Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Fakultät AGW.

Angewandte Gesundheitswissenschaften

Das große Ziel unserer Fakultät ist es, moderne, auf den aktuellen und zukünftigen Bedarf des Gesundheitswesens und Gesundheitsmarktes ausgerichtete Studiengänge anzubieten. Darüber hinaus wollen wir aber auch der so wichtigen und oft vernachlässigten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen, also der Interdisziplinarität und Interprofessionalität, einen großen Stellenwert, Raum und Methodik geben.

Prof. Dr. rer. nat. Agnes Nocon (Dekanin der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften)

Virtueller Studieninfotag

Informiere dich über die Fakultät AGW und deren Studiengänge!

Am 10.07.2020 fand unser Studieninfotag zum ersten Mal komplett virtuell statt. Es wurden alle Live-Formate aufgezeichnet und stehen mindestens bis zum Ende der Bewerbungsphase Mitte August weiterhin unter den Links zur Verfügung.

Nachfolgend findest du die Links zu den aufgezeichneten Vorträgen.



Fachbeirat AGW

 

Altinger Marco: Präsident des Bundesverbandes "Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V."

Baldus Angelika: Vorstand im Deutschen Verband für Gesundheitssport & Sporttherapie e.V. Bundesgeschäftsstelle Hürth

Bredl Christian: Leiter der Landesvertretung  Bayern der Techniker Krankenkasse

Brenninger Rupert: Berufsfeld und Bildungsentwicklung Pflege im Geschäftsbereich Personal der medbo Regensburg

Helmel Norbert: Geschäftsführer der Physioklinik Mengkofen

Höß Markus: Schulleiter des Comenius Gymnasium Deggendorf

Knab Claudia: Pflegedirektorin des Bezirkskrankenhauses Landshut

Prof. Dr. Melchart Dieter: Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde der TU München

Ortmann Hans: Landesvorsitzender des Verbandes Physikalische Therapie der Landesgruppe Bayern

Staudinger Anton: Geschäftsführung der TCM-Klinik Bad Kötzting

Dr. Trips Tobias: Oberarzt am Klinikum Traunstein

Dr. Weber Andreas: Direktor Prävention der Verwaltungsberufsgenossenschaft

Zellner Theo: Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes

Lern- und Transferzentrum (LTZ) der Fakultät AGW

Das Lern- und Transferzentrum ein Ort, praxisnahe Aus-, Fort- und Weiterbildung mit neusten Technologien und der Umsetzung von pädagogischen Methoden zu ermöglichen. Die Lernorte Berufsfachschule für Pflegeberufe, Praxis und Hochschule können hier optimal verbunden werden. In der Lernumgebung können nicht nur pflegerische Skills eingeübt werden, sondern hochkomplexe Pflege-, Betreuungs- und Notfallsituationen detailgetreu nachgestellt werden. Die Lernenden können hier optimal auf die gesteigerten Anforderungen in der beruflichen Praxis vorbereitet werden.

Das Lern- und Transferzentrum steht den Studierenden des Bachelorstudienganges Pflege dual auch außerhalb der Simulationszeiten in Form eines „Freien Übens“ unter Aufsicht von Tutoren zur Verfügung. Die Türen stehen aber auch für Studierende anderer Studiengänge, wie Physiotherapie dual, Pflegepädaogik, etc. offen.

 

Ein Skills Training umfasst das Einüben von bestimmten Fertigkeiten, in unserem Fall pflegerischer oder medizinischer Art (z.B. das Legen einer Magensonde unter Einbezug von hygienischen und pflegefachlichen Bedingungen oder die Herzdruckmassage im Rahmen einer Reanimation).

Bei einer Simulation wird nicht nur eine bestimmte Tätigkeit Mittelpunkt des Trainings. Eine große Rolle spielen hier zusätzlich kommunikative und umgebungsspezifische Faktoren und entsprechen somit den realen Anforderungen der komplexen Pflegepraxis.

 

 

Die Video- und Tonübertragung erfolgt in den angrenzenden Regieraum, von wo aus die Lehrkraft das Szenario verfolgen kann. Die Lernenden sind wie in der Praxis alleine im Lern- und Transferzentrum.

 

Für das Training im Lern- und Transferzentrum verwenden wir je nach Ziel Simulationspuppen oder Schauspielpatienten.

        a, Simulationspuppen

  • Um ein pflegerischen Skills Training zu ermöglichen, verwenden wir die Highfidelity Simulationspuppen, wie die Nursing Anne™ der Firma Laerdal. An diesen Manikins können die Lernenden invasive pflegerische und medizinische Tätigkeiten (wie das Legen einer Magensonde, Blutentnahme, Katheterisierung der Harnblase, uvm.) einüben, bevor sie diese Tätigkeiten am Patienten ausüben.
  • Für das Einüben von Notfallmaßnahen und Algorithmen im Rahmen des Basic Life Support Kurses, werden die Mankins Resusci Anne™ und Resusci Baby QCPR™ verwendet. Diese ermöglichen ein gezieltes und selbstständig organisiertes Üben.
  • Die Highfidelity Simulationspuppe SimMan™ ALS wird für den Einsatz von Simulationen im Bereich des komplexen Notfalltrainings eingesetzt.

 

        b, Schauspielpatienten

In pflegerischen Simulationen wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Kommunikation zwischen Lernenden und Patient gelegt. Hierfür setzen wir Laien- und Profi- Simulationspatienten ein, um eine Pflegesituation real gestalten zu können. Diese Simulationspatienten geben den Lernenden im Anschluss an die Simulation wertvolle Rückmeldungen, welche Sie in ihrem Pflegealltag umsetzen können.

 

 

Kooperationen:

  • DonauIsar Klinikum

Partner:

  • Laerdal - helping save lives
  • Kultur le muc - die Kulturzentrale

Netzwerke:

  • SimNAT Pflege

 

 

Gesamtleiter: Prof. Dr. Christian Rester

Pädagogische Leiterin: Lisa Obermeier

Ansprechpartnerin, Bereich Pflegetraining: Tanja Jänicke-Stöger

Ansprechpartnerin, Bereich Notfalltraining in der Pflege: Heike Brandt

Laboringenieur: Hermann Schattenkirchner

Unterstützendes Lehrpersonal: Prof. Dr. Michael Boßle, Prof. Dr. Doris Eberhardt, Carolin Demmelhuber

Studentische Hilfskräfte: Maria Dengler

 

Pflegetraining:

 

„Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ (Pestalozzi) wird den Studierenden im Lern- und Transferzentrum ermöglicht.

 In der Pflegeausbildung spielt neben fundiertem Fachwissen der Theorie-Praxis-Transfer eine sehr wichtige Rolle. Erst durch die Übertragung und Anwendung des angeeigneten Wissens kann Handlungskompetenz erreicht werden.

 Im Lern- und Transferzentrum als dritten Lernort können die Studierenden im geschützten Rahmen verschiedene Praxissituationen und Patientenfälle nachstellen und durchleben. Dadurch werden Lernende umfassend auf die praktischen Einsätze vorbereitet, erlernte Tätigkeiten können an Simulatoren geübt und Pflegesituationen dazu in Simulationen nachgestellt werden, um die Inhalte aus der praktischen, schulischen und hochschulischen Ausbildung zu verknüpfen.

 Eine sehr wichtige Rolle spielt hier die Reflexion des eigenen Handelns sowie auch das Verstehen der Patientensituation und des institutionellen und gesellschaftlichen Rahmens. Durch die aktive Rolle der Studierenden in der Simulation sowie der anschließenden Reflexion wird das kritische Denken angeregt, Lernende nehmen Situationen ganzheitlich wahr und reflektieren diese, werden offen für Meinungen und Ansichten ihres Gegenübers und können eigene Schwächen erkennen.

 

 

Jeder Studierende durchläuft in den ersten drei Studienjahren jeweils eine LTZ-Übung. Hierzu können sich die Studierenden in Gruppen mit bis zu vier Personen für einen Termin im LTZ eintragen. Die Simulationen werden jeweils von 1 – 2 Studierenden absolviert, die Vor- und Nachbereitung der Übungen erfolgt in der Gruppe, so dass sowohl in Bezug auf die Herangehensweise als auch in der Nachbesprechung z.B. aufgetretene Schwierigkeiten in der Gruppe diskutiert werden können.

 Weitere Übungen im LTZ kommen im Rahmen verschiedener Module zur Vertiefung der im Studium angeeigneten Inhalte hinzu.

Außerdem bieten wir ein freies Üben im LTZ an. Hier können die Studierenden nach ihrem individuellen Bedarf pflegerische Handlungen wie z.B. Blutentnahme, Verbände anlegen, Katheterisierung usw. unter Anleitung eines Tutors üben.

 

Wir haben verschiedene Szenarien abgestimmt auf den Ausbildungsstand und die Studieninhalte für die ersten drei Studienjahre entwickelt. Diese spielen in verschiedenen Settings, also sowohl im akutklinischen Bereich, im ambulanten bzw. stationären Langzeitpflegebereich und in der Kinderkrankenpflege. Damit verfolgen wir den generalistischen Ansatz der Pflegebildung und bereiten die Studierenden auf den Umgang mit PflegeempfängerInnen und deren Angehörigen aller Altersgruppen vor.

 

Notfalltraining:

 

Die Studierenden können im Notfalltraining üben Akutsituationen von Anfang an zu erkennen, diesen vorzubeugen und gegebenenfalls eingetretene Notfall- und lebensbedrohliche Zustände zu behandeln.

Schwerpunkte in unseren Simulationen sind:

  • Zusammenarbeit im Team
  • Gestaltung von Übergabesituationen an Schnittstellen
  • Überblick über das Umfeld des Patienten sowie der örtlichen Gegebenheiten zu behalten
  • frühzeitige Anforderung von Spezialisten
  • Reflektieren und Analysieren der Situationen im Debriefing

Zur Umsetzung dieser Trainings stehen uns von Laerdal das Simulationssystem mit ALS Man, Nursing Anne, Resusci Anne, Resusci Baby und das Debriefing-System zur Verfügung.

Durch diese hochwertigen Simulatoren und Hilfsmittel bzw. Arbeitsmittel aus dem Berufsalltag können die erlernten Skills in den jeweiligen Situationen optimal umgesetzt und trainiert werden:

 

Die Studierenden bereiten sich über die Online Plattform I-Learn der THD auf den Trainingstag vor.

Unmittelbar vor dem Szenario bekommen die Studierende ein Infoblatt zur jeweiligen Simulationssituation und können sich hiermit 30 Minuten lang auf das Briefing vorbereiten.

In der Phase des Briefings werden Fragen beantwortet und die letzten notwendigen Informationen zum Szenario bekannt gegeben. Im Szenario werden die Studierenden gefilmt und von einem Dozenten beobachtet. Vom Regieplatz kann ein weiterer Mitarbeiter die Sprechrolle eines Simulators übernehmen, sofern nicht direkt Schauspielpatienten am Training beteiligt sind.

Meist ist eine weitere Studierenden-Gruppe à 4 Personen mit im Raum und hat Beobachtungsaufgaben. Diese Studierenden verhalten sich ruhig und werden erst im Debriefing mit einbezogen. Im Debriefing dürfen zuerst die „aktiven“ Teilnehmer ihre Eindrücke und ihre Problemstellung schildern. Die Dozenten unterstützen hierbei bei der Reflexion und der Diskussion der aufgetretenen Probleme und verschiedener Lösungswege.

Die Beobachter schildern anschließend ihre Eindrücke gemäß ihrer Beobachtungsaufgaben. Diese Informationen können von den aktiven Teilnehmern in die Nachbearbeitungszeit, als gewinnbringende Unterstützung, mitgenommen werden.

 

Vorbereitungszeit Briefing Szenario Debriefing Nachbereitung

30 min

 

15 min

 

15 min

 

30 min

 

15 min

 

Simulationssituation:

 

Beispiele unserer Trainings:

  • Reanimationstrainings nach ERC Guidelines
  • Notfälle aus allen Bereichen
  • Umgang mit den Angehörigen bei Akut eingetretenen Notfällen eines Patienten
  • Schnittstellen Simulationen zwischen Pflegeteams auf der Station und eintreffenden REA - Teams.

Labore

Die Labors der Technischen Hochschule Deggendorf bieten mit bester technischer Ausstattung die Grundlage für eine aktuelle und praxisnahe Ausbildung. Moderne Technologie nach Industriestandard ermöglicht es in allen Phasen des Studiums, die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen.

Darüber hinaus bilden die Labors die Basis für zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte der THD und offerieren damit den Studierenden vielfältige Möglichkeiten für Bachelorarbeiten und Masterprojekte.

 

Ausführliche Informationen zu allen Laboren findet ihr in der InformaApp:

Funktionen & Infos

 

Dekanin

Prodekan

Studiendekan

Frauenbeauftragte

Studiengangskoordinatoren

Studienfachberatung

Praktikumsbeauftragter

Auslandsbeauftragter

  •  

Prüfungskommission

Vorsitzende:

Mitglieder :

Fakultätsrat

Mitglieder Kraft Amtes

Gewählte Vertreter Professoren

Gewählte Vertreter wissenschaftliches Personal

Gewählte Vertreter nichtwissenschaftliches Personal

Gewählte Vertreter Studenten

  • André Soboczenski
  • Bernhard Beck

Assistenz

 

Aktuelles

Pressefoto

Das Forschungsprojekt DeinHaus 4.0 möchte Menschen in Niederbayern und insbesondere älteren und pflegebedürftigen Personen digitale Techniken für ihr Zuhause näher bringen. In den dafür geschaffenen Mustereinrichtungen können sich Interessierte über Assistenztechniken, die im Alltag Hilfestellung und Unterstützung bieten, informieren und sie zugleich testen. Das sind zum Beispiel intelligente Türschlösser, Herdwächter, Smart Mirror oder der Rollator 4.0. Ganz neu sind nun auch virtuelle Rundgänge über die Internetseite www.deinhaus4-0.de möglich.

Auf der neuen Projekt-Website sind neben Informationsmaterial, Newslettern und Videos ab sofort jeweils ein virtueller 360-Grad-Rundgang zum Musterhaus in Osterhofen und zur Musterwohnung in Deggendorf zu finden. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus können die Einrichtungen erkundet werden. Detaillierte Informationen zum Nachlesen und Anhören finden sich direkt im Rundgang. Bei Fragen stehen die Projektmitarbeiter jederzeit gerne telefonisch (0991 3615-615) oder per E-Mail (deinhaus4.0@th-deg.de) zur Verfügung.

Pressefoto

Das Projekt Kompetenzzentrum Bad Kötzting führt zwei Fragebogenerhebungen in der Projektregion (Niederbayern, Oberfranken und Oberpfalz) durch. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an den nachfolgenden Umfragen teilnehmen würden!

Pressefoto

Das Forschungsprojekt „DeinHaus 4.0“ der Technischen Hochschule Deggendorf hat dem BRK Pflegeheim in Roding ein digitales Bewegungsprogramm zur Verfügung gestellt, mit dem die Bewohner des Pflegeheims dort seit kurzem trainieren und das von ihnen sehr positiv angenommen wird.

Ausgestattet mit Bildschirm und Bewegungssensoren bietet die Software MindMotion über 20 Aktivitäten zum sanften Trainieren des Körpers. Ob Übungen für die Hand, Arme, Schultern oder Beine – das Programm hilft Senioren, aber auch in der Reha und Physiotherapie dabei, Bewegungen zu trainieren. Die Aktionen sind unterhaltsam gestaltet und sorgen so neben dem interaktiven Training für eine Menge Spaß. Die Anwendung gibt direktes Feedback für den Benutzer am Bildschirm und motiviert, sich beim nächsten Versuch im angezeigten Endergebnis zu steigern. MindMotion sichert zugleich die Daten für Therapeuten und Pfleger. So lassen sich Zeit und Schwierigkeitsgrad der Übungen individuell anpassen und eine Leistungsstatistik erstellen.

DeinHaus 4.0 hat MindMotion zu Testzwecken von der Firma MindMaze geliehen bekommen. In Zukunft soll es durch diese Zusammenarbeit zum Beispiel möglich werden, dass Physio- und Ergotherapeuten über Fernschulung Patienten therapieren. Der Fortschritt kann direkt über die Software ausgelesen werden und Therapeut und Patient müssen sich nicht mehr zwingend im selben Raum befinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der Bewegungstherapie. Die Bewohner des Rodinger BRK-Pflegeheimes sind in jedem Fall so begeistert, dass sie die MindMotion schon gar nicht mehr hergeben wollen. Sie sind fleißig am Trainieren und genießen die Abwechslung im derzeit eingeschränkten Alltag.

Pressefoto

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wird zu einem der ersten Standorte in Deutschland, an welchem ein Pflege-Abschluss mit einem Studium erworben werden kann. Für die berufliche Pflege ist dies ebenso ein historischer Meilenstein wie für die Fakultät der Angewandten Gesundheitswissenschaften an der THD. Zeitgleich führt uns die Corona-Krise schonungslos vor Augen, wie existenziell hervorragende Medizin und Pflege für unsere Gesellschaft sind. Mit dem staatlichen Examen Bachelor of Science ist erstmals eine Zulassung zu allen Pflegeberufen als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann gegeben.

Bisher war der staatliche Abschluss mit dem Erwerb der Berufszulassung alleine den Berufsfachschulen in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen vorbehalten. Mit Einführung des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs wird neben der inhaltlichen Umsetzung auch die Koordination der Praxiseinsätze mit der Lehre komplett in die Hände der Hochschulen gelegt. Anders aber als an den spezialisierten Berufsfachschulen sind während der hochschulischen Ausbildung verschiedenartige Praxiseinsätze möglich. Also in der Kinder- und Erwachsenenkrankenpflege, in der Altenpflege oder auch in der Pflege von gehandicapten Menschen.

Zum vertieften Erwerb praktischer Fähigkeiten hat die THD bereits ein Pflegelabor eingerichtet. Dort können die Studierenden zur besseren Vorbereitung auf die Praxis viele Handlungen einüben, bevor sie mit echten Menschen arbeiten. Der berühmte Praxisschock dürfte damit ausbleiben. Mit der Übernahme von Praxisbegleitung und Abnahme der staatlichen praktischen Prüfung durch die Hochschulen wird eine weitere Neuerung Einzug halten. Zukünftig werden zum ersten Mal in der Geschichte der Pflege in Deutschland zusätzlich zu den beruflichen Qualifizierten auch primär wissenschaftlich ausgebildete Pflegepersonen eine systematisch bildungsbezogene Verantwortung für die Versorgung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit übernehmen. „Durch die starke Verzahnung von hochschulischer Lehre und praktischer Ausbildung werden wir enorme Impulse für die weitere Entwicklung der Pflegequalität sowie für die Attraktivität des Pflegeberufs geben können“, ist sich der designierte Studiengangskoordinator und passionierte Intensivpfleger Prof. Dr. Christian Rester sicher. „Das ist mein bisher größter beruflicher Schritt“, sagt Rester. Er verbinde damit ein großes Stück seines Lebenswerks.

Das „Netzwerk Pflege Ostbayern“, in dem Verantwortliche Pflegedirektoren und Pflegedienstleitungen aus ganz Ostbayern vertreten sind, steht für eine ausgewiesene Verzahnung von Theorie und Praxis. Das Netzwerk wurde vor fünf Jahren von Rester ins Leben gerufen und soll zukünftig als fachlicher Rat über die Qualitätsentwicklung im Aufbau des Studiengangs wachen. Christine Windorfer, Mitglied der Pflegedirektion am Bezirksklinikum Mainkofen sieht für die Pflegeausildung eine „rießengroße Chance, die umso besser gelingen kann, je mehr bereits bestehende Expertise der Pflegepraxis in die Entwicklungen integriert wird!“ Die erst kürzlich designierte Dekanin der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Agnes Nocon, sieht mit der Einrichtung des Studiengangs „eine große Verantwortung, die wir als junges und dynamisches Team meistern werden.“ Dazu sei aber auch die optimale Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen unerlässlich.

Die THD bietet für alle Interessierten Informationsveranstaltungen in Form von Webinaren an. Alle vier Webinare am 28. Mai, 10., 25. und 30 Juni beginnen um 14 Uhr. Weitere Informationen zum Studiengang stehen auf der Webseite der THD: https://www.th-deg.de/pf-b. Die Anmeldung zum Studiengang ist ab sofort über das Primuss-Portal der Hochschule möglich.

Pressefoto

Für alle Beteiligten in der Pflege und Betreuung veranstalteten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Regierung von Niederbayern im März das zweite „Forum Altenpflege“. Während sich die Pflegewelt aktuell stark mit dem Wandel ihrer Branche auseinandersetzen muss, machte das Forum Altenpflege auf einen wichtigen Aspekt des Pflegeberufs aufmerksam: die Bedeutung der Kommunikation in Pflege und Betreuung.

Sprechen gehört zum Alltag von Pflegepersonen. Über Sprache wird die Beziehung zwischen Pflegenden und zu Pflegenden klar definiert. Durch die Form der Sprache kann der Behandlungs- bzw. Pflegeverlauf positiv beeinflusst werden. Da in der Praxis oft dem „Tun“ der höhere Stellenwert zufällt, haben sich die Experten der TH Deggendorf damit beschäftigt, wie Pflegende ihre Sprache gezielt im Berufsalltag einsetzen können. Aber auch in der Öffentlichkeit, in der Anleitungssituation oder als Führungskraft können in der Pflege tätige Menschen mit der richtigen Kommunikation Gutes für ihren Berufsstand tun. Zu allen Themen gab es am 5. März entsprechende Workshops und Vorträge. Dass hier auch die Digitalisierung eine Rolle spielt, stellte ein eigener Workshop heraus. Die Messung von Vitalwerten, der Schlafqualität und der Einsatz von Kommunikationshilfen erfolgen beispielsweise mehr und mehr digital. Pflegende sollen ihre Erfahrungen miteinbringen sowie kritisch und systematisch reflektieren. Und sie sollen Vorstellungen zu weiteren Entwicklungen einbringen. Auch ethische Fragen zum Einsatz von Mitteln der Digitalisierungen sollen betrachtet werden.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Regierung von Niederbayern und der THD organisiert. Von THD-Seite haben Prof. Dr. Christian Rester und Prof. Dr. Doris Eberhardt mit Vorträgen und Workshops inhaltlich mitgewirkt, Prof. Dr. Horst Kunhardt sprach als Vizepräsident und „Hausherr“ das Grußwort an die Teilnehmer des Forums.
 

Pressefoto

Am Wochenende vom 29. Februar bis 1. März fand in den Deggendorfer Stadthallen die SENORita, die „Messe für die besten Jahre im Leben“, statt. Im großen Themenbereich „Innovation und Zukunft“ konnte sich das Projekt "DeinHaus 4.0" präsentieren. Ein Team der Technischen Hochschule Deggendorf erforscht in diesem Projekt technische Hilfsmittel, die dabei helfen, länger im eigenen Zuhause leben zu können. Unterstützt wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Auf der SENIORita waren die Seniorinnen und Senioren besonders vom Rollator 4.0. Ein Prototyp, der Gehhilfe und moderne Technik vereinen soll. Lichtsensoren, Regenschirm, Handyhalterung mit Schrittzähler - alles findet sich in einem Gerät. Zahlreiche der tausenden Messebesucher ließen sich von Mitarbeitern des Projekts beraten und boten eigene Erfahrungen und Inspiration im Austausch. 

Pressefoto
Die Pflegeberufe kämpfen nicht nur mit Fachkräftemangel. Die zunehmende Komplexität und notwendige Spezialisierung in der Pflege ändern Berufsbild und Anforderungen. Das Pflegenetzwerk Ostbayern möchte anhand einer Prozentklausel den Anteil akademisch ausgebildeter Pflegekräfte erhöhen. Am 17. Februar erörterten die Netzwerkpartner bei einem Treffen in Deggendorf erste Möglichkeiten zur Umsetzung. „Spitzenmedizin geht nicht ohne Spitzenpflege. Die Prozentklausel kann uns dazu einen wichtigen Schritt weiterbringen“, stellte Tony Ebeling, stellvertretender Pflegedirektor an der Klinik der Universität Regensburg im Rahmen des Netzwerktreffens klar. Zehn bis 20 Prozent der Stellen in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen sollen für akademisch gebildetes Pflegepersonal entwickelt werden, so lautet das Ziel des Pflegenetzwerk Ostbayern. Die Forderung entspricht den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die wiederum in das im Januar 2020 in Kraft getretenene Pflegeberufegesetz und den Beschluss des Ministerrats in Bayern vom Juli 2019 eingegangen sind. „Um diese Visionen wahr zu machen, braucht es strukturelle Grundlagen“, erklärte Prof. Dr. Christian Rester. Er ist Sprecher des Pflegenetzwerks Ostbayern und designierter Studiengangsleiter für den neuen Studiengang Pflege an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Netzwerkpartner wollen hierfür ein Qualitätssiegel „Hochschulische Lehreinrichtung Gesundheitsberufe“ sowie Kooperationsverträge mit den Hochschulen zur Durchführung von Pflegestudiengängen entwickeln. Christine Windorfer, Pflegedienstleitung am Bezirksklinikum Mainkofen, hob hervor, dass „eine Quote alleine nicht reicht. Akademisierung in der Pflege kann nur unter Integration beruflicher Erfahrung und weiterer Spezialisierung gelingen“, so Windorfer. Rupert Brenninger, Mitglied im Deutschen Pflegerat und langjähriger Leiter einer Berufsfachschule für Pflegeberufe, betonte noch einmal, dass eine Akademisierung der Pflege auch die Aufwertung des Berufsbildes vorantreibe: „Die Attraktivität der Pflegeausbildung beginnt mit konkreten Aussichten auf eine Karriereplanung. Junge Menschen, die studieren wollen, sind an beruflichen Positionen mit Verantwortung interessiert!“, stellte Brenninger dar. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet im Wintersemester 2020 der neue Studiengang „Pflege“. Er steht examinierten Pflegefachkräfen mit dreijähriger Berufserfahrung auch ohne Abitur offen. Das Studium dauert vier Semester, es fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Interessenten können sich ab sofort unter pflege@th-deg.de informieren und anmelden. Das Pflegenetzwerk Ostbayern wird im Rahmen der nächsten Tagung Ende April an der Technischen Hochschule Deggendorf weitere Meilensteine zur Umsetzung einer Prozentklausel festlegen.
Pressefoto
Wenn Patienten oder ältere Menschen im Alltag auf pflegerische Betreuung angewiesen sind, muss man nicht automatisch an Bettlägrigkeit oder das Pflegeheim denken. Viele Pflegepatienten können zuhause noch sehr gut zurecht kommen, wenn sie die richtige Unterstützung erhalten. Zum Beispiel durch technische Helfer im eigenen Haushalt. Wie Pflegepatienten ihren Alltag mit moderner Technik bewusster gestalten können, zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in den bayernweit ersten Mustereinrichtungen des Projekts „DeinHaus 4.0“. Vom Tablettenspender, Aufstehbett bis hin zum intelligenten Spiegel kann ein Haus oder eine Wohnung nahezu unauffällig mit technischen Helfern ausgestattet werden. In den Mustereinrichtungen in Deggendorf und Osterhofen können sich Interessierte selbst von den Vorteilen überzeugen. Jeden ersten Freitag im Monat ist die Musterwohnung Deggendorf bei der ERL Immobiliengruppe geöffnet. Im Musterhaus Osterhofen sind Führungen jeden letzten Freitag im Monat möglich. An beiden Orten sind Besuche ab 13 Uhr planbar. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an deinhaus4.0@th-deg.de oder telefonisch unter 0991 3615 615 wird gebeten. Gefördert wird „DeinHaus 4.0“ vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Um möglichst nah am Pflegepatienten zu sein, arbeiten an der THD Pflegewissenschaftler, Gerontologen und Informatiker im Projekt zusammen. Eine ihrer Aufgaben ist es auch, Bürgerinnen und Bürger noch besser über die neuen digitalen Möglichkeiten zur Unterstützung der Pflege zu informieren. Daher stehen in den Mustereinrichtungen ausgebildete Experten beratend zur Seite und nehmen auch gerne Anregungen auf.
Pressefoto

20200113 ernennung honorarprofessor melchartTHD baut Komplementärmedizin aus

13.01.2020 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) begrüßte am 1. Januar Prof. Dr. med. Dieter Melchart als neuen Honorarprofessor an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW). Schwerpunkte des Mediziners, der zuletzt eine außerordentliche Professur an der TU München inne hatte, werden insbesondere der Aufbau eines Campus für Individuelles Gesundheits-Management (IGM Campus), die Lehrintegration des IGM an der THD sowie die Anerkennung des IGM durch die gesetzlichen Krankenkassen sein.

„Ich beginne meine Honorarprofessur für ein Individuelles Gesundheits-Management und für Komplementärmedizin im Alter von 65 Jahren. Dies ist außergewöhnlich, aber nicht unbegründet,“ sagt Melchert. Bereits seit vielen Jahren unterhält er einen sehr intensiven und persönlichen Austausch mit der Fakultät AGW. Noch viel länger ist Melchart mit der Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Bad Kötzting verbunden. Seit 1991 ist er dort Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats und hat sich mit vielfältigen wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt.

Mit seiner Honorarprofessur verbindet sich nun Melcharts konzeptuelle Forschungsarbeit am Lebensstilprogramm IGM und dem sogenannten Yang Sheng an der TCM-Klinik mit den gesundheitswissenschaftlichen Interessen an der THD. „Gemeinsam werden wir versuchen, das IGM im Rahmen einer Anwendergemeinschaft mit dem Namen »IGM Campus« mit verschiedenen Akteuren insbesondere aus der Kurortmedizin umzusetzen und zu evaluieren“ erklärt Melchart. Im Mittelpunkt der Arbeit sollen verschiedene webbasierte Tools zur Gesundheitsbildung stehen. Zielpersonen sind Patienten aus den Bereichen Herz-Kreislauf- bzw. Stoffwechselerkrankungen, Stress und Onkologie. Ziel ist eine langfristige wissenschaftliche Erfassung und alltagsnahe Dokumentation von Verhaltens- und Einstellungsänderungen sowie durch Reiz- und Regulationstherapien ausgelöste Eigenleistungen. Auch die betriebliche Gesundheitsförderung in der Region soll hier mit eingebunden werden.

Prof. Melchart blickt auf eine bewegte und erfolgreiche Karriere zurück. 1983 erhielt er seine Approbation als Arzt, bis 1996 war er Projektleiter für die Integration von Naturheilverfahren in Lehre und Forschung. Bis 2009 leitete Melchart das Zentrum für naturheilkundliche Forschung (ZnF) am Klinikum rechts der Isar. 2003 habilitierte er im Fachgebiet Naturheilkunde in der Schweiz und erhielt 2006 eine Gastprofessur an der Beijing University of Chinese Medicine (BUCM). Von 2010 bis 2015 war der gebürtige Neuöttinger an der TU München der erste Professor für Naturheilkunde und Komplementärmedizin in Bayern. „Das Gefühl alles menschenmögliche für eine Sache oder eine Person getan zu haben, das verstehe ich unter Erfolg,“ sagt Melchart. Und diese Erfolgsgeschichte möchte er nun an der THD fortsetzen, denn: „Es geht um das Tun, nicht um das Siegen!“

Bild (THD): Seit dem 1. Januar neu an der THD: Prof. Dr. med. Dieter Melchart neben THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber (links) sowie Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt (2.v.r.) und Prodekan Prof. Dr. Thomas Geiß (rechts)

Pressefoto

bayerischer praeventionspreis news

Staatsministerin Melanie Huml verlieh am Mittwoch, 4. Dezember im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege den Bayerischen Präventionspreis. Unter den Preisträgern ist ein Projekt der Forschungsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit dem Kreisverband Cham des Bayerischen Roten Kreuzes. Mit ihrem Projekt „PeM – Wir pflegen euch Mitarbeiter“ setzten sich THD und BRK gegen 106 Mitbewerber durch. Zudem wurde das Projekt für den Deutschen Demographiepreis nominiert.

 

„Die Auszeichnung mit dem Bayerischen Präventionspreis ist ein großer Erfolg für die TH Deggendorf. Sie zeigt, dass sich die TH Deggendorf mit ihrer Forschung für die Bedürfnisse der Menschen einsetzt und das Gesundheitswesen in Bayern weiter voranbringt“, gratulierte Wissenschaftsminister Bernd Sibler im Anschluss an die Preisverleihung. Mit ihrem prämierten Ansatz ist die Forschungsgruppe für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit derzeit Vorreiter auf dem Gebiet. Unter Berücksichtigung von aktuellen politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Vorgaben können im Laufe des Prozesses Sozialversicherungsträger integriert werden. Dies bringt viele Vorteile sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mit sich. Beispielsweise senkt es auf Arbeitgeberseite die Kosten, die in einen Prozess investiert werden, zum anderen bietet es für die Arbeitnehmer die Möglichkeit, dass sie ein Angebot zur Gesunderhaltung am Arbeitsplatz erhalten, welches gezielt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Das prämierte Pilotprojekt ist ein Beispiel für viele, wie nachhaltiges und zielgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement funktioniert. So können Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation verbessert und somit attraktive Arbeitsplätze in der Pflege geschaffen werden, um dem Fachkräftemangel gezielt entgegen zu wirken. In diesem Projekt wurden Mitarbeiter im Rahmen einer bio-Psycho-Sozialen Arbeitssituationsanalyse (BIPSA) befragt. Auf dieser Basis wurden Veränderungsprozesse in Gang gesetzt und verschiedene Maßnahmen ergriffen. Bereits nach kurzer Zeit zeigen sich Veränderungen bei den Arbeitnehmern. Letzten Endes kam die Entwicklung des Projekts auch den Bewohnern der Einrichtungen zu Gute. Zur Organisation und Umsetzung der Maßnahmen wurde ein interner Mitarbeiter an der THD als systemischer Prozessberater für Betriebliches Gesundheitsmanagement ausgebildet.

Die Forschungsgruppe für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Gronwald entwickelte den Prozess unter der Berücksichtigung aller notwendiger Vorgaben und unter dem Aspekt der Interdisziplinarität mit vielen verschiedenen Fachbereichen und Netzwerkpartnern. Das ausgezeichnete Projekt ist ein Beispiel zur Realisierung dieser Theorien. Des Weiteren laufen derzeit weitere Projekte wie z.B. mit sechs Handwerkskammern aus ganz Deutschland und ein gemeinsames Projekt mit der Bayerischen Polizei. Im Rahmen des Hochschulzertifikates „Systemische Prozessberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement“ am Zentrum für akademische Weiterbildung im Rahmen des Hochschulzertifikats lernen die Teilnehmer wissenschaftliche Grundlagen, die zudem praktische Anwendung in Projekten finden.

Der Bayerische Präventionspreis wurde zum 15. Mal verliehen. Er wird in den vier Kategorien „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“, „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“, „Prävention im Alter“ und „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“ vergeben und ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert.

Bild: v.l.n.r.: BRK-Präsident Theo Zellner, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Professor Dr. Horst Kunhardt, Jasmin Weber, Manfed Aschenbrenner, Dr. Andreas Zapf (Präsident des Landesamtes für Gesundheit) (Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

Pressefoto

20191209 netzwerk pflege ostbayernAkademisierung der Pflege nimmt weiter Fahrt auf

09.12.2019 | THD-Pressestelle - Am 6. Dezember tagte in der Landau (Deggendorf) das 2016 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gegründete Netzwerk Pflege Ostbayern. Gemeinsam wurden die nächsten Schritte beim Ausbau der hochschulischen Pflegeausbildung angegangen. Ziel ist die Stärkung der akademischen Pflegepraxis auch durch Integration der Erfahrungen von Pflegeexperten für die Region Ostbayern.

Das Netzwerk Pflege Ostbayern will zunächst dafür Sorge tragen, dass die akademische Ausbildung ihren angestrebten Platz in den verschiedenen Bereichen der Pflege einnehmen kann. Die Aufgaben im Pflegenetzwerk sind dabei klar verteilt. So gibt sich Volker Gießübl, Direktor der Pflegeakademie in Grafenau und Beirat im Pflegenetzwerk, beispielsweise zuversichtlich, „dass auch die Altenpflege zukünftig an der akademischen Ausbildung teilnehmen wird.“ Tony Ebeling, stellvertretender Pflegedirektor am Klinikum der Universität Regensburg und ebenfalls im Beirat des Netzwerks sowie Anja Herzog, Pflegedirektorin am Donau-Isar Klinikum wollen sich verstärkt dafür einsetzen, dass die hochschulische Pflegeausbildung bei der hochspezialisierten Akutversorgung stattfinden wird. Christine Windorfer und Hans-Peter Hartl vom Bezirksklinikum Mainkofen kümmern sich um die psychiatrische Pflege, während Michael Döschl von der BRK Kreisgeschäftsstelle Deggendorf versuchen will, die hochschulische Pflegeausbildung für die ambulante Hauskrankenpflege sowie für die stationäre Altenpflege zu etablieren. Für die Pädiatrie wird sich Margit Schuster, Pflegedirektorin an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau, einsetzen.

Auch Wissenschaftsminister Bernd Sibler fördert die Zukunft der Akademisierung der Gesundheitsberufe im sogenannten primärqualifizierenden Studiengang Pflege. Die Anzahl der Studienanfänger pro Studienjahr soll in Bayern an zunächst ausgewählten Standorten im Verlauf der nächsten Jahre verdoppelt oder gar verdreifacht werden. Sibler betonte in einer Pressemitteilung im Juli dieses Jahres „mit dem Kabinettsbeschluss stemmen wir uns gegen den Fachkräftemangel in der Pflege. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist unsere Offensive für mehr Hochschulangebote im Bereich der Pflege ein starkes Signal!“ Ein Signal, das an der THD bereits auf fruchtbaren Boden gefallen ist. „Die Entwicklung eines völlig neuen Pflegefach-Studiengangs mit dem Abschluss Bachelor of Science läuft derzeit auf Hochtouren“, wie Prof. Dr. Christian Rester, Gerontologe an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften bestätigt. Je nach Bereitstellung der benötigten Stellen soll der Studiengang an der THD entweder im Herbst 2020 oder 2021 starten.

Selbstverständlich ist die Akademisierung kein Allheilmittel. „Die große Erfahrung der bereits examinierten Pflegenden ist für die hohe Qualität der pflegerischen Versorgung und die Organisation der Pflege in allen Einrichtungen grundlegend und unerlässlich“, bekräftigt Windorfer. Diese dürfe keinesfalls verloren gehen. Das Netzwerk Pflege Ostbayern wolle deshalb ein Tandem-Modell entwickeln. So sollen zukünftig akademisierte Pflegende zusammen mit den erfahrenen Kräften die Versorgungsqualität in der Pflege weiterentwickeln. „Das“, da ist sich Professor Rester sicher, „gewährleistet eine vielversprechende Zukunft für die Pflege, mit dem Aufbau von genau definierten Funktionen, Aufgaben und entsprechenden Karrierechancen.“

Bild (THD): Kämpft für die Etablierung der Pflegeakademisierung: Das Netzwerk Pflege Ostbayern

Pressefoto

20191210 kooperation agw uni weifangErstes Treffen mit Weifang University of Science and Technology in Deggendorf

10.12.2019 | THD-Pressestelle - Vizepräsident Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Dr. Christian Rester begrüßten am 9. Dezember eine Delegation der Weifang University of Science and Technology aus der Bayerischen Partnerprovinz Shandong in der Volksrepublik China an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Unter der Leitung des Delegationsführers Li Fengxiang wurden Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Gesundheitswissenschaften zwischen den beiden Hochschulen erörtert.

Neben dem Austausch von Lehrenden und Studierenden, sollen zusammen nicht nur Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, auch die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und der Aufbau eines Studiengangs Pflege wurden als Option diskutiert, um die Verbindung zwischen den beiden Hochschulen zu vertiefen. Im Anschluss an die Gespräche wurde im feierlichen Rahmen eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit darstellt. Die neue Verbindung liefert einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierungsstrategie der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der THD. Gerontologe und Pflegewissenschaftler Christian Rester sieht für die Gesundheitsvorsorge in Bayern hier eine langfristige Chance: „Am Gesundheitscampus Bad Kötzing wird der internationale Gedanke schon länger verfolgt. Dort gibt es seit mehreren Jahren ein Programm zur Integration von Pflegepersonal mit Migrationshintergrund.“ Die Kooperation mit der Weifang University sei nun ein weiterer Schritt auf Ebene der Studiengänge.

Bild (THD): Die TH Deggendorf und die Weifang University of Science and Technology in China haben sich diese Woche in Deggendorf getroffen, um eine Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitswesen zu besprechen.

Pressefoto

THD startet Forschungsprojekt

20191127 cashew klinikclowns27.11.2019 | THD-Pressestelle - Klinikclowns sind regelmäßige Gäste in Altenpflegeeinrichtungen. Sie bescheren den Heimbewohnern im Rahmen ihrer „Visiten“ emotionale Zuwendung. Die Wirkung dieser Einsätze in der Altenpflege ist in Deutschland bisher kaum erforscht. Diese Lücke hat auch das Bundesministerium für Gesundheit erkannt und stellt für ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit dem Dachverband Clowns in Medizin und Pflege e.V. Mittel in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung. Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Michael Bossle leitet das dreijährige Forschungsvorhaben.

Die Studie zu „Clownsinterventionen in Altenhilfeeinrichtungen - soziale Hilfeleistung unter Berücksichtigung emotionaler Wesensaspekte“ (CAsHeW-Studie) wird die Wirkungsweise erfolgreicher „Klinikclowns-Visiten“ deutschlandweit analysieren. „Humor und Clownerie sind Türöffner für gute und gelingende Begegnungen. Wir erhoffen uns aus der Studie evidente Belege, die zeigen, dass dieser Ansatz aus der stationären Altenhilfe nicht mehr wegzudenken ist. Wir freuen uns deswegen sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Dachverband Clowns in Medizin und Pflege“, erklärt Prof. Dr. Michael Bossle. Bossle ist selbst Klinikclown und schult Pflege- und Gesundheitspersonal als Humortrainer. Die Forschung findet in größeren stationären Altenpflegeeinrichtungen statt, in denen die Einsätze der Klinikclowns seit mehreren Jahren stattfinden. Dabei soll festgehalten werden, welche Faktoren die Clown-Visiten erfolgreich machen, welche Rahmenbedingungen vorhanden sein müssen und welche Qualifikation die Klinikclowns mitbringen sollten. Zweck der dreijährigen Forschungsarbeit ist es, daraus die Qualifikationsanforderungen an die Klinikclowns sowie die optimalen Rahmenbedingungen der Clown-Visiten abzuleiten. Auch Rückschlüsse auf die Aus- und Weiterbildung von Klinikclowns sind ein wichtiges Forschungsziel. Das Resultat der Studie dient der weiteren Professionalisierung und der Qualitätssicherung der Arbeit der Klinikclowns im Altenpflegebereich. Die CAsHeW-Studie ist an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Deggendorfer Hochschule angesiedelt. Im Bereich der Forschungsmethodologie ist Prof. Dr. Irmgard Tischner, Professorin für Qualitative Gesundheits- und Sozialforschung, in das Projekt eingebunden.

Bild (Rosalinde Mader): Prof. Dr. Michael Bossle (li.), Prof. Dr. Irmgard Tischler (3. v. li.) und Birgit Rathwallner (re.) von der TH Deggendorf trafen sich mit Elisabeth Makepeace (2. v. li.) und Katrin Ruiz (2. v. re.) vom Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. anlässlich des Starts der CAsHeW-Studie.

 

 

 

Pressefoto

Das campusübergreifende2019 06 05 Projekt interkulturelle Kompetenzen news Projekt „Interkulturelle Kompetenzen“ des Studiengangs Pflegepädagogik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) stellte am Dienstag, 05. Juni im Kolpinghaus Pfarrkirchen seine Ergebnisse vor. Das Projekt befasste sich mit den Chancen und Herausforderungen, die der wachsende European Campus Rottal-Inn (ECRI) für die Stadt Pfarrkirchen mit sich bringt. Ziel war es, einen Überblick über die aktuelle Situation herauszuarbeiten und die Ergebnisse allen Beteiligten zugänglich zu machen.

 

 

In seiner Begrüßung hob Prof Rester die Bedeutung interkultureller Kompetenzen in der Pflege hervor. Der ECRI und die Stadt Pfarrkirchen seien in diesem Zusammenhang ideal für die Forschung zum Thema Integration. Er lud die Anwesenden Bürger, Studierenden und Projektbeteiligten ein, sich aktiv an dem Thema zu beteiligen. Zweiter Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen MdL Martin Wagle ging auf die Beteiligung der Stadt und dem Potenzial, das in der Zusammenarbeit zwischen der Politik und dem ECRI liegt, ein.

 

Im Sinne der Bildungsarbeit wurden die Ergebnisse von den Pflegepädagogen*innen methodisch und didaktisch aufbereitet. Neben den ermittelten Zahlen und Fakten war es den Projektbeteiligten wichtig, ebenso den Gedanken und Gefühlen der Beteiligten einen Raum zu geben. Für die Besucher entstand eine interaktive Ausstellung, die zum Mitmachen, Nachdenken und Austausch anregte. Der Austausch über gemeinsame Werte fand über eine erlebnispädagogische Mitmachaktion (Werteturm) statt. Weitere Ergebnisse wurden in Form von Poster, Foto und Foto-Audio Ausstellungen präsentiert.

 

Das Projekt erhielt dabei von allen Seiten große Unterstützung. Die Stadt Pfarrkirchen und der örtliche Tischtennisverein stellten für die Präsentation benötigtes Equipment zur Verfügung. Von Seiten des ECRI wurde das Projekt von Prof Michelle Cummings-Koether, Professorin für interkulturelles Management, begleitet.

 

In den Ergebnissen wurde deutlich, dass gerade in den ländlichen Strukturen großes Potenzial für eine gelingende Integration steckt. Das Projekt kam zu dem Resultat, dass in Pfarrkirchen das Thema Integration in vielen Bereichen durch gemeinschaftliche Strukturen und Vereine vorangetrieben wird. Um die Integration weiter voranzutreiben, wird das Projekt von der Stadt Pfarrkirchen und der Regionalentwicklung weiterverfolgt.

 

Von Seiten der THD und des ECRI ist geplant, die Kooperation weiter auszubauen und im Sommersemester 2020 eine gemeinsame, campusübergreifende Vorlesung zu interkulturellen Kompetenzen zu etablieren.

Pressefoto

Menschen der THD

17 interview jens martin 11.06.201913.06.2019 | THD-Pressestelle - Prof. Dr. med. Jens Martin ist Studiengangsleiter für Angewandte Sportwissenschaften und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Sportmedizin. Bereits in seiner Kindheit war es sein Wunsch Arzt zu werden. In dieser Folge erfahrt ihr, wo ihr ihn in seinen Pausen antrefft und welche Zusatzqualifiktationen man im ASW-Studium erlangen kann.

 

 Bild: Prof. Dr. Jens Martin erklärt warum sich seine beiden beruflichen Schwerpunkte so gut ergänzen

Pressefoto

agw flyer zukunft gesundheit vorderseite

agw flyer zukunft gesundheit rueckseite

Pressefoto

14 neue Guides für die Gedenkstätte Mainkofen

 Teilnehmerfoto Gedenkorte

Am Freitag, den 10. Mai fand die Abschlussprüfung sowie die Abschlussfeier des Zertifikatlehrganges „Lehren und Lernen an Gedenkorten“ am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Das berufsbegleitende Zertifikat befähigt die Absolventen zur Durchführung von Begleitungen und Rundgängen mit Besuchergruppen an der Gedenkstätte in Mainkofen.

 

 

Prof. Dr. Michael Bossle verabschiedete die 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und hob die Zukunftsbedeutung des Themas Lehren und Lernen an Gedenkorten hervor: "Die Vernichtungsgeschichte der psychisch Erkrankten und geistig behinderten Menschen im Nationalsozialismus zeigt deutlich wo die schiefe Ebene einer menschenfeindlichen Norm beginnt.“ Der Besuch der Gedenkstätte mache deutlich, wohin im schlimmsten Fall Vorstellungen, dass es unterschiedlich lebenswertes Leben gebe, führen kann. Beteiligt waren damals neben den Ärzten auch Pflegepersonen und andere Berufsgruppen wie Verwaltungsangestellte. Weiterhin betont Bossle: „Das muss uns allen in Gegenwart und Zukunft zu denken geben."

 

Univ. Prof. Dr. Christina Hansen von der Universität Passau und Mitinitiatorin des Zertifikatsprogramms betont in diesem Rahmen die Rolle des pädagogischen Personals an Gedenkstätten: „Gerade das pädagogische Personal an Gedenkorten beziehungsweise auch die Lehrkräfte an Schulen, Universitäten oder berufsbildenden Schulen sind dabei in der verantwortungsvollen Position, den Besuch an einer Gedenkstätte sowie das „Lernen an Gedenkorten“ zu einer nachhaltigen Erfahrung aufzubereiten. Den Besuchern und Besucherinnen muss die Geschichte bewusst werden und sie für aktuelle oder zukünftige Herausforderungen für eine humane Gesellschaft stärken."

 

Das Zertifikat wurde in Kooperation mit der Universität Passau, dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim sowie dem Bezirksklinikum Mainkofen in drei umfassenden Modulen durchgeführt. Das Angebot richtete sich insbesondere an Lehrende und Lernende der Gesundheitsfachberufe und dem Sozialbereich. Alle Informationen zum Programm erhalten Interessierte bei Lisa Geib von der THD (lisa.geib@th-deg.de).

Pressefoto

Menschen der THD

15 Interview Doris Eberhardt 28.05.201929.05.2019 | THD-Pressestelle - Anlässlich dieses Jubiläums hat die Hochschule eine Reihe Interviews mit herausragenden Persönlichkeiten der THD durchgeführt. In der Videoserie "Menschen der THD" werden wöchentlich Professoren, Studierende, Verwaltungsangestellte und Laboringenieure der Hochschule vorgestellt. Jede Woche Dienstag erscheint eine neue Folge!

Auch zwei Professoren aus der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften sind bereits in zwei Videos erschienen:

Prof. Dr. Horst Kuhnhardt ist Vizepräsident für Gesundheitswissenschaften und Leiter des European Campus Rottal-Inn und äußert sich im Video zu Niederbayern und zum Thema Forschung. Die THD nahm außerdem beim Wettbewerb "Eine Uni - ein Buch" teil und ist unter den 10 Gewinnern. Das Buch Factfulness von Hans Rosling, das Herr Kunhardt erwähnt ist also mehr als nur eine persönliche Empfehlung.

 

Prof. Dr. Doris Eberhardt unterrichtet in der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften im Berreich Pflegesystementwicklung. Sie redet in ihrem Intervwiew über ihre Ansichten zu "Dr. Google" und ermutigt die Studierenden dazu öfter kritisch zu denken und die Kritik auch zu äußern. 

 

Bild: Prof. Dr. Doris Eberhardt sprich unter anderem über die Vor- und Nachteile von "Dr. Google".

Pressefoto

Anmeldeschluss für den Sporteignungstest

20190523 Sporteignungstest ASW23.05.2019 | THD-Pressestelle - Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet mit ihrem Studiengang „Angewandte Sportwissenschaften“ mit Schwerpunkt Training und Gesundheit ein breitgefächertes Sportstudium. Zulassungsvoraussetzung dafür ist unter anderem der Sporteignungstest der bayerischen Universitäten. Sportbegeisterte, die gerne an der THD studieren möchten, können sich noch bis 01. Juni für den Test anmelden.

Der Sporteignungstest beinhaltet Leistungsabnahmen in den Spielsportarten, im Tanz, in der Leichtathletik, im Turnen und im Schwimmen. Um sich gezielt auf den Test vorzubereiten, bieten die Dozenten des Studiengangs Angewandte Sportwissenschaften an der THD unterstützende Workshops an. Infos dazu unter https://www.th-deg.de/files/0/agw/veranstaltungen/2019/flyer_infotag-sportwissenschaften.pdf. Der Sporteignungstest findet Anfang Juli statt, die Anmeldung erfolgt online unter https://www.bayspet.de/portal/. Die Bewerbung für den Studiengang „Angewandte Sportwissenschaften“ mit Schwerpunkt Training und Gesundheit an der THD für das Wintersemester 2019/2020 ist, wie für alle anderen Studiengänge an der THD, noch bis Mitte Juli möglich. Anfang Oktober beginnt das Sportstudium in Deggendorf für alle, die sich erfolgreich beworben haben. Im Laufe der dreieinhalb Studienjahre lernen die „Sporties“ ca. 40 verschiedene, oft ungewöhnliche und sehr anspruchsvolle Sportarten kennen. Dabei stehen die Bereiche Kern-, Erlebnis- und Therapiesportarten gleichermaßen auf dem Programm. Von Studienbeginn an sind die angehenden Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler durch das studienintegrierte Praktikum in regionalen Vereinen als Trainer oder Übungsleiter aktiv. Zum Ende des Studiums werden zur Netzwerkbildung und zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt zwei studienintegrierte Berufsfindungspraktika bei potentiellen Arbeitgebern geleistet. Bereits während des Studiums besteht die Möglichkeit, zahlreiche überberufliche Trainer- und Lehrqualifikationen für den Gesundheits- und Fitnessmarkt zu erwerben. Des Weiteren besteht eine enge Kooperation mit der auf Hochleistungssport ausgerichteten Sparte der Schweizer Sporthochschule in Magglingen. Diese Breite und Praxisnähe des Sportstudiums bereitet die THD-Absolventeninnen und Absolventen umfassend darauf vor, verantwortungsvolle Aufgaben in Wissenschaft, Prävention, Rehabilitation, Sporttherapie oder im Wettkampfsport wahrzunehmen.

Bild: Auf der Donau, und damit quasi vor der Haustüre, können Studierende der Angewandten Sportwissenschaften die Sportart Rudern kennenlernen.

Pressefoto

Ihr interessiert euch für einen Studiengang im Gesundheitswesen? Dann seid ihr beiMGSR GI Informationsabende 2019 uns an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf genau richtig!  Kommt einfach zu unseren Infoveranstaltungen der Studiengänge Sportwissenschaften, Physiotherapie dual, Pflege dual, Gesundheitsinformatik und Management im Gesundheitswesen vorbei, um euch über unser vielseitiges Angebot zu informieren. Wir hoffen, euch für einen unserer Studiengänge begeistern zu können. Die Fakultät AGW freut sich auf euren Besuch!

 

Pflege Dual Informationsabende 2019 druckPSB Informationsabende 2019

 

Pressefoto

20190412 Infotag ASWStudieninteressierte schwitzen beim Infotag für den Studiengang „Sportwissenschaften“

12.04.2019 | Fakultät AGW - Von Basketball bis Leichtathletik - wer sich für das Studium Angewandte Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Training und Gesundheit an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) interessiert, muss in mehreren Sportarten fit sein. Beim Infotag am 6. April konnten Studieninteressierte mehr über das Studium erfahren und ihre Fitness testen.

Rund 25 Interessierte folgten dem Angebot der THD und besuchten vormittags zunächst die Trainingsmöglichkeiten für die Sporteignungsprüfung. Das erfolgreiche Ablegen der Sporteignungsprüfung gilt als Zulassungsvoraussetzung für den Sportstudiengang. Neben der geforderten Kür im Bereich Geräteturnen, absolvierten die jungen Besucher auch die in der Leichtathletik geforderten Disziplinen Wurf und Sprint, sowie die Spielsportarten Volleyball und Basketball. Später konnten sie Räumlichkeiten wie zum Beispiel den Kraftraum besichtigen und einen Vortrag zum Studium hören.

Zur individuellen Vorbereitung auf die geforderten Disziplinen bei dem bayerischen Sporteignungstest werden alle Studiengangs-Interessenten zu weiteren Trainingsterminen am 03.Mai, 17.Mai und 24.Mai jeweils von 14-16 Uhr in die Comenius-Turnhalle eingeladen. Des Weiteren werden ab dem 25.April immer donnerstags ab 18 Uhr Lauftreffs im Donau-Wald-Stadion und folgende Termine 12.April, 10.Mai und 07.Juni zum Training der Schwimmdisziplinen angeboten.

Bild (THD): In der Turnhalle des Comenius-Gymnasiums Deggendorf fand der praktische Teil des Infotags statt.

Pressefoto

20190301 Dein Haus 4.0 bei der SENIORitaSenioren können sich moderne Technik im eigenen Haushalt vorstellen

01.03.2019 | THD-Pressestelle - Am 23. und 24. Februar bot sich die Gelegenheit, das Projekt „Dein Haus 4.0“ auf der SENIORita, der Messe für die Generation 50 plus, in Deggendorf vorzustellen. Prof. Dr. Horst Kunhardt und Prof. Dr. Christian Rester gaben im Rahmen einer Podiumsdiskussion Einblicke in das Projekt, stellten zukünftige Pläne vor und betonten den Mehrwert für pflegebedürftige Personen.

„Dein Haus 4.0“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Zuhause unterstützungs- und pflegebedürftiger Menschen mit moderner Technik zu optimieren, damit sie länger, selbstbestimmter und auch sicherer in ihren gewohnten vier Wänden leben können. Die Reaktionen der Messerbesucher waren überaus positiv – viele wären bereit, sich gewisse Assistenz-Lösungen in ihre eigene Häuslichkeit zu integrieren. Auch am Messestand begegnete dem Projektteam große Bereitschaft, das Vorhaben zu unterstützen. Die Pflegewissenschaftler und Gerontologen des Projekts hatten einen Fragenbogen ausgearbeitet, den die Besucher vielfach beantworteten. Begeistert waren die Senioren vor allem von „Luna“, einem humanoiden Roboter, welcher beispielsweise in der Mobilisation und Aktivierung Pflegebedürftiger unterstützend eingesetzt werden kann. Zudem weckte auch der mitgebrachte „Smart Mirror“ große Neugier: ein intelligenter Spiegel, welcher – verbunden mit einem Pulsoxymeter – Vitalwerte, Nachrichten oder auch Erinnerungen anzeigen kann.

Bild (THD): Reges Treiben am Stand der THD auf der SENIORita

Pressefoto

20192501 BGM MarktplatzNachhaltig Werte schaffen durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement

25.01.2019 | THD-Pressestelle - Rund um das Thema Werte ging es bei der neu eingeführten Netzwerkveranstaltung  „BGM-Marktplatz“. Das neue Veranstaltungsformat startete erfolgreich mit ca. 40 Akteuren aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) die am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammengekommen sind, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu sammeln.

 Darunter waren auch die zehn Teilnehmenden des Hochschulzertifikatkurses Systemische Prozessberatung im BGM, welche an diesem Nachmittag ihre Projektarbeiten vorstellten und Rede und Antwort dazu standen.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD, wandte sich Zertifikatsleiter Prof. Dr. Stephan Gronwald, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, an das Publikum. Er stellte die berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Prozessberatung im BGM vor und zeigte die Chancen für Unternehmen auf, welche das Betriebliche Gesundheitsmanagement nutzen. Gastredner Marco Altinger, Präsident des Bundesverbandes Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V., appellierte besonders für eine stärkere Werteorientierung in der Gesellschaft.

Die berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Prozessberatung im BGM dauert zwölf Monate und befähigt die Teilnehmer dazu, Unternehmen nach genauer Analyse der IST-Situation zu beraten und den Einführungsprozess des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu begleiten.

Bild (THD): Reges Treiben am Stand der THD auf der SENIORita

Pressefoto

fachbeirat agw1. Sitzung des Fachbeirates der Fakultät AGW

Am 25.03.2019 fand die 1. Sitzung des FACHBEIRATES der Fakultät AGW statt. Der Fachbeirat ist ein wichtiges Gremium für die Fakultät, um einen Einblick über die Wünsche und Bedürfnisse sämtlicher Institutionen der Gesundheitswirtschaft, zu erhalten. Der konstruktive Austausch zwischen Theorie und Praxis liegt beiden Seiten besonders am Herzen.

Die Mitglieder der Fakultät AGW freuten sich sehr über den Besuch vieler wichtiger Persönlichkeiten aus der Pädagogik und der Gesundheitswirtschaft. Bei den Experten fand vor allem das Leitbild der AGW großen Anklang – damit nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Das fachliche Feedback aus den verschiedensten Bereichen und die zugesicherte Unterstützung ist wichtig für eine permanente Weiterentwicklung der Fakultät. Gewollt ist ein kritischer Beirat. Besonders wichtig für die Fakultät ist die menschliche Wertschätzung, sowie die fachliche Expertise des Gremiums, da eine Fakultät sehr stark auf die Bereiche in der Praxis und auch in der Wissenschaft angewiesen ist. Neue Studiengänge können dadurch so entwickelt werden, wie der Markt sie benötigt, mit innovativem Charakter und interdisziplinärer Ausrichtung. Nur so werden aus Studenten auch Fachkräfte wie der Markt sie später braucht. Nochmals einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer! Die Mitglieder unseres Fachbeirates finden sie unter folgendem Link: https://www.th-deg.de/de/agw/fachbeirat-agw

Bild (THD): Der neue Fachbeirat der AGW

Pressefoto

agw save the date zukunft gesundheit

Wollen sie unsere Fakultät und Gesundheitsexperten von Morgen kennenlernen? Dann besuchen sie uns gerne am 22.07.2019 zu unserem Zukunft Gesundheits-Tag der Fakultät AGW und lernen dabei nicht nur unseren Standort Land-Au 27 in Deggendorf kennen, sondern lassen sie sich überraschen, welche Studiengänge und aktuellen Projekte wir anbieten und umsetzen. Ein Tag zum Kennenlernen und für regen Austausch gedacht – freuen sie sich auf Vorträge, Infostände, Moderationen, einen Marktplatz rund um die Gesundheit, uvm.  

Pressefoto

20190111 Gemeinsam Pflegen Veranstaltung AGWStudierende der THD organisieren Veranstaltung „Gemeinsam pflegen“

11.01.2019 | THD-Pressestelle - Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) organisierten am 9. Januar ein Zusammenkommen rund um das Thema Pflege. Die Veranstaltung richtete sich an Pflegende, pflegende Angehörige, Betroffene und Interessierte.

Am THD-Standort in der Land-Au in Deggendorf informierten die geladenen Referenten aus der Region über ein sehr breites Themenfeld: Pflegeberatung, Leistungen der Pflegekasse, Nachsorge-Modell für kranke Kinder „Der bunte Kreis“, Integration von Behinderten in Werkstätten und im Arbeitsmarkt, Selbsthilfegruppen, Seelsorge-Arbeit sowie über die Fachstelle für pflegende Angehörige und das Leben mit Demenz in der Kommune.

Für die Studierenden aus dem siebten Semester Pflege Dual war die Organisation Teil ihrer Vorlesung „Familien- und Gemeindenahe Pflege“ unter Betreuung von Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Rester. Von der Auswahl der Themen, Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen bis hin zum Marketing haben sie sich selbstständig um die Organisation gekümmert. Der Fachtag fand zum ersten Mal statt und soll im nächsten Winter fortgesetzt werden. Das Studium Pflege Dual wird an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften angeboten.

Bild (THD): Das Orga-Team und die Gastreferenten

Pressefoto

20181204 Kooperation AGW BFS Bayreuth Dopfer SchulenNeue Kooperationen für die TH Deggendorf – Döpfer Schulen Regensburg und Bayreuther Berufsfachschule für Physiotherapie werden Partner im Studiengang Physiotherapie dual mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaft

04.12.2018 | THD-Pressestelle - Die Döpfer Schulen Regensburg sowie die Berufsfachschule für Physiotherapie in Bayreuth sind seit kurzem Kooperationspartner der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Künftig können Physiotherapie-Schüler beider Schulen den ausbildungsintegrierenden Studiengang Physiotherapie dual in Deggendorf belegen. Die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit den Döpfer Schulen fand vergangene Woche in Regensburg statt.

Inhaber Hubert Döpfer begrüßte zusammen mit Schulleiter Martin Gleixner und dem Präsidenten der Hochschule Döpfer, Prof. Dr. Martin Eglmeier, die Vertreter der TH Deggendorf. Prof. Dr. Stephanie Hecht, Leiterin des Studiengangs, und Prof. Dr. Thomas Geiß, Prodekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, kamen mit dem Kooperationsvertrag im Gepäck nach Regensburg. Mit den beiden Berufsfachschulen in Regensburg und Bayreuth gewinnt die THD renommierte Kooperationspartner außerhalb Niederbayerns. „Wir freuen uns, dass wir immer größere Kreise ziehen und nun insgesamt zehn Berufsfachschulen mit uns zusammenarbeiten, die ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten bieten, ihren Beruf mit einem Studium an der THD zu verbinden“, sagt Prof. Dr. Stephanie Hecht. Durch die gemeinsame Ausbildung ergeben sich für beide Institutionen Synergien hinsichtlich Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Sowohl für den Studiengang als auch für den Beruf des Physiotherapeuten/der Physiotherapeutin.

Inhalt der Kooperation
In den ersten drei Jahren absolvieren die Studentinnen und Studenten in Vollzeit die Ausbildung zum „staatlich anerkannten Physiotherapeuten“ an einer der zehn kooperierenden Berufsfachschulen. Parallel besuchen sie in dieser Zeit Vorlesungen an der THD. Üblicherweise finden diese im Block und überwiegend in unterrichtsfreien Zeiten statt. Nach drei Jahren schließen die Studierenden ihre Ausbildung an der Berufsfachschule ab und beginnen mit einem dreisemestrigen Studium bis zum Bachelor. Im Rahmen des Vollzeitstudiums können sie schließlich den Abschlussgrad „Bachelor of Science“ erreichen. Zusätzlich erweitert der Studiengang das zukünftige Berufsfeld mit dem Zertifikat „Sport- und Bewegungstherapie (DVGS)“.

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Thomas Geiß (THD), Martin Gleixner (Schulleitung Döpfer Schulen Regensburg), Prof. Dr. Stephanie Hecht (THD), Hubert Döpfer (Inhaber Döpfer Schulen), Prof. Dr. Martin Eglmeier (Präsident Hochschule Döpfer)

Pressefoto

20181018 gastvortrag agw„Natürlich ziehe ich auch Zähne“– Vortrag über Pflegewissenschaft in Taza (Äthiopien) für Studierende der THD

18.10.2018 | THD-Pressestelle - Eine besondere Referentin war am Montag, 15. Oktober in der Land-Au in Deggendorf zu Gast. Schwester Meskel Kelta gewährte den Studierenden der Studiengänge Pflege Dual und Pflegepädagogik Einblick in eine Welt der Krankenversorgung, die mit völlig anderen Rahmenbedingungen zurechtkommen muss als diejenige in Deutschland. Schwester Meskel leitet im Apostolischen Vikariat Hosanna eine kleine Gesundheitsstation, das „Taza Catholic Health Center“. Täglich versorgt sie bis zu 100 Patienten.

Sie absolvierte eine fünfjährige Ausbildung zum „Health Officer“. Damit darf sie Krankheiten diagnostizieren, Medikamente verschreiben und kleinere Operationen durchführen. Schwester Meskel und ihr Team behandeln Magen-Darmerkrankungen, Typhus und Malaria. Sie nehmen kleine Augenoperationen vor und ziehen Zähne. Und sie kümmern sich um unterernährte Kinder.
Äthiopien hat einen Imagewandel vollzogen – vom Hungerland zur aufstrebenden Wirtschaftsnation. Doch für Schwester Meskel ist das nur die halbe Wahrheit. „In den großen Städten sieht man Entwicklung – ja, das ist wahr“, sagt sie, „in Äthiopien leben aber über 80 Prozent der Bevölkerung auf dem Land. Viele von ihnen müssen kilometerweit bis zur nächsten Wasserquelle laufen.“ Und auch in der Gesundheitsstation spürt man die Armut: Wenn es dunkel wird, leuchtet eine der Krankenschwestern Schwester Meskel mit der Taschenlampe, weil es sonst kein Licht mehr gibt.
Vorträge, wie von Schwester Meskel für die Studierenden aus höheren Semestern, sind wichtig in der Ausbildung akademischer Berufe in der Pflege. „Es ist wichtig, dass sie Eindrücke davon bekommen, wie Pflege unter völlig anderen Rahmenbedingungen stattfindet: In diesem Fall unter extremer Armut“, sagt Prof. Dr. Bernhard Bleyer. So kann Studierenden sehr gut vermittelt werden, dass die professionellen Bedingungen, die das deutsche Gesundheitswesen prägen, nur eine spezielle Form des pflegerischen Wirkens ist und, dass pflegerisches Handeln weit mehr an psychischen, physischen und finanziellen Ressourcen fordern kann.

Die Diözese Regensburg ist derzeit gemeinsam mit dem internationalen Hilfswerk missio München Gastgeberin der zentralen Feierlichkeiten zum Weltmissionssonntag. Durch eine Kooperation mit dem Fachbereich Weltkirche konnte die THD Schwester Meskel Kelta für diesen Gastvortrag gewinnen. Für die Studierenden besteht die Möglichkeit durch fortbestehenden Kontakt mit der Referentin weiter über den Tellerrand hinauszuschauen und konkret auch Schwester Meskel in Taza zu besuchen und berufliche Eindrücke zu sammeln.

Text: missio München und THD

Bild (THD): v.l. Prof. Dr. Bernhard Bleyer, Sr. Meskel Kelta, Prof. Dr. Doris Eberhardt

Pressefoto

20181002 fachtagung pflegeberaterPflegende Angehörige im Fokus der Pflegeberatung – Digitalisierung als Weg für die Zukunft

02.10.2018 | THD-Pressestelle - Rund 90 Pflegeexperten trafen sich am 26. September zum 4. gemeinsamen Symposium des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Neben dem sicherlich auch in Zukunft in der Pflege notwendigen Herzblut wurde die Digitalisierung als vielversprechende zusätzliche Option ausgemacht, um der aktuellem Pflegesituation angemessen zu begegnen. Insbesondere gilt dies für die häusliche Pflege, die etwa zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland betrifft.

Da tut die Digitalisierung nichts weg, „pflegender Angehöriger zu sein, wird immer ein Engagement voller Hingabe bedeuten“, brachte Johanna Sell, Leiterin des Bereiches Pflege beim MDK die aktuelle Situation der häuslichen Pflege auf den Punkt. Dennoch könnten neue Technologien interessante Verbesserungen anbieten, wie Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheit an der THD, ausführte. Im Rahmen des kürzlich begonnenen Forschungsprojekts Dein Haus 4.0 würden sich bereits erste Lösungen andeuten, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Beispielsweise könne ein mit Sensoren ausgestatteter Fußboden sowie eine automatische Lichtsteuerung ganz erheblich zur Sturzprävention beitragen.

Da ein enorm hoher Anteil der Pflege im häuslichen Bereich und noch dazu von Laien geleistet werde, sei es dringend geboten, über Entlastungen für pflegende Angehörige nachzudenken. Dazu könne die Digitalisierung der Organisation und auch anderer Aspekte der Pflege zu Hause einen wertvollen Beitrag leisten. Aber nicht nur: „Mit der Einführung von Seniorentagesstätten, so genannten SeTas, würde man die pflegenden Angehörigen einerseits entlasten, andererseits würde man ihnen eine höhere Lebensqualität ermöglichen. Etwa, indem sie weiter ihrem Job nachgehen können,“ schlug beispielsweise Prof. Dr. Elmar Gräßel, Leiter des Instituts für Biomedizin des Alters und Lehrstuhlinhaber für Medizinische Psychologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, vor. Lösungsansätze, so der Tenor der Fachleute, gebe es viele, allerdings sei auch die Politik gefragt, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

Bild (THD): Hochrangige Expertenrunde auf dem Campus der THD: Prof. Dr. Michael Boßle (Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, THD), Anna Leib-Gerstner (MDK Bayern), Verena Hosbach (Projektassistenz Dein Haus 4.0, THD), Johanna Sell (MDK Bayern), Prof. Dr. Christian Rester (Pflegewissenschaftler, Projektleiter Dein Haus 4.0, THD), Dr. Marianna Hanke-Ebersoll (AOK Bayern), Alexandra Glufke (Projektkoordination Dein Haus 4.0, THD), Prof. Dr. Elmar Gräßel (Lehrstuhlinhaber für Medizinische Psychologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Horst Kunhardt (Vizepräsident Gesundheit, Projektleiter Dein Haus 4.0, THD)

Pressefoto

20181001 nocon mensch und gesundheitWas tun bei psychischen Störungen?
Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Mensch und Gesundheit“

01.10.2018 | THD-Pressestelle - Jeder würde mit hohem Fieber oder einem gebrochenen Bein zum Arzt gehen. Bei Problemen, die Gefühle, Gedanken und Verhalten betreffen, scheuen sich dagegen viele, entsprechende Fachleute zu konsultieren. Dabei steigt die Zahl der Betroffenen. Über die häufigsten psychischen Störungen und Therapieansätze referiert Prof. Dr. Agnes Nocon von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in ihrem Vortrag „Depression, Sucht, Anorexie und Co. – Was tun bei psychischen Störungen?“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenreihe „Mensch und Gesundheit“ am 9. Oktober um 19 Uhr in Raum I 108 an der Hochschule statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Jeder war schon einmal niedergeschlagen, jeder hatte Angst, die meisten waren schon mal betrunken. Was aber, wenn dieser Zustand sich permanent wiederholt? Psychische Störungen werden in der Gesellschaft oft verschwiegen und selten behandelt. Dabei kämpfen immer mehr Menschen mit seelischen Problemen, die behandlungswürdig sind und ihnen das Leben erschweren oder gar unerträglich machen. Allein in Deutschland ist aktuell jeder Dritte von einer psychischen Störung betroffen, aber nur 30 Prozent der Betroffenen erhalten eine Behandlung.
Der Vortrag von Prof. Dr. Nocon gibt einen Einblick in die häufigsten psychischen Störungen und informiert über deren Behandlungsmöglichkeiten, die inzwischen häufig erfolgversprechend sind. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, Fragen zu psychischen Störungen zu stellen, und erfahren, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Prof. Dr. Agnes Nocon ist seit März 2018 an der Technischen Hochschule Deggendorf beschäftigt. Ihr Haupteinsatzort ist der European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen, wo sie in Zukunft die wissenschaftliche Ausbildung in den Gesundheitsberufen mitgestalten und die Psychologie in Niederbayern stärken will. Vor ihrer Berufung zur Professorin war Dr. Agnes Nocon an der Katholischen Universität Eichstätt tätig. Dort war sie in den letzten Jahren darum bemüht, Psychotherapie für traumatisierte Kinder und trauernde Erwachsene aus Deutschland und anderen Kulturkreisen wirksamer zu gestalten und in die Praxis zu bringen. Promoviert hat Nocon am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Bild (THD): Prof. Dr. Agnes Nocon referiert über psychische Störungen.

Pressefoto

20180613 gastvortrag feske agwRio-Olympiaarzt Dr. med. Kai Feske hält Gastvorlesung

Zum zweiten Mal war Dr. med. Kai Feske am gestrigen Mittwoch als Referent zu Gast an der THD, um aus erster Hand von seiner Arbeit am Spielfeldrand im Profibereich Handball und Basketball zu berichten. Angereist aus Würzburg traf er auf die Studierenden im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften und Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Jens Martin.

Im Vorlesungsmodul Sportmedizin hielt Kai Feske je einen Vortrag über Verletzungen in den Extrem- und Erlebnissportarten und zur sportärztlichen Betreuung in den Spielsportarten. Für die Handball-Nationalmannschaft war er als ärztlicher Betreuer bei Olympia in Rio dabei und konnte so die Fragen der Studierenden beantworten.

14. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto


Univ.-Prof. Dr. Hermann Brandenburg (Lehrstuhl für Gerontologische Pflege)
Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
Vortrag an der Technischen Hochschule Deggendorf, 25. Juni 2018


Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation der Pflege in Deutschland, skizziert einige
Herausforderungen. Die These lautet, dass es vor allem politische Akzentsetzungen in Richtung einer
stärkeren Liberalisierung und Ökonomisierung der letzten 20 Jahre gewesen sind, welche als
ursächlich für die aktuelle Problematik in der Pflege angesehen werden müssen.

 

Im ersten Schritt werden zunächst einige Daten zur demografischen Situation präsentiert und diesbezüglich auf die von allen Fachleuten prognostizierte Zunahme an pflegebedürftigen Menschen verwiesen. Im zweiten Schritt werden fünf Herausforderungen diskutiert, die gegenwärtig im Zentrum der Diskussion stehen, nämlich (1) Personalfrage, (2) die Finanzierungsproblematik, die (3)
Qualitätsdiskussion, (4) die Rolle der Digitalisierung und (5) neue (Wohn )-Formen des
Zusammenlebens. Abschließend wird noch einmal die politische Verantwortung betont, die
zunehmende Übernahme der Pflegeheime (und sukzessive der gesamten Branche) durch
Finanzinvestoren zu stoppen und eine pflegepolitische Alternative gesellschaftlich auf die Agenda zu
rücken. In diesem Zusammenhang wird das marktwirtschaftlich kompatible Modell der
Gemeinwohlökonomie kurz angesprochen.

Pressefoto

20180607 sportwissenschaften maria ward schuleSportpraxis im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften

Am 6. Juni unterstützten Studierende des vierten Semesters im Studiengang Angewandte Sportwissenschaften die Sportklassen der Maria Ward Schule bei der Absolvierung des Sportabzeichens.

Vom Aufwärmprogramm über Hochsprungtechnik, Wurf, Sprint und Weitsprung halfen die Studierenden. Sowohl in der Ausführung und Technikschulung als auch bei der Disziplinabnahme. Ein großes Dankeschön ging von den Lehrkräften der Maria Ward Schule an die Studierenden, die im Rahmen der Sportpraxis Leichtathletik zusammen mit Dozentin Renate Wasmeier diesen Vormittag auf freiwilliger Basis gestalteten.

07. Juni 2018 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20180514 deutsche meisterin sprint julia hoferTHD-Sprintkönigin Julia Hofer wieder Deutsche Meisterin

Julia Hofer von der TH Deggendorf holte sich bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd mit 24.54 Sekunden erneut den Titel über die 200 Meter-Sprintdistanz. Damit konnte sie ihren Erfolg von vor zwei Jahren wiederholen. Bei den DHM in Paderborn gewann sie allerdings auch über die 100m, was ihr den inoffiziellen Titel „Hochschul-Sprintkönigin 2016“ einbrachte.

Auf der kürzeren Laufdistanz wurde sie dieses Jahr in 12.07 Sekunden immerhin Vierte. Selbstkritisch analysiert sie ihren Endlauf als nicht optimal: Zu wenig Druck beim Sicherheitsstart nach einem Fehlstart einer anderen Athletin und etwas verkrampft. Die Studentin des dualen Studiengangs Physiotherapie mit Heimatverein 1. FC Passau musste sich nach dem 100 Meter-Finale mit Knieproblemen behandeln lassen. Umso höher ist ihr Titelgewinn über die 200 Meter zu werten. Nach wesentlich besserem Start konnte sie schon in der Kurve auf die bis dahin führende Janina Dums (HS Nürtingen) auflaufen und dann 15 Meter vor dem Ziel an ihr vorbeiziehen. Mit dem Modellathleten René Hamberger hatte die THD in diesem Jahr auch wieder ihren erfahrenen Kugelstoßer und Diskuswerfer zu den nationalen Leichtathletik-Hochschulmeisterschaften nach Schwäbisch Gmünd geschickt. Bei seinen insgesamt fünften und letzten Deutschen Hochschulmeisterschaften erreichte der an einer Rückenverletzung laborierende Masterstudent Bau- und Umweltingenieurwesen im Kugelsoßen mit 13,77 Metern den sechsten Rang und im Diskuswurf mit 43,70 Metern den undankbaren vierten Platz. Sieger wurde in dieser Disziplin Sebastian Dietl von der Universität Münster mit 47,60 Metern. Rund 300 Studierende deutscher Hochschulen und Universitäten hatten zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften Leichtathletik gemeldet, darunter auch die die Goldmedaillengewinnerin über 5000 Meter bei der Universiade in Taipeh 2017, Hanna Klein (Uni zu Köln).

14. Mai 2018 | THD-Pressestelle (PK)

Pressefoto

20180405 vortrag mensch gesundheit digitalisierung kunhardtVortrag: Digitalisierung im Gesundheitswesen 

Die immer rasanter werdende Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Auch unsere Gesundheit. Was aber bedeutet dies genau für jeden Einzelnen? Eine Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt am 10. April um 19 Uhr der Vizepräsident für Gesundheit an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Horst Kunhardt.

eHealth-Gesetz, elektronische Patientenakte, individualisierte Medizin, Big-Data – jede Menge verheißungsvoller Ansätze, die uns die Digitalisierung im Gesundheitswesen bringen soll. Zum Wohle der Menschen und zum Besten der Patienten. Was aber steht tatsächlich hinter all diesen Versprechungen? Welche Technologien sind bereits Realität und welche sind eher noch Fiktion? Wo liegen die Chancen und was sind die Risiken? Ersetzt ein Roboter zukünftig die Pflegekraft – das klingt gespenstisch, ist aber angesichts des enormen Fachkräftemangels zumindest in Teilbereichen eine vielleicht ganz clevere Lösung. Entscheidet irgendwann statt des Arztes ein Algorithmus, der sich aus all dem global zur Verfügung stehenden Wissen speist, über die Therapie bei komplexen Erkrankungen? Die genannten Beispiele zeigen, die Digitalisierung ist nicht nur eine weitere technische Neuerung. Sie ist tiefgehender, disruptiver Wandel, der beispielsweise auch dazu führen wird, bestehende Strukturen wie etwa die Sektorengrenzen zwischen ambulantem und stationärem Bereich aufzubrechen. Ein Wandel also, der – gerade in einem hochsensiblen Bereich wie der Gesundheit – einen gesellschaftlichen Diskurs und einen gesellschaftlichen Konsens braucht.
Prof. Kunhardt war selbst viele Jahre als IT-Leiter am Bezirksklinikum Mainkofen tätig und hat dort das klinische Informationssystem aufgebaut, bevor er an die TH Deggendorf gewechselt ist. Er wird in seinem Vortrag Einblicke in die verschiedensten Aspekte dieses hochspannenden Themas geben und sich im Anschluss auch gerne den Fragen der Besucher stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Raum I 108 der THD statt.

05. April 2018 | THD-Pressestelle (JK)

Pressefoto

20180405 studiengang atw unterstützt vielseitigkeitswettkampf des bayerischen schwimmverbandsStudierende in Aktion: Vielseitigkeitswettkampf des Bayerischen Schwimmverbandes

Studierende des Studiengangs Angewandte Trainingswissenschaften (ATW) unterstützten am 24. März den Bayerischen Schwimmverband zum vierten Mal beim Vielseitigkeitswettkampf des Bezirks Niederbayern. 13 Studierende aus dem zweiten und vierten Semester testeten in Landau an der Isar mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Martin sowie weiteren niederbayerischen Kampfrichtern und Trainern 28 Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer.

Die Wettkampfteilnehmer im Alter zwischen neun und zwölf Jahren absolvierten den Vielseitigkeitstest, um ihre körperliche und sportliche Entwicklung in unterschiedlichen Athletik- und Schwimmdisziplinen nachzuweisen. Die Deggendorfer Studierenden betreuten die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer bei den Athletiktests, dokumentierten die Ergebnisse und werteten sie gemeinsam mit Wettkampfleiter, Prof. Dr. Jens Martin, aus. Den Studierenden lieferte die Arbeit mit den Kindern wertvolle Praxiserfahrungen und war gleichzeitig ein gelungenes Teamevent.

Anschließend sind ein Teil der Studierenden mit Prof. Dr. Martin noch nach Vilsbiburg aufgebrochen, um am Abend beim letzten Playoff-Auftritt der „Roten Raben“ eine Spielbeobachtung und Technikanalyse der Volleyballerinnen in der 1. Bundesliga durchzuführen. Die bekannt kampfstarke Heimmannschaft hatte den in fast allen Spielelementen diesmal klar überlegenen Gästen von Allianz MTV Stuttgart nicht genügend entgegenzusetzen und musste mit einer 0:3 Niederlage die Saison beschließen. Dennoch erlebten die „ATWler“ als Abschluss eines ereignisreichen Tages ein tolles Spiel im Viertelfinale der Playoffs, in dem sich die Raben bei großartiger Stimmung in der Halle ein spannendes Duell mit dem Hauptrundenersten der Bundesliga geliefert haben.

05. April 2018 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

Mainkofen. Der Veranstaltungsort für die Tagung zum Thema Holocaustbildung war gut gewählt. holocaust symp gruppenbild jan18 prDenn die Geschichte des Bezirksklinikums Mainkofen während des Zweiten Weltkrieges beeindruckte einerseits die Teilnehmer, die sich zum Symposium am Donnerstag dort einfanden, und zeigte andererseits deutlich, wie gut sich ein authentischer Ort eignet, um das Thema Schülern aus der Region nahezubringen.

Die Tagung, die in Zusammenarbeit von Technischer Hochschule Deggendorf, dem Lehrstuhl für Diversität und Begabung der Universität Passau sowie dem Bezirksklinikum Mainkofen mit Unterstützung des Bezirks Niederbayern und der Landeszentrale für politische Bildung organisiert worden war, hatte zum Ziel, das Thema Holocaustbildung als Anlass zu sehen, um auch gegenwärtig  sensibilisiert zu sein im Umgang mit Minderheiten und dem Demokratie- und Geschichtsbewusstsein allgemein.

Nachdem Krankenhausdirektor Gerhard Schneider die rund 90 Teilnehmer begrüßt hatte, hob Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in seinem Grußwort hervor, dass Erinnerung nicht selbstverständlich sei. Er dankte dem Krankenhausdirektor für seinen ganz persönlichen Einsatz bei der Geschichtsaufarbeitung in Mainkofen, die im Jahr 2014 ihren Höhepunkt in der Einweihung der Gedenkstätte auf dem Klinikgelände fand. Gerade in Zeiten von „Fake News“ und der Infragestellung von historischen Tatsachen sei es sehr wichtig, so Heinrich, die wahre Geschichte an die junge Generation weiterzuvermitteln.

Diesen Gedanken formulierte auch der erste Referent, Prof. Dr. Peter Steinbach, der sich in seinem Berufsleben intensiv mit dem Holocaust beschäftigte und unter anderem seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin“ ist. Er erläuterte zunächst, wie die Nazis vorgingen, um nicht nur den Mord an den Juden, sondern schon zuvor die Tötung von psychisch und körperlich Kranken zu legitimieren. Die Frage, was Leben wert sei, spiele auch in der Gegenwart eine Rolle, denn Inklusion und Exklusion seien tief in der menschlichen Natur verankert. „Ich warne davor, Ereignisse wie eine abgeschlossene Periode zu betrachten“, so Steinbach, der stattdessen die Notwendigkeit des „Miteinander leben lernen“ hervorhob.

Wie die über 1.000 Patienten in Mainkofen bis 1945 ums Leben kamen, erklärte Krankenhausdirektor Gerhard Schneider den Zuhörern. Nach den Zwangssterilisationen verliefen die Tötungen in der sogenannten Geheimaktion T4. Mit dem Zug wurden die Opfer in die damalige Tötungsanstalt Hartheim bei Linz  transportiert, wo sie mit Kohlenmonoxidgas ermordet wurden. Im Anschluss gingen ab dem Jahr 1941 in den einzelnen Heil- und Pflegeanstalten des damaligen Deutschen Reiches die Patientenmorde weiter: in Bayern mittels der sogenannten Entzugs- oder Hungerkost. Bei der Führung durch die Gedenkstätte bekamen die Lehrkräfte sowie Alten- und Krankenpfleger einen nachhaltigen Eindruck vom Ausmaß der NS-Euthanasie.

Außerdem wurde klar, dass ein solcher Lokalbezug sich gut dazu eignet, didaktische Lernangebote zu entwickeln. Deswegen wurde in Zusammenarbeit zwischen TH Deggendorf und der Universität Passau eine konkrete Verschränkung über die berufliche- und Lehramtslehrerbildung vorgenommen und ein Zertifikatskurs für Begleitpersonen entwickelt. Dieser wurde am Nachmittag von Prof. Dr. Michael Bossle, TH Deggendorf, vorgestellt. Auch Klinikleiter Schneider ist sehr daran gelegen, dass die Gedenkstätte in Mainkofen in Form von Führungen mit noch mehr Leben gefüllt wird – bisher werden diese nur von ihm selbst und der Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Christine Windorfer vorgenommen.

Eine Studie zu den Haltungen angehender Lehrkräfte zur „Holocaust Education“ präsentierte Prof. Dr. Christina Hansen, Lehrstuhlinhaberin für Grundschulpädagogik der Universität Passau. Die pädagogischen Grundlinien der Vermittlungsarbeit in Yad Vashem, Israels nationaler Gedenkstätte für den Holocaust, präsentierte Dr. Noa Mkayton. Sie verwies auch darauf, dass die bisherige Aufarbeitung in erster Linie aus „Tätersicht“ erfolge oder dann, wenn die Demütigungen und Gräueltaten bereits begangen waren. Mkayton nahm auch die Perspektive der Betroffenen ein, die aus ihrer Sicht in der Pädagogik die Auseinandersetzung mit dem Davor, dem Währenddessen und dem Danach anrege.

Das Fazit der ganztägigen Veranstaltung fiel zuletzt sehr positiv aus. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Vorträge und Perspektiven bekamen die Teilnehmer einen sehr umfassenden Zugang zum Thema Holocaust. Zudem wurde die vorbildliche Auseinandersetzung des Bezirksklinikums mit seiner eigenen Vergangenheit mehrfach gelobt. Nur die wenigsten hatten sich zuvor mit diesem Lokalgeschehen der NS-Euthanasie beschäftigt oder genaue Kenntnis von der noch recht neuen Gedenkstätte in Mainkofen – dies wird sich nach dieser Tagung sicher ändern, waren die Veranstalter zuversichtlich.

– ml –

Fotos: Bezirk Niederbayern

Pressefoto

20171110 fachbereichstag gesundheitswissenschaftenKonferenz des Fachbereichstags Gesundheitswissenschaften an der THD

Die Mitglieder des Fachbereichstags Gesundheitswissenschaften trafen sich zu ihrer vierten Konferenz vom 9. bis 10. November an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Ort war nicht zufällig gewählt: Das Thema Internationalisierung stand auf der Agenda, und auf diesem Gebiet ist die Deggendorfer Hochschule gut aufgestellt.

„Wir sind der Einladung nach Deggendorf sehr gerne gefolgt, denn die Deggendorfer Hochschule ist Vorreiter in punkto Internationalisierung. Hier können alle noch etwas lernen“, bekräftigt Prof. Dr. Kerstin Baumgarten, Sprecherin des Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften. Die Mitglieder diskutierten am ersten Tag der Veranstaltung über die Internationalisierungsstrategien der Hochschulen. Der zweite Tag stand im Zeichen der Entwicklung eines Fachqualifikationsrahmens Gesundheitswissenschaften. Dieser soll eine gemeinsame Linie im Bereich der Gesundheitswissenschaften darstellen. Der Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften wurde im März 2016 gegründet, die Technische Hochschule Deggendorf gehört zu den Gründungsmitgliedern. 25 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind daran beteiligt. Gemeinsames Ziel ist es, Studium, Lehre und Forschung in den Gesundheitswissenschaften zu fördern, Qualitätsstandards in Kooperation mit den Fachgesellschaften zu verabschieden und sich zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in den Gesundheitswissenschaften zu positionieren.

10. November 2017 | THD-Pressestelle (MC)

Pressefoto

Workshop der THD, des Bayerischen Sportärzteverbandes und des Bayerischen Landessportverbandes am 21.10.2017

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt die Aufklärung gegen den Einsatz von Doping im Sport. Im Studiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“ setzen sich Studierende in einer speziellen Lehrveranstaltung mit den Ursachen und Auswirkungen der Schattenseite des Spitzensports auseinander. Über die Grenzen der Hochschule hinaus können sich Interessierte am kommenden Samstag, 21. Oktober im Rahmen eines ganztägigen Workshops mit dem Titel „Sauberer Sport möglich?“ an der THD über dieses Thema umfassend informieren.

Veranstalter des zweiten Deggendorfer Antidoping-Workshops ist der Bayerische Sportärzteverband e.V. (BSÄV) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landessportverband e.V. (BLSV) und der THD. Thematisch stehen aktuelle Tendenzen in der Dopingszene und praxisrelevante Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt. Neu werden bei der diesjährigen Veranstaltung Fallbesprechungen in Kleingruppen durchgeführt. Dabei werden das konkrete Vorgehen und der Umgang mit Verdachtsfällen exemplarisch erarbeitet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Akteure im Sport, so auch an Sportlehrer, Trainer, Funktionäre und Übungsleiter im Freizeitsport. Anmeldungen werden vom Bayerischen Sportärzteverband entgegen genommen. Weitere Informationen zum Programm sind hier zu finden.
Die Veranstaltung kann auf die Verlängerung von Trainerlizenzen (Trainer-C bis Honorartrainer) und die ärztliche Fort- und Weiterbildung „Sportmedizin“ (9 Fortbildungspunkte, 8 Stunden in den Kategorien G und I) angerechnet werden.

18. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20171017 agw besuch schweiz 4Erster Aufenthalt ein voller Erfolg

Zum Semesterstart hatten die Studierenden des siebten Semesters im Studiengang Angewandte Trainingswissenschaften Anfang Oktober die Möglichkeit an einem Austauschprogramm mit der Eidgenössischen Hochschule für Sport (EHSM) in Magglingen teilzunehmen. Begleitet wurden die jungen Trainingswissenschaftler von ihrem Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Martin und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Nurasyid.

Die EHSM ist die einzige Hochschule in der Schweiz, die sich ausschließlich mit Ausbildung, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung im Bereich Sport befasst. Sie ist sowohl Teil des Bundesamts für Sport als auch an die Berner Fachhochschule angegliedert. Die in der Austauschwoche geplanten Lehrveranstaltungen wurden in erster Linie durch die sehr engagierten Dozenten der EHSM im Umfeld einer perfekten sportbezogenen Infrastruktur realisiert. Am Anreisetag zeigten sich die Studierenden nach der warmherzigen Begrüßung durch den Rektor der EHSM, Dr. U. Mäder, von der Lage der Hochschule beeindruckt. Die EHSM liegt auf einer Höhe von 900 Meter am Südrand des Schweizer Jura mit Blick über die Stadt Biel, den Bieler See bis hin zu den alpinen Parade-Viertausendern: Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit einer Einführung in die spezielle Leistungsdiagnostik im Schwimmsport und damit verbundenen Feldtests starteten die Deggendorfer Studierenden in die sogenannte EHSM- Summer School. An zwei weiteren Vormittagen lernten sie grundlegende Techniken des Unihockeys, einer weit verbreiteten Sportart in der Schweiz.

20171017 agw besuch schweiz 1Ein großes Highlight war der Besuch des Tissot-Velodroms in Grenchen mit einem Schnupperkurs im Bahnradfahren. Nachdem sich alle an die über 13 Meter hohe und 46 Grad steile Kurvenüberhöhung und die hohen Geschwindigkeiten gewöhnt hatten, wurde der Besuch im Velodrom zu einem vollen Erfolg. Anlässlich ihres Besuches im Velodrom erhielten die Studierenden einen Vortrag zur speziellen Leistungsphysiologie bei Hitze im Ausdauersport und durften dem eigens für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 eingerichteten Klimalabor einen kurzen Besuch abstatten. 20171017 agw besuch schweiz 2Abgerundet wurde der spannende und lehrreiche Aufenthalt durch Lehrveranstaltungen im Wildwasser-Kanufahren auf dem Bieler See und einem praxisnahen Workshop zur lokalen Positionsmessung am Beispiel Fußball. Der Austausch war gelebte Hochschul-Kooperation mit besonders kompetenten, sehr freundlichen und umsichtigen Gastgebern.

Pressefoto

20170909 lernwelten kongress17. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik

Vom 07. bis 09. September 2017 fand auf dem Donau Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der diesjährige internationale wissenschaftliche Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik unter dem Thema „Forschendes Lernen in gesundheitsbezogenen Schulen und Hochschulen: Bedeutungen, Bewährungen und Trennlinien“ statt.

Die Eröffnungsredner Prof. Dr. Kunhardt, Vize Präsident der THD, Prof. Dr. Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, und Dr. Lauterbach, Geschäftsführer hpsmedia Verlag, konnten weit über 200 Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland begrüßen. Ausgehend von über 40 verschiedenen Vorträgen und Workshops zum Thema „Forschendes Lernen“ ergab sich eine Plattform zum Diskutieren, Netzwerken und auch Vernetzen wichtiger Forschungsergebnisse. Eine besondere Form des „Erlebens von forschendem Lernen“ ergab sich für die Teilnehmer bei der Aufführung der Theaterperformance „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ unter Leitung von Theaterpädagogin Frau Doris Eberhardt. In einer einzigartigen Symbiose aus Ästhetik, Wissenschaft und Kunst konnten ehemalige Studierende des Weiterbildungsstudienganges B.A. Pflegepädagogik ihre Forschungsergebnisse zur praktischen Pflegeausbildung eindrucksvoll präsentieren. 2018 wandert der Kongress weiter in die Schweiz.

11. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

Erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der praktischen Pflege

 

Feierlicher Abschluss des Hochschulzertifikats Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter

 

aufbaukurs 

Leitungskräfte in der Pflege stehen momentan vor immer neuen Herausforderungen: Sich verändernde Strukturen, eine Zunahme an Komplexität der Aufgaben, die demografische Entwicklung und nicht zuletzt der Akademisierungsprozess führen zu stetigen Veränderungen des beruflichen Handlungsfeldes. Auch Praxisanleiter müssen sich herausfordernden Aufgaben stellen. Denn neben den Absolventen der ein- und dreijährigen Pflegeausbildung führen sie auch Pflege-Dual-Studierende an die beruflichen Tätigkeitsfelder heran. „Um diesen sich ständig ändernden beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein, ist es wichtig, sein Wissen in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei wollen wir gerne unterstützen. Teilnehmen können alle Gesundheits- und Krankenpfleger, die bereits die Weiterbildung zum Stations- und Praxisanleiter absolviert haben“, so Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

 

20 erfolgreiche Absolventen des Hochschulzertifikats „Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter“ präsentierten am 14. September 2017 am Weiterbildungszentrum der THD ihre Projektarbeiten zur Weiterentwicklung der praktischen Pflegeausbildung und des Stationsmanagements. Während des Sommersemesters 2017 eigneten sich die Teilnehmer vertieftes Wissen zu pflegewissenschaftlichen Grundlagen an und konnten so eigene Projekte in ihren Einrichtungen etablieren. Über das mit den Projektarbeiten geschaffene Innovationspotenzial für die praktische Pflege freuen sich alle Institutionen, aus denen die Kursteilnehmer kamen: Donau-Isar-Kliniken Deggendorf, Klinikum Landshut Achdorf, Krankenhaus Vilsbiburg, Lakumed Klinikum Landshut, Kinderklinikum Landshut sowie die Isar-Amper-Klinik München Ost. Dieses Seminar, welches insgesamt 16 Tage dauert und monatlich in 4-Tages-Einheiten unterteilt ist, entwickelte Prof. Dr. Christian Rester, Fachmann der Pflegewissenschaft, zusammen mit dem Weiterbildungszentrum und wurde nun erstmalig durchgeführt. Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, gratulierte den Absolventen und Absolventinnen und betonte: „Mit den Projekten wird ein starkes Zeichen für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der praktischen Pflege gesetzt.“ Der Zertifikatsleiter Prof. Dr. Christian Rester berichtet bereits von neuen Interessenten für den nächsten Start des Hochschulzertifikatskurses am 6. März 2018. Weitere Informationen zu diesem Aufbaukurs können bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de eingeholt werden.

Pressefoto

spibgmBetriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus

Nächster Kursstart „Systemischer Prozessberater im BGM“ ab Januar 2018

 

Alle Teilnehmer des ersten Kurses „Systemischer Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ konnten am vergangenen Freitag ihre Hochschulzertifikate aus den Händen des Vizepräsidenten für Gesundheit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Horst Kuhnhardt, und dem Zertifikatsleiter, Prof. Dr. Stefan Gronwald, am THD-Weiterbildungszentrum entgegen nehmen und sich auf ihre Tätigkeit in diesem neuen, zukunftsträchtigen Berufsfeld freuen.

 

Aufgrund der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung stehen Arbeitgeber mehr denn je vor der Herausforderung, die Arbeitsfähigkeit ihrer Belegschaft zu erhalten sowie deren Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und Verbundenheit zur Firma zu fördern. Ein Systemischer Prozessberater im BGM ist an dieser Stelle ein verlässlicher Partner an der Seite des Unternehmers. „In diesem Hochschulzertifikatskurs legen wir großen Wert darauf, dass die Teilnehmer lernen, die Klienten nach genauer wissenschaftlicher Analyse der Ist-Situation zu beraten. Außerdem werden Sie dazu befähigt, anschließend den gesamten Prozess umfassend zu begleiten.“, erklärt Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der THD. Jeder Durchgang beinhaltet drei Supervisionsworkshops, in denen sich ausführlich über die jeweiligen Praxisprojekte der Teilnehmer ausgetauscht wird. „Wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil wir so viel Wissen von unschätzbarem Wert durch Prof. Gronwald vermittelt bekamen und uns bestens auf die zukünftige Arbeit vorbereitet fühlen. Weinend, weil wir traurig sind, dass wir uns nicht mehr so oft sehen. Wir Kursteilnehmer haben neben Dienstlichem auch viel Privates ausgetauscht sowie fachlich und menschlich jede Menge voneinander gelernt. Unser erstes gemeinsames Wiedersehen ist bereits geplant.“, so Elke Seidel, Absolventin des Hochschulzertifikatskurses Systemischer Prozessberater im BGM.

 

Abschließend verlas Prof. Dr. Stefan Gronwald ein Grußwort des Direktors Prävention der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) Dr. Andreas Weber. Dieser würdigte die Leistungen der Absolventen und den Hochschulzertifikatskurs Systemischer Prozessberater im BGM an sich. Die VBG ist als gewerbliche Berufsgenossenschaft der größte Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Der nächste Kursstart ist am 18. Januar 2018. Informationen können bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter 0991/3615-727 angefordert werden.

Pressefoto

„Das Miteinander von allgemeiner und spezialisierter Palliativversorgung“

Im Rahmen unseres  7. Symposiums an der Hochschule in Deggendorf möchten wir neben  dePaliativ Symposium
n Impulsreferaten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben,  in einer interaktiven Art im Rahmen einer ausführlichen Fallbesprechung Themen rund um die Fragen von dem Miteinander der Dienstezu verstehen und zu vertiefen:
Wie kann die Zusammenarbeit und Aufteilung zwischen der AAPV ( Allgemeine ambulante Palliativversorgung) und der SAPV ( Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) optimiert  und zunehmend verstärkt werden durch bewusst gesuchte Kooperationen?
Wir meinen, dass durch die Praktiker-Besetzung  des Symposiums ein konstruktives Weiterdenken über den Rahmen der hospizlichen und palliativen Versorgung hinaus angestoßen werden kann.

 

Ganz herzlich lädt Sie zu dieser Veranstaltung der Vorstand des „Palliativ- u. Hospiz-Netz
Niederbayern e.V.“ ein.

Pressefoto

Pflegeverantwortliche aus ganz Ostbayern trafen sich vergangenen Freitag
(24. Juni) zum zweiten Mal im neu gegründeten Pflegenetzwerk Ostbayern
an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen
Hochschule Deggendorf (THD). Seit dem Gründungstreffen im Februar
konnten zu einer besseren Verzahnung von Theorie und Praxis in der Pflege
einige Entwicklungen vorangebracht werden.


So können sich in der Pflege tätige Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen,
erstmalig am 5. Juli (bereits ausgebucht), sowie Stationsleiter und
Stationsleiterinnen, erstmalig am 26. September (Anmeldungen noch
möglich), an Hochschulbildungstagen an der THD austauschen und mit
Referenten aus der Praxis für die Praxis fortbilden. Darauf aufbauende
Zertifikatskurse für Stationsleiter und Praxisanleiter erweitern und vertiefen
insbesondere im Bereich wissenschaftsbegründeter Pflege Kompetenzen.
Derartige Zertifikatskurse werden ab Frühjahr 2017 angeboten.
Anmeldungen sind im Veranstaltungskalender der Fakultät Angewandte
Gesundheitswissenschaften der THD ab sofort möglich. Ein regelmäßi ger
Newsletter der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften wurde
eingerichtet und erscheint erstmalig im Wintersemester 2016. Die Themen
und Autoren der Bachelorarbeiten der Gesundheitsfakultät wurden den
Netzwerkpartnern zur Verfügung gestellt, so dass mit den Autoren Kontakt
aufgenommen werden kann.
Seit dem Gründungstreffen im Februar formierte sich eine Arbeitsgruppe zu
grundlegenden Fragen rund um die Pflegenetzwerktreffen. Das am
vergangenen Freitag tagende Plenum beschloss diese Arbeitsgruppe als
Beirat einzusetzen. Die gewählten Beiräte um Christiane Rösch,
Pflegedirektorin am Kinderklinikum Dritter Orden in Passau sind Tony
Ebeling, Pflegedirektor am Uniklinikum Regensburg, Christine Windorfer,
Mitarbeiterin bei der Pflegedirektion Bezirksklinikum Mainkofen, und
Felicitas Klein, Pflegedirektorin der medizinischen Einrichtungen des Bezirks
Oberpfalz, medbo, Regensburg. Sie werden gemeinsam zur Vorbereitung
auf das 3. Netzwerktreffen am 30.November 2016 Grundsatzfragen zu
Form, Aufgaben, Funktionen und Ziele des Pflegenetzwerks Ostbayern
voranbringen.
Zwei weitere Sektionen nehmen ihre Arbeit auf. Eine Sektion um Volker
Gießübl, Verwaltungs- und Akademiedirektor der Altenpflegeakademie
Bayerischer Wald, sowie Michael Döschl, Bereichsleiter Pflege beim BRK
Kreisverband Deggendorf, und Christine Windorfer, Bezirksklinikum
Mainkofen, werden sich den Fragen um die „Einmündung von Pflegenden
mit Hochschulabschluss“ widmen. Hier sollen Konzepte zu möglichenAufgabenfeldern von akademisch Pflegenden, Informationsformen für
Studienbewerber sowie für Mitarbeitende in der Pflege erarbeitet werden.
Der Beirat sowie die Sektionen werden von der Hochschule in ihrer Arbeit
unterstützt.
Eine wesentliche Neuerung erfuhr das Pflegenetzwerk mit der Teilnahme
der beiden ostbayerischen Hochschulen Regensburg und Rosenheim. Frau
Prof. Dr. Annette Meusling-Sentpali, OTH Regensburg, und Herr Prof. Dr.
Martin Müller, FH Rosenheim nehmen zusammen mit Prof. Dr. Christian
Rester, TH Deggendorf, in der Sektion „Hochschule“ ihre Arbeit auf. Anlass
für die Zusammenarbeit ist, dass alle drei Hochschulen in einem
Studiengang Pflege Dual für eine wissenschaftsbegründete Pflegepraxis
graduieren. Die Sektion Hochschule wird ihr Selbstverständnis in der
wissenschaftlichen Begleitung des Pflegenetzwerks Ostbayern entwickeln.
Insbesondere die Frage nach einer Systematik von Chancen und
Hemmnissen der Implementierung von wissenschaftlichem Wissen, im
Austausch von Hochschule und Einrichtung, in die Pflegepraxis soll
Gegenstand der Anstrengungen werden. Für 2017 ist dazu ein Symposium
in Planung. Für die wissenschaftliche Begleitung sind Befragungen von
Pflegeverantwortlichen,
Abschlussarbeiten
sowie
gemeinsame
Bestrebungen um eine künftige Forschungsförderung geplant.
Neben dem Pflegenetzwerk ist der Bildungskreis Pflege und Gesundheit ins
Leben gerufen worden. Unter der Begleitung von Prof. Dr. Michael Bossle
und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Gerhard M. Käser, M.A. sollen
Entwicklungsfragen in Bildungseinrichtungen beleuchtet werden. De rzeit
stehen Gespräche mit sogenannten Satelliteneinrichtungen Niederbayerns
an, die ihre individuellen und an zukünftigen Bedarfen ausgerichteten
Entwicklungen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchdringen
wollen.

Pressefoto

Internationales Netzwerk für Absolventen – Alumni-Akademie an der Technischen Hochschule Deggendorf

 

07 04 alumni akademie bayhost

Über 20 ausgewählte Hochschul-Absolventen aus elf verschiedenen Ländern besuchten vergangene Woche die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie kamen zur sechsten Alumni-Akademie des Bayerischen Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST), die in diesem Jahr in Deggendorf ausgerichtet wurde. In Vorträgen und Workshops erarbeiteten die Absolventen das Thema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“.

 

„Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Alumni Projekte sind sehr begehrt, aber es ist nicht leicht, den Zuschlag zu bekommen. Daher hat es uns sehr gefreut, dass heuer die THD die Alumni-Akademie ausrichten durfte“, resümierte Ulrike Sauckel, Alumni-Beauftragte der THD nach den fünf erfolgreichen Veranstaltungstagen. Gemeinsam mit dem Team der Fakultät „Angewandte Gesundheitswissenschaften“, unter der Leitung von Alexandra Glufke, bereitete sie über mehrere Wochen ein ansprechendes Programm für die teilnehmenden Absolventen vor, die bis aus Russland oder Mazedonien angereist waren.

Das Leitthema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“ wurde von den Experten und Einrichtungen der THD auf unterschiedlichste Weise beleuchtet. Unter anderem lernten die Teilnehmer am Gesundheitscampus in Bad Kötzting das Forschungsfeld "individuelles Gesundheitsmanagement" kennen sowie den medizinischen Ansatz der dortigen Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). In Kombination mit dem Rahmenprogramm zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden. „Ich kehre mit neuer Fachexpertise und vielen wertvollen Kontakten nach Hause zurück“, fasste etwa Dr. Oxana Matasova, Dozentin für Germanistik der Universität Saratow zusammen.

BAYHOST beantragt regelmäßig erfolgreich Alumni-Akademien. Zur Teilnahme können sich ehemalige osteuropäische Studierende und Promovierende bayerischer Universitäten und Hochschulen bewerben, die nach dem Studium wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Gefördert wird die Veranstaltung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

 

 

Pressefoto

Barmer Forum 2017 am 20.07.2017

 

barmer forum 2017 2barmer forum 2017 01

Pressefoto

Im Zeichen der Qualität: Fachveranstaltung zur Pflegeberatung 2017

alle redner der fachveranstaltung pflegeberatung kopie

Unter dem Tagesthema „Gut - besser - am besten: Qualität in der Pflegeberatung“ trafen sich über 100 interessierte Fachexperten am 27. Juni an der TH Deggendorf zur Fachveran

staltung Pflegeberatung

 

 

Pflegebedürftigkeit trifft die meisten Menschen oftmals unvorbereitet. Umso wichtiger ist es, dass ihnen kompetente Pflegeberatung zur Seite steht. Diese wichtige Aufgabe übernehmen die Pflegeberater der Pflegekassen, Pflegestützpunkte oder andere Beratungsstellen die den § 7a SGB XI erfüllen. Aber wie ist sicherzustellen, dass die angebotene Beratungsleistung qualitativ h

ochwertig ausfällt? Und was bedeutet „Qualität in der Pflegeberatung“? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigte sich die Fachveranstaltung zur Pflegeberatung 2017 unter dem Thema „Gut - besser - am besten: Qualität in der Pflegeberatung“.

 

Über 100 interessierte Pflegeberaterinnen und Pflegeberater waren zu der Veranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gekommen, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK Bayern) bereits zum fünften Mal stattfand. Eröffnet wurde die Fachtagung durch Grußworte von Dr. Bernhard Opolony, Leiter der Abteilung 4 Pflege und Prävention des StMGP, Professor Dr. Michael Boßle, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, Dr. Ottilie Randzio, Leitende Ärztin Pflege und stellvertretende Geschäftsführerin des MDK Bayern, sowie von Alexandra Krist, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern.

 

Den ersten Vortrag hielt Daniela Sulmann, Bereichsleiterin Projekte des Zentrums für Qualität in der Pflege. Die Expertin stellte die wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Untersuchung des Zentrums „Qualitätsrahmen für Beratung in der Pflege“ vor und zählte die wichtigsten Merkmale guter Beratung in der Pflege auf. Daran anschließend berichtete die zweite Rednerin des Tages, Dr. Sabine Kirchen-Peters, über eine bundesweite Studie des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft in Saarbrücken zum Thema „Pflegestützpunkte in Deutschland“.  Sie stellte  die Ergebnisse zu den aktuellen Bedingungen der Pflegestützpunktarbeit vor und wies auf  die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Pflegeberatung hin. Professor Dr. Michael Boßle, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, machte in seinem Vortrag deutlich, wie wichtig bereits eine qualitativ hochwertige Weiterbildung der Pflegeberaterinnen und Pflegeberater ist, um Qualität in der Praxis ermöglichen zu können. Er betonte besonders, dass es nicht nur wichtig sei, welche Leistung die Pflegeberatung erbringt, sondern auch wie die Pflegeberatung erbracht wird. Darauf aufbauend stellte Simone Burmann, Referatsleiterin in der Abteilung Pflege des AOK Bundesverbands, die Ergebnisse einer Versichertenbefragung zur Pflegeberatung der AOK vor und zeigte auf, in welchen Bereichen die Pflegeberatung weiterentwickelt werden kann. Zudem informierte sie die Anwesenden über die aktuelle Erstellung der Pflegeberatungs-Richtlinien auf Bundesebene.

 

Diese war auch ein Thema in der sich anschließenden Podiumsdiskussion, durch die der Moderator des Fachtages, Prof. Dr. Christian Rester, Gerontologe und Pflegewissenschaftler an der Fakultät AGW der THD, führte und gemeinsam mit den Referenten die umfassenden Fragen der Teilnehmer beantwortete. Die Vorträge des Tages sowie die Podiumsdiskussion können hier angesehen werden: www.mdk-bayern-tv.de

 

Pressefoto

Informationsveranstaltung Angewandte Gesundheitswissenschaften (Physiotherapie dual) am 27. Juni 2017

Zum laufenden Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2017/18 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informiert die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften über ihre Studiengänge. Speziell für den Bachelor-Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ findet am 27. Juni 2017 eine Informationsveranstaltung statt. Eingeladen sind alle Studieninteressierte und Angehörige, die sich über die Besonderheiten und die Anforderungen des Studiengangs informieren möchten. Vor nicht einmal zwei Jahren startete der Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ erstmals. Über 80 Studierende haben sich seitdem in den Studiengang eingeschrieben. Für alle, die an einer Immatrikulation interessiert sind, ist bis zum Start des Studiums der Nachweis eines Ausbildungsvertrags mit einer Berufsfachschule für Physiotherapie erforderlich. Über diese besonderen Zulassungsvoraussetzungen wird Studiengangsleiterin Prof. Dr. Stephanie Hecht im Rahmen der Informationsveranstaltung berichten. Außerdem wird sie den Studiengang selbst und die möglichen Zertifikatsleistungen vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich individuell hinsichtlich des Studiums beraten zu lassen. Die Veranstaltung findet am THD-Campus (Dieter-Görlitz-Platz 1) im I-Gebäude, Raum I009 um 18.30 Uhr statt.
Weitere Informationen zum Studiengag Angewandte Gesundheitswissenschaften sind bei Barbara Muckenthaler, E-Mail: barbara.muckenthaler@th-deg.de zu erfahren oder unter www.th-deg.de zu finden.

26. Juni 2017 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20170622 exkursion voelklTrainigswissenschaftler besuchen Völkl Sports in Straubing

Bereits im Jahr 1923 wurde der erste Alpinski der Firma Völkl unter Führung von Franz Völkl unter dem Namen Vöstra hergestellt. Mittlerweile ist die Völkl Sports GmbH & Co. KG der letzte Skiproduzent, der seine Produkte für den Alpin-Bereich in Deutschland fertigt.

Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Angewandte Trainingswissenschaften hatten am 12.05.2017 im Rahmen der Lehrveranstaltung "Sportgerätetechnik" die Möglichkeit, die Fertigungsstätte in Straubing zu besuchen. Dabei bekamen die Studierenden einen Eindruck vom kompletten Fertigungsprozess, d.h. vom Wareneingang der Halbzeuge bis hin zur Qualitätssicherung und Auslieferung, vermittelt.
Wir bedanken uns bei der Firma Völkl für einen ausgesprochen interessanten und lehrreichen Rundgang durch deren Fertigungsstätte.

Pressefoto

20170512 exkursion red bullTrainigswissenschaftler besuchen die Red Bull Akademie in Salzburg

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Sportgerätetechnik" besuchten die Studierenden des Bachelorstudiengangs Angewandte Trainingswissenschaften am 28.04.2017 eine der führenden Nachwuchsakademien im Sportbereich, die Red Bull Fußball- und Eishockey-Akademie in Salzburg.

Die Akademieführung ermöglichte einen Einblick über den allgemeinen Aufbau und die Trainingsmöglichkeiten in der Nachwuchsakademie mit modernsten Trainingsgeräten und -einrichtungen.

Der Schwerpunkt des Besuchs lag in der Vorstellung moderner Tracking-Systeme, die sowohl im Fußball- als auch Eishockey-Trainingsbetrieb eingesetzt werden. Diese wurden im praktischen Einsatz und in der Theorie von Herrn Michael Obermair, dem Technical und Video Coordinator vom EC Red Bull Salzburg, näher erläutert.

Ein gelungener Ausflug, in dem die angehenden Trainingswissenschaftler moderneste Sporttechnologie in einem möglichen späteren Tätigkeitsfeld erleben konnten.

Pressefoto

lw2017 programm 1 seite 1Lernwelten 2017 - 07. - 09. September 2017, Technische Hochschule Deggendorf

Forschendes Lernen hat mindestens zwei Dimensionen. Zum einen ist es eine Art des Lernens, zum anderen geht es um das Erlernen von Forschung. Forschendes Lernen ist in der hochschulischen Bildung eine Selbstverständlichkeit, die Grundideen können aber auch in der Berufsbildung verfolgt werden. Forschendes Lernen ist gekennzeichnet durch eine relative Selbsttätigkeit der Lernenden. Lernende können methodisch geleitet interessierende und beantwortbare (Forschungs-) Fragen aufgreifen und diesen nachgehen. Sie lernen dabei, ein geeignetes Design zur Beantwortung der Fragen zu entwerfen, den bisherigen Stand des relevanten Wissen zu erfassen, ggf. selbst eine begrenzte Untersuchung durchzuführen, Ergebnisse darzustellen und auszuwerten und letztlich ihre gestellte Frage zu beantworten. Wissenschaft und Forschung leben von klugen Fragen und den Suchprozessen! Um wissenschaftliches Wissen generieren zu können, müssen Lernende im Sinne einer evidence based practice zunehmend ihre Handlungen begründen und reflektieren.

Lernen ist dann bedeutend mehr als Wissensanhäufung, es ist ein ergebnisoffener und dynamischer Prozess, bei dem das Erkenntnisinteresse der Lernenden im Mittelpunkt steht. In der beruflichen Bildung liegt der Schwerpunkt auf dem forschenden Lernen und darin, eine forschende Haltung einzunehmen, die möglichst die Ausbildung überdauernd in der späteren Berufsausübung beibehalten wird. In der hochschulischen Bildung verbinden sich beide genannten Dimensionen: das forschende Lernen mit dem Forschen lernen. Das Konzept des Forschenden Lernens sollte in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung so umgesetzt werden, dass Lehrpersonen selbst zu Forschenden werden. Sie erwerben entsprechende Kompetenzen, um eigenständig zu methodisch reflektiertem Wissen als Grundlage ihres Unterrichts zu kommen und sie nutzen die Erkenntnisse zur kritischen Bewertung ihres pädagogischen Berufsalltags.
Der 17. Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik „Lernwelten“ lädt Sie ein, Themen in Vorträgen, Workshops und offenen Veranstaltungsformen zu diskutieren.

Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier: www.lernwelten.info

 

Pressefoto

Netzwerk Pflege Ostbayern formiert sich

„Wir wollen konkret und praxisrelevant sein“, beschreibt Professor Christian Rester von der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Einsatz für das Netzwerk Pflege Ostbayern. Vor gut einem Jahr hat er das Netzwerk mit ins Leben gerufen. Nach mittlerweile vier konstruktiven Treffen haben die Netzwerkmitglieder vorrangige Themenfelder herausgearbeitet. Auf der letzten Tagung des Netzwerks Mitte März beschlossen die Mitglieder, diese Themen in entsprechenden Sektionen zu bearbeiten. Für die nächste Tagung Anfang Juli erhoffen sie sich erste Erkenntnisse. Welche Aufgaben setzen welche Qualifikationen voraus? Wer delegiert in der Pflege, an wen delegiert derjenige und was delegiert er? Pflege vereint heutzutage unterschiedlichste Ausbildungsniveaus. Den Fragen zur Zusammenarbeit unterschiedlich qualifizierter Pflegender wird sich die Sektion Pflegeentwicklung annehmen. Sprecher der Sektion ist Rupert Brenninger von der medbo, Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz. Dieser Gruppe gehören Erich Göllner, Pflegedirektor am Klinikum Ingolstadt, Anette Grunz von der Pflegedirektion am Klinikum Landshut sowie Maria Laußer von der Pflegedirektion am St. Elisabeth Klinikum Straubing an.
Zum Theorie-Praxis Transfer arbeitet die Sektion Akademisierung. Dessen Sprecher, Volker Gießübl, Direktor der Altenpflegeakademie Bayerischer Wald in Grafenau, hebt hervor, „die große Aufgabe der Sektion Akademisierung wird in der Überlegung zu einer Lehreinrichtung oder zu einem Lehrkrankenhaus bestehen. Es braucht verbindliche Qualitätsrichtlinien, um die Einrichtungen für die Akademisierung und die Pflegeberufereform fit zu machen!“
Die Sektion Bildungswege in der Pflege wird Schnittmengen von Fachweiterbildungen und akademischen Ausbildungen klären. Maximillian Hopf, Gerontologe an der vhs Landshut, ist Sprecher dieser Sektion.
Die Sektion Praxisfeld-Pflege bündelt bestehende Konzepte und Ansprechpartner zum Thema Pflegepraxis. Außerdem, erklärt der Sprecher der Sektion Johannes Pirner, Pflegedirektor am Klinikum Bogen und Mallersdorf, „muss ein Prozess etabliert werden, in dem Pflegende an der Basis in die Lage versetzt werden, Praxisfragen an das Netzwerk zu geben, die in Abschluss- oder Qualifikationsarbeiten bearbeitet werden. Das ist besonders wichtig“, so Pirner, „um die Basis noch stärker an der künftigen Entwicklung in der Pflege zu beteiligen.“ Der Sektion Praxisfeld-Pflege gehören außerdem Ulrike Anzinger, Pflegedirektorin am Klinikum Achdorf, Landshut und Viktoria Guggenthaler, Studentin der Pflege an der THD.
Die Sektion Berufspolitik bildet den Abschluss der Sektionsgründungen. Die Ausbildungsreform in der Pflege, die Einrichtung eines Pflegekammeräquivalents in Bayern, die Regelungen zur Personalbesetzung sind hier zu bearbeitende Themen.
Das Netzwerk Pflege Ostbayern wurde im Februar 2016 gegründet. Neben Hochschulvertretern sind Pflegeverantwortliche aus ganz Ostbayern vertreten. Ziel ist eine hohe Versorgungsqualität und Fachkräftesicherung für die Region. Die erfolgreiche Gesundheitsfakultät der THD kann dazu beitragen, zumal der Studiengang Pflege Dual auch für Examinierte Pflegende offen steht. Im Rahmen des Netzwerk Pflege Ostbayern möchten sich die Mitglieder künftig noch mehr austauschen, um beispielsweise das Miteinander von Pflegeverantwortlichen und Hochschulabsolventen besser in Einklang zu bringen. Angestrebt werden auch eine engere Vernetzung der Einrichtungen untereinander und gemeinsame Projekte mit der Hochschule.
Christiane Rösch ist die Sprecherin des Beirates zum Netzwerk Pflege Ostbayern. Die Pflegedirektorin am Kinderklinikum Passau organisiert und lenkt das Netzwerk gemeinsam mit den weiteren Beiräten Christian Rester, Pflegeprofessor an der Technischen Hochschule Deggendorf, Tony Ebeling, Pflegedirektion Uniklinikum Regensburg, Christine Windorfer, Pflegedirektion Bezirkskrankenhaus Mainkofen, Felicitas Klein, Pflegedirektorin an den medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz und Volker Gießübl, Direktor der Altenpflegeakademie Bayerischer Wald.
Das Netzwerk Pflege Ostbayern tagt wieder am 3. Juli 2017 an der Technischen Hochschule Deggendorf.

04. Mai 2017 | THD-Pressestelle (MC)

Pressefoto

20170428 history on catwalkGeschichte der Pflege wird lebendig

Pflegeschichte ist Teil einer zeitgemässen Pflegebildung. Zu verstehen wer man ist und wohin der Weg gehen soll, muss man wissen woher man kommt und welche Prägung die Berufsgeschichte hat. Das Forum Culturale an der TH Deggendorf hat sich als lebendige und kreative Veranstaltung der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften oder des Studien-gangs Pflegepädagogik in der Hochschulgemeinde etabliert.

Es greift Themen aus der Pflege und der Pflegebildung auf, die zwar „nur“ informell als Teil des Curriculums zu begreifen sind, aber trotzdem eine Relevanz für Pflegestudierende und die Öffentlichkeit haben.

Am 30.03.2017 stand das Forum Culturale ganz im Zeichen der Pflegegeschichte. Unter dem Motto „History on Catwalk“ gab es für die Besucherinnen und Besucher eine Modenschau für pflegerische Arbeits- und Ordenstrachten zu sehen.

Nachgeschneidert wurden diese Trachten von Tomislav Kovacevic, selbst Krankenpfleger und im Nebenberuf Modeschöpfer. Hr. Kovacevic berichtete, dass ihn auch Erlebnisse im Pflegeunterricht dazu angeregt hätten, sich dafür einzusetzen, dass die alten Arbeits- und Ordenstrachten nicht in Vergessenheit geraten, gerade auch, weil diese im Arbeitsalltag Pflegender immer weniger präsent sind und durch moderne Berufskleidung verdrängt wurden. Originalgetreu und nach präzise überlieferten und erhaltenen Schnittmustern fertigt Herr Kovacevic Ordenstrachten aus ganz Europa an.

Dabei haben Arbeitstrachten in der Pflege, deren Geschichte geprägt ist durch katholische Orden, wie Benediktinerinnen zu Zeiten Hildgard von Bingens, später auch durch die evangelischen Diakonissen, sowie Schwesternschaften der Caritasgemeinschaft und des roten Kreuzes, eine lange Tradition. Zudem gab es außerhalb der Ordenspflege zum 19. Jahrhundert keine andere pflegerische Organisationsform (Rabe, 2009, 23).

Die damaligen Ideologien und Werte, wie die „Imitatio Dei“, die im Diskurs über das selbstlose Dienen mündete (Kellner, 2011, 88), prägen die Pflege z.T. noch bis heute.

Modeschöpfer Kovacevic begleitete das Publikum mit seinen nachgeschneiderten Trachten und Informationen dazu durch die Geschichte der Pflege, begonnen im 12. Jahrhundert bei Hildegard von Bingen bis hin zu einer Arbeitstracht aus Kroatien um 1980. Neben vielen anderen Modellen wurde auch die Tracht der Diakonissen, ein Originalkostüm aus der ARD-Serie „Charité“ gezeigt.

Die Models auf dem Laufsteg waren größtenteils Pflegende – Schülerinnen der Krankenpflegeschule Deggendorf und Studierende der THD.

Nach der Modenschau nahmen auch die Models noch Stellung zu ihren teils sehr aufwändigen und oftmals unangenehm zu tragenden Trachten. Hierbei wurde darüber diskutiert, wie es gewesen sein muss, damit zu arbeiten.

Der Einladung von Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, zum Forum Culturale folgten neben drei Zeitzeuginnen auch Claudia Hauck von der Caritasgemeinschaft Bayern, die Pflegewissenschaftlerin Elisabeth Linseisen und Alexandra Reinke von der Schwesternschaft des Roten Kreuzes.

Die Zeitzeuginnen belebten die anschließende Diskussion mit Berichten zur geschichtlichen Entwicklung der Schwesternschaften und ihrer Trachten. Beispielsweise wurde die Caritasgemeinschaft während der NS-Zeit gegründet, um katholische Schwestern vor der Eingliederung in die NS-Schwesternschaft zu bewahren.  Außerdem konnten die Zeitzeuginnen Anekdoten zum Leben in und mit Tracht beisteuern. Unter anderem sei die Stringenz der Kleiderordnung von der Oberin des Hauses abhängig gewesen. Man sei Anfeindungen traditioneller katholischer Ordensgemeinschaften ausgesetzt gewesen und so galten die Tracht und das Tragen der Haube als ein Beweis der Anständigkeit.

Im Plenum wurde abschließend kontrovers diskutiert, ob eine einheitliche Kleidung die Pflege über Berufsgruppen hinweg einen könnte. Dabei kamen die Vorteile, wie die Außenwirkung als einheitlich auftretende Berufsgruppe und auch problematische Aspekte wie die geschichtliche Prägung von Uniformität zur Sprache.

Pressefoto

202170329 atw exkursion rote rabenExkursion nach Vilsbiburg

17 Studierende des 2. Semesters ATW (Angewandte Trainingswissenschaften) sind vergangene Woche mit ihrem Studiengangsleiter, Prof. Dr. Jens Martin nach Vilsbiburg aufgebrochen, um die möglicherweise letzte Chance in dieser Saison zu nutzen, ein 1. Bundesliga-Team im Damen-Volleyball quasi vor der Haustür in Aktion zu erleben. Es ging für die seit 13 Jahren in der deutschen Spitze fest etablierten Vilsbiburger Roten Raben um nichts Geringeres, als die 3:0 Schlappe gegen den vielfachen Deutschen Meister DSC im Play off- Hinspiel in Dresden wettzumachen und sich die Option für einen Einzug in das Halbfinale zu sichern.
Die ATW- Studierenden haben sich in den sportpraktischen Lehrveranstaltungen ein ganzes Semester lang aktiv mit der Sportart Volleyball beschäftigt und konnten nun vor Ort ihr neues Fachwissen in einem hochspannenden Bundeligaspiel perfekt umgesetzt erleben.
Ein Teil des nach dramatischen Szenen 3:1 für die Raben ausgegangenen Spiels wurde zur Spielbeobachtung genutzt, wobei die Studierenden unter Anleitung ihres Professors die Effektivität der Raben-Spielerinnen dokumentierten und analysierten.
Das nach einem solchen, für das niederbayerische Team erfolgreichen, Volleyball-Krimi die angehenden Trainingswissenschaftler der THD gut gelaunt und vom Mitfiebern gezeichnet die Rückfahrt angetreten haben, kann man erahnen. Der Tenor der Studierenden war unisono: eine gelungene Aktion, Volleyball ist eine hochspannende Sportart, so zu studieren macht Spaß.

29. März 2017 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20170223 yadvashemTHD schließt Kooperation mit der International Holocaust School of Education in YAD VASHEM (Israel).

Zum wiederholten Male besuchte Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, die Gedenkstätte und International Holocaust School of Education in YAD VASHEM/Jerusalem. Es war ihm eine besondere Freude bei seinem jüngsten Besuch der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der THD und der Holocaust School beiwohnen zu dürfen.

Der Leiter der International School, Dr. Eyal Kaminka, stellte bei der Unterschrift heraus, dass eine progressive LehrerInnenbildung besonders wegen neuartiger didaktischer Impulse auch für die Fort- und Weiterbildung des Educational Boards von besonderer Bedeutung seien. Gerade die Umsetzung von Methodiken die die Selbstorganisation und –reflexion der Bildungsadressaten zum Ziel haben, sollen in YAD VASHEM vermehrt Geltung bekommen. Hierzu wird das Team der Pflegepädagogik der THD das Team aus YAD VASHEM mit Bildungsangeboten wie Workshops oder pädagogischen Coachingangeboten unterstützen.

Bereits 2016 ist die Leiterin des European Desks, Dr. Noa Mkayton im Rahmen eines Workshops in Auschwitz/Polen auf Prof. Bossle gestoßen, der dort sein pädagogisches Lernprogramm „Berufsbild/Menschenbild“ vorstellte. Dieses wird seit mehreren Jahren äußerst erfolgreich am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Oberösterreich angeboten. Hier haben sich erste Schnittmengen des gegenseitigen Interesses abgezeichnet. Für die THD hat die Kooperation in vielerlei Hinsicht Bedeutung: zum einen wird seitens YAD VASHEM ein Vermittlungsprojekt (Teach and Reach), das an der Gedenkstätte am Bezirkslinikum Mainkofen in Zusammenarbeit mit der THD (Studiengang Pflegepädagogik) und der Universität Passau (Forschungsschwerpunkt Diversität und LehrerInnenprofessionalisierung, Lehrstuhl Prof Dr. Hansen) durchgeführt wird, extern begleitet. Zum anderen ergibt sich im Hinblick auf die Internationalisierungsstrategie der THD nun auch die Möglichkeit, organisierte Exkursionen von YAD VASHEM nach Israel anzubieten.

Darüber hinaus ist der Kontakt nach Jerusalem auch ein Türöffner, um an weitere Kooperationen, vor allen Dingen mit universitären Einrichtungen des Gesundheitswesens in Israel zu denken. „Im Hinblick auf inter- und transkulturelle Versorgungskonzepte sind die israelischen Kliniken hervorragend aufgestellt. Wir sehen hier eine Fülle von Anknüpfungspunkten für uns, sei es am European Campus in Pfarrkirchen in den Gesundheitsstudiengängen der Fakultät insgesamt oder am Kompetenzzentrum Bad Kötzting, wo man sich spezifisch aus Sicht der Pflege dieses Themas annimmt“, so Prof. Bossle.

Im nächsten Schritt wird die Zusammenarbeit der Partner des Mainkofen-Projektes verstetigt. Für 2018 ist eine Tagung in Niederbayern angedacht zum Thema demokratische-politische Bildung als Professionalisierungsaspekt für das deutsche Bildungswesen und der LehrerInnenbildung . Für den Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften brachte der erneute Besuch in YAD VASHEM schon Arbeit mit sich. In einem Workshop „How our brain works, consequences for teaching and learning“, konnte er mit den MitarbeiterInnen des European Desks methodisch am Thema „Automatic Writing“ erarbeiten, wie subjektive Theorien im Lernprozess Beachtung finden können.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Zusammenarbeit zum Thema Geschichte, Bildung und Lehrerprofessionalisierung in der Gesundheitswelt nun mit Dr. Mkayton aufnehmen können. Damit bespielen wir den deutsch-österreichischen Grenzraum zwischen Deggendorf, Passau und Hartheim sowie die Lehrerbildung insgesamt und neuartig“, so Prof. Bossle nach Abschluss seines Besuches in Jerusalem.

23. Februar 2017 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Bossle)

Pressefoto

20170207 hochschulmeisterschaften sprintTHD-Sprinterin auf dem Siegerpodest

Mit 279 angetretenen Sportlerinnen und Sportlern wurde bei der diesjährigen Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in Frankfurt-Kalbach die beachtliche Teilnahmezahl des Vorjahres noch einmal gesteigert. Gleich die zweite Disziplin am Wettkampftag war der Vorlauf der Damen über 60 Meter.

Im späteren Finale gewann Katrin Schöne (Uni Dusiburg-Essen) in einem extrem knappen Rennen mit 7,60 Sekunden vor Lokalmatadorin Ginanina Gartman (Uni Frankfurt) und Julia Hofer (TH Deggendorf), die mit 7,64 und 7,67 Sekunden nur um Haaresbreite hinter der Siegerin ins Ziel kamen. Die Duisburgerin setze sich auch im Rennen über 200 Meter durch und sicherte sich vor Julia Gerter (Uni Frankfurt) und Lisa Nippgen (HS Ludwigshafen) ihren zweiten Titel. Hier schrammte die THD-Sprinterin Julia Hofer mit der persönlichen Hallen-Bestleistung von 24,84 Sekunden nur knapp am Siegerpodest vorbei und belegte den vierten Platz.

7. Februar 2017 | THD-Pressestelle (PK)

Pressefoto

170127 bachelorarbeit evaluation behördliches gesundheitsmanagementTechnische Hochschule Deggendorf evaluierte das Behördliche Gesundheitsmanagement des Polizeipräsidiums Niederbayern – Übergabe der Bachelorarbeit von Lena Görlich an Polizeipräsident Josef Rückl

Am Donnerstag, 26.01.2017, überreichte Frau Görlich in Begleitung von Prof. Dr. Gronwald ihre Bachelorarbeit über das Behördliche Gesundheitsmanagement beim Polizeipräsidium Niederbayern an Polizeipräsident Josef Rückl.

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit untersuchte Frau Görlich das Thema Gesundheit und Vorbeugung beim Polizeipräsidium Niederbayern und den nachgeordneten Dienststellen. Der Bereich Vorbeugung und Gesundheit rückt zunehmend in den Mittelpunkt betrieblicher und behördlicher Analysen. Immer mehr größere Unternehmen und Behörden, wie auch das Polizeipräsidium Niederbayern, stellen das Thema „Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement“ in den Vordergrund, mit dem Ziel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein bestmögliches Arbeitsumfeld zu schaffen und somit die Gesundheit aller Beschäftigten nachhaltig und bestmöglich zu erhalten. Bereits seit dem Jahre 2010 legt die niederbayerische Polizei einen Schwerpunkt auf das Behördliche Gesundheitsmanagement und benannte Polizeioberrat Peter Ebner, Leiter des Präsidialbüros, als Verbandsverantwortlichen.

Zur Fortführung der Untersuchungsergebnisse von Frau Görlich ist seitens des Polizeipräsidiums Niederbayern eine Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf geplant.

27. Januar 2017 | THD-Pressestelle (TK), Text und Bild Pressestelle Polizeipräsidium Niederbayern

Pressefoto

20170123 exkursion zur europa therme

1. Semester ITM auf Exkursion in Bad Füssing

Das 1. Semester International Tourism Management/Health and Medical Tourism unternahm mit den Professoren Dr. Zahed Ghaderi und Dr.-Ing. Václav Hofman eine Exkursion zur Europa Therme nach Bad Füssing.

Dort wurden die Studierenden und Dozenten von Herrn Ernst Stapfer, dem Werksleiter der Europa Therme, empfangen. Zuerst bekamen die Studenten einen historischen Einblick in die Geschichte des Kurortes Bad Füssing und der Thermenlandschaft. Anschließend gab es eine Führung durch die 17 unterschiedlich konzipierten Thermalwasserbecken mit zahlreichen Whirlpools, Wasserkanonen, teilüberdachten Attraktionsbecken, Schwefelgas-Bad, Ruheräumen und dem Infrarot-Tiefenwärmebereich. Die Europa Therme, direkt am Kurpark gelegen, zählt mit ihren vielseitigen Erholungs-, Gesundheits- und Wohlfühlangeboten zu den Hauptanziehungspunkten Bad Füssings. Die Thermalwasserbecken werden ausschließlich aus der eigenen, artesischen Thermalmineralquelle aus 1000 m Tiefe gespeist. Die Europa Therme gehört mit über 3000 m2 Thermalwasserfläche und in der Hochsaison mit ca. 5000 Besuchern täglich zu den größten Thermen Europas. Zum Abschluss wurden die Studierenden und Dozenten vom Werksleiter Herrn Ernst Stapfer noch zu einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück eingeladen.

Pressefoto

20170118 besuch rektor budweisRektor der Südböhmischen Universität Budweis besichtigt Deggendorfer Campus

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Südböhmische Universität Budweis könnten bald Kooperationspartner in den Fachgebieten Gesundheit und Technik sein. Beide Hochschulen sind an einer Zusammenarbeit in bestimmen Bereichen des Studiums und der Forschung interessiert. Vergangene Woche trafen sich Vertreter beider Hochschulen, des European Campus Rottal-Inn sowie der Europaregion Donau-Moldau zum Gespräch in Deggendorf.

Anlass des Treffens in Deggendorf ist die Absicht die langjährigen Kontakte zwischen beiden Hochschulen in einer Kooperationsvereinbarung zu fixieren. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD, erklärt die Vorteile einer Zusammenarbeit: „Die Fakultät für Gesundheits -und Sozialwissenschaften an der Südböhmischen Universität Budweis hat eine lange Erfahrung in der akademischen Ausbildung von Gesundheitsberufen, von der wir profitieren können. Die Universität Budweis ist ihrerseits stark an der Erfahrung der THD mit den Technologiecampus und technischen Studiengängen interessiert. Der Bereich Technik wird an der Uni Budweis gerade neu aufgebaut.“ Von Seiten der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD gab es bereits zwei Besuche in Budweis bei der dortigen Fakultät für Gesundheit. Umgekehrt fanden zweimal Gespräche in Deggendorf statt. Darüber hinaus waren Vertreter der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften im Herbst letzten Jahres bei einem internationalen Symposium für Pflegestudiengänge in Budweis zu Vorträgen eingeladen. Der Kontakt zwischen Deggendorf und Budweis entstand bereits vor drei Jahren über Veranstaltungen der Donau-Moldau-Region. Mit über 11.000 Studierenden und 8 Fakultäten sowie 200 Bachelor- und Masterprogrammen sowie Doktorats Programmen ist die Universität Budweis in Südböhmen ein starker potenzieller Kooperationspartner für die THD.

18. Januar 2017 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20170111 pillmayerDer neue Professor ist Eishockeyfan und Tourismusexperte

Dr. Markus Pillmayer übernimmt zum kommenden Sommersemester die Professur International Destination Management an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf. Zu seinen Vorlesungsschwerpunkten gehören u.a. der Strukturwandel in Destinationen, Tourismus im Kontext demografischer Entwicklung, Internationalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen und digitale Transformationsprozesse, die sich auch in seinen vielfachen wissenschaftlichen Publikationen wiederfinden.

Dr. Pillmayer studierte Geographie mit Schwerpunkt „Tourismus, Freizeit und Umwelt“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, bevor der gebürtige Münchner seine Karriere als Verantwortlicher für Marketing- und Qualitätsmanagement beim Tourismusverband München-Oberbayern e.V. begann. Im Anschluss wechselte er nach Nürnberg zur FTM Franken Tourismus Marketing GmbH, um den Bereich Social Media und Produktmanagement zu verantworten. Parallel war er mehrere Jahre als Mitglied der Kommission „Deutsche Hotelklassifizierung“ aktiv. Im Rahmen eines Projekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG kehrte Dr. Pillmayer an seine Alma Mater zurück, um über Internationalisierungsprozesse in der Tourismuswirtschaft der arabischen Welt seine Doktorarbeit zu verfassen. Längerfristige Forschungsaufenthalte im Nahen Osten, insbesondere im Haschemitischen Königreich Jordanien, aber auch in Australien, Hong Kong und Norwegen, standen in diesem Zusammenhang auf dem Programm. Nach seiner erfolgreichen Promotion und dem Best Paper Award 2012 der DGT Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. trat Dr. Pillmayer die Stelle als Referent für Tourismuswirtschaft und E-Commerce bei der IHK für München und Oberbayern an, wo er auch die Leitung der Startup Unit innehatte. Bei letzterer ging es vor allem um spezielle Fragestellungen bei der Existenzgründung.
In seiner Freizeit fährt der Fan des Eishockeyclubs Ingolstädter Panther gerne mit seiner Vespa Primavera und spielt leidenschaftlich Brett- und Gesellschaftsspiele aller Art.

11. Januar 2017 | THD-Pressestelle (PK)

Pressefoto

20161202 altenpflegeforumAltenpflegeforum an der Technischen Hochschule Deggendorf

Pflegeeinrichtungen unterscheiden sich in ihrer Praxis aufgrund ihrer gewachsenen Strukturen, ihrer Tradition und nicht zuletzt durch ihre Mitarbeiter. Das macht jede Einrichtung einzigartig und dennoch lassen sich viele Gemeinsamkeiten entdecken. Erstmals veranstaltete die Regierung von Niederbayern vertreten durch Frau Nerl und Frau Seil zusammen mit der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) am 11. Oktober 2016 an der Technischen Hochschule in Deggendorf ein äußerst erfolgreiches Fachforum.

Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Michael Bossle, der die Tagung kommentierend mitbegleitete, begrüsste zusammen mit Vizepräsidenten Prof. Dr. Horst Kunhardt und dem Regierungspräsidenten von Niederbayern Heinz Grunwald die anwesenden rund 120 Tagungsteilnehmenden. Ziel der Veranstaltung war, Pflegende und Projektverantwortliche anszuprechen, um Ihnen die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Praktikern zu geben. Die Vielfältigkeit der Ideen zeigte, wie man voneinander lernen und profitieren kann. "Ihre Arbeit in den Einrichtungen ist wertvoll und Sie tragen mit Ihrem Engagement dazu bei, dass unsere Gesellschaft ein Stück menschlicher wird.“ so Grunwald.

Ein eindrucksvoller Keynote – Beitrag von Dr. Erich Schützendorf zum Thema „Ich will in Ruhe altern und dement werden dürfen  - VER-RÜCKT sein verstehen lernen!“ eröffnete den Fachtag. Im zweiten Teil kamen Praktiker zu Wort: sie berichteten von ihren regionalen und innovativen Projekten in deren Einrichtungen. Methodisch wurde von sowohl interaktiven Präsentationen über Diskussionsrunden bis zur Vernissage ein abwechslungsreicher Einblick in die einzelnen Projekte der beteiligten Altenhilfeeinrichtungen gegeben. Als Beispiel sind Praxisprojekte „Farben des Lebens“ Maltherapie-Kunst verbindet oder Projekt von Hl. Geisspitalstiftung Landshut-Magdalenenheim „Sehen, wie es ist, nichts zu sehen“ zu erwähnen. Abgerundet wurde das Fachforum mit einem Ping Pong zwischen Dr. Erich Schützendorf und Prof. Dr. Michael Bossle. Ein launiger und unterhaltsamer Rückblick sowie eine Zusammenfassung des Tages wurden dabei möglich. Abschließend bedankte sich das Orgakommitee bei den beteiligten Referentinnen und Referenten. Sicher wird auch in Zukunft ein weiteres Praxissymposium dieser Art an der TH Deggendorf folgen können! 

Die beteiligten Praxisinstutionen und ihre Projektthemen im Folgenden:

  • „Pflege geht uns alle an!“ – Gewinnung von Azubis
    Arbeitsgemeinschaft Pflege 2.0
  • „Betriebliches Gesundheitsmanagement – mehr als nur Gymnastik“
    Diakonisches Sozialzentrum Rehau
  • „Viele verschiedene Hände verderben nicht den Brei, sondern bereichern“ – Gewinnung von Ehrenamtlichen
    Seniorenheim St. Josef Hauzenberg
  • „Wasserdoktor Kneipp“ – Kneippanwendungen in der Pflege
    Hl. Geistspitalstiftung Landshut - Madgalenenheim
  • „Wir mussten das Rad nicht neu erfinden - aber wissen, wie wir es in Bewegung bringen“
    Heiliggeistspitalstiftung Landau
  • „Tim Topf“ – Kleine Leute, große Töpfe
    Kinder kochen zusammen mit Bewohnern
    Azurit Haus Asam Rohr
  • „Ein Tag unter Freunden“ – Eingestreute Tagespflege
    BRK Senioren- und Pflegeheim Winzer
  • „Farben des Lebens“ Maltherapie - Kunst verbindet
    Wohn- und Pflegezentrum St. Gotthard Hengersberg
  • „Sehen, wie es ist, nichts zu sehen“
    Hl. Geistspitalstiftung Landshut – Madgalenenheim
  • „Wie funktioniert denn...?“ Senioren und Kinder – gemeinsam als Forscher
    Parkwohnstift Arnstor

02. Dezember 2016 |Prof. Dr. Michael Boßle

Pressefoto

20161201 kooperation agw bfs physiotherapie ingolstadtIngolstädter Berufsfachschule für Physiotherapie wird Partner im Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften

Die Berufsfachschule für Physiotherapie in Ingolstadt ist seit kurzem Kooperationspartner der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fand vergangene Woche in Deggendorf statt. Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und Vizepräsident für Gesundheit Prof. Dr. Horst Kunhardt begrüßten dazu Wolfgang Lamprecht, Direktor des Berufsbildungszentrums Gesundheit Ingolstadt, und OStR Michael Bachhuber, Schulleiter der Berufsfachschule Physiotherapie Ingolstadt.

Gegenstand der Kooperation ist der Bachelorstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften/Physiotherapie dual. Künftig können Ingolstädter Physiotherapie-Schüler den ausbildungsintegrierenden Studiengang an der THD belegen. „Mit der Berufsfachschule in Ingolstadt konnte die THD einen renommierten Kooperationspartner außerhalb Niederbayerns gewinnen. Wir freuen uns, dass nun insgesamt neun Berufsfachschulen mit uns zusammenarbeiten und ihren Schülern die Möglichkeiten bieten den Beruf des/der Physiotherapeuten/In mit einem Studium an der THD zu verbinden.“, fasst Prof. Dr. Stephanie Hecht, Leiterin des Studiengangs, zusammen. Durch die gemeinsame Ausbildung ergeben sich für beide Institutionen Synergien hinsichtlich Qualitätssicherung und Weiterentwicklung - sowohl für den Studiengang als auch für den Beruf der/des Physiotherapeuten/In.
In den ersten drei Jahren absolvieren die Studentinnen und Studenten in Vollzeit die Ausbildung zum „staatlich anerkannten Physiotherapeuten“ an einer der kooperierenden Berufsfachschulen. Parallel besuchen sie in dieser Zeit Vorlesungen an der THD. Üblicherweise finden diese im Block und überwiegend in unterrichtsfreien Zeiten statt. Nach drei Jahren schließen die Studierenden ihre Ausbildung an der Berufsfachschule ab und beginnen mit einem dreisemestrigen Studium bis zum Bachelor. Im Rahmen des Vollzeitstudiums können sie schließlich den Abschlussgrad „Bachelor of Science“ erreichen.

02. Dezember 2016 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20161129 vortrag dr feskeRio-Olympiaarzt Dr. med. Kai Feske hält Gastvorlesung

Die gespannte Aufmerksamkeit war fast greifbar, als im überfüllten ATW-Vorlesungssaal im Deggs Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Jens Martin am vergangenen Donnerstag seinen Gastdozenten einführte. Der unfallchirurgische Oberarzt Dr. med. Kai Feske war eigens von der Uni Würzburg angereist, um den „Sportis“ der THD aus erster Hand von seiner Arbeit am Spielfeldrand im Profibereich Handball und Basketball zu berichten.

Im Vorlesungsmodul Sportmedizin hielt er je einen Vortrag über Verletzungen in den Extrem- und Erlebnissportarten und zur sportärztlichen Betreuung in den Spielsportarten. Für die Handball-Nationalmannschaft war er als ärztlicher Betreuer bei Olympia in Rio dabei und konnte so brandaktuell die Fragen der Studierenden beantworten. Nicht nur das Resümee der Vorlesungs-Zuhörer war unisono begeistert, auch der Referent meldete zurück: „...mir hat es gestern wirklich gut bei Euch gefallen! Nette Atmosphäre, interessierte Studenten (oder muss man Studierende sagen?), beeindruckendes Labor. Komme gerne wieder!..."

29. November 2016 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20161125 masterstudieKooperatives Masterprojekt zur flexiblen Kinderbetreuung der Little Ducks an der TH Deggendorf

„Nach dem Trägerwechsel unserer KiTa ‚Little Ducks’ wollten wir sicherstellen, dass unsere Studierenden auch in Zukunft keine Einbußen in der Flexibilität der Kinderbetreuung in Kauf nehmen müssen“, beschreibt Martina Heim, Leiterin des Career Service der THD, den Grund der Ausschreibung.

Um die Vereinbarkeit von Studium und Familien-und Sorgetätigkeit weiterhin hoch zu halten, wurde zusammen mit VertreterInnen der Hochschulleitung, dem Jugendamt sowie dem Träger am Runden Tisch beschlossen, eine Arbeit in Auftrag zu geben, die sich mit diesem noch sehr wenig bestellten Feld auseinandersetzen sollte.

Anlässlich der Ausschreibung des Career Service der THD legte jetzt die Studentin Sarah Segas von der OTH Regensburg eine kooperative Auftrags- und Masterarbeit vor, die sich mit der Qualität in flexiblen Kinderbetreuungssettings beschäftigt. Frau Prof. Dr. Monika Weiderer von der OTH Regensburg übernahm die Erstbetreuung der Arbeit.
Prof. Dr. Michael Bossle - seine Studierenden im Studiengang Pflegepädagogik sind besonders auf die flexible Kinderbetreuung angewiesen – zeigte sich sehr erfreut, dass sich die Studentin im Master der Sozialen Arbeit im Rahmen ihrer Abschlussarbeit dieser Aufgabenstellung annahm. „Die Studierenden der Pflegepädagogik in Deggendorf vereinbaren im berufsbegleitenden Setting in besonderem Masse ihre Studienzeit mit der Familienplanung. Inzwischen gibt es seit Beginn des Studienganges 2011 mehr als 30 Geburten unserer Studierenden zu verzeichnen. Gerade sie waren auf diese flexiblen Angebote angewiesen, denn die Präsenzphasen am Weiterbildungszentrum der Hochschule betragen nur drei Tage pro Monat“.

Besonders hervorgehoben wurde die Tatsache, dass in der Abschlussarbeit von Frau Segas ein insgesamt wenig erforschtes Themengebiet offen gelegt wurde. Letztlich zeigt sich, dass sich Eltern, Kinder und die professionellen Betreuungspersonen in einer laufenden Auseinandersetzung aus Anspruch und Wirklichkeit wieder finden, welche sich immer wieder in der individuellen Sicht des Einzelfalls beweisen muss. Kategorische Schadensannahmen für die Kinder müssen deswegen genauso ausgeschlossen werden, wie eine kritiklose Zustimmung zur bestehenden gesellschaftlichen Bedarfslage, die heutzutage sehr häufig eintritt. Nach aktueller Expertensicht sind die professionelle Gestaltung des Kontakts, des Umfelds sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern die heimlichen Erfolgsfaktoren, die Prozesse gelingen lassen. Eine Standardisierung lässt sich trotz allem wohl aber nur schlecht vornehmen. Sowohl die bestehende Bindungsqualität zwischen Eltern und Kind, zwischen Kind und Betreuungsperson als auch die Fähigkeit, sich in neuen Situation orientieren zu können, sind entscheidend. Sarah Segas Arbeit macht insgesamt deutlich, wie viel zu dieser Thematik noch geleistet werden muss.

25. November 2016 | THD-Pressestelle (CM)
Bildquelle: OTH

Pressefoto

klausurtagung ecWir wollen zu wissenschaftlichen Innovatoren der Gesundheitswelt werden!

Vom 16. bis 17. September 2016 fand die zweite Klausurtagung der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) am European Campus Rottal-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf in Pfarrkirchen statt. 

Dekan Prof. Dr. Michael Bossle begrüßte die Anwesenden aus Professorenschaft, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Fakultätsverwaltung und führte in die Zielsetzung der Klausur ein.

Teil des Programms (Tag 1) war ein Strategieworkshop, der von Prof. Dr. Erich Wühr, Prodekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, geleitet wurde.

Professorinnen, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrkräfte sowie Verwaltungspersonal der AGW erarbeiteten konkrete Ziele, wie sich die Fakultät zukünftig strategisch und inhaltlich ausrichten möchte.

Die Schwerpunkte wurden dabei auf die Herausarbeitung lokaler, wirtschaftlicher, sozio-demografischer, politisch-rechtlicher und  wissenschaftlich-technologischer Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen gelegt.

Als ein allgemeines, zentrales Leitziel wurde unter anderem folgender Leitspruch formuliert:

Den Auftrag erkennen und annehmen, sichtbar sein, sich vernetzen, markt- und zukunftsorientiert ausstrahlen und -letztendlich–international werden!“

Diesen Auftrag erfüllt die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, indem sie in den gesundheitswissenschaftlichen Handlungsfeldern wie Akademisierung von Gesundheits-, Therapie und Pflegeberufen, in der Berufspädagogik, den neuen Gesundheitsberufen, bei beruflichen Zusatzqualifikationen, in Trainingswissenschaften, Gesundheitssport, Individualer Gesundheitsbildung, betrieblichem Gesundheitsmanagement, Arbeitssicherheit und Digitalisierung tätig wird.

Dazu entwickelt, und evaluiert die Fakultät, Lehrkonzepte die grundständige, konsekutive und berufsbegleitende Studienangebote beinhalten und setzt diese auch um. Die Experten anderer Fakultäten der THD sowie die national und international anerkannten Experten werden einbezogen und auf den Bedarf der Gesundheitswirtschaft bezüglich der verschiedenen Berufsgruppen ausgerichtet.“

Zum Abschluss der Klausurtagung (Tag 2) fand unter der Moderation von Prof. Dr. Michael Bossle und der Fakultätsreferentin Carina Peschl die personale Abstimmung der Studienprogramme sowie die Identifikation personeller Bedarfe über die anstehenden akademischen Jahre der Studienprogramme der Fakultät statt.

Der Dekan konnte damit folgendes positives Fazit nach zwei Tagen Pfarrkirchen ziehen:„Wir haben äußerst konzentriert und diszipliniert gearbeitet“, so Bossle. „Wir gehen damit in unserer Aufwuchsphase innerlich und äußerlich sehr gut sortiert in die nahe Zukunft.“

Nach der Klausur ist aber auch vor der Klausur: im neuen Jahr stehen weitere zwei neue Arbeitstagungen der AGW an. Mit dem Gesundheitscampus Bad Kötzting wird auch hier wieder lokal einer der Außenstandorte der AGW Tagungsort werden. Hier will man sich den zukünftigen Forschungsherausforderungen widmen.

18. Oktober 2016 | BM

Pressefoto

20161017 israelPolitische Bildung und Holocaust Education als Teil professioneller Lehrerbildung

Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät AGW der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) besuchte Ende September die bedeutendste Holocaust Gedenkstätte der Welt, YAD VASHEM in Jerusalem. Anlass für den Besuch war die Einladung zu einem didaktischen Workshop mit dem European Board der International School of Holocaust Education unter der Leitung von Dr. Noa Mkayton.

Im Mittelpunkt des Angebots von Prof. Bossle für die israelischen Kolleginnen und Kollegen stand die vertiefte Vorstellung und Erprobung seines am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim entwickelten Lernprogramms BerufsbildMenschenbild. Dieses richtet sich an Zielgruppen wie Pflegelehrerinnen und -lehrer sowie Auszubildende und Studierende in Pflegeberufen.
Seit 2010 läuft dieses Programm in Schloss Hartheim bereits mit sehr großem Erfolg. Aus diesem Grund waren die israelischen Pädagoginnen und Pädagogen besonders am methodischen Hintergrund und den didaktischen Umsetzungsstrategien im Bereich der beruflichen Bildung interessiert.

„Politische Bildung und Holocaust Education müssen Teil einer professionellen und zeitgemäßen Lehrerbildung werden, denn der Umgang mit Minderheiten, Fremdheit sowie die Betonung von Diversität und Vielfalt sind Schlüsselkonzepte des Erfolgs in der Bildung der Gegenwart und Zukunft“, so Bossle.
Im Studiengang Pflegepädagogik wird Lernen aus der Geschichte aus phänomenologischer Perspektive mittels der Thematik der Krankenmorde im sogenannten 3. Reich regelmäßig und curricular fest verankert verhandelt. Die Erweiterung der Lehrerbildung auch in internationaler Perspektive für die Studierenden soll nun ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Lehrerbildung in Gesundheit und Pflege für die Deggendorfer Studierenden werden.
„Wir haben eine Kooperation angebahnt, die wir zwischen YAD VASHEM und Deggendorf sowie Schloss Hartheim ganz bewusst nach Bayern und Österreich ausweiten wollen“, so Bossle weiter.

Im Februar nächsten Jahres steht der nächste Besuch zusammen mit dem Lehrstuhl für Lehrerprofessionalisierung, Prof. Dr. Hansen und Studierenden der Uni Passau in YAD VASHEM für Bossle an. Nach Passau bestehen bereits seit mehreren Jahren hervorragende Kontakte, die auch in eine gemeinsame Konzeption für ein Masterangebot für die Pflegepädagogikstudierenden gemündet sind.
In YAD VASHEM wird Prof. Bossle dann in einem nächsten Workshop weitere didaktische Tools zum Einsatz bringen. Im Gegenzug werden die Kolleginnen und Kollegen aus Israel die Lehrerbildung in Deggendorf in ausgewählten Projekten beratend begleiten und unterstützen.

Zudem ist eine Fachtagung zum Thema mit Lehrerinnen und Lehrern aus Deutschland und Österreich geplant. „Ich bin sehr glücklich über diese Entwicklungen“, so Bossle. „Gedenkstätten sind Orte des Impulses, der Verunsicherung und Störung, die Lehr- Lerngeschehen positiv in Gang setzen können. Sie sind zudem Orte der Reflexion, die wir an den Hochschulen vermehrt ins Gedächtnis bringen und nutzen müssen. Wir werden an dieser Stelle einen außergewöhnlichen nächsten Schritt tun, um der Bildung in den Gesundheitsberufen wichtige Impulse zu geben“.

17. Oktober 2016 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Bossle)

Pressefoto

team building tage atwTrainingswissenschaftler starten ins WS 2016/17 mit Trainingscamp

Trotz widriger Wetterbedingungen machten sich am Morgen des 5. Oktobers 2016 27 Erstsemesterstudenten der Angewandten Trainingswissenschaften auf den Weg in das nahe gelegene Trainingscamp des Bayrischen Landessportverbands in Regen auf.

Die folgenden drei Tage sollten ganz im Zeichen des Team-Buildings stehen. Das Programm sah Aktivitäten von 9 Uhr bis 21 Uhr vor, gefolgt von Theorie zu studienrelevanten Themen, bevor es dann endlich, gegen 22.30 in den gemütlichen Teil, mit vor allem Spielen, überging.
So begannen wir, nach einem üppigen Mahl, mit einer ca. dreistündigen Aktion, in der von der Gruppe zwei Flöße gebaut wurden, die dann bei gefühlter Wassertemperatur von 10° Celsius, auf dem Regen getestet wurden.
Weitere Aktionen waren, neben Spielen in der Halle, vor allem Outdoor-Aktivitäten, wie Klettern, Überwinden im Team einer vier Meter hohen Wand, Biathlon mit Lasergewehren und Hindernisparcours und vieles mehr.
Trotz vieler Outdoor-Aktivitäten bei mäßigen Temperaturen war die Stimmung grandios.
Ich freue mich schon auf die kommende Sportpraxis mit diesem Team.

Christian Kerschl

 

Pressefoto

20160711 pa tagAuftaktveranstaltung Zertifikatskurse für Pflege-Praxisanleiter und Pflegestationsleitung an der THD

Zum ersten Fachtag für Praxisanleitungen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) trafen sich vergangene Woche mehr als 70 Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen aus ostbayerischen Kliniken und Altenheimen.

Theorie und Praxis gemeinsam voranzubringen beginnt sicherlich im Austausch von Erfahrungen der Praktiker untereinander sowie mit Hochschullehrenden für Pflege, betonten in ihrer Begrüßung THD-Vizepräsident für Gesundheit, Prof. Dr. Horst Kunhardt sowie der Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Michael Bossle. Dieser Fachtag ist auch Ausdruck für die produktive Entwicklung des Plegenetzwerks Ostbayern, in dem sich Pflegedirektoren für diesen Austausch ausgesprochen haben, führte der Studiengangskoordinator des Studiengangs Pflege Dual, Prof. Dr. Christian Rester, aus. Er zeigte in seinem Vortrag auf, dass man „Erfahrungen nicht lehren kann“ und verdeutlichte damit auch die Grenzen der Erwartungen an Hochschulbildung und die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens.

Bernhard Krautz, Pflegedirektor des Klinikums Neumarkt, stellte das Konzept zur Einbettung akademisch gebildeter Pflegekräfte am Klinikum Neumarkt vor. In seinem Vortrag wurde deutlich, dass es nicht allein um die Aufgabenbeschreibung der akademisch gebildeten Pflegekräfte geht, sondern mehr um einen Pflegestrukturwandel innerhalb der Einrichtung. Die Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am DONAUISAR-KLINIKUM Deggendorf, Andrea Klarl, erläuterte das Konzept der praktischen Ausbildung durch Praxisanleitungen und Pflegepädagogen. Am DONAUISAR-Klinikum werden Gesundheits- und Krankenpflegeschüler und „Pflege Dual“-Studierende in den Einsatzgebieten der praktischen Ausbildung von Praxisanleitern und Pflegepädagogen eingearbeitet und angeleitet, welche nicht im regulären Stellenplan des Stationsalltags eingebunden sind. Eine enge Verzahnung zwischen den beiden Lernorten Schule und Praxis wird sichergestellt. Dadurch kann eine hochwertige praktische Ausbildung erfolgen und die Zufriedenheit der Schüler und Studierenden steigt deutlich an. Erste sichtbare Erfolge des Konzepts sind laut Andrea Klarl in den praktischen Leistungsnachweisen der Schüler zu beobachten. „Dadurch wissen wir, dass wir mit unserem Programm auf dem richtigen Weg sind“, so Klarl.

Markus Maier, Geschäftsführer des Damenstifts in München, stellte das Personalentwicklungskonzept des Seniorenstifts vor. Auch hier wurde deutlich, dass dem Fachkräftemangel nur durch Bildung und einer positiv geprägten Unternehmenskultur entgegengewirkt werden kann. Am Damenstift München wurde eine Ausbildungsstation integriert, in welcher Pflegefachhelfer- und Altenpflegeschüler sowie Studierende eine besonders praxisnahe Ausbildung erfahren. Die examinierten Pflegekräfte des Damenstifts zeichnen sich durch eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft zur Teilnahme an Weiterbildungen aus. Mit den Altenpflegeschülern und Studenten führt Geschäftsführer Markus Maier bereits im zweiten Ausbildungsjahr Karrieregespräche für die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Einrichtung. Der Erfolg des Projekts macht sich insbesondere in der hohen Übernahmequote der Schüler nach der Ausbildung und der niedrigen Fluktuation in der Einrichtung bemerkbar.

Im Rahmen des im Februar gegründeten Pflegenetzwerks Ostbayern zur Weiterentwicklung der Pflege werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte der Pflege angeboten. Am 26. Sepetmber 2016 findet bereits die nächste Veranstaltung statt: Der Fachtag für Stationsleitungen. Und im März 2017 startet an der Technischen Hochschule Deggendorf ein 32-tägiger Zertifikatslehrgang für bereits weitergebildete Praxisanleitungen und Stationsleitungen mit den Schwerpunkten Pflegewissenschaft, Assessment und Diagnostik und Gesundheitsmanagement sowie Pflegepädagogik und Stationsmanagement.

Bild (THD) von links: Bernhard Krautz, Pflegedienstleiter Klinikum Neumarkt , Marcus Maier, Geschäftsführer Damenstift am Luitpoldpark München, Prof. Rester/Kunhardt/Bossle

11. Juli 2016 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Rester)

Pressefoto

20160708 netzwerk pflegePflegenetzwerk Ostbayern geht in die zweite Runde und nimmt weiter Form an – Hochschulen aus Ostbayern gehen in konstruktiven Austausch

Pflegeverantwortliche aus ganz Ostbayern trafen sich vergangenen Freitag (1. Juli) zum zweiten Mal im neu gegründeten Pflegenetzwerk Ostbayern an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Seit dem Gründungstreffen im Februar konnten zu einer besseren Verzahnung von Theorie und Praxis in der Pflege einige Entwicklungen vorangebracht werden.

So können sich in der Pflege tätige Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen, erstmalig am 5. Juli (bereits ausgebucht), sowie Stationsleiter und Stationsleiterinnen, erstmalig am 26. September (Anmeldungen noch möglich), an Hochschulbildungstagen an der THD austauschen und mit Referenten aus der Praxis für die Praxis fortbilden. Darauf aufbauende Zertifikatskurse für Stationsleiter und Praxisanleiter erweitern und vertiefen insbesondere im Bereich wissenschaftsbegründeter Pflege Kompetenzen. Derartige Zertifikatskurse werden ab Frühjahr 2017 angeboten. Anmeldungen sind im Veranstaltungskalender der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD ab sofort möglich. Ein regelmäßiger Newsletter der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften wurde eingerichtet und erscheint erstmalig im Wintersemester 2016. Die Themen und Autoren der Bachelorarbeiten der Gesundheitsfakultät wurden den Netzwerkpartnern zur Verfügung gestellt, so dass mit den Autoren Kontakt aufgenommen werden kann.
Seit dem Gründungstreffen im Februar formierte sich eine Arbeitsgruppe zu grundlegenden Fragen rund um die Pflegenetzwerktreffen. Das am vergangenen Freitag tagende Plenum beschloss diese Arbeitsgruppe als Beirat einzusetzen. Die gewählten Beiräte um Christiane Rösch, Pflegedirektorin am Kinderklinikum Dritter Orden in Passau sind Tony Ebeling, Pflegedirektor am Uniklinikum Regensburg, Christine Windorfer, Mitarbeiterin bei der Pflegedirektion Bezirksklinikum Mainkofen, und Felicitas Klein, Pflegedirektorin der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, medbo, Regensburg. Sie werden gemeinsam zur Vorbereitung auf das 3. Netzwerktreffen am 30.November 2016 Grundsatzfragen zu Form, Aufgaben, Funktionen und Ziele des Pflegenetzwerks Ostbayern voranbringen.
Zwei weitere Sektionen nehmen ihre Arbeit auf. Eine Sektion um Volker Gießübl, Verwaltungs- und Akademiedirektor der Altenpflegeakademie Bayerischer Wald, sowie Michael Döschl, Bereichsleiter Pflege beim BRK Kreisverband Deggendorf, und Christine Windorfer, Bezirksklinikum Mainkofen, werden sich den Fragen um die „Einmündung von Pflegenden mit Hochschulabschluss“ widmen. Hier sollen Konzepte zu möglichen Aufgabenfeldern von akademisch Pflegenden, Informationsformen für Studienbewerber sowie für Mitarbeitende in der Pflege erarbeitet werden. Der Beirat sowie die Sektionen werden von der Hochschule in ihrer Arbeit unterstützt.
Eine wesentliche Neuerung erfuhr das Pflegenetzwerk mit der Teilnahme der beiden ostbayerischen Hochschulen Regensburg und Rosenheim. Frau Prof. Dr. Annette Meusling-Sentpali, OTH Regensburg, und Herr Prof. Dr. Martin Müller, FH Rosenheim nehmen zusammen mit Prof. Dr. Christian Rester, TH Deggendorf, in der Sektion „Hochschule“ ihre Arbeit auf. Anlass für die Zusammenarbeit ist, dass alle drei Hochschulen in einem Studiengang Pflege Dual für eine wissenschaftsbegründete Pflegepraxis graduieren. Die Sektion Hochschule wird ihr Selbstverständnis in der wissenschaftlichen Begleitung des Pflegenetzwerks Ostbayern entwickeln. Insbesondere die Frage nach einer Systematik von Chancen und Hemmnissen der Implementierung von wissenschaftlichem Wissen, im Austausch von Hochschule und Einrichtung, in die Pflegepraxis soll Gegenstand der Anstrengungen werden. Für 2017 ist dazu ein Symposium in Planung. Für die wissenschaftliche Begleitung sind Befragungen von Pflegeverantwortlichen, Abschlussarbeiten sowie gemeinsame Bestrebungen um eine künftige Forschungsförderung geplant.
Neben dem Pflegenetzwerk ist der Bildungskreis Pflege und Gesundheit ins Leben gerufen worden. Unter der Begleitung von Prof. Dr. Michael Bossle und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Gerhard M. Käser, M.A. sollen Entwicklungsfragen in Bildungseinrichtungen beleuchtet werden. Derzeit stehen Gespräche mit sogenannten Satelliteneinrichtungen Niederbayerns an, die ihre individuellen und an zukünftigen Bedarfen ausgerichteten Entwicklungen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchdringen wollen.

08. Juli 2016 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Rester)

 

 

Pressefoto

20160628 pflegeFachtagung im Rahmen der Kooperation von THD und MDK Bayern

Wo wir Liebe, Zuneigung und familiäre Geborgenheit vermuten, spielen sich mitunter auch Erfahrungen von Gewalt und Aggression zwischen Pflegenden und Pflegebedürftigen ab. Darauf wurde vergangene Woche im Rahmen einer Fachtagung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) aufmerksam gemacht.

Durchgeführt wurde die Tagung im Rahmen der Kooperation mit dem Medizinischen Dienst Bayern (MDK). THD Vizepräsident Prof Dr. Horst Kunhardt eröffnete die Veranstaltung, zu der mehr als 100 Gäste aus der Pflege und der Medizin kamen, darunter Pflegeberater, Studierende der Pflege, Pflegefachkräfte sowie Pflegende Angehörige. Als Ziel einer weiteren Entwicklung zum Thema Gewalt in der Pflege formulierte Prof. Dr. Kunhardt „daß die Verbindung von Sensibilität und professionellem Umgang mit Gewalt einen bleibenden Spagat darstellt. Außerdem spielen künftig Kommunen eine viel größere Rolle, wenn es darum geht, die Pflege sowie die pflegenden Angehörigen zu stärken.“ Seit dem Inkrafttreten des gesetzlichen Anspruchs auf eine individuelle Pflegeberatung hat die TH Deggendorf in Kooperation mit dem MDK Bayern über 250 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater ausgebildet. Prof. Dr. Christian Rester, Gerontologe und Pflegewissenschaftler an der Fakultät AGW der TH Deggendorf, führte durch die Tagung, gab Impulse und berichtete aus der Praxis.

In Vertretung von Staatsministerin Melanie Huml, begrüßte Herr Dr. Bernhard Opolony, Leiter der Abteilung Pflege und Prävention am Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, die Tagungsteilnehmer. In seiner Rede ging er auf das nach wie vor bestehende Tabu von Fürsorge, Belastung und Vernachlässigung in der häuslichen Situation ein. Dabei stellte er die Frage nach Schaffung einer Kultur des Hinschauens auch in der häuslichen Pflege. Viele positive Entwicklungen in der Pflege seien aus dem Pflegestärkungsgesetz III zu erwarten, unterstrich Frau Dr. Randzio, stellvertretende Geschäftsführerin beim MDK Bayern sowie Leitende Ärztin im Bereich Pflege. „Entwicklungen zur Stärkung der Pflege sind bitter nötig, denn Gewalt findet sich noch heute in der Pflege“, so Dr. Randzio

Beeindruckende Erkenntnisse lieferte dazu Frau Univ-Prof. Dr Andrea Berzlanovich von der Gerichtsmedizinischen Fakultät der Medizinischen Universität in Wien. „Freiheitsentzug ist eine Form, wie nach wie vor in der Pflege Gewalt geschieht, die bei körperlicher Fixierung auch zum Tod führen kann. Körperliche Fixierungen sind in der Pflege abzulehnen und kommen dennoch weiterhin vor“. Diese Situation werde mit der Zunahme von Menschen mit Demenz noch verschärft. Ihnen gestehe man ein Urteil oft nicht mehr zu. „Die Pflegenden Angehörigen fühlen sich oft allein gelassen und die Spirale wechselseitiger Entstehung von Gewalt nimmt ihren Lauf. Oft langjährige und ohnehin belastete Beziehungen zwischen Ehepartnern werden auf eine überfordernde Probe gestellt“, beschrieb die Sozialwissenschaftlerin Sandra Kotlenga von der Gesellschaft für prospektive Entwicklung (zoom eV.) aus Göttingen in ihrem Vortrag. Darauf aufbauend behandelte Dr. Ralf Suhr vom Zentrum für Qualitätsentwicklung in der Pflege (ZPQ) aus Berlin die Möglichkeiten eines professionellen Umgangs mit Gewalterfahrungen und schloss ebenfalls, dass Gewalt, auch in noch so schwacher Ausprägung, nie eine Lösung sein könne. Das Zentrum für Qualitätsentwicklung in der Pflege, Berlin, richtete eigens dafür ein Servicetelefon ein. Betroffene können kostenfrei anrufen.

Frau Marinna Hanke-Ebersoll von der AOK Bayern vertrat die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern in ihrem Grußwort.

Die sehr lebendige Podiumsdiskussion mit den beteiligten Referenten schloss die für alle Beteiligten hoch interessante Tagung ab. „Vertrauen Sie ihrem Bauchgefühl“, gab Prof. Dr. Berzlanovich den Teilnehmern mit auf den Weg, „denn das trügt uns nie“.

Gemeinsam mit den Akteuren von Ministerium, MDK und dem Zentrum für Qualität in der Pflege sagte Vizepräsident Prof. Dr. Kunhardt den Teilnehmern zu, auch als Hochschule weiter in Bewegung zu bleiben und eine öffentliche Bildungsreihe für Pflegeinteressierte und Öffentlichkeit anzubieten.

Bild vorne v. l.:Sandra Kotlenga, Prof. Dr. med. Andrea Berzlanovich, Dr. med. Otilie Randzio, Anna Leib-Gerstner, Prof. Dr. Horst Kunhardt; hinten v. l.:Dr. Bernhard Opolony, Dr. Ralf Suhr, Prof. Dr. Christian Rester, Marianna Hanke-Ebersoll

28. Juni 2016 | THD-Pressestelle (CM)

Pressefoto

20160608 kathrin hauer

Start des zweiten Kurses des Studiengangs „Pflege Dual“ an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zum Wintersemester.

Pflege zählt zu den Schlüsselberufen der nächsten Jahrzehnte. Die gegenwärtige Bedeutung der Pflege ist historisch neu und damit ist wohl nirgends anders mit vergleichbar großen Entwicklungen zu rechnen. Dabei sind insbesondere die Berufsperspektiven für Pflegende mit Hochschulabschluss besonders interessant. Neu an der Technischen Hochschule Deggendorf ist nicht nur der Studiengang Pflege Dual für Abiturienten und Fachabiturienten, sondern auch die Möglichkeit Pflege nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung zu studieren.

Zielgruppe für den grundständigen Pflegestudiengang sind neben den Studenten, die parallel zur Ausbildung einen „Bachelor of Science“ erwerben auch Studenten, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in einem der drei Pflegeberufe Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in und Altenpfleger/in verfügen.
Ein gutes Beispiel dafür ist Kathrin Hauer, die aktuell, neben ihrem Beruf, im ersten Kurs Pflege Dual an der THD studiert. Die 36 jährige verheiratete Mutter, ihr Sohn ist drei Jahre alt, arbeitet bei LAKUMED, einem Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung, am Krankenhaus Vilsbiburg. Nach ihrem Examen 2001 folgten die Weiterbildungen zum Praxisanleiter, Kinästhetik Peertutor, zur Palliativ Care Fachkraft und zur Stationsleitung. Mittlerweile ist Kathrin Hauer Stationsmanagerin der internen Stationen und der Schmerztherapie am Krankenhaus Vilsbiburg.

Warum dann, neben Beruf und Familie, auch noch ein Studium?

Ihre Beweggründe schildert Kathrin Hauer im Interview:

Kathrin Hauer:
Ich war schon immer daran interessiert, mich beruflich weiterzuentwickeln. Es macht mir Spaß, mich in Neues einzuarbeiten und mich mit Anderen auszutauschen. Das angebotene Studium ist bezahlbar, heimatnah und ich suchte eine neue Herausforderung. Der Beruf der Krankenpflege benötigt ein besseres Image. Sollten sich Mehrere zu diesem Schritt entschließen, könnte das auch gelingen.

Job, Familie und Studium, wie bekommen Sie das zeitlich hin?
Kathrin Hauer:
Derzeit arbeite ich 30 Stunden Teilzeit und meine Dienstzeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag. Je nach Arbeitsaufwand und aktueller Kinderbetreuung beginne ich früher oder später. Ich habe ein gutes familiäres Netzwerk und die nähere Verwandtschaft ist immer für meinen Sohn zu haben. Mein Mann ist im Rettungsdienst tätig und hat deshalb auch öfter unter der Woche frei. Drei Tage die Woche verbringt mein Sohnemann in der Kita, was ihm auch sichtlich gut tut. Für die festen Studientage ist meine Schwiegermutter für unseren Nachwuchs eingeplant. Gelernt wird, wenn der Sohn im Bett ist.
Meine Familie unterstützt mich, wo sie nur kann. Das Gleiche galt auch für mich, als mein Mann zum Rettungsdienst wechselte. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist wohl einer der größten Voraussetzungen.

Wie haben sie das mit Ihrem Arbeitgeber geregelt?
Kathrin Hauer:
Unser Krankenhaus versucht generell den Bedürfnissen Einzelner gerecht zu werden. Das ist jedoch im 24 Stunden Schichtbetrieb mit so vielen verschiedenen Mitarbeitern nicht unbedingt immer einfach. An Studientagen nehme ich frei und meine Vertretung übernimmt meinen Dienst. Meine Kollegen sind immer sehr interessiert und fragen mich regelmäßig, was ich denn da so mache.

Was wollen Sie mit dem Studium erreichen?
Kathrin Hauer:
Vorerst ist mein Ziel erstmal, dass Studium erfolgreich zu beenden. Ich genieße die Zeit an der Hochschule und das Arbeiten mit den Kommilitonen. Bereits jetzt betrachte ich vieles mit anderen Augen. Man betrachtet Arbeitsabläufe anders und sieht Dinge, die irgendwann selbstverständlich geworden sind und sich festgefahren haben. Baustellen für Veränderungen gäbe es genug. Zum Beispiel Auszubildendenarbeit und Patienteneigenverantwortung. Außerdem, sollte ich irgendwann meine berufliche Laufbahn verändern wollen, wird mir das Gelernte sicher weiterhelfen können.

Was konnten Sie bereits jetzt positives mitnehmen?
Kathrin Hauer:
Im Alltag spüre ich immer wieder, wie sehr mich das Studium beeinflusst. Zum Beispiel waren mir Schüler immer schon wichtig, durch gemeinsame Gruppenarbeiten bekommt man wieder mehr Einblicke in die Sichtweisen und Schwierigkeiten, mit denen die jungen Menschen oft zu kämpfen haben. Themen wie gesellschaftliche Gesundheitspolitik geben mir sehr viel Hintergrundwissen und helfen mir, bestimmte Entscheidungen besser zu begründen. Immer wieder wird mir bestätigt, wie wichtig es wird, dass sich in der Gesundheitspolitik etwas grundlegend verändern muss. Pflegende benötigen mehr Verantwortung, z. B. sollte nicht der Hausarzt darüber entscheiden welche Pflegeartikel der Patient benötigt. Wunden sollte ein Wundexperte begutachten und Diabetes eine Diabetesfachkraft vor Ort einstellen und kontrollieren.

Wem würden Sie ein duales Pflegestudium empfehlen?
Kathrin Hauer:
Empfehlen würde ich das Studium jedem, der am Ball bleiben möchte, sein Wissen erweitern will und Freude am Beruf der Pflege hat. Jene, die gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten, die nach vorne schauen und noch etwas verändern wollen.
Für Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung bietet das duale Studium eine gute Gelegenheit, Ausbildung und Studium zu vereinen. Bereits examinierte Pflegekräfte können nach dreijähriger Berufserfahrung studieren. Da sie bereits über eine Ausbildung verfügen, haben sie die Möglichkeit, ihr Studium, nach individueller Rücksprache, statt in 9 Semestern, in kürzerer Zeit zu absolvieren.

Die THD erhebt keine Studiengebühren für den Studiengang „Pflege Dual“.
Eine Bewerbung für den Studiengang Pflege Dual an der THD ist noch bis zum 15.Juli online möglich.
Der nächste Informationsabend zum Studium Pflege Dual an der THD findet am 21.Juni um 18:30 Uhr im Gebäude I, Raum 008, statt. Weitere Informationen bei Karin Hurzlmeier.

08. Juni 2016 | THD-Pressestelle (CM)

Pressefoto

20160530 volleyballTHD-Volleyballteam ist Deutscher Hochschulmeister
Doppelsieg für die Sprinterin Julia Hofer bei den Leichtathleten

Sowohl das THD-Volleyballteam als auch die LeichtathletenInnen der Technischen Hochschule Deggendorf konnten bei den jeweiligen Deutschen Meisterschaften mit Titeln und Rekorden glänzen. Das THD-Volleyballteam ist Deutscher Hochschulfußballmeister, Sprinterin Julia Hofer siegte in zwei Disziplinen bei den Leichtathleten

Im ersten Anlauf zum Titel! Das Volleyball-Team der Technischen Hochschule Deggendorf schaffte diesen Kraftakt am vergangenen Wochenende beim Deutschen Hochschulpokal Volleyball in Magdeburg. Der DHP Volleyball ist gleichbedeutend mit der Deutschen Meisterschaft für Universitäten und Hochschulen bis 10.000 Studierende und wird immer als Mixed-Turnier ausgetragen. Das bedeutet, es müssen immer zwei Spielerinnen pro Mannschaft auf dem Platz stehen. Den zweiten Platz belegte die Hochschule Harz-Wernigerode vor der Hochschule des Titelverteidigers und Gastgebers Magdeburg.
Nach den beiden Gruppenspielen gegen die Hochschule Rhein Main (Standorte Wiesbaden und Rüsselsheim) und Cottbus, die relativ souverän jeweils mit 2:0 gewonnen wurden, traf die bayerische Vertretung dieser nationalen Meisterschaft im Halbfinale auf den Vorjahressieger Magdeburg. Auch diesen Vergleich konnten die THD-Volleyballer mit 2:0 erfolgreich meistern, wobei Jonas Kronseder mit einer Aufschlagserie von neun Punkten in Folge im zweiten Satz maßgeblich an diesem Sieg beteiligt war.
Den ersten Satzverlust fingen sich die Deggendorfer dann im Finale gegen die Hochschule Harz-Wernigerode ein. Im besten und spannendsten Spiel des Turniers holten sich die Deggendorfer Studierenden dann doch noch mit 2:1 den Titel und auch viele Sympathien der zuschauenden Volleyballfans.
Ausschlaggebend für diesen Erfolg, so Teamleiter Peter Kaiser, war der enorme Team-Spirit und die breite Spielerqualität der Mannschaft. Allein im Endspiel kamen neun der 12 Akteure zum Einsatz.

THD-Leichtathleten überzeugen bei der „Deutschen“ – Doppelsieg für die Sprinterin Julia Hofer

20160530 leichtathletenDie neue deutsche Hochschul-Sprintkönigin kommt von der Technischen Hochschule Deggendorf. Julia Hofer (Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften) holte sich gestern bei den Deutschen Leichtathletik-Hochschulmeisterschaften in Paderborn über 100m (11.85 sec.) und über 200 m (24.67 sec.) jeweils in persönlicher Bestzeit den Titel.
Ebenfalls auf's Siegertreppchen schaffte es die Kugelstoßerin Laura Renner (Studiengang Angewandte Trainingswissenschaften), die ihr Sportgerät auf 13,36 m wuchtete und mit dieser Weite Deutsche Vizemeisterin wurde.
Einen für ihn enttäuschenden vierten Rang belegte der letztjährige Meisterschaftsdritte im Kugelstoßen, Rene Hamberger (Studiengang Bauingenieurwesen), der bei den diesjährigen deutschen Titelkämpfen lediglich den vierten Rang belegte. Was allerdings seiner Verletzungspause vor wenigen Wochen geschuldet war.

30.05.2016 | THD-Pressestelle (PK)

Pressefoto

20160520 kompetenzStaatssekretär Füracker übergibt Förderbescheid an TH Deggendorf für neues Kompetenzzentrum

Der Weg ist frei für das neue Kompetenzzentrum für Pflegekräfte und
Gesundheitsberufe im bayerisch-tschechischen Grenzraum in Bad Kötzting. Den Förderbescheid über 635.040 Euro hat Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker heute in Bad Kötzting an den künftigen Projektträger, die Technische Hochschule Deggendorf (THD) übergeben.

An dem grenzüberschreitenden Projekt für das eine Laufzeit bis 2019 angesetzt ist, sind zum einen drei bayerische Bezirke, Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken neben der federführenden TH Deggendorf beteiligt. Hinzu kommen Experten von Kliniken und relevanten Einrichtungen und der Universität Pilsen.

Der Grenzraum wächst zusammen. „Aus Nachbarn werden Freunde. Die Menschen gestalten den Wandel. Der Freistaat Bayern unterstützt und geht selbst aktiv voran. Aus dem ehemaligen Eisernen Vorhang soll ein Goldenes Band entstehen“, merkte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker an.

Mit dem Kompetenzzentrum in Bad Kötzting sollen die Pflege- und Gesundheitsberufe im bayerischen Grenzraum insbesondere für qualifiziertes Personal aus dem Ausland attraktiver werden. Angesiedelt in den vom Landkreis Cham zur Verfügung gestellten Räumen des Gesundheitscampus in der Berufsschule Bad Kötzting soll das neue Kompetenzzentrum dazu beitragen, Regeln zur Anerkennung von ausländischen Abschlüssen zu vereinfachen oder Sprachbarrieren abzubauen, auch durch Hilfe bei Jobsuche und Behördengängen.
Projektleiter ist Prof. Dr. Horst Kunhardt, Leiter des Gesundheitscampus Bad Kötzting und des Instituts für Crossborder Health Care Management: „Am Gesundheitscampus Bad Kötzting der TH Deggendorf wird bereits sehr erfolgreich das Projekt IGM-Campus unter Federführung der TU München in Kooperation mit der TH Deggendorf durchgeführt. Mit dem neuen Kompetenzzentrum wird der Standort und die Region weiter gestärkt und das Zukunftsthema Pflege in einer grenzübergreifenden Weise bearbeitet. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das uns das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat in unser Konzept gesetzt hat und freue mich auf die Umsetzung des Projekts. Besonders freut es mich aber, dass wir mit diesem Projekt auch dem Landkreis Cham und der Stadt Bad Kötzting etwas zurückgeben können, da unsere Hochschule immer bei allen Initiativen hervorragend unterstützt wurde“, so Prof. Kunhardt.
Der Chamer Landrat und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Franz Löffler, wies heute bei der Übergabe des Förderbescheids darauf hin, dass der Landkreis Cham beste Voraussetzungen für das Projekt bietet: „Der Standort Bad Kötzting zeichnet sich bereits jetzt als Zentrum für Gesundheitsförderung und Prävention aus. Das Kompetenzzentrum ist ein wichtiger Beitrag zur Lösung des Fachkräftemangels in Pflegeberufen im Grenzraum. Pflegekräfte und Patienten werden von dieser Ausbildung auf hohem Niveau profitieren.“

Der erste Lehrgang am neuen Kompetenzzentrum beginnt bereits kommenden September, künftig sind jährlich zwei Lehrgänge vorgesehen.

20.5.2015 | THD-Pressestelle (CM)

Pressefoto

20160518 bossle quadratDekan der AGW zu Gast bei Bayern2 Tagesgespräch

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege, der alljährlich am 12.5. begangen wird - der Tag des Geburtstages von Florence Nightingale - wurde Prof. Dr. M. Bossle zum Bayern2 Tagesgespräch eingeladen. Dabei stand er den Fragen und Anliegen der Hörerinnen und Hörer Rede und Antwort.

Die Stunde brachte eine Vielzahl komplexer Problemstellungen an den Tag, wie welche Wohnform ist die richtige für mich? Was tun, wenn die Angst vor Pflegebedürftigkeit zum Suizidwunsch führt? Wohnen und gepflegt werden im Ausland? Betreute Senioren WGs als Alternative zu herkömmlichen Pflegeangeboten?
Die Breite der Pallette an Fragen zeigte deutlich, dass professionelle Beratungsangebote unumgänglich sind. "Wir gehen gerade auf diese Kernkompetenz der Pflege in unseren Studiengängen ein", so Prof. Bossle nach der Sendung. "Ob in unserem berufsbegleitenden Angebot Pflegepädagogik mit 182 Studierenden oder unserem neuen grundständigen Angebot Pflege Dual, auch im Zertifikatslehrgang Pflegeberatung haben wir inzwischen rund 250 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater ausgebildet. Unsere Pflegepädagogikstudierenden können ebenfalls das Zertifikat erwerben. Damit berücksichtigen wir diese enorme Herausforderung die seitens der Bevölkerung an die Pflegenden heran getragen wird", so Bossle.
Das BR Tagesgespäch nachhören und -sehen können Sie unter folgendem Link.

18.05.2016 | THD-Pressestelle (CM/Prof. Bossle)

Pressefoto

20160502 pflegeerklärung

Studierende der Pflegepädagogik übergeben Bundesminister Gröhe die „Moosburger Erklärung PRO Generalistik“

Studierende der Pflegepädagogik trafen am Samstag in Moosburg an der Isar mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am Rande einer Veranstaltung zum neuen Pflegeberufegesetz zusammen. Gemeinsam mit Ihrem Studiengangleiter und Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften Prof. Dr. Michael Bossle, übergaben Sie die „Moosburger Erklärung“.

Darin sprechen Sie sich - wie auch die fachwissenschaftliche Expertise - deutlich PRO Generalistische Pflegeausbildung aus. Die Reform der Pflegeberufe ist überfällig und die nur auf Lebensalter ausgerichtete Grundausbildung wird den Herausforderungen der Zukunft nicht mehr gerecht, so der Tenor der Erklärung. Die zukünftigen Lehrpersonen in der Pflege, die an der THD Pflegepädagogik studieren, kennen die Pflegesituation in Altenheimen, Kliniken und ambulanten Pflegediensten bestens und aus allernächster Nähe. Deshalb begrüßen Sie sowohl eine europäische Angleichung als auch die damit verbundene Durchlässigkeit von Pflegepersonen, die zukünftig vielseitig in allen Versorgungssettings einsetzbar sind.
Prof. Dr. Michael Bossle, Studiengangleiter freute sich nach dem Treffen mit Minister Gröhe: „Das neue Pflegegesetz ist ein Treiber für die Entwicklungen im Pflegebildungssystem. Wir haben bereits darauf Rücksicht genommen und werden eigens mit einem pädagogischen Masterstudiengang dahingehend unsere BA Absolventen in Richtung Schulentwicklung begleiten können. Mit unseren Netzwerken für Management und dem neu gegründeten Bildungskreis können wir zudem noch mehr in die Praxis ausstrahlen!“
Für viele der mitgereisten Studierenden war es ihr letzter Tag an der THD, da nun nur noch das Verfassen deren BA Thesis ansteht. Dem Bundesgesundheitsminister zum Abschluss des Studiums die Hand geschüttelt zu haben, wird sicher vielen in Erinnerung bleiben.

02.05.2016 | Prof. Dr. M. Bossle

Pressefoto

20160425 informationsveranstaltung angewandte trainingswissenschaften kleinInformationsveranstaltung Angewandte Trainingswissenschaften am 29. April 2016

Zum laufenden Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2016/17 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) informiert die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften über ihre Studiengänge. Speziell für den Bachelor-Studiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“ findet am 29. April 2016 eine Informationsveranstaltung statt.

Eingeladen sind alle Studieninteressierten und Angehörigen, die sich über die Besonderheiten und die Anforderungen des Studiengangs informieren möchten.
Vor zwei Jahren startete „Angewandte Trainingswissenschaften“ als erster Studiengang im Bereich Gesundheit an der THD. Über 50 sportbegeisterte Studierende haben sich seitdem in den, an bayerischen Hochschulen einmaligen, Studiengang eingeschrieben. Für alle, die an einer Immatrikulation interessiert sind, ist der Nachweis einer erfolgreichen Absolvierung des Bayerischen Sporteignungstests erforderlich. Über diese besonderen Zulassungsvoraussetzungen wird Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Martin im Rahmen der Informationsveranstaltung berichten. Außerdem wird er den Studiengang selbst und das Angebot an Kursen zur Vorbereitung für den Sporteignungstest vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit die Fachlabore zu besichtigen und sich vor Ort über die Studienbedingungen zu informieren. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften im DEGG’s (Hans-Krämer-Straße 31, 2. Obergeschoss, 94469 Deggendorf) statt.
Weitere Informationen zu allen Studiengängen im Gesundheitsbereich sind unter www.th-deg.de zu finden oder bei Stefanie Hofer.

25.04.2016 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20160419 fachbereichstag agwFakultät AGW ist Gründungsmitglied

Am 16.03.16 fand im Vorfeld des Kongresses Armut und Gesundheit in Berlin die Gründungsveranstaltung des Fachbereichstages Gesundheitswissenschaften (FBT GW) statt. 26 Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Studiengänge mit relevantem gesundheitswissenschaftlichen Themenbezug anbieten, haben bereits die Erklärung zur Gründung des Fachbereichstages unterzeichnet und gehören somit zu den Mitgliedern.

"Wie auch bereits bestehende Fakultäten- und Fachbereichstage stellt der FBT GW ein formal legitimiertes Interessenvertretungsorgan dar, fungiert als Ansprechpartner für hochschulpolitische Akteure, wie die Hochschulrektorenkonferenz, und beantragt einen Sitz sowie eine offizielle Stimme in der Konferenz der Fachbereichstage."
Um die weitere Arbeit voranzutreiben, wurden 5 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen als offizielle Sprecherinnen und Sprecher gewählt.
Prof. Dr. Kerstin Baumgarten (Hochschule Magdeburg-Stendal),Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann (Hochschule Hannover), Juliana Dlugosch (Hochschule Furtwangen), Prof. Dr. Ilsabe Sachs (Hochschule Neubrandenburg), Prof. Dr. Walter Swoboda (Hochschule Neu-Ulm)


Erklärung zur Gründung des Fachbereichstages Gesundheitswissenschaften

Präambel

Die Studienangebote im Bereich von Gesundheitswissenschaften, Public Health und Gesundheitsförderung
haben sich in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland kontinuierlich entwickelt
und etabliert. Im Gegensatz zu den traditionelleren Disziplinen Soziale Arbeit und Medizin
sowie den in Folge der Akademisierung von Gesundheitsfachberufen entstandenen Pflegeund
Therapiewissenschaften war der Sektor der Gesundheitswissenschaften bisher nicht in
Form eines Fachbereichs- bzw. Fakultätentages organisiert und daher nicht in der Konferenz
der Fachbereichstage bei der Hochschulrektorenkonferenz vertreten.

Erklärung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung beschließen die Gründung des Fachbereichstages Gesundheitswissenschaften. Die Gründungsveranstaltung des Fachbereichstages Gesundheitswissenschaften fand am 16.03.2016 in Berlin statt. Einbezogen sind alle interessierten Studiengänge im Kernfach Gesundheitswissenschaften, Public Health und Gesundheitsförderung/Prävention sowie Studiengänge mit relevantem gesundheitswissenschaftlichen Themenbezug. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legen folgende Zielsetzungen für den Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften fest, die die Basis der weiteren Arbeit darstellen und für künftige interessierte Studiengänge zugänglich sind:

  • Förderung von Studium, Lehre und Forschung in den Gesundheitswissenschaften
  • Mitwirkung und Stimmrecht in der Konferenz der Fachbereichstage und interprofessionelle Vernetzung mit anderen Fachbereichstagen und den Fachgesellschaften
  • Hochschulpolitische Interessenvertretung durch Einbindung des Studienbereichs Gesundheitswissenschaften in die Hochschulrektorenkonferenz
  • Kooperation mit den disziplinär benachbarten Fachbereichs- bzw. Fakultätentagen sowie den Fachgesellschaften
  •  Verabschiedung gemeinsamer Qualitätsstandards für die Entwicklung von Curricula und die Berufsfeldforschung in Kooperation mit den Fachgesellschaften
  •  Transfer der inhaltlichen Entwicklungen und Qualitätsstandards der Gesundheitswissenschaften zu den Akkreditierungsagenturen (z. B. Fachqualifikationsrahmen)in Kooperation mit den Fachgesellschaften
  •  Öffentlichkeitsarbeit für die Studienangebote im Bereich der Gesundheitswissenschaften
  •  Positionierung zu den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in den Gesundheitswissenschaften

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner

Prof. Dr. Christine Adis (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
Frank Michael Amort (FH JOANNEUM University of Applied Sciences, Institut Gesundheitsund Tourismusmanagement)
Prof. Dr. Kerstin Baumgarten (Hochschule Magdeburg- Stendal)
Prof. Dr. Theda Borde (Alice Salomon Hochschule Berlin)
Dr. Eva-Maria Beck (Alice Salomon Hochschule Berlin)
Dr. Shoma Berkemeyer (Hochschule für Gesundheit Bochum, Studiengänge „Prävention und Gesundheitsförderung“ und „Forschungsmethodik in Gesundheitswissenschaften“)
Prof. Dr. Uwe Bettig (Alice Salomon Hochschule Berlin)
Arlen Bever (Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit e. V.)
Prof. Dr. Eva-Maria Bitzer (Pädagogische Hochschule Freiburg)
Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann (Hochschule Hannover, Fakultät V, Abteilung Pflege und Gesundheit)
Franziska Cüppers (Berufsverband Gesundheitsförderung e. V.)
Dr. Kevin Dadaczynski und Ricarda Rix (Leuphana Universität Lüneburg)
Juliana Dlugosch (Hochschule Furtwangen)
Prof. Dr. Birte Dohnke (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Institut für Humanwissenschaften, Abteilung Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie
Prof. Dr. Stephan Gronwald (Technische Hochschule Deggendorf)
Prof. Dr. Marco Halber (SRH Fernhochschule Riedlingen)
Prof. Dr. Pamela Heise (Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg)
Prof. Dr. Gordon Heringshausen (Akkon Hochschule für Humanwissenschaften Berlin, Fachbereich Pädagogik im Gesundheitswesen)
Joachim Kuck (Alice Salomon Hochschule Berlin)
Prof. Dr. Susanne Kümpers (Hochschule Fulda)
Dr. Birgit Susanne Lehner (Pädagogische Hochschule Freiburg)
PD Dr. Antje Miksch und Anna Schäck (Pädagogische Hochschule Heidelberg, Studiengang „Gesundheitsförderung und Prävention“)
Eugen Mischler (Berner Fachhochschule, Fachbereich Gesundheit, Fachbereich Gesundheit, Disziplin Physiotherapie, Bachelorstudiengang Physiotherapie)
Prof. Dr. Arne Morsch (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Saarbrücken, Fachbereich Gesundheitswissenschaft)
Prof. Dr. Annette Nauerth (Fachhochschule Bielefeld)
Prof. Dr. Julie Page (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur)
Prof. Dr. Birgit Reime (Hochschule Furtwangen)
Prof. Dr. Stefanie Richter (Wilhelm Löhe Hochschule Fürth)
Prof. Dr. Ilsabe Sachs (Hochschule Neubrandenburg, Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management)
Dr. Ulla Simshäuser (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd)
Prof. Dr. Walter Swoboda (HNU - Hochschule Neu-Ulm, Fakultät Gesundheitsmanagement,
Bachelor-Studiengänge „Informationsmanagement im Gesundheitswesen“ und „BWL im Gesundheitswesen“)
Prof. Dr. med. Bertram Szagun (Hochschule Ravensburg-Weingarten)
Prof. Dr. Günter Thiele (Alice Salomon Hochschule Berlin)

19.04.2016 | THD-Pressestelle (CM/C.Peschl)

Pressefoto

20160225 netzwerk pflege

Eröffnungsveranstaltung an der THD

Pflegeverantwortliche in ganz Ostbayern wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, sich künftig noch mehr auszutauschen um Beispielsweise das Miteinander von Pflegeverantwortlichen und Hochschulabsolventen besser in Einklang zu bringen. Angestrebt werden auch eine engere Vernetzung der Einrichtungen untereinander und gemeinsame Projekte mit der Hochschule.

Zur Eröffnungsveranstaltung des neuen „Netzwerks Pflege Ostbayern“ trafen sich vergangene Woche Verantwortliche in der Pflege aus der ganzen Region an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) der Technischen Hochschule Deggendorf. Dabei kamen Pflegedirektoren, Pflegedienstleitungen und Heimleitungen aus Deggendorf, Osterhofen, Landau, Landshut, Straubing, Geiselhöring, Mallersdorf, Passau, Freyung-Grafenau, Viechtach, Regensburg, Eggenfelden sowie Mainkofen zum ersten Mal zusammen, um Grundlagen für gemeinsame Wege zu finden.

Die Treffen des Netzwerks Pflege Ostbayern werden von Georg Betz, dem ehemaligen Leiter der Katholischen Akademie für Pflege- und Gesundheitsberufe moderiert. Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit der THD eröffnete die Sitzung und berichtete von der Entwicklung eines Qualitätssigels zur Akademischen Lehreinrichtung für Pflege- und Gesundheitsberufe. „Höchste Versorgungsqualität sowie Fachkräftesicherung sind darin zentrale Themen“ so der Vizepräsident. Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der neuen Gesundheitsfakultät der THD zeigte auf die erfolgreiche Entwicklung der jungen Gesundheitsfakultät mit annähernd 500 Studierenden. „Insbesondere vom Studiengang Pflege Dual, der auch für Examinierte Pflegende offen steht, versprechen wir uns vor allem auch für die Arbeit an der Pflege-Basis sehr viel“, so der Dekan.

Was erwarten sich die Einrichtungen von der Hochschule und was kann die Hochschule leisten? Aber auch umgekehrt: Was erwarten sich die Hochschulen von den Einrichtungen? Im Plenum war man sich einig, dass in Bezug auf ein solches Netzwerk eine effiziente Kommunikation zwischen Hochschule und den Einrichtungen unabdingbar ist. So stellten sich die Teilnehmer die Frage, wie ein Pflegestudium als Baustein zu einer weiteren Entwicklung der Pflegequalität in den jeweiligen Einrichtungen besser kommuniziert und eine entsprechende Handlungsfeldentwicklung geschaffen werden kann.

In Workshops erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam Bausteine, die den Anstoß zu einer gemeinsam getragenen „Vision Pflege 2025“ schaffen sollen. Als konkrete und zentrale Säulen für die nächsten Schritte des Netzwerks Pflege Ostbayern konnten die Entwicklung einer sektorenübergreifenden Zusammenarbeit sowie die bessere Zusammenarbeit unterschiedlich gebildeter Pflegender erarbeitet werden.
Für das Netzwerk wird die THD einen Newsletter herausgegeben, eine Umfrage durchführen sowie mit Bildungsangeboten für Stationsleitungen und Praxisanleitungen für eine transparentere Kommunikation sorgen. Das nächste Treffen ist bereits für Juni 2016 geplant.

25.02.2016 | THD-Pressestelle (CM)

Pressefoto

20160201 rennerlauraAltöttinger Kugelstoß-Talent Laura Renner (19) wird bayerische Vizemeisterin bei den Frauen

Die Leichtathletik-Hallensaison ist in vollem Gange. Von den hiesigen Aushängeschildern hat Kugelstoßerin Laura Renner zuletzt gleich zwei tolle Ergebnisse erzielt. Die 19-Jährige vom TV Altötting ist heuer in die Juniorenklasse U 23 aufgerückt, doch bei den jüngsten Meisterschaften auf Südbayern- und Bayern-Ebene startete sie bei den Frauen – und konnte sich jeweils mit der Silbermedaille bestens behaupten.(PNP-Heimatsport, Autor: OW, Foto: Kiefner)

Zunächst trat Renner bei der "Südbayerischen" in der Münchner Werner-von-Linde-Halle an. Die zwölffache Bayerische Jugendmeisterin der vergangenen Jahre hatte es dort mit einem großen Teilnehmerfeld von 22 Frauen zu tun. Die meisten davon konnten ihr nicht einmal annähernd das Wasser reichen. Ihre Tagesbestweite von 12,65m reichte für den 2.Platz. Einzig Sabrina Zeug von der LG Oberland war besser. Genauer gesagt hatte Renners Titelkonkurrentin einen einzigen Stoß, der weiter war – mit 13,50m allerdings auch deutlich.

Mit der Platzierung war die Altöttingerin, die an der FH Deggendorf Sport und angewandte Trainingswissenschaften studiert und zuletzt über viele Wochen ein Praktikum bei der Fußball-D-Jugend von Grün-Weiß Deggendorf machte, sehr zufrieden. Die Weite entsprach dagegen nicht ganz dem, was sie sich von ihrem Leistungsvermögen her vorgestellt hatte.

In diesem Punkt aber konnte sich Renner bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft vor wenigen Tagen in Fürth steigern. Gleich bei ihrem ersten Stoß setzte sie mit 13,23 m eine gute Richtmarke – und zugleich das gesamte Feld unter Druck. Die Führung hielt drei Durchgänge. Im dritten kam Sabrina Zeug, die erneut Renners ärgste Rivalin war, mit 13,21m bereits bis auf 2 cm heran. Versuch Nummer 4 der vier Jahre älteren Sportlerin von der LG Oberland war dann im wahrsten Sinne des Wortes ein Sonntagsstoß und wurde mit 14,20m gemessen. Für Zeug war es eine neue persönliche Bestleistung, die anderen Teilnehmerinnen verfehlten diese Weite in der Folge klar. Die letzten zwei Versuche von Renner landeten bei 12,81 und 12,50m, sodass wie bei der "Südbayerischen" am Ende Rang 2 zu Buche stand. Diesen hatte sie sich aber auch absolut verdient, denn die Nächstplatzierten blieben noch unter 12 m. Simone Schramm von der LG Bamberg holte mit 11,76 Bronze.

Auf ihrem guten Start ins Jahr 2016 will Laura Renner nun weiter aufbauen. Bereits ab Mitte nächsten Monats beginnt ihre Vorbereitung auf die Freiluftsaison, geplant sind drei Kraft- und zwei Technikeinheiten pro Woche. In den Osterferien reist sie mit den Leichtathleten des TSV Plattling zu einem einwöchigen Trainingslager ins italienische Ravenna. Erster Höhepunkt im Freien sollen die Deutschen Hochschulmeisterschaften werden, die am 26.Mai in Paderborn stattfinden. Bei der Vorjahresveranstaltung in Münster war Renner Viertplatzierte in der offenen Klasse geworden. Noch höher zu bewerten ist aber wohl ihr 5.Rang bei der U-20-DM in Jena, wo sie im vergangenen August ihre nach wie vor bestehende Bestmarke von 13,73m gestoßen hat. Diese zu verbessern – und zwar deutlich – hat sie sich für heuer als Saisonziel vorgenommen. 14,30 m lautet ihr ebenso konkretes wie ehrgeiziges Ziel. Im Diskuswurf, ihrer Nebendisziplin, möchte sie gerne erstmals die 40-m-Marke knacken. Auch diese Vorgabe ist ambitioniert: Renners jetziger Rekord steht bei 35,88.

30.01.2016 | PNP-Heimatsport (OW)

Pressefoto

20151127 ghaderiGastprofessor aus Teheran an der THD

Der Tourismusexperte Dr. Zahed Ghaderi von der Universität Teheran besuchte vergangene Woche im Rahmen eines Forschungsaufenthalts die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und den European Campus Rottal-Inn. Für die Studierenden ungewöhnlich waren seine Vorlesungen und Vorträge zur positiven Entwicklung des Tourismus im Iran, einem Land das man auf den ersten Blick weniger mit Tourismus in Verbindung bringt. Großes Potential im internationalen Gesundheitstourismus bescheinigt der Experte den Studiengängen am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen.

„Für unsere Touristiker ist Dr. Ghaderi als Spezialist für strategische Weiterentwicklung von touristischen Regionen, speziell nach Naturkatastrophen und nach politischen Umbrüchen, als international erfahrener Referent sehr interessant.“ erklärt Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit der THD. Für die Studierenden im Studiengang Tourismusmanagement referierte Dr. Ghaderi über Probleme und Chancen des Tourismus im Iran. Besonders ging er dabei auch auf die geographische Lage und touristische Sehenswürdigkeiten ein. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt von Dr. Ghaderi liegt im Bereich des Internationalen Gesundheits- und Medizintourismus, Schwerpunktthema seiner Vorträge am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. „In der Wachstumsbranche Gesundheit und Tourismus wird sich dieser Campus mit dem Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health and Medical Tourism aufgrund des internationalen Studienkonzepts sehr gut entwickeln.“ so die Einschätzung von Dr. Gadheri. Von ihm kam auch der Vorschlag in die Diskussion über ein internationales Forschungszentrum für Gesundheits- und Medizintourismus am Campus in Pfarrkirchen zu gehen. Im Rahmen des zehntägigen Besuchs konnte sich der Vertreter der Universität Teheran auch mit THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber über eine mögliche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den zwei Hochschulen austauschen.

03.12.2015 | THD-Pressestelle (TK)

Pressefoto

20151118 auftakt veranstaltung studium generaleHerr Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld referiert in Pfarrkirchen.

Dazu sind alle Personen, die Interesse an spannenden Vorträgen eines hochkarätigen Politikwissenschaftlers und Politikberaters haben, ganz herzlich eingeladen.

 

Zu dieser Veranstaltung konnte die Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD einen namhaften Redner gewinnen. Herr Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Gründungsmitglied und Rektor der Alma Mater Europaea – Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg, wird zum Thema "Europa auf Bewährung – aktuelle Entwicklungsaspekte Europa`s" referieren.

„Der Kontinent findet keine Ruhe. Er driftet von Krise zu Krise. Schuldenberge werden angehäuft. Es grassiert die Angst um das eigene Geld. Folgerichtig kommen Zweifel an Handlungsfähigkeit und Legitimation der Europäischen Union auf. Hinweise auf die Entmündigung des Bürgers durch das Monster Europa werden zum Bestseller. Krisenmanagement wird zum eigentlichen Inhalt und das Erscheinungsbild der Politik. Wäre es eingebettet in eine klare Strategie und Perspektive, dann könnte man alledem die Dramatik nehmen.

Wie kann nun die strategische Antwort auf diese schwierige Lage aussehen? Sie kann nicht in dem historischen Hinweis auf die Gründerzeiten und die klassischen Motivationslagen der frühen Nachkriegszeit bestehen. Es bedarf jetzt der großen Verständigung auf neue Begründungskonstellationen, die Europa verstehen lassen“.

Die AMEU – Alma Mater Europaea – ist eine Einrichtung der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Sie wurde 2010 mit Sitz in Salzburg gegründet. Ziel der AMEU ist die Förderung einer internationalen Führungselite in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft, Recht, Gesundheit, Ernährung und Umwelt.


Grundlage und Hintergrund des Lehrangebotes bilden die Traditionen und die kreative Vielfalt der Kulturen in Europa. Die Studieninhalte werden sich mit den wesentlichen Faktoren daraus befassen und diese auf die Zukunft hin ausrichten.

Die Auftakt-Veranstaltung findet statt am Montag, den 07.12.2015, ab 19:00 Uhr in der Stadthalle in Pfarrkirchen (Adresse: Dr.-Bachl-Straße 11, 84347 Pfarrkirchen)

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine verbindliche Anmeldung im Büro der Verwaltungsleitung bei Frau Verena Sedlatschek unter verena.sedlatschek@th-deg.de bis spätestens Mittwoch, den 02.12.2015 gebeten.

Pressefoto

Bayerische Dekanekonferenz Pflege zweifelt massiv an Ministerin Humls Vorschlägen zur Einrichtung einer „Interessenvertretung der Pflegekräfte in Bayern"

Die Mitglieder der bayerischen Dekanekonferenz Pflege beobachten mit großer Sorge die Pläne der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, zur Einrichtung einer Interessenvertretung der Pflegekräfte in Bayern. Deshalb reichte die bayerische Dekanekonferenz Pflege erneut eine Stellungnahme beim Ministerium ein.

München, 28.10.15 – Als ausgewiesene Experten im Bereich der Pflege kritisieren die Dekane aller bayerischen Hochschulen mit Pflegestudiengängen nun bereits ein zweites Mal die durch das Ministerium geplante Form der Interessenvertretung für die Pflege in Bayern. Das Vorhaben der Ministerin sieht eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) vor, die als berufsständische
Vertretung für die Pflege eingerichtet werden soll. Die Einrichtung einer KdöR, die auf freiwilliger Mitgliedschaft basieren soll, bietet – so der Konsens der Dekanekonferenz – keine ausreichende Grundlage, um den Berufsstand der Pflege angemessen zu vertreten und um zielgerichtete Qualitätsverbesserungen in Angriff zu nehmen, von der die bayerischen Pflegeeinrichtungen auch tatsächlich profitieren.
Trotz ihrer vorangegangenen öffentlichen Stellungnahme im März 2015 (24.03.) ergaben sich bislang keine konzeptionellen Modifizierungen: „Es stimmt uns sehr nachdenklich, dass wir als Experten und berufene Pflegewissenschaftler an den bayerischen Hochschulen in unserer deutlichen Positionierungen überhört werden“, betont Prof. Dr. Michael Bossle von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die Dekanekonferenz weist darauf hin, dass der ministerielle Vorschlag in seiner jetzigen Form von vornherein Privilegien schafft: Für die geplante KdöR ist bisher allein der Trägerseite eine Mitgliedschaft im Bereit vorab fest zugesichert. „Die fehlende Klärung und Zuweisung von Funktionen dieses Beirats lässt weitere Befürchtungen zu“, so der Dekan Prof. Dr. Michael Bossle.

„Hochproblematisch ist außerdem die fehlende Gesamterfassung der Pflegefachkräfte in der KdöR“, erklärt die Dekanin Prof. Dr. Constanze Giese von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH). Eine legitimierte und ordentliche Interessensvertretung könne nur mit einer verpflichtenden Mitgliedschaft aller beruflich Pflegenden funktionieren, wie es in den Heilberufekammern selbstverständlich sei. „Diese KdöR hat in der geplanten Form keine Möglichkeit, die Berufsgruppe der Pflegenden zu erreichen, sei es mit Informationen über Fragen der Qualitätsentwicklung, der fachlichen, rechtlichen und ethischen Berufsnormen. Sie ist somit auch nicht legitimiert, für die Pflegenden zu sprechen, sondern nur für ihre Mitglieder. Zudem bleibt es weiterhin dem Ministerium vorbehalten, eine Berufsordnung oder zum Beispiel Regelungen zur Fort- und Weiterbildung zu erlassen.“ Überhaupt sei die geplante Interessenvertretung in allen berufsrechtlich relevanten Fragen – anders als bei einer Vertretung durch eine Kammer – davon abhängig, dass das Ministerium die Entscheidungen oder gewünschten Empfehlungen umsetzt. Trotz offensichtlicher Defizite setzt die Regierung auf eine freiwillige Mitgliedschaft: Staatsministerin Melanie Huml lehnt eine Gesamterfassung aller Pflegenden mit dem Verweis auf die derzeit fehlende politische Durchsetzbarkeit in Bayern ab. Prof. Dr. Christine Boldt von der Hochschule München (HM) kritisiert an der Stelle, „dass die Pläne von Ministerin Huml, einen bayerischen Sonderweg beschreiten, der der notwendigen Modernisierung und weiteren Professionalisierung des eigen- und mitverantwortlich agierenden Heilberufs der Pflege entgegen steht. Die bundesweiten Entwicklungen, insbesondere in den Bundesländern Rheinland Pfalz, Schleswig Holstein und Niedersachsen, weisen hier einen weitaus fortschrittlicheren Ansatz auf.“

Die notwendigen Steuermittel drohen, so die Stimme der Dekane, „wirkungslos in einer ohnmächtigen Organisation zu versickern“. Bereits in 2011 wurde durch den damaligen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder, ein Bündnis für eine Pflegekammer in Bayern ins Leben gerufen. Doch während z. B. in Rheinland-Pfalz bereits eine Pflegekammer errichtet werden konnte, läuft Bayern mittelfristig Gefahr, den Anschluss zu verlieren – ein weiterer Grund, weshalb die Einrichtung einer KdöR von den Hochschulprofessoren und Dekanen nicht befürwortet werden kann. „Wenn das Konstrukt der so genannten Interessenvertretung der Pflegekräfte in Bayern wie vom Ministerium geplant verabschiedet wird, werden sich die Interessen der beruflich Pflegenden weiterhin nicht legitimiert vertreten lassen. Die Pflegenden üben einen einzigartigen Beruf aus und sind auf bessere Arbeitskonditionen angewiesen, um ihre Verantwortung für die pflegebedürftige Bevölkerung entsprechend wahrnehmen zu können“, sagt Prof. Dr. Constanze Giese von der KSFH. „Aktuell liegt der Verdacht nahe, dass lediglich die Interessen der Träger- bzw. Arbeitgeberseite entscheidend sind. Damit wird Gesundheits- und Pflegepolitik zur Wirtschaftspolitik. Wohin uns das gebracht hat, sehen wir am maladen Zustand der Pflegesituation in vielen unserer Altenhilfeeinrichtungen und Krankenhäuser“, ergänzt Prof. Dr. Michael Bossle.

Die bayerische Dekanekonferenz Pflege ist ein Zusammenschluss der Vertreter der bayerischen Hochschulstandorte mit Pflegestudiengängen (Dekane und Dekanate, Studiengangsleitungen und Programmverantwortliche) an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaft und Universitäten. Die ausführliche Stellungnahme der bayerischen Dekanekonferenz Pflege finden Sie im Anhang.

28.10.2015 | Pressemitteilung der Dekanekonferenz Pflege (M.Bossle/S.Thiede)

Pressefoto

20150907 kooperationPhysiotherapie-Berufsfachschule der VHS im Landkreis Cham und Technische Hochschule Deggendorf kooperieren

Die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Physiotherapie der VHS im Landkreis Cham e.V. und die Technische Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten künftig zusammen. Am vergangenen Montag wurde in Cham eine wichtige Kooperationsvereinbarung für die neue Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften und den neuen Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften/ Physiotherapie dual unterzeichnet.

Der Vertrag wurde vom VHS-Geschäftsführer im Landkreis Cham, Winfried Ellwanger, und vom Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Peter Sperber unterzeichnet. Alois Kiefl, Schulleiter der Physiotherapie-Berufsfachschule, zeigte sich überaus erfreut über die künftige Zusammenarbeit mit der THD. Gegenstand der Kooperation ist der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften/ Physiotherapie dual mit dem akademischen Abschluss „Bachelor of Science“, kurz B. Sc.. In den ersten drei Jahren absolvieren die Studierenden die Ausbildung an einer Berufsfachschule für Physiotherapie. Während dieser 3-jährigen Berufsfachschulausbildung, also in 6 Semestern, erwerben die Studierenden – zusätzlich zum Unterricht an der Physiotherapie-Schule – ausbildungsbegleitend sog. ECTS-Punkte im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der Hochschule. Die Vorlesungen an der THD finden üblicherweise im Block sowie überwiegend in unterrichtsfreien Zeiten statt. Nach drei Jahren schließen dann die Studentinnen und Studenten ihre Ausbildung zum „staatlich anerkannten Physiotherapeuten“ an der Berufsfachschule für Physiotherapie ab und beginnen dann ihr 3-semestriges Vollzeit-Studium an der THD bis zum Bachelorabschluss. Als Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelor-Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ müssen die angehenden Studierenden neben der Hochschulreife (oder beruflichen Qualifizierung) zusätzlich noch einen Ausbildungsvertrag mit einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Physiotherapie mitbringen.

Die Physiotherapie-Berufsfachschule der VHS des Landkreises Cham in Kürze

Wer sich für eine Ausbildung zum Physiotherapeuten entscheidet, sollte einige wichtige Eigenschaften – wie bspw. ein Interesse am Umgang mit kranken oder behinderten Menschen, eine genaue Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen, Geduld, Teamfähigkeit, Geschicklichkeit, soziale Kompetenz und ein gutes Bewegungsgefühl – als persönliche Voraussetzungen mitbringen.
Die Physiotherapie-Ausbildung an einer Berufsfachschule dauert insgesamt drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Das erste Ausbildungsjahr besteht hauptsächlich aus theoretischem Unterricht an der Berufsfachschule. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wechseln sich praktischer Unterricht, der die Fachgebiete Orthopädie, Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Neurochirurgie, Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie und Rehabilitation einschließt, und theoretische Unterrichtsinhalte ab. Den Abschluss der Ausbildung bildet das Staatsexamen mit einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil. Ab Oktober 2015/16 wird ein ausbildungsintegrierter Studiengang Physiotherapie, parallel zur Berufsfachschulausbildung, an der Technischen Hochschule Deggendorf und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg angeboten. Dieser Studiengang schließt mit dem Bachelor of Science (B. Sc.) ab. Jedes Schuljahr werden an der Physiotherapie-Berufsfachschule in Cham drei Klassen unterrichtet: Oberkurs, Mittelkurs, Unterkurs - mit einer Klassenstärke von jeweils max. 24 Schülern. Im Juli 2015 schlossen insgesamt 19 Schüler und Schülerinnen die Ausbildung erfolgreich mit dem Titel „staatlich anerkannter Physiotherapeut“ ab.
Der Schule wurde im Januar 2015 erneut das Qualitätssiegel des ISQ (Interessenverband zur Sicherung der Qualität der Physiotherapieausbildung e. V.) verliehen; mit 250 von 252 möglichen Punkten wurde ein erstklassiges Ergebnis erreicht.

05.08.2015 | THD-Pressestelle

Pressefoto

20150723-prof. gronwald 1Sozialwissenschaftler verstärkt gesundheitswissenschaftliche Fakultät

Zum 01. August übernimmt Dr. Stephan Gronwald an der Fakultät für angewandte Gesundheitswissenschaften der TH Deggendorf die Professur für das Lehrgebiet Betriebliches Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit.

Der gebürtige Tegernseer kommt von der Technischen Universität München, wo er als Sozialwissenschaftler am Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde bei Prof. Dr. Dieter Melchart einen Forschungsauftrag für Struktur- und Prozessqualität im Gesundheitsmanagement hat. In diesem Rahmen ist er insbesondere mit Förderprojekten auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene betraut, die Lösungen und Handlungsansätze zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit für kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln. Darüber hinaus besitzt er eine Zulassung als systemischer Mediator und Prozessberater in Sozialprojekten und betreut Berufsverbände wie Kammern, Gewerkschaften und Unternehmen bei der Einführung von umfassenden Systemen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz. Seine Ansätze wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Für sein zukünftiges Lehrgebiet ist ihm vor allem wichtig, dass auf der Basis von wissenschaftlichen Grundlagen mit den Studierenden praktische Konzepte entwickelt und erprobt werden, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen in den demographischen Herausforderungen stützen sollen.
Dr. Gronwald lebt mit zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern am Tegernsee und ist leidenschaftlich mit dem Mountainbike und im Winter mit den Ski in den Bergen unterwegs. Wenn die Zeit es zulässt, reist er auch gerne mit seiner Familie im Wohnmobil oder geht seiner Leidenschaft, der Renovierung und Reparatur alter Möbel, nach.

22.07.2015 | THD-Pressestelle

Pressefoto

20150402-pfarrkirchenNoch bis 15. Juli 2015 läuft unter www.th-deg.de der Bewerbungszeitraum, unter anderem für die neuen Studiengänge Bachelor International Tourism Management/Health and Medical Tourism und den Master Medical Informatics. Beide Studiengänge wurden mittlerweile vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst genehmigt. Damit beginnt nun am European Campus Rottal/Inn ab dem kommenden Wintersemester die Hochschulzukunft in Pfarrkirchen.

Informationen für Studieninteressierte und deren Eltern gibt es noch einmal aus erster Hand vor Ort in Pfarrkirchen am Montag, 13. Juli, von 16 – 18 Uhr im Rathaus 1, kleiner Sitzungssaal. Der neue Campusleiter, Herr Prof. Dr. Horst Kunhardt, wird persönlich vor Ort sein. Es werden alle Fragen rund ums Studium, von den Studiengängen und den anschließenden Berufschancen, den erforderlichen Englischkenntnissen, bis hin zu Wohn- und BAföG-Fragen beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Mitte Juni wurde bereits eine Sprechstunde von Prof. Dr. Kunhardt in Pfarrkirchen durchgeführt, die sehr positiv von den anwesenden Studieninteressenten aufgenommen wurde. Bemerkenswert war, dass sich unter den Teilnehmern auch schon Schüler(-innen) befanden, die erst mit Ablauf des nächsten Schuljahres 2015/2016 ihren Abschluss erlangen. Schon diese zeigten ein großes Interesse an den neu startenden Studiengängen an der Europa Hochschule in Pfarrkirchen.
 
Oft angesprochen wurde auch die Frage nach der Hochschulzugangsberechtigung ohne Hochschulreife (Abitur, Fachabitur). Prof. Dr. Kunhardt stellte hierbei klar, dass seit der Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes im Juli 2009 deutlich erweiterte Studienmöglichkeiten für Meister, Techniker, Fachwirte sowie für beruflich Qualifizierte bestehen. Demgemäß können Absolventen der Meisterprüfung und Ihnen Gleichgestellte an allen Hochschulen in Bayern studieren. Zugleich erhalten Berufstätige nach erfolgreichem Abschluss einer zumindest zweijährigen Berufsausbildung und anschließend mindestens dreijährigen Berufspraxis den fachgebundenen Hochschulzugang. So können bspw. medizinische Fachangestellte, Rettungssanitäter oder Pflegefachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung Studiengänge im Gesundheitswesen am European-Campus in Pfarrkirchen oder am Standort Deggendorf aufnehmen.
 
Die Technische Hochschule Deggendorf mit ihrer neuen Außenstelle, dem European-Campus Rottal/Inn, bietet in Pfarrkirchen künftig weiterführende, international ausgerichtete Studienmöglichkeiten an. Der Lehrbetrieb wird ab dem 01. Oktober 2015 im IZR-Gebäude (IZR: Impuls-Zentrum der regionalen Wirtschaft, siehe Bild) aufgenommen. Zum Sommersemester im März 2016 ist der Start eines weiteren Masterstudiengangs International Tourism Management geplant. Das Studienfeld Ingenieurwesen/Management folgt frühestens zum Herbst 2016.

07.07.2015 | THD-Pressestelle

 

 

Pressefoto

20150524-awtMit großem Erfolg startete zum Wintersemester 2014/2015 an der THD – Technische Hochschule Deggendorf - ein Studiengang im Bereich Gesundheit: „Angewandte Trainingswissenschaften“. Insgesamt 45 sportbegeisterte neue Studierende haben sich in den grundständigen Bachelorstudiengang eingeschrieben und schließen bald schon mit gleichbleibender Begeisterung ihr erstes Studienjahr ab.

Die Einführung dieses Studiengangs „Angewandte Trainingswissenschaften“ war ein erster wichtiger Schritt, den Bereich Gesundheit als dritte Säule neben den Fachgebieten Wirtschaft und Technik an der THD zu etablieren. Als zentraler Treiber für die Einführung der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge wird v. a. die demographische Entwicklung der Bevölkerung gesehen. Diese führt zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheitsbereich und in der Gesundheitswirtschaft und dementsprechend zu guten Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Angewandte Gesundheitswissenschaften und Pflege.

Auch für das kommende Wintersemester, zu welchem man sich noch bis zum 15.07.2015 an der Technischen Hochschule in Deggendorf bereits bewerben kann, startet voraussichtlich ein weiterer interessanter Bachelor-Studiengang: Angewandte Gesundheitswissenschaften (Physiotherapie ausbildungsintegrierend).

Alle Studieninteressierten und deren Angehörigen werden daher ganz herzlich zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, den 30.06.2015, um 18:30 Uhr in die Räumlichkeiten des Instituts für Angewandte Gesundheitswissenschaften ins DEGG`s (Hans-Krämer-Straße 31, 2. Obergeschoss, in Deggendorf) eingeladen. Vorgestellt werden zwei neue Studiengänge im Gesundheitsbereich, die im WS 2015/2016 im Wintersemester im Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD angeboten werden sollen: Bachelor Angewandte Trainingswissenschaften, Bachelor Angewandte Gesundheitswissenschaften (Physiotherapie) ausbildungsintegrierend)

Weitere Informationen zu den Studiengängen im Gesundheitsbereich an der THD erhalten Sie unter www.th-deg.de bzw. bei Frau Carina Peschl, Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf, Tel. 0991 3615-186, E-Mail: carina.peschl@th-deg.de

 

22.06.2015 | THD-Peschl

 

 

Pressefoto

Bayerische Dekanekonferenz Pflege rät vom Bayerischen Landespflegering ab
THD Professoren unterzeichnen Stellungnahme an Gesundheitsministerin Hummel

Die bayerische Dekanekonferenz Pflege steht in einer öffentlichen Stellungnahme der Errichtung des so genannten Bayerischen Landespflegerings kritisch gegenüber. Die „moderne Pflegepolitik", wie sie von der bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml im Rahmen einer Regierungserklärung am 19.5.2015 vorgestellt wurde, sieht die Errichtung eines solchen Landespflegerings anstelle einer Pflegekammer vor.

 In der Dekanekonferenz besteht Konsens darüber, dass sich die genannten Ziele einer legitimierten Standesvertretung der Pflege „auf Augenhöhe" mit anderen Heilberufen so nicht erreichen lassen. Aufgrund seiner unklaren Zusammensetzung aus Einzelpersonen und Organisationen mit unterschiedlichen Aufgaben und Zielen ist eine Stärkung der originären Anliegen der Pflege nicht zu erwarten. Es steht zu befürchten, dass diese neue, freiwillige Pflegevertretung nur wenige Einzelmitglieder aus der Pflege gewinnen wird. Dem Pflegering fehlt deshalb die Legitimation, für die Pflege zu sprechen und Verantwortung für die Entwicklung der Pflegeberufe und der Pflegequalität im Rahmen politischer Prozesse zu übernehmen. Diese Form der Interessenvertretung könnte somit im schlimmsten Falle eine Schwächung der bestehenden Berufsverbände der Pflege darstellen, die eine Mitwirkung an dem Konstrukt bereits abgelehnt haben.

Die Dekanekonferenz kritisiert an dem Vorhaben der Landesregierung vor allem die mangelnde Repräsentanz, fehlende Legitimation und unklare Zielrichtung der angestrebten Körperschaft öffentlichen Rechts ohne Gesamterfassung aller ausgebildeten Pflegefachkräfte. Zwar begründet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege den Pflegering, der einen bayerischen Sonderweg darstellt, mit mangelnder politischer Durchsetzbarkeit einer Pflegekammer in Bayern zum jetzigen Zeitpunkt. Die Dekanekonferenz Pflege rät dennoch davon ab, überstürzt in das scheinbare Alternativmodell des Pflegerings
auszuweichen. Dieses Modell ist langfristig auf staatliche Finanzmittel angewiesen, ohne den entsprechenden Nutzen für die Pflegenden und die pflegebedürftigen Menschen bieten zu können.

Gezeichnet:

Prof. Dr. Christine Boldt, Hochschule München

Prof. Dr. Michael Bossle, Technische Hochschule Deggendorf

Prof. Dr. Christa Büker, Hochschule München

Prof. Dr. Constanze Giese, Katholische Stiftungsfachhochschule München

Prof. Dr. Jürgen Härlein, Evangelische Hochschule Nürnberg

Monika Hohdorf, Katholische Universität Eichstätt

Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Prof. Dr. Christa Mohr, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Prof. Dr. Christian Rester, Technische Hochschule Deggendorf

Prof. Dr. Marion Schüßler, Evangelische Hochschule Nürnberg

Prof. Dr. Holger Truckenbrodt, Hochschule für angewandte Wissenschaften
Würzburg-Schweinfurt

Die bayerische Dekanekonferenz Pflege ist ein Zusammenschluss der Vertreter der bayerischen Hochschulstandorte mit Pflegestudiengängen, Dekane und Dekanaten, Studiengangsleitungen und Programmverantwortliche der Pflegestudiengänge an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaft und Universitäten.

16.06.2016 | ksfh - S. Thiedke

Pressefoto

20150304-martinDr. Jens Martin als Professor für Angewandte Trainingswissenschaften berufen

Der Sportarzt Dr. Jens Martin ist zum 01. März als Professor für Angewandte Trainingswissenschaften mit Schwerpunkt Humanphysiologie an das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf berufen worden. Seine sich selbst gesteckten Ziele für die nächsten Jahre lauten: Das fachliche Verständnis für ein gesundes Sporttreiben zu vermitteln, die präventiven und rehabilitativen Aspekte körperlicher Aktivität spannend und anwendbar zu machen und regionale Strukturen zu stärken.

Prof. Dr. med. Jens Martin hat nach dem Studium der Humanmedizin seine sportmedizinische Ausbildung in Kreischa, Dresden und Leipzig absolviert und 1990 als Facharzt für Sportmedizin abgeschlossen. An der Charité zu Berlin promovierte er 1991 über ein leistungsphysiologisches Thema. Nach Erlangung eines weiteren Facharztes für Physikalische und Rehabilitative Medizin führte er als Ober- bzw. Chefarzt die Abteilung für Orthopädie und Sportmedizin der Fachklinik Bavaria Schaufling und dessen Institut für angewandte Sportmedizin. Die Schwerpunkte seiner Publikations- und Forschungsarbeit lagen auf dem Gebiet der neurovegetativen Belastungsbeurteilung, Trainingssteuerung und sportmedizinischen Verletzungsrehabilitation. Seit 1998 ist Prof. Martin niedergelassener Facharzt in Deggendorf und führt gleichzeitig die sportmedizinische Bezirksberatungsstelle des Bayerischen Sportärzteverbandes. Als Vizepräsident des Bayerischen Sportärzteverbandes fungiert er für die Bayerische Landesärztekammer als sportmedizinischer Weiterbilder und Prüfer. Lehrtätigkeiten begleitet der niederbayerische Bezirkssportarzt seit 1993 im Rahmen der Ausbildung von Physiotherapeuten und Trainern für Berufsfachschulen und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). 2013 übernahm, der mit einer Ärztin verheiratete, Sportmediziner die Leitung des „Swiss Olympic Medical Center" des Schweizer Bundesamtes für Sport und war Dozent an der Eidgenössischen Sporthochschule in Magglingen. In seiner beruflichen Laufbahn betreute der Vater dreier Söhne die Junioren Volleyball-Nationalmannschaften, die bayerische Behindertenauswahlmannschaft im Bogenschießen und beriet als Athletik-Trainer den Schweizer Schwimmverband an der „Swiss Olympic National Swim Base" in Tenero. Seit vielen Jahren zeichnet er als Kadertrainer Schwimmen in Niederbayern und sportlicher Leiter des SV Hengersberg verantwortlich. Zu den eigenen sportlichen Aktivitäten, des sein ganzes Leben besonders im Schwimmen, Rudern und Volleyball aktiven Mediziners, gehören immer noch gelegentliche Teilnahmen an Wettkämpfen, regelmäßiges Schwimmtraining und alpines Bergfieber. Nach Viertausendern, Watzmann Ostwand und vielen Extremklettersteigen warten noch unzählige weitere Schmankerl auf den neuen Professor.

04.03.2015 | Pressestelle

Pressefoto

20150223-prof hecht

Neue Professorin für Angewandte Trainings- und Gesundheitswissenschaften kommt aus der Region

Mit Dr. Stephanie Hecht bekommt das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf Zuwachs aus der Region. Die neue Professorin vertritt das Lehrgebiet „Angewandte Trainings- und Gesundheitswissenschaften“ und übernimmt hauptsächlich Vorlesungen in den Bachelor-Studiengängen „Angewandte Trainingswissenschaften“, „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ sowie „Pflege Dual“.

Einer sehr sportlichen Kindheit und Jugend der gebürtigen Bad Kötztingerin mit Abitur am Benedikt-Stattler-Gymnasium folgte an der TU München das Studium der Diplom-Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Leistungssport. Nach ihrem Studienabschluss ging sie zunächst zurück in die Heimat, wo sie  fünf Jahre, davon drei als leitende Sport- und Bewegungstherapeutin, am Mittelbayerischen Rehabilitationszentrum in Bad Kötzting arbeitete. In dieser Zeit bildete sie sich berufsbegleitend als Sport- und Bewegungstherapeutin in den Fachrichtungen Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Sucht weiter. Mit diesen neuen Erkenntnissen wechselte sie 2007 an die TU Chemnitz, wo sie zum einen am Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften lehrte und zum anderen die Leitung des Universitätssports inne hatte. Das Forschungsinteresse von Stephanie Hecht liegt hauptsächlich im Bereich von Interventionen in Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation. In diesem Rahmen promovierte sie in Kooperation mit der AOK Plus in Chemnitz zu dem Thema „Evaluation einer multimodalen Präventivintervention: Die Neue Rückenschule.“ Dr. Stephanie Hecht freut sich sehr auf ihre Arbeit an der TH Deggendorf, die mit dem Gesundheitscampus Bad Kötzting eng mit ihrer Heimatstadt verbunden ist. „Es ist toll in seiner Heimatregion aktiv sein zu können und junge Studierende aus dem ostbayerischen Raum für den Standort zu begeistern“. Für die neue Professorin stehen Bewegung und Sport zusammen mit ihrer Familie auch in der Freizeit an erster Stelle. Mit Ehemann und Tochter versucht sie so viel Zeit wie möglich in der Natur zu verbringen. Vor allem die neue Umgebung von Deggendorf wird nach ihrem Umzug in die Gemeinde Bernried zu Fuß oder mit dem Rad erkundet.

23.02.2015 | Pressestelle

Pressefoto

20150121-karriere dual

Neues Studienkonzept Angewandte Gesundheitswissenschaften / Physiotherapie Dual an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD)

Auf großes Interesse bei den Schulleiter(-innen) der regionalen Berufsfachschulen für Physiotherapie stieß das geplante duale Bachelorstudium „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ am Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD. Der Leiter des Instituts, Herr Prof. Dr. Horst Kunhardt, stellte das neu beantragte Studienkonzept „Angewandte Gesundheitswissenschaften – Physiotherapie Dual“ Mitte Januar vor und suchte gemeinsam mit den Schulleitungen nach Kooperationsmöglichkeiten.

Ein duales Studium ergänzt die bewährte dreijährige Ausbildung für Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung an einer Berufsfachschule für Physiotherapie um 3 Semester. Die Akademisierung dieses Berufes bringt allerdings Vorteile mit sich: Die Karrieremöglichkeiten der Absolventen verbessern sich mit einem Hochschulzeugnis in der Tasche ganz deutlich. Außerdem fallen die Hürden bei einem Arbeitsplatzwechsel ins Ausland weg, denn in vielen Ländern ist ein Studium eine Standardvoraussetzung zur Ausübung dieses Berufes. Besonders wichtig ist laut Prof. Dr. Kunhardt die Akademisierung für den Bereich der Forschung: „Nur wer an der Hochschule lernt, wissenschaftlich zu arbeiten, kann fundierte Forschungsarbeit erbringen. Und diese ist in der Physiotherapie dringend erforderlich“!

Das neun-semestrige Bachelorstudium gliedert sich in zwei Teile: im ersten Studienabschnitt (1. – 6. Semester) absolvieren die Studenten neben einigen wenigen Pflichtvorlesungen an der THD eine dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Physiotherapie. Dieser erste Abschnitt schließt an der Berufsfachschule für Physiotherapie ab mit der Berufszulassung für Physiotherapie und der Berufserlaubnis „Physiotherapeut/-in“. Anschließend folgt ein Vollstudienabschnitt über 3 Semester an der THD, in welchem berufsfeldvertiefende Inhalte sowie berufsübergreifende Handlungskompetenzen erarbeitet werden. Am Ende wird der akademische Grad „Bachelor of Science“ verliehen, die Möglichkeit zu einem darauffolgenden Masterstudium mit anschließender Promotion ist gegeben. Insgesamt gesehen geht es der THD darum, die Studierenden zu Praktikern mit wissenschaftlicher und interdisziplinärer Denkweise auszubilden. Das Studium startet an der THD erstmals zum 01. Oktober 2015, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bayerische Wissenschaftsministerium.

Die Veranstaltung fand in den neuen Räumlichkeiten des Instituts für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD im DEGG`s statt, in welchem auch der seit Oktober 2014 eingeführte Bachelorstudiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“ angesiedelt ist. Der Studiengangsleiter Dr. med. Jens Martin nutzte die Gelegenheit, den Schulleitungen ebenfalls den mit insgesamt 45 Studienanfängern neu gestarteten sieben-semestrigen Studiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“ vorzustellen, mit dem es Synergien mit dem neu geplanten dualen Bachelorstudiengang Physiotherapie gibt. Weitere Gespräche zu einer konkreteren Ausdifferenzierung der Zusammenarbeit zwischen der THD und den regionalen Berufsfachschulen für Physiotherapie sind in naher Zukunft vorgesehen.

Fragen rund um beide Studiengänge beantwortet die Institutsassistentin Carina Peschl.

Quelle: Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften

Pressefoto

 

20141217-kunhardt

Prof. Horst Kunhardt – Vizepräsident für Gesundheit

Vor mehr als zehn Jahren, rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters 2004, wurde Dr. Horst Kunhardt zum Professor für das Lehrgebiet „Betriebliche Anwendungssysteme“ im Studiengang Wirtschaftsinformatik an die damalige FH Deggendorf  berufen. Vor seiner Berufung wirkte der gebürtige Osterhofener bereits sechs Jahre als Lehrbeauftragter und als Dozent im neuen MBA-Studiengang „Gesundheitsmanagement“ dort mit.

 

 

Mit dem Themenbereich Gesundheit ist auch sein bisheriges akademisches Berufsleben an der Hochschule eng verbunden. So leitet er den Gesundheitscampus in Bad Kötzting, das Institut für Cross-border Health Care Management und den MBA-Studiengang Health Care Management. Jetzt wurde Prof. Kunhardt auf Vorschlag von Präsident Prof. Dr. Peter Sperber vom Hochschulrat mit Wirkung zum 01.01.2015 zum Vizepräsidenten gewählt. Zu seinen Aufgaben zählen der Aufbau der gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der THD inklusive der Umsetzung der national bzw. international ausgerichteten Gesundheitscampus in Metten und Pfarrkirchen. Prof. Kunhardt bedankte sich fakultätsübergreifend bei all denjenigen, die ihn bisher tatkräftig unterstützt haben und bei der Hochschulleitung, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.