Mobilität für ältere Menschen erhöhen - Projektgruppe stellt Ihre Ergebnisse vor

16.5.2012 |

20120516-projektgruppeEmobilitt

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten die Anforderungen an Infrastruktur und Mobilität verändert. Die Lebenserwartung der Menschen steigt, die Bevölkerung wird immer älter. Die demographische Entwicklung unterscheidet sich dabei regional erheblich. Gerade im ländlichen Raum ist Mobilität ein wichtiges Thema. Um ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter führen zu können, müssen die richtigen Rahmenbedingungen für Infrastruktur und Mobilität geschaffen werden. Dies erfordert auch Fahrzeugentwicklungen, die den gewandelten Anforderungen angepasst sind. Der Unterhalt der Fahrzeuge soll kostengünstig sein und die Fahrzeuge müssen so konstruiert werden, dass diese auch von Menschen mit Handicap wie z.B. Rollstuhl problemlos genutzt werden können.

Studierende der Hochschule Deggendorf, des Technologie Campus Cham sowie der Universität Pilsen arbeiten seit einigen Monaten am grenzübergreifenden Projekt "Innovative Projektlösungen mit grenzüberschreitenden Teams". Die Projektkoordination erfolgt dabei grenzüberschreitend. Auf deutscher Seite wird das Projekt von Vilem Dostal von der Hochschule Deggendorf geleitet. Konstruiert wurde ein Elektrovehikel, das auch von Rollstuhlfahrern komfortabel über eine absenkbare Einstiegsrampe genutzt kann.

Die aktuellen Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden den Teilnehmern der 11. Sitzung des Begleitausschuss des Ziel 3-Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik an der Hochschule Deggendorf vorgestellt. Es ist bereits Tradition, dass im Rahmen der Sitzung des Begleitausschuss ein interessantes Projekt, welches durch das EU-Programm gefördert wurde, besichtigt wird. Durch das Ziel3 Programm Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2007 - 2013 wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit im bayerisch-tschechischen Grenzraum gefördert. Ziel ist es, die Weiterentwicklung des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes zu einem gemeinsamen Lebens-, Natur-, und Wirtschaftsraum, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Leiter der bayerischen Delegation war Matthias Herderich vom Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, die tschechische Delegation leitete RNDr. Jiří Horáček (Ministerium für Regionalentwicklung Prag) und als Vertreter der Europäischen Kommission war Guus Muijzers anwesend.

Peter Kaiser