Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Informationen für Unternehmen.

Innovativ und Lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

Veranstaltungen


Aktuelles

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat Dr. Anke Hoffmann als Professorin berufen. Die Expertin für innovative Geschäftsmodelle im Einzel- und Onlinehandel kommt für das Lehrgebiet Retail Management und Customer Relationship Management nach Deggendorf. Beruflich hat sie sich zuletzt vor allem mit der digitalen Transformation und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz im Handel beschäftigt.

Anke Hoffmann war unter anderem Direktorin für Strategisches Marketing und Customer Relationshipp Management bei Breuninger, Bereichsleiterin für Marketing und E-Commerce bei Görtz und Leiterin des Business Development bei mytheresa.com. Für die wissenschaftliche Laufbahn hat sie sich schon vor Ihrer Berufung nach Deggendorf entschieden. Sie wechselt von der International School of Management an die THD. Einmalig sei die Kombination aus zukunftsorientierten Lehr- und Forschungsgebieten und einer dynamisch-wachsenden, international ausgerichteten Hochschule mit hoher Reputation in einer solch traumhaften Umgebung, erklärt sie zu ihrer Entscheidung. Für ihr Forschungsgebiet freut sie sich auf praxis- und anwendungsorientierte Projekte im Verbund von Hochschule und regionalen Unternehmen, insbesondere zu Digitalisierung, Digitaler Transformation und Kundenzentrierung. Sowohl hierfür als auch für verwandte Themen wie Change Management oder New Work könne sie mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen einen wertvollen Beitrag leisten.

Professor Hoffmann schloss kürzlich ihr drittes Studium ab. An der Ludwig-Maximilians-Universität München ergänzte sie ihr Diplom und ihre Promotion in Wirtschaftswissenschaften und Marketing mit einem Masterabschluss in Philosophie, Politik und Wirtschaft. Ihren Schützlingen an der THD möchte sie mit der noch ganz frischen Erfahrung, selbst Studentin zu sein, und einem hohen akademischen Anspruch begegnen. Man könne von ihr ein hohes Maß an Praxisnähe und Aktualität, einen aktiven Austausch und kritische Diskurse auf Augenhöhe erwarten.

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Am 13. und 14. September fand zum zwölften Mal das DACHS-Symposium statt - zum dritten Mal an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Bei diesem internationalen Symposium treffen sich Professoren und Dozenten der Informatik, der Wirtschaftsinformatik und anderer informatikbezogener Studiengänge. Sie tauschen sich aus, um Anregungen zur Weiterentwicklung ihrer Lehrinhalte zu finden und andere pädagogische Lehrkonzepte kennen zu lernen. Auch Projekte und Fragen der angewandten Forschung finden in der Runde ihren gebührenden Platz. Am diesjährigen Symposium nahmen circa 25 Personen teil, der Großteil vor Ort in Deggendorf, der Rest virtuell. Um die Organisation kümmerte sich Prof. Dr. Johannes Grabmeier. Das DACHS-Symposium ist eine gemeinsame Initiative der Hochschulen aus Deggendorf in Deutschland (D), Hagenberg/Oberösterreich (A), Biel in der Schweiz (CH) und Ljubljana in Slowenien (S). Der Name DACHS entstand aus den Abkürzungen der vier Länder.

Das Themenspektrum der diesjährigen Konferenz reichte von Konzepten zur Programmierausbildung, Kreativitäts- und Problemlösungstechniken im Informatikstudium, Aktualisierung und Verzahnung eines Softwaretechnologie-Lehrmoduls,  studentische Partizipation in der Informatikausbildung, Weiterentwicklungen der Logik-Programmierung, der Vorstellung neuer Masterstudiengänge Artificial Intelligence und Data Science und High Performance Computing / Quantum Computing der TH Deggendorf, Lehrkonzepte in Coronazeiten, elektronische Prüf- und Bewertungsinstrumentarien bis hin zu Forschungsprojekten der KI-basierten Forschervernetzung, Graphiktechniken, ein Energiedaten-Reallabor, Stromladeoptimierung für Autos und Informationen zum geplanten neuen Technologiecampus in Vilshofen.

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Bereits mehrfach hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Wissenschaftler mit Bürgern ins Gespräch gebracht. Ganz einfach, Aug in Aug. Auf einer gemütlichen Bank vor dem Rathaus. Am kommenden Freitag, 17. September, ist es wieder soweit. Dann wird Anna Schmaus-Klughammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Expertin für Telemedizin und Global Healthan der THD, auf der Bank Platz nehmen, um mit interessierten Menschen zu plaudern.

„Telemedizin – braucht‘s das wirklich?“, mag man sich fragen. Wofür hat man schließlich den Hausarzt. „Ja und ja“, sagt Schmaus-Klughammer. „Unsere Gesundheitsversorgung wird nicht nur von persönlichen und lokalen Faktoren bestimmt, sondern auch von nationalen und sogar internationalen.“ Die Corona Pandemie führe uns dies gerade sehr deutlich vor Augen. Gerade Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen, beispielsweise Rheuma, standen während der Pandemie mit all ihren Gefahren und Kontaktbeschränkungen vor großen Herausforderungen. Sie müssen nämlich ihren Gesundheitsstatus, ihre Medikation sowie deren Wirkung kontinuierlich überprüfen. „Tatsächlich haben pandemiebedingt viel mehr Patienten Videosprechstunden für ihre Verlaufskontrolle genutzt“, berichtet Schmaus-Klughammer. Aber auch andere Tele-Gesundheitshelfer wie etwa Apps oder sogenannte Wearables, mit deren Unterstützung Patientinnen ihren aktuellen Status regelmäßig prüfen können, seien auf dem Vormarsch. „Die Gesundheitsversorgung“, so Schmaus-Klughammer werde immer digitaler. Was aber keinesfalls bedeute, dass die virtuellen Tools die Haus- oder Fachärztin ersetze. Im Gegenteil. Es gehe um eine sinnvolle und hilfreiche Erweiterung des Patientenservice.

Die Wissenschaftlerin der THD geht bei diesem Thema freilich noch einen großen Schritt weiter: „Telemedizin vereinfacht natürlich nicht nur die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen in Deggendorf bzw. Deutschland, sondern tatsächlich auch weltweit.“ Denn mit Covid19 dränge sich beispielsweise die Frage auf, wie die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung bei der globalen Verbreitung von Impfstoffen Gerechtigkeit für alle sicherstellen kann. Daran hänge auch die Absicherung unserer eigenen Gesellschaft. Schließlich ist sie ein Rädchen in einem mehr oder weniger komplett globalisierten System. So werden 90 Prozent aller Industrie- und Konsumgüter per Seefracht von A nach B transportiert. Sie sind also weltweit unterwegs. Und Schmaus-Klughammer benennt noch einen anderen, für viele Bürger weitaus direkteren Aspekt: „Viele Menschen sehnen sich danach, wieder unbeschwert in ferne Länder reisen zu können. In diesen wiederum ist der Tourismus oft die wichtigste Einnahmequelle.“ Der Begriff der Globalisierung werde sehr oft in einen negativen Zusammenhang gestellt, „aber am Ende müssen die allermeisten von uns doch einräumen, selbst ganz schön globalisiert zu sein“, so die THD-Wissenschaftlerin. Wer sich am kommenden Freitag auf der Science Bench auf ein Gespäch mit Frau Schmaus-Klughammer einlässt, kann am Beispiel des ADAC und eben der Telemedizin erfahren,  wie globale, digitale Gesundheitsversorung bereits heute erfolgreich praktiziert wird. „Das Thema Gesundheit verlangt heutzutage viel mehr Weitsicht. Von den verantwortlichen Institutionen, aber ohne Zweifel auch von den einzelnen Menschen selbst“, sagt Schmaus-Klughammer. Auf die „Wissenschaftsbank“ am 17. September freut sie sich schon. „Ich möchte gerne möglichst viele Bürgerinnen und Bürger treffen, mich mit ihnen austauschen und ihre Fragen beantworten.“ Sie gebe gerne ihr Wissen weiter, sie wolle aber auch unbedingt mehr über die Sichtweise der Leute auf der Straße erfahren. Und genau dieser Austausch, das freundliche und offene Gespräch auf Augenhöhe, das ist ja auch das Ziel der THD-Science Bench.