Technische hochschule Deggendorf

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Aktuelle Kurzfilme von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) werden im Herbst auf international renommierten Filmfestivals in Hof, München und Fort Lauderdale (Florida, USA) gezeigt. Alle Festivals bieten ihr Programm online an. Somit sind sie auch für das Publikum in Niederbayern erreichbar.

Filmemacher wie Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Caroline Link oder Doris Dörrie haben in der Vergangenheit ihre Filme bei den Internationalen Hofer Filmtagen präsentiert. Bei der 54. Auflage dieser Veranstaltung vom 20. bis 25. Oktober dürfen nun auch Medientechnik-Studenten der THD ran. »Accept«, die Bachelorarbeit von Manuel Klavers, Maximilian Stahl und Paul Bickhoff wurde ins Kurzfilmprogramm des ältesten und renommiertesten Filmfestivals Deutschlands eingeladen. Aber das ist noch nicht alles, wie Jens Schanze, Prof. für Film und Videodesign an der THD stolz erklärt: „Das Team um Autor und Regisseur Manuel Klavers ist außerdem beim 35. Fort Lauderdale International Film Festival (6.-22. November, https://fliff.com/2020filmguide) mit am Start. »Accept« hat es auch nach Florida geschafft, wo bereits Filmgrößen wie Martin Scorsese, John Schlesinger, Spike Lee und Ben Kingsley zu Gast waren.“

Das Mystery-Drama „Accept“ der Deggendorfer Studenten erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Tod ihres Vaters ihr wahres Ich versteckt, um ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Als sie von bedrohlichen Gestalten verfolgt wird, muss sie sich ihren Ängsten stellen und sich selbst akzeptieren lernen. Der Film wurde mit aufwändiger Ausstattung in der historischen Kulisse des Oberpfälzer Freilandmuseums gedreht.

Ebenfalls nach Hof eingeladen wurde der neue Film von Prof. Schanze. Der 30-minütige Dokumentarfilm »Stolz auf dich« portraitiert eine 17-jährige Schülerin aus Deggendorf, die ihren Traum verwirklichen möchte, Kickbox-Champion zu werden. Beider Europameisterschaft in Mazedonien tritt sie zu ihrem ersten Kampf im Trikot der deutschen Nationalmannschaft an. Der Film läuft außerdem im Programm des 63. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

Der Kurzfilm »2100« von Regisseurin Lea Blöchinger, der im Rahmen des Masterseminars »Kurzfilm« an der THD entstanden ist, wurde in den Wettbewerb um den Climate Clip Award 2020 beim Internationalen Festival der Filmhochschulen eingeladen. Der Film ist eine Dystopie der menschlichen Existenz im Jahr 2100 vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung. Die Master-Studentin Regina Portje und ihre Kommilitonen Tim Miller, Moritz Grötsch, Alexander Steil sowie Lukas Haselberger haben ebenfalls an der Produktion mitgewirkt. Jedes Jahr im Herbst wird eine Auswahl der besten Filme, die an den Filmhochschulen in aller Welt entstanden sind, in München präsentiert.

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Mehr als 20 Jahre Berufserfahrung bringt Dr. Andreas Grötsch seit Oktober als neuer Professor an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Tax Compliance, Steuerstrafrecht und Corporate Social Responsibility sind seine Themen, die er an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften unterrichtet. Studierende, die seine Vorlesungen besuchen, sollen zukünftig helfen, Steuerstrafverfahren zu vermeiden.

Als Rechtsanwalt in einer Münchner Kanzlei konnte er schon vielen Menschen in aussichtslosen Situationen helfen. Das habe ihn geprägt, treibe ihn aber auch an. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass Wissen in Tax Compliance und Steuerstrafrecht in Unternehmen gesucht ist. Aufgrund der immer komplexeren Gesetzgebung und erweiterten Ermittlungsbefugnissen der Behörden gewinnen beide Bereiche an Bedeutung. Ebenso das Thema Corporate Social Responsibility. Unternehmen sollten sich seiner Meinung nach damit befassen. Da sie künftig nur dann langfristig erfolgreich sein werden, wenn sie neben finanziellen Zielen auch Aspekte der Nachhaltigkeit beachten. Die Leidenschaft für seinen Beruf möchte er nun auch als Lehrender teilen. Als Lehrbeauftragter habe er dies nebenberuflich bereits seit 15 Jahren getan. Die Professur sei nun eine neue Herausforderung für ihn.

Mit Andreas Grötsch gewinnt die THD einen äußerst kompetenten Neuzugang. Er studierte Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften in München. Es folgte eine Promotion in Steuerstrafrecht. Beruflich ist er seit über 20 Jahren in der renommierten Kanzlei Wannemacher & Partner in München tätig. Eine seiner besten Entscheidungen, wie er selbst sagt. Seine Qualifikationen ergänzte er nebenberuflich mit Abschlüssen als Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht sowie zertifizierter Testamentsvollstrecker. Zudem ist Andreas Grötsch seit über 10 Jahren Mitglied des Prüfungsausschusses für Steuerberater beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. Die Professur sei eine Aufgabe, auf die er sich sehr freut, dafür aber seine Tätigkeit in München nicht ganz aufgegeben hat. Er wird in Teilzeit an der THD unterrichten und kann die Studierenden immer mit brandaktuellen Praxisbeispielen versorgen.

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Zum Wintersemester 2020/21 wurde Dr. Matthias Huber als neuer Professor an den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen berufen. Er übernimmt das Lehrgebiet „Informatik und Modellierung/Energiesysteme und intelligente Gebäude“. Und er hat noch etwas mehr vor. Gerne möchte er in den bald neu gebauten Gebäuden in Pfarrkirchen ein Living Lab für intelligente Energiesysteme realisieren, in dem Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenkommen können.

Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Technik und Ökonomie mit dem Schwerpunkt mathematischer Modellbildung, Simulation und Optimierung ist das Spezialgebiet von Matthias Huber. Begonnen hat für ihn alles mit einem Doppelstudium in Maschinenbau/Energietechnik an der TU München sowie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem kurzen Abstecher als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group folgte auch schon die Promotion im Bereich der Optimierung von Energiesystemen an der TU München. Seine Forschungstätigkeit erklärt er wie folgt: „Wir verwenden mathematische Modelle, um die Realität abzubilden. Sowohl für (energie-)technische als auch ökonomische Systeme ist das möglich. Die mathematischen Modelle ermöglichen Simulations- und Optimierungsverfahren.“ Darüber hinaus spielen neue Methoden des Machine Learning, also Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle. Relevant ist diese Vorgehensweise zum Beispiel im Bereich regenerative Energien, sowohl um zunächst die installierten Kapazitäten zu planen aber auch um den Betrieb zu optimieren. Nach einer Phase am Ifo Institut in München wechselte Matthias Huber zur Siemens AG und war dort im Bereich der zentralen Forschung für Energiesysteme tätig.

Mit dem Ziel eines Living Lab für Pfarrkirchen greift Matthias Huber sein Fachgebiet zu 100 Prozent auf. Wenn es nach ihm geht, soll ein intelligentes Energiesystem inklusive eines lokalen Energiemarkts entstehen, an dem sich sowohl der Campus als Smart Building sowie lokale Betreiber von Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen beteiligen könnten. Die Gestaltung von solchen Marktplätzen sei ein spannendes Forschungsfeld, sagt er. Interessant findet er dabei auch die Schnittstelle von Energiethemen mit anderen Sektoren wie beispielsweise den Gebäuden, innovativen Verkehrskonzepten bis hin zur Bedeutung von Energie in der Landwirtschaft inklusive neuer Ideen wie dem Vertical Farming.

Auf seine Zeit am European Campus freut er sich sehr. Als Professor sehe er seinen Erfolg, wenn es gelingt junge Menschen soweit zu inspieren und auszubilden, dass sie selber erfolgreich durchs berufliche Leben gehen können. Auch auf das internationale Umfeld freut sich der gebürtige Oberbayer. Schon während seiner Promotionszeit war er in Singapur, Austin und Stanford international unterwegs.

Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater heute am liebsten draußen in der Natur. Wandern, Radfahren und Skifahren zählen zu seinen Hobbies. Abends spielt er gerne auch eine Runde Schafkopf oder lässt den Tag im Biergarten ausklingen.

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Der Sparkassenverband Niederbayern unterstützt den Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erneut mit einer Spende. Am Montag, 19. Oktober, überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota einen symbolischen Scheck an Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber.

Der Sparkassenverband Niederbayern gehört seit Jahren zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Hochschule. Dieses Jahr durften sich die Freunde und Förderer sogar über zwei Zuwendungen freuen. Bereits im Frühjahr hatte der Sparkassenverband den Verein mit 1.500 Euro bedacht. Stefan Swihota freute sich, dass er nun mit dem zweiten Spendenscheck die 4.000 Euro voll machen konnte: „Mit unserer Spende unterstützen wir gerne die wertvolle Arbeit des Fördervereins, um so zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule beizutragen.“ Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige Unterstützung, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch Vergabe von Stipendien engagiere sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

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Der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fördert mit seinem neuen Inkubatorenprogramm „Kickstart“ einzigartige Projekte und baut die Gründerkultur an der THD weiter aus.

Das neue Programm „Kickstart“ bezieht sich auf die Vorgründerphase und bereitet Studierende, Mitarbeiter und Alumni der THD in sechs Monaten auf das EXIST Gründerstipendium vor. Durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm können die „Kickstart“-Projekte mit einer Unterstützung von bis zu 7.500€ für den Bau eines Prototypen rechnen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zuang zur kreativen Arbeitsumgebung im neuen Startup Lab der THD und Coaching duch die Experten des Startup Campus Teams.

Mit dem ersten „Kickstart“-Projekt „fx-drones“ von Daniel Fuchs wird eine 360° Videodrohne gefördert, die speziell für Indooraufnahmen konzipiert ist. Die Drohne ist mit weniger als 250g so leicht und wendig, dass sie in der Lage ist durch kleine Öffnungen, Fenster oder Regale und auch problemlos über sensible Orte in Nähe von Menschen zu fliegen. Sie kann beispielsweise bei Sportevents an den Athleten vorbei und bei Tanzevents sogar zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen. Mit diesem Konzept ist Daniel Fuchs einer der ersten deutschlandweit, der mit Mitteln aus dem Programm gefördert wird.

Mit dem Team „scob“ wurde bereits ein zweites Projekt in das Inkubatorenprogramm „Kickstart“ aufgenommen. Hier geht es um eine auf Künstlicher Intelligenz basierenden Karriereplattform, die Unternehmen und potentiellen Azubis hilft zueinander zu finden und sozusagen das „Perfect Match“ auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen.

Das neu geschaffene Inkubatorenprogramm „Kickstart“ richtet sich an alle Gründer von morgen und unterstreicht nochmals die Vorreiterrolle des Startup Campus der THD in der Gründerszene. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://th-deg.de/de/studierende/karriere/existenzgruendung

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das internationale Symposium „DigiHealthDay-2020“ mit international renommierten Speakern.

Die Referenten des „DigiHealthDay-2020“ kommen unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Finnland, Tschechien, Russland und der Ukraine. Das Programm wartet mit neun Keynote- und Impulsvorträgen sowie mehreren wissenschaftlichen Beiträgen auf und ist vollgepackt mit Informationen zu den wichtigsten Themen rund um digitale Gesundheit. Das internationale Symposium ist die perfekte Gelegenheit für Fachleute und Interessierte, mehr über die digitale Gesunheitslandschaft zu erfahren.

Angesichts der anhaltenden und sich verschlechternden Situation im Zusammehang mit der Corona-Pandemie wird das internationale Symposium als virtuelles Format mit Live-Online-Präsentationen und Diskussionsräumen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Englischkenntnisse sollten voranden sein. Alle registrierten Teilnehmer erhalten vollen Zugang zu den Live-Streams und den Videoaufzeichnungen. Die Anmeldung ist noch bis zum 01. November unter https://www. th-deg. de/digihealthday möglich.

Der „DigiHealthDay-2020“ des ECRI wird in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Partnern und Sponsoren International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal ausgerichtet.

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Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kommt jetzt gemeinsam mit dem MINT-Team und dem Career-Service virtuell zu Studieninteressierten und Studierenden nach Hause. Die digitalen Beratungen unterstützen bei der Orientierung im deutschen Studiensystem, begleiten die Studienfachwahl und helfen auf dem Weg durch das Studium. Auch für speziell für Lehrkräfte an den schulen sind Veranstaltungen geplant. Die Webinar-Reihe der THD startet am 26. Oktober mit dem Thema »Studieren ohne Abitur - Infos für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte«.

Im wöchentlichen Wechsel montags und mittwochs von 16:00 - 17:00 Uhr bietet die Hochschule digitale Seminare zu wichtigen Themen rund um das Studium an. Dabei werden stehen jeweils Informationen für Schüler, Studierende oder Lehrkräfte im Fokus. Alle Fragen, die vor, während oder zum Ende eines Studiums auftauchen werden diskutiert und beantwortet. Durch die konzertierte Aktion von ZSB, MINT und Career-Service ist es möglich, den großen Themenkatalog der verschiedenen Zielgruppen abzubilden. Der Zugang zu den Webinaren der THD ist denkbar einfach und nur einen Link entfernt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine werde auf der Veranstaltungsseite der THD veröffentlicht (https://www.th-deg.de/veranstaltungen). Insgesamt sind 16 Termine zu verschiedenen Fragestellungen geplant. Unter anderem zu Studienfinanzierung, Studium dual, Zeit- und Lernmanagement, Studieren ohne Abitur und vielem mehr. 

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Der größte Traum des Deggendorfer Studenten Mazen Khashfa ist es, den Wiederaufbau seiner Heimat Syrien zu unterstützen. Das Studium zum Bauingenieur an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schließt er demnächst ab. Für seine herausragenden Leistungen ist er nun mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geehrt worden.

Mazen Khashfa ist der 18. Träger des DAAD-Preises für ausländische Studierende an der THD. Seit 2017 studiert er Bauingenieurwesen in Deggendorf. Seine Bachelorarbeit bei der Firma Lindner in Arnstorf wird er demnächst abschließen. Den DAAD-Preis 2020 erhält er, weil er sehr motiviert und erfolgreich studiert, sich ehrenamtlich einbringt und vielseitige Kontakte innerhalb und außerhalb der THD pflegt. Sein Lebensweg ist beispielhaft für die gelungene Integration von Geflüchteten in Deutschland. Mazen Khashfa ist in Syriens Hauptstadt Damaskus geboren. Um dem Krieg in seinem Heimatland zu entfliehen, entschied er sich nach Deutschland zu kommen und hier ein neues Leben zu beginnen. Er verstand es schnell, sich zu integrieren und die Deutsche Sprache zu erlernen, um hier erfolgreich studieren zu können. Vor seinem Bachelorstudium nahm er an einem studienvorbereitenden Angebot für geflüchtete Studierende teil und konnte im Zuge dessen neben einem Deutsch-Sprachkurs auch bereits erste Fachkurse besuchen. Um anderen Studierenden mit Fluchthintergrund zu helfen, engagiert er sich im Programm Welcome@DIT und leistet einen Beitrag für die internationale Gemeinschaft an der THD. Seine Erfahrungen, die er durch sein Studium und Leben in Deggendorf sammeln durfte, gibt er gerne weiter. Seine Lebenseinstellung habe sich seitdem geändert. Man könne alles schaffen, wenn man fest an sich glaubt. So wie er selbst, der es geschafft hat sich in einer fremden Kultur vollständig zu integrieren, die Sprache zu erlernen und erfolgreich zu sein.

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an den deutschen Hochschulen ist mit 1.000 Euro pro Hochschule dotiert. Seit mehr als zehn Jahren wird er vergeben und soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne internationale Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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Am Dienstag, 27. Oktober um 17 Uhr veranstaltet das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erstmals ein virtuelles Erzähl- und KULTURcafé, welches das traditionelle Erzählcafé aus Deggendorf mit dem KULTURcafé des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verbindet.

Unter dem Motto „Mein Land und Deutschland / Presenting my country“ berichten internationale Studierende über ihre Heimatländer. In drei Gesprächsrunden lernen die Teilnehmer Wissenswertes, Kurioses und Spannendes über diese Länder und können ihr Wissen testen.

Kulturell interessierte sind herzlich zum virtuellen Erzähl- und KULTURcafé eingeladen. Neben Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Englisch-Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Interessenten können sich bis Freitag, 23. Oktober per Mail an erzaehlcafe@th-deg.de anmelden. Auch für die nächste Ausgabe des Erzähl- und KULTURcafés am Dienstag, 15. Dezember unter dem Motto „Weihnachten international“ ist die Anmeldung bereits möglich.

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Wie geht Lernen digital und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI)? Die Antwort darauf weiß Dr. Christina Bauer, neue Professorin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Spezialistin für Künstliche Intelligenz und Digitale Lehre entwickelt und evaluiert sie dort zukünftig digitale Lernumgebungen, die intelligent auf die Nutzer reagieren.

Die digitale Lehre ist in den letzten Monaten durch Corona schlagartig in den Mittelpunkt gerückt. Eine Chance für die Gesellschaft, sich jetzt weiter damit zu beschäftigen, wenn es nach Christina Bauer geht. Die KI und auch die digitale Lehre könne hier unterstützen! Zum Beispiel könne man der breiten Masse einfacher Informationen zu gesellschaftlich wichtigen Themen bereitstellen und diese individualisieren. Mit Blick auf die Lehre können Kurse mit Hilfe Künstlicher Intelligenz viel besser auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden. Entweder, um die Präsenzlehre zu ergänzen, oder Kurse komplett digital anzubieten. Die THD wird diesen Schritt auf lange Sicht gehen. Dafür soll Christina Bauer den Einsatz künstlicher Intelligenz in der digitalen Lehre erproben, erforschen und lehren. Es sollen intelligente Lernumgebungen entworfen und untersucht werden, z.B. in Form von intelligenten tutoriellen Systemen oder Assessment-Systemen. Schon jetzt hat sie sich zum Ziel gesetzt, digitale Lehre auch nach Corona fest an der THD zu verankern: „Und zwar als wichtige Ergänzung zur Präsenz-Lehre, dem sogenannten Blended-Learning.“

Ihre Erfahrungen hat Christina Bauer vor allem an der Universität Regensburg gesammelt. Während ihrer Promotion und später in Projekten sowie in der Lehre und als Koordinatorin des neu eingeführten Masterstudiengangs Digital Humanities. Selbst hat sie Informationswissenschaft studiert. In Deggendorf wird sie als Dozentin vorrangig an der Fakultät Angewandte Informatik tätig sein. Wichtig ist ihr im Unterricht, strukturiert zu arbeiten. Außerdem möchte sie gerne Studierende mit eigenen Ideen fördern und unterstützen. Gleichgesinnte hofft sie unter den Wissenschaftlern zu finden, wenn es darum geht Wissen zu teilen. In ihrer Freizeit engagiert sich die junge Professorin bei Scientists for Future. Dabei bringen Wissenschaftler den aktuellen Stand ihres Forschungsgebiets in verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein.

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Ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit des Menschen in seinen biologischen, psychischen und sozialen Aspekten prägt sein berufliches Leben. Die Rede ist von Prof. Dr. Michael Frey, der Ende September an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Professor berufen wurde. Ab März 2021 wird der Spezialist für Biopsychosoziale Medizin seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften aufnehmen.

Neben fachlich fundiertem Wissen für die Lehrtätigkeit dürfen die Studierenden vor allem die Freiheit und Anregung zu selbständigem Denken erwarten. „Das“, so Frey, „ist mir ein großes Anliegen. So können wir neue Ansätze und gemeinsame Projekte entwickeln.“  In seinem Fachgebiet gehe es auf einer grundsätzlichen Ebene um das Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Dies habe dann letztlich auch Auswirkungen auf die Forschung. „In der Anwendung selbst geht es um die Einbeziehung körperlicher, psychischer und sozialer Aspekte in Prävention, Diagnostik und Therapie“, erklärt der Professor. An der THD möchte Frey dazu beitragen, den jungen Menschen, die später in der Praxis unser Gesundheitssystem tragen und mitgestalten, ein reflektiertes Verständnis von Konzepten zu Gesundheit und Krankheit zu vermitteln. Das sei die Grundlage für ein konstruktiv-kritisches Verhältnis zu bestehenden Strukturen. Damit könne der Impuls für Veränderung hin zu einer besseren Versorgung gesetzt werden. Prof. Frey, der ursprünglich aus Lenggries stammt, kann sich für alles, was mit Natur und Bewegung zu tun hat, begeistern. Eine Stelle als Zivildienstleistender in einer psychiatrischen Klinik war es, die ihn maßgeblich in seiner Berufswahl beeinflusst habe. „Ich konnte dort erleben, wie Haltungen und Konzepte den Zugang zu psychischer Gesundheit bestimmen“, sagt der heutige Professor mit dem Blick zurück. Einem Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule München folgte später die Humanmedizin einschließlich Promotion. Seine Facharzt-Weiterbildung absolvierte Frey an der der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LMU sowie an der Haunerschen Kinderklinik in München. Seit 2016 ist der 42-jährige als Oberarzt an der LMU beschäftigt. Frey ist davon überzeugt, „dass unsere Konzepte und Theorien über den Zusammenhang von Körper und Psyche maßgebend sind für das, wie wir Gesundheit fördern und Krankheit behandeln.“ Diese Philosophie treibt ihn an. „Einer meiner Anatomieprofessoren pflegte zu sagen »Man sieht nur das, was man weiß«. Übertragen auf die Frage nach Körper und Psyche bedeutet das, ich erkenne nur Zusammenhänge, wenn ich ein theoretisches Konzept habe, das diese auch vorsieht“.  Diese Konzepte und Zusammenhänge möchte Prof. Frey zukünftig an seine Studierenden weitergeben.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf kooperieren, um die akademische Ausbildung von Gesundheitsberufen zu stärken. Am 6. Oktober haben Dr. Inge Wolff, Vorstand des DONAUISAR Klinikums, THD-Präsident Prof. Dr. Sperber sowie THD-Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die zukünftige Zusammenarbeit beschreibt. Vor allem die Interdisziplinarität der verschiedenen Gesundheitsberufe wird im Mittelpunkt stehen. Aber auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen weitergeführt und neue Projekte initiiert werden.

Das DONAUISAR Klinikum ist bereits im Rahmen der dualen Ausbildung in den Bereichen der Pflege und Physiotherapie eng mit der Hochschule verbunden. In den Fokus der Kooperation rücken in Zukunft der neue Bachelorstudiengang Pflege und die beiden Studiengänge Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen sowie Gesundheitsinformatik. Aber auch die Sportwissenschaften. Außerdem ist der neue Bachelorstudiengang Physician Assistant/Medizinassistent, dessen Start im nächsten Jahr geplant ist, bereits Bestandteil des Rahmenvertrags. Das Klinikum nimmt die Funktion einer Lehreinrichtung der THD ein. Der Praxisbezug spielt in dieser kooperativen studentischen Ausbildung eine essentielle Rolle. Mit dieser Zusammenarbeit wird ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um dem Fachkräftemangel in der Pflege aktiv entgegen zu treten und diese Gesundheitsberufe so, wie es auch in vielen anderen Ländern der EU Standard ist, durch eine sinnvolle Akademisierung inhaltlich aufzuwerten. 
 

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Das Start-up „Easy2Parts“ aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist auf Erfolgskurs. Nach 18 Monaten als Jungunternehmer überzeugte das Gründerteam das Investoren-Netzwerk von BayStartUp. Gleich mehrere Investoren stellen Kapital zur Verfügung, weil sie an die Idee von „Easy2parts“ glauben. Das Team des Start-up Campus der Hochschule hat das Start-up von Beginn an unterstützt und verfolgt mit Spannung die nächsten Schritte.

Eine Supply-Chain-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert. Das ist die Idee von „Easy2Parts“. Über die Hochschule haben die Gründer Robert Hilmer, Sebastian Freund und Michael Neuhauser zusammengefunden. Robert Hilmer studierte berufsbegleitend Betriebliches Management, Sebastian Freund studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen und dann im MBA-Studium General Management. Michael Neuhauser ist Absolvent des Studiengangs Angewandte Informatik. Eine Anlaufstelle und persönliche Betreuung bot das Team des Start-Up Campus der THD, insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß. Zusammen erarbeiteten sie das Geschäftsmodell zu „Easy2Parts“ und erstellten ein Ideenpapier zur Bewerbung für ihr erstes Finanzierungspaket, das EXIST Gründerstipendium. Mit dem Gründerstipendium startete im März 2019 eine steile Entwicklung nach oben. Fünf weitere Mitarbeiter zählen inzwischen zum Team von Easy2Parts, im Gründerzentrum ITC1 in Deggendorf haben sie ihre Büroräume gefunden und beim Business Plan Wettbewerb Ideenreich 2020 schnitten sie erfolgreich ab. Mit der Seed-Finanzierung, also Startkapital von Firmen, die das Zukunftpotential von Easy2Parts sehen, können Robert, Sebastian und Michael noch einmal ganz anders durchstarten. Weiter können sie auch auf die Unterstützung der THD zählen. Das Gründerteam wurde und wird von zwei Professoren der TH Deggendorf als Mentoren unterstützt: Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge, der bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Vernetzung von Fertigungsbetrieben forscht und darüber hinaus über ein umfangreiches Wissen und Netzwerk im Maschinenbau verfügt. Und Prof Dr. Herbert Fischer, der das Gründerteam u.a. hinsichtlich Softwareentwicklung, ERP-Systeme und Datenschutz unterstützt.

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Am 6. Oktober eröffnete in Plattling das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo). Es ist der insgesamt zehnte Technologie und Forschungs Campus (TC) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Hans Schmalhofer, Erster Bürgermeister der Stadt Plattling, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßen die Pandemie-bedingt auf 40 Personen begrenzte Zahl von Gästen und stellten das große, mit dem MoMo verbundene Entwicklungspotential für die Stadt Plattling heraus. Es geht am TC um einen interdisziplinären Ansatz, der die Felder der Energiespeicherung, der Leistungselektronik, der autonomen Mobilität und Robotik sowie der roboterbasierten Computertomographie beinhaltet und zusammenführt.

Auch wenn die Ansiedlung des Technologietransferzentrums für Plattling eine beachtliche Investition darstelle, sei es ein richtiger und wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt, erklärte der Bürgermeister Schmalhofer und ergänzte nicht ohne Stolz: "Plattling wird zum Forschungsstandort einer Hochschule – und zwar mit einer Schlüsseltechnologie der Zukunft!“ Tatsächlich bildet die Konstellation einer thematisch sehr gut aufeinander abgestimmten Forschungsgemeinschaft gemeinsam mit den wissenschaftlichen Kompetenzen an der THD ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Modernen Mobilität. „Dies“ so die operative Leiterin des MoMo, Diplomingenieurin Katrin Juds, „sollte eine gute Basis für weitere Forschungsallianzen sein, welche die Region zusätzlich wirtschaftlich stärken können.“ Auch Staatsminister Sibler lobte die THD und ihre Rolle als wichtiger ostbayerischer Mosaikstein im Rahmen der High Tech Agenda Bayern. Sibler betonte: „Fortschritt von der Region aus denken – das ist die Formel, die hinter dem neuen Forschungszentrum ‚Moderne Mobilität‘ steckt. Mit seiner langen Tradition als Eisenbahnerstadt und Verkehrsknotenpunkt eignet sich der Standort Plattling hervorragend, um an der Mobilität von morgen zu arbeiten. Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sind starke Innovationstreiber. Von hier aus wird Zukunft gestaltet – für die Region, für Niederbayern und den Freistaat.“

Die enge Vernetzung mit dem Campus Deggendorf stellt wie bei allen TC der THD ein breites Spektrum von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sicher. Dazu gehören unter anderem Auftragsforschung, geförderte Projekte, Bachelor- und Masterarbeiten oder Seminare und Workshops. Auf wissenschaftlicher Ebene ist das MoMo bespielsweise in den Bereichen Elektromobilität, Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieinformationsnetz (Smart Grid) eng mit seinem Mutterschiff in Deggendorf verknüpft. „Mit dem MoMo sind vielversprechende Optionen für die regionale Strukturförderung in allen Bereichen der Mobilität verbunden“, bestätigte THD-Präsident Sperber. Auch der Forschungsgruppenleiter Leistungselektronik,  Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer, sieht eine ideale Komposition, um eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages flächendeckende klimaneutrale Mobilität zu ermöglichen. „Durch einen Innovationstreiber wie das MoMo wird der technologische Stand der regionalen Unternehmen mit nach vorne gezogen.“, so Kreutzer.

Auch die intelligente mobile Robotik wird am TC Plattling einen wichtigen Platz einnehmen. Bereichsleiter Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml möchte dazu „Forschung auf internationalem Spitzenniveaus betreiben.“ Und zwar in enger Vernetzung mit dem Institut für Robotik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie der TU München. „Durch die enge Kooperation mit den ansässigen Firmen werden wir die Forschungsergebnisse in die konkrete Anwendung überführen“, so der Professor. Die aktuellen Themen reichen von der autonomen senkrechtstartenden VTOL Drohne für die Waldbrand- und Borkenkäferfrüherkennung, dem intelligenten robotischen Assistenten in der Produktion bis zum humanoiden Serviceroboter mit Armen und Händen als persönlicher Helfer für Ältere.

Die Computertomograhie ist ein leistungsfähiges, bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von verschiedensten Materialien, Komponenten und Produkten. Im Bereich der E-Mobilität betreten Unternehmen in vielerlei Hinsicht Neuland. Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller, Forschungsgruppenleiter roboterbasierte Computertomographie, sieht großen Bedarf für den Einsatz modernster Mess- und Prüfverfahren zur Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. „Aufgrund der außerordentlichen Zukunftsfähigkeit der 3D-Bildgebung in Kombination mit Robotik verstehen wir das MoMo als Keimzelle für einen weiteren Campus. Aber auch als eine Chance zu Unternehmensausgründungen“, so Hiller. Man benötige in Deutschland definitiv mehr Unternehmen, die sich mit bildgebenden Verfahren und intelligenter Robotik beschäftigen. 

Die ökumenische Segnung des Gebäudes wurde von Dekan Josef K. Geismar sowie von Pfarrerin Karolin Gerleigner vorgenommen. Anschließend überreichte Architekt Robert Brunner den Schlüssel zur Laborhalle symbolisch dem Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling. Dieser legte ihn schließlich in die Hände des Präsidenten der THD als eigentlichem Nutzer des Gebäudes. Das MoMo war also eröffnet und machte sich direkt an die Arbeit. Mit einer Führung der Gäste durch die Forschungsräume und Labore.

Erfahren Sie mehr über das MoMo: http://www.th-deg.de/tc-plattling

 

INFOKASTEN TECHNONOLOGIEENTWICKLUNG AM MoMo

Chemie und Technologie elektrochemischer Energiespeicher (Moderne Energiespeicher für mobile Anwendungen, Netzstabilisierung durch Speicherlösungen, Verbesserte Batteriespeicher, Innovative Energiespeicher, Hybridlösungen für die Deutsche Bahn) - Prof. Dr. techn. Michael Sternad

Leistungselektronik (Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, DC/DC-Wandlung in Brennstoffzellensystemen, Smart Grid, Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen, etc.) - Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer

Lösungen für autonomes Fahren (Sensorik, Algorithmik, Vernetzung im Fahrzeug, messtechnische Funktionsvalidierung, ... alle Themen rund um autonome Systeme und das autonome Fahren) - Prof. Thomas Limbrunner

 

INFOKASTEN INTELLIGENTE AUTONOME ROBOTIK UND COMPUTERGESTÜTZTE MESSTECHNIK AM MoMo

Roboterbasierte Computertomographie (3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomographie) - Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller

Autonome Intelligente Roboter - Joint Research Lab mit DLR Institut für Robotik (Lernende Roboter, die selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder Landwirtschaft bis zur autonomen Erkundungsdrohne) - Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml

 

 

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Die preisgekrönte Filmproduktion „Nachbarn“ von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird am 6. Oktober im Deggendorfer Lichtspielhaus gezeigt. Anlass ist die „Woche der Begegnungen“ in Deggendorf. Begleitet wird der Termin von der Kabarettistin und Schauspielerin Luise Kinseher.

Die fünf Videoportraits von Bewohnern des Deggendorfer Ankerzentrums zeigen, dass jeder Geflüchtete eine eigene Geschichte hat und dass pauschale (Vor)Urteile den Menschen nicht gerecht werden. Die Videos sind in Zusammenarbeit der Caritas-Asylsozialberatung und Studierenden der THD im Kurs „Kurzfilm“ des Masterstudiengangs Medientechnik entstanden. Die Vorführung im Lichtspielhaus Deggendorf wird von Luise Kinseher moderiert. Nach der Filmvorführung findet ein von Frau Kinseher moderiertes Publikumsgespräch statt, an dem folgende Personen teilnehmen:

  • Fatou Lo (Senegal, Protagonistin)
  • Christina Klee (BA-Studentin Medientechnik THD)
  • Moritz Ströer-Karuga (MA-Student Medientechnik THD)
  • Andreas Zilker (Asylberatung Caritas)
  • Hans Jürgen Weißenborn (Geschäftsführer Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V.)
  • Jens Schanze (Prof. Film & Videodesign)

Beginn der Vorführung am Dienstag, 6. Oktober ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per Email unter asyl@caritas-deggendorf.de ist notwendig.

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Am 21. Oktober findet das gemeinsame Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der OTH Regensburg als Online-Event statt. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Process Analytics“ von den Professoren Dr. Stephan Scheuerer (THD) und Dr.-Ing. Frank Herrmann (OTH).

Gemäß dem Motto „aus Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ werden Referenten namhafter Firmen einschlägige Fachvorträge halten. Es geht dabei um die „Produktionsplanung in der Fabrik der Zukunft“ (The Boston Consulting Group GmbH), um die „Datengetriebene Digitalisierung von Kundenprozessen“ (Conrad SE), die „Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen“ (Siemens AG) sowie die „Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung“ (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH). Die Teinahme an der Veranstaltung ist kostenfrei eine formale Anmeldung ist allerdings erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.oth-regensburg.de/digitalisierung verfügbar.

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Mit Beschluss der UN World Tourism Organization (UNWTO) vom 17. September wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem European Campus Rottal-Inn (ECRI) als „Affiliate Member of the UNWTO“ in die Sonderorganisation der Vereinten Nationen aufgenommen.

Für die THD ist die Aufnahme in die UNWTO ein Meilenstein, der sich besonders auf den ECRI mit seinem gesundheitstouristischem Schwerpunkt positiv auswirkt. Die Hochschule ist dadurch nicht nur im internationalen Umfeld der UN sichtbar, sondern kann als affiliiertes Mitglied auf Ressourcen, wie die e-Library, Statistiken oder Materialien der UNWTO zugreifen und für ihre Lehre und Forschung nutzen.

Durch die Mitgliedschaft in der UNWTO ergeben sich weltweite Netzwerkmöglichkeiten, die auch den internationalen Studierenden zugute kommen. So können diese schon während dem Studium Kontakte in den internationalen Tourismussektor und zu anderen Mitgliedern der Organisation knüpfen. Besonders in Hinblick auf die Programme der UNWTO zu nachhaltiger Tourismusentwicklung bieten sich für Studierende aus den Programmländern vielfältige Berufschancen nach Abschluss des Studiums.

Als affiliiertes Mitglied der Organisation tragen der ECRI und die THD zu den Zielen der UNWTO aktiv bei. Affiliierte Mitglieder sind Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Tourismusdestinationen und NGOs, die über die Plattform der UNWTO in Dialog treten, Informationen austauchen und zusammen weitere Schritte zur Umsetzung der von der UNWTO verfolgten Ziele im Bereich nachhaltiger Tourismusentwicklung verfolgen und zusammen innovative Produkte erarbeiten.

Die UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid. Sie hat sich die „Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, zu Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit, Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion“ zur Aufgabe gemacht. Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer und verfolgt in ihrem Arbeitsprogramm die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusangebots der Mitgliedsstaaten sowie die Sicherung von Nachhaltigkeit und Ethik im Tourismus.

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Jedes Jahr finden viele junge Leute aus aller Welt an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie erfüllen sich den Traum eines Auslandssemesters. Die THD steht für internationalen Austausch, interkulturelle Campusatmosphäre sowie gelebte Willkommenskultur. Sie gilt als eine der internationalsten Hochschulen in Bayern. Während sich einige bayerische Hochschulen aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschlossen haben, den gesamten Studierendenaustausch für das Wintersemester 2020/21 abzusagen, ist die THD weiter offen dafür geblieben. Am Montag, 28. September begrüßte das Team des International Office nun 30 internationale Austauschstudierende.

Die THD ist mit mehr als 190 Partneruniversitäten weltweit vernetzt. Für das Wintersemester 20/21 hat es die Hochschule prinzipiell möglich gemacht, für ein Austauschsemester nach Deggendorf zu kommen. Ein Viertel der sonst gewohnten 120 jungen Leute hat das Team des International Office heuer tatsächlich empfangen. Zum Schutz aller Studierenden und Mitarbeitenden wurden vorab zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Ein umfangreiches Hygienekonzept wurde entwickelt. Studierende aus Risikogebieten mussten einen negativen Corona-Test sowie ein ärztliches Attest vorlegen, welches bescheinigt, dass sie keinerlei Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 aufzeigen. Zusätzlich hat das International Office in den letzten Wochen intensiv an einer virtuellen Umsetzung der Orientierungswochen gearbeitet. Dieses traditionelle zweiwöchige Einführungsprogramm erleichtert den THD-Gästen den Einstieg an der Hochschule, macht sie mit ihrer neuen „Heimat“ vertraut und hilft dabei, erste Kontakte zu knüpfen. Das nun angebotene Hybrid aus Veranstaltungen vor Ort und virtuellen Formaten bietet Studierenden die Möglichkeit der Sozialisierung unter Gewährleistung maximaler Sicherheit. Da persönliche Kontakte auf das Nötigste reduziert werden müssen, wird im begonnenen Wintersemester 2020/21 auch ein Großteil der Lehrveranstaltungen für die Gaststudierenden virtuell angeboten. Damit dennoch auch ein direkter Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden stattfindet, werden neben dem Unterricht zahlreiche Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen virtuell angeboten.

 

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gründet einen weiteren Technologie Campus (TC) im Landkreis Passau. In Vilshofen wird das „Bayerische Zentrum für digitale Sicherheit“ entstehen. Es soll die Grundlagenforschung und die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Datensicherheit vorangetrieben werden. Insbesondere für Industrieanlagen und Automobile.

In einer Pressekonferenz der Stadt Vilshofenam 17. Spetember verkündeten Staatsminister Bernd Sibler und THD-Vizepräsident Prof. Waldemar Berg gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gams die Neuigkeit. Die Zustimmung des Stadtrats folgte eine Woche später mit einem klaren „Ja“. 2021 werden die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen und bereits ab Herbst 2022 soll der Campus in Betrieb genommen werden.  Von der Hochschule kommen Prof. Dr. Martin Schramm als Leiter des TC und Prof. Dr. Peter Ullrich in Vilshofen. Zwei weitere Professoren sollen nach Eröffnung des TC Vilshofen direkt für den Standort berufen werden. Bis zu 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Planstellen für vier Ingenieure, bis zu vier Werkmeister, Verwaltungsangestellte und studentische Hilfskräfte. Immer wieder sollen auch Doktoranden vor Ort forschen.  Die Hochschule setzt mit ihrem zwölften Technologie Campus ein einzigartiges Konzept fort. Seit 2009 gründet die THD sukzessiv spezielle Forschungseinrichtungen. Bisher in den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Neumarkt in der Oberpfalz, Weißenburg-Gunzenhausen und Passau. Experten entwickeln dort in enger Zusammenarbeit mit Hightech-Firmen anwendungsbezogene Speziallösungen. Im Zentrum dieser institutionellen Arbeit steht die Symbiose aus wissenschaftlicher Forschung und ihrer wirtschaftlichen Anwendung. Diese enge Kooperation dynamisiert die regionale Wirtschaft und setzt neuartige technologische Akzente fernab des urbanen Raumes. Firmen profitieren vom Zugriff auf die Labor- und Forschungskapazitäten der THD, für Forschungspraktikanten und angehenden Absolventen ergeben sich wertvolle Industriekontakte.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat die MINT-Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. gestartet. Teil der Pilotphase, die zunächst läuft, ist ein erster Workshop mit aktiven MINTlern aus der Region. Bis März lernen die teilnehmenden Initiativen, wie sie ihre eigenen Aktivitäten evaluieren und verbessern können. 

Das MINT-Team der THD übernimmt dabei die Rolle des Ausbilders für die Region Niederbayern. Und zwar nach Maßgabe des Orientierungsrahmens des Nationalen MINT Forums e.V. Es geht vor allem darum, die Qualität außerschulischer MINT-Aktivitäten zu verbessern. Dazu zählt Nachhilfe-Unterricht genauso wie Wettbewerbe oder Betriebsführungen. Entsprechend bunt gemischt war die Gruppe des Pilot-Workshops: Chamer MINT-Dreieck, Caverion, Realschule Landau, BayernLab, Lindner Group, Bildungsmanagement Landshut. Ab Sommer 2021 ist das Workshop-Angebot dann für die gesamte Region Niederbayern offen. Weiterführende Infos sind zu finden unter https://www.th-deg.de/mint.

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Nahezu jeden Tag hört man von neuen Durchbrüchen in der Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz (KI). Die spannende Frage ist und bleibt jedoch, wie steht es mit deren Umsetzung in den Unternehmen? An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde dazu im September 2020 erstmalig eine viertägige Blockveranstaltung durchgeführt. Die Studierenden lernten zunächst die Grundlagen des KI-Innovationsmanagements kennen und erprobten anschließend in Fallstudien die Erkennung von KI-Potentialen sowie die Einführung von KI in Unternehmen. Dieser Kurs dürfte einmalig sein, nicht nur in Deutschland. Geleitet wurde er von Prof. Dr. Patrick Glauner.

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass momentan etwa 80 Prozent der KI-Entwicklungen in Unternehmen noch keinen finanziellen Mehrwert schaffen bzw. nicht zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen führen. „Die Gründe hierfür sind vielfältig“, erklärt Glauner. „Eine der Ursachen ist, dass die klassische KI-Lehre oft nur rein technische Aspekte behandelt und betriebswirtschaftliche Aspekte ignoriert.“ In dem KI-Bachelorstudiengang an der THD wird daher neben zahlreichen technischen Kursen auch ein weltweit einmaliger Kurs zu »KI-Innovationsmanagement« angeboten. „Hierdurch schließen wir diese Lücke. Wir vermitteln den Studierenden, worin in Unternehmen typische Herausforderungen bei Einführung von KI liegen und wie diese gelöst werden können“, berichtet Glauner.

Kursteilnehmerin Ursula Pähler war beeindruckt: „Durch den Kurs konnte ich Parallelen und Unterschiede zum klassischen Innovationsmanagement in anderen Bereichen ziehen. So sind mir die bestehenden Herausforderungen speziell bei der Einführung von KI klargeworden.“ Für die wertschöpfende Umsetzung von KI in Unternehmen fühlt sich auch Ralf Minge, der sein Studium berufsbegleitend absolviert, nun deutlich besser gerüstet: „Diese Veranstaltung schließt sehr eindrucksvoll die Lücke zwischen der akademischen Forschung zu KI und deren wirkungsvollen Einsatz im Unternehmen. Ich kann mit der wertschöpfenden Umsetzung von KI jetzt direkt beginnen.“

Die THD bietet seit dem vergangenen Jahr den Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Im Oktober 2020 werden rund 90 weitere junge Leute ihr Studium aufnehmen. Bei Fragen zu Themen rund um Innovation und KI ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de erreichbar.

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Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die waldreiche, touristisch attraktive Region Traunsee-Almtal in Oberösterreich Partner des „INTERREG-Projektes AB291“, bei dem der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners innehat.

Im Rahmen eines ersten Projekt-Workshops fand man sich am Dienstag, 15. September auf Einladung des Bürgermeisters Wolfgang Bammer und des Tourismusverbandes Traunsee-Almtal im Gemeindeamt von Grünau im Almtal ein. Neben dem fünfköpfigen Projektteam, welches das Vorhaben bis Sommer 2022 betreut, standen dabei insbesondere die eingeladenen Fachleute aus den Bereichen Wald, Gesundheit und Tourismus im Fokus. Mit ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten sie wesentlich Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Wald- und Naturräume im konkreten Kontext der Gemeinde Grünau und dabei stellvertretend für die Pilotregion Traunsee-Almtal gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In zunächst drei Gruppen sowie in einer anschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu künftigen Zielgruppen, naturbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrender Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man gezielt Angebote und Produkte für Grünau und die Pilotregion Traunsee-Almtal ableiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar machen. Dies sieht auch Prof. Steckenbauer als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Angesichts gesellschaftlicher Veränderung und sich ändernder Reisemotive hat die Entwicklung neuer Angebote im Bereich Wald & Gesundheit enorme Bedeutung - noch verstärkt durch die Corona-Pandemie“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Traunsee-Almtal auch der Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach) nachhaltige Ansätze, wie lokale Wald- und damit verbundene Naturräume gesundheits-touristisch genutzt werden können.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat am vergangenen Dienstag ein DigiCamp speziell für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten veranstaltet. Es ging um das Thema: «Lehren im digitalen Zeitalter: Blended Learning für Lehrerinnen und Lehrer». 70 Gäste nahmen Tools und Techniken für das neue Schuljahr mit und konnten sich über Erfolgsfaktoren der digitalen Lehre austauschen. Aufgrund der großen Nachfrage wird am 13. Oktober ab 17 Uhr die virtuelle Veranstaltung wiederholt.

Dr. Karina Fisch, Gastgeberin und Expertin für digitale Lehre, freut sich auf den Austausch mit den Lehrenden: „Das virtuelle DigiCamp soll Lehrenden helfen, neue Ideen für die Lehre zu sammeln und verschiedene didaktische Tools kennenzulernen, um den Spagat zwischen Präsenzunterricht und virtuellen Lernanteilen in der Lehre erfolgreich zu meistern“. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie müssen Lehrkräfte schnell zwischen Präsenzunterricht und digitaler Lehre wechseln und Inhalte verknüpfen können, um im Quarantäne-Fall einer Klasse schnell reagieren zu können. 

Neben Dr. Karina Fisch werden die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre, Caroline Weber und Theresa Bauer, verschiedene Tools und deren Verwendung anhand eines Lernszenarios für die digitale Lehre vorstellen. Pflegepädagogin und THD Professorin, Prof. Dr. Doris Eberhardt, wird Einblicke in ihren Erfahrungsschatz aus dem letzten Flexi-Semester geben und daraus Best Practice Beispiele ableiten. Das DigiCamp wird mit einer Fragerunde und einem Erfahrungsaustausch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschließen. 

Zielgruppe des DigiCamps sind Lehrende aller Schularten, die der digitalen Lehre mit ihren Möglichkeiten sowie Herausforderungen begegnen möchten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Eine Software für IT-Sicherheit kommt vielleicht bald aus Deggendorf. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut derzeit das Start-up XENTEC. Finanziert über ein Stipendium will das zweiköpfige Gründerteam ein IT-Security Unternehmen aufbauen. Erste Produkttests bei Pilotkunden laufen bereits.

Maximale IT-Sicherheit in allen Bereichen der Software-Branche und ein eigenes Unternehmen, das wollen Nicolai Roider und Sebastian Schreiner schaffen. Ihr erstes Produkt soll eine Software sein, mit der andere Softwarehersteller ihr Produkt schützen können. Die Mission sei, einen neuen Standard in Datenverschlüsselung und Datenschutz zu setzen.

Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung und über ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im ersten Halbjahr als Stipendiaten haben die beiden Gründer schon einiges geschafft. Das erste Produkt von Xentec ist zum Patent angemeldet. Erste Tests haben eine positive Resonanz der Pilotkunden ergeben. Deren Feedback fließt derzeit in die weitere Entwicklung der Software ein. Wer im Internet nach Xentec sucht, muss sich noch etwas gedulden. Die Entwicklungsarbeit erfordert momentan die gesamte Aufmerksamkeit der beiden Gründer.

Das Team des Start-up Campus der THD ist immer offen für innovative Ideen. Wer Gründer werden möchte, kann sich per E-Mail startupcampus@th-deg.de in Verbindung setzen.

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Interesse an Programmierung oder Betriebswirtschaft, technischer Mechanik oder Grundlagen für Ingenieure? Am European Campus Rottal-Inn startet zum Beginn des neuen Wintersemesters das seit einigen Jahren etablierte Frühstudium. Begabte und motivierte Schüler ab der 10. Klasse, egal ob Gymnasium oder FOS/BOS, können sich dort für Vorlesungen in ausgewählten Fächern einschreiben und somit schon in der Schule Hochschulluft schnuppern.

Da der Campus international ist, werden alle Vorlesungen in englischer Sprache abgehalten. Wer den Mut dazu hat, kann eine Prüfung am Ende des Semesters ablegen. Bei Bestehen können die somit erreichten ECTS Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Und wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Passende ist, kann sich jederzeit und ohne Probleme wieder abmelden. Es werden auch räumlich und zeitlich flexible Kurse angeboten – gerade in Corona Zeiten eine Alternative zu Präsenzvorlesungen.

Eine Anmeldung ist bis zum 28.09. möglich. Das Frühstudium wird vom MINT Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Infos zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozedere und das komplette Kursangebot finden Sie im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium oder direkt bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863).

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie der Leiter der Veranstaltung, Prof. Dr. Patrick Glauner, laden herzlich zum virtuellen DigiCamp «DigiFitnessCheck» am Mittwoch, den 23. September 2020 ab 17 Uhr ein. Glauner freut sich auf den Austausch mit Unternehmensvertretern aus der Region: „Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Doch die meisten Unternehmen wissen nicht, wie sie sich digital fit machen und was dabei beachtet werden muss. Wie geht man richtig und mit Plan vor? Genau diese Frage beantworten wir am DigiCamp“.

Oft scheitert nämlich eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung an einer individuellen Strategie, denn Digitalisierung ist viel mehr als der übliche Online-Handel und seine ERP-Prozesse. Es gilt Optimierungspotentiale entlang der Wertschöpfungskette und im Produktportfolio zu identifizieren, die einen Funktions- oder Kostenvorteil bringen. Glauner erklärt: „Dabei ist pragmatischer Aktionismus genauso unsinnig wie eine zu komplexe Digitalisierungs-Vision“.

Neben dem Leiter der Veranstaltung und KI-Experten, Prof. Dr. Patrick Glauner, wird Berater und Unternehmenscoach, Markus Kammermeier, von der Change42 GmbH Einblicke geben, wie Unternehmen zu den Gewinnern der digitalen Transformation gehören können.

Zielgruppe des DigiCamps sind alle Unternehmen, die eine angepasste und individuelle Digitalisierungs-Strategie für sich zu entwickeln möchten, um sich der digitalen Zukunft erfolgreich zu stellen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Prof. Dr. Thorsten Gerdes leitet das Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth und ist Wissenschaftlicher Leiter am Technologie Anwender Zentrum (TAZ) in Spiegelau, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Jetzt wurde der Professor im Verbund mit den Industriepartnern Dyneon/3M und Maxit im Deutschen Museum in München für die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises des Bundespräsidenten nominiert. Nicht nur in Bayreuth und Deggendorf ist man mächtig stolz.

Anlässlich der Bekanntgabe der drei nominierten Projekte am 9. September betonte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Wert der Forschung: „Ohne unsere Forscher und Entwickler, ohne ihren Innovationsgeist und Zukunftsblick können wir keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden. Ich bin sehr dankbar, dass sie Ideen entwickeln, die unser Leben in Zukunft besser machen können – und das weltweit. Visionen für eine bessere Zukunft kommen auch aus Bayern: An unseren bayerischen Hochschulen findet Zukunftsforschung in allen Bereichen statt. Technischen Zukunftsfeldern kommt dabei eine besondere Rolle zu.“ Dass von den Top-3 Projekten auch eines aus Bayern kommt, freute den Minister sehr. Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit seien zukunftsweisende Themen, denen man sich für die kommenden Generationen mit aller Kraft widmen müsse.

Der Wissenschaftspreis des Bundespräsidenten ist einer der bedeutendsten in Deutschland. Verliehen wird er in diesem Jahr am 25. November in Berlin durch Frank-Walter Steinmeier. Übrigens live im ZDF. Drei Themen haben dann die Chance, neben dem wissenschaftlichen Renommee auch die 250.000 Euro Preisgeld zu gewinnen: Es geht um Neuentwicklungen der zukünftigen Informationstechnik, Automatisierung in der Medizin und eben klimaneutraleres Bauen.

Konkret wurde das Team rund um den Sprecher Dipl.-Ing. (FH) Friedbert Scharfe (Maxit), Dr. rer. nat. Klaus Hintzer (Dyneon/3M) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes für das System „ecosphere“ - ein neuartiges, umweltfreundliches System einer spritzbaren Dämmung mit Mikro-Hohlglaskügelchen nominiert, dass im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zwischen den Partnern und dem Keylab Glastechnologie der Uni Bayreuth entwickelt wurde.

An dieser Stelle setzen nun die THD bzw. das TAZ Spiegelau an. Im Rahmen des kürzlich gestarteten Projekts „Micro-Bubble“ – ebenfalls ein BMBF-Projekt – wird bereits an der nächsten Generation der Gebäudedämmung geforscht. Basis sind dabei weiterhin Mikrohohlglaskugeln. Ziel der Forschenden in Ostbayern und Oberfranken ist es, eine weitere Verbesserung des Herstellungsprozesses dieses Leichtstoffes zu erzielen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßt zum Wintersemester einen neuen Professor. Gesucht war Verstärkung für das Lehrgebiet IT-Sicherheit. Dr. Thomas Störtkuhl übernimmt die Position ab Oktober an der Fakultät Angewandte Informatik. Seit über 20 Jahren berät er Unternehmen in IT und IT-Sicherheit. Vor allem im industriellen Bereich.

Das Wissen von Thomas Störtkuhl ist wegen immer raffinierteren Cyber-Attacken auf Unternehmen äußerst gefragt. Cyber-Attacken sind für moderne Industrie-Betriebe, die der Digitalisierung folgen, eine echte Bedrohung. Ungewollte Angriffe auf ihre Systeme können den Geschäftsbetrieb massiv stören oder sensible Daten gestohlen bzw. manipuliert werden. Seine langjährige Erfahrung, Industrie-Unternehmen und ihre IT zu schützen, hat Thomas Störtkuhl unter anderem als Mitgründer der Firma Secaron AG gesammelt. Die Beratungsfirma für IT-Sicherheit entstand Anfang 2000 in München. Mit 50 Fachleuten verschmolz das Unternehmen 2014 mit dem TÜV Rheinland. Den Wechsel in den Bereich industrielle IT-Sicherheit sieht Störtkuhl als eine der besten Entscheidungen in seinem Berufsleben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem Fachgebiet etwas bewegen möchte. Er war Mitautor des Buches „Ganzheitliches Management der Informationssicherheit“ und entwickelte eine Zertifizierung bezüglich industrieller IT-Sicherheit für Hersteller und Systemintegratoren. Auch für seine Tätigkeit an der THD hat er bereits Pläne: ein Produkt für die IT-Sicherheitsanalyse soll entstehen und er möchte verstärkt auf die Anwendung der KI in der industriellen IT-Sicherheit schauen. Für die Lehre wünscht er sich von seinen Studierenden, Spaß am Fach zu haben. Von ihm könne man immer ein offenes Ohr, hoffentlich interessante Lehre und auch einmal lachende Gesichter erwarten.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) setzte sich bereits vor der Coronakrise seit Jahren intensiv für die Nutzung der Digitalen Lehre ein. Der Einsatz wurde nun mit einem Fördergeldbescheid durch die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) über 182.000€ für THD-Projekte belohnt.

Die über die SMART vhb-Plattform angebotenen digitalen Kurse gewannen durch den Ausfall der Präsenzlehre in diesem Sommersemester stark an Bedeutung. Die THD bietet online bereits 28 vhb-Kurse an, die besonders im „Coronasemester“ von anderen HAWs genutzt und in der Lehre eingesetzt wurden.  Mit dem Förderbescheid über 182.000€ durch die vhb, was 20 Prozent des gesamten Fördergeldes der jüngsten SMART vhb-Ausschreibungsrunde entspricht, wird das Angebot der digitalen Lehre der THD weiter ausgebaut. Über die kommenden Monate hinweg werden damit insgesamt zehn Kurse entwickelt und ab dem Wintersemester 21/22 über die SMART vhb-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Online-Kurse reichen von der Einführung in die Programmierung mit Python, Java Programmierung, Programmierkonzepte, Informatikkonzepte, Hardware Design, Foundations of Informatics, KI Anwendungen und Logic in Artificial Intelligence bis hin zu Engineering Mechanics Dynamics und Risikomanagement. Organisiert wird die Entwicklung dieser neuen SMART vhb-Projekte von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, vhb-Beauftragter der Hochschule, und Projektmanagerin Dr.-Ing. Monica Ciolacu.

An der THD substituiert der vhb-Beauftragte, Prof. Popp, bereits seit 13 Jahren in all seinen Modulen 50 Prozent der Lehre durch digitale Lehre. Er testete in seinen digitalen Kursen Künstliche Intelligenz (KI) Methoden, durch welche sich die digitalen Lehrmaterialien dem Kenntnisstand der Studierenden zu Beginn des Kurses anpassen. Popp setzt in seinen vhb-Kursen darüber hinaus ein KI basiertes Frühwarnsystem ein, das gefährdeten Studierenden eine Warn-E-Mail schickt. Dadurch konnte die Durchfallquote nahezu halbiert werden.

Die SMART vhb-Plattform verwaltet Online-Lerneinheiten, die sich flexibel in die eigene Lehre integrieren lassen. Diese digitalen Lehreinheiten beginnen mit den Lernzielen und setzen sich aus unterschiedlichen Materialien wie Videos, Textelementen, Selbsttests oder Simulationen zusammen.

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Gründerteam des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt für die Idee des Agraroboters „SEPP“ ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 117.000€.

Die Idee ist einfach und genial: ein Roboter, der die Pflege des heimischen Gemüsegartens übernimmt. Der nützliche Helfer soll es künftig Gartenbesitzern, die nicht regelmäßig Zeit zum Gießen oder Unkrautjäten haben, erleichtern eigenes Gemüse anzubauen. Das ist die Vision von Andreas Stockinger und seinen beiden Gründerkollegen Niklas Rohne und Martin Seidl. Mit dieser Idee wandte sich das Team an den Startup Campus der THD und bekam mit dessen Unterstützung ein EXIST-Gründerstipendium.

Gefördert von dem Stipendium in Höhe von insgesamt 117.000€ haben die angehenden Gründer nun zwölf Monate Zeit um aus der Vision des Agrarroboters „SEPP“ ein marktfähiges Produkt herzustellen. Bei der Entwicklung des Roboters, dem Bau der ersten Prototypen bis hin zur Planung einer Serienfertigung kann das Gründerteam auf die Unterstützung der THD und deren Startup Campus zählen, egal ob es sich dabei um die Lösung technischer  Fragestellungen oder die Anfertigung einzelner Metallbauteile handelt. Verläuft alles nach Plan, können Heimgärtner für die Gartensaison 2022 auf eine deutliche Arbeitserleichterung durch „SEPP“ hoffen.

Die Gründer werden von ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD betreut. Das Gründerteam bezieht während des Förderzeitraums das Startup Lab des Startup Campus als Arbeitstätte. Der Startup Campus der THD unterstützt Studierende, Mitarbeitende und Alumni der Hochschule in allen Phasen der Existenzgründung.

Das EXIST-Gründerstipendium wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Stipendium unterstützt neben Studierenden auch Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinenn und Wissenschaftler, die ihre Gründungsidee mit einem Businessplan umsetzen wollen.

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Der Lokalsender Niederbayern TV kooperiert im Rahmen der media.projects der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem Fachbereich Film & Videodesign der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ab Dienstag, 25.08. strahlt der Sender Kurzfilme von THD-Studierenden aus.

Die Filme wurden von Bachelorstudierenden des 2. und 4. Semesters Medientechnik sowie Masterstudierenden des Kurses „Kurzfilm 1“ produziert. So entstanden 20 Kurzfilme von je ca. 5 Minuten Länge. Diese werden ab dem 25.08. immer dienstags und freitags um 18 Uhr bzw. 19 Uhr über Satellit, im Journal bei Niederbayern TV Deggendorf-Straubing, gezeigt. Anschließend werden die Kurzfilme in die Mediathek des Lokalsenders eingestellt.

Aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 waren die Produktionsumstände außergewöhnlich und die Kreativität der Studierenden gefragt. Da die sonst übliche Arbeit in kleinen Teams nicht möglich war, erstellten alle Studierende den eigenen Kurzfilm unter Verwendung der zuhause verfügbaren Technik. In den meisten Fällen wurden die Filme mit dem Smartphone produziert. Dabei waren sie auf sich allein gestellt und mussten Kamera, Tonaufnahme, Lichtsetzung sowie Regie selbst übernehmen. Die anschließende Postproduktion mit Schnitt, Bild- und Tonnachbearbeitung der Filme erfolgte, soweit möglich, ebenfalls zuhause am eigenen Computer.

Die zur Zeit der Produktion vorherrschenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen schlugen sich auch in der Themenwahl nieder. So lautete die Aufgabe der Bachelorstudierenden ein „Corona-Tagebuch“ während der Zeit des Lockdowns zu produzieren. Die Masterstudierenden besprachen im „Dialog der Generationen“ Themen mit ihren Eltern, die sie immer schon mit ihnen klären wollten. Die Bandbreite der Umsetzungsformen reicht von kreativ über komödiantisch und nachdenklich bis hin zur Dokumentation dramatischer Ereignisse.

Die Kooperation zwischen Niederbayern TV und der THD kam über die media.projects der BLM zustande und wurde von Thomas Eckl, Geschäftsführer der Niederbayern TV Deggendorf-Straubing GmbH & Co. KG und Prof. Jens Schanze der THD besiegelt. Die media.projects bringen Lokalsender mit Hochschulen in Bayern zusammen und fördern so digitale Innovationen. Dies ermöglichte den Studierenden des Studiengangs Medientechnik sich praxisnah an innovativen Medienformaten auszuprobieren.

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Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu Entdecken, zu Erforschen und zu Bauen beim Ferienprogramm der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Andrang auf die drei Angebote war groß, so dass zusätzlich zu den regulären Terminen noch zwei weitere Termine angeboten wurden.

Das Ferienprogramm startete mit den „Planetenforscherinnen“. Hier nutzten 20 Mädchen zwischen acht und zehn Jahren die Möglichkeit mit Lego WeDo die kleine Marssonde „Milo“ nachzubauen. Vorab nahmen sie das Sonnensystem unter die Lupe und rätselten, was denn so ein Roboter alles können muss, um auf eine Mars-Mission geschickt zu werden. Begriffe wie Sonnenpanele, Kameras, Greifarme und Sender kamen hier ins Spiel. Nach der Konstruktion wurde der kleine Marsroboter mittels grafischer Programmierung in Bewegung gesetzt. Damit der Roboter auch Hindernisse erkennen und Signale zur Erde senden kann, wurden Sensoren verbaut und entsprechend programmiert. Die teilnehmenden Mädchen arbeiteten hochengagiert und so entstanden sehr kreative Roboterentwürfe.

Das zweite Ferienprogrammangebot stand unter dem Motto „Bau dir eine künstliche Hand“. Die ca. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren bekamen die Aufgabe eine künstliche Hand aus Lego Spike Prime Teilen zu Entwerfen und zu Bauen. Dafür standen eine Vielzahl an Bauteilen, Sensoren und Motoren zur Verfügung. Anhand grafischer Programmierung wurden die kreativen und voll funktionierenden Roboterhände bzw. Greifarme fleißig im Einsatz ausprobiert.

Beim ganztägigen Programm „Lerne die spannende Welt der Informatik kennen“ hatten die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse die Möglichkeit einen Lego-Mindstorm Roboter textbasiert zu programmieren. Im zweiten Teil des Programms wurde eine App entwickelt, über die der Roboter gesteuert werden kann. Zwischendurch gab es spannende Diskussionen zum Thema Robotereinsatz. Zusätzlich nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit Studierenden über die eigenen Erfahrungen im Bereich virtuelle Lehre und Lernen im Internet auszutauschen.

Das THD-Ferienprogramm findet immer in den Sommerferien und den meisten anderen Schulferien statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an MINT-Themen. Organisiert und durchgeführt wird das Programm von der MINT-Förderung der Hochschule. Diesen Sommer wurden die Organisatorinnen Tanja Zellner und Anna-Katherina Kaiser tatkräftig von Irina Sigl, Studentin der Medientechnik, unterstützt.

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Am 8. September ist es wieder soweit: die Intensivsprachkurse an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) starten. Gerne können auch externe Interessierte ihre Sprachkenntnisse vertiefen, denn für die einwöchigen Kurse sind noch Plätze verfügbar!

Egal ob Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Business English oder Russisch, die THD bietet für zahlreiche Sprachen Einsteiger- und Übungskurse an. Sie setzen sich, aus gegebenem Anlass, voraussichtlich aus virtuellen Sitzungen und Selbstlernphasen zusammen. Die Sprachkurse werden über einen Zeitraum von drei Wochen verteilt angeboten, wobei ein Kurs eine Woche dauert und insgesamt 30 Unterrichtseinheiten umfasst. Die Kurse finden wochentags, von Montag bis Freitag, statt. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 120 Euro. Die Krönung des Sprachkurses ist eine abschließende Prüfung am letzten Kurstag, mit deren Bestehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat über das abgeleistete Sprachniveau erhalten.

Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen zu den Intensivsprachkursen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist per E-Mail an das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) lud im Zuge des gemeinsamen INTERREG-Projektes „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ seine Partner aus Bad Birnbach an den Campus ein.

Für ein gemeinsames Update zur Pilotregion Bad Birnbach und der Abstimmung weiterer Schritte begrüßte der Lead-Partner ECRI am Freitag, 31. Juli, die Bad Birnbacher Delegation bestehend aus Direktor Viktor Gröll von der Kurverwaltung sowie der neu gewählten Bürgermeisterin Dagmar Feicht und ihren Geschäftsleiter Kurt Tweraser von der Gemeinde herzlich am Campus.

Neben der Besprechung und Abstimmung des aktuellen Projektes nutzte Hausherr Dekan Prof. Dr. Steckenbauer zusammen mit seinem Team auch die Möglichkeit, den Gästen aus Bad Birnbach das neue Campus-Gebäude Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) und insbesondere das technische Equipment des neuen, zugehörigen Tourismuslabors zu zeigen.

Aufgrund der fachlichen Kompetenz des ECRI und der Ausbildung seiner Studierenden in den Bereichen „Gesundheitswissenschaften“, „Tourismus“ oder auch „Nachhaltiges Bauen“, stellte man schnell viele weitere Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Kooperationen mit dem Thermalort Bad Birnbach fest - Synergien für beide Seiten, die man künftig auch verstärkt nutzen möchte.

Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die Gemeinde Bad Birnbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291 - Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“, bei dem der ECRI in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners übernommen hat. Weitere Pilotregionen im Projektgebiet zwischen Bayern und Österreich sind Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in den fünf Pilotregionen nachhaltige Ansätze, wie lokaler Wald und dazugehörige Naturräume gesundheitstouristisch genutzt werden können.

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Wer ab dem Wintersemster an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren möchte, sollte jetzt seine Wahl treffen. Der Bewerbungszeitraum endet am 20. August. Bis dahin ist noch alles möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der verspäteten Abiturabschlüsse ist in diesem Jahr auch der Bewerbungszeitraum für ein Studium an der THD und deren englischsprachigen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verlängert worden. Aber in knapp drei Wochen ist die Zeit abgelaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Modalitäten für das Wintersemster bekannt gegeben. Natürlich immer vorbehaltlich des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens. Ziel ist es jedoch, so analog wie möglich ins Semester zu starten, nachdem das Sommersemester komplett digital abgelaufen war. Vorrang werden an der THD, wie an vielen anderen Hochschulen auch, die Erstsemster haben. „Gerade bei den Studienanfängern ist es wichtig, dass sie sich an ihre Hochschule und den Campus gewöhnen können. Da ist Präsenz einfach das A und O“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Er freut sich schon sehr darauf, die neuen Studierenden bei sich an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Erstsemestertag ist der 1. Oktober.

Bis es aber so weit ist, heißt es jetzt nochmal an alle Unentschlossenen: Studienangebot checken und bewerben. Die THD bietet von erfolgreichen Klassikern wie BWL, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu neuen Studiengängen wie E-Mobilität, Künstliche Intelligenz oder Pflege ein enorm breites Portfolio. Am rein englischsprachigen Studienstandort ECRI liegt der Fokus auf Tourismusmanagement, Digitaler Gesundheit, Ingenieurswissenschaften sowie gesundem und nachhaltigen Bauen. Alles eingebettet in ein starkes Netzwerk regionaler und überregionaler Forschung und vielfältige Kooperationen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft. Beste Voraussetzungen also für den Start in eine erfolgreichen Karriere. Los geht’s: https://www.th-deg.de/bewerbung

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Nichts, was wir am Körper tragen, ist mehr mit Viren und Bakterien belastet als unsere Mobiltelefone. »CuCase«, ein Start-up der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), bringt nun eine Smartphone-Hülle auf den Markt, die genau dieses Problem angeht. Das Besondere dabei: Die verwendete Kupferlegierung ist auch gegen das Corona Virus Sars-CoV-2 wirksam.

Antibakterielle Handyhüllen gibt es bereits. Kein Wunder. Bis zu 2500 Mal am Tag berühren wir unsere Smartphones, auf denen sich durchschnittlich 100 verschiedene Bakterienarten befinden. Die Viren nicht mitgezählt. Ein Markt mit Wachstumspotential also. „Unsere Handy-Schale besteht aus einer speziellen Kupferlegierung“, erklärt Dennis Gerdts, Erfinder des Produktes und bei CuCase für Forschung und Entwicklung verantwortlich. „Kupfer“, so der 24-Jährige, „ist eines der wirksamsten Materialien im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99 Prozent der Bakterien.“ Und eben auch andere Mikroben wie das Corona-Virus. Dieses wichtige Feature haben die bisherigen Produkte nicht. Außerdem lässt deren antibakterielle Wirkung mit der Zeit nach. Durch den sogenannten Halo-Effekt des Kupfers, der dazu führt, dass sich in unmittelbarer Umgebung bis zu 70 Prozent weniger Mikroben (Viren, Bakterien und Keime) ansiedeln, ist auch der Touch-Screen bei Verwendung eines CuCase weniger belastet.

Noch sind die Deggendorfer von CuCase weltweit die Einzigen, die diesen Ansatz verfolgen. Fast. Denn die Konkurrenz schläft nicht. „An der Vanderbuilt University in den USA gibt es drei Studenten, die ähnlich weit sind wie wir“, verrät Gerdts. Deshalb ist Eile geboten. Am 15. Juli soll es mit dem Vertrieb endlich richtig losgehen. Zum Markteintritt werden zunächst die meisten Apple iPhones abgedeckt. Weitere Modelle sollen jedoch schon bald folgen. Kaufen kann man die Hüllen über die Website des Deggendorfer Startups (www.cucase.de) und ein paar Wochen später auch über Amazon. Im Vergleich zu herkömmlichen Hüllen liegen die Preise im mittleren Segment. Zum Marktstart gibt es ein Sonderangebot. Auch interessant: Mit jedem Kauf einer CuCase Hülle unterstützt man Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Corona.

Neben Gerdts, gehören Anton Dobler (25) und Marco Jülke (28) ebenfalls als Gesellschafter und Geschäftsführer zu CuCase. Dobler, angehender Master Absolvent an der THD im Fach Technologiemanagement, ist Marketing- und Vertriebsleiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Bereich. Wirtschaftsfachwirt Jülke kümmert sich um Finanzen, Verwaltung, Produktion und Logistik. Alle drei blicken auf zahlreiche praktische Erfahrungen in renommierten Industrieunternehmen und bei bekannten Internetplattformen zurück.

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Der Technologie Campus Teisnach Optik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist weit über die Grenzen Niederbayerns bekannt für seine hochkarätige Optik-Forschung. Jetzt beginnt in Teisnach ein neues zukunftsweisendes Projekt im Bereich der Präzisionsmesstechnik. RoFL (Entwicklung einer robotergestützen Freiformvermessung mittels Lasertrackinginterferometrie) hat zum Ziel, die Kosten bei der Vermessung von optischen Freiformen deutlich zu senken und gleichzeitig die Messgenauigkeit zu steigern.

„In der Optik werden verschiedene Linsenformen benötigt– plane, sphärische und asphärische Linsen sowie Freiformen mit komplexen Oberflächengeometrien. Besonders bei letzteren erfordert das Messen der Oberflächen höchste Präzision und ist dadurch bisher auch sehr kostenintensiv“, erklärt Simon Killinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Optik in Teisnach. Um die Kosten zu senken und die Messgenauigkeit zu steigern, entwickeln die Teisnacher Forscher derzeit eine robotergestützte Freiformvermessung. Dazu haben sie sich das Münchner Unternehmen qutools ins Boot geholt. Qutools stellt mit einem Hochleistungs-Tracking-Interferometer die Laser-Einheit, die die Linse vermisst. Um die Messgenauigkeit, die sich im Nanometerbereich befindet, zu verbessern, integrieren die Entwickler vom TC Teisnach einen fixen Referenzpunkt in ihr robotergestütztes Modell. „Durch die Vermessung der Linsenoberfläche und dem jeweiligen Abgleich mit den Ergebnissen zum Referenzpunkt kann mit einer ungenauen Maschine, wie es ein Roboter ist, präzise gemessen werden. Dabei kommen komplexe Algorithmen zum Einsatz, die das Messergebnis ermitteln. Gleichzeitig wird mit unserem neuen Ansatz die Messung schneller und die Kosten können um voraussichtlich bis zu 60 Prozent gesenkt werden“, beschreibt Killinger die Funktionsweise von RoFL. Alexander Haberl, operativer Leiter des TC Teisnach betont zudem, dass es mit diesem Ansatz erstmals möglich ist, den Aufbau in einer Roboter-Fertigungszelle zu integrieren, die auch in einer Anwendung mit Industrierobotern zum Einsatz kommen kann.

Das Projekt RoFL am Technologie Campus Teisnach Optik läuft noch bis April 2022. Es wird gefördert vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), ein Förderprogramm des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor für das Lehrgebiet „Produkt-Design“ berufen. Mit Kostas Medugorac verstärkt ein erfahrener Diplom-Designer das Team der Professoren. Mit seiner Lehre möchte er Technik und Design vereinen, komplexe Dinge reduziert, verständlich und ästhetisch in Harmonie bringen und den Student:innen kreative und praxisnahe Lernerfahrungen anbieten. Er selbst kann auf zahlreiche Auszeichnungen und eine langjährige Tätigkeit in seinem eigenen Atelier blicken.

Nach dem Studium an der Akademie der Künste in Stuttgart, ging es für Kostas Medugorac direkt in die Selbstständigkeit, um als Gestalter tätig zu sein: „Für mich war es sehr bereichernd im Studium mit Künstlern aus allen Disziplinen zu arbeiten und diese kennenzulernen. Dies gab mir als Student einen anderen, einen facettenreichen, polymorphen und freieren Blick auf die Aufgaben eines Gestalters. Die Selbstständigkeit war der konsequente Schritt, mich gestalterisch zu verwirklichen.“ Drei Red Dot Design Awards, darunter der Red Dot „best of the best“ 2015 für wegweisendes Produktdesign und Interfacegestaltung der Thekenwaagen Serie FreshWay für Mettler Toledo, seine Mitarbeit an der Stuttgarter Stadtbahn DT 8.12 für das Büro LindingerDesign/Hannover oder Arbeiten für Unternehmen wie Carl Zeiss Meditec, Abus oder Daimler nennt Medugorac beispielhaft als bisherige Meilensteine seiner Karriere. Dabei habe er gelernt, dass es immer mehr braucht als ein guter Gestalter zu sein oder Awards zu gewinnen: „All die Auszeichnungen und erfolgreichen Produkte freuen mich sehr. Dennoch weiß ich, dass gutes Design keine Auszeichnungen benötigt, sondern sich über die Jahre bewähren wird und manchmal auch einfach vor seiner Zeit ist.“ Mit seiner Arbeit wolle er dazu beitragen, dass Ressourcen sinnig und nachhaltig eingesetzt werden. Als Familienvater ist es ihm ein großes Anliegen, die Zukunft aktiv zu gestalten: „Somit auch der Schritt in die Lehre, um mein Gelerntes an junge Menschen weiter zu geben, die Interesse an dem Beruf des Gestalters haben und mit denen man auf Augenhöhe die Welt des Designs erforscht, ergänzt und weiterentwickelt.“ Medugorac betont in diesem Zuge, dass er eine pluralistische Lebenseinstellung sowie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft als tragende Elemente, die einen leiten sollten, sehe. Dem Unerwartetem Raum geben, Kreativität ausleben und professionalisieren, das möchte er an der TH Deggendorf möglich machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) intensiviert ihre Gründungsarbeit. Der Themenschwerpunkt Startup und Gründerkultur soll erweitert und das Angebot, das bis dato vor allem Studierende adressierte, ausgebaut werden. Knapp 900 Tausend Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD seit April dafür zur Verfügung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben der Hochschule, unternehmerische Talente zu fördern.

Mehr Existenzgründungen und damit bis zu 1000 mehr Hightech-Arbeitsplätze für die Region will das Team des Startup Campus in den nächsten 10 Jahren schaffen. Alfons Weinzierl sagt dazu: „Die Arbeit des Startup Campus war bisher bei vielen Akteuren eine Querschnittsfunktion neben den eigentlichen Tätigkeiten und wurde on top geleistet. Durch den erfolgreichen Projektzuschlag erhalten wir nun auch die notwendigen Mittel und Ressourcen, um die Gründerkultur der THD auf ein nächstes Level zu heben.“ Im Vergleich zur heutigen Situation soll der Startup Campus laut Weinzierl nicht nur die Startup- und Entrepreneurship-Lehre und studentische Teams betreuen, sondern eine hochschulweite Einrichtung werden, die an einem zentralen Ort Anlaufpunkt und Heimat für Gründerinnen und Gründer ist und über die Technologie Campus in die ländliche Region ausstrahlt. Das Team steht zukünftig also auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule zur Verfügung. Getreu dem Motto „Wecke den Gründer in Dir!“ ist jeder eingeladen sich beim Startup Campus Team zu melden und seine Gründungsidee zu entwickeln. Viele einzelne Maßnahmen werden nun nach und nach umgesetzt. Als ersten notwendigen Schritt sieht das Team des Startup Campus der THD die Erschließung und Anmietung von geeigneten hochschulnahen Räumlichkeiten zur Schaffung eines Startup Labs. Weiterhin ist geplant, ein hochschuleigenes Inkubator-Programm für die Vorgründungsphase für Hochschulangehörige zu initiieren, mit dem die Hochschule Projekte dann auch finanziell unterstützen kann.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Im kürzlich veröffentlichen WURI-Ranking ist die Hochschule gerade auch aufgrund ihrer Gründerkultur positiv aufgefallen. Über die Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ StartupLab@FH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

 

 

 

 

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Am Dienstag, 28.7. trafen sich Vertreter der Europahochschule mit dem Geschäftsführer der Euregio-Geschäftsstelle in Freyung, Kaspar Sammer, und dem Experten für territoriale Zusammenarbeit der Europäischen Kommission, Dirk Peters, um weitere Schritte des Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu planen.

Die Gäste machten sich bei der Campusführung am European Campus Rottal-Inn (ECRI) selbst ein Bild der ersten Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands, die als EVTZ genehmigt wurde. Anschließend besprach man sich mit Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl zu den nächsten Schritten.

Hauptthemen waren die geplante Kick-Off-Veranstaltung im Herbst zusammen mit den Gründungsmitgliedern des EVTZ, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und der in Salzburg ansäßigen Alma Mater Europea, sowie der Auf- und Ausbau des EVTZ im Allgemeinen. Hauptaugenmerk lag dabei darauf, die vorhandene Struktur künftig mit Leben zu füllen und dem Ziel, den ECRI als Vorreiter im Zusammenwachsen der Nationen, voranzubringen. Damit wolle man den eigenen Anspruch, Menschen unterschiedlichster Nationen am Campus unter einem Dach friedlich zu vereinen, nochmals unterstreichen, betonte Dekan Prof. Steckenbauer.

Durch das EVTZ ist der ECRI nicht nur innerhalb der EU besser sichtbar, sondern kann auch leichter als vorher grenzüberschreitend mit anderen Institutionen zusammenarbeiten. Deshalb fasste man bei dem Gespräch Hochschulen in anderen EU-Ländern als künftige Partner des EVTZ ins Auge und möchte diese Partnerschaft in den kommenden Jahren auf- und ausbauen. Dazu sind auch Veranstaltungen zu Politik, Wirtschaft und Kultur am ECRI in Pfarrkirchen geplant, die den „European Spirit“ in die Region transportieren und den Studierenden europäische Werte vermitteln.

Dass der internationale Campus bei der Bevölkerung durchwegs positiv aufgefasst wird, verdient laut Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer besondere Beachtung. Dies zeige, dass das Konzept der territorialen Zusammenarbeit in Form des EVTZ am ECRI der richtige Schritt in die Zukunft sei.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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In neun spannende Monate starteten Mitte Juli die jüngsten Teilnehmer des Silicon Valley Programs der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie wollen eine Geschäftsidee auf den Markt bringen und mit Hilfe des Silicon Valley Programs lernen, wie sie das schaffen können. Vorbild ist die Start-up Szene des Silicon Valley in Kalifornien, wohin die Reise am Ende des Zertifikatsprogramms für eine Woche gehen wird.

Den Grundstein für das Vermarkten ihrer Projekte haben die acht Gruppen in der Einführungswoche gelegt. Jede Projektgruppe lernte per Videokonferenz ihren zuständigen Mentor der Santa Clara University aus dem Silicon Valley in Kalifornien kennen. Die amerikanische Eliteuniversität ist seit Beginn Partner des Zertifikatsprogramms. In den nächsten neun Monaten werden die Projektgruppen einmal monatlich mit ihren Mentoren per Videokonferenz in Kontakt treten und den jeweiligen Fortschritt ihrer Arbeitspakete präsentieren. Prof. Peter Schmieder, Gründer des Programms, und Alexander Dorn unterstützen sie dabei. Außerdem erhalten die Teilnehmer online über eine Lernplattform Arbeitsunterlagen zur Verfügung gestellt. 

Ziel des Programms ist es, die Teams bzw. ihre Geschäftsideen investfähig zu machen. Betreut werden die Teilnehmer bis zu den Abschlusspitches, die im März 2021 an der Santa Clara University stattfinden werden, sofern es die Corona-Situation zulässt. Oft geht es für die Teilnehmer aber dann erst richtig los. Finden sich bei der Präsentation ihrer Business Pläne Investoren, könnte der Traum einer eigenen Firma wie für viele frühere Teilnehmer schnell wahr werden.

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Das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 möchte Menschen in Niederbayern und insbesondere älteren und pflegebedürftigen Personen digitale Techniken für ihr Zuhause näher bringen. In den dafür geschaffenen Mustereinrichtungen können sich Interessierte über Assistenztechniken, die im Alltag Hilfestellung und Unterstützung bieten, informieren und sie zugleich testen. Das sind zum Beispiel intelligente Türschlösser, Herdwächter, Smart Mirror oder der Rollator 4.0. Ganz neu sind nun auch virtuelle Rundgänge über die Internetseite www.deinhaus4-0.de möglich.

Auf der neuen Projekt-Website sind neben Informationsmaterial, Newslettern und Videos ab sofort jeweils ein virtueller 360-Grad-Rundgang zum Musterhaus in Osterhofen und zur Musterwohnung in Deggendorf zu finden. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus können die Einrichtungen erkundet werden. Detaillierte Informationen zum Nachlesen und Anhören finden sich direkt im Rundgang. Bei Fragen stehen die Projektmitarbeiter jederzeit gerne telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zur Verfügung.

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5G steht für die „fünfte Generation des Mobilfunks“ und ist die Weiterentwicklung des existierenden 4G Mobilfunknetzes. 5G bietet neue Ansätze der Informations- und Datenübertragung, unter anderem für die Erhöhung der Bandbreite und die Verringerung von Latenzzeiten, sodass die Datenübertragung verzögerungsfreier und schneller wird. Dadurch ermöglicht 5G viele neue Anwendungszwecke, z. B. im Industriebereich für die Kommunikation von Maschinen, im Gesundheitssektor für Telemedizinanwendungen, der öffentlichen Verwaltung, der Mobilität, wie für autonomes Fahren, oder im Infrastrukturmanagement.

5G benötigt noch weitere Forschung, um diese neuen Einsatzfelder zu definieren und 5G optimal nutzen zu können. Unter der Leitung des Technologie Campus Freyung werden daher an den Hochschulstandorten Freyung, Cham und Deggendorf sogenannte Campusnetze als Versuchsnetze für 5G-Anwendungen errichtet. Diese bieten in einem eng abgesteckten Bereich unter Einhaltung sämtlicher Richtlinien die Möglichkeit, unter komplett eigener Verwaltung 5G-Funkzellen zu betreiben. Diese stehen dann für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Zudem wird am Technologie Campus Freyung im Rahmen des Projektes modernes Mess- und Testequipment für 5G-Anwendungen aufgebaut. Dieses steht dann für Kooperationen mit Unternehmen sowie als Basisinfrastruktur für weitergehende Forschungsvorhaben im nationalen und internationalen Rahmen zur Verfügung Entsprechende Versuchsumgebungen sind bisher nur an großen Forschungsinstituten und Universitäten in Ballungszentren verfügbar. Mit dem Aufbau der Infrastruktur in Freyung, können regionale Unternehmen und Startups an die neue Technologie herangeführt werden, damit diese frühzeitig von den Potentialen von 5G profitieren können. Der Aufbau der Infrastruktur im Projekt „Grenzland 5G“ wird bis Februar 2021 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms FH Invest 2020 mit 913.000 Euro gefördert.

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Der Dokumentarfilm „Nachbarn – 5 Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ von Studierenden des Masterstudiengangs Medienproduktion der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist unter den Preisträgern des Bayerischen Kinder & Jugend Filmfestivals. Am Samstag wurden alle acht Gewinnerfilme bekannt gegeben. „Nachbarn“ erhält den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis Demokratie. Schirmherrin des 1989 gegründeten Festivals ist Carolina Trautner, die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales.

Seit Januar 2015 gibt es in Deggendorf eine Erstaufnahmeinrichtung für Asylsuchende. 2018 wurde sie in ein sogenanntes Ankerzentrum umgewandelt. Die Filmemacher des Masterstudiengangs wollten wissen, wer die Menschen sind, die dort leben. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e. V. haben sie mit den Bewohnern Gespräche über ihr Leben geführt. Daraus entstanden ist ein Videoprojekt unter der Leitung von Professor Jens Schanze. Der 33-minütige Film von 2019 besteht aus fünf Kurzporträts. Die Auszeichnung mit dem Niederbayerischen Jugendfilmpreis 2019 qualifizierte den Dokumentarfilm für das Bayerische Kinder & Jugend Filmfestival. Die Jury dort sagte: „Der Preis für das Sonderthema Demokratie geht an einen Film, der bei uns in der Jury für viel Diskussion gesorgt hat. Vielleicht hat er damit aber auch schon genau das erreicht, was er soll. Es ist ein Film, der im Dialog behandelt werden sollte, der die Diskussion braucht und selbst auch anregt und weil er das macht, finden wir ihn preiswürdig und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie.“ Die Übergabe des Preises fand letzte Woche in kleiner Runde auf dem Campus in Deggendorf statt. Während der Woche der Begegnung im Oktober 2020 wird „Nachbarn“ nochmals im Lichtspielhaus Deggendorf zu sehen sein.

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Künstliche Intelligenz, KI oder gerne auch mal auf englisch AI für Artificial Intelligence. Was genau ist das? Wie beeinflusst KI unsere Zukunft – auch in Niederbayern, im Bayerischen Wald oder eben in Deggendorf. Prof. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mehr dazu sagen. Ganz einfach auf einer den Sitzbänke am Luitpoldplatz in Deggendorf. Mitten in der Stadt. Wer will, kann sich zu ihm setzen und mit ihm plaudern. Über KI. Am Freitag, 24. Juli, drei Stunden lang, ab 10:30 Uhr.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich vier Urängste mit KI verbinden lassen: Überwachung, Versklavung, Verlust der Einzigartigkeit sowie das Ende des freien Willens. „Überspitzt“, nennt Prof. Glauner es, wenn man vom Ende des freien Willens spricht, nur weil Menschen allzu gerne den Vorschlagsalgorithmen von Internetwerbung oder Mediatheken folgen. Auch sei es keineswegs so, dass wir demnächst durch den Roboter ersetzt werden. Aber irgendwie scheint die Künstliche Intelligenz den Kinofilmen entwichen zu sein, wie der Geist aus der Flasche. Den Filmen, die uns Gänsehaut verursacht haben: Matrix, Minority Report oder der Fritz Lang Klassiker Metropolis von 1927 – heute eines der bedeutensten Werke der Filmkunst. „Schon jetzt ist KI beispielsweise durch Mustererkennung in der radiologischen Diagnostik eine große Bereicherung für unsere Gesundheitversorgung in der Onkologie“, greift Glauner das Musterbeispiel segensreicher KI Entwicklungen heraus. Neben einer ganzen Reihe anderer, bereits heute verfügbarer Anwendungen, könne Künstliche Intelligenz sicher auch irgendwann all die nützlichen Verbindungen zwischen den unüberschaubar gewordenen naturwissenschaftlichen Disziplinen wieder sicht- und nutzbar machen. Denn den Universalgelehrten aus der Antike gibt es nicht mehr. Was weiß ein Virologe schon über KI, was weiß eine Informatikerin schon über Viren? Sicher viel zu wenig. Und wer nichts weiß, muss alles glauben. Die Daten sind da. Mehr als reichlich, Big Data, quasi. Und Big Data, das ist das Futter für aussagekräftige KI. Alle Bürgerinnen und Bürger sind deshalb herzlich eingeladen, sich mit Prof. Glauner über solche und andere Fragen zu unterhalten. Direkt, unkompliziert, in entspannter Atmosphäre. Prof. Glauner und die THD freuen sich auf das Gespräch mit den Deggendorferinnen und Deggendorfern. Patrick Glauner ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz. Zuvor arbeitete er unter anderem an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf und bei der Krones AG. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Künstlicher Intelligenz, zuletzt insbesondere mit KI-Innovationsmanagement. Zu diesem Thema hat er im Frühjahr 2020 ein Buch im Springer-Verlag veröffentlicht: „Innovative Technologies for Market Leadership: Investing in the Future".

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schreibt mit der Genehmigung des „European Campus of Studies and Research“ als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) als bayernweit einziger EVTZ im Hochschulbetrieb Geschichte.

Durch die Genehmigung des EVTZ durch die Regierung der Oberpfalz wird es für die Hochschule und deren Gründungsmitglieder, die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und die Alma Mater Europea in Salzburg, leichter über europäische Grenzen hinweg zu kooperieren. Konkret erleichtert der EVTZ die Einreichung europäischer Projektanträge im Hochschulbereich und damit das Einwerben von Fördermitteln, wie Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, hervorhebt.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des ECRI, bedeutet die Genehmigung des EVTZ, dass der Austausch von Studierenden und Professoren mit anderen Hochschulen verstärkt wird, zusammen mit anderen Hochschulen Studiengänge entwickelt werden können und der Wissensaustausch vorangetrieben wird. Dadurch ist es künftig einfacher zusammen Initiativen und Forschungsprojekte zu starten. Besonders die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen ist ein wesentlicher Teil des ECRI und nimmt nun Fahrt auf.

Wie MdEP Manfred Weber, der das Vorhaben von Campusleiter Prof. Kunhardt und Hochschulkoordinator Georg Riedl von Anfang an unterstützte, hervorhebt wird dem EVTZ künftig eine größere Bedeutung zukommen, wenn es um grenzüberschreitende Projekte und europäische Fördermittel geht. Dadurch ist der ECRI innerhalb der EU deutlich sichtbarer und wird verstärkt als Marke wahrgenommen.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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„Werde zur Planetenforscherin, bau dir eine künstliche Hand oder lerne die spannende Welt der Informatik kennen“: Die MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersgruppen wieder jede Menge Technik zum Anfassen und zum Selbermachen. Die Zentrale Studienberatung der Deggendorfer Hochschule beteiligt sich mit einer spannenden Campusrallye am Programm.

Technikbegeisterte Schülerinnen ab acht Jahren erwartet am Montag, 27. Juli 2020 eine fantasiereiche Konstruktion von Legofahrzeugen. Diese werden durch eine kleine selbständige Programmierung zum Leben erweckt. Eine etwas umfangreichere Konstruktion und Programmierung erlaubt Lego Spike Prime. Mittels verschiedener Motoren und Sensoren können hier sehr interessante und knifflige Bauteile entwickelt und programmiert werden. Schülerinnen und Schüler, die sich daran ausprobieren wollen, können sich für Mittwoch, 29. Juli 2020 anmelden. Wer die Welt der Informatik etwas intensiver kennenlernen will, kann sich für einen Tages-Workshop am Donnerstag, 6. August 2020 anmelden. Dieses Ferienprogramm umfasst die Programmierung und Bedienung von Lego Mindstorm Robotern und zusätzlich die Entwicklung einer App, die den Lego Roboter steuert. Die ganze Hochschule an einem Nachmittag kennenlernen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Campusrallye, die ebenfalls im Rahmen des Ferienprogramms angeboten wird. Am 4. und am 27. August gehen die Jugendlichen spannenden Fragen rund um die THD auf die Spur: Wo werden welche Studiengänge gelehrt? Zu welchen Themen wird in den Laboren geforscht? Wie viele Bücher und Medien beinhaltet die Bibliothek? Wo finde ich das THD-eigene Fernseh- und Radiostudio? Wie funktionieren selbstfahrende Autos und wer oder was ist denn eigentlich Jenny? Die Campusrallye findet jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahren, aus Hygieneaspekten wird die Gruppe auf 15 Teilnehmer begrenzt. Bitte einen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Treffpunkt ist vor der Hauptbibliothek der THD, Dieter-Görlitz-Platz 1 in Deggendorf. Weitere Informationen zu den Ferien-Angeboten der THD unter www.th-deg.de/schule#technikferien und unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Eine Anmeldung zu den Ferienprogrammen ist unter mint@th-deg.de oder unter karin.loibl@4you-deggendorf.de möglich.

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Nachwuchs für das Anwendungslabor Industrie 4.0 der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge wurde am 3. Juli eine 5-Achs-Simultanfräsmaschine mit umfangreichen Automationslösungen angliefert. Diese Maschine eröffnet dem Labor nun auch Forschungsmöglichkeiten im Bereich Künstlicher Intelligenz für den Werkzeug- und Formenbau.

Wie fragil globale Lieferketten sind, das hat die Corona-Krise mehr als deutlich gezeigt. Aber auch in anderen Bereichen, wie etwa dem Werkzeug- und Formenbau, gilt es bestehende Wettbewerbsvorteile gegenüber asiatischen Konkurrenten wieder auszubauen. „Entscheidend“, so Prof. Gansauge, „sind kurze Time-to-Market-Intervalle und Kostenoptimierungen.“ Smarte Industrie 4.0-Lösungen in der Unikatproduktion werden zukünftig den Unterschied machen. Genau diese Lösungen können von den Wissenschaftlern der THD gemeinsam mit Unternehmen kreiert, entwickelt und zur Marktreife gebracht werden.

Die Forschungstätigkeiten im Anwendungslabor befassen sich einer durchgehenden Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse zur Unikatfertigung. Daher wurde in den letzten Jahren bereits in Spannsysteme, einen kollaborativen Roboter, ein Fahr- und Navigationssystem sowie diverse Software (CAD/CAM/CAP/CAQ/MES) investiert. Letztes, noch fehlendes Glied in der Prozesskette war das neue Bearbeitungszentrum. Dieses ist mit einem Werkzeugwechsler, einer Vermessungseinrichtung, einer Werkzeugbrucherkennung und einer Paletten-Wechseleinrichtung ausgestattet.

Auch im Lehrbetrieb der Fakultäten Maschinenbau und Mechatronik sowie Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen wird die neue Maschine zum Einsatz kommen. Studentinnen und Studenten, aber auch Nachwuchsforschende bekommen so die Möglichkeit an hochaktuellen Forschungsthemen mitzuarbeiten.

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Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, übergab am Samstag den 11. Juli die Förderurkunde für das Projekt „IntelliTemp: Hybride Fertigungskonzepte zur intelligenten Temperierung großvolumiger Werkzeuge“ an die Antragsteller Prof. Dr. Andrey Prihodovsky und Prof. Dr. Ludwig Gansauge.

Die Förderung für das dreijährige Projekt geht an die Technische Hochschule Deggendorf gemeinsam mit drei Industriepartnern, der FIT AG, der Bock1 GmbH und der Sauer GmbH (100% Tochter der DMG Mori AG). Nach Antragseinreichung im März 2020 und folgender wissenschaftlicher Begutachtung, wurde nun das Projekt von der Bayerischen Forschungsstiftung genehmigt. Die Projektarbeiten werden unter der Federführung der TH Deggendorf am Technologie Campus Parsberg/Lupburg und im Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD in Deggendorf sowie an den Standorten der Industriepartner durchgeführt. „Hochmoderne Forschungsprojekte sind ein starker Beweis für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Ostbayern. Mit 998.100 Euro unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung neuer Konzepte zur Fertigung großvolumiger Spritz- und Druckgusswerkzeuge. Durch fortschrittliche Fertigungsmethoden können Ressourcen geschont und Arbeitsprozesse beschleunigt sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Werkzeugbaus gestärkt werden“, freut sich Füracker.

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Validierung eines innovativen Technologiekonzepts zu Fertigung von großvolumigen Spritz- und Druckgusswerkzeugen mit anforderungsgerechter Temperierung. Das neue Konzept basiert auf modernen, hybriden Fertigungsprozessketten. Sie ermöglichen eine flexible Kombination von additiven und subtraktiven Schritten und den Aufbau von Multimaterialstrukturen mit hervorragenden funktionellen Eigenschaften. Dabei sollen in Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Forschungspartner und den drei auf ihren Gebieten führenden und im Projekt involvierten Unternehmen wissenschaftlich fundierte sowie industrierelevante Werkzeugkonzepte entwickelt und unter seriennahen Bedingungen erprobt werden.

Die Bürgermeister der Stadt Parsberg und des Marktes Lupburg, Bauer und Hauser, gratulierten dem Konsortium: "Ein Meilenstein für die Region.“

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Einige Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ruhiger geworden, doch nun nimmt das im INTERREG-Programm geförderte Projekt „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ nach dem Corona-Lockdown die operative Arbeit in den Regionen langsam auf. In einem Konsortium aus insgesamt 14 Projektpartnern aus Bayern und Österreich arbeitet man gemeinsam an nachhaltigen Ansätzen, wie heimische Wälder und damit verbundene naturräumliche Ressourcen gesundheitstouristisch genutzt werden können.

Den Kern des Forschungsprojektes bildet dabei ein grenzübergreifendes Projektteam, das sich aus Forscherinnen und Forschern des „Lead-Partners“ European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) in Wels, des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) mit der Forstlichen Ausbildungsstätte in Traunkirchen und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) zusammensetzt. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung und der damit verbundenen Kompetenzen der vier Institutionen wird sich das Team während der Projektlaufzeit bis Juni 2022 dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

In fünf spezifischen Pilotregionen im INTERREG-Programmgebiet zwischen Bayern und Österreich - Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau - werden hierzu in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern aus Waldwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Kommune nachhaltige Konzepte erarbeitet, wie die jeweiligen Wald- und Naturräume für verschiedene Zielgruppen gesundheitstouristisch genutzt werden können. Grundsatz ist hierbei, für lokale Anbieter und Nachfrager gleichermaßen einen nutzbaren Mehrwert zu schaffen und dabei die natürlichen Ressourcen und Gegebenheiten zu schonen.

Weitere Unterstützung erfährt das Projektteam dabei durch eine Vielzahl an Partnern aus Politik und Praxis. Hierzu zählen die Oberösterreich Tourismus GmbH, der Tourismusverband Ostbayern, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft & Forsten Pfarrkirchen, die Bayerische Landesanstalt für Wald & Forstwirtschaft sowie das Österr. Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen & Tourismus.

Finanziert wird das grenzübergreifende Projekt überwiegend durch das INTERREG V-A Programm „Österreich-Bayern 2014-2020“. Als Bestandteil des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ werden bis zu 75% der Gesamtkosten durch das Förderprogramm übernommen, wobei diese Mittel insbesondere in Personalkosten, aber auch in Ausrüstungskosten fließen. Die restlichen Mittel werden von den Projektpartnern selbst getragen.

Durch den Fokus u.a. auf den lokalen Tourismus und gesundheitliche (Urlaubs-)Motive in heimischen Regionen gewinnt das grenzübergreifende Forschungsprojekt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung. Umso glücklicher ist das Projektteam, nun auch operativ in den Regionen arbeiten zu können.

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Im kommenden Wintersemester bringt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen weiteren, attraktiven Bachelorstudiengang an den Start: »Elektromobilität, autonomes Fahren und mobile Robotik«. Das Studium wird in der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik von Dekan Prof. Dr. Reinhard Schlosser angesiedelt sein.

Corona hat der digitalen Transformation in Deutschland einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Nicht nur in der Produktion oder der Kommunikation, auch in der Mobilität werden digitale Lösungen die Antworten von morgen auf die Herausforderungen von heute sein. Was es dazu aber braucht, ist gut ausgebildetes Fachpersonal. Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die die fachliche Expertise und Flexibilität besitzen, um den enorm rasch fortschreitenden Entwicklungen insbesondere im Bereich der Mobilität gerecht zu werden.

Nachdem im letzten Wintersemester bereits die neue Fakultät Angewandte Informatik (AI) ihre Arbeit aufgenommen hat, beginnt im kommenden Wintersemester ein weiterer, spannender Bachelorstudiengang. Diesmal an der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik. „Wir wollen das Thema »Moderne Mobilität« mehr aus der Perspektive der Elektrotechnik und weniger aus der Perspektive der Informatik angehen“, erklärt Prof. Dr. László Juhász. Sprich: „Mehr Hardware, weniger Software“. Daher richtet sich der Studiengang vor allem an Leute, die in einem der zukunftsträchtigen Bereiche der Elektromobilität, dem autonomen Fahren oder der mobilen Robotik an der elektrischen, elektronischen und regelungstechnischen Seite der Entwicklung antreten wollen.

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, das fünfte davon wird als praktisches Studiensemester geführt. Ab dem sechsten Semester kann man zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen. Das sind dann entweder die Elektromobilität oder das Autonome Fahren bzw. die mobile Robotik. Mehr zu diesem interessanten Studiengang kann man bereits am kommenden Freitag, 10. Juli von 15.15 – 16 Uhr, beim digitalen Studieninfotag der THD erfahren.

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Auch in Zeiten von Corona bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, alles rund um die verschiedenen Studiengänge sowie die dazugehörigen Bewerbungsprozesse für das kommende Wintersemster zu erfahren. Am 10. Juli, ab 14 Uhr und ganz bequem von zu Hause aus.

Unter dem Motto »VISIT THD« sind Studieninteressierte und Studienbewerber sowie deren Eltern herzlich eingeladen, auf der Plattform th-deg.de/virtueller-studieninfotag die Informationsangebote der Hochschule kennenzulernen. Zu Hause, im Grünen oder am Küchentisch. Einfach zurücklehnen und gemütlich den Vorträgen lauschen. Oder im Live-Chat mit Studierenden, Studiengangleitern sowie Professorinnen und Professoren herausfinden, welche der acht Fakultäten und welcher der mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge am besten passt. Es gibt Beratungen zur Studienorganisation, Finanzierung, Bewerbung und zu den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen bzw. zu möglichen Auslandsaufenthalten. Interaktive Formate wie Instagram Live und der 360° Campusrundgang runden das Programm ab. Außerdem wird Staatsminister Bernd Sibler ein digitales Grußwort an alle Teilnehmenden richten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Interessierte, die an diesem Tag keine Zeit haben das Studieninfoprogramm zu verfolgen, können dies dank Aufzeichnung der Live-Formate bis Ende der Bewerbungsphase Mitte August auf der THD-Webseite nachholen. Außerdem werden seit dem 29. Juni und bis zum 31. Juli in der Infohütte vor der Mensa Infomaterialien frei zugänglich und einfach zum Mitnehmen zur Verfügung stehen.

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Für das Lehrgebiet „Immersive Medien“ hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen neuen Professor berufen. Mit Stephan Windischmann hat die Hochschule die ideale Besetzung der vakanten Stelle an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik gefunden. Interaktive Systeme und Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, User Experience Design und Visuelles Design sind seine Expertise. Die Stationen seiner bisherigen Tätigkeit als Interaction Designer digitaler Medien und virtueller Inszenierungen reichen von international angesehenen Messen wie der Expo über exklusive Messestände deutscher Automobilhersteller bis hin zu diversen Kulturausstellungen im deutschen Raum.

Vor seiner Studienzeit arbeitete Stephan Windischmann seit Mitte der 90er Jahre mit Flash- und Motiondesign, also der Gestaltung von Bewegtbildern, interaktiven Multimedia-Anwendungen und Websites. Die 90er Jahre waren die Wegbereiter dieser Disziplinen und mit dem Aufkommen des Highspeed Internets gewannen sie einen vollkommen neuen Stellenwert. Um seiner Leidenschaft für digitale Medien und virtuelle Inszenierungen auch beruflich nachgehen zu können, studierte Windischmann von 2001 bis 2007 „Media Engineering“ an der TH Nürnberg. Sehr zielstrebig ging es nach dem Studium weiter in die Selbstständigkeit. Zur selben Zeit, als Apple das erste iPhone auf den Markt brachte und die nächste Innovationswelle auf die digitale Welt zurollte.
Genau das ist es, was Stephan Windischmann antreibt: „Lebenslanges Lernen, neugierig und interdisziplinär zu bleiben, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, aktiv an technologischen und kulturellen Veränderungen teilzunehmen, war und ist die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens.“ Ideen aufzugreifen, Innovationen voranzutreiben und daran zu arbeiten, ist für Stephan Windischmann Teil seines bisherigen Berufsalltags. Inspiration, Orientierung und Austausch sucht und findet er regelmäßig bei Besuchen von internationalen Medienfestivals wie zum Beispiel dem ars electronica Festival in Linz, der Transmediale in Berlin oder dem Offf Festival in Barcelona. Aber auch Online-Seminare und -Fortbildung nutzt er, um sich stetig fortzubilden.
Den gebürtigen Franken verschlägt es nun an die Technische Hochschule Deggendorf. In der Lehre sieht er eine weitere Chance, die digitale Zukunft zu gestalten. Ab Oktober unterrichtet er primär die Medientechniker der Hochschule.

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Zivile Drohnen werden mittlerweile für vielfältige Anwendungen benutzt und sind darüber hinaus zu einem beliebten Hobby geworden. Sie können aber auch zur Gefahr werden, wenn sie missbräuchlich verwendet werden. So kann es zu Schäden durch Abstürze kommen, Flugverbotszonen können unbewusst missachtet werden oder Drohnen können vorsätzlich für Straftaten verwendet werden.

Um diesen Gefahren zu begegnen, ist am Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf in den vergangenen drei Jahren das Forschungsprojekt ArGUS durchgeführt worden. Das Akronym steht für ein Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS (Unmanned Aerial Systems, englisch für unbemannte Flugsysteme).  Das Kooperationsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit" mit insgesamt 1,9 Mio. € gefördert. Neben dem Technologie Campus waren auch das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Karlsruhe, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) das European Aviation Security Center (EASC) sowie die beiden Industrieunternehmen Securiton GmbH und Atos Information Technology GmbH Teil des Projektkonsortiums. Zudem waren das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, der private Sicherheitsdienstleister Power Personen-Objekt-Werkschutz GmbH sowie der Flughafen Frankfurt als assoziierte Partner am Projekt beteiligt.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Assistenzsystems, das in der Lage ist Drohnen frühzeitig zu detektieren und zu klassifizieren sowie eine Lage- und Risikobewertung durchzuführen. Solch eine Situationsanalyse ist ein sehr wichtiger Bestandteil, wenn es um den Schutz von Menschen und Infrastruktur geht. Dabei werden alle verfügbaren Informationen berücksichtigt und es können rechtlich abgesicherte Handlungsvorschläge für Gegenmaßnahmen generiert werden. Dadurch können z.B. Einsatzkräfte eine potenzielle Bedrohung sehr früh erkennen, die Auswirkungen abschätzen und nach kurzer Reaktionszeit zu einer bestmöglichen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen gelangen. Während der Projektlaufzeit wurden mehrere Tests der Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen, beispielsweise im Hamburger Volksparkstadion, der Paderborner Benteler-Arena und am Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt.

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich im Projekt mit der Detektion und Analyse der Kommunikation zwischen Drohne und Bodenstation befasst. Dafür wurden Sensorsysteme entwickelt, die Signale der Drohnen erfassen und auswerten können. Die Funkverbindung zwischen einer Drohne und der Bodenstation wird direkt beim Einschalten der Geräte aufgebaut. Dadurch ist es möglich, Funksignale einer Drohne im Idealfall bereits vor deren Start zu identifizieren. Der so gewonnene Zeitvorteil gegenüber anderen Detektionsverfahren, wie zum Beispiel Radar, gibt Einsatzkräften mehr Reaktionszeit und kann im Ernstfall essenziell sein. Neben der frühzeitigen Detektion einer Drohne liefert das entwickelte System auch hilfreiche Informationen über die noch vorhandene Reichweite und mögliche Wegpunkte einer identifizierten Drohne. Dem Assistenzsystem kann somit noch vor dem Abheben die Präsenz und Flugroute einer Drohne übermittelt werden.

Die ursprünglich am Flughafen Frankfurt-Hahn geplante Abschlussveranstaltung mit Live-Demonstrationen des ArGUS-Systems konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurden die Projektergebnisse im Juni 2020 im Rahmen eines digitalen Abschlussevents vor Behörden- und Industrievertretern präsentiert.

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Zum zwölften Mal startete das Mentorinnen-Programm „MovING“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in eine neue Runde. In diesem Semester allerdings virtuell. Das Mentorinnen Programm MovING ist eine bayernweite Initiative, die speziell für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften und der Informatik ins Leben gerufen wurde. Für ein Jahr werden ausgewählte Studentinnen von Ingenieurinnen begleitet, um sie in der Studien- und Karriereplanung zu unterstützen.

Das Programm wird an der THD vom Career Service koordiniert. Stefanie Möginger stellt den Kontakt zwischen Mentorinnen und Studentinnen her: „Unser sehr gutes Netzwerk in die regionale und überregionale Wirtschaft ermöglicht es uns, tolle Ingenieurinnen für das Programm zu begeistern. Viele Frauen sind schon seit Jahren als Mentorinnen dabei.“ Aus gutem Grund.  Junge Ingenieurinnen und ITlerinnen, die sich für einen männerdominierten Beruf entschieden haben, sehen sich oft mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Die Mentorinnen kennen diese Probleme und helfen den Studentinnen, indem sie ihre Erfahrungen teilen, Zugang zu ihren Netzwerken ermöglichen und Einblick in Unternehmensstrukturen schaffen.
14 neue Tandems, also Mentorin und Studentin, führte Stefanie Möginger dieses Sommersemester zusammen. Das Kennenlernen fand virtuell per Videochat statt. Die Mentorinnen kommen von namhaften Unternehmen wie Siemens, Krones, Müller-BBM, msg systems ag, ZF Friedrichshafen, Wolf Systembau, ifb Eigenschenk und CSA. Die Mentorin Miriam Kaufmann von der CSA Group zeigt sich begeistert: „Bei meiner täglichen Arbeit habe ich es überwiegend mit Männern zu tun, daher bin ich froh, wenn sich Studentinnen für einen technischen Studiengang entscheiden. Ich freue mich, wenn ich sie mit meiner bisherigen Erfahrung aus Studium und Beruf unterstützen kann.“

Das Gesamtprogramm bis Juni 2021 umfasst neben den individuellen Treffen der Tandems, bei denen die Studentinnen auch das jeweilige Unternehmen ihrer Mentorin kennenlernen, diverse Veranstaltungen und Workshops, sowie gesellige Aktivitäten wie Stammtische und gemeinsame Treffen aller Teilnehmerinnen in Deggendorf. Neben dem MovING Programm - Mentorenprogramm für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften, bietet der Career Service auch ein hochschulübergreifendes Mentorenprogramm für alle Studierende der THD an. Gerne können sich interessierte Unternehmensvertreter melden, die sich gerne als Mentorin oder Mentor an der THD engagieren möchten.

Weitere Informationen erhalten Interessenten beim Career Service unter 0991/3615-284 oder per Mail bei Stefanie Möginger (stefanie.moeginger@th-deg.de) sowie im Internet unter www.th-deg.de/cs.

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Wer macht den Unterschied? Das gibt’s nicht nur im Fußball, sondern auch wenn es um’s Studieren, Forschen und Gründen geht. Beim erstmals vorgestellten WURI (Worlds Universities with Real Impact)-Ranking ist der Fußabdruck der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unübersehbar. Dies gilt vor allem für die Kategorien „Entrepreneurial Spirit“ („Unternehmergeist“, Platz 8 weltweit) und „Student Mobility and Openness“ („Weltoffenheit“, Platz 26 weltweit). Auch im Gesamtklassement der innovativsten Hochschulen und Universitäten ist die THD mit Platz 43 unter den TOP 50 Hochschulen weltweit. Nur geschlagen von so bekannten Namen wie etwa Princeton, Berkeley, University of Tokyo, Stanford, Harvard oder dem MIT.

Die WURI-Rangliste ist ein neues System, das die Programme von Hochschulen und Universitäten nach bestimmten Innovationsgesichtspunkten bewertet. Die Leistungen der akademischen Institutionen werden weniger nach klassischen Maßstäben, als vielmehr anhand von nachhaltigen Mehrwerten für die Gesellschaft bewertet. Vier Kriterien kommen bei der Evaluation zur Anwendung. Statt dem Zählen wissenschaftlicher Publikationen werden praktische industrielle Anwendungen betrachtet. Nicht der Eintritt der Absolventen in den Arbeitsmarkt gilt, sondern die Aus- und Neugründungen von Start-ups, die durch die Hochschulen angestoßen werden. Soziale Verantwortung, ethische Maßstäbe und Integrität haben einen höheren Stellenwert als der alleinige Fokus auf reines Wissen und materiellen Erfolg. Und zu guter Letzt geht es um die Mobilität von Studierenden, um die intellektuelle und akademische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Bei all diesen Kriterien konnte die THD punkten. „Dieses Ranking ersetzt natürlich nicht die traditionellen Bewertungen, die insbesondere auf der Forschungsperformance und auf den klassischen Methoden des Wissenstransfers beruhen“, weiß THD-Präsident Prof. Peter Sperber. Aber es sei eine wichtige Ergänzung. Gerade in weltweiten Krisenzeiten und einer globalen Diskussion um Gleichheit und Diskriminierung. „Entrepreneurship und Weltoffenheit, das sind auch für junge Menschen Kriterien, die ganz großgeschrieben werden. Wir sind also auf dem richtigen Weg“, sagt Sperber.

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Bis zum Schuljahresende können sich Schulen noch bei der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum ersten virtuellen Workshop des MINT-Teams anmelden. Unter dem Motto „Jeder soll einmal programmiert haben“ startete die MINT-Förderung vergangenen Oktober mit dem dazugehörigen Workshop-Angebot, das jetzt kurzerhand in einer optimierten Variante per Videokonferenz angeboten wird. Von zuhause können Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse selbst eine Applikation für Smartphones programmieren. Angeleitet werden sie dabei von Studierenden der Hochschule.

Schülerinnen der Realschulen in Landau und Grafenau haben den Workshop im Rahmen der Girls’ Day Akademie als Erste getestet. Mit der Plattform AppInventor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sie selbst eine Android-fähige App entwickelt, gestaltet und direkt auf ihrem eigenen Handy getestet. Organisatorin Tanja Zellner zeigt sich vom virtuellen Format überzeugt: „Die Girls`Day Akademie ist ein tolles Programm für Schülerinnen, die sich so richtig in Technik und Naturwissenschaft versuchen wollen. Da hat unser 90-minütiges, virtuelles Workshop-Konzept hervorragend dazu gepasst." 
Aber nicht nur Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie können mit dem MIT AppInventor erstmalig programmieren, der Workshop wird für alle Schulkassen ab der achten Jahrgangsstufe in der Region durchgeführt. Interessierte Lehrkräfte können sich jetzt per Email unter mint@th-deg.de beim Team der MINT-Förderung melden. Laut Tanja Zellner braucht es lediglich einen Termin und die passende Ausstattung und schon kann es losgehen.
Damit der Workshop virtuell stattfinden kann, wurde das MINT-Team von Tourismusmanagement-Studentin, Celine Münz unterstützt. Gemeinsam haben sie das Programm für die Nutzung auf Microsoft-Teams fit gemacht. Als Tutorin freut sie sich, das erprobte Workshop-Konzept nun in der virtuellen Variante durchzuführen: „Wir Tutoren freuen uns auf viele Schülergruppen, die das Angebot noch in diesem Schuljahr wahrnehmen wollen. Der MIT AppInventor macht es möglich, eigene Apps spielerisch zu programmieren, ohne dass Vorkenntnisse und Grundlagen einer Programmiersprache vorausgesetzt werden.“ Inzwischen hat sich auch der Verband der MINT-Regionen der Körber-Stiftung für den Workshop als Best Practice Beispiel ausgesprochen.

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Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist momentan in aller Munde. Was steckt jedoch dahinter? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 29. Juni 2020 von 17 bis 19 Uhr ein Webinar für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, und Eltern an. Im Rahmen des Webinars stellen vier Professoren in Vorträgen die Facetten der KI vor. Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der THD die Möglichkeit, in sieben Semestern zu KI-Experten ausgebildet zu werden. Das Webinar stellt zudem den Studiengang vor und es gibt für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu KI und dem Studiengang zu stellen. Der Zugriff auf das Webinar ist unter https://www.th-deg.de/veranstaltungen-und-webinare möglich.

1. Vortrag: Facetten der Künstlichen Intelligenz - Bachelorstudiengang KI der TH Deggendorf deckt diese ab (Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Studiengangskoordinator)
Ein Smartphone versteht meine gesprochene Frage, führt mich auf kürzestem Weg zum Ziel, oder findet zu einem gemachten Foto das passende Foto aus seinem Fotospeicher. Dahinter steckt KI. KI erkennt in medizinischen Bildern krankes Gewebe so gut - bzw. teils besser - wie ein Arzt, unterstützt mit Servicerobotern in Altenheimen oder automatisiert in der Industrie die Produktion. All diese KI-Anwendungen und noch viel mehr werden in den Modulen des Bachelorstudiengangs KI an der THD gelehrt.

2. Vortrag: Maschinelles Lernen - Was steckt dahinter und wie funktioniert es? (Prof. Dr. Robert Hable)
Unternehmen, die wissen, was der Kunde bestellen wird - noch bevor es der Kunde selbst weiß; Polizisten, die im Voraus berechnen können, wann und wo (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein Verbrechen geschehen wird; Systeme, die den bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine erkennen: was noch vor wenigen Jahren Gegenstand von Science Fiction-Erzählungen war, wird nun Wirklichkeit. Grundlage all davon ist das Maschinelle Lernen. Aber was ist das genau und wie funktioniert es?

3. Vortrag: Wie funktioniert eine automatische Rechtschreibkorrektur? (Prof. Dr. Patrick Glauner)
Sprachverarbeitung (Natural Language Processing) ist ein Teilgebiet der KI und beschäftigt sich mit dem Analysieren, Verstehen und automatischen Verarbeiten von menschlicher Sprache, wie z.B. Text oder Audiosignalen. Wir werden im Rahmen des Vortrags erarbeiten, wie in wenigen Zeilen Code eine auf Statistik basierende Rechtschreibkorrektur implementiert werden kann.

4. Vortrag: Maschinelle Logik und menschliche Vernunft (Prof. Dr. Cezar Ionescu)
Computer können schneller und zuverlässiger als Menschen arithmetische Aufgaben lösen. Gilt das aber auch für komplexere mathematische Aufgaben, wie z.B. das Lösen von Gleichungen, das Aufstellen von Gleichungen oder gar das selbstständige Entwickeln mathematischer Modelle? Wir werden versuchen zu erklären, warum die unfehlbare Präzision der maschinellen Logik bei solchen Problemen einer schwächeren und flexibleren weichen muss.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Acht angehende Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben am Dienstag, 26. Mai ihre ersten Erkenntnisse für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Deggendorf präsentiert. Bis Anfang 2021 soll dieses entstehen. Ziel ist, anhand bisheriger Maßnahmen und neuer Analysen mögliche Handlungsfelder für eine verbesserte Klimabilanz festzulegen. 

Für die Studierenden ist die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ein Projekt über zwei Semester. Die ersten Vorarbeiten mit vielen Sitzungen per Videokonferenz sind getan. Vorgestern traf sich die Gruppe nun zum ersten Mal in diesem Semester persönlich und gleichzeitig mit Vertretern der Stadt Deggendorf. Ihre Ansprechpartner sind Renate Wasmeier, dritte Bürgermeisterin, Ulrike Watzek, Stadtbauamt, und Sandro Pfeiffer, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Eine IST-Analyse soll im nächsten Schritt die Basis des Klimaschutzkonzeptes bilden. Dafür werden sich die Studierenden mit Ulrike Watzek, die selbst an der THD studiert hat, weiter austauschen. Geplant ist auch, Kontakt zur Deggendorfer Fridays for Future Bewegung herzustellen und den Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Deggendorf in die weiteren Planungen einzubeziehen, wie Renate Wasmeier berichtet: „Das Klimaschutzkonzept soll umsetzbare Maßnahmen enthalten. An der Hochschule fühlen wir uns gut aufgehoben. Es sollen aber auch alle Interessensgruppen einbezogen werden. Wir freuen uns auf gute Ergebnisse.“ Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl begleiteten als wissenschaftliche Experten den Termin.

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Im persönlichen Gespräch mit Personalverantwortlichen konnten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am gestrigen Dienstag ihre Karrierechancen ausloten. Per Videokonferenz brachte das Team des Career Service die Beteiligten zum „Speed Recruiting 4.0“ zusammen.

Das virtuelle Event fand speziell für die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt. Studierende, die gerade ein Praktikum, eine Stelle für ihre Bachelor- oder Masterarbeit oder auch schon eine Stelle für den Berufseinstieg suchen, konnten so auch in Corona-Zeiten potentielle Arbeitgeber persönlich kennenlernen und ihre Fragen stellen. Am Speed Recruiting nahmen Vertreter der Firmen ifb Eigenschenk, MAX STREICHER, Deutsche Bahn, COPLAN, Schleich & Haberl Holding und Lindner teil. In 15-minütigem Rhythmus standen sie den Studierenden Rede und Antwort. Sogar ein virtueller Rundgang über das Gelände der ifb Eigenschenk bekamen sie geboten. Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Personaler in einer Sache einig sind: trotz der aktuellen Situation ermutigen sie die Studierenden proaktiv zu sein und ihre Bewerbungen einzureichen.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch.

Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

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Der Ausbau des Themas Künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mit Riesenschritten weitergehen. Heute gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerbs Bayern bekannt. Insgesamt waren 50 Professuren ausgeschrieben, drei davon gehen nun nach Deggendorf.

Große Freude an der THD. „Mit den drei neuen KI-Professuren für die Bereiche Pflege, Geoinformatik und Cyber Security liegt die digitale Transformationsstrategie der Hochschule weiter voll auf Kurs“, berichtet ein spürbar gut gelaunter THD-Präsident, Prof. Dr. Peter Sperber. Und auch der für Forschung verantwortliche Vize-Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Grzemba, ist stolz auf das Erreichte: „50 Professuren wurden im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs vergeben, mit dreien für die THD liegen wir über dem Schnitt – man traut uns also einiges zu, im Ministerium.“ Schon während der Ausschreibung des Wettbewerbs betonte Sibler, dass die KI in Zukunft allgegenwärtig sein werde und dass die Hochschulen „entscheidende Wegbereiter“ seien. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab. „Wir sind Staatsminister Sibler und der Expertenkommission sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in die THD legen“, betont Sperber. Dieses Vertrauen werde man versuchen mit vielen nützlichen Forschungsergebnissen zurückzugeben.

KI in der Pflege

Bei der Professur „Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege“ geht es darum, Daten aus verschiedenen Quellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Handlungsvorschläge für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegebedürftige zu übersetzen. Auch der Gesundheitszustand soll in gewissem Rahmen vorhergesagt werden können. Die Professur und deren Forschungsergebnisse werden in die bereits erfolgreichen Projekte „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau und „Dein Haus 4.0“ an der THD eingebettet. Unter der Federführung der Friedrich-Alexander-Universiät Erlangen-Nürnberg besteht bei diesem Projekt eine Zusammenarbeit auch mit anderen Hochschulen. Verbundthemen sind das digitale Krankheitsmanagement, die personalisierte Diagnostik sowie die damit zusammenhängende Therapie und Versorgung.

KI und Smarte Regionen

Um die Nutzung von Geodaten geht es bei der Professur „Big Geospatial Data and Spatial AI“. Der sogenannte Smart City Ansatz, also das Konzept, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, soll mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz auf den ländlichen Raum übertragen werden. Die Professur ist an der Fakultät für Angewandte Informatik der THD angesiedelt und direkt mit dem KI-Knotenpunkt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Würzburg-Schweinfurt verzahnt. Ebenfalls im Boot ist die HAW Augsburg.

KI in der Datensicherheit

Mit dieser Professur wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen durch KI-befähigte Sicherheitsmechanismen geleistet. Aufgrund ansteigender Komplexität dieser Systeme ergibt sich der Bedarf an Methoden zum intelligenten Testen von Maßnahmen der IT-Sicherheit, sowie zur effizienten Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen. Die Professur ist ebenfalls der Fakultät Angewandte Informatik zugeordnet und eng an das Institut ProtectIT der THD angebunden. Sie ist außerdem Teil des parallelen Antrags KI Campus Ostbayern des Verbunds der ostbayerischen Hochschulen, TRIO. Der KI Campus Ostbayern etabliert eine Kooperation, die den fachlichen Austausch und die Einbindung in das bayerische KI-Netzwerk sicherstellt und damit dessen Wirkung in die gesamte ostbayerische Region hinein gewährleistet.

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Die Corona-Pandemie wirkt sich spürbar auf das Sommersemester 2020 aus: Der Vorlesungsbetrieb musste coronabedingt zunächst rein digital starten. Wie sind die Hochschulen dafür gerüstet?

Das Engagement und der Einsatz der Hochschulfamilie sind überwältigend! Das habe ich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Besuchen an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen und Kunsthochschulen quer durch ganz Bayern spüren können. Überall werden praktikable und pragmatische Lösungen gefunden. In vielen Gesprächen wurde mir signalisiert, dass alle Beteiligten fest entschlossen sind, den Lehrbetrieb so gut es geht zu ermöglichen. Dass das die Hochschulen vor unglaubliche Anstrengungen stellt und für sie einen großen Kraftakt darstellt, ist völlig klar. Ich denke aber, man kann sagen: Das Semester ist gut angelaufen.

Schon Wochen vor dem regulären Vorlesungsbeginn haben alle zusammengeholfen und konsequent daran gearbeitet, die digitalen Angebote auszuweiten. Das ist eine beispiellose Gemeinschaftsleistung! Unsere Studentinnen und Studenten können auch im Sommersemester 2020 in ihrem Studium weiterkommen. Auch wenn klar ist, dass es kein perfektes Semester wird: Ich bin überzeugt, dass es ein gutes wird! Ich will größtmögliche Verlässlichkeit und Chancengleichheit gewährleisten – bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit. Es sollen keine Nachteile für unsere Studentinnen und Studenten entstehen.

Und wie sieht es nach Corona aus: Wird das digitale Semester die Lehre langfristig verändern?

Nach dem Sommersemester werde ich gemeinsam mit der Hochschulfamilie eine Reflexionsrunde starten, um Bilanz zu ziehen: Welche neuen Möglichkeiten haben sich ergeben? Was hat bei der digitalen Lehre gut geklappt? An welchen Schrauben müssen wir noch drehen und wo stoßen wir an Grenzen? Auch wenn sich viele Online-Angebote sicher dauerhaft durchsetzen werden, gehen einem die persönlichen Begegnungen, der unmittelbare Austausch auf dem Campus und im Hörsaal und Präsenzangebote zum Studium und zum Hochschulalltag doch ab.

Aber mit Blick auf die Chancen erwarte ich mir durchaus einen kräftigen digitalen Schub für unsere Hochschulen!

Nicht nur die Lehre hat sich vom Campus ins Homeoffice verlagert, auch der Vorlesungszeitraum hat sich verschoben. Wie sehen die Regelungen im Einzelnen aus?

Jetzt wird es etwas technisch: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Technischen Hochschulen, den Kunsthochschulen und den Universitäten hat der Vorlesungsbetrieb am 20. April 2020 begonnen. Das Ende der Vorlesungszeit an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen fällt auf den 7. August 2020. Die Vorlesungszeit kann von den Universitäten um bis zu zwei Wochen verkürzt werden, von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und den Technischen Hochschulen um bis zu vier Wochen. Für die Kunsthochschulen gelten eigene Vorgaben für die Verkürzung der Vorlesungszeit.

Voraussetzung für eine Verkürzung durch die jeweilige Hochschule ist, dass der für das Semester vorgesehene Unterrichtsstoff in der Vorlesungszeit mit entsprechend verdichteter Stundenzahl oder auf andere Weise unter Beachtung der Studierbarkeit angeboten wird. Jede Hochschule kann das für sich passgenau regeln.

Das Sommersemester endet – wie üblich – mit dem 30. September.

Welche Konsequenzen hat der Ausfall von Präsenzveranstaltungen auf Prüfungen?

Bei Prüfungen im Sommersemester 2020 bemühen sich unsere Hochschulen darum, für ihre Studentinnen und Studenten praktikable Formate zu finden. Mein Rat ist, diese Angebote auch anzunehmen. Die hochschulischen Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt werden, zählen.

Was mir dabei wichtig ist: Wem das nicht möglich ist, dem dürfen keine Nachteile aufgrund prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen sowie der Regelstudienzeit entstehen. Wir arbeiten deshalb unter Hochdruck an einer Regelung, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeiten-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern.

Nicht ganz unwichtig ist ja auch die Frage nach dem BAföG. Welche Folgen ergeben sich aus der Verschiebung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020?

Bei der Verschiebung des Vorlesungsbeginns war mir extrem wichtig, für unsere Studentinnen und Studenten, die BAföG bekommen, eine schnelle Lösung zu finden. Deshalb habe ich mich sofort an meine Amtskollegin im Bund gewandt. Kurz darauf, am 12. März, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, dass pandemiebedingte kurzfristige Schließungen von Ausbildungsstätten und die Verlängerungen von vorlesungsfreien Zeiten förderungsrechtlich unschädlich sind. Das freut mich natürlich sehr.

Ist die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen noch in diesem Sommersemester denkbar?

Eine Öffnung der Hochschulen und ein üblicher Lehrbetrieb noch in diesem Sommersemester erscheinen mir aktuell eher unwahrscheinlich. Aber wir müssen die Entwicklung der Infektionszahlen aufmerksam beobachten und entsprechend auf Sicht fahren.

Übrigens: Bestimmte Praxisveranstaltungen sind an den Hochschulen seit dem 27. April – im Einzelfall – unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.

So dürfen zum Beispiel an den Kunsthochschulen auf der Grundlage eines mit dem Gesundheitsministeriums abgestimmten Hygienekonzepts Studentinnen und Studenten wieder die Hochschulräume nutzen, um zu üben, musikalischen Unterricht zu erhalten oder in Studienwerkstätten und Technikräumen zu arbeiten. Selbstverständlich müssen dabei alle allgemeinen Vorgaben und Empfehlungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz eingehalten werden. Denn nach wie vor gilt: Der Schutz der Gesundheit geht vor.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf das Wintersemester 2020/2021: Wird sich auch der Beginn der Vorlesungszeit verschieben?

Darüber beraten derzeit die Länder auf Ebene der Kultusministerkonferenz. Dabei sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, z. B. die Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Studiengänge.

Was übrigens bald beschlossen werden soll: Der Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge wird für das Wintersemester 2020/2021 der 20. August sein. Damit haben Abiturientinnen und Abiturienten trotz der Verschiebung der Abiturprüfungen noch genug Zeit, um sich zu bewerben. Für die Immatrikulation in nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge gilt weiterhin die Einschreibung vor Beginn des Wintersemesters.

Welche Überlegungen gibt es, um Studentinnen und Studenten bei der Kinderbetreuung noch besser zu entlasten?

Es war mir persönlich ein großes Anliegen, hier vor allem alleinerziehenden Studentinnen und Studenten unter die Arme zu greifen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam dieser Zielgruppe ermöglichen konnten, die Kindernotbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Was ist ihr abschließender Wunsch für dieses Semester?

Was sonst als: Bleiben Sie gesund! Und blicken Sie zuversichtlich nach vorne und nutzen Sie die Chancen, die Ihnen trotz aller Herausforderungen dieses Semester bietet!

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Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, in sieben Semestern zu Experten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgebildet zu werden. Hierfür bietet die THD seit letztem Jahr einen der weltweit ersten Bachelor-Studiengänge in KI an.

„Künstliche Intelligenz”, so Prof. Dr. Patrick Glauner, „ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren.” Bisher gebe es jedoch nur wenige KI-Experten auf dem Markt. Diese seien in der Industrie sehr gefragt, denn Unternehmen aus allen Branchen benötigen mittelfristig KI um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Studiengang sei sehr praxisorientiert ausgelegt. Beispielsweise bauen sich die Studierenden im Modul „Bildverstehen” ihre eigenen Roboter. Diese erlernen dann beispielsweise mit Hilfe des sogenannten „Deep Learning” aus Kameradaten, wie sie selbstständig eine Strecke von A nach B zurücklegen und Hindernissen ausweichen können. „Dabei erleben die Studierenden direkt, wie sich die Grundlagen aus den Vorlesungen in der Praxis verhalten.”, berichtet Glauner.

Der Studiengang enthalte über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung in diesem Bereich vermitteln. Neben dem Modul „Bildverstehen” gibt es unter anderem die Module „Maschinelles Lernen”, „Sprachverarbeitung”, „Big Data” oder „Computational Logic”. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz: „Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die wir passende Bausteine anbieten”, so Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Koordinator des Studiengangs KI. Der Studiengang enthält zudem ein Indurtrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeisam mit Industriepartnern durchgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer der THD-Partnerhochschulen durchzuführen.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffeligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums werden ebenfalls Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Seit Anfang Mai ist der neue ZEIT Studienführer 2020/2021 mit Ergebnissen des CHE Hochschulrankings erhältlich. Auch Studiengänge der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurden wieder von Studierenden bewertet. Neueste Ergebnisse gibt es in den Fächern BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftspsychologie.

Besonders die Ergebnisse zum Fach Wirtschaftspsychologie dürften interessant sein. Sie wurden in diesem Jahr erstmals im CHE Hochschulranking erhoben. An der THD bewerteten die Studierenden die Bibliotheksausstattung und die Unterstützung für ein Auslandsstudium in diesem Fach sehr gut. Aber auch in allen anderen Kategorien und Studiengängen kann sich die THD sehen lassen. In der aktuellen Ausgabe des Zeit Studienführers und auf Zeit online sind außerdem frühere Ergebnisse in den Fächern Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Pflegewissenschaft, Technische Physik und Umweltingenieurwesen zu finden. Der ZEIT Studienführer ist ein beliebtes Begleitmedium rund um die Studienwahl. Von der Wahl des passenden Fachs über die Bewerbungsphase bis hin zum Studienbeginn findet man viele Informationen für einen erfolgreichen Start in die Zukunft.

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Der lang erwartete roboterbasierte Röntgen-Computertomograph „RoboCT“ wurde heute am Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angeliefert. Nachdem die zur Abschirmung der Röntgenstrahlung benötigte Strahlenschutzkabine fertiggestellt wurde, kann nun die finale Installation dieses Hightech-Systems erfolgen. Dieses wurde durch die Firma MAX STREICHER entwickelt und wird nun in Plattling aufgebaut.

Der in seiner Größe einzigartige Röntgen-Computertomograph erlaubt eine schnelle und präzise Prüfung großer Bauteile bis hin zu ganzen PKW-Karosserien, wofür gängige Methoden bisher fehlten. Nun können am Standort Plattling unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller zeitsparend große Teile aus dem Fahrzeug- und Anlagenbaubau und der Luftfahrt zur Qualitätssicherung untersucht werden. Im ersten Schritt können Auffälligkeiten in der Struktur der Karosserie mit einem 3D-Laserscanner festgestellt werden. Anschließend kann der roboterbasierte Tomograph gezielt und automatisiert einen Scan durchführen, damit innenliegende Materialstrukturen analysiert werden können.

Die Neuheit der RoboCT besteht darin, dass die Röntgenkomponenten mittels großer Industrieroboter bewegt werden. Während eines automatischen Prozessablaufs können Bauteile in wenigen Sekunden oder Minuten geprüft werden. Aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die Roboterarme können spezifische Scanbahnen realisiert werden, wodurch die Bildqualität gerade bei geometrisch komplexen Bauteilen und schwer durchstrahlbaren Bereichen signifikant erhöht werden kann. Um die Forscher beim Bedienen des Systems zu unterstützen, sollen baldmöglich maschinelle Lernverfahren eingesetzt werden, so dass der Tomograph die optimalen Scanparameter für die jeweilige Messaufgabe selbstständig auswählt. In Zukunft sollen weitere Messmodalitäten, wie Ultraschall- oder Terahertz-Systeme, den roboterbasierten Tomograph zu einer multimodalen Digitalisierungszelle erweitern und gleichzeitig das Leistungsspektrum des Forschungszentrums Moderne Mobilität erhöhen.

Für den Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling Hans Schmalhofer ist es ein hoch erfreulicher Tag für Plattling, der die Stadt nun tatsächlich zum Forschungsstandort macht: „Der Stadtrat hat sich ja im Jahr 2017 einstimmig für die Ansiedlung des Technologietransferzentrums der THD im Plattlinger Nordpark entschieden. Mit dem Robo-Computertomographen System wird nun das Herzstück dieser Einrichtung in Plattling installiert und zeigt uns gleichzeitig, dass wir mit der Fertigstellung unserer Forschungshalle in den Endzügen liegen. Wir können stolz sein, eine derartige Einrichtung, die sich im Besonderen mit dem Zukunftsthema Moderne Mobilität beschäftigt, in unserem Stadtgebiet zu haben."

Mit der RoboCT stehen Industriepartnern in der Region nun insgesamt 5 unterschiedliche Tomographen für die Analyse von Materialstrukturen und Qualitätskontrollen von Bauteilen zur Verfügung. Voraussichtlich im Juni erfolgt die Inbetriebnahme. Dann können die Forschungsarbeiten am TC Plattling gestartet werden.

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Nach der Produktion von COVID-19 Schutzvisieren im 3D-Druck bzw. Spritzgussverfahren für den professionellen medizinischen Bereich, kommt jetzt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch die Stoffmaske für jedermann. Und jede Frau. Wenn auch nicht in Eigenproduktion. Ein Liebesbekenntnis in Zeiten von Corona soll es trotzdem sein.

Als eine der ersten Hochschulen in Bayern hat die THD Schutzmasken für ihre Studierenden und Mitarbeiter besorgt. Diese fanden in den beiden letzten Wochen reißenden Absatz. Und das, obwohl das Sommersemester bislang ausschließlich digital abgelaufen ist. Ab Dienstag, 12. Mai, können THD-Stoffmasken nun von allen Bürgerinnen und Bürgern auf dem Campus erworben werden. Der Verkaufsstand befindet sich in der kleinen Holzhütte unmittelbar vor der Hauptmensa. Die Masken werden zum Selbstkostenpreis verkauft. Auch wenn es die Corona-Schützer inzwischen quasi fast überall gibt, so sind speziell die Masken der THD doch eine Art Liebesbekenntnis der Hochschule an die Stadt und umgekehrt, der Menschen an die Hochschule. Schließlich steht darauf zu lesen: I love THD. In diesem Sinne.

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Das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ der Technischen Hochschule Deggendorf hat dem BRK Pflegeheim in Roding ein digitales Bewegungsprogramm zur Verfügung gestellt, mit dem die Bewohner des Pflegeheims dort seit kurzem trainieren und das von ihnen sehr positiv angenommen wird.

Ausgestattet mit Bildschirm und Bewegungssensoren bietet die Software MindMotion über 20 Aktivitäten zum sanften Trainieren des Körpers. Ob Übungen für die Hand, Arme, Schultern oder Beine – das Programm hilft Senioren, aber auch in der Reha und Physiotherapie dabei, Bewegungen zu trainieren. Die Aktionen sind unterhaltsam gestaltet und sorgen so neben dem interaktiven Training für eine Menge Spaß. Die Anwendung gibt direktes Feedback für den Benutzer am Bildschirm und motiviert, sich beim nächsten Versuch im angezeigten Endergebnis zu steigern. MindMotion sichert zugleich die Daten für Therapeuten und Pfleger. So lassen sich Zeit und Schwierigkeitsgrad der Übungen individuell anpassen und eine Leistungsstatistik erstellen.

DeinHaus 4.0 hat MindMotion zu Testzwecken von der Firma MindMaze geliehen bekommen. In Zukunft soll es durch diese Zusammenarbeit zum Beispiel möglich werden, dass Physio- und Ergotherapeuten über Fernschulung Patienten therapieren. Der Fortschritt kann direkt über die Software ausgelesen werden und Therapeut und Patient müssen sich nicht mehr zwingend im selben Raum befinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der Bewegungstherapie. Die Bewohner des Rodinger BRK-Pflegeheimes sind in jedem Fall so begeistert, dass sie die MindMotion schon gar nicht mehr hergeben wollen. Sie sind fleißig am Trainieren und genießen die Abwechslung im derzeit eingeschränkten Alltag.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wird zu einem der ersten Standorte in Deutschland, an welchem ein Pflege-Abschluss mit einem Studium erworben werden kann. Für die berufliche Pflege ist dies ebenso ein historischer Meilenstein wie für die Fakultät der Angewandten Gesundheitswissenschaften an der THD. Zeitgleich führt uns die Corona-Krise schonungslos vor Augen, wie existenziell hervorragende Medizin und Pflege für unsere Gesellschaft sind. Mit dem staatlichen Examen Bachelor of Science ist erstmals eine Zulassung zu allen Pflegeberufen als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann gegeben.

Bisher war der staatliche Abschluss mit dem Erwerb der Berufszulassung alleine den Berufsfachschulen in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen vorbehalten. Mit Einführung des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs wird neben der inhaltlichen Umsetzung auch die Koordination der Praxiseinsätze mit der Lehre komplett in die Hände der Hochschulen gelegt. Anders aber als an den spezialisierten Berufsfachschulen sind während der hochschulischen Ausbildung verschiedenartige Praxiseinsätze möglich. Also in der Kinder- und Erwachsenenkrankenpflege, in der Altenpflege oder auch in der Pflege von gehandicapten Menschen.

Zum vertieften Erwerb praktischer Fähigkeiten hat die THD bereits ein Pflegelabor eingerichtet. Dort können die Studierenden zur besseren Vorbereitung auf die Praxis viele Handlungen einüben, bevor sie mit echten Menschen arbeiten. Der berühmte Praxisschock dürfte damit ausbleiben. Mit der Übernahme von Praxisbegleitung und Abnahme der staatlichen praktischen Prüfung durch die Hochschulen wird eine weitere Neuerung Einzug halten. Zukünftig werden zum ersten Mal in der Geschichte der Pflege in Deutschland zusätzlich zu den beruflichen Qualifizierten auch primär wissenschaftlich ausgebildete Pflegepersonen eine systematisch bildungsbezogene Verantwortung für die Versorgung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit übernehmen. „Durch die starke Verzahnung von hochschulischer Lehre und praktischer Ausbildung werden wir enorme Impulse für die weitere Entwicklung der Pflegequalität sowie für die Attraktivität des Pflegeberufs geben können“, ist sich der designierte Studiengangskoordinator und passionierte Intensivpfleger Prof. Dr. Christian Rester sicher. „Das ist mein bisher größter beruflicher Schritt“, sagt Rester. Er verbinde damit ein großes Stück seines Lebenswerks.

Das „Netzwerk Pflege Ostbayern“, in dem Verantwortliche Pflegedirektoren und Pflegedienstleitungen aus ganz Ostbayern vertreten sind, steht für eine ausgewiesene Verzahnung von Theorie und Praxis. Das Netzwerk wurde vor fünf Jahren von Rester ins Leben gerufen und soll zukünftig als fachlicher Rat über die Qualitätsentwicklung im Aufbau des Studiengangs wachen. Christine Windorfer, Mitglied der Pflegedirektion am Bezirksklinikum Mainkofen sieht für die Pflegeausildung eine „rießengroße Chance, die umso besser gelingen kann, je mehr bereits bestehende Expertise der Pflegepraxis in die Entwicklungen integriert wird!“ Die erst kürzlich designierte Dekanin der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Agnes Nocon, sieht mit der Einrichtung des Studiengangs „eine große Verantwortung, die wir als junges und dynamisches Team meistern werden.“ Dazu sei aber auch die optimale Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen unerlässlich.

Die THD bietet für alle Interessierten Informationsveranstaltungen in Form von Webinaren an. Alle vier Webinare am 28. Mai, 10., 25. und 30 Juni beginnen um 14 Uhr. Weitere Informationen zum Studiengang stehen auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/pf-b. Die Anmeldung zum Studiengang ist ab sofort über das Primuss-Portal der Hochschule möglich.

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Die Promotion, die für ihn die beste Entscheidung seines beruflichen Lebens war, sowie der Rat seiner Freunde führten Prof. Dr. Thomas Meier an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Als Professor für Controlling und Rechnungswesen an der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften (School of Management) kann er seine Erfahrungen aus der Wirtschaft und internationalen Märkten perfekt einbringen.

Er selbst beschreibt sich als schwer aus der Ruhe zu bringen und pflichtbewusst. Abgehärtet hat Prof. Meier bereits sein Berufseinstieg, ein Praktikum in London, das er im Finanzsektor während der Anschläge von 9/11 absolvierte. Der dadurch verursachte Schockzustand und gleichzeitig turbulente Handel an den internationalen Finanzmärkten bildeten einen starken Kontrast zu seinem späteren Forschungsaufenthalt an der La Trobe University in Melbourne / Australien. In Down-Under erkundete Meier nicht nur das Land auf zahlreichen Reisen, sondern knüpfte viele gute Freundschaften. Seine Zeit dort steht stellvertretend für alles was ihm besonders am Herzen liegt: internationale Erfahrungen und Freundschaften.

Das Sammeln internationaler Erfahrungen und das damit verbundene (Kennen-)lernen sowohl von neuem Wissen und fremden Ländern, besonders bezogen auf Menschen, treiben Thomas Meier an. Durch diese Erlebnisse lernt man nicht nur andere Kulturen, sondern auch sich selbst besser kennen, sagt er. Sein größtes Hobby ist daher auch das Reisen. Nach seiner Tätigkeit als Leiter Finanzen und Controlling im Werk Neunburg vorm Wald der Lorenz Bahlsen Snack- World wechselte er zur Nachtmann Gruppe, wo er zuletzt drei Jahre als Geschäftsführer tätig war. Die Arbeit dort hat ihn durch die internationale Aufstellung der Nachtmann Gruppe und den damit verbundenen interkulturellen Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Australien, Japan, China, Frankreich, England und den USA besonders positiv geprägt.

Neben Reisen und internationalen Erfahrungen spielen Freundschaften die größte Rolle im Leben von Thomas Meier. Außerdem liegt ihm soziales Engagement am Herzen, etwa durch seine langjährige Mitgliedschaft im Round Table Weiden. Für den leidgeprüften Fan des 1. FC Nürnberg ist besonders das Meditieren ein guter Ausgleich um den Kopf frei zu bekommen. Wenn er die Zeit dazu findet, dann ist er entweder beim Angeln oder Segeln anzutreffen.

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Einige Hochschulen hatten kürzlich mit der 3D-Druck Produktion von Corona Faceshields auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit den Technologie Campus Cham, Spiegelau und Parsberg. Jetzt ist die THD noch einen Schritt weitergegangen und in die Serienproduktion eingestiegen. Möglich war das vor allem durch den Bau einer passenden Spritzgussform im Anwendungslabor Industrie 4.0 unter Leitung von Prof. Dr. Ludwig Gansauge in Zusammenarbeit mit der Fakultät Maschinenbau.

Der 3D-Druck von Schutzschildhalterungen für die COVID-19 Prävention war als Erste Hilfe eine ausgezeichnete Aktion aller Beteiligten. Jedoch, die Anfragen systemrelevanter Einrichtungen aus ganz Niederbayern überstiegen die 3D-Druck-Möglichkeiten der THD bei weitem. Wenn es darum geht, große Stückzahlen schnell und mit niedrigen Kosten zu produzieren, ist ein Serienproduktionsverfahren unverzichtbar. Deshalb hat man sich an der Hochschule Anfang April entschieden, die beiden Fakultäten »Naturwissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen«  sowie »Maschinenbau« im Industrie 4.0 Labor ins Boot zu holen. Die Methodik des vorangegangen 3D-Drucks konnte als ideale Voraussetzung für den weiteren Entwicklungsprozess genutzt werden. In kürzester Zeit wurden die ersten Schritte in Richtung Serienproduktion realisiert. Jetzt, nur knapp vier Wochen später, ist diese an der THD angelaufen. „Wir können alle 20 Sekunden eine Halterung produzieren“, berichtet Prof. Gansauge und ergänzt: „Beim 3D-Druck kommt man je nach Gerät auf etwa 5 bis maximal 50 Stück – am Tag!“ Auch die 3D-Druckkosten seien materialbedingt etwa um den Faktor 25 höher. Auf einer Spritzguss-Serienmaschine liegen diese nur bei einem Bruchteil.

Für den Mai ist eine von freiwilligen studentischen Helfern gestützte Produktion von ca. 10.000 Einheiten geplant. 2.000 Einheiten hat das THD-Team bereits in den letzten drei Tagen hergestellt, verpackt und an die ersten Abnehmer versandt. Das sind vor allem Krankenhäuser, Hausärzte und andere systemrelevante Einrichtungen. Produziert wird übrigens aus lebensmittelechtem Kunststoff. Der Verkauf erfolgt zum reinen Selbstkostenpreis. Die Materialien für das Serienwerkzeug wurden von der Firma Strack Norma GmbH CoKG in Lüdenscheid gestiftet. Die THD möchte mit diesem Projekt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zeigen.

Mit dem Gesichtsschild, das auch für Brillenträger geeignet ist, werden zusätzlich die Augen geschützt. Man kann die Gummizüge wechseln und das gesamte Visier kann desinfiziert und gegebenenfalls getauscht werden. Ferner bietet es den Vorteil, die Mimik des Trägers besser erkennen zu können. Für Ärzte und Pflegekräfte ist das im Umgang mit Patienten wichtig. Selbstverständlich lässt sich das Faceshield auch mit einem Mund- und Nasenschutz kombinieren.

Es ist klar, dass die Hochschule so eine Produktion nicht einfach aus dem Ärmel schütteln kann. Zunächst musste ein passendes Werkzeug, also eine Spritzgussform entworfen und gebaut werden. „Das“, so Prof. Gansauge, „hat unser Laborteam unter Leitung und Mitarbeit von Manfred Dengler binnen zwei Wochen in Eigenleistung erledigt.“ Die notwendige Simulation und Unterstützung der Werkzeugauslegung habe das Kunststoffinstitut Lüdenscheid kostenlos durchgeführt. Parallel zur Produktion organisiert der THD-Master-Studiengang »Technologiemanagement« im Rahmen einer Fallstudie Kundenbedarfe, Produktion, Montage, Logistik und Zertifizierung. Die gesamte Projektkoordination fand aufgrund der Corona-Kontakteinschränkugen digital in vielen Teammeetings statt. Förderungen und Unterstützung jeglicher Art werden aber nach wie vor gesucht, um weitere Projekte realisieren zu können.

Für Prof. Gansauge und sein Team ist dieses Projekt nicht nur gelebte Verantwortung, sondern auch ein Experiment unter Livebedingungen. „Es hat sich gezeigt, dass der 3D-Druck zu Beginn nahezu unverzichtbar ist und auch eine sehr gute Unterstützung für den Werkzeug- und Formenbau darstellt. Aber dieser erweist sich am Ende noch immer als die sinnvollste Serienlösung.“

Natürlich ist diese Vorgehensweise auch auf viele andere Problemstellungen der Industrie übertragbar. „Die vielen ungenannten, höchst engagierten 3D-Druck-Kollegen, unser Industrie 4.0 Labor und die Maschinenbauer haben zusammen eindrucksvoll gezeigt, dass die THD in vielen Bereichen ein kompetenter, zuverlässiger und effektiver Partner für Wirtschaft und Bevölkerung sind.“ Gerade im Wettbewerb mit China und unter dem Eindruck fragiler Logistikketten sei es für die deutsche Wirtschaft wichtig, zu erkennen, dass eine leistungsfähige Unikatfertigung einen unermesslichen Wert für unsere Gesellschaft hat.

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Zum Schutz des Hochschulpersonals vor einer Ansteckung mit Corona/COVID-19 während des Dienstbetriebs bemüht sich die Hochschule derzeit um Ausrüstung für alle Professorinnen und Professoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Initiative von Prof. Dr. Bösnecker hat die Hochschule bereits eine Spende von 1000 einfachen Mund-/Naseabdeckungen erhalten. Zur Verfügung gestellt hat diese die Firma Rhein-Köster. Prof. Dr. Bösnecker arbeitet mit der Rhein-Köster GmbH im Bereich automatisierte Fertigung und Integration einer neuartigen Sensorik zusammen.

„Wir streben hier eine Kooperation mit China an, wobei sich die Möglichkeit ergeben hat, Masken zu bekommen. Die Chance haben wir ergriffen“, sagt Bösnecker. Von der Hochschule wurden zusätzlich weitere einfache Abdeckungen, aber auch Masken der Schutzklasse FFP-2 bestellt. Auch sollen in den Bereichen mit Publikumsverkehr zum Schutz Plexiglasscheiben aufgestellt werden.

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Das International Maglev Board legt eine aktuelle Studie vor, in der sie sich eingehend mit dem Thema Feinstaubemissionen bei Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsysteme im Vergleich zu Magnetschnellbahnsystemen beschäftigt. „Im Jahr 2018 emittierte beispielsweise ein ICE Hochgeschwindigkeitszug der Baureihen 1 bis 4 pro Jahr durchschnittlich mindestens zwischen 1,6 und 4,9 Tonnen Feinstaub“ so Johannes Klühspies, Professor für Verkehrsträgermanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). „Pro Kilometer ICE-Laufleistung entstehen etwa 3 bis 10 Gramm Feinstaubpartikel“, so Klühspies weiter.

Bei Bahnhofseinfahrten entstehen im Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeits-verkehr mit dem ICE kurzzeitige Feinstaubemissionsspitzen, was besonders für Bahnhöfe in Tunnellage zu Problemen führen kann – wie etwa auch beim Bahnprojekt Stuttgart 21. Im Unterschied zu Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsystemen sind hochentwickelte Magnetschnellbahnsysteme wie der Transrapid im Betrieb vollständig frei von eigenen Feinstaubemissionen. Sie erzeugen aufgrund der Schwebetechnik und des berührungslosen Antriebs selbst keine Feinstäube. Feinstaubexposition stellt eine direkte Gefährdung der Gesundheit in Form von Atemwegserkrankungen und Herzkreislaufbeschwerden dar. Besonders metallischer Feinstaub, wie er bei ICE, TGV und Shinkansen beim Bremsen entsteht, wird für den menschlichen Körper als vergleichsweise kritisch gesehen. „Wenn wir jedoch den Autoverkehr in den Städten mit dem Bahnverkehr bei den Feinstaubemissionen vergleichen“, so Klühspies von der THD, „dann schneidet der Bahnverkehr eher gut ab“. Grundsätzlich steht Feinstaub zudem seit Kurzem im Verdacht, das Infektionsrisiko für Virus-Erkrankungen zu erhöhen. US-Wissenschaftler weisen den Transport von an Feinstaubpartikeln haftenden Viren über große Entfernungen nach. Italienische Universitäten dokumentieren einen Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und der Häufung von Covid-19-Infektionen. Die Berechnungen zur Feinstaubemission erfolgen an der THD-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, im Bereich Verkehrsträgermanagement in Kooperation mit dem International Maglev Board.

Über das International Maglev Board: Das International Maglev Board ist der internationale, gemeinnützige Magnetbahn-Verband. Es ist ein interdisziplinäres, wissenschaftliches Experten-Netzwerk, das frei und unabhängig zu allen relevanten Themen von Mobilität und Verkehr arbeitet. Es werden keine kommerziellen Interessen verfolgt. www.maglevboard.net

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Im Kampf gegen das Sars Covid 19 Virus hat die Technische Hochschule Deggendorf begonnen Gesichtsschutzmasken, sog. Face Shields zu entwerfen. Durch die Produktion in 3D-Druckern konnten bereits erste Prototypen gefertigt und zum Test an regionale Gesundheitseinrichtungen ausgegeben werden. Durch die entworfene Gesichtsschutzmaske, sollen beispielsweise Tröpfchen von den Schleimhäuten ferngehalten werden.

Der Gesichtsschutz besteht aus drei einzelnen Bauteilen: einem Visier aus dünnem thermoplastischem Kunststoff, einem Kunststoffbügel für die Kopfhalterung, sowie einem Gummiband. Einer der entscheidenden Vorteile ist, dass der Gesichtsschutz in seine Einzelteile zerlegt und auf diese Weise auch desinfiziert und wiederverwendet werden kann. Daher eignen sich diese Art von Schutzmasken besonders für den Einsatz im klinischen Umfeld. Hans-Peter Hartl gibt den Beteiligten noch weitere wertvolle Hinweise für die tägliche Nutzung und deren Hygiene. Laut Herrn Schopf (Operativer Gesamtleiter Technologie Campus Hochschule Deggendorf) werden die Kunststoffbügel derzeit noch am Technologie Campus in Grafenau mittels mehrerer 3-Drucker gefertigt. Um die Hochschule zu unterstützen und den Gesichtsschutz in ausreichender Stückzahl produzieren zu können, kommunizierte Herr Völkl (Leiter Arbeitstherapie BKM) die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum Mainkofen. So ist nun geplant die Gesichtsschutzmasken zeitnah im Spritzgussverfahren zu produzieren und in den Werkstätten der forensischen Arbeitstherapie fertigzustellen. Die Vertreter der kooperierenden Einrichtungen, Prof. Dr. Kunhardt und Christian Fenzl, freuen sich sehr die bestehende Zusammenarbeit weiter auszubauen und durch das gemeinsame Projekt Lieferengpässe an Schutzausrüstung überbrücken zu können.

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Nach den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung und der Bayerischen Landesregierung, werden auch Kirchenbesuche bzw. Besuche eines Gottesdienstes erst einmal auf sich warten lassen müssen. Alternativen sind Fernseh-Gottesdienste, Übertragungen im Radio oder auch live im Internet. Ein Angebot direkt aus der Region ist nun in Spiegelau entstanden. Seit Ende März werden von dort aus Gottesdienste live im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“ übertragen. Die Realisierung erfolgte durch den Technologie Campus Grafenau in Zusammenhang mit dem Projekt „Digitales Dorf“. Gefördert wird das Projekt durch die Bayerische Staatsregierung.

Aus der Werkstags-Kapelle in Spiegelau bietet Pfarrer Tobias Keilhofer mit bemerkenswertem Engagement seit kurzem die Live-Gottesdienste im Internet an. Von den Spiegelauern und rund um die Region wird das Angebot bereits sehr gut angenommen. Daher lag für die Organisatoren nahe, auch Zuschauer von außerhalb der Ortsgrenzen zu den Gottesdiensten einzuladen. Mitschauen kann man im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“. Interessierte können sich über den Link „dorf.link/youtube“ live zuschalten oder später eine Aufzeichnung des Gottesdienstes ansehen. Übertragen und aufgezeichnet werden vorerst die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr bis zum Ende der Ausgangsbeschränkung.

Das Team des Projekts „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau übernimmt dabei die technische Betreuung der Initiative. Barbara Kohl ist Teil des Teams und findet, dass die Live-Gottesdienste ein sehr positives Beispiel für die Möglichkeiten der Digitalisierung sind: „Mit einer streamingfähigen Kamera, LAN-Kabel, App und Smartphone ist der technische Aufwand überschaubar, dafür aber der Nutzen wirklich groß.“ Zum Beispiel seien die Gottesdienste an Ostern im Senioren-Pflegenheim Rosenium in Spiegelau gesehen worden. Aber nicht nur die älteren Generationen begeistern sich für den Live-Gottesdienst. Die Analysen zeigen, dass 20 Prozent der Zuschauer zwischen 25 und 34 Jahre alt sind. Möglicherweise steigt gerade in Krisenzeiten auch bei jungen Personen wieder das Interesse an der Kirche. Die Aufzeichnung der Osternacht verzeichnet inzwischen knapp 900 Aufrufe. Da pro Gerät mehr als eine Person zuschauen können, dürfte die tatsächliche Zuschauerzahl höher sein.

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Aufgrund der Ausweitung der Verbote für Großveranstaltungen können die im Juni geplanten Konzerte von Pizzera und Jaus und Moop Mama an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) leider nicht stattfinden. Für alle Ticketbesitzer gibt es aber gute Nachrichten. Denn Ersatztermine für beide Konzerte des Stadt Land Fluss Campus Open Air 2020 stehen bereits fest.

Schon Ende 2020 holen die Österreicher Pizzera und Jaus ihren Auftritt in den Deggendorfer Stadthallen nach. Termin ist am Montag, 23. November 2020. Die Brassband Moop Mama wird ihren Auftritt beim Campusfestival 2021 nachholen. Wie gewohnt findet es am langen Wochenende um Fronleichnam statt. Moop Mama spielen dann am Samstag, 5. Juni 2021. Bereits gekaufte Tickets behalten Gültigkeit für die Ersatztermine. Kontakt für Fragen rund um Tickets ist der Oberpfälzer Konzertveranstalter Power Concerts. Kunden können sich per E-Mail an ck@power-concerts.de wenden. Aufgrund der vielen Konzertverlegungen, können aktuell allerdings noch keine Ticketumtäusche angenommen werden. Ein Ticketkauf ist nach wie vor möglich.

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Das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am TC in Plattling nimmt im Sommer seine Arbeit auf. Mit Experten aus den vier Forschungsbereichen Energiespeichersysteme, Leistungselektronik, Autonome Intelligente Roboter und Roboterbasierte Computertomographie widmet sich das MoMo der Forschung zu aktuellsten Entwicklungen rund um neue Formen der Mobilität.

Prof. Dr. techn. Michael Sternad forscht im Bereich Energiespeichersysteme zu neuartigen Batteriespeichern mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie zu modernen Energiespeichern für mobile Anwendungen. Dazu gehört ebenfalls der Bereich Netzstabilisierung durch stationäre Speichersysteme. Prof. Sternad forscht darüber hinaus am MoMo an Hybridlösungen für die Deutsche Bahn. Sein Ziel ist die Optimierung einzelner Batteriezellen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Lebensdauer.

Im Bereich Leistungselektronik forscht Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer zu Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, Ladestationen, Smart Grid und Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen. Kurz gesagt, alles zwischen Batterie und Stromnetz fällt in Prof. Kreutzer’s Fachbereich. Er arbeitet daran, die Effizienz bei der Umwandlung von Gleich- auf Wechselstrom zu steigern, was besonders für die E-Mobilität von Bedeutung ist.

Bei Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml’s Schwerpunkt Autonome Intelligente Roboter dreht sich alles um lernende Roboter. Durch modernste Lernverfahren können Roboter intelligent und selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder die Landwirtschaft bis hin zur autonomen Erkundungsdrohne.

Mit dem Bereich Roboterbasierte Computertomographie rundet Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller die Forschungsbereiche des MoMo ab. Sein Schwerpunkt liegt auf der 3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomoraphie. Dieses System ermöglicht es, komplette Fahrzeuge zu durchleuchten und zu analysieren ohne diese auseinanderschrauben zu müssen. Dieser Forschungsbereich bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Über den THD-Forschungsschwerpunkt Intelligente Mobilität besteht darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Autonomes Fahren / Fahrerassistenzsysteme von Prof. Dr. Thomas Limbrunner. Außerdem arbeitet das MoMo eng mit Prof. Dr. Andreas Berl und Prof. Dr. Andreas Fischer in den Bereichen Elektromobilität und Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieeffizienssystem (Smart Grid) zusammen.

Vorerst wird der Betrieb des MoMo in der Laborhalle mit einem kleineren Mitarbeiterteam aufgenommen. Der Bau am Bürogebäude hat bereits begonnen. Mit dessen Fertigstellung wird das Forschungsteam erweitert. Studierende der THD werden künftig im Rahmen von Projekten mit Praktika und Studienarbeiten am MoMo beteiligt sein.

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Am 15. April startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2020/21. Studieninteressierte können sich dann über die Internetseite der THD online für ein Studium in Deggendorf bewerben.

Seit 1994 hat sich die THD zu einer der erfolgreichsten Fachhochschul-Neugründung der 90er Jahre entwickelt. Über 7.000 Studierende studieren heute an den Studienorten in Deggendorf und Pfarrkirchen. 20 Prozent davon kamen zuletzt aus der ganzen Welt zum Studium nach Niederbayern. Die Lehre konzentriert sich auf Ingenieur-, Natur-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften. In diesen Feldern werden deutsch- und englischsprachige Bachelor- und Masterprogramme angeboten, auch im Weiterbildungsbereich. Alle Studiengänge erfüllen nationale sowie internationale Qualitätsstandards. Im Wintersemester 2019/20 waren Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Tourismusmanagement und Medientechnik die top fünf Studiengänge in Deggendorf, gemessen an der Studierendenzahl. Auch neueste Studiengangskonzepte wie Cyber Security, Künstliche Intelligenz, Technisches Design, Angewandte Wirtschaftspsychologie oder Life Science Informatics haben viele Studieninteressierte überzeugt.

Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, persönlich an den Campus zu kommen, bietet die Hochschule doch ein breites Online-Angebot, um über die Studiengänge und das Campusleben in Deggendorf zu informieren. Beispielsweise können Studieninteressierte an verschiedenen Webinaren zu Studiengängen, zur Studienfinanzierung und vielem mehr teilnehmen. Die Zentrale Studienberatung berät weiterhin telefonisch, via WhatsApp oder über Video-Chat zu den einzelnen Studiengängen. Die Themen der Webinare sind im Veranstaltungskalender der Hochschule zu finden und werden laufend aktualisiert: https://www.th-deg.de/veranstaltungen

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Der Mangel an Equipment trifft medizinisches Personal in der Region derzeit hart. Hier schufen die Technologie Campus und die Labore der Technischen Hochchschule Deggendorf (THD) mit ihrer Produktion von Halterungen für Gesichtsschilde aus dem 3D-Drucker innerhalb einer Woche Abhilfe.

Am 01. April erreichte die THD die Anfrage des Bayerischen Roten Kreuz Cham zur Produktion von Gesichtsschilden. Daraufhin entwickelte die THD (in Absprache mit dem Klinikum Deggendorf) zwei Designs für Halterungen und unterzog diese am gleichen Tag noch einer Machbarkeitsprüfung. Anschließend erfolgte über Facebook ein Aufruf an Unternehmen in der Region. Firmen, die über einen 3D-Drucker verfügen, meldeten sich daraufhin bei der THD und unterstützen seitdem die Produktion.

Die Herstellung der Halterungen began am 2. April und fünft Tage später wurden die Prototypen der zwei produzierten Designs an den Chefarzt des Donau Isar Klinikums, Dr. Axel Menzebach und sein Team übergeben und von diesen getestet. Wenige Stunden später konnten die ersten 200 Stück an das Klinikum geliefert werden.

Derzeit arbeiten sieben externe Partner an der Produktion mit 3D-Druckern und produzieren täglich 200 Halterungen für Gesichtsschilde. Um die konstant Hohe Nachfrage bedienen zu können, erweitert die THD das Projekt um das Spritzgussverfahren an der THD.

Für ein innovatives Vorzeigeprojekt regionaler Zusammenarbeit in Krisenzeiten befand Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, das Projekt. Er war am Dienstag, 07. April auf Einladung des Chamer Landrats Franz Löffler, nach Schorndorf gereist und machte sich beim Ingenieurbüro Muhr GmbH selbst ein Bild der Produktion.

An die von der THD und ihren Partnern produzierten Halterungen kann im Handumdrehen eine Schutzfolie, beispielsweise von Tageslichtprojektoren, angebracht werden und fertig ist das Gesichtsschild. Die Halterung ist wiederverwendbar und langlebig.

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Das Deggendorfer Start-up Dalion Watersports hat die erste Sicherheitsbindung für den Wassersport entwickelt. Im Januar wurden die beiden Gründer Thomas Lischke und Markus Zaglmann sogar auf der internationalen Sportmesse ISPO dafür prämiert. Unterstützt wird ihre Geschäftsidee über ein Exist-Gründerstipendium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Seit der ISPO konnten Thomas Lischke und Markus Zaglmann zahlreiche Geschäftskontakte und Erfahrungen sammeln. Seitdem ging es für das Start-up auf der Erfolgsleiter stetig nach oben. „Die internationale Nachfrage für unser innovatives Produkt ist definitiv vorhanden“, zog Lischke gegenüber Vertretern der THD und der Hans Lindner Stiftung eine erste positive Zwischenbilanz. Der THD Startup Campus unterstützt Existenzgründungen an der Hochschule und begleitet innovative Gründer von der Ideenfindung bis zur Unternehmensgründung. Angeregt durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wagten die MBA-Studierenden den Weg in die Selbstständigkeit. Allerdings wirkte sich die Corona-Krise beim Jungunternehmen bereits negativ aus. „Wir mussten Videodrehtermine und Testevents im Ausland absagen“, berichtete Zaglmann. Aufgrund der geltenden Einschränkungen werde mit zahlreichen Verzögerungen und einem Nachholeffekt beim Konsum gerechnet. Das Start-up sucht weiterhin Geschäftspartner, um im Jahr 2021 die erste Sicherheitsbindung im Wassersport auf den Markt zu bringen.

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Hinter Lumoo, einem Start-up, das von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gefördert wird, verbirgt sich eine Handy-App für die Zielgruppe 60plus. Uta Maier, Juliane Schwabenbauer und Andreas Hell haben sich für diese Idee zusammengetan und wollen es schaffen, auch Senioren auf digitalem Wege miteinander zu verbinden. Finanziert über ein EXIST Gründerstipendium arbeiten sie seit 5 Monaten daran, ihre Idee zu verwirklichen. Gemeinsam mit ihren Mentoren des THD Start-up Campus und der Hans Lindner Stiftung zogen sie am 18. März Zwischenbilanz ihres Projektfortschritts.

Der vorläufige Markteinstieg von Lumoo ist zum bundesweiten Digitaltag am 19. Juni geplant. „Ob wir unseren Plan in Zeiten von Covid-19 einhalten können, ist etwas unsicher. Was uns diese Pandemie einmal mehr zeigt: Das Internet und die Digitalisierung liefert einfach viele Vorteile, die uns das Leben, nicht nur in schweren Zeiten, erleichtern“, findet Uta Maier. Umso wichtiger ist ihr und ihrem Team, dass jeder mit der Digitalisierung umgehen kann und keiner davon abgehängt wird. Hier sehen die drei Gründer großes Potenzial in ihrem Geschäftsmodell. Unterstützt werden sie mittlerweile von zwei externen Programmierern, zwei Freelancerinnen in Teilzeit für Grafik und Inhalte. Gemeinsam wollen sie schaffen, dass diejenigen, die bisher keinen Zugang zur Digitalisierung gefunden haben oder einfach nicht so geübt darin sind, digitale Medien zu nutzen, durch die Plattform mehr Möglichkeiten wahrnehmen können und die Vernetzung innerhalb ihrer Zielgruppe auch auf digitalem Wege zunimmt. Die nächsten Ziele dafür sind: die Plattform fertigzustellen und möglichst viele Kooperationspartner wie VHS, Gemeinden usw. zu akquirieren.

Über »Lumoo«

Lumoo ist eine Plattform rund um Digitalisierung, Vernetzung und neue Medien. Es ist eine Web-App, welche von allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC, Laptop, usw.) genutzt werden kann. Als Ort der Vernetzung und des digitalen Lernens besteht die Anwendung aus den zwei Teilen „Lumoo vernetzt“ und „Lumoo erklärt“. „Lumoo erklärt“ dient als Anlaufstelle für alle, die nicht im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind und bietet Anleitungen und Infos rund um das Internet und das digitale Leben. Mit der E-Learning Plattform lassen sich die digitalen Kompetenzen erlernen und stärken. „Lumoo vernetzt“ bietet eine agile und einfache Möglichkeit, neue Freunde zu finden. Nutzer mit gleichen Interessen und Hobbies werden durch einen einfachen Algorithmus verbunden. Lumoo will erklären, vernetzen, zusammenschweißen, austauschen, motivieren, engagieren und informieren! Mehr Infos sind unter https://www.lumoo-app.com/ zu finden.

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Trotz des ungewohnten Starts in das neue Semester, begann Mitte März der neue Förderzeitraum für das Deutschlandstipendium. 84 Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) können sich nun monatlich über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro freuen. Das Besondere: Der Betrag wird dabei zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von zumeist regionalen Förderern getragen. 

Stefanie Möginger, Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium an der THD, freut sich über die konstant hohe Zahl an Förderern, die so ihre Verbundenheit zur Hochschule zum Ausdruck bringen. Dank ihnen ist es möglich, Studierende aus jedem Studiengang für den Zeitraum von einem Jahr zu unterstützen. Auch die Unternehmensvertreter haben eine klare Einstellung zu den Stipendien. Rainer Irlesberger schildert aus Sicht der STRABAG AG: „Die jetzigen Studierenden werden den Wirtschaftsstandort Deutschland und unser Unternehmen in Zukunft weiter prägen. Mit dem Deutschlandstipendium fördert die STRABAG AG Studierende, welche sich durch außerhochschulisches Engagement und hervorragende Leistungen im Studium auszeichnen.“ Damit wolle das Unternehmen junge Talente gezielt in ihrer akademischen Laufbahn unterstützen. Wichtig sei dabei nicht nur die finanzielle Hilfe, sondern auch der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Praktika oder Werkstudententätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Mit der Teilnahme am Deutschlandstipendium wolle das Unternehmen außerdem die partnerschaftliche Kooperation mit der TH Deggendorf weiterführen.
Über ein Stipendium der STRABAG AG darf sich Alexander Gigl freuen. „Ich freue mich sehr, dass meine bisher erbrachten Leistungen und mein Engagement mit einem Deutschlandstipendium honoriert werden. Ausgewählt zu sein, bedeutet für mich vor allem finanzielle Sicherheit für mein Studium und die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und wichtige Kontakte knüpfen zu können. Dafür bin ich allen Verantwortlichen, allen voran natürlich meinem Förderer, der STRABAG AG, sehr dankbar.“, erklärt der Student der THD.
Das sonst tradionelle Aufeinandertreffen von Stipendiaten und Förderern musste aufgrund der COVID-19 Pandemie voerst entfallen. Laut Stefanie Möginger soll es aber nach Möglichkeit in den nächsten Monaten nachgeholt werden.

Über das Deutschlandstipendium:

Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen. Um die Abwicklung kümmert sich jede Hochschule selbst. Begabte Studierende können so gefördert und alle Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - enger vernetzt werden.

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e.V, b-plus GmbH, Cl. Attenkofer'sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlagsbuchhandlung Straubing KG, congatec AG, Continental Automotive GmbH, dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH, Deutsche Bahn AG, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, First Contact e.V., Flottweg SE, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, IRS Systementwicklung GmbH, J.C. Römerstiftung, Johannesbad Holding SE & Co. KG,  Kellhuber GmbH, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Kermi GmbH, Lindner Group KG, MAN Energy Solutions, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Schott AG, Smurfit Kappa GmbH, Strabag AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, UAS Messtechnik GmbH, Wacker Chemie AG, Webasto Convertibles GmbH, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG, Wolf System GmbH, Wolfgang Pfeiffer Stiftung, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG, Zwiesel Kristallglas AG
 

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Für alle Beteiligten in der Pflege und Betreuung veranstalteten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Regierung von Niederbayern im März das zweite „Forum Altenpflege“. Während sich die Pflegewelt aktuell stark mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen muss, machte das Forum Altenpflege auf einen wichtigen Aspekt des Pflegeberufs aufmerksam: die Bedeutung der Kommunikation in Pflege und Betreuung.

Sprechen gehört zum Alltag von Pflegepersonen. Über Sprache wird die Beziehung zwischen Pflegenden und zu Pflegenden klar definiert. Durch die Form der Sprache kann der Behandlungs- bzw. Pflegeverlauf positiv beeinflusst werden. Da in der Praxis oft dem „Tun“ der höhere Stellenwert zufällt, haben sich die Experten der TH Deggendorf damit beschäftigt, wie Pflegende ihre Sprache gezielt im Berufsalltag einsetzen können. Aber auch in der Öffentlichkeit, in der Anleitungssituation oder als Führungskraft können in der Pflege tätige Menschen mit der richtigen Kommunikation Gutes für ihren Berufsstand tun. Zu allen Themen gab es am 5. März entsprechende Workshops und Vorträge. Dass hier auch die Digitalisierung eine Rolle spielt, stellte ein eigener Workshop heraus. Die Messung von Vitalwerten, der Schlafqualität und der Einsatz von Kommunikationshilfen erfolgen beispielsweise mehr und mehr digital. Pflegende sollen ihre Erfahrungen miteinbringen sowie kritisch und systematisch reflektieren. Und sie sollen Vorstellungen zu weiteren Entwicklungen einbringen. Auch ethische Fragen zum Einsatz von Mitteln der Digitalisierungen sollen betrachtet werden.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Regierung von Niederbayern und der THD organisiert. Von THD-Seite haben Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Doris Eberhardt mit Vorträgen und Workshops inhaltlich mitgewirkt, Prof. Dr. Horst Kunhardt sprach als Vizepräsident und „Hausherr“ das Grußwort an die Teilnehmer des Forums.
 

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In Zeiten von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen müssen so manche Dinge nun digital gehen. Auch an der Hochschule. Neben dem Angebot verschiedener Vorlesungen in virtueller Form, hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) auch ihren digitalen Beratungsservice erweitert. So können sowohl Studieninteressierte als auch Studierende die Zeit zu Hause sinnvoll nutzen und sich mithilfe einer Vielzahl von Webinaren informieren. 

•    Dienstag, 7. April, 13 Uhr
Stipendieninfo - Übersicht über interessante Stiftungen

•    Mittwoch, 22. April 16.00 Uhr 
Webinar für Schüler: „Dual studieren an der THD - Was steckt hinter Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis? (Inklusive Bewerbungsinfos für das duale Studium)

•    Hier der Link für diese beiden Webinare des Career Service der THD: https://webconf.vc.dfn.de/careerthd/

Neben dem Career Service bietet auch die Zentrale Studienberatung (ZSB) der THD eine Reihe von digitalen Formaten an.

•    Mittwoch, 01. April, 17 bis 18 Uhr
„Wie finde ich den passenden Studiengang für mich?“

•    Freitag, 03. April, 17 bis 18 Uhr 
„Gut geplant ist halb bestanden- Studienorganisation und Zeitmanagement“

•    Montag, 06. April, 11 bis 12 Uhr
Die Studiengänge der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften stellen sich vor: Angewandte Sportwissenschaften, Physiotherapie dual, Pflege, Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen oder Gesundheitsinformatik

•    Dienstag, 07. April, 14  bis 15 Uhr
Ingenieurwesen oder Informatik – ist das etwas für mich? Meine Chancen mit den MINT-Fächern. Studierende berichten von Ihren Erfahrungen (ZSB und MINT-Team)

•    Mittwoch, 08. April, 17 bis 18 Uhr
Studieren ohne Abitur – Informationen für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte

•    Montag, 15. April, 11 bis 12 Uhr
Elektrotechnik oder Medientechnik studieren: Die Studiengänge und ihre Fakultät stellen sich vor.

•    Mittwoch, 15. April 17 bis 18 Uhr
Studienfinanzierung – BAföG, Stipendien, Nebenjob und Co.

Es sind keine Anmeldungen notwendig. Weitere Informationen, Zugangsmöglichkeiten und Zeiten der einzelnen Veranstaltungen sowie kontinuierlich frische Angebote befinden sich im Veranstaltungskalender auf der Homepage der THD: https://www.th-deg.de/veranstaltungen
 

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Mit mehreren studentischen Arbeiten aus dem Studiengang Medientechnik hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) für die 26. Internationale Regensburger Kurzfilmwoche beworben. Gleich acht Filme hatten mit ihrer Bewerbung Erfolg und wurden für den Spielplan der Kurzfilmwoche ausgewählt. Für „Das Fenster“ gab es sogar den Preis der Mittelbayerischen Zeitung in der Wettbewerbskategorie „Regionalfenster“.

"Das Fenster" ist ein fünfminütiger Kurzfilm, der das Thema häusliche Gewalt bzw. Gewalt an Frauen aufgreift. Die dreiköpfige Fachjury lobte die Leistung der Jungregiesseure. Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei ihnen in der Mischung des Zuschauens, Hörens und gedanklichen Einordnens der zu sehenden Handlungen gut gelungen. „Das Fenster“ ist im Rahmen der Lehrveranstaltung "Kurzfilm 1" des Masterstudiengangs Medientechnik und -produktion entstanden. Betreut wurden die Studierenden dabei von Professor Jens Schanze. Die Preisträger sind Jonathan Schell, Matthias Barth, Tim Miller, Moritz Ströer-Karuga. Sie dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen. In der Kategorie „Regionalfenster“ waren 20 weitere Filme zu sehen. Zwei Filme wurden ausgezeichnet.

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„Am besten hat mir gefallen, dass wir in Fächern unterrichtet wurden, die in der Schule nicht ganz vorne auf dem Lehrplan stehen. Präsentationstechniken zum Beispiel“, sagt Julia Biebel, Schülerin in der zehnten Klasse, über das Frühstudium an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien und der FOS/BOS Deggendorf, diesmal sogar auch des Gymnasiums Pocking, nahmen von Oktober bis Februar am Frühstudium teil. Am 2. März kamen sie zur Abschlussveranstaltung an die THD.

Für ihr großes Engagement zusätzlich zur Schule wurden die Jugendlichen sehr gelobt. Neben dem fachlichen Input, sind sie um die Erfahrung reicher, Studierender zu sein. Sie wählten Vorlesungen wie „Mikrocomputertechnik“ oder „Psychische Störungen im Spielfilm“. Dauerbrenner waren die Fächer „Astronomie und Astrophysik“ und „Strategie- und Projektmanagement“. Aber auch Ethik, Mathematik und Informatik wurden als Ergänzung zur Schule gewählt. Für einige und auf jeden Fall Julia Biebl ist bereits klar, dass sie für ein zweites Semester zum Frühstudium an die THD kommen werden. 

Eine besondere Form des Frühstudiums über drei Semester inklusive Anfertigen einer wissenschaftlichen Seminararbeit, schloss ebenfalls im Februar der vierte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe vom Comenius-Gymnasium Deggendorf an der THD ab. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten bei der Abschlussveranstaltung sehr lebendig und anschaulich ihre Themen. Sie reichten von der Programmierung eines Raspberry Pi, der die Wasserversorgung von Zimmerpflanzen regeln soll, über die Erstellung eines Films mit vorangegangenem Storyboard bis zu Untersuchungen von Blended Learning und der Herstellung von Lichtschalterteilen per 3D-Druck. Der fünfte Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe ist seit Oktober an der THD eingeschrieben. 

Frühstudium und Wissenschaftlich-Technische Oberstufe werden vom Team der MINT-Förderung der TH Deggendorf angeboten und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Information sind www.th-deg.de/fruehstudium zu finden. 
 

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Mai innerhalb des bundesweiten Ideenwettbewerbs für Internationales Forschungsmarketing insgesamt acht Institutionen aus. Neben sieben universitären Einrichtungen ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Kreise der Gewinner. 
Die THD wird im Rahmen dieses Projekts nationale und internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu einem sogenannten „Artificial Intelligence Clash“ herausfordern. Das Thema der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungsmöglichkeiten – beispielsweise in den Bereichen Autonomes Fahren/Elektromobilität, Automatisierung oder Gesundheitstechnologien – soll dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Grundlage der unterschiedlichen Denkmuster von Sozialwissenschaftlern, Informatikern, Maschinenbauern oder auch Juristen innovative Handlungsoptionen abzuleiten. Daher auch der „Clash“ – Geistes- trifft auf Naturwissenschaft!
„Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet zu werden, ist für jede Hochschule etwas ganz Besonderes“, sagt Wissenschaftsminister Bernd Sibler und ergänzt, dass die THD damit ganz im Sinne der Hightech Agenda Bayern von Ministerpräsident Söder forsche. „Wir brauchen kluge Köpfe, wenn wir als Wissenschaftsstandort erfolgreich bleiben wollen“, so der Minister. 
Die acht ausgezeichneten Konzepte sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität deutscher Forschungsstandorte international zu steigern und zum Beispiel hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen mit Deutschland oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Alle Preise werden aus Sondermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Die Jury aus Expertinnen und Experten aus der internationalen Zusammenarbeit in der Wissenschaft, aus Kommunikation und Marketing sowie dem Wissenschaftsmanagement hob besonders die hohe Passgenauigkeit der Vorhaben zu den jeweiligen Einrichtungen, ihre strategische Einbettung in Internationalisierungsbestrebungen sowie ihre Vorbildwirkung hervor. Die Preisverleihung wird in feierlichem Rahmen während des BMBF-Forums „Research in Germany“ am 19. Mai 2020 in Berlin erfolgen.
Der Ideenwettbewerb ist Teil der Initiative „Research in Germany“, dem zentralen Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Die Initiative wird vom BMBF finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der DFG, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Internationalen Büro des BMBF umgesetzt. Die fünfte und vorerst letzte Runde des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ wird im Mai 2020 ausgeschrieben.
Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ gibt es unter www.dfg.de/ideenwettbewerb-forschungsmarketing.
 

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) sein erstes internationales Wissenschaftssymposium DigiHealthDay-2020 unter dem Motto "Global Digital Health - Today, Tomorrow and Beyond". Thema des DigiHealthDay sind digitale Technologien und deren Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung weltweit. Das internationale Wissenschaftssymposium wird sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen befassen, wie beispielsweise Telemedizin und Fernversorgung, künstliche Intelligenz in der Medizin und dem Gesundheitswesen, digitale Gesundheitsinnovation und Entrepreneurship, Datenschutz, Sicherheit, Vertrauen und Patientenbindung und viele weitere relevante Themen. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist unter anderem auch die Ausbildung im Bereich der digitalen Gesundheit unter Einbezug aktueller Entwicklungen. Der erste DigiHealthDay des ECRI wird von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter Master Medical Informatics (MMI), organisiert und bietet mit Plenarvorträgen, interaktiven Podiumsdiskussionen, wissenschaftlichen Sitzungen und Networkingmöglichkeiten ein ideales Medium für den Dialog zwischen Forschung und Industrie. Jeder, der sich für die digitale Gesundheit interessiert, egal ob Akademiker, Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Behörden oder Studenten, ist herzlich eingeladen am DigiHealthDay-2020 des ECRI teilzunehmen. Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie auf der Homepage unter www.th-deg.de/digihealthday
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Im Januar 2018 startete das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) der ostbayerischen Hochschulen und Universitäten. Ziel des fünfjährigen Groß-Projektes ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu fördern und somit Wissens- und Technologietransfer zu intensivieren und aktiv zu gestalten. Das Projekt aus dem Hochschulverbund nähert sich der Halbzeit. Zeit für eine Zwischenbilanz samt Ausblick.

Der Hochschulverbund TRIO sieht sich in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Es wurden bisher mehr als 250 Unternehmensbesuche, eine Reihe von Fachveranstaltungen für Dialog und Austausch sowie zahlreiche Workshops, in deren Rahmen innovative Kooperations- und Ideenfindungsmethoden getestet wurden, durchgeführt, um die Bedarfe der Region zu erheben und eine strukturierte Kommunikation zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern. Weiterhin fand im September 2019 die jährliche Transferkonferenz TRIOKON mit mehr als 150 Teilnehmer/innen statt, die die Gelegenheit nutzten, um mit Forschenden direkt ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und neue Impulse aus Fachvorträgen, Laborführungen und Diskussionen zu gewinnen.

Thematisch im Fokus stehen für TRIO die Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung der Region Ostbayern. Letztgenannter widmet sich im Juni 2020 auch die dritte Ausgabe des Transfermagazins TRIOLOG und im September 2020 die nächste Ausgabe der Transferkonferenz TRIOKON. 

Die Verbundmitglieder haben die Zusammenarbeit untereinander intensiviert und kooperieren mittlerweile auf unterschiedlichen Ebenen. Aus dem Verbund ist zum Beispiel ein regelmäßiger Austausch der Transferstellen, der Pressestellen und anderer zentraler Einheiten der beteiligten Hochschulen entstanden. Insgesamt wird die Verbesserung und Harmonisierung von Strukturen und Prozessen innerhalb und zwischen den Hochschulen angestrebt; daraus entstehen Mehrwerte für alle Beteiligten.
„Das seit 2014 durch die intensive Zusammenarbeit der ostbayerischen Hochschulen im Netzwerk „Internet und Digitalisierung Ostbayern“ (INDIGO) aufgebaute Vertrauen und der Wille, gemeinsam Stärke zu entwickeln, begünstigen den Erfolg des TRIO-Verbunds. Damit sind wir auch für zukünftige Kooperationen gut aufgestellt“, sagte Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau, der wissenschaftliche Leiter von TRIO. 

Doch was sind die Erfolgsfaktoren von Hochschulverbünden? Bei einer Fachtagung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Heinz-Nixdorf-Stiftung, des Mercator Research Center Ruhr und des Stifterverbands in Essen mit dem Thema „Gemeinsam besser - Governance von Hochschulverbünden“ wurden im Dezember 2019 die Erfolgskriterien diskutiert. Es zeigte sich: Kooperationen können auf verschiedenen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen stattfinden, der Fokus sollte jedoch immer auf dem Gesamtnutzen aller Beteiligten liegen und der Mehrwert frühzeitig erarbeitet und kommuniziert werden, damit der Verbund nicht zum Selbstzweck verkommt oder Parallelstrukturen entstehen. Verbindliche Regeln, Commitment der Beteiligten und Anreizsysteme für Forschende sind dabei genauso wichtig wie strukturierte Prozesse und Gremien sowie eine klare Verteilung von Ressourcen.

Die Evaluation im Rahmen der Tagung in Essen zeigte deutlich: Hochschulverbünde sind auf dem Vormarsch, da Hochschulen besonders im gemeinsamen Auftritt und in der Außenwirkung stärker sind als Einzelinstitutionen. Auch beim Einwerben von Fördergeldern sind Verbünde oft erfolgreich, wie eine Auswertung des DFG Förderatlas durch den Stifterverband ergab. Rund jeder zweite Fördereuro geht in kooperative Forschungsvorhaben. Denn wissenschaftlicher Fortschritt sowie die Bewältigung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen könnten häufig nur durch eine Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen erreicht werden, erklärte der Stifterverband. Hier möchte TRIO anknüpfen und durch die Vernetzung der Hochschulen zukünftig mehr kooperative Forschungsprojekte in Ostbayern initiieren.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)
Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.
 

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„EmpowerMINT – Talent kennt kein Geschlecht“ hieß der Slogan der aktuellen MINTchallenge des Stifterverbandes. Der Verband suchte nach Ansätzen, wie Hochschulen Frauen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistern und sie bis zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums begleiten können. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihren MINT-Projekten unter die zehn besten Hochschulen deutschlandweit und zählt damit zu den Best Practice Beispielen – den Vorzeigeprojekten. Von Frauen für Frauen lautete das Motto, mit dem sich das Team der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf bei der MINTchallenge bewarb. Der Name ist Programm. Tatsächlich sehen sich Andrea Stelzl, die Leiterin der MINT-Förderung und ihre Kolleginnen als Role Models. Als Chemikerin, Biologin, Ingenieurin, Physikerin oder Spezialistin für Mikrosysteme setzen sie sich für einen höheren Frauenanteil in MINT-Studiengängen ein. Sie veranstalten Kinderunis, Schulbesuche oder Ferienprogramme für Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen und der Unterstufe. Mit Angeboten wie TastING, Digimania+ und dem Frühstudium spricht das MINT-Team Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe an. Zusätzlich fördert das Mentorenprogramm MovING des Career Service der THD Studentinnen, die ein Ingenieurstudium an der THD aufgenommen haben, mit speziellen Hilfestellungen, Unterstützung und Tipps. Erfahrene Ingenieurinnen aus namhaften Unternehmen stehen ihren Mentees über zwei Semester zur Seite, um sie in den Berufseinstieg zu begleiten. „Wir versuchen, die Ingenieurinnen von morgen schon ganz früh für Technik zu begeistern – und sie dann bestenfalls nicht mehr von der Hand zu lassen, bis sie ihr Ingenieurstudium abgeschlossen haben und in der Berufswelt angekommen sind“, erklärt Stelzl den Ansatz der Hochschule. Die Bewerbung der Technischen Hochschule Deggendorf überzeugte die Jury des Stifterverbandes. Sie zeichnete die MINT-Initiativen der Deggendorfer Hochschule als eine von zehn Best Practices zur Stärkung von Frauen in MINT-Studiengängen aus. Diese werden im MINTkompass der Club-MINT-Webseite präsentiert und sollen anderen Interessierten zeigen, wie Hochschulen deutschlandweit mit Herausforderungen in der MINT-Bildung umgehen. Ausgelobt werden die MINTchallenges vom Stifterverband. Die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen berät, vernetzt und fördert ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation.
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Im Rückblick auf das vergangene Jahr präsentierte sich der Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf am 27. Februar bei der jährlichen Mitgliederversammlung. Mit einer beachtlichen Summe in Höhe von 63.120 Euro konnte der Verein im Jahr 2019 Aktivitäten und Projekte der Hochschule unterstützen, wie Vorsitzender Prof. Dr. Rolf Bank berichtete. 

Die herausragendste Förderung erfuhr der Tag der offenen Tür, der anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, am 28. Juni 2019 gefeiert wurde. Finanzielle Unterstützung war außerdem für den Hochschulsport, in Form von Stipendien und für Exkursionen vorgesehen. Insgesamt lagen die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden rund 4.500 Euro höher als die Ausgaben, so dass zusammen mit vorhandenen Rücklagen im laufenden Jahr eine größere Unterstützung für den neuen Studiengang „Digitalisierung“ geplant ist. 
Rolf Bank betonte, dass das dynamische Wachstum der TH Deggendorf erfordere, dass der Förderverein im laufenden Jahr weitere Vereinsmitglieder gewinnt, um qualitativ und quantitativ die Anforderungen der THD angemessen unterstützen zu können. Nicht jede Maßnahme sei durch eine Finanzierung nach Hochschulgesetz gedeckt. Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber brachte auf auf den Punkt, wie dynamisch die Hochschule sich derzeit entwickelt. In Bayern zählt die THD zu den am schnellsten wachsenden Hochschulen, pro Professor wirbt sie die meisten Fördermittel ein, prozentual sind die meisten ausländischen Studierenden eingeschrieben und die Räumlichkeiten nutzt sie am effizientesten. Die Wichtigkeit des Fördervereins unterstrich auch der Überraschungsbesuch des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, der aktuelle Nachrichten aus dem Ministerium mitbrachte.  
 

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Am Wochenende vom 29. Februar bis 1. März fand in den Deggendorfer Stadthallen die SENORita, die „Messe für die besten Jahre im Leben“, statt. Im großen Themenbereich „Innovation und Zukunft“ konnte sich das Projekt "DeinHaus 4.0" präsentieren. Ein Team der Technischen Hochschule Deggendorf erforscht in diesem Projekt technische Hilfsmittel, die dabei helfen, länger im eigenen Zuhause leben zu können. Unterstützt wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf der SENIORita waren die Seniorinnen und Senioren besonders vom Rollator 4.0. Ein Prototyp, der Gehhilfe und moderne Technik vereinen soll. Lichtsensoren, Regenschirm, Handyhalterung mit Schrittzähler - alles findet sich in einem Gerät. Zahlreiche der tausenden Messebesucher ließen sich von Mitarbeitern des Projekts beraten und boten eigene Erfahrungen und Inspiration im Austausch. 

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Die Pflegeberufe kämpfen nicht nur mit Fachkräftemangel. Die zunehmende Komplexität und notwendige Spezialisierung in der Pflege ändern Berufsbild und Anforderungen. Das Pflegenetzwerk Ostbayern möchte anhand einer Prozentklausel den Anteil akademisch ausgebildeter Pflegekräfte erhöhen. Am 17. Februar erörterten die Netzwerkpartner bei einem Treffen in Deggendorf erste Möglichkeiten zur Umsetzung. „Spitzenmedizin geht nicht ohne Spitzenpflege. Die Prozentklausel kann uns dazu einen wichtigen Schritt weiterbringen“, stellte Tony Ebeling, stellvertretender Pflegedirektor an der Klinik der Universität Regensburg im Rahmen des Netzwerktreffens klar. Zehn bis 20 Prozent der Stellen in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen sollen für akademisch gebildetes Pflegepersonal entwickelt werden, so lautet das Ziel des Pflegenetzwerk Ostbayern. Die Forderung entspricht den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die wiederum in das im Januar 2020 in Kraft getretenene Pflegeberufegesetz und den Beschluss des Ministerrats in Bayern vom Juli 2019 eingegangen sind. „Um diese Visionen wahr zu machen, braucht es strukturelle Grundlagen“, erklärte Prof. Dr. Christian Rester. Er ist Sprecher des Pflegenetzwerks Ostbayern und designierter Studiengangsleiter für den neuen Studiengang Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Netzwerkpartner wollen hierfür ein Qualitätssiegel „Hochschulische Lehreinrichtung Gesundheitsberufe“ sowie Kooperationsverträge mit den Hochschulen zur Durchführung von Pflegestudiengängen entwickeln. Christine Windorfer, Pflegedienstleitung am Bezirksklinikum Mainkofen, hob hervor, dass „eine Quote alleine nicht reicht. Akademisierung in der Pflege kann nur unter Integration beruflicher Erfahrung und weiterer Spezialisierung gelingen“, so Windorfer. Rupert Brenninger, Mitglied im Deutschen Pflegerat und langjähriger Leiter einer Berufsfachschule für Pflegeberufe, betonte noch einmal, dass eine Akademisierung der Pflege auch die Aufwertung des Berufsbildes vorantreibe: „Die Attraktivität der Pflegeausbildung beginnt mit konkreten Aussichten auf eine Karriereplanung. Junge Menschen, die studieren wollen, sind an beruflichen Positionen mit Verantwortung interessiert!“, stellte Brenninger dar. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet im Wintersemester 2020 der neue Studiengang „Pflege“. Er steht examinierten Pflegefachkräfen mit dreijähriger Berufserfahrung auch ohne Abitur offen. Das Studium dauert vier Semester, es fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Interessenten können sich ab sofort unter pflege@th-deg.de informieren und anmelden. Das Pflegenetzwerk Ostbayern wird im Rahmen der nächsten Tagung Ende April an der Technischen Hochschule Deggendorf weitere Meilensteine zur Umsetzung einer Prozentklausel festlegen.
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Am 13. Februar fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge ein Expertentreffen mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V. (VDWF) statt. Thema war die Implementierung und Anwendung von Industrie 4.0 Lösungen. Die aus ganz Deutschland angereisten Fachleute waren beeindruckt von der praxisnahen 4.0-Forschung, die am Campus in Deggendorf stattfindet. Bereits im Januar hatte Gansauge bei einer Veranstaltung des VDWF in Stuttgart mehr als 60 hochrangige Interessenten aus der Branche des Werkzeug- und Formenbaus mit einem Vortrag zum Thema Industrie 4.0 begeistert. Nun folgte mit einer Besichtigung des Anwendungslabors Industrie 4.0, der Einführung in die Methodik des Forschungsteams um Prof. Gansauge sowie der Besichtigung der einzelnen Stationen des Prozesses die Probe aufs Exempel. „Die industriellen Lösungen, die wir hier in Deggendorf erarbeiten“, erklärt Gansauge, „helfen Kapazitäten zu steigern sowie Zeit und Kosten zu reduzieren.“ Nur mit Hilfe durchgängig digitalisierter Prozesse könne der deutsche Werkzeug- und Formenbau im internationalen Wettbewerb bestehen und mächtigen Konkurrenten wie etwa China Paroli bieten. Besonders die schlüssige und greifbare Aufarbeitung dieses hochkomplexen Themas durch die THD-Forschungsgruppe ließ die Experten – allesamt von führenden Unternehmen der Branche – staunen. „Innovationen wie die, die wir hier gesehen und erlebt haben“, so der Tenor der Teilnehmer, „sind ein echter Motivationsschub für die Umsetzung der Thematik im eigenen Unternehmen.“
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48 Jahre im Öffentlichen Dienst – davon 25 Dienstjahre an der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Entlassungsurkunde des Freistaates Bayern, die Peter Kaiser Anfang Februar vom Kanzler der Hochschule ausgehändigt bekommen hat, ist die 13. und zugleich letzte in seinem beruflichen Dokumentenordner. Die erste dieser Art bekam er 1971 im Postamt Schwandorf überreicht, wo die berufliche Laufbahn des heute 64-Jährigen begann. Nach seiner Lehrzeit verpflichtete sich Kaiser 1973 für acht Jahre beim Bundesgrenzschutz, der jetzigen Bundespolizei. Bereits ein Jahr später wurde er zum sogenannten Unterführerlehrgang nach Deggendorf abgeordnet, wo er dann auch blieb. Besonders gerne denkt der gebürtige Oberpfälzer an seine Dienstzeit in der Grenzschutzausbildungsabteilung A Süd 2, wo er in der Ausbildung für Beamte des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes eingesetzt war, und an seine Tätigkeit als Ausbilder in der 3. Hundertschaft der Grenzschutzabteilung I/1 zurück. Anfang der 1980er Jahre holte Kaiser sein Fachabitur nach und studierte anschließend an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mannheim, wo er als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abschloss. Elf Jahre war er anschließend im Bereich der Bundeswehrverwaltung tätig. Erst in der Wehrbereichsverwaltung VI in München, wo er mit dem Aufbau des Umweltschutzreferats betraut war, dann als stellvertretender Leiter der Truppenverwaltung Pionierbataillon 4 in Bogen. Über die Zentrale Bußgeldstelle in Viechtach, einer Außenstelle des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes, wechselte er schließlich im Dezember 1994 an die neugegründete Fachhochschule Deggendorf. Der heutige Regierungsrat leitet dort von der Aufbauphase an bis dato verschiedene Aufgabengebiete – so zum Beispiel die Abteilung Liegenschaften, die Marketingabteilung, den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und bis zuletzt den Hochschulsport. Auf dem Fußball, den seine Kolleginnen und Kollegen ihm zum Abschied überreichten, steht: „Der THD-Hochschulsport verliert seinen Kaiser“. Doch so ganz stimmt diese Aussage nicht. Denn Peter Kaiser wird zum Ausklang doch noch für rund vier Stunden wöchentlich in den Bereichen Hochschulsport und Campusmedia an der THD unterstützend tätig sein.
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Zusammen mit Hochschulen aus Polen, Portugal und Slowenien ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Partner im Erasmus-geförderten Projekt „The system of support for academic teachers in process of shaping soft skills of their students”. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft bauen Professoren, Hochschulmitarbeiter und Studierende gerade einen Online-Kurs auf, der Professoren und Dozenten neue Lehrmethoden zur Vermittlung von Soft Skills aufzeigt. Für die THD reisten Prof. Dr. Johann Nagengast, Ariadna Fürstenau vom International Office und Studentin Sonja Biock Anfang Februar zu einem der regelmäßigen Meetings, dieses Mal nach Portugal. Ziel ist es, Lehrenden Input zum Integrieren des Themas Soft Skills in Vorlesungen zu geben. Über den Online-Kurs sollen neue, ansprechende Lehrmethoden vermittelt werden, die mit regulären Lehrveranstaltungen kombiniert werden können. Studierende sollen Soft Skills erlernen, um bestmöglich auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz vorbereitet zu sein. Sonja Biock entwickelt in diesem Zusammenhang im Rahmen ihrer Masterarbeit den Online Kurs „Intercultural entrepreneurship - how to include intercultural aspects in regular classes“. Unterstützt wird sie von Prof. Dr. Johann Nagengast als Betreuer ihrer Masterarbeit und Ariadna Fürstenau. Jeweils einen weiteren Kurs entwickeln ihre Mitstreiter der International School for Social and Business Studies, Slowenien, des University College of Enterprise and Administration, Polen, und des Polytechnic Institute of Setúbal, Portugal. Ihre Themen sind: • Teaching of how to learn - through experimentation, experience and other methods activating students • Teaching creativity, innovation, critical thinking and teamwork skills • Using digital technologies in the process of teaching and learning Die fertigen Kurse sollen ab Januar 2021 allen Lehrbeauftragten, Dozenten, Professoren und Studierenden in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Polnisch und Slowenisch zur Verfügung stehen. Somit soll nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht werden, sondern auch die Internationalisierung der Hochschule weiter vorangetrieben werden. Lehrende, die neugierig auf das Projekt geworden sind, können einzelne Module im Mai/Juni 2020 während der Testphase ausprobieren. Bei Interesse steht Ariadna Fürstenau (ariadna.fuerstenau@th-deg.de) als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Das nächste Treffen im Rahmen der strategischen Partnerschaft findet am 6. und 7. Juli 2020 in Deggendorf statt.
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Über einen Scheck im Wert von 1.500 Euro durften sich Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber am Donnerstag, 13. Februar, freuen. An der Hochschule überreichen Sparkassenvorstand Stefan Swihota im Namen des Sparkassenverbandes Niederbayern und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der zur Spende anregte, die Zuwendung. „Mit unserer Spende unterstützen wir die wertvolle Arbeit des Fördervereins der THD und leisten natürlich gleichzeitig unseren Beitrag, zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule“, erklärt Swihota. Der Sparkassenverband Niederbayern gehört zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Deggendorfer Hochschule und ist selbst langjähriges Mitglied im Förderverein. Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota und Oberbürgermeister Dr. Moser ausdrücklich für die großzügige und langjährige Unterstützung des Sparkassenverbandes, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch die Vergabe von Stipendien engagiert der Sparkassenverband sich seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.
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Lebenszeit zurückgewinnen, weniger pendeln, CO² einsparen: Mit „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau soll gezeigt werden, wie dezentrales Arbeiten auch in ländlichen Regionen funktionieren kann. Als erster Coworker hat sich Marco Eller seinen Platz im „Coworking Dahoam 4.0“ in Spiegelau gesichert. Der in der Passauer Niederlassung des Ingenieurunternehmens bulicek + ingenieure GmbH arbeitende Projektingenieur tauscht vorerst einmal wöchentlich sein angestammtes Büro gegen einen Platz in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau. Das Unternehmen bulicek + ingenieure wagt sich seit geraumer Zeit an neue Formen des digitalen und dezentralen Arbeitens heran. Cloudbasiertes Arbeiten, digitales Telefonieren und ein ausgeklügeltes firmeneigenes Videokonferenz-System ermöglichen es den Mitarbeitern von bulicek + ingenieure ohne Effizienzverlust im Home-Office oder zukünftig auch im Coworking Space zu arbeiten. „Ich sehe diese Art des variablen Arbeitsplatzes als Gewinnsituation für beide Seiten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Hans Bulicek als Arbeitgeber. „Der Mitarbeiter verbringt weniger Zeit auf der Straße, dadurch sinkt der Stresslevel und der Kostendruck, die frei gewordene Zeit kann der Familie oder verschiedenen Freizeitaktivitäten gewidmet werden. Und ganz nebenbei steigt dadurch auch die Attraktivität des Bayerischen Waldes.“ Deshalb erprobt Marco Eller nun in Absprache mit seinem Chef das Konzept des Coworking. Anstatt täglich von seinem Wohnort in Frauenau nach Passau zu pendeln, wird er vorerst einmal wöchentlich in den Coworking-Räumlichkeiten in Spiegelau arbeiten: „Ich pendle schon seit meiner Ausbildungszeit über mehrere Landkreise hinaus. Daher sehe ich hinter dem Projekt „Coworking Dahoam 4.0“ ein innovatives Konzept und meiner Meinung nach einen im Zuge der Digitalisierung logischen Fortschritt für unsere Region.“ Weil der Gemeinschaftsaspekt eine zentrale Rolle beim Konzept des Coworking spielt, wird Marco Eller den Coworking-Arbeitsplatz in Spiegelau nicht alleine nutzen: In Kürze wird Martina Kirchpfening mit freiberuflicher Projektarbeit im Coworking Dahoam 4.0 in Spiegelau starten. Martina Kirchpfening ist Vorsitzende des Vereins Zeitwende e.V., der sich derzeit ebenfalls mit innovativen Konzepten für mehr Work-Life Balance beschäftigt. Sie wird, neben ihrem Hauptberuf als Sozialpädagogin, freiberufliche Projektarbeiten vom „Küchentischbüro“ ins KuBiS ("Kultur und Bildung in Spiegelau") verlegen. Auch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth zeigt sich überzeugt von dem Konzept: „Ein herzliches Grüß Gott an den ersten Nutzer im CoWorking Dahoam 4.0. Damit ist ein weiterer Mosaikstein im Digitalen Dorf gelegt und ein weiteres wichtiges Handlungsfeld besetzt. Ich würde mich sehr freuen, zukünftig zahlreiche weitere interessierte Coworkerinnen und Coworker in unserer Gemeinde willkommen heißen zu dürfen.“ Kontakt für interessierte Unternehmer oder Pendler: Rainer Bomeisl - Forschungsgruppe Smart Region, THD – Technische Hochschule Deggendorf, Technologie Campus Grafenau, Hauptstraße 3, 94481 Grafenau, Tel: +49 (0)8552/ 97 56 20-60 - rainer.bomeisl@th-deg.de – www.digitales-dorf.bayern
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Mit traditionellem Hütewerfen verabschiedeten sich am Freitag, 31. Januar, die Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2019 von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Anlass gab die mit rund 1.500 Gästen ausverkaufte Graduiertenfeier in den Deggendorfer Stadthallen. In Talar und Hut zogen die ehemaligen Studierenden vor Familie, Freunden, Festgästen und Hochschulangehörigen in die Stadthalle ein. Nach amerikanischem Vorbild verabschiedeten Hochschul-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg und alle Dekane die Absolventinnen und Absolventen auf der mit rotem Teppich ausgelegten Bühne. Über 400 Absolventinnen und Absolventen nahmen an den Feierlichkeiten teil. So viele wie noch nie. Erstmalig waren darunter auch Absolventen der Studiengänge Angewandte Sportwissenschaften und Kindheitspädagogik. Zur richtigen Show machten die Veranstaltung Studierende des Masterstudiengangs Medientechnik. Unter Leitung von Professorin Susanne Krebs und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Alumni und Auslandspraktika kümmerten sie sich um den gesamten Ablauf und zeigten, was sie in Sachen Licht, Ton, Technik und Regie können. Festlich wurde es bei den Ansprachen und Preisverleihungen, die das Programm begleiteten. Die diesjährigen Preisträger sind: Renner Leon, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Wenig Philipp, Ferchau-Preis für Ingenieurwissenschaften Kretschmann Marco, K+B-Preis für Angewandte Wirtschaftswissenschaften Blöchinger Lea, Grötsch Moritz, Hong Kim, Preis des Rotary Clubs Deggendorf Vogl Magdalena, Preis des Rotary Clubs Bayerwald-Zwiesel Freudenstein Rudi, Medienpreis Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung Federl Andreas, Manfred Zollner Preis Hausleitner Johannes, Streicher Preis Haderer Bernhard, Micro-Epsilon-Preis für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen.