Projekt „Surf“ – „IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“

11.1.2017 |

20170111 thd auf der prosecurity

THD „surfte“ auf der Messe PROsecurITy in Fürstenfeldbruck

Im Zuge des THD-Projekts „SURF“ für den Förderschwerpunkt "IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen" war Projektmitarbeiter Martin Aman kurz vor Jahresende auf der PROsecurITy in Fürstenfeldbruck vertreten. Dort konnte er das Projekt und die Forschungsergebnisse vorstellen.

Die Messe PROsecurITy ist eine Security Messe bei der unterschiedlichste Vertreter aus den Bereichen der Computersicherheit für IT, Industrie und Kritische Infrastrukturen ihre Sicherheitslösungen sowie Entwicklungs- und Forschungsergebnisse vorstellen. Dabei beteiligte sich die THD mit dem Projekt SURF am Stand von VeSiKi, die die Projektkollaboration ITS KRITIS für den Förderschwerpunkt organisiert.

Projekt „Surf“ – „IT-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen“

Unter Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) versteht man diejenigen Institutionen oder Einrichtungen, die eine enorm wichtige Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen innehaben. Da KRITIS-Strukturen ein immer größeres Maß an Vernetzung und daraus resultierender Abhängigkeiten aufweisen, können diese heute nicht mehr ohne den Einsatz leistungsfähiger IT-Systeme betrieben werden. Aus Effizienzgründen, werden für die Vernetzung kritischer Systeme in vielen Bereichen offene und verfügbare Internet-basierte Kommunikationsinfrastrukturen eingesetzt. Durch das beschriebene Aufbrechen der Schranken von kritischen Infrastrukturen werden auf unbeabsichtigte Weise Angreifern neue Wege und Möglichkeiten geschaffen, in die Funktionalität und den Betrieb einzugreifen und diesen bewusst zu stören. Das Projekt SURF hat sich dem Ziel verschrieben, geeignete Schutzsysteme für kritische Infrastrukturen zu entwickeln und zu erproben. Im Projekt sollen einerseits hardware- und software-basierte Schutzkomponenten entwickelt und eingesetzt werden, welche die Sicherheit und Intaktheit eines einzelnen Gerätes in der gesamten Infrastruktur sicherstellen. Weiterhin sollen verteilte Schutzkomponenten entwickelt und evaluiert werden, welche die gesamte vernetzte Systemlandschaft überwachen können, um im Falle einer Anomalie oder Störung auf eine Bedrohung entsprechend reagieren zu können.

Bild v.l.: Martin Aman (THD), Stefanie Rudel (VeSiKi) und Tamara Gurschler (VeSiKi)

11. Januar 2017 | THD-Pressestelle (CM)