Technische hochschule Deggendorf

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Dafür, dass tolle Geschäftsideen von Studierenden nicht so ohne weiteres in der Schublade verschwinden, setzt sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) seit mehreren Jahren ein. Studierende, die ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten, können auf das Team des Start-up Campus der Hochschule sowie ein mittlerweile groß gewachsenes Netzwerk zurückgreifen. Zentrale Informationsveranstaltung der Hochschule ist der Gründertag. Dieser fand heuer am 18. November als virtuelle Veranstaltung statt.

In mehreren Vorträgen lernten über 180 Teilnehmer die Ansprechpartner der Hochschule, der Hans Lindner-Stiftung, des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und des Digitalen Gründerzentrums Rottal-Inn Freyung Grafenau kennen. Alle bieten Ihre Unterstützung und Kompetenz auf dem Weg zur Selbstständigkeit an. Zeit zum Austausch und Netzwerken unter Studierenden war beim Gründertag ebenfalls vorgesehen. Fünf Start-ups präsentierten ihre Ideen und suchten zum Teil noch nach Mitstreitern. Zum Ende der Veranstaltung gab es noch Wissen in Sachen Markenführung und die Möglichkeit, in Kleingruppen Fragen zu stellen.

Studierende die sich beraten lassen oder Kontakt zu anderen Start-ups aufnehmen möchten, können sich jederzeit an das Team des Start-up Campus wenden. Prof. Dr. Thomas Geiß, Alfons Weinzierl und Alexander Böckl stehen per E-Mail unter startupcampus@th-deg.de als Erstkontakt zur Verfügung.

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Nach der Ausbildung oder dem Studium zieht es junge Menschen häufig in Großstädte oder zumindest in die Nähe davon. Auch junge Familien fragen sich, was das Landleben zu bieten hat und ob das Stadtleben nicht viel besser zu ihnen passen würde. Warum das so ist und wie man die ländliche Region attraktiver machen könnte, ist Thema eines studentischen Projekts an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). In Zusammenarbeit mit der Westböhmischen Universität Pilsen werfen Dozenten und Studierende konkret einen Blick auf die Region Bayerischer und Böhmischer Wald.

Jeweils drei Orte auf deutscher und tschechischer Seite dienen dem Projekt als Studienobjekte. Deggendorf, Cham und Bernried sowie Klatovy, Domazlice und Zelezna Ruda haben sich die Studierenden seit September 2020 genauer angesehen. Damit für die Orte passende Verbesserungsvorschläge gefunden werden konnten, haben sich die Teams der beiden Hochschulen zu Beginn des Projektes mit der Historie der jeweiligen Gebiete beschäftigt. Nachdem sich die Studierenden mit der Frage auseinandergesetzt haben, warum vermehrt Großstädte den ländlichen Regionen vorgezogen werden, erarbeiteten sie im Anschluss Ideen zur Weiterentwicklung der sechs ausgewählten Städte und Gemeinden in den Bereichen „Mensch und Bildung, „Natur und Wirtschaft“ sowie „Mobilität und Infrastruktur“. Trotz der aktuellen Umstände gingen alle Studierenden und die Projektleiter höchst motiviert und voller Tatendrang an dieses Projekt heran. Dank Videokonferenzen konnte eine ständige Kommunikation aufrecht erhalten werden, um Vorschläge zu diskutieren und gemeinsam Ergebnisse zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppen blicken nun mit voller Zufriedenheit auf die erarbeiteten Ideen und hoffen, diese zeitnah in Deggendorf, Cham und Bernried sowie Klatovy, Domazlice und Zelezna Ruda präsentieren zu können. Leiter des studentischen Projekts mit dem Titel „Mobilität von morgen“ sind Vilem Dostal für die THD und Dr. Josef Dvorak für die Westböhmische Universität Pilsen. Die Studierenden stammen aus den Fakultäten Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen in Deggendorf und Design und Kunst Ladislava Sutnara sowie Maschinenbau in Pilsen. Unterstützt wird das Projekt durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur.

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Am Dienstag Abend, 17.11.2020 um 19:00 Uhr fanden sich elf internationale Alumni und 16 internationale Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf Initiative der Abteilung THD-Alumni auf er Videokonferenz-Plattform Zoom ein, um das neue International Mentoring Programme zu starten. Ziel dieses neuen Formats ist es, internationalen Studierenden einen ebenfalls internationalen Alumnus an die Seite zu stellen, die Hilfestellungen beim Überwinden interkultureller Hürden bieten und helfen, den erfolgreichen Weg ins Berufsleben zu ebnen.

„Das Studentenleben als solches bringt schon zahlreiche Herausforderungen mit sich, die gemeistert werden möchten“, erläutert Ulrike Sauckel, Leiterin der Abteilung International and Alumni Affairs. „Ein hohes Maß an Selbstmotivation und –organisation, speziell in Corona-Zeiten, ist für jeden Studierenden anspruchsvoll. Für internationale Studierende kommt dann noch eine neue Kultur und eine fremde Sprache dazu. Als Hochschule, die Internationalisierung in Großbuchstaben schreibt, sehen wir es als unsere Pflicht, bestmögliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienabschluss besonders für unsere internationalen Studierenden zu schaffen.“ Die insgesamt 27 Teilnehmer des Programms repräsentieren einen perfekten Querschnitt aller Fakultäten, aller Abschlussjahrgänge sowie aller Kontinente: „Unsere Mentoren kommen aus Ecuador oder Indien ebenso wie aus Tschechien oder Holland. Insgesamt sind 13 Nationen vertreten. Besonders freut uns, dass auch Mentoren und Mentees vom doch noch jungen Europen Campus Rottal-Inn dabei sind. Und dass wir Mentoren gewinnen konnten, die bisher noch nicht an und für die Hochschule aktiv geworden sind, von diesem Programm aber unglaublich begeistert sind,“ ergänzt Ulrike Sauckel.

Die 11 Tandems, also Teams bestehend aus jeweils einem Mentor und ein bis maximal drei Mentees, organisieren sich rein virtuell via WhatsApp. „Das nutzen ohnehin alle Teilnehmer privat und man braucht keine zusätzliche App oder eine spezielle Hardware,“ erklärt Stefanie Lex vom THD-Alumni Team. „Die rein virtuelle Lösung sorgt außerdem für ein größeres Einzugsgebiet. Unsere Mentoren sind über ganz Deutschland verteilt, reisen wird unnötig und schont so zusätzlich auch noch die Umwelt und den Geldbeutel.“ In den kommenden sechs Monaten können sich die Mentees nun mit ihren Mentoren austauschen und stehen hoffentlich eines Tages ihrerseits als Mentoren für Studierende der THD zur Verfügung. Im April 2021 geht das International Mentoring Programme in die nächste Runde, schon jetzt haben neue Mentoren zugesagt, die heuer noch keine Zeit hatten.

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Wie viele andere Veranstaltungen sucht man Berufsmessen im üblichen Format derzeit vergeblich. Für Studierende und Unternehmen sind diese Events aber wichtige Termine, um sich auf der Suche nach Jobs bzw. Nachwuchskräften zu vernetzen. Der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wollte mehr aus der Situation machen und suchte Möglichkeiten, digital für adäquaten Ersatz zu sorgen. Mit der App Talentefinder und dem „Tinder-Prinzip“, Matches zu finden, ist es der Hochschule gelungen.

Im Zeitraum vom 26. Oktober bis 11. November konnten sich Studierende und Unternehmen digital vernetzen, was ganz einfach ging. Über die browserbasierte App Talentefinder ist zunächst ein Profil anzulegen. Das machen sowohl Studierende als auch Unternehmen. Angegeben werden die wichtigsten Fakten, damit gegenseitig der Karrierestatus bzw. die Karrierechancen identifiziert werden können. Und dann heißt es „Wischen“, um die Profile zu durchforsten. Finden sich Student oder Studentin und ein Unternehmen gut, entsteht ein „Match“ und sie können direkt via Chat-Funktion in Kontakt treten. Fast 600 Studierende und 30 Unternehmen haben an dem digitalen Recruiting-Event der THD teilgenommen. Zwei Wochen war Zeit, um Matches zu finden. Am 11. November war der große Tag für persönliche Gespräche via Videoanruf.

Im Durchschnitt haben die Unternehmen je zehn Matches in diesem Zeitraum gefunden und sieben bis acht persönliche Gespräche geführt. Im Wesentlichen ging es darum eine lockere Atmosphäre zu schaffen, wie Claudia Probst, Leiterin des Career Service berichtet: „Nachdem im Vorfeld bereits klar war, dass ein gegenseitiges Interesse vorhanden ist, konnten die Gespräche sehr entspannt angegangen werden. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Das digitale Recruiting-Event soll genau deswegen keine Eintagsfliege bleiben. Im Frühjahr 2020 können Studierende und Unternehmen mit einer Wiederholung rechnen.

 

Michael Wolf (BA Wirtschaftsinformatik): "Mit der Veranstaltung hatte ich in einem Tag mehr Erfolg, als in den letzten Wochen. Ich habe jetzt Vorstellungsgespräche ohne Bewerbungsunterlagen bekommen."

Arnold Sudermann (MA Technologiemgmt): "Eine super Aktion, echt unkompliziert, um an Unternehmen / Personaler direkt zu kommen. Die Stimmung ist locker und man hat im Hinterkopf, dass das Unternehmen auch Interesse an einem hat, da ein Match zustande gekommen ist."

Stefanie Ahollinger (BA Betriebswirtschaft): "Ich fand die Veranstaltung super. Dadurch konnte ich interessante Gespräche führen, unbedingt wieder mal organisieren."

 

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Eine neue Gründeridee nimmt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gerade Fahrt auf. Es geht um die Digitalisierung im Werkzeug- und Formenbau. Die Unternehmen dieser Branche sind technologisch meist sehr gut ausgestattet. Eine volle Auslastung ihrer Ressourcen gelingt jedoch nicht immer. Drei Studierende der THD hoffen nun, mit ihrer Idee die Prozesskette vom Auftragseingang bis zum Qualitätsmanagement so zu optimieren, dass die Kapazitäten voll genutzt und gleichtzeitig Kosten und Zeit eingespart werden können.

Der Werkzeug- und Formenbau ist für jegliche Serienproduktion essentiell. Die Herstellung der Werkzeuge und Formen, also der Unikate, ist aber noch optimierbar. Das Start-up „ti4f“ hat in Kooperation mit dem Anwendungslabor Industrie 4.0 der TH Deggendorf eine Strategie entwickelt, um die Prozesse im Werkzeug- und Formenbau durchgängig zu digitalisieren. Besonders die Prozesse der hochkomplexen Unikatfertigung können dann analysiert und Engpässe aufgedeckt werden. Mit Hilfe einer im Hintergrund arbeitenden selbstlernenden Wissensdatenbank können Strategien zur Prozessoptimierung generiert werden. Constantin Vogel, Thomas Brunner und Radoslaw Korek sind die Gründer des Start-ups „ti4f“. Ihr Produkt ist soweit konzipiert, dass sie es Stück für Stück in den Beratungsprozess einbinden können. Mit ersten Testkunden stehen sie bereits in Kontakt. Dieser Schritt dient der Bewertung ihres Know Hows und ermöglicht es neue Erfahrungen zu sammeln. Als nächste Schritte sind der Aufbau der Marke „ti4f“, die Gründung des Unternehmens und die Suche weiterer Beta-Kunden geplant.

Auf die Gründeridee seien Constantin, Thomas und Radoslaw während des Studiums im Master Technologiemanagement gekommen. In den Vorlesungen und Praktika im Anwendungslabor Industrie 4.0 hätten sie viel über die Zukunft der Industrie debattiert. Auch über die Problematik der Einzelteilfertigung unter der Leitung von Prof. Dr. Gansauge. Unterstützt wird „ti4f“ durch den Start-up Campus der THD und ein EXIST Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das große Ziel ist es, bis zum Ende der Stipendiumslaufzeit im September 2021 für alle Digitalen Anwendungen ein MVP zu haben.

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Wenn ein geliebter Mensch ins Krankenhaus muss und Sekunden über Leben und Tod entscheiden, dann ist das Letzte was der Notarzt braucht ein Funkloch. Es muss schnell gehen und die Verbindung zum Krankenhaus muss schon auf dem Weg dorthin aufgenommen werden. Im Idealfall können Geräte im Krankenwagen erste Ergebnisse an das Krankenhaus übermitteln bevor der Patient dort eintrifft. Im Landkreis Rottal-Inn ist das allerdings aufgrund des oft ungenügenden Versorgungsbereichs im Mobilfunk nicht möglich.

Diese Problematik möchte der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit einem geplanten Projekt zu telemedizinischer Versorgung im ländlichen Raum angehen. Dazu empfingen die Verantwortlichen um Prof. Dr. Thomas Spittler und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt am Donnerstag, 12. November den Bundestagsabgeordneten Max Straubinger am Campus in Pfarrkirchen.

In den Gesprächen wurde auf die zentrale Rolle des Mobilfunknetzes im Bereich Telemedizin und eHealth eingegangen. Die flächendeckende Versorgung und Netzabdeckung im Landkreis Rottal-Inn wäre die Basis für das geplante Projekt und würde den Weg für neue Methoden ebnen, die eine Versorgung von Patienten vereinfacht, verschnellert und oft überhaupt erst ermöglichen, bevor es für den Patienten zu spät ist. An der Verbesserung und Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung möchte die Hochschule zusammen mit den Rottal-Inn Kliniken, dem Rettungsdienst vom Roten Kreuz sowie dem Landkreis Rottal-Inn arbeiten und forschen.

Sowohl Prof. Spittler als auch MdB Straubinger betonten in den Gesprächen, dass vor allem die Forschung eine zentrale Rolle spielt. Aus wissenschaftlicher Sicht kann mithilfe von Studien und Forschungsprojekten auf die Ängste oder Bedenken der Bevölkerung eingegangen werden und auch die Möglichkeiten, die sich durch die landkreisweite Netzabdeckung böten, fundiert dargelegt werden. Dass das besonders für die Wirtschaft und den Wohlstand, im Falle des geplanten Projektes für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, eine enorm wichtige Rolle einnimmt, betonte MdB Straubinger während seines Besuchs am Campus. Er werde bei dem Förderträger, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für das Projekt werben und sicherte dem Landkreis Rottal-Inn und dem ECRI seine volle Unterstützung zu.

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Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Um den Studienstart zu erleichtern, bietet die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau zusammen mit der THD ein Stipendium speziell für genau diese Studienanfänger der Ingenieurswissenschaften an. Im November wurde das J.C. Römer-Stipendium zum fünften Mal vergeben.

Im Jahr 2020 geht das Stipendium an den THD-Studenten Stephan Schröder. Nach einer Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker sammelte er einige Jahre Erfahrung in diesem Beruf. 2018 bildete er sich zum Industriemeister Metall weiter und fasste ziemlich schnell ein Studium ins Auge. Seit Oktober studiert er Wirtschaftsingenieurwesen in Deggendorf. Mit seinem Profil konnte er das Auswahlgremium im Sinne von Joachim Christian Römer für sich überzeugen. Die geführten Auswahlgespräche fanden heuer virtuell statt. Mit einem monatlichen Zuschuss über 200 Euro für die ersten vier Semester kann er seinem Studienalltag nun noch intensiver nachgehen. Seit 2015 konnten insgesamt zehn Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung profitieren. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

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Das jährliche »Forum zur Digitalen Datenanalyse« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) musste im Frühjahr coronabedingt ausfallen bzw. wurde auf 2021 verschoben. Jetzt kommt die Veranstaltung im Dezember zum ersten Mal im digitalen Format daher. Am  2. Dezember von 17.30 bis 20.30 Uhr dreht sich alles um Daten, Systeme und Algorithmen. Ein Bereich der externen und internen Unternehmensprüfung, bei der Erwartungen und Realitäten weit auseinander liegen können.

Prof. Dr. Georg Herde von der Fakultät für Angewandte Informatik hat auch für die digitale Version seines vom Fachpublikum stets wohl goutierten Formats eine interessante Agenda zusammengestellt. Ziel: Das Brennglas auf die Möglichkeiten der IT für die Wirtschafts- und Betriebsprüfung richten. Dabei soll klar werden, dass es entscheidend auf die richtige Einschätzung der Auswirkungen digitaler Geschäftsprozesse auf den Prüfungsprozess ankommt. Nur so können Methoden und Werkzeuge richtig ausgewählt und erfolgreich eingesetzt werden.

Prof. Dr. em. Ludwig Mochty von Universität Duisburg-Essen wird sich im Rahmen des Forums mit dem Thema »Geldumschlagsdauer – ein Fall für die Digitalisierung?« beschäftigen. Fakes und Fakten ist hingegen der Diplom Mathematiker Ernst Rudolf Töller auf der Spur. Schließlich leben wir diesbezüglich in schwierigen Zeiten. Und natürlich geht nichts mehr ohne Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data. Dominik Fischer, Wissenschaftler an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, forscht in den Bereichen Schwarmintelligenz, Organisationstheorie und Netzwerkanalyse. Er wird darüber berichten, »Wie genetische Algorithmen neue Lösungswege für komplexe Probleme finden«, und dass KI nicht unbedingt Big Data benörigt.

Neben diesen Vorträgen haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren und sich auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Vereins (DFDDA – Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse e. V.): http://www.dfdda.de.

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Transnationales Projekt „DanuP-2-Gas“ trägt zum Green Deal bei

Forscher des Technologiezentrum Energie (TZE) in Ruhstorf erschließen in dem Projekt „DanuP-2-Gas“ den gesamten Donaubereich von Regensburg bis zum Schwarzen Meer mit dem Ziel, das Potenzial der dort vorhandenen erneuerbaren Energien auszubauen, die transnationale Vernetzung voranzutreiben, erneuerbares Erdgas herzustellen und zu speichern, um Europa so unabhängiger von Gasimporten aus Nachbarländern zu machen. Das alles mithilfe von regenerativen Energien.

Bei dem mit mehr als 2,5 Millionen Euro geförderten Projekt übernimmt das TZE der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Landshut die Rolle des Leadpartners. Auf deutscher Seite wird sie dabei von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt, die sich mit Expertise und Forschungsergebnissen einbringt. Mit an Bord sind weitere neun Länder entlang der Donau. Das Projekt „DanuP-2-Gas“ läuft von 2020 bis Ende 2022 und umspannt 14 Partner. Geleitet wird es von Prof. Dr. Raimund Brotsack, Professor am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Aufbauend auf der Grundlage der Donau-Energieplattform aus dem Projekt „Energy Barge“ der THD werden in „DanuP-2-Gas“ die Akteure im gesamten Donauraum vernetzt. Mit dieser Basis kann die entlang der Donau vorhandene Biomasse gefördert und über die zehn Projektländer hinweg verteilt werden. Das Projekt widmet sich dem Prozess der Nutzbarmachung dieser Biomasse, mithilfe derer es möglich ist durch Verkohlung, anschließender Vergasung und Methanisierung Gas aus erneuerbaren Energien herzustellen, welches dann in das bereits vorhandene Verteilernetz eingespeist werden kann. So wird das Stromnetz mit dem Gasnetz verbunden und das entstandene Gas aus erneuerbaren Energien kann über diese Netze dorthin transportiert werden, wo gerade Bedarf besteht. Diese Verbindung der beiden Netze bzw. Sektoren ist, neben der Herstellung und Speicherung des erneuerbaren Gases, der Kern des Projektes und trägt maßgeblich dazu bei, die Energieversorgung im Donauraum nachhaltiger zu gestalten und so aktiv die Energiewende voranzutreiben. In DanuP-2-Gas führen die Projektpartner nun eine Machbarkeitsstudie durch, bei der Biomassevorkommen sowie infrastrukturelle, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bewertet werden. Diese Informationen bereitet die THD als interaktiven Geoinformationsplattform mit einem Transnational Renewable Energy Atlas auf, sodass künftige Investoren daraus Anschlussprojekte zur tatsächlichen technischen Umsetzung entwickeln können. Durch das Projekt hat der Donauraum das Potential zur Denkfabrik der Energiewende und Ökosystem weiterer grüner Innovation zu werden, hebt Bayerns Europaausschussvorsitzender Tobias Gotthardt hervor.

 

Zusammenarbeit THD mit der HAW Landshut

Im Bereich der Energiespeichertechnologien, insbesondere auf dem Gebiet der Langzeitspeicherung von erneuerbaren Energien, arbeitet die THD eng mit der HAW Landshut zusammen. Zunächst für 4 Jahre ist dazu Prof. Dr. Raimund Brotsack (ECRI) hierzu zur Hälfte seiner Arbeitszeit an die HAW Landshut teilabgeordnet. In der dortigen Arbeitsgruppe „Power to Gas“ konnte ein Labor und Technikum für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgebaut werden, in der derzeit 3 wissenschaftliche Mitarbeiter und mehrere Studierende im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten (Promotion, Master, Bachelor) forschen und entwickeln.

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Für seine Masterarbeit in Maschinenbau erhält Pascal Grill, Absolvent der Technischen Hochschule Deggendorf, am Donnerstag, 12. November, um 19:00 Uhr, den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG (Bayernwerk). Am selben Abend werden auch die Schriftstellerin Michaela Karl, die Künstlerinnen Regina Hellwig-Schmid und Carolina Camilla Kreusch, der Schauspieler und Regisseur Arnd Rühlmann und die Opernsängerin Christa Mayer geehrt. Die Preisverleihung findet erstmals in einem digitalen Format statt. Aus einem Studio in Ismaning wird diese per Livestream und zusätzlich in lokalen Fernsehanstalten übertragen. Moderatorin ist Nina Sonnenberg. Den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst erhält die Dirigentin, Pianistin und Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz. Neben Pascal Grill erhalten 32 weitere Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten den Preis in der Sparte Wissenschaft.

Numerische Strömungssimulation

In seiner Masterarbeit im Studiengang Maschinenbau hat Pascal Grill die Fluidströmung im Antriebsbereich einer Zahnradpumpe untersucht. Dabei nutzte der 25-Jährige eine so genannte „Numerische Strömungssimulation“ (Computational Fluid Dynamics CFD). Ziel der Arbeit war es herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen ein geringerer Druckverlust und eine bessere Hygiene zu erreichen sind.

Sprecherinnen und Sprecher der Hochschulen auf der „Kulturcouch“

In diesem Jahr ist die Preisverleihung des Kulturpreises Bayern zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens kann die Veranstaltung nicht im bisherigen Rahmen stattfinden. Wir haben uns daher zu einem digitalen Format entschieden“, erklärt Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG (Bayernwerk). In der 90-minütigen Kultursendung (ab 19:00 bis 20:30 Uhr) erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2020 den Kulturpreis Bayern. Als Vertreter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen die Sprecherinnen und Sprecher ihrer Hochschulen und Bildungsinstitute auf der „Kulturcouch“ Platz. Dotiert sind die Preise in der Sparte Kunst und der Sonderpreis mit jeweils 5.000 Euro, in der Sparte Wissenschaft jeweils mit 2.000 Euro. Vor den Bildschirmen können diesmal mehr als die sonst 300 bis 400 geladenen Gäste dabei sein: Interessierte schalten sich unter www.bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern live dazu. Moderatorin Nina Sonnenberg ist als Sängerin Fiva auch Teil der kulturellen Darbietungen, die den Abend begleiten. Sie tritt neben dem A-cappella-Quintett Viva Voce, der Musikerin und Percussionistin Vivi Vassileva sowie Carollina Bastos und Ariel Merkuri vom Bayerischen Staatsballett auf. Die lokalen TV-Anstalten TV Mainfranken, TV Oberfranken, Oberpfalz TV, TVA Regensburg und Niederbayern TV übertragen die Kulturpreisverleihung live in ihren Programmen.

Den Kulturpreis Bayern verleiht das Bayernwerk zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. In der Sparte Wissenschaft werden außerdem die 33 besten Universitäts- und Hochschulabgänger Bayerns geehrt: „In diesen schwierigen Zeiten merken wir besonders, wie wertvoll, unverzichtbar und unterstützenswert Kultur und Wissenschaft in all ihren Facetten sind. Der Kulturpreis Bayern ist ein Dank an die Menschen, die unsere Gesellschaft mit ihrer Arbeit in Kunst, Kultur und Wissenschaft so reich beschenken“, erklärt Reimund Gotzel.

Eine Auszeichnung mit Geschichte

Seit mehr als 60 Jahren setzt sich das Bayernwerk für kulturelles und wissenschaftliches Engagement ein und würdigt es mit dem Kulturpreis Bayern. Erstmals wurde der Preis 1959 verliehen – zunächst nur in Ostbayern. Seit 2005 vergibt das Bayernwerk die Auszeichnung bayernweit zusammen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“ und ein Preisgeld. Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnet darüber hinaus eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem Sonderpreis aus.

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Am  Mittwoch, 4. November und Donnerstag, 05. November fand das Los Angeles Crime & Horror Film Festival statt. Dort wurde Maximilian Stahl, Medientechnik-Absolvent der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), für den Kurzfilm „Accept“ ausgezeichnet.

Das Drehbuch zum Film wurde von Manuel Klavers geschrieben, der auch die Regie übernahm. Besonders gefiel der Jury aber die Bildgestaltung von „Accept“, die von Maximilian Stahl kam. Er hatte sich in dem Film mit der Konzeption, Kameraführung, Lichtgestaltung, dem Color Grading und den Visual Effects, also der gesamten Bildgestaltung, eingebracht. Die hervorragende Arbeit des THD Alumnus würdigte die Jury mit der Auszeichnung für "Best Cinematography" am ersten Festivaltag.

Der von den Deggendorfern eingereichte Kurzfilm „Accept“ ist den Genres Horror und Thriller zugeordnet und handelt von einer jungen Frau, die unheimliche Gestalten sieht. Ihr Vater hatte diese Gabe ebenfalls und zerbrach daran. Sie lernt in dem Film sich und diese Besonderheit zu akzeptieren.

Das Los Angeles Crime & Horror Film Festival findet jährlich in Los Angeles, mit Filmvorführungen in Hollywood, statt. Aufgrund der vorherrschenden Pandemie wurde das diesjährige Festival virtuell abgehalten. Insgesamt wurden 13 Filme aus den verschiedensten Genres gezeigt. Das Los Angeles Crime & Horror Film Festival hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Beste des unabhängigen Krimi- und Horrorfilms und der vielen Subgenres des Krimis, des wahren Verbrechens und des psychologischen Horrors in Film und Neuen Medien zu zeigen und zu feiern.

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Bestärkt durch die aktuelle Lage liegt der Fokus derzeit auf dem Gesundheitswesen und wie schnelle medizinische Versorgung bereit gestellt werden kann. Dazu findet am 12. November von 8.50 Uhr bis 13.30 Uhr die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Zusammenarbeit mit der Europaregion Donau-Moldau (EDM) statt. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Die Zeiten stehen auf Sturm und neue, innovative Lösungen im Gesundheitswesen sind gefragt. Insbesondere im ländlichen Raum wird eine bedarfsgerechte, wohnortnahe medizinische Versorgung zunehmend schwieriger. Wo steht die Forschung aktuell und welche Lösungen der digitalen Gesundheitsversorgung setzt die Wirtschaft bereits um? Zu diesen Fragen gewähren bayerische, österreichische und tschechische Experten aus  Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft einen Blick hinter die Kulissen. In der online Tagung „Digitale Gesundheitsversorgung“ werden besonders  die Digitalisierung in der Kardiologie, Covid-19 als Innovationstreiber für Forschung und Wirtschaft sowie die Zukunft der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Bayern, Österreich und Tschechien beleuchtet.

Die Online-Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird zweisprachig, in Deutsch und Tschechisch, abgehalten und simultan übersetzt. Interessierte melden sich über die Homepage der Europaregion Donau-Moldau (https://bit.ly/3oRZftA) zu der Tagung an.

Organisiert wird die Online-Veranstaltung „Digitale Gesundheitsversorgung“ vom ECRI zusammen mit der EDM. Bei der EDM handelt es sich um eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft mit sieben Partnerregionen in Bayern, Österreich und Tschechien. Die EDM widmet sich der Förderung der Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung des EDM-Raumes. Schwerpunkte liegen dabei auf Industrie 4.0, Gesundheit, Tourismus und Sprache.

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Am 27. November um 13 Uhr bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Zugang zum nächsten TOEIC-Test (Test of English for International Communication). Seit fast 40 Jahren ist dieser gefragt, wenn es um den Nachweis von berufsbezogenem Englisch geht. Der Test dient sowohl Arbeitnehmern, als auch Bildungseinrichtungen weltweit als Standard für den zuverlässigen Nachweis von Englischkenntnissen.

Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Bereiche Hörverstehen und Leseverstehen ab. Absolviert wird der zweistündige, reine Multiple Choice Test am Computer. Das Besondere ist, dass er Niveaustufen übergreifend gleichzeitig die Sprachlevels von A1 bis C1 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) überprüft. Jede Kandidatin und jeder Kandidat wird exakt in sein jeweiliges Sprachniveau eingeordnet und erhält auch ein Ergebnis – ein Nichtbestehen gibt es nicht. Allerdings einen verpflichtenden Probetermin. Dieser ist am Freitag, 20. November, ebenfalls um 13.00 Uhr. Die Zahl der Teilnehmer für die Prüfungen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 13. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro bzw. 150 Euro bei Zertifikatswunsch. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite der THD unter: https://th-deg.de/de/studierende/sprachkurse-awp-faecher#accordion-toeic.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist systemakkreditiert. Über mehrere Monate hat eine dafür bestellte Agentur die Hochschule auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis: Die Qualität stimmt. Studium und Lehre genügen höchsten Ansprüchen.

Derzeit sind nur 22 Prozent aller anerkannten Hochschulen in Deutschland systemakkreditiert. Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte der TH Deggendorf zum Erfolg. Er betonte: „Die TH Deggendorf mit ihren neun Technologietransferzentren an zehn Standorten und der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen ist Innovationstreiber für ganz Niederbayern. In der bayerischen Hochschullandschaft ist sie eine feste Größe. Hier werden junge Menschen qualitätsvoll ausgebildet, um als kompetente Fachkräfte von morgen unseren Fortschritt und unsere Zukunft mitzugestalten. Die erfolgreiche Systemakkreditierung bestätigt das. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein!“ Bei Systemakkreditierungen wird das hochschulinterne Qualitätsmanagementsystem auf seine Tauglichkeit untersucht. Das bedeutet, die Hochschule muss vor ausgewählten Gutachtern nachweisen, dass Strukturen vorhanden sind, die die Qualität des Studienangebots sichern. Den Maßstab bilden rechtliche Vorgaben, von den Ländern beschlossenen Standards und hochschuleigene Qualitätsziele, die es zu berücksichtigen gilt. 2018 hat die THD den Antrag zur Durchführung einer Systemakkreditierung bei der Agentur ASIIN eingereicht. Auf zwei große Vor-Ort-Termine der Gutachter arbeitete die Hochschule ab da hin. Alle Gremien, Fakultäten, Abteilungen bis hin zu Studierenden waren gefordert. Am 29. September 2020 erreichte die Hochschule der offizielle und positive Bescheid der Gutachter. Der Aufwand für die Systemakkreditierung habe sich laut THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber gelohnt. Zukünftig könnten Kosten und Zeit gespart werden. Wäre die Hochschule nicht systemakkreditiert, müsste sie weiterhin jeden Studiengang einzeln von einer Agentur begutachten lassen. Für die nächsten sechs Jahre darf die Hochschule die Studiengangsentwicklung nun mit internen Verfahren überprüfen. Zum Beispiel bei Einführung neuer Studiengänge sei das ein Vorteil, wie Sperber weiter sagt: „Die Systemakkreditierung erlaubt es, in Zukunft noch schneller und flexibler auf Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft zu reagieren und passgenau neue Studiengänge mit hoher Qualität anzubieten.“ Die erfolgreiche Systemakkreditierung sei ein großer Meilenstein. Ein Schritt zu mehr Eigenverantwortung, aber auch zu mehr Autonomie.

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Am Mittwoch, 21. Oktober empfing die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Prof. Dr. Dr. Ozar Mintser von der National Medical Academy of Postgraduate Education (NMAPE) in Kiew am Campus in Deggendorf. Anschließend besuchte Prof. Mintser den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen. Bei dem Treffen wurde die langfristige Zusammenarbeit des ECRI mit der NMAPE erörtert.

In Deggendorf wurde Prof. Mintser von THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, dem Vizepräsidenten für Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan willkommen geheißen, die anschließend die Aspekte der langfristigen Kooperation beider Institutionen besprachen. Danach besuchte Prof. Mintser den Campus in Pfarrkirchen, wo er sich mit dem Dekan des ECRI, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, Prof. Chaltikyan, Prof. Dr. Thomas Spittler (Studiengangsleiter des Bachelor of Health Informatics) sowie mit Lehr- und Forschungspersonal aus den Bereichen Digitale Gesundheit, Medizinische und Gesundheitsinformatik traf. Während seines Aufenthalts am ECRI stellte Prof. Mintser die NMAPE vor und referierte über Fortschritte in der Ausbildung und Forschung im Bereich der Medizinischen Informatik an seiner Institution. Anschließend erörterten die Teilnehmer die praktischen Aspekte der Kooperation, die folgende Hauptpunkte umfassen wird: bilateraler Austausch von Studierenden und Mitarbeitern (akademische Mobilität), gemeinsame Forschungsprojekte und -aktivitäten sowie Studienprogramme mit Doppelabschluss. Die Anwesenden erörterten darüber hinaus die Möglichkeit der Errichtung eines neuen gemeinsamen Satellitencampus im Bereich des digitalien Gesundheits- und Medizintourismus in der Westukraine.

Die NMAPE und der ECRI hatten zu Beginn des Jahres ein Memorandum of Understanding und ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Entwicklung in den Bereichen digitale Gesundheit, Medizin- und Gesundheitsinformatik sowie Medizin- Gesundheits- und Wellness-Tourismus zu fördern. Ins Rollen brachten die Zusammenarbeit Prof. Mintser, Leiter der Abteilung für Medizinische Informatik an der NMAPE, und Prof. Chaltikyan, Studiengangsleiter Master of Medical Informatics am ECRI. Nach der Kontaktaufnahme im März begannen sie mit der Ausarbeitung der Pläne für die Kooperation und den Vorbereitungen für den Besuch von Prof. Minster an der THD und dem ECRI.

Die NMAPE wurde 1918 gegründet und gehört zu den führenden Institution der Ukraine im Bereich der medizinischen Aus- und Weiterbildung sowie der biomedizinischen Forschung. Die Akademie betreut jedes Jahr mehr als 25.00 Ärzte und Mediziner in Aufbaustudiengängen und Zertifikatsprogrammen in der medizinischen Weiterbildung.

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Der IT-Nachwuchs in der MINT-Region Niederbayern konnte sich am Wochenende vom 10. und 11. Oktober bei einem deutschlandweiten Hacker-Event im Programmieren üben. Die Hamburger Hacker School suchte zusammen mit der Körber-Stiftung Ehrenamtliche in den MINT-Regionen, die die Aktion mit Online-Kursen unterstützen. Gefunden haben sie sie in Niederbayern an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die MINT-Abteilung hat zusammen mit Kollegen aus der IT und Studierenden mit zwei Kurs-Angeboten am Hacker-Wochenende teilgenommen.

Max Bielmeier und Sven Kufner, beide Studenten, boten den Kurs "Digitales verstecken geht nicht, wir müssen verschlüsseln!" an. Die IT-Abteilung der THD gab einen Einführungskurs in der App-Entwicklung am Beispiel einer Spiele-App. Andreas Englmeier, Operative Leitung des IT-Zentrums hat das Wochenende sehr positiv wahrgenommen: „Das Programmieren mit den Kindern hat richtig Spaß gemacht. Die Kids haben gut mitgearbeitet und wollten gar nicht mehr aufhören.“ Insgesamt waren 17 Mädchen und Jungen bei den Kursen dabei.

Die Technische Hochschule Deggendorf möchte für MINT-Themen begeistern und tut dies mit eigenen Angeboten, aber auch zusammen mit ihren vielen Netzwerkpartnern. MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. In ihnen arbeiten wichtige Akteure – von Kindergärten über Schulen und Hochschulen bis zu Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verwaltungen – eng zusammen und stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Die THD ist seit 2017 Sitz der MINT-Region Niederbayern. Die Hacker School ist ein bundesweit agierendes Projekt des gemeinnützigen i3 e.V. aus Hamburg. In Wochenendkursen, die in Kooperation mit Unternehmen aus der IT-Branche stattfinden, können Jugendliche bei der Hacker School seit 2014 selbst zu Programmierern werden und lernen, wie man Computern und Apps die richtigen Befehle gibt. Inzwischen wurden diese Kurse auch @home ins Netz verlagert. Die Körber-Stiftung setzt sich für Aufbau, Förderung und Weiterentwicklung von MINT-Regionen in Deutschland ein. Gemeinsam mit dem Stifterverband richtet sie Wettbewerbe und gemeinsame Aktionen für MINT-Regionen aus.

Fragen und Anregungen zur (außer-) schulischen MINT-Bildung in der Region nimmt die Managerin der MINT-Region Andrea Stelzl gerne unter andrea.stelzl@th-deg.de oder 0991 3615-695 entgegen. Aktuelle Informationen finden sich auch unter www.mint-niederbayern.de und auf Facebook und Twitter.

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Auch Corona bremst die Beratung an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein. Interessierte können sich in den Herbstferien aber digital über ein Studium im Allgemeinen und insbesondere über ihren eigenen Wunsch-Studiengang an der THD informieren. Dazu bietet die Zentrale Studienberatung (ZSB) am 03. November ab 8 Uhr ein virtuelles Schnupperstudium an.

Direkt zu Beginn stellen sich die verschiedenen Serviceeinrichtungen der Hochschule vor. Dazu gehören der Career Service, das International Office, das MINT-Team sowie die Zentrale Studienberatung. Im Anschluss geben die acht Fakultäten einen Überblick über ihre Studiengänge. An dieser Stelle können die Teilnehmer auch Fragen stellen. Dann startet das eigentliche Schnupperstudium durch. Über bereitgestellte Links ist es möglich, in das Leben einer Hochschule zu schnuppern, auch wenn dieses derzeit leider nur virtuell stattfindet. Die Links führen zu regulären Vorlesungen, die an diesem Tag stattfinden.

In einem parallel verlaufenden Live-Chat besteht die Chance sich von der ZSB zu individuellen und persönlichen Themen beraten zu lassen. Ausserdem werden Studierende im Chat sein, um aus erster Hand Fragen über das Studium oder auch über das dazugehörige Studentenleben an der THD zu berichten. Ein virtueller Rundgang über den THD-Campus rundet das Event ab.

Das Programm mit den entsprechenden Links und weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.th-deg.de/virtuelles-schnupperstudium  

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Am 21. Oktober 2020 drehte sich in einer virtuellen Veranstaltung alles um Planung unter Nutzen von Daten in Unternehmen. Die gemeinsame Veranstaltung „Process Analytics“ der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums Software Engineering (CC-SE) an der OTH Regensburg wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge. Von den über 300 Anmeldungen kamen ca. 250 aus Unternehmen und bei den restlichen handelte es sich um Studierende und Hochschulangehörige. An der online Veranstaltung selbst nahmen bis zu 178 Teilnehmer. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, was einige, die früher gehen müssen, nutzen wollen, um das Verpasste nachzuholen.

Im Rahmen der Begrüßung nannte Herr Professor Scheuerer die Vorträge und erläuterte darüber „Process Analytics“. Anschließend stellte Herr Professor Herrmann den ersten Referenten, Herrn Dr. Julian Englberger von der (The) Boston Consulting Group GmbH vor; es sei angemerkt, dass er in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der TU Dresden über Produktionsplanung promovierte. Methodisch, auch wissenschaftlich, ist er auf dem Stand der der Technik. So wird er bei der Boston Consulting Group als Experte für Produktions- und Supply Chain Management eingesetzt, insbesondere für Produktionsplanung. Herr Dr. Englberger sieht dadurch was bei der Produktionsplanung in Unternehmen möglich ist, was nicht und vor allem auch warum. Hierüber berichtete er, in dem er einen Blick auf die Produktionsplanung in der Praxis warf – angefangen bei in der Praxis typischen Entwicklungsstufen der Produktionsplanung bis hin zum Einsatz von mathematischer Optimierung zur Produktionsplanung in der Praxis. Insbesondere nannte Herr Dr. Englberger Industrien, in denen eine gute Produktionsplanung (im Sinne von Advanced Planning – also basierend auf mathematischen Modellen) besonders wichtig ist. Ferner präsentierte er typische Anzeichen bzw. Beobachtungen in einem Unternehmen, die auf Probleme in der Produktionsplanung hindeuten.

Die nächsten beiden Vorträge wurden von Herrn Professor Scheuerer und der letzte von Herrn Professor Herrmann eingeführt. Als Director of Digital Processes ist Jörg Frenzel leitender Prozessmanager innerhalb der Conrad Gruppe. Entsprechend seiner Aufgabenstellung ging er darauf ein, dass sich die operativen Prozesse in ihrer Wertschöpfung im Sinne der strategischen Ziele des Unternehmens weiterentwickeln bzw. verbessern und transformieren. Dabei kommt dem Thema Automatisierung sowie digitale Prozessinnovation eine hohe Bedeutung zu. Unter anderem beantwortete er die Fragen: Bedeutet die Unterstützung und Automatisierung von Digitalen Prozessen automatisch den Einsatz von Technologien wie AI, ML oder RPA? Wie sieht denn ein "Digital Process Improvement" Team aus? Und was braucht man dafür?

Zurück zur Planung ging es nach der 10-minütigen Pause: konkret ging es um die Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen. Es ist eine Aufgabe in der zentralen Forschung –und Entwicklung bei Siemens in München, die in der Kernkompetenz von Herrn Dr. Christian Royer als Mathematiker und Experte für Optimierung liegt. Sehr anschaulich erläuterte er die Relevanz des Problems und stellte das Auf- und Ab der Lösungsfindung unter engen zeitlichen Randbedingungen dar. Interessant waren seine Überlegungen zur Nutzung von künstlicher Intelligenz, neuronalen Netzen und lernende Verfahren im Allgemeinen. In diesem Sinne ging er auch auf Heuristiken ein. Zusätzlich nannte Herr Dr. Royer Zeitpunkte für die Umsortierung der Werkzeuge im Magazin und beantwortete die Frage, ob die Maschine stillstehen muss.

Zwei Prozessgestalter und Optimierungsexperten bei der Maschinenfabrik Rheinhausen, nämlich Herr Florian Zier und Herr Dr. Frederick Lange, erläuterten die Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung. Bei der Fertigung von Hohlverbundisolatoren fallen hohe Rüstzeiten an. Durch eine optimale Einplanung der Produktionsaufträge soll der Rüstaufwand minimiert und weitere prozesskritische Restriktionen erfüllt sein. Wie bei dem ersten Vortrag ist es seitens der Wissenschaft schon seit längerem unbestritten, dass Rüstzeitminimierung sehr relevant ist. Leider sind die Verfahren sehr laufzeitintensiv. Durch Simulation kann z.B. vielfach der Suchraum für eine Optimierung so reduziert werden, dass deutlich geringere Rechenzeiten auftreten. Gerade für die Nutzung von Simulationsexpertise arbeitet die Maschinenfabrik Rheinhausen in einem großen Forschungsprojekt mit. Die Simulation erfolgt mit eMPLant. Die vorliegenden Ergebnisse beeindruckten die Zuhörer. Zur Motivation des Einsatzes von Optimierung durch die Zuhörer in ihren Unternehmen gingen beide auf besondere Herausforderungen bei der Einführung von Optimierungssoftware ein – sie verstärkten das von Herrn Dr. Englberger bereits genannte.

In seinen abschließenden Worten bekannte Herr Professor Herrmann, dass ihm natürlich auch die Diskrepanz zwischen dem Möglichen, in der Planung vor allem, und dem, was in Unternehmen wirklich gemacht wird auffiel. Wie die Vorträge aufzeigten, gab es und gibt es hierfür viele valide Gründe. Es freut ihn, dass es in der Praxis zunehmend besser gelingt, das Mögliche möglich zu machen. Die Vorträge belegen, in seinen Augen, den weiterhin starken Wandel. Sicher ist er sich, dass wir uns auf einer spannenden Reise befinden. Beide Professoren wollen mit dieser Veranstaltungsreihe Impulse für den Wandel in den Unternehmen der Region.

Die nächste Veranstaltung soll im Herbst 2021 in Deggendorf an der dortigen TH stattfinden.

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Aktuelle Kurzfilme von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) werden im Herbst auf international renommierten Filmfestivals in Hof, München und Fort Lauderdale (Florida, USA) gezeigt. Alle Festivals bieten ihr Programm online an. Somit sind sie auch für das Publikum in Niederbayern erreichbar.

Filmemacher wie Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Caroline Link oder Doris Dörrie haben in der Vergangenheit ihre Filme bei den Internationalen Hofer Filmtagen präsentiert. Bei der 54. Auflage dieser Veranstaltung vom 20. bis 25. Oktober dürfen nun auch Medientechnik-Studenten der THD ran. »Accept«, die Bachelorarbeit von Manuel Klavers, Maximilian Stahl und Paul Bickhoff wurde ins Kurzfilmprogramm des ältesten und renommiertesten Filmfestivals Deutschlands eingeladen. Aber das ist noch nicht alles, wie Jens Schanze, Prof. für Film und Videodesign an der THD stolz erklärt: „Das Team um Autor und Regisseur Manuel Klavers ist außerdem beim 35. Fort Lauderdale International Film Festival (6.-22. November, https://fliff.com/2020filmguide) mit am Start. »Accept« hat es auch nach Florida geschafft, wo bereits Filmgrößen wie Martin Scorsese, John Schlesinger, Spike Lee und Ben Kingsley zu Gast waren.“

Das Mystery-Drama „Accept“ der Deggendorfer Studenten erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Tod ihres Vaters ihr wahres Ich versteckt, um ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Als sie von bedrohlichen Gestalten verfolgt wird, muss sie sich ihren Ängsten stellen und sich selbst akzeptieren lernen. Der Film wurde mit aufwändiger Ausstattung in der historischen Kulisse des Oberpfälzer Freilandmuseums gedreht.

Ebenfalls nach Hof eingeladen wurde der neue Film von Prof. Schanze. Der 30-minütige Dokumentarfilm »Stolz auf dich« portraitiert eine 17-jährige Schülerin aus Deggendorf, die ihren Traum verwirklichen möchte, Kickbox-Champion zu werden. Beider Europameisterschaft in Mazedonien tritt sie zu ihrem ersten Kampf im Trikot der deutschen Nationalmannschaft an. Der Film läuft außerdem im Programm des 63. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

Der Kurzfilm »2100« von Regisseurin Lea Blöchinger, der im Rahmen des Masterseminars »Kurzfilm« an der THD entstanden ist, wurde in den Wettbewerb um den Climate Clip Award 2020 beim Internationalen Festival der Filmhochschulen eingeladen. Der Film ist eine Dystopie der menschlichen Existenz im Jahr 2100 vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung. Die Master-Studentin Regina Portje und ihre Kommilitonen Tim Miller, Moritz Grötsch, Alexander Steil sowie Lukas Haselberger haben ebenfalls an der Produktion mitgewirkt. Jedes Jahr im Herbst wird eine Auswahl der besten Filme, die an den Filmhochschulen in aller Welt entstanden sind, in München präsentiert.

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Mehr als 20 Jahre Berufserfahrung bringt Dr. Andreas Grötsch seit Oktober als neuer Professor an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Tax Compliance, Steuerstrafrecht und Corporate Social Responsibility sind seine Themen, die er an der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften unterrichtet. Studierende, die seine Vorlesungen besuchen, sollen zukünftig helfen, Steuerstrafverfahren zu vermeiden.

Als Rechtsanwalt in einer Münchner Kanzlei konnte er schon vielen Menschen in aussichtslosen Situationen helfen. Das habe ihn geprägt, treibe ihn aber auch an. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass Wissen in Tax Compliance und Steuerstrafrecht in Unternehmen gesucht ist. Aufgrund der immer komplexeren Gesetzgebung und erweiterten Ermittlungsbefugnissen der Behörden gewinnen beide Bereiche an Bedeutung. Ebenso das Thema Corporate Social Responsibility. Unternehmen sollten sich seiner Meinung nach damit befassen. Da sie künftig nur dann langfristig erfolgreich sein werden, wenn sie neben finanziellen Zielen auch Aspekte der Nachhaltigkeit beachten. Die Leidenschaft für seinen Beruf möchte er nun auch als Lehrender teilen. Als Lehrbeauftragter habe er dies nebenberuflich bereits seit 15 Jahren getan. Die Professur sei nun eine neue Herausforderung für ihn.

Mit Andreas Grötsch gewinnt die THD einen äußerst kompetenten Neuzugang. Er studierte Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaften in München. Es folgte eine Promotion in Steuerstrafrecht. Beruflich ist er seit über 20 Jahren in der renommierten Kanzlei Wannemacher & Partner in München tätig. Eine seiner besten Entscheidungen, wie er selbst sagt. Seine Qualifikationen ergänzte er nebenberuflich mit Abschlüssen als Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht sowie zertifizierter Testamentsvollstrecker. Zudem ist Andreas Grötsch seit über 10 Jahren Mitglied des Prüfungsausschusses für Steuerberater beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. Die Professur sei eine Aufgabe, auf die er sich sehr freut, dafür aber seine Tätigkeit in München nicht ganz aufgegeben hat. Er wird in Teilzeit an der THD unterrichten und kann die Studierenden immer mit brandaktuellen Praxisbeispielen versorgen.

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Zum Wintersemester 2020/21 wurde Dr. Matthias Huber als neuer Professor an den European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen berufen. Er übernimmt das Lehrgebiet „Informatik und Modellierung/Energiesysteme und intelligente Gebäude“. Und er hat noch etwas mehr vor. Gerne möchte er in den bald neu gebauten Gebäuden in Pfarrkirchen ein Living Lab für intelligente Energiesysteme realisieren, in dem Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenkommen können.

Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Technik und Ökonomie mit dem Schwerpunkt mathematischer Modellbildung, Simulation und Optimierung ist das Spezialgebiet von Matthias Huber. Begonnen hat für ihn alles mit einem Doppelstudium in Maschinenbau/Energietechnik an der TU München sowie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach einem kurzen Abstecher als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group folgte auch schon die Promotion im Bereich der Optimierung von Energiesystemen an der TU München. Seine Forschungstätigkeit erklärt er wie folgt: „Wir verwenden mathematische Modelle, um die Realität abzubilden. Sowohl für (energie-)technische als auch ökonomische Systeme ist das möglich. Die mathematischen Modelle ermöglichen Simulations- und Optimierungsverfahren.“ Darüber hinaus spielen neue Methoden des Machine Learning, also Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle. Relevant ist diese Vorgehensweise zum Beispiel im Bereich regenerative Energien, sowohl um zunächst die installierten Kapazitäten zu planen aber auch um den Betrieb zu optimieren. Nach einer Phase am Ifo Institut in München wechselte Matthias Huber zur Siemens AG und war dort im Bereich der zentralen Forschung für Energiesysteme tätig.

Mit dem Ziel eines Living Lab für Pfarrkirchen greift Matthias Huber sein Fachgebiet zu 100 Prozent auf. Wenn es nach ihm geht, soll ein intelligentes Energiesystem inklusive eines lokalen Energiemarkts entstehen, an dem sich sowohl der Campus als Smart Building sowie lokale Betreiber von Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen beteiligen könnten. Die Gestaltung von solchen Marktplätzen sei ein spannendes Forschungsfeld, sagt er. Interessant findet er dabei auch die Schnittstelle von Energiethemen mit anderen Sektoren wie beispielsweise den Gebäuden, innovativen Verkehrskonzepten bis hin zur Bedeutung von Energie in der Landwirtschaft inklusive neuer Ideen wie dem Vertical Farming.

Auf seine Zeit am European Campus freut er sich sehr. Als Professor sehe er seinen Erfolg, wenn es gelingt junge Menschen soweit zu inspieren und auszubilden, dass sie selber erfolgreich durchs berufliche Leben gehen können. Auch auf das internationale Umfeld freut sich der gebürtige Oberbayer. Schon während seiner Promotionszeit war er in Singapur, Austin und Stanford international unterwegs.

Seine Freizeit verbringt der dreifache Vater heute am liebsten draußen in der Natur. Wandern, Radfahren und Skifahren zählen zu seinen Hobbies. Abends spielt er gerne auch eine Runde Schafkopf oder lässt den Tag im Biergarten ausklingen.

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Der Sparkassenverband Niederbayern unterstützt den Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erneut mit einer Spende. Am Montag, 19. Oktober, überreichte Sparkassenvorstand Stefan Swihota einen symbolischen Scheck an Prof. Dr. Rolf Bank, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, und THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber.

Der Sparkassenverband Niederbayern gehört seit Jahren zu den treuesten Unterstützern des Fördervereins der Hochschule. Dieses Jahr durften sich die Freunde und Förderer sogar über zwei Zuwendungen freuen. Bereits im Frühjahr hatte der Sparkassenverband den Verein mit 1.500 Euro bedacht. Stefan Swihota freute sich, dass er nun mit dem zweiten Spendenscheck die 4.000 Euro voll machen konnte: „Mit unserer Spende unterstützen wir gerne die wertvolle Arbeit des Fördervereins, um so zur Weiterentwicklung unserer Technischen Hochschule beizutragen.“ Prof. Bank und Prof. Sperber dankten Sparkassenvorstand Swihota ausdrücklich für die großzügige Unterstützung, die laut THD-Vertreter weit über die finanziellen Zuwendungen hinaus geht. Im Mentorenprogramm oder durch Vergabe von Stipendien engagiere sich die Sparkasse Deggendorf seit vielen Jahren aktiv an der Hochschule.

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Raphael Wagensonner ist einer der Studierenden der THD, der in die Gunst eines Stipendiums der Bayerischen EliteAkademie gekommen ist. Insgesamt waren bereits vier Studierende Teilnehmer der Bayerischen EliteAkademie, kurz BEA. Der Hochschule Deggendorf liegt die interdisziplinäre Ausbildung der Studierenden sehr am Herzen. „Wir bieten den Studierenden der THD eine allumfängliche Beratung in Sachen Stipendien an“, so Stefanie Möginger vom Career Service der THD. Ein großes Thema ist dabei, neben den zahlreichen deutschlandweiten Stiftungswerken, auch die Bayerische EliteAkademie:

Die BEA (Bayerische EliteAkademie) entwickelt herausragende und gesellschaftlich engagierte Studierende bayerischer Hochschulen zu verantwortungsvollen Führungspersönlichkeiten. Der Begriff Elite steht dabei für eine Verantwortungselite, also für Menschen, die die gemeinsame Zukunft mitgestalten wollen und sich dabei an den Grundwerten einer offenen Gesellschaft orientieren. In diesem Sinne sucht die BEA Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen mit klarer Haltung, denen Wirkung vor Karriere geht. Die Ausbildung umfasst vierwöchige Präsenzphasen in Campus-Atmosphäre in der vorlesungsfreien Zeit, persönliches Coaching durch hochrangige Mentoren aus der Wirtschaft, eine von Tutoren begleitete Projektarbeit im interdisziplinären Team, Kaminabende mit spannenden Persönlichkeiten sowie Auslandsreisen nach Brüssel und Asien. Unser Curriculum basiert auf folgenden Säulen: Ethik und Verantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, Unternehmensführung, komplexe Systeme und Megatrends. „Das Verständnis von Elite steht am Anfang unserer Seminare, weil dieses Wort bei manchen in unserer Gesellschaft und an Hochschulen eher negativ klingt. Die Diskussionen unter unseren Stipendiaten führen durchweg zum gleichen Ergebnis: Wir brauchen eine Verantwortungselite, die ihre Kenntnisse, ihre Fähigkeiten und ihren Leistungswillen für die Gesellschaft einbringt. Darauf sind dann auch alle unsere Seminare, Kaminabende mit herausragenden Persönlichkeiten, Projekte und anderen Aktivitäten ausgerichtet.“, so der akademische Leiter Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Küpper.

Raphael Wagensonner, einer der bisherigen Stipendiaten, blickt gerne auf die Zeit zurück: „Besonders interessant waren für mich die fächerübergreifenden Seminare. Ich habe Bereiche kennengelernt, die aus dem privaten Umfeld weniger gut kenne. In Erinnerung geblieben ist u.a. das Seminar über die Gerechtigkeit von Gehältern im Management/Aufsichtsrat, ein Unternehmensplanspiel sowie das Gespräch mit einem General der Nato in Brüssel. Er hat folgende Tipps für die Bewerbung bei der EliteAkademie: Überlegt Dir, wann der beste Zeitpunkt für Deine Bewerbung ist. Du wirst etwas Zeit benötigen, um das Gespräch mit dem Deggendorfer Vertrauensprofessor in der zweiten Bewerbungsphase zu führen und um Dich auf das Auswahlseminar in der dritten Phase vorzubereiten. Als ich das erste Mal von dem Programm in meinem 4. Semester gehört habe, war ich noch zu viel mit dem Studium beschäftigt. Deswegen habe ich mir damals überlegt, dass es besser ist, wenn ich mich ein Jahr später bewerbe. Im 6. Semester hatte ich mehr Zeit. Als Vorbereitung auf das Auswahlseminar habe ich mit jemand anderem Bewerbungsgespräche und Präsentationen geübt. In diesem Zeitraum habe ich mich verstärkt mit den Themen Wirtschaft, Ethik und internationale Beziehungen auseinandergesetzt und meine eigenen Pläne und Standpunkte erörtert. Die Vorbereitung während dem Bewerbungsverfahren hat mein Interesse an dem Programm verstärkt.“

Interessierte Studierende können sich jederzeit an den Career Service wenden unter career-service@th-deg.de. Dieser gibt gerne Tipps zur Bewerbung und unterstützt auch beim Bewerbungsprozess.

Allgemeine Informationen zur Eliteakademie finden Sie hier: https://www.eliteakademie.de/. Außerdem gibt es in diesem Semester auch zahlreiche virtuelle Zoom Informationstermine: https://www.eliteakademie.de/aktuelle-termine

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Der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fördert mit seinem neuen Inkubatorenprogramm „Kickstart“ einzigartige Projekte und baut die Gründerkultur an der THD weiter aus.

Das neue Programm „Kickstart“ bezieht sich auf die Vorgründerphase und bereitet Studierende, Mitarbeiter und Alumni der THD in sechs Monaten auf das EXIST Gründerstipendium vor. Durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm können die „Kickstart“-Projekte mit einer Unterstützung von bis zu 7.500€ für den Bau eines Prototypen rechnen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zuang zur kreativen Arbeitsumgebung im neuen Startup Lab der THD und Coaching duch die Experten des Startup Campus Teams.

Mit dem ersten „Kickstart“-Projekt „fx-drones“ von Daniel Fuchs wird eine 360° Videodrohne gefördert, die speziell für Indooraufnahmen konzipiert ist. Die Drohne ist mit weniger als 250g so leicht und wendig, dass sie in der Lage ist durch kleine Öffnungen, Fenster oder Regale und auch problemlos über sensible Orte in Nähe von Menschen zu fliegen. Sie kann beispielsweise bei Sportevents an den Athleten vorbei und bei Tanzevents sogar zwischen den Füßen der Tänzer hindurchfliegen. Mit diesem Konzept ist Daniel Fuchs einer der ersten deutschlandweit, der mit Mitteln aus dem Programm gefördert wird.

Mit dem Team „scob“ wurde bereits ein zweites Projekt in das Inkubatorenprogramm „Kickstart“ aufgenommen. Hier geht es um eine auf Künstlicher Intelligenz basierenden Karriereplattform, die Unternehmen und potentiellen Azubis hilft zueinander zu finden und sozusagen das „Perfect Match“ auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen.

Das neu geschaffene Inkubatorenprogramm „Kickstart“ richtet sich an alle Gründer von morgen und unterstreicht nochmals die Vorreiterrolle des Startup Campus der THD in der Gründerszene. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://th-deg.de/de/studierende/karriere/existenzgruendung

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Am 13. November veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das internationale Symposium „DigiHealthDay-2020“ mit international renommierten Speakern.

Die Referenten des „DigiHealthDay-2020“ kommen unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Finnland, Tschechien, Russland und der Ukraine. Das Programm wartet mit neun Keynote- und Impulsvorträgen sowie mehreren wissenschaftlichen Beiträgen auf und ist vollgepackt mit Informationen zu den wichtigsten Themen rund um digitale Gesundheit. Das internationale Symposium ist die perfekte Gelegenheit für Fachleute und Interessierte, mehr über die digitale Gesunheitslandschaft zu erfahren.

Angesichts der anhaltenden und sich verschlechternden Situation im Zusammehang mit der Corona-Pandemie wird das internationale Symposium als virtuelles Format mit Live-Online-Präsentationen und Diskussionsräumen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Englischkenntnisse sollten voranden sein. Alle registrierten Teilnehmer erhalten vollen Zugang zu den Live-Streams und den Videoaufzeichnungen. Die Anmeldung ist noch bis zum 01. November unter https://www. th-deg. de/digihealthday möglich.

Der „DigiHealthDay-2020“ des ECRI wird in Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Partnern und Sponsoren International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), DGTelemed, Bayerische Telemedallianz (BTA), Stadt Pfarrkirchen, m. Doc, und Digital Health News Portal ausgerichtet.

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Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kommt jetzt gemeinsam mit dem MINT-Team und dem Career-Service virtuell zu Studieninteressierten und Studierenden nach Hause. Die digitalen Beratungen unterstützen bei der Orientierung im deutschen Studiensystem, begleiten die Studienfachwahl und helfen auf dem Weg durch das Studium. Auch für speziell für Lehrkräfte an den schulen sind Veranstaltungen geplant. Die Webinar-Reihe der THD startet am 26. Oktober mit dem Thema »Studieren ohne Abitur - Infos für Meister, Techniker, Fachwirte und Beruflich Qualifizierte«.

Im wöchentlichen Wechsel montags und mittwochs von 16:00 - 17:00 Uhr bietet die Hochschule digitale Seminare zu wichtigen Themen rund um das Studium an. Dabei werden stehen jeweils Informationen für Schüler, Studierende oder Lehrkräfte im Fokus. Alle Fragen, die vor, während oder zum Ende eines Studiums auftauchen werden diskutiert und beantwortet. Durch die konzertierte Aktion von ZSB, MINT und Career-Service ist es möglich, den großen Themenkatalog der verschiedenen Zielgruppen abzubilden. Der Zugang zu den Webinaren der THD ist denkbar einfach und nur einen Link entfernt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine werde auf der Veranstaltungsseite der THD veröffentlicht (https://www.th-deg.de/veranstaltungen). Insgesamt sind 16 Termine zu verschiedenen Fragestellungen geplant. Unter anderem zu Studienfinanzierung, Studium dual, Zeit- und Lernmanagement, Studieren ohne Abitur und vielem mehr. 

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Der größte Traum des Deggendorfer Studenten Mazen Khashfa ist es, den Wiederaufbau seiner Heimat Syrien zu unterstützen. Das Studium zum Bauingenieur an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schließt er demnächst ab. Für seine herausragenden Leistungen ist er nun mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geehrt worden.

Mazen Khashfa ist der 18. Träger des DAAD-Preises für ausländische Studierende an der THD. Seit 2017 studiert er Bauingenieurwesen in Deggendorf. Seine Bachelorarbeit bei der Firma Lindner in Arnstorf wird er demnächst abschließen. Den DAAD-Preis 2020 erhält er, weil er sehr motiviert und erfolgreich studiert, sich ehrenamtlich einbringt und vielseitige Kontakte innerhalb und außerhalb der THD pflegt. Sein Lebensweg ist beispielhaft für die gelungene Integration von Geflüchteten in Deutschland. Mazen Khashfa ist in Syriens Hauptstadt Damaskus geboren. Um dem Krieg in seinem Heimatland zu entfliehen, entschied er sich nach Deutschland zu kommen und hier ein neues Leben zu beginnen. Er verstand es schnell, sich zu integrieren und die Deutsche Sprache zu erlernen, um hier erfolgreich studieren zu können. Vor seinem Bachelorstudium nahm er an einem studienvorbereitenden Angebot für geflüchtete Studierende teil und konnte im Zuge dessen neben einem Deutsch-Sprachkurs auch bereits erste Fachkurse besuchen. Um anderen Studierenden mit Fluchthintergrund zu helfen, engagiert er sich im Programm Welcome@DIT und leistet einen Beitrag für die internationale Gemeinschaft an der THD. Seine Erfahrungen, die er durch sein Studium und Leben in Deggendorf sammeln durfte, gibt er gerne weiter. Seine Lebenseinstellung habe sich seitdem geändert. Man könne alles schaffen, wenn man fest an sich glaubt. So wie er selbst, der es geschafft hat sich in einer fremden Kultur vollständig zu integrieren, die Sprache zu erlernen und erfolgreich zu sein.

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an den deutschen Hochschulen ist mit 1.000 Euro pro Hochschule dotiert. Seit mehr als zehn Jahren wird er vergeben und soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne internationale Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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Am Dienstag, 27. Oktober um 17 Uhr veranstaltet das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erstmals ein virtuelles Erzähl- und KULTURcafé, welches das traditionelle Erzählcafé aus Deggendorf mit dem KULTURcafé des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verbindet.

Unter dem Motto „Mein Land und Deutschland / Presenting my country“ berichten internationale Studierende über ihre Heimatländer. In drei Gesprächsrunden lernen die Teilnehmer Wissenswertes, Kurioses und Spannendes über diese Länder und können ihr Wissen testen.

Kulturell interessierte sind herzlich zum virtuellen Erzähl- und KULTURcafé eingeladen. Neben Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Englisch-Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Interessenten können sich bis Freitag, 23. Oktober per Mail an erzaehlcafe@th-deg.de anmelden. Auch für die nächste Ausgabe des Erzähl- und KULTURcafés am Dienstag, 15. Dezember unter dem Motto „Weihnachten international“ ist die Anmeldung bereits möglich.

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Wie geht Lernen digital und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI)? Die Antwort darauf weiß Dr. Christina Bauer, neue Professorin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als Spezialistin für Künstliche Intelligenz und Digitale Lehre entwickelt und evaluiert sie dort zukünftig digitale Lernumgebungen, die intelligent auf die Nutzer reagieren.

Die digitale Lehre ist in den letzten Monaten durch Corona schlagartig in den Mittelpunkt gerückt. Eine Chance für die Gesellschaft, sich jetzt weiter damit zu beschäftigen, wenn es nach Christina Bauer geht. Die KI und auch die digitale Lehre könne hier unterstützen! Zum Beispiel könne man der breiten Masse einfacher Informationen zu gesellschaftlich wichtigen Themen bereitstellen und diese individualisieren. Mit Blick auf die Lehre können Kurse mit Hilfe Künstlicher Intelligenz viel besser auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten werden. Entweder, um die Präsenzlehre zu ergänzen, oder Kurse komplett digital anzubieten. Die THD wird diesen Schritt auf lange Sicht gehen. Dafür soll Christina Bauer den Einsatz künstlicher Intelligenz in der digitalen Lehre erproben, erforschen und lehren. Es sollen intelligente Lernumgebungen entworfen und untersucht werden, z.B. in Form von intelligenten tutoriellen Systemen oder Assessment-Systemen. Schon jetzt hat sie sich zum Ziel gesetzt, digitale Lehre auch nach Corona fest an der THD zu verankern: „Und zwar als wichtige Ergänzung zur Präsenz-Lehre, dem sogenannten Blended-Learning.“

Ihre Erfahrungen hat Christina Bauer vor allem an der Universität Regensburg gesammelt. Während ihrer Promotion und später in Projekten sowie in der Lehre und als Koordinatorin des neu eingeführten Masterstudiengangs Digital Humanities. Selbst hat sie Informationswissenschaft studiert. In Deggendorf wird sie als Dozentin vorrangig an der Fakultät Angewandte Informatik tätig sein. Wichtig ist ihr im Unterricht, strukturiert zu arbeiten. Außerdem möchte sie gerne Studierende mit eigenen Ideen fördern und unterstützen. Gleichgesinnte hofft sie unter den Wissenschaftlern zu finden, wenn es darum geht Wissen zu teilen. In ihrer Freizeit engagiert sich die junge Professorin bei Scientists for Future. Dabei bringen Wissenschaftler den aktuellen Stand ihres Forschungsgebiets in verständlicher Form aktiv in die gesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung ein.

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Ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit des Menschen in seinen biologischen, psychischen und sozialen Aspekten prägt sein berufliches Leben. Die Rede ist von Prof. Dr. Michael Frey, der Ende September an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Professor berufen wurde. Ab März 2021 wird der Spezialist für Biopsychosoziale Medizin seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften aufnehmen.

Neben fachlich fundiertem Wissen für die Lehrtätigkeit dürfen die Studierenden vor allem die Freiheit und Anregung zu selbständigem Denken erwarten. „Das“, so Frey, „ist mir ein großes Anliegen. So können wir neue Ansätze und gemeinsame Projekte entwickeln.“  In seinem Fachgebiet gehe es auf einer grundsätzlichen Ebene um das Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Dies habe dann letztlich auch Auswirkungen auf die Forschung. „In der Anwendung selbst geht es um die Einbeziehung körperlicher, psychischer und sozialer Aspekte in Prävention, Diagnostik und Therapie“, erklärt der Professor. An der THD möchte Frey dazu beitragen, den jungen Menschen, die später in der Praxis unser Gesundheitssystem tragen und mitgestalten, ein reflektiertes Verständnis von Konzepten zu Gesundheit und Krankheit zu vermitteln. Das sei die Grundlage für ein konstruktiv-kritisches Verhältnis zu bestehenden Strukturen. Damit könne der Impuls für Veränderung hin zu einer besseren Versorgung gesetzt werden. Prof. Frey, der ursprünglich aus Lenggries stammt, kann sich für alles, was mit Natur und Bewegung zu tun hat, begeistern. Eine Stelle als Zivildienstleistender in einer psychiatrischen Klinik war es, die ihn maßgeblich in seiner Berufswahl beeinflusst habe. „Ich konnte dort erleben, wie Haltungen und Konzepte den Zugang zu psychischer Gesundheit bestimmen“, sagt der heutige Professor mit dem Blick zurück. Einem Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule München folgte später die Humanmedizin einschließlich Promotion. Seine Facharzt-Weiterbildung absolvierte Frey an der der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LMU sowie an der Haunerschen Kinderklinik in München. Seit 2016 ist der 42-jährige als Oberarzt an der LMU beschäftigt. Frey ist davon überzeugt, „dass unsere Konzepte und Theorien über den Zusammenhang von Körper und Psyche maßgebend sind für das, wie wir Gesundheit fördern und Krankheit behandeln.“ Diese Philosophie treibt ihn an. „Einer meiner Anatomieprofessoren pflegte zu sagen »Man sieht nur das, was man weiß«. Übertragen auf die Frage nach Körper und Psyche bedeutet das, ich erkenne nur Zusammenhänge, wenn ich ein theoretisches Konzept habe, das diese auch vorsieht“.  Diese Konzepte und Zusammenhänge möchte Prof. Frey zukünftig an seine Studierenden weitergeben.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und das Donau-Isar-Klinikum Deggendorf kooperieren, um die akademische Ausbildung von Gesundheitsberufen zu stärken. Am 6. Oktober haben Dr. Inge Wolff, Vorstand des DONAUISAR Klinikums, THD-Präsident Prof. Dr. Sperber sowie THD-Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt einen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die zukünftige Zusammenarbeit beschreibt. Vor allem die Interdisziplinarität der verschiedenen Gesundheitsberufe wird im Mittelpunkt stehen. Aber auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen weitergeführt und neue Projekte initiiert werden.

Das DONAUISAR Klinikum ist bereits im Rahmen der dualen Ausbildung in den Bereichen der Pflege und Physiotherapie eng mit der Hochschule verbunden. In den Fokus der Kooperation rücken in Zukunft der neue Bachelorstudiengang Pflege und die beiden Studiengänge Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen sowie Gesundheitsinformatik. Aber auch die Sportwissenschaften. Außerdem ist der neue Bachelorstudiengang Physician Assistant/Medizinassistent, dessen Start im nächsten Jahr geplant ist, bereits Bestandteil des Rahmenvertrags. Das Klinikum nimmt die Funktion einer Lehreinrichtung der THD ein. Der Praxisbezug spielt in dieser kooperativen studentischen Ausbildung eine essentielle Rolle. Mit dieser Zusammenarbeit wird ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um dem Fachkräftemangel in der Pflege aktiv entgegen zu treten und diese Gesundheitsberufe so, wie es auch in vielen anderen Ländern der EU Standard ist, durch eine sinnvolle Akademisierung inhaltlich aufzuwerten. 
 

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Das Start-up „Easy2Parts“ aus den Reihen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist auf Erfolgskurs. Nach 18 Monaten als Jungunternehmer überzeugte das Gründerteam das Investoren-Netzwerk von BayStartUp. Gleich mehrere Investoren stellen Kapital zur Verfügung, weil sie an die Idee von „Easy2parts“ glauben. Das Team des Start-up Campus der Hochschule hat das Start-up von Beginn an unterstützt und verfolgt mit Spannung die nächsten Schritte.

Eine Supply-Chain-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert. Das ist die Idee von „Easy2Parts“. Über die Hochschule haben die Gründer Robert Hilmer, Sebastian Freund und Michael Neuhauser zusammengefunden. Robert Hilmer studierte berufsbegleitend Betriebliches Management, Sebastian Freund studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen und dann im MBA-Studium General Management. Michael Neuhauser ist Absolvent des Studiengangs Angewandte Informatik. Eine Anlaufstelle und persönliche Betreuung bot das Team des Start-Up Campus der THD, insbesondere Prof. Dr. Thomas Geiß. Zusammen erarbeiteten sie das Geschäftsmodell zu „Easy2Parts“ und erstellten ein Ideenpapier zur Bewerbung für ihr erstes Finanzierungspaket, das EXIST Gründerstipendium. Mit dem Gründerstipendium startete im März 2019 eine steile Entwicklung nach oben. Fünf weitere Mitarbeiter zählen inzwischen zum Team von Easy2Parts, im Gründerzentrum ITC1 in Deggendorf haben sie ihre Büroräume gefunden und beim Business Plan Wettbewerb Ideenreich 2020 schnitten sie erfolgreich ab. Mit der Seed-Finanzierung, also Startkapital von Firmen, die das Zukunftpotential von Easy2Parts sehen, können Robert, Sebastian und Michael noch einmal ganz anders durchstarten. Weiter können sie auch auf die Unterstützung der THD zählen. Das Gründerteam wurde und wird von zwei Professoren der TH Deggendorf als Mentoren unterstützt: Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge, der bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Vernetzung von Fertigungsbetrieben forscht und darüber hinaus über ein umfangreiches Wissen und Netzwerk im Maschinenbau verfügt. Und Prof Dr. Herbert Fischer, der das Gründerteam u.a. hinsichtlich Softwareentwicklung, ERP-Systeme und Datenschutz unterstützt.

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Am 6. Oktober eröffnete in Plattling das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo). Es ist der insgesamt zehnte Technologie und Forschungs Campus (TC) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Hans Schmalhofer, Erster Bürgermeister der Stadt Plattling, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber sowie Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßen die Pandemie-bedingt auf 40 Personen begrenzte Zahl von Gästen und stellten das große, mit dem MoMo verbundene Entwicklungspotential für die Stadt Plattling heraus. Es geht am TC um einen interdisziplinären Ansatz, der die Felder der Energiespeicherung, der Leistungselektronik, der autonomen Mobilität und Robotik sowie der roboterbasierten Computertomographie beinhaltet und zusammenführt.

Auch wenn die Ansiedlung des Technologietransferzentrums für Plattling eine beachtliche Investition darstelle, sei es ein richtiger und wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt, erklärte der Bürgermeister Schmalhofer und ergänzte nicht ohne Stolz: "Plattling wird zum Forschungsstandort einer Hochschule – und zwar mit einer Schlüsseltechnologie der Zukunft!“ Tatsächlich bildet die Konstellation einer thematisch sehr gut aufeinander abgestimmten Forschungsgemeinschaft gemeinsam mit den wissenschaftlichen Kompetenzen an der THD ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Modernen Mobilität. „Dies“ so die operative Leiterin des MoMo, Diplomingenieurin Katrin Juds, „sollte eine gute Basis für weitere Forschungsallianzen sein, welche die Region zusätzlich wirtschaftlich stärken können.“ Auch Staatsminister Sibler lobte die THD und ihre Rolle als wichtiger ostbayerischer Mosaikstein im Rahmen der High Tech Agenda Bayern. Sibler betonte: „Fortschritt von der Region aus denken – das ist die Formel, die hinter dem neuen Forschungszentrum ‚Moderne Mobilität‘ steckt. Mit seiner langen Tradition als Eisenbahnerstadt und Verkehrsknotenpunkt eignet sich der Standort Plattling hervorragend, um an der Mobilität von morgen zu arbeiten. Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sind starke Innovationstreiber. Von hier aus wird Zukunft gestaltet – für die Region, für Niederbayern und den Freistaat.“

Die enge Vernetzung mit dem Campus Deggendorf stellt wie bei allen TC der THD ein breites Spektrum von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sicher. Dazu gehören unter anderem Auftragsforschung, geförderte Projekte, Bachelor- und Masterarbeiten oder Seminare und Workshops. Auf wissenschaftlicher Ebene ist das MoMo bespielsweise in den Bereichen Elektromobilität, Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieinformationsnetz (Smart Grid) eng mit seinem Mutterschiff in Deggendorf verknüpft. „Mit dem MoMo sind vielversprechende Optionen für die regionale Strukturförderung in allen Bereichen der Mobilität verbunden“, bestätigte THD-Präsident Sperber. Auch der Forschungsgruppenleiter Leistungselektronik,  Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer, sieht eine ideale Komposition, um eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages flächendeckende klimaneutrale Mobilität zu ermöglichen. „Durch einen Innovationstreiber wie das MoMo wird der technologische Stand der regionalen Unternehmen mit nach vorne gezogen.“, so Kreutzer.

Auch die intelligente mobile Robotik wird am TC Plattling einen wichtigen Platz einnehmen. Bereichsleiter Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml möchte dazu „Forschung auf internationalem Spitzenniveaus betreiben.“ Und zwar in enger Vernetzung mit dem Institut für Robotik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie der TU München. „Durch die enge Kooperation mit den ansässigen Firmen werden wir die Forschungsergebnisse in die konkrete Anwendung überführen“, so der Professor. Die aktuellen Themen reichen von der autonomen senkrechtstartenden VTOL Drohne für die Waldbrand- und Borkenkäferfrüherkennung, dem intelligenten robotischen Assistenten in der Produktion bis zum humanoiden Serviceroboter mit Armen und Händen als persönlicher Helfer für Ältere.

Die Computertomograhie ist ein leistungsfähiges, bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von verschiedensten Materialien, Komponenten und Produkten. Im Bereich der E-Mobilität betreten Unternehmen in vielerlei Hinsicht Neuland. Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller, Forschungsgruppenleiter roboterbasierte Computertomographie, sieht großen Bedarf für den Einsatz modernster Mess- und Prüfverfahren zur Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards. „Aufgrund der außerordentlichen Zukunftsfähigkeit der 3D-Bildgebung in Kombination mit Robotik verstehen wir das MoMo als Keimzelle für einen weiteren Campus. Aber auch als eine Chance zu Unternehmensausgründungen“, so Hiller. Man benötige in Deutschland definitiv mehr Unternehmen, die sich mit bildgebenden Verfahren und intelligenter Robotik beschäftigen. 

Die ökumenische Segnung des Gebäudes wurde von Dekan Josef K. Geismar sowie von Pfarrerin Karolin Gerleigner vorgenommen. Anschließend überreichte Architekt Robert Brunner den Schlüssel zur Laborhalle symbolisch dem Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling. Dieser legte ihn schließlich in die Hände des Präsidenten der THD als eigentlichem Nutzer des Gebäudes. Das MoMo war also eröffnet und machte sich direkt an die Arbeit. Mit einer Führung der Gäste durch die Forschungsräume und Labore.

Erfahren Sie mehr über das MoMo: http://www.th-deg.de/tc-plattling

 

INFOKASTEN TECHNONOLOGIEENTWICKLUNG AM MoMo

Chemie und Technologie elektrochemischer Energiespeicher (Moderne Energiespeicher für mobile Anwendungen, Netzstabilisierung durch Speicherlösungen, Verbesserte Batteriespeicher, Innovative Energiespeicher, Hybridlösungen für die Deutsche Bahn) - Prof. Dr. techn. Michael Sternad

Leistungselektronik (Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, DC/DC-Wandlung in Brennstoffzellensystemen, Smart Grid, Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen, etc.) - Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer

Lösungen für autonomes Fahren (Sensorik, Algorithmik, Vernetzung im Fahrzeug, messtechnische Funktionsvalidierung, ... alle Themen rund um autonome Systeme und das autonome Fahren) - Prof. Thomas Limbrunner

 

INFOKASTEN INTELLIGENTE AUTONOME ROBOTIK UND COMPUTERGESTÜTZTE MESSTECHNIK AM MoMo

Roboterbasierte Computertomographie (3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomographie) - Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller

Autonome Intelligente Roboter - Joint Research Lab mit DLR Institut für Robotik (Lernende Roboter, die selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder Landwirtschaft bis zur autonomen Erkundungsdrohne) - Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml

 

 

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Die preisgekrönte Filmproduktion „Nachbarn“ von Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird am 6. Oktober im Deggendorfer Lichtspielhaus gezeigt. Anlass ist die „Woche der Begegnungen“ in Deggendorf. Begleitet wird der Termin von der Kabarettistin und Schauspielerin Luise Kinseher.

Die fünf Videoportraits von Bewohnern des Deggendorfer Ankerzentrums zeigen, dass jeder Geflüchtete eine eigene Geschichte hat und dass pauschale (Vor)Urteile den Menschen nicht gerecht werden. Die Videos sind in Zusammenarbeit der Caritas-Asylsozialberatung und Studierenden der THD im Kurs „Kurzfilm“ des Masterstudiengangs Medientechnik entstanden. Die Vorführung im Lichtspielhaus Deggendorf wird von Luise Kinseher moderiert. Nach der Filmvorführung findet ein von Frau Kinseher moderiertes Publikumsgespräch statt, an dem folgende Personen teilnehmen:

  • Fatou Lo (Senegal, Protagonistin)
  • Christina Klee (BA-Studentin Medientechnik THD)
  • Moritz Ströer-Karuga (MA-Student Medientechnik THD)
  • Andreas Zilker (Asylberatung Caritas)
  • Hans Jürgen Weißenborn (Geschäftsführer Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V.)
  • Jens Schanze (Prof. Film & Videodesign)

Beginn der Vorführung am Dienstag, 6. Oktober ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per Email unter asyl@caritas-deggendorf.de ist notwendig.

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Am 21. Oktober findet das gemeinsame Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der OTH Regensburg als Online-Event statt. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Process Analytics“ von den Professoren Dr. Stephan Scheuerer (THD) und Dr.-Ing. Frank Herrmann (OTH).

Gemäß dem Motto „aus Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ werden Referenten namhafter Firmen einschlägige Fachvorträge halten. Es geht dabei um die „Produktionsplanung in der Fabrik der Zukunft“ (The Boston Consulting Group GmbH), um die „Datengetriebene Digitalisierung von Kundenprozessen“ (Conrad SE), die „Optimierung der Belegung von Werkzeugmagazinen“ (Siemens AG) sowie die „Rüstzeitminimierung durch den Einsatz von Simulation und Optimierung“ (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH). Die Teinahme an der Veranstaltung ist kostenfrei eine formale Anmeldung ist allerdings erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.oth-regensburg.de/digitalisierung verfügbar.

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Mit Beschluss der UN World Tourism Organization (UNWTO) vom 17. September wurde die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem European Campus Rottal-Inn (ECRI) als „Affiliate Member of the UNWTO“ in die Sonderorganisation der Vereinten Nationen aufgenommen.

Für die THD ist die Aufnahme in die UNWTO ein Meilenstein, der sich besonders auf den ECRI mit seinem gesundheitstouristischem Schwerpunkt positiv auswirkt. Die Hochschule ist dadurch nicht nur im internationalen Umfeld der UN sichtbar, sondern kann als affiliiertes Mitglied auf Ressourcen, wie die e-Library, Statistiken oder Materialien der UNWTO zugreifen und für ihre Lehre und Forschung nutzen.

Durch die Mitgliedschaft in der UNWTO ergeben sich weltweite Netzwerkmöglichkeiten, die auch den internationalen Studierenden zugute kommen. So können diese schon während dem Studium Kontakte in den internationalen Tourismussektor und zu anderen Mitgliedern der Organisation knüpfen. Besonders in Hinblick auf die Programme der UNWTO zu nachhaltiger Tourismusentwicklung bieten sich für Studierende aus den Programmländern vielfältige Berufschancen nach Abschluss des Studiums.

Als affiliiertes Mitglied der Organisation tragen der ECRI und die THD zu den Zielen der UNWTO aktiv bei. Affiliierte Mitglieder sind Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Tourismusdestinationen und NGOs, die über die Plattform der UNWTO in Dialog treten, Informationen austauchen und zusammen weitere Schritte zur Umsetzung der von der UNWTO verfolgten Ziele im Bereich nachhaltiger Tourismusentwicklung verfolgen und zusammen innovative Produkte erarbeiten.

Die UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid. Sie hat sich die „Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, zu Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit, Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion“ zur Aufgabe gemacht. Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer und verfolgt in ihrem Arbeitsprogramm die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusangebots der Mitgliedsstaaten sowie die Sicherung von Nachhaltigkeit und Ethik im Tourismus.

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Jedes Jahr finden viele junge Leute aus aller Welt an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie erfüllen sich den Traum eines Auslandssemesters. Die THD steht für internationalen Austausch, interkulturelle Campusatmosphäre sowie gelebte Willkommenskultur. Sie gilt als eine der internationalsten Hochschulen in Bayern. Während sich einige bayerische Hochschulen aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschlossen haben, den gesamten Studierendenaustausch für das Wintersemester 2020/21 abzusagen, ist die THD weiter offen dafür geblieben. Am Montag, 28. September begrüßte das Team des International Office nun 30 internationale Austauschstudierende.

Die THD ist mit mehr als 190 Partneruniversitäten weltweit vernetzt. Für das Wintersemester 20/21 hat es die Hochschule prinzipiell möglich gemacht, für ein Austauschsemester nach Deggendorf zu kommen. Ein Viertel der sonst gewohnten 120 jungen Leute hat das Team des International Office heuer tatsächlich empfangen. Zum Schutz aller Studierenden und Mitarbeitenden wurden vorab zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Ein umfangreiches Hygienekonzept wurde entwickelt. Studierende aus Risikogebieten mussten einen negativen Corona-Test sowie ein ärztliches Attest vorlegen, welches bescheinigt, dass sie keinerlei Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 aufzeigen. Zusätzlich hat das International Office in den letzten Wochen intensiv an einer virtuellen Umsetzung der Orientierungswochen gearbeitet. Dieses traditionelle zweiwöchige Einführungsprogramm erleichtert den THD-Gästen den Einstieg an der Hochschule, macht sie mit ihrer neuen „Heimat“ vertraut und hilft dabei, erste Kontakte zu knüpfen. Das nun angebotene Hybrid aus Veranstaltungen vor Ort und virtuellen Formaten bietet Studierenden die Möglichkeit der Sozialisierung unter Gewährleistung maximaler Sicherheit. Da persönliche Kontakte auf das Nötigste reduziert werden müssen, wird im begonnenen Wintersemester 2020/21 auch ein Großteil der Lehrveranstaltungen für die Gaststudierenden virtuell angeboten. Damit dennoch auch ein direkter Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden stattfindet, werden neben dem Unterricht zahlreiche Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen virtuell angeboten.

 

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) gründet einen weiteren Technologie Campus (TC) im Landkreis Passau. In Vilshofen wird das „Bayerische Zentrum für digitale Sicherheit“ entstehen. Es soll die Grundlagenforschung und die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Datensicherheit vorangetrieben werden. Insbesondere für Industrieanlagen und Automobile.

In einer Pressekonferenz der Stadt Vilshofenam 17. Spetember verkündeten Staatsminister Bernd Sibler und THD-Vizepräsident Prof. Waldemar Berg gemeinsam mit Bürgermeister Florian Gams die Neuigkeit. Die Zustimmung des Stadtrats folgte eine Woche später mit einem klaren „Ja“. 2021 werden die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen und bereits ab Herbst 2022 soll der Campus in Betrieb genommen werden.  Von der Hochschule kommen Prof. Dr. Martin Schramm als Leiter des TC und Prof. Dr. Peter Ullrich in Vilshofen. Zwei weitere Professoren sollen nach Eröffnung des TC Vilshofen direkt für den Standort berufen werden. Bis zu 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Planstellen für vier Ingenieure, bis zu vier Werkmeister, Verwaltungsangestellte und studentische Hilfskräfte. Immer wieder sollen auch Doktoranden vor Ort forschen.  Die Hochschule setzt mit ihrem zwölften Technologie Campus ein einzigartiges Konzept fort. Seit 2009 gründet die THD sukzessiv spezielle Forschungseinrichtungen. Bisher in den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Neumarkt in der Oberpfalz, Weißenburg-Gunzenhausen und Passau. Experten entwickeln dort in enger Zusammenarbeit mit Hightech-Firmen anwendungsbezogene Speziallösungen. Im Zentrum dieser institutionellen Arbeit steht die Symbiose aus wissenschaftlicher Forschung und ihrer wirtschaftlichen Anwendung. Diese enge Kooperation dynamisiert die regionale Wirtschaft und setzt neuartige technologische Akzente fernab des urbanen Raumes. Firmen profitieren vom Zugriff auf die Labor- und Forschungskapazitäten der THD, für Forschungspraktikanten und angehenden Absolventen ergeben sich wertvolle Industriekontakte.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat die MINT-Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. gestartet. Teil der Pilotphase, die zunächst läuft, ist ein erster Workshop mit aktiven MINTlern aus der Region. Bis März lernen die teilnehmenden Initiativen, wie sie ihre eigenen Aktivitäten evaluieren und verbessern können. 

Das MINT-Team der THD übernimmt dabei die Rolle des Ausbilders für die Region Niederbayern. Und zwar nach Maßgabe des Orientierungsrahmens des Nationalen MINT Forums e.V. Es geht vor allem darum, die Qualität außerschulischer MINT-Aktivitäten zu verbessern. Dazu zählt Nachhilfe-Unterricht genauso wie Wettbewerbe oder Betriebsführungen. Entsprechend bunt gemischt war die Gruppe des Pilot-Workshops: Chamer MINT-Dreieck, Caverion, Realschule Landau, BayernLab, Lindner Group, Bildungsmanagement Landshut. Ab Sommer 2021 ist das Workshop-Angebot dann für die gesamte Region Niederbayern offen. Weiterführende Infos sind zu finden unter https://www.th-deg.de/mint.

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Nahezu jeden Tag hört man von neuen Durchbrüchen in der Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz (KI). Die spannende Frage ist und bleibt jedoch, wie steht es mit deren Umsetzung in den Unternehmen? An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurde dazu im September 2020 erstmalig eine viertägige Blockveranstaltung durchgeführt. Die Studierenden lernten zunächst die Grundlagen des KI-Innovationsmanagements kennen und erprobten anschließend in Fallstudien die Erkennung von KI-Potentialen sowie die Einführung von KI in Unternehmen. Dieser Kurs dürfte einmalig sein, nicht nur in Deutschland. Geleitet wurde er von Prof. Dr. Patrick Glauner.

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass momentan etwa 80 Prozent der KI-Entwicklungen in Unternehmen noch keinen finanziellen Mehrwert schaffen bzw. nicht zu marktreifen Produkten oder Dienstleistungen führen. „Die Gründe hierfür sind vielfältig“, erklärt Glauner. „Eine der Ursachen ist, dass die klassische KI-Lehre oft nur rein technische Aspekte behandelt und betriebswirtschaftliche Aspekte ignoriert.“ In dem KI-Bachelorstudiengang an der THD wird daher neben zahlreichen technischen Kursen auch ein weltweit einmaliger Kurs zu »KI-Innovationsmanagement« angeboten. „Hierdurch schließen wir diese Lücke. Wir vermitteln den Studierenden, worin in Unternehmen typische Herausforderungen bei Einführung von KI liegen und wie diese gelöst werden können“, berichtet Glauner.

Kursteilnehmerin Ursula Pähler war beeindruckt: „Durch den Kurs konnte ich Parallelen und Unterschiede zum klassischen Innovationsmanagement in anderen Bereichen ziehen. So sind mir die bestehenden Herausforderungen speziell bei der Einführung von KI klargeworden.“ Für die wertschöpfende Umsetzung von KI in Unternehmen fühlt sich auch Ralf Minge, der sein Studium berufsbegleitend absolviert, nun deutlich besser gerüstet: „Diese Veranstaltung schließt sehr eindrucksvoll die Lücke zwischen der akademischen Forschung zu KI und deren wirkungsvollen Einsatz im Unternehmen. Ich kann mit der wertschöpfenden Umsetzung von KI jetzt direkt beginnen.“

Die THD bietet seit dem vergangenen Jahr den Bachelorstudiengang „Künstliche Intelligenz“ an. Im Oktober 2020 werden rund 90 weitere junge Leute ihr Studium aufnehmen. Bei Fragen zu Themen rund um Innovation und KI ist Prof. Glauner jederzeit auch direkt unter patrick.glauner@th-deg.de erreichbar.

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Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die waldreiche, touristisch attraktive Region Traunsee-Almtal in Oberösterreich Partner des „INTERREG-Projektes AB291“, bei dem der European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners innehat.

Im Rahmen eines ersten Projekt-Workshops fand man sich am Dienstag, 15. September auf Einladung des Bürgermeisters Wolfgang Bammer und des Tourismusverbandes Traunsee-Almtal im Gemeindeamt von Grünau im Almtal ein. Neben dem fünfköpfigen Projektteam, welches das Vorhaben bis Sommer 2022 betreut, standen dabei insbesondere die eingeladenen Fachleute aus den Bereichen Wald, Gesundheit und Tourismus im Fokus. Mit ihrer langjährigen Kompetenz und Expertise leisten sie wesentlich Beitrag bei der gemeinsamen Erarbeitung von Ideen und Ansätzen, wie Wald- und Naturräume im konkreten Kontext der Gemeinde Grünau und dabei stellvertretend für die Pilotregion Traunsee-Almtal gesundheitstouristisch genutzt werden können. Prämisse ist dabei stets, Anbietern und Stakeholdern vor Ort als auch Besuchern und Gästen einen Mehrwert schaffen zu können, ohne natürliche Ressourcen zu schädigen.

In zunächst drei Gruppen sowie in einer anschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde sammelten die 17 Workshop-Teilnehmer wichtige Erkenntnisse und Einschätzungen zu künftigen Zielgruppen, naturbezogenen Angebotsmöglichkeiten oder notwendigen Strukturen und Partnerschaften, die für eine nachhaltige Nutzung von Wald in Zukunft grundlegend sind. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christian Steckenbauer, Dekan des ECRI und erfahrender Touristiker. 

Mit den Ergebnissen aus dem Workshop möchte man gezielt Angebote und Produkte für Grünau und die Pilotregion Traunsee-Almtal ableiten, diese aber zusammen mit Erkenntnissen aus den weiteren vier Pilotregionen auch grundsätzlich für entsprechende Destinationen übertragbar und anwendbar machen. Dies sieht auch Prof. Steckenbauer als wichtigen Schritt für die Zukunft: „Angesichts gesellschaftlicher Veränderung und sich ändernder Reisemotive hat die Entwicklung neuer Angebote im Bereich Wald & Gesundheit enorme Bedeutung - noch verstärkt durch die Corona-Pandemie“.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in fünf ausgewählten Pilotregionen (neben Traunsee-Almtal auch der Tennengau, Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach) nachhaltige Ansätze, wie lokale Wald- und damit verbundene Naturräume gesundheits-touristisch genutzt werden können.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat am vergangenen Dienstag ein DigiCamp speziell für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten veranstaltet. Es ging um das Thema: «Lehren im digitalen Zeitalter: Blended Learning für Lehrerinnen und Lehrer». 70 Gäste nahmen Tools und Techniken für das neue Schuljahr mit und konnten sich über Erfolgsfaktoren der digitalen Lehre austauschen. Aufgrund der großen Nachfrage wird am 13. Oktober ab 17 Uhr die virtuelle Veranstaltung wiederholt.

Dr. Karina Fisch, Gastgeberin und Expertin für digitale Lehre, freut sich auf den Austausch mit den Lehrenden: „Das virtuelle DigiCamp soll Lehrenden helfen, neue Ideen für die Lehre zu sammeln und verschiedene didaktische Tools kennenzulernen, um den Spagat zwischen Präsenzunterricht und virtuellen Lernanteilen in der Lehre erfolgreich zu meistern“. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie müssen Lehrkräfte schnell zwischen Präsenzunterricht und digitaler Lehre wechseln und Inhalte verknüpfen können, um im Quarantäne-Fall einer Klasse schnell reagieren zu können. 

Neben Dr. Karina Fisch werden die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre, Caroline Weber und Theresa Bauer, verschiedene Tools und deren Verwendung anhand eines Lernszenarios für die digitale Lehre vorstellen. Pflegepädagogin und THD Professorin, Prof. Dr. Doris Eberhardt, wird Einblicke in ihren Erfahrungsschatz aus dem letzten Flexi-Semester geben und daraus Best Practice Beispiele ableiten. Das DigiCamp wird mit einer Fragerunde und einem Erfahrungsaustausch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschließen. 

Zielgruppe des DigiCamps sind Lehrende aller Schularten, die der digitalen Lehre mit ihren Möglichkeiten sowie Herausforderungen begegnen möchten sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Eine Software für IT-Sicherheit kommt vielleicht bald aus Deggendorf. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut derzeit das Start-up XENTEC. Finanziert über ein Stipendium will das zweiköpfige Gründerteam ein IT-Security Unternehmen aufbauen. Erste Produkttests bei Pilotkunden laufen bereits.

Maximale IT-Sicherheit in allen Bereichen der Software-Branche und ein eigenes Unternehmen, das wollen Nicolai Roider und Sebastian Schreiner schaffen. Ihr erstes Produkt soll eine Software sein, mit der andere Softwarehersteller ihr Produkt schützen können. Die Mission sei, einen neuen Standard in Datenverschlüsselung und Datenschutz zu setzen.

Unterstützt werden sie vom Start-up Campus der THD, der Hans Lindner Stiftung und über ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im ersten Halbjahr als Stipendiaten haben die beiden Gründer schon einiges geschafft. Das erste Produkt von Xentec ist zum Patent angemeldet. Erste Tests haben eine positive Resonanz der Pilotkunden ergeben. Deren Feedback fließt derzeit in die weitere Entwicklung der Software ein. Wer im Internet nach Xentec sucht, muss sich noch etwas gedulden. Die Entwicklungsarbeit erfordert momentan die gesamte Aufmerksamkeit der beiden Gründer.

Das Team des Start-up Campus der THD ist immer offen für innovative Ideen. Wer Gründer werden möchte, kann sich per E-Mail startupcampus@th-deg.de in Verbindung setzen.

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Interesse an Programmierung oder Betriebswirtschaft, technischer Mechanik oder Grundlagen für Ingenieure? Am European Campus Rottal-Inn startet zum Beginn des neuen Wintersemesters das seit einigen Jahren etablierte Frühstudium. Begabte und motivierte Schüler ab der 10. Klasse, egal ob Gymnasium oder FOS/BOS, können sich dort für Vorlesungen in ausgewählten Fächern einschreiben und somit schon in der Schule Hochschulluft schnuppern.

Da der Campus international ist, werden alle Vorlesungen in englischer Sprache abgehalten. Wer den Mut dazu hat, kann eine Prüfung am Ende des Semesters ablegen. Bei Bestehen können die somit erreichten ECTS Punkte (Leistungspunkte im Studium) eventuell auf ein späteres Studium angerechnet werden. Und wer merkt, dass der Aufwand zu groß, oder das Fach nicht das Passende ist, kann sich jederzeit und ohne Probleme wieder abmelden. Es werden auch räumlich und zeitlich flexible Kurse angeboten – gerade in Corona Zeiten eine Alternative zu Präsenzvorlesungen.

Eine Anmeldung ist bis zum 28.09. möglich. Das Frühstudium wird vom MINT Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert und betreut. Nähere Infos zum Frühstudium, dem Bewerbungsprozedere und das komplette Kursangebot finden Sie im Internet unter www.th-deg.de/fruehstudium oder direkt bei Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de oder Tel. 0991/3615 8863).

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie der Leiter der Veranstaltung, Prof. Dr. Patrick Glauner, laden herzlich zum virtuellen DigiCamp «DigiFitnessCheck» am Mittwoch, den 23. September 2020 ab 17 Uhr ein. Glauner freut sich auf den Austausch mit Unternehmensvertretern aus der Region: „Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Doch die meisten Unternehmen wissen nicht, wie sie sich digital fit machen und was dabei beachtet werden muss. Wie geht man richtig und mit Plan vor? Genau diese Frage beantworten wir am DigiCamp“.

Oft scheitert nämlich eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung an einer individuellen Strategie, denn Digitalisierung ist viel mehr als der übliche Online-Handel und seine ERP-Prozesse. Es gilt Optimierungspotentiale entlang der Wertschöpfungskette und im Produktportfolio zu identifizieren, die einen Funktions- oder Kostenvorteil bringen. Glauner erklärt: „Dabei ist pragmatischer Aktionismus genauso unsinnig wie eine zu komplexe Digitalisierungs-Vision“.

Neben dem Leiter der Veranstaltung und KI-Experten, Prof. Dr. Patrick Glauner, wird Berater und Unternehmenscoach, Markus Kammermeier, von der Change42 GmbH Einblicke geben, wie Unternehmen zu den Gewinnern der digitalen Transformation gehören können.

Zielgruppe des DigiCamps sind alle Unternehmen, die eine angepasste und individuelle Digitalisierungs-Strategie für sich zu entwickeln möchten, um sich der digitalen Zukunft erfolgreich zu stellen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Vor fast genau zwei Jahren starteten Handwerkskammern aus ganz Deutschland zusammen mit der  INQA (Initiative Neue Qualität in der Arbeit) das Projekt „Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk“. Das Ziel: Handwerksbetriebe sollen zukünftig ausgebildete Ansprechpartner bei ihren Kammern finden, die zum Thema beraten und begleiten. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) war wesentlicher Partner dieses Projekts. Basierend auf dem Hochschul-Zertifikat „Systemische Prozessberatung im betrieblichen Gesundheitsmanagement“ bildete die Forschungsgruppe für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit neun Betriebsberaterinnen und Betriebsberater für die Handwerkskammern aus.

Die Teilnehmer haben sich die letzten zwei Jahre intensiv, sowohl theoretisch als auch praktisch, mit den Inhalten des Kurses der THD auseinandergesetzt. Ein grundlegender Gedanke des Zertifikatsleiters Prof. Dr. Stephan Gronwald ist, die Eigenverantwortung von Beschäftigten in Betrieben zu stärken: „Insbesondere in Kleinst- und Kleinbetrieben steckt das Thema Gesundheit und Gesunderhaltung noch in den Kinderschuhen. Die Möglichkeit über Betriebsberaterinnen und Betriebsberater der Handwerkskammern hier einen ersten Ansprechpartner zu haben, ist derzeit in Deutschland einzigartig.“ Am 14. und 15. September fand in der Abtei Münsterschwarzach die Abschlussveranstaltung des Projekts statt. Es trafen sich alle Verantwortlichen der Handwerkskammern sowie Vertreter der einzelnen Projektbeteiligten. Über die Grenzen der Handwerkskammern in Bayern, aber auch über die der Bundesländer hinweg, entstanden sieben interessante Projekte, die vor allem für Aufmerksamkeit im Handwerk sorgen. Neben der Zertifikatsverleihung zur Fortbildung der Betriebsberaterinnen und Betriebsberater war der Vortrag von Pater Anselm Grün einer der Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung. Er sprach vor allem über das Thema Führung und wie wichtig es sei, sich selbst zu vertrauen. „Wer andere führen will, muss sich selber führen können“, so Pater Anselm Grün. Das Besondere dabei sei, sich nicht zu verändern, sondern zu verwandeln. Veränderung heißt jemand anderer zu werden, Verwandlung dagegen ist immer mehr „ich selbst“ werden. Am zweiten Tag der Abschlussveranstaltung lag das Augenmerk auf einer Diskussion zur der Zielsetzung der INQA in Bezug auf das Handwerk und einer Verstetigung des Projekts. Mit einer Führung durch die Abtei Münsterschwarzach und einem gemeinsamen Mittagessen endete die zweitägige Veranstaltung. Die 12-monatige berufsbegleitende Weiterbildung „Systemische Prozessberatung im betrieblichen Gesundheitsmanagement“ kann am Zentrum für akademische Weiterbildung von Interessierten aller Branchen und Gewerke belegt werden. Nächster Kursstart ist am 21. Januar 2021.

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Prof. Dr. Thorsten Gerdes leitet das Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth und ist Wissenschaftlicher Leiter am Technologie Anwender Zentrum (TAZ) in Spiegelau, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Jetzt wurde der Professor im Verbund mit den Industriepartnern Dyneon/3M und Maxit im Deutschen Museum in München für die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises des Bundespräsidenten nominiert. Nicht nur in Bayreuth und Deggendorf ist man mächtig stolz.

Anlässlich der Bekanntgabe der drei nominierten Projekte am 9. September betonte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Wert der Forschung: „Ohne unsere Forscher und Entwickler, ohne ihren Innovationsgeist und Zukunftsblick können wir keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden. Ich bin sehr dankbar, dass sie Ideen entwickeln, die unser Leben in Zukunft besser machen können – und das weltweit. Visionen für eine bessere Zukunft kommen auch aus Bayern: An unseren bayerischen Hochschulen findet Zukunftsforschung in allen Bereichen statt. Technischen Zukunftsfeldern kommt dabei eine besondere Rolle zu.“ Dass von den Top-3 Projekten auch eines aus Bayern kommt, freute den Minister sehr. Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit seien zukunftsweisende Themen, denen man sich für die kommenden Generationen mit aller Kraft widmen müsse.

Der Wissenschaftspreis des Bundespräsidenten ist einer der bedeutendsten in Deutschland. Verliehen wird er in diesem Jahr am 25. November in Berlin durch Frank-Walter Steinmeier. Übrigens live im ZDF. Drei Themen haben dann die Chance, neben dem wissenschaftlichen Renommee auch die 250.000 Euro Preisgeld zu gewinnen: Es geht um Neuentwicklungen der zukünftigen Informationstechnik, Automatisierung in der Medizin und eben klimaneutraleres Bauen.

Konkret wurde das Team rund um den Sprecher Dipl.-Ing. (FH) Friedbert Scharfe (Maxit), Dr. rer. nat. Klaus Hintzer (Dyneon/3M) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes für das System „ecosphere“ - ein neuartiges, umweltfreundliches System einer spritzbaren Dämmung mit Mikro-Hohlglaskügelchen nominiert, dass im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zwischen den Partnern und dem Keylab Glastechnologie der Uni Bayreuth entwickelt wurde.

An dieser Stelle setzen nun die THD bzw. das TAZ Spiegelau an. Im Rahmen des kürzlich gestarteten Projekts „Micro-Bubble“ – ebenfalls ein BMBF-Projekt – wird bereits an der nächsten Generation der Gebäudedämmung geforscht. Basis sind dabei weiterhin Mikrohohlglaskugeln. Ziel der Forschenden in Ostbayern und Oberfranken ist es, eine weitere Verbesserung des Herstellungsprozesses dieses Leichtstoffes zu erzielen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßt zum Wintersemester einen neuen Professor. Gesucht war Verstärkung für das Lehrgebiet IT-Sicherheit. Dr. Thomas Störtkuhl übernimmt die Position ab Oktober an der Fakultät Angewandte Informatik. Seit über 20 Jahren berät er Unternehmen in IT und IT-Sicherheit. Vor allem im industriellen Bereich.

Das Wissen von Thomas Störtkuhl ist wegen immer raffinierteren Cyber-Attacken auf Unternehmen äußerst gefragt. Cyber-Attacken sind für moderne Industrie-Betriebe, die der Digitalisierung folgen, eine echte Bedrohung. Ungewollte Angriffe auf ihre Systeme können den Geschäftsbetrieb massiv stören oder sensible Daten gestohlen bzw. manipuliert werden. Seine langjährige Erfahrung, Industrie-Unternehmen und ihre IT zu schützen, hat Thomas Störtkuhl unter anderem als Mitgründer der Firma Secaron AG gesammelt. Die Beratungsfirma für IT-Sicherheit entstand Anfang 2000 in München. Mit 50 Fachleuten verschmolz das Unternehmen 2014 mit dem TÜV Rheinland. Den Wechsel in den Bereich industrielle IT-Sicherheit sieht Störtkuhl als eine der besten Entscheidungen in seinem Berufsleben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass er auf seinem Fachgebiet etwas bewegen möchte. Er war Mitautor des Buches „Ganzheitliches Management der Informationssicherheit“ und entwickelte eine Zertifizierung bezüglich industrieller IT-Sicherheit für Hersteller und Systemintegratoren. Auch für seine Tätigkeit an der THD hat er bereits Pläne: ein Produkt für die IT-Sicherheitsanalyse soll entstehen und er möchte verstärkt auf die Anwendung der KI in der industriellen IT-Sicherheit schauen. Für die Lehre wünscht er sich von seinen Studierenden, Spaß am Fach zu haben. Von ihm könne man immer ein offenes Ohr, hoffentlich interessante Lehre und auch einmal lachende Gesichter erwarten.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) setzte sich bereits vor der Coronakrise seit Jahren intensiv für die Nutzung der Digitalen Lehre ein. Der Einsatz wurde nun mit einem Fördergeldbescheid durch die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) über 182.000€ für THD-Projekte belohnt.

Die über die SMART vhb-Plattform angebotenen digitalen Kurse gewannen durch den Ausfall der Präsenzlehre in diesem Sommersemester stark an Bedeutung. Die THD bietet online bereits 28 vhb-Kurse an, die besonders im „Coronasemester“ von anderen HAWs genutzt und in der Lehre eingesetzt wurden.  Mit dem Förderbescheid über 182.000€ durch die vhb, was 20 Prozent des gesamten Fördergeldes der jüngsten SMART vhb-Ausschreibungsrunde entspricht, wird das Angebot der digitalen Lehre der THD weiter ausgebaut. Über die kommenden Monate hinweg werden damit insgesamt zehn Kurse entwickelt und ab dem Wintersemester 21/22 über die SMART vhb-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Online-Kurse reichen von der Einführung in die Programmierung mit Python, Java Programmierung, Programmierkonzepte, Informatikkonzepte, Hardware Design, Foundations of Informatics, KI Anwendungen und Logic in Artificial Intelligence bis hin zu Engineering Mechanics Dynamics und Risikomanagement. Organisiert wird die Entwicklung dieser neuen SMART vhb-Projekte von Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, vhb-Beauftragter der Hochschule, und Projektmanagerin Dr.-Ing. Monica Ciolacu.

An der THD substituiert der vhb-Beauftragte, Prof. Popp, bereits seit 13 Jahren in all seinen Modulen 50 Prozent der Lehre durch digitale Lehre. Er testete in seinen digitalen Kursen Künstliche Intelligenz (KI) Methoden, durch welche sich die digitalen Lehrmaterialien dem Kenntnisstand der Studierenden zu Beginn des Kurses anpassen. Popp setzt in seinen vhb-Kursen darüber hinaus ein KI basiertes Frühwarnsystem ein, das gefährdeten Studierenden eine Warn-E-Mail schickt. Dadurch konnte die Durchfallquote nahezu halbiert werden.

Die SMART vhb-Plattform verwaltet Online-Lerneinheiten, die sich flexibel in die eigene Lehre integrieren lassen. Diese digitalen Lehreinheiten beginnen mit den Lernzielen und setzen sich aus unterschiedlichen Materialien wie Videos, Textelementen, Selbsttests oder Simulationen zusammen.

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Gründerteam des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt für die Idee des Agraroboters „SEPP“ ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 117.000€.

Die Idee ist einfach und genial: ein Roboter, der die Pflege des heimischen Gemüsegartens übernimmt. Der nützliche Helfer soll es künftig Gartenbesitzern, die nicht regelmäßig Zeit zum Gießen oder Unkrautjäten haben, erleichtern eigenes Gemüse anzubauen. Das ist die Vision von Andreas Stockinger und seinen beiden Gründerkollegen Niklas Rohne und Martin Seidl. Mit dieser Idee wandte sich das Team an den Startup Campus der THD und bekam mit dessen Unterstützung ein EXIST-Gründerstipendium.

Gefördert von dem Stipendium in Höhe von insgesamt 117.000€ haben die angehenden Gründer nun zwölf Monate Zeit um aus der Vision des Agrarroboters „SEPP“ ein marktfähiges Produkt herzustellen. Bei der Entwicklung des Roboters, dem Bau der ersten Prototypen bis hin zur Planung einer Serienfertigung kann das Gründerteam auf die Unterstützung der THD und deren Startup Campus zählen, egal ob es sich dabei um die Lösung technischer  Fragestellungen oder die Anfertigung einzelner Metallbauteile handelt. Verläuft alles nach Plan, können Heimgärtner für die Gartensaison 2022 auf eine deutliche Arbeitserleichterung durch „SEPP“ hoffen.

Die Gründer werden von ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner und dem Startup Campus der THD betreut. Das Gründerteam bezieht während des Förderzeitraums das Startup Lab des Startup Campus als Arbeitstätte. Der Startup Campus der THD unterstützt Studierende, Mitarbeitende und Alumni der Hochschule in allen Phasen der Existenzgründung.

Das EXIST-Gründerstipendium wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Stipendium unterstützt neben Studierenden auch Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinenn und Wissenschaftler, die ihre Gründungsidee mit einem Businessplan umsetzen wollen.

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Der Lokalsender Niederbayern TV kooperiert im Rahmen der media.projects der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem Fachbereich Film & Videodesign der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Ab Dienstag, 25.08. strahlt der Sender Kurzfilme von THD-Studierenden aus.

Die Filme wurden von Bachelorstudierenden des 2. und 4. Semesters Medientechnik sowie Masterstudierenden des Kurses „Kurzfilm 1“ produziert. So entstanden 20 Kurzfilme von je ca. 5 Minuten Länge. Diese werden ab dem 25.08. immer dienstags und freitags um 18 Uhr bzw. 19 Uhr über Satellit, im Journal bei Niederbayern TV Deggendorf-Straubing, gezeigt. Anschließend werden die Kurzfilme in die Mediathek des Lokalsenders eingestellt.

Aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 waren die Produktionsumstände außergewöhnlich und die Kreativität der Studierenden gefragt. Da die sonst übliche Arbeit in kleinen Teams nicht möglich war, erstellten alle Studierende den eigenen Kurzfilm unter Verwendung der zuhause verfügbaren Technik. In den meisten Fällen wurden die Filme mit dem Smartphone produziert. Dabei waren sie auf sich allein gestellt und mussten Kamera, Tonaufnahme, Lichtsetzung sowie Regie selbst übernehmen. Die anschließende Postproduktion mit Schnitt, Bild- und Tonnachbearbeitung der Filme erfolgte, soweit möglich, ebenfalls zuhause am eigenen Computer.

Die zur Zeit der Produktion vorherrschenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen schlugen sich auch in der Themenwahl nieder. So lautete die Aufgabe der Bachelorstudierenden ein „Corona-Tagebuch“ während der Zeit des Lockdowns zu produzieren. Die Masterstudierenden besprachen im „Dialog der Generationen“ Themen mit ihren Eltern, die sie immer schon mit ihnen klären wollten. Die Bandbreite der Umsetzungsformen reicht von kreativ über komödiantisch und nachdenklich bis hin zur Dokumentation dramatischer Ereignisse.

Die Kooperation zwischen Niederbayern TV und der THD kam über die media.projects der BLM zustande und wurde von Thomas Eckl, Geschäftsführer der Niederbayern TV Deggendorf-Straubing GmbH & Co. KG und Prof. Jens Schanze der THD besiegelt. Die media.projects bringen Lokalsender mit Hochschulen in Bayern zusammen und fördern so digitale Innovationen. Dies ermöglichte den Studierenden des Studiengangs Medientechnik sich praxisnah an innovativen Medienformaten auszuprobieren.

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Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu Entdecken, zu Erforschen und zu Bauen beim Ferienprogramm der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Andrang auf die drei Angebote war groß, so dass zusätzlich zu den regulären Terminen noch zwei weitere Termine angeboten wurden.

Das Ferienprogramm startete mit den „Planetenforscherinnen“. Hier nutzten 20 Mädchen zwischen acht und zehn Jahren die Möglichkeit mit Lego WeDo die kleine Marssonde „Milo“ nachzubauen. Vorab nahmen sie das Sonnensystem unter die Lupe und rätselten, was denn so ein Roboter alles können muss, um auf eine Mars-Mission geschickt zu werden. Begriffe wie Sonnenpanele, Kameras, Greifarme und Sender kamen hier ins Spiel. Nach der Konstruktion wurde der kleine Marsroboter mittels grafischer Programmierung in Bewegung gesetzt. Damit der Roboter auch Hindernisse erkennen und Signale zur Erde senden kann, wurden Sensoren verbaut und entsprechend programmiert. Die teilnehmenden Mädchen arbeiteten hochengagiert und so entstanden sehr kreative Roboterentwürfe.

Das zweite Ferienprogrammangebot stand unter dem Motto „Bau dir eine künstliche Hand“. Die ca. 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren bekamen die Aufgabe eine künstliche Hand aus Lego Spike Prime Teilen zu Entwerfen und zu Bauen. Dafür standen eine Vielzahl an Bauteilen, Sensoren und Motoren zur Verfügung. Anhand grafischer Programmierung wurden die kreativen und voll funktionierenden Roboterhände bzw. Greifarme fleißig im Einsatz ausprobiert.

Beim ganztägigen Programm „Lerne die spannende Welt der Informatik kennen“ hatten die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse die Möglichkeit einen Lego-Mindstorm Roboter textbasiert zu programmieren. Im zweiten Teil des Programms wurde eine App entwickelt, über die der Roboter gesteuert werden kann. Zwischendurch gab es spannende Diskussionen zum Thema Robotereinsatz. Zusätzlich nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit Studierenden über die eigenen Erfahrungen im Bereich virtuelle Lehre und Lernen im Internet auszutauschen.

Das THD-Ferienprogramm findet immer in den Sommerferien und den meisten anderen Schulferien statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Interesse an MINT-Themen. Organisiert und durchgeführt wird das Programm von der MINT-Förderung der Hochschule. Diesen Sommer wurden die Organisatorinnen Tanja Zellner und Anna-Katherina Kaiser tatkräftig von Irina Sigl, Studentin der Medientechnik, unterstützt.

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Am 8. September ist es wieder soweit: die Intensivsprachkurse an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) starten. Gerne können auch externe Interessierte ihre Sprachkenntnisse vertiefen, denn für die einwöchigen Kurse sind noch Plätze verfügbar!

Egal ob Spanisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch, Business English oder Russisch, die THD bietet für zahlreiche Sprachen Einsteiger- und Übungskurse an. Sie setzen sich, aus gegebenem Anlass, voraussichtlich aus virtuellen Sitzungen und Selbstlernphasen zusammen. Die Sprachkurse werden über einen Zeitraum von drei Wochen verteilt angeboten, wobei ein Kurs eine Woche dauert und insgesamt 30 Unterrichtseinheiten umfasst. Die Kurse finden wochentags, von Montag bis Freitag, statt. Die Kursgebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer 120 Euro. Die Krönung des Sprachkurses ist eine abschließende Prüfung am letzten Kurstag, mit deren Bestehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat über das abgeleistete Sprachniveau erhalten.

Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen zu den Intensivsprachkursen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist per E-Mail an das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) lud im Zuge des gemeinsamen INTERREG-Projektes „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ seine Partner aus Bad Birnbach an den Campus ein.

Für ein gemeinsames Update zur Pilotregion Bad Birnbach und der Abstimmung weiterer Schritte begrüßte der Lead-Partner ECRI am Freitag, 31. Juli, die Bad Birnbacher Delegation bestehend aus Direktor Viktor Gröll von der Kurverwaltung sowie der neu gewählten Bürgermeisterin Dagmar Feicht und ihren Geschäftsleiter Kurt Tweraser von der Gemeinde herzlich am Campus.

Neben der Besprechung und Abstimmung des aktuellen Projektes nutzte Hausherr Dekan Prof. Dr. Steckenbauer zusammen mit seinem Team auch die Möglichkeit, den Gästen aus Bad Birnbach das neue Campus-Gebäude Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) und insbesondere das technische Equipment des neuen, zugehörigen Tourismuslabors zu zeigen.

Aufgrund der fachlichen Kompetenz des ECRI und der Ausbildung seiner Studierenden in den Bereichen „Gesundheitswissenschaften“, „Tourismus“ oder auch „Nachhaltiges Bauen“, stellte man schnell viele weitere Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Kooperationen mit dem Thermalort Bad Birnbach fest - Synergien für beide Seiten, die man künftig auch verstärkt nutzen möchte.

Als eine von fünf spezifischen Pilotregionen ist die Gemeinde Bad Birnbach Partner des „INTERREG-Projektes AB291 - Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“, bei dem der ECRI in Pfarrkirchen die Rolle des Lead-Partners übernommen hat. Weitere Pilotregionen im Projektgebiet zwischen Bayern und Österreich sind Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau.

In einem interdisziplinären, grenzübergreifenden Projektkonsortium aus insgesamt 14 namhaften Partnern nähert man sich in diesem ambitionierten Projekt dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickelt gemeinsam in den fünf Pilotregionen nachhaltige Ansätze, wie lokaler Wald und dazugehörige Naturräume gesundheitstouristisch genutzt werden können.

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Wer ab dem Wintersemster an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren möchte, sollte jetzt seine Wahl treffen. Der Bewerbungszeitraum endet am 20. August. Bis dahin ist noch alles möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der verspäteten Abiturabschlüsse ist in diesem Jahr auch der Bewerbungszeitraum für ein Studium an der THD und deren englischsprachigen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen verlängert worden. Aber in knapp drei Wochen ist die Zeit abgelaufen. Erst vor wenigen Tagen hatte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Modalitäten für das Wintersemster bekannt gegeben. Natürlich immer vorbehaltlich des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens. Ziel ist es jedoch, so analog wie möglich ins Semester zu starten, nachdem das Sommersemester komplett digital abgelaufen war. Vorrang werden an der THD, wie an vielen anderen Hochschulen auch, die Erstsemster haben. „Gerade bei den Studienanfängern ist es wichtig, dass sie sich an ihre Hochschule und den Campus gewöhnen können. Da ist Präsenz einfach das A und O“, sagt THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Er freut sich schon sehr darauf, die neuen Studierenden bei sich an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Erstsemestertag ist der 1. Oktober.

Bis es aber so weit ist, heißt es jetzt nochmal an alle Unentschlossenen: Studienangebot checken und bewerben. Die THD bietet von erfolgreichen Klassikern wie BWL, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu neuen Studiengängen wie E-Mobilität, Künstliche Intelligenz oder Pflege ein enorm breites Portfolio. Am rein englischsprachigen Studienstandort ECRI liegt der Fokus auf Tourismusmanagement, Digitaler Gesundheit, Ingenieurswissenschaften sowie gesundem und nachhaltigen Bauen. Alles eingebettet in ein starkes Netzwerk regionaler und überregionaler Forschung und vielfältige Kooperationen mit zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft. Beste Voraussetzungen also für den Start in eine erfolgreichen Karriere. Los geht’s: https://www.th-deg.de/bewerbung

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Nichts, was wir am Körper tragen, ist mehr mit Viren und Bakterien belastet als unsere Mobiltelefone. »CuCase«, ein Start-up der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), bringt nun eine Smartphone-Hülle auf den Markt, die genau dieses Problem angeht. Das Besondere dabei: Die verwendete Kupferlegierung ist auch gegen das Corona Virus Sars-CoV-2 wirksam.

Antibakterielle Handyhüllen gibt es bereits. Kein Wunder. Bis zu 2500 Mal am Tag berühren wir unsere Smartphones, auf denen sich durchschnittlich 100 verschiedene Bakterienarten befinden. Die Viren nicht mitgezählt. Ein Markt mit Wachstumspotential also. „Unsere Handy-Schale besteht aus einer speziellen Kupferlegierung“, erklärt Dennis Gerdts, Erfinder des Produktes und bei CuCase für Forschung und Entwicklung verantwortlich. „Kupfer“, so der 24-Jährige, „ist eines der wirksamsten Materialien im Kampf gegen pathogene Keime. Es eliminiert mehr als 99 Prozent der Bakterien.“ Und eben auch andere Mikroben wie das Corona-Virus. Dieses wichtige Feature haben die bisherigen Produkte nicht. Außerdem lässt deren antibakterielle Wirkung mit der Zeit nach. Durch den sogenannten Halo-Effekt des Kupfers, der dazu führt, dass sich in unmittelbarer Umgebung bis zu 70 Prozent weniger Mikroben (Viren, Bakterien und Keime) ansiedeln, ist auch der Touch-Screen bei Verwendung eines CuCase weniger belastet.

Noch sind die Deggendorfer von CuCase weltweit die Einzigen, die diesen Ansatz verfolgen. Fast. Denn die Konkurrenz schläft nicht. „An der Vanderbuilt University in den USA gibt es drei Studenten, die ähnlich weit sind wie wir“, verrät Gerdts. Deshalb ist Eile geboten. Am 15. Juli soll es mit dem Vertrieb endlich richtig losgehen. Zum Markteintritt werden zunächst die meisten Apple iPhones abgedeckt. Weitere Modelle sollen jedoch schon bald folgen. Kaufen kann man die Hüllen über die Website des Deggendorfer Startups (www.cucase.de) und ein paar Wochen später auch über Amazon. Im Vergleich zu herkömmlichen Hüllen liegen die Preise im mittleren Segment. Zum Marktstart gibt es ein Sonderangebot. Auch interessant: Mit jedem Kauf einer CuCase Hülle unterstützt man Ärzte ohne Grenzen im Kampf gegen Corona.

Neben Gerdts, gehören Anton Dobler (25) und Marco Jülke (28) ebenfalls als Gesellschafter und Geschäftsführer zu CuCase. Dobler, angehender Master Absolvent an der THD im Fach Technologiemanagement, ist Marketing- und Vertriebsleiter und versteht sich als Schnittstelle zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Bereich. Wirtschaftsfachwirt Jülke kümmert sich um Finanzen, Verwaltung, Produktion und Logistik. Alle drei blicken auf zahlreiche praktische Erfahrungen in renommierten Industrieunternehmen und bei bekannten Internetplattformen zurück.

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Der Technologie Campus Teisnach Optik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist weit über die Grenzen Niederbayerns bekannt für seine hochkarätige Optik-Forschung. Jetzt beginnt in Teisnach ein neues zukunftsweisendes Projekt im Bereich der Präzisionsmesstechnik. RoFL (Entwicklung einer robotergestützen Freiformvermessung mittels Lasertrackinginterferometrie) hat zum Ziel, die Kosten bei der Vermessung von optischen Freiformen deutlich zu senken und gleichzeitig die Messgenauigkeit zu steigern.

„In der Optik werden verschiedene Linsenformen benötigt– plane, sphärische und asphärische Linsen sowie Freiformen mit komplexen Oberflächengeometrien. Besonders bei letzteren erfordert das Messen der Oberflächen höchste Präzision und ist dadurch bisher auch sehr kostenintensiv“, erklärt Simon Killinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Optik in Teisnach. Um die Kosten zu senken und die Messgenauigkeit zu steigern, entwickeln die Teisnacher Forscher derzeit eine robotergestützte Freiformvermessung. Dazu haben sie sich das Münchner Unternehmen qutools ins Boot geholt. Qutools stellt mit einem Hochleistungs-Tracking-Interferometer die Laser-Einheit, die die Linse vermisst. Um die Messgenauigkeit, die sich im Nanometerbereich befindet, zu verbessern, integrieren die Entwickler vom TC Teisnach einen fixen Referenzpunkt in ihr robotergestütztes Modell. „Durch die Vermessung der Linsenoberfläche und dem jeweiligen Abgleich mit den Ergebnissen zum Referenzpunkt kann mit einer ungenauen Maschine, wie es ein Roboter ist, präzise gemessen werden. Dabei kommen komplexe Algorithmen zum Einsatz, die das Messergebnis ermitteln. Gleichzeitig wird mit unserem neuen Ansatz die Messung schneller und die Kosten können um voraussichtlich bis zu 60 Prozent gesenkt werden“, beschreibt Killinger die Funktionsweise von RoFL. Alexander Haberl, operativer Leiter des TC Teisnach betont zudem, dass es mit diesem Ansatz erstmals möglich ist, den Aufbau in einer Roboter-Fertigungszelle zu integrieren, die auch in einer Anwendung mit Industrierobotern zum Einsatz kommen kann.

Das Projekt RoFL am Technologie Campus Teisnach Optik läuft noch bis April 2022. Es wird gefördert vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), ein Förderprogramm des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor für das Lehrgebiet „Produkt-Design“ berufen. Mit Kostas Medugorac verstärkt ein erfahrener Diplom-Designer das Team der Professoren. Mit seiner Lehre möchte er Technik und Design vereinen, komplexe Dinge reduziert, verständlich und ästhetisch in Harmonie bringen und den Student:innen kreative und praxisnahe Lernerfahrungen anbieten. Er selbst kann auf zahlreiche Auszeichnungen und eine langjährige Tätigkeit in seinem eigenen Atelier blicken.

Nach dem Studium an der Akademie der Künste in Stuttgart, ging es für Kostas Medugorac direkt in die Selbstständigkeit, um als Gestalter tätig zu sein: „Für mich war es sehr bereichernd im Studium mit Künstlern aus allen Disziplinen zu arbeiten und diese kennenzulernen. Dies gab mir als Student einen anderen, einen facettenreichen, polymorphen und freieren Blick auf die Aufgaben eines Gestalters. Die Selbstständigkeit war der konsequente Schritt, mich gestalterisch zu verwirklichen.“ Drei Red Dot Design Awards, darunter der Red Dot „best of the best“ 2015 für wegweisendes Produktdesign und Interfacegestaltung der Thekenwaagen Serie FreshWay für Mettler Toledo, seine Mitarbeit an der Stuttgarter Stadtbahn DT 8.12 für das Büro LindingerDesign/Hannover oder Arbeiten für Unternehmen wie Carl Zeiss Meditec, Abus oder Daimler nennt Medugorac beispielhaft als bisherige Meilensteine seiner Karriere. Dabei habe er gelernt, dass es immer mehr braucht als ein guter Gestalter zu sein oder Awards zu gewinnen: „All die Auszeichnungen und erfolgreichen Produkte freuen mich sehr. Dennoch weiß ich, dass gutes Design keine Auszeichnungen benötigt, sondern sich über die Jahre bewähren wird und manchmal auch einfach vor seiner Zeit ist.“ Mit seiner Arbeit wolle er dazu beitragen, dass Ressourcen sinnig und nachhaltig eingesetzt werden. Als Familienvater ist es ihm ein großes Anliegen, die Zukunft aktiv zu gestalten: „Somit auch der Schritt in die Lehre, um mein Gelerntes an junge Menschen weiter zu geben, die Interesse an dem Beruf des Gestalters haben und mit denen man auf Augenhöhe die Welt des Designs erforscht, ergänzt und weiterentwickelt.“ Medugorac betont in diesem Zuge, dass er eine pluralistische Lebenseinstellung sowie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft als tragende Elemente, die einen leiten sollten, sehe. Dem Unerwartetem Raum geben, Kreativität ausleben und professionalisieren, das möchte er an der TH Deggendorf möglich machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) intensiviert ihre Gründungsarbeit. Der Themenschwerpunkt Startup und Gründerkultur soll erweitert und das Angebot, das bis dato vor allem Studierende adressierte, ausgebaut werden. Knapp 900 Tausend Euro stehen dem Team des Startup Campus der THD seit April dafür zur Verfügung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben der Hochschule, unternehmerische Talente zu fördern.

Mehr Existenzgründungen und damit bis zu 1000 mehr Hightech-Arbeitsplätze für die Region will das Team des Startup Campus in den nächsten 10 Jahren schaffen. Alfons Weinzierl sagt dazu: „Die Arbeit des Startup Campus war bisher bei vielen Akteuren eine Querschnittsfunktion neben den eigentlichen Tätigkeiten und wurde on top geleistet. Durch den erfolgreichen Projektzuschlag erhalten wir nun auch die notwendigen Mittel und Ressourcen, um die Gründerkultur der THD auf ein nächstes Level zu heben.“ Im Vergleich zur heutigen Situation soll der Startup Campus laut Weinzierl nicht nur die Startup- und Entrepreneurship-Lehre und studentische Teams betreuen, sondern eine hochschulweite Einrichtung werden, die an einem zentralen Ort Anlaufpunkt und Heimat für Gründerinnen und Gründer ist und über die Technologie Campus in die ländliche Region ausstrahlt. Das Team steht zukünftig also auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule zur Verfügung. Getreu dem Motto „Wecke den Gründer in Dir!“ ist jeder eingeladen sich beim Startup Campus Team zu melden und seine Gründungsidee zu entwickeln. Viele einzelne Maßnahmen werden nun nach und nach umgesetzt. Als ersten notwendigen Schritt sieht das Team des Startup Campus der THD die Erschließung und Anmietung von geeigneten hochschulnahen Räumlichkeiten zur Schaffung eines Startup Labs. Weiterhin ist geplant, ein hochschuleigenes Inkubator-Programm für die Vorgründungsphase für Hochschulangehörige zu initiieren, mit dem die Hochschule Projekte dann auch finanziell unterstützen kann.

Seit 2002 hat die Hochschule ihr Profil als Gründerhochschule sukzessive aufgebaut. Über die Jahre haben sich zahlreiche erfolgreiche Existenzgründungen, Aktivitäten und Qualifizierungsangebote ergeben, so dass sich 2017 schließlich aus dem Institut für Existenzgründung der THD das Team des Startup Campus als zentrale Anlaufstelle gebildet hat. Im kürzlich veröffentlichen WURI-Ranking ist die Hochschule gerade auch aufgrund ihrer Gründerkultur positiv aufgefallen. Über die Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ StartupLab@FH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Hochschule ihre Aktivitäten weiter stärken.

 

 

 

 

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Am Dienstag, 28.7. trafen sich Vertreter der Europahochschule mit dem Geschäftsführer der Euregio-Geschäftsstelle in Freyung, Kaspar Sammer, und dem Experten für territoriale Zusammenarbeit der Europäischen Kommission, Dirk Peters, um weitere Schritte des Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu planen.

Die Gäste machten sich bei der Campusführung am European Campus Rottal-Inn (ECRI) selbst ein Bild der ersten Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands, die als EVTZ genehmigt wurde. Anschließend besprach man sich mit Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl zu den nächsten Schritten.

Hauptthemen waren die geplante Kick-Off-Veranstaltung im Herbst zusammen mit den Gründungsmitgliedern des EVTZ, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und der in Salzburg ansäßigen Alma Mater Europea, sowie der Auf- und Ausbau des EVTZ im Allgemeinen. Hauptaugenmerk lag dabei darauf, die vorhandene Struktur künftig mit Leben zu füllen und dem Ziel, den ECRI als Vorreiter im Zusammenwachsen der Nationen, voranzubringen. Damit wolle man den eigenen Anspruch, Menschen unterschiedlichster Nationen am Campus unter einem Dach friedlich zu vereinen, nochmals unterstreichen, betonte Dekan Prof. Steckenbauer.

Durch das EVTZ ist der ECRI nicht nur innerhalb der EU besser sichtbar, sondern kann auch leichter als vorher grenzüberschreitend mit anderen Institutionen zusammenarbeiten. Deshalb fasste man bei dem Gespräch Hochschulen in anderen EU-Ländern als künftige Partner des EVTZ ins Auge und möchte diese Partnerschaft in den kommenden Jahren auf- und ausbauen. Dazu sind auch Veranstaltungen zu Politik, Wirtschaft und Kultur am ECRI in Pfarrkirchen geplant, die den „European Spirit“ in die Region transportieren und den Studierenden europäische Werte vermitteln.

Dass der internationale Campus bei der Bevölkerung durchwegs positiv aufgefasst wird, verdient laut Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer besondere Beachtung. Dies zeige, dass das Konzept der territorialen Zusammenarbeit in Form des EVTZ am ECRI der richtige Schritt in die Zukunft sei.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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In neun spannende Monate starteten Mitte Juli die jüngsten Teilnehmer des Silicon Valley Programs der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie wollen eine Geschäftsidee auf den Markt bringen und mit Hilfe des Silicon Valley Programs lernen, wie sie das schaffen können. Vorbild ist die Start-up Szene des Silicon Valley in Kalifornien, wohin die Reise am Ende des Zertifikatsprogramms für eine Woche gehen wird.

Den Grundstein für das Vermarkten ihrer Projekte haben die acht Gruppen in der Einführungswoche gelegt. Jede Projektgruppe lernte per Videokonferenz ihren zuständigen Mentor der Santa Clara University aus dem Silicon Valley in Kalifornien kennen. Die amerikanische Eliteuniversität ist seit Beginn Partner des Zertifikatsprogramms. In den nächsten neun Monaten werden die Projektgruppen einmal monatlich mit ihren Mentoren per Videokonferenz in Kontakt treten und den jeweiligen Fortschritt ihrer Arbeitspakete präsentieren. Prof. Peter Schmieder, Gründer des Programms, und Alexander Dorn unterstützen sie dabei. Außerdem erhalten die Teilnehmer online über eine Lernplattform Arbeitsunterlagen zur Verfügung gestellt. 

Ziel des Programms ist es, die Teams bzw. ihre Geschäftsideen investfähig zu machen. Betreut werden die Teilnehmer bis zu den Abschlusspitches, die im März 2021 an der Santa Clara University stattfinden werden, sofern es die Corona-Situation zulässt. Oft geht es für die Teilnehmer aber dann erst richtig los. Finden sich bei der Präsentation ihrer Business Pläne Investoren, könnte der Traum einer eigenen Firma wie für viele frühere Teilnehmer schnell wahr werden.

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Das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 möchte Menschen in Niederbayern und insbesondere älteren und pflegebedürftigen Personen digitale Techniken für ihr Zuhause näher bringen. In den dafür geschaffenen Mustereinrichtungen können sich Interessierte über Assistenztechniken, die im Alltag Hilfestellung und Unterstützung bieten, informieren und sie zugleich testen. Das sind zum Beispiel intelligente Türschlösser, Herdwächter, Smart Mirror oder der Rollator 4.0. Ganz neu sind nun auch virtuelle Rundgänge über die Internetseite www.deinhaus4-0.de möglich.

Auf der neuen Projekt-Website sind neben Informationsmaterial, Newslettern und Videos ab sofort jeweils ein virtueller 360-Grad-Rundgang zum Musterhaus in Osterhofen und zur Musterwohnung in Deggendorf zu finden. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus können die Einrichtungen erkundet werden. Detaillierte Informationen zum Nachlesen und Anhören finden sich direkt im Rundgang. Bei Fragen stehen die Projektmitarbeiter jederzeit gerne telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zur Verfügung.

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5G steht für die „fünfte Generation des Mobilfunks“ und ist die Weiterentwicklung des existierenden 4G Mobilfunknetzes. 5G bietet neue Ansätze der Informations- und Datenübertragung, unter anderem für die Erhöhung der Bandbreite und die Verringerung von Latenzzeiten, sodass die Datenübertragung verzögerungsfreier und schneller wird. Dadurch ermöglicht 5G viele neue Anwendungszwecke, z. B. im Industriebereich für die Kommunikation von Maschinen, im Gesundheitssektor für Telemedizinanwendungen, der öffentlichen Verwaltung, der Mobilität, wie für autonomes Fahren, oder im Infrastrukturmanagement.

5G benötigt noch weitere Forschung, um diese neuen Einsatzfelder zu definieren und 5G optimal nutzen zu können. Unter der Leitung des Technologie Campus Freyung werden daher an den Hochschulstandorten Freyung, Cham und Deggendorf sogenannte Campusnetze als Versuchsnetze für 5G-Anwendungen errichtet. Diese bieten in einem eng abgesteckten Bereich unter Einhaltung sämtlicher Richtlinien die Möglichkeit, unter komplett eigener Verwaltung 5G-Funkzellen zu betreiben. Diese stehen dann für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Zudem wird am Technologie Campus Freyung im Rahmen des Projektes modernes Mess- und Testequipment für 5G-Anwendungen aufgebaut. Dieses steht dann für Kooperationen mit Unternehmen sowie als Basisinfrastruktur für weitergehende Forschungsvorhaben im nationalen und internationalen Rahmen zur Verfügung Entsprechende Versuchsumgebungen sind bisher nur an großen Forschungsinstituten und Universitäten in Ballungszentren verfügbar. Mit dem Aufbau der Infrastruktur in Freyung, können regionale Unternehmen und Startups an die neue Technologie herangeführt werden, damit diese frühzeitig von den Potentialen von 5G profitieren können. Der Aufbau der Infrastruktur im Projekt „Grenzland 5G“ wird bis Februar 2021 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms FH Invest 2020 mit 913.000 Euro gefördert.

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Der Dokumentarfilm „Nachbarn – 5 Begegnungen mit Bewohnern des Ankerzentrums Deggendorf“ von Studierenden des Masterstudiengangs Medienproduktion der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist unter den Preisträgern des Bayerischen Kinder & Jugend Filmfestivals. Am Samstag wurden alle acht Gewinnerfilme bekannt gegeben. „Nachbarn“ erhält den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis Demokratie. Schirmherrin des 1989 gegründeten Festivals ist Carolina Trautner, die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales.

Seit Januar 2015 gibt es in Deggendorf eine Erstaufnahmeinrichtung für Asylsuchende. 2018 wurde sie in ein sogenanntes Ankerzentrum umgewandelt. Die Filmemacher des Masterstudiengangs wollten wissen, wer die Menschen sind, die dort leben. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e. V. haben sie mit den Bewohnern Gespräche über ihr Leben geführt. Daraus entstanden ist ein Videoprojekt unter der Leitung von Professor Jens Schanze. Der 33-minütige Film von 2019 besteht aus fünf Kurzporträts. Die Auszeichnung mit dem Niederbayerischen Jugendfilmpreis 2019 qualifizierte den Dokumentarfilm für das Bayerische Kinder & Jugend Filmfestival. Die Jury dort sagte: „Der Preis für das Sonderthema Demokratie geht an einen Film, der bei uns in der Jury für viel Diskussion gesorgt hat. Vielleicht hat er damit aber auch schon genau das erreicht, was er soll. Es ist ein Film, der im Dialog behandelt werden sollte, der die Diskussion braucht und selbst auch anregt und weil er das macht, finden wir ihn preiswürdig und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie.“ Die Übergabe des Preises fand letzte Woche in kleiner Runde auf dem Campus in Deggendorf statt. Während der Woche der Begegnung im Oktober 2020 wird „Nachbarn“ nochmals im Lichtspielhaus Deggendorf zu sehen sein.

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Künstliche Intelligenz, KI oder gerne auch mal auf englisch AI für Artificial Intelligence. Was genau ist das? Wie beeinflusst KI unsere Zukunft – auch in Niederbayern, im Bayerischen Wald oder eben in Deggendorf. Prof. Patrick Glauner von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mehr dazu sagen. Ganz einfach auf einer den Sitzbänke am Luitpoldplatz in Deggendorf. Mitten in der Stadt. Wer will, kann sich zu ihm setzen und mit ihm plaudern. Über KI. Am Freitag, 24. Juli, drei Stunden lang, ab 10:30 Uhr.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich vier Urängste mit KI verbinden lassen: Überwachung, Versklavung, Verlust der Einzigartigkeit sowie das Ende des freien Willens. „Überspitzt“, nennt Prof. Glauner es, wenn man vom Ende des freien Willens spricht, nur weil Menschen allzu gerne den Vorschlagsalgorithmen von Internetwerbung oder Mediatheken folgen. Auch sei es keineswegs so, dass wir demnächst durch den Roboter ersetzt werden. Aber irgendwie scheint die Künstliche Intelligenz den Kinofilmen entwichen zu sein, wie der Geist aus der Flasche. Den Filmen, die uns Gänsehaut verursacht haben: Matrix, Minority Report oder der Fritz Lang Klassiker Metropolis von 1927 – heute eines der bedeutensten Werke der Filmkunst. „Schon jetzt ist KI beispielsweise durch Mustererkennung in der radiologischen Diagnostik eine große Bereicherung für unsere Gesundheitversorgung in der Onkologie“, greift Glauner das Musterbeispiel segensreicher KI Entwicklungen heraus. Neben einer ganzen Reihe anderer, bereits heute verfügbarer Anwendungen, könne Künstliche Intelligenz sicher auch irgendwann all die nützlichen Verbindungen zwischen den unüberschaubar gewordenen naturwissenschaftlichen Disziplinen wieder sicht- und nutzbar machen. Denn den Universalgelehrten aus der Antike gibt es nicht mehr. Was weiß ein Virologe schon über KI, was weiß eine Informatikerin schon über Viren? Sicher viel zu wenig. Und wer nichts weiß, muss alles glauben. Die Daten sind da. Mehr als reichlich, Big Data, quasi. Und Big Data, das ist das Futter für aussagekräftige KI. Alle Bürgerinnen und Bürger sind deshalb herzlich eingeladen, sich mit Prof. Glauner über solche und andere Fragen zu unterhalten. Direkt, unkompliziert, in entspannter Atmosphäre. Prof. Glauner und die THD freuen sich auf das Gespräch mit den Deggendorferinnen und Deggendorfern. Patrick Glauner ist seit seinem 30. Lebensjahr Professor für Künstliche Intelligenz. Zuvor arbeitete er unter anderem an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf und bei der Krones AG. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Künstlicher Intelligenz, zuletzt insbesondere mit KI-Innovationsmanagement. Zu diesem Thema hat er im Frühjahr 2020 ein Buch im Springer-Verlag veröffentlicht: „Innovative Technologies for Market Leadership: Investing in the Future".

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) schreibt mit der Genehmigung des „European Campus of Studies and Research“ als Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) als bayernweit einziger EVTZ im Hochschulbetrieb Geschichte.

Durch die Genehmigung des EVTZ durch die Regierung der Oberpfalz wird es für die Hochschule und deren Gründungsmitglieder, die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) und die Alma Mater Europea in Salzburg, leichter über europäische Grenzen hinweg zu kooperieren. Konkret erleichtert der EVTZ die Einreichung europäischer Projektanträge im Hochschulbereich und damit das Einwerben von Fördermitteln, wie Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, hervorhebt.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des ECRI, bedeutet die Genehmigung des EVTZ, dass der Austausch von Studierenden und Professoren mit anderen Hochschulen verstärkt wird, zusammen mit anderen Hochschulen Studiengänge entwickelt werden können und der Wissensaustausch vorangetrieben wird. Dadurch ist es künftig einfacher zusammen Initiativen und Forschungsprojekte zu starten. Besonders die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen ist ein wesentlicher Teil des ECRI und nimmt nun Fahrt auf.

Wie MdEP Manfred Weber, der das Vorhaben von Campusleiter Prof. Kunhardt und Hochschulkoordinator Georg Riedl von Anfang an unterstützte, hervorhebt wird dem EVTZ künftig eine größere Bedeutung zukommen, wenn es um grenzüberschreitende Projekte und europäische Fördermittel geht. Dadurch ist der ECRI innerhalb der EU deutlich sichtbarer und wird verstärkt als Marke wahrgenommen.

Bei dem EVTZ handelt es sich um ein Instrument der EU, welches dazu dient die grenzüberschreitende, transnationale oder interregionale Zusammenarbeit innerhalb der EU zu fördern. Der EVTZ tritt als juristische Person auf und verfügt in der Regel über Mitglieder aus mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten, welche die Ziele und Aufgaben des EVTZ in einer Kooperationsvereinbarung festlegen.

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„Werde zur Planetenforscherin, bau dir eine künstliche Hand oder lerne die spannende Welt der Informatik kennen“: Die MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersgruppen wieder jede Menge Technik zum Anfassen und zum Selbermachen. Die Zentrale Studienberatung der Deggendorfer Hochschule beteiligt sich mit einer spannenden Campusrallye am Programm.

Technikbegeisterte Schülerinnen ab acht Jahren erwartet am Montag, 27. Juli 2020 eine fantasiereiche Konstruktion von Legofahrzeugen. Diese werden durch eine kleine selbständige Programmierung zum Leben erweckt. Eine etwas umfangreichere Konstruktion und Programmierung erlaubt Lego Spike Prime. Mittels verschiedener Motoren und Sensoren können hier sehr interessante und knifflige Bauteile entwickelt und programmiert werden. Schülerinnen und Schüler, die sich daran ausprobieren wollen, können sich für Mittwoch, 29. Juli 2020 anmelden. Wer die Welt der Informatik etwas intensiver kennenlernen will, kann sich für einen Tages-Workshop am Donnerstag, 6. August 2020 anmelden. Dieses Ferienprogramm umfasst die Programmierung und Bedienung von Lego Mindstorm Robotern und zusätzlich die Entwicklung einer App, die den Lego Roboter steuert. Die ganze Hochschule an einem Nachmittag kennenlernen können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Campusrallye, die ebenfalls im Rahmen des Ferienprogramms angeboten wird. Am 4. und am 27. August gehen die Jugendlichen spannenden Fragen rund um die THD auf die Spur: Wo werden welche Studiengänge gelehrt? Zu welchen Themen wird in den Laboren geforscht? Wie viele Bücher und Medien beinhaltet die Bibliothek? Wo finde ich das THD-eigene Fernseh- und Radiostudio? Wie funktionieren selbstfahrende Autos und wer oder was ist denn eigentlich Jenny? Die Campusrallye findet jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahren, aus Hygieneaspekten wird die Gruppe auf 15 Teilnehmer begrenzt. Bitte einen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Treffpunkt ist vor der Hauptbibliothek der THD, Dieter-Görlitz-Platz 1 in Deggendorf. Weitere Informationen zu den Ferien-Angeboten der THD unter www.th-deg.de/schule#technikferien und unter www.th-deg.de/veranstaltungen. Eine Anmeldung zu den Ferienprogrammen ist unter mint@th-deg.de oder unter karin.loibl@4you-deggendorf.de möglich.

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Nachwuchs für das Anwendungslabor Industrie 4.0 der Fakultät Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Dr.-Ing. Ludwig Gansauge wurde am 3. Juli eine 5-Achs-Simultanfräsmaschine mit umfangreichen Automationslösungen angliefert. Diese Maschine eröffnet dem Labor nun auch Forschungsmöglichkeiten im Bereich Künstlicher Intelligenz für den Werkzeug- und Formenbau.

Wie fragil globale Lieferketten sind, das hat die Corona-Krise mehr als deutlich gezeigt. Aber auch in anderen Bereichen, wie etwa dem Werkzeug- und Formenbau, gilt es bestehende Wettbewerbsvorteile gegenüber asiatischen Konkurrenten wieder auszubauen. „Entscheidend“, so Prof. Gansauge, „sind kurze Time-to-Market-Intervalle und Kostenoptimierungen.“ Smarte Industrie 4.0-Lösungen in der Unikatproduktion werden zukünftig den Unterschied machen. Genau diese Lösungen können von den Wissenschaftlern der THD gemeinsam mit Unternehmen kreiert, entwickelt und zur Marktreife gebracht werden.

Die Forschungstätigkeiten im Anwendungslabor befassen sich einer durchgehenden Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse zur Unikatfertigung. Daher wurde in den letzten Jahren bereits in Spannsysteme, einen kollaborativen Roboter, ein Fahr- und Navigationssystem sowie diverse Software (CAD/CAM/CAP/CAQ/MES) investiert. Letztes, noch fehlendes Glied in der Prozesskette war das neue Bearbeitungszentrum. Dieses ist mit einem Werkzeugwechsler, einer Vermessungseinrichtung, einer Werkzeugbrucherkennung und einer Paletten-Wechseleinrichtung ausgestattet.

Auch im Lehrbetrieb der Fakultäten Maschinenbau und Mechatronik sowie Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen wird die neue Maschine zum Einsatz kommen. Studentinnen und Studenten, aber auch Nachwuchsforschende bekommen so die Möglichkeit an hochaktuellen Forschungsthemen mitzuarbeiten.

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Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, übergab am Samstag den 11. Juli die Förderurkunde für das Projekt „IntelliTemp: Hybride Fertigungskonzepte zur intelligenten Temperierung großvolumiger Werkzeuge“ an die Antragsteller Prof. Dr. Andrey Prihodovsky und Prof. Dr. Ludwig Gansauge.

Die Förderung für das dreijährige Projekt geht an die Technische Hochschule Deggendorf gemeinsam mit drei Industriepartnern, der FIT AG, der Bock1 GmbH und der Sauer GmbH (100% Tochter der DMG Mori AG). Nach Antragseinreichung im März 2020 und folgender wissenschaftlicher Begutachtung, wurde nun das Projekt von der Bayerischen Forschungsstiftung genehmigt. Die Projektarbeiten werden unter der Federführung der TH Deggendorf am Technologie Campus Parsberg/Lupburg und im Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD in Deggendorf sowie an den Standorten der Industriepartner durchgeführt. „Hochmoderne Forschungsprojekte sind ein starker Beweis für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Ostbayern. Mit 998.100 Euro unterstützt die Bayerische Forschungsstiftung die Entwicklung neuer Konzepte zur Fertigung großvolumiger Spritz- und Druckgusswerkzeuge. Durch fortschrittliche Fertigungsmethoden können Ressourcen geschont und Arbeitsprozesse beschleunigt sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Werkzeugbaus gestärkt werden“, freut sich Füracker.

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Validierung eines innovativen Technologiekonzepts zu Fertigung von großvolumigen Spritz- und Druckgusswerkzeugen mit anforderungsgerechter Temperierung. Das neue Konzept basiert auf modernen, hybriden Fertigungsprozessketten. Sie ermöglichen eine flexible Kombination von additiven und subtraktiven Schritten und den Aufbau von Multimaterialstrukturen mit hervorragenden funktionellen Eigenschaften. Dabei sollen in Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) als Forschungspartner und den drei auf ihren Gebieten führenden und im Projekt involvierten Unternehmen wissenschaftlich fundierte sowie industrierelevante Werkzeugkonzepte entwickelt und unter seriennahen Bedingungen erprobt werden.

Die Bürgermeister der Stadt Parsberg und des Marktes Lupburg, Bauer und Hauser, gratulierten dem Konsortium: "Ein Meilenstein für die Region.“

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Einige Wochen war es aufgrund der Corona-Pandemie ruhiger geworden, doch nun nimmt das im INTERREG-Programm geförderte Projekt „Netzwerk Gesundheitstourismus Wald“ nach dem Corona-Lockdown die operative Arbeit in den Regionen langsam auf. In einem Konsortium aus insgesamt 14 Projektpartnern aus Bayern und Österreich arbeitet man gemeinsam an nachhaltigen Ansätzen, wie heimische Wälder und damit verbundene naturräumliche Ressourcen gesundheitstouristisch genutzt werden können.

Den Kern des Forschungsprojektes bildet dabei ein grenzübergreifendes Projektteam, das sich aus Forscherinnen und Forschern des „Lead-Partners“ European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen, der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) in Wels, des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) mit der Forstlichen Ausbildungsstätte in Traunkirchen und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) zusammensetzt. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung und der damit verbundenen Kompetenzen der vier Institutionen wird sich das Team während der Projektlaufzeit bis Juni 2022 dem Themenkomplex „Wald, Gesundheit und Tourismus“ aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

In fünf spezifischen Pilotregionen im INTERREG-Programmgebiet zwischen Bayern und Österreich - Bad Birnbach, Neureichenau, Braunau-Simbach, Traunsee-Almtal und Tennengau - werden hierzu in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern aus Waldwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Kommune nachhaltige Konzepte erarbeitet, wie die jeweiligen Wald- und Naturräume für verschiedene Zielgruppen gesundheitstouristisch genutzt werden können. Grundsatz ist hierbei, für lokale Anbieter und Nachfrager gleichermaßen einen nutzbaren Mehrwert zu schaffen und dabei die natürlichen Ressourcen und Gegebenheiten zu schonen.

Weitere Unterstützung erfährt das Projektteam dabei durch eine Vielzahl an Partnern aus Politik und Praxis. Hierzu zählen die Oberösterreich Tourismus GmbH, der Tourismusverband Ostbayern, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft & Forsten Pfarrkirchen, die Bayerische Landesanstalt für Wald & Forstwirtschaft sowie das Österr. Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen & Tourismus.

Finanziert wird das grenzübergreifende Projekt überwiegend durch das INTERREG V-A Programm „Österreich-Bayern 2014-2020“. Als Bestandteil des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ werden bis zu 75% der Gesamtkosten durch das Förderprogramm übernommen, wobei diese Mittel insbesondere in Personalkosten, aber auch in Ausrüstungskosten fließen. Die restlichen Mittel werden von den Projektpartnern selbst getragen.

Durch den Fokus u.a. auf den lokalen Tourismus und gesundheitliche (Urlaubs-)Motive in heimischen Regionen gewinnt das grenzübergreifende Forschungsprojekt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung. Umso glücklicher ist das Projektteam, nun auch operativ in den Regionen arbeiten zu können.

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Im kommenden Wintersemester bringt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen weiteren, attraktiven Bachelorstudiengang an den Start: »Elektromobilität, autonomes Fahren und mobile Robotik«. Das Studium wird in der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik von Dekan Prof. Dr. Reinhard Schlosser angesiedelt sein.

Corona hat der digitalen Transformation in Deutschland einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Nicht nur in der Produktion oder der Kommunikation, auch in der Mobilität werden digitale Lösungen die Antworten von morgen auf die Herausforderungen von heute sein. Was es dazu aber braucht, ist gut ausgebildetes Fachpersonal. Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die die fachliche Expertise und Flexibilität besitzen, um den enorm rasch fortschreitenden Entwicklungen insbesondere im Bereich der Mobilität gerecht zu werden.

Nachdem im letzten Wintersemester bereits die neue Fakultät Angewandte Informatik (AI) ihre Arbeit aufgenommen hat, beginnt im kommenden Wintersemester ein weiterer, spannender Bachelorstudiengang. Diesmal an der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik. „Wir wollen das Thema »Moderne Mobilität« mehr aus der Perspektive der Elektrotechnik und weniger aus der Perspektive der Informatik angehen“, erklärt Prof. Dr. László Juhász. Sprich: „Mehr Hardware, weniger Software“. Daher richtet sich der Studiengang vor allem an Leute, die in einem der zukunftsträchtigen Bereiche der Elektromobilität, dem autonomen Fahren oder der mobilen Robotik an der elektrischen, elektronischen und regelungstechnischen Seite der Entwicklung antreten wollen.

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, das fünfte davon wird als praktisches Studiensemester geführt. Ab dem sechsten Semester kann man zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen. Das sind dann entweder die Elektromobilität oder das Autonome Fahren bzw. die mobile Robotik. Mehr zu diesem interessanten Studiengang kann man bereits am kommenden Freitag, 10. Juli von 15.15 – 16 Uhr, beim digitalen Studieninfotag der THD erfahren.

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Auch in Zeiten von Corona bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, alles rund um die verschiedenen Studiengänge sowie die dazugehörigen Bewerbungsprozesse für das kommende Wintersemster zu erfahren. Am 10. Juli, ab 14 Uhr und ganz bequem von zu Hause aus.

Unter dem Motto »VISIT THD« sind Studieninteressierte und Studienbewerber sowie deren Eltern herzlich eingeladen, auf der Plattform th-deg.de/virtueller-studieninfotag die Informationsangebote der Hochschule kennenzulernen. Zu Hause, im Grünen oder am Küchentisch. Einfach zurücklehnen und gemütlich den Vorträgen lauschen. Oder im Live-Chat mit Studierenden, Studiengangleitern sowie Professorinnen und Professoren herausfinden, welche der acht Fakultäten und welcher der mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge am besten passt. Es gibt Beratungen zur Studienorganisation, Finanzierung, Bewerbung und zu den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen bzw. zu möglichen Auslandsaufenthalten. Interaktive Formate wie Instagram Live und der 360° Campusrundgang runden das Programm ab. Außerdem wird Staatsminister Bernd Sibler ein digitales Grußwort an alle Teilnehmenden richten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Interessierte, die an diesem Tag keine Zeit haben das Studieninfoprogramm zu verfolgen, können dies dank Aufzeichnung der Live-Formate bis Ende der Bewerbungsphase Mitte August auf der THD-Webseite nachholen. Außerdem werden seit dem 29. Juni und bis zum 31. Juli in der Infohütte vor der Mensa Infomaterialien frei zugänglich und einfach zum Mitnehmen zur Verfügung stehen.

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Für das Lehrgebiet „Immersive Medien“ hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) einen neuen Professor berufen. Mit Stephan Windischmann hat die Hochschule die ideale Besetzung der vakanten Stelle an der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik gefunden. Interaktive Systeme und Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, User Experience Design und Visuelles Design sind seine Expertise. Die Stationen seiner bisherigen Tätigkeit als Interaction Designer digitaler Medien und virtueller Inszenierungen reichen von international angesehenen Messen wie der Expo über exklusive Messestände deutscher Automobilhersteller bis hin zu diversen Kulturausstellungen im deutschen Raum.

Vor seiner Studienzeit arbeitete Stephan Windischmann seit Mitte der 90er Jahre mit Flash- und Motiondesign, also der Gestaltung von Bewegtbildern, interaktiven Multimedia-Anwendungen und Websites. Die 90er Jahre waren die Wegbereiter dieser Disziplinen und mit dem Aufkommen des Highspeed Internets gewannen sie einen vollkommen neuen Stellenwert. Um seiner Leidenschaft für digitale Medien und virtuelle Inszenierungen auch beruflich nachgehen zu können, studierte Windischmann von 2001 bis 2007 „Media Engineering“ an der TH Nürnberg. Sehr zielstrebig ging es nach dem Studium weiter in die Selbstständigkeit. Zur selben Zeit, als Apple das erste iPhone auf den Markt brachte und die nächste Innovationswelle auf die digitale Welt zurollte.
Genau das ist es, was Stephan Windischmann antreibt: „Lebenslanges Lernen, neugierig und interdisziplinär zu bleiben, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, aktiv an technologischen und kulturellen Veränderungen teilzunehmen, war und ist die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens.“ Ideen aufzugreifen, Innovationen voranzutreiben und daran zu arbeiten, ist für Stephan Windischmann Teil seines bisherigen Berufsalltags. Inspiration, Orientierung und Austausch sucht und findet er regelmäßig bei Besuchen von internationalen Medienfestivals wie zum Beispiel dem ars electronica Festival in Linz, der Transmediale in Berlin oder dem Offf Festival in Barcelona. Aber auch Online-Seminare und -Fortbildung nutzt er, um sich stetig fortzubilden.
Den gebürtigen Franken verschlägt es nun an die Technische Hochschule Deggendorf. In der Lehre sieht er eine weitere Chance, die digitale Zukunft zu gestalten. Ab Oktober unterrichtet er primär die Medientechniker der Hochschule.

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Zivile Drohnen werden mittlerweile für vielfältige Anwendungen benutzt und sind darüber hinaus zu einem beliebten Hobby geworden. Sie können aber auch zur Gefahr werden, wenn sie missbräuchlich verwendet werden. So kann es zu Schäden durch Abstürze kommen, Flugverbotszonen können unbewusst missachtet werden oder Drohnen können vorsätzlich für Straftaten verwendet werden.

Um diesen Gefahren zu begegnen, ist am Technologie Campus Freyung der Technischen Hochschule Deggendorf in den vergangenen drei Jahren das Forschungsprojekt ArGUS durchgeführt worden. Das Akronym steht für ein Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS (Unmanned Aerial Systems, englisch für unbemannte Flugsysteme).  Das Kooperationsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit" mit insgesamt 1,9 Mio. € gefördert. Neben dem Technologie Campus waren auch das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Karlsruhe, die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Verband für Sicherheitstechnik (VfS) das European Aviation Security Center (EASC) sowie die beiden Industrieunternehmen Securiton GmbH und Atos Information Technology GmbH Teil des Projektkonsortiums. Zudem waren das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, der private Sicherheitsdienstleister Power Personen-Objekt-Werkschutz GmbH sowie der Flughafen Frankfurt als assoziierte Partner am Projekt beteiligt.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Assistenzsystems, das in der Lage ist Drohnen frühzeitig zu detektieren und zu klassifizieren sowie eine Lage- und Risikobewertung durchzuführen. Solch eine Situationsanalyse ist ein sehr wichtiger Bestandteil, wenn es um den Schutz von Menschen und Infrastruktur geht. Dabei werden alle verfügbaren Informationen berücksichtigt und es können rechtlich abgesicherte Handlungsvorschläge für Gegenmaßnahmen generiert werden. Dadurch können z.B. Einsatzkräfte eine potenzielle Bedrohung sehr früh erkennen, die Auswirkungen abschätzen und nach kurzer Reaktionszeit zu einer bestmöglichen Entscheidung hinsichtlich geeigneter Gegenmaßnahmen gelangen. Während der Projektlaufzeit wurden mehrere Tests der Komponenten unter realitätsnahen Bedingungen, beispielsweise im Hamburger Volksparkstadion, der Paderborner Benteler-Arena und am Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt.

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich im Projekt mit der Detektion und Analyse der Kommunikation zwischen Drohne und Bodenstation befasst. Dafür wurden Sensorsysteme entwickelt, die Signale der Drohnen erfassen und auswerten können. Die Funkverbindung zwischen einer Drohne und der Bodenstation wird direkt beim Einschalten der Geräte aufgebaut. Dadurch ist es möglich, Funksignale einer Drohne im Idealfall bereits vor deren Start zu identifizieren. Der so gewonnene Zeitvorteil gegenüber anderen Detektionsverfahren, wie zum Beispiel Radar, gibt Einsatzkräften mehr Reaktionszeit und kann im Ernstfall essenziell sein. Neben der frühzeitigen Detektion einer Drohne liefert das entwickelte System auch hilfreiche Informationen über die noch vorhandene Reichweite und mögliche Wegpunkte einer identifizierten Drohne. Dem Assistenzsystem kann somit noch vor dem Abheben die Präsenz und Flugroute einer Drohne übermittelt werden.

Die ursprünglich am Flughafen Frankfurt-Hahn geplante Abschlussveranstaltung mit Live-Demonstrationen des ArGUS-Systems konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurden die Projektergebnisse im Juni 2020 im Rahmen eines digitalen Abschlussevents vor Behörden- und Industrievertretern präsentiert.

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Zum zwölften Mal startete das Mentorinnen-Programm „MovING“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in eine neue Runde. In diesem Semester allerdings virtuell. Das Mentorinnen Programm MovING ist eine bayernweite Initiative, die speziell für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften und der Informatik ins Leben gerufen wurde. Für ein Jahr werden ausgewählte Studentinnen von Ingenieurinnen begleitet, um sie in der Studien- und Karriereplanung zu unterstützen.

Das Programm wird an der THD vom Career Service koordiniert. Stefanie Möginger stellt den Kontakt zwischen Mentorinnen und Studentinnen her: „Unser sehr gutes Netzwerk in die regionale und überregionale Wirtschaft ermöglicht es uns, tolle Ingenieurinnen für das Programm zu begeistern. Viele Frauen sind schon seit Jahren als Mentorinnen dabei.“ Aus gutem Grund.  Junge Ingenieurinnen und ITlerinnen, die sich für einen männerdominierten Beruf entschieden haben, sehen sich oft mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Die Mentorinnen kennen diese Probleme und helfen den Studentinnen, indem sie ihre Erfahrungen teilen, Zugang zu ihren Netzwerken ermöglichen und Einblick in Unternehmensstrukturen schaffen.
14 neue Tandems, also Mentorin und Studentin, führte Stefanie Möginger dieses Sommersemester zusammen. Das Kennenlernen fand virtuell per Videochat statt. Die Mentorinnen kommen von namhaften Unternehmen wie Siemens, Krones, Müller-BBM, msg systems ag, ZF Friedrichshafen, Wolf Systembau, ifb Eigenschenk und CSA. Die Mentorin Miriam Kaufmann von der CSA Group zeigt sich begeistert: „Bei meiner täglichen Arbeit habe ich es überwiegend mit Männern zu tun, daher bin ich froh, wenn sich Studentinnen für einen technischen Studiengang entscheiden. Ich freue mich, wenn ich sie mit meiner bisherigen Erfahrung aus Studium und Beruf unterstützen kann.“

Das Gesamtprogramm bis Juni 2021 umfasst neben den individuellen Treffen der Tandems, bei denen die Studentinnen auch das jeweilige Unternehmen ihrer Mentorin kennenlernen, diverse Veranstaltungen und Workshops, sowie gesellige Aktivitäten wie Stammtische und gemeinsame Treffen aller Teilnehmerinnen in Deggendorf. Neben dem MovING Programm - Mentorenprogramm für Studentinnen der Ingenieurswissenschaften, bietet der Career Service auch ein hochschulübergreifendes Mentorenprogramm für alle Studierende der THD an. Gerne können sich interessierte Unternehmensvertreter melden, die sich gerne als Mentorin oder Mentor an der THD engagieren möchten.

Weitere Informationen erhalten Interessenten beim Career Service unter 0991/3615-284 oder per Mail bei Stefanie Möginger (stefanie.moeginger@th-deg.de) sowie im Internet unter www.th-deg.de/cs.

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Wer macht den Unterschied? Das gibt’s nicht nur im Fußball, sondern auch wenn es um’s Studieren, Forschen und Gründen geht. Beim erstmals vorgestellten WURI (Worlds Universities with Real Impact)-Ranking ist der Fußabdruck der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unübersehbar. Dies gilt vor allem für die Kategorien „Entrepreneurial Spirit“ („Unternehmergeist“, Platz 8 weltweit) und „Student Mobility and Openness“ („Weltoffenheit“, Platz 26 weltweit). Auch im Gesamtklassement der innovativsten Hochschulen und Universitäten ist die THD mit Platz 43 unter den TOP 50 Hochschulen weltweit. Nur geschlagen von so bekannten Namen wie etwa Princeton, Berkeley, University of Tokyo, Stanford, Harvard oder dem MIT.

Die WURI-Rangliste ist ein neues System, das die Programme von Hochschulen und Universitäten nach bestimmten Innovationsgesichtspunkten bewertet. Die Leistungen der akademischen Institutionen werden weniger nach klassischen Maßstäben, als vielmehr anhand von nachhaltigen Mehrwerten für die Gesellschaft bewertet. Vier Kriterien kommen bei der Evaluation zur Anwendung. Statt dem Zählen wissenschaftlicher Publikationen werden praktische industrielle Anwendungen betrachtet. Nicht der Eintritt der Absolventen in den Arbeitsmarkt gilt, sondern die Aus- und Neugründungen von Start-ups, die durch die Hochschulen angestoßen werden. Soziale Verantwortung, ethische Maßstäbe und Integrität haben einen höheren Stellenwert als der alleinige Fokus auf reines Wissen und materiellen Erfolg. Und zu guter Letzt geht es um die Mobilität von Studierenden, um die intellektuelle und akademische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Bei all diesen Kriterien konnte die THD punkten. „Dieses Ranking ersetzt natürlich nicht die traditionellen Bewertungen, die insbesondere auf der Forschungsperformance und auf den klassischen Methoden des Wissenstransfers beruhen“, weiß THD-Präsident Prof. Peter Sperber. Aber es sei eine wichtige Ergänzung. Gerade in weltweiten Krisenzeiten und einer globalen Diskussion um Gleichheit und Diskriminierung. „Entrepreneurship und Weltoffenheit, das sind auch für junge Menschen Kriterien, die ganz großgeschrieben werden. Wir sind also auf dem richtigen Weg“, sagt Sperber.

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Bis zum Schuljahresende können sich Schulen noch bei der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum ersten virtuellen Workshop des MINT-Teams anmelden. Unter dem Motto „Jeder soll einmal programmiert haben“ startete die MINT-Förderung vergangenen Oktober mit dem dazugehörigen Workshop-Angebot, das jetzt kurzerhand in einer optimierten Variante per Videokonferenz angeboten wird. Von zuhause können Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse selbst eine Applikation für Smartphones programmieren. Angeleitet werden sie dabei von Studierenden der Hochschule.

Schülerinnen der Realschulen in Landau und Grafenau haben den Workshop im Rahmen der Girls’ Day Akademie als Erste getestet. Mit der Plattform AppInventor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben sie selbst eine Android-fähige App entwickelt, gestaltet und direkt auf ihrem eigenen Handy getestet. Organisatorin Tanja Zellner zeigt sich vom virtuellen Format überzeugt: „Die Girls`Day Akademie ist ein tolles Programm für Schülerinnen, die sich so richtig in Technik und Naturwissenschaft versuchen wollen. Da hat unser 90-minütiges, virtuelles Workshop-Konzept hervorragend dazu gepasst." 
Aber nicht nur Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie können mit dem MIT AppInventor erstmalig programmieren, der Workshop wird für alle Schulkassen ab der achten Jahrgangsstufe in der Region durchgeführt. Interessierte Lehrkräfte können sich jetzt per Email unter mint@th-deg.de beim Team der MINT-Förderung melden. Laut Tanja Zellner braucht es lediglich einen Termin und die passende Ausstattung und schon kann es losgehen.
Damit der Workshop virtuell stattfinden kann, wurde das MINT-Team von Tourismusmanagement-Studentin, Celine Münz unterstützt. Gemeinsam haben sie das Programm für die Nutzung auf Microsoft-Teams fit gemacht. Als Tutorin freut sie sich, das erprobte Workshop-Konzept nun in der virtuellen Variante durchzuführen: „Wir Tutoren freuen uns auf viele Schülergruppen, die das Angebot noch in diesem Schuljahr wahrnehmen wollen. Der MIT AppInventor macht es möglich, eigene Apps spielerisch zu programmieren, ohne dass Vorkenntnisse und Grundlagen einer Programmiersprache vorausgesetzt werden.“ Inzwischen hat sich auch der Verband der MINT-Regionen der Körber-Stiftung für den Workshop als Best Practice Beispiel ausgesprochen.

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Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist momentan in aller Munde. Was steckt jedoch dahinter? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 29. Juni 2020 von 17 bis 19 Uhr ein Webinar für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, und Eltern an. Im Rahmen des Webinars stellen vier Professoren in Vorträgen die Facetten der KI vor. Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der THD die Möglichkeit, in sieben Semestern zu KI-Experten ausgebildet zu werden. Das Webinar stellt zudem den Studiengang vor und es gibt für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu KI und dem Studiengang zu stellen. Der Zugriff auf das Webinar ist unter https://www.th-deg.de/veranstaltungen-und-webinare möglich.

1. Vortrag: Facetten der Künstlichen Intelligenz - Bachelorstudiengang KI der TH Deggendorf deckt diese ab (Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Studiengangskoordinator)
Ein Smartphone versteht meine gesprochene Frage, führt mich auf kürzestem Weg zum Ziel, oder findet zu einem gemachten Foto das passende Foto aus seinem Fotospeicher. Dahinter steckt KI. KI erkennt in medizinischen Bildern krankes Gewebe so gut - bzw. teils besser - wie ein Arzt, unterstützt mit Servicerobotern in Altenheimen oder automatisiert in der Industrie die Produktion. All diese KI-Anwendungen und noch viel mehr werden in den Modulen des Bachelorstudiengangs KI an der THD gelehrt.

2. Vortrag: Maschinelles Lernen - Was steckt dahinter und wie funktioniert es? (Prof. Dr. Robert Hable)
Unternehmen, die wissen, was der Kunde bestellen wird - noch bevor es der Kunde selbst weiß; Polizisten, die im Voraus berechnen können, wann und wo (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein Verbrechen geschehen wird; Systeme, die den bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine erkennen: was noch vor wenigen Jahren Gegenstand von Science Fiction-Erzählungen war, wird nun Wirklichkeit. Grundlage all davon ist das Maschinelle Lernen. Aber was ist das genau und wie funktioniert es?

3. Vortrag: Wie funktioniert eine automatische Rechtschreibkorrektur? (Prof. Dr. Patrick Glauner)
Sprachverarbeitung (Natural Language Processing) ist ein Teilgebiet der KI und beschäftigt sich mit dem Analysieren, Verstehen und automatischen Verarbeiten von menschlicher Sprache, wie z.B. Text oder Audiosignalen. Wir werden im Rahmen des Vortrags erarbeiten, wie in wenigen Zeilen Code eine auf Statistik basierende Rechtschreibkorrektur implementiert werden kann.

4. Vortrag: Maschinelle Logik und menschliche Vernunft (Prof. Dr. Cezar Ionescu)
Computer können schneller und zuverlässiger als Menschen arithmetische Aufgaben lösen. Gilt das aber auch für komplexere mathematische Aufgaben, wie z.B. das Lösen von Gleichungen, das Aufstellen von Gleichungen oder gar das selbstständige Entwickeln mathematischer Modelle? Wir werden versuchen zu erklären, warum die unfehlbare Präzision der maschinellen Logik bei solchen Problemen einer schwächeren und flexibleren weichen muss.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Acht angehende Umweltingenieure der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben am Dienstag, 26. Mai ihre ersten Erkenntnisse für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Deggendorf präsentiert. Bis Anfang 2021 soll dieses entstehen. Ziel ist, anhand bisheriger Maßnahmen und neuer Analysen mögliche Handlungsfelder für eine verbesserte Klimabilanz festzulegen. 

Für die Studierenden ist die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes ein Projekt über zwei Semester. Die ersten Vorarbeiten mit vielen Sitzungen per Videokonferenz sind getan. Vorgestern traf sich die Gruppe nun zum ersten Mal in diesem Semester persönlich und gleichzeitig mit Vertretern der Stadt Deggendorf. Ihre Ansprechpartner sind Renate Wasmeier, dritte Bürgermeisterin, Ulrike Watzek, Stadtbauamt, und Sandro Pfeiffer, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters.

Eine IST-Analyse soll im nächsten Schritt die Basis des Klimaschutzkonzeptes bilden. Dafür werden sich die Studierenden mit Ulrike Watzek, die selbst an der THD studiert hat, weiter austauschen. Geplant ist auch, Kontakt zur Deggendorfer Fridays for Future Bewegung herzustellen und den Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Deggendorf in die weiteren Planungen einzubeziehen, wie Renate Wasmeier berichtet: „Das Klimaschutzkonzept soll umsetzbare Maßnahmen enthalten. An der Hochschule fühlen wir uns gut aufgehoben. Es sollen aber auch alle Interessensgruppen einbezogen werden. Wir freuen uns auf gute Ergebnisse.“ Prof. Dr.-Ing. Andrea Deininger und Prof. Dr. Karl-Heinz Dreihäupl begleiteten als wissenschaftliche Experten den Termin.

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Im persönlichen Gespräch mit Personalverantwortlichen konnten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am gestrigen Dienstag ihre Karrierechancen ausloten. Per Videokonferenz brachte das Team des Career Service die Beteiligten zum „Speed Recruiting 4.0“ zusammen.

Das virtuelle Event fand speziell für die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen statt. Studierende, die gerade ein Praktikum, eine Stelle für ihre Bachelor- oder Masterarbeit oder auch schon eine Stelle für den Berufseinstieg suchen, konnten so auch in Corona-Zeiten potentielle Arbeitgeber persönlich kennenlernen und ihre Fragen stellen. Am Speed Recruiting nahmen Vertreter der Firmen ifb Eigenschenk, MAX STREICHER, Deutsche Bahn, COPLAN, Schleich & Haberl Holding und Lindner teil. In 15-minütigem Rhythmus standen sie den Studierenden Rede und Antwort. Sogar ein virtueller Rundgang über das Gelände der ifb Eigenschenk bekamen sie geboten. Abschließend lässt sich sagen, dass sich die Personaler in einer Sache einig sind: trotz der aktuellen Situation ermutigen sie die Studierenden proaktiv zu sein und ihre Bewerbungen einzureichen.

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Das MINT-Angebot für Niederbayern wird zukünftig noch attraktiver werden. Eine deutschlandweite Qualitätsoffensive des Nationalen MINT Forums e.V. will ab Sommer 2021 regional außerschulische MINT-Aktivitäten stärken. Die Pilotphase des Programms startete jetzt mit 16 ausgewählten Partnern, darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Der Verein Nationales MINT Forum e.V. hat zusammen mit mehreren Mitgliedsorganisationen einen „Orientierungsrahmen zur wirkungsvollen Arbeit außerschulischer MINT-Aktivitäten“ entwickelt. Damit stellt die MINT-Qualitatsoffensive erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem MINTler zielgerichtet ihre Aktivitäten überprüfen und verbessern können. Koordinatoren vor Ort in den Regionen sollen zusammen mit Workshops, Online-Materialien und verschiedenen Handreichungen eine Hilfestellung geben.
Die MINT-Region Niederbayern, die von der MINT-Förderung der Technischen Hochschule Deggendorf initiiert wurde, darf nun vor offiziellem Start des Programms die MINT-Qualitätsoffensive kennenlernen und die Ausbildung zum Koordinator nach Train-the-Trainer Prinzip wahrnehmen. Interessierte MINTler aus der Region können sich also schon ab 2020 an Andrea Stelzl von der THD wenden: „Wir freuen uns darauf, unseren Partnern und allen Interessenten aus dem niederbayerischen Raum exklusiv die Workshops und Materialien der MINT-Qualitätsoffensive anbieten zu dürfen.“ Sie ist überzeugt, dass durch mehr Qualität das regionale Netzwerk und die außerschulischen Bildungsangebote nachhaltig gestärkt werden können.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch.

Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

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Der Ausbau des Themas Künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kann mit Riesenschritten weitergehen. Heute gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten KI-Wettbewerbs Bayern bekannt. Insgesamt waren 50 Professuren ausgeschrieben, drei davon gehen nun nach Deggendorf.

Große Freude an der THD. „Mit den drei neuen KI-Professuren für die Bereiche Pflege, Geoinformatik und Cyber Security liegt die digitale Transformationsstrategie der Hochschule weiter voll auf Kurs“, berichtet ein spürbar gut gelaunter THD-Präsident, Prof. Dr. Peter Sperber. Und auch der für Forschung verantwortliche Vize-Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Grzemba, ist stolz auf das Erreichte: „50 Professuren wurden im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs vergeben, mit dreien für die THD liegen wir über dem Schnitt – man traut uns also einiges zu, im Ministerium.“ Schon während der Ausschreibung des Wettbewerbs betonte Sibler, dass die KI in Zukunft allgegenwärtig sein werde und dass die Hochschulen „entscheidende Wegbereiter“ seien. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab. „Wir sind Staatsminister Sibler und der Expertenkommission sehr dankbar für das Vertrauen, das sie in die THD legen“, betont Sperber. Dieses Vertrauen werde man versuchen mit vielen nützlichen Forschungsergebnissen zurückzugeben.

KI in der Pflege

Bei der Professur „Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege“ geht es darum, Daten aus verschiedenen Quellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in Handlungsvorschläge für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegebedürftige zu übersetzen. Auch der Gesundheitszustand soll in gewissem Rahmen vorhergesagt werden können. Die Professur und deren Forschungsergebnisse werden in die bereits erfolgreichen Projekte „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau und „Dein Haus 4.0“ an der THD eingebettet. Unter der Federführung der Friedrich-Alexander-Universiät Erlangen-Nürnberg besteht bei diesem Projekt eine Zusammenarbeit auch mit anderen Hochschulen. Verbundthemen sind das digitale Krankheitsmanagement, die personalisierte Diagnostik sowie die damit zusammenhängende Therapie und Versorgung.

KI und Smarte Regionen

Um die Nutzung von Geodaten geht es bei der Professur „Big Geospatial Data and Spatial AI“. Der sogenannte Smart City Ansatz, also das Konzept, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, soll mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz auf den ländlichen Raum übertragen werden. Die Professur ist an der Fakultät für Angewandte Informatik der THD angesiedelt und direkt mit dem KI-Knotenpunkt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Würzburg-Schweinfurt verzahnt. Ebenfalls im Boot ist die HAW Augsburg.

KI in der Datensicherheit

Mit dieser Professur wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen durch KI-befähigte Sicherheitsmechanismen geleistet. Aufgrund ansteigender Komplexität dieser Systeme ergibt sich der Bedarf an Methoden zum intelligenten Testen von Maßnahmen der IT-Sicherheit, sowie zur effizienten Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen. Die Professur ist ebenfalls der Fakultät Angewandte Informatik zugeordnet und eng an das Institut ProtectIT der THD angebunden. Sie ist außerdem Teil des parallelen Antrags KI Campus Ostbayern des Verbunds der ostbayerischen Hochschulen, TRIO. Der KI Campus Ostbayern etabliert eine Kooperation, die den fachlichen Austausch und die Einbindung in das bayerische KI-Netzwerk sicherstellt und damit dessen Wirkung in die gesamte ostbayerische Region hinein gewährleistet.

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Die Corona-Pandemie wirkt sich spürbar auf das Sommersemester 2020 aus: Der Vorlesungsbetrieb musste coronabedingt zunächst rein digital starten. Wie sind die Hochschulen dafür gerüstet?

Das Engagement und der Einsatz der Hochschulfamilie sind überwältigend! Das habe ich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Besuchen an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen und Kunsthochschulen quer durch ganz Bayern spüren können. Überall werden praktikable und pragmatische Lösungen gefunden. In vielen Gesprächen wurde mir signalisiert, dass alle Beteiligten fest entschlossen sind, den Lehrbetrieb so gut es geht zu ermöglichen. Dass das die Hochschulen vor unglaubliche Anstrengungen stellt und für sie einen großen Kraftakt darstellt, ist völlig klar. Ich denke aber, man kann sagen: Das Semester ist gut angelaufen.

Schon Wochen vor dem regulären Vorlesungsbeginn haben alle zusammengeholfen und konsequent daran gearbeitet, die digitalen Angebote auszuweiten. Das ist eine beispiellose Gemeinschaftsleistung! Unsere Studentinnen und Studenten können auch im Sommersemester 2020 in ihrem Studium weiterkommen. Auch wenn klar ist, dass es kein perfektes Semester wird: Ich bin überzeugt, dass es ein gutes wird! Ich will größtmögliche Verlässlichkeit und Chancengleichheit gewährleisten – bei gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit. Es sollen keine Nachteile für unsere Studentinnen und Studenten entstehen.

Und wie sieht es nach Corona aus: Wird das digitale Semester die Lehre langfristig verändern?

Nach dem Sommersemester werde ich gemeinsam mit der Hochschulfamilie eine Reflexionsrunde starten, um Bilanz zu ziehen: Welche neuen Möglichkeiten haben sich ergeben? Was hat bei der digitalen Lehre gut geklappt? An welchen Schrauben müssen wir noch drehen und wo stoßen wir an Grenzen? Auch wenn sich viele Online-Angebote sicher dauerhaft durchsetzen werden, gehen einem die persönlichen Begegnungen, der unmittelbare Austausch auf dem Campus und im Hörsaal und Präsenzangebote zum Studium und zum Hochschulalltag doch ab.

Aber mit Blick auf die Chancen erwarte ich mir durchaus einen kräftigen digitalen Schub für unsere Hochschulen!

Nicht nur die Lehre hat sich vom Campus ins Homeoffice verlagert, auch der Vorlesungszeitraum hat sich verschoben. Wie sehen die Regelungen im Einzelnen aus?

Jetzt wird es etwas technisch: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Technischen Hochschulen, den Kunsthochschulen und den Universitäten hat der Vorlesungsbetrieb am 20. April 2020 begonnen. Das Ende der Vorlesungszeit an den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen fällt auf den 7. August 2020. Die Vorlesungszeit kann von den Universitäten um bis zu zwei Wochen verkürzt werden, von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und den Technischen Hochschulen um bis zu vier Wochen. Für die Kunsthochschulen gelten eigene Vorgaben für die Verkürzung der Vorlesungszeit.

Voraussetzung für eine Verkürzung durch die jeweilige Hochschule ist, dass der für das Semester vorgesehene Unterrichtsstoff in der Vorlesungszeit mit entsprechend verdichteter Stundenzahl oder auf andere Weise unter Beachtung der Studierbarkeit angeboten wird. Jede Hochschule kann das für sich passgenau regeln.

Das Sommersemester endet – wie üblich – mit dem 30. September.

Welche Konsequenzen hat der Ausfall von Präsenzveranstaltungen auf Prüfungen?

Bei Prüfungen im Sommersemester 2020 bemühen sich unsere Hochschulen darum, für ihre Studentinnen und Studenten praktikable Formate zu finden. Mein Rat ist, diese Angebote auch anzunehmen. Die hochschulischen Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt werden, zählen.

Was mir dabei wichtig ist: Wem das nicht möglich ist, dem dürfen keine Nachteile aufgrund prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen sowie der Regelstudienzeit entstehen. Wir arbeiten deshalb unter Hochdruck an einer Regelung, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeiten-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern.

Nicht ganz unwichtig ist ja auch die Frage nach dem BAföG. Welche Folgen ergeben sich aus der Verschiebung des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020?

Bei der Verschiebung des Vorlesungsbeginns war mir extrem wichtig, für unsere Studentinnen und Studenten, die BAföG bekommen, eine schnelle Lösung zu finden. Deshalb habe ich mich sofort an meine Amtskollegin im Bund gewandt. Kurz darauf, am 12. März, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt, dass pandemiebedingte kurzfristige Schließungen von Ausbildungsstätten und die Verlängerungen von vorlesungsfreien Zeiten förderungsrechtlich unschädlich sind. Das freut mich natürlich sehr.

Ist die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen noch in diesem Sommersemester denkbar?

Eine Öffnung der Hochschulen und ein üblicher Lehrbetrieb noch in diesem Sommersemester erscheinen mir aktuell eher unwahrscheinlich. Aber wir müssen die Entwicklung der Infektionszahlen aufmerksam beobachten und entsprechend auf Sicht fahren.

Übrigens: Bestimmte Praxisveranstaltungen sind an den Hochschulen seit dem 27. April – im Einzelfall – unter strengen Hygienemaßnahmen möglich.

So dürfen zum Beispiel an den Kunsthochschulen auf der Grundlage eines mit dem Gesundheitsministeriums abgestimmten Hygienekonzepts Studentinnen und Studenten wieder die Hochschulräume nutzen, um zu üben, musikalischen Unterricht zu erhalten oder in Studienwerkstätten und Technikräumen zu arbeiten. Selbstverständlich müssen dabei alle allgemeinen Vorgaben und Empfehlungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz eingehalten werden. Denn nach wie vor gilt: Der Schutz der Gesundheit geht vor.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf das Wintersemester 2020/2021: Wird sich auch der Beginn der Vorlesungszeit verschieben?

Darüber beraten derzeit die Länder auf Ebene der Kultusministerkonferenz. Dabei sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, z. B. die Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Studiengänge.

Was übrigens bald beschlossen werden soll: Der Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge wird für das Wintersemester 2020/2021 der 20. August sein. Damit haben Abiturientinnen und Abiturienten trotz der Verschiebung der Abiturprüfungen noch genug Zeit, um sich zu bewerben. Für die Immatrikulation in nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge gilt weiterhin die Einschreibung vor Beginn des Wintersemesters.

Welche Überlegungen gibt es, um Studentinnen und Studenten bei der Kinderbetreuung noch besser zu entlasten?

Es war mir persönlich ein großes Anliegen, hier vor allem alleinerziehenden Studentinnen und Studenten unter die Arme zu greifen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam dieser Zielgruppe ermöglichen konnten, die Kindernotbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Was ist ihr abschließender Wunsch für dieses Semester?

Was sonst als: Bleiben Sie gesund! Und blicken Sie zuversichtlich nach vorne und nutzen Sie die Chancen, die Ihnen trotz aller Herausforderungen dieses Semester bietet!

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Studieninteressierte haben zum Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit, in sieben Semestern zu Experten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgebildet zu werden. Hierfür bietet die THD seit letztem Jahr einen der weltweit ersten Bachelor-Studiengänge in KI an.

„Künstliche Intelligenz”, so Prof. Dr. Patrick Glauner, „ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren.” Bisher gebe es jedoch nur wenige KI-Experten auf dem Markt. Diese seien in der Industrie sehr gefragt, denn Unternehmen aus allen Branchen benötigen mittelfristig KI um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Studiengang sei sehr praxisorientiert ausgelegt. Beispielsweise bauen sich die Studierenden im Modul „Bildverstehen” ihre eigenen Roboter. Diese erlernen dann beispielsweise mit Hilfe des sogenannten „Deep Learning” aus Kameradaten, wie sie selbstständig eine Strecke von A nach B zurücklegen und Hindernissen ausweichen können. „Dabei erleben die Studierenden direkt, wie sich die Grundlagen aus den Vorlesungen in der Praxis verhalten.”, berichtet Glauner.

Der Studiengang enthalte über zehn Module zu KI, die eine breite und tiefe Ausbildung in diesem Bereich vermitteln. Neben dem Modul „Bildverstehen” gibt es unter anderem die Module „Maschinelles Lernen”, „Sprachverarbeitung”, „Big Data” oder „Computational Logic”. Die Informatikgrundlagen kommen dabei nicht zu kurz: „Über das gesamte Studium verteilt bilden elf Kernmodule der Informatik das Rückgrat des Studiengangs. Für das spätere Berufsleben ist aber auch der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wichtig, für die wir passende Bausteine anbieten”, so Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Koordinator des Studiengangs KI. Der Studiengang enthält zudem ein Indurtrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeisam mit Industriepartnern durchgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer der THD-Partnerhochschulen durchzuführen.

Mehr Informationen zum Studiengang KI finden sich auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/ki-b. Die Bewerbung auf einen Studienplatz ist ab sofort möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffeligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums werden ebenfalls Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten. Bei Fragen zum Studiengang steht Prof. Popp unter heribert.popp@th-deg.de auch direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Seit Anfang Mai ist der neue ZEIT Studienführer 2020/2021 mit Ergebnissen des CHE Hochschulrankings erhältlich. Auch Studiengänge der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurden wieder von Studierenden bewertet. Neueste Ergebnisse gibt es in den Fächern BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftspsychologie.

Besonders die Ergebnisse zum Fach Wirtschaftspsychologie dürften interessant sein. Sie wurden in diesem Jahr erstmals im CHE Hochschulranking erhoben. An der THD bewerteten die Studierenden die Bibliotheksausstattung und die Unterstützung für ein Auslandsstudium in diesem Fach sehr gut. Aber auch in allen anderen Kategorien und Studiengängen kann sich die THD sehen lassen. In der aktuellen Ausgabe des Zeit Studienführers und auf Zeit online sind außerdem frühere Ergebnisse in den Fächern Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Pflegewissenschaft, Technische Physik und Umweltingenieurwesen zu finden. Der ZEIT Studienführer ist ein beliebtes Begleitmedium rund um die Studienwahl. Von der Wahl des passenden Fachs über die Bewerbungsphase bis hin zum Studienbeginn findet man viele Informationen für einen erfolgreichen Start in die Zukunft.

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Der lang erwartete roboterbasierte Röntgen-Computertomograph „RoboCT“ wurde heute am Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angeliefert. Nachdem die zur Abschirmung der Röntgenstrahlung benötigte Strahlenschutzkabine fertiggestellt wurde, kann nun die finale Installation dieses Hightech-Systems erfolgen. Dieses wurde durch die Firma MAX STREICHER entwickelt und wird nun in Plattling aufgebaut.

Der in seiner Größe einzigartige Röntgen-Computertomograph erlaubt eine schnelle und präzise Prüfung großer Bauteile bis hin zu ganzen PKW-Karosserien, wofür gängige Methoden bisher fehlten. Nun können am Standort Plattling unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller zeitsparend große Teile aus dem Fahrzeug- und Anlagenbaubau und der Luftfahrt zur Qualitätssicherung untersucht werden. Im ersten Schritt können Auffälligkeiten in der Struktur der Karosserie mit einem 3D-Laserscanner festgestellt werden. Anschließend kann der roboterbasierte Tomograph gezielt und automatisiert einen Scan durchführen, damit innenliegende Materialstrukturen analysiert werden können.

Die Neuheit der RoboCT besteht darin, dass die Röntgenkomponenten mittels großer Industrieroboter bewegt werden. Während eines automatischen Prozessablaufs können Bauteile in wenigen Sekunden oder Minuten geprüft werden. Aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die Roboterarme können spezifische Scanbahnen realisiert werden, wodurch die Bildqualität gerade bei geometrisch komplexen Bauteilen und schwer durchstrahlbaren Bereichen signifikant erhöht werden kann. Um die Forscher beim Bedienen des Systems zu unterstützen, sollen baldmöglich maschinelle Lernverfahren eingesetzt werden, so dass der Tomograph die optimalen Scanparameter für die jeweilige Messaufgabe selbstständig auswählt. In Zukunft sollen weitere Messmodalitäten, wie Ultraschall- oder Terahertz-Systeme, den roboterbasierten Tomograph zu einer multimodalen Digitalisierungszelle erweitern und gleichzeitig das Leistungsspektrum des Forschungszentrums Moderne Mobilität erhöhen.

Für den Ersten Bürgermeister der Stadt Plattling Hans Schmalhofer ist es ein hoch erfreulicher Tag für Plattling, der die Stadt nun tatsächlich zum Forschungsstandort macht: „Der Stadtrat hat sich ja im Jahr 2017 einstimmig für die Ansiedlung des Technologietransferzentrums der THD im Plattlinger Nordpark entschieden. Mit dem Robo-Computertomographen System wird nun das Herzstück dieser Einrichtung in Plattling installiert und zeigt uns gleichzeitig, dass wir mit der Fertigstellung unserer Forschungshalle in den Endzügen liegen. Wir können stolz sein, eine derartige Einrichtung, die sich im Besonderen mit dem Zukunftsthema Moderne Mobilität beschäftigt, in unserem Stadtgebiet zu haben."

Mit der RoboCT stehen Industriepartnern in der Region nun insgesamt 5 unterschiedliche Tomographen für die Analyse von Materialstrukturen und Qualitätskontrollen von Bauteilen zur Verfügung. Voraussichtlich im Juni erfolgt die Inbetriebnahme. Dann können die Forschungsarbeiten am TC Plattling gestartet werden.

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Nach der Produktion von COVID-19 Schutzvisieren im 3D-Druck bzw. Spritzgussverfahren für den professionellen medizinischen Bereich, kommt jetzt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auch die Stoffmaske für jedermann. Und jede Frau. Wenn auch nicht in Eigenproduktion. Ein Liebesbekenntnis in Zeiten von Corona soll es trotzdem sein.

Als eine der ersten Hochschulen in Bayern hat die THD Schutzmasken für ihre Studierenden und Mitarbeiter besorgt. Diese fanden in den beiden letzten Wochen reißenden Absatz. Und das, obwohl das Sommersemester bislang ausschließlich digital abgelaufen ist. Ab Dienstag, 12. Mai, können THD-Stoffmasken nun von allen Bürgerinnen und Bürgern auf dem Campus erworben werden. Der Verkaufsstand befindet sich in der kleinen Holzhütte unmittelbar vor der Hauptmensa. Die Masken werden zum Selbstkostenpreis verkauft. Auch wenn es die Corona-Schützer inzwischen quasi fast überall gibt, so sind speziell die Masken der THD doch eine Art Liebesbekenntnis der Hochschule an die Stadt und umgekehrt, der Menschen an die Hochschule. Schließlich steht darauf zu lesen: I love THD. In diesem Sinne.

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Das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ der Technischen Hochschule Deggendorf hat dem BRK Pflegeheim in Roding ein digitales Bewegungsprogramm zur Verfügung gestellt, mit dem die Bewohner des Pflegeheims dort seit kurzem trainieren und das von ihnen sehr positiv angenommen wird.

Ausgestattet mit Bildschirm und Bewegungssensoren bietet die Software MindMotion über 20 Aktivitäten zum sanften Trainieren des Körpers. Ob Übungen für die Hand, Arme, Schultern oder Beine – das Programm hilft Senioren, aber auch in der Reha und Physiotherapie dabei, Bewegungen zu trainieren. Die Aktionen sind unterhaltsam gestaltet und sorgen so neben dem interaktiven Training für eine Menge Spaß. Die Anwendung gibt direktes Feedback für den Benutzer am Bildschirm und motiviert, sich beim nächsten Versuch im angezeigten Endergebnis zu steigern. MindMotion sichert zugleich die Daten für Therapeuten und Pfleger. So lassen sich Zeit und Schwierigkeitsgrad der Übungen individuell anpassen und eine Leistungsstatistik erstellen.

DeinHaus 4.0 hat MindMotion zu Testzwecken von der Firma MindMaze geliehen bekommen. In Zukunft soll es durch diese Zusammenarbeit zum Beispiel möglich werden, dass Physio- und Ergotherapeuten über Fernschulung Patienten therapieren. Der Fortschritt kann direkt über die Software ausgelesen werden und Therapeut und Patient müssen sich nicht mehr zwingend im selben Raum befinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der Bewegungstherapie. Die Bewohner des Rodinger BRK-Pflegeheimes sind in jedem Fall so begeistert, dass sie die MindMotion schon gar nicht mehr hergeben wollen. Sie sind fleißig am Trainieren und genießen die Abwechslung im derzeit eingeschränkten Alltag.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wird zu einem der ersten Standorte in Deutschland, an welchem ein Pflege-Abschluss mit einem Studium erworben werden kann. Für die berufliche Pflege ist dies ebenso ein historischer Meilenstein wie für die Fakultät der Angewandten Gesundheitswissenschaften an der THD. Zeitgleich führt uns die Corona-Krise schonungslos vor Augen, wie existenziell hervorragende Medizin und Pflege für unsere Gesellschaft sind. Mit dem staatlichen Examen Bachelor of Science ist erstmals eine Zulassung zu allen Pflegeberufen als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann gegeben.

Bisher war der staatliche Abschluss mit dem Erwerb der Berufszulassung alleine den Berufsfachschulen in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen vorbehalten. Mit Einführung des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs wird neben der inhaltlichen Umsetzung auch die Koordination der Praxiseinsätze mit der Lehre komplett in die Hände der Hochschulen gelegt. Anders aber als an den spezialisierten Berufsfachschulen sind während der hochschulischen Ausbildung verschiedenartige Praxiseinsätze möglich. Also in der Kinder- und Erwachsenenkrankenpflege, in der Altenpflege oder auch in der Pflege von gehandicapten Menschen.

Zum vertieften Erwerb praktischer Fähigkeiten hat die THD bereits ein Pflegelabor eingerichtet. Dort können die Studierenden zur besseren Vorbereitung auf die Praxis viele Handlungen einüben, bevor sie mit echten Menschen arbeiten. Der berühmte Praxisschock dürfte damit ausbleiben. Mit der Übernahme von Praxisbegleitung und Abnahme der staatlichen praktischen Prüfung durch die Hochschulen wird eine weitere Neuerung Einzug halten. Zukünftig werden zum ersten Mal in der Geschichte der Pflege in Deutschland zusätzlich zu den beruflichen Qualifizierten auch primär wissenschaftlich ausgebildete Pflegepersonen eine systematisch bildungsbezogene Verantwortung für die Versorgung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit übernehmen. „Durch die starke Verzahnung von hochschulischer Lehre und praktischer Ausbildung werden wir enorme Impulse für die weitere Entwicklung der Pflegequalität sowie für die Attraktivität des Pflegeberufs geben können“, ist sich der designierte Studiengangskoordinator und passionierte Intensivpfleger Prof. Dr. Christian Rester sicher. „Das ist mein bisher größter beruflicher Schritt“, sagt Rester. Er verbinde damit ein großes Stück seines Lebenswerks.

Das „Netzwerk Pflege Ostbayern“, in dem Verantwortliche Pflegedirektoren und Pflegedienstleitungen aus ganz Ostbayern vertreten sind, steht für eine ausgewiesene Verzahnung von Theorie und Praxis. Das Netzwerk wurde vor fünf Jahren von Rester ins Leben gerufen und soll zukünftig als fachlicher Rat über die Qualitätsentwicklung im Aufbau des Studiengangs wachen. Christine Windorfer, Mitglied der Pflegedirektion am Bezirksklinikum Mainkofen sieht für die Pflegeausildung eine „rießengroße Chance, die umso besser gelingen kann, je mehr bereits bestehende Expertise der Pflegepraxis in die Entwicklungen integriert wird!“ Die erst kürzlich designierte Dekanin der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Agnes Nocon, sieht mit der Einrichtung des Studiengangs „eine große Verantwortung, die wir als junges und dynamisches Team meistern werden.“ Dazu sei aber auch die optimale Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen unerlässlich.

Die THD bietet für alle Interessierten Informationsveranstaltungen in Form von Webinaren an. Alle vier Webinare am 28. Mai, 10., 25. und 30 Juni beginnen um 14 Uhr. Weitere Informationen zum Studiengang stehen auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/pf-b. Die Anmeldung zum Studiengang ist ab sofort über das Primuss-Portal der Hochschule möglich.

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Die Promotion, die für ihn die beste Entscheidung seines beruflichen Lebens war, sowie der Rat seiner Freunde führten Prof. Dr. Thomas Meier an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Als Professor für Controlling und Rechnungswesen an der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften (School of Management) kann er seine Erfahrungen aus der Wirtschaft und internationalen Märkten perfekt einbringen.

Er selbst beschreibt sich als schwer aus der Ruhe zu bringen und pflichtbewusst. Abgehärtet hat Prof. Meier bereits sein Berufseinstieg, ein Praktikum in London, das er im Finanzsektor während der Anschläge von 9/11 absolvierte. Der dadurch verursachte Schockzustand und gleichzeitig turbulente Handel an den internationalen Finanzmärkten bildeten einen starken Kontrast zu seinem späteren Forschungsaufenthalt an der La Trobe University in Melbourne / Australien. In Down-Under erkundete Meier nicht nur das Land auf zahlreichen Reisen, sondern knüpfte viele gute Freundschaften. Seine Zeit dort steht stellvertretend für alles was ihm besonders am Herzen liegt: internationale Erfahrungen und Freundschaften.

Das Sammeln internationaler Erfahrungen und das damit verbundene (Kennen-)lernen sowohl von neuem Wissen und fremden Ländern, besonders bezogen auf Menschen, treiben Thomas Meier an. Durch diese Erlebnisse lernt man nicht nur andere Kulturen, sondern auch sich selbst besser kennen, sagt er. Sein größtes Hobby ist daher auch das Reisen. Nach seiner Tätigkeit als Leiter Finanzen und Controlling im Werk Neunburg vorm Wald der Lorenz Bahlsen Snack- World wechselte er zur Nachtmann Gruppe, wo er zuletzt drei Jahre als Geschäftsführer tätig war. Die Arbeit dort hat ihn durch die internationale Aufstellung der Nachtmann Gruppe und den damit verbundenen interkulturellen Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Australien, Japan, China, Frankreich, England und den USA besonders positiv geprägt.

Neben Reisen und internationalen Erfahrungen spielen Freundschaften die größte Rolle im Leben von Thomas Meier. Außerdem liegt ihm soziales Engagement am Herzen, etwa durch seine langjährige Mitgliedschaft im Round Table Weiden. Für den leidgeprüften Fan des 1. FC Nürnberg ist besonders das Meditieren ein guter Ausgleich um den Kopf frei zu bekommen. Wenn er die Zeit dazu findet, dann ist er entweder beim Angeln oder Segeln anzutreffen.

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Einige Hochschulen hatten kürzlich mit der 3D-Druck Produktion von Corona Faceshields auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit den Technologie Campus Cham, Spiegelau und Parsberg. Jetzt ist die THD noch einen Schritt weitergegangen und in die Serienproduktion eingestiegen. Möglich war das vor allem durch den Bau einer passenden Spritzgussform im Anwendungslabor Industrie 4.0 unter Leitung von Prof. Dr. Ludwig Gansauge in Zusammenarbeit mit der Fakultät Maschinenbau.

Der 3D-Druck von Schutzschildhalterungen für die COVID-19 Prävention war als Erste Hilfe eine ausgezeichnete Aktion aller Beteiligten. Jedoch, die Anfragen systemrelevanter Einrichtungen aus ganz Niederbayern überstiegen die 3D-Druck-Möglichkeiten der THD bei weitem. Wenn es darum geht, große Stückzahlen schnell und mit niedrigen Kosten zu produzieren, ist ein Serienproduktionsverfahren unverzichtbar. Deshalb hat man sich an der Hochschule Anfang April entschieden, die beiden Fakultäten »Naturwissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen«  sowie »Maschinenbau« im Industrie 4.0 Labor ins Boot zu holen. Die Methodik des vorangegangen 3D-Drucks konnte als ideale Voraussetzung für den weiteren Entwicklungsprozess genutzt werden. In kürzester Zeit wurden die ersten Schritte in Richtung Serienproduktion realisiert. Jetzt, nur knapp vier Wochen später, ist diese an der THD angelaufen. „Wir können alle 20 Sekunden eine Halterung produzieren“, berichtet Prof. Gansauge und ergänzt: „Beim 3D-Druck kommt man je nach Gerät auf etwa 5 bis maximal 50 Stück – am Tag!“ Auch die 3D-Druckkosten seien materialbedingt etwa um den Faktor 25 höher. Auf einer Spritzguss-Serienmaschine liegen diese nur bei einem Bruchteil.

Für den Mai ist eine von freiwilligen studentischen Helfern gestützte Produktion von ca. 10.000 Einheiten geplant. 2.000 Einheiten hat das THD-Team bereits in den letzten drei Tagen hergestellt, verpackt und an die ersten Abnehmer versandt. Das sind vor allem Krankenhäuser, Hausärzte und andere systemrelevante Einrichtungen. Produziert wird übrigens aus lebensmittelechtem Kunststoff. Der Verkauf erfolgt zum reinen Selbstkostenpreis. Die Materialien für das Serienwerkzeug wurden von der Firma Strack Norma GmbH CoKG in Lüdenscheid gestiftet. Die THD möchte mit diesem Projekt ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zeigen.

Mit dem Gesichtsschild, das auch für Brillenträger geeignet ist, werden zusätzlich die Augen geschützt. Man kann die Gummizüge wechseln und das gesamte Visier kann desinfiziert und gegebenenfalls getauscht werden. Ferner bietet es den Vorteil, die Mimik des Trägers besser erkennen zu können. Für Ärzte und Pflegekräfte ist das im Umgang mit Patienten wichtig. Selbstverständlich lässt sich das Faceshield auch mit einem Mund- und Nasenschutz kombinieren.

Es ist klar, dass die Hochschule so eine Produktion nicht einfach aus dem Ärmel schütteln kann. Zunächst musste ein passendes Werkzeug, also eine Spritzgussform entworfen und gebaut werden. „Das“, so Prof. Gansauge, „hat unser Laborteam unter Leitung und Mitarbeit von Manfred Dengler binnen zwei Wochen in Eigenleistung erledigt.“ Die notwendige Simulation und Unterstützung der Werkzeugauslegung habe das Kunststoffinstitut Lüdenscheid kostenlos durchgeführt. Parallel zur Produktion organisiert der THD-Master-Studiengang »Technologiemanagement« im Rahmen einer Fallstudie Kundenbedarfe, Produktion, Montage, Logistik und Zertifizierung. Die gesamte Projektkoordination fand aufgrund der Corona-Kontakteinschränkugen digital in vielen Teammeetings statt. Förderungen und Unterstützung jeglicher Art werden aber nach wie vor gesucht, um weitere Projekte realisieren zu können.

Für Prof. Gansauge und sein Team ist dieses Projekt nicht nur gelebte Verantwortung, sondern auch ein Experiment unter Livebedingungen. „Es hat sich gezeigt, dass der 3D-Druck zu Beginn nahezu unverzichtbar ist und auch eine sehr gute Unterstützung für den Werkzeug- und Formenbau darstellt. Aber dieser erweist sich am Ende noch immer als die sinnvollste Serienlösung.“

Natürlich ist diese Vorgehensweise auch auf viele andere Problemstellungen der Industrie übertragbar. „Die vielen ungenannten, höchst engagierten 3D-Druck-Kollegen, unser Industrie 4.0 Labor und die Maschinenbauer haben zusammen eindrucksvoll gezeigt, dass die THD in vielen Bereichen ein kompetenter, zuverlässiger und effektiver Partner für Wirtschaft und Bevölkerung sind.“ Gerade im Wettbewerb mit China und unter dem Eindruck fragiler Logistikketten sei es für die deutsche Wirtschaft wichtig, zu erkennen, dass eine leistungsfähige Unikatfertigung einen unermesslichen Wert für unsere Gesellschaft hat.

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Zum Schutz des Hochschulpersonals vor einer Ansteckung mit Corona/COVID-19 während des Dienstbetriebs bemüht sich die Hochschule derzeit um Ausrüstung für alle Professorinnen und Professoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Initiative von Prof. Dr. Bösnecker hat die Hochschule bereits eine Spende von 1000 einfachen Mund-/Naseabdeckungen erhalten. Zur Verfügung gestellt hat diese die Firma Rhein-Köster. Prof. Dr. Bösnecker arbeitet mit der Rhein-Köster GmbH im Bereich automatisierte Fertigung und Integration einer neuartigen Sensorik zusammen.

„Wir streben hier eine Kooperation mit China an, wobei sich die Möglichkeit ergeben hat, Masken zu bekommen. Die Chance haben wir ergriffen“, sagt Bösnecker. Von der Hochschule wurden zusätzlich weitere einfache Abdeckungen, aber auch Masken der Schutzklasse FFP-2 bestellt. Auch sollen in den Bereichen mit Publikumsverkehr zum Schutz Plexiglasscheiben aufgestellt werden.

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Das International Maglev Board legt eine aktuelle Studie vor, in der sie sich eingehend mit dem Thema Feinstaubemissionen bei Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsysteme im Vergleich zu Magnetschnellbahnsystemen beschäftigt. „Im Jahr 2018 emittierte beispielsweise ein ICE Hochgeschwindigkeitszug der Baureihen 1 bis 4 pro Jahr durchschnittlich mindestens zwischen 1,6 und 4,9 Tonnen Feinstaub“ so Johannes Klühspies, Professor für Verkehrsträgermanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). „Pro Kilometer ICE-Laufleistung entstehen etwa 3 bis 10 Gramm Feinstaubpartikel“, so Klühspies weiter.

Bei Bahnhofseinfahrten entstehen im Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeits-verkehr mit dem ICE kurzzeitige Feinstaubemissionsspitzen, was besonders für Bahnhöfe in Tunnellage zu Problemen führen kann – wie etwa auch beim Bahnprojekt Stuttgart 21. Im Unterschied zu Rad-Schiene-Hochgeschwindigkeitsbahnsystemen sind hochentwickelte Magnetschnellbahnsysteme wie der Transrapid im Betrieb vollständig frei von eigenen Feinstaubemissionen. Sie erzeugen aufgrund der Schwebetechnik und des berührungslosen Antriebs selbst keine Feinstäube. Feinstaubexposition stellt eine direkte Gefährdung der Gesundheit in Form von Atemwegserkrankungen und Herzkreislaufbeschwerden dar. Besonders metallischer Feinstaub, wie er bei ICE, TGV und Shinkansen beim Bremsen entsteht, wird für den menschlichen Körper als vergleichsweise kritisch gesehen. „Wenn wir jedoch den Autoverkehr in den Städten mit dem Bahnverkehr bei den Feinstaubemissionen vergleichen“, so Klühspies von der THD, „dann schneidet der Bahnverkehr eher gut ab“. Grundsätzlich steht Feinstaub zudem seit Kurzem im Verdacht, das Infektionsrisiko für Virus-Erkrankungen zu erhöhen. US-Wissenschaftler weisen den Transport von an Feinstaubpartikeln haftenden Viren über große Entfernungen nach. Italienische Universitäten dokumentieren einen Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und der Häufung von Covid-19-Infektionen. Die Berechnungen zur Feinstaubemission erfolgen an der THD-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, im Bereich Verkehrsträgermanagement in Kooperation mit dem International Maglev Board.

Über das International Maglev Board: Das International Maglev Board ist der internationale, gemeinnützige Magnetbahn-Verband. Es ist ein interdisziplinäres, wissenschaftliches Experten-Netzwerk, das frei und unabhängig zu allen relevanten Themen von Mobilität und Verkehr arbeitet. Es werden keine kommerziellen Interessen verfolgt. www.maglevboard.net

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Im Kampf gegen das Sars Covid 19 Virus hat die Technische Hochschule Deggendorf begonnen Gesichtsschutzmasken, sog. Face Shields zu entwerfen. Durch die Produktion in 3D-Druckern konnten bereits erste Prototypen gefertigt und zum Test an regionale Gesundheitseinrichtungen ausgegeben werden. Durch die entworfene Gesichtsschutzmaske, sollen beispielsweise Tröpfchen von den Schleimhäuten ferngehalten werden.

Der Gesichtsschutz besteht aus drei einzelnen Bauteilen: einem Visier aus dünnem thermoplastischem Kunststoff, einem Kunststoffbügel für die Kopfhalterung, sowie einem Gummiband. Einer der entscheidenden Vorteile ist, dass der Gesichtsschutz in seine Einzelteile zerlegt und auf diese Weise auch desinfiziert und wiederverwendet werden kann. Daher eignen sich diese Art von Schutzmasken besonders für den Einsatz im klinischen Umfeld. Hans-Peter Hartl gibt den Beteiligten noch weitere wertvolle Hinweise für die tägliche Nutzung und deren Hygiene. Laut Herrn Schopf (Operativer Gesamtleiter Technologie Campus Hochschule Deggendorf) werden die Kunststoffbügel derzeit noch am Technologie Campus in Grafenau mittels mehrerer 3-Drucker gefertigt. Um die Hochschule zu unterstützen und den Gesichtsschutz in ausreichender Stückzahl produzieren zu können, kommunizierte Herr Völkl (Leiter Arbeitstherapie BKM) die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum Mainkofen. So ist nun geplant die Gesichtsschutzmasken zeitnah im Spritzgussverfahren zu produzieren und in den Werkstätten der forensischen Arbeitstherapie fertigzustellen. Die Vertreter der kooperierenden Einrichtungen, Prof. Dr. Kunhardt und Christian Fenzl, freuen sich sehr die bestehende Zusammenarbeit weiter auszubauen und durch das gemeinsame Projekt Lieferengpässe an Schutzausrüstung überbrücken zu können.

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Nach den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung und der Bayerischen Landesregierung, werden auch Kirchenbesuche bzw. Besuche eines Gottesdienstes erst einmal auf sich warten lassen müssen. Alternativen sind Fernseh-Gottesdienste, Übertragungen im Radio oder auch live im Internet. Ein Angebot direkt aus der Region ist nun in Spiegelau entstanden. Seit Ende März werden von dort aus Gottesdienste live im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“ übertragen. Die Realisierung erfolgte durch den Technologie Campus Grafenau in Zusammenhang mit dem Projekt „Digitales Dorf“. Gefördert wird das Projekt durch die Bayerische Staatsregierung.

Aus der Werkstags-Kapelle in Spiegelau bietet Pfarrer Tobias Keilhofer mit bemerkenswertem Engagement seit kurzem die Live-Gottesdienste im Internet an. Von den Spiegelauern und rund um die Region wird das Angebot bereits sehr gut angenommen. Daher lag für die Organisatoren nahe, auch Zuschauer von außerhalb der Ortsgrenzen zu den Gottesdiensten einzuladen. Mitschauen kann man im Internet auf dem YouTube Kanal „DigitalesDorf“. Interessierte können sich über den Link „dorf.link/youtube“ live zuschalten oder später eine Aufzeichnung des Gottesdienstes ansehen. Übertragen und aufgezeichnet werden vorerst die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr bis zum Ende der Ausgangsbeschränkung.

Das Team des Projekts „Digitales Dorf“ am Technologie Campus Grafenau übernimmt dabei die technische Betreuung der Initiative. Barbara Kohl ist Teil des Teams und findet, dass die Live-Gottesdienste ein sehr positives Beispiel für die Möglichkeiten der Digitalisierung sind: „Mit einer streamingfähigen Kamera, LAN-Kabel, App und Smartphone ist der technische Aufwand überschaubar, dafür aber der Nutzen wirklich groß.“ Zum Beispiel seien die Gottesdienste an Ostern im Senioren-Pflegenheim Rosenium in Spiegelau gesehen worden. Aber nicht nur die älteren Generationen begeistern sich für den Live-Gottesdienst. Die Analysen zeigen, dass 20 Prozent der Zuschauer zwischen 25 und 34 Jahre alt sind. Möglicherweise steigt gerade in Krisenzeiten auch bei jungen Personen wieder das Interesse an der Kirche. Die Aufzeichnung der Osternacht verzeichnet inzwischen knapp 900 Aufrufe. Da pro Gerät mehr als eine Person zuschauen können, dürfte die tatsächliche Zuschauerzahl höher sein.

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Aufgrund der Ausweitung der Verbote für Großveranstaltungen können die im Juni geplanten Konzerte von Pizzera und Jaus und Moop Mama an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) leider nicht stattfinden. Für alle Ticketbesitzer gibt es aber gute Nachrichten. Denn Ersatztermine für beide Konzerte des Stadt Land Fluss Campus Open Air 2020 stehen bereits fest.

Schon Ende 2020 holen die Österreicher Pizzera und Jaus ihren Auftritt in den Deggendorfer Stadthallen nach. Termin ist am Montag, 23. November 2020. Die Brassband Moop Mama wird ihren Auftritt beim Campusfestival 2021 nachholen. Wie gewohnt findet es am langen Wochenende um Fronleichnam statt. Moop Mama spielen dann am Samstag, 5. Juni 2021. Bereits gekaufte Tickets behalten Gültigkeit für die Ersatztermine. Kontakt für Fragen rund um Tickets ist der Oberpfälzer Konzertveranstalter Power Concerts. Kunden können sich per E-Mail an ck@power-concerts.de wenden. Aufgrund der vielen Konzertverlegungen, können aktuell allerdings noch keine Ticketumtäusche angenommen werden. Ein Ticketkauf ist nach wie vor möglich.

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Das Forschungszentrum Moderne Mobilität (MoMo) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am TC in Plattling nimmt im Sommer seine Arbeit auf. Mit Experten aus den vier Forschungsbereichen Energiespeichersysteme, Leistungselektronik, Autonome Intelligente Roboter und Roboterbasierte Computertomographie widmet sich das MoMo der Forschung zu aktuellsten Entwicklungen rund um neue Formen der Mobilität.

Prof. Dr. techn. Michael Sternad forscht im Bereich Energiespeichersysteme zu neuartigen Batteriespeichern mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie zu modernen Energiespeichern für mobile Anwendungen. Dazu gehört ebenfalls der Bereich Netzstabilisierung durch stationäre Speichersysteme. Prof. Sternad forscht darüber hinaus am MoMo an Hybridlösungen für die Deutsche Bahn. Sein Ziel ist die Optimierung einzelner Batteriezellen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Lebensdauer.

Im Bereich Leistungselektronik forscht Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer zu Hochleistungsladestationen in Kombination mit Speicherlösungen, Ladestationen, Smart Grid und Leistungselektronik im Umfeld von Schienenfahrzeugen. Kurz gesagt, alles zwischen Batterie und Stromnetz fällt in Prof. Kreutzer’s Fachbereich. Er arbeitet daran, die Effizienz bei der Umwandlung von Gleich- auf Wechselstrom zu steigern, was besonders für die E-Mobilität von Bedeutung ist.

Bei Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml’s Schwerpunkt Autonome Intelligente Roboter dreht sich alles um lernende Roboter. Durch modernste Lernverfahren können Roboter intelligent und selbstständig komplexe Aufgaben bewältigen: vom humanoiden Assistenzroboter für zu Hause, die Produktion oder die Landwirtschaft bis hin zur autonomen Erkundungsdrohne.

Mit dem Bereich Roboterbasierte Computertomographie rundet Prof. Dr.-Ing. Jochen Hiller die Forschungsbereiche des MoMo ab. Sein Schwerpunkt liegt auf der 3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomoraphie. Dieses System ermöglicht es, komplette Fahrzeuge zu durchleuchten und zu analysieren ohne diese auseinanderschrauben zu müssen. Dieser Forschungsbereich bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Über den THD-Forschungsschwerpunkt Intelligente Mobilität besteht darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit dem Bereich Autonomes Fahren / Fahrerassistenzsysteme von Prof. Dr. Thomas Limbrunner. Außerdem arbeitet das MoMo eng mit Prof. Dr. Andreas Berl und Prof. Dr. Andreas Fischer in den Bereichen Elektromobilität und Flottenmanagement, Virtualisierung von Ressourcen und Diensten sowie Intelligentes Energieeffizienssystem (Smart Grid) zusammen.

Vorerst wird der Betrieb des MoMo in der Laborhalle mit einem kleineren Mitarbeiterteam aufgenommen. Der Bau am Bürogebäude hat bereits begonnen. Mit dessen Fertigstellung wird das Forschungsteam erweitert. Studierende der THD werden künftig im Rahmen von Projekten mit Praktika und Studienarbeiten am MoMo beteiligt sein.

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Am 15. April startet an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2020/21. Studieninteressierte können sich dann über die Internetseite der THD online für ein Studium in Deggendorf bewerben.

Seit 1994 hat sich die THD zu einer der erfolgreichsten Fachhochschul-Neugründung der 90er Jahre entwickelt. Über 7.000 Studierende studieren heute an den Studienorten in Deggendorf und Pfarrkirchen. 20 Prozent davon kamen zuletzt aus der ganzen Welt zum Studium nach Niederbayern. Die Lehre konzentriert sich auf Ingenieur-, Natur-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften. In diesen Feldern werden deutsch- und englischsprachige Bachelor- und Masterprogramme angeboten, auch im Weiterbildungsbereich. Alle Studiengänge erfüllen nationale sowie internationale Qualitätsstandards. Im Wintersemester 2019/20 waren Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Tourismusmanagement und Medientechnik die top fünf Studiengänge in Deggendorf, gemessen an der Studierendenzahl. Auch neueste Studiengangskonzepte wie Cyber Security, Künstliche Intelligenz, Technisches Design, Angewandte Wirtschaftspsychologie oder Life Science Informatics haben viele Studieninteressierte überzeugt.

Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, persönlich an den Campus zu kommen, bietet die Hochschule doch ein breites Online-Angebot, um über die Studiengänge und das Campusleben in Deggendorf zu informieren. Beispielsweise können Studieninteressierte an verschiedenen Webinaren zu Studiengängen, zur Studienfinanzierung und vielem mehr teilnehmen. Die Zentrale Studienberatung berät weiterhin telefonisch, via WhatsApp oder über Video-Chat zu den einzelnen Studiengängen. Die Themen der Webinare sind im Veranstaltungskalender der Hochschule zu finden und werden laufend aktualisiert: https://www.th-deg.de/veranstaltungen

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Der Mangel an Equipment trifft medizinisches Personal in der Region derzeit hart. Hier schufen die Technologie Campus und die Labore der Technischen Hochchschule Deggendorf (THD) mit ihrer Produktion von Halterungen für Gesichtsschilde aus dem 3D-Drucker innerhalb einer Woche Abhilfe.

Am 01. April erreichte die THD die Anfrage des Bayerischen Roten Kreuz Cham zur Produktion von Gesichtsschilden. Daraufhin entwickelte die THD (in Absprache mit dem Klinikum Deggendorf) zwei Designs für Halterungen und unterzog diese am gleichen Tag noch einer Machbarkeitsprüfung. Anschließend erfolgte über Facebook ein Aufruf an Unternehmen in der Region. Firmen, die über einen 3D-Drucker verfügen, meldeten sich daraufhin bei der THD und unterstützen seitdem die Produktion.

Die Herstellung der Halterungen began am 2. April und fünft Tage später wurden die Prototypen der zwei produzierten Designs an den Chefarzt des Donau Isar Klinikums, Dr. Axel Menzebach und sein Team übergeben und von diesen getestet. Wenige Stunden später konnten die ersten 200 Stück an das Klinikum geliefert werden.

Derzeit arbeiten sieben externe Partner an der Produktion mit 3D-Druckern und produzieren täglich 200 Halterungen für Gesichtsschilde. Um die konstant Hohe Nachfrage bedienen zu können, erweitert die THD das Projekt um das Spritzgussverfahren an der THD.

Für ein innovatives Vorzeigeprojekt regionaler Zusammenarbeit in Krisenzeiten befand Staatsminister für Finanzen und Heimat, Albert Füracker, das Projekt. Er war am Dienstag, 07. April auf Einladung des Chamer Landrats Franz Löffler, nach Schorndorf gereist und machte sich beim Ingenieurbüro Muhr GmbH selbst ein Bild der Produktion.

An die von der THD und ihren Partnern produzierten Halterungen kann im Handumdrehen eine Schutzfolie, beispielsweise von Tageslichtprojektoren, angebracht werden und fertig ist das Gesichtsschild. Die Halterung ist wiederverwendbar und langlebig.