte unter www.th-deg.de/hostfamily.

Bild (THD): Familie Fleißner mit ihrer Gaststudentin Jinkyung Kim aus Korea

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20190923 International OfficeInternational Office: Der Motor für Internationalität an der THD

23.09.2019 | THD-Pressestelle - Nicht erst durch den jüngst von DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) veröffentlichten Bericht „Wissenschaft weltoffen 2019“ wird deutlich, dass Deutschland als Studienstandort für internationale Studierende immer attraktiver wird. Die guten Berufsaussichten, die hohe Qualität der Hochschulbildung sowie die international anerkannten Abschlüsse haben dem Bericht zufolge dazu geführt, dass Deutschland Frankreich als attraktivstes, nicht-englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt hat. Dieser Trend ist auch klar an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erkennbar.

Die mittlerweile 12 englischsprachigen Studiengänge, darunter insgesamt drei neue Masterstudiengänge am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen sowie am Campus in Deggendorf sorgen dafür, dass der Anteil der ausländischen Studierenden an der Gesamtstudierendenzahl auch im kommenden Wintersemester 2019/20 wieder deutlich über 20 Prozent liegen wird. Die Einschreibungen laufen noch, aber schätzungsweise werden mindestens 1500 ausländische Studierende die Hochschulgebäude und die Region beleben. Sie vertreten 120 Nationalitäten. Ein knappes Drittel kommt aus Europa, viele davon finden dank des Erasmus-Programms den Weg nach Niederbayern. Ansonsten kommen größere Gruppen von Partneruniversitäten in Brasilien, Mexiko, Taiwan, Südkorea, Malaysia, Jordanien oder Indien. Einige entscheiden sich individuell, einige kommen auch aus Asylherkunftsländern wie Syrien, Afghanistan, Irak, Nigeria, Iran, Pakistan. Für letztere hat das International Office ein besonderes Betreuungsprogramm aufgelegt.
Zusätzlich zu den sogenannten „Vollstudierenden“, die einen Abschluss an der Hochschule anstreben, betreut das International Office im Wintersemester 2019/20 knapp 130 Austauschstudierende, die sich für ein oder zwei Semester in Deggendorf oder Pfarrkirchen einschreiben. Das umfassende Betreuungsangebot des International Office beginnt für die meisten Studierenden bereits vor Studienstart: Es beantwortet Erstanfragen von Studieninteressierten und unterstützt bei der Wohnungssuche. Darüber hinaus organisiert das International Office im März und September vor Semesterstart jeweils zwei Orientierungswochen, die den Einstieg ins Studium sehr erleichtern.

Während dieser beiden Wochen werden nicht nur die wichtigsten Behördengänge gemeinsam erledigt, die neuen Studierenden lernen im Rahmen von interkulturellen Trainings auch Grundlegendes über ihre neue Heimat. Zum Start des Wintersemesters findet auch ein sogenannter „Orientation Day“ für alle internationalen Vollstudierenden statt, die erst kurz vor Vorlesungsbeginn anreisen können. Am 30. September können sie an einem Kompaktprogramm teilnehmen. Die wichtigsten Ansprechpersonen stellen sich vor und beantworten Fragen. Es findet eine Campusführung sowie eine Schnitzeljagd statt, und sie erhalten, gleichsam als Erstausstattung eine kleine Willkommenstasche mit wichtigen Infos und Utensilien.
Um auch nach Studienstart eine gute Betreuung der internationalen Studierenden zu gewährleisten, beschäftigt das International Office in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk und der Koordinierungsstelle Bayern-Malaysia sogenannte internationale Tutoren, die bei Alltagsfragen zur Seite stehen und verschiedene Veranstaltungen und Ausflüge organisieren. Ein buntes Rahmenprogramm für internationale Studierende bietet ferner der studentische Verein ESN Deggendorf e.V., der jedes Semester zahlreiche Events organisiert. Und auch für die akademische Unterstützung der internationalen Studierenden ist gesorgt: Sollten im Studium fachliche Schwierigkeiten auftreten, bietet das Study-Buddy-Programm eine kostenfreie Hilfestellung in Form von Nachhilfeunterricht. Fragen rund um das Thema „Internationales“ beantwortet das International Office gerne. Kontakt: international-office@th-deg.de

Bild (THD): Die internationalen Studierenden werden an der TH Deggendorf jedes Jahr mit Vorfreude erwartet.

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20190919 DigiCamp PersonalentwicklungDigitalisierung in der Personalentwicklung und Weiterbildung - DigiCamp am 25. September

19.09.2019 | THD-Pressestelle - Hochschulen und Weiterbildungsanbieter rüsten sich, um der Digitalisierung im Bereich der Lehre gerecht zu werden: Flexibel einteilbare Zeitfenster und ortsunabhängiges Lernen sind die Bedürfnisse, die heute die Attraktivität eines Angebots bestimmen. Aber auch Unternehmen stellen sich die Frage, was Mitarbeiter wissen müssen, um bei der Digitalisierung erfolgreich zu sein, da viele gerade mitten in einer digitalen Transformation Richtung Industrie 4.0 stecken. Ohne das nötige Maß an Digitalkompetenz wird man zukünftig im Berufsleben nicht mehr vorankommen. Zudem stellen sich Unternehmen die Frage, wie sie ihre Mitarbeiter auch mit Hilfe von digitalen Medien weiter qualifizieren können.

Genau diese Fragestellungen thematisiert das DigiCamp der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 25. September 2019 ab 14 Uhr. Das Kompetenzzentrum für E-Learning unter der Leitung von Dr. Martina Reitmaier-Krebs und das Institut für Qualität und Weiterbildung unter der Leitung von Wolfgang Stern freuen sich auf den Austausch mit Praxisvertretern aus der Wirtschaft. Stern erklärt: „Das Ziel unseres DigiCamps ist es, zukunftsweisende digitale Trends, wie den 360°-Raum, aufzuzeigen. Zudem möchten wir analysieren, welche Bedürfnisse am Markt existieren und wie wir diesen gemeinsam begegnen können. Wir arbeiten gerne Hand in Hand mit unseren Partnern aus der Wirtschaft und entwickeln bedarfsgerechte Weiterbildungen.“

Interessierte Geschäftsführer, Personalreferenten, HR-Fachkräfte oder Führungskräfte aus Unternehmen sowie Lehrkräfte von Bildungseinrichtungen, die Interesse an der Umsetzung von digitalen Trends für die Personalentwicklung und Weiterbildung in ihren Unternehmen und Einrichtungen haben, können sich gerne unter sabrina.ebner@th-deg.de über das Detailprogramm informieren und anmelden.

Bild (THD): Das Team des Kompetenzzentrums für E-Learning ist Ansprechpartner für die digitale Lehre an der THD.

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20190911 Intensivsprachkurse September 2019Intensivsprachkurse September 2019

11.09.2019 | THD-Pressestelle - Im September 2019 bietet das Sprachenzentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder Intensivsprachkurse an, die auch für externe Interessierte offen sind. In den einwöchigen Einsteiger- und Übungskursen können Sprachkenntnisse schnell und kompakt vertieft werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Für folgende Sprachen werden heuer Kurse angeboten: Schwedisch, Russisch, Portugiesisch, Business English, Spanisch, Französisch, Italienisch, und Chinesisch. Die Kurse sind Halbtagskurse und starten am Montag, 23. September. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmer 120 Euro. Die Prüfung erfolgt am letzten Kurstag. Anmeldungen und die Einholung weiterer Informationen sind über das AWP- und Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de. Die Zahl der Teilnehmerplätze ist beschränkt.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/studierende/awp-sprachen/sprachen/intensivsprachkurse

Bild (THD): Sprache verbindet – An der TH Deggendorf können auch Externe die einwöchigen Intensivsprachkurse belegen.

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20190910 Webinare Duales StudiumDual Studieren an der THD

10.09.2019 | THD-Pressestelle - Studieren und gleichzeitig eine Ausbildung absolvieren bzw. Praxiserfahrung sammeln, das duale Studium kommt bayernweit sehr gut an. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es derzeit elf Prozent der Studierenden, die sich entweder für ein Verbundstudium oder ein Studium mit vertiefter Praxis entschieden haben. Einen Überblick über die beiden Modelle und den Ablauf solch eines dualen Studiums bietet ein THD-Webinar am 18. September um 17 Uhr bzw. am 30. Oktober um 15 Uhr.

Sowohl ein Verbundstudium als auch ein Studium mit vertiefter Praxis sind im Grunde in jedem Studiengang und mit jedem Unternehmen möglich. Beim Verbundstudium wird das Studium an der Hochschule mit einer Berufsausbildung (mit IHK/HWK– Abschluss) in einem Ausbildungsunternehmen kombiniert, beim Studium mit vertiefter Praxis absolviert man intensive Praxisphasen in einem Unternehmen. „Die enge Verzahnung von Studium und Praxis ist ein großer Mehrwert für das Studium und das spätere Berufsleben gleichermaßen“, so Stefanie Möginger, Leiterin von Studium dual & Förderprogramme an der THD.

Mehr Informationen zum Webinar „Dual studieren an der THD - Was steckt hinter Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis? Infos für Schüler.“ gibt es unter https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/ .

Allgemeine Informationen zum dualen Studium an der THD finden Sie auch unter www.th-deg.de/dual. Interessierte Schüler und auch Unternehmen können sich unabhängig davon jederzeit unter stefanie.moeginger@th-deg.de oder 0991/3615-284 direkt an Stefanie Möginger wenden.

Bild (THD): Elf Prozent der THD-Studierenden, tun dies „dual“

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20190909 Robotour 2019Zuschauer erwünscht – RoboTour 2019

09.09.2019 | THD-Pressestelle - Wenn am 14. September unbemannte Roboterfahrzeuge Bierfässer durch Deggendorf transportieren, dann ist Zeit für die Robotour. Nach 2016 ist Deggendorf zum zweiten Mal Austragungsort des internationalen Wettbewerbs, bei dem Teams mit autonom navigierenden Fahrzeugen gegeneinander antreten. Als Mitorganisator und Wettbewerbsteilnehmer lädt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Zuschauer ein, die Teams kräftig anzufeuern.

Die Roboter werden von einer Startposition anhand von GPS-Daten drei Stationen anfahren: Bier aufladen, Bier abladen, um dann zurück zum Start/Ziel zu fahren. „Wir sind im Stadthallenpark, in den Deichgärten und rund um die Hochschule unterwegs“, berichtet Martin Fischer von der THD. Die Roboter versuchen auf Radwegen, Fußwegen etc. die kürzeste Route zwischen den vorgegebenen Stationen zu finden. „Die Navigation erfolgt rein mit GPS, Kamera und Abstandssensoren. Es ist keine Fernsteuerung im Spiel“, sagt Martin Fischer mit einem Zwinkern, „denn dann wäre die Aufgabe wesentlich einfacher zu lösen.“ Während des Parcours dürfen keine Unfälle passieren, genauso sollte der Weg nicht verlassen werden. 10 Teams haben sich für diesen Samstag angemeldet. Unter anderem kommen sie aus der Schweiz, Tschechien oder der Slowakei. Startzeiten der vier Austragungsrunden am Samstag, 14. September sind: 9:30, 11:00, 13:30 und 15:00 Uhr. Zuschauer orientieren sich am besten anhand der Beschilderung vor Ort. Startpunkt des Parcours wird abhängig vom Wetter kurzfristig festgelegt.

Bild (THD): Die Besucher der Robotour 2018 in Pisek waren begeistert.

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20190905 Kunstliche Intelligenz QuereinsteigUnternehmen brauchen Kompetenz in Künstlicher Intelligenz – einmalige Chance für ein verkürztes Studium

05.09.2019 | THD-Pressestelle - An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird ab dem Wintersemester 2019/2020 der Studiengang Künstliche Intelligenz angeboten. Zum Start des Studienbetriebs haben nicht nur Abiturienten die Chance, den Studiengang zu belegen, sondern einmalig auch Berufstätige mit Vorkenntnissen und entsprechend verkürzter Studienzeit. Bewerbungen sind noch bis 20.09.2019 möglich.

Ingenieuren, Informatikern, Wirtschaftsinformatikern und allen anderen einschlägigen Berufsgruppen mit Diplom- oder Bachelorabschluss bietet die THD die Möglichkeit, sich ab Oktober in nur zwei Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter zu qualifizieren. „In Unternehmen ist jetzt KI-Wissen gefragt. Das Angebot der THD ist die perfekte Chance für einen Quereinstieg in die Thematik. Und das erworbene Wissen kann sofort am Arbeitsplatz eingebracht werden“, wirbt Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Leiter des Studiengangs Künstliche Intelligenz. Quereinsteiger können vorhandene Qualifikationen an das Studium anrechnen lassen. Die Vorlesungen für die verkürzte Variante des Bachelors Künstliche Intelligenz finden donnerstags und freitags statt. Theoretisch ist es möglich, an drei Tagen pro Woche der bisherigen beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Der Studiengang Künstliche Intelligenz für Quereinsteiger startet bei einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Studierenden und kostet nur 52 Euro Studentenwerksbeitrag. Bei Fragen steht Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, E-Mail: heribert.popp@th-deg.de, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/inf/bachelor-kuenstliche-intelligenz-quereinstieg

Bild (THD): Einmalige Chance an der TH Deggendorf: Künstliche Intelligenz in nur vier statt sieben Semestern studieren.

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20190905 WohnungsborseZimmer frei? - Unterkünfte für Studierende gesucht

05.06.2019 | THD-Pressestelle - Der September ist für Studierende heiße Phase, wenn es darum geht, eine Bleibe zum anstehenden Semesterbeginn zu finden. Wohnungsangebote aus der Bevölkerung sind dabei eine wichtige Stütze, um alle Studierenden gut unterzubringen. Um Vermietern und Studierenden die Zimmervermittlung zu erleichtern, bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) seit 2016 eine Wohnungsbörse an.

„Damit möglichst viele Studierende zum Semesterbeginn eine Wohnadresse haben, sind wir auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen“, ruft Daniela Schwertlinger, Mitarbeiterin im International Office der THD, Vermieter auf, ihre Angebote in der Wohnungsbörse der THD zu veröffentlichen. Interessant sind nicht nur Wohnungen in Deggendorf, sondern auch in der Umgebung. Im besten Fall ist eine gute Bahn- oder Busanbindung damit verbunden. Gerade internationale Studierende suchen aktuell nach bereits möblierten Zimmern. Auch freie Zimmer in bestehenden Wohngemeinschaften können angeboten werden.
Die Wohnungsbörse ist unter www.th-deg.de/wb einsehbar. Die Erstellung eines Angebots ist einfach und dauert keine 10 Minuten. Die ausgewählte Ausstattung wird sogar automatisch auf Englisch übersetzt. Um das Angebot optisch ansprechend zu gestalten, können Fotos integriert werden.
Bei Fragen zum Wohnungsprogramm steht Daniela Schwertlinger als Ansprechpartnerin zur Verfügung (daniela.schwertlinger@th-deg.de oder telefonisch 0991/3615-8843). Das International Office der THD unterstützt Vermieter auch gern, wenn sie beispielsweise einen englischsprachigen Mietvertrag erstellen möchten.

Bild (© Rawpixel.com - stock.adobe.com): Mit dem Schlüssel für die eigene Wohnung startet für viele neue Studierende ihr Aufenthalt in Deggendorf.

 

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20190906 DigimaniaJeder Schüler soll einmal selbst programmiert haben - neues MINT-Schulbesuchskonzept

06.09.2019 | THD-Pressestelle - Ab Oktober bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein neues Format für Schulbesuche an. Unter dem Projektnamen Digimania+ füllt das MINT-Team der THD Begriffe wie Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz oder Internet der Dinge mit Leben und zeigt für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der 8. Klasse Chancen und Perspektiven des digitalen Wandels auf. Das Ziel: alle Schüler sollen einmal selbst programmiert haben. Lehrkräfte können sich ab sofort an der THD melden.

Digimania+ wird von THD-Studierenden aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen mitgestaltet. Sie bieten Mitmach-Workshops an, die auf drei Tage verteilt sind: Im Lego-Mindstorms-Workshop werden einem kleinen Roboter Kunststücke beigebracht. Im Rahmen eines zweiten Workshops wird eine App zur Steuerung des Roboters entwickelt. Ergänzt werden die beiden Workshops durch eine Projektarbeit aus dem Fachbereich, z.B. Internet-Sicherheit oder neue Technologien. Das Verständnis für die Technik steht dabei im Vordergrund. Nach Absolvierung aller Module erhalten die Schüler eine Urkunde.

Andrea Stelzl, Leitung der MINT-Förderung an der THD, erwartet sich von diesem neuen Projekt nicht nur spannende Perspektiven für Schüler, sondern Impulse für die gesamte Region: „Mit diesem, vom Europäischen Sozialfonds und vom Bayerischem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales geförderten MINT-Innovationsprojekt unterstützen wir junge Menschen dabei, sich zukunftssichere Berufsfelder zu erschließen und wirken so mittelfristig dem Fachkräftemangel in der Region Niederbayern entgegen.“

Interessierte Lehrkräfte aller Schultypen ab der 8. Klasse, die sich für das kostenfreie Angebot interessieren, können sich ab sofort bei der MINT-Förderung der THD melden (mint@th-deg.de oder 0991/3615-717).

Informationen online: www.th-deg.de/informatik-angebote

Bild (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. | Ort: Heinz Nixdorf): Das neue Schulbesuchskonzept Digimania+ der TH Deggendorf bringt Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe mit Robotik und Programmieren in Kontakt.

Das Projekt wird gefördert von:

20190906 Digimania Logo Ministerium  20190906 Digimania Logo Europaischer Fonds

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20190904 ProSecCon 2019TH Deggendorf informiert über aktuelle Themen der Cyber-Sicherheit

04.09.2019 | THD-Pressestelle - Am Donnerstag, 26. September findet die zweite ProtectIT Security Convention (ProSecCon) an der Technischen Hochschule Deggendorf statt. Die eintägige Veranstaltung bietet Vertretern aus Industrie, Forschung und Wissenschaft aktuelle Informationen rund um das Thema Cyber-Sicherheit. Die renommierte IT-Sicherheitsexpertin und Mitarbeiterin des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab, Ekaterina Rudina, wird die Tagung mit ihrem Vortrag „Trustworthy Internet of Things: Mission Possible“ eröffnen.

Ekaterina Rudina beschäftigt sich am 26. September mit dem Verständnis, der Bedeutung und Rolle der Vertrauenswürdigkeit im Internet der Dinge und den zu ihrer Umsetzung verwendeten Technologien. In fünf weiteren Vorträgen gibt die Tagung Einblicke zu Forschungsergebnissen und Entwicklungen bezüglich Angriffserkennung und -abwehr sowie Fortschritte in der Kryptographie in den Bereichen Industrial, Automotive und Internet of Things. Das Team des Instituts ProtectIT an der TH Deggendorf ist Initiator und Organisator der Veranstaltung. Mit der ProSecCon wollen sie eine Plattform zur Diskussion über neue Erkenntnisse und Lösungsansätze rund um aktuelle Themen der Cyber-Sicherheit bieten. Eine Registrierung für die diesjährige Veranstaltung ist bis 20. September möglich. Die ProSecCon findet von 13 bis 18 Uhr im Gebäudeteil I auf dem Campus der TH Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1 statt. Für weitere Fragen zur Veranstaltung steht das Team des Instituts ProtectIT per E-Mail (proseccon@th-deg.de) zur Verfügung.

Informationen online: https://www.th-deg.de/de/forschung/veranstaltungen/proseccon

Bild (THD): Mit der Tagung ProSecCon bietet das Team des Instituts ProtectIT an der Technischen Hochschule Deggendorf eine Plattform zur Diskussion über aktuelle Themen der Cyber-Sicherheit.

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2019 08 22 THD Studienvorbereitungskurse newsPerfekt vorbereitet ins Studium

22.08.2019 | THD-Pressestelle - Ab dem 29. August beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die jährlichen Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Noch vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn am 1. Oktober können Erstsemester ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen. Und natürlich erste Kontakte zu anderen Studierenden knüpfen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Erfahrungsgemäß sind viele Studienanfängerinnen und -anfänger vom geforderten Einstiegsniveau in zentralen Fächern überrascht. Während des ersten Semesters kämpfen sie nicht selten mit entsprechenden Startproblemen. „Wir empfehlen deshalb unsere Vorbereitungskurse, um schon vor Studienbeginn negativen Erfahrungen entgegen wirken zu können“, erklärt Claudia Probst, Leiterin des Career Service der THD. Studienvorbereitungskurse gibt es in Fächern wie Buchführung, Mathematik oder Physik, aber auch bei den Sprachen. „Manche Kurse“, so Probst, „sind speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Studiengänge ausgerichtet.“ So zum Beispiel das Fach Spanisch für Studierende des Tourismusmanagements oder der Vorkurs »Konstruktion« für Neustarter im Maschinenbau und in der Mechatronik.

Der vom Career Service konzipierte Kurs »Studieren mit Erfolg« vermittelt angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten. THD-Mitarbeiterin Probst fügt hinzu: „Für alle Teilnehmer der Vorbereitungskurse stehen außerdem eine Campusführung sowie die Vorstellung der wichtigsten zentralen Einrichtungen, wie etwa der Bibliothek oder der Mensa auf dem Programm.“

Fragen zu den studienstützenden Angeboten des Career Services werden per E-Mail (career-service@th-deg.de) oder telefonisch unter 0991 3615 284 beantwortet. Das komplette Kursangebot ist unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Hier können sich Studierende auch direkt online anmelden.

 

Bild: Wer perfekt vorbereitet ins Studium geht, hat auch mehr Freude daran.

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20190821 BayernMINT Neue Formate THDMINT: Eine Aufgabe von Gesellschaft, Wirtschaft und Hochschule

21.08.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist eine von 14 ausgewählten BayernMINT-Hochschulen. Ziel des insgesamt mit rund 2,1 Millionen Euro geförderten Programms ist es, die MINT-Aktivitäten in Bayern besser zu vernetzen sowie das digitale Lehren und Lernen auszubauen. Auch die gezielte Beratung vor Studienbeginn steht im Fokus. Die THD geht mit ihren schon in der Vergangenheit sehr erfolgreichen Formaten an den Start. Zwei neue Projektideen spielen eventuell ebenfalls eine interessante Rolle.

Die MINT-Förderung ist an der THD eine konstante Größe. Jetzt verfolgt man mit Mut und Optimismus zwei zusätzliche Ansätze: „Zum einen“, so berichtet Andrea Stelzl, MINT Verantwortliche der THD und Managerin der MINT-Region Niederbayern, „wollen wir prüfen, ob es grundsätzlich möglich ist, ein ein- oder zweisemstriges MINT-Orientierungsstudium zu organisieren.“ Diese ein wenig gewagte Idee sei freilich zunächst in der Überlegungsphase, denn dahinter stehe ein enormer organisatorischer und vor allem ein hoher finanzieller Aufwand. Aber kein Vorschlag solle bei der Zukunftsplanung unbeachtet verworfen werden. Deutlich konkreter ist ein zweiter Vorschlag. „Unternehmen und Schulen näher zusammenzubringen, um beispielsweise gemeinsam Technik-Workshops zu veranstalten, liegt uns sehr am Herzen. Und da sehen wir große Chancen, dies auch rasch umsetzen zu können,“ gibt sich Stelzl betont positiv. Schließlich unterhalte die THD langjährige und intensive Beziehungen zu den Schulen in der Region. Außerdem verfüge die Hochschule aufgrund der Ausbildung sehr gefragter Nachwuchskräfte und innovativer Forschung über exzellente Kontakte zu vielen kleinen, mittleren und großen Unternehmen. „Man kann sich das leicht mit den Fingern einer Hand ausrechnen“, sagt MINT-Managerin Stelzl mit einen vielsagenden Lächeln: „Die MINT-Ausbildung ist nicht ausschließlich eine akademische Herausforderung. Sie ist in einer sich exponentiell digitalisierenden Welt eine der großen Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft.“ Zeit also, den nächsten Schritt zu gehen.

Egal ob Technik-Schulbesuche zur Bionik und zur App-Programmierung, Technik-Ferien, TastING, Frühstudium, Girls‘Day und Girls‘ Academy sowie entsprechende Lehrerfortbildungen – die THD ist seit Jahren in Sachen MINT-Förderung höchst aktiv. Andrea Stelzl: „Alle unsere Formate zum Ausbau der Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bei Kindern und Jugendlichen erfreuen sich ungebrochen großer Beliebtheit“. Da wolle man nun im Rahmen von BayernMINT mit frischen Ideen anknüpfen.

 

Bild: MINT-Förderung: Wer hoch hinaus will, sollte früh anfangen.

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20190814 Jobs fur StudentenSchnittstelle zu Unternehmen

14.08.2019 | THD-Pressestelle - Ob Ferienjob, Praktika oder der klassische Nebenjob – dass Studierende neben dem Studium arbeiten, ist quasi zum Standard geworden. Der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) leitet Jobangebote an alle Studierenden weiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Studierenden.

In der hochschuleigenen Online-Karrierebörse werden Nebenjobs, Praktika, Werkstudententätigkeiten, Festanstellungen oder auch Bachelor- und Masterarbeiten veröffentlicht. Zusätzlich erhalten die Studierenden wöchentlich einen Newsletter mit allen Angeboten. Unternehmen, die Bedarf haben und Angebote veröffentlichen möchten, wenden sich an den Career Service der THD: career-service@th-deg.de oder (0991) 3615-223.

 

Bild: Studierende wie auch Absolventinnen und Absolventen der THD sind am Arbeitsmarkt begehrt

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20190813 FerienprogrammFerienkinder am THD-Campus

13.08.2019 | THD-Pressestelle - Leuchtende Käfer, autonome Marsfahrzeuge und ein kleines Tänzchen vom humanoiden Roboter Luna – das Ferienprogramm der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bot Kindern wieder mal jede Menge Technik zum Anfassen und zum Selbermachen. Aufgrund der riesigen Nachfrage hatte die Hochschule ihr Terminangebot diesmal sogar verdoppelt. Insgesamt konnten über 100 Kinder in den ersten zwei Ferienwochen am Campus der THD ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Tanja Zellner und Angelika Hable von der MINT-Förderung der Hochschule boten dem technikbegeisterten Nachwuchs zwei verschiedene Programme. Im Rahmen der Veranstaltung »Codebug« brachten die eifrigen Ferienkinder kleinen käferförmigen Computerplatinen das Leuchten, Namen-Schreiben und Töne abspielen bei. Dabei nutzten die Jung-Informatikerinnen und -informatiker einen Programmier-Code, den sie als bunte Puzzlesteine am Bildschirm zusammenstecken konnten. Zum Abschluss kam noch ein Überraschungsgast. Luna, der humanoide Roboter der THD, machte zur Freude der Kinder Tai Chi, spielte Saxofon und ging mit ihnen spazieren.

Beim zweiten Angebot durften sich die Kinder als Planetenforscher beweisen. Mit Lego WeDo bauten sie einen Marsroboter. Wie solch ein Roboter aussehen könnte, sollten die Kinder zunächst auf ein Blatt Papier malen. Es entstanden spannende Kreationen. Wichtige Komponenten wie etwa Solarmodule zur Energieversorgung oder bewegliche Räder zum Fahren im Gelände hatte kaum ein Kind vergessen. Danach ging es ans Lego-Bauen. Mit Bauanleitung entstand der Marsrover »Milo«. Dessen Motor konnte per grafischer Programmierung gestartet werden. Dafür mussten die Kinder am Computerbildschirm bunte Puzzleteile, die die Befehle für den Roboter enthielten, in der richtigen Reihenfolge zusammenstecken. Das Signal kam dann per Bluetooth vom PC zum Roboter. Zusätzlich wurden verschiedene Sensoren angebaut und programmiert. So konnte »Milo« Hindernisse erkennen und stehen bleiben, Fotos ausgeben oder Textnachrichten und Töne kommunizieren. Ein Neigungssensor gab auf bestimmte Bewegungen hin einen leuchtenden Farbcode aus.

Sowohl der Programmier- wie auch der Lego WeDo-Kurs war so stark nachgefragt, dass statt einem, jeweils zwei volle Kurse stattfanden.

 

Bild: Bauen, tüfteln, programmieren: Die Kinder hatten Spaß am Ferienprogramm der THD.

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Prof. Dr. Cordula Krinner verstärkt die THD

20190808 Cordula Krinner08.08.2019 | THD-Pressestelle - Am 1. September nimmt mit Prof. Dr. Cordula Krinner eine ausgewiesene Expertin für kognitive Psychologie ihre Arbeit an der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf. Zu den Spezialgebieten Krinners zählen unter anderem die Mensch-Technik-Interaktion sowie Künstliche Intelligenz bzw. Machine Learning.

Beruflich besonders geprägt hat die neue THD-Professorin ihre Beschäftigung bei der Accenture GmbH im IT-Consulting unmittelbar im Anschluss an ihre Promotion. „Entgegen den verbreiteten Vorurteilen mit Blick auf Unternehmensberatungen wurde bei Accenture der Teamspirit sehr hoch gehalten“, berichtet Krinner im Blick zurück. Es sei eine hervorragende Entscheidung gewesen, nach ihrem bis dato stark wissenschaftlich ausgerichteten Werdegang in die Beratung zu gehen. Begonnen hat die Karriere von Prof. Krinner mit einem Studium der Psychologie an der Universität Regensburg sowie einem Fernstudium der Informatik. Während ihrer Doktorarbeit war sie Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und forschte an der Humboldt-Universität zu Berlin im Graduiertenkolleg »Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interktion«. Bis zu ihrem Wechsel an die THD war die Wirtschaftspsychologin Professorin, Studiendekanin und Leiterin der Psychlogy School an der Hochschule Fresenius am Standort München. „Technikaffinität und Leidenschaft für Psychologie sind keine Widerspüche“, sagt Krinner, die sich vorgenommen hat, den Studierenden an der THD die Psychologie als eine höchst vielseitige Disziplin zu vermitteln. „Menschen zu therapieren, ist beleibe nicht alles, was Psychologen können.“ Als persönliches Vorbild nennt Prof. Krinner, die sich selbst als „ehrgeizig, pragmatisch und humorvoll“ beschreibt, die britische Mathematikerin Ada Lovelace. Die hatte 1843 einen Algorithmus geschrieben, der als das erste Computerprogramm der Geschichte bezeichnet werden kann. Und zwischen all den Zahlen an der Mensch-Maschine-Grenze? Da mag die angehende THD-Wissenschaftlerin Bouldern und Wandern, Kochen und Yoga, Literatur und elektronische Musik. Denn an erster Stelle und noch vor der künstlichen kommt die natürliche Intelligenz.

Bild: Expertin für kognitive Psychologie: Prof. Dr. Cordula Krinner

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Frühstudium an der THD startet wieder zum Wintersemester

20190807 Fruhstudium07.08.2019 | THD-Pressestelle - Eine neue Programmiersprache lernen? In die Sterne schauen und mehr über Astronomie erfahren? Wo könnte man das besser als an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Anfang Oktober startet wieder das seit vielen Jahren etablierte Frühstudium. Dabei können Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse neben dem normalen Schulunterricht Vorlesungen an der THD besuchen. Bewerbungen für das Frühstudium an der THD sind bis Mitte September möglich.

Für leistungsbereite Schülerinnen und Schüler bietet das Frühstudium die einmalige Chance, ihre Interessen oder mögliche spätere Studienfächer schon während ihrer Schulzeit auszutesten und zu vertiefen. Den Studienalltag lernen die Frühstudierenden dabei auch kennen. Wer sich traut, die Prüfung für den gewählten Kurs am Ende des Semesters mitzuschreiben und diese auch besteht, kann sogar für ein späteres Folgestudium schon ECTS-Punkte - die Währung für Studienleistungen - sammeln. Wem dagegen im Laufe des Semesters auffällt, dass das Fach nicht zusagt oder der Aufwand zu groß wird, kann das Frühstudium jederzeit ohne negative Konsequenzen abbrechen. Frühstudierenden stehen wie allen anderen Studierenden auch virtuelle Kurse zur Verfügung, die zeitlich und räumlich flexibel von zu Hause aus bearbeitet werden können. Nähere Informationen zum Frühstudium, ein Videoclip, Beispiel-Kurse und Informationen zum Bewerbungsprozedere gibt es unter www.th-deg.de/fruehstudium. Den Vorlesungsplan gibt es wie immer ab Mitte September. Bewerben sollte man sich schon jetzt, denn die Plätze sind begrenzt. Bewerbungsschluss ist der 18. September. Der eigentliche Kurs wird zu Beginn des Semesters Anfang Oktober gewählt. Weitere Infos und Ansprechpartner unter fruehstudium@th-deg.de oder 0991/36 15-484.

 

Bild: Beim Frühstudium geht es darum, Hochschulluft zu schnuppern und mögliche Studienfächer auszuprobieren

 

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»Easy2parts« auf dem richtigen Weg

20190806 EXIST easy2parts Zwischenbericht06.08.2019 | THD-Pressestelle - Sehr entspannt wirkten Sebastian Freund, Robert Hilmer und Michael Neuhauser bei der Präsentation ihres Startups »Easy2parts« am Donnerstag, 25. Juli an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die ersten fünf Monate als Stipendiaten des begehrten EXIST-Gründerstipendiums sind vergangen und sie haben einiges geschafft. Gemeinsam mit ihren Mentoren der Deggendorfer Hochschule und der Hans Lindner Stiftung zogen sie Zwischenbilanz.

Die ersten Schritte sind getan und ein Blick auf den Zeitplan von Sebastian, Robert und Michael zeigt ausschließlich grüne Haken hinter den geplanten Meilensteinen. Besonders stolz sind die Drei, dass es schon in den ersten zwei Monaten des Stipendiums mit der Gründung einer GmbH geklappt hat. „Ohne unsere Berufserfahrung und das Stipendium wären wir bestimmt nicht so schnell vorangekommen“, sind sich die Gründer sicher. Derzeit nehmen sie an einem Training teil, um sich auf dem Markt noch besser zu präsentieren. Auch das Team ist um eine Vollzeitkraft, einen Mini-Jobber und einen Praktikanten gewachsen. Als nächste große Schritte planen sie den Start ihrer Marketingkampagne und die Erweiterung ihres Netzwerks.

Über »Easy2Parts«
Sebastian Freund, Robert Hilmer und Michael Neuhauser haben mit »Easy2Parts« ein Angebot entwickelt, das vielen Betrieben einen großen Schritt in Richtung Industrie 4.0 ermöglicht, wenn es um die Beschaffung von speziell nach Zeichnung angefertigten Maschinenbauteilen geht. Auf der dafür notwendigen Internetseite www.easy2parts.com können zukünftig Interessenten eine Zeichnung ihres Maschinenbauteils hochladen und erhalten über künstliche Intelligenz den perfekten Lieferanten. »Easy2Parts« wird dabei unter anderem vom Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf gefördert. Der THD Startup Campus unterstützt Existenzgründungen an der Hochschule und begleitet innovative Gründerinnen und Gründer von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung.

 

Bild: (v.l.) Christian Schläger (Hans Lindner Stiftung) und Prof. Dr. Thomas Geiß (THD Startup Campus) betreuen Michael Neuhauser, Sebastian Freund und Robert Hilmer bei der Gründung ihres Unternehmens.

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Dr.-Ing. Gerd Maurer punktet mit Praxiswissen

20190805 Berufung Prof Maurer05.08.2019 | THD-Pressestelle - Zum 1. August hat Dr. Gerd Maurer die Professur für Baumanagement an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) übernommt. Mit Maurer konnte die THD einen Mann der Praxis gewinnen, der neben seinem großen Erfahrungsschatz in der Umsetzung von Bauprojekten ehrenamtlicher Beisitzer der Bundesvergabekammer beim Bundeskartellamt und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Ulm für das Maurer- und Betonbauerhandwerk ist.

Bauwerke zu erstellen, die Fundamente des Lebens sind, das treibt den passionierten Bauingenieur Maurer an. Große Bauprojekte planen, umsetzen und termingerecht übergeben, ist für den gebürtigen Neu-Ulmer ein Quell echter Freude. So bezeichnet Maurer die termingerechte Übergabe einer komplett funktionsfähigen Fabrikationsanlage in der Mitte Rumäniens nach einem Jahr Planungs- und Bauzeit als seinen größten Erfolg. „Die fast unmögliche Aufgabe wurde partnerschaftlich im Projektteam geschultert und der Bauherr war am Ende vom Ergebnis begeistert“, erinnert sich der neue THD-Professor noch immer freudig. Maurer hat Bauingenieurwesen an den Universitäten Stuttgart und Calgary, Kanada studiert. Er war bei Prof. Dr.-Ing. Gerhard Drees wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart. Als Bauunternehmer wirkte er in Ulm und Weimar bevor er Bereichsleiter Rumänien bei der Ed. Züblin AG und später Geschäftsführer der Züblin Construction srl in Bukarest wurde. Zudem bekleidete er Führungsfunktionen bei den Planungsunternehmen Scherr+Klimke AG Ulm, ATP München und Kohlbecker Gesamtplan München. Seine Spezialgebiete sind Schlüsselfertiges Bauen, Baustellencontrolling, Baukostenplanung, Ausschreibung und Bauvergabe, Unternehmenssteuerung, Projektmanagement, Lean-Management, Generalplanung, Auslandsbau und Building Information Modeling (BIM). Als eine seiner wichtigsten Entscheidungen bezeichnet Prof. Maurer die Einstellung des richtigen Mitarbeiters, um gemeinsam die richtigen Weichenstellungen für Projekte und das Gesamtunternehmen zu treffen, wozu auch der Verzicht auf ein interessantes, vermeintlich lukratives, aber zu risikobehaftetes Bauprojekt gehört. Der teamorientierte, zielorientierte und ausdauernde Bauingenieur findet in seiner Freizeit bei langen Waldspaziergängen mit Hund Joy und Halbmarathonläufen einen guten Ausgleich zu seinem Beruf. Auch herausfordernden Golfrunden ist der verheiratete Familienvater nicht abgeneigt. Zudem ist er begeisterter Donaufahrer. Als Mitglied der Donaufreunde Ulm hat er mit der „Ulmer Schachtel“ schon mehrmals in Deggendorf angelegt und fährt weite Strecken bis Belgrad oder bis zum Schwarzen Meer.

 

Bild: Neuzugang an der THD: Bauingenieur Dr.-Ing. Gerd Maurer übernimmt ab 1. August die Professur für Baumanagement.

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Fit für die individualisierte Medizin

20190802 Masterstudiengang Life Science Informatics02.08.2019 | THD-Pressestelle - Life Science Informatics nennt sich ein neuer Masterstudiengang an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Hier finden nicht nur die MINT Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zusammen, dieses Studium bedient auch eines der spannendsten Zukunftsfelder überhaupt, die digitalisierte Medizin und Gesundheit. Start ist im kommenden Wintersemester.

„Eine der großen Visionen im Gesundheitswesen ist die individualisierte Medizin,“ erklärt Studiengangsinitiatorin Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl. So sei es bereits heute Realität, durch die sogenannte Hochdurchsatz-Sequenzierung das komplette Erbgut einzelner Individuen schnell, präzise und vergleichsweise kostengünstig entschlüsseln zu können. „Dies“, so die THD-Professorin weiter, „eröffnet schon in naher Zukunft die Möglichkeit, auf Genom-Ebene eventuelle Erkrankungen vorherzusagen und entsprechende präventive Maßnahmen einzuleiten. Oder auch erste therapeutische Eingriffe.“ Noch einen Schritt weitergedacht, heiße dies, dass bei einem Menschen erkannte Krankheitsmarker irgendwann einmal auch auf Gen-Level repariert werden können. Ein solcher medizinischer Ansatz geht logischerweise mit einem enormen Anstieg an Datenmengen einher. Um aus diesen Daten relevante Präventionen, Diagosen oder gar Therapien abzuleiten, braucht es interdisziplinär ausgebildete Köpfe, die in der Medizin und der IT gleichermaßen zu Hause sind. „Schließlich geht es darum, aus den gewonnenen digitalen Informationen einen Nutzen für den einzelnen Patienten, aber auf einer kontinuierlich breiter werdenden Datenbasis auch Nutzen für viele anderen Menschen mit ähnlichem Genotypus zu generieren“, ergänzt Kappelmann-Fenzl. Genau diese Kompetenzen werden im Rahmen des Masterprogrammes Life Science Informatics intensiv vermittelt. Zu diesem Studiengang können sowohl Bachelorabsolventen der Naturwissenschaften als auch solche der Informatik zugelassen werden. Eine Bewerbung ist noch bis zum 13. September möglich. Informationen zur Bewerbung findet man unter https://www.th-deg.de/de/agw/studiengaenge/lsi-m.

 

Bild: Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl, sie hat den neuen THD Masterstudiengang konzipiert

 

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Standortsuche für innovative Energiespeicher

20190801 Standorte innovative Energiespeicher01.08.2019 | THD-Pressestelle - Bereits Mitte Juli startete an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit ca. 280.000 Euro gefördertes Projekt, das die Integration von Energiespeichern in dezentrale Versorgungskonzepte zum Ziel hat. Die Projektleitung um die THD- Professoren Dr. Roland Zink und Dr. Raimund Brotsack begrüßte Vertreter der drei beteiligten Firmen Fenecon GmbH (Deggendorf), MicroPyros GmbH (Straubing) und Consollino Energy GmbH (Regensburg) zur Auftaktveranstaltung. Es wurden erste Schnittmengen zwischen allen Beteiligten erörtert und Zwischenziele, Arbeits- bzw. Zeitpläne sowie Möglichkeiten des Datenaustausches vereinbart.

Ziemlich kryptisch klingt die Bezeichung dieses Forschungsprojekts: S6ET. Sie steht für »Spatial Screening for Small Storage Systems to Solve the Energy Transition«, was so viel wie »Räumliche Suche für kleine Speichersysteme als Lösungsansatz der Energiewende« bedeutet. Was hier so sperrig daherkommt, ist ein spannendes, interdisziplinäres Projekt, das technische, geo/informatische und wirtschaftliche Aspekte zusammenführen und unter einen Hut bringen soll. „Uns geht es um eine optimierte Standortsuche für innovative Energiespeicher“, bringt THD-Experte Zink die Sache auf den Punkt. Diese helfe, die Transformation im Energiesektor nachhaltig zu planen und zu gestalten. Das Forschungsvorhaben ist am Institut für Angewandte Informatik am Technologie Campus in Freyung angesiedelt. Aber auch Mitarbeiter an den THD-Standorten in Pfarrkirchen und am TZE in Ruhstorf sind beteiligt. Neben den genannten wirtschaftlichen Partnern wird das Projekt von Prof. Dr. Stephan Leyer von der Universität Luxemburg im Zuge einer kooperativen Promotion begleitet. Zusammen mit Praxispartnern aus dem Anlagenbau bzw. aus dem Vertrieb dezentraler Energie- und Speicherlösungen wird eine Methodik entwickelt, die gezielt nach optimalen Standorten für unterschiedliche Speicherlösungen (Strom, Wärme, Gas) sucht. Außerdem soll deren Integration in kleine regionale Energiezellen untersucht werden. Grundlage der Energiemodellierung, also der Entwicklung von entsprechenden Softwaresystemen, sind Geodaten der Plattform Open Street Map (OSM). Diese müssen zu den technischen Ansprüchen der Projektpartner (Power to Gas und elektrische Speicher) passen. Die Ergebnisse werden am Ende als Browseranwendung umgesetzt und sind dann im Internet verfügbar. 


Bild: (von links nach rechts) Matthias Kohlmayer (MicroPyros), Franz Josef Feilmeier (Geschäftsführer Fenecon), Tobias Lausser (THD), Robert Bauer (Doktorand am TZE), Andreas Weber (THD), Ludwig Asen (Fenecon), Alex Neumann (Doktorand am ECRI), Prof. Dr. Raimund Brotsack, Dr. Javier Valdes (Technologie Campus Freyung) und Prof. Dr. Roland Zink (THD)

 

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THD an Projekt KryoSonic beteiligt

20190730 Forderbescheid Kryosonic30.07.2019 | THD-Pressestelle - Mit der feierlichen Übergabe des Förderbescheids durch die Bayerische Forschungsstiftung und Staatsminister für Wissenschaft und Kultur Bernd Sibler an der Friedrich Alexander Universität Erlangen (FAU), startete am 25. Juli das Forschungsprojekt KryoSonic. Neben der FAU und der Technischen Universität München ist auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit Prof. Dr.-Ing. Rolf Rascher im Projekt vertreten. Die Fördersumme liegt bei 438.000 Euro.

Steigende Ansprüche an die Leistungsfähigkeit von Werkstücken führen zur Entwicklung von Werkstoffen, bei denen herkömmliche Fertigungsverfahren aus ökonomischer und ökologischer Sicht an ihre Grenzen stoßen. So zeichnet sich beispielsweise die hochfeste Titanlegierung Ti6Al4V durch eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Korrosionsbeständigkeit aus. Sie wird unter anderem im Flugzeugbau beim Bau von Turbinenschaufeln verwendet. Durch ihre hohe Festigkeit gestaltet sich die Bearbeitung durch Fräsen oder Schleifen (Zerspanen) als schwierig. In den vergangenen Jahren wurden zwei neue Technologien entwickelt, die sich bei der Bearbeitung solch schwer zerspanbarer Werkstoffe auszeichnen. Die Ultraschallbearbeitung ermöglicht es, die Zerspanungskräfte zu reduzieren. Dadurch kann verschleißoptimiert produziert werden. Der Einsatz von tiefkalten Gasen als Trägermedium für Minimalmengenschmieröle verhindert das Auftreten hoher Bearbeitungstemperaturen und ermöglicht bei gleichen Standzeiten ein höheres Zerspanungsvolumen. Letzteres ist ein Maß für die Produktivität einer Fertigungstechnik. Sie beschreibt die Menge an Material, die in einer bestimmten Zeit abgetragen werden kann. Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt an. Die Bezeichnung setzt sich aus dem griechischen »kryos« für »Frost, Eis« und »sonic« als Abkürzung für Ultrasonic (Ultraschall) zusammen. Die Versuche werden mit höher- bzw. hochfesten Werkstoffen wie Ti6Al4V und dem Glaskeramikwerkstoff Zerodur durchgeführt. Ziel sind wissenschaftliche Untersuchungen zur Kombination von ultraschallunterstütztem Fräsen/Schleifen und dem Einsatz einer geringen Menge eines tiefkalten Gases als Schmiermittel (kryogene Minimalmengenschmierung). Das Vorhaben wird in enger Abstimmung und mit Unterstützung industrieller Partner durchgeführt. Zu nennen wären bespielsweise die Oemeta Chemische Werke GmbH, Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH, Kennametal Shared Services GmbH, Jokisch GmbH Fabrik für Schmier- und Kühlmittel- Spezialitäten oder den Werkzeugmaschinenhersteller Deckel Maho Pfronten GmbH. Das Institut für Präzisionsbearbeitung und Hochfrequenztechnik an der THD bringt bei dem Projekt seine große Expertise auf dem Gebiet der schleifenden und polierenden Bearbeitung von sprödharten Materialien mit ein.

Bild: Die Forscher der THD mit Staatsminister Bernd Sibler: Armin Reif (3.ter von links), Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba (7.ter von links) und Prof. Dr.-Ing. Rolf Rascher (5.ter von rechts)

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Premiere des Mitmach- und Erlebnisfestivals ein Riesenerfolg

20190725 RegioForscha2 125.07.2019 | THD-Pressestelle - An die 7000 Besucherinnen und Besucher nutzten am 19. und 20. Juli die Möglichkeit, die erste regioFORSCHA in den Deggendorfer Stadthallen kennenzulernen. Das Wissens-und Erlebnisfestivals bot ihnen hochkarätige Angebote aus den Bereichen Handwerk, Technik, Wissenschaft und Forschung zum Anfassen und Mitmachen. Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Förderung an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), war maßgeblich am Erfolg der Ausstellung beteiligt.

Keine Scheu vor Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) lautete das Motto der regioFORSCHA. Getreu dem Motto hieß es an den zwei Tagen in den Deggendorfer Stadthallen: Anfassen und Mitmachen. An den Ständen der vielen Aussteller kamen kleine und große Forscher und Entdecker voll auf ihre Kosten. Neben unzähligen regionalen und überregionalen Firmen, die spezielle Mitmach-Aktionen im Gepäck hatten, war auch die Technische Hochschule Deggendorf mit einem umfangreichen Programm vertreten. Die Hochschule als Partner der MINT-Region Niederbayern präsentierte zahlreiche Mitmach-Aktionen aus den Bereichen Technik, Gesundheitswissenschaften und der Technologiecampus. Als absoluter Publikumsliebling erwies sich dabei der kleine NAO-Roboter Luna, der für die Besucher Saxophon spielte oder während des „Luna-Walks“ durch die Messehalle marschierte. Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Förderung an der Technischen Hochschule Deggendorf und Managerin der MINT-Region Niederbayern, ist es zu verdanken, dass die regioFORSCHA in Deggendorf Premiere feiern durfte. Im November 2017 besuchte sie die überaus beliebte Mitmachmesse FORSCHA in München. Von dem Format war sie so begeistert, dass sie mit ihrem MINT-Netzwerk intensiv daran arbeitete, die Veranstaltung nach Niederbayern zu bringen. Über die erfolgreiche Premiere der ersten „FORSCHA-Tochter“ außerhalb Münchens freut sie sich außerordentlich: „Dass die erste regioFORSCHA Niederbayern ein so großer Erfolg wurde, ist auch den Premium-Partnern der MINT-Region Niederbayern zu verdanken. Ohne die großartige Unterstützung im Vorfeld unter anderem der Firmen Streicher, Caverion Deutschland und Rhode & Schwarz wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen“, erklärt Stelzl. Besonders freut die MINT-Managerin, dass der Veranstalter bereits eine Fortsetzung mit erweiterten Flächen angekündigt hat.
Weitere Informationen über MINT an der THD: www.th-deg.de/mint

Bild: Prof. Dr. Robert Geigenfeind von der THD erklärt einem Nachwuchsforscher das Teleskop.

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THD-Student ist Dualissimo-Preisträger

20190724 Dualissimo224.07.2019 | THD-Pressestelle - Florian Berger hat am Dienstag, 23. Juli im Literaturhaus München den Dualissimo-Preis 2019 entgegengenommen. Der ehemalige Student der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde im Rahmen eines Festaktes als einer von fünf Preisträgern für seinen hervorragenden Studienabschluss ausgezeichnet. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt übergab mit Dr. Rolf-Dieter Jungk, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, und dem wissenschaftlichen Leiter von hochschule dual, Prof. Dr. Franz Boos, die jeweils mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung. Der Preis wird alle zwei Jahre an dual Studierende vergeben. Die Verleihung fand zum sechsten Mal statt, die THD ist bereits zum zweiten Mal mit einem Preisträger vertreten.

Dem Bewerbungsaufruf von hochschule dual, der Dachmarke des dualen Studiums in Bayern, waren rund 120 Absolventinnen und Absolventen dieses Studienmodells gefolgt. Neben den Studienleistungen zählten für die Jury auch Einsatz in der betrieblichen Praxis, soziales Engagement sowie Auslandserfahrung. Diesen Anforderungen konnte Florian Berger gerecht werden. Der gebürtige Landshuter studierte von Oktober 2015 bis Februar 2019 an der Technischen Hochschule Deggendorf Physikalische Technik als dualen Studiengang in Kooperation mit SCHOTT AG in Landshut. Er schloß als Jahrgangsbester ab. An der Deggendorfer Hochschule gefiel ihm neben den interessanten Studieninhalten die entspannte familiäre Atmosphäre am Campus und unter den Studierenden. „Für mich stellt der Preis den Abschluss einer wahnsinnig tollen Zeit an der THD dar. Zudem hoffe ich, auf die Vorteile des dualen Studiums aufmerksam zu machen. Mich persönlich hat das duale Studium sowohl in der fachlichen als auch in der persönlichen Entwicklung stark vorangebracht“, resümiert der 25-jährige. Schon vor dem Studium absolvierte Berger eine Ausbildung zum Physiklaborant bei der SCHOTT AG. Derzeit studiert er den Masterstudiengang Electrical and Microsystems Engineering an der OTH Regensburg, weiterhin als duales Studium bei SCHOTT. „Wir schätzen Herrn Berger als einen außerordentlich engagierten dualen Studenten mit einer ausgeprägten positiven Persönlichkeit, der pragmatisch und lösungsorientiert handelt“, bringt Bernhard Gilch, Personalleiter der SCHOTT AG am Standort Landshut, seine Wertschätzung zum Ausdruck.
An der Technischen Hochschule Deggendorf können alle Studiengänge als duales Studium absolviert werden, die Hochschule verfügt zudem über unzählige Kooperationspartner. Bei Fragen rund um das duale Studium an der THD steht Stefanie Möginger, Tel. 0991/3615-284, stefanie.moeginger@th-deg.de, als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

 

Bild: Florian Berger (r.) ist einer der Preisträger des Dualissimo-Preis 2019. Er wurde für sein hervorragendes duales Studium an der TH Deggendorf geehrt. (Bild: Julia Bergmeister/hochschule dual)

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20190716 Wettbewerb WhatsappDeggendorfer SchülerInnen gestalten Zukunftsvisionen für Roboter und App

16.07.2019 | THD-Pressestelle - Unter dem Motto „Wie können uns Apps und Co. im Alltag in der Zukunft helfen?" hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Schülerinnen und Schüler im Frühjahr aufgerufen, sich über ein Leben im Einklang mit Robotern, Apps und Technologie Gedanken zu machen. Zum 25-jährigen Hochschuljubiläum präsentierten alle Wettbwerbsteilnehmer ihre Ideen, in Form programmierter Apps, Zeichnungen oder Bastelmodellen. Die beiden besten Ergebnisse prämierte die MINT-Förderung der THD mit einem Preis und werden am 19./20. Juli bei der RegioFORSCHA ausgestellt.

Kreativ, im Stil eines kurzen Comicstrips haben sich elf Schüler der Wirtschaftsschule Deggendorf der Aufgabe gewidmet. Ihre Arbeit thematisiert die Diskrepanz zwischen menschlichem Anspruch und dem aktuellen Stand der Technologie. Ihrem digitalem Assistenten, genannt Vektor, fehlt es am Feingefühl, er zerbricht beim Spülen das gute Porzellan und kann somit die menschliche Arbeit nicht ersetzen. Dass dies in der Industrie aber zum Teil bereits möglich ist, sieht man auf einem weiteren Bild des Comics. Es zeigt den Wegfall von Arbeitsplätzen durch neue Technologien, Roboter und Künstliche Intelligenz. Für ihre kreative Darstellung von Chancen und Herausforderungen durch das Zusammenleben mit Robotern hat den Schülern den ersten Platz in der Kategorie Klassenstufe 7 - 9 eingebracht.
Sofia, Felix, Lena und Timo sind Schüler der 11. Klasse der Aloys-Fischer-Schule in Deggendorf. Ihr universeller Roboter-Kommunikator SoFeLeTi zeigt mögliche Einsatzgebiete für Apps und Roboter. Die Ideen reichen von Tierortung, Personal Training, Altenpflege, Verkehrsregelung bis hin zum Thema Haushalt. In all diesen Bereichen könnten nach Meinung der Vier Apps zur Verbesserung von Alltagsabläufen eingesetzt werden. Dargestellt wurden die Ideen als hochwertige animierte Präsentation, mit der Sofia, Felix, Lena und Timo ihre Fähigkeiten als Grafikdesigner unter Beweis stellten. Das Quartett durfte den verdienten ersten Preis in der Klassenstufe 10 - 12 mit nach Hause nehmen.

Ausgezeichnet wurden die Preisträger am Tag der offenen Tür der THD durch die Leiterin der MINT-Förderung Andrea Stelzl.

Wer Interesse daran hat, mehr über die Zukunftsvisionen der Wettbewerbsteilnehmer zu erfahren, hat am 19. und 20. Juli in den Deggendorfer Stadthallen dazu die Möglichkeit. Bei der RegioFORSCHA Niederbayern werden die preisgekrönten Arbeiten am Stand der MINT-Region Niederbayern ausgestellt. Mehr Informationen über die RegioForscha können im Internet nachgelesen werden: www.regio.forscha.de

Bild (THD): Die stolzen Preisträger des Wettbewerbs „Wie können uns Apps und Co. im Alltag in der Zukunft helfen?" beim Tag der offenen Tür an der TH Deggendorf

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20190715 Tschechische Studenten lernen Deutsch an der THDTschechische Studierende lernen Deutsch an der TH Deggendorf

15.07.2019 | THD-Pressestelle - Mehr als zehn bayerisch-tschechische Projekte gibt es derzeit an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Vom 1. bis 5. Juli haben Studierende aus Budweis und Pilsen die THD im Rahmen eines solchen Projekts besucht. Eine Woche lang haben sie an einem Intensivsprachkurs teilgenommen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum zu verbessern.

Neben der TH Deggendorf nehmen die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden, die Südböhmische Universität in Budweis und die Westböhmische Universität in Pilsen an dem Projekt teil. Der Intensivsprachkurs ist eines von fünf Wahlmodulen, aus denen die Studierenden wählen können. Sieben Studierende von der Uni Pilsen und sieben von der Uni Budweis kamen für den Sprachkurs nach Deggendorf. Neben den Sprachdozenten waren Vilem Dostal und Tobias Bauer von der TH Deggendorf ihre Betreuer.

Bild (THD): 14 tschechische Studierende haben an der TH Deggendorf einen Intensivsprachkurs Deutsch belegt und die Region erkundet.

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20190712 Kinderuni mit CaverionElektro, Heizung, Wasser, Luft- und Kältesysteme - Kinderuni bietet Einblick in die Gebäudetechnik der THD

12.07.2019 | THD-Pressestelle - Alles zum Thema Gebäudetechnik erfuhren Kinderuni-Besucher am 5. Juli an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Hartmut Hölzel, Johann Bachmeier und Roland Zellner von Caverion Deutschland erklärten, welche Technik jedes Kind bei sich zuhause finden kann und welche Technik im Unterschied dazu für einen so großen Betrieb wie die Hochschule notwendig ist.

Damit Vorlesungen stattfinden können, in den Laboren geforscht, in den Büros gearbeitet oder in der Mensa Gäste bewirtet werden können, braucht die Hochschule im Jahr zum Beispiel soviel Strom wie 540 Einfamilienhäuser. Beim Rundgang bekamen rund 50 Kinder und ihre Eltern einen seltenen Einblick in das verborgene Innenleben der Hochschule und die vielen Bestandteile, die zur Versorgung des Campus notwendig sind. In den Technikräumen und Versorgungsschächten konnten sie selbst sehen, wie enorm die Dimensionen des Heizsystems, der Stromversorgung und der Kühlanlage an der Hochschule sind. Über den gesamten Campus erstreckt sich ein umfangreiches Kabelnetz, dass alle Bereiche mit Strom versorgt. Mithilfe eines sogenannten BUS-Systems sind alle Anlagen verbunden und können Informationen austauschen und übertragen. Betreut wird die gesamte Haustechnik an der THD von der Firma Caverion Deutschland, die auf Gebäudetechnik und Facility Management spezialisiert ist. Acht Anlagenmechaniker sind dafür auf dem Campus stationiert. Hartmut Hölzel ist Niederlassungsleiter von Caverion in Deggendorf, Johann Bachmeier und Roland Zellner sind Projekt- bzw. Objektleiter vor Ort.

Bild (THD): Johann Bachmeier von Caverion Deutschland weckte bei der Kinderuni an der TH Deggendorf nicht nur bei den Kindern Neugier. Auch die Eltern hatten viele Fragen zur Gebäudetechnik auf dem Campus.

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20190709 Tag der offenen Tur LandauGesundheitsberufe erleben – TH Deggendorf lädt zum Kennenlernen ein

09.07.2019 | THD-Pressestelle - Am 22. Juli lädt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Öffentlichkeit zum Tag der offenen Tür der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) in die Land-Au ein. Die Räume im nördlichen Stadtgebiet von Deggendorf beherbergen seit zwei Jahren das Studium rund um das Gesundheitswesen. Professoren, Mitarbeiter und Studierende informieren bei der Veranstaltung, welche Studiengänge und Forschungsprojekte es gibt, wie Studierende ausgebildet werden und wie viel Praxis in der akadamischen Ausbildung steckt.

Unter dem Motto „Zukunft Gesundheit“ ist ein abwechslungsreiches Programm entstanden. Studierende der Fakultät werden Aktivitäten zum Zuschauen und Mitmachen anbieten. Professoren sprechen über betriebliches Gesundheitswesen und Innovationen der Gesundheitsbranche. Besonders stolz sind die Fakultätsangehörigen, ihr Lern- und Transferzentrum präsentieren zu können, das ähnlich einem Krankenhauszimmer ausgestattet ist. Hier üben Studierende praktische Tätigkeiten an Puppen, wie zum Beispiel das Versorgen von Wunden. Besucher können sich außerdem informieren, an welchen Projekten in Deggendorf derzeit geforscht wird, und mit Kooperationspartnern der Hochschule ins Gespräch kommen. Von 15 bis 19 Uhr stellt sich die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften am Montag, 22. Juli in der Land-Au 27, 94569 Deggendorf vor. Durch den Nachmittag führt Sarah Beham vom Bayerischen Rundfunk. Weitere Informationen sind online unter https://www.th-deg.de/de/agw zu finden.

Bild (THD): Unter dem Motto „Zukunft Gesundheit“ präsentiert das Team der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften am 22. Juli Studiengänge und Forschungsprojekte der TH Deggendorf für die Öffentlichkeit.

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Kulinarische Weltreise erneut großer Erfolg

20190626 Taste the world226.06.2019 | THD-Pressestelle Bei strahlendem Sonnenschein bewirteten die internationalen Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf am Dienstag, 25. Juni ihre Gäste mit Spezialitäten aus ihren Heimatländern. Das jährlich stattfindende Taste the World-Festival hat sich als fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Deggendorfer Hochschule etabliert. Der Andrang war auch dieses Jahr wieder groß, über 300 Besucher, darunter auch viele externe Gäste, gaben sich den exotischen Gaumenfreuden hin.

Diese boten Studierende aus 15 Regionen wie Afrika, Marokko, Syrien, Pakistan, Venezuela und vielen anderen Ländern an. Sie dekorierten ihre Tische mit bunten Flaggen und Bildern und bereiteten mit viel Leidenschaft typische Spezialitäten zu. Die Besucher hatten die Qual der Wahl: Feuerscharfes, indisches Curry, syrischer Humus, russische Kartoffelpuffer oder Kimbap, eine südkoreanische Spezialität, waren neben vielen anderen Gerichten im Angebot. In jedem Fall konnten die Besucher sich kulinarisch verwöhnen lassen und dabei die exotischen Düfte, Geschmäcker, Klänge sowie das internationale Flair am Campus genießen. Das Taste the World-Festival an der THD wird vom International Office der Hochschule organisiert. Die Veranstalter können auf ein erfolgreiches Event zurückschauen, bei dem der interkulturelle Austausch zwischen den verschiedensten Ländern wieder einmal erfolgreich gefördert wurde.

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Yes we can - US-Experten zeigen an der THD den Weg in die Selbstständigkeit

20190703 Silicon Valley Program03.07.2019 | THD-Pressestelle - Auf Einladung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vermitteln erneut zwei prominente Dozenten aus dem Silicon Valley eine Woche lang den amerikanischen Gründergeist in der Donaustadt. Vom 16. bis 20. Juli werden Prof. Al Bruno und Pat Guerra intensiv mit regionalen Gründerteams arbeiten, um erfolgversprechende Strategien für deren Geschäftsideen zu entwickeln. Die Einladung findet im Rahmen des Silicon Valley Program der THD statt, das dieses Jahr zum zehnten Mal angeboten wird.

„Zu Beginn steht meist nur die Idee, ohne jedoch exakt über den Absatzmarkt oder die Finanzierung nachgedacht zu haben. In dieser Woche werden die Teilnehmer fit für kommende Herausforderungen gemacht“, erklärt Programminitiator Prof. Peter Schmieder von der Technischen Hochschule Deggendorf. In acht Monaten werden die Gründerteams selbst in die USA reisen, um vor Ort ihre Konzepte vorzustellen. Bis dahin dürfen sie gemeinsam mit heimischen Mentoren diverse Hausaufgaben erledigen. Über die aktuellen Zwischenstände wird den beiden US-Experten regelmäßig per Videokonferenz Bericht erstattet. „Das Feedback aus den USA ist unbezahlbar“, lobt Schmieder die Praxisorientierung der amerikanischen Wissenschaftler. Besonders stolz sind die Deggendorfer auf die exklusive Partnerschaft mit der renommierten Santa Clara University (SCU) aus dem Silicon Valley. Die zwei Gründungsexperten Bruno und Guerra sind bereits das fünfte Mal an der THD zu Gast und konnten in der Vergangenheit eine Vielzahl von Start-ups aus der Region auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten. „Mit dem fundierten Know-how aus dem Silicon Valley verfügen die Gründer über einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil“, ist Schmieder vom Silicon Valley Program überzeugt.

Bild: Prof. Al Bruno arbeitet mit den Gründerteams vor Ort intensiv und engagiert.

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20190627 BewerbungsschlussDeggendorfer Hochschule wirbt mit breitem Studienangebot

27.06.2019 | THD-Pressestelle Gesundheitswesen, Informatik, Tourismus, Bauingenieurwesen, Medientechnik und vieles mehr – die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet ein breites Spektrum an Studiengängen. Wer einen der begehrten Plätze für das Wintersemester 2019 ab Anfang Oktober ergattern möchte, kann sich noch bis 15. Juli an der Hochschule bewerben.

Gerade feiert die THD ihr 25-jähriges Bestehen. Aus der frisch gebackenen Fachhochschule, die 1994 mit 90 Studierenden den Lehrbetrieb aufnahm, ist eine rasant wachsende, international vernetzte und breit aufgestellt Hochschule geworden. „Gerade unsere englischsprachigen Studiengänge sind extrem beliebt. Hier haben wir sehr viele Bewerber“, weiß Kathrin Auer von der Zentralen Studienberatung der THD. Auch Management, Tourismus und Wirtschaftspsychologie sind laut Auer sehr gefragt. Ihr liegen persönlich besonders die kleineren, noch unentdeckten Studiengänge der THD am Herzen. „Studiengänge wie Technische Physik, Internet of Things, Gesundheitsinformatik oder der ganz neu startende Studiengang Cyber Security haben ein unglaubliches Potential“, erklärt Auer. Dem kann auch Prof. Dr. Thomas Stirner, Studiengangsleiter Technische Physik, nur zustimmen: „Der Bachelorabschluss Technische Physik ist derzeit praktisch eine Jobgarantie“, berichtet Stirner. Auch bei den Studierenden kommt dieser Studiengang gut an, im bekannten Hochschul-Ranking „CHE“ wurde er erst kürzlich top bewertet. Für alle Studiengänge können sich Interessierte noch bis 15. Juli bewerben. Wer bis dahin sein Abiturzeugnis noch nicht in der Hand hat, kann dieses bis Ende Juli nachreichen. Ein Studium an der THD steht auch Meistern, Technikern, Fachwirten und beruflich Qualifizierten offen. Zudem können viele Studiengänge berufsbegleitend studiert werden. Die Zentrale Studienberatung freut sich über Anfragen und steht Interessierten jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch in punkto Vorpraktika oder den von der THD angebotenen Vorbereitungskursen helfen Auer und ihre Kollegen gerne weiter. Weitere Infos unter www.th-deg.de/zsb.

Bild: Wer sich gerne mit Naturwissenschaften beschäftigt und Spass am Experimentieren hat, kann sich mit einem Physik-Studium die Chance auf verschiedenste Berufe eröffnen.

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Mit Künstlicher Intelligenz Fehlerursachen auf der Spur

20190626 Logo SHORT27.06.2019 | THD-Pressestelle Am 27. Mai trafen sich die Projektpartner des Projekts "Security-Centered HiL-Platform Offering Risk-aware Testing" (SHORT) in Nürnberg bei der iSyst Intelligente Systeme GmbH, um zusammen den Grundstein für das Forschungsvorhaben zu legen. Das Institut ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schramm wird in den nächsten drei Jahre neben der iSyst Intelligente Systeme GmbH aus Nürnberg und der Objective Software GmbH aus München die Umsetzung einer sicheren Hardware-in-the-Loop-Plattform wissenschaftlich begleiten.

Zukünftige Fahrzeugarchitekturen werden in sich und mit der Außenwelt sehr stark vernetzt sein, um vollständig autonom oder teleoperiert zu fahren. Die Menge und Varianz unterschiedlicher beteiligter Funktionalitäten, die Kritikalität der darauf basierenden Entscheidungen und damit der Komplexitätsgrad des Systems Fahrzeug steigen stetig an. Daher sind bereits bei der Entwicklung Maßnahmen zu ergreifen, um die Kommunikation zum einen innerhalb der Fahrzeuge und zum anderen mit anderen Fahrzeugen bzw. der Infrastruktur (Car2X) abzusichern. Innovative Hardware-in-the-Loop (HiL) Lösungen eröffnen hierbei neue Möglichkeiten. Der Fokus des Forschungsvorhabens liegt auf der Erarbeitung von Konzepten und deren Umsetzungen für die Absicherung und den Test im Bereich Cybersicherheit im Automobil. Dabei soll eine ganzheitliche Betrachtung der Themen Safety und Security in einer neuartigen HiL-Lösung umgesetzt werden. Dies beginnt bei Methoden für die Entwicklung und geht weiter bis zur Absicherung der entwickelten Systeme. Mit der Verbreitung von Funktionen für das autonome oder teleoperierte Fahren und dem damit verbundenen Einsatz von Systemen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) und neuartigen kryptographischen Verfahren werden die Herausforderungen deutlich steigen und müssen durch Ansätze, wie KI-gestützte Security-Tests oder stochastische Methoden zur Risikomodellierung/-abschätzung, gelöst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für das Projekt im Rahmen der Fördermaßnahme "KMU-Innovationsoffensive IKT" (Förderprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovation") Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro zur Verfügung.

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20190529 Silicon Valley ProgramMit Schwung in die Selbstständigkeit - Besuch im Silicon Valley als Impuls für Unternehmensgründung

29.05.2019 | THD-Pressestelle - Zahlreiche Startups aus der Region sowie der Studiengang MBA Unternehmensgründung- und führung der TH Deggendorf trafen sich im Mai zum Homecoming aus dem Silicon Valley. Während ihres Auslandsaufenthalts an der Santa Clara University (USA) erhielten die Teilnehmer tiefgehende Einblicke in die unternehmerische Denkweise der US-Entrepreneure.

Betriebsbesuche bei den Hauptsitzen der Unternehmen eBay und Google brachten die Methoden kreativer sowie agiler Arbeitsweisen näher. Abschließend präsentierten die Teilnehmer des renommierten Silicon Valley Programms erfolgsversprechende Geschäftsideen bei einem Pitch vor professionellen Investoren. „Die gesammelten Erfahrungen waren ein Impuls für unsere anstehende Gründung“, schwärmt der Noch-Studierende Klaus Kandlbinder rückblickend. Vor allem habe man in den USA gelernt, weniger zu diskutieren, sondern einfach zu machen. Initiator Prof. Peter Schmieder war stolz, dass die Teilnehmer nach ihrer Heimkehr motiviert an der Weiterentwicklung ihrer Selbstständigkeit arbeiteten. „Mit dem Silicon Valley Programm möchten wir die Sinne für ein erfolgreiches Unternehmerdasein schärfen“, so Schmieder. Langfristiges Ziel der Hochschule sei es, künftig noch mehr Angebote für angehende Unternehmer zu schaffen. „Auch in Deggendorf möchten wir ein Ökosystem für Gründer anlehnend an den Eindrücken des Silicon Valleys etablieren“, wagt Prof. Dr. Thomas Geiß, Leiter des Instituts für Existenzgründung an der TH Deggendorf, einen Ausblick in die Zukunft.

Bild (THD): Teilnehmer des Silicon Valley Programs trafen sich im Mai im Gründerzentrum Deggendorf