Neuer Professor - Raimund Förg

7.8.2013 |

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NuW-Fakultät verstärkt sich mit Physikprofessor.

Das Professorenkollegium der Fakultät für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Deggendorf bekommt mit Raimund Förg zum Wintersemester Verstärkung.

 

Sein Vorlesungsschwerpunkt wird die Physik dünner Schichten, die besondere Materialeigenschaften aufweisen, sein. Ferner wird er als wissenschaftlicher Leiter des TAZ Spiegelau seine physikalischen Kenntnisse in den weiteren Ausbau der Hochschul-Außenstelle einbringen.

Nach seinem Studium der Physik an der Universität Regensburg und der Technischen Universität München startete der gebürtige Straubinger seine berufliche Karriere bei der Siemens AG in München. Dort war er anfangs für Hochtemperatur-und CVD (Chemical Vapor Deposition) verantwortlich. Nach seiner Tätigkeit im Bereich Prozesstechnik für sogenannte Sputterprozesse (Metallabscheideprozesse im Hochvakuum) übernahm er die Dienststelle für Produktion und Prozesstechnik (dann bei der Infineon AG).

Im Rahmen seines Auslandsaufenthalts in Kista/Schweden (Ericsson/Infineon) war der neue Professor für alle Prozesstechnikbereiche in der dort ansässigen Produktion verantwortlich. Zurück in Deutschland kümmerte er sich dann um die Grundlagenentwicklung der Prozesstechnikbereiche Implantation, Ofentechnik und Nasschemie. Er führte ein Forscherteam an den Standorten Regensburg, München und Villach.

Die letzten drei Jahre zeichnete Raimund Förg für die Akquise von Fördergeldern am Standort Regensburg verantwortlich. Sein Fokus lag dabei in der Förderung von Grundlagenforschung im Bereich neue Materialien und Werkstoffe.

Mit der Hochschule Deggendorf ist der Familienvater zweier Kinder schon annähernd zehn Jahre verbunden. Er betreute bereits einige Diplomarbeiten und war als Lehrbeauftragter im Bereich Mikrosystemtechnik tätig.

Mit seiner Familie lebt er in Straubing und bastelt in seiner Freizeit gerne an Vespa Rollern. Am wichtigsten jedoch ist ihm die Zeit mit seiner Familie. So führt er z.B. liebend gerne zusammen mit seinen Kindern physikalische Experimente durch.