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Nach einer langen Pause veranstaltet das International Office des European Campus Rottal-Inn (ECRI) am Dienstag, 24. Mai um 17.30 Uhr wieder ein KULTURcafé in Präsenz. Dieses Mal stellen sich europäische Nachbarländer vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

In entspannter Atmosphäre stellen Studierende des ECRI ihre Heimatländer vor und berichten von spannenden oder auch kuriosen Traditionen und Gepflogenheiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen bei diesem KULTURcafé die europäischen Nachbarn Albanien, Portugal und Frankreich kennen. Neben interessanten Einblicken in die jeweiligen Kulturen liefern die Vorträge eine wunderbare Grundlage für den interkulturellen Dialog. Die Veranstaltung verspricht einen unterhaltsamen Abend mit interessanten Gesprächen und neuen Einblicken. Dafür sind Englisch-Kenntnisse von Vorteil. Für das leibliche Wohl wird mit Snacks aus den vorgestellten Ländern und Getränken gesorgt.

Alle mit Interesse an anderen Kulturen, Sitten und Bräuchen sind herzlich zum KULTURcafé eingeladen. Dieses findet in den Räumlichkeiten des Glausbau Verein e.V. in der Ringstraße 9 in Pfarrkirchen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 3€. Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bei Daniela Schwertlinger (daniela.schwertlinger@th-deg.de oder unter 0991 3615 8843) gebeten.

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Die Tourismusbranche hat in den vergangenen Jahren stark unter den Einschränkungen aufgrund der Pandemie gelitten. Nun sind kreative Lösungen gefragt, um die Branche zu stärken und ihr neues Leben einzuhauchen. Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) erarbeiten deshalb Studierende zusammen mit der Hochschule Luzern (HSLU) Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus. Den Auftakt bildete eine Design-Thinking-Challenge mit Studierenden beider Hochschulen. Die daraus resultierenden Tourismusinnovationen wurden am 12. Mai im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am Campus in Pfarrkirchen präsentiert.

Für den zweieinhalbtägigen Kick-Off der Kooperation trafen Anfang April in Oberstorf ECRI-Studierende von Health & Medical Tourism auf Studierende von Business Administration mit Schwerpunkt Tourimus der Hochschule Luzern. Ziel war es, in einer Design-Thinking-Challenge in kleinen Teams Innovationen im Gesundheits- und Wellnesstourismus zu entwickeln. Dafür wurden die Studierenden in elf Gruppen gemischt, so dass Pfarrkirchner Studierende mit Luzernern zusammenarbeiten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Prof. Dr. Marcus Herntrei auf Seiten des ECRI und Prof. Roland Lymann sowie Lisa Fickel der HSLU, bekamen die Studierenden zuerst Einblick in Markt- und Trendanalysen. Diese bildeten die Basis für die Arbeit in den Gruppen. Während der Design-Thinking-Challenge sollten die Teams innovative Ideen entwickeln, von denen die Tourismusbranche profitieren kann. Dabei war vor allem Kreativität und Wissen gefragt. Bereits im Kick-Off entstanden Ideen aus Bereichen wie Verbesserung der Schlafqualität, Ernährung und Wohlbefinden, Emotionale Gesundheit sowie Gamification für Fitness.

In gemeinsamen Vorlesungen wurden die Ideen und Innovationen von Studierenden beider Hochschulen ausgebaut. Am Ende sollten aus den kreativen Vorschlägen Prototypen entstehen. Bei der Abschlusspräsentation stellten die Gruppen diese zusammen mit ihren Konzepten vor und präsentierten die Arbeit der vergangenen Wochen vor den Professoren aus Pfarrkirchen und Luzern. Die Prototypen samt Konzepten werden von den Studierenden im letzten Schritt bei der „Shark Tank of Wellness Student Competition“ eingereicht. Dabei handelt es sich um einen globalen Wettbewerb für Studierende. Von den internationalen Einreichungen kommen drei Teams in die engere Wahl und werden zur „Global Wellness Summit“ eingeladen. Diese findet im November in Tel Aviv statt. Dort dürfen die Finalisten dann ihre Innovationen vor den Investoren, den sogenannten Wellness Sharks präsentieren.

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Am Donnerstag, 05. Mai fand im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin die Verleihung des Impact of Diversity Award statt. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) schaffte es mit ihrem Projekt „In 80 Nations around the World“ unter die Top 3 in der Kategorie University Award und setzte sich damit gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Mit dem eingereichten Projekt porträtiert die Hochschule Studierende und Mitarbeitende aus den insgesamt 80 Nationen, die am internationalen European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen studieren und arbeiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, Gemeinsamkeiten zu feiern und Unterschiede lieben zu lernen. Damit wird nicht nur die Diversität des ECRI dargestellt, sondern auch Interkulturalität und Internationalität in der Region aktiv mitgestaltet. Unterstützt wird die Hochschule dabei vom Landratsamt Rottal-Inn.

Neben der THD hatte es die Antidiskrimierungsstelle der Universität Marburg ins Finale in der Kategorie University Award geschafft. Als Gewinner ging die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) mit ihrem bayernweiten Projekt „Werde Professorin“ hervor.

Insgesamt waren über 200 Einreichungen beim Impact of Diversity Award eingegangen. Im ersten Schritt, dem Publikumsvoting, beteiligten sich über 50.000 Menschen. Anschließend wählten 48 Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Initiativen die Preisträger aus. Der Impact of Diversity Award wird an 14  Preisträgerinnen und Preisträger verliehen, die sich in herausragender Weise bei den Themen Diversität und Inklusion verdient gemacht haben.

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Die DigiCamp-Reihe der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) greift am 19. Mai ab 15 Uhr in einer hybriden Veranstaltung das hochbrisante Thema Cybersecurity auf. Angeboten werden Vorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft.  

Das DigiCamp zeigt Verantwortlichen praxisbewährte Vorgehensweisen von der Risikoeinschätzung über die Unternehmensorganisation bis zum professionellen Umgang mit Sicherheitslücken auf. Der ganzheitliche Ansatz umfasst den Schutz der eigenen Daten, den sicheren Betrieb der technischen und nicht-technischen Infrastruktur, aber auch die Verantwortung für das eigene Produkt. Dies wird beispielhaft an der Cybersecurity-Strategie eines bekannten Technologiekonzerns gezeigt. 

Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist dank umfassender Digitalisierung zum realen Risiko für sämtliche Unternehmensbereiche geworden. Verwaltung, Produktentwicklung, Produktion, Logistik und globalisierte Wertschöpfungsketten können von organisierten Akteuren ins Visier genommen werden. Mit der Richtlinie zur Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS 2) hat die EU auf die verschärfte Bedrohnungslage reagiert. Der Kreis der Betreiber, Unternehmen und Produkte, die als Teil kritischer Infrastrukturen betrachtet werden, wird deutlich ausgeweitet und die Anforderungen erhöht. Das DigiCamp der THD soll wichtige Impulse liefern, wie Cybersecurity systematisch, wirksam, nachhaltig und wirtschaftlich angemessen organsiert werden kann. Es richtet sich insbesondere an Entscheider und Fachverantwortliche in allen Unternehmensbereichen. Wie immer besteht im Anschluss an die Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten. Unternehmensvertreterinnen, Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.  

Das detaillierte Programm ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt.   

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Künstliche Intelligenz – wie tief steckt sie schon in unserem Leben? Dieser Frage geht Professor Dr. Patrick Glauner in der ersten „Science Hour“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Die Science Hour ist ein neues Angebot der THD. Alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer sind eingeladen, an die Hochschule zu kommen, die Hörsaalbank zu drücken, zu lauschen und zu diskutieren. Die erste Ausgabe findet am Mittwoch, 18. Mai um 18 Uhr am Campus in Deggendorf und zeitgleich online statt.

Für die Premiere steht Prof. Glauner zum Thema Künstliche Intelligenz Rede und Antwort. Der KI-Spezialist ist in seinem Fachbereich weit über Niederbayern hinaus bekannt. Er beriet als Sachverständiger den Deutschen Bundestag, die französische Nationalversammlung und die luxemburgische Abgeordnetenkammer zu politischen Fragestellungen rund um KI. Das renommierte Chief Data Officer Magazine listet Glauner als einen von nur drei Deutschen auf seiner international anerkannten Expertenliste für Data Science. In seinem Vortrag im Rahmen der Science Hour wird er aufzeigen, was KI eigentlich ist und wo sie in unser aller Leben bereits wirkt. Die unterschiedlichen Forschungsansätze an der THD kommen ebenso zur Sprache wie die unzähligen beruflichen Perspektiven, die dieses Themenfeld bietet. Besonderes Schmankerl zur ersten Science Hour: Wer möchte, kann nach dem Vortrag noch das Deep-Learning-Labor der THD im Degg‘s besichtigen.

 „Mit der Science Hour wenden wir uns an alle Bürgerinnen und Bürger in und um Deggendorf. Wir heißen sie herzlich an der Hochschule willkommen und schaffen die einmalige Möglichkeit, die THD hautnah zu erleben. So bekommen alle Interessierten einen Einblick, wie es an der Hochschule so ist und mit welchen Themen sich unsere Professorinnen und Professoren beschäftigen“, wirbt Angelika Hable vom MINT-Team der THD für das neue Angebot. Sie freut sich besonders auf die angeregten Diskussionen, die entstehen, wenn Menschen aller Altersstufen ein Thema hinterfragen.

 Die Science Hour wird veranstaltet vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Science Hour findet im Hörsaal B.004 der THD statt. Wer sich online zuschalten möchte, findet den Link unter www.th-deg.de/sciencehour.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat einen neuen Professor. Seit dem Sommersemester ist Bernhard Zeller an der Fakultät Angewandte Informatik tätig. Fachlich ist der 49-jährige Oberpfälzer auf ERP-Systeme und Business Intelligence spezialisiert. Spannend sei sein Fachgebiet derzeit vor allem, da die Digitale Transformation viel verändere.

Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Internet of Things nennt Bernhard Zeller als Treiber für den Umbruch bei betriebswirtschaftlichen Anwendungen wie ERP-Systemen und Business Intelligence. Da gebe es viele Fragen zu beantworten, sagt er: „Wie werden die neuen betriebswirtschaftlichen Anwendungen aussehen und wie wird für Unternehmen ein guter Weg dorthin sein?“. Neben den technischen Aspekten spielen für Zeller die Fähigkeiten der Menschen eine Rolle, die diese zukünftigen Anwendungen betreiben werden. Hier könne in der Wissenschaft und in der Ausbildung von Nachwuchskräften ein Beitrag geleistet werden. Das Stellenangebot der THD habe ihn sofort angesprochen. Sie biete in seinen Augen Wissenschaft und Lehre auf internationalem Niveau, ohne die Wurzeln zu verleugnen: „Das ist für mich, als heimatverbundenem Bayern, eine kaum schlagbare Kombination.“ Die passenden Erfahrungen bringt er mit: Über zehn Jahre war Bernhard Zeller bei der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg tätig. Außerdem war er fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau am Lehrstuhl für Dialogorientierte Systeme beschäftigt. Eine seiner Aufgaben war die Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Informatik, was er als Ereignis seines Berufsweges in Erinnerung behalten hat: „Ich habe die Übungsaufgaben und Lösungen der Lehrkräfte korrigiert. Dabei habe ich gelernt, dass man auch als Experte mit tiefen Datenbankkenntnissen seine Denkmuster manchmal verlassen muss, um alle Lösungen zu sehen.“ Für ihn eine wichtige Erkenntniss, die er nun gerne an die Studierenden der THD weitergibt.

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Der Spatenkeller Bierpalast wurde nie realisiert, aber die Baupläne von 1898 liegen vor. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat es gewagt und diese Pläne in 3D-Druck umgesetzt. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Modell des Bierpalastes, das nun im Haus der Bayerischen Geschichte ausgestellt wird. Zur Entstehungsgeschichte des Exponats veranstaltet die Deggendorfer Hochschule am Donnerstag, 12. Mai um 16 Uhr ein virtuelles DigiCamp. „Making of: Spatenkeller Bierpalast – Architekturmodelle in 3D gedruckt“ wendet sich an das Fachpublikum ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit.

In der etwa einstündigen Veranstaltung erläutern die an der Realisierung beteiligten Studierenden und Forschenden der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen und des TC Cham die Umsetzung der alten Zeichnung in Allplan, berichten von dem 3D-Druckprozess und gehen auf die fachmännische Fertigstellung des Modells ein. Sie zeigen weiter auf, dass 3D-Druck in der Architektur nicht nur für historische Objekte Relevanz hat. Immer mehr Planungsbüros setzen auf 3D-gedruckte Modelle ihrer am PC entstandenen Gebäudeskizzen. Dies bringt viele Vorteile wie eine Reduzierung der Entwurfs- und Enwicklungszeit von Modellen, Kosteneinsparung und verbesserte Präsentationsmöglichkeiten. Wie immer besteht im Anschluss an die Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch. Das detaillierte Programm zur Veranstaltung ist unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt. 

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch bei Anita Reither unter 0991/3615-526 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

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Nachdem Vorlesungen aufgrund der Coronapandemie lange nur virtuell möglich waren, organisierte der Masterstudiengang Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) nun die erste Exkursion seit zwei Jahren. Diese führte die Studierenden auf das Dach des neuen Studentenwohnheims in der Alois-Gässl-Straße in Pfarrkirchen. Die Teilnehmer bekamen einen ersten Eindruck vom Gebäude und hatten die Möglichkeit, den Fortschritt der Bauarbeiten vor Ort zu verfolgen.

Bei der Exkursion zum Studentenwohnheim erfuhren die Studierenden mehr über die verwendeten Materialien, welche beim Bau eines nachhaltigen Gebäudes eine wichtige Rolle spielen. Sie bekamen darüber hinaus Einlicke in die Feuerlöschsysteme, die im Wohnheim installiert werden und lernten das Differenzdruck-Verfahren kennen. Dabei handelt es sich um einen Test, der die Windlast auf ein Gebäude an einem stürmischen Herbsttag bei Windstärke 5 simuliert, um zu sehen, ob aus dem Gebäude Luft austritt. Die Ergebnisse dieses Tests zeigen, wie gut die Gebäudehülle konstruiert ist. Während des Besuchs der Baustelle sahen die Studierenden nicht nur, wie das, was sie am ECRI in der Theorie erlernen, auf einer echten Baustelle umgesetzt wird. Sie durften im Rahmen der Besichtigung auch auf das Dach des Wohnheimes, von wo aus sie mit einem wundeschönen Blick auf die Stadt Pfarrkirchen belohnt wurden.

Für Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings, zu Deutsch Gesundes und Nachhaltiges Bauen, sind Exkursionen wie diese ein wichitger Bestandteil, da sie dort sehen, wie das im Hörsaal Erlente im echten Betrieb umgesetzt und angewendet wird. Im Rahmen des Studiums werden weitere Exkursionen in verschiedene Teile Deutschlands organisiert. Darunter nicht nur Baustellen, sondern auch Museen und Baufirmen.

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Zur Förderung ihrer gemeinsamen Interessen in Lehre, Forschung und Transfer und dem Wunsch, die gegenseitigen Kontakte zu verstärken, haben die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und der KI Bundesverband eine Erklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit unterzeichnet. Innerhalb dieser Kooperation ist der KI Bundesverband durch die Akademie für Künstliche Intelligenz (AKI) vertreten.

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, weswegen sich die THD und AKI dafür einsetzen, dass diese im Sinne europäischer und demokratischer Werte Anwendung findet und Europa digitale Souveränität erreicht. Damit müssen aber sowohl Deutschland wie auch die Europäische Union ein attraktiver KI-Standort für Forschung und Wirtschaft sein.

Um diesem Ziel näher zu kommen, werden die THD und AKI in verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten. So sind gemeinsame Forschungsaktivitäten geplant, aber auch die Entwicklung gemeinsamer Programme für KMUs und andere gesellschaftliche Gruppen, um den Umgang und die Akzeptanz von KI zu stärken. Außerdem wird die THD durch Prof. Dr. Patrick Glauner im wissenschaftlichen Beirat der AKI vertreten sein, um deren Angebote zu begleiten und zu unterstützen.

THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber freut sich über die Kooperation: „Dass sich der KI Bundesverband für eine Zusammenarbeit mit der THD entschieden hat, belegt eindrücklich, dass wir im Bereich der Lehre, Forschung und des Transfers zu KI führend sind.“ Durch die neue Zusammenarbeit könne die THD zudem auch enger mit der KI-Szene in und um die Bundeshauptstadt herum zusammenarbeiten.

Daniel Abbou, Geschäftsführer des KI Bundesverbandes, ergänzt: „Wir freuen uns ebenfalls sehr auf die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Deggendorf. Die THD weiß um die Relevanz von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Anwendung. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kooperation das deutsche KI-Ökosystem in Forschung und Wirtschaft stärken wird.”

Mehr Informationen zu den KI-Angeboten der THD finden sich unter www.th-deg.de. Bei Fragen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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„Männliche“ oder „weibliche“ Berufe oder einfach nur ein Beruf, der einem Spaß macht? Beim Girls‘ Day am 28. April am European Campus Rottal-Inn (ECRI) schnupperten rund 50 Schülerinnen in typisch „männliche“ Berufsfelder hinein. Der Tag stand unter dem Motto der Nachhaltigkeit, einem Schwerpunkt des ECRI.

Zum Girls‘ Day fanden sich Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule Pfarrkirchen am Campus ein, um sich einen Vormittag lang mit verschiedenen Aspekten, die normalerweise eher den Jungs vorbehalten sind, zu beschäftigen. Begrüßt wurden die jungen Frauen von Andrea Ebertseder vom MINT-Team der Hochschule und der ECRI-Frauenbeauftragten, Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether. Anschließend lernten die Schülerinnen fünf englischsprachige Studentinnen kennen, die sich selbst für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben. Diese begleiteten die Schülerinnen dann auch durch den ganzen Tag.

In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmerinnen durch Mitmach-Experimente die Labore am Campus. Dabei waren in zwei Laboren auch Englischkenntnisse von Nöten, denn der Unterricht am ECRI findet eigentlich auf Englisch statt. Im Nachhaltigkeitslabor ging es um Lieferketten und die Herkunft einzelner Bestandteile eines Smartphones. Im DigiHealth & Smart Tourism Lab programmierten sie einen Cosmo-Roboter. Im Chemielabor ging es um Energieerzeugung und im Elektroniklabor drehte sich alles um die Wärmepumpe. Das Labor für Gesundes und Nachhaltiges Bauen simulierte den Verlauf der Sonne am Himmel, mit dessen Hilfe der Wärmebedarf eines Hauses ermittelt werden kann.

Berührungsängste hatten die Schülerinnen am Girls‘ Day nicht. Im Gegenteil, sie freuten sich, dass sie die Möglichkeit hatten, Laboringenieurinnen, Architektinnen oder Studentinnen des ECRI kennenzulernen. Das zeigt ihnen, dass sie als Frauen genauso in solchen Berufen arbeiten können und andere es schon vor ihnen geschafft haben, sagt Graciette. Für die Gymnasiastin sind Unterteilungen in „männliche“ und „weibliche“ Berufe sowieso überholt, denn wichtig ist nur, dass es Spaß macht. Egal ob Technik, IT, Mathematik oder doch etwas ganz anderes.

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MINT für die Mädels, Gesundheitswissenschaften für die Jungs: An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des bundesweiten Aktionstags Girls’Day und Boys’Day zukunftssichere Berufsfelder erkunden. Am Donnerstag, 28. April tauchten knapp 300 begeisterte Jugendliche an den verschiedenen Standorten der THD ein in eine Welt jenseits der gängigen Rollenbilder.

Am Campus in Deggendorf waren die Mädels gefragt. MINT-Themen standen hier im Mittelpunkt. Vielfältige Mitmach-Workshops luden zum Ausprobieren ein, vom Basteln einer Kühlschrank-Waage, die mittels App Auskunft über eingelagerte Vorräte bietet, über die Konstruktion von Brücken aus Papier bis hin zum Bau eines Kepler-Teleskops. Rund 170 Schülerinnen tüftelten und werkelten den ganzen Vormittag an den Aufgaben, die die Einrichtungen der THD vorbereitet hatten. Die knapp 50 Jungs erhielten in den Laboren der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften die Möglichkeit, anhand eines konkreten Falls den Alltag in den Gesundheitsberufen zu erschnuppern und Einblicke in die täglichen Handlungsabläufe im Gesundheitsbereich zu erhalten.

Zum ersten Mal dabei war auch der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Etwa 50 Schülerinnen wurden hier unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ zum Girls’Day begrüßt. Der Technologie Campus in Cham präsentierte sich als Studienstandort der THD online und stand damit Interessierten ebenfalls offen. Ca. 20 Mädchen nahmen das Angebot an und informierten sich virtuell über die spannende Welt des 3D-Drucks.

Prof. Dr. Michael Moritz, Dekan der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, gestaltet gemeinsam mit seinem Team seit vielen Jahren Programminhalte für den Girls’Day. Er weiß, dass Frauen in technischen Studiengängen bestens aufgehoben sind: „In unseren Studiengängen „Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ ist der Frauenanteil vergleichsweise hoch. Wir wissen, Frauen meistern diese Fächer mindestens genauso gut wie Männer. In Abschlussarbeiten und aufbauenden Studiengängen wurden gerade auch von Absolventinnen herausragende Ergebnisse erzielt. Daher ist es uns sehr wichtig, Mädchen durch die Teilnahme an klischeefreien Orientierungsveranstaltungen wie dem Girls’Day berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Diese Erfahrungen helfen, die Studien- oder Berufswahl anhand der eigenen Interessen zu treffen und sich nicht von traditionellen Rollenbildern, Klischee-Vorstellungen oder nur von Schlagworten beeinflussen zu lassen.“

Die Aktionstage Girls’Day und Boys’Day werden an der Deggendorfer Hochschule vom MINT-Team der THD organisiert, das über das ganze Jahr junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften begeistert. Mit Angeboten wie der Kinderuni, Bionik-Schulbesuchen, TastING, Technik-Schulbesuchen an der THD, Ferienprogrammen, Bionik-Camps, Forscherinnen-Camps, Girls’Day und Girls’Day Akademie erreicht die THD Schülerinnen und Schüler aller Schularten von acht bis 18 Jahren. Mit Fortbildungen für Lehrkräfte und Elternabende ist das Ressort die zentrale Anlaufstelle für Schulen in Sachen MINT an der THD und in der Region. Die Projekte werden durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Weitere Informationen unter www.th-deg.de/mint.

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Nach dem hervorragenden Start der Erwachsenen-Uni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) im vergangenen Jahr werden auch dieses Jahr wieder Vorlesungen für wissbegierige Erwachsene am Campus angeboten. Am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr findet der erste Vortrag der Reihe statt.  Thema ist dann die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung.

Die Digitalisierung ist derzeit ein Megatrend, an dem niemand vorbei kommt. Egal ob beruflich oder privat, sie verfolgt uns überall und ständig. Kein Wunder, dass sie auch in der Gesundheitsversorgung Einzug hält. Vielen mag das zuerst suspekt erscheinen, aber  gerade im ländlichen Raum bietet die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung enorme Chancen. Wenn bei Herzrythmusstörungen der Notarzt erst von einem Ende des Landkreises an das andere fahren muss, gehen beispielsweise lebenswichtige Minuten für den Patienen verloren. In dem Fall kann eine Drohne Abhilfe schaffen. Dank der Digitalisierung bringt diese dann zum Beispiel einen Defibrillator und es kann so schneller geholfen werden. Auch bei chronischen Wunden kommt der Megatrend zum Einsatz. Dazu werden derzeit bereits Mixed Reality Brillen im Wundmonitoring verwendet.

Diese Beispiele und noch vieles mehr wird Prof. Dr. Thomas Spittler den Teilnehmenden in der Erwachsenen-Uni mitgeben. Der Experte aus dem Bereich der Gesundheitsinformatik stellt den aktuellen Stand der Entwicklungen vor, geht auf Beispiele ein und weiß auch, wie konkret die digitale Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn mithilfe des Projektes „med4PAN“ verbessert werden kann.

Die Vorlesung der Erwachsenen-Uni findet am Donnerstag, 05. Mai ab 17 Uhr im Hörsaal EC.B 007 des ECRI statt. Um Voranmeldung bei Andrea Ebertseder unter der Telefonnummer 0991/36158863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de wird gebeten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist am Campus noch obligatorisch.

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Seit dem Wintersemester 2021/22 bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein neues Format zur Studienwahl an. Im Rahmen des Orientierungsstudiums können Studienanfängerinnen und Studienanfänger Module aus verschiedenen Studiengängen wählen und so ihr eigenes Interessengebiet untermauern. Nach dem ersten Semester steht für alle Beteiligten fest: Studieren probieren macht Sinn. Im nächsten Wintersemester ab Oktober steht das Angebot wieder allen Interessierten zur Verfügung, Bewerbungen dafür sind ab jetzt möglich.

„Es funktioniert. Und das freut uns sehr. Alle Studierenden im Orientierungsstudium haben durchweg positive Rückmeldungen zu unserem neuen Angebot gegeben“, freut sich Angelika Hable vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf. Sie betreut das Orientierungsstudium. Nach dem ersten Semester ist sie zufrieden. Allen Teilnehmenden habe das Orientierungsstudium geholfen bei deren individuellen Entscheidungen. Ein Student wechselte noch während des Semesters in das reguläre Studium. Andere orientieren sich gerne noch ein zweites Semester. So beispielsweise Lena Holst. Die 21-Jährige hatte schon eine Zusage für einen Studiengang an der THD in der Tasche, als ihr Zweifel kamen. „Das Orientierungsstudium kam da für mich genau richtig“, berichtet Holst. Im Oktober schrieb sie sich für das neue Angebot der THD ein. Sie belegte Module aus den Studiengängen Physican Assistant, Umweltingenieurwesen, Gesundheitsinformatik und Technisches Design. Fazit: Der eigentlich favorisierte Studiengang wird es nicht werden. „Hätte ich kein Semester zur Orientierung gemacht, hätte ich dafür mindestens ein Semester in einem Studiengang verbracht, den ich am Ende wahrscheinlich abgebrochen hätte. Das hätte dann ebenfalls ein Semester „Orientierung“ bedeutet, nur dass ich es im Orientierungsstudium weit gefächerter genutzt habe“, ist Holst froh über ihre Entscheidung. Sie orientiert sich noch ein weiteres Semester, bevor sie ihre endgültige Studienwahl trifft. Bereits erfolgreich belegte Module aus dem Orientierungsstudium kann sie sich dann anrechnen lassen.

Das Orientierungsstudium steht allen Interessierten offen. Empfohlen wird ein Studienbeginn zum Wintersemester, da hier die meisten Anfängervorlesungen angeboten werden. Studierende können Module aus allen grundständigen Bachelorstudiengängen der THD wählen. Erworbene ECTS-Punkte können auf ein späteres Studium angerechnet werden. Die Bewerbung für das Orientierungsstudium im Wintersemester 2022/23 ist noch bis Mitte Juli unter www.th-deg.de/bewerbung möglich. Das Team Orientierungsstudium der THD steht unter os@th-deg.de jederzeit für Fragen zur Verfügung, weitere Informationen unter www.th-deg.de/orientierungsstudium.

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Die DigiHealthDay-2022-Reihe beginnt diese Woche mit dem ersten Workshop zu digitaler Gesundheit. Wie in den Vorjahren finden auch dieses Jahr wieder eine Reihe von DigiHealth-Workshops über das Frühjahr und den Sommer verteilt statt. In der englischsprachigen Veranstaltungsreihe geben führende nationale und internationale Experten Einblicke in Themen rund um digitale Gesundheit. Die Workshops bilden den Auftakt zur Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022, der am 11. November 2022 stattfinden wird. Gastgeber des internationalen Symposiums ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die DigiHealthDay-2022-Reihe findet in Kooperation mit lokalen und internationalen Partnern statt. Interessierte können sich ab sofort zu den Workshops und dem DigiHealthDay-2022 im November anmelden.

Der DigiHealthDay-2022 ist ein eintägiges, actiongeladenes Symposium. Dazu gehören Keynote-Vorträge führender deutscher und internationaler Experten, publikumsorientierte Podiumsdiskussionen, wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen studentischer Abschlussarbeiten und Projekte sowie Netzwerkmöglichkeiten. Der DigiHealthDay-2022 beleuchtet die moderne digitale Gesundheit und ihre Rolle bei der Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme aus einer einzigartigen internationalen Perspektive. Zu den diesjährigen Highlights gehören: KI-Forschung, Ethik und Regulierung; Pragmatische Forschung im Bereich Digital Health sowie – traditionell –Bildungsangebote im Bereich digitale Gesundheit. Auf dem DigiHealthDay-2022 werden die Organisatoren ebenfalls die Ergebnisse ihrer derzeitigen Forschungsarbeit zu Bildungsangeboten im Bereich digitaler Gesundheit am ECRI sowie Highlights des neuen Online-Studienganges „Global Public Health“ der Hochschule vorstellen.

Dieses Jahr geht dem Symposium ein spezieller 5-tägiger Workshop über erklärbare und ethische KI im Gesundheitswesen voraus, der gemeinsam von führenden Experten des ECRI, der Universität Agder (Norwegen), der Universität Aalborg (Dänemark) und der Technischen Universität Luleå (Schweden) durchgeführt wird.

Die Teilnahme an der Workshop-Reihe sowie an der Hauptveranstaltung, dem DigiHealthDay-2022 ist kostenlos. Der DigiHealthDay-2022 am 11. November ist als Hybrid-Event (vor Ort und Live-Stream) geplant. Die Teilnehmenden können gemeinsam mit Prof. Dr. Dipak Kalra, International Invited Chair, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, und Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Vorsitzender des Organisationskomitees, und vielen der Vortragenden physisch auf dem ECRI-Campus teilnehmen oder sich von der ganzen Welt aus zuschalten. Die Registrierung für weitere News und Informationen zur Reihe ist ab sofort unter folgendem Link möglich: https://th-deg. de/digihealthday

Die letztjährige Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe – DigiHealthDay-2021 – wurde von fast 560 Teilnehmern aus 74 Ländern besucht und erhielt sehr viel positives Feedback. «Es ist fruchtbar mit aktualisierten Kenntnissen», «Ausgezeichnete Diskussion und exzellente Experten. Kommt direkt auf den Punkt», «Sehr lehrreich», um nur einige zu nennen. Die Veranstaltungsreihe bietet allen, die neugierig auf die neuesten Entwicklungen im Bereich Digital Health sind, Inspirationen für ihr Business suchen oder einfach nur begierig darauf sind, Gleichgesinnte aus der ganzen Welt zu treffen, erhebliche Möglichkeiten.

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Stadt Land Fluss, das Festival der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), geht dieses Jahr wieder an den Start. Nach zwei Jahren Zwangspause dürfen sich alle Musik- und Konzertbegeisterten aus der Region in den Pfingstferien auf vier Tage Musik am Campus der THD freuen. Auf der Bühne stehen Pizzera und Jaus, Stahlzeit, Ringlstetter und Band und Moop Mama.

Der Auftakt am Donnerstag, 16. Juni wird gleich spektakulär: Stahlzeit kommen. Sie sind die europaweit meistgebuchte Rammstein Tribute Show und dank aufwendiger Bühnenshow nicht nur für Rammstein-Fans ein einzigartiges Live-Erlebnis. Am Freitag, 17. Juni präsentieren Ringlstetter und Band ihr neuestes Programm „Fürchtet Euch nicht, es geht weiter!“. Von Rock bis Hip-Hop ist alles dabei. Natürlich inklusive des bekannten „Ringlstetter“-Sounds. Am Samstag, 18. Juni treten Moop Mama, eine zehnköpfige Brassband aus München, auf. Bekannt geworden sind sie durch ihre Spontanauftritte in Parks, vor Unis oder auf öffentlichen Plätzen. Die Touren von Pizzera und Jaus sind oft innerhalb weniger Tage ausverkauft. Auch für ihren Auftritt in Deggendorf am Sonntag, 19. Juni sind nur noch wenige Karten im Epoxy Store Deggendorf zu ergattern.

Tickets für das Stadt Land Fluss Campus Open Air können in der Touristinfo in Deggendorf am Stadtplatz, im Epoxy Store Deggendorf oder über Eventim erworben werden. Weitere Infos sind unter www.th-deg.de/slf-campus-open-air.de zu finden.

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In den Osterferien, am 20. April öffnet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ihre Türen und Tore, um Schülerinnen und Schüler zum Schnupperstudium zu begrüßen. Das Schnupperstudium steht ganz unter dem Motto „Studieren probieren“. Um die Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe bei der Studien- und Berufsorientierung zu unterstützen, präsentieren die Zentrale Studienberatung, die Fakultäten und weitere Referate ein abwechslungsreiches Programm. Welche Veranstaltungen die Schüler besuchen wollen, können sie selbst wählen.

Tatjana Peintinger von der Zentralen Studienberatung wirbt für die Veranstaltung, die schon vielen Schülern geholfen hat, eine Entscheidung für ihren weiteren Bildungsweg zu treffen: „Seit 15. April läuft die Bewerbungsphase für ein Bachelorstudium im Wintersemester. Wer noch eine Entscheidungshilfe benötigt, hat beim Schnupperstudium nicht nur die Möglichkeit unseren Campus live und in Farbe kennenzulernen, sondern auch die notwendigen Infos aus erster Hand zu erhalten“. Themen wie Bewerbungsverfahren, Auslandssemester und Orientierungsstudium werden angesprochen, Besucher können sich in Vorlesungen setzen oder an Laborführungen teilnehmen. Ebenso sind regionale Firmen wie Max Streicher GmbH & Co, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Einhell Germany AG, Caverion Deutschland GmbH und Lindner Group KG vertreten, um direkt über Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten eines dualen Studiums zu informieren. Eine Anmeldung ist zum Schnupperstudium nicht notwendig. Alle Informationen gibt es auf einen Blick unter www.th-deg.de/schnupperstudium.

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Im kalifornischen Santa Clara haben Startups aus Niederbayern vergangene Woche ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt. Sie nehmen am Silicon Valley Program des Bayerischen Innovations und Transformations Zentrums (BITZ) in Oberschneiding teil, das zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Vor Silicon Valley Investoren haben sie ihre Ideen präsentiert und erfahren, wie die Experten ihre Chancen auf dem Weltmarkt einschätzen. Die Amerika-Reise ist Abschluss des mehrere Monate dauernden Kurses und eine Chance für Gründer, international zu wachsen.

Den Teams 2022 ist es laut Prof. Peter Schmieder, Gründer des Silicon Valley Programs, sehr gut gelungen die Investoren zu überzeugen: „Zu allen sechs Teams haben die Investoren intensiven Kontakt aufgenommen. Manche haben bereits bis zu drei Nachfolgetermine. Einige Investoren werden noch im April nach Deutschland reisen, um bereits in konkrete und substantielle Entwicklung der Teams zu investieren. Ein Ritterschlag“. Um dorthin zu gelangen, haben sich die sechs Teams über mehrere Monate vorbereitet. Während des einwöchigen Aufenthalts an der Universität in Santa Clara wurden die Startups ein letztes Mal gezielt auf die geplanten Investor-Pitches eingestimmt. Nur zehn Minuten hatte jedes Team Zeit, die Investoren davon zu überzeugen, in ein deutsches Startup zu investieren. Die acht Monate Silicon Valley Program seien laut Peter Schmieder kein Picknick für die Teams, schon gar nicht die unfassbar intensive Abschlusswoche: „Wir treffen am Ende auf professionelle Experten und Investoren. Diese reagieren nur auf best vorbereitete und höchst professionelle Teams“. Für jedes Gründerteam gab es daher intensive Einzel-Trainings mit ihren amerikanischen Mentoren sowie Gastvorträge hochkarätiger Referenten über Entrepreneurship, Startups, Fund Raising, Venture Capital und Digital Marketing. Firmenbesuche bei Google, Zollner, Jabil und NVIDIA machten die Erfahrung im Silicon Valley perfekt.

Das Silicon Valley Program besteht seit 2014 als eine Kooperation der THD und der Santa Clara University, die sich im Herzen des Silicon Valley befindet. Daraus ist ein beeindruckendes Netzwerk entstanden, um deutschen Startups zu internationalem Erfolg zu verhelfen. Informationen über das Programm und die Zielgruppen sind auf der Webseite der THD zu finden: https://www.th-deg.de/silicon-valley-school. Seit 2021 ist das Programm in Oberschneiding am BITZ angesiedelt, um weiter zu wachsen. Mit großem Interesse nahm daher auch eine Delegation aus Oberschneiding an der Reise teil: Ewald Seifert, Erster Bürgermeister von Oberschneiding, stellvertretend für den Landkreis, Konrad Schmerbeck, Zweiter Bürgermeister von Oberschneiding, und Christian Schambeck, Geschäftsführer der Schambeck holding GmbH.

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Seit Mai 2018 betreut der Technologie Campus Grafenau das Projekt "Digitale Hörnerdörfer Allgäu". Das von der Bayerischen Staatsregierung geförderte Vorhaben startet in Balderschwang nun mit dem HörnerShuttle. In diesem Fahrtenportal können nicht nur die Balderschwanger Gastgeber ihre Gästefahrten online koordinieren. Auch Bürger und Pendler des AlpDorfs können darüber Fahrgemeinschaften organisieren. So schont man gemeinsam Geldbeutel und Umwelt.

Haben Sie schon von sogenannten carpool lanes gehört? In den USA sind diese „Gemeinschafts-Fahrspuren“ nur für Fahrzeuge freigegeben, in denen sich z. B. mehr als zwei Personen befinden. Dass man überwiegend alleine im Auto sitzt, ist auch hierzulande gang und gäbe: Der durchschnittliche „PKW-Besetzungsgrad“ liegt gemäß einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Deutschland bei nur 1,5 Personen pro Fahrzeug*. Im Umkehrschluss bedeutet dies: im Normalfall hätten noch dreieinhalb Mitfahrer im Auto Platz.

Ein Kleinbus alleine würde oft ausreichen

Ähnliche Erfahrungen machen auch die Hoteliers aus Balderschwang, wenn sie im Rahmen ihres Shuttleservice ihre Gäste im siebzehn Kilometer entfernten Fischen im Allgäu vom Bahnhof abholen. Nicht selten kommt es vor, dass dort beispielsweise drei Neunsitzerbusse am Bahnhof auf ein halbes Dutzend Gäste warten, sprich: drei Fahrer plus sechs Gäste kommen auf 27 verfügbare Plätze.

Diese Vorgehensweise ist weder effizient noch nachhaltig: die einfache Pendelfahrt über den Riedbergpass nimmt fast eine halbe Stunde in Anspruch, im Winter aufgrund der kurvigen und steilen Straßenverhältnisse oft deutlich mehr. Die Hoteliers vor Ort äußerten deshalb den Wunsch nach einer Möglichkeit zur Abstimmung des Gästetransports vom und zum Bahnhof in Fischen im Allgäu. Besonders die jüngst erreichten Rekordpreise für Super und Diesel zeigen die Vorteile von Fahrgemeinschaften.

Ein hotelübergreifender Service für die Gäste – und nun auch für Bürger

Abhilfe schaffen will hier ein Onlineportal, das am Technologie Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf programmiert wurde. Mit Freude und Stolz stellt die Gemeinde Balderschwang damit die neueste Errungenschaft aus dem von der Bayerischen Staatsregierung geförderten Projekt „Digitale Hörnerdörfer Allgäu“ vor: Der HörnerShuttle. Diese Anwendung können Hotelmitarbeiter und Fahrer nutzen, um Gästefahrten online einzustellen. Ein anderes Hotel kann nach dem Login seine Gäste zu einer bereits bestehenden Fahrt hinzufügen. Dadurch könnte auch im Sinne des Umweltschutzes die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge pro Woche minimiert bzw. die Anzahl der Gäste pro Fahrt erhöht werden.

Seit März ist das Portal für alle Bürger, Pendler und Gäste Balderschwangs freigeschaltet, um private Fahrgemeinschaften zu organisieren – egal ob dauerhaft oder einmalig. Personen ohne eigenen Pkw können den HörnerShuttle nutzen, um Besorgungen des täglichen Bedarfs zu erledigen. Für die fleißigsten Fahrtenanbieter und Mitfahrer winkt am Jahresende ein Tankgutschein, gestiftet von der Gemeinde Balderschwang.

Wer eine Mitfahrgelegenheit anbieten oder suchen möchte, registriert sich dazu unter: www.hoernershuttle.de

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„Fast so wie früher“, freute sich Claudia Probst vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) über die Verleihung der Deutschlandstipendien, die in diesem Jahr wieder vor Ort in Präsenz stattfand. 87 Stipendien, und damit eine Finanzspritze von insgesamt über 300.000 Euro für die Studierenden der THD, konnte ihr Team einwerben. Zur feierlichen Übergabe trafen sich alle Beteiligten am Dienstag, 5. April im Rahmen der Jobmesse firstcontact in den Deggendorfer Stadthallen. 

Auf die ganz große Bühne, auf der sich vor der Pandemie Förderer und Stipendiaten zum Gruppenfoto versammelten, mussten die Anwesenden dieses Jahr zwar noch einmal verzichten. Aber die Freude und Erleichterung, sich wieder persönlich zu treffen, war unübersehbar. 87 Deutschlandstipendien konnte die THD dieses Jahr vergeben, ein klares Signal der Verbundenheit regionaler und überregionaler Akteure mit der Hochschule. Dazu trafen sich Förderer mit ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten. Das gegenseitige Kennenlernen ist für alle Beteiligten wichtig. Neben dem finanziellen Bonus geht es beim Deutschlandstipendium um die Beziehungen, die sich zwischen talentierten Studierenden und ihren Förderern ergeben. Das bestätigt Larissa Braumandl von congatec GmbH: „Wir unterstützen das Deutschlandstipendium an der THD, weil wir dadurch technikbegeisterte Studenteninnen und Studenten aus der Region kennenlernen und die Möglichkeit haben, sie ein Jahr auf ihrem Weg zu begleiten und in die Embedded-Welt eintauchen zu lassen.“ Stipendiat Sven Menzel kann nur beipflichten: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der congatec GmbH, da das Unternehmen daran interessiert ist, innovative Talente zu fördern. Mir gibt das Deutschlandstipendium den nötigen Rückenwind, um mich auf die Forschung und Entwicklung im Projektlabor für hardwarenahe Digitalisierung zu fokussieren.“ Dem stimmen auch Edgar Ponomarev und Jonas Wühr zu. Alle drei sind Stipendiaten der congatec GmbH. Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag in Höhe von 150 Euro zu unterstützen. Das Besondere: Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und um nochmals 150 Euro aufgestockt. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und engagierte Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben guten Noten zählen bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und/oder besondere persönliche Leistungen.

Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e.V, Bayerische TelemedAllianz GmbH, BSH Hausgeräte GmbH, BMW Group (Werk Dingolfing), Caverion Deutschland GmbH, "Cl. Attenkofer'sche Buch- und Kunstdruckerei-Verlagsbuchhandlung Straubing KG, congatec GmbH, Continental Automotive GmbH, CSA Group, dab: Daten-Analysen & Beratung GmbH,  Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co.KG, Flottweg SE, Verein der Freunde und Förderer des Technologie Campus Cham, Förderverein European Campus Rottal-Inn, Förderverein THD in Verbindung mit Stadt Deggendorf, Haas Fertigbau GmbH, ifb Eigenschenk GmbH, IGK Ingenieurgesellschaft Klein mbH, J.C. Römerstiftung, Knorr Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH , Dr. Kittl & Partner mbB Steuerberatungsgesellschaft, MAN Energy Solutions SE, MANN & HUMMEL, MESUTRONIC Gerätebau GmbH, Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG, msg systems ag, Oswald Stiftung, Stiftung der Passauer Neuen Presse, Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, Schott AG, SENNEBOGEN Maschinenfabrik GmbH, Smurfit Kappa GmbH, Sparkasse Rottal Inn / Sparkassen-Stiftung Rottal-Inn, Strabag AG, Vector Informatik GmbH, Family Office Wimmer GmbH, Wolf System GmbH, Wolf GmbH, Wolfgang Pfeiffer Stiftung, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG

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Zum 1. April wurde Dr. Andreas Wölfl als Professor an die Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) berufen. Das Spezialgebiet des 37-jährigen Informatikers, der aus Bodenmais im Bayerischen Wald stammt, liegt im Bereich digitaler Netzwerke und Betriebssysteme.

Dass die THD perfekte Voraussetzungen biete, „um industrienahe Forschung zu betreiben, Studierende aktiv in den Forschungsprozess miteinzubinden und die Ergebnisse wieder in die Lehre zurückzuführen“, war für Wölfl das entscheidende Kriterium, an der Hochschule in Deggendorf seinen nächsten Karriereschritt zu machen. Thematisch liegen die Interessen des Informatikers im Cloud Computing. Wölfl beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie komplexe Softwaresysteme konzipiert werden müssen, um die Cloud Infrastruktur möglichst effizient und ökonomisch lohnend nutzen zu können.

Der frisch gebackene Professor hat an der Universität Passau Informatik studiert. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter promovierte er dort auch im Rahmen einer Kooperation mit Airbus Helicopters. Danach war Dr. Wölfl bei der ONE LOGIC GmbH als Head of Development/Operations beschäftigt. Das mittelständische Unternehmen in Passau operiert im Bereich Data Science und Künstliche Intelligenz. In seiner Funktion war Wölfl Schnittstelle zwischen der internen Entwicklungsabteilung und dem IT-Betrieb der Kunden. Seine Kerntätigkeit lag außerdem in der Konzeption von KI-Systemarchitekturen für Startups, Mittelständler und DAX-Konzerne.

Auf die neuen Aufgaben an der THD freut Wölfl sich sehr: „Mich fasziniert der Spagat zwischen praxisnaher Forschung und moderner Lehre.“ So wolle Wölfl zum Beispiel die Container-basierte Virtualisierung, Serverless Architectures, Hybrid Connectivity sowie weitere Disziplinen des Cloud Computing in Forschung und Lehre der THD etablieren. „Das“, so der Informatikprofessor, „sind neue, innovative Inhalte für eine erfolgreiche wie auch zukunfts- und marktorientierte Ausbildung unserer Studierenden.“ Grundsätzlich sei ihm in der Lehre die Kompetenzorientierung sehr wichtig. Also die Fähigkeit erlerntes Wissen sicher anwenden und auf komplexe Situationen übertragen zu können. Aber auch all den kommenden Forschungsprojekten sieht Wölfl mit großer Spannung entgegen. „Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen an der THD sowie den namhaften externen Industriepartnern können und werden wir sicherlich einiges bewegen“, da ist sich Wölfl sicher.

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Am 15. März besuchte Staatsminister a.D. Bernd Sibler zum Semesterbeginn die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Mittelpunkt stand speziell ein Austausch mit den Studierenden des neuen Bachelor-Studiengangs Pflege.

Gemeinsam mit THD-Präsident Prof. Dr. rer. nat. Peter Sperber sowie Vizepräsident Prof. Dr. biol. hum. Horst Kunhardt erfuhr Sibler von den großen Herausforderungen, welche die Praxiseinsätze für die Pflegestudierenden mit sich bringen. Allem voran die aktuelle Personalknappheit auf den Stationen unter Corona-Bedingungen. „Unter solch harten Bedingungen seine Praktika abzuleisten und zugleich den Ansprüchen eines Hochschulstudiums gerecht zu werden, das ist nicht einfach“, erklärte Moritz Stirner. Ein weiteres großes Thema des Gesprächs war die fehlende Vergütung der Pflegestudierenden. Diese erhalten nämlich, anders als Auszubildende in der Pflege, keine finanzielle Entlastung im Studium. „Die Möglichkeit durch Jobben nebenbei etwas hinzuzuverdienen“, so Julia Nadler, „ist aufgrund der vielen Praxiseinsätze und Vorlesungen praktisch nicht realisierbar.“ Aber Hoffnung ist in Sicht. Sibler bestätigte, worauf die Studierenden seit Studienbeginn gehofft hatten. Mit der Einrichtung eines Stipendiums seien neue Wege beschritten worden. Den Pflegestudierenden können voraussichtlich ab Herbst 2022 pro Monat 650 Euro zur Verfügung gestellt werden. Damit schließt das Bundesland Bayern eine Regelungslücke auf Bundesebene zur Finanzierung des Pflegestudiums. Welche Regularien die Studierenden für das Stipendium erfüllen müssen, ist allerdings noch nicht bekannt.

Neben dem Austausch mit den Studierenden besichtigte der Staatsminister a.D. gemeinsam mit Dekan Prof. Dr. Christian Rester und Laborleiter Prof. Dr. med. habil. Thiha Aung die Labore im Lern- und Transferzentrum an der Fakultät und bekam hierbei einen Einblick in die jüngsten Entwicklungen.

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Ob Rohstoffe oder Fertigungsteile – der Beschaffungsprozess trägt zum Unternehmenserfolg bei. Mittels Datenanalyse kann dieser Prozess noch effizienter gestaltet und bisher ungenutzte Potenziale ausgeschöpft werden. Darüber referieren Professoren und Unternehmensvertreter beim nächsten „DigiCamp“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 12. April von 16 bis 18.30 Uhr teilzunehmen. Sie findet online statt und ist kostenfrei.

Prof. Dr. Christian Mandl von der THD erklärt im Rahmen des DigiCamp, wie große Datenmengen im Hinblick auf den Einkauf analysiert und für Prognosezwecke und Entscheidungen genutzt werden können. Diese Vorgehensweise ist insbesondere für die Rohstoffbeschaffung und andere Bereiche mit hohen Preisschwankungen unerlässlich. Robert Hilmer stellt als Mit-Geschäftsführer des Deggendorfer Startups „Easy2Parts“ die gleichnamige Plattform vor. Er zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Beschaffungsprozesse automatisieren, beschleunigen und vereinfachen kann. Im Anschluss berichtet Philipp Kellner, Mitarbeiter des Unternehmens Easy2Parts und Masterand der THD darüber, welche technischen Finessen hinter einer derartigen Plattform stecken. Kathrin Auer stellt abschließend Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und THD vor. Am Ende der Veranstaltung besteht wie immer die Möglichkeit zum Austausch und netzwerken. Weitere Informationen und das detaillierte Programm sind unter www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Um Anmeldung wird gebeten, anschließend erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten zugeschickt.

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Zum 1. März hat Dr. Matthias Hien die Professur „Technologien und Prozesse der Additiven Fertigung“ am Technologie Campus Cham übernommen. Mit der Technik der additiven Fertigung hat Hien jahrelang gearbeitet, erstmals bei Gillette im englischen Reading. Als Experte an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) will er jetzt den industriellen 3-D-Druck voranbringen. Die additive Fertigung, angewandt in der Serienproduktion ist seine Vision.

Cham liefert dafür beste Bedingungen. Der Technologie Campus und Studienort der THD mit dem Schwerpunkt Mechatronik und Automation sei laut Hien ausgesprochen gut ausgestattet. Seine Forschungsarbeit kann der promovierte Maschinenbauer nahtlos an elf Jahre im Beruf anknüpfen. Nach seiner Promotion an der Heriot Watt University, arbeitete Hien zum ersten Mal mit additiver Fertigung: „Ich durfte bei Gillette die neuesten technischen Geräte testen und anwenden. Und ich habe bei Patenten für die neueste Rasiertechnologie mitgewirkt.“ Den 3-D-Druck zu Hilfe, generierte Hien Prototypen und Werkzeuge, erzeugte Kundenmuster sowie Kleinserien von Rasierern bis zu 2000 Stück. Zurück in Deutschland machte er auf dem Gebiet der additiven Fertigung weiter. Unter anderem bei Osram OS. 15 Patentanmeldungen für LED-Bauteile sowie für Prozesse zur Herstellung von LED-Bauteilen hat er für das Unternehmen eingereicht. Matthias Hien erklärt seinen Erfolg: „Additive Fertigung (Additive Manufacturing AM) beinhaltet neueste Technologien, Techniken und Materialien, um unglaubliche 3-D-Strukturen zu generieren.“ Sein Ziel sei, diese Möglichkeiten mit der industriellen Produktion zu vereinen. „Bisher wird AM in der Industrie meist nur für den Prototypen- und Werkzeugbau verwendet. Aber AM hat bei weitem mehr zu bieten. Meine Passion ist es, die Fundamente zu liefern, damit AM in der Serienproduktion angewandt werden kann.“ Für seine Forschungsvorhaben sehe er jetzt gute Chancen. Denn der Markt wächst und die Campus der THD in den unterschiedlichsten Regionen erlauben es, die beste Expertise lokal abzuschöpfen. Ein Netzwerk in der Forschung sei nötig, um international anerkannt zu werden.

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Beim Businessplan Wettbewerb Ideenreich von BayStartUP treten jährlich Gründungsteams aus den Regionen Niederbayern, Altötting und Mühldorf am Inn mit Ihren Geschäftsmodellen gegeneinander an. Im Fokus stehen innovative Digitalisierungslösungen für die Industrie.

Prämiert wurde beim diesjährigen Wettbewerb unter anderem ein Gründungsteam der Technischen Hochschule Deggendorf. MDE-Box erreichte mit ihrer Startup-Idee den 3. Platz. Durch eine universell einsetzbare Maschinendatenerfassung (MDE) möchten Till Bienlein, Felix Weggenmann und Ali Aljali Bestandsmaschinen auf den aktuellen Stand der Technik heben und somit eine ganzheitliche Optimierung der Prozesskette ermöglichen.

Nominiert waren außerdem zwei weitere Teams der THD, die derzeit über das Kickstart Inkubator Programm vom Startup Campus gefördert werden: Squadron und Tradenergy. Weitere Infos zu den Teams und ihren Ideen können sie hier nachlesen: https://www.th-deg.de/existenzgruendung#foerderprogramme.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) bietet am Freitag, 08. April um 17 Uhr wieder in Präsenz eine Kinderuni an. Dieses Mal dreht sich alles um Pferde und wie diese bei Lese- und Rechtschreibstörung zum Lernerfog beitragen können. Teilnehmen können alle interessierten Kinder zwischen acht und 13 Jahren.

In der Schule lernen Kinder alles, was sie fürs Berufsleben brauchen. Aber wenn das Lernen zum Stress wird, etwa wegen einer Lese- oder Rechtschreibstörung, kann der Spaß an der Schule schnell vergehen. Das Projekt für freudiges und entspanntes Reiten zum Durchstarten beim Lernen, kurz P.F.E.R.D.L, bietet in einem solchen Fall Unterstützung. In der Kinderuni lernen  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Vorteile Deutschunterricht auf dem Pferderücken hat und wie pferdegestützte Pädagogik funktioniert.

Warum aber ausgerechnet mit Pferden? Pferde fördern die Feinmotorik, steigern die Konzentration und Ausdauer, stärken das Selbstbewusstsein, lösen Spannungszustände und bauen soziale Kompetenzen auf. Das Training mit Pferden schafft Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, mit allen Sinnen und Freude das Gehirn so zu trainieren, dass Lernen leichter fällt, Gelerntes dauerhaft gespeichert wird und auch unter Stress abrufbar ist.

In der Kinderuni „Leichter lernen mit P.F.E.R.D.L“ erfahren die Kinder in einem theoretischen Teil alles zur pferdegestützten Pädagogik. Hier gibt Annika Münstermann von der Universität Koblenz Landau Einblicke und erklärt den jungen Studierenden die Hintergründe. Ellen Meier, Beratungsrektorin an der Realschule Pfarrkirchen rundet die Kinderuni mit einem Praxisteil im Anschluss ab.

Die Vorlesung findet am Freitag, 08. April um 17 Uhr an der Realschule Pfarrkirchen statt. Bei schönem Wetter im grünen Klassenzimmer und bei schlechtem Wetter in der Aula. Während der Veranstaltung gilt die Maskenpflicht für Kinder. Die Anmeldung findet über Andrea Ebertseder vom ECRI telefonisch unter 0991-3615 8863 oder per E-Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de statt. Interessierte Eltern finden unter https://www.rs-pan.de/index.php/schulisches-leben/tiergestuetzte-paedagogik/p-f-e-r-d-l weitere Informationen zum Projekt und wie pferdegestützte Pädagogik bei Lese- oder Rechtschreibstörung zum Erfolg beiträgt.

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Bayern war das zweite deutsche Land, das Frauen den Zugang zum Studium ermöglichte. Seit 1903 der bayerische Prinzregent Luitpold per Erlass das Frauenstudium erlaubte, nahm die Zahl der Studentinnen beständig zu. Die Zahl der männlichen Professoren hingegen überwiegt an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) nach wie vor. Damit in Zukunft auch mehr Frauen den Schritt zur Professur wagen, richtete die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) von 11. bis 12. März das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“  an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aus.

Das Seminar wurde von Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether, der stellvertretenden Frauenbeauftragten der THD, an die Hochschule nach Deggendorf geholt und begleitet. Die Teilnehmerinnen des Seminars erfüllen alle Voraussetzung für eine Berufung als Professorin. Während des zweitägigen Seminars bekamen sie ein intensives Coaching, welches die Teilnehmerinnen auf ein Berufungsverfahren und somit auf die Professur vorbereitet. Dabei bildeten die Probevorträge vor einem „Berufungsausschuss“ das zentrale Kernelement. Der Ausschuss bewertete die Vorträge und gab reflektiertes Feedback.

Das Seminar „Berufsziel HAW-Professorin“ erfuhr sehr viel Unterstützung und Engagment von Seiten der THD. So setzte sich der „Berufungsausschuss“ aus Professorinnen und Professoren, Mitarbeitenden und Studierenden der THD zusammen. Neben der Gastgeberin Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether gehörten Prof. Dr. Kristina Waniek, Prof. Dr. Maria Kufner, Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba und Prof. Dr. Sascha Kreiskott dem „Berufungsausschuss“ an und berieten die Teilnehmerinnen. Außerdem waren eine Vertreterin der Personalabteilung sowie vier Studierende Mitglieder des Ausschusses.

Da das Seminar bei den Teilnehmerinnen sehr gut ankam und die Hochschule und deren Gastfreundlichkeit einen positiven Eindruck hinterließen, ist im Juli eine weitere Veranstaltung geplant. An einem Informationstag an der THD zusammen mit der LaKoF wird das Projekt „Werde Professorin“ nochmals aufgegriffen und die Lehrcampus der Hochschule vorgestellt.

Das Seminar „Berufsziel HAW Professorin“ wurde mit Hilfe des Projektes „Werde Professorin“ der LaKoF umgesetzt, welches Frauen fördert und sie bestmöglichst auf eine Professur vorbereitet. Ziel des Projektes ist es, die Zahl weiblicher Professorinnen in Bayern zu steigern. Interessierte Frauen können sich unter https://werdeprofessorin.de über das Projekt und die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informieren.

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Der DigiHealthDay (DHD) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) ist nicht nur eine Eventreihe für Experten und Studierende aus dem Bereich Digitale Gesundheit. Er bietet jungen Forschenden außerdem eine Plattform, ihre Arbeit und Projekte zu präsentieren. Daher gab es beim DHD-2021, welcher im Novermber vergangenen Jahres stattfand, eine extra „Studierenden Session“ mit einem eigenen Forschungs & Entwicklungs (F&E) Projekt Wettbewerb. Nachdem die Preisverleihung aufgrund der Coronapandemie wiederholt verschoben werden musste, wurden am 9. März die beiden Gewinner des Wettbewerbs vor Ort am ECRI ausgezeichnet.

Auf Einladung von Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, dem Vorsitzenden des DHD-Veranstaltungskomitees, und Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees, wurden die Gewinner für eine kleine Zeremonie an den ECRI eingeladen. Der erste Preis in Höhe von 200€ ging an Hamza Maatouk. Dieser hatte die Jury mit seiner Präsentation zum Einsatz von Telemedizin für die alternde Bevölkerung überzeugt. Elegbede Adeniyi belegte mit seinem Vortrag über die Nutzung von Digital Health Technologien zum Management psychischer Gesundheit im Südwesten Nigerias während der Corona-Pandemie den zweiten Platz. Er darf sich über 150€ freuen. Das Preisgeld wurde vom Förderverein des ECRI gestiftet.

An dem F&E Projekt Wettbewerb durften Studierende, die in einem Bachelor- oder Masterstudiengang aus dem Bereich Digitale Gesundheit eingeschrieben sind, teilnehmen. Von den Einreichungen wurden sechs Projekte gewählt, die dann während der „Studierenden Session“ auf dem DHD ihre Arbeit in einem 15-minutigen Vortrag präsentierten.

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„Unglaublich, was sich hier am Campus getan hat“, staunte Ute Raach aus Geretsried. Gemeinsam mit einigen ihrer ehemaligen Kommilitonen kehrte die Geschäftsleiterin der oberbayerischen Stadt Geretsried an das Zentrum für Akademische Weiterbildung der TH Deggendorf zurück. Anlass ist das 10-jährige Jubiläum ihres Studienabschlusses. Raach und ihre Mitstreiter waren 2012 bayernweit die ersten Absolventen des berufsbegleitenden Studiums „Master Public Management“. Denn auch im Verwaltungssektor erkannte die TH Deggendorf frühzeitig die Trends und entwickelte mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Hof (HföD) ein spezielles Management-Programm für Fach- und Führungskräfte des öffentlichen Sektors.

Die Studierenden der ersten Stunde sind heute in verantwortungsvollen Positionen in ganz Bayern tätig wie zum Beispiel als Projektmanager im eGovernment der Landeshauptstadt München, als Vorstand von Kommunalunternehmen, als Kämmerer und Geschäftsleiter von Kommunen, als Führungskraft bei der Bayerischen Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder als Regierungsrat am Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf dem Programm des Jubiläumstreffens stand zunächst eine Führung durch die Erweiterungsbauten des Deggendorfer Campus. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der Expansion der THD und auch vom attraktiven Naherholungsbereich entlang des Donauufers.

Gemeinsam mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Konrad Schindlbeck (THD) und den ehemaligen Hofer Studiengangsleitern Dr. Hildegard Zeilinger und Dr. Josef Ibler (beide HföD) waren die Verwaltungs-Experten bald in intensive Fachgespräche vertieft – wie auch schon damals beim Weiterbildungsstudium. Das Fachsimpeln zu digitalen Stadtratssitzungen, über die Gewinnung von Verwaltungsmitarbeitern und vielen anderen Themen ging noch bis spät in den Abend beim Gasthof Höttl weiter.

Seit 2010 wurde der Master Public Management elf Mal gestartet mit insgesamt über 100 Studierenden aus Verwaltungen aus ganz Bayern. Der nächste Infoabend zum Studienstart 2022 findet statt am 24. März 2022 um 18 Uhr. Infos und Anmeldung: julia.dullinger@th-deg.de.

 

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Am 14. März besiegelten der European Campus Rottal-Inn (ECRI) und die AOK Bayern, Direktion Passau-Rottal-Inn, erneut ihre Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages am Campus. Beide Vertragsparteien verlängern damit den bereits seit 2015 bestehenden Vertrag.

Der ECRI setzt mit seinen Studiengängen zu Gesundheitsinformatik und Gesundheitstourismus den Fokus auf Prävention und Verbesserung der Gesundheit. Die Kooperation mit der AOK, welche die gleichen Ziele verfolgt, liegt somit auf der Hand. Bereits in der Vergangenheit hatten beide zusammengearbeitet und beispielsweise einen „Gesundheitstag“ am Campus organisiert. Künftig werden ECRI und AOK gemeinsam darauf setzen, weitere niederschwellige Angebote für die Gesundheitsförderung und Prävention anzubieten, um die Studierenden zu begeistern und so für ein gesundes und langes Leben beizutragen.

Der ECRI bietet bereits jetzt schon Betriebssport bzw. Hochschulsport oder Infoveranstaltungen rund um das Thema Gesundheit an. Hier wird die AOK künftig unterstützen und gemeinsam werden Angebote rund um die Themen Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung entwickelt. Ziel dabei ist es, die Gesundheit der Studierenden und Mitarbeitenden am Campus zu fördern. Denn je früher die Gesundheitsförderung beginnt, desto präsenter ist das Thema auch später im Berufsleben. Neben gemeinsamen Angeboten, sind auch Sprechstunden zu Fragen rund um die Krankenversicherung für die Studierenden geplant. Der AOK steht im Rahmen der Kooperation künftig auch Raum am ECRI zur Verfügung und das nicht nur im nach ihr benannten „AOK-Hörsaal“.

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Ob im Auto oder am Fahrrad – Elektromotoren begegnen uns immer mehr in unserem Alltag. Aber wie funktioniert eigentlich ein E-Motor? Dieser Frage geht die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) auf den Grund. Am Freitag, 25. März um 17 Uhr sind alle Interessierten ab acht Jahren herzlich eingeladen, zusammen mit Laboringenieur Andreas Federl die Welt der Elektromotoren zu erkunden. Welche Bauteile braucht man dafür? Wie bringt man sie zum Laufen? Wie klein ist der kleinste und wie groß der größte Elektromotor und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem E-Motor und einem Generator? Dies und mehr wird im Rahmen der Kinderuni geklärt. Wie immer ist genug Zeit, die vielen Fragen der neugiereigen Zuhörerschaft zu beantworten. Die Kinderuni wird organisiert vom MINT-Team der Deggendorfer Hochschule und ist kostenfrei. Sie findet virtuell über Zoom statt. Nach einer Anmeldung unter www.th-deg.de/kinderuni bekommen die Teilnehmenden den Zugangslink zugesandt.

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Im Oktober startet das Wintersemester am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und mit diesem geht ein neuer Studiengang an den Start. In „Building Products and Processes“, zu deutsch „Bauprodukte und -prozesse“, geht die Hochschule auf die beiden Megatrends Digitalisierung und Klimawandel im Baubereich ein. Welche Vorteile der Studiengang bietet und wie man sich die Inhalte vorstellen kann, erfahren interessierte Schülerinnen und Schüler am 28. März ab 16 Uhr im virtuellen Kick-Off-Event „Building Products and Processes”.

Die interaktive Veranstaltung bezieht die Teilnehmenden aktiv mit ein und geht direkt auf deren Fragen und Vorstellungen zum neuen Studiengang ein. Von Prof. Dr.-Ing. Markus Hainthaler als Studiengangsleiter und Prof. Josef Steretzeder erfahren die Schülerinnen und Schüler alles Wichtige rund ums Studium. Mit Veronika Lindner und Robert Hummel sind außerdem zwei Branchenexperten dabei, welche Auskunft über die Bedeutung von „Building Products and Processes“ für die Branche und die Zukunftsperspektiven für die Absolventen geben.

In dem neuen Studiengang lernen Studierende ingenieurmäßig ressourcenschonende, kreislauffähige Bauprodukte, die im besten Fall wiederverwendbar sind, zu entwickeln, zu vermarkten und mit den entsprechenden Programmen und Modellen abzuwickeln und in mittleren und großen Hochbauprojekten zu managen. Bereits während des Studiums besteht eine enge Anbindung an lokale Firmen, was „Building Products and Processes“ für Interessierte so spannend macht. Studierende können bereits während des Studiums ein Praktikum in Betrieben absolvieren oder eine Abschlussarbeit schreiben. Damit fällt der Berufseinstieg nach dem Abschluss leichter, denn die Absolventen bringen bereits Praxiserfahrung mit. Mit Englisch und Deutsch als Unterrichtssprache sind die Studierenden von „Building Products and Processes“ nicht nur für den deutschen Arbeitsmarkt gerüstet, sondern können auf der ganzen Welt als Führungskräfte arbeiten.

Das Kick-Off-Event am 28. März wird auf Zoom übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr über https://th-deg-de.zoom.us/j/86299097440. Weitere Informationen können dem Veranstaltungskalender der THD-Website entnommen werden. 

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Die Abschlussjahrgänge der Mittelschulen St. Martin und Theodor-Heuss aus Deggendorf besuchten vom 9. bis 11. März die Technische Hochschule Deggendorf (THD), um an einem Lego-Workshop teilzunehmen. Das MINT-Team und Studierende der THD brachten den Schülerinnen und Schülern die Welt der Robotik und Sensorik näher. Zum ersten Mal seit Monaten wieder in Präsenz.

Mit den Lego-Workshops fördert die THD Schüler aller Schularten. Auf spielerische Art lernen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen den Sinn von MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – verstehen. Gleichzeitig schulen sie ihre Kompetenz in Medien und Teamarbeit. Insgesamt 98 Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen St. Martin und Theodor-Heuss machten mit. Vom Programmieren der Lego-Roboter und der Hochschule zeigten sie sich schnell begeistert, wie Hochschulmitarbeiterin Anna Kaiser berichtet. Interessierte Lehrkräfte können sich vom MINT-Team der THD beraten lassen. Anfragen sind per E-Mail an mint@th-deg.de möglich.

Das MINT-Team der Hochschule engagiert sich gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden für die (außer-)schulische MINT-Bildung in Niederbayern. Das Angebot am Campus oder vor Ort an den Schulen erstreckt sich über die ganze Bildungskette. Ausführliche Informationen sind online unter www.th-deg.de/mint hinterlegt.

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) startet das Sommersemester und die Studierenden kehren zurück nach Pfarrkirchen. Um den internationalen jungen Menschen die Kultur nahe zu bringen und das Leben in Niederbayern zu erleichtern, sucht der ECRI ab sofort Kulturbotschafter im Rahmen des Host Family Programme.

Das Programm vermittelt Studierende an Einheimische, die sich dann in regelmäßigen Abständen treffen. Ziel ist es, internationalen Studierenden eine Möglichkeit zu geben, außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die niederbayerische Kultur kennen zu lernen. Gerade am ECRI, Bayerns internationalstem Campus, ist das Host Family Programme für den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen unverzichtbar. Dabei ist der Ablauf ganz einfach: Man trifft sich ganz zwanglos und beliebig oft mit den Studierenden. Ob das erste Treffen persönlich oder wegen Corona doch lieber virtuell stattfindet, entscheiden die Teilnehmenden dabei selbst. Was die weiteren Treffen angeht, sind keine Grenzen gesetzt: Ob bei einem Ausflug in den Biergarten, einem Spaziergang um den Rottauenstausee oder ein gemeinsames Kochen, Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Kulturbotschafter keine Angst haben. Christiane Benesch ist eine von ihnen und trifft sich im Rahmen des Host Family Programme regelmäßig mit zwei Studierenden. Sie spricht ein großes Lob aus: „Hashem und Ersilja sprechen schon hervorragend Deutsch und ich werde dann immer mal wieder geschimpft, dass ich ich nicht so viel Englisch mit ihnen reden soll“. Nicht nur wegen dem Austausch steht sie hinter dem Programm. Auch aus Sicht der Eltern der Studierenden findet sie das Host Family Programme unverzichtbar. „Wenn ich Kinder hätte, wäre ich natürlich auch sehr dankbar, wenn meine Kinder in fremden Länder wären und da auch jemand wäre, der sich ein bisschen um sie kümmert und da sowas anbieten würde,“ sagt sie.

Wer einen kleinen Einblick in das Programm und den Ablauf gewinnen möchte, findet im Podcast der Hochschule ein kleines Interview mit Christiane Benesch. Dort erzählt sie von ihren bisherigen Erfahrungen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. In Deggendorf umfasst das Netzwerk Menschen unterschiedlichster Nationen, Religionen und Kulturen und besteht derzeit aus über 80 Gastfamilien aus Deggendorf und Umgebung. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20. Seitdem wurden über 50 Studierende an Gastfamilien in der Region vermittelt.

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Außerschulische MINT-Angebote spielen eine wichtige Rolle, um jungen Menschen abseits des Schulalltags die Möglichkeit zu geben, sich auszuprobieren und neue Interessen und Talente zu erkunden. Wie zum Beispiel die Technikferien, die das MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) anbietet. Um die Qualität derartiger Angebote zu sichern, nimmt die Hochschule seit 2020 an der MINT-Qualitätsoffensive teil. In regelmäßigen Abständen wird die eigene Arbeit reflektiert und Verbesserungspotential erkundet.

Im Herbst 2022 startet die MINT-Region Niederbayern eine neue Workshopreihe, an der alle Anbietenden von außerschulischen MINT-Angeboten teilnehmen können. Aaron Hohenstein, Projektleiter der MINT-Qualitätsoffensive bei der Körber-Stiftung besuchte die THD im März, um sich über die Aktivitäten in Niederbayern zu informieren: „Vielen Dank, dass ich die THD besuchen durfte! Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich die MINT-Qualitätsoffensive für Entwicklung in den verschiedenen Netzwerken sorgt. Die Dynamik, die zu spüren ist, wenn ich ein Team vor Ort treffe, ist nicht vergleichbar mit den Möglichkeiten einer Onlineveranstaltung. Ich habe Einblicke in die Arbeit des Netzwerks bekommen, die mir helfen, die MINT-Qualitätsoffensive weiterzuentwickeln. Ich bedanke mich bei Herrn Prof. Peter Fröhlich, Prof. Waldemar Berg und Herrn Wolfgang Stern für ihre Zeit und das Interesse an der MINT-Qualitätsoffensive. Ganz besonderer Dank an das Team Anna Kaiser, Manuela Krawagna-Nöbauer und Andrea Stelzl für ihr Engagement im Rahmen der MINT-Qualitätsoffensive.“

Die MINT-Region Niederbayern wurde 2020 als eine der Pilotregionen für die MINT-Qualitätsoffensive ausgewählt. Drei Mitarbeiterinnen des MINT-Teams wurden zu Expertinnen nach dem Train-the-Trainer Prinzip ausgebildet. Im Rahmen einer dreiteiligen Workshopreihe vermittelten sie das erworbene Wissen an Unternehmen, Initiativen und Bildungsinitiativen in der Region, mit dem Ziel, die MINT-Angebote in der Region weiter zu verbessern und zu stärken.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator GmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

Kontakt zum Team der THD können Interessierte per E-Mail an mintqualitaet@th-deg.de aufnehmen.

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Am vergangenen Donnerstag begrüßte das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die neuen berufsbegleitenden Studierenden für das Sommersemster. 110 Studentinnen und Studenten beginnen ein Studium neben ihrer Berufstätigkeit. Darunter die Bachelorstudiengänge Betriebliches Management, Technologiemanagement, Sicherheitsmanagement, der Master Cyber Security sowie der MBA-Studiengang General Management. Aus dem Bereich Gesundheit startete der Bachelor Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungswesen sowie der Master Berufspädagogik – Gesundheit und Pflege.

Corina Welsch, Stellvertretende Zentrumsleitung, begrüßte die Studierenden zum Studienauftakt. Sie betonte, dass es bei einem berufsbegleitenden Studium die Erfahrungen, eigenständiges Lernen sowie Verstehen im Vordergrund stehen. Neben dem hohen Praxisbezug profitieren die Studierenden vor allem vom Austausch untereinander als auch durch ausgezeichnete Vernetzung in die Wirtschaft. „Und lassen Sie mich Ihnen noch etwas versprechen“, so Corina Welsch. „Auch wenn ein Studium neben dem Beruf anstrengend sein kann. Es gibt ganz sicher viel mehr Tage, an denen Sie sich auf Ihr Studium hier bei uns freuen werden.“

Professor Berg, Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten und Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Akademische Weiterbildung, zeigte sich besonders erfreut, Studierende wieder in Präsenz am Campus begrüßen zu dürfen. Die Hochschule habe zwar auch virtuell eine ausgezeichnete Lehre angeboten. Das Miteinander in Präsenz, der persönliche Kontakt und die Netzwerke, die beim Studium entstehen, seien in Präsenz jedoch einfacher aufzubauen.

Je nach Studiengang werden die Teilnehmenden zwischen fünf und neun Semester berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem oder zwei Wochenenden pro Monat an das Zentrum für Akademische Weiterbildung. Insgesamt absolvieren derzeit rund 600 Berufstätige eine akademische Weiterbildung. Momentan bietet das Zentrum für Akademische Weiterbildung sieben Bachelor- und zehn MBA- bzw. Masterstudiengänge sowie verschiedene Hochschulzertifikatskurse und Seminare an. Informationen können unter www.th-deg.de/de/weiterbildung eingeholt werden.

 

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Gefährliche Viren, an denen im Labor geforscht wird? Diese Erreger dürfen auf keinen Fall entkommen. In Operationssäle sollen sie dagegen erst gar nicht eindringen. Aber wie funktioniert das? Dieser Frage widmet sich die Jugenduni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Mittwoch, 16. März von 18 bis 19 Uhr. Die Jugenduni findet online via Zoom statt.

Hochsensible Bereiche wie Reinraumlabore oder Operationssäle stellen besondere Anforderungen an die technische Ausstattung der Gebäude und deren Wartung. Das erläutert Leander Götz von der Firma Caverion allen interessierten Jugendlichen im Rahmen der Jugenduni. Er berichtet seinen Zuhörerinnen und Zuhörern, welche konkreten Fälle sich für das Gebäudemanagement ergeben und wie Wartung im Hochsicherheitsbereich durchgeführt werden kann. Welche Vorkehrungen müssen zum Schutz der Mitarbeitenden getroffen werden? Und wer darf überhaupt in diesem Bereich arbeiten? Wie immer gibt es bei der Jugenduni der THD die Möglichkeit zu regem Austausch zu dem Thema. Die Veranstaltung ist kostenfrei, nach einer Anmeldung unter www.th-deg.de/jugenduni bekommen Interessierte den Zugangslink zugesandt.

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Seit dem 1. März ist Dr.-Ing. Tobias Strobl am Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding als Professor aktiv. Sein Job wird es sein, dort nach amerikanischem Vorbild ausgewählte Startups der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu tragfähigen und skalierbaren Geschäftsmodellen mit maximaler technologischer Reife zu formen. Vorbild für das hier entstehende niederbayerische Innovations-Ökosystem ist nichts Geringeres als das Silicon Valley in den USA.

Gründen ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist es, die Idee, das Geschäftsmodell eines Startups auch groß und erfolgreich zu machen. Der frisch berufene THD-Professor Strobl lächelt und zitiert einen kolportierten Dialog zwischen Marc Andreessen und Ben Horowitz, Co-Founder und General Partner der Silicon Valley Venture Capital Firma Andreessen Horowitz: „Das Beste an einem Startup? Es gibt nur zwei Emotionen: Euphorie und Horror. Und der immerwährende Schlafmagel befeuert beide gleichzeitig.“ Tatsächlich, ein Unternehmen zu gründen ist kein Zuckerschlecken, aber damit sich die harte Arbeit auch lohnt, dafür holt die Deggendorfer Hochschule Leute wie Strobl an Bord und konzentriert diese in Oberschneiding am BITZ. Dort findet das Silicon Valley Program der THD unter der Leitung von Prof. Peter Schmieder seine Fortsetzung. In Oberschneiding sollen bereits auf einer soliden Basis stehende THD-Ausgründungen den Turbo zünden. Es geht um echte Tragfähigkeit von Ideen und Produkten, um deren Skalierung und das Denken in großen Maßstäben, um Marketing und um einen echten Marktdurchbruch.

Dr. Strobl hat viel gesehen von der Welt. Die bisherigen Jobtitel des Mannes mit einem Diplom in »Luft- und Raumfahrttechnik« sowie einer Ingenieurspromotion in »Aerospace Engineering« der Technischen Universität München allesamt in Englisch: CEO, Co-Founder, Lead Mentor, Instructor, Strategic Advisor und so weiter. „In meiner Karriere habe ich stets versucht, die Welt des kreativen Ingenieurs mit der Welt des erfolgreichen Unternehmers zusammenzubringen“, erklärt der 37-Jährige. Und so soll es auch am BITZ sein. Im Umfeld des Innovations Transformations Zentrums gebe es große Gestaltungsfreiheit und Offenheit für unkonventionelle Ideen. So könne hier in Niederbayern auch ein besonderes Innovations-Ökosystem entstehen. „Die Studierenden dürfen von mir Begeisterung erwarten, für ihre Innovationen und für ihre Geschäftsmodelle. Aber gleichermaßen werde ich Leistung und insbesondere das aktive Experimentieren und Validieren neuer Konzepte einfordern“, so Dr. Strobl. Dabei werde er die Startups entlang der verschiedenen Entwicklungsphasen ihrer Geschäftsmodelle unterstützen. Außerdem gelte es, die Gründerinnen und Gründer durch Lehre von Produkt- und Marktverständnis für den erfolgreichen Absatz in europäischen und globalen Märkten vorzubereiten.

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Am 10. März findet der 9. Tag der Forschung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Start des digitalen Events ist um 13 Uhr, die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr. Dann werden die drei besten Poster sowie der beste Vortrag der Deggendorfer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgezeichnet.

Wer sich für die angewandte Forschung an der Hochschule interessiert, kann dies jetzt wieder einmal für zweieinhalb Stunden bequem vom eigenen Schreibtisch aus tun. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft sind gleichermaßen eingeladen und aufgerufen, dabei zu sein. Gleiches gilt natürlich auch für Studierende und Studieninteressierte, die wissen wollen, an welchen Themen insbesondere Nachwuchsforschende an der THD arbeiten.

Insgesamt werden am 10. März zehn Themen aus den Bereichen Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Energietechnik, Intelligente Mobilität, Digitale Wirtschaft und Gesellschaft sowie Innovative Arbeitswelt und Gesundes Leben vorgestellt. Jede Präsentation dauert gerade mal drei Minuten. „Eine besondere Herausforderung für die jungen Forscherinnen und Forscher“, erklärt Pressesprecher Dr. Jörg Kunz. Er kümmert sich an der THD auch um das Thema Wissenschaftskommunikation. „Komplexe Sachverhalte kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, verständlich und transparent, das ist nicht einfach“, sagt Kunz. Schließlich gehe es beim Tag der Forschung weniger darum, in die Tiefe der jeweiligen wissenschaftlichen Thematik einzusteigen, als vielmehr die Basis für einen wechselseitigen Dialog zu schaffen. Gleiches gilt für die den Tag der Forschung begleitenden Poster. Diese sollen es ermöglichen, auf nur einen Blick zu erfassen, worum es thematisch geht. „Der sehr plakative Ansatz“, so Kunz, „sorgt dafür, dass man ganz niederschwellig in Gespräche mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einsteigen kann“. Wie jedes Jahr werden die drei besten Poster ausgezeichnet. Die Trophäe für den Gewinner wurde wie in der Vergangenheit von der Designklasse an der Glasfachschule Zwiesel entworfen und in der eigenen Manufaktur der Bildungseinrichtung hergestellt.

Die Anmeldung zum Tag der Forschung ist bis zum 9. März über die Website der THD möglich: www.th-deg.de/tdf-2022. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Wie sich in der Coronakrise gezeigt hat, leiden die Tourismusbranche und der Gesundheitstourismus stark unter den Auswirkungen der Pandemie. Dem will der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit Partnern aus vier europäischen Ländern mit dem Projekt HealthTour entgegenwirken, um die Branche internationaler und zukunftsträchtiger zu machen. Zur virtuellen Auftaktveranstaltung am 23. Februar war neben den Projektpartnern auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) anwesend, der das Projekt mit einer Förderung unterstützt.

Das Projekt HealthTour hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Herntrei der Internationalisierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Gesundheitstourismus verschrieben. Zusammen mit den Projektpartnern der University of Economics (VSE) aus Tschechien, der Budapest Metropolitan University (METU) aus Ungarn, der Kherson State University (KSU) aus der Ukraine sowie der European Spas Association (ESPA) mit Sitz in Brüssel, soll das internationale Netzwerk auf dem Gebiet ausgebaut und stabiliert werden. Wichtige Bestandteile dabei sind Begegnungen und Austausch auf internationaler Ebene, zum Beispiel in Form von Summer Schools oder durch Mobilität von Lehrpersonal und Studierenden zwischen den Partnern.

Während der Laufzeit von insgesamt vier jahren von Januar 2022 bis Ende Dezember 2025 widmet sich das Projekt konkret unter anderem der Erhebung von Qualitätsanforderungen in den Ländern der Projektteilnehmer, gemeinsamer Feldforschungsprojekte oder dem gemeinsamen internationalen Unterricht. Schwerpunkte liegen dabei besonders auf der gemeinsamen Forschung, der gemeinsamen Lehre und den Summer Schools für Studierende.

Der DAAD fördert das Projekt HealthTour über das Programm HAW.International. Ziel dieses Programmes ist es, den Internationalisierungsprozess an Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf allen Hochschulebenen und über alle Personengruppen, von Studierenden über Lehrende und Forschende bis hin zum Verwaltungspersonal, strategisch zu verankern und nachhaltig umzusetzen.

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Hannah Luther studiert seit 2019 Wirtschaftspsychologie an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Auf der Suche nach einem besonderen Ort für ihr Praxissemester wurde sie in der Schweiz fündig. Jetzt arbeitet die Deggendorfer Studentin für ein Jahr am CERN, einer Großforschungseinrichtung von Weltruf in der Nähe von Genf.

Seit November 2021 absolviert die angehende Wirtschaftspsychologin ihr Praxissemester bei der Europäischen Organisation für Kernforschung, kurz CERN. Dort geht es um physikalische Grundlagenforschung. Insbesondere wird mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. Luther selbst ist in der Personalabteilung tätig, wo sie das Recruiting unterstützt. „Das Beste“, so die 22-Jährige, „ist die Möglichkeit all diese interessanten Leute kennenzulernen. Aus der ganzen Welt kommen Spitzenforscherinnen und -forscher hierher nach Genf.“

Aufmerksam auf die Möglichkeit eines Praktikum am CERN wurde Luther durch THD-Professor Dr. Patrick Glauner. Der ehemalige CERN-Mitarbeiter bestätigt die positiven Eindrücke der Studentin: „Durch meine Zeit in Genf konnte ich mich fachlich wie auch persönlich hervorragend weiterentwickeln.“ In seinem nachfolgenden Werdegang habe Glauner maßgeblich von dieser Zeit profitiert. Nach dem Antritt seiner Professur vor zwei Jahren hatte er sich deshalb das Ziel gesetzt, „eine Kooperation zwischen der Deggendorfer Hochschule und dem CERN aufzubauen“. Der KI-Wissenschaftler freue sich, dass diese Bemühungen nun durch eine erste Praktikantin Früchte trage. Auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber ist stolz: „Dass sich das CERN für unsere Studierenden interessiert, belegt eindrücklich die hohe Qualität eines Studiums an der THD.“ Man wolle zukünftig den Kontakt zum CERN auch durch Praktikanten aus den technischen Studienfächern verstetigen, berichtet der Physiker zu den weiteren Plänen der Hochschule.

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Neue Kontakte knüpfen und mehr Wissen auf dem Gebiet Künstliche Intelligenz sammeln – das bietet die erste internationale Summer School vom 26. Juli bis 3. August an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für das neuntägige Intensivprogramm können sich Doktoranden und Masterstudierende aller Hochschulen bewerben. Dazu ruft das International Office der THD jetzt auf.

Die Summer School "AI for Industry" beschäftigt sich mit der Frage, wie man Künstliche Intelligenz in industrielle Anwendungen bringen kann. Dazu werden die Teilnehmenden Vorträge hören, ihr Wissen in der Programmiersprache Python erweitern und an einem Hackathon teilnehmen – alles auf Englisch. Mehr Informationen und das ausführliche Programm hat die Hochschule auf ihrer Webseite hinterlegt: www.th-deg.de/ai-for-industry. Bewerbungen werden von 1. März bis 1. Mai 2022 angenommen. Bei Fragen ist das Team des International Office per E-Mail an summer-school@th-deg.de zu erreichen.

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Beteiligungsprozesse sind in der Stadtentwicklung ein wohlbekanntes Instrument, um Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des täglichen Lebensraumes teilhaben zu lassen. Auch in Schulen wird digitale Beteiligung in Zeiten von Corona ein immer größeres Thema. Dieses geht die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit dem Projekt „inSCHOOL – Digitale Beteiligungsprojekte mit PUBinPLAN in der Schule“ an.

Die digitale Plattform PUBinPLAN bietet Lösungen für Beteiligungsprozesse in Schulen und ermöglicht Schülerinnen und Schülern in einem digitalen Schonraum ganz nebenbei einen spielerischen Umgang mit neuen Kommunikationsmedien. Dazu fand kürzlich unter Leitung von Professor Dr. Roland Zink, Initiator der Plattform PUBinPLAN, und Christian Schläger, Leitung der Jugendförderung der Hans Lindner Stiftung, ein digitaler Workshop zur Nutzung von PUBinPLAN für Beteiligungsprozesse in Schulen statt. An dem Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Grundschulen über Mittelschulen bis Berufsschulen, wie auch des MINT-Teams der THD teil. In dem Workshop erklärte Prof. Dr. Roland Zink, wie PUPinPLAN funktioniert, stellte einige Projekte von Schulen vor und entwickelte mit den Teilnehmenden erste Projektideen für das kommende Schuljahr.

Gemeinsam mit der Hans Lindner Stiftung, die seit einiger Zeit eine Lehrerfortbildung zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung anbietet, dem Technologie Campus Freyung  (TCF)

und dem Nachhaltigkeitslabor der THD, verortet am European Campus Rottal-Inn, möchte Prof. Dr. Roland Zink das Thema digitale Beteiligung an Schulen weiter vorantreiben. Im Schuljahr 2022 sind daher an verschiedenen Schulen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer digitale Beteiligungsprojekte zu den Themen Demokratie und Werteerziehung, digitale Medienkompetenz und Bildung für Nachhaltige Entwicklung geplant. Diese Themen sind aktueller denn je und das Projekt spricht mit den Themen genau die didaktischen Zielsetzungen von Schulen an. Für März 2022 ist in Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung und dem Nachhaltigkeitslabor der THD eine Lehrerfortbildung für PUBinPLAN geplant, sodass im Sommerschuljahr die ersten Projektideen aus dem Workshop umgesetzt werden können. Als Pilotschulen für die Projekte im Frühjahr bzw. Sommer konnten schulartübergreifend Schulen gewonnen werden. Hierzu zählen die Don Bosco-Schule Passau (K-Schule), die Grundschule Moos, die Mittelschule Wallerfing, die Mittelschule St. Martin Deggendorf, die Realschule Plattling, das Gymnasium Eggenfelden, das Gymnasium Pfarrkirchen sowie das Staatliche Berufliche Schulzentrum Kelheim.

PUBinPLAN, ausgeschrieben Public in Spatial Planning supported by information and communication technology, ist eine digitale Beteiligungsplattform. Die Anwendung wurde in einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der THD gefördert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programmes FHprofUnt entwickelt. Seit 2017 steht PUBinPLAN auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seitdem findet PUBinPLAN großen Anklang und bedient mittlerweile weitere Felder, wie digitale Beteiligung in der Planung, in der Wissenschaft und Forschung, im Bauwesen, in der Geschichtsdokumentation und auch in der Schule. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft fördert aktuell die anwendungsorientierte Evaluierung.

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Die Leitung der Technischen Hochschule Deggendorf und die gesamte Hochschulfamilie ist entsetzt und fassungslos über das, was derzeit in der Ukraine passiert. Es herrscht Krieg in Europa. Wir sehen einen beispiellosen Bruch des Völkerrechts und teilen in dieser Hinsicht vollumfänglich die Perspektive und Einschätzung der Bundesregierung – und fast der ganzen Welt – zu diesem absolut inakzeptablen Akt der grundlosen Aggression.

30 Prozent unserer Studierenden kommen aus mehr als 100 Ländern der Erde. Wir pflegen Partnerschaften mit 200 Hochschulen und Universitäten, die ebenfalls über den gesamten Erdball verteilt sind. Unser Kultur- und Werteverständnis ist es, dass Frieden durch gemeinsames Lernen, gemeinsames Forschen und gemeinsames Leben entsteht und gesichert wird. Deshalb verurteilen wir Krieg und Gewalt als Lösung für Probleme aufs schärfste. Unsere volle Solidarität gehört den Menschen in der Ukraine und insbesondere unseren ukrainischen Studierenden, die in großer Sorge um ihr Land, ihre Freunde und natürlich ihre Angehörigen sind. Die Technische Hochschule steht mit all denen, die für Diplomatie, Dialog, Zusammenarbeit und Frieden eintreten und Konflikte ausschließlich auf diesem Wege lösen.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie unter:
https://www.stmi.bayern.de/mui/ukraine_hilfe/index.php

 


 

Die Hochschulfamilie der THD ist für Sie da:

Gemeinsam beten und hoffen wir auf Frieden!

 


 

Солідарність з Україною!
 
Дорогі українці! Сім’я університету DIT пропонує вам допомогу:
Наша колега Ольга Бойко-Барея надасть вам необхідну інформацію з питань навчання в ДІТ.
 
Ми спілкуємося українською, німецькою, англійською чи італійською: welcome@th-deg.de
 
Якщо ви є студентом українського закладу вищої освіти і зараз опинилися у фінансовій скруті, будь ласка, зверніться до Міжнародного офісу: international.office@th-deg.de
 
Додаткову корисну інформацію можна знайти тут
https://www.innenministerium.bayern.de/
https://www.uni-regensburg.de/bayhost/ukraine/koordinationsstelle-ukraine/index.html
 
Разом молимося і сподіваємося на мир!

 

English version

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Seit Oktober 2020 gibt es an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Studiengang Pflege. Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums haben die Absolventen den Titel Bachelor of Science und sind examinierte Pflegefachmänner und -frauen. Bislang konnten nur Abiturienten Pflege studieren. Dies ändert sich ab kommendem Wintersemester. Ab Oktober 2022 öffnet die THD die Türen für examinierte Pflegefachkräfte und ermöglicht einen einfachen Einstieg.

Studieren können - ohne Abitur - beruflich Qualifizierte mit drei Jahren Berufserfahrung. Mit Abitur ist für beruflich Qualifizierte das Studium auch ohne Berufserfahrung möglich. Anstatt in acht Semestern kann der Bachelor in sechs Semestern erreicht werden. Außerdem sind die Vorlesungen auf zwei Blocktage pro Woche gelegt, sodass neben dem Studium die Arbeit in der Pflege auch fortgeführt werden kann.

Für Interessierte bietet die THD virtuelle Info-Veranstaltungen via Zoom (Zugangslink unter www.th-deg.de/veranstaltungen) an. Die Termine finden jeden ersten Freitag im Monat, ab 14 Uhr statt. Fragen zum Studiengang können per E-Mail an pflege@th-deg.de gerichtet werden.

Des Weiteren veranstaltet der Fachbereich des Studiengangs Pflege ab März in regelmäßigen Abständen die Vortragsreihe „Pflegewissenschaft goes Praxis“. Durch die verschiedenen Themen im Bereich der Pflegeforschung führen Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Karsten Gensheimer. Die Veranstaltungen finden in hybrider Form via Zoom (Zugangslink und weitere Informationen unter www.th-deg.de/agw) oder vor Ort am Standort der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (Land-Au 27, 94469 Deggendorf) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen ist jeder, der interessiert ist. Den Auftakt macht Rester am 3. März ab 17 Uhr mit dem Thema Herz- und Kreislauf - Diagnostik & Therapie in der Pflege.

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Die Herausforderungen für die Bauwirtschaft sind groß. Neben Preisexplosionen und Materialknappheit, beschäftigt die Bauunternehmen insbesondere die Digitalisierung. Was ist nötig? Was ist sinnvoll? Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) spricht am 11. März 2022 in einer Neuauflage des Deggendorfer Bau- und Umweltsymposiums genau diese Themen an.

Martin Stojan vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr geht zunächst den Fragen „Was sind die Schlüssel zum Projekterfolg beim öffentlichen Bauen?“ und „Wie kann hier die Kommunikation und Zusammenarbeit verbessert werden?“ nach. Diana Grenz von der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH zeigt am Modell des Tunnelbahnhofs für den Flughafen Stuttgart die Prozessentwicklung zur 3D-BIM- Modellprüfung für die Ausführungsplanung auf. Aus der Schweiz kommt Prof. Dr. Ena Lloret-Fritschi nach Deggendorf. Die Züricher Professorin entführt ins digitale Zeitalter am Bau und führt „Smart Dynamic Casting Systems“ vor.

Wie digital die Altlastensanierung bereits ist, beleuchtet Dr. Frank Tidden von der Firma BAUER Umwelt in seinem Vortrag. Der Jurist Dr. Joerg Bodden von den Kapellmann Rechtsanwälten stellt die Frage, wer eigentlich die Datenhoheit bei Projekten hat, bei denen Building Information Modeling (BIM) bereits zur Anwendung kommt. Eduard Komar von der DB Engineering & Consulting GmbH schließlich geht einen Schritt weiter und stellt teilautomatisierte BIM-Modelle bei Stationsprojekten der Deutschen Bahn vor, die bereits im 4-D-Modus laufen.

„Wir richten uns mit der Veranstaltung an alle, die beim Bauen dabei sind – Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen, Baumanager, Baujuristen, Sachverständige, Behörden und natürlich unsere eigenen Studierenden“, betonen die Professoren Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer und Prof. Dr. jur. Günther Schalk.

Anmeldungen sind unter folgendem Link ab sofort möglich: https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/266. Anmeldeschluss ist der 10. März 2022. Die Veranstaltung wird online stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Fragen ist das Dekanat der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik unter dekanat-biw@th-deg.de oder unter 0991/3615-401 erreichbar.

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Online-Netzwerkabenden im Rahmen des Jubiläums:

  • IT, KI & Engineering 4.0 am Donnerstag, 19. Mai 2022 ab 18 Uhr.
  • Leadership & Management am Donnerstag, 07. Juli 2022 ab 18 Uhr.
  • Gesundheit & Psychologie am Donnerstag, 20. Oktober 2022 ab 18 Uhr.

Kostenfreie Anmeldung über unser Anmeldeportal.


 

In diesem Jahr feiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein weiteres Jubiläum. Was 2002 im Kleinen begann, hat in den letzten beiden Dekaden eine rasante Entwicklung genommen. Die Akademische Weiterbildung der THD stellt heute für viele Unternehmen und deren ambitionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine nicht mehr wegzudenkende Institution dar. Mit 16 berufsbegleitenden Studiengängen, 14 Zertifikatskursen sowie individuellen Inhouse-Schulungen.

Studieren, das ist doch für dich nichts! Dieser Satz fiel früher häufig und zerstörte so manche berufliche Ambition. Prof. Waldemar Berg, Vizepräsident und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Akademische Weiterbildung an der THD: „Glücklicherweise haben sich die Zeiten geändert. Seit 20 Jahren erfüllen sich Menschen bei uns den Traum eines Studiums, auch ohne Abitur. Dafür investieren sie häufig einen großen Teil ihrer Freizeit, denn im Unterschied zum klassischen Studium sind unsere Teilnehmenden bereits voll berufstätig und stemmen die Weiterbildung parallel zu Job und Privatleben.“ Natürlich rundet die akademische Weiterbildung auch das Lehrangebot der THD insgesamt ab. Und nicht nur das, wie THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber weiß: „Als Hochschule für angewandte Wissenschaften ist für uns der Kontakt zur Wirtschaft essenziell. Dass uns dies nicht nur in der Forschung sehr gut gelingt, sondern eben auch durch die hochwertigen Weiterbildungsangebote, ist ein enormer Benefit für die Vernetzung und Verwurzelung der THD in der Region.“

Der Grundstein für berufsbegleitendes Studieren an der THD wurde im Jahr 2002 gelegt. Zum erklärten bildungspolitischen Ziel gehörte damals, professionelle wissenschaftliche Weiterbildungsstrukturen an bayerischen Hochschulen zu etablieren. „Studiengang der 1. Stunde“ war der MBA General Management. Hier drückten Ingenieure, BWLer und andere Akademiker erneut die Schulbank und trainierten ihre Kompetenzen in Bereichen wie Teamführung, Projektmanagement und Arbeiten auf internationalem Terrain. Christian Wallstabe, einer der ersten Teilnehmer und Geschäftsführer des Niederwinklinger Dichtungstechnik-Spezialisten Wallstabe & Schneider, erinnert sich: „Damals war ich bereits sieben Jahre im Beruf und wollte mein Wissen aktualisieren. Diese Entscheidung für ein zweites Studium war goldrichtig, denn durch den MBA ist Betriebswirtschaft für mich noch lebendiger geworden. Vieles habe ich im Nachgang besser einordnen können. Ein weiteres Plus: der Networking-Aspekt. Auch 20 Jahre nach dem Hütewerfen bin ich noch mit ehemaligen Kommilitonen in Kontakt.“

Anders als das grundständige Erststudium ist berufsbegleitende Weiterbildung kostenpflichtig und entsprechend hoch sind die Anforderungen an eine professionelle und persönliche Betreuung während des Studiums. Ein zunächst etwa dreiköpfiges THD-Team sorgte für Vertrieb und Marketing, Seminarorganisation und Dozentenmanagement. Schnell entwickelte sich der Bedarf nach weiteren Studienangeboten, wie zum Beispiel Management-Knowhow für Ärzte oder spezielle Kenntnisse für angehende Personalentwickler. Entsprechend wuchsen die Aufgaben und damit die Mitarbeitenden für das damalige „Deggendorf Institute of Management & Technology“. Die Raumnot an der expandierenden Hochschule war enorm und so verteilte sich das Weiterbildungsteam auf Büros quer über den Campus.

Prof. Dr. Wolfgang Dorner, erster operativer Leiter der Weiterbildung, setzte deshalb 2010 einen wichtigen Meilenstein und erinnert sich gern: „Wir waren einer der ersten Mieter im damals nagelneuen ITC2. Ausgestattet mit vier eigenen Seminarräumen samt direkt angrenzenden Backoffice-Büros konnten wir unseren Berufstätigen endlich einen angemessenen Rahmen anbieten.“

Diese räumliche Expansion erwies sich als wegweisend, denn die Nachfrage nach berufsbegleitender Weiterbildung stieg seit 2012 noch einmal massiv an. Die Politik hatte den Weg frei gemacht für das „Studieren ohne Abitur“ und die Deggendorfer trafen mit dem Bachelor Betriebliches Management den Nerv der Zeit: 27 Studierende mit durchschnittlich sieben Jahren Berufserfahrung begannen ihr Studium.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Gründung eines eigenen Teams „Hochschul-Zertifikatskurse & Inhouse-Schulungen“ im Jahr 2016. Das Zentrum für Akademische Weiterbildung wurde damit der wachsenden Nachfrage an zeitlich kompakten Weiterbildungen auf akademischem Niveau gerecht. Hinzu kamen zahlreiche maßgeschneiderte Inhouse-Angebote, zum Beispiel für die Bayerische Landesbank, die BARMER oder die AOK.

Heute werden Hörsäle am ganzen Campus oder auch an externen THD-Standorten von Weiterbildungskursen belegt. Zentrumsleiter Klaus Kandlbinder sieht das als Erfolgsbeweis: „Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren 16 berufsbegleitende Studiengänge, 14 Zertifikatskurse plus individuelle Inhouse-Schulungen.“ Das schlägt sich in rund 600 bis 700 Teilnehmende pro Jahr nieder. Um stets am Puls der Zeit zu sein, kooperiert das Zentrum für Akademische Weiterbildung mit aktuell 13 externen Kooperationspartnern aus der Praxis.

Für die Zukunft hat die THD-Weiterbildung große Pläne, erklärt die stellvertretende Zentrumsleiterin Corina Welsch: „Im Zuge der Digitalisierung werden wir hybrides Lernen noch besser ermöglichen und erarbeiten dafür gerade ein Modellprojekt, um das Zug um Zug in unseren Studiengängen zu ermöglichen. Damit soll es den Studierenden noch besser möglich sein, Beruf und Studium miteinander zu vereinen. Höchstmögliche Flexibilität, aber auch Planungssicherheit stehen dabei bei uns stark im Fokus.“

Jana Herbst, Teamleiterin Zertifikate, ergänzt: „Unsere Live-Stream-Kurse werden sehr gut nachgefragt und deshalb wird virtuelle Präsenz für neue Kompaktkurse immer wichtiger. Damit machen wir Deggendorfer Weiterbildung für sehr viel mehr Menschen zugänglich. Bisher schalteten sich schon Teilnehmende aus Österreich, der Schweiz, aus Polen, Belgien, den Niederlanden, aus Schweden und sogar aus Texas dazu. So leistet auch das Zentrum für Akademische Weiterbildung einen kleinen Beitrag zur Marke THD – weit über die Grenzen Niederbayern hinaus.“

Trotzdem bleibt das Zentrum für Akademische Weiterbildung insbesondere bei Studienprogrammen ein Verfechter von Präsenzlehre, betont Zentrumsleiter Klaus Kandlbinder: „Der Austausch zwischen Studierenden und Dozierenden während einer Präsenzvorlesung ist unglaublich wertvoll. Kein Videokonferenztool kann den Sitznachbarn im Hörsaal wirklich ersetzen.

Gespräche und Diskussionen, welche oft spontan entstehen, werden in der realen Welt viel intensiver geführt oder kommen erst dadurch überhaupt zu Stande. Das soziale Miteinander einer Studierendengruppe entsteht erst so richtig durch das tatsächliche Kennenlernen im Hörsaal und natürlich in den Pausen. Daraus erwachsen Netzwerke, beruflich wie privat. Diesen Mehrwert gilt es zu erhalten und deshalb wollen wir den überwiegenden Teil unserer Studiengänge auch weiterhin als Präsenzveranstaltungen anbieten.“

Im Zuge des Jubiläums finden drei Online-Netzwerkabenden statt, zu denen das Zentrum für Akademische Weiterbildung einlädt. Diese sind:

  • IT, KI & Engineering 4.0 am Donnerstag, 19. Mai 2022 ab 18 Uhr.
  • Leadership & Management am Donnerstag, 07. Juli 2022 ab 18 Uhr.
  • Gesundheit & Psychologie am Donnerstag, 20. Oktober 2022 ab 18 Uhr.

 

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Seit Mitte Dezember tüfteln und basteln Schülerinnen und Schüler im Landkreis Deggendorf an ihren eigenen Programmier-Ideen. Angeleitet und betreut wurden sie dabei vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie hatten das Projekt „Wintertüfteln“ ins Leben gerufen. Am Mittwoch, 16. Februar wurden die Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen der Abschlussveranstaltung bekannt gegeben.

In der Jahrgangsstufe fünf bis sieben, die an einem Calliope mini ihre Ideen verwirklichen konnten, sicherte sich Johannes Molz mit seinem Navigationssystem den ersten Platz. Ludwig Ring wurde zweiter, Stephanie Meier erhielt den dritten Preis. Ab Jahrgangsstufe acht wurde am Lego-Roboter gebastelt und programmiert. Leonard Geier konnte mit seinem Projekt „Pick the Brick“ überzeugen, der zweite Preis ging an Vincent Salzer, Anna Schuder und Maximilian Ebenbeck teilen sich Platz Drei. Die Besten bekamen eine kleine MINT-Überrraschung als Preis. „Wir waren absolut begeistert von den Ideen, die die Teilnehmenden verwirklicht haben. Die Entscheidung war für uns als Jury extrem schwer“, berichtet Eva Streicher vom MINT-Team der Deggendorfer Hochschule. Dieses hatte „Wintertüfteln“ als Ersatzangebot für die ausgefallenen Schulbesuche auf die Beine gestellt. „Wir wollten die kontaktarme Zeit durch eine selbständige Aufgabe verschönern und Kinder und Jugendliche so spielerisch für MINT-Themen begeistern. Das Feedback der Lehrkräfte und Eltern war duchwegs positiv“, erklärt Streicher. Interessierte bekamen Mitte Dezember vom MINT-Team der THD Tüftelpakete mit Unterstützung der Schulen nach Hause geschickt. In wöchentlichen Meetings konnten die Teilnehmenden sich mit Studierenden der Hochschule über Fragen und Fortschritte austauschen. Die besten Projekte werden auf der Webseite der THD unter www.th-deg.de/wintertuefteln präsentiert.

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„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster“ beschrieb einst Frank Harris (1856-1931) die Magie der Fremdsprachen. Dem werden wohl alle, die einer oder mehrerer Fremdsprachen mächtig sind, nur beipflichten. Wer sein Wissen auffrischen oder in eine neue Sprache eintauchen möchte, hat an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Möglichkeit dazu. Von Mittwoch, 2. März bis Mittwoch, 9. März finden die Intensivsprachkurse statt. Die Kurse richten sich an Einsteiger und Fortgeschrittene und stehen auch Hochschul-Externen offen.

Egal ob Spanisch, Italienisch, Französisch oder Englisch: Die Deggendorfer Hochschule bietet für viele Sprachen Kurse in unterschiedlichen Niveaustufen an. Der gesamte Unterricht findet virtuell über Zoom oder MS-Teams statt. Nur die Prüfung am 9. März wird in Präsenz am Campus Deggendorf abgehalten. Am Wochenende findet kein Unterricht statt. Die Kursgebühr für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Sprachbegeisterten 120 Euro. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat über das abgeleistete Niveau. Interessierte finden das genaue Kursangebot sowie alle weiteren wichtigen Informationen unter: www.th-deg.de/intensivsprachkurse. Die Anmeldung ist über das Sprachenzentrum der THD möglich: sprachenzentrum@th-deg.de.

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Einer der weltweit führenden Datenwissenschaftler lehrt an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das renommierte Chief Data Officer Magazine veröffentlicht jährlich eine international anerkannte Expertenliste für Data Science. Darauf gelistet sind herausragende Experten und nun auch Prof. Dr. Patrick Glauner von der THD. Neben zwei Professoren der TU München gehört Patrick Glauner zu den einzigen deutschen Vertretern, die es auf die Liste des CDO Magazins geschafft haben. Alle drei stachen durch ihr intensives Engagement im Jahr 2021 heraus.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler sprach dazu seine Glückwünsche aus und betonte: "In einer digitalisierten Welt sind präzise, schnelle und verlässliche Bearbeitung und Auswertung von Daten und Informationen von essentieller Bedeutung. Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen zentralen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft. Mit unserer Innovationsoffensive Hightech Agenda haben wir die Grundlage dafür gelegt, dass Bayern als Wissenschaftsstandort seine Sichtbarkeit und Wettbewerbsposition auf diesem begehrten Markt noch weiter ausbauen kann."

Seit 2020 ist Patrick Glauner Professor für Künstliche Intelligenz an der TH Deggendorf. Im Frühjahr 2021 beriet er als Sachverständiger den Deutschen Bundestag und die französische Nationalversammlung zu KI. Er freue sich, dass er seine Innovationen an der THD in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene platzieren konnte. Für die kommenden Monate und Jahre habe er viele weitere Ideen und ist auf deren Ausgang gespannt. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen maschinelles Lernen, Quantencomputing, KI-Anwendungen im Maschinenbau und Innovationsmanagement.

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Für Schülerinnen und Schüler, die neugierig auf andere Kulturen sind und Lust haben, Englisch zu sprechen, bietet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) die Online Conversation Platform oConvo an. Diese erlaubt den Teilnehmenden einmal die Woche in die englische Sprache einzutauchen, ohne dafür den Koffer packen zu müssen. oConvo startet am 21. März und findet jeden Montag von 18.30 Uhr bis 20 Uhr online statt.

oConvo steht allen Schülerinnen und Schülern, die eine 7. Klasse oder höher besuchen, offen. Mitbringen sollten sie grundlegende Konversationsfähigkeit in der englischen Sprache und Interesse an anderen Kulturen. Bei oConvo geht es darum, Englisch unterhaltsam zu vermitteln und die Sprachkenntnisse zu verbessern. Dabei wird auf die Interessen der Teilnehmenden eingegangen. Vom gemeinsamen Musizieren, dem Austausch von Kochrezepten, Unterhaltung über landestypische Bräuche bis zur Klärung grammatikalischer Fragen oder Redewendungen. Immer auf Englisch natürlich.

Der Spaß an der Sprache kommt zwar nicht zu kurz, aber die notwendige Ernsthaftigkeit und der Anspruch, bei den virtuellen Treffen auch etwas zu lernen, stehen dabei nicht minder im Fokus. Die Gesamtkoordination der Plattform liegt bei  Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, dem Dekan des ECRI. Wissenschaftliche und methodisch-didaktische Begleitung erfolgt durch Prof. Dr. Michelle Cummings-Koether und Claudia Nikitsin. Schülerinnen und Schüler, die bei oConvo aktiv mitarbeiten, werden am Ende des Semesters mit einem Teilnahmezertifiakt belohnt.

Wer die Kriterien erfüllt und gerne an der Online Conversation Platform oConvo teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an elisabeth.mueller@th-deg.de anmelden und die Englischsprachreise in fremde Kulturen starten.

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Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft haben am 19. Januar praxisnah einen Überblick über die neuesten Steueränderungen für das Jahr 2022 erhalten. Die Referenten waren Dr. Michaela Späth und Dr. Thomas Späth, beide Steuerberater und Inhaber der gleichnamigen mittelstandsorientierten Steuerkanzlei. Im Mittelpunkt standen Steueränderungen insbesondere aus dem Ertrags-, Lohn-, und Umsatzsteuerrecht. Zudem wurde der aktuelle Stand der Grundsteuerreform dargelegt.

Für Studierende, die den Schwerpunkt Steuerrecht belegen, bietet die Technische Hochschule Deggendorf in Kooperation mit der IHK Niederbayern diese Veranstaltung zum Jahresbeginn schon seit 9 Jahren an. Immer mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsunternehmen der IHK Niederbayern. „Damit gelingt der reibungslose Übergang in die Praxis und die THD wird ihrem Ruf einer besonders praxisnahen Hochschule mal wieder gerecht“, stellt Prof. Dr. Ralf Alefs, Professor für Steuerrecht fest. Das Feedback der Studierenden und Mitgliedsunternehmen der IHK war sehr positiv und eine große Mehrheit wünscht sich für die Zukunft, dass die Veranstaltung im digitalen Format durchgeführt wird.

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Im Oktober 2021 startete an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die neue interdisziplinäre Vorlesung zu Quantencomputing. Damit baut die Hochschule ihr innovatives Lehrangebot weiter aus. Studierende aus über 20 Studiengängen werden praxisnah für diese Schlüsseltechnologie herangeführt und ausgebildet.

In den vergangenen Jahren hat das Thema »Quantencomputing« in Forschung und Industrie an Fahrt aufgenommen. „Im Unterschied zu klassischen Computern arbeitet ein Quantencomputer nicht auf der Basis binärer, sondern quantenmechanischer Zustände“, berichtet Dr. Patrick Glauner, Professor für Künstliche Intelligenz an der THD. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vize-Präsident Gesundheitswissenschaften und Campusleiter des European Campus Rottal-Inn ergänzt: „Durch die Ausnutzung von Quanteneffekten können unzählige Berechnungen gleichzeitig und somit wesentlich schneller gelöst werden.“ Klassische Computer, so Kunhardt, könnten nur wenige Rechenvorgänge gleichzeitig vornehmen. Mit Quantencomputing sei es jedoch in Zukunft möglich, riesige Datenmengen in sehr kurzer Zeit zu analysieren. Zum Beispiel für Klimamodelle.

Kunhardt und Glauner hatten in den vergangenen Jahren schon Bezüge zu Quantencomputing in ihre Informatik-Vorlesungen eingebaut. Das hohe Interesse der Studierenden daran inspirierte sie, eine gemeinsame Spezialisierungsvorlesung zu Quantencomputing anzubieten. „Quantencomputing bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in nahezu jeder Branche, auch ausdrücklich jenseits der reinen Informatik“, stellt Prof. Glauner fest und führt weiter aus: „Deshalb haben wir den Kurs explizit interdisziplinär aufgelegt und hochschulweit beworben“. Als Voraussetzung für eine Teilnahme genügten Kenntnisse in höherer Mathematik und Programmierung.

Am ersten Durchlauf nahmen etwa 40 Studierende teil, unter anderem aus den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik. Einer der Teilnehmer war der finnische Austauschstudent Teemu Heino. Er ist überzeugt vom neuen Kursangebot: „In meiner vorlesungsbegleitenden Seminarpräsentation habe ich mich mit der Fertigung von Quantencomputern beschäftigt und konnte dabei meine Kenntnisse des Maschinenbaus einbringen.“ Begeistert von dem neuen Kurs ist ebenfalls Rashed Al-Lahaseh, Masterstudent der Informatik. Er belegte den Kurs um zu verstehen, wie Quantencomputer den Lernprozess einer Künstlichen Intelligenz beschleunigen können. Mit ihrem im Kurs erworbenen Wissen sehen sie sich für die Zukunft gut vorbereitet. Sie möchten ihre Kenntnisse in dieser Schlüsseltechnologie weiter vertiefen und bei einem zukünftigen Arbeitgeber gewinnbringend einsetzen.

Mehr Informationen zu den Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de. Bei Fragen zu Quantencomputing steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Wir messen in Meter, aber warum eigentlich? Und wie ist es dazu gekommen? Die erste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in diesem Jahr lädt alle Neugierigen ab acht Jahren ein, in die Geschichte des Meters einzutauchen. Sie findet am Freitag, 21. Januar um 17 Uhr statt und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos.

Johann Gerner, Laboringenieur der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der THD, nimmt den wissenschaftlichen Nachwuchs mit auf die Reise durch die Geschichte des Meters. Dabei werden spannende Fragen erörtert. Wer hat die Maßeinheit Meter erfunden und festgelegt? Gilt der Meter auf der ganzen Welt? Wie haben die alten Griechen und Römer gemessen? Gab es damals auch schon den Meter? Im Anschluss gibt es wie immer ausreichend Zeit für weitere Fragen. Die Kinderuni findet virtuell statt. Den Link zur Zoom-Veranstaltung bekommen alle Interessierten nach der Anmeldung unter www.th-deg.de/kinderuni zugesandt.

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Gemeinsam das Klima schützen, im Team neue Lösungen für technische Fragen zu Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie finden und dafür auch noch gut bezahlt werden? Das Netzwerk #StudyGreenEnergy veranstaltet am 27. Januar um 16 Uhr einen digitalen Studieninfotag, um Studiengänge im Bereich der erneuerbaren Energien bekannter zu machen. Ebenfalls mit zwei Studiengängen vertreten ist der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Unsere Gesellschaft steht mit der Energiewende vor einem der größten Umbrüche seit dem Beginn der Industrialisierung. Die Herausforderungen, aber auch die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Sektor sind enorm. Für Prof. Dr. Matthias Huber steht fest: „Ein Studium der Erneuerbaren Energien vermittelt die ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen, um die nationale und globale Energiewende aktiv mitzugestalten.“ Als Professor für Smart Infrastructure and Energy Economics am ECRI weiß er um die aktuellen Herausforderungen.

Der ECRI bietet mit dem Bachelor Energy Systems Engineering und dem Master Healthy and Sustainable Buildings gleich zwei zukunftsrelevante Studiengänge an. In beiden werden neben dem typischen ingenieurwissenschaftlichen Handwerkszeug auch gesamtheitliche Kompetenzen für den nachhaltigen Wandel vermittelt. Und das englischsprachig und interkulturell, mit Studierenden aus mehr als 80 Nationen weltweit. Prof. Dr. Tobias Bader lehrt Sustainable Energy Systems und Technology Management am ECRI und weiß: „Ein Verständnis von innovativen Schlüsseltechnologien zusammen mit Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung, wie Systemdenken, strategisches Denken oder integrierte Problemlösung sind Schlüsselkompetenzen für die globale Transformation des Energiesystems“. Genau diese Kompetenzen vermittelt der ECRI in seinen auf Nachhaltigkeit zugeschnittenen Studiengängen, um so die Studierenden auf einen attraktiven Arbeitsmarkt vorzubereiten und die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu lösen.

Beim internationalen Studieninfotag des Netzwerks „StudyGreenEnergy“ wird unter anderem Volker Quaschning einen Vortrag zum Klimawandel und den heutigen Aufgaben für Ingenieurinnen und Ingenieure halten. Alumni geben Einblicke in ihre Erfahrungen an den Hochschulen. In Break-Out-Sessions können die Teilnehmenden außerdem mit den verschiedenen Hochschulen direkt in Kontakt treten, Fragen stellen oder an virtuellen Labor-Rundgängen teilnehmen. Die kostenfreie virtuelle Veranstaltung findet am 27. Januar um 16 Uhr statt. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Interessierte unter: https://www.studygreenenergy.eu/

Das Netzwerk #StudyGreenEnergy setzt sich aus Mitgliedern der Hochschulgruppe der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zusammen. Neben dem ECRI  sind  die Hochschule Düsseldorf, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Uni Kassel, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Stralsund, die OTH Amberg-Weiden, die Hochschule Nordhausen, die Fachhochschule Südwestfalen, die TH Aschaffenburg, die Hochschule Hamm-Lippstadt, der Umwelt-Campus Birkenfeld, die Hochschule Osnabrück, die HAW Hamburg, die FH Münster, die Hochschule Ruhr West, die Berner Fachhochschule, die Hochschule Biberach und viele andere beteiligt.

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In Zeiten anhaltender Pandemie hat es der Gesundheitstourismus schwer. Die Frage, ob dieser aktuell noch eine Zukunft hat, wurde beim European Health Prevention Day von 2. bis 3. Dezember in Wiesbaden heiß diskutiert. Als Redner geladen waren drei Wissenschaftler vom European Campus Rottal-Inn (ECRI), was die Expertise des ECRI in dem Bereich unterstreicht.

Unter strengen Auflagen hatten sich im Kurhaus Wiesbaden etwa 50 Teilnehmende eingefunden, die sich zwei Tage lang ganz der Frage „Haben natürliche ortsgebundene Heilmittel im Zeitalter der Pandemie eine Zukunft?“ widmeten. Prof. Dr. Marcus Herntrei, seines Zeichens Leiter der Tourismusstudiengänge am ECRI, moderierte einen Themenblock zu Produkten im Spa-Tourismus und steuerte selbst einen Beitrag mit dem Titel „Erlebnis Gesundheit. Inszenierung von Urlaub mit gesundem Inhalt“ bei. Als weitere Experten vom Campus waren Sebastian Markov und Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer geladen. Sie referierten zum Thema „Die Potenziale des Waldes für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote. Erkenntnisse einer repräsentativen Erhebung aus Deutschland und Österreich“.

Der European Health Prevention Day stand dieses Jahr ganz im Zeichen Litauens, das als Partnerland einen eigenen Themenblock bekam und einen „Lithauischen Abend“ für alle Teilnehmenden ausrichtete. Der European Health Prevention Day ist ein internationales Expertentreffen mit den Schwerpunkten Kur und Wellness. Die Besonderheit ist der Fokus auf die ortsgebundenen Heilmittel wie Thermalwasser, Heilschlamm, Meerwasser oder Klima. Themenbereiche der Veranstaltung sind Marketing, neue Produkte und Strategie.

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Eine Bewerbung will gut vorbereitet sein, auch für ein Studium. Bewerber müssen wissen, welche Fristen gelten, ob vorab ein Eignungstest notwendig ist oder zum Beispiel der Nachweis von Sprachkenntnissen. Die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet am 19. Januar die erste Informationsveranstaltung dieses Jahres an. Schülerinnen und Schüler können dort online erfahren, wie sie sich am besten für den nächsten Bewerbungszeitraum vorbereiten. Ab 15. April können sie sich für ein Studium in Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham bewerben. Studienstart ist dann im Oktober 2022. Zum „Schüler:innen-Talk“ Online Seminar kommen Interessierte am besten über den Veranstaltungskalender: https://www.th-deg.de/de/veranstaltung?id=744087. Es ist von 16 bis 17 Uhr eingeplant.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) läutet das neue Jahr mit einem neuen Veranstaltungsformat ein. Den Auftakt der Reihe mit dem Titel „ECRI Lunch Talk“ macht das Thema Destinationsbranding. Die kostenlose virtuelle Veranstaltung findet am Freitag, 21. Januar um 12 Uhr statt und steht allen Interessierten offen.

Beim ECRI Lunch Talk geht es um ein Thema, das von zwei Experten betrachtet wird und das Publikum dazu einlädt, aktiv in die Diskussion einzusteigen. Das Besondere: Das Format findet virtuell in der Mittagspause von 12 Uhr bis 13 Uhr statt. In der Auftaktveranstaltung dreht sich alles um Destinationsbranding im Tourismus. Denn jeder Ort bzw. im Fachjargon Destination genannt, erzählt eine Geschichte, bringt seine eigene Kultur und Lebensweise mit und wird von seiner Umwelt und den Menschen dort definiert. Im Destinationsbranding dreht sich alles darum, die stärksten und wettbewerbsfähigsten Werte der Destination in den Augen ihrer potenziellen Besucher zu identifizieren. Dabei geht es insbesondere darum, die „DNA der Destination“ einzufangen und durchgängig in allen Marketing-Kanälen und der Kommunikation zu transportieren.

Wie das praktisch umgesetzt wird, erklärt Claudia Hinnerkopf im ECRI Lunch Talk. Sie ist Bereichsleiterin Marketing der Bayern Tourismus Marketing GmbH und kennt die Destination Bayern aus dem Effeff. Als zweiter Teilnehmer bringt Prof. Dr. Marcus Herntrei wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bürgerbeteiligung im Destinationsbranding ein. Er ist am ECRI Studiengangsleiter des Bachelor International Tourism Management und Master International Tourism Development. Moderiert wird der ECRI Lunch Talk von Sarah Beham, Korrespondentin beim Bayerischen Rundfunk und erfahrene Journalistin zu Tourismus in Ostbayern.

Interessierte können sich zu der kostenlosen Veranstaltung per E-Mail an miriam.bleck@th-deg.de oder über das Anmeldeformular anmelden. Dieses finden Sie unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Website des ECRI unter: https://th-deg.de/ecri

Der ECRI Lunch Talk findet künftig zweimal pro Semester statt und befasst sich mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen des ECRI. Dabei treffen immer Lehrende des Campus auf Personen von außen und betrachten ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.

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Schon vor den Weihnachtsfeiertagen ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit einem Geschenk bedacht worden. In einem Festakt am 16. Dezember hat Präsident Prof. Dr. Peter Sperber das Kunstwerk einer Benefiz-Auktion des Kunstvereins Deggendorf überreicht bekommen. Gabriela Römer von der Firma AVS Römer aus Grafenau hat das Gemälde für 4.550 Euro ersteigert und schenkt es der Hochschule.  

Anlass für den Festakt war gleichzeitig die Überreichung der Spendenschecks. Dazu begrüßte Peter Sperber die Vereine „Lichtblick Seniorenhilfe“ und „Kunst und Kultur an der Donau“, denen der Erlös der Versteigerung zugute kommt. Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, der selbst mit einem Gebot für das Kunstwerk ins Rennen ging, freute sich, dass das Gemälde in Deggendorf bleibt. Wissenschaftsminister Sibler sprach von einer perfekten Symbiose zwischen Wissenschaft und Kunst an diesem Abend, den Aufgaben seines Ministeriums. 

Das Bild „24 Künstler – 1 Werk“ wird zukünftig im Senatssaal der Hochschule hängen. Dort wird Gabriela Römer als Hochschulrätin es auch immer wieder zu Gesicht bekommen. Das Bild zeigt eine Aufnahme des Deggendorfer Stadtplatzes aus dem Jahr 2020 mit dem „Lockdown-Riesenrad“.

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Die Landkreise Regen Arberland und Freyung-Grafenau wollen die medizinische Versorgung im Bayerischen Wald verbessern. Es sollen die Möglichkeiten des neuen Mobilfunkstandards 5G in Krankenhäusern erprobt werden; gemeinsam mit Wissenschaftlern des Technologie Campus Grafenau (TCG), der zur Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gehört. Schon im November bekam das Projekt mit dem Titel „Smart Forest“ vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr 3,85 Millionen Euro Unterstützung zugesagt. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 8. Dezember an der Arberlandklinik Viechtach wurde dies nun gewürdigt: Die Roboter „Pepper“ und „Temi“, die im Krankenhaus zum Einsatz kommen sollen, wurden dort vorgestellt.

Kliniken im ländlichen Raum stehen vielen Herausforderungen gegenüber. Patienten werden im Durchschnitt älter. Sie zu versorgen, stellt andere Anforderungen an das Personal und die Krankenhausinfrastruktur. Hinzu kommen strukturelle Herausforderungen, wenn man an die IT, Datensicherheit und ein Pendeln von Ärzten zwischen den Klinken im Verbund denkt. Der 5G-Mobilfunkstandard macht eine Vielfalt neuer Lösungen für diese Situationen möglich. Sebastian Gruber, Landrat aus Freyung-Grafenau, zeigt sich begeistert: „Wir stärken uns im landkreis- und krankenhausübergreifenden Projekt Smart Forest gegenseitig, verbessern die Versorgungssicherheit und damit Lebensqualität in der Region.“

Die Arberlandklinik Viechtach und die Klinik am Goldenen Steig Freyung sollen mit der 5G Technologie ausgestattet werden. Insgesamt fünf Anwendungsfälle wollen die Wissenschaftler des Technologie Campus Grafenau dort erproben: Eine Ortungsfunktion soll bestimmte Stationen bei der Suche von verirrten Personen unterstützen. Und zusätzlich im Falle eines Sturzes das zuständige Pflegepersonal benachrichtigen. Während ihrer Rufbereitschaft sollen Ärzte mit der Möglichkeit einer Televisite entlastet werden. Im dritten Anwendungsfall wird ein humanoider Roboter die Orientierung von Besuchern und Patienten im Krankenhaus optimieren. Auch um Synergieeffekte zu generieren, sollen die eingesetzten Robotersysteme für unterschiedliche Zwecke zum Tragen kommen. Roboter können den Materialtransport von Stationen zum Labor übernehmen, um das Pflegepersonal zu entlasten. Der Umgang mit zukünftigen Pandemien soll sich verbessern, indem Roboter das Zutrittsmanagement zum Krankenhaus unterstützen. „Eines der spannendsten Projekte der letzten Jahre, und eines, das Spaß macht, weil wir auch visionär denken dürfen“, fasst Arberlandklinik-Vorstand Christian Schmitz zusammen.

Voraussetzung für die Funktionalität der Systeme ist die Schaffung einer geeigneten 5G Infrastruktur: Ein privates 5G-Mobilfunknetz soll an den Kliniken in Freyung und Viechtach maximale Sicherheit, garantierte Verfügbarkeit und die Basis für weitere Digitalisierungsmaßnahmen schaffen. Besonders das Thema Sicherheit bei der Datenübertragung ist aufgrund des Umgangs mit sensiblen Patientendaten von großer Bedeutung.

Das Projekt „Smart Forest“ wird von Lisa-Marie Hanninger und Prof. Dr. Florian Wahl vom TCG geleitet. Der Technologie Campus Grafenau führt das Projektkonsortium um die Landkreise Regen Arberland und Freyung-Grafenau sowie die Arberlandklinik Viechtach und die Klinik am Goldenen Steig Freyung.

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Mohammad Abu Rezeq ist der erste angehende Gründer an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), der als internationaler Student Fördergelder für seine Startup-Idee erhält. Mit einer Drohne und Künstlicher Intelligenz möchte er die Inspektion von Solarparks erleichtern. Zum Bau des ersten Prototypen der Drohne hat er nun die höchstmögliche Fördersumme des Kickstart Inkubator Programms in Höhe von 7.500 Euro erhalten.

Mohammad studiert den Masterstudiengang Electrical Engineering in Deggendorf und kommt ursprünglich aus Jordanien. Mit seiner Startup-Idee Squadron möchte er Solarparkbetreibern helfen, Daten zu ihren Solarzellen zu sammeln, die er zur Qualitätssicherung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auswertet. Somit ist es im Vergleich zu herkömmlichen Inspektionsmethoden möglich, alle Arten von Anomalien in kürzester Zeit und mit präziseren Ergebnissen zu erkennen. Im Juli 2021 hat Mohammad seine Innovation dem Team des Startup Campus der THD vorgestellt. Seitdem wird er von den Gründungsberatern sowie seinem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner betreut und unterstützt. Erfreulich ist für die Gründungsberater, dass der Jordanier ganz bewusst anstrebt, sein Unternehmen in Deutschland zu gründen. Somit ist die Wertschöpfung unmittelbar zu spüren. Mohammad möchte sich im nächsten Schritt als erster internationaler Studierender, der an der THD gründet, auch eine Förderung über das EXIST-Gründerstipendium sichern und schreibt gerade eine Bewerbung dafür.

 

Über das Inkubator Programm

Der Kickstart Inkubator ist ein Programm für alle angehenden Gründer mit innovativen, technologieorientierten Gründungsvorhaben oder Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen. Nach erfolgreichem Vorstellen der Idee geht es zunächst darum, das Geschäftsmodell zu entwickeln und das Gründerteam aufzubauen. Ausgewählte Experten der THD und das Startup Campus Team stehen den angehenden Gründern als Coaches und Mentoren zur Seite. Der kostenlose Zugang zu den Räumlichkeiten des StartupLab schafft eine kreative Arbeitsumgebung und ermöglicht den Austausch mit anderen Gründerteams. Mit bis zu 7.500 Euro Fördermitteln pro Team steht dem Bau des ersten Prototyps nichts mehr im Weg. Nach Abschluss des Inkubator Programms sind die Teams bestens gerüstet für die anstehende Start-up Gründung und bereit für nachfolgende Förderungen wie dem EXIST Gründerstipendium. Mehr Infos zum Thema Gründen gibt es hier: https://www.th-deg.de/existenzgruendung

Die Förderung wird ermöglicht durch die Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ StartupLab@FH des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

 

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Anfang Dezember besuchte eine Delegation der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) um Präsident Prof. Dr. Peter Sperber und Prof. Peter Schmieder, Direktor des Bayeri­schen Innovations Transformations Zentrums (BITZ) Oberschneiding, strategische Partner der Hochschule im Silicon Valley. Außerdem wurden in den USA Gespräche mit möglichen Investoren von Startups geführt. Gründerteams der THD, die überdurchschnittliches Potential aufweisen, soll so zum erfolgreichen Marktdurchbruch verholfen werden.

Auf dem Campus der Stanford University traf die THD-Delegation, zu der auch Kanzlerin Birgit Augustin sowie Alexander Dorn, verantwortlich für Venture Development am BITZ,  zunächst Justin Lokitz. Er ist Advisor am Berkeley SkyDeck, dem globalen Hub der University of California Berkeley. Lokitz soll als aktiver Mentor am BITZ wirken und das Berkeley SkyDeck in Oberschneiding reprä­sentieren. Um Künstliche Intelligenz und Schutzrechte ging es bei einem anderen Treffen mit WilmerHale, einer der führenden US-Kanzleien im Wirtschaftsrecht. Einer der Partner von WilmerHale, Daniel Zimmermann, wird in der Zukunft ebenfalls die Silicon Valley School am BITZ unterstützen. Gefragt sein wird vor allem seine Expertise in Unternehmenstransaktionen und Venture-Technologie-Fragen.

Um bestehende Netzwerke und Partnerschaften zu vertiefen,  wurden außerdem Gespräche mit den drei langjährigen Mentoren Prof. Albert Bruno, Geoff Baum und Dr. Tobias Strobl geführt. Bruno von der Santa Clara University (SCU) ist Gründungsdirektor des Center of Innovation & Entrepreneurship. Baum wiederum, Mitbegründer von Garage.com, einer High-Tech-Kapitalgesellschaft, die sich auf Startup-Finanzierung spezialisiert hat, ist Lehrbeauftragter der SCU sowie Vizepräsident Marketing der Firma Acceldata. Strobl schließlich lebt und unterrichtet seit Jahren im Silicon Valley. Er wurde als Professor für die »Methodology of Acceleration and Scale« an das BITZ Oberschneiding berufen.

Dr. Robert Brancatelli, Senior Associate Director des Silicon Valley Executive Center und der Leavey School of Business der SCU, lobte den intensiven Austausch mit der THD: „Die Silicon Valley School ist Ausdruck und Symbol der sich vertiefenden Partnerschaft zwischen der Hochschule Deggendorf und dem Silicon Valley Executive Center. Die Begleitung, intensive Betreuung sowie die Vernetzung der Venture-Teams sind zwar vergleichbar mit anderen Startup-Programmen auf beiden Seiten des Atlantiks, übertreffen diese aber in vielerlei Hinsicht.“ Er, so Brancatelli, kenne nur sehr wenige Programme, die auf einer ähnlich starken Bindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft basieren.

Nach dem Besuch des neuen Discovery & Innovation Campus, einer der größten MINT-Einrichtungen der USA zeigte sich THD-Präsident Sperber beeindruckt. „Hier wurden stolze 270 Mio. US-Dollar investiert. Das ist wirklich fantastisch!“ Sperber betonte allerdings auch,  dass die Gruppe der inzwischen 13 Technologie Campi der THD da durchaus mithalten könne. Was im Silicon Valley zentral in einem Forschungszentrum passiere, das erstrecke sich eben in Bayern über neun Landkreise. Der THD-Präsident: „Unsere Technologie Campi bieten Innovation für eine ganze Region. Das BITZ Oberschneiding ist in diesem Kreise eine tolle Verstärkung.“

 

INFO │ DAS SILICON VALLEY PROGRAMM DER THD

Prof. Peter Schmieder ist Gründer des Silicon Valley Programs der THD. Seit mehr als zehn Jahren kooperiert er mit der amerikanischen Eliteuniversität Santa Clara in Kalifornien. In den Jahren von 2014 bis heute durchliefen etwa 60 Gründerteams dieses Programm. „Deutschland“, so Schmieder, „ist ein Land der Erfin­der. Allerdings werden aus diesen Erfindungen, den »Inventions«, nur allzu selten richtige Innovationen.“ Genau hier setze das Silicon Valley Program an. Gemeinsam mit den Mentoren in Kalifornien würden den Gründerinnen und Gründern Knowhow, Konzept und Strategie vermittelt, um eine Idee auch tatsächlich erfolgreich auf den Markt zu bringen. Die Basis dafür liege in Niederbayern, erklärt Schmieder: „Die Experten im Silicon Valley sagen uns ganz klar, dass das, was am BITZ in Oberschneiding geleistet wird, einzigartig ist.“ Schon im April 2022 werden die nächsten Teams aus Niederbayern ihren »Pitch« in Kalifornien absolvieren. Bei entsprechendem Erfolg stehen Investoren und ein hochkarätiges Expertennetzwerk bereit.

Mehr über das Bayerische Innovations Transformationszentrum (BITZ) Oberschneiding erfahren Sie unter: http://www.th-deg.de/bitz

 

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Das Bezirksklinikum Mainkofen setzt einen Meilenstein für die weitere Entwicklung der Akademisierung des Gesundheitswesens in Ostbayern. Pro Jahrgang können zukünftig zehn bis 15 Studierende des grundständigen Bachelorstudiengangs Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für ihren Praxiseinsatz eine Vergütung erhalten. Die Mainkofener Klinik ist eine der wenigen Einrichtungen in Bayern, die dies möglich macht. Durch vergütete Praxisphasen hoffen beide Parteien auf steigende Beliebtheit des Studiengangs und einen Zulauf an künftigen Studentinnen und Studenten.

Angehende Pflegefachfrauen und - männer an der THD haben durch diese Anbindung die Möglichkeit, Stationen wie beispielsweise die Psychiatrie mit all ihren Spezialisierungen wie Abhängigkeitserkrankungen, Biologische Therapieverfahren, die Gerontopsychiatrie, die Forensische Psychiatrie sowie Psychotherapie oder das Neurologische Zentrum des Bezirkskrankenhauses Mainkofen kennenzulernen. Somit bietet sich bereits im Studium die Gelegenheit, den Schwerpunkt auf die psychiatrische Pflege zu legen.

Des Weiteren wird diese Kooperation wohl nicht die einzige Berührung zwischen THD und dem Bezirkskrankenhaus Mainkofen bleiben. Das Klinikum möchte auch in Zukunft gemeinsam mit der Hochschule an Lehr-und Forschungsprojekten in den Gesundheitswissenschaften, dem medizinischen Bereich, der Informatik und der betriebswirtschaftlichen Ausbildung arbeiten und diese weiterentwickeln.

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Nur ein Drittel aller bayerischen Hochschulen haben feste Mitarbeiter, um ihre Alumni-Arbeit zu bestreiten. Während manche Hochschulen und Universitäten diese weiter zurückfahren, wird die Nachbetreuung ehemaliger Studentinnen und Studenten an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von der Hochschulleitung sehr unterstützt. Am Mittwoch, 1.12.2021, schaltete sich der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, für 30 Minuten dem virtuellen Regionalgruppentreffen Bayern des Dachverbands für Alumni-Arbeit alumni-clubs.net (acn) zu. Er nutzte die Gelegenheit, um mit den anwesenden Referentinnen den Stellenwert von Alumni-Arbeit zu diskutieren.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte im Rahmen des Online-Gesprächs: „Das Wissen und die Erfahrungen unserer ‚Ehemaligen‘ sind ein großer Schatz für die bayerischen Hochschulen, auf den wir stolz sind.“ Die Alumni-Arbeit mache diesen Schatz sichtbar und für die aktuellen Studentinnen und Studenten genauso wie für die Hochschulen praktisch nutzbar. Und auch die Absolventinnen und Absolventen selbst würden von der Vernetzung untereinander profitieren. Sibler weiter: „Im neuen Hochschulinnovationsgesetz werden wir die individuellen Spielräume der Hochschulen erweitern. Das wird auch der Alumni-Arbeit neue Chancen und Perspektiven eröffnen.“ Das neue Gesetz werde die Möglichkeiten der Hochschulen ausdehnen, mit externen Partnern und Netzwerken zu kooperieren. Außerdem biete es die Rahmenbedingung für Unternehmensgründungen und -beteiligungen. Zusätzlich werde es den Hochschulen ermöglicht, ihren Absolventinnen und Absolventen Infrastruktureinrichtungen wie Labore oder Geräte zu Gründungszwecken auch über das Studium hinaus noch für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. So werden neue Möglichkeiten der Vernetzung und Zusammenarbeit von Hochschulen und Alumni geschaffen.

Für Ulrike Sauckel, Alumni-Referentin der THD, sei die Wertschätzung von Seiten des Ministeriums ein wichtiger Schritt, um Alumni-Arbeit an allen Bayerischen Hochschulen zu etablieren. Sauckel ist auch Regionalgruppensprecherin Bayern des Dachverbands alumni-clubs.net. In Deggendorf funktioniere es sehr gut, dass fertig Studierte nach ihrem Abschluss mit der Hochschule in Kontakt bleiben. In Deggendorf wird seit 16 Jahren nachhaltige Alumni-Arbeit von der zentralen Einrichtung THD-Alumni betrieben, unterstützt vom Verein AlumniNet, der in seinem 20. Vereinsjahr über 1000 Mitglieder zählen darf. Der Hochschul-Verein bietet Bewerbungstrainings, Seminare für Führungskräfte oder Business-Trips an.

Link zum Imagefilm des Vereins: https://alumninet.th-deg.de/?page_id=4377&lang=de

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Das nächste »DigiCamp« der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beschäftigt sich am 16. Dezember von 16 bis 19 Uhr mit Praxisanwendungen der Wirtschaftspsychologie in Unternehmen sowie neuesten digitalen Entwicklungen im Personalabereich. Über ihre DigiCamps forciert die THD den Wissenstransfer zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltungen der Reihe finden derzeit nur virtuell statt.

Prof. Dr. Cordula Krinner von der School of Management der THD wird beim kommenden THD-DigiCamp darüber referieren, „wie die Wirtschaftspsychologie zur Gestaltung moderner Arbeitsumgebungen beitragen kann.“ Auf das kontrovers diskutierte Thema des Nudgings, also des Anstupsens, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu lenken, wird Prof. Dr. Armin Eichinger von der gleichen Fakultät eingehen. Sein Thema: „Digital Nudging: Gestaltung von Einflussnahme online“. Was „Digital HR – heute und morgen“ für die Wirtschaft bedeutet, das erklärt der THD-Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Tobias Nickel, bevor abschließend Bernadette Busler vom Zentrum für Studium und Lehre Stellung bezieht, warum New Work unbedingt Future Skills braucht.

Zudem werden im Rahmen des DigiCamps der berufsbegleitende Masterstudiengang »Wirtschaftspsychologie, M.Sc.« des Zentrums für Akademische Weiterbildung und Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule aufgezeigt. Die Möglichkeit zum Austausch und zu Netzwerken ist wie immer im Anschluss an die Veranstaltung gegeben.

Das detaillierte Programm des DigiCamps ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung verschickt. 

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Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Digital Health am European Campus Rottal-Inn (ECRI), wurde als Hauptredner und Diskussionsteilnehmer zu zwei internationalen Kongressen eingeladen. Die Kongresse zum Thema Digital Health wurden von Brasiliens dynamischer Digital Health-Community organisiert. Er sprach sowohl auf dem Global Summit on Telemedicine and Digital Health als auch auf dem Brazilian Congress of Telemedicine and eHealth, die beide im November 2021 stattfanden.

Bei der ersten Veranstaltung handelte es sich um ein Webinar im Vorfeld des Treffens zum Thema "Digital Health Education", das Teil der Veranstaltungsreihe "Global Summit on Telemedicine and Digital Health" war. In seiner Keynote sprach Prof. Chaltikyan über die Geschichte und die Entwicklung von Telemedizin und Telehealth hin zu eHealth und Health IT und schließlich zu Digital Health (mit wichtigen Unterschieden zwischen den Konzepten und Definitionen). Er gab Einblicke in das sich verändernde Paradigma der Health IT- und Medizin-/Gesundheitsinformatik-Ausbildung, erörterte den neuartigen Ansatz zur Förderung interdisziplinärer Spezialisten, die in der Lage sind, die digitale Transformation des Gesundheitswesens voranzutreiben, und stellte die Erfahrungen mit dem Master of Digital Health am ECRI vor. Der Global Summit 2021, der vom 9. bis 12. November in São Paulo stattfand, zog zweitausend virtuelle Teilnehmer aus der ganzen Welt an und bot an vier Tagen insgesamt 100 Stunden Inhalt in 95 Sitzungen, die von 200 Rednern aus 24 Ländern präsentiert wurden.

Auf dem Brasilianischen Kongress für Telemedizin und eHealth wurde Prof. Chaltikyan zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Professional Education Transforming Telemedicine and Digital Health" eingeladen. An der Diskussion nahmen auch Prof. S. Yunkap Kwankam, der Exekutivdirektor der Internationalen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (ISfTeH), Herr Frank Lievens, der Exekutivsekretär der ISfTeH und Frau Dina Ziadlou, Vorsitzende der ISfTeH-Arbeitsgruppe zur digitalen Transformation, teil. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Jefferson Fernandes, Leiter des Bildungsprogramms und Vorstandsmitglied der ISfTeH. Die Podiumsteilnehmer präsentierten ihre Visionen und Meinungen über die Optimierung der Ausbildung im Bereich Digital Health auf internationaler und globaler Ebene und führten eine lebhafte Diskussion über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Bereitstellung von Fachkräften für die digitale Transformation.

Sowohl in der Keynote als auch in der Podiumsdiskussion wurde auch die laufende Arbeit am Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) vorgestellt und diskutiert, einer Initiative unter der Schirmherrschaft der ISfTeH, zu deren Gründungsmitgliedern der ECRI gehört.

Der ECRI der Technischen Hochschule Deggendorf ist seit 2018 akademisches institutionelles Mitglied des ISfTeH.

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In der Mikroelektronik weiß man: je kleiner, effizienter und mobiler Mikrochips sind, umso vielfältiger sind die Anwendungen. Professor Michael Sternad von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat eine Möglichkeit gefunden, Mikrochips mit einer integrierten Batterie zu produzieren. Die Minibatterie ist leistungsstark und einfachst herstellbar. Das ist in dieser Dimension weltweit noch niemandem gelungen. Der Vorteil: Mikrochips mit Batterie können autark und vielfältig eingesetzt werden. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit hat Michael Sternad jetzt veröffentlicht und möchte gerne mit Interessierten in Kontakt treten.

Als Ergebnis mehrjähriger Grundlagenforschung, die Michael Sternad an der TU Graz begonnen hat, zeigt er auf, wie monokristallines Silizium, das Material eines Mikrochips, als Batterie-Elektrode nutzbar gemacht werden kann. "Der Mikrochip beherbergt dann nicht nur die Elektronik, sondern ist gleichzeitig Teil einer Mini-Batterie", sagt Sternad. Das Silizium als Material des Mikrochips war dabei die Herausforderung. Beim Aufladen ändert es die Struktur. Es zerspringt in unzählige Teilchen. Sternad hat sich damit beschäftigt und einen Weg gefunden, das Silizium optimal für das Aufladen vorzubereiten. Die neuen Batterien können bei einem geringen Kapazitätsverlust von nur wenigen Prozent mehrere hundert Male aufgeladen werden. "Mit dieser hohen Zahl an Wiederaufladungen ist das weltweit noch nie gelungen", sagt Sternad. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Sie können extrem winzig, nämlich bis zu 0,1 mal 0,1 Millimeter, in beinahe beliebiger Gehäuseform und extrem billig, um ein bis zwei Cent pro Stück, hergestellt werden. Die Energiedichte ist aber ähnlich hoch wie bei den besten kommerziellen Lithium-Ionen-Batterien. Eine besonders hohe Nachfrage kommt aus der Flugzeugindustrie. Energieautarke Sensoren sparen in Flugzeugen ganz einfach Gewicht, weil die Verkabelung wegfällt. Es gibt aber noch viele weitere Anwendungsbeispiele, wie die Überwachung von Blutkonserven, fieberdetektierende Pflaster oder im Automobilbereich. Über die Forschungsarbeit von Michael Sternad können Interessierte im renommierten Journal „Advanced Material Technologies“ nachlesen. Er steht aber auch persönlich für Fragen zur Verfügung: michael.sternad@th-deg.de.

Link zur Veröffentlichung: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/admt.202100405

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Der Landkreis Rottal-Inn hat sich zusammen mit Projektpartnern in dem Projekt „med4PAN“ der Verbesserung der medizinischen Versorgung im Landkreis Rottal-Inn verschrieben. Die Gesamtleitung des Projektes übernimmt der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Für diese Idee überreichte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und dem Projektteam um Projektleiter Prof. Dr. Thomas Spittler am 18. November einen Förderbescheid in Höhe von 3,64 Millionen Euro.

In seiner Rede zur Übergabe des Förderbescheids hob Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer das Projekt als ein Leuchtturmprojekt hervor, welches auch auf viele andere Landkreise anwendbar ist und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig verbessern wird. Der Minister betonte darüber hinaus, dass er das Projekt weiterhin persönlich begleiten möchte. Für MdB Max Straubinger, der bei der Übergabe als Abgeordneter des Landkreises anwesend war, handelt es sich bei „med4PAN“ ebenfalls um ein Leuchtturmprojekt. Er betonte die Bedeutung für den ländlichen Raum und wie durch das Projekt das Leben von Bürgerinnen und Bürgern mit Falle eines Notfalls oder einer Behandlung im Krankenhaus im Landkreis Rottal-Inn verbessert werden wird.

In Rottal-Inn, dem streusiedlungsreichsten Landkreis Deutschlands, sind im Notfall die Wege zwischen den Krankenhäusern überdurchschnittlich weit und für den Patienten zählt jede Minute. Um dieser Problematik künftig entgegenwirken zu können, untersucht das Projekt „med4PAN“ in vier konkreten Anwendungsfällen die Nutzung modernster Technologien in der medizinischen Versorgung.

Das Projekt setzt bereits bevor die Patienten überhaupt in der Klinik ankommen, an. Durch die Verknüpfung von Rettungsdienst und Rottal-Inn Kliniken soll die Versorgung von Patienten, die sich in einer Notfallsituation im Rettungswagen befinden, verbessert werden. Dazu werden Live-Videos des Patienten, die mit einer 360° Kamera im Rettungswagen erfasst werden, in die Notaufnahme übermittelt und die Ärzte können sich bereits vor Eintreffen des Rettungswagen ein Bild der Lage machen. Darüber hinaus soll mit dem Projekt die Kommunikation von Telekonsilien verbessert werden, die es Fachärzten aus unterschiedlichen Standorten der Rottal-Inn Kliniken erlauben, sich virtuell auszutauschen und so zur telemedizinischen Entscheidungshilfe beizutragen. Dadurch werden Zeit, Kosten, Belastung und Stress für alle Beteiligten reduziert und die Patientenversorgung verbessert. Im Rahmen des Projektes soll die Lokalisierung von Gegenständen und Personen in Kliniken erleichtert werden. Für medizinisches Personal würde das zu einer großen Erleichterung führen, da das benötigte Gerät geortet, sofort gefunden und dem Patienten so schneller geholfen werden kann. 

Neben den konkreten Fällen im Rettungswagen und der Klinik wird das Projekt auch einen sogenannten Innovationshub am ECRI aufbauen. Im Rahmen dessen werden die auf modernster Technologie basierenden Anwendungen wissenschafftlich erarbeitet, getestet, evaluiert und für weitere Anwendungsfälle skaliert. Dazu zählt beispielsweise die Lieferung eines Defibrillators mittels Drohne oder die Übermittlung von Bildern eines hochaufgelösten histopathologischen Schnittes in Echtzeit an den Spezialisten.

Das Projekt „med4PAN“ wird von Prof. Dr. Thomas Spittler geleitet und von Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons.), als Koordinatorin des Projektes an der THD unterstützt. Als Projektpartner sind neben dem Landkreis Rottal-Inn, die Rottal-Inn Kliniken, das Bayerische Rote Kreuz, das Frauenhofer Institut und die Firmen medDV und becon GmbH beteiligt.

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Am 12. November traf sich das Pflegenetzwerk Ostbayern, um die kritische Lage des Studiengangs Pflege zu diskutieren. Die bundesweit, aber auch in Ostbayern, sehr niedrigen Studierendenzahlen machen den Verantwortlichen große Sorgen. Und nicht nur an den Hochschulen, sondern auch bei den Gesundheitsorganisationen, die inzwischen verzweifelt um Pflegenachwuchs werben.

Die Anzahl der Studentinnen und Studenten im grundständigen Pflege-Studium ist sehr gering. Auch in Deggendorf. „Im gesamtem Bundesgebiet gibt es nur 350 Studierende“, berichtet Prof. Dr. Christian Rester von der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). An der THD seien aktuell lediglich gut sechs Prozent der verfügbaren Studienplätze für die Pflege belegt. Dass die Quote so niedrig sei, dafür gebe es mehrere Faktoren. „Definitiv“, so Rester, „ist die fehlende Vergütung ein mehr als gewichtiger Grund.“ Pflege-Studierende würden insgesamt 2.300 Praxisstunden absolvieren. Auch seien ihre Semesterferien durch die praktische Arbeit in Altersheimen, Krankenhäusern oder Reha-Kliniken verkürzt. Zeit für Nebenjobs bleibe da kaum. Aber „selbst, wenn eine Vergütung käme, ist das kein Garant für mehr Studienanfängerinnen und -anfänger. Studierende haben Frust, weil zusätzlich keine klaren Berufsperspektiven vorhanden sind“, meinte Rester im Netzwerktreffen. Noch immer sei weitestgehend unklar, wie, wo und als was Absolventen des Studiums in Zukunft arbeiten können. Ob sich das Studium wirklich auszahlt und im Endeffekt danach eine bessere Vergütung kommt - die Mitglieder des Netzwerkes hoffen es. Dabei wünschen sie sich vor allem mehr Unterstützung der Politik. Rester: „Wir brauchen einen Booster. Und zwar schnell.“
Auch ein neuer Studiengang wurde im Netzwerk besprochen. Ein Bachelor Pflege (weiterqualifizierend) ist derzeit in Planung und soll voraussichtlich im kommenden Wintersemester 2022/23 starten. Ziel ist unter anderem die Akademisierung von bereits examinierten Pflegefachfrauen und -männern. Wer da mitmachen möchte, benötigt entweder eine Hochschulzugangsberechtigung plus Ausbildung in der Pflege (alle Fachrichtungen) oder aber eine Pflege-Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung. Damit spricht dieses Studium alle Interessenten an, die als bereits examinierte Pflegende beispielsweise im Altenheim, beim ambulanten Pflegedienst oder in der Kinderkrankenpflege ihre Ausbildung absolviert haben. Mehr Informationen zu diesem Studiengang gibt es bei virtuellen Info-Veranstaltungen am 3. Dezember, 14. Januar und 4. Februar um jeweils 14:00 Uhr. Den Zugangslink und weitere Informationen gibt es unter www.th-deg.de/agw.

About:

Das Pflegenetzwerk Ostbayern wurde 2015 gegründet und tagt in regelmäßigen Abständen. Beiratsvorsitzender des ist Prof. Dr. Christian Rester, der zudem auch Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD und Studiengangsleiter des Pflege-Studiums ist. Zum Pflegenetzwerk gehören zahlreiche Einrichtungen sowie das Pflege-Team der THD.

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Große Ehre für Deggendorfer Filmemacher: Ihr Kurzfilm „Flucht“ wurde Anfang November auf dem deutschlandweit renommierten Biberacher Filmfestival präsentiert. Das Projekt ist eine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

„Flucht“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Jakob, der immer wieder vor seinen streitenden Eltern in den Wald flieht. Als er dort eines Tages in Lebensgefahr gerät, muss er eine schwierige Entscheidung treffen. Der zwölfminütige Film ist die Abschlussarbeit der Deggendorfer Medientechnik-Studierenden Kim Hong (Drehbuch und Regie), Moritz Grötsch (Bildgestaltung), Lea Blöchinger (Produktion, Aufnahmeleitung), Julian Hofbauer (Ton und Musik) sowie Nikkash Sutharsan (Schnitt). Betreut wurde das Filmprojekt von Prof. Jens Schanze. Er lobt die Nachwuchstalente: „Dank ihres überdurchschnittlichen Engagements ist es den Studierenden gelungen, den Film mit zwei Kinderdarstellern unter Pandemiebedingungen zu produzieren und fertigzustellen.“ Für die visuelle Umsetzung des anspruchsvollen Dramas kamen spezielle Kameraobjektive zum Einsatz, die eine besondere Kinoästhetik erzeugen. Die Einladung nach Biberach ist für das Deggendorfer Filmteam höchste Anerkennung. Die Festspiele gelten als „Familientreffen deutscher Filmemacher“. Namhafte Regisseure wie Caroline Link, Volker Schlöndorff oder Fatih Akin wurden dort in der Vergangenheit mit Preisen für ihre Werke ausgezeichnet, ebenso wie Oliver Haffner, Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Medienproduktion der THD. Der Deggendorfer Beitrag war auf dem renommierten Festival der einzige Kurzfilm, der nicht an einer Filmhochschule produziert wurde.

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„Ab in die Tonne – und dann?“ Was passiert eigentlich mit unserem Müll? Dieser Frage geht die nächste Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) nach. Sie findet am Freitag, 26. November von 17 bis 18 Uhr online via Zoom statt.

Plastik in der Umwelt und in den Meeren – Müll ist eines der großen globalen Probleme. Dabei gibt es Lösungen. Miriam Augustin vom Zweckverband Abfallwirtschaft (ZAW) Donau-Wald kommt für dieses Thema zur Kindedruni der THD. Sie erklärt, was mit unserem Abfall passiert und warum es so wichtig ist, richtig zu trennen. Aber was kommt in welche Tonne? Welche Abfälle können überhaupt wiederverwertet werden und was wird aus ihnen hergestellt? Ein Quiz wird zeigen, wer schon ein echter Recycling-Profi ist. Trotzdem gilt: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Abfallvermeidung ist das Gebot der Stunde. Dafür gibt Miriam Augustin ihren jungen Zuhörerinnen und Zuhörern wichtige Tipps mit auf den Weg – passend zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die gleichzeitig stattfindet. Zum Schluss dürfen die Kinder Fragen an die Expertin stellen.

Die Kinderuni wird vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist auf der Homepage unter th-deg.de/kinderuni möglich.

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Bis 2022 sollen in Deutschland die wichtigsten Verwaltungsdienstleistungen online verfügbar sein. Hierfür wurde 2013 das E-Government-Gesetz und 2017 das Onlinezugangsgesetz (OZG) verabschiedet. Behörden, Verwaltungen und weitere öffentliche Institutionen, die hier noch Rückenwind brauchen, können sich am 23. November an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informieren. In einer virtuellen Veranstaltung sprechen Experten des Masterstudiengangs „Public Management“ sowie Partnerunternehmen der Hochschule über die Möglichkeiten der Digitalisierung in der (öffentlichen) Verwaltung.

Im DigiCamp informieren mehrere Experten. Ronald Kaiser berichtet über die Digitalisierungskultur in Behörden und öffentlichen Institutionen, Prof. Dr. Helena Liebelt und Martin Oberberger sprechen über die Bedrohungslage durch Cyberangriffe. In praktischen Beispielen erzählen Maximilian Gell und Andreas Englmeier von ihren Projekterfahrungen, wie man die Digitalisierung angehen kann und welche Tools sich bewährt haben. Interessierte, die eine Weiterbildung anstreben, erhalten außerdem Informationen zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Management“. Wer nach Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule sucht, kann beim DigiCamp ebenfalls anknüpfen. Das detaillierte Programm zur Veranstaltung ist auf der Homepage der THD unter https://www.th-deg.de/de/unternehmen/digitalisierung-im-dialog zu finden. Das DigiCamp findet von 16 bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten zum virtuellen Raum werden nach Anmeldung verschickt. 

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich erfolgreich um die Teilnahme an der „Initiative Nationale Bildungsplattformen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. In der Hochschullandschaft existieren eine Vielzahl an Hochschulinformationssystemen zur Speicherung und Verarbeitung von Leistungen und Lehrinhalten. Diese sind aber sehr unterschiedlich aufgebaut und zusätzlich werden im Moment Dokumente in aufwendigen Verwaltungsprozessen in Papierform versandt und genehmigt. Hier will die THD Abhilfe schaffen. Es soll eine deutschlandweit nutzbare Plattform entstehen, die Bildungsleistungen digital speichert und anerkennt. Im Oktober ist die erste Konzeptphase für die Entwicklung eines Prototyps angelaufen.

Wenn ein Studierender einen Studiengang wechselt oder nach seinem Bachelorstudium einen Master anstrebt, sind seine bisher erbrachten Leistungen wichtig für die Anerkennung bzw. die Zulassung zum Studium. Das händische Verwalten der Dokumente ist aber sehr aufwendig und kostet Zeit. Die Idee des THD-Projekts ist es, digitale und fälschungssichere Alternativen für diesen Prozess zu schaffen, die idealerweise deutschlandweit eingesetzt werden. Damit soll mehr Transparenz und Durchlässigkeit im Bildungssystem entstehen. „Wenn das klappt, wird die Navigation durch den digitalen Ankennungs-Dschungel erheblich vereinfacht“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Dorner. Er gehört als Leiter mit seinem Institut für Angewandte Informatik zum Projekt-Team, genauso wie das IT-Zentrum mit der Leiterin Prof. Helena Liebelt und dem operativen Leiter Andreas Englmeier sowie die Abteilung Kommunikation & Marketing unter Leitung von Martina Heim. In der ersten Phase wird das IT-Zentrum der Hochschule mit Hilfe von Blockchain-Technologien eine digitale Brieftasche, ein sogenanntes Wallet, entwickeln. Darin sind die Bildungsdaten des Users abgelegt. Das Webseite-Team der THD stellt eine benutzerfreundliche Oberfläche für die geplante Plattform. „Stellen Sie sich vor, Sie haben all Ihre Abschlüsse, Prüfungen, Noten, die Sie in Ihrem Leben erreicht haben, an einem zentralen sicheren Ort gespeichert. Egal wo Sie sich deutschlandweit bewerben, Ihre digitale Börse wird überprüft, z. B. von einer anderen Hochschule, und die passenden Module einfach anerkannt“, erklärt Dorner. Als regionales Beispiel nennt er die EDV-Fachschule in Plattling: „Schon jetzt erkennen wir Leistungen der EDV-Fachschule Plattling für ein Informatik-Studium an, das sollte einfach, automatisiert ablaufen und nicht mit viel Papier- und Verwaltungsaufwand.“

Nach der ersten Projekt-Phase von insgesamt fünf Monaten prüfen Fachgutachter die deutschlandweiten Ideen und geben die förderwürdig eingestuften Konzepte und Strategien für eine zweijährige Umsetzungsphase frei.

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Sinah Harm hat für ihre Masterarbeit einen Werbefilm für das Münchner Start-up democy produziert. Das Start-up bietet eine App für Bürgerbeteiligung an. Als Teil der Werbekampagne „Was bewegt dich?“ feierte der Film diese Woche Premiere.

Die Masterarbeit hat Sinah in vielen Bereichen weitergebracht. Bis auf Kamera und Set-Ton hat sie alle Aufgabenbereiche selbst übernommen, sogar das Catering und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Zum ersten Mal hat sie auch mit Kindern und Laien gearbeitet. „Die Produktion hat all meine Stärken, aber auch Schwächen zum Vorschein gebracht und war deswegen sehr lehrreich“, sagt sie selbst, „man entwickelt sich immer weiter, lernt nie aus und deshalb wird mein Augenmerk immer darauf liegen mit jedem Projekt besser zu werden.“

Der Kontakt zu democy kam über Bekannte zustande. Die Idee des Start-ups gefiel Sinah und persönlich mag sie Werbefilme mit emotionalen Stories, weshalb sie sich für die Zusammenarbeit mit democy als Thema ihrer Masterarbeit entschied. Unter Leitung von Prof. Schanze und in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Thomas Weishäupl setzte sie das Projekt um. Sinahs Film gibt es jetzt auch auf Youtube zu sehen.

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Viele große Konzerne und Unternehmen vertrauen auf den TOEIC® (Test of English for International Communication), um die berufsbezogenen Englischkenntnisse ihrer Mitarbeiter fair und valide zu bewerten. Denn unter „gutem“ Englisch verstehen Bewerber und Personalchefs oft zweierlei. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet im Dezember den nächsten Prüfungstermin des TOEIC Listening & Reading Online Tests an. Auch Externe können daran teilnehmen.

Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Bereiche Hörverstehen und Leseverstehen ab. Absolviert wird der zweistündige reine Multiple Choice Test am Computer. Alle, die mitmachen, werden anhand des erreichten Punktestandes exakt in ihr persönliches Sprachniveau eingeordnet und erhalten stets ein Ergebnis – ein Nichtbestehen gibt es nicht. Der nächste TOEIC Listening & Reading Test Online an der THD findet am Freitag, 10. Dezember um 16 Uhr statt. Verpflichtend ist vorab der Probetermin am Freitag, 3. Dezember, ebenfalls um 16 Uhr. Eine Anmeldung ist bis 22. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro (bzw. 150 Euro bei Zertifikatswunsch). Die Zahl der Teilnehmenden für die Prüfung ist begrenzt.

Nähere Informationen zum TOEIC-Test gibt es online unter: https://th-deg.de/de/studierende/sprachkurse-awp-faecher#accordion-toeic

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Wenn sich Familien entschließen, ihr sterbendes oder sterbenskrankes Kind zu Hause zu pflegen, bedeutet das einen enormen psychischen, physischen und organisatorischen Kraftakt. Beatrix Kempf als ausgebildete Palliativ-Krankenschwester kennt diese Herausforderungen häuslicher Pflege und hat deshalb 2016 den Verein Stiftland-Sternenkinder gegründet. Für dieses ehrenamtliche Engagement wurde sie kürzlich mit der Bayerischen Staatsmedaille für Soziale Dienste ausgezeichnet.

Die 43-jährige Mitterteicherin ist eine Powerfrau. Neben Beruf und Ehrenamt hat die Mutter von vier Kindern auch noch das berufsbegleitende Studium „Bachelor Pflegepädagogik“ an der THD gestemmt. Studiengangleiter Prof. Dr. Michael Bossle erklärt stolz: „Unsere Absolventin hat in Vereinsregie die Unterstützung von Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen in der nördlichen Oberpfalz maßgebend verbessert. Mit ihrem Wissen aus Praxis und Studium hat sie Alleinstellungsmerkmale in der Versorgung, Beratung und Pflegediagnostik von palliativen Situationen mit Kindern im häuslichen Bereich entwickelt.“ Auch THD-Präsident Dr. Peter Sperber hat seinen Respekt zum Ausdruck gebracht: „Sie haben das Wesen von Pflege in diesem Zusammenhang erfasst und kultiviert“, schrieb er an die Oberpfälzerin.

Hinter dem pionierhaften Einsatz von Beatrix Kempf steht ein konkretes Schicksal, das wegweisend für sie war: „Alles begann mit einer Anfrage eines Intensiv-Pflegedienstes speziell für Kinder. Eine Familie ließ anfragen, ob eine Palliativ-Pflegerin für 2 Stunden täglich kommen könne, um die Angehörigen etwas zu entlasten. Der Sohn der Familie lag im Sterben. Ich kam und begriff schnell, dass es mit zwei Stunden am Tag nicht getan war. Die Krankenkasse reagierte jedoch nicht schnell genug und so verbrachte ich einfach zusätzlich und unentgeltlich mehr Zeit bei der Familie, auch über Nacht.“ Nach dem Tod des Jungen sprach sich das Engagement der Pflegerin herum und es kamen erste Spenden mit dem Ziel, diese Arbeit für andere betroffene Familien fortführen zu können – schnell, bedarfsgerecht und unbürokratisch.

Beatrix Kempf und ihre Mitstreiterinnen arbeiten nach dem Motto von Annett Kennedy, irische Krankenschwester und Präsidentin des International Council of Nurses: „Bring your chair on the table“. Mittlerweile besteht das Team aus 5 Pflegefachkräften. Welche Unterstützung eine betroffene Familie braucht, entscheidet sich jedes Mal neu und ist deshalb so wirksam. „Wir setzen uns zusammen an den Tisch und entwickeln mit der Familie gemeinsam die Pflegeziele“, erklärt Kempf und ergänzt: „Dank der spendenfinanzierten Vereinstätigkeit können wir frei und fallbezogen agieren. Wir suchen für jede Familie die benötigten Ärzte und pflegen ein sehr gutes Verhältnis zu Kinderärzten, Pädagogen und anderen Partnern. Auch Dinge wie die Betreuung von Geschwisterkindern, was man als Außenstehender vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat, thematisieren wir häufig und suchen nach Lösungen.“

Politisch fordert Kempf Pflegestützpunkte mit festen Ansprechpartnern in den Kommunen, damit die Angehörigen nicht allein bleiben mit ihren Nöten. Auch unabhängige Helfer sollten mehr Einflussmöglichkeiten erhalten, schlägt sie vor: „Eine bessere Versorgung zu Hause kann die Lebensqualität messbar steigern.“ Kompetenten Fachkräften für Gesundheitspflege kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, so Kempf: „Dieses Aufgabenfeld und unser Auftreten ist bei Ärzten und Bevölkerung noch kaum bekannt.“

Im Hauptberuf unterrichtet Beatrix Kempf an der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Fichtelgebirge. Stillstand gibt es trotz all der Herausforderungen für die Pflegepädagogin nicht. Im März 2022 kehrt sie an die THD zurück und nimmt das neue berufsbegleitende Masterstudium „Berufspädagogik - Gesundheit & Pflege“ auf. Hier interessiert sie besonders die Forschung rund um die Versorgung von Familien von Kindern in Palliativsituationen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat zum siebten Mal das „Römer-Stipendium“ vergeben. Pro Stipendiat oder Stipendiatin ist es mit 4.800 Euro dotiert und richtet sich an Studierende, die sich durch ihre berufliche Erfahrung oder Meisterprüfung für ein ingenieurwissenschaftliches Studium qualifiziert haben. Für sie ist die Veränderung aus dem Beruf zu einem Vollzeitstudium finanziell ein großer Schritt. Die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau möchte hier unterstützen. Drei Studierende haben die Jury heuer überzeugt.

Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Wie Katrin Knysov, Thomas Attenbrunnger und Michael Schwarzbauer, die im Oktober ihr Studium begonnen haben und jetzt Stipendiaten der J.C. Römer-Stiftung sind. Mit ihrem Profil überzeugten sie die Stiftungskommission im Sinne von Joachim Christian Römer. Ein monatlicher Zuschuss über 200 Euro für die ersten vier Semester ist ihnen nun sicher und sie können ihrem Studienalltag noch intensiver nachgehen.

Seit 2015 profitierten insgesamt 16 Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

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Um Jugendliche – im positiven Sinne – an das Thema Hacking heranzuführen, wurden am 27. Oktober vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) insgesamt sechs Lehrkräfte aus vier Schulen auf die sogenannten Hackdays vorbereitet. Hintergrund: Die THD ist seit diesem Schuljahr Teil des deutschlandweiten Make-Your-School-Programms und als Netzwerkhub die regionale Koordinationsstelle der Hackdays. In den kommenden drei Jahren wird das MINT-Team der THD jede teilnehmende Schule drei mal pro Jahr besuchen.

„An drei Tagen“, so THD-Mitarbeiterin Anna Kaiser, „werden im Februar, April, Juni und Juli an ausgewählten Schulen HackDays organisiert, bei denen Schülerinnen und Schüler kreative Projekte hacken und maken“. Mit dabei sind das Comenius Gymnasium Deggendorf, das Gymnasium Metten, die Maria Ward Realschule Deggendorf sowie das Anton-Bruckner-Gymnasium aus Straubing. Zum Auftakt ging es am 27. Oktober um die Mobilisierung der Lehrkräfte, die sich an ihren Schulen speziell für Informatik und Digitalisierung einsetzen. Fazit der Regionalkoordinatorin Kaiser: „Hacken macht Spaß – und zwar nicht nur den Kindern“. 
In einem ersten theoretischen Teil lernten die Teilnehmenden zunächst das Make-Your-School-Netzwerk kennen. Außerdem wurden die einzelnen Schritte zur organisatorischen Umsetzung der Hackdays detailliert durchgesprochen. „Wichtig ist aber auch, dass die Lehrkräfte einen Überblick über Wege der Öffentlichkeitsarbeit sowie einen Ausblick auf die Verankerung von Making und Hacking an der Schule erhalten“, erklärt Kaiser. Schließlich wolle man eine Zusammenarbeit im Netzwerk über die Hackdays hinaus erreichen.
Später durften die Lehrkräfte selbst in die Rolle der Schülerinnen und Schüler schlüpfen. Sie stellten mit Unterstützung einer technischen Trainerin die Ideenfindungsphase nach und tüftelten an Workstations an kleinen Hacks. Anna Kaiser ist überzeugt, dass „diese Selbsterfahrung für die Wirkung des Trainings sehr wichtig ist. Letzte Zweifler können sich von dem Konzept überzeugen und sehen, dass mithilfe der Make-Your-School-Materialien schnelle und gute Erfolgserlebnisse möglich sind“.

Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer. Die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg.

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Beim Wirtschaftsinformatik-Symposium des Kompetenzzentrums für Software Engineering (CC-SE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 27. Oktober 2021 drehte sich alles um die umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion. Die Veranstaltung „Internet of Things und Industrie 4.0“ wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge: Zu „Digitalisierung der Produktion“ sprach Werner Merkl von it-motive BCS GmbH, zum Thema „MES als Plattform für datengetriebene Ansätze im Shopfloor“ war Stylianos Chiotellis von T.CON GmbH & Co. KG zu Gast. Das Thema „Vom Sensor zum Geschäftsmodell - Digitalisierungsinitiativen im Sondermaschinenbau“ stellte Patrick Franke von NXTGN Solutions GmbH zusammen mit Florian Weihard von ruhlamat GmbH vor und über das Thema „IoT Meets Blockchain“ referierte Patrick Tkalcic, IAMDS GmbH. Die praxisnahen Erfahrungsberichte und die anschließenden Diskussionsrunden lieferten interessante Einblicke in die Nutzung von „Internet of Things und Industrie 4.0“ in Unternehmen. Die Prognose von vor einigen Jahren, nach der jedes Maschinenbau-Unternehmen ein Software-Unternehmen wird, wurde durch die Veranstaltung eindrucksvoll bestätigt.

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Mehr Abwechslung im Job ist im Co-Working-Space inklusive: Mal an einem anderen Schreibtisch sitzen und mit der Biologin, dem IT-Spezialisten oder der Grafikerin, die auch im Co-Working Space arbeiten, eine Kaffeepause machen. Im ITC1 bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mietfrei fünf Büroplätze an. Interessierte können ihrem Job vor Ort nachgehen und Co-Working erleben. Geeignet ist dieses für alle Berufstätigen, zum Beispiel Start-Ups oder Traditionsbetriebe. Am Mittwoch, 10. November um 16 Uhr informiert die THD mit einer virtuellen Informationsveranstaltung zu dem Thema. Die Anmeldung zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Thema gibt es unter coworking@th-deg.de und unter www.th-deg.de/coworking.

Der Co-Working Space ist Teil des Projekts „Digitalisierung im Dialog“. Damit fördert die THD den Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft in Bezug auf das Thema „Digitalisierung“. Das gegenseitige voneinander Lernen, das Erkennen von Bedürfnissen am Markt sowie Zukunftstrends stehen im Vordergrund.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet am Donnerstag, 11. November eine virtuelle Informationsveranstaltung zu ihren Masterstudiengängen, die in Vollzeit unterrichtet werden. Aktuell können Studieninteressierte aus 21 Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Informatik wählen. Von 16 bis 19 Uhr stellt die Hochschule die konkreten Studieninhalte vor, wie man sich richtig bewirbt und welche Zulassungsvoraussetzungen gelten. Interessierte schalten sich per Link zur Online-Veranstaltung zu. Es wird jeweils einen virtuellen Raum für Masterstudiengänge in „Technik“, „Informatik“ und „Wirtschaft, Gesundheit und Sport“ geben. Die genaue Agenda der Informationsveranstaltung und die notwendigen Links sind auf www.th-deg.de im Veranstaltungskalender hinterlegt.

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Eltern die auf der Suche nach einer Kinderbetreuung sind, können sich ab sofort an die Babysitterbörse der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wenden. Diese vermittelt erfahrene Babysitter an Familien mit Betreuungsbedarf.

Die Babysitterbörse fungiert als Vermittlungsplattform zwischen Studierenden, die gerne auf Kinder aufpassen und bereits Erfahrung mitbringen und Eltern, die einen Babysitter suchen. Das Ressort Family Affairs der THD stellt den Kontakt zwischen Babysittern und Eltern her, die sich dann völlig unabhängig von der Hochschule arrangieren. Ziel der Babysitterbörse ist es, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder ein ergänzendes Angebot zu bieten.

Bisherige Erfahrungen mit der Babysitterbörse sind durchwegs positiv, wie Jana Schmid bestätigt. Sie ist Mutter von zwei Kindern und nutzt dieses Angebot bereits seit einigen Semestern. „Die Kinder sind super begeistert von unserer Babysitterin. Sie hat mit ihnen gespielt, bei einem Waldspaziergang Bastelmaterial gesammelt und damit gebastelt. Mit der großen Tochter hat sie extra ein Rezept nachgebacken. Das war natürlich ein Erlebnis.“ sagt Schmid.

Familien, die einen Babysitter suchen oder Informationen zur Babysitterbörse möchten, können sich an die E-Mail-Adresse family-affairs@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-738 melden.

Bei der Babysitterbörse handelt sich lediglich um eine Vermittlungsplattform. Aus diesem Grund übernimmt die Hochschule keinerlei Haftung.

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Was bedeutet eigentlich das Wort „Wahrheit“ in einer Zeit, in der immer mehr Daten und immer mehr Kommunikationskanäle immer mehr Möglichkeiten bieten, praktisch jede Meinung irgendwie als Wahrheit zu vermitteln? Diese Frage hat sich das schon traditionelle „Deggendorfer Forum für digitale Datenanalyse“ (DFDDA) unter Leitung von Prof. Dr. Georg Herde (TH Deggendorf) gestellt. Auf der 16. Forumsveranstaltung am Mittwoch und Donnerstag diskutierten Experten aus Betriebsprüfung, Steuerberatung und Finanzwesen mit Schwerpunkt auf den Möglichkeiten und Grenzen der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI). Das Motto der wegen der Corona-Pandemie zum dritten Mal virtuellen Veranstaltung lautete: „No signal – verschwindet die Wahrheit in der Flut der Daten?“

Erst kürzlich habe die Hochschule Deggendorf ihre ersten Absolventen mit Spezialisierung auf Künstlicher Intelligenz entlassen, erzählte der Vizepräsident der TH, Prof. Dr. Horst Kunhardt, in einem Grußwort. Und er sprach eine Mahnung aus, der sich alle Redner der Tagung auf die eine oder andere Art anschlossen: „Wir dürfen nie den Menschen außer Acht lassen.“ Am Ende aller KI-Analysen werde weiterhin der kritische Verstand des Menschen gebraucht.

Von „Verantwortungsvoller Künstlicher Intelligenz“ sprach denn auch der Gastredner der Veranstaltung, Prof. Dr. Klaus Mainzer, emeritierter Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TU München. Mainzer hat auf internationaler Ebene die Entwicklung der KI und der Erwartungen in die KI verfolgt und schilderte in seinem Vortrag den Weg über die Entwicklung von Expertensystemen, die durch rein logisches Schließen aus medizinischen Daten den Arzt bei der Diagnose unterstützen sollten, über die Nachahmung menschlicher Gehirnfunktionen und dem Suchen und Aufspüren von Mustern in großen Datenmengen bis heute unter anderem zu selbstlernenden Automaten in der Automobiltechnik und dem Entschlüsseln von Proteinstrukturen und damit dem Identifizieren von Viren.

Mainzer griff die Kritik daran auf, solche Systeme seien „black boxes“, man sehe, was sie herausfinden, nicht aber, auf welchem Wege sie es herausfinden. Die Systeme würden „wie ein Hund trainiert. Aber am Ende kann man doch gebissen werden.“ Mainzer: „Man braucht Sichtbarkeit, Erklärbarkeit.“ Das bedeute: Ein Experte – ein Arzt, ein Fachingenieur – müsse mit seinem „Domänenwissen“ entscheiden, ob zum Beispiel eine automatisch gefundene medizinische Diagnose plausibel ist oder nicht. Je mehr Einfluss die Technik auf den Menschen und seinen Alltag nehme, desto höher werde daher die Herausforderung an die Ausbildung der Menschen, die mit dieser Technik arbeiteten. Technikgestaltung sei gefordert; in diese Gestaltung müssten rechtliche, soziale, ökologische und ökonomische Kriterien von vorneherein einbezogen werden. Das machine learning (maschinelle Lernen) sei „heute ein gewaltiger Erfolg“, sagte Mainzer in der anschließenden Diskussion. „Doch am Ende ist es Statistik“ – mit den damit verbundenen Ungewissheiten.

Erfolge und Problematiken der Argumentation mit Statistik schilderte am Beispiel der Justiz Dr. Tanja Ihden, FH Krems, die ihre Doktorarbeit in Bremen über „die Relevanz statistischer Methoden in der Rechtsprechung“ geschrieben hat. Sie ist Mitglied der 2014/15 gegründeten Forschungsstelle „Statistik vor Gericht“. Die Zahl der Gerichtsurteile, in denen sich Begriffe der Statistik finden, ist laut Ihden in den vergangenen Jahrzehnten um ein Vielfaches gestiegen. Der Antrieb dazu komme aus der Justiz selbst, und zwar auf nahezu allen Gebieten, ob es um die Zuordnung einer DNA-Probe zu einem Verdächtigen sei, oder Rekonstruktionen eines Unfalls durch Szenarien, oder die Frage, ob ein Mann, auf dessen Computer Fotos aus dem noch nicht strafbedrohten Grenzbereich der Kinderpornografie gefunden werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verbotene Fotos besitzt. Richter seien immer häufiger mit Begriffen wie Varianz oder Konfidenzintervall konfrontiert, die sie in ihren Urteilen richtig einordnen können müsste, so Ihden. Statistiken lesen und statistische Argumentationen bewerten zu können, sei zu einer Schlüsselqualifikation für Richter geworden.

Wie riskant die Nutzung von sozialen Medien durch Mitarbeiter für ein Unternehmen sein kann, hat Tawei (David) Wang, PhD, Associate Professor and Driehaus Fellow, Driehaus College of Business
DePaul University, Chicago, USA, praktisch vorgeführt. Seine Studie zeigt, wie sich anhand von Daten aus den sozialen Medien Sicherheitsschwächen in Computersystem von Firmen auffinden lassen. Wang und Kollegen nutzten für ihre Untersuchungen das Netzwerk LinkedIn, halten das Ergebnis aber für auf andere Netzwerke übertragbar. Sie extrahierten Tausende von Personendaten mit Angaben über gegenwärtige und frühere berufliche Tätigkeiten, Verantwortungsbereiche und Standorte und bildeten aus den Ergebnissen einen Risiko-Index (exposure index) für das Unternehmen. Herausgekommen sei eine positive Relation zwischen diesem Index und der Zahl der Datenpannen im Computernetz des Unternehmens.

Die Herausforderungen durch wachsende Rechenkapazitäten, neue Prozesse und neue Verfahren, etwa der KI, in den Unternehmen stellen auch neue und erweiterte Anforderungen an die Betriebsprüfung. Karsten Thomas, Partner IT-Assurance bei der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, schilderte beispielhaft, wo neue, ständig weiterentwickelte Werkzeuge auch dem Prüfer helfen können, Effizienz und Qualität der Prüfung zu verbessern. Dabei sieht er keine grundsätzliche Konkurrenz zwischen den Zielen Qualität und Effizienz. Eine hohe Automatisierung verringere auch die Fehleranfälligkeit und könne den Prüfer entlasten. Auch könne das Erkennen von Auffälligkeiten erleichtert werden. Thomas stellte konkrete Werkzeuge aus der Prüferpraxis vor. Eine besondere Herausforderung seien Auffälligkeiten (Outlier) in analysierten Daten. Der Aufwand, sie zu klären und zu beurteilen, sei hoch. Die Hoffnung auf KI-Verfahren sei groß, doch sieht Thomas deren Einsatz an dieser Stelle noch nicht. Als einen Grund dafür nannte er, dass, je nach Unternehmen, nicht jede Auffälligkeit ein Fehler sein muss, und dass es in den Unternehmen mit ihrer jeweils individuellen Gestaltung von Datensystemen und Prozessen schwer sei, Trainingsdaten für maschinelles Lernen zu bekommen.

Eine spezielle Form von Massendatenanalyse für steuerliche Zwecke stellte Markus Ettinger vor, Diplom-Finanzwirt (FH) in der Groß- und Konzernbetriebsprüfung Schleswig-Holstein. Im Außensteuergesetz ist festgelegt, wie Verrechnungspreise zwischen einander nahestehenden Personen oder Unternehmen und ihren Subunternehmen für die Besteuerung daraufhin geprüft werden, ob sie den Marktrealitäten entsprechen. Es werden dazu die Verrechnungspreise zwischen vergleichbaren, voneinander unabhängigen Dritten hinzugezogen. Ettinger beschrieb, so der Titel seines Vortrags, „Visualisierung und Benchmarkstudien bei Verrechnungspreisen“. Dazu müssen zunächst vergleichbare Unternehmen und Kriterien für die Vergleichbarkeit gefunden werden. Ettinger beschrieb an Beispieldaten, wie sich mit der Kombination aus maschinellem Screening, idealerweise interaktiven Methoden der Visualisierung und kritischem Hinterfragen jedes Einzelschritts ein Vergleichsset zusammenstellen lässt, auf das sich die steuerliche Einstufung stützen kann, solange die Randbedingungen unverändert bleiben.

Zum Abschluss der Tagung stellte der DFDDA-Vorsitzende Prof. Dr. Georg Herde in einem eigenen Beitrag die Frage, die die verschiedenen Themen der Tagung überbrückte: „Künstliche Intelligenz – Eine Lösung für die Wirtschaftsprüfung?“ Er ging aus von der Feststellung: „Neue Techniken verleihen der KI starke Impulse.“ Doch was „versteht“ die KI, an Unternehmensdaten, wie sie dem Prüfer vorliegen? Welche Zusammenhänge erkennt sie von sich aus? Aus strukturierten Unternehmensdaten extrahiert der Prüfer eine Vielzahl von Tabellen – die allerdings auf definierte Weise zusammenwirken, was in den Tabellen automatisch nicht erkennbar ist. Und selbst in einer flachen Tabelle kann die Bedeutung der Einträge nur ein Mensch erkennen: Welcher Kontenrahmen wurde verwendet? Welche Art von Datum steht in dem Datumsfeld? Je nachdem, wo ein Buchungssatz steht, kann er falsch oder richtig oder gar sinnlos sein. Aus diesen und weiteren Überlegungen leitete er eine Perspektive für Entwickler ab: Die Eingabefelder müssen stark standardisiert sein, aber schon eine Zuordnung der Attribute zu den Datenfeldern kann keine KI leisten, sondern muss bei jedem Mandanten neu abgefragt und von Hand ausgeführt werden. „Es gibt keine automatische Prüfung einer Programmlogik“, sagte Herde mit – sinngemäßem – Bezug auf eine Erkenntnis des britischen Informatikers Alan Turing aus dem Jahr 1937. Zudem ändern sich Rahmenbedingungen wie Unternehmensstrukturen, Preise oder Gesetze ständig, so dass ein KI-System ständig neu trainiert werden müsste. „Diese und andere Probleme der KI-Systeme sind derzeit nicht lösbar“, stellte Herde fest. Forschung auf diesem Gebiet sei deshalb wichtig und sinnvoll.

Sein Schlusswort: „Wenn ein KI-System nicht sagt, wie es zu einem Ergebnis kommt, dann kann der Prüfer das Ergebnisse nur glauben. Dann prüft er nicht.“

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Und das DEGGs? Das wird mehr und mehr Teil der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Bereits im Frühjahr war das KI-Zentrum der Fakultät für Angewandte Informatik eingezogen. Jetzt zum Start des Wintersemesters können auf rund 1.600 Quadratmetern des ehemaligen Medizinischen Versorgungszentrums bis zu 120 Studierende in Präsenz betreut werden. Außerdem wurden Labore eingerichtet, in denen an digitalen Themen geforscht und gearbeitet wird. Themen, die auch für die weitere Digitalisierung der regionalen Wirtschaft von Relevanz sind.

Prof. Andreas Fischer leitet das Labor für Netzwerktechnologien: „Hier werden nicht nur klassische Internettechnologien erkundet, sondern auch neuartige verteilte intelligente Anwendungen“, erklärt der THD-Wissenschaftler. Algorithmen künstlicher Intelligenz könnten beispielsweise helfen, Ressourcen in Großrechenzentren besser zu planen, Anomalien im Datenverkehr aufzuspüren oder ganz praktisch die Weiterleitung von Paketen zu beschleunigen.

Ebenfalls neu im DEGGs ist ein Labor für High Performance bzw. Quantum Computing. Hier ist Prof. Dr. Peter Faber der Chef. Unter seiner Anleitung werden Themenfelder der Informatik bedient, die eine außerordentlich hohe Rechenleistung benötigen. „Unser Hauptfokus liegt im sogenannten parallelen Rechnen“ sagt Faber und meint damit, dass in solchen Fällen mehrere Varianten eines Problems gleichzeitig gelöst werden. Zum Beispiel kann eine KI unterschiedliche Bereiche eines hochaufgelösten Bildes gleichzeitig nach bestimmten Objekten durchsuchen. Parallele Verarbeitung ist auch die Spezialität des Quantencomputings – die beiden Forschungsfelder ergänzen sich hier im DEGGs hervorragend.

Das DeepLearning-Labor ist das Reich von Prof. Andreas Berl. Kleine autonome Fahrzeuge, Roboterarme und humanoide Roboter prägen den ersten Eindruck. Hochgezüchtete KI-Workstations mit Zugriff auf schnelle Server im Hintergrund erlauben es den Studierenden schnell eigene Erfolge zu erreichen und damit das theoretische Wissen direkt praxisnah einzusetzen.

„Im KI-Zentrum wollen wir die Deggendorfer Studierenden bestmöglich auf die Revolutionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Internet of Things, High Performance Computing sowie Quantum Computing vorbereiten“, bestätigt Prof. Berl. In den drei Laboren biete man spezielle Praktika zu Themengebieten wie Netzwerktechnologien, Deep-Learning und High Performance Computing bzw. Quantum Computing. Der Zuspruch ist riesig. So wollten weit über 3.000 Bewerber aus aller Welt einen der 120 Studienplätze für die neuen englischsprachigen Studiengänge Bachelor Artificial Intelligence und Master Artificial Intelligence & Data Science haben. Darüber freut sich Berl sehr: „Wir sind stolz, dass der Studiengang außerhalb Deutschlands so schnell bekannt wurde.“ Auf mehr Bewerber aus Deutschland hoffe man ebenfalls. Denn ein Studium in englischer Sprache fördere die Karrierechancen enorm.

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Am 14. Oktober erzielte das Startup ti4f den ersten Platz bei der Startup Challenge 2021 am Technologie Campus Parsberg-Lupburg. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt das Team. Mit ihrem dreiminütigen Pitch überzeugten Constantin Vogel und Thomas Brunner die Jury und erhielten dafür ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro sowie eine Einladung zum Podcast GründerLIFT. Die Idee des Startups ist ein Navigationssystem, das für eine durchgängig digitale Prozesskette in der Unikatfertigung sorgen soll – softwaregestützt, transparent und datenbasiert. 

Für den Wettbewerb reichten Gründerinnen und Gründer, Startups und die, die es noch werden, in der Zeit vom 1. Juli bis 10. September ihre Geschäftsideen per Videopitch ein und konnten so eine Einladung zum Finale erhalten. Ausgerichtet wurde die Startup Challenge vom Technologie Campus Parsberg-Lupburg / Digitales Gründerzentrum Parsberg gemeinsam mit der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz. 

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Am 16. August wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie das Projekt SMARD – „Simulation of Metal Anomaly Research Detection“ bewilligt. Es wird mit gut 0,85 Mio. Euro gefördert. Davon gehen 447.000 Euro an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Die THD wird zusammen mit dem Projektpartner Mesutronic Gerätebau GmbH eine innovative Weiterentwicklung im Bereich der Metalldetektion erforschen und diese in bestehende Serienlösungen integrieren.

 
Existierende Detektionskonzepte für Anomalien durch Metallverunreinigungen im industriellen Fertigungsbereich müssen evaluiert und deren konkrete Umsetzungen ausführlich getestet werden. Es gibt Lösungen, um durch Metalle erzeugte Veränderungen im elektromagnetischen Feld auswerten zu können. Diese Lösungen eignen sich allerdings nur bedingt in Testumgebungen für Anomalie-Tests mit harten Echtzeitanforderungen, wie es in Fertigungssystemen der Fall ist. Existierende Ansätze mit schwellwertbasierten Algorithmen eignen sich aufgrund starrer Entscheidungskriterien nur bedingt für den Einsatz zur Validierung zukünftiger Detektionssysteme für Produktanomalien. Weitere Ansätze des Anomaly-Testings, wie beispielsweise Algorithmen der Bildverarbeitung oder der künstlichen Intelligenz sind im Bereich der Metalldetektion noch nicht etabliert. Die Integration solcher erweiterten Methoden in Anomalie-Umgebungen liefert aber einen signifikanten Mehrwert zur Absicherung von künftigen Systemen. Fehlende Forschungsaktivität in diesem Kontext zeugt von der Relevanz des Projektes. 
Ziel des Projektes ist die Erforschung und Entwicklung eines auf Basis von KI gesteuerten Auswerte-verfahrens für Metalldetektoren im industriellen Fertigungsbereich. Dieses Detektionssystem, entwickelt auf Basis eines elektromagnetischen FEM-Verfahrens und einer KI gesteuerter Software-analyse, ermöglicht eine verbesserte Erkennung metallischer Verunreinigungen in einem Fertigungsprodukt mit gleichzeitig sicherer Nichtdetektion von nicht verunreinigten Produkten. Das KI-basierte Anlernen erfolgt mittels den elektromagnetischen Simulationsergebnissen der FEM-Software Ansys (EM) Maxwell. Darüber hinaus werden die thermodynamischen Einflüsse auf das Gesamtsystem bestehend aus der Detektionseinheit und dem Prüfprodukt untersucht, analysiert und in den KI-Algorithmus mit einbezogen. 

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Im Oktober 2021 startete an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der neue englischsprachige Bachelorstudiengang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Damit baut die Hochschule ihr KI-Lehrangebot weiter aus und wirkt mit Studierenden aus über 20 Ländern dem Fachkräftemangel entschlossen entgegen.

Die THD bietet schon seit mehreren Jahren insgesamt drei KI-Studiengänge an. Sowohl im deutschsprachigen Bachelor- als auch im englischsprachigen Masterbereich. „Damit haben wir aber mittlerweile die Anzahl an Studienanfängern nahezu ausgereizt,“ berichtet der Studiengangskoordinator Prof. Dr. Patrick Glauner. „Der Bedarf nach KI-Experten wächst in der Industrie jedoch stetig weiter.“ Durch den in diesem Wintersemester neu gestarteten englischsprachigen KI-Bachelorstudiengang »Artificial Intelligence« konnten weitere exzellente Studierende gewonnen werden. Für die 50 Studienplätze gab es laut Glauner über 1.000 Bewerbungen. Ein Großteil der nach einem Auswahlverfahren zugelassenen KI-Studierenden stamme aus Indien, Ägypten und Tunesien. Darunter ist beispielsweise auch Brahim Ghaouthi. Er habe sich aufgrund des praxisnahen Curriculums für die THD entschieden. Aktuell nehme er von Tunesien aus in digitaler Form am Studium teil, wolle aber bald nach Deggendorf ziehen. „Unabhängig vom Fortgang der Corona-Pandemie werden wir auf Dauer das komplette erste Studienjahr sowohl in Präsenz als auch digital anbieten“, erklärt KI-Professor Glauner. Dadurch solle des Warten auf ein Visum nicht mehr zu einem verzögerten Studienstart führen. Wie THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber bestätigt, „kann die THD mit dem neuen internationalen KI-Studiengang dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken.“ Auch aus strategischer Sicht ist er von dem Studiengang überzeugt: „Dadurch haben wir die Möglichkeit, unsere Kompetenzen im Bereich des Fernstudiums weiter auszubauen.“ Damit die Studierenden nach ihrem Studium bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet seien, müssten sie im Laufe ihres Studiums selbstverständlich auch die Grundlagen der deutschen Sprache erwerben. Mehr Informationen zu den KI-Studiengängen der THD finden sich unter www.th-deg.de/ai. Bei Fragen steht außerdem Prof. Glauner unter patrick.glauner@th-deg.de oder 0991/3615-453 gerne direkt als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Am Freitag, dem 12. November findet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) die zweite Auflage des DigiHealthDay (DHD), einem internationalem Symposium rund um das Thema Digital Health, statt. Die Teilnahme ist entweder vor Ort am ECRI, unter Beachtung der 3G-Regel, oder virtuell möglich.

Das internationale Symposium DHD-2021 versucht zu erfassen, wie digitale Technologien das Gesundheitswesen und die Pflege weltweit verändern. Führende internationale Experten aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Indien, Ungarn, Polen, Schweden, Italien und weiteren Ländern informieren am Tag des Symposiums über die Zukunft des Gesundheitswesens. Das wichtigste Highlight des Jahres ist die Podiumsdiskussion «Die Zukunft digitaler Gesundheitsdaten: Chancen nutzen, Ängste adressieren, auf Risiken reagieren. »

Die Scientific Session, EFMI Session, Student Session und CONEDIG Session werden parallel veranstaltet. In den Scientific Sessions werden ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten zu Digital Health vorgestellt. Die Students Session bietet jungen Talenten eine Bühne, ihre Arbeiten vorzustellen. Das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG) wird auf der CONEDIG Session über Bildungsreformen, Ziele und Herausforderungen im Bereich Digital Health diskutieren.

Der Organisator der Veranstaltung, Prof. Dr. Georgi Chaltikyan, freut sich, den Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek sowie den Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler begrüßen zu dürfen, die die Veranstaltung mit ihren Grußworten eröffnen. Ein weiterer Meilenstein für den DHD ist die Partnerschaft mit einem der wichtigsten Digital Health Events in Deutschland, dem «Munich Digital Healthcare Summit. » Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung zum DHD-2021 finden Interessierte auf der Website: https://th-deg. de/digihealthday

Unterstützt und gefördert wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), der Healthcare Information Management and Systems Society (HIMSS), der International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), der International Medical Informatics Association (IMIA), der European Federation for Medical Informatics (EFMI), der Deutschen Gesellschaft für Digitale Medizin (DGDM), der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), der Bayerischen TelemedAllianz (BTA), der Armenian Association of Telemedicine (AATM),  der Stadt Pfarrkirchen, der Roche Diagnostics GmbH, der Russian-Armenian University (RAU), der People’s Friendship University of Russia (RUDN), der National Healthcare University of Ukraine (NHU), und den DigitalHealthNews.eu als Medienpartner.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) lädt am 3. und 4. November Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe zu einem Besuch des Campus ein. Das Schnupperstudium und TastING finden wieder statt. Beide Veranstaltungen helfen bei der Studien- und Berufsorientierung. Besucher können sich in echte Vorlesungen setzen, Labore ansehen oder für Workshops anmelden. Zum Beispiel, um zu lernen, wie man selbst einen 3D-Scanner baut oder eine App programmiert.

Das Schnupperstudium am 3. November steht ganz unter dem Motto „Studieren probieren“. Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Realschulen und FOS/BOS ab der 10. Klasse können sich ohne Anmeldung frei zwischen Vorlesungen, Laborbesuchen und Messeständen bewegen und sich dort informieren. Auch regionale Firmen sind vertreten, um über Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten zu sprechen. Das ausführliche Programm zum Schnupperstudium gibt es unter www.th-deg.de/schnupperstudium. Bei der zweitägigen Veranstaltung TastING am 3. und 4. November erhalten Schülerinnen und Schüler die tolle Chance, sich im Ingenieurberuf zu versuchen. Das Workshop-Programm ist zum Mitmachen. Zur Auswahl stehen unter anderem „der Bau eines eigenen 3D Scanners“, „die Konstruktion und Programmierung einer intelligenten Kühlschrank-Waage“, „eine App-Programmierung“ oder „die Entwicklung eines Zauberlichts“. Da die Teilnehmerzahl bei TastING auf 20 begrenzt ist, bittet die Hochschule um eine Anmeldung unter mint@th-deg.de. Der Besuch des Schnupperstudiums ist ebenso Bestandteil des TastING-Programms. Weitere Infos sind unter www.th-deg.de/tasting zu finden.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) betreut und unterstützt Studierende in den verschiedensten Phasen der Existenzgründung. Auch wenn es darum geht, die enstehenden Startups bekannter zu machen und deren Netzwerk aufzubauen. Am 27. Oktober lädt der Startup Campus der THD zur virtuellen Veranstaltung „meet the team“ ein. Jeweils 15 Minuten erzählen die Gründerteams über ihre Geschäftsidee und wollen dann gerne in den Austausch mit dem Publikum gehen.

Unter anderem stellt sich das Team ti4f vor. Ti4f ist über ein Gründerstipendium an der TH Deggendorf gefördert worden und hat bereits eine Firma gegründet. Das dreiköpfige Team sucht zum Beispiel noch nach einem strategischen Partner oder Investor. Thomas Brunner, Constantin Vogel und Hamidreza Abolpourmoshizi entwickeln eine durchgängig digitalisierte Prozesskette in der Unikatfertigung. 
Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober um 16 Uhr und findet via Zoom statt. Nicht nur Studierende, Mitarbeiter und Partner-Unternehmen der Hochschule können teilnehmen, sondern alle, die sich für das Thema Existenzgründung interessieren. Eine Anmeldung ist über die Seminarplattform der THD möglich: www.th-deg.de/seminare. Der Zoom-Link wird im Nachgang verschickt.

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15-minütige Gespräche mit Unternehmen, Vorträge zum dualen Studium und Erfahrungsberichte – unter diesem Motto steht das Duale Speeddating Bayern, bei dem auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) als eine von insgesamt neun Hochschulen Bayerns vertreten ist. Die Veranstaltung wird von hochschule dual – Bayerns Netzwerk für duales Studieren – veranstaltet. Schülerinnen und Schüler sowie Studieninteressierte können im Zeitraum vom 25. Oktober bis 19. November 2021 online teilnehmen und sich informieren.

Das virtuelle Speeddating bietet Schülern der 11. und 12. Klasse Oberstufe sowie Studienanfängern die Möglichkeit, mit der THD und deren Partnerunternehmen in Kontakt zu treten. Elf Praxispartner der THD – darunter Micro-Epsilon, Zollner, Berger Bau und Continental – sind dabei und bieten individuelle Kurzgespräche zum Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis an. Die Anmeldung für ein Speeddate ist ab 25. Oktober über ein Onlineportal möglich und wird nachmittags durch Vorträge der Hochschulen ergänzt. Im Vortrag „Dual ans Ziel! – deine Möglichkeiten an der THD“ am 25. Oktober von 17:00 bis 18:00 Uhr stellt sich die THD vor und macht auf das breite duale Studienangebot in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Informatik sowie Gesundheit aufmerksam. Die Speed Dates mit der THD und den Unternehmen finden dann im Zeitraum vom 8. bis 19. November nach Vereinbarung per Videochat oder Telefonat statt. Das gesamte Programm ist kostenlos und als erste Anlaufstelle zum Thema duales Studium gedacht. Anmeldungen sind über folgenden Link möglich: www.duales-speeddating-bayern.de.

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Die Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt mit Prof. Dr. Simon Zabler einen Experten für das Lehrgebiet Bildgebende Verfahren mit dem Schwerpunkt Computertomographie.

Der passionierte Physiker befasste sich bereits in seiner Masterarbeit mit Röntgenbildgebung und kam seitdem nicht mehr los davon. Für Zabler ist die Computertomographie nicht nur ein interdisziplinäres Gebiet das Informatik, Mathematik, Physik und Maschinenbau miteinander vereint, sondern sie erfindet sich ständig neu. Gerade das macht die Anziehung der „digitalen Fotografie mit dreidimensionalen Pixeln“, wie Zabler die Computertomographie beschreibt, aus. Er blieb der Computertomographie während seiner gesamten beruflichen Laufbahn treu. Egal ob während seiner Doktorarbeit am Hahn-Meitner-Institut in Berlin oder als PostDoc am Max-Planck-Institut Potsdam, wo er Cellulose in Holz beim Trocknen zuschaute. Auch Forschung und Lehre begleiten Prof. Zabler schon länger. Er unterrichtete bereits an der TU Berlin Werkstoffkunde und baute anschließend eine Forschungsgruppe für Röntgenmikroskopie und -streuung an der Universität Würzburg auf.

Dass Zabler sich für die Professur an der THD entschieden hat liegt unter anderem daran, dass internationale Spitzenforscher hier Gelegenheit bekommen, ihr Forschungsgebiet in die Lehre zu tragen. Er selbst hat ein deutsch-französisches Doppeldiplom in Physik und ist auf der internationalen Bühne der Wissenschaft zuhause. Daher freut Zabler sich schon besonders darauf, an der THD ein breites Netzwerk rund um Computertomopgraphie und Machine Vision aufzubauen, um spannende und vor allem auch internationale Projekte durchzuführen. Darüber hinaus arbeiten Industrie und Hochschule hier in Niederbayern unkompliziert und ergebnisorientiert zusammen. Gerade diese Vernetzung birgt laut Zabler die große Chance, den Fokus und den Wissenstransfer in der angewandten Forschung auf die aktuellen Anforderungen der Industrie zu richten.

Ein besonderes Augenmerk Zablers liegt außerdem auf den jungen Talenten an der THD und wie er diesen Spaß an der Forschung vermitteln und auf deren Weg begleiten kann. Dafür können die Studierenden von ihm klare Kommunikation, Erreichbarkeit, faire Regeln, Begeisterung für den Unterrichtsstoff und lesbare Unterlagen erwarten. Anwesenheit, kritische Auseinandersetzung mit dem Stoff und ehrliches Feedback sind dabei Punkte, die Zabler seinen Studierenden abverlangt.

Ehrlichkeit ist wichtig für den neuen THD-Professor, der sich selbst als zwanghaft ehrlich beschreibt. Bei Fehlern, egal ob bei anderen oder seinen eigenen, und Ungerechtigkeit schaut er nicht weg. Beste Voraussetzungen, um etwas zu verändern. Ehrlich wie er ist, gibt er auch zu, dass er nur dann Dinge wirklich gut erklären kann, wenn er sie selbst verstanden hat. Auch wenn er nicht immer der Ordentlichste und Pünktlichste ist, so ist er bei der Arbeit doch ein unbelehrbahrer Optimist. Außerdem lässt er sich mit Schokolade und / oder einem guten Cappuccino zu so ziemlich allem überreden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Zabler in seiner Freizeit nicht nur gerne schlemmt, sondern auch selbst kocht. Am liebsten in Gesellschaft. Er interessiert sich außerdem für Geschichte und internationale Politk, aber eine Woche im Jahr ist ganz dem Wald gewitmet. Dann ist er nämlich mit dem Bergwaldprojekt e.V. und 25 Erwachsenen im Wald unterwegs, um Bäume zu pflanzen und Moore wiederzubenässen.

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Seit 1. Oktober ist Prof. Dr. Florian Wahl Inhaber der neuen Forschungsprofessur für »Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule forscht der 36-Jährige am Technologie Campus (TC) Grafenau. Ziel der neuen Forschungsprofessur ist es, die Gesundheitspflege mit Hilfe von Sensorik und künstlicher Intelligenz zukunftsfähiger zu gestalten und damit insbesondere der wachsenden Versorgungslücke zwischen Pflegebedürftigen und Pflegepersonal entgegenzuwirken. Die Professur wurde im Rahmen des KI-Wettbewerbs der Hightech Agenda Bayern geschaffen.

Die Forschung von Prof. Wahl schlägt die Brücke zwischen den Bereichen tragbarer, sogenannter eingebetteter Sensorsysteme zur Datenerhebung einerseits und deren Auswertung mittels künstlicher Intelligenz andererseits. Wahl studierte zunächst Technische Informatik an der Hochschule Esslingen und absolvierte dann seinen Master in »Embedded Systems« an der TU Eindhoven. 2019 wurde er an der Universität Passau promoviert und erhielt den Dissertationspreis der Universität. Seit 2018 war Wahl als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe »Angewandte Künstliche Intelligenz« am TC Grafenau tätig. 

„Mein Forschungsziel“, erklärt Wahl, „ist es, möglichst vielen Menschen ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen.“ Dafür müsse in der Zukunft, die Bedarfsermittlung und Begleitung der Pflege über ein intelligentes Monitoring unterstützt werden. Unter dem Einsatz von Sensorik. Der THD-Wissenschaftler entwickelte in seiner Doktorarbeit bereits eine Sensorbrille, welche die Herzrate misst und Alltagsaktivitäten des Trägers erkennt. Diese könne nun auch im Bereich der Pflege zum Einsatz kommen, denn mehr als 91 Prozent der über 60 Jährigen tragen bereits eine Brille, wodurch das Mitführen zusätzlicher Gerätschaften für die Aufzeichnung und Auswertung wichtiger Gesundheitsparameter unnötig werde.

Neben der Erforschung neuartiger körpergetragener und ambienter Sensorik und der Forschung an den Methoden der künstlichen Intelligenz ist es ein weiteres Ziel des Neuberufenen, den Aufbau einer KI-Pflegemodellregion zu initiieren. Hier sollen zukünftig Bedürftige, Pflegende, Angehörige, Ärzte, Sanitätshäuser und andere zusammengebracht werden, um den Mehrwert neuer Technologien zu identifizieren. Dabei werden nicht nur eigene Entwicklungen, sondern auch Produkte von Unternehmen und Forschungsergebnisse anderer Universitäten untersucht, so dass Synergien aus der Kombination unterschiedlicher Methoden gehoben werden.

Der zentrale Fokus von Wahls Forschungsprofessur liegt demnach auf der Unterstützung aller Akteure der Gesundheitspflege mit Hilfe von kontinuierlichem Monitoring verschiedener Gesundheitsmarker sowie der Prognose von Gesundheitstrends. So lassen sich sowohl Entscheidungsqualität, zum Beispiel die Verteilung von Pflegeplätzen, als auch Pflegequalität wie etwa schnelle Hilfe im Notfall oder ein langes Leben zu Hause,  verbessern. Dies ermöglicht letzlich ein effizienteres Haushalten mit vorhandenem Personal- und Finanzbudget.

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Wem der Gedanke eines eigenen Unternehmens gefällt, aber noch nicht so recht weiß, was die Geschäftsidee sein könnte, muss diesen Traum nicht gleich aufgeben. Wie Studierende erste Schritte zum eigenen Startup machen können, zeigte der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei der GROW Gründerwerkstatt. In dem 5-tägigen Seminar Ende September entwickelten Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen Konzepte für Gründungsideen mit Innovationspotential. Mit dabei waren die Hans Lindner Stiftung und die primeAcademy, die auf dem Gebiet Entrepreneurship erfahren sind.

Im Theorieteil der Gründerwerkstatt lernten die Studierenden, wie sie ihre eigene Geschäftsidee entwickeln können und was dabei wichtig ist. Zum Beispiel ihre eigenen Kompetenzen und die anderer einzuschätzen, welche Kreativitätstechniken dabei helfen und wie sie sich im Team weiterentwickeln. Die Veranstaltungswoche war dann dazu da, Teams zu bilden, Konzepte zu entwickeln und am Ende eine geladene Jury davon zu überzeugen. Am besten gefiel die Idee einer mechanischen Meerwasserentsalzungsanlage des Teams FLOAT. Alle Teams, die an der Gründerwerkstatt teilnahmen, haben die Chance, sich auf das exklusive Förderprogramm "Kickstart Inkubator" zu bewerben. Der Startup Campus steht den Gründungsinteressierten dabei beratend zur Seite. Auch auf das Netzwerk aus Startups der THD können sie zurückgreifen. Beim Gründerstammtisch trafen sich bereits alle miteinander.

 

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am 20. Oktober 2021 ab 16 Uhr das nächste DigiCamp. Die Veranstaltungsreihe rund um Digitalisierung greift dieses Mal das Thema „3D-Betondruck am Bau“ auf und richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Ingenieurbüros, interessierte Unternehmen und Hochschulangehörige. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer wirkt die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen an der Veranstaltung mit.

Laut Aussage von Branchenexperten wird der 3D-Betondruck die Baubranche revolutionieren. Auch in Deutschland gibt es erste Häuser, die mithilfe von 3D-Betondruckern gebaut wurden. Diese neuartige Fertigungsmethode hat das Potenzial, die Branche fundamental aufzurütteln. Werden in Zukunft beispielsweise noch Ziegel oder Maurer benötigt? Werden wir fähig sein, Gebäude in bisher unmöglichen Formen und Bauzeiten erstellen zu können? Im DigiCamp geht es um den aktuellen Entwicklungsstand der Technologie, ihre Vorteile, aber auch Herausforderungen, die es noch zu bewältigen gilt.
Neben Beiträgen von Professoren und Studierenden der THD berichten die Experten Dr. Fabian Meyer-Brötz, Leitung 3D Construction Printing der PERI AG und Dr. Didier Lootens, Head of Material Physics der Sika Technology AG über ihre Erfahrungen. Das ausführliche Programm mit Vorstellung der Beteiligten und das Anmeldeformular zur Veranstaltung sind auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung per E-Mail

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Die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird weiter ausgebaut. Seit dem 1. Oktober ist Prof. Karsten Gensheimer mit dabei. Er ist Experte für psychische Gesundheitsförderung und psychiatrische Pflegepraxis. Der innovative und zukunftsorientierte Ansatz der Deggendorfer Hochschule hat ihn nach Niederbayern gelockt.

Psychische Belastungen und Störungen haben in der Pandemie nochmals dramatisch zugenommen, ihr Auftreten ging allerdings auch vorher schon spürbar nach oben. „Frühzeitige Hilfen sowie innovative Unterstützungs- und Behandlungsangebote sind also notwendiger denn je“, erklärt der neue THD-Professor Karsten Gensheimer. So müssen beispielsweise Kassenpatienten in Deutschland im Schnitt ein halbes Jahr warten, bis sie einen passenden Therapieplatz bekommen. An der THD glaubt Gensheimer einiges bewegen zu können. Dabei liegt dem 41-jährigen insbesondere die Vernetzung und die Integration sämtlicher Beteiligten im Gesundheitswesen bei der Schaffung psychosozialer Versorgungsangebote am Herzen. „Genau deshalb freue ich mich sehr darauf, die Praxispartner hier vor Ort kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam an nachhaltigen, kreativen Lösungen zu arbeiten“, sagt Gensheimer. Auch sei das Einbeziehen der Patientinnen und deren Bedürfnisse in Behandlungspläne und Therapie ganz wesentlich. „Gute psychiatrische Pflege“, so der Pflegewissenschaftler, „ist bestimmt von respektvollem Miteinander auf Augenhöhe.“

Die Studierenden an der Hochschule dürfen sich auf einen freundlichen, aber auch fordernden Dozenten einstellen, der das Herz am rechten Fleck und manchmal auf der Zunge hat: „Ich lege großen Wert auf inhaltliche und methodische Richtigkeit, sie sind die Grundlage wissenschaftlich fundierter Pflege.“ Gleichzeitig komme es dem examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger auf ein faires Miteinander an. Kontinuierliche und unterstützende Begleitung der Studentinnen und Studenten seien für ihn eine Selbstverständlichkeit. Sport, Berge und Natur sind Gensheimer außerdem wichtig. Und so gibt es für den jungen Professor, der ursprünglich aus Landau in der Pfalz stammt, in Darmstadt Pflegewissenschaften studiert hat und dessen Promotion an der Philosophisch Theologischen Hochschule Vallendar kurz vor dem Abschluss steht, noch einen weiteren Grund für seinen Umzug nach Deggendorf: „Ich kann dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.“

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Ein deutliches, tiefes Aufatmen auch hier: Endlich dürfen Andrea Stelzl und Angelika Hable von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ihre Frühstudierenden sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wissenschaftlich Technischen Oberstufe (WTO) wieder vor Ort begrüßen. Und vor allem: Auch auf ein Semester in Präsenz hoffen. 13 Schülerinnen und Schüler nehmen ihr Frühstudium auf, zehn leistungsbereite Oberstufenschülerinnen und -schüler des Comenius Gymnasium Deggendorf bestreiten ab diesem Semester die WTO. Am 29. September fanden sich alle an der Hochschule für die Auftaktveranstaltung ein.

Die Freude über die Veranstaltung am Campus war offensichtlich groß. Denn dass wirklich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Begrüßung erscheinen, ist selten. Auch die Organisatorinnen Angelika Hable und Andrea Stelzl vom MINT-Team der THD zeigten sich erleichtert. „Das Leben auf dem Campus ist ein wichtiger Teil von WTO und Frühstudium, das wollen und sollen die Teilnehmenden auch mitbekommen“, bekräftigt Hable. Nach der offiziellen Begrüßung folgte eine kurze Vorstellung der Technischen Hochschule Deggendorf. Danach lernten die Neuankömmlinge den Campus auf einem Rundgang kennen und bekamen ihre Studierendenausweise. Am Frühstudium nehmen Schülerinnen und Schüler aller umliegenden weiterführenden Schulen teil. Auch ein Schüler aus Regensburg und ein Schüler aus Landshut haben sich für das Angebot der THD entschieden. Ein positiver Nebeneffekt der langen, pandedmiebedingten Online-Zeit, denn die Externen können ihren Vorlesungen weiterhin online oder in Präsenz folgen. Die Kurswahl der Frühstudierenden wie auch der WTOlerinnen und WTOler ist wie immer breit gefächert. Von Business Administration über Anatomie bis hin zu Grundlagen der Elektrotechnik ist für Jeden etwas dabei. Besonders beliebt sind dieses Jahr die Angebote der Gesundheitsfakultät.

Die Frühförderangebote der Technischen Hochschule Deggendorf richten sich an leistungsbereite junge Menschen. Das Frühstudium steht allen Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe zehn offen, findet parallel zum regulären Schulbetrieb statt und erstreckt sich über ein Semester. Die Wissenschaftlich Technische Oberstufe ist eine Kooperation der Deggendorfer Hochschule mit dem Comenius Gymnasium Deggendorf. Die WTO erstreckt sich über drei Semester und ist Teil des Lehrangebots in der Oberstufe. Für beide Angebote gilt: Wer die Prüfungen am Ende des Semesters besteht, kann die erworbenen ECTS-Punkte für ein späteres Studium anrechnen lassen. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über ein Bewerbungsverfahren. Weitere Infos unter www.th-deg.de/fruehstudium.

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Knapp ein Jahr vor der eigentlichen Eröffnung nimmt der Technologie Campus (TC) Vilshofen Fahrt auf. Am 21. September fand in Passau ein Treffen mit der msg services ag statt. Diese ist als IT-Service- und IT-Consultingunternehmen in einer Vielzahl an Themengebieten aktiv. Insbesondere der Themenkomplex der Security wurde genauer betrachtet. Hierbei konnten erste gemeinsame Anknüpfungspunkte gefunden werden. Weitere Sondierungsgespräche in naher Zukunft sind schon geplant.

„Neben einer Zusammenarbeit im Rahmen öffentlich geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte können wir uns auch vorstellen, dass mit Hilfe der msg services ag praxisnahe Schulungsszenarien am TC Vilshofen entwickelt werden“, sagt Stefan Anthuber, Operativer Leiter des TC Vilshofen. Außerdem sei auch ein Mehrwert für die Lehre an der Hochschule denkbar, erklärt der Wissenschaftliche Leiter des TC Vilshofen, Prof. Dr. Martin Schramm: „Das Bachelorstudium Cyber Security, aber auch in andere IT-Studiengänge könnten durch Einblicke in die Praxis seitens der msg services ag bereichert werden.“

Die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und der damit verbundene Wissens- und Technologietransfer in die Industrie – aber auch umgekehrt – ist eine Kernaufgabe der Technologie Campi der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das gilt auch für den neuen TC Vilshofen, der voraussichtlich im September 2022 mit dem Thema Cyber Security offiziell an den Start gehen wird. Schon jetzt werden dafür notwendige Netzwerke aufgebaut. Der TC Vilshofen kann dabei zusätzlich auf Kontakte des Institutes ProtectIT an der THD zurückgreifen. Insbesondere sollen kleine und mittlere Unternehmen in der Region vom Technologie Campus profitieren.

Datensicherheit ist ein absoluter Erfolgsfaktor der Digitalisierung. Ohne Cyber Security kann heute noch nicht mal ein privates Laptop betrieben werden. Und schon gar keine Industrie 4.0, Autonomes Fahren oder Telemedizin. Das belegen zigtausende digitale Angriffe auf Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen die jeden Tag geschehen. Ziele der Forschungs- und Projektarbeit am TC Vilshofen sind die Härtung von Systemen gegenüber Angriffen, das Auffinden von Anomalien und Angriffen im Netzwerkverkehr sowie die Entwicklung nötiger Reaktionsmaßnahmen auf IT-Sicherheitsvorfälle.

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Zum Start des Wintersemesters geht das Host Family Programme des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in die nächste Runde. Das Programm bringt Einheimische und Studierende zusammen, um so den kulturellen Austausch zu fördern. Studierende und Gastfamilie verabreden sich im Rahmen des Programms beliebig oft zu gemeinsamen Ausflügen, Kaffee und Kuchen, Spieleabenden oder ähnlichem. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart besser kennenzulernen. Dafür stellt Andrea Ebertseder vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Kontakt zwischen Studierenden und Gastfamilien her. Dass das Programm ein voller Erfolg für beide Seiten ist, zeigen bisherige Erfahrungen, wie die von Hashem Alshawabkeh. Er ist internationaler Studierender am ECRI und nahm im vergangenen Semester am Host Family Programme teil. Das Programm übertraf all seine Erwartungen und machten die letzten Monate so spannend und schön, wie nur möglich, sagt er. Durch seine Gastfamilie lernte er nicht nur wichtige kulturelle Unterschiede zwischen Bayern und seinem Heimatland kennen, sondern besuchte auch einige Highlights der Region, wie das Pfingstrennen auf der Trabrennbahn oder das Jazzfestival in Burghausen.

Aber nicht nur die internationalen Studierenden profitieren von dem Austausch. Auch den Gastfamilien bietet das Programm viele Vorteile. Alle Studierende sprechen Englisch, viele können aber auch sehr gut Deutsch. Das bietet die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert.

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden Sie unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder (andrea.ebertseder@th-deg.de) vom Zentrum für internationale Angelegenheiten der THD/ECRI per Mail zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der THD, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamilien und zehn Studierenden.

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Nach drei Semestern im Distanzunterricht war der Start des Wintersemesters 2021/22  am Montag, 04. Oktober ein willkommener Anlass für die Studierenden des European Campus Rottal-Inn (ECRI), wieder an den Campus zu kommen. Für die anwesenden Studierenden wurde vor Ort ein umfassendes Programm geboten, alle anderen konnten der Eröffnung des Semesters über Live-Stream beiwohnen.

Zur Begrüßung durch Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt und Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer waren etwa 40 Studierende angereist. Die restlichen waren online zugeschaltet. Im Anschluss wurden die Serviceeinrichtungen der Hochschule vorgestellt, die Organisation der Kurse erläutert und den Studierenden Techniken zum Selbstmanagement während des Studiums an die Hand gegeben. Der studentische Verein RESP e.V. führte die Anwesenden zum Schluss über den Campus und zeigte bei der Campus Tour Labore, Mensa, Bibliothek und alle für die Studierenden relevanten Stationen am ECRI.

Am Nachmittag hatten die Studierenden im World Café die Möglichkeit sich mit den Studiengangsleitern auszutauschen und wichtige Fragen rund um die jeweiligen Studiengänge zu klären. Zum Ausklang waren die Studierenden zu einer kleinen Welcome Back Party vor dem Campusgebäude geladen. Bei Musik und Freigetränken hatten sie so die Möglichkeit, ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und sich bereits vor dem Vorlesungsbeginn auszutauschen.

Das International Office der Hochschule hatte schon im Vorfeld alle Vorkehrungen getroffen, um die Ankunft in Deutschland und den Semesterstart für die internationalen Studierenden so angenehm wie möglich zu gestalten. Diese werden beispielsweise bei der Wohnungssuche oder bei administrativen Aufgaben wie Behördengängen intensiv unterstützt. Für internationale Studierende, die nach der Ankunft in Pfarrkirchen erst noch in Quarantäne müssen, gibt es einen Einkaufsservice, welcher vom International Office angeboten wird. Zur Unterstützung der Studierenden gibt es außerdem Internationale Tutoren, die Fragen beantworten, den Studierenden helfen und auch Veranstaltungen durchführen. Pünktlich zum Semesterstart veranstalteten diese am Dienstag, 05. Oktober ein Get-together zum gegenseitigen Kennenlernen. Für Studierende, die es noch nicht an den ECRI geschafft haben, wurde dieses auch virtuell angeboten.

Insgesamt haben zum Start des Wintersemesters 2021/22 über 330 neue Studierende das Studium am ECRI aufgenommen. Damit wächst der Campus auf über 1050 Studierende an.