Technische hochschule Deggendorf

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News und Aktuelle Nachrichten.

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Wer bereits mit dem Studium begonnen hat, weiß dennoch nicht immer, welcher spätere Berufsalltag ihn oder sie erwartet. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Studierende des Studiengangs International Management hatten am Samstag, 16. Januar die Chance mit fünf Personen aus der Wirtschaft zu sprechen. Mit dem Titel Praxistag International Management ging es vor allem um den Weg in eine internationale Karriere und natürlich, was das Berufsleben ausmacht. Prof. Dr. Adrian Hubel hatte den Tag für die Studierenden organisiert und plant zukünftig eine jährliche Wiederholung.

Marietta Holweger, Recruiter Otto Group ,beantwortete die zahlreichen Fragen der Studierenden zum Thema Lebenslauf und Bewerbungsgespräche. Eine wichtige Empfehlung war beispielsweise, die im Rahmen der Praktika konkret übernommenen Aufgaben klar zu beschreiben. Außerdem sei es vor allem wichtig, im Bewerbungsgespräch ehrlich und authentisch zu sein. 

Steffen Kaiser, Chief Financial Officer Kässbohrer Geländefahrzeug AG, konnte als Vorstand eines sehr bekannten Unternehmens detaillierten Einblick in die Karrierechancen in der Industrie geben. Er empfahl den Studierenden sich klare und realistische Ziele zu setzen und sicherzustellen, diese zu erreichen. Und nach dem Motto „Underpromise but Overdeliver“ zu handeln. 

Andrea Becke, Senior Manager Accenture, gab wichtige Einblicke in die Vorteile der Arbeit als Consultant und konnte den Studierenden die Angst vor einer teilweise nicht optimalen Work-Life-Balance nehmen. Einige Studierende gaben direkt nach dem sehr motivierenden Vortrag und dem tollen Überblick in die spannende Welt der Unternehmensberatung bereits das Feedback, nun einen Karrierestart in der Branche in Betracht zu ziehen.

Sylvio Eichhorst, Head of Global Finance & Procurement KWS Group, war 18 Jahre als Wirtschafsprüfer bei KPMG tätig und dabei sowohl in Deutschland als auch in den USA aktiv. Er gab einen umfangreichen und sehr kompetenten Einblick in die Welt der „Big 4“ Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Da er zudem über mehr als sechs Jahre Erfahrung in hohen Managementpositionen in der Industrie verfügt, konnte er auch sehr wichtige Hinweise zu der Frage geben, welche Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende in unterschiedlichen Unternehmensbereichen bestehen.

Elodie Brinck, Supply Chain Management Coca-Cola HBC, gab als ehemalige International Management-Studentin, die noch relativ am Anfang einer erfolgreichen Karriere steht, eine Übersicht über ihre Praktika und ihren bisherigen Werdegang. Vor allem gab sie auch eine hervorragende Übersicht zu den Themen Praktikumsbewerbung und die Welt der Bewerbungsgespräche und Assessment Center bei großen Konzernen. 

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Stefanie Beck ist Geschäftsführerin bei der Unternehmensberatung Fuhrmann Leadership in Karlsruhe. Berufsbegleitend macht sie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihren Bachelor in Künstlicher Intelligenz (KI). Zusammen mit den Kommilitonen Johannes Artmeier, Lucas Fobian und Andreas Neuhierl hat Beck nun eine KI entwickelt, die in einem Videostream in Echtzeit erkennt, ob eine Person Maske trägt oder nicht. Das Forschungsfeld, in dem Beck arbeitet, steht hoch im Kurs. Es nennt sich „Computer Vision“.

Ihr Projekt fassen die THD-Studierenden wie folgt zusammen: „Nicht nur in pandemischen Situationen sind Gesichtsmasken notwendig, sondern vor allem im beruflichen Alltag. Zum Beispiel in der Industrie oder Medizin. Mit unserer Anwendung wird sichergestellt, dass beim Eintritt in einen geschützten Raum die vorgeschriebene Maske getragen wird.“ Solche Projektarbeiten bieten Studierenden an der THD die Möglichkeit, ihr Wissen an praxisrelevanten Beispielen umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen im Bereich der KI sind bei Unternehmen heiß begehrt. Ganz besonders gilt dies für das Feld des „Bildverstehens“, wie die „Computer Vision“ auch bezeichnet wird. Es ermöglicht Computern, automatisiert Zusammenhänge in Bildern und Videos zu erkennen und passende Schlussfolgerungen zu ziehen. Weitere Beispiele solcher Anwendungen sind optische Inspektionen in Fertigungsprozessen, Objekterkennung in autonomen Fahrzeugen oder Smartphone Apps, die Gesichter in Fotos erkennen.

Seit Oktober 2020 bietet die THD den neuen Kurs „Computer Vision“ an und bereitet so ihre Studierenden auf eine entsprechende Berufslaufbahn vor. „Unser Kurs bietet im ersten Drittel eine intensive Einführung in die wichtigsten und vor allem praxisrelevanten Grundlagen des Fachgebiets“, so Dozent Prof. Dr. Patrick Glauner. Der KI-Experte erklärt außerdem, wie sich die THD von anderen regionalen und überregionalen Kursangeboten abgrenzt: „Ich habe geschaut, welche Kursinhalte internationale Top-Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford oder das Imperial College London lehren.“ Ähnliche Inhalte hat Glauner in den THD-Kurs integriert. Auf gleichem Niveau und verständlich aufbereitet. „Auch an den Spitzeninstituten wird am Ende nur mit Wasser gekocht“, so der THD-Professor, der selbst Alumnus des Imperial College London ist.

Reine Theoretiker seien auf dem Arbeitsmarkt allerdings kaum gefragt. Es gehe um Expertise in der praktischen Umsetzung von Bildverstehen-Anwendungen. Deshalb setzen die Studierenden im Rest des Semesters in Gruppen selbstgewählte Projekte um und wenden erworbenes Wissen konkret an. „Es sind sehr umfangreiche und hochqualitative Ergebnisse entstanden, die klar zeigen, wie hervorragend unsere Studierenden im internationalen Vergleich aufgestellt sind“, berichtet Prof. Glauner stolz.

Neben den Resultaten von Beck verweist Glauner auf ein weiteres Beispiel. Die Kursteilnehmer Patrick Gawron und Achot Terterian haben zusammen einen Münzzähler entwickelt. Dieser rechnet anhand eines Handyfotos den Betrag in der Geldbörse oder im soeben ausgeräumten Sparschwein zusammen. „Dabei haben wir gelernt, wie man Münzen und andere Objekte aus Fotos segmentieren und mittels eines neuronalen Netzes erkennen kann“, berichten Gawron und Terterian.

Die THD bietet seit zwei Jahren den deutschlandweit ersten Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Der erste Jahrgang wird im Sommer 2021 sein Studium abschließen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an der THD ab März 2021 auch wieder im Rahmen des Frühstudiums ausgewählte KI-Vorlesungen belegen und Hochschulluft schnuppern. Bei Fragen zu Themen rund um Bildverstehen, KI und den Studiengang ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 erreichbar.

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Zum Jahresbeginn informierte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gemeinsam mit der IHK Niederbayern traditionell über die im neuen Jahr in Kraft tretenden Steueränderungen. Aufgrund der Pandemie wurde die Veranstaltung für Mitgliedsunternehmen der IHK Niederbayern und Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft erstmals digital durchgeführt. Mit über 170 Teilnehmer:innen wurde dabei zugleich ein Rekord aufgestellt, berichtet Prof. Dr. Ralf Alefs, Professor für Steuerrecht: „Dass das digitale Format sofort großen Anklang gefunden hat, freut uns besonders. Damit konnte auch in diesen besonderen Zeiten die Kooperation zwischen der THD und IHK sehr erfolgreich weitergeführt werden.“ 

Im Mittelpunkt der Steueränderungen standen die steuerlichen Folgen der Corona-Pandemie. Patrick Lerbs, Steuerberater der Kanzlei Dr. Kittl und Partner, informierte über die vielen neuen Einzelregelungen. So wurde die steuerliche Förderung des Home-Office, die steuerliche Behandlung des Corona-Bonus für Krankenhausmitarbeiter und Pflegekräfte, die temporäre Umsatzsteuersenkung und viele weitere coronabedingte Steueränderungen besprochen. Zudem waren die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme wie die verschiedenen Überbrückungshilfen inklusive der aktuellen November- und Dezemberhilfen für die Wirtschaft ein wichtiger Themenbereich. Ein weiterer Schwerpunkt waren unter anderem steuerliche Begünstigungen im Rahmen der Elektromobilität, um den Durchbruch für Elektrofahrzeuge zu unterstützen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bekommt mit Prof. Dr. Tobias M. Nickel einen renommierten Professor aus der Wirtschaft. In seinem Fachgebiet „Organisationspsychologie und Diagnostik“ setzt er sich mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Psychologie in der Wirtschaft auseinander. Von Personalauswahl, über Marketing, Vertrieb, Strategie, bis zu Kommunikation und Veränderung. Dabei stehen das Erleben und Verhalten von Menschen in Organisationen im Fokus.

Prof. Nickel weiß welch wichtige Rolle die Psychologie in der Wirtschaft spielt. Nach der Promotion an der Universität Regensburg arbeitete er in einigen Unternehmen, die sich der psychologischen Unternehmensberatung widmen, bevor er zu BMW kam. Dort war er nach dem International Trainee Programme Leiter in verschiedenen Bereichen, wie der Technologie, Nachhaltigkeits- und Motorsportkommunikation, dem globalen Recruiting und der Marketingkommunikation. Anschließend konnte er sein Know-how aus der Psychologie als Leiter Marketing und Kommunikation bei der DRÄXLMAIER Group einbringen.

An der THD spricht ihn die Kombination aus Internationalität und Bodenständigkeit besonders an. Das und seine Neugier, haben dazu beigetragen den beruflichen Schritt an die THD zu wagen. Den Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben sieht Prof. Nickel darin, all die kleinen guten Entscheidungen zu sehen, die letztenendes zum Erfolg beitragen. Dabei geht es ihm nicht um einen äußeren Erfolg, sondern um den inneren. Also um das Wissen darum, dass man alles gegeben hat.

Natürlich haben die Theorien von Sigmund Freud Prof. Nickel beeinflußt, aber neben dem berühmten Psychologen, haben ihn auf seinem Berufsweg viele seiner Vorgesetzten geprägt. Von Norbert Reithofer, Hendrik von Kuenheim bis Fritz Dräxlmaier, um nur einige zu nennen. Neben diesen Persönlichkeiten hat vor allem die Trennung von BMW und Rover, bei der Prof. Nickel hautnah die Veränderung von Organisation und Kultur miterleben und gestalten durfte, sein Berufsleben geprägt. Daher weiß er aus eigener Erfahrung um die positiven Effekte, die durch Psychologie in der Wirtschaft erzielt werden können. Sein Ziel an der THD ist es daher perspektivisch auch mit Forschungsprojekten zur Wirtschaftspsychologie aktiv zu werden.

Für seine Studierenden hat er immer ein offenes Ohr. In den Vorlesungen setzt er auf eine Kombination von Theorie und gelebter Praxis. Er kombiniert das Bekannte mit dem Neuen zu dem Überraschenden. Außerhalb des Hörsaals zieht es Prof. Nickel raus in die Natur und zu seiner Familie, wenn er nicht gerade der Renovierung seines Bauernhofs oder dem Restaurieren von Motorrädern nachgeht.

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Seit August 2020 verfolgen vier Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vision, mit ihrem Start-up „SEPP“ einen Gemüseroboter für Hobbygärtner zu entwickeln. „SEPP“ wird durch ein EXIST-Gründerstipendium der Bundesregierung gefördert und vom Team des Start-up Campus der THD betreut. Erster Meilenstein war am 15. Dezember 2020 die Zwischenpräsentation vor dem Gründernetzwerk von „SEPP“. Das Team präsentierte Ergebnisse der Businessplanerstellung sowie den aktuellen Entwicklungsstand der angehenden Unternehmensgründung.

Das Team um Andreas Stockinger - Martin Seidl, Martin Leitl und Sandra Eichenseher - konnte in den letzten Monaten dank der zur Verfügung gestellten Fördermittel einen ersten Prototyp realisieren. Die Vision des Startups ist ein Gemüseroboter für Smart Efficient Plant Production („SEPP“). Für Hobbygärtner soll durch die Automatisierung des Gemüsebeets der Anbau von Gemüse im heimischen Garten erleichtert werden. Somit können auch diejenigen, die bisher nur wenig Zeit für Gartenarbeit hatten, die Vorzüge der Selbstversorgung mit Gemüse genießen. Unterstützt wurden sie hierbei durch ihren Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD. Bis zur anstehenden Gartenbausaison 2021 möchte das Team in der Lage sein, einen funktionstüchtigen Roboter zu bauen. Die automatisierte Bewässerung und das Unkrautjäten sollen dann zum ersten Mal im Freien möglich sein. Die jungen Gründer planen mit einem Markteintritt im Frühjahr 2022.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet Lehrerinnen und Lehrern zwei spannende Online-Seminare an. Am 20. Januar besteht die Möglichkeit, sich über Studienvoraussetzungen und –bedingungen im allgemeinen, aber auch über das Angebot der THD im speziellen zu informieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Studiensystem der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Am 3. Februar widmet sich ein weiteres Seminar den dualen Studienmöglichkeiten sowie dem MINT-Bereich und die Angebote der THD auf diesem Feld. Die Seminare werden via MS-Teams veranstaltet, das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

20. Januar ab 16:00 Uhr. Zugang unter:

Online-Information für Lehrkäfte: Studien- und Berufsorientierung an THD

03. Februar ab 16:00 Uhr. Zugang unter:

THD und Schule - Kooperationsmöglichkeiten im MINT-Bereich

 

Über 20.000 Studiengänge stehen Schülerinnen und Schülern aktuell in Deutschland offen. Hier kann die Wahl schnell zur Qual werden. Die meisten jungen Menschen mit einer Fachhochschul-, einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife streben ein Studium an und noch nie waren so viele Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Erfolgreiche Studien- und Berufsorientierung ist das Ergebnis aus dem Zusammenwirken Vieler. Es setzt Offenheit und Kommunikation voraus und ist eine echte Gemeinschaftsaufgabe. Auch die THD legt größten Wert auf den direkten Austausch mit den Schulen. Der Unterstützung und Information von jungen Menschen in den Schulen kommt große Bedeutung zu. Denn Studien- und Berufsorientierung bedeuten letztlich ein wichtiges Stück Lebensplanung.

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Fachspezifisches Ingenieurwissen kombiniert mit digitalen Komponenten und Management-Knowhow ist unschlagbar in der heutigen Arbeitswelt. Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler denken in dynamischen Prozessen und sind deshalb für Top-Positionen sehr gefragt. Genau hier setzt das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an und hat einen neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Ingenieurwissenschaften ins Leben gerufen. Digital Business Engineering soll im September 2021 das erste Mal starten. Am 19. Januar um 18:00 Uhr können sich Interessenten im Rahmen eines Online-Infoabends informieren.

Frank Thelen, europäischer Seriengründer, Tech-Investor und TV-Persönlichkeit, besonders bekannt durch die Sendung „die Höhle der Löwen“, äußert sich zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang an der THD wie folgt: „Unsere Zukunft ist digital. Wir werden in den nächsten Jahren viele neue Geschäftsmodelle sehen, die auf digitalen Lösungen basieren. Wer sich frühzeitig mit den Möglichkeiten befasst, dem werden in diesem Bereich viele große Chancen geboten.“

Die Besonderheit an diesem Masterstudiengang ist die individuelle Schwerpunktsetzung durch fachspezifische Module und die drei Kompetenzfelder „Innovation & Engineering“, „Digitalisierung & Informationstechnik“ sowie „Management & Betriebswirtschaft“. Für Absolventen öffnen sich dadurch eine Vielzahl von Einsatzbereichen in Unternehmen. Weiterbildungsreferentin Corina Welsch fasst zusammen: „Die Inhalte sowie der Aufbau des Masters Digital Business Engineering sind darauf ausgerichtet, hochqualifizierte und motivierte Absolventen hervorzubringen, die nicht nur Ingenieurkompetenzen aufweisen, sondern diese auch mit wirtschaftlichem, unternehmerischem und IT-basiertem Fachwissen vereinen können.“ Künftiger Studiengangleiter und Dozent im Masterstudiengang Prof. Dr. Peter Firsching ergänzt: „Im Vordergrund stehen ingenieurwissenschaftlichen Methoden kombiniert mit dem Know-How für IT-basierte Wertschöpfungsprozesse sowie das technische und strategische Know-How für die umfassende Informatisierung von Unternehmen. Ausgewählte Inhalte sind beispielsweise der Einsatz moderner IT-Lösungen, Technologieentwicklung, das Zusammenwirken von Mensch und Maschine sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz.“

Der Master Digital Business Engineering startet im September 2021 das erste Mal. Die Kombination von Beruf und Studium ermöglicht dabei eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. „Im berufsbegleitenden Studium sind die Studierenden angehalten, eigene Praxisprojekte und Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag in die Vorlesungen mit einzubringen. Das im Studium erworbene Wissen soll im Unternehmen direkt umgesetzt werden“, erklärt Welsch weiter. Auch die Dozenten sind erfahrende Praktiker und Spezialisten auf ihren Gebieten.

Zulassungsberechtigt sind alle Bewerber mit einem Erststudium aus den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik. Interessierte können sich am Dienstag, 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr beim Online-Infoabend informieren. Den Zugangslink und weitere Informationen zum Master Digital Business Engineering erhalten sie per E-Mail bei Corina Welsch: corina.welsch@th-deg.de.

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Mit Prof. Jürgen Wittmann bekommt der Technologie Campus (TC) Cham der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einen international erprobten Professor. In seinem Fachgebiet „Entwurf intelligenter Sensor-Aktuatorsysteme“ konzentriert er sich hauptsächlich auf Sensortechnologie, -qualität und –zuverlässigkeit sowie den Einsatz von Deep Learning in und mit Hilfe von Sensoren.

Von Regensburg, wo er bei Infineon seine Diplomarbeit schrieb, verschlug es Prof. Wittmann in die USA nach East Fishkill, New York. Dort arbeitete er in einem internationalen Projekt mit Unternehmen aus drei Kontinenten und lernte, den Schlüssel zum Erfolg von Teams, die aus unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten zusammengesetzt sind, kennen: eine gesunde Toleranz für verschiedene Herangehensweisen. Dies hat er sich auch in den anschließenden Tätigkeiten als internationaler Auditor in verschiedenen Unternehmen in Deutschland, bewahrt.  Für seine Arbeit als Professor am internationalen TC Cham ist er also bestens gerüstet. Dort wird er ab März an Möglichkeiten Deep Learning in technischen Produkten anzuwenden, wie der intelligenten Kallibrierung von Sensoren, arbeiten. Wenn beispielsweise ein Sensorsignal vom Idealwert abweicht, dann wird dies von einem Neuronalen Netz ausgeglichen. Auch die Vorhersage des nächsten notwendigen Wartungstermins für Maschinen mit Hilfe von Deep Learning, die so genannten predicitve maintenance Ansätze, gehören zu seinem Spezialgebiet. 

Seinen Studierenden gibt er viel Freiraum, so dass sie sich ein neues Wissensgebiet selbst erarbeiten und erschließen können. Dass diese dafür einen gewissen Einsatz und Selbstständigkeit an den Tag legen, ist für ihn selbstverständlich. So lernen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure eigenständig Lösungen zu finden und im Berufsleben umzusetzen. Für Prof. Wittmann ist auch Freiheit, und die Möglichkeit sich seine Themen selbst wählen zu können, überaus wichtig. Das und dass die Ausrichtung der Studiengänge hervorragend seinen Kompetenzen entspricht, waren der ausschlaggebende Grund, warum er sich für die Professur an der THD entschied. Speziell der TC Cham biete ihm die Möglichkeit, Studieninhalte zu prägen und das kommende Wachstum des Standortes zu gestalten, sagt der Professor, der es liebt, sich in neue Themen und Umgebungen einzuarbeiten und  zu verstehen wie alles zusammenhängt. Deshalb hat er es sich auch zum Ziel gesetzt, den angefangenen Weg des TC Cham zu einem international und gleichzeitig regional attraktiven Hochschulstandort weiterzuentwickeln. Dafür strebt er eine gute und intensive Zusammenarbeit mit der lokalen Politik als auch mit den Unternehmen der Region an. Seine systematische, disziplinierte und konsequente Art, ohne dabei die Gelassenheit zu verlieren, werden ihm dabei sicher hilfreich sein.

Um gelassen bleiben zu können auch wenn die Situation mal hektisch wird, betätigt sich Prof. Wittmann in seiner Freizeit gerne körperlich, am liebsten beim Handwerken am eigenen Haus, oder, wenn es die Zeit erlaubt, beim Mountainbiken. Aber auch mit einem guten Buch ist er in seiner Freizeit gerne anzutreffen.

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In der Öffentlichkeit ist das Bild des Pflegeberufs vor allem durch zwei Attribute geprägt: anstrengend, weil zu wenig Pflegekräfte und dabei auch noch schlecht bezahlt. Das Miteinander von Patienten und Pflegekräften macht aber weit mehr aus. Der Alltag kann sehr bewegend sein. Zum Beispiel in Momenten, wenn Pflegekräfte es sind, die die Würde eines auf Hilfe angewiesenen Menschen bewahren. Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) thematisieren beim dritten Pflegefachtag des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften, wie würdevoll die Pflege im Alltag sein kann und welche Bedeutung sie hat. Interessierte sind herzlich zur kostenlosen Veranstaltung im Januar eingeladen.

Über das Thema Würde hören die Studierenden im Studiengang Pflege im Rahmen der Vorlesungen viel. Besonders in Zusammenhang mit "Familien- und Gemeindenaher Pflege" kam die Thematik zur Sprache. Zum Beispiel, wie die Pflege in der Kommune oder zu Hause modern gestaltet werden kann. Daher war es ihnen ein Anliegen, den nächsten Pflegefachtag unter dem Motto „Wie WÜRDEst du pflegen?“ zu gestalten. Sieben Referenten haben sich für den 18. Januar gefunden. Der Erste Bürgermeister der Gemeinde Furth wird einen Ausblick geben, wie sich die Gemeinde um ihre älteren und pflegebedürftigen Bürger kümmert und was in der Zukunft noch geplant ist. Prof. Dr. Bernd Reuschenbach wird das Thema des Community Health Nursing vorstellen. "Die leere Wiege" von Birgit und Roman Seidler, Christine Nikl wird von der Pflege am Lebensende der Babys und der Eltern erzählen. Von der Intensivpflege helping hand hören Teilnehmer mehr über eine würdevolle häusliche Intensivpflege. Außerdem wird mehr über die Projekte DeinHaus 4.0 in Niederbayern und 9XOfra zu erfahren sein. Beide behandeln in einer Studie das selbstbestimmte Leben älterer und pflegebedürftiger Menschen. DeinHaus 4.0 ist in der Vorbereitungsphase, 9XOfra hat bereits eine ähnliche Studie durchgeführt und wird Ergebnisse vorstellen.

Der Pflegefachtag findet von 9 bis 13 Uhr als virtuelle Veranstaltung statt und richtet sich an alle, die am Thema der würdevollen Pflege interessiert sind. Das können Studierende oder Pflegekräfte sein, aber auch Angehörige, die ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder versorgen. Da die Zuhörerplätze begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Kontakt ist die Studentin Wiktoria Juszko-Bebawy per E-Mail über: Wiktoria.Juszko-Bebawy@stud.th-deg.de.

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In Bayern ist nur jede 5. Professur (21 Prozent) mit einer Frau besetzt. Und das, obwohl mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der Hochschulabsolventinnen und –absolventen Frauen sind. Aus diesem Grund startet die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern/HAW) 2021 eine bayernweite Kampagne mit dem Titel „Werde Professorin“. Ziel der Kampagne ist es, auf das Berufsbild der Professorin an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) aufmerksam zu machen und Frauen zu motivieren, diesen Beruf zu ergreifen. Das wird natürlich auch von der Technischen Hochschule Deggendorf ausdrücklich unterstützt.

Zum Start der Kampagne findet am Donnerstag, 7. Januar um 17 Uhr eine virtuelle Kick-off-Veranstaltung statt. Die Veranstaltung beginnt mit Grußworten von Bernd Sibler, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst sowie von Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg und stellvertretende Vorsitzende der Hochschule Bayern e.V. Danach folgt ein Vortrag zum Thema Frauen in der Wissenschaft von Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Des Weiteren wird die Kampagne „Werde Professorin“ von Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Sprecherin der LaKoF und Frauenbeauftragte der OTH Regensburg und Prof. Dr. Brigitte Kölzer, Frauenbeauftragte der Technischen Hochschule Rosenheim und Projektleiterin der Kampagne, vorgestellt. Zudem berichten Professorinnen von ihren beruflichen Erfahrungen. Im Anschluss haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Breakout-Sessions miteinander auszutauschen und Fragen zu stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Elke Wolf, stellvertretende Sprecherin der LaKoF und Frauenbeauftragte der Hochschule München.

Weitere Informationen und Anmeldung zur virtuellen Kick-Off-Veranstaltung unter https://app.eu.veertly.com/v/kick-off-veranstaltung

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bekommt mit Prof. Dr. Mouzhi Ge einen neuen Professor für „Data Analytics in Health Economy“ im Fachbereich Gesundheitsinformatik. Seine Spezialgebiete Künstliche Intelligenz und Data Science sind für ihn nicht nur seine Arbeit, sondern sein Hobby.

Dass er nach Stationen in Dublin, Brünn, Dortmund und München nun am ECRI in Pfarrkirchen für die Technische Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten darf und dort seinem Hobby tagtäglich nachgehen kann, ist für Prof. Ge das größte Glück. Seine Bewerbung an der THD ist für ihn daher die bisher beste Entscheidung in seinem Berufsleben. Besonders die Vielfalt, Internationalität und Unvoreingenommenheit faszinieren den künftigen Professor für „Data Analytics in Health Economy“ so an der Hochschule. Am internationalen Campus der THD ist er daher genau richtig.

In seiner Forschung befasst Prof. Ge sich mit datengesteuerten Vorhersagungen und Anwendungen in der Gesundheitsökonomie.  Dass seine Arbeit nicht nur in der Forschung relevant ist, wo er bisher mehr als 100 Publikationen im internationalen Umfeld veröffentlichte, sondern auch für den Normalbürger von Bedeutung ist, zeigt sein bisher prägendstes Forschungsergebnis. Er entwickelte ein gesundheitsbewusstes Empfehlungssystem für Lebensmittel, welches zu einem gesünderen Leben beitragen kann. Dieses Empfehlungssystem wurde 2015 sogar in der Weltausstellung EXPO in Mailand präsentiert. Gerade diese Erfahrungen und dass er mit seiner Forschung einen Unterschied machen kann, treiben den neuen Professor an. Der Forschergeist liegt bei den Ge’s in der Familie. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Professor Dr. Mouzhi Ge seine Schwester, Professor Dr. Wei Ge von der Oxford University, als Vorbild nennt. Die Geschwister recherchieren so lange weiter, bis sie ihrer Oma ihre Forschungsthemen leicht verständlich erklären können.

Für seine Studierenden hat Professor Ge immer ein offenes Ohr und deren Interesse am Fachgebiet ist für ihn oberste Priorität. Die Diskussion und Interaktion mit den Studierenden schätzt er an seiner Arbeit als Professor besonders. Wenn seine Hochschulabsolventen dann in aller Welt arbeiten ist es für ihn der größte Erfolg. Ein weiteres Ziel an der THD ist es, sich durch seine Arbeit einen so guten Ruf aufzubauen, dass sofort der Name „Professor Dr. Mouzhi Ge“ fällt sobald über das Thema „Data Analytics in Health Economy“ gesprochen wird. Mit der Passion für seine Arbeit und Forschung dürfte ihm das leicht gelingen.

Wenn er nicht gerade seinem größten Hobby, der Arbeit, nachgeht, dann findet man Prof. Ge entweder „live in action“ auf dem Fußballplatz oder beim Fußballschauen. Wenn seine Nachbarn nicht zuhause sind spielt er gerne das Cajon und bekommt so seinen Kopf wieder frei für neue Forschungsthemen.

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m Namen des Bezirksverbands der niederbayerischen Sparkassen übergaben Landrat Michael Fahmüller und Martin Ruhland, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rottal-Inn, dem Förderverein des European Campus Rottal-Inn (ECRI) eine Spende in Höhe von 2.500 Euro. Bei der Scheckübergabe Ende November dankte Ruhland besonders Landrat Fahmüller, der sich als Bezirksverbandsvorsitzender der Sparkassen für die Zuwendung im Gremium eingesetzt hatte. „Da wir wissen, welche enorme Bedeutung die Hochschule für den Landkreis Rottal-Inn und die Region hat, freut es uns, den Campus in dieser schweren Zeit finanziell unterstützen zu können“, so Ruhland.

Prof. Dr. Horst Kunhardt, 2. Vorsitzender des Fördervereins und Leiter des European Campus, nahm den Scheck im Rahmen einer kleinen Feierstunde entgegen und dankte den beiden Vertretern der Sparkasse. „Obwohl der European Campus durch seinen hohen Grad der Digitalisierung in der Lage ist, Wissen online zu vermitteln und damit trotz Einschränkungen seiner wichtigsten Aufgabe nachzukommen, ist die derzeitige Situation für Bildungseinrichtungen alles andere als leicht. Diese finanzielle Unterstützung in Zeiten von Corona ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Sparkasse hinter der Hochschule steht“, betont Landrat Michael Fahmüller.

Das Geld wurde unter anderem im Vorfeld zur Umsetzung des DigiHealthDay-2020 verwendet, der am 13. November stattfand. Die virtuelle Veranstaltung, die vom ECRI organisiert wurde, gab Wissenschaftlern und Experten die Möglichkeit, sich – gerade in Zeiten der Pandemie – über aktuelle Entwicklungen und damit einhergehende Chancen in diesem Feld auszutauschen. Insgesamt meldeten sich knapp 350 Teilnehmer aus 59 Ländern zu der Veranstaltung an. Des Weiteren ist geplant, den Betrag für den Aufbau eines „Usability Centre“ am European Campus einzusetzen. Damit soll vor allem die technische Ausstattung erweitert und mit entsprechender Hardware aufgestockt werden. Im Sinne angewandter Wissenschaft sollen in diesem Labor regionale Unternehmen dabei unterstützt werden, ihren Kundenauftritt zu optimieren, also etwa ihre Webseite entsprechend anzupassen und möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Damit will der Campus vor dem Hintergrund der Corona-Krise zu einem gelungenen Neustart lokaler Unternehmen beitragen.

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Einen entspannten, aber informativen Jahresausklang für alle Schulen der Region hat sich das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einfallen lassen. Per Live-Übertragung können Schüler am letzten Schultag des Jahres die Hochschule kennenlernen und mehr über MINT-Themen erfahren – egal ob im Klassenzimmer oder Zuhause.

Erwarten können Lehrkräfte und Schüler ab der 9. Klasse ein interaktiv gestaltetes Programm mit Führungen durch die Hochschule und insbesondere Labore. Behandelt werden spannende Themen wie 3D-Druck, Internet of Things und Erneuerbare Energien. Die dazu passenden Studiengänge werden jeweils vorgestellt. Am interaktiven Teil nehmen Schüler per Smartphone teil. Wer keines zur Hand hat, bekommt Unterlagen zur Verfügung gestellt. Lehrkräfte, die mit ihren Klassen an der Veranstaltung „MINT im Advent“ teilnehmen möchten, können sich am 18. Dezember via Zoom in das virtuelle Event einklinken. Das Programm dauert von 8:30 bis 12 Uhr. Auch Eltern sind herzlich eingeladen. Den Link finden sie unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Fragen beantwortet das MINT-Team per E-Mail: mint@th-deg.de.

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Das Bayerische Wissenschaftsministerium genehmigte im Einvernehmen mit dem Bayerischen Finanzministerium und dem Bayerischen Bauministerium den Projektantrag für den Neubau des European Campus Rottal-Inn (ECRI). Damit wurde der Grundstein für die Planung des neuen Campusgebäudes gelegt.  

Wissenschaftsminister Sibler betonte bei der Bekanntgabe, es sei nicht zuletzt der hohen Qualität des Studienstandorts Pfarrkirchen zu verdanken, dass der Studienstandort der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Pfarrkirchen nun eine neue Heimat bekommt. „Damit schaffen wir auf über 4.000 Quadratmetern Fläche eine topmoderne Studienumgebung für rund tausend Studentinnen und Studenten. Der Neubau soll insbesondere auch zusätzlichen Raum für angewandte Forschung und für den weiteren Ausbau der Studiengänge bieten, um dieses niederbayerische Erfolgsmodell konsequent fortzuführen“ erklärte Sibler.

Auch im Bauministerium ist die Freude groß. Man freue sich über den Auftrag und werde nun mit den Planungen beginnen. Ziel ist, den Studierenden und Dozenten einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, nachhaltigen und funktionalen Neubau zur Verfügung zu stellen, teilte Bauministerin Kerstin Schreyer mit.

Mit dem Neubau des ECRI wird ein hochmoderner Standort für international ausgerichtete Studienprogramme fernab der großen Metropolen geschaffen, was zum Ziel der Heimatpolitik beiträgt, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Solche Standorte seien ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die bayerische Universitäts- und Hochschullandschaft, betonte der Minister.

Besonders ECRI-Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt zeigte sich angesichts der Genehmigung erfreut. Man habe am ECRI lange darauf hingearbeitet. Angesichts der steigenden Studierendenzahlen und des derzeitgem Wachstuskurses ist der Neubau für den Campus äußerst wichtig. Die Corona-Zeit wurde dafür gut genutzt und besonders die Zusammenarbeit mit den Minsterien lief in dieser Zeit sehr gut, erklärte Prof. Kunhardt. Er rechne damit, dass das Jahr 2021 für die Planung, Ausschreibung und Vergaben genutzt werde. Optimistisch gesehen könnte dann Ende 2021 oder Anfang 2022 der Bau beginnen, der dann in zwei bis zweieinhalb Jahren zu schaffen sei.

Derzeit sind die Studiengänge noch in dem vom Landkreis Rottal-Inn zur Verfügung gestelltem Interimsbau, dem Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) untergebracht.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Akademische Weiterbildung und der Gesundheitsregion plus Deggendorf am 10. Dezember ab 16:30 Uhr ein virtuelles DigiCamp speziell für alle Unternehmenslenker und Personalverantwortliche zum Thema „Ein gesundes Unternehmen in Pandemiezeiten: Digitale Workshops zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“.

Prof. Dr. Stephan Gronwald, Gastgeber und Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement freut sich auf den Austausch mit den Unternehmensvertretern: „Die Corona-Pandemie zwingt Unternehmen dazu, sich Gedanken über den Erhalt der Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu machen – doch die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter haben immer Priorität“. Das DigiCamp soll folgende Fragen beantworten: Wie kann man BGM auch in Zeiten einer globalen Pandemie erfolgreich etablieren und durchführen? Was beschäftigt Arbeitnehmer und wie kann man als Unternehmen darauf reagieren? Welchen Sinn und Zweck hat aktuell eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen?

Es finden vier parallele Workshops mit den genannten Fragestellungen statt. Teilnehmer können sich für ein Themenfeld entscheiden und ihre Expertise und Erfahrungen einbringen. Das DigiCamp wird mit einer Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops durch die Moderatoren und einer Fragerunde im Plenum abschließen. 

Die Moderatoren der Workshops sind Experten aus verschiedenen Bereichen: Prof. Dr. Stephan Gronwald (Zertifikatsleiter Systemische Prozessberatung im betrieblichen Gesundheitsmanagement), Jasmin Weber (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich BGM an der THD), Carolin Stadler (Verantwortliche für das BGM an der THD), Rainer Unrecht (Gesundheitsregion plus Deggendorf), Christa Katzdobler (AOK Bayern - Direktion Deggendorf) und Thomas Garhammer (Experte für Arbeitsschutz, B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH).

Zielgruppe des DigiCamps sind alle Unternehmenslenker, Personalverantwortliche und interessierte Personen am Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Informationen zum Detailprogramm, zu den Workshops und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI), Fakultät der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), veranstaltete am 13. November seine erste Ausgabe des internationalen wissenschaftlichen Symposiums DigiHealthDay (DHD). Mit 348 registrierten Teilnehmern aus 59 Ländern war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Der DHD lud alle Enthusiasten digitaler Gesundheit ein, mehr über die globale digitale Gesundheitslandschaft zu erfahren und relevante Themen unter den Teilnehmern zu diskutieren. Am DHD nahmen neun Hauptredner aus fünf Ländern teil, allesamt hoch geschätzte Experten auf dem Gebiet der digitalen Gesundheit. Die Plenarsitzungen beinhalteten Vorträge zu verschiedenen Themen. Von der Transformation des Gesundheits- und Sozialwesens durch autonome und intelligente Systeme, mobiler Gesundheit, Bürgerbeteiligung an der Gesundheitsversorgung und die damit verbundenen Herausforderungen für Krankenpfleger über die internationale digitale Transformation des Gesundheitswesens bis zu künstlicher Intelligenz in Medizin und Gesundheitswesen war alles dabei. Während der wissenschaftlichen Sitzungen präsentierten die Redner verschiedene Beiträge unter anderem zu Themen der Telemedizin. Die Organisatoren stellten auch das Consortium of Educational Insitutions in Digital Health (CONEDIG) vor, eine Initiative unter dem Dach der International Society for Telemedicine and eHealth (ISfTeH). Diese hat sich zum Ziel gesetzt, eine Reihe von Bildungsprogrammen für die digitale Gesundheit  ins Leben zu rufen und auf die Evaluierung bestehender Programme einzugehen.

Im Vorfeld des DHD finden von April bis Juli sieben virtuelle Workshops mit insgesamt 28 Sitzungen statt. Diese Workshops waren von 141 Teilnehmern aus 37 Ländern besucht worden und fanden ihren Höhepunkt in der Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2020 am 13. November. Die DigiHealth-Veranstaltungsreihe wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Professor für digitale Gesundheit sowie grenzüberschreitende und internationale Gesundheitsversorgung und Leiter des Studienprogramms Master of Medical Informatics (MMI) am ECRI, organisiert. Die erfolgreichen Veranstaltungen bilden die Basis für eine weitere Ausgabe des DHD, die für nächstes Jahr geplant ist.

Der DigiHealthDay-2020 wurde vom ECRI in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern und Sponsoren ausgerichtet: International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal.

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Das sogenannte CHE Ranking bietet Orientierung und Überblick über die Studienbedingungen an deutschen Universitäten sowie Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) konnte sich auch bei einigen der in diesem Jahr neu abgefragten Studiengänge in der Spitzengruppe bezüglich verschiedener Bewertungskriterien platzieren. Die Ergebnisse basieren auf Urteilen von rund 120.000 Studierenden sowie etwa 3.000 Professorinnen und Professoren.

Wie es sich für eine HAW gehört, kommt natürlich dem »Kontakt zur Berufspraxis« herausragende Bedeutung zu. Bestnoten haben die 2020 am Ranking Beteiligten der Deggendorfer Hochschule hier in den Fächern Betriebswirtschaftlehre (BWL), Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen gegeben. Zur Spitzengruppe in Deutschland zählen auch die beiden Master-Studiengänge BWL und Wirtschaftsinformatik. Der Betriebswirtschaftslehre wird außerdem eine ausgezeichnete internationale Anbindung attestiert.

Da aller Anfang schwer ist, ist Unterstützung seitens der Hochschulen gerade zum Start für ein erfolgreiches Studium sehr wichtig. Auch hier schneidet die THD 2020 wie über die Jahre hinweg sehr gut ab. Es dürfte allerdings spannend werden, wenn im kommenden Jahr erneut bewertet wird. Zwar hatte die THD – wie die meisten anderen Hochschulen in Deutschland auch – den Erstsemstern Prioriät in der Präsenzlehre eingeräumt, dies wurde jedoch durch das sich kontinuierlich zuspitzende Infektionsgeschehen mehr und mehr konterkariert. Seit heute findet die komplette Lehre an sämtlichen Unis und Hochschulen digital statt. Die Unterstützung bleibt, nur muss sie eben ganz anders aufgestellt sein. Die Erfahrungen des digitalen Sommersemsters können dabei helfen.

Mehr Informationen und das komplette CHE Ranking von ZEIT Campus gibt es hier: https://ranking.zeit.de/che/de/

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Dafür, dass tolle Geschäftsideen von Studierenden nicht so ohne weiteres in der Schublade verschwinden, setzt sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) seit mehreren Jahren ein. Studierende, die ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten, können auf das Team des Start-up Campus der Hochschule sowie ein mittlerweile groß gewachsenes Netzwerk zurückgreifen. Zentrale Informationsveranstaltung der Hochschule ist der Gründertag. Dieser fand heuer am 18. November als virtuelle Veranstaltung statt.

In mehreren Vorträgen lernten über 180 Teilnehmer die Ansprechpartner der Hochschule, der Hans Lindner-Stiftung, des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und des Digitalen Gründerzentrums Rottal-Inn Freyung Grafenau kennen. Alle bieten Ihre Unterstützung und Kompetenz auf dem Weg zur Selbstständigkeit an. Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Start-ups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern. Zum Ende der Veranstaltung gab es noch Wissen in Sachen Markenführung und die Möglichkeit, in Kleingruppen Fragen zu stellen.

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu anderen Start-ups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des Start-up Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung.

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Nach der Ausbildung oder dem Studium zieht es junge Menschen häufig in Großstädte oder zumindest in die Nähe davon. Auch junge Familien fragen sich, was das Landleben zu bieten hat und ob das Stadtleben nicht viel besser zu ihnen passen würde. Warum das so ist und wie man die ländliche Region attraktiver machen könnte, ist Thema eines studentischen Projekts an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). In Zusammenarbeit mit der Westböhmischen Universität Pilsen werfen Dozenten und Studierende konkret einen Blick auf die Region Bayerischer und Böhmischer Wald.

Jeweils drei Orte auf deutscher und tschechischer Seite dienen dem Projekt als Studienobjekte. Deggendorf, Cham und Bernried sowie Klatovy, Domazlice und Zelezna Ruda haben sich die Studierenden seit September 2020 genauer angesehen. Damit für die Orte passende Verbesserungsvorschläge gefunden werden konnten, haben sich die Teams der beiden Hochschulen zu Beginn des Projektes mit der Historie der jeweiligen Gebiete beschäftigt. Nachdem sich die Studierenden mit der Frage auseinandergesetzt haben, warum vermehrt Großstädte den ländlichen Regionen vorgezogen werden, erarbeiteten sie im Anschluss Ideen zur Weiterentwicklung der sechs ausgewählten Städte und Gemeinden in den Bereichen „Mensch und Bildung, „Natur und Wirtschaft“ sowie „Mobilität und Infrastruktur“. Trotz der aktuellen Umstände gingen alle Studierenden und die Projektleiter höchst motiviert und voller Tatendrang an dieses Projekt heran. Dank Videokonferenzen konnte eine ständige Kommunikation aufrecht erhalten werden, um Vorschläge zu diskutieren und gemeinsam Ergebnisse zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppen blicken nun mit voller Zufriedenheit auf die erarbeiteten Ideen und hoffen, diese zeitnah in Deggendorf, Cham und Bernried sowie Klatovy, Domazlice und Zelezna Ruda präsentieren zu können. Leiter des studentischen Projekts mit dem Titel „Mobilität von morgen“ sind Vilem Dostal für die THD und Dr. Josef Dvorak für die Westböhmische Universität Pilsen. Die Studierenden stammen aus den Fakultäten Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen in Deggendorf und Design und Kunst Ladislava Sutnara sowie Maschinenbau in Pilsen. Unterstützt wird das Projekt durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur.

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Am Dienstag Abend, 17.11.2020 um 19:00 Uhr fanden sich elf internationale Alumni und 16 internationale Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf Initiative der Abteilung THD-Alumni auf er Videokonferenz-Plattform Zoom ein, um das neue International Mentoring Programme zu starten. Ziel dieses neuen Formats ist es, internationalen Studierenden einen ebenfalls internationalen Alumnus an die Seite zu stellen, die Hilfestellungen beim Überwinden interkultureller Hürden bieten und helfen, den erfolgreichen Weg ins Berufsleben zu ebnen.

„Das Studentenleben als solches bringt schon zahlreiche Herausforderungen mit sich, die gemeistert werden möchten“, erläutert Ulrike Sauckel, Leiterin der Abteilung International and Alumni Affairs. „Ein hohes Maß an Selbstmotivation und –organisation, speziell in Corona-Zeiten, ist für jeden Studierenden anspruchsvoll. Für internationale Studierende kommt dann noch eine neue Kultur und eine fremde Sprache dazu. Als Hochschule, die Internationalisierung in Großbuchstaben schreibt, sehen wir es als unsere Pflicht, bestmögliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienabschluss besonders für unsere internationalen Studierenden zu schaffen.“ Die insgesamt 27 Teilnehmer des Programms repräsentieren einen perfekten Querschnitt aller Fakultäten, aller Abschlussjahrgänge sowie aller Kontinente: „Unsere Mentoren kommen aus Ecuador oder Indien ebenso wie aus Tschechien oder Holland. Insgesamt sind 13 Nationen vertreten. Besonders freut uns, dass auch Mentoren und Mentees vom doch noch jungen Europen Campus Rottal-Inn dabei sind. Und dass wir Mentoren gewinnen konnten, die bisher noch nicht an und für die Hochschule aktiv geworden sind, von diesem Programm aber unglaublich begeistert sind,“ ergänzt Ulrike Sauckel.

Die 11 Tandems, also Teams bestehend aus jeweils einem Mentor und ein bis maximal drei Mentees, organisieren sich rein virtuell via WhatsApp. „Das nutzen ohnehin alle Teilnehmer privat und man braucht keine zusätzliche App oder eine spezielle Hardware,“ erklärt Stefanie Lex vom THD-Alumni Team. „Die rein virtuelle Lösung sorgt außerdem für ein größeres Einzugsgebiet. Unsere Mentoren sind über ganz Deutschland verteilt, reisen wird unnötig und schont so zusätzlich auch noch die Umwelt und den Geldbeutel.“ In den kommenden sechs Monaten können sich die Mentees nun mit ihren Mentoren austauschen und stehen hoffentlich eines Tages ihrerseits als Mentoren für Studierende der THD zur Verfügung. Im April 2021 geht das International Mentoring Programme in die nächste Runde, schon jetzt haben neue Mentoren zugesagt, die heuer noch keine Zeit hatten.

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Wie viele andere Veranstaltungen sucht man Berufsmessen im üblichen Format derzeit vergeblich. Für Studierende und Unternehmen sind diese Events aber wichtige Termine, um sich auf der Suche nach Jobs bzw. Nachwuchskräften zu vernetzen. Der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wollte mehr aus der Situation machen und suchte Möglichkeiten, digital für adäquaten Ersatz zu sorgen. Mit der App Talentefinder und dem „Tinder-Prinzip“, Matches zu finden, ist es der Hochschule gelungen.

Im Zeitraum vom 26. Oktober bis 11. November konnten sich Studierende und Unternehmen digital vernetzen, was ganz einfach ging. Über die browserbasierte App Talentefinder ist zunächst ein Profil anzulegen. Das machen sowohl Studierende als auch Unternehmen. Angegeben werden die wichtigsten Fakten, damit gegenseitig der Karrierestatus bzw. die Karrierechancen identifiziert werden können. Und dann heißt es „Wischen“, um die Profile zu durchforsten. Finden sich Student oder Studentin und ein Unternehmen gut, entsteht ein „Match“ und sie können direkt via Chat-Funktion in Kontakt treten. Fast 600 Studierende und 30 Unternehmen haben an dem digitalen Recruiting-Event der THD teilgenommen. Zwei Wochen war Zeit, um Matches zu finden. Am 11. November war der große Tag für persönliche Gespräche via Videoanruf.

Im Durchschnitt haben die Unternehmen je zehn Matches in diesem Zeitraum gefunden und sieben bis acht persönliche Gespräche geführt. Im Wesentlichen ging es darum eine lockere Atmosphäre zu schaffen, wie Claudia Probst, Leiterin des Career Service berichtet: „Nachdem im Vorfeld bereits klar war, dass ein gegenseitiges Interesse vorhanden ist, konnten die Gespräche sehr entspannt angegangen werden. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Das digitale Recruiting-Event soll genau deswegen keine Eintagsfliege bleiben. Im Frühjahr 2020 können Studierende und Unternehmen mit einer Wiederholung rechnen.

 

Michael Wolf (BA Wirtschaftsinformatik): "Mit der Veranstaltung hatte ich in einem Tag mehr Erfolg, als in den letzten Wochen. Ich habe jetzt Vorstellungsgespräche ohne Bewerbungsunterlagen bekommen."

Arnold Sudermann (MA Technologiemgmt): "Eine super Aktion, echt unkompliziert, um an Unternehmen / Personaler direkt zu kommen. Die Stimmung ist locker und man hat im Hinterkopf, dass das Unternehmen auch Interesse an einem hat, da ein Match zustande gekommen ist."

Stefanie Ahollinger (BA Betriebswirtschaft): "Ich fand die Veranstaltung super. Dadurch konnte ich interessante Gespräche führen, unbedingt wieder mal organisieren."

 

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Eine neue Gründeridee nimmt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gerade Fahrt auf. Es geht um die Digitalisierung im Werkzeug- und Formenbau. Die Unternehmen dieser Branche sind technologisch meist sehr gut ausgestattet. Eine volle Auslastung ihrer Ressourcen gelingt jedoch nicht immer. Drei Studierende der THD hoffen nun, mit ihrer Idee die Prozesskette vom Auftragseingang bis zum Qualitätsmanagement so zu optimieren, dass die Kapazitäten voll genutzt und gleichtzeitig Kosten und Zeit eingespart werden können.

Der Werkzeug- und Formenbau ist für jegliche Serienproduktion essentiell. Die Herstellung der Werkzeuge und Formen, also der Unikate, ist aber noch optimierbar. Das Start-up „ti4f“ hat in Kooperation mit dem Anwendungslabor Industrie 4.0 der TH Deggendorf eine Strategie entwickelt, um die Prozesse im Werkzeug- und Formenbau durchgängig zu digitalisieren. Besonders die Prozesse der hochkomplexen Unikatfertigung können dann analysiert und Engpässe aufgedeckt werden. Mit Hilfe einer im Hintergrund arbeitenden selbstlernenden Wissensdatenbank können Strategien zur Prozessoptimierung generiert werden. Constantin Vogel, Thomas Brunner und Radoslaw Korek sind die Gründer des Start-ups „ti4f“. Ihr Produkt ist soweit konzipiert, dass sie es Stück für Stück in den Beratungsprozess einbinden können. Mit ersten Testkunden stehen sie bereits in Kontakt. Dieser Schritt dient der Bewertung ihres Know Hows und ermöglicht es neue Erfahrungen zu sammeln. Als nächste Schritte sind der Aufbau der Marke „ti4f“, die Gründung des Unternehmens und die Suche weiterer Beta-Kunden geplant.

Auf die Gründeridee seien Constantin, Thomas und Radoslaw während des Studiums im Master Technologiemanagement gekommen. In den Vorlesungen und Praktika im Anwendungslabor Industrie 4.0 hätten sie viel über die Zukunft der Industrie debattiert. Auch über die Problematik der Einzelteilfertigung unter der Leitung von Prof. Dr. Gansauge. Unterstützt wird „ti4f“ durch den Start-up Campus der THD und ein EXIST Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das große Ziel ist es, bis zum Ende der Stipendiumslaufzeit im September 2021 für alle Digitalen Anwendungen ein MVP zu haben.

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Wenn ein geliebter Mensch ins Krankenhaus muss und Sekunden über Leben und Tod entscheiden, dann ist das Letzte was der Notarzt braucht ein Funkloch. Es muss schnell gehen und die Verbindung zum Krankenhaus muss schon auf dem Weg dorthin aufgenommen werden. Im Idealfall können Geräte im Krankenwagen erste Ergebnisse an das Krankenhaus übermitteln bevor der Patient dort eintrifft. Im Landkreis Rottal-Inn ist das allerdings aufgrund des oft ungenügenden Versorgungsbereichs im Mobilfunk nicht möglich.

Diese Problematik möchte der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit einem geplanten Projekt zu telemedizinischer Versorgung im ländlichen Raum angehen. Dazu empfingen die Verantwortlichen um Prof. Dr. Thomas Spittler und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt am Donnerstag, 12. November den Bundestagsabgeordneten Max Straubinger am Campus in Pfarrkirchen.

In den Gesprächen wurde auf die zentrale Rolle des Mobilfunknetzes im Bereich Telemedizin und eHealth eingegangen. Die flächendeckende Versorgung und Netzabdeckung im Landkreis Rottal-Inn wäre die Basis für das geplante Projekt und würde den Weg für neue Methoden ebnen, die eine Versorgung von Patienten vereinfacht, verschnellert und oft überhaupt erst ermöglichen, bevor es für den Patienten zu spät ist. An der Verbesserung und Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung möchte die Hochschule zusammen mit den Rottal-Inn Kliniken, dem Rettungsdienst vom Roten Kreuz sowie dem Landkreis Rottal-Inn arbeiten und forschen.

Sowohl Prof. Spittler als auch MdB Straubinger betonten in den Gesprächen, dass vor allem die Forschung eine zentrale Rolle spielt. Aus wissenschaftlicher Sicht kann mithilfe von Studien und Forschungsprojekten auf die Ängste oder Bedenken der Bevölkerung eingegangen werden und auch die Möglichkeiten, die sich durch die landkreisweite Netzabdeckung böten, fundiert dargelegt werden. Dass das besonders für die Wirtschaft und den Wohlstand, im Falle des geplanten Projektes für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, eine enorm wichtige Rolle einnimmt, betonte MdB Straubinger während seines Besuchs am Campus. Er werde bei dem Förderträger, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für das Projekt werben und sicherte dem Landkreis Rottal-Inn und dem ECRI seine volle Unterstützung zu.

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Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Um den Studienstart zu erleichtern, bietet die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau zusammen mit der THD ein Stipendium speziell für genau diese Studienanfänger der Ingenieurswissenschaften an. Im November wurde das J.C. Römer-Stipendium zum fünften Mal vergeben.

Im Jahr 2020 geht das Stipendium an den THD-Studenten Stephan Schröder. Nach einer Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker sammelte er einige Jahre Erfahrung in diesem Beruf. 2018 bildete er sich zum Industriemeister Metall weiter und fasste ziemlich schnell ein Studium ins Auge. Seit Oktober studiert er Wirtschaftsingenieurwesen in Deggendorf. Mit seinem Profil konnte er das Auswahlgremium im Sinne von Joachim Christian Römer für sich überzeugen. Die geführten Auswahlgespräche fanden heuer virtuell statt. Mit einem monatlichen Zuschuss über 200 Euro für die ersten vier Semester kann er seinem Studienalltag nun noch intensiver nachgehen. Seit 2015 konnten insgesamt zehn Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung profitieren. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

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Das jährliche »Forum zur Digitalen Datenanalyse« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) musste im Frühjahr coronabedingt ausfallen bzw. wurde auf 2021 verschoben. Jetzt kommt die Veranstaltung im Dezember zum ersten Mal im digitalen Format daher. Am  2. Dezember von 17.30 bis 20.30 Uhr dreht sich alles um Daten, Systeme und Algorithmen. Ein Bereich der externen und internen Unternehmensprüfung, bei der Erwartungen und Realitäten weit auseinander liegen können.

Prof. Dr. Georg Herde von der Fakultät für Angewandte Informatik hat auch für die digitale Version seines vom Fachpublikum stets wohl goutierten Formats eine interessante Agenda zusammengestellt. Ziel: Das Brennglas auf die Möglichkeiten der IT für die Wirtschafts- und Betriebsprüfung richten. Dabei soll klar werden, dass es entscheidend auf die richtige Einschätzung der Auswirkungen digitaler Geschäftsprozesse auf den Prüfungsprozess ankommt. Nur so können Methoden und Werkzeuge richtig ausgewählt und erfolgreich eingesetzt werden.

Prof. Dr. em. Ludwig Mochty von Universität Duisburg-Essen wird sich im Rahmen des Forums mit dem Thema »Geldumschlagsdauer – ein Fall für die Digitalisierung?« beschäftigen. Fakes und Fakten ist hingegen der Diplom Mathematiker Ernst Rudolf Töller auf der Spur. Schließlich leben wir diesbezüglich in schwierigen Zeiten. Und natürlich geht nichts mehr ohne Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data. Dominik Fischer, Wissenschaftler an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, forscht in den Bereichen Schwarmintelligenz, Organisationstheorie und Netzwerkanalyse. Er wird darüber berichten, »Wie genetische Algorithmen neue Lösungswege für komplexe Probleme finden«, und dass KI nicht unbedingt Big Data benörigt.

Neben diesen Vorträgen haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren und sich auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Vereins (DFDDA – Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse e. V.): http://www.dfdda.de.

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Transnationales Projekt „DanuP-2-Gas“ trägt zum Green Deal bei

Forscher des Technologiezentrum Energie (TZE) in Ruhstorf erschließen in dem Projekt „DanuP-2-Gas“ den gesamten Donaubereich von Regensburg bis zum Schwarzen Meer mit dem Ziel, das Potenzial der dort vorhandenen erneuerbaren Energien auszubauen, die transnationale Vernetzung voranzutreiben, erneuerbares Erdgas herzustellen und zu speichern, um Europa so unabhängiger von Gasimporten aus Nachbarländern zu machen. Das alles mithilfe von regenerativen Energien.

Bei dem mit mehr als 2,5 Millionen Euro geförderten Projekt übernimmt das TZE der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Landshut die Rolle des Leadpartners. Auf deutscher Seite wird sie dabei von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt, die sich mit Expertise und Forschungsergebnissen einbringt. Mit an Bord sind weitere neun Länder entlang der Donau. Das Projekt „DanuP-2-Gas“ läuft von 2020 bis Ende 2022 und umspannt 14 Partner. Geleitet wird es von Prof. Dr. Raimund Brotsack, Professor am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Aufbauend auf der Grundlage der Donau-Energieplattform aus dem Projekt „Energy Barge“ der THD werden in „DanuP-2-Gas“ die Akteure im gesamten Donauraum vernetzt. Mit dieser Basis kann die entlang der Donau vorhandene Biomasse gefördert und über die zehn Projektländer hinweg verteilt werden. Das Projekt widmet sich dem Prozess der Nutzbarmachung dieser Biomasse, mithilfe derer es möglich ist durch Verkohlung, anschließender Vergasung und Methanisierung Gas aus erneuerbaren Energien herzustellen, welches dann in das bereits vorhandene Verteilernetz eingespeist werden kann. So wird das Stromnetz mit dem Gasnetz verbunden und das entstandene Gas aus erneuerbaren Energien kann über diese Netze dorthin transportiert werden, wo gerade Bedarf besteht. Diese Verbindung der beiden Netze bzw. Sektoren ist, neben der Herstellung und Speicherung des erneuerbaren Gases, der Kern des Projektes und trägt maßgeblich dazu bei, die Energieversorgung im Donauraum nachhaltiger zu gestalten und so aktiv die Energiewende voranzutreiben. In DanuP-2-Gas führen die Projektpartner nun eine Machbarkeitsstudie durch, bei der Biomassevorkommen sowie infrastrukturelle, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bewertet werden. Diese Informationen bereitet die THD als interaktiven Geoinformationsplattform mit einem Transnational Renewable Energy Atlas auf, sodass künftige Investoren daraus Anschlussprojekte zur tatsächlichen technischen Umsetzung entwickeln können. Durch das Projekt hat der Donauraum das Potential zur Denkfabrik der Energiewende und Ökosystem weiterer grüner Innovation zu werden, hebt Bayerns Europaausschussvorsitzender Tobias Gotthardt hervor.

 

Zusammenarbeit THD mit der HAW Landshut

Im Bereich der Energiespeichertechnologien, insbesondere auf dem Gebiet der Langzeitspeicherung von erneuerbaren Energien, arbeitet die THD eng mit der HAW Landshut zusammen. Zunächst für 4 Jahre ist dazu Prof. Dr. Raimund Brotsack (ECRI) hierzu zur Hälfte seiner Arbeitszeit an die HAW Landshut teilabgeordnet. In der dortigen Arbeitsgruppe „Power to Gas“ konnte ein Labor und Technikum für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgebaut werden, in der derzeit 3 wissenschaftliche Mitarbeiter und mehrere Studierende im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten (Promotion, Master, Bachelor) forschen und entwickeln.

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Für seine Masterarbeit in Maschinenbau erhält Pascal Grill, Absolvent der Technischen Hochschule Deggendorf, am Donnerstag, 12. November, um 19:00 Uhr, den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG (Bayernwerk). Am selben Abend werden auch die Schriftstellerin Michaela Karl, die Künstlerinnen Regina Hellwig-Schmid und Carolina Camilla Kreusch, der Schauspieler und Regisseur Arnd Rühlmann und die Opernsängerin Christa Mayer geehrt. Die Preisverleihung findet erstmals in einem digitalen Format statt. Aus einem Studio in Ismaning wird diese per Livestream und zusätzlich in lokalen Fernsehanstalten übertragen. Moderatorin ist Nina Sonnenberg. Den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst erhält die Dirigentin, Pianistin und Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz. Neben Pascal Grill erhalten 32 weitere Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten den Preis in der Sparte Wissenschaft.

Numerische Strömungssimulation

In seiner Masterarbeit im Studiengang Maschinenbau hat Pascal Grill die Fluidströmung im Antriebsbereich einer Zahnradpumpe untersucht. Dabei nutzte der 25-Jährige eine so genannte „Numerische Strömungssimulation“ (Computational Fluid Dynamics CFD). Ziel der Arbeit war es herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen ein geringerer Druckverlust und eine bessere Hygiene zu erreichen sind.

Sprecherinnen und Sprecher der Hochschulen auf der „Kulturcouch“

In diesem Jahr ist die Preisverleihung des Kulturpreises Bayern zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens kann die Veranstaltung nicht im bisherigen Rahmen stattfinden. Wir haben uns daher zu einem digitalen Format entschieden“, erklärt Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG (Bayernwerk). In der 90-minütigen Kultursendung (ab 19:00 bis 20:30 Uhr) erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2020 den Kulturpreis Bayern. Als Vertreter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen die Sprecherinnen und Sprecher ihrer Hochschulen und Bildungsinstitute auf der „Kulturcouch“ Platz. Dotiert sind die Preise in der Sparte Kunst und der Sonderpreis mit jeweils 5.000 Euro, in der Sparte Wissenschaft jeweils mit 2.000 Euro. Vor den Bildschirmen können diesmal mehr als die sonst 300 bis 400 geladenen Gäste dabei sein: Interessierte schalten sich unter www.bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern live dazu. Moderatorin Nina Sonnenberg ist als Sängerin Fiva auch Teil der kulturellen Darbietungen, die den Abend begleiten. Sie tritt neben dem A-cappella-Quintett Viva Voce, der Musikerin und Percussionistin Vivi Vassileva sowie Carollina Bastos und Ariel Merkuri vom Bayerischen Staatsballett auf. Die lokalen TV-Anstalten TV Mainfranken, TV Oberfranken, Oberpfalz TV, TVA Regensburg und Niederbayern TV übertragen die Kulturpreisverleihung live in ihren Programmen.

Den Kulturpreis Bayern verleiht das Bayernwerk zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. In der Sparte Wissenschaft werden außerdem die 33 besten Universitäts- und Hochschulabgänger Bayerns geehrt: „In diesen schwierigen Zeiten merken wir besonders, wie wertvoll, unverzichtbar und unterstützenswert Kultur und Wissenschaft in all ihren Facetten sind. Der Kulturpreis Bayern ist ein Dank an die Menschen, die unsere Gesellschaft mit ihrer Arbeit in Kunst, Kultur und Wissenschaft so reich beschenken“, erklärt Reimund Gotzel.

Eine Auszeichnung mit Geschichte

Seit mehr als 60 Jahren setzt sich das Bayernwerk für kulturelles und wissenschaftliches Engagement ein und würdigt es mit dem Kulturpreis Bayern. Erstmals wurde der Preis 1959 verliehen – zunächst nur in Ostbayern. Seit 2005 vergibt das Bayernwerk die Auszeichnung bayernweit zusammen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“ und ein Preisgeld. Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnet darüber hinaus eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem Sonderpreis aus.

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Am  Mittwoch, 4. November und Donnerstag, 05. November fand das Los Angeles Crime & Horror Film Festival statt. Dort wurde Maximilian Stahl, Medientechnik-Absolvent der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), für den Kurzfilm „Accept“ ausgezeichnet.

Das Drehbuch zum Film wurde von Manuel Klavers geschrieben, der auch die Regie übernahm. Besonders gefiel der Jury aber die Bildgestaltung von „Accept“, die von Maximilian Stahl kam. Er hatte sich in dem Film mit der Konzeption, Kameraführung, Lichtgestaltung, dem Color Grading und den Visual Effects, also der gesamten Bildgestaltung, eingebracht. Die hervorragende Arbeit des THD Alumnus würdigte die Jury mit der Auszeichnung für "Best Cinematography" am ersten Festivaltag.

Der von den Deggendorfern eingereichte Kurzfilm „Accept“ ist den Genres Horror und Thriller zugeordnet und handelt von einer jungen Frau, die unheimliche Gestalten sieht. Ihr Vater hatte diese Gabe ebenfalls und zerbrach daran. Sie lernt in dem Film sich und diese Besonderheit zu akzeptieren.

Das Los Angeles Crime & Horror Film Festival findet jährlich in Los Angeles, mit Filmvorführungen in Hollywood, statt. Aufgrund der vorherrschenden Pandemie wurde das diesjährige Festival virtuell abgehalten. Insgesamt wurden 13 Filme aus den verschiedensten Genres gezeigt. Das Los Angeles Crime & Horror Film Festival hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Beste des unabhängigen Krimi- und Horrorfilms und der vielen Subgenres des Krimis, des wahren Verbrechens und des psychologischen Horrors in Film und Neuen Medien zu zeigen und zu feiern.

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Bestärkt durch die aktuelle Lage liegt der Fokus derzeit auf dem Gesundheitswesen und wie schnelle medizinische Versorgung bereit gestellt werden kann. Dazu findet am 12. November von 8.50 Uhr bis 13.30 Uhr die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Zusammenarbeit mit der Europaregion Donau-Moldau (EDM) statt. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Die Zeiten stehen auf Sturm und neue, innovative Lösungen im Gesundheitswesen sind gefragt. Insbesondere im ländlichen Raum wird eine bedarfsgerechte, wohnortnahe medizinische Versorgung zunehmend schwieriger. Wo steht die Forschung aktuell und welche Lösungen der digitalen Gesundheitsversorgung setzt die Wirtschaft bereits um? Zu diesen Fragen gewähren bayerische, österreichische und tschechische Experten aus  Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft einen Blick hinter die Kulissen. In der online Tagung „Digitale Gesundheitsversorgung“ werden besonders  die Digitalisierung in der Kardiologie, Covid-19 als Innovationstreiber für Forschung und Wirtschaft sowie die Zukunft der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Bayern, Österreich und Tschechien beleuchtet.

Die Online-Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird zweisprachig, in Deutsch und Tschechisch, abgehalten und simultan übersetzt. Interessierte melden sich über die Homepage der Europaregion Donau-Moldau (https://bit.ly/3oRZftA) zu der Tagung an.

Organisiert wird die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ vom ECRI zusammen mit der EDM. Bei der EDM handelt es sich um eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft mit sieben Partnerregionen in Bayern, Österreich und Tschechien. Die EDM widmet sich der Förderung der Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung des EDM-Raumes. Schwerpunkte liegen dabei auf Industrie 4.0, Gesundheit, Tourismus und Sprache.

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Am 27. November um 13 Uhr bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Zugang zum nächsten TOEIC-Test (Test of English for International Communication). Seit fast 40 Jahren ist dieser gefragt, wenn es um den Nachweis von berufsbezogenem Englisch geht. Der Test dient sowohl Arbeitnehmern, als auch Bildungseinrichtungen weltweit als Standard für den zuverlässigen Nachweis von Englischkenntnissen.

Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Bereiche Hörverstehen und Leseverstehen ab. Absolviert wird der zweistündige, reine Multiple Choice Test am Computer. Das Besondere ist, dass er Niveaustufen übergreifend gleichzeitig die Sprachlevels von A1 bis C1 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) überprüft. Jede Kandidatin und jeder Kandidat wird exakt in sein jeweiliges Sprachniveau eingeordnet und erhält auch ein Ergebnis – ein Nichtbestehen gibt es nicht. Allerdings einen verpflichtenden Probetermin. Dieser ist am Freitag, 20. November, ebenfalls um 13.00 Uhr. Die Zahl der Teilnehmer für die Prüfungen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 13. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro bzw. 150 Euro bei Zertifikatswunsch. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite der THD unter: https://th-deg.de/de/studierende/sprachkurse-awp-faecher#accordion-toeic.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist systemakkreditiert. Über mehrere Monate hat eine dafür bestellte Agentur die Hochschule auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis: Die Qualität stimmt. Studium und Lehre genügen höchsten Ansprüchen.

Derzeit sind nur 22 Prozent aller anerkannten Hochschulen in Deutschland systemakkreditiert. Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte der TH Deggendorf zum Erfolg. Er betonte: „Die TH Deggendorf mit ihren neun Technologietransferzentren an zehn Standorten und der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen ist Innovationstreiber für ganz Niederbayern. In der bayerischen Hochschullandschaft ist sie eine feste Größe. Hier werden junge Menschen qualitätsvoll ausgebildet, um als kompetente Fachkräfte von morgen unseren Fortschritt und unsere Zukunft mitzugestalten. Die erfolgreiche Systemakkreditierung bestätigt das. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein!“ Bei Systemakkreditierungen wird das hochschulinterne Qualitätsmanagementsystem auf seine Tauglichkeit untersucht. Das bedeutet, die Hochschule muss vor ausgewählten Gutachtern nachweisen, dass Strukturen vorhanden sind, die die Qualität des Studienangebots sichern. Den Maßstab bilden rechtliche Vorgaben, von den Ländern beschlossenen Standards und hochschuleigene Qualitätsziele, die es zu berücksichtigen gilt. 2018 hat die THD den Antrag zur Durchführung einer Systemakkreditierung bei der Agentur ASIIN eingereicht. Auf zwei große Vor-Ort-Termine der Gutachter arbeitete die Hochschule ab da hin. Alle Gremien, Fakultäten, Abteilungen bis hin zu Studierenden waren gefordert. Am 29. September 2020 erreichte die Hochschule der offizielle und positive Bescheid der Gutachter. Der Aufwand für die Systemakkreditierung habe sich laut THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber gelohnt. Zukünftig könnten Kosten und Zeit gespart werden. Wäre die Hochschule nicht systemakkreditiert, müsste sie weiterhin jeden Studiengang einzeln von einer Agentur begutachten lassen. Für die nächsten sechs Jahre darf die Hochschule die Studiengangsentwicklung nun mit internen Verfahren überprüfen. Zum Beispiel bei Einführung neuer Studiengänge sei das ein Vorteil, wie Sperber weiter sagt: „Die Systemakkreditierung erlaubt es, in Zukunft noch schneller und flexibler auf Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft zu reagieren und passgenau neue Studiengänge mit hoher Qualität anzubieten.“ Die erfolgreiche Systemakkreditierung sei ein großer Meilenstein. Ein Schritt zu mehr Eigenverantwortung, aber auch zu mehr Autonomie.

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Am Mittwoch, 21. Oktober empfing die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Prof. Dr. Dr. Ozar Mintser von der National Medical Academy of Postgraduate Education (NMAPE) in Kiew am Campus in Deggendorf. Anschließend besuchte Prof. Mintser den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen. Bei dem Treffen wurde die langfristige Zusammenarbeit des ECRI mit der NMAPE erörtert.

In Deggendorf wurde Prof. Mintser von THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, dem Vizepräsidenten für Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan willkommen geheißen, die anschließend die Aspekte der langfristigen Kooperation beider Institutionen besprachen. Danach besuchte Prof. Mintser den Campus in Pfarrkirchen, wo er sich mit dem Dekan des ECRI, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, Prof. Chaltikyan, Prof. Dr. Thomas Spittler (Studiengangsleiter des Bachelor of Health Informatics) sowie mit Lehr- und Forschungspersonal aus den Bereichen Digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik traf. Während seines Aufenthalts am ECRI stellte Prof. Mintser die NMAPE vor und referierte über Fortschritte in der Ausbildung und Forschung im Bereich der Medizinischen Informatik an seiner Institution. Anschließend erörterten die Teilnehmer die praktischen Aspekte der Kooperation, die folgende Hauptpunkte umfassen wird: bilateraler Austausch von Studierenden und Mitarbeitern (akademische Mobilität), gemeinsame Forschungsprojekte und -aktivitäten sowie Studienprogramme mit Doppelabschluss. Die Anwesenden erörterten darüber hinaus die Möglichkeit der Errichtung eines neuen gemeinsamen Satellitencampus im Bereich des digitalien Gesundheits- und Medizintourismus in der Westukraine.

Die NMAPE und der ECRI hatten zu Beginn des Jahres ein Memorandum of Understanding und ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Entwicklung in den Bereichen digitale Gesundheit, Medizin- und Gesundheitsinformatik sowie Medizin- Gesundheits- und Wellness-Tourismus zu fördern. Ins Rollen brachten die Zusammenarbeit Prof. Mintser, Leiter der Abteilung für Medizinische Informatik an der NMAPE, und Prof. Chaltikyan, Studiengangsleiter Master of Medical Informatics am ECRI. Nach der Kontaktaufnahme im März begannen sie mit der Ausarbeitung der Pläne für die Kooperation und den Vorbereitungen für den Besuch von Prof. Minster an der THD und dem ECRI.

Die NMAPE wurde 1918 gegründet und gehört zu den führenden Institution der Ukraine im Bereich der medizinischen Aus- und Weiterbildung sowie der biomedizinischen Forschung. Die Akademie betreut jedes Jahr mehr als 25.00 Ärzte und Mediziner in Aufbaustudiengängen und Zertifikatsprogrammen in der medizinischen Weiterbildung.

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Der IT-Nachwuchs in der MINT-Region Niederbayern konnte sich am Wochenende vom 10. und 11. Oktober bei einem deutschlandweiten Hacker-Event im Programmieren üben. Die Hamburger Hacker School suchte zusammen mit der Körber-Stiftung Ehrenamtliche in den MINT-Regionen, die die Aktion mit Online-Kursen unterstützen. Gefunden haben sie sie in Niederbayern an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die MINT-Abteilung hat zusammen mit Kollegen aus der IT und Studierenden mit zwei Kurs-Angeboten am Hacker-Wochenende teilgenommen.

Max Bielmeier und Sven Kufner, beide Studenten, boten den Kurs "Digitales verstecken geht nicht, wir müssen verschlüsseln!" an. Die IT-Abteilung der THD gab einen Einführungskurs in der App-Entwicklung am Beispiel einer Spiele-App. Andreas Englmeier, Operative Leitung des IT-Zentrums hat das Wochenende sehr positiv wahrgenommen: „Das Programmieren mit den Kindern hat richtig Spaß gemacht. Die Kids haben gut mitgearbeitet und wollten gar nicht mehr aufhören.“ Insgesamt waren 17 Mädchen und Jungen bei den Kursen dabei.

Die Technische Hochschule Deggendorf möchte für MINT-Themen begeistern und tut dies mit eigenen Angeboten, aber auch zusammen mit ihren vielen Netzwerkpartnern. MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. In ihnen arbeiten wichtige Akteure – von Kindergärten über Schulen und Hochschulen bis zu Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verwaltungen – eng zusammen und stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Die THD ist seit 2017 Sitz der MINT-Region Niederbayern. Die Hacker School ist ein bundesweit agierendes Projekt des gemeinnützigen i3 e.V. aus Hamburg. In Wochenendkursen, die in Kooperation mit Unternehmen aus der IT-Branche stattfinden, können Jugendliche bei der Hacker School seit 2014 selbst zu Programmierern werden und lernen, wie man Computern und Apps die richtigen Befehle gibt. Inzwischen wurden diese Kurse auch @home ins Netz verlagert. Die Körber-Stiftung setzt sich für Aufbau, Förderung und Weiterentwicklung von MINT-Regionen in Deutschland ein. Gemeinsam mit dem Stifterverband richtet sie Wettbewerbe und gemeinsame Aktionen für MINT-Regionen aus.

Fragen und Anregungen zur (außer-) schulischen MINT-Bildung in der Region nimmt die Managerin der MINT-Region Andrea Stelzl gerne unter andrea.stelzl@th-deg.de oder 0991 3615-695 entgegen. Aktuelle Informationen finden sich auch unter www.mint-niederbayern.de und auf Facebook und Twitter.

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Auch Corona bremst die Beratung an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein. Interessierte können sich in den Herbstferien aber digital über ein Studium im Allgemeinen und insbesondere über ihren eigenen Wunsch-Studiengang an der THD informieren. Dazu bietet die Zentrale Studienberatung (ZSB) am 03. November ab 8 Uhr ein virtuelles Schnupperstudium an.

Direkt zu Beginn stellen sich die verschiedenen Serviceeinrichtungen der Hochschule vor. Dazu gehören der Career Service, das International Office, das MINT-Team sowie die Zentrale Studienberatung. Im Anschluss geben die acht Fakultäten einen Überblick über ihre Studiengänge. An dieser Stelle können die Teilnehmer auch Fragen stellen. Dann startet das eigentliche Schnupperstudium durch. Über bereitgestellte Links ist es möglich, in das Leben einer Hochschule zu schnuppern, auch wenn dieses derzeit leider nur virtuell stattfindet. Die Links führen zu regulären Vorlesungen, die an diesem Tag stattfinden.

In einem parallel verlaufenden Live-Chat besteht die Chance sich von der ZSB zu individuellen und persönlichen Themen beraten zu lassen. Ausserdem werden Studierende im Chat sein, um aus erster Hand Fragen über das Studium oder auch über das dazugehörige Studentenleben an der THD zu berichten. Ein virtueller Rundgang über den THD-Campus rundet das Event ab.

Das Programm mit den entsprechenden Links und weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.th-deg.de/virtuelles-schnupperstudium  

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Am 21. Oktober 2020 drehte sich in einer virtuellen Veranstaltung alles um Planung unter Nutzen von Daten in Unternehmen. Die gemeinsame Veranstaltung „Process Analytics“ der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums Software Engineering (CC-SE) an der OTH Regensburg wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge. Von den über 300 Anmeldungen kamen ca. 250 aus Unternehmen und bei den restlichen handelte es sich um Studierende und Hochschulangehörige. An der online Veranstaltung selbst nahmen bis zu 178 Teilnehmer. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, was einige, die früher gehen müssen, nutzen wollen, um das Verpasste nachzuholen.

Im Rahmen der Begrüßung nannte Herr Professor Scheuerer die Vorträge und erläuterte darüber „Process Analytics“. Anschließend stellte Herr Professor Herrmann den ersten Referenten, Herrn Dr. Julian Englberger von der (The) Boston Consulting Group GmbH vor; es sei angemerkt, dass er in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der TU Dresden über Produktionsplanung promovierte. Methodisch, auch wissenschaftlich, ist er auf dem Stand der der Technik. So wird er bei der Boston Consulting Group als Experte für Produktions- und Supply Chain Management eingesetzt, insbesondere für Produktionsplanung. Herr Dr. Englberger sieht dadurch was bei der Produktionsplanung in Unternehmen möglich ist, was nicht und vor allem auch warum. Hierüber berichtete er, in dem er einen Blick auf die Produktionsplanung in der Praxis warf – angefangen bei in der Praxis typischen Entwicklungsstufen der Produktionsplanung bis hin zum Einsatz von mathematischer Optimierung zur Produktionsplanung in der Praxis. Insbesondere nannte Herr Dr. Englberger Industrien, in denen eine gute Produktionsplanung (im Sinne von Advanced Planning – also basierend auf mathematischen Modellen) besonders wichtig ist. Ferner präsentierte er typische Anzeichen bzw. Beobachtungen in einem Unternehmen, die auf Probleme in der Produktionsplanung hindeuten.

Die nächsten beiden Vorträge wurden von Herrn Professor Scheuerer und der letzte von Herrn Professor Herrmann eingeführt. Als Director of Digital Processes ist Jörg Frenzel leitender Prozessmanager innerhalb der Conrad Gruppe. Entsprechend seiner Aufgabenstellung ging er darauf ein, dass sich die operativen Prozesse in ihrer Wertschöpfung im Sinne der strategischen Ziele des Unternehmens weiterentwickeln bzw. verbessern und transformieren. Dabei kommt dem Thema Automatisierung sowie digitale Prozessinnovation eine hohe Bedeutung zu. Unter anderem beantwortete er die Fragen: Bedeutet die Unterstützung und Automatisierung von Digitalen Prozessen automatisch den Einsatz von Technologien wie AI, ML oder RPA? Wie sieht denn ein "Digital Process Improvement" Team aus? Und was braucht man dafür?

Zurück zur Planung ging es nach der 10-minütigen Pause: konkret ging es um die Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen. Es ist eine Aufgabe in der zentralen Forschung –und Entwicklung bei Siemens in München, die in der Kernkompetenz von Herrn Dr. Christian Royer als Mathematiker und Experte für Optimierung liegt. Sehr anschaulich erläuterte er die Relevanz des Problems und stellte das Auf- und Ab der Lösungsfindung unter engen zeitlichen Randbedingungen dar. Interessant waren seine Überlegungen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz, neuronalen Netzen und lernende Verfahren im Allgemeinen. In diesem Sinne ging er auch auf Heuristiken ein. Zusätzlich nannte Herr Dr. Royer Zeitpunkte für die Umsortierung der Werkzeuge im Magazin und beantwortete die Frage, ob die Maschine stillstehen muss.

Zwei Prozessgestalter und Optimierungsexperten bei der Maschinenfabrik Rheinhausen, nämlich Herr Florian Zier und Herr Dr. Frederick Lange, erläuterten die Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung. Bei der Fertigung von Hohlverbundisolatoren fallen hohe Rüstzeiten an. Durch eine optimale Einplanung der Produktionsaufträge soll der Rüstaufwand minimiert und weitere prozesskritische Restriktionen erfüllt sein. Wie bei dem ersten Vortrag ist es seitens der Wissenschaft schon seit längerem unbestritten, dass Rüstzeitminimierung sehr relevant ist. Leider sind die Verfahren sehr laufzeitintensiv. Durch Simulation kann z.B. vielfach der Suchraum für eine Optimierung so reduziert werden, dass deutlich geringere Rechenzeiten auftreten. Gerade für die Nutzung von Simulationsexpertise arbeitet die Maschinenfabrik Rheinhausen in einem großen Forschungsprojekt mit. Die Simulation erfolgt mit eMPLant. Die vorliegenden Ergebnisse beeindruckten die Zuhörer. Zur Motivation des Einsatzes von Optimierung durch die Zuhörer in ihren Unternehmen gingen beide auf besondere Herausforderungen bei der Einführung von Optimierungssoftware ein – sie verstärkten das von Herrn Dr. Englberger bereits genannte.

In seinen abschließenden Worten bekannte Herr Professor Herrmann, dass ihm natürlich auch die Diskrepanz zwischen dem Möglichen, in der Planung vor allem, und dem, was in Unternehmen wirklich gemacht wird auffiel. Wie die Vorträge aufzeigten, gab es und gibt es hierfür viele valide Gründe. Es freut ihn, dass es in der Praxis zunehmend besser gelingt, das Mögliche möglich zu machen. Die Vorträge belegen, in seinen Augen, den weiterhin starken Wandel. Sicher ist er sich, dass wir uns auf einer spannenden Reise befinden. Beide Professoren wollen mit dieser Veranstaltungsreihe Impulse für den Wandel in den Unternehmen der Region.

Die nächste Veranstaltung soll im Herbst 2021 in Deggendorf an der dortigen TH stattfinden.

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Aktuelle Kurzfilme von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) werden im Herbst auf international renommierten Filmfestivals in Hof, München und Fort Lauderdale (Florida, USA) gezeigt. Alle Festivals bieten ihr Programm online an. Somit sind sie auch für das Publikum in Niederbayern erreichbar.

Filmemacher wie Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Caroline Link oder Doris Dörrie haben in der Vergangenheit ihre Filme bei den Internationalen Hofer Filmtagen präsentiert. Bei der 54. Auflage dieser Veranstaltung vom 20. bis 25. Oktober dürfen nun auch Medientechnik-Studenten der THD ran. »Accept«, die Bachelorarbeit von Manuel Klavers, Maximilian Stahl und Paul Bickhoff wurde ins Kurzfilmprogramm des ältesten und renommiertesten Filmfestivals Deutschlands eingeladen. Aber das ist noch nicht alles, wie Jens Schanze, Prof. für Film und Videodesign an der THD stolz erklärt: „Das Team um Autor und Regisseur Manuel Klavers ist außerdem beim 35. Fort Lauderdale International Film Festival (6.-22. November, https://fliff.com/2020filmguide) mit am Start. »Accept« hat es auch nach Florida geschafft, wo bereits Filmgrößen wie Martin Scorsese, John Schlesinger, Spike Lee und Ben Kingsley zu Gast waren.“

Das Mystery-Drama „Accept“ der Deggendorfer Studenten erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Tod ihres Vaters ihr wahres Ich versteckt, um ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Als sie von bedrohlichen Gestalten verfolgt wird, muss sie sich ihren Ängsten stellen und sich selbst akzeptieren lernen. Der Film wurde mit aufwändiger Ausstattung in der historischen Kulisse des Oberpfälzer Freilandmuseums gedreht.

Ebenfalls nach Hof eingeladen wurde der neue Film von Prof. Schanze. Der 30-minütige Dokumentarfilm »Stolz auf dich« portraitiert eine 17-jährige Schülerin aus Deggendorf, die ihren Traum verwirklichen möchte, Kickbox-Champion zu werden. Beider Europameisterschaft in Mazedonien tritt sie zu ihrem ersten Kampf im Trikot der deutschen Nationalmannschaft an. Der Film läuft außerdem im Programm des 63. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

Der Kurzfilm »2100« von Regisseurin Lea Blöchinger, der im Rahmen des Masterseminars »Kurzfilm« an der THD entstanden ist, wurde in den Wettbewerb um den Climate Clip Award 2020 beim Internationalen Festival der Filmhochschulen eingeladen. Der Film ist eine Dystopie der menschlichen Existenz im Jahr 2100 vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung. Die Master-Studentin Regina Portje und ihre Kommilitonen Tim Miller, Moritz Grötsch, Alexander Steil sowie Lukas Haselberger haben ebenfalls an der Produktion mitgewirkt. Jedes Jahr im Herbst wird eine Auswahl der besten Filme, die an den Filmhochschulen in aller Welt entstanden sind, in München präsentiert.

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Mehr als 20 Jahre Berufserfahrung bringt Dr. Andreas Grötsch seit Oktober als neuer Professor an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Tax Compliance, Steuerstrafrecht und Corporate Social Responsibility sind seine Themen, die er an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften unterrichtet. Studierende, die seine Vorlesungen besuchen, sollen zukünftig helfen, Steuerstrafverfahren zu vermeiden.

Als Rechtsanwalt in einer Münchner Kanzlei konnte er schon vielen Menschen in aussichtslosen Situationen helfen. Das habe ihn geprägt, treibe ihn aber auch an. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass Wissen in Tax Compliance und Steuerstrafrecht in Unternehmen gesucht ist. Aufgrund der immer komplexeren Gesetzgebung und erweiterten Ermittlungsbefugnissen der Behörden gewinnen beide Bereiche an Bedeutung. Ebenso das Thema Corporate Social Responsibility. Unternehmen sollten sich seiner Meinung nach damit befassen. Da sie künftig nur dann langfristig erfolgreich sein werden, wenn sie neben finanziellen Zielen auch Aspekte der Nachhaltigkeit beachten. Die Leidenschaft für seinen Beruf möchte er nun auch als Lehrender teilen. Als Lehrbeauftragter habe er dies nebenberuflich bereits seit 15 Jahren getan. Die Professur sei nun eine neue Herausforderung für ihn.

Mit Andreas Grötsch gewinnt die THD einen äußerst kompetenten Neuzugang. Er studierte Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften in München. Es folgte eine Promotion in Steuerstrafrecht. Beruflich ist er seit über 20 Jahren in der renommierten Kanzlei Wannemacher & Partner in München tätig. Eine seiner besten Entscheidungen, wie er selbst sagt. Seine Qualifikationen ergänzte er nebenberuflich mit Abschlüssen als Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht sowie zertifizierter Testamentsvollstrecker. Zudem ist Andreas Grötsch seit über 10 Jahren Mitglied des Prüfungsausschusses für Steuerberater beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. Die Professur sei eine Aufgabe, auf die er sich sehr freut, dafür aber seine Tätigkeit in München nicht ganz aufgegeben hat. Er wird in Teilzeit an der THD unterrichten und kann die Studierenden immer mit brandaktuellen Praxisbeispielen versorgen.

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Zum Wintersemester 2020/21 wurde Dr. Matthias Huber als neuer Professor an den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen berufen. Er übernimmt das Lehrgebiet „Informatik und Modellierung/Energiesysteme und intelligente Gebäude“. Und er hat noch etwas mehr vor. Gerne möchte er in den bald neu gebauten Gebäuden in Pfarrkirchen ein Living Lab für intelligente Energiesysteme realisieren, in dem Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenkommen können.

Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Technik und Ökonomie mit dem Schwerpunkt mathematischer Modellbildung, Simulation und Optimierung ist das Spezialgebiet von Matthias Huber. Begonnen hat für ihn alles mit einem Doppelstudium in Maschinenbau/Energietechnik an der TU München sowie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem kurzen Abstecher als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group folgte auch schon die Promotion im Bereich der Optimierung von Energiesystemen an der TU München. Seine Forschungstätigkeit erklärt er wie folgt: „Wir verwenden mathematische Modelle, um die Realität abzubilden. Sowohl für (energie-)technische als auch ökonomische Systeme ist das möglich. Die mathematischen Modelle ermöglichen Simulations- und Optimierungsverfahren.“ Darüber hinaus spielen neue Methoden des Machine Learning, also Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle. Relevant ist diese Vorgehensweise zum Beispiel im Bereich regenerative Energien, sowohl um zunächst die installierten Kapazitäten zu planen aber auch um den Betrieb zu optimieren. Nach einer Phase am Ifo Institut in München wechselte Matthias Huber zur Siemens AG und war dort im Bereich der zentralen Forschung für Energiesysteme tätig.

Mit dem Ziel eines Living Lab für Pfarrkirchen greift Matthias Huber sein Fachgebiet zu 100 Prozent auf. Wenn es nach ihm geht, soll ein intelligentes Energiesystem inklusive eines lokalen Energiemarkts entstehen, an dem sich sowohl der Campus als Smart Building sowie lokale Betreiber von Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen beteiligen könnten. Die Gestaltung von solchen Marktplätzen sei ein spannendes Forschungsfeld, sagt er. Interessant findet er dabei auch die Schnittstelle von Energiethemen mit anderen Sektoren wie beispielsweise den Gebäuden, innovativen Verkehrskonzepten bis hin zur Bedeutung von Energie in der Landwirtschaft inklusive neuer Ideen wie dem Vertical Farming.

Auf seine Zeit am European Campus freut er sich sehr. Als Professor sehe er seinen Erfolg, wenn es gelingt junge Menschen soweit zu inspieren und auszubilden, dass sie selber erfolgreich durchs berufliche Leben gehen können. Auch auf das internationale Umfeld freut sich der gebürtige Oberbayer. Schon während seiner Promotionszeit war er in Singapur, Austin und Stanford international unterwegs.

Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater heute am liebsten draußen in der Natur. Wandern, Radfahren und Skifahren zählen zu seinen Hobbies. Abends spielt er gerne auch eine Runde Schafkopf oder lässt den Tag im Biergarten ausklingen.

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Der Sparkassenverband Niederbayern unterstützt den Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erneut mit einer Spende. Am Montag, 19. Oktober, überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota einen symbolischen Scheck an Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber.

Der Sparkassenverband Niederbayern gehört seit Jahren zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Hochschule. Dieses Jahr durften sich die Freunde und Förderer sogar über zwei Zuwendungen freuen. Bereits im Frühjahr hatte der Sparkassenverband den Verein mit 1.500 Euro bedacht. Stefan Swihota freute sich, dass er nun mit dem zweiten Spendenscheck die 4.000 Euro voll machen konnte: „Mit unserer Spende unterstützen wir gerne die wertvolle Arbeit des Fördervereins, um so zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule beizutragen.“ Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige Unterstützung, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch Vergabe von Stipendien engagiere sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

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Raphael Wagensonner ist einer der Studierenden der THD, der in die Gunst eines Stipendiums der Bayerischen EliteAkademie gekommen ist. Insgesamt waren bereits vier Studierende Teilnehmer der Bayerischen EliteAkademie, kurz BEA. Der Hochschule Deggendorf liegt die interdisziplinäre Ausbildung der Studierenden sehr am Herzen. „Wir bieten den Studierenden der THD eine allumfängliche Beratung in Sachen Stipendien an“, so Stefanie Möginger vom Career Service der THD. Ein großes Thema ist dabei, neben den zahlreichen deutschlandweiten Stiftungswerken, auch die Bayerische EliteAkademie:

Die BEA (Bayerische EliteAkademie) entwickelt herausragende und gesellschaftlich engagierte Studierende bayerischer Hochschulen zu verantwortungsvollen Führungspersönlichkeiten. Der Begriff Elite steht dabei für eine Verantwortungselite, also für Menschen, die die gemeinsame Zukunft mitgestalten wollen und sich dabei an den Grundwerten einer offenen Gesellschaft orientieren. In diesem Sinne sucht die BEA Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen mit klarer Haltung, denen Wirkung vor Karriere geht. Die Ausbildung umfasst vierwöchige Präsenzphasen in Campus-Atmosphäre in der vorlesungsfreien Zeit, persönliches Coaching durch hochrangige Mentoren aus der Wirtschaft, eine von Tutoren begleitete Projektarbeit im interdisziplinären Team, Kaminabende mit spannenden Persönlichkeiten sowie Auslandsreisen nach Brüssel und Asien. Unser Curriculum basiert auf folgenden Säulen: Ethik und Verantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmensführung, komplexe Systeme und Megatrends. „Das Verständnis von Elite steht am Anfang unserer Seminare, weil dieses Wort bei manchen in unserer Gesellschaft und an Hochschulen eher negativ klingt. Die Diskussionen unter unseren Stipendiaten führen durchweg zum gleichen Ergebnis: Wir brauchen eine Verantwortungselite, die ihre Kenntnisse, ihre Fähigkeiten und ihren Leistungswillen für die Gesellschaft einbringt. Darauf sind dann auch alle unsere Seminare, Kaminabende mit herausragenden Persönlichkeiten, Projekte und anderen Aktivitäten ausgerichtet.“, so der akademische Leiter Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Küpper.

Raphael Wagensonner, einer der bisherigen Stipendiaten, blickt gerne auf die Zeit zurück: „Besonders interessant waren für mich die fächerübergreifenden Seminare. Ich habe Bereiche kennengelernt, die aus dem privaten Umfeld weniger gut kenne. In Erinnerung geblieben ist u.a. das Seminar über die Gerechtigkeit von Gehältern im Management/Aufsichtsrat, ein Unternehmensplanspiel sowie das Gespräch mit einem General der Nato in Brüssel. Er hat folgende Tipps für die Bewerbung bei der EliteAkademie: Überlegt Dir, wann der beste Zeitpunkt für Deine Bewerbung ist. Du wirst etwas Zeit benötigen, um das Gespräch mit dem Deggendorfer Vertrauensprofessor in der zweiten Bewerbungsphase zu führen und um Dich auf das Auswahlseminar in der dritten Phase vorzubereiten. Als ich das erste Mal von dem Programm in meinem 4. Semester gehört habe, war ich noch zu viel mit dem Studium beschäftigt. Deswegen habe ich mir damals überlegt, dass es besser ist, wenn ich mich ein Jahr später bewerbe. Im 6. Semester hatte ich mehr Zeit. Als Vorbereitung auf das Auswahlseminar habe ich mit jemand anderem Bewerbungsgespräche und Präsentationen geübt. In diesem Zeitraum habe ich mich verstärkt mit den Themen Wirtschaft, Ethik und internationale Beziehungen auseinandergesetzt und meine eigenen Pläne und Standpunkte erörtert. Die Vorbereitung während dem Bewerbungsverfahren hat mein Interesse an dem Programm verstärkt.“

Interessierte Studierende können sich jederzeit an den Career Service wenden unter career-service@th-deg.de. Dieser gibt gerne Tipps zur Bewerbung und unterstützt auch beim Bewerbungsprozess.

Allgemeine Informationen zur Eliteakademie finden Sie hier: https://www.eliteakademie.de/. Außerdem gibt es in diesem Semester auch zahlreiche virtuelle Zoom Informationstermine: https://www.eliteakademie.de/aktuelle-termine

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Der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fördert mit seinem neuen Inkubatorenprogramm „Kickstart“ einzigartige Projekte und baut die Gründerkultur an der THD weiter aus.

Das neue Programm „Kickstart“ bezieht sich auf die Vorgründerphase und bereitet Studierende, Mitarbeiter und Alumni der THD in sechs Monaten auf das EXIST Gründerstipendium vor. Durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm können die „Kickstart“-Projekte mit einer Unterstützung von bis zu 7.500€ für den Bau eines Prototypen rechnen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zuang zur kreativen Arbeitsumgebung im neuen Startup Lab der THD und Coaching duch die Experten des Startup Campus Teams.

Mit dem ersten „Kickstart“-Projekt „fx-drones“ von Daniel Fuchs wird eine 360° Videodrohne gefördert, die speziell für Indooraufnahmen konzipiert ist. Die Drohne ist mit weniger als 250g so leicht und wendig, dass sie in der Lage ist durch kleine Öffnungen, Fenster oder Regale und auch problemlos über sensible Orte in Nähe von Menschen zu fliegen. Sie kann beispielsweise bei Sportevents an den Athleten vorbei und bei Tanzevents sogar zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen. Mit diesem Konzept ist Daniel Fuchs einer der ersten deutschlandweit, der mit Mitteln aus dem Programm gefördert wird.

Mit dem Team „scob“ wurde bereits ein zweites Projekt in das Inkubatorenprogramm „Kickstart“ aufgenommen. Hier geht es um eine auf Künstlicher Intelligenz basierenden Karriereplattform, die Unternehmen und potentiellen Azubis hilft zueinander zu finden und sozusagen das „Perfect Match“ auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen.

Das neu geschaffene Inkubatorenprogramm „Kickstart“ richtet sich an alle Gründer von morgen und unterstreicht nochmals die Vorreiterrolle des Startup Campus der THD in der Gründerszene. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://th-deg.de/de/studierende/karriere/existenzgruendung

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das internationale Symposium „DigiHealthDay-2020“ mit international renommierten Speakern.

Die Referenten des „DigiHealthDay-2020“ kommen unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Finnland, Tschechien, Russland und der Ukraine. Das Programm wartet mit neun Keynote- und Impulsvorträgen sowie mehreren wissenschaftlichen Beiträgen auf und ist vollgepackt mit Informationen zu den wichtigsten Themen rund um digitale Gesundheit. Das internationale Symposium ist die perfekte Gelegenheit für Fachleute und Interessierte, mehr über die digitale Gesunheitslandschaft zu erfahren.

Angesichts der anhaltenden und sich verschlechternden Situation im Zusammehang mit der Corona-Pandemie wird das internationale Symposium als virtuelles Format mit Live-Online-Präsentationen und Diskussionsräumen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Englischkenntnisse sollten voranden sein. Alle registrierten Teilnehmer erhalten vollen Zugang zu den Live-Streams und den Videoaufzeichnungen. Die Anmeldung ist noch bis zum 01. November unter https://www. th-deg. de/digihealthday möglich.

Der „DigiHealthDay-2020“ des ECRI wird in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Partnern und Sponsoren International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal ausgerichtet.

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Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kommt jetzt gemeinsam mit dem MINT-Team und dem Career-Service virtuell zu Studieninteressierten und Studierenden nach Hause. Die digitalen Beratungen unterstützen bei der Orientierung im deutschen Studiensystem, begleiten die Studienfachwahl und helfen auf dem Weg durch das Studium. Auch für speziell für Lehrkräfte an den schulen sind Veranstaltungen geplant. Die Webinar-Reihe der THD startet am 26. Oktober mit dem Thema »Studieren ohne Abitur - Infos für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte«.

Im wöchentlichen Wechsel montags und mittwochs von 16:00 - 17:00 Uhr bietet die Hochschule digitale Seminare zu wichtigen Themen rund um das Studium an. Dabei werden stehen jeweils Informationen für Schüler, Studierende oder Lehrkräfte im Fokus. Alle Fragen, die vor, während oder zum Ende eines Studiums auftauchen werden diskutiert und beantwortet. Durch die konzertierte Aktion von ZSB, MINT und Career-Service ist es möglich, den großen Themenkatalog der verschiedenen Zielgruppen abzubilden. Der Zugang zu den Webinaren der THD ist denkbar einfach und nur einen Link entfernt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine werde auf der Veranstaltungsseite der THD veröffentlicht (https://www.th-deg.de/veranstaltungen). Insgesamt sind 16 Termine zu verschiedenen Fragestellungen geplant. Unter anderem zu Studienfinanzierung, Studium dual, Zeit- und Lernmanagement, Studieren ohne Abitur und vielem mehr. 

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Der größte Traum des Deggendorfer Studenten Mazen Khashfa ist es, den Wiederaufbau seiner Heimat Syrien zu unterstützen. Das Studium zum Bauingenieur an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schließt er demnächst ab. Für seine herausragenden Leistungen ist er nun mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geehrt worden.

Mazen Khashfa ist der 18. Träger des DAAD-Preises für ausländische Studierende an der THD. Seit 2017 studiert er Bauingenieurwesen in Deggendorf. Seine Bachelorarbeit bei der Firma Lindner in Arnstorf wird er demnächst abschließen. Den DAAD-Preis 2020 erhält er, weil er sehr motiviert und erfolgreich studiert, sich ehrenamtlich einbringt und vielseitige Kontakte innerhalb und außerhalb der THD pflegt. Sein Lebensweg ist beispielhaft für die gelungene Integration von Geflüchteten in Deutschland. Mazen Khashfa ist in Syriens Hauptstadt Damaskus geboren. Um dem Krieg in seinem Heimatland zu entfliehen, entschied er sich nach Deutschland zu kommen und hier ein neues Leben zu beginnen. Er verstand es schnell, sich zu integrieren und die Deutsche Sprache zu erlernen, um hier erfolgreich studieren zu können. Vor seinem Bachelorstudium nahm er an einem studienvorbereitenden Angebot für geflüchtete Studierende teil und konnte im Zuge dessen neben einem Deutsch-Sprachkurs auch bereits erste Fachkurse besuchen. Um anderen Studierenden mit Fluchthintergrund zu helfen, engagiert er sich im Programm Welcome@DIT und leistet einen Beitrag für die internationale Gemeinschaft an der THD. Seine Erfahrungen, die er durch sein Studium und Leben in Deggendorf sammeln durfte, gibt er gerne weiter. Seine Lebenseinstellung habe sich seitdem geändert. Man könne alles schaffen, wenn man fest an sich glaubt. So wie er selbst, der es geschafft hat sich in einer fremden Kultur vollständig zu integrieren, die Sprache zu erlernen und erfolgreich zu sein.

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an den deutschen Hochschulen ist mit 1.000 Euro pro Hochschule dotiert. Seit mehr als zehn Jahren wird er vergeben und soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne internationale Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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Am Dienstag, 27. Oktober um 17 Uhr veranstaltet das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erstmals ein virtuelles Erzähl- und KULTURcafé, welches das traditionelle Erzählcafé aus Deggendorf mit dem KULTURcafé des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verbindet.

Unter dem Motto „Mein Land und Deutschland / Presenting my country“ berichten internationale Studierende über ihre Heimatländer. In drei Gesprächsrunden lernen die Teilnehmer Wissenswertes, Kurioses und Spannendes über diese Länder und können ihr Wissen testen.

Kulturell interessierte sind herzlich zum virtuellen Erzähl- und KULTURcafé eingeladen. Neben Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Englisch-Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Interessenten können sich bis Freitag, 23. Oktober per Mail an erzaehlcafe@th-deg.de anmelden. Auch für die nächste Ausgabe des Erzähl- und KULTURcafés am Dienstag, 15. Dezember unter dem Motto „Weihnachten international“ ist die Anmeldung bereits möglich.

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Wie geht Lernen digital und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI)? Die Antwort darauf weiß Dr. Christina Bauer, neue Professorin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Spezialistin für Künstliche Intelligenz und Digitale Lehre entwickelt und evaluiert sie dort zukünftig digitale Lernumgebungen, die intelligent auf die Nutzer reagieren.

Die digitale Lehre ist in den letzten Monaten durch Corona schlagartig in den Mittelpunkt gerückt. Eine Chance für die Gesellschaft, sich jetzt weiter damit zu beschäftigen, wenn es nach Christina Bauer geht. Die KI und auch die digitale Lehre könne hier unterstützen! Zum Beispiel könne man der breiten Masse einfacher Informationen zu gesellschaftlich wichtigen Themen bereitstellen und diese individualisieren. Mit Blick auf die Lehre können Kurse mit Hilfe Künstlicher Intelligenz viel besser auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden. Entweder, um die Präsenzlehre zu ergänzen, oder Kurse komplett digital anzubieten. Die THD wird diesen Schritt auf lange Sicht gehen. Dafür soll Christina Bauer den Einsatz künstlicher Intelligenz in der digitalen Lehre erproben, erforschen und lehren. Es sollen intelligente Lernumgebungen entworfen und untersucht werden, z.B. in Form von intelligenten tutoriellen Systemen oder Assessment-Systemen. Schon jetzt hat sie sich zum Ziel gesetzt, digitale Lehre auch nach Corona fest an der THD zu verankern: „Und zwar als wichtige Ergänzung zur Präsenz-Lehre, dem sogenannten Blended-Learning.“

Ihre Erfahrungen hat Christina Bauer vor allem an der Universität Regensburg gesammelt. Während ihrer Promotion und später in Projekten sowie in der Lehre und als Koordinatorin des neu eingeführten Masterstudiengangs Digital Humanities. Selbst hat sie Informationswissenschaft studiert. In Deggendorf wird sie als Dozentin vorrangig an der Fakultät Angewandte Informatik tätig sein. Wichtig ist ihr im Unterricht, strukturiert zu arbeiten. Außerdem möchte sie gerne Studierende mit eigenen Ideen fördern und unterstützen. Gleichgesinnte hofft sie unter den Wissenschaftlern zu finden, wenn es darum geht Wissen zu teilen. In ihrer Freizeit engagiert sich die junge Professorin bei Scientists for Future. Dabei bringen Wissenschaftler den aktuellen Stand ihres Forschungsgebiets in verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein.

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Ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit des Menschen in seinen biologischen, psychischen und sozialen Aspekten prägt sein berufliches Leben. Die Rede ist von Prof. Dr. Michael Frey, der Ende September an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Professor berufen wurde. Ab März 2021 wird der Spezialist für Biopsychosoziale Medizin seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften aufnehmen.

Neben fachlich fundiertem Wissen für die Lehrtätigkeit dürfen die Studierenden vor allem die Freiheit und Anregung zu selbständigem Denken erwarten. „Das“, so Frey, „ist mir ein großes Anliegen. So können wir neue Ansätze und gemeinsame Projekte entwickeln.“  In seinem Fachgebiet gehe es auf einer grundsätzlichen Ebene um das Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Dies habe dann letztlich auch Auswirkungen auf die Forschung. „In der Anwendung selbst geht es um die Einbeziehung körperlicher, psychischer und sozialer Aspekte in Prävention, Diagnostik und Therapie“, erklärt der Professor. An der THD möchte Frey dazu beitragen, den jungen Menschen, die später in der Praxis unser Gesundheitssystem tragen und mitgestalten, ein reflektiertes Verständnis von Konzepten zu Gesundheit und Krankheit zu vermitteln. Das sei die Grundlage für ein konstruktiv-kritisches Verhältnis zu bestehenden Strukturen. Damit könne der Impuls für Veränderung hin zu einer besseren Versorgung gesetzt werden. Prof. Frey, der ursprünglich aus Lenggries stammt, kann sich für alles, was mit Natur und Bewegung zu tun hat, begeistern. Eine Stelle als Zivildienstleistender in einer psychiatrischen Klinik war es, die ihn maßgeblich in seiner Berufswahl beeinflusst habe. „Ich konnte dort erleben, wie Haltungen und Konzepte den Zugang zu psychischer Gesundheit bestimmen“, sagt der heutige Professor mit dem Blick zurück. Einem Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule München folgte später die Humanmedizin einschließlich Promotion. Seine Facharzt-Weiterbildung absolvierte Frey an der der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LMU sowie an der Haunerschen Kinderklinik in München. Seit 2016 ist der 42-jährige als Oberarzt an der LMU beschäftigt. Frey ist davon überzeugt, „dass unsere Konzepte und Theorien über den Zusammenhang von Körper und Psyche maßgebend sind für das, wie wir Gesundheit fördern und Krankheit behandeln.“ Diese Philosophie treibt ihn an. „Einer meiner Anatomieprofessoren pflegte zu sagen »Man sieht nur das, was man weiß«. Übertragen auf die Frage nach Körper und Psyche bedeutet das, ich erkenne nur Zusammenhänge, wenn ich ein theoretisches Konzept habe, das diese auch vorsieht“.  Diese Konzepte und Zusammenhänge möchte Prof. Frey zukünftig an seine Studierenden weitergeben.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf kooperieren, um die akademische Ausbildung von Gesundheitsberufen zu stärken. Am 6. Oktober haben Dr. Inge Wolff, Vorstand des DONAUISAR Klinikums, THD-Präsident Prof. Dr. Sperber sowie THD-Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die zukünftige Zusammenarbeit beschreibt. Vor allem die Interdisziplinarität der verschiedenen Gesundheitsberufe wird im Mittelpunkt stehen. Aber auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen weitergeführt und neue Projekte initiiert werden.

Das DONAUISAR Klinikum ist bereits im Rahmen der dualen Ausbildung in den Bereichen der Pflege und Physiotherapie eng mit der Hochschule verbunden. In den Fokus der Kooperation rücken in Zukunft der neue Bachelorstudiengang Pflege und die beiden Studiengänge Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen sowie Gesundheitsinformatik. Aber auch die Sportwissenschaften. Außerdem ist der neue Bachelorstudiengang Physician Assistant/Medizinassistent, dessen Start im nächsten Jahr geplant ist, bereits Bestandteil des Rahmenvertrags. Das Klinikum nimmt die Funktion einer Lehreinrichtung der THD ein. Der Praxisbezug spielt in dieser kooperativen studentischen Ausbildung eine essentielle Rolle. Mit dieser Zusammenarbeit wird ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um dem Fachkräftemangel in der Pflege aktiv entgegen zu treten und diese Gesundheitsberufe so, wie es auch in vielen anderen Ländern der EU Standard ist, durch eine sinnvolle Akademisierung inhaltlich aufzuwerten. 
 

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Das Start-up „Easy2Parts“ aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist auf Erfolgskurs. Nach 18 Monaten als Jungunternehmer überzeugte das Gründerteam das Investoren-Netzwerk von BayStartUp. Gleich mehrere Investoren stellen Kapital zur Verfügung, weil sie an die Idee von „Easy2parts“ glauben. Das Team des Start-up Campus der Hochschule hat das Start-up von Beginn an unterstützt und verfolgt mit Spannung die nächsten Schritte.

Eine Supply-Chain-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert. Das ist die Idee von „Easy2Parts“. Über die Hochschule haben die Gründer Robert Hilmer, Sebastian Freund und Michael Neuhauser zusammengefunden. Robert Hilmer studierte berufsbegleitend Betriebliches Management, Sebastian Freund studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen und dann im MBA-Studium General Management. Michael Neuhauser ist Absolvent des Studiengangs Angewandte Informatik. Eine Anlaufstelle und persönliche Betreuung bot das Team des Start-Up Campus der THD, insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß. Zusammen erarbeiteten sie das Geschäftsmodell zu „Easy2Parts“ und erstellten ein Ideenpapier zur Bewerbung für ihr erstes Finanzierungspaket, das EXIST Gründerstipendium. Mit dem Gründerstipendium startete im März 2019 eine steile Entwicklung nach oben. Fünf weitere Mitarbeiter zählen inzwischen zum Team von Easy2Parts, im Gründerzentrum ITC1 in Deggendorf haben sie ihre Büroräume gefunden und beim Business Plan Wettbewerb Ideenreich 2020 schnitten sie erfolgreich ab. Mit der Seed-Finanzierung, also Startkapital von Firmen, die das Zukunftpotential von Easy2Parts sehen, können Robert, Sebastian und Michael noch einmal ganz anders durchstarten. Weiter können sie auch auf die Unterstützung der THD zählen. Das Gründerteam wurde und wird von zwei Professoren der TH Deggendorf als Mentoren unterstützt: Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge, der bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Vernetzung von Fertigungsbetrieben forscht und darüber hinaus über ein umfangreiches Wissen und Netzwerk im Maschinenbau verfügt. Und Prof Dr. Herbert Fischer, der das Gründerteam u.a. hinsichtlich Softwareentwicklung, ERP-Systeme und Datenschutz unterstützt.

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Am 6. Oktober eröffnete in Plattling das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo). Es ist der insgesamt zehnte Technologie und Forschungs Campus (TC) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Hans Schmalhofer, Erster Bürgermeister der Stadt Plattling, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßen die Pandemie-bedingt auf 40 Personen begrenzte Zahl von Gästen und stellten das große, mit dem MoMo verbundene Entwicklungspotential für die Stadt Plattling heraus. Es geht am TC um einen interdisziplinären Ansatz, der die Felder der Energiespeicherung, der Leistungselektronik, der autonomen Mobilität und Robotik sowie der roboterbasierten Computertomographie beinhaltet und zusammenführt.

Auch wenn die Ansiedlung des Technologietransferzentrums für Plattling eine beachtliche Investition darstelle, sei es ein richtiger und wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt, erklärte der Bürgermeister Schmalhofer und ergänzte nicht ohne Stolz: "Plattling wird zum Forschungsstandort einer Hochschule – und zwar mit einer Schlüsseltechnologie der Zukunft!“ Tatsächlich bildet die Konstellation einer thematisch sehr gut aufeinander abgestimmten Forschungsgemeinschaft gemeinsam mit den wissenschaftlichen Kompetenzen an der THD ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Modernen Mobilität. „Dies“ so die operative Leiterin des MoMo, Diplomingenieurin Katrin Juds, „sollte eine gute Basis für weitere Forschungsallianzen sein, welche die Region zusätzlich wirtschaftlich stärken können.“ Auch Staatsminister Sibler lobte die THD und ihre Rolle als wichtiger ostbayerischer Mosaikstein im Rahmen der High Tech Agenda Bayern. Sibler betonte: „Fortschritt von der Region aus denken – das ist die Formel, die hinter dem neuen Forschungszentrum ‚Moderne Mobilität‘ steckt. Mit seiner langen Tradition als Eisenbahnerstadt und Verkehrsknotenpunkt eignet sich der Standort Plattling hervorragend, um an der Mobilität von morgen zu arbeiten. Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sind starke Innovationstreiber. Von hier aus wird Zukunft gestaltet – für die Region, für Niederbayern und den Freistaat.“

Die enge Vernetzung mit dem Campus Deggendorf stellt wie bei allen TC der THD ein breites Spektrum von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sicher. Dazu gehören unter anderem Auftragsforschung, geförderte Projekte, Bachelor- und Masterarbeiten oder Seminare und Workshops. Auf wissenschaftlicher Ebene ist das MoMo bespielsweise in den Bereichen Elektromobilität, Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieinformationsnetz (Smart Grid) eng mit seinem Mutterschiff in Deggendorf verknüpft. „Mit dem MoMo sind vielversprechende Optionen für die regionale Strukturförderung in allen Bereichen der Mobilität verbunden“, bestätigte THD-Präsident Sperber. Auch der Forschungsgruppenleiter Leistungselektronik,  Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer, sieht eine ideale Komposition, um eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages flächendeckende klimaneutrale Mobilität zu ermöglichen. „Durch einen Innovationstreiber wie das MoMo wird der technologische Stand der regionalen Unternehmen mit nach vorne gezogen.“, so Kreutzer.

Auch die intelligente mobile Robotik wird am TC Plattling einen wichtigen Platz einnehmen. Bereichsleiter Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml möchte dazu „Forschung auf internationalem Spitzenniveaus betreiben.“ Und zwar in enger Vernetzung mit dem Institut für Robotik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie der TU München. „Durch die enge Kooperation mit den ansässigen Firmen werden wir die Forschungsergebnisse in die konkrete Anwendung überführen“, so der Professor. Die aktuellen Themen reichen von der autonomen senkrechtstartenden VTOL Drohne für die Waldbrand- und Borkenkäferfrüherkennung, dem intelligenten robotischen Assistenten in der Produktion bis zum humanoiden Serviceroboter mit Armen und Händen als persönlicher Helfer für Ältere.

Die Computertomograhie ist ein leistungsfähiges, bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von verschiedensten Materialien, Komponenten und Produkten. Im Bereich der E-Mobilität betreten Unternehmen in vielerlei Hinsicht Neuland. Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller, Forschungsgruppenleiter roboterbasierte Computertomographie, sieht großen Bedarf für den Einsatz modernster Mess- und Prüfverfahren zur Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. „Aufgrund der außerordentlichen Zukunftsfähigkeit der 3D-Bildgebung in Kombination mit Robotik verstehen wir das MoMo als Keimzelle für einen weiteren Campus. Aber auch als eine Chance zu Unternehmensausgründungen“, so Hiller. Man benötige in Deutschland definitiv mehr Unternehmen, die sich mit bildgebenden Verfahren und intelligenter Robotik beschäftigen. 

Die ökumenische Segnung des Gebäudes wurde von Dekan Josef K. Geismar sowie von Pfarrerin Karolin Gerleigner vorgenommen. Anschließend überreichte Architekt Robert Brunner den Schlüssel zur Laborhalle symbolisch dem Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling. Dieser legte ihn schließlich in die Hände des Präsidenten der THD als eigentlichem Nutzer des Gebäudes. Das MoMo war also eröffnet und machte sich direkt an die Arbeit. Mit einer Führung der Gäste durch die Forschungsräume und Labore.

Erfahren Sie mehr über das MoMo: http://www.th-deg.de/tc-plattling

 

INFOKASTEN TECHNONOLOGIEENTWICKLUNG AM MoMo

Chemie und Technologie elektrochemischer Energiespeicher (Moderne Energiespeicher für mobile Anwendungen, Netzstabilisierung durch Speicherlösungen, Verbesserte Batteriespeicher, Innovative Energiespeicher, Hybridlösungen für die Deutsche Bahn) - Prof. Dr. techn. Michael Sternad

Leistungselektronik (Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, DC/DC-Wandlung in Brennstoffzellensystemen, Smart Grid, Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen, etc.) - Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer

Lösungen für autonomes Fahren (Sensorik, Algorithmik, Vernetzung im Fahrzeug, messtechnische Funktionsvalidierung, ... alle Themen rund um autonome Systeme und das autonome Fahren) - Prof. Thomas Limbrunner

 

INFOKASTEN INTELLIGENTE AUTONOME ROBOTIK UND COMPUTERGESTÜTZTE MESSTECHNIK AM MoMo

Roboterbasierte Computertomographie (3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomographie) - Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller

Autonome Intelligente Roboter - Joint Research Lab mit DLR Institut für Robotik (Lernende Roboter, die selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder Landwirtschaft bis zur autonomen Erkundungsdrohne) - Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml

 

 

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Die preisgekrönte Filmproduktion „Nachbarn“ von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird am 6. Oktober im Deggendorfer Lichtspielhaus gezeigt. Anlass ist die „Woche der Begegnungen“ in Deggendorf. Begleitet wird der Termin von der Kabarettistin und Schauspielerin Luise Kinseher.

Die fünf Videoportraits von Bewohnern des Deggendorfer Ankerzentrums zeigen, dass jeder Geflüchtete eine eigene Geschichte hat und dass pauschale (Vor)Urteile den Menschen nicht gerecht werden. Die Videos sind in Zusammenarbeit der Caritas-Asylsozialberatung und Studierenden der THD im Kurs „Kurzfilm“ des Masterstudiengangs Medientechnik entstanden. Die Vorführung im Lichtspielhaus Deggendorf wird von Luise Kinseher moderiert. Nach der Filmvorführung findet ein von Frau Kinseher moderiertes Publikumsgespräch statt, an dem folgende Personen teilnehmen:

  • Fatou Lo (Senegal, Protagonistin)
  • Christina Klee (BA-Studentin Medientechnik THD)
  • Moritz Ströer-Karuga (MA-Student Medientechnik THD)
  • Andreas Zilker (Asylberatung Caritas)
  • Hans Jürgen Weißenborn (Geschäftsführer Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V.)
  • Jens Schanze (Prof. Film & Videodesign)

Beginn der Vorführung am Dienstag, 6. Oktober ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per Email unter asyl@caritas-deggendorf.de ist notwendig.

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Am 21. Oktober findet das gemeinsame Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der OTH Regensburg als Online-Event statt. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Process Analytics“ von den Professoren Dr. Stephan Scheuerer (THD) und Dr.-Ing. Frank Herrmann (OTH).

Gemäß dem Motto „aus Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ werden Referenten namhafter Firmen einschlägige Fachvorträge halten. Es geht dabei um die „Produktionsplanung in der Fabrik der Zukunft“ (The Boston Consulting Group GmbH), um die „Datengetriebene Digitalisierung von Kundenprozessen“ (Conrad SE), die „Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen“ (Siemens AG) sowie die „Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung“ (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH). Die Teinahme an der Veranstaltung ist kostenfrei eine formale Anmeldung ist allerdings erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.oth-regensburg.de/digitalisierung verfügbar.

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Mit Beschluss der UN World Tourism Organization (UNWTO) vom 17. September wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem European Campus Rottal-Inn (ECRI) als „Affiliate Member of the UNWTO“ in die Sonderorganisation der Vereinten Nationen aufgenommen.

Für die THD ist die Aufnahme in die UNWTO ein Meilenstein, der sich besonders auf den ECRI mit seinem gesundheitstouristischem Schwerpunkt positiv auswirkt. Die Hochschule ist dadurch nicht nur im internationalen Umfeld der UN sichtbar, sondern kann als affiliiertes Mitglied auf Ressourcen, wie die e-Library, Statistiken oder Materialien der UNWTO zugreifen und für ihre Lehre und Forschung nutzen.

Durch die Mitgliedschaft in der UNWTO ergeben sich weltweite Netzwerkmöglichkeiten, die auch den internationalen Studierenden zugute kommen. So können diese schon während dem Studium Kontakte in den internationalen Tourismussektor und zu anderen Mitgliedern der Organisation knüpfen. Besonders in Hinblick auf die Programme der UNWTO zu nachhaltiger Tourismusentwicklung bieten sich für Studierende aus den Programmländern vielfältige Berufschancen nach Abschluss des Studiums.

Als affiliiertes Mitglied der Organisation tragen der ECRI und die THD zu den Zielen der UNWTO aktiv bei. Affiliierte Mitglieder sind Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Tourismusdestinationen und NGOs, die über die Plattform der UNWTO in Dialog treten, Informationen austauchen und zusammen weitere Schritte zur Umsetzung der von der UNWTO verfolgten Ziele im Bereich nachhaltiger Tourismusentwicklung verfolgen und zusammen innovative Produkte erarbeiten.

Die UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid. Sie hat sich die „Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, zu Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit, Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion“ zur Aufgabe gemacht. Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer und verfolgt in ihrem Arbeitsprogramm die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusangebots der Mitgliedsstaaten sowie die Sicherung von Nachhaltigkeit und Ethik im Tourismus.

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Jedes Jahr finden viele junge Leute aus aller Welt an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie erfüllen sich den Traum eines Auslandssemesters. Die THD steht für internationalen Austausch, interkulturelle Campusatmosphäre sowie gelebte Willkommenskultur. Sie gilt als eine der internationalsten Hochschulen in Bayern. Während sich einige bayerische Hochschulen aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschlossen haben, den gesamten Studierendenaustausch für das Wintersemester 2020/21 abzusagen, ist die THD weiter offen dafür geblieben. Am Montag, 28. September begrüßte das Team des International Office nun 30 internationale Austauschstudierende.

Die THD ist mit mehr als 190 Partneruniversitäten weltweit vernetzt. Für das Wintersemester 20/21 hat es die Hochschule prinzipiell möglich gemacht, für ein Austauschsemester nach Deggendorf zu kommen. Ein Viertel der sonst gewohnten 120 jungen Leute hat das Team des International Office heuer tatsächlich empfangen. Zum Schutz aller Studierenden und Mitarbeitenden wurden vorab zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Ein umfangreiches Hygienekonzept wurde entwickelt. Studierende aus Risikogebieten mussten einen negativen Corona-Test sowie ein ärztliches Attest vorlegen, welches bescheinigt, dass sie keinerlei Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 aufzeigen. Zusätzlich hat das International Office in den letzten Wochen intensiv an einer virtuellen Umsetzung der Orientierungswochen gearbeitet. Dieses traditionelle zweiwöchige Einführungsprogramm erleichtert den THD-Gästen den Einstieg an der Hochschule, macht sie mit ihrer neuen „Heimat“ vertraut und hilft dabei, erste Kontakte zu knüpfen. Das nun angebotene Hybrid aus Veranstaltungen vor Ort und virtuellen Formaten bietet Studierenden die Möglichkeit der Sozialisierung unter Gewährleistung maximaler Sicherheit. Da persönliche Kontakte auf das Nötigste reduziert werden müssen, wird im begonnenen Wintersemester 2020/21 auch ein Großteil der Lehrveranstaltungen für die Gaststudierenden virtuell angeboten. Damit dennoch auch ein direkter Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden stattfindet, werden neben dem Unterricht zahlreiche Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen virtuell angeboten.

 

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gründet einen weiteren Technologie Campus (TC) im Landkreis Passau. In Vilshofen wird das „Bayerische Zentrum für digitale Sicherheit“ entstehen. Es soll die Grundlagenforschung und die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Datensicherheit vorangetrieben werden. Insbesondere für Industrieanlagen und Automobile.

In einer Pressekonferenz der Stadt Vilshofenam 17. Spetember verkündeten Staatsminister Bernd Sibler und THD-Vizepräsident Prof. Waldemar Berg gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gams die Neuigkeit. Die Zustimmung des Stadtrats folgte eine Woche später mit einem klaren „Ja“. 2021 werden die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen und bereits ab Herbst 2022 soll der Campus in Betrieb genommen werden.  Von der Hochschule kommen Prof. Dr. Martin Schramm als Leiter des TC und Prof. Dr. Peter Ullrich in Vilshofen. Zwei weitere Professoren sollen nach Eröffnung des TC Vilshofen direkt für den Standort berufen werden. Bis zu 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Planstellen für vier Ingenieure, bis zu vier Werkmeister, Verwaltungsangestellte und studentische Hilfskräfte. Immer wieder sollen auch Doktoranden vor Ort forschen.  Die Hochschule setzt mit ihrem zwölften Technologie Campus ein einzigartiges Konzept fort. Seit 2009 gründet die THD sukzessiv spezielle Forschungseinrichtungen. Bisher in den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Neumarkt in der Oberpfalz, Weißenburg-Gunzenhausen und Passau. Experten entwickeln dort in enger Zusammenarbeit mit Hightech-Firmen anwendungsbezogene Speziallösungen. Im Zentrum dieser institutionellen Arbeit steht die Symbiose aus wissenschaftlicher Forschung und ihrer wirtschaftlichen Anwendung. Diese enge Kooperation dynamisiert die regionale Wirtschaft und setzt neuartige technologische Akzente fernab des urbanen Raumes. Firmen profitieren vom Zugriff auf die Labor- und Forschungskapazitäten der THD, für Forschungspraktikanten und angehenden Absolventen ergeben sich wertvolle Industriekontakte.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat die MINT-Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. gestartet. Teil der Pilotphase, die zunächst läuft, ist ein erster Workshop mit aktiven MINTlern aus der Region. Bis März lernen die teilnehmenden Initiativen, wie sie ihre eigenen Aktivitäten evaluieren und verbessern können. 

Das MINT-Team der THD übernimmt dabei die Rolle des Ausbilders für die Region Niederbayern. Und zwar nach Maßgabe des Orientierungsrahmens des Nationalen MINT Forums e.V. Es geht vor allem darum, die Qualität außerschulischer MINT-Aktivitäten zu verbessern. Dazu zählt Nachhilfe-Unterricht genauso wie Wettbewerbe oder Betriebsführungen. Entsprechend bunt gemischt war die Gruppe des Pilot-Workshops: Chamer MINT-Dreieck, Caverion, Realschule Landau, BayernLab, Lindner Group, Bildungsmanagement Landshut. Ab Sommer 2021 ist das Workshop-Angebot dann für die gesamte Region Niederbayern offen. Weiterführende Infos sind zu finden unter https://www.th-deg.de/mint.

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Nahezu jeden Tag hört man von neuen Durchbrüchen in der Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz (KI). Die spannende Frage ist und bleibt jedoch, wie steht es mit deren Umsetzung in den Unternehmen? An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde dazu im September 2020 erstmalig eine viertägige Blockveranstaltung durchgeführt. Die Studierenden lernten zunächst die Grundlagen des KI-Innovationsmanagements kennen und erprobten anschließend in Fallstudien die Erkennung von KI-Potentialen sowie die Einführung von KI in Unternehmen. Dieser Kurs dürfte einmalig sein, nicht nur in Deutschland. Geleitet wurde er von Prof. Dr. Patrick Glauner.

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass momentan etwa 80 Prozent der KI-Entwicklungen in Unternehmen noch keinen finanziellen Mehrwert schaffen bzw. nicht zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen führen. „Die Gründe hierfür sind vielfältig“, erklärt Glauner. „Eine der Ursachen ist, dass die klassische KI-Lehre oft nur rein technische Aspekte behandelt und betriebswirtschaftliche Aspekte ignoriert.“ In dem KI-Bachelorstudiengang an der THD wird daher neben zahlreichen technischen Kursen auch ein weltweit einmaliger Kurs zu »KI-Innovationsmanagement« angeboten. „Hierdurch schließen wir diese Lücke. Wir vermitteln den Studierenden, worin in Unternehmen typische Herausforderungen bei Einführung von KI liegen und wie diese gelöst werden können“, berichtet Glauner.

Kursteilnehmerin Ursula Pähler war beeindruckt: „Durch den Kurs konnte ich Parallelen und Unterschiede zum klassischen Innovationsmanagement in anderen Bereichen ziehen. So sind mir die bestehenden Herausforderungen speziell bei der Einführung von KI klargeworden.“ Für die wertschöpfende Umsetzung von KI in Unternehmen fühlt sich auch Ralf Minge, der sein Studium berufsbegleitend absolviert, nun deutlich besser gerüstet: „Diese Veranstaltung schließt sehr eindrucksvoll die Lücke zwischen der akademischen Forschung zu KI und deren wirkungsvollen Einsatz im Unternehmen. Ich kann mit der wertschöpfenden Umsetzung von KI jetzt direkt beginnen.“

Die THD bietet seit dem vergangenen Jahr den Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Im Oktober 2020 werden rund 90 weitere junge Leute ihr Studium aufnehmen. Bei Fragen zu Themen rund um Innovation und KI ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de erreichbar.

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Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die waldreiche, touristisch attraktive Region Traunsee-Almtal in Oberösterreich Partner des „INTERREG-Projektes AB291“, bei dem der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners innehat.

Im Rahmen eines ersten Projekt-Workshops fand man sich am Dienstag, 15. September auf Einladung des Bürgermeisters Wolfgang Bammer und des Tourismusverbandes Traunsee-Almtal im Gemeindeamt von Grünau im Almtal ein. Neben dem fünfköpfigen Projektteam, welches das Vorhaben bis Sommer 2022 betreut, standen dabei insbesondere die eingeladenen Fachleute aus den Bereichen Wald, Gesundheit und Tourismus im Fokus. Mit ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten sie wesentlich Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Wald- und Naturräume im konkreten Kontext der Gemeinde Grünau und dabei stellvertretend für die Pilotregion Traunsee-Almtal gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In zunächst drei Gruppen sowie in einer anschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu künftigen Zielgruppen, naturbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrender Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man gezielt Angebote und Produkte für Grünau und die Pilotregion Traunsee-Almtal ableiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar machen. Dies sieht auch Prof. Steckenbauer als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Angesichts gesellschaftlicher Veränderung und sich ändernder Reisemotive hat die Entwicklung neuer Angebote im Bereich Wald & Gesundheit enorme Bedeutung - noch verstärkt durch die Corona-Pandemie“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Traunsee-Almtal auch der Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach) nachhaltige Ansätze, wie lokale Wald- und damit verbundene Naturräume gesundheits-touristisch genutzt werden können.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat am vergangenen Dienstag ein DigiCamp speziell für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten veranstaltet. Es ging um das Thema: «Lehren im digitalen Zeitalter: Blended Learning für Lehrerinnen und Lehrer». 70 Gäste nahmen Tools und Techniken für das neue Schuljahr mit und konnten sich über Erfolgsfaktoren der digitalen Lehre austauschen. Aufgrund der großen Nachfrage wird am 13. Oktober ab 17 Uhr die virtuelle Veranstaltung wiederholt.

Dr. Karina Fisch, Gastgeberin und Expertin für digitale Lehre, freut sich auf den Austausch mit den Lehrenden: „Das virtuelle DigiCamp soll Lehrenden helfen, neue Ideen für die Lehre zu sammeln und verschiedene didaktische Tools kennenzulernen, um den Spagat zwischen Präsenzunterricht und virtuellen Lernanteilen in der Lehre erfolgreich zu meistern“. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie müssen Lehrkräfte schnell zwischen Präsenzunterricht und digitaler Lehre wechseln und Inhalte verknüpfen können, um im Quarantäne-Fall einer Klasse schnell reagieren zu können. 

Neben Dr. Karina Fisch werden die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre, Caroline Weber und Theresa Bauer, verschiedene Tools und deren Verwendung anhand eines Lernszenarios für die digitale Lehre vorstellen. Pflegepädagogin und THD Professorin, Prof. Dr. Doris Eberhardt, wird Einblicke in ihren Erfahrungsschatz aus dem letzten Flexi-Semester geben und daraus Best Practice Beispiele ableiten. Das DigiCamp wird mit einer Fragerunde und einem Erfahrungsaustausch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschließen. 

Zielgruppe des DigiCamps sind Lehrende aller Schularten, die der digitalen Lehre mit ihren Möglichkeiten sowie Herausforderungen begegnen möchten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Eine Software für IT-Sicherheit kommt vielleicht bald aus Deggendorf. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut derzeit das Start-up XENTEC. Finanziert über ein Stipendium will das zweiköpfige Gründerteam ein IT-Security Unternehmen aufbauen. Erste Produkttests bei Pilotkunden laufen bereits.

Maximale IT-Sicherheit in allen Bereichen der Software-Branche und ein eigenes Unternehmen, das wollen Nicolai Roider und Sebastian Schreiner schaffen. Ihr erstes Produkt soll eine Software sein, mit der andere Softwarehersteller ihr Produkt schützen können. Die Mission sei, einen neuen Standard in Datenverschlüsselung und Datenschutz zu setzen.

Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung und über ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im ersten Halbjahr als Stipendiaten haben die beiden Gründer schon einiges geschafft. Das erste Produkt von Xentec ist zum Patent angemeldet. Erste Tests haben eine positive Resonanz der Pilotkunden ergeben. Deren Feedback fließt derzeit in die weitere Entwicklung der Software ein. Wer im Internet nach Xentec sucht, muss sich noch etwas gedulden. Die Entwicklungsarbeit erfordert momentan die gesamte Aufmerksamkeit der beiden Gründer.

Das Team des Start-up Campus der THD ist immer offen für innovative Ideen. Wer Gründer werden möchte, kann sich per E-Mail startupcampus@th-deg.de in Verbindung setzen.

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Interesse an Programmierung oder Betriebswirtschaft, technischer Mechanik oder Grundlagen für Ingenieure? Am European Campus Rottal-Inn startet zum Beginn des neuen Wintersemesters das seit einigen Jahren etablierte Frühstudium. Begabte und motivierte Schüler ab der 10. Klasse, egal ob Gymnasium oder FOS/BOS, können sich dort für Vorlesungen in ausgewählten Fächern einschreiben und somit schon in der Schule Hochschulluft schnuppern.

Da der Campus international ist, werden alle Vorlesungen in englischer Sprache abgehalten. Wer den Mut dazu hat, kann eine Prüfung am Ende des Semesters ablegen. Bei Bestehen können die somit erreichten ECTS Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Und wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Passende ist, kann sich jederzeit und ohne Probleme wieder abmelden. Es werden auch räumlich und zeitlich flexible Kurse angeboten – gerade in Corona Zeiten eine Alternative zu Präsenzvorlesungen.

Eine Anmeldung ist bis zum 28.09. möglich. Das Frühstudium wird vom MINT Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Infos zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozedere und das komplette Kursangebot finden Sie im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium oder direkt bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863).

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie der Leiter der Veranstaltung, Prof. Dr. Patrick Glauner, laden herzlich zum virtuellen DigiCamp «DigiFitnessCheck» am Mittwoch, den 23. September 2020 ab 17 Uhr ein. Glauner freut sich auf den Austausch mit Unternehmensvertretern aus der Region: „Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Doch die meisten Unternehmen wissen nicht, wie sie sich digital fit machen und was dabei beachtet werden muss. Wie geht man richtig und mit Plan vor? Genau diese Frage beantworten wir am DigiCamp“.

Oft scheitert nämlich eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung an einer individuellen Strategie, denn Digitalisierung ist viel mehr als der übliche Online-Handel und seine ERP-Prozesse. Es gilt Optimierungspotentiale entlang der Wertschöpfungskette und im Produktportfolio zu identifizieren, die einen Funktions- oder Kostenvorteil bringen. Glauner erklärt: „Dabei ist pragmatischer Aktionismus genauso unsinnig wie eine zu komplexe Digitalisierungs-Vision“.

Neben dem Leiter der Veranstaltung und KI-Experten, Prof. Dr. Patrick Glauner, wird Berater und Unternehmenscoach, Markus Kammermeier, von der Change42 GmbH Einblicke geben, wie Unternehmen zu den Gewinnern der digitalen Transformation gehören können.

Zielgruppe des DigiCamps sind alle Unternehmen, die eine angepasste und individuelle Digitalisierungs-Strategie für sich zu entwickeln möchten, um sich der digitalen Zukunft erfolgreich zu stellen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Vor fast genau zwei Jahren starteten Handwerkskammern aus ganz Deutschland zusammen mit der  INQA (Initiative Neue Qualität in der Arbeit) das Projekt „Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk“. Das Ziel: Handwerksbetriebe sollen zukünftig ausgebildete Ansprechpartner bei ihren Kammern finden, die zum Thema beraten und begleiten. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) war wesentlicher Partner dieses Projekts. Basierend auf dem Hochschul-Zertifikat „Systemische Prozessberatung im betrieblichen Gesundheitsmanagement“ bildete die Forschungsgruppe für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit neun Betriebsberaterinnen und Betriebsberater für die Handwerkskammern aus.

Die Teilnehmer haben sich die letzten zwei Jahre intensiv, sowohl theoretisch als auch praktisch, mit den Inhalten des Kurses der THD auseinandergesetzt. Ein grundlegender Gedanke des Zertifikatsleiters Prof. Dr. Stephan Gronwald ist, die Eigenverantwortung von Beschäftigten in Betrieben zu stärken: „Insbesondere in Kleinst- und Kleinbetrieben steckt das Thema Gesundheit und Gesunderhaltung noch in den Kinderschuhen. Die Möglichkeit über Betriebsberaterinnen und Betriebsberater der Handwerkskammern hier einen ersten Ansprechpartner zu haben, ist derzeit in Deutschland einzigartig.“ Am 14. und 15. September fand in der Abtei Münsterschwarzach die Abschlussveranstaltung des Projekts statt. Es trafen sich alle Verantwortlichen der Handwerkskammern sowie Vertreter der einzelnen Projektbeteiligten. Über die Grenzen der Handwerkskammern in Bayern, aber auch über die der Bundesländer hinweg, entstanden sieben interessante Projekte, die vor allem für Aufmerksamkeit im Handwerk sorgen. Neben der Zertifikatsverleihung zur Fortbildung der Betriebsberaterinnen und Betriebsberater war der Vortrag von Pater Anselm Grün einer der Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung. Er sprach vor allem über das Thema Führung und wie wichtig es sei, sich selbst zu vertrauen. „Wer andere führen will, muss sich selber führen können“, so Pater Anselm Grün. Das Besondere dabei sei, sich nicht zu verändern, sondern zu verwandeln. Veränderung heißt jemand anderer zu werden, Verwandlung dagegen ist immer mehr „ich selbst“ werden. Am zweiten Tag der Abschlussveranstaltung lag das Augenmerk auf einer Diskussion zur der Zielsetzung der INQA in Bezug auf das Handwerk und einer Verstetigung des Projekts. Mit einer Führung durch die Abtei Münsterschwarzach und einem gemeinsamen Mittagessen endete die zweitägige Veranstaltung. Die 12-monatige berufsbegleitende Weiterbildung „Systemische Prozessberatung im betrieblichen Gesundheitsmanagement“ kann am Zentrum für akademische Weiterbildung von Interessierten aller Branchen und Gewerke belegt werden. Nächster Kursstart ist am 21. Januar 2021.

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Prof. Dr. Thorsten Gerdes leitet das Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth und ist Wissenschaftlicher Leiter am Technologie Anwender Zentrum (TAZ) in Spiegelau, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Jetzt wurde der Professor im Verbund mit den Industriepartnern Dyneon/3M und Maxit im Deutschen Museum in München für die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises des Bundespräsidenten nominiert. Nicht nur in Bayreuth und Deggendorf ist man mächtig stolz.

Anlässlich der Bekanntgabe der drei nominierten Projekte am 9. September betonte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Wert der Forschung: „Ohne unsere Forscher und Entwickler, ohne ihren Innovationsgeist und Zukunftsblick können wir keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden. Ich bin sehr dankbar, dass sie Ideen entwickeln, die unser Leben in Zukunft besser machen können – und das weltweit. Visionen für eine bessere Zukunft kommen auch aus Bayern: An unseren bayerischen Hochschulen findet Zukunftsforschung in allen Bereichen statt. Technischen Zukunftsfeldern kommt dabei eine besondere Rolle zu.“ Dass von den Top-3 Projekten auch eines aus Bayern kommt, freute den Minister sehr. Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit seien zukunftsweisende Themen, denen man sich für die kommenden Generationen mit aller Kraft widmen müsse.

Der Wissenschaftspreis des Bundespräsidenten ist einer der bedeutendsten in Deutschland. Verliehen wird er in diesem Jahr am 25. November in Berlin durch Frank-Walter Steinmeier. Übrigens live im ZDF. Drei Themen haben dann die Chance, neben dem wissenschaftlichen Renommee auch die 250.000 Euro Preisgeld zu gewinnen: Es geht um Neuentwicklungen der zukünftigen Informationstechnik, Automatisierung in der Medizin und eben klimaneutraleres Bauen.

Konkret wurde das Team rund um den Sprecher Dipl.-Ing. (FH) Friedbert Scharfe (Maxit), Dr. rer. nat. Klaus Hintzer (Dyneon/3M) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes für das System „ecosphere“ - ein neuartiges, umweltfreundliches System einer spritzbaren Dämmung mit Mikro-Hohlglaskügelchen nominiert, dass im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zwischen den Partnern und dem Keylab Glastechnologie der Uni Bayreuth entwickelt wurde.

An dieser Stelle setzen nun die THD bzw. das TAZ Spiegelau an. Im Rahmen des kürzlich gestarteten Projekts „Micro-Bubble“ – ebenfalls ein BMBF-Projekt – wird bereits an der nächsten Generation der Gebäudedämmung geforscht. Basis sind dabei weiterhin Mikrohohlglaskugeln. Ziel der Forschenden in Ostbayern und Oberfranken ist es, eine weitere Verbesserung des Herstellungsprozesses dieses Leichtstoffes zu erzielen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßt zum Wintersemester einen neuen Professor. Gesucht war Verstärkung für das Lehrgebiet IT-Sicherheit. Dr. Thomas Störtkuhl übernimmt die Position ab Oktober an der Fakultät Angewandte Informatik. Seit über 20 Jahren berät er Unternehmen in IT und IT-Sicherheit. Vor allem im industriellen Bereich.

Das Wissen von Thomas Störtkuhl ist wegen immer raffinierteren Cyber-Attacken auf Unternehmen äußerst gefragt. Cyber-Attacken sind für moderne Industrie-Betriebe, die der Digitalisierung folgen, eine echte Bedrohung. Ungewollte Angriffe auf ihre Systeme können den Geschäftsbetrieb massiv stören oder sensible Daten gestohlen bzw. manipuliert werden. Seine langjährige Erfahrung, Industrie-Unternehmen und ihre IT zu schützen, hat Thomas Störtkuhl unter anderem als Mitgründer der Firma Secaron AG gesammelt. Die Beratungsfirma für IT-Sicherheit entstand Anfang 2000 in München. Mit 50 Fachleuten verschmolz das Unternehmen 2014 mit dem TÜV Rheinland. Den Wechsel in den Bereich industrielle IT-Sicherheit sieht Störtkuhl als eine der besten Entscheidungen in seinem Berufsleben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem Fachgebiet etwas bewegen möchte. Er war Mitautor des Buches „Ganzheitliches Management der Informationssicherheit“ und entwickelte eine Zertifizierung bezüglich industrieller IT-Sicherheit für Hersteller und Systemintegratoren. Auch für seine Tätigkeit an der THD hat er bereits Pläne: ein Produkt für die IT-Sicherheitsanalyse soll entstehen und er möchte verstärkt auf die Anwendung der KI in der industriellen IT-Sicherheit schauen. Für die Lehre wünscht er sich von seinen Studierenden, Spaß am Fach zu haben. Von ihm könne man immer ein offenes Ohr, hoffentlich interessante Lehre und auch einmal lachende Gesichter erwarten.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) setzte sich bereits vor der Coronakrise seit Jahren intensiv für die Nutzung der Digitalen Lehre ein. Der Einsatz wurde nun mit einem Fördergeldbescheid durch die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) über 182.000€ für THD-Projekte belohnt.

Die über die SMART vhb-Plattform angebotenen digitalen Kurse gewannen durch den Ausfall der Präsenzlehre in diesem Sommersemester stark an Bedeutung. Die THD bietet online bereits 28 vhb-Kurse an, die besonders im „Coronasemester“ von anderen HAWs genutzt und in der Lehre eingesetzt wurden.  Mit dem Förderbescheid über 182.000€ durch die vhb, was 20 Prozent des gesamten Fördergeldes der jüngsten SMART vhb-Ausschreibungsrunde entspricht, wird das Angebot der digitalen Lehre der THD weiter ausgebaut. Über die kommenden Monate hinweg werden damit insgesamt zehn Kurse entwickelt und ab dem Wintersemester 21/22 über die SMART vhb-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Online-Kurse reichen von der Einführung in die Programmierung mit Python, Java Programmierung, Programmierkonzepte, Informatikkonzepte, Hardware Design, Foundations of Informatics, KI Anwendungen und Logic in Artificial Intelligence bis hin zu Engineering Mechanics Dynamics und Risikomanagement. Organisiert wird die Entwicklung dieser neuen SMART vhb-Projekte von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, vhb-Beauftragter der Hochschule, und Projektmanagerin Dr.-Ing. Monica Ciolacu.

An der THD substituiert der vhb-Beauftragte, Prof. Popp, bereits seit 13 Jahren in all seinen Modulen 50 Prozent der Lehre durch digitale Lehre. Er testete in seinen digitalen Kursen Künstliche Intelligenz (KI) Methoden, durch welche sich die digitalen Lehrmaterialien dem Kenntnisstand der Studierenden zu Beginn des Kurses anpassen. Popp setzt in seinen vhb-Kursen darüber hinaus ein KI basiertes Frühwarnsystem ein, das gefährdeten Studierenden eine Warn-E-Mail schickt. Dadurch konnte die Durchfallquote nahezu halbiert werden.

Die SMART vhb-Plattform verwaltet Online-Lerneinheiten, die sich flexibel in die eigene Lehre integrieren lassen. Diese digitalen Lehreinheiten beginnen mit den Lernzielen und setzen sich aus unterschiedlichen Materialien wie Videos, Textelementen, Selbsttests oder Simulationen zusammen.

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Gründerteam des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt für die Idee des Agraroboters „SEPP“ ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 117.000€.

Die Idee ist einfach und genial: ein Roboter, der die Pflege des heimischen Gemüsegartens übernimmt. Der nützliche Helfer soll es künftig Gartenbesitzern, die nicht regelmäßig Zeit zum Gießen oder Unkrautjäten haben, erleichtern eigenes Gemüse anzubauen. Das ist die Vision von Andreas Stockinger und seinen beiden Gründerkollegen Niklas Rohne und Martin Seidl. Mit dieser Idee wandte sich das Team an den Startup Campus der THD und bekam mit dessen Unterstützung ein EXIST-Gründerstipendium.

Gefördert von dem Stipendium in Höhe von insgesamt 117.000€ haben die angehenden Gründer nun zwölf Monate Zeit um aus der Vision des Agrarroboters „SEPP“ ein marktfähiges Produkt herzustellen. Bei der Entwicklung des Roboters, dem Bau der ersten Prototypen bis hin zur Planung einer Serienfertigung kann das Gründerteam auf die Unterstützung der THD und deren Startup Campus zählen, egal ob es sich dabei um die Lösung technischer  Fragestellungen oder die Anfertigung einzelner Metallbauteile handelt. Verläuft alles nach Plan, können Heimgärtner für die Gartensaison 2022 auf eine deutliche Arbeitserleichterung durch „SEPP“ hoffen.

Die Gründer werden von ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD betreut. Das Gründerteam bezieht während des Förderzeitraums das Startup Lab des Startup Campus als Arbeitstätte. Der Startup Campus der THD unterstützt Studierende, Mitarbeitende und Alumni der Hochschule in allen Phasen der Existenzgründung.

Das EXIST-Gründerstipendium wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Stipendium unterstützt neben Studierenden auch Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinenn und Wissenschaftler, die ihre Gründungsidee mit einem Businessplan umsetzen wollen.

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Der Lokalsender Niederbayern TV kooperiert im Rahmen der media.projects der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem Fachbereich Film & Videodesign der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ab Dienstag, 25.08. strahlt der Sender Kurzfilme von THD-Studierenden aus.

Die Filme wurden von Bachelorstudierenden des 2. und 4. Semesters Medientechnik sowie Masterstudierenden des Kurses „Kurzfilm 1“ produziert. So entstanden 20 Kurzfilme von je ca. 5 Minuten Länge. Diese werden ab dem 25.08. immer dienstags und freitags um 18 Uhr bzw. 19 Uhr über Satellit, im Journal bei Niederbayern TV Deggendorf-Straubing, gezeigt. Anschließend werden die Kurzfilme in die Mediathek des Lokalsenders eingestellt.

Aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 waren die Produktionsumstände außergewöhnlich und die Kreativität der Studierenden gefragt. Da die sonst übliche Arbeit in kleinen Teams nicht möglich war, erstellten alle Studierende den eigenen Kurzfilm unter Verwendung der zuhause verfügbaren Technik. In den meisten Fällen wurden die Filme mit dem Smartphone produziert. Dabei waren sie auf sich allein gestellt und mussten Kamera, Tonaufnahme, Lichtsetzung sowie Regie selbst übernehmen. Die anschließende Postproduktion mit Schnitt, Bild- und Tonnachbearbeitung der Filme erfolgte, soweit möglich, ebenfalls zuhause am eigenen Computer.

Die zur Zeit der Produktion vorherrschenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen schlugen sich auch in der Themenwahl nieder. So lautete die Aufgabe der Bachelorstudierenden ein „Corona-Tagebuch“ während der Zeit des Lockdowns zu produzieren. Die Masterstudierenden besprachen im „Dialog der Generationen“ Themen mit ihren Eltern, die sie immer schon mit ihnen klären wollten. Die Bandbreite der Umsetzungsformen reicht von kreativ über komödiantisch und nachdenklich bis hin zur Dokumentation dramatischer Ereignisse.

Die Kooperation zwischen Niederbayern TV und der THD kam über die media.projects der BLM zustande und wurde von Thomas Eckl, Geschäftsführer der Niederbayern TV Deggendorf-Straubing GmbH & Co. KG und Prof. Jens Schanze der THD besiegelt. Die media.projects bringen Lokalsender mit Hochschulen in Bayern zusammen und fördern so digitale Innovationen. Dies ermöglichte den Studierenden des Studiengangs Medientechnik sich praxisnah an innovativen Medienformaten auszuprobieren.

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Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu Entdecken, zu Erforschen und zu Bauen beim Ferienprogramm der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Andrang auf die drei Angebote war groß, so dass zusätzlich zu den regulären Terminen noch zwei weitere Termine angeboten wurden.

Das Ferienprogramm startete mit den „Planetenforscherinnen“. Hier nutzten 20 Mädchen zwischen acht und zehn Jahren die Möglichkeit mit Lego WeDo die kleine Marssonde „Milo“ nachzubauen. Vorab nahmen sie das Sonnensystem unter die Lupe und rätselten, was denn so ein Roboter alles können muss, um auf eine Mars-Mission geschickt zu werden. Begriffe wie Sonnenpanele, Kameras, Greifarme und Sender kamen hier ins Spiel. Nach der Konstruktion wurde der kleine Marsroboter mittels grafischer Programmierung in Bewegung gesetzt. Damit der Roboter auch Hindernisse erkennen und Signale zur Erde senden kann, wurden Sensoren verbaut und entsprechend programmiert. Die teilnehmenden Mädchen arbeiteten hochengagiert und so entstanden sehr kreative Roboterentwürfe.

Das zweite Ferienprogrammangebot stand unter dem Motto „Bau dir eine künstliche Hand“. Die ca. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren bekamen die Aufgabe eine künstliche Hand aus Lego Spike Prime Teilen zu Entwerfen und zu Bauen. Dafür standen eine Vielzahl an Bauteilen, Sensoren und Motoren zur Verfügung. Anhand grafischer Programmierung wurden die kreativen und voll funktionierenden Roboterhände bzw. Greifarme fleißig im Einsatz ausprobiert.

Beim ganztägigen Programm „Lerne die spannende Welt der Informatik kennen“ hatten die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse die Möglichkeit einen Lego-Mindstorm Roboter textbasiert zu programmieren. Im zweiten Teil des Programms wurde eine App entwickelt, über die der Roboter gesteuert werden kann. Zwischendurch gab es spannende Diskussionen zum Thema Robotereinsatz. Zusätzlich nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit Studierenden über die eigenen Erfahrungen im Bereich virtuelle Lehre und Lernen im Internet auszutauschen.

Das THD-Ferienprogramm findet immer in den Sommerferien und den meisten anderen Schulferien statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an MINT-Themen. Organisiert und durchgeführt wird das Programm von der MINT-Förderung der Hochschule. Diesen Sommer wurden die Organisatorinnen Tanja Zellner und Anna-Katherina Kaiser tatkräftig von Irina Sigl, Studentin der Medientechnik, unterstützt.

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Am 8. September ist es wieder soweit: die Intensivsprachkurse an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) starten. Gerne können auch externe Interessierte ihre Sprachkenntnisse vertiefen, denn für die einwöchigen Kurse sind noch Plätze verfügbar!

Egal ob Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Business English oder Russisch, die THD bietet für zahlreiche Sprachen Einsteiger- und Übungskurse an. Sie setzen sich, aus gegebenem Anlass, voraussichtlich aus virtuellen Sitzungen und Selbstlernphasen zusammen. Die Sprachkurse werden über einen Zeitraum von drei Wochen verteilt angeboten, wobei ein Kurs eine Woche dauert und insgesamt 30 Unterrichtseinheiten umfasst. Die Kurse finden wochentags, von Montag bis Freitag, statt. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 120 Euro. Die Krönung des Sprachkurses ist eine abschließende Prüfung am letzten Kurstag, mit deren Bestehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat über das abgeleistete Sprachniveau erhalten.

Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen zu den Intensivsprachkursen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist per E-Mail an das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) lud im Zuge des gemeinsamen INTERREG-Projektes „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ seine Partner aus Bad Birnbach an den Campus ein.

Für ein gemeinsames Update zur Pilotregion Bad Birnbach und der Abstimmung weiterer Schritte begrüßte der Lead-Partner ECRI am Freitag, 31. Juli, die Bad Birnbacher Delegation bestehend aus Direktor Viktor Gröll von der Kurverwaltung sowie der neu gewählten Bürgermeisterin Dagmar Feicht und ihren Geschäftsleiter Kurt Tweraser von der Gemeinde herzlich am Campus.

Neben der Besprechung und Abstimmung des aktuellen Projektes nutzte Hausherr Dekan Prof. Dr. Steckenbauer zusammen mit seinem Team auch die Möglichkeit, den Gästen aus Bad Birnbach das neue Campus-Gebäude Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) und insbesondere das technische Equipment des neuen, zugehörigen Tourismuslabors zu zeigen.

Aufgrund der fachlichen Kompetenz des ECRI und der Ausbildung seiner Studierenden in den Bereichen „Gesundheitswissenschaften“, „Tourismus“ oder auch „Nachhaltiges Bauen“, stellte man schnell viele weitere Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Kooperationen mit dem Thermalort Bad Birnbach fest - Synergien für beide Seiten, die man künftig auch verstärkt nutzen möchte.

Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die Gemeinde Bad Birnbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291 - Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“, bei dem der ECRI in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners übernommen hat. Weitere Pilotregionen im Projektgebiet zwischen Bayern und Österreich sind Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in den fünf Pilotregionen nachhaltige Ansätze, wie lokaler Wald und dazugehörige Naturräume gesundheitstouristisch genutzt werden können.

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Wer ab dem Wintersemster an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren möchte, sollte jetzt seine Wahl treffen. Der Bewerbungszeitraum endet am 20. August. Bis dahin ist noch alles möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der verspäteten Abiturabschlüsse ist in diesem Jahr auch der Bewerbungszeitraum für ein Studium an der THD und deren englischsprachigen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verlängert worden. Aber in knapp drei Wochen ist die Zeit abgelaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Modalitäten für das Wintersemster bekannt gegeben. Natürlich immer vorbehaltlich des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens. Ziel ist es jedoch, so analog wie möglich ins Semester zu starten, nachdem das Sommersemester komplett digital abgelaufen war. Vorrang werden an der THD, wie an vielen anderen Hochschulen auch, die Erstsemster haben. „Gerade bei den Studienanfängern ist es wichtig, dass sie sich an ihre Hochschule und den Campus gewöhnen können. Da ist Präsenz einfach das A und O“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Er freut sich schon sehr darauf, die neuen Studierenden bei sich an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Erstsemestertag ist der 1. Oktober.

Bis es aber so weit ist, heißt es jetzt nochmal an alle Unentschlossenen: Studienangebot checken und bewerben. Die THD bietet von erfolgreichen Klassikern wie BWL, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu neuen Studiengängen wie E-Mobilität, Künstliche Intelligenz oder Pflege ein enorm breites Portfolio. Am rein englischsprachigen Studienstandort ECRI liegt der Fokus auf Tourismusmanagement, Digitaler Gesundheit, Ingenieurswissenschaften sowie gesundem und nachhaltigen Bauen. Alles eingebettet in ein starkes Netzwerk regionaler und überregionaler Forschung und vielfältige Kooperationen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft. Beste Voraussetzungen also für den Start in eine erfolgreichen Karriere. Los geht’s: https://www.th-deg.de/bewerbung

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Nichts, was wir am Körper tragen, ist mehr mit Viren und Bakterien belastet als unsere Mobiltelefone. »CuCase«, ein Start-up der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), bringt nun eine Smartphone-Hülle auf den Markt, die genau dieses Problem angeht. Das Besondere dabei: Die verwendete Kupferlegierung ist auch gegen das Corona Virus Sars-CoV-2 wirksam.

Antibakterielle Handyhüllen gibt es bereits. Kein Wunder. Bis zu 2500 Mal am Tag berühren wir unsere Smartphones, auf denen sich durchschnittlich 100 verschiedene Bakterienarten befinden. Die Viren nicht mitgezählt. Ein Markt mit Wachstumspotential also. „Unsere Handy-Schale besteht aus einer speziellen Kupferlegierung“, erklärt Dennis Gerdts, Erfinder des Produktes und bei CuCase für Forschung und Entwicklung verantwortlich. „Kupfer“, so der 24-Jährige, „ist eines der wirksamsten Materialien im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99 Prozent der Bakterien.“ Und eben auch andere Mikroben wie das Corona-Virus. Dieses wichtige Feature haben die bisherigen Produkte nicht. Außerdem lässt deren antibakterielle Wirkung mit der Zeit nach. Durch den sogenannten Halo-Effekt des Kupfers, der dazu führt, dass sich in unmittelbarer Umgebung bis zu 70 Prozent weniger Mikroben (Viren, Bakterien und Keime) ansiedeln, ist auch der Touch-Screen bei Verwendung eines CuCase weniger belastet.

Noch sind die Deggendorfer von CuCase weltweit die Einzigen, die diesen Ansatz verfolgen. Fast. Denn die Konkurrenz schläft nicht. „An der Vanderbuilt University in den USA gibt es drei Studenten, die ähnlich weit sind wie wir“, verrät Gerdts. Deshalb ist Eile geboten. Am 15. Juli soll es mit dem Vertrieb endlich richtig losgehen. Zum Markteintritt werden zunächst die meisten Apple iPhones abgedeckt. Weitere Modelle sollen jedoch schon bald folgen. Kaufen kann man die Hüllen über die Website des Deggendorfer Startups (www.cucase.de) und ein paar Wochen später auch über Amazon. Im Vergleich zu herkömmlichen Hüllen liegen die Preise im mittleren Segment. Zum Marktstart gibt es ein Sonderangebot. Auch interessant: Mit jedem Kauf einer CuCase Hülle unterstützt man Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Corona.

Neben Gerdts, gehören Anton Dobler (25) und Marco Jülke (28) ebenfalls als Gesellschafter und Geschäftsführer zu CuCase. Dobler, angehender Master Absolvent an der THD im Fach Technologiemanagement, ist Marketing- und Vertriebsleiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Bereich. Wirtschaftsfachwirt Jülke kümmert sich um Finanzen, Verwaltung, Produktion und Logistik. Alle drei blicken auf zahlreiche praktische Erfahrungen in renommierten Industrieunternehmen und bei bekannten Internetplattformen zurück.

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Der Technologie Campus Teisnach Optik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist weit über die Grenzen Niederbayerns bekannt für seine hochkarätige Optik-Forschung. Jetzt beginnt in Teisnach ein neues zukunftsweisendes Projekt im Bereich der Präzisionsmesstechnik. RoFL (Entwicklung einer robotergestützen Freiformvermessung mittels Lasertrackinginterferometrie) hat zum Ziel, die Kosten bei der Vermessung von optischen Freiformen deutlich zu senken und gleichzeitig die Messgenauigkeit zu steigern.

„In der Optik werden verschiedene Linsenformen benötigt– plane, sphärische und asphärische Linsen sowie Freiformen mit komplexen Oberflächengeometrien. Besonders bei letzteren erfordert das Messen der Oberflächen höchste Präzision und ist dadurch bisher auch sehr kostenintensiv“, erklärt Simon Killinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Optik in Teisnach. Um die Kosten zu senken und die Messgenauigkeit zu steigern, entwickeln die Teisnacher Forscher derzeit eine robotergestützte Freiformvermessung. Dazu haben sie sich das Münchner Unternehmen qutools ins Boot geholt. Qutools stellt mit einem Hochleistungs-Tracking-Interferometer die Laser-Einheit, die die Linse vermisst. Um die Messgenauigkeit, die sich im Nanometerbereich befindet, zu verbessern, integrieren die Entwickler vom TC Teisnach einen fixen Referenzpunkt in ihr robotergestütztes Modell. „Durch die Vermessung der Linsenoberfläche und dem jeweiligen Abgleich mit den Ergebnissen zum Referenzpunkt kann mit einer ungenauen Maschine, wie es ein Roboter ist, präzise gemessen werden. Dabei kommen komplexe Algorithmen zum Einsatz, die das Messergebnis ermitteln. Gleichzeitig wird mit unserem neuen Ansatz die Messung schneller und die Kosten können um voraussichtlich bis zu 60 Prozent gesenkt werden“, beschreibt Killinger die Funktionsweise von RoFL. Alexander Haberl, operativer Leiter des TC Teisnach betont zudem, dass es mit diesem Ansatz erstmals möglich ist, den Aufbau in einer Roboter-Fertigungszelle zu integrieren, die auch in einer Anwendung mit Industrierobotern zum Einsatz kommen kann.

Das Projekt RoFL am Technologie Campus Teisnach Optik läuft noch bis April 2022. Es wird gefördert vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), ein Förderprogramm des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor für das Lehrgebiet „Produkt-Design“ berufen. Mit Kostas Medugorac verstärkt ein erfahrener Diplom-Designer das Team der Professoren. Mit seiner Lehre möchte er Technik und Design vereinen, komplexe Dinge reduziert, verständlich und ästhetisch in Harmonie bringen und den Student:innen kreative und praxisnahe Lernerfahrungen anbieten. Er selbst kann auf zahlreiche Auszeichnungen und eine langjährige Tätigkeit in seinem eigenen Atelier blicken.

Nach dem Studium an der Akademie der Künste in Stuttgart, ging es für Kostas Medugorac direkt in die Selbstständigkeit, um als Gestalter tätig zu sein: „Für mich war es sehr bereichernd im Studium mit Künstlern aus allen Disziplinen zu arbeiten und diese kennenzulernen. Dies gab mir als Student einen anderen, einen facettenreichen, polymorphen und freieren Blick auf die Aufgaben eines Gestalters. Die Selbstständigkeit war der konsequente Schritt, mich gestalterisch zu verwirklichen.“ Drei Red Dot Design Awards, darunter der Red Dot „best of the best“ 2015 für wegweisendes Produktdesign und Interfacegestaltung der Thekenwaagen Serie FreshWay für Mettler Toledo, seine Mitarbeit an der Stuttgarter Stadtbahn DT 8.12 für das Büro LindingerDesign/Hannover oder Arbeiten für Unternehmen wie Carl Zeiss Meditec, Abus oder Daimler nennt Medugorac beispielhaft als bisherige Meilensteine seiner Karriere. Dabei habe er gelernt, dass es immer mehr braucht als ein guter Gestalter zu sein oder Awards zu gewinnen: „All die Auszeichnungen und erfolgreichen Produkte freuen mich sehr. Dennoch weiß ich, dass gutes Design keine Auszeichnungen benötigt, sondern sich über die Jahre bewähren wird und manchmal auch einfach vor seiner Zeit ist.“ Mit seiner Arbeit wolle er dazu beitragen, dass Ressourcen sinnig und nachhaltig eingesetzt werden. Als Familienvater ist es ihm ein großes Anliegen, die Zukunft aktiv zu gestalten: „Somit auch der Schritt in die Lehre, um mein Gelerntes an junge Menschen weiter zu geben, die Interesse an dem Beruf des Gestalters haben und mit denen man auf Augenhöhe die Welt des Designs erforscht, ergänzt und weiterentwickelt.“ Medugorac betont in diesem Zuge, dass er eine pluralistische Lebenseinstellung sowie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft als tragende Elemente, die einen leiten sollten, sehe. Dem Unerwartetem Raum geben, Kreativität ausleben und professionalisieren, das möchte er an der TH Deggendorf möglich machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) intensiviert ihre Gründungsarbeit. Der Themenschwerpunkt Startup und Gründerkultur soll erweitert und das Angebot, das bis dato vor allem Studierende adressierte, ausgebaut werden. Knapp 900 Tausend Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD seit April dafür zur Verfügung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben der Hochschule, unternehmerische Talente zu fördern.

Mehr Existenzgründungen und damit bis zu 1000 mehr Hightech-Arbeitsplätze für die Region will das Team des Startup Campus in den nächsten 10 Jahren schaffen. Alfons Weinzierl sagt dazu: „Die Arbeit des Startup Campus war bisher bei vielen Akteuren eine Querschnittsfunktion neben den eigentlichen Tätigkeiten und wurde on top geleistet. Durch den erfolgreichen Projektzuschlag erhalten wir nun auch die notwendigen Mittel und Ressourcen, um die Gründerkultur der THD auf ein nächstes Level zu heben.“ Im Vergleich zur heutigen Situation soll der Startup Campus laut Weinzierl nicht nur die Startup- und Entrepreneurship-Lehre und studentische Teams betreuen, sondern eine hochschulweite Einrichtung werden, die an einem zentralen Ort Anlaufpunkt und Heimat für Gründerinnen und Gründer ist und über die Technologie Campus in die ländliche Region ausstrahlt. Das Team steht zukünftig also auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule zur Verfügung. Getreu dem Motto „Wecke den Gründer in Dir!“ ist jeder eingeladen sich beim Startup Campus Team zu melden und seine Gründungsidee zu entwickeln. Viele einzelne Maßnahmen werden nun nach und nach umgesetzt. Als ersten notwendigen Schritt sieht das Team des Startup Campus der THD die Erschließung und Anmietung von geeigneten hochschulnahen Räumlichkeiten zur Schaffung eines Startup Labs. Weiterhin ist geplant, ein hochschuleigenes Inkubator-Programm für die Vorgründungsphase für Hochschulangehörige zu initiieren, mit dem die Hochschule Projekte dann auch finanziell unterstützen kann.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Im kürzlich veröffentlichen WURI-Ranking ist die Hochschule gerade auch aufgrund ihrer Gründerkultur positiv aufgefallen. Über die Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ StartupLab@FH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

 

 

 

 

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Am Dienstag, 28.7. trafen sich Vertreter der Europahochschule mit dem Geschäftsführer der Euregio-Geschäftsstelle in Freyung, Kaspar Sammer, und dem Experten für territoriale Zusammenarbeit der Europäischen Kommission, Dirk Peters, um weitere Schritte des Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu planen.

Die Gäste machten sich bei der Campusführung am European Campus Rottal-Inn (ECRI) selbst ein Bild der ersten Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands, die als EVTZ genehmigt wurde. Anschließend besprach man sich mit Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl zu den nächsten Schritten.

Hauptthemen waren die geplante Kick-Off-Veranstaltung im Herbst zusammen mit den Gründungsmitgliedern des EVTZ, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und der in Salzburg ansäßigen Alma Mater Europea, sowie der Auf- und Ausbau des EVTZ im Allgemeinen. Hauptaugenmerk lag dabei darauf, die vorhandene Struktur künftig mit Leben zu füllen und dem Ziel, den ECRI als Vorreiter im Zusammenwachsen der Nationen, voranzubringen. Damit wolle man den eigenen Anspruch, Menschen unterschiedlichster Nationen am Campus unter einem Dach friedlich zu vereinen, nochmals unterstreichen, betonte Dekan Prof. Steckenbauer.

Durch das EVTZ ist der ECRI nicht nur innerhalb der EU besser sichtbar, sondern kann auch leichter als vorher grenzüberschreitend mit anderen Institutionen zusammenarbeiten. Deshalb fasste man bei dem Gespräch Hochschulen in anderen EU-Ländern als künftige Partner des EVTZ ins Auge und möchte diese Partnerschaft in den kommenden Jahren auf- und ausbauen. Dazu sind auch Veranstaltungen zu Politik, Wirtschaft und Kultur am ECRI in Pfarrkirchen geplant, die den „European Spirit“ in die Region transportieren und den Studierenden europäische Werte vermitteln.

Dass der internationale Campus bei der Bevölkerung durchwegs positiv aufgefasst wird, verdient laut Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer besondere Beachtung. Dies zeige, dass das Konzept der territorialen Zusammenarbeit in Form des EVTZ am ECRI der richtige Schritt in die Zukunft sei.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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In neun spannende Monate starteten Mitte Juli die jüngsten Teilnehmer des Silicon Valley Programs der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie wollen eine Geschäftsidee auf den Markt bringen und mit Hilfe des Silicon Valley Programs lernen, wie sie das schaffen können. Vorbild ist die Start-up Szene des Silicon Valley in Kalifornien, wohin die Reise am Ende des Zertifikatsprogramms für eine Woche gehen wird.

Den Grundstein für das Vermarkten ihrer Projekte haben die acht Gruppen in der Einführungswoche gelegt. Jede Projektgruppe lernte per Videokonferenz ihren zuständigen Mentor der Santa Clara University aus dem Silicon Valley in Kalifornien kennen. Die amerikanische Eliteuniversität ist seit Beginn Partner des Zertifikatsprogramms. In den nächsten neun Monaten werden die Projektgruppen einmal monatlich mit ihren Mentoren per Videokonferenz in Kontakt treten und den jeweiligen Fortschritt ihrer Arbeitspakete präsentieren. Prof. Peter Schmieder, Gründer des Programms, und Alexander Dorn unterstützen sie dabei. Außerdem erhalten die Teilnehmer online über eine Lernplattform Arbeitsunterlagen zur Verfügung gestellt. 

Ziel des Programms ist es, die Teams bzw. ihre Geschäftsideen investfähig zu machen. Betreut werden die Teilnehmer bis zu den Abschlusspitches, die im März 2021 an der Santa Clara University stattfinden werden, sofern es die Corona-Situation zulässt. Oft geht es für die Teilnehmer aber dann erst richtig los. Finden sich bei der Präsentation ihrer Business Pläne Investoren, könnte der Traum einer eigenen Firma wie für viele frühere Teilnehmer schnell wahr werden.

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Das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 möchte Menschen in Niederbayern und insbesondere älteren und pflegebedürftigen Personen digitale Techniken für ihr Zuhause näher bringen. In den dafür geschaffenen Mustereinrichtungen können sich Interessierte über Assistenztechniken, die im Alltag Hilfestellung und Unterstützung bieten, informieren und sie zugleich testen. Das sind zum Beispiel intelligente Türschlösser, Herdwächter, Smart Mirror oder der Rollator 4.0. Ganz neu sind nun auch virtuelle Rundgänge über die Internetseite www.deinhaus4-0.de möglich.

Auf der neuen Projekt-Website sind neben Informationsmaterial, Newslettern und Videos ab sofort jeweils ein virtueller 360-Grad-Rundgang zum Musterhaus in Osterhofen und zur Musterwohnung in Deggendorf zu finden. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus können die Einrichtungen erkundet werden. Detaillierte Informationen zum Nachlesen und Anhören finden sich direkt im Rundgang. Bei Fragen stehen die Projektmitarbeiter jederzeit gerne telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zur Verfügung.

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5G steht für die „fünfte Generation des Mobilfunks“ und ist die Weiterentwicklung des existierenden 4G Mobilfunknetzes. 5G bietet neue Ansätze der Informations- und Datenübertragung, unter anderem für die Erhöhung der Bandbreite und die Verringerung von Latenzzeiten, sodass die Datenübertragung verzögerungsfreier und schneller wird. Dadurch ermöglicht 5G viele neue Anwendungszwecke, z. B. im Industriebereich für die Kommunikation von Maschinen, im Gesundheitssektor für Telemedizinanwendungen, der öffentlichen Verwaltung, der Mobilität, wie für autonomes Fahren, oder im Infrastrukturmanagement.

5G benötigt noch weitere Forschung, um diese neuen Einsatzfelder zu definieren und 5G optimal nutzen zu können. Unter der Leitung des Technologie Campus Freyung werden daher an den Hochschulstandorten Freyung, Cham und Deggendorf sogenannte Campusnetze als Versuchsnetze für 5G-Anwendungen errichtet. Diese bieten in einem eng abgesteckten Bereich unter Einhaltung sämtlicher Richtlinien die Möglichkeit, unter komplett eigener Verwaltung 5G-Funkzellen zu betreiben. Diese stehen dann für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Zudem wird am Technologie Campus Freyung im Rahmen des Projektes modernes Mess- und Testequipment für 5G-Anwendungen aufgebaut. Dieses steht dann für Kooperationen mit Unternehmen sowie als Basisinfrastruktur für weitergehende Forschungsvorhaben im nationalen und internationalen Rahmen zur Verfügung Entsprechende Versuchsumgebungen sind bisher nur an großen Forschungsinstituten und Universitäten in Ballungszentren verfügbar. Mit dem Aufbau der Infrastruktur in Freyung, können regionale Unternehmen und Startups an die neue Technologie herangeführt werden, damit diese frühzeitig von den Potentialen von 5G profitieren können. Der Aufbau der Infrastruktur im Projekt „Grenzland 5G“ wird bis Februar 2021 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms FH Invest 2020 mit 913.000 Euro gefördert.

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Der Dokumentarfilm „Nachbarn – 5 Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ von Studierenden des Masterstudiengangs Medienproduktion der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist unter den Preisträgern des Bayerischen Kinder & Jugend Filmfestivals. Am Samstag wurden alle acht Gewinnerfilme bekannt gegeben. „Nachbarn“ erhält den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis Demokratie. Schirmherrin des 1989 gegründeten Festivals ist Carolina Trautner, die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales.

Seit Januar 2015 gibt es in Deggendorf eine Erstaufnahmeinrichtung für Asylsuchende. 2018 wurde sie in ein sogenanntes Ankerzentrum umgewandelt. Die Filmemacher des Masterstudiengangs wollten wissen, wer die Menschen sind, die dort leben. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e. V. haben sie mit den Bewohnern Gespräche über ihr Leben geführt. Daraus entstanden ist ein Videoprojekt unter der Leitung von Professor Jens Schanze. Der 33-minütige Film von 2019 besteht aus fünf Kurzporträts. Die Auszeichnung mit dem Niederbayerischen Jugendfilmpreis 2019 qualifizierte den Dokumentarfilm für das Bayerische Kinder & Jugend Filmfestival. Die Jury dort sagte: „Der Preis für das Sonderthema Demokratie geht an einen Film, der bei uns in der Jury für viel Diskussion gesorgt hat. Vielleicht hat er damit aber auch schon genau das erreicht, was er soll. Es ist ein Film, der im Dialog behandelt werden sollte, der die Diskussion braucht und selbst auch anregt und weil er das macht, finden wir ihn preiswürdig und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie.“ Die Übergabe des Preises fand letzte Woche in kleiner Runde auf dem Campus in Deggendorf statt. Während der Woche der Begegnung im Oktober 2020 wird „Nachbarn“ nochmals im Lichtspielhaus Deggendorf zu sehen sein.

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Künstliche Intelligenz, KI oder gerne auch mal auf englisch AI für Artificial Intelligence. Was genau ist das? Wie beeinflusst KI unsere Zukunft – auch in Niederbayern, im Bayerischen Wald oder eben in Deggendorf. Prof. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mehr dazu sagen. Ganz einfach auf einer den Sitzbänke am Luitpoldplatz in Deggendorf. Mitten in der Stadt. Wer will, kann sich zu ihm setzen und mit ihm plaudern. Über KI. Am Freitag, 24. Juli, drei Stunden lang, ab 10:30 Uhr.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich vier Urängste mit KI verbinden lassen: Überwachung, Versklavung, Verlust der Einzigartigkeit sowie das Ende des freien Willens. „Überspitzt“, nennt Prof. Glauner es, wenn man vom Ende des freien Willens spricht, nur weil Menschen allzu gerne den Vorschlagsalgorithmen von Internetwerbung oder Mediatheken folgen. Auch sei es keineswegs so, dass wir demnächst durch den Roboter ersetzt werden. Aber irgendwie scheint die Künstliche Intelligenz den Kinofilmen entwichen zu sein, wie der Geist aus der Flasche. Den Filmen, die uns Gänsehaut verursacht haben: Matrix, Minority Report oder der Fritz Lang Klassiker Metropolis von 1927 – heute eines der bedeutensten Werke der Filmkunst. „Schon jetzt ist KI beispielsweise durch Mustererkennung in der radiologischen Diagnostik eine große Bereicherung für unsere Gesundheitversorgung in der Onkologie“, greift Glauner das Musterbeispiel segensreicher KI Entwicklungen heraus. Neben einer ganzen Reihe anderer, bereits heute verfügbarer Anwendungen, könne Künstliche Intelligenz sicher auch irgendwann all die nützlichen Verbindungen zwischen den unüberschaubar gewordenen naturwissenschaftlichen Disziplinen wieder sicht- und nutzbar machen. Denn den Universalgelehrten aus der Antike gibt es nicht mehr. Was weiß ein Virologe schon über KI, was weiß eine Informatikerin schon über Viren? Sicher viel zu wenig. Und wer nichts weiß, muss alles glauben. Die Daten sind da. Mehr als reichlich, Big Data, quasi. Und Big Data, das ist das Futter für aussagekräftige KI. Alle Bürgerinnen und Bürger sind deshalb herzlich eingeladen, sich mit Prof. Glauner über solche und andere Fragen zu unterhalten. Direkt, unkompliziert, in entspannter Atmosphäre. Prof. Glauner und die THD freuen sich auf das Gespräch mit den Deggendorferinnen und Deggendorfern. Patrick Glauner ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz. Zuvor arbeitete er unter anderem an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf und bei der Krones AG. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Künstlicher Intelligenz, zuletzt insbesondere mit KI-Innovationsmanagement. Zu diesem Thema hat er im Frühjahr 2020 ein Buch im Springer-Verlag veröffentlicht: „Innovative Technologies for Market Leadership: Investing in the Future".

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schreibt mit der Genehmigung des „European Campus of Studies and Research“ als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) als bayernweit einziger EVTZ im Hochschulbetrieb Geschichte.

Durch die Genehmigung des EVTZ durch die Regierung der Oberpfalz wird es für die Hochschule und deren Gründungsmitglieder, die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und die Alma Mater Europea in Salzburg, leichter über europäische Grenzen hinweg zu kooperieren. Konkret erleichtert der EVTZ die Einreichung europäischer Projektanträge im Hochschulbereich und damit das Einwerben von Fördermitteln, wie Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, hervorhebt.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des ECRI, bedeutet die Genehmigung des EVTZ, dass der Austausch von Studierenden und Professoren mit anderen Hochschulen verstärkt wird, zusammen mit anderen Hochschulen Studiengänge entwickelt werden können und der Wissensaustausch vorangetrieben wird. Dadurch ist es künftig einfacher zusammen Initiativen und Forschungsprojekte zu starten. Besonders die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen ist ein wesentlicher Teil des ECRI und nimmt nun Fahrt auf.

Wie MdEP Manfred Weber, der das Vorhaben von Campusleiter Prof. Kunhardt und Hochschulkoordinator Georg Riedl von Anfang an unterstützte, hervorhebt wird dem EVTZ künftig eine größere Bedeutung zukommen, wenn es um grenzüberschreitende Projekte und europäische Fördermittel geht. Dadurch ist der ECRI innerhalb der EU deutlich sichtbarer und wird verstärkt als Marke wahrgenommen.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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„Werde zur Planetenforscherin, bau dir eine künstliche Hand oder lerne die spannende Welt der Informatik kennen“: Die MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersgruppen wieder jede Menge Technik zum Anfassen und zum Selbermachen. Die Zentrale Studienberatung der Deggendorfer Hochschule beteiligt sich mit einer spannenden Campusrallye am Programm.

Technikbegeisterte Schülerinnen ab acht Jahren erwartet am Montag, 27. Juli 2020 eine fantasiereiche Konstruktion von Legofahrzeugen. Diese werden durch eine kleine selbständige Programmierung zum Leben erweckt. Eine etwas umfangreichere Konstruktion und Programmierung erlaubt Lego Spike Prime. Mittels verschiedener Motoren und Sensoren können hier sehr interessante und knifflige Bauteile entwickelt und programmiert werden. Schülerinnen und Schüler, die sich daran ausprobieren wollen, können sich für Mittwoch, 29. Juli 2020 anmelden. Wer die Welt der Informatik etwas intensiver kennenlernen will, kann sich für einen Tages-Workshop am Donnerstag, 6. August 2020 anmelden. Dieses Ferienprogramm umfasst die Programmierung und Bedienung von Lego Mindstorm Robotern und zusätzlich die Entwicklung einer App, die den Lego Roboter steuert. Die ganze Hochschule an einem Nachmittag kennenlernen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Campusrallye, die ebenfalls im Rahmen des Ferienprogramms angeboten wird. Am 4. und am 27. August gehen die Jugendlichen spannenden Fragen rund um die THD auf die Spur: Wo werden welche Studiengänge gelehrt? Zu welchen Themen wird in den Laboren geforscht? Wie viele Bücher und Medien beinhaltet die Bibliothek? Wo finde ich das THD-eigene Fernseh- und Radiostudio? Wie funktionieren selbstfahrende Autos und wer oder was ist denn eigentlich Jenny? Die Campusrallye findet jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahren, aus Hygieneaspekten wird die Gruppe auf 15 Teilnehmer begrenzt. Bitte einen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Treffpunkt ist vor der Hauptbibliothek der THD, Dieter-Görlitz-Platz 1 in Deggendorf. Weitere Informationen zu den Ferien-Angeboten der THD unter www.th-deg.de/schule#technikferien und unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Eine Anmeldung zu den Ferienprogrammen ist unter mint@th-deg.de oder unter karin.loibl@4you-deggendorf.de möglich.

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Nachwuchs für das Anwendungslabor Industrie 4.0 der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge wurde am 3. Juli eine 5-Achs-Simultanfräsmaschine mit umfangreichen Automationslösungen angliefert. Diese Maschine eröffnet dem Labor nun auch Forschungsmöglichkeiten im Bereich Künstlicher Intelligenz für den Werkzeug- und Formenbau.

Wie fragil globale Lieferketten sind, das hat die Corona-Krise mehr als deutlich gezeigt. Aber auch in anderen Bereichen, wie etwa dem Werkzeug- und Formenbau, gilt es bestehende Wettbewerbsvorteile gegenüber asiatischen Konkurrenten wieder auszubauen. „Entscheidend“, so Prof. Gansauge, „sind kurze Time-to-Market-Intervalle und Kostenoptimierungen.“ Smarte Industrie 4.0-Lösungen in der Unikatproduktion werden zukünftig den Unterschied machen. Genau diese Lösungen können von den Wissenschaftlern der THD gemeinsam mit Unternehmen kreiert, entwickelt und zur Marktreife gebracht werden.

Die Forschungstätigkeiten im Anwendungslabor befassen sich einer durchgehenden Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse zur Unikatfertigung. Daher wurde in den letzten Jahren bereits in Spannsysteme, einen kollaborativen Roboter, ein Fahr- und Navigationssystem sowie diverse Software (CAD/CAM/CAP/CAQ/MES) investiert. Letztes, noch fehlendes Glied in der Prozesskette war das neue Bearbeitungszentrum. Dieses ist mit einem Werkzeugwechsler, einer Vermessungseinrichtung, einer Werkzeugbrucherkennung und einer Paletten-Wechseleinrichtung ausgestattet.

Auch im Lehrbetrieb der Fakultäten Maschinenbau und Mechatronik sowie Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen wird die neue Maschine zum Einsatz kommen. Studentinnen und Studenten, aber auch Nachwuchsforschende bekommen so die Möglichkeit an hochaktuellen Forschungsthemen mitzuarbeiten.

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Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, übergab am Samstag den 11. Juli die Förderurkunde für das Projekt „IntelliTemp: Hybride Fertigungskonzepte zur intelligenten Temperierung großvolumiger Werkzeuge“ an die Antragsteller Prof. Dr. Andrey Prihodovsky und Prof. Dr. Ludwig Gansauge.

Die Förderung für das dreijährige Projekt geht an die Technische Hochschule Deggendorf gemeinsam mit drei Industriepartnern, der FIT AG, der Bock1 GmbH und der Sauer GmbH (100% Tochter der DMG Mori AG). Nach Antragseinreichung im März 2020 und folgender wissenschaftlicher Begutachtung, wurde nun das Projekt von der Bayerischen Forschungsstiftung genehmigt. Die Projektarbeiten werden unter der Federführung der TH Deggendorf am Technologie Campus Parsberg/Lupburg und im Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD in Deggendorf sowie an den Standorten der Industriepartner durchgeführt. „Hochmoderne Forschungsprojekte sind ein starker Beweis für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Ostbayern. Mit 998.100 Euro unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung neuer Konzepte zur Fertigung großvolumiger Spritz- und Druckgusswerkzeuge. Durch fortschrittliche Fertigungsmethoden können Ressourcen geschont und Arbeitsprozesse beschleunigt sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Werkzeugbaus gestärkt werden“, freut sich Füracker.

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Validierung eines innovativen Technologiekonzepts zu Fertigung von großvolumigen Spritz- und Druckgusswerkzeugen mit anforderungsgerechter Temperierung. Das neue Konzept basiert auf modernen, hybriden Fertigungsprozessketten. Sie ermöglichen eine flexible Kombination von additiven und subtraktiven Schritten und den Aufbau von Multimaterialstrukturen mit hervorragenden funktionellen Eigenschaften. Dabei sollen in Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Forschungspartner und den drei auf ihren Gebieten führenden und im Projekt involvierten Unternehmen wissenschaftlich fundierte sowie industrierelevante Werkzeugkonzepte entwickelt und unter seriennahen Bedingungen erprobt werden.

Die Bürgermeister der Stadt Parsberg und des Marktes Lupburg, Bauer und Hauser, gratulierten dem Konsortium: "Ein Meilenstein für die Region.“

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Einige Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ruhiger geworden, doch nun nimmt das im INTERREG-Programm geförderte Projekt „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ nach dem Corona-Lockdown die operative Arbeit in den Regionen langsam auf. In einem Konsortium aus insgesamt 14 Projektpartnern aus Bayern und Österreich arbeitet man gemeinsam an nachhaltigen Ansätzen, wie heimische Wälder und damit verbundene naturräumliche Ressourcen gesundheitstouristisch genutzt werden können.

Den Kern des Forschungsprojektes bildet dabei ein grenzübergreifendes Projektteam, das sich aus Forscherinnen und Forschern des „Lead-Partners“ European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) in Wels, des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) mit der Forstlichen Ausbildungsstätte in Traunkirchen und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) zusammensetzt. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung und der damit verbundenen Kompetenzen der vier Institutionen wird sich das Team während der Projektlaufzeit bis Juni 2022 dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

In fünf spezifischen Pilotregionen im INTERREG-Programmgebiet zwischen Bayern und Österreich - Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau - werden hierzu in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern aus Waldwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Kommune nachhaltige Konzepte erarbeitet, wie die jeweiligen Wald- und Naturräume für verschiedene Zielgruppen gesundheitstouristisch genutzt werden können. Grundsatz ist hierbei, für lokale Anbieter und Nachfrager gleichermaßen einen nutzbaren Mehrwert zu schaffen und dabei die natürlichen Ressourcen und Gegebenheiten zu schonen.

Weitere Unterstützung erfährt das Projektteam dabei durch eine Vielzahl an Partnern aus Politik und Praxis. Hierzu zählen die Oberösterreich Tourismus GmbH, der Tourismusverband Ostbayern, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft & Forsten Pfarrkirchen, die Bayerische Landesanstalt für Wald & Forstwirtschaft sowie das Österr. Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen & Tourismus.

Finanziert wird das grenzübergreifende Projekt überwiegend durch das INTERREG V-A Programm „Österreich-Bayern 2014-2020“. Als Bestandteil des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ werden bis zu 75% der Gesamtkosten durch das Förderprogramm übernommen, wobei diese Mittel insbesondere in Personalkosten, aber auch in Ausrüstungskosten fließen. Die restlichen Mittel werden von den Projektpartnern selbst getragen.

Durch den Fokus u.a. auf den lokalen Tourismus und gesundheitliche (Urlaubs-)Motive in heimischen Regionen gewinnt das grenzübergreifende Forschungsprojekt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung. Umso glücklicher ist das Projektteam, nun auch operativ in den Regionen arbeiten zu können.

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Im kommenden Wintersemester bringt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen weiteren, attraktiven Bachelorstudiengang an den Start: »Elektromobilität, autonomes Fahren und mobile Robotik«. Das Studium wird in der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik von Dekan Prof. Dr. Reinhard Schlosser angesiedelt sein.

Corona hat der digitalen Transformation in Deutschland einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Nicht nur in der Produktion oder der Kommunikation, auch in der Mobilität werden digitale Lösungen die Antworten von morgen auf die Herausforderungen von heute sein. Was es dazu aber braucht, ist gut ausgebildetes Fachpersonal. Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die die fachliche Expertise und Flexibilität besitzen, um den enorm rasch fortschreitenden Entwicklungen insbesondere im Bereich der Mobilität gerecht zu werden.

Nachdem im letzten Wintersemester bereits die neue Fakultät Angewandte Informatik (AI) ihre Arbeit aufgenommen hat, beginnt im kommenden Wintersemester ein weiterer, spannender Bachelorstudiengang. Diesmal an der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik. „Wir wollen das Thema »Moderne Mobilität« mehr aus der Perspektive der Elektrotechnik und weniger aus der Perspektive der Informatik angehen“, erklärt Prof. Dr. László Juhász. Sprich: „Mehr Hardware, weniger Software“. Daher richtet sich der Studiengang vor allem an Leute, die in einem der zukunftsträchtigen Bereiche der Elektromobilität, dem autonomen Fahren oder der mobilen Robotik an der elektrischen, elektronischen und regelungstechnischen Seite der Entwicklung antreten wollen.

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, das fünfte davon wird als praktisches Studiensemester geführt. Ab dem sechsten Semester kann man zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen. Das sind dann entweder die Elektromobilität oder das Autonome Fahren bzw. die mobile Robotik. Mehr zu diesem interessanten Studiengang kann man bereits am kommenden Freitag, 10. Juli von 15.15 – 16 Uhr, beim digitalen Studieninfotag der THD erfahren.

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Auch in Zeiten von Corona bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, alles rund um die verschiedenen Studiengänge sowie die dazugehörigen Bewerbungsprozesse für das kommende Wintersemster zu erfahren. Am 10. Juli, ab 14 Uhr und ganz bequem von zu Hause aus.

Unter dem Motto »VISIT THD« sind Studieninteressierte und Studienbewerber sowie deren Eltern herzlich eingeladen, auf der Plattform th-deg.de/virtueller-studieninfotag die Informationsangebote der Hochschule kennenzulernen. Zu Hause, im Grünen oder am Küchentisch. Einfach zurücklehnen und gemütlich den Vorträgen lauschen. Oder im Live-Chat mit Studierenden, Studiengangleitern sowie Professorinnen und Professoren herausfinden, welche der acht Fakultäten und welcher der mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge am besten passt. Es gibt Beratungen zur Studienorganisation, Finanzierung, Bewerbung und zu den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen bzw. zu möglichen Auslandsaufenthalten. Interaktive Formate wie Instagram Live und der 360° Campusrundgang runden das Programm ab. Außerdem wird Staatsminister Bernd Sibler ein digitales Grußwort an alle Teilnehmenden richten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Interessierte, die an diesem Tag keine Zeit haben das Studieninfoprogramm zu verfolgen, können dies dank Aufzeichnung der Live-Formate bis Ende der Bewerbungsphase Mitte August auf der THD-Webseite nachholen. Außerdem werden seit dem 29. Juni und bis zum 31. Juli in der Infohütte vor der Mensa Infomaterialien frei zugänglich und einfach zum Mitnehmen zur Verfügung stehen.

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Für das Lehrgebiet „Immersive Medien“ hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen neuen Professor berufen. Mit Stephan Windischmann hat die Hochschule die ideale Besetzung der vakanten Stelle an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik gefunden. Interaktive Systeme und Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, User Experience Design und Visuelles Design sind seine Expertise. Die Stationen seiner bisherigen Tätigkeit als Interaction Designer digitaler Medien und virtueller Inszenierungen reichen von international angesehenen Messen wie der Expo über exklusive Messestände deutscher Automobilhersteller bis hin zu diversen Kulturausstellungen im deutschen Raum.

Vor seiner Studienzeit arbeitete Stephan Windischmann seit Mitte der 90er Jahre mit Flash- und Motiondesign, also der Gestaltung von Bewegtbildern, interaktiven Multimedia-Anwendungen und Websites. Die 90er Jahre waren die Wegbereiter dieser Disziplinen und mit dem Aufkommen des Highspeed Internets gewannen sie einen vollkommen neuen Stellenwert. Um seiner Leidenschaft für digitale Medien und virtuelle Inszenierungen auch beruflich nachgehen zu können, studierte Windischmann von 2001 bis 2007 „Media Engineering“ an der TH Nürnberg. Sehr zielstrebig ging es nach dem Studium weiter in die Selbstständigkeit. Zur selben Zeit, als Apple das erste iPhone auf den Markt brachte und die nächste Innovationswelle auf die digitale Welt zurollte.
Genau das ist es, was Stephan Windischmann antreibt: „Lebenslanges Lernen, neugierig und interdisziplinär zu bleiben, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, aktiv an technologischen und kulturellen Veränderungen teilzunehmen, war und ist die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens.“ Ideen aufzugreifen, Innovationen voranzutreiben und daran zu arbeiten, ist für Stephan Windischmann Teil seines bisherigen Berufsalltags. Inspiration, Orientierung und Austausch sucht und findet er regelmäßig bei Besuchen von internationalen Medienfestivals wie zum Beispiel dem ars electronica Festival in Linz, der Transmediale in Berlin oder dem Offf Festival in Barcelona. Aber auch Online-Seminare und -Fortbildung nutzt er, um sich stetig fortzubilden.
Den gebürtigen Franken verschlägt es nun an die Technische Hochschule Deggendorf. In der Lehre sieht er eine weitere Chance, die digitale Zukunft zu gestalten. Ab Oktober unterrichtet er primär die Medientechniker der Hochschule.

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Zivile Drohnen werden mittlerweile für vielfältige Anwendungen benutzt und sind darüber hinaus zu einem beliebten Hobby geworden. Sie können aber auch zur Gefahr werden, wenn sie missbräuchlich verwendet werden. So kann es zu Schäden durch Abstürze kommen, Flugverbotszonen können unbewusst missachtet werden oder Drohnen können vorsätzlich für Straftaten verwendet werden.

Um diesen Gefahren zu begegnen, ist am Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf in den vergangenen drei Jahren das Forschungsprojekt ArGUS durchgeführt worden. Das Akronym steht für ein Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS (Unmanned Aerial Systems, englisch für unbemannte Flugsysteme).  Das Kooperationsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit" mit insgesamt 1,9 Mio. € gefördert. Neben dem Technologie Campus waren auch das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Karlsruhe, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) das European Aviation Security Center (EASC) sowie die beiden Industrieunternehmen Securiton GmbH und Atos Information Technology GmbH Teil des Projektkonsortiums. Zudem waren das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, der private Sicherheitsdienstleister Power Personen-Objekt-Werkschutz GmbH sowie der Flughafen Frankfurt als assoziierte Partner am Projekt beteiligt.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Assistenzsystems, das in der Lage ist Drohnen frühzeitig zu detektieren und zu klassifizieren sowie eine Lage- und Risikobewertung durchzuführen. Solch eine Situationsanalyse ist ein sehr wichtiger Bestandteil, wenn es um den Schutz von Menschen und Infrastruktur geht. Dabei werden alle verfügbaren Informationen berücksichtigt und es können rechtlich abgesicherte Handlungsvorschläge für Gegenmaßnahmen generiert werden. Dadurch können z.B. Einsatzkräfte eine potenzielle Bedrohung sehr früh erkennen, die Auswirkungen abschätzen und nach kurzer Reaktionszeit zu einer bestmöglichen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen gelangen. Während der Projektlaufzeit wurden mehrere Tests der Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen, beispielsweise im Hamburger Volksparkstadion, der Paderborner Benteler-Arena und am Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt.

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich im Projekt mit der Detektion und Analyse der Kommunikation zwischen Drohne und Bodenstation befasst. Dafür wurden Sensorsysteme entwickelt, die Signale der Drohnen erfassen und auswerten können. Die Funkverbindung zwischen einer Drohne und der Bodenstation wird direkt beim Einschalten der Geräte aufgebaut. Dadurch ist es möglich, Funksignale einer Drohne im Idealfall bereits vor deren Start zu identifizieren. Der so gewonnene Zeitvorteil gegenüber anderen Detektionsverfahren, wie zum Beispiel Radar, gibt Einsatzkräften mehr Reaktionszeit und kann im Ernstfall essenziell sein. Neben der frühzeitigen Detektion einer Drohne liefert das entwickelte System auch hilfreiche Informationen über die noch vorhandene Reichweite und mögliche Wegpunkte einer identifizierten Drohne. Dem Assistenzsystem kann somit noch vor dem Abheben die Präsenz und Flugroute einer Drohne übermittelt werden.

Die ursprünglich am Flughafen Frankfurt-Hahn geplante Abschlussveranstaltung mit Live-Demonstrationen des ArGUS-Systems konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurden die Projektergebnisse im Juni 2020 im Rahmen eines digitalen Abschlussevents vor Behörden- und Industrievertretern präsentiert.

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Zum zwölften Mal startete das Mentorinnen-Programm „MovING“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in eine neue Runde. In diesem Semester allerdings virtuell. Das Mentorinnen Programm MovING ist eine bayernweite Initiative, die speziell für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften und der Informatik ins Leben gerufen wurde. Für ein Jahr werden ausgewählte Studentinnen von Ingenieurinnen begleitet, um sie in der Studien- und Karriereplanung zu unterstützen.

Das Programm wird an der THD vom Career Service koordiniert. Stefanie Möginger stellt den Kontakt zwischen Mentorinnen und Studentinnen her: „Unser sehr gutes Netzwerk in die regionale und überregionale Wirtschaft ermöglicht es uns, tolle Ingenieurinnen für das Programm zu begeistern. Viele Frauen sind schon seit Jahren als Mentorinnen dabei.“ Aus gutem Grund.  Junge Ingenieurinnen und ITlerinnen, die sich für einen männerdominierten Beruf entschieden haben, sehen sich oft mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Die Mentorinnen kennen diese Probleme und helfen den Studentinnen, indem sie ihre Erfahrungen teilen, Zugang zu ihren Netzwerken ermöglichen und Einblick in Unternehmensstrukturen schaffen.
14 neue Tandems, also Mentorin und Studentin, führte Stefanie Möginger dieses Sommersemester zusammen. Das Kennenlernen fand virtuell per Videochat statt. Die Mentorinnen kommen von namhaften Unternehmen wie Siemens, Krones, Müller-BBM, msg systems ag, ZF Friedrichshafen, Wolf Systembau, ifb Eigenschenk und CSA. Die Mentorin Miriam Kaufmann von der CSA Group zeigt sich begeistert: „Bei meiner täglichen Arbeit habe ich es überwiegend mit Männern zu tun, daher bin ich froh, wenn sich Studentinnen für einen technischen Studiengang entscheiden. Ich freue mich, wenn ich sie mit meiner bisherigen Erfahrung aus Studium und Beruf unterstützen kann.“

Das Gesamtprogramm bis Juni 2021 umfasst neben den individuellen Treffen der Tandems, bei denen die Studentinnen auch das jeweilige Unternehmen ihrer Mentorin kennenlernen, diverse Veranstaltungen und Workshops, sowie gesellige Aktivitäten wie Stammtische und gemeinsame Treffen aller Teilnehmerinnen in Deggendorf. Neben dem MovING Programm - Mentorenprogramm für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften, bietet der Career Service auch ein hochschulübergreifendes Mentorenprogramm für alle Studierende der THD an. Gerne können sich interessierte Unternehmensvertreter melden, die sich gerne als Mentorin oder Mentor an der THD engagieren möchten.

Weitere Informationen erhalten Interessenten beim Career Service unter 0991/3615-284 oder per Mail bei Stefanie Möginger (stefanie.moeginger@th-deg.de) sowie im Internet unter www.th-deg.de/cs.

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Wer macht den Unterschied? Das gibt’s nicht nur im Fußball, sondern auch wenn es um’s Studieren, Forschen und Gründen geht. Beim erstmals vorgestellten WURI (Worlds Universities with Real Impact)-Ranking ist der Fußabdruck der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unübersehbar. Dies gilt vor allem für die Kategorien „Entrepreneurial Spirit“ („Unternehmergeist“, Platz 8 weltweit) und „Student Mobility and Openness“ („Weltoffenheit“, Platz 26 weltweit). Auch im Gesamtklassement der innovativsten Hochschulen und Universitäten ist die THD mit Platz 43 unter den TOP 50 Hochschulen weltweit. Nur geschlagen von so bekannten Namen wie etwa Princeton, Berkeley, University of Tokyo, Stanford, Harvard oder dem MIT.

Die WURI-Rangliste ist ein neues System, das die Programme von Hochschulen und Universitäten nach bestimmten Innovationsgesichtspunkten bewertet. Die Leistungen der akademischen Institutionen werden weniger nach klassischen Maßstäben, als vielmehr anhand von nachhaltigen Mehrwerten für die Gesellschaft bewertet. Vier Kriterien kommen bei der Evaluation zur Anwendung. Statt dem Zählen wissenschaftlicher Publikationen werden praktische industrielle Anwendungen betrachtet. Nicht der Eintritt der Absolventen in den Arbeitsmarkt gilt, sondern die Aus- und Neugründungen von Start-ups, die durch die Hochschulen angestoßen werden. Soziale Verantwortung, ethische Maßstäbe und Integrität haben einen höheren Stellenwert als der alleinige Fokus auf reines Wissen und materiellen Erfolg. Und zu guter Letzt geht es um die Mobilität von Studierenden, um die intellektuelle und akademische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Bei all diesen Kriterien konnte die THD punkten. „Dieses Ranking ersetzt natürlich nicht die traditionellen Bewertungen, die insbesondere auf der Forschungsperformance und auf den klassischen Methoden des Wissenstransfers beruhen“, weiß THD-Präsident Prof. Peter Sperber. Aber es sei eine wichtige Ergänzung. Gerade in weltweiten Krisenzeiten und einer globalen Diskussion um Gleichheit und Diskriminierung. „Entrepreneurship und Weltoffenheit, das sind auch für junge Menschen Kriterien, die ganz großgeschrieben werden. Wir sind also auf dem richtigen Weg“, sagt Sperber.

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Bis zum Schuljahresende können sich Schulen noch bei der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum ersten virtuellen Workshop des MINT-Teams anmelden. Unter dem Motto „Jeder soll einmal programmiert haben“ startete die MINT-Förderung vergangenen Oktober mit dem dazugehörigen Workshop-Angebot, das jetzt kurzerhand in einer optimierten Variante per Videokonferenz angeboten wird. Von zuhause können Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse selbst eine Applikation für Smartphones programmieren. Angeleitet werden sie dabei von Studierenden der Hochschule.

Schülerinnen der Realschulen in Landau und Grafenau haben den Workshop im Rahmen der Girls’ Day Akademie als Erste getestet. Mit der Plattform AppInventor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sie selbst eine Android-fähige App entwickelt, gestaltet und direkt auf ihrem eigenen Handy getestet. Organisatorin Tanja Zellner zeigt sich vom virtuellen Format überzeugt: „Die Girls`Day Akademie ist ein tolles Programm für Schülerinnen, die sich so richtig in Technik und Naturwissenschaft versuchen wollen. Da hat unser 90-minütiges, virtuelles Workshop-Konzept hervorragend dazu gepasst." 
Aber nicht nur Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie können mit dem MIT AppInventor erstmalig programmieren, der Workshop wird für alle Schulkassen ab der achten Jahrgangsstufe in der Region durchgeführt. Interessierte Lehrkräfte können sich jetzt per Email unter mint@th-deg.de beim Team der MINT-Förderung melden. Laut Tanja Zellner braucht es lediglich einen Termin und die passende Ausstattung und schon kann es losgehen.
Damit der Workshop virtuell stattfinden kann, wurde das MINT-Team von Tourismusmanagement-Studentin, Celine Münz unterstützt. Gemeinsam haben sie das Programm für die Nutzung auf Microsoft-Teams fit gemacht. Als Tutorin freut sie sich, das erprobte Workshop-Konzept nun in der virtuellen Variante durchzuführen: „Wir Tutoren freuen uns auf viele Schülergruppen, die das Angebot noch in diesem Schuljahr wahrnehmen wollen. Der MIT AppInventor macht es möglich, eigene Apps spielerisch zu programmieren, ohne dass Vorkenntnisse und Grundlagen einer Programmiersprache vorausgesetzt werden.“ Inzwischen hat sich auch der Verband der MINT-Regionen der Körber-Stiftung für den Workshop als Best Practice Beispiel ausgesprochen.

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Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist momentan in aller Munde. Was steckt jedoch dahinter? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 29. Juni 2020 von 17 bis 19 Uhr ein Webinar für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, und Eltern an. Im Rahmen des Webinars stellen vier Professoren in Vorträgen die Facetten der KI vor. Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der THD die Möglichkeit, in sieben Semestern zu KI-Experten ausgebildet zu werden. Das Webinar stellt zudem den Studiengang vor und es gibt für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu KI und dem Studiengang zu stellen. Der Zugriff auf das Webinar ist unter https://www.th-deg.de/veranstaltungen-und-webinare möglich.

1. Vortrag: Facetten der Künstlichen Intelligenz - Bachelorstudiengang KI der TH Deggendorf deckt diese ab (Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Studiengangskoordinator)
Ein Smartphone versteht meine gesprochene Frage, führt mich auf kürzestem Weg zum Ziel, oder findet zu einem gemachten Foto das passende Foto aus seinem Fotospeicher. Dahinter steckt KI. KI erkennt in medizinischen Bildern krankes Gewebe so gut - bzw. teils besser - wie ein Arzt, unterstützt mit Servicerobotern in Altenheimen oder automatisiert in der Industrie die Produktion. All diese KI-Anwendungen und noch viel mehr werden in den Modulen des Bachelorstudiengangs KI an der THD gelehrt.

2. Vortrag: Maschinelles Lernen - Was steckt dahinter und wie funktioniert es? (Prof. Dr. Robert Hable)
Unternehmen, die wissen, was der Kunde bestellen wird - noch bevor es der Kunde selbst weiß; Polizisten, die im Voraus berechnen können, wann und wo (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein Verbrechen geschehen wird; Systeme, die den bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine erkennen: was noch vor wenigen Jahren Gegenstand von Science Fiction-Erzählungen war, wird nun Wirklichkeit. Grundlage all davon ist das Maschinelle Lernen. Aber was ist das genau und wie funktioniert es?

3. Vortrag: Wie funktioniert eine automatische Rechtschreibkorrektur? (Prof. Dr. Patrick Glauner)
Sprachverarbeitung (Natural Language Processing) ist ein Teilgebiet der KI und beschäftigt sich mit dem Analysieren, Verstehen und automatischen Verarbeiten von menschlicher Sprache, wie z.B. Text oder Audiosignalen. Wir werden im Rahmen des Vortrags erarbeiten, wie in wenigen Zeilen Code eine auf Statistik basierende Rechtschreibkorrektur implementiert werden kann.

4. Vortrag: Maschinelle Logik und menschliche Vernunft (Prof. Dr. Cezar Ionescu)
Computer können schneller und zuverlässiger als Menschen arithmetische Aufgaben lösen. Gilt das aber auch für komplexere mathematische Aufgaben, wie z.B. das Lösen von Gleichungen, das Aufstellen von Gleichungen oder gar das selbstständige Entwickeln mathematischer Modelle? Wir werden versuchen zu erklären, warum die unfehlbare Präzision der maschinellen Logik bei solchen Problemen einer schwächeren und flexibleren weichen muss.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Acht angehende Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben am Dienstag, 26. Mai ihre ersten Erkenntnisse für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Deggendorf präsentiert. Bis Anfang 2021 soll dieses entstehen. Ziel ist, anhand bisheriger Maßnahmen und neuer Analysen mögliche Handlungsfelder für eine verbesserte Klimabilanz festzulegen. 

Für die Studierenden ist die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ein Projekt über zwei Semester. Die ersten Vorarbeiten mit vielen Sitzungen per Videokonferenz sind getan. Vorgestern traf sich die Gruppe nun zum ersten Mal in diesem Semester persönlich und gleichzeitig mit Vertretern der Stadt Deggendorf. Ihre Ansprechpartner sind Renate Wasmeier, dritte Bürgermeisterin, Ulrike Watzek, Stadtbauamt, und Sandro Pfeiffer, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Eine IST-Analyse soll im nächsten Schritt die Basis des Klimaschutzkonzeptes bilden. Dafür werden sich die Studierenden mit Ulrike Watzek, die selbst an der THD studiert hat, weiter austauschen. Geplant ist auch, Kontakt zur Deggendorfer Fridays for Future Bewegung herzustellen und den Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Deggendorf in die weiteren Planungen einzubeziehen, wie Renate Wasmeier berichtet: „Das Klimaschutzkonzept soll umsetzbare Maßnahmen enthalten. An der Hochschule fühlen wir uns gut aufgehoben. Es sollen aber auch alle Interessensgruppen einbezogen werden. Wir freuen uns auf gute Ergebnisse.“ Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl begleiteten als wissenschaftliche Experten den Termin.

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Im persönlichen Gespräch mit Personalverantwortlichen konnten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am gestrigen Dienstag ihre Karrierechancen ausloten. Per Videokonferenz brachte das Team des Career Service die Beteiligten zum „Speed Recruiting 4.0“ zusammen.

Das virtuelle Event fand speziell für die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt. Studierende, die gerade ein Praktikum, eine Stelle für ihre Bachelor- oder Masterarbeit oder auch schon eine Stelle für den Berufseinstieg suchen, konnten so auch in Corona-Zeiten potentielle Arbeitgeber persönlich kennenlernen und ihre Fragen stellen. Am Speed Recruiting nahmen Vertreter der Firmen ifb Eigenschenk, MAX STREICHER, Deutsche Bahn, COPLAN, Schleich & Haberl Holding und Lindner teil. In 15-minütigem Rhythmus standen sie den Studierenden Rede und Antwort. Sogar ein virtueller Rundgang über das Gelände der ifb Eigenschenk bekamen sie geboten. Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Personaler in einer Sache einig sind: trotz der aktuellen Situation ermutigen sie die Studierenden proaktiv zu sein und ihre Bewerbungen einzureichen.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch.

Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

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Der Ausbau des Themas Künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mit Riesenschritten weitergehen. Heute gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerbs Bayern bekannt. Insgesamt waren 50 Professuren ausgeschrieben, drei davon gehen nun nach Deggendorf.

Große Freude an der THD. „Mit den drei neuen KI-Professuren für die Bereiche Pflege, Geoinformatik und Cyber Security liegt die digitale Transformationsstrategie der Hochschule weiter voll auf Kurs“, berichtet ein spürbar gut gelaunter THD-Präsident, Prof. Dr. Peter Sperber. Und auch der für Forschung verantwortliche Vize-Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Grzemba, ist stolz auf das Erreichte: „50 Professuren wurden im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs vergeben, mit dreien für die THD liegen wir über dem Schnitt – man traut uns also einiges zu, im Ministerium.“ Schon während der Ausschreibung des Wettbewerbs betonte Sibler, dass die KI in Zukunft allgegenwärtig sein werde und dass die Hochschulen „entscheidende Wegbereiter“ seien. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab. „Wir sind Staatsminister Sibler und der Expertenkommission sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in die THD legen“, betont Sperber. Dieses Vertrauen werde man versuchen mit vielen nützlichen Forschungsergebnissen zurückzugeben.

KI in der Pflege

Bei der Professur „Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege“ geht es darum, Daten aus verschiedenen Quellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Handlungsvorschläge für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegebedürftige zu übersetzen. Auch der Gesundheitszustand soll in gewissem Rahmen vorhergesagt werden können. Die Professur und deren Forschungsergebnisse werden in die bereits erfolgreichen Projekte „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau und „Dein Haus 4.0“ an der THD eingebettet. Unter der Federführung der Friedrich-Alexander-Universiät Erlangen-Nürnberg besteht bei diesem Projekt eine Zusammenarbeit auch mit anderen Hochschulen. Verbundthemen sind das digitale Krankheitsmanagement, die personalisierte Diagnostik sowie die damit zusammenhängende Therapie und Versorgung.

KI und Smarte Regionen

Um die Nutzung von Geodaten geht es bei der Professur „Big Geospatial Data and Spatial AI“. Der sogenannte Smart City Ansatz, also das Konzept, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, soll mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz auf den ländlichen Raum übertragen werden. Die Professur ist an der Fakultät für Angewandte Informatik der THD angesiedelt und direkt mit dem KI-Knotenpunkt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Würzburg-Schweinfurt verzahnt. Ebenfalls im Boot ist die HAW Augsburg.

KI in der Datensicherheit

Mit dieser Professur wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen durch KI-befähigte Sicherheitsmechanismen geleistet. Aufgrund ansteigender Komplexität dieser Systeme ergibt sich der Bedarf an Methoden zum intelligenten Testen von Maßnahmen der IT-Sicherheit, sowie zur effizienten Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen. Die Professur ist ebenfalls der Fakultät Angewandte Informatik zugeordnet und eng an das Institut ProtectIT der THD angebunden. Sie ist außerdem Teil des parallelen Antrags KI Campus Ostbayern des Verbunds der ostbayerischen Hochschulen, TRIO. Der KI Campus Ostbayern etabliert eine Kooperation, die den fachlichen Austausch und die Einbindung in das bayerische KI-Netzwerk sicherstellt und damit dessen Wirkung in die gesamte ostbayerische Region hinein gewährleistet.