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Warum an der THD studieren?

Gute Gründe für ein Studium an der THD

Ein Studium an der TH Deggendorf ist immer eine gute Entscheidung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahre im Video 10 gute Gründe warum du dich für ein Studium an der THD entscheiden solltest.

Wir bilden die Expert:innen von morgen aus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erwartet dich, wenn du dich für ein Studium an der THD entscheidest.


Noch mehr gute Gründe, sich für ein Studium an der THD zu entscheiden:


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Vorschaubild der virtuellen 360 Grad Tour: Gebäude am Campus

 

Vorschaubild der virtuellen 360 Grad Tour: Vorlesungsraum ausgestattet mit Computern



Erfahrungsberichte ehemaliger Studierender

Alfred Watzl

1999 | Bauingenieurwesen

Alfred Watzl war 1999 der allererste Bauingenieur-Absolvent der THD. Er versichert allen Studierenden der Hochschule, dass sie optimistisch in die Zukunft blicken können und auf dem Arbeitsmarkt überdurchschnittlich gefragt sein werden.

Beruflicher Werdegang

Im 2. Praxissemester wurde ich über die STRABAG International GmbH in Polen als Bauabschnittsleiter eingesetzt (März–Juli 1998 in Bytom bei Katowice, Bau eines Einkaufszentrums für die dt. Metro Gruppe) und erhielt schon während des Praktikums ein Jobangebot als Bauleiter durch den damaligen STRABAG-Chef in Polen, unter der Voraussetzung, spätestens im Oktober 1999 ein abgeschlossenes Bauingenieurstudium vorweisen zu können. Dies war Motivation und Druck zugleich, mein Studium an der THD in acht Semestern, inklusive Diplomarbeit, abzuschließen (u .a. aus diesem Grunde war ich wohl der allererste Bauingenieur-Absolvent).

Mein erster Job war der eines Bauleiters bei STRABAG für das Bauvorhaben Real (Metro Gruppe) in Lublin. Danach wurde ich Projektleiter des Metro Einkaufszentrums in Krakau, ein Prestigeobjekt mit 26 Mio. € Auftragsvolumen. Hier war sehr selbstständiges Arbeiten notwendig. Der Aufbau eines Teams, die Kooperation mit der Kundin (inkl. der Metro-Geschäftsführung) und nicht zuletzt die interkulturelle Zusammenarbeit (deutsch, österreichisch, polnisch) vermittelten mir früh wichtige Führungskompetenzen im technischen, aber auch im kaufmännischen und personellen Bereich. Während der Teamleitung, z. B. eines ECE Shoppingcenter-Projekts mit einem Auftragswert von 50 Mio. € wurde der STRABAG-Vorstand in Wien auf mich "aufmerksam" und ich wurde Bereichsleiter für Groß- und Sonderprojekte in ganz Polen.

Im Januar 2004 folgte die Berufung in den Landesvorstand. Als techn. Direktionsleiter zeichnete ich verantwortlich für den Hoch- und Ingenieurbau von STRABAG in Polen, den Aufbau einer nachhaltigen und landesweiten Organisation vom Projektgeschäft zum Flächengeschäft, die Gründung von Niederlassungen etc. Ab Januar 2013 war ich als technischer Unternehmensbereichsleiter verantwortlich für alle operativen Geschäftsfelder in Polen (Verkehrswegebau, Hoch- und Ingenieurbau, Brückenbau, Bahnbau, etc.) mit ca. 900 Mio. € Jahresleistung und ca. 5.000 Mitarbeitenden.

Seit Januar 2019 bin ich nun Vorstandsmitglied der Konzernholding STRABAG SE, verantwortlich für das Segment Nord + West (Deustchland, Polen, Skandinavien, Benelux) mit ca. 8,0 Mrd. € Jahresleistung und ca. 25.000 Mitarbeitenden. 75.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des STRABAG SE-Konzerns erbringen ca. 16,3 Mrd. € Leistung, was STRABAG zum fünftgrößten Bauunternehmen Europas und zum vierzehntgrößten Bauunternehmen der Welt macht.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Als erster Jahrgang im Studiengang Bauingenieurwesen mussten wir uns zusammen mit den Professoren viel selbst erarbeiten – es gab weder für die Profs noch für die Studierenden eine "Blaupause". Dies war sicherlich mit viel Mehrarbeit verbunden; der große Vorteil aber war,  dass wir uns sehr intensiv engagieren und Verantwortung übernehmen mussten. Dadurch haben viele Studierende auch ein enges Verhältnis untereinander, aber auch zu den Profs aufgebaut – es herrschte insgesamt eine Art Pionierstimmung. Ich habe in der Zeit auch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen den "Verein der Deggendorfer Bauingenieure e.V.- VD-Bau" gegründet (mit formaler Unterstützung durch Prof. Scherer) und war erster Gründungsvorsitzender.

Mitte/Ende der 1990er Jahre war Deggendorf ein sehr beliebter Treffpunkt für junge Menschen im Umkreis von 100 km, d. h. das Angebot an Kneipen, Partys etc. konnte locker und gerne eine 7-Tage Woche füllen – was uns manchmal vor große Herausforderungen hinsichtlich der Anwesenheitspflicht bei einigen Kursen stellte – das Entwickeln von Soft Skills während des Studiums war aber auch wichtig. Daher war diese Zeit nicht vergeudet.

Besonders zu der Zeit war auch, dass wir uns auch nach den Vorlesungen geschlossen mit Professoren z. B. auf dem Christkindlmarkt getroffen haben – wie gesagt, wir mussten uns viel gemeinsam "erarbeiten".

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

.. sich nicht einzig und allein auf reines Fachwissen zu verlassen!

Im Zeitalter der Digitalisierung und zunehmenden Anonymität werden Social Skills noch wichtiger. Eine technisch fundierte Ausbildung war und bleibt eine grundsätzliche Voraussetzung, aber: Da unsere Prozesse auf Baustellen und baustellennahe Abläufe immer komplizierter werden, ist die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, unerlässlich. Hier spielt die persönliche Kommunikationsfähigkeit aller Beteiligten eine große Rolle. Leider verkümmern diese Fähigkeiten im Zeitalter der Digitalisierung, weil die elektronische Kommunikation dominiert. Der persönliche Kontakt und Diskurs wird vermieden, weil er vielleicht "anstrengender" ist?!

Trotz fortschreitender Digitalisierung steht im Bauwesen immer noch der Mensch im Mittelpunkt, d. h. wir haben täglich mit Menschen zu tun: Kollegen, Vorgesetzte, Kundinnen, Nachunternehmen etc.. Engagement, Übernahme von Verantwortung, Respekt, Innovationsfreude, Empathie etc. sind notwendige Werte, damit ein Unternehmen und unsere Gesellschaft nachhaltig erfolgreich agieren kann. Diese Werte müssen aber von allen Menschen in einer Organisation gelebt werden.

Werte können übrigens nicht von Maschinen oder Künstlicher Intelligenz ersetzt werden!

Aus diesem Grunde kann ich nur dazu ermuntern, sich bereits während des Studiums weitergehend zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen, wie z. B. in Studierenden-Vereinigungen. Das berühmte "Über-den-Tellerrand-schauen" ist aktueller denn je zuvor. Informieren Sie sich bitte, welche Herausforderung die Digitale Transformation für Mitarbeitende und Führungskräfte mit sich bringt. Das Karussell der Veränderungen dreht sich immer schneller.

So können Sie aber sehr optimistisch in die Zukunft blicken: Bauingenieurinnen und Bauingenieure mit einer fundierten Ausbildung, einer "anständigen" Portion der oben genannten Werte und sozialer Kompetenz sind und werden weiterhin auf dem Arbeitsmarkt überdurchschnittlich gefragt sein.

Aber jetzt erst einmal: Genießen Sie Ihr Studium – besonders das Socializing!

Viel Erfolg dabei!

Ihr Alfred Watzl

 

Thomas Hofbauer

Betriebswirtschaft (dual)

Thomas Hofbauer besucht noch heute gerne die Stadt, die das Tor zum Bayerischen Wald bildet und denkt oft mit einem Lächeln im Gesicht zurück an seine einmalige Studienzeit.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur entschied ich mich für eine duale Ausbildung an der THD Deggendorf. Im Laufe meines Betriebswirtschaftsstudiums (duale Ausbildung als Bachelor & Bankkaufmann) eignete ich mir in einer Regionalbank umfangreiche Kenntnisse hinsichtlich dienstleistungsspezifischer Beziehungsprozesse an. Diese bewogen mich auch dazu, mich neben meinem betriebswirtschaftlichen Weg auch auf der psychosozialen Schiene weiterzuentwickeln, und so schrieb ich mich an der FHAM Erding für ein Masterstudium in der Wirtschaftspsychologie ein.

Parallel war ich als Leiter der Abteilung e-Commerce in der VR-Bank Rottal-Inn eG für das Thema digitaler Vertrieb und Innovation zuständig und erlangte durch die Zertifizierung zum Leiter Online-Geschäftsstelle an der Akademie bayerischer Genossenschaften viel Wissen aus den Bereichen Online-Marketing, Online-Strategie und Social-Media-Advertising. Da die Schwerpunkte meines Masterstudiums, Marketing und Coaching, mir sehr viel Freude bereiteten, entschied ich mich, der Finanzwelt den Rücken zu kehren und mich anderweitig zu orientieren. Über ein Assessmentcenter erwarb ich im Landratsamt Rottal-Inn die Stelle als stellvertretender Pressesprecher und war zudem für die digitale Medienpräsenz zuständig. Seit Mitte 2018 bin ich nun Büroleiter des Landrates von Rottal-Inn. Als Büroleiter leite ich das Büro Landrat (z.B. Aufgabenzuweisung und Personalführung der Mitarbeiter im Büro Landrat). Als persönlicher Referent des Landrats obliegen mir die Koordination der Landratsgeschäfte und die Vorbereitung von Terminen der Amtsleitung sowie die Leitungsfunktion der Führungsebene des Landratsamtes. Zudem koordiniere ich die inhaltliche Vorbereitung der Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse und nehme an nahezu allen Sitzungen teil.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Die Studienzeit in Deggendorf war legendär, noch oft denke ich mit einem Lächeln im Gesicht an diese Zeit zurück. Die Stadt Deggendorf hat genau die richtige Größe, es bietet das Nachtleben einer Großstadt, man fühlt sich aber geborgen wie in einem Dorf, alles ist zu Fuß erreichbar. Die kulturelle Vielfalt, die der Campus bietet, hat meinen Horizont immens erweitert und mir viele, teilweise bis heute andauernde, interkulturelle Freundschaften ermöglicht. Noch heute besuche ich die Stadt, die das Tor zum Bayerischen Wald bildet, gerne und denke zurück an eine einmalige Studienzeit. Gibt es eigentlich noch die phänomenale Currywurt beim Otto?!

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste in der Studienzeit ist neben den Vorlesungen die Selbstorganisation und ein sinnvolles Zeitmanagement um sich den Lernstoff einzuteilen und Synergieeffekte durch gemeinsames Lernen mit den Kommilitonen zu nutzen. Und vor allem: keine Prüfungen schieben! Das holt einen mit Sicherheit ein. Falls man doch mal ans Limit kommt kann ich nur raten, den direkten Kontakt zu den Professoren zu suchen. Gerade die Professoren an der THD sitzen nicht im Elfenbeinturm, sondern sind für die Studenten da, wenn sie gebraucht werden – das habe ich immer sehr geschätzt. Und zu guter Letzt: auch wenn mal eine Note daneben geht – nicht den Kopf hängen lassen, viel wichtiger sind die Kontakte und Netzwerke, die Erfahrungen sowie Praktika und Projekte und diese kann man an der THD super aufbauen und pflegen.

 

Turgay Mus

2003 | Elektro- und Informationstechnik

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Fachabitur entschied ich mich für das Elektrotechnik Studium an der Fachhochschule Deggendorf. Das Studium war begeisternd, weil es nicht nur Theorie war, sondern durch Praktika auch einen Schwerpunkt für die Praxis-Anwendung hatte. Des Weiteren war ich ein Mitglied des damaligen „High-Tech-Offensive Bayern“-Teams unter der Führung von Prof. Dr. Ing. Grzemba. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Elektrotechnik-Studiums im Jahr 2003 an der FH, war ich noch bis 2004 als Labor-/Projektingenieur in der Hochschule für Industrieprojekte tätig. Meine erste Tätigkeit in der freien Wirtschaft war von März 2004 bis Ende September 2006 in der Firma Trimble Terrasat GmbH als GPS/GNSS/Galileo Softwareentwickler und Projektleiter in Entwicklungsprojekten. Hier habe ich u.a. Software und Protokolle für real time gps/gnss Korrekturdatenverteilung entwickelt (z.B. Protokoll NTRIP oder Software GPSNet, NTRIPCaster). Im Oktober 2006 wechselte ich in die Automobilbranche, zur Firma ASK Industries GmbH in Niederwinkling als Entwickler und technischer Projektleiter für Automotive Audio Amplifier. In dieser Zeit habe ich diverse CAN und MOST Audio-Verstärker (u.a. Porsche Burmester MOST-Audioverstärker) von der Entwicklungs-Phase bis SOP (und darüber hinaus) als SW-Entwickler und auch als technischer Projektleiter verantwortet. Von 2011 bis 2018 arbeitete ich beim Automobil-Zulieferer HARMAN (Samsung Tochterunternehmen). Meine Arbeit war in der Abteilung Entwicklung MOST/CAN/CAN-FD/Ethernet Audio Verstärker. Meine Entwicklungstätigkeit war sehr international aufgestellt, zum Beispiel durch Reisen direkt zum Entwicklungsstandort Suzhou/Shanghai in China oder die Zusammenarbeit mit indischen SW-Kollegen definierten u.a. meinen Arbeitsalltag. Parallel waren Besuche in Konferenzen als auch Erstellung von Veröffentlichungen in Fachmagazinen meine spannenden Aufgaben. Kundenprojekte bei BMW (Booster, RAM), Volkswagen und Mercedes waren meine Schwerpunkte. Seit Juli 2018 bin ich bei der BMW AG als Ingenieur tätig. Aktueller Höhepunkt war hier die Anmeldung eines Patents für das Verfahren zur Beurteilung von Schweißungen mittels eines künstlichen neuronalen Netzwerks.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Wenn mich einer heute fragen würde, ob ich wieder studieren würde? Ich würde definitiv JA sagen, aber zugleich auch hinzufügen, „aber nur an der TH Deggendorf“. Da ich einer der ersten Absolventen der damaligen Fachhochschule Deggendorf bin, hatten wir zwar nicht so ein großes Angebot wie an der heutigen TH, aber die DNA der Hochschule hat sich nicht geändert. Wir haben immer noch spitzen Professoren an der Hochschule und ein Lehrangebot, was einzigartig in der Region ist. Darauf war ich damals schon stolz und heute umso mehr.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Ich habe mein Diplom mit 23 Jahren gemacht, spreche verschiedenste Fremdsprachen (u.a. Chinesisch) und arbeite seit drei Jahren bei der BMW AG und habe dort gleich einmal bei der internen Internationalen Innovationswoche Think.Make.Start einen Preis gewonnen, wo ich ein Patent innerhalb nur einer Woche entwickelt habe. Die Basis für diese Innovative Fähigkeit, habe ich definitiv meiner Ausbildung an der Technischen Hochschule Deggendorf zu verdanken. Daher gilt mein Rat an meine zukünftigen Akademiker-Kollegen von Morgen, dass Sie die Zeit im Campus Wert schätzen sollen, denn es ist schon was „besonderes“ an der Hochschule Deggendorf studieren zu dürfen.

Michael Bauer

2005 | Elektro- und Informationstechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik

Michael Bauer: "Bis heute komme ich im beruflichen Umfeld mit ehemaligen Mitstudenten zusammen."

Beruflicher Werdegang

Im Sommer 2005 schloss ich mein Studium im Fachbereich Elektro-/Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik als letzter Abschlussjahrgang als Dipl.-Ing.(FH) an der damaligen Fachhochschule in Deggendorf ab. Vor dem Start ins Berufsleben bereiste ich von Oktober bis Februar 2006 Neuseeland und Australien, bevor ich in der Motorenfabrik Fa. Loher in Ruhstorf als Prüffeldingenieur für Klein- und Großmotore meine Arbeitstätigkeit aufnahm.

Innerhalb meiner zweijährigen Tätigkeit konnte ich mein Fachwissen zu Motoren mit/ohne Ex-Schutz (Ex d, Ex i, Ex e)  und Generatoren aufbauen, was mir bei meinem Wechsel zur Winergy AG mit Sitz in Voerde/NRW als „Sales and Service Engineer“ für Windkraftgeneratoren und -umrichter sehr hilfreich war. Ab September 2011 wechselte ich in die Siemens AG und war als „Quality Manager in Project“ für die präventive und operative Qualitätsplanung und –sicherung in länderübergreifenden Projekten für Generatoren für den gesamten Produktlebenszyklus zuständig. Aufgrund der Stellenanforderungen sowohl bei der Winergy AG und Siemens AG ergaben sich für mich viele Geschäftsreisen in Europa und nach China, um direkt vor Ort Land und Menschen kennen zu lernen.

Im Mai 2017 wechselte ich dann in das Ingenieurbüro IB Graf für elektrotechnische Gebäudeausrüstung nach Pfarrkirchen, welches ich ein Jahr später als Inhaber mit dem jetzigen Firmennamen IB Bauer+Graf übernommen habe. Der Tätigkeitsbereich umfasst dabei eine Vielzahl an Aufgaben in den verschiedensten Teilgewerken von Industriebauten bis zur Planung von Villen für Starkstrom-/Schwachstromanwendungen und Lichtplanung unter Berücksichtigung der durch den Bauherren geforderten Installationstiefe und sicherheitsrelevanten Einrichtungen bietet.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Mein Studium habe ich in bester Erinnerung: das Lernen und Leben in Deggendorf entsprach meinen Vorstellungen und gestaltete sich anhand des Vorlesungsplanes während meiner acht Semester sehr strukturiert. Mit den Kommilitonen verband mich eine gewisse Klassenkameradschaft und die Professoren waren immer daran interessiert, Wissen verständlich zu vermitteln und auf Fragen während der Vorlesung unmittelbar einzugehen. Auch der Vorlesungsstil und die Versuche in den Laboren erinnerten mich weitgehend an meine Schulzeit und die zur Verfügung gestellten Dokumente zur Vorlesung waren sehr gut aufbereitet.
Bis heute komme ich im beruflichen Umfeld mit ehemaligen Mitstudenten zusammen.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben

Meine Zeit bei Siemens und meinem Planungsbüro zeigte und zeigt mir immer neue Entwicklungsmöglichkeiten auf, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Diese Chancen nahm ich immer an und folgte somit einem gewissen Fahrplan, den das Leben und die Berufswelt mir boten. In der Studienzeit wurde mir zudem durch die Professoren vermittelt, dass ein stetiges Lernen im Berufsumfeld auch hinsichtlich Sprachkenntnisse in Englisch auf die Absolventen wartet und unerlässlich ist. Diese Aussage kann ich als voll zutreffend unterstreichen. Das Studium in Deggendorf ermöglichte mir meinen bisherigen Werdegang und war eine sehr gute Entscheidung auf meinem Lebensweg.

 

Kishore Kanade

2007 | Master Elektro- und Informationstechnik

Kishore Kanade ist ein internationaler Alumnus der THD. Er berichtet von seiner Studienzeit in Deggendorf als internationaler Studierender.

Beruflicher Werdegang

Derzeit arbeite ich als Senior Technical Project Test Lead für ein Projekt eines berühmten europäischen OEM. Ich bin sowohl für ein Team hier in Deutschland als auch für einen Off-Shore Standort verantwortlich. Regelmäßige Planung, Aufgabenzuweisung, Überwachung und Kontrolle gehören zu meinen täglichen Aktivitäten. Außerdem bin ich für die Einrichtung von Ressourcen, Hardware sowie Software Tools an Off-Shore Standorten und Kundenstandorten für die Durchführung des Projekts verantwortlich. Zusammen mit meinem Team beteilige ich mich aktiv an der Projektentwicklung von der ersten Idee bis zur Markteinführung des Produkts und auch an der Betreuung nach der Markteinführung.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studienzeit

Unsere Studienzeit in Deggendorf war etwas ganz Besonderes. Sie hat uns eine ganz andere Plattform eröffnet. Wir kamen mit vielen internationalen Aspekten in Kontakt. Es war sehr interessant die Kultur durch verschiedene gesellschaftliche Veranstaltungen des AKI kennen zu lernen. Die Hochschule hat uns sehr interessante neueste Technologieprojekte direkt von den Unternehmen zur Verfügung gestellt. Dank der Hilfe von sehr freundlichen und unterstützenden Fakultätsmitgliedern, Professoren und Lehrkräften verschiedenster Abteilungen der Technischen Hochschule Deggendorf haben wir viel gelernt.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Die Technische Hochschule Deggendorf ist eine hervorragende Plattform für den Berufseinstieg. Sie bereitet einen sehr gut auf die neuesten Technologien vor, welche in der heutigen Industrie sehr gefragt sind. Die verschiedenen technischen Fächer, Projekte und Abschlussarbeitsthemen sind unter Berücksichtigung der Industriestandards auf individuelle technische Themen zugeschnitten. Die Professoren, Lehrkräfte und Fakultätsmitglieder sind immer für einen da. Man erhält an der Hochschule eine klare Richtung für die Zukunft. Wenn man bereit ist das Wissen zu erhalten, hat die Hochschule ein großes Potenzial einem bei der Gestaltung seiner Zukunft zu helfen.

 

Dr. Malte Busch

2012 | Internationales Management

Malte Busch erzählt von von seinem Studium in Deggendorf, Glasgow und Coventry und empfiehlt allen Studenten sich eine positive Grundhaltung anzueignen.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Abitur habe ich ein Praktikum als Eventmanager absolviert und dann Internationales Management an der TH Deggendorf studiert. Im Anschluss hatte ich die Chance bei Siemens Wind Power (jetzt Siemens Gamesa) Einblicke in das Lieferkettenmanagement zu erlangen. Mir war allerdings schnell klar, dass ich noch einen Master machen wollte und habe mich dann entschieden an der Strathcylde Business School in Glasgow Internationales Management zu studieren. Danach stand ich vor der Entscheidung in die Industrie zu gehen oder dem Ruf des Betreuers meiner Master Dissertation zu folgen und zu promovieren. Ich entschied mich zur Promotion und tat dies für 3 ½ Jahre an der Universität Coventry mit dem Schwerpunkt auf Stakeholder-Management in der Automobilindustrie und den Beziehungen zwischen Unternehmen, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im Anschluss daran startete ich als Dozent an der Coventry Business School mit dem Ziel mittelfristig in die Wirtschaft zu gehen.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Ich erinnere mich sehr gut an meine Zeit in Deggendorf. Besonders in Erinnerung sind mir die vielen spannenden Begegnungen mit Studenten aus aller Welt geblieben und die Möglichkeit über verschiedenste Kulturen zu lernen. Ich bin mit etlichen Leuten von damals noch in Kontakt und sehr dankbar, dass ich durch meinen Studiengang die Möglichkeit hatte in Südamerika zu studieren und in Asien ein Praktikum zu absolvieren. Ich glaube, dass diese Auslandsaufenthalte einen gewichtigen Einfluss auf meine Persönlichkeitsentwicklung und beruflicher Orientierung hatten.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

  • Neugierig zu sein und sich bei aller Komplexität und Unsicherheiten eine positive Grundhaltung anzueignen, die es einem ermöglicht mit inspirierenden Menschen zusammenzukommen und gleichermaßen als spannend wahrgenommen zu werden
  • Groß zu denken und sich nicht von der eigenen Angst oder den Grenzen der eigenen Komfortzone bremsen zu lassen
  • Regelmäßig zu würdigen, was man schon erreicht hat und Ziele und Entwicklungsschritte zu dokumentieren
  • Frühzeitig Verbindungen mit interessanten Menschen zu knüpfen und keine Angst davor zu haben (unbekannte) Leute um Rat zu fragen. In der Regel wird Wissbegierde gewürdigt 

 

Kim Plinke

Internationales Management

Kim Plinke beruhigt, dass alles nur halb so wild ist als es am Anfang manchmal scheint. Gelegentlich muss man einfach Umwege gehen, um dort hinzukommen, wo man gerne hinmöchte.

Beruflicher Werdegang

Während des Abis merkte ich, dass es mir viel Freude bereitet, Dinge zu organisieren, jedoch entschied ich mich nach dem Abi erst einmal für einige Zeit nach Australien zu gehen, um dort Englisch zu lernen und meine Freiheit zu genießen. Nach meiner Rückkehr hatte sich der Gedanke an Event Management verfestigt, ich sah meine Stärken in diesem Business Bereich. Dementsprechend suchte ich nach einem Studiengang, der etwas breiter gefächert ist und mit dem ich später in verschiedene Bereiche gehen kann, falls ich merken sollte, dass die Event Industrie doch nicht so mein Ding ist. Ich entschied vor dem Studienbeginn ein Praktikum im Event Bereich zu machen, um erste Eindrücke zu gewinnen, wie es ist, in diesem Bereich zu arbeiten und es gefiel mir auf Anhieb super. Durch Zufall stieß ich dann auf den International Management Studiengang in Deggendorf und habe einfach meine Bewerbung eingereicht, mit Erfolg.

Wenn ich meine Karriere nach dem Abschluss in einem Wort beschreiben müsste, wäre es das Wort „holprig“.

Nach dem Studium zog ich nach London und dachte mit einem Bachelorabschluss, 3 Sprachen und zwei abgeschlossenen Praktika wird es kein Problem sein einen Job oder wenigstens ein weiteres Praktikum zu finden. Dies stelle sich jedoch schwieriger heraus als angenommen. Ich fing irgendwann an zu Kellnern, da mir die Decke auf den Kopf fiel und das Geld knapp wurde. Während einer Pause beim Kellnern kam ich ins Gespräch mit dem Besitzer der Restaurantkette, der mir kurzerhand einen Job als Event Manager mit Beginn am nächsten Tag anbot. Event Management für drei Restaurants war nicht das, was ich eigentlich machen wollte aber es war immerhin mal ein Anfang und ich dachte mir: „besser als nichts“. Nach ca. einem Jahr fing ich wieder an, ab und zu Bewerbungen für andere Jobs rauszuschicken, was sehr frustrierend war. Der Arbeitsmarkt in London ist sehr überlaufen und jeder scheint viele Qualifikationen mitzubringen. Es kam soweit, dass ich mich sogar über Absagen freute, denn das war schon mal besser als keine Rückmeldung. Nach zweieinhalb Jahren im Restaurantbusiness fand ich dann einen neuen Job und ich war überglücklich… bis ich dann dort anfing. Schon nach einer Woche merkte ich, dass mich dieser Job auf gar keinen Fall erfüllen wird. Wie es der Zufall jedoch will, bin ich über einen Bekannten zur gleichen Zeit ins Gespräch mit einer Event Agentur gekommen, die eigentlich gar keine Stelle frei hatte. Nach fünf Gesprächen boten sie mir dann doch eine Stelle an, was eine große Erleichterung war, denn den anderen „neuen“ Job hätte ich nicht mehr lange weitermachen können. Der negative Punkt an dem Job in der Event Agentur war, dass ich wieder ganz unten anfangen musste, sprich von Event Manager zu Event Assistant. Aber ich wollte unbedingt in eine Event Agentur, also war es mir das Wert.

Es dauerte eine Zeit bis ich das nötige Vertrauen meiner Chefs gewonnen hatte. Nach einem Jahr war ich frustriert immer noch auf der Assistantstelle zu hängen, aber ich habe mir selbst versprochen die Zähne zusammenzubeißen und es weiter durchzuziehen. Heute kann ich sagen, es hat sich gelohnt. Nach fast zwei Jahren änderte sich auf einmal alles und meine Karriere ging steil nach oben. Ich habe innerhalb von einem halben Jahr zwei Beförderungen bekommen und bin jetzt da, wo ich erst einmal hinwollte. Es kam zwar alles etwas später als geplant, aber manchmal muss man Umwege gehen, um zu erreichen, was man möchte. Wichtig ist, nicht aufzugeben, auch wenn es manchmal schwierig ist. Ich bin jetzt sehr glücklich in meinem Job und weiß, dass der Weg für mich weiter nach oben gehen wird, was mich jeden Tag aufs neue motiviert alles zu geben.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Der Gedanke nach Deggendorf zu ziehen (ein Ort von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte) gefiel mir am Anfang gar nicht. Ich hatte für meinen Wunschstudiengang an einer anderen Uni eine Absage erhalten und war frustriert. Meine Laune änderte sich jedoch direkt in der ersten Woche des Studiums und ich kann jetzt sagen, dass es die Beste Entscheidung meines Lebens war in Deggendorf zu studieren. Ich hatte eine Wahnsinns-Zeit und habe Freunde fürs Leben gefunden. Auch der IM Studiengang war genau das Richtige für mich und mein Vorhaben im Event Bereich zu arbeiten. Um es kurz zu fassen: man lernt von allem ein bisschen (auch wenn das manche Professoren vielleicht nicht hören wollen :-), was mir in meinem jetzigen Job unglaublich weiter hilft. Die Mischung zwischen Hard und Soft Skills in diesem Studiengang ist perfekt und ich habe unglaublich viel gelernt und erlebt. Der IM Studiengang ermöglichte es mir ein Praktikum in Berlin in einer Event Agentur zu machen und zwei Auslandssemester in Mexiko zu verbringen. Zwei Dinge, die mich professionell wie auch persönlich sehr weitergebracht haben. Der Umgang zwischen Professoren und Studenten ist sehr entspannt, was das Teilnehmen an Vorlesungen um einiges vereinfacht hat :-) 

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Was möchte ich den Studenten heute mitgeben ohne dabei wie eine Mutter zu klingen? - Genießt eure Studienzeit, nehmt inhaltlich so viel mit wie möglich ohne dabei jedoch die spaßigen Zeiten des Studiums zu verpassen. Wenn ihr die Möglichkeit habt ein Praktikum und/ oder Auslandssemester zu machen - go for it. Nichts bereitet euch besser auf das Arbeitsleben vor als das. Und ganz wichtig: steckt den Kopf nach dem ersten Semester nicht in den Sand, es ist alles halb so wild wie es am Anfang manchmal scheint. Das Gleiche gilt, wenn ihr anfangt zu arbeiten. Manchmal muss man Umwege gehen, um dort hinzukommen, wo man gerne hinmöchte.

 

Thomas Spiegel

International Management

Thomas Spiegel empfiehlt, dass man die Zeit im Studium genießen und sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen sollte. Er blickt gerne auf seine eigene Studienzeit zurück, denn er hat lebenslange Freundschaften mitgenommen, die ihm sehr viel bedeuten.

Beruflicher Werdegang

Es hat sehr lange gedauert, bis ich in etwa wusste, was ich wollte oder worin ich gut bin. Ich habe daher recht früh versucht, möglichst viele Dinge auszuprobieren, um mich per Ausschlussverfahren an meinen Traumjob heranzuarbeiten. Ich habe zuerst eine Ausbildung gemacht, danach hat mich mein Wunsch, auf Englisch und in einem möglichst kleinen Programm zu studieren, nach Deggendorf gebracht. Nach dem Studium und den Auslandsaufenthalten, habe ich gearbeitet, einen MBA in Brüssel gemacht und bin dann bei Google gelandet. Marketing und Medien waren dann auch der Bereich, der mich inhaltlich und von den Leuten her begeistert hat.

Von Google bin ich zu Dentsu Aegis Network, einem globalen Agenturnetzwerk, gewechselt. Dort habe ich für mich den größtmöglichen Gestaltungsspielraum gefunden, zunächst als Agentur-Geschäftsführer in Österreich und seit 2015 als Group CEO Schweiz in Zürich. Wir sind in der Schweiz auf mittlerweile über 700 Mitarbeiter gewachsen und decken neben Media und Marketing auch IT-Consulting und Business Transformation ab.

Update vom Alumni-Büro: Seit 2019 ist Tom Head of Global Media at Ringier AG & CEO Blick-Group. Wir gratulieren ihm herzlich zu der neuen Aufgabe!

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Ich erinnere mich oft und gerne an die Zeit in Deggendorf, vor allem aufgrund der Menschen war es wirklich etwas Besonderes. Die Hochschule war sehr familiär, International Management ein kleines, buntes Programm mit tollen Schwerpunkten und Deggendorf selbst war freundlich, bezahlbar und offen uns Studenten gegenüber. Aus dem Studium habe ich lebenslange Freundschaften mitgenommen, die mir sehr viel bedeuten.

An die Vorlesungen und Projekte denke ich gerne zurück, der Fokus auf Soft Skills war seiner Zeit voraus und hat uns auf viele Schlüsselmomente im Beruf gut vorbereitet. Insgesamt sind mir einfach sehr viele lustige und bemerkenswerte Szenen im Kopf geblieben, die mich ein Leben lang begleiten werden.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Man sollte die Zeit genießen und sich nicht selbst Druck durch zu konkrete Ziele aufbauen. Wer sich einen Job, einen Arbeitgeber oder auch ein bestimmtes Gehalt zu früh zu fest vornimmt, verpasst viele spannende Gelegenheiten und lässt sich vielleicht nicht spontan auf eine Herausforderung ein. Die Möglichkeiten sich auszuprobieren, sind im Studium so vielfältig, das sollte man nutzen. Gründet eine Firma, scheitert damit oder macht sie erfolgreich, das ist zweitrangig. Eindrücke und Erfahrungen aus Erfolg und Misserfolg helfen in jedem Fall weiter und werden auch von Arbeitgebern sehr geschätzt.

 

Fayez Abdul Razeq

2019 | International Tourism Development

Fayez Abdul Razeq hat 2019 sein englischsprachiges Master-Studium in International Tourism Development am ECRI abgeschlossen.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Master-Abschluss an der THD habe ich drei Monate als Front Office Agent im IBB Hotel gearbeitet. Anschließend bekam ich eine Stelle als Assistenz der Empfangsleitung in einem anderen Hotel. Aufgrund Corona bin ich momentan wieder auf der Suche nach einem Job. Ich habe eine Stelle als Empfangsleiter und eine als stellv. Empfangsleiter in Aussicht, beide wieder in der Hotelbranche.

Erinnern Sie sich an Ihre Zeit am ECRI: Wie war das Studium in Pfarrkirchen für Sie?

Mein Studium am European Campus Rottal-Inn war interessant, anspruchsvoll und hat viel Spaß gemacht. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, internationale Studierende kennengelernt und bin vielen verschiedenen Kulturen begegnet.

Was möchten Sie den derzeitigen (MIT) Studenten mit auf den Weg geben?

Ich würde den Studierenden raten, die Chance zu nutzen bereits während des Studiums Erfahrungen durch Praktika und Werkstudententätigkeiten zu sammeln.

Warum sollte sich ein internationaler Studierende ihrer Meinung nach für ein Studium am ECRI entscheiden?

Alle Studiengänge am ECRI sind englischsprachig. Dadurch können unter anderem die eigenen Englischkenntnisse weiter vertieft werden. Außerdem bietet der ECRI ein umfangreiches Angebot an Bachelor- und weiterführenden Masterstudiengängen.

 

Carmen Schnupp

2008 | Maschinenbau

Carmen Schnupp findet, dass ein Auslandssemester immer eine gute Idee ist. Die meisten Unternehmen sind inzwischen international aufgestellt und da ist es gut, wenn man bewiesen hat, dass man sich im Ausland alleine durchschlagen kann.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur habe ich zweimal studiert, beide male an der Technischen Hochschule Deggendorf. Zuerst Maschinenbau (damals noch Diplom Ingenieur) und anschließend habe ich noch berufsbegleitend den MBA gemacht. Das ließ sich gut vereinbaren, da es Blockseminare waren und man nicht jedes Wochenende vor Ort sein musste.

Ich habe mein erstes (damals gab es noch zwei) Praxissemester bei Linde in den USA gemacht, das zweite dann bei BMW in München. Dort habe ich anschließend auch meine Diplomarbeit geschrieben und bin nach einem dreijährigen Abstecher zu MAN Truck & Bus dort nochmals für drei Jahre nach München zurückgekehrt. Danach konnte ich in den Betrieb meiner Eltern in Bogen, Schnupp Hydraulik, übernehmen. Wir kommen aus der Hydraulik, dürfen für unsere Kunden inzwischen aber auch ganze Fertigungslinien und Industriepressen bauen. 160 Mitarbeiter erwirtschaften heute rund 27 Millionen € Jahresumsatz.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Meine Zeit in Deggendorf habe ich in bester Erinnerung. Mein Vater und mein Bruder haben beide in München studiert. Die Landeshauptstadt ist zwar auf den ersten Blick aufregender, aber dafür auch deutlich anonymer. In Deggendorf gab es zu meiner Zeit so gut wie jeden Tag bzw. Abend etwas zu tun, man hat dort die meisten gekannt und konnte ohne sich groß verabreden zu müssen immer viele Freunde treffen. Aus dieser Zeit habe ich auch nach wie vor viele Freundschaften.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Aus eigener Erfahrung meiner Zeit als Angestellte: wenn möglich schon während des Studiums so viele Jobs wie möglich auszuprobieren, das kann man später nicht mehr so leicht, und auch schon Kontakt zu einem möglichen Arbeitgeber knüpfen. Das hat bei mir sehr gut geklappt. So bin ich vom Praxissemester zur Diplomarbeit und zur anschließenden Anstellung weiterempfohlen worden.

Außerdem ist ein Auslandssemester eine sehr gute Idee. Die meisten Unternehmen sind inzwischen international aufgestellt und da ist es eher ein Muss als ein Bonus, wenn man fließend Englisch spricht und auch bewiesen hat, dass man sich im Ausland alleine durchschlagen kann. Dabei würde ich immer lieber ein Praxissemester im Ausland absolvieren als an eine Uni zu gehen. Das ist zwar anstrengender, aber man kommt viel besser in die Sprache rein und erhält tiefe Einblicke in die Arbeitswelt des Landes, als in der Studienumgebung mit lauter anderen Internationals, die vielleicht nicht besser sprechen als man selbst.

 

Karlheinz Stern

2005 | Maschinenbau

Karlheinz Stern erzählt wie er zusammen mit einem "verrückten" Australier die Idee entwickelte Tanks aus Carbon-Faser herstellen zu lassen.

Beruflicher Werdegang

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker bei der Fa. Streicher Maschinenbau in Deggendorf, folgte ein 10 monatiger Wehrdienst im Jagdgeschwader 74 „Mölders“ in Neuburg an der Donau. An der Aloys-Fischer-Schule in Deggendorf erwarb ich 2001 die fachgebundene Fachhochschulreife. Zum Wintersemester 2001 begann das Studium an der THD im Fachbereich Maschinenbau, das ich im Frühjahr 2005 abschloss. Während des Studiums begleitete ich eine Tätigkeit als Werksstudent bei der GFH-GmbH bei Prof. Dr. Helml, die sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Testmaschinen für Dieseleinspritzdüsen beschäftigte. Durch diese Kontakte und der Hilfe von Herrn Prof. Dr. Helml, konnte ich 2004 ein Praktikumssemester in den USA bei Delphi Automotive absolvieren.

Nach dem Studium, mein Schwerpunkt war Produktionstechnik, musste ein Tapetenwechsel her. Der Maschinenelemente II Drittversuch im 8. Semester hat mich geprägt. J Ich landete also als Vertriebsingenieur bei der Bartec GmbH in Gotteszell, die damals unter der Leitung von Prof. Dr. Fröhlich war. Nach schönen 2 Jahren und der Erkenntnis, dass Elektronik nicht meine Welt ist, wechselte ich 2007 zur Kurt Willig GmbH & Co. KG nach Straubing. Tankfahrzeuge, aus Alu, zum Anfassen, Schleifen und Schweißen. Das war eher meine Welt.

2009 übernahm ich die Vertriebsleitung bei Willig Gruppe und 2016 wurde ich zusätzlich zum Prokuristen bestellt.

Im Sommer 2010 lernte ich einen verrückten Australier kennen, der mir erzählte dass er Tanks aus Carbon-Faser herstellen kann. Er musste meine Kollegen und mich nicht lange überzeugen, so dass wir uns Gedanken darüber machten, wie wir die Sache auf die Reihe bekommen. 2014 entschlossen die Firmen gemeinsame Wege zu gehen. In 2016 wurde ein JV der beiden Firmen gegründet, die Omni Willig Carbon GmbH, deren Geschäftsführung ich zusätzlich als Aufgabe übernommen habe.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Kurz kann man das fast gar nicht erklären. Es würde Bände füllen. Die Studienzeit war sicherlich eine, wenn nicht sogar die schönste Zeit die ich hatte.

Natürlich waren da Herausforderungen, auf Neudeutsch ja „Challenges“, die man nehmen muss. Darstellende Geometrie, Thermodynamik, Strömungsmechanik, (sind das alles Nitsche-Fächer? J), etc. Auch BWL kann zum Problem werden, wenn man nicht in die Vorlesung geht. Insgesamt war das Studium aber immer spannend und vorallem fair. Wir waren 11 Leute im Schwerpunkt und hatten einen guten Zusammenhalt. Diese Kontakte ziehen teilweise immer noch. Das sehe ich auch als die Stärke der THD. Die familiäre Atmosphäre, sowie die persönliche Bindung zu den Professoren. Das macht die gute Ausbildung an der THD aus, das Miteinander.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Nutzt die Zeit jetzt Fragen zu stellen. Jetzt werden die Aufgaben noch korrigiert. Eine schlechtere Note verdirbt nicht unbedingt den Zugang zur gedacht besseren Stelle. Nehmt die Möglichkeit und fragt nach was falsch war. Im Berufsleben korrigiert nur einer, der Kunde! Ab dann kostet es aber Geld. Ihr seid dann die, die Verantwortung dafür übernehmen müsst! Arbeitgeber von heute, zumindest nicht die ich kenne, suchen nicht nach dem Notenblatt Ihre Mitarbeiter aus. Ins Team müsst ihr passen. Nur wer sich wohl fühlt kann Leistung bringen!

Das Wichtigste von allem ist: bleibt wie ihr seid und verstellt euch nicht. Ein B.Eng. auf der Visitenkarte macht noch keinen Ingenieur aus!

 

Magdalena Boyen

Maschinenbau

Magdalena Boyen erzählt von ihrem Studium und der Zeit bei Fast Forest wo sie auch ihren Ehemann kennenlernte.

Beruflicher Werdegang

  • Schule: St. Michaels Gymnasium Metten, Studium Maschinenbau an der THD
  • Während des Studiums als Werkstudentin / Praktikantin bei Streicher und VTA, Praktikum bei Daimler (Sindelfingen) in der Entwicklung, Auslandssemester in Schweden, schnell und unkompliziert, was definitiv die Karriere für MBler fördert! “Über den Tellerrand hinausschauen“.
  • Abschlussarbeit bei Airbus in Hamburg. Prof. Bongmba hat vermittelt (als ehemaliger Mitarbeiter), daher „Gefühl“ in der Firma, nicht nur als Mitarbeiterin sondern hervorragende Betreuung von der THD.
  • Großer Wunsch bei der Luftfahrt zu arbeiten, ging in Erfüllung. Erster Job bei der Airbus Group. (im Umfeld Product-Lifecycle-Management = interne Beratung vom kompletten Airbus-Konzern).
  • Irgendwann Entscheidung: technische Kompetenz oder mehr Richtung Management…dann kam Angebot von EY. Das war Ende 2014.
  • Innerhalb von vier Jahren vom Consultant zum Manager hochgearbeitet.
  • Fokus liegt auf PLM im closed loop-Ansatz = sämtliche Kunden aus den unterschiedlichsten Industrien, beraten von der Idee bis zum Service/Recycling (welche Daten müssen mitgegeben werden, damit es richtig entsorgt werden kann). Großer Vorteil, dass der technische Hintergrund da ist, um den gesamten Prozessablauf vorstellen zu können und im Überblick zu behalten.

 

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Am liebsten erinnere ich mich an die Zeiten bei Fast Forest zurück: die perfekte Ergänzung fürs Berufsleben: Projekt musste zum Ende gebracht werden. Und das mit Freunden. Was sie übrigens heute immer noch sind, die Arbeit im Fast Forest schweißt auf Lebenszeit zusammen. Ich habe sogar meinen Mann bei Fast Forest gefunden.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Genießt die Zeit! Netzwerkt und bleibt in Kontakt, das ist fürs ganze restliche Leben wichtig. Setzt euch Ziele, aber habt die Geduld, sie schrittweise zu verwirklichen.

Gerne stehe ich mit Rat und Tat zur Verfügung, die Kontaktdaten bekommt ihr im Alumni-Büro.

Das war's schon, vielen Dank!!

 

Cinderella Dietl

Mechatronik (Dual)

Cinderella Dietl empfiehlt Studierenden gut zusammenzuhalten und weiß aus eigener Erfahrung, dass auch die Professoren immer ein offenes Ohr haben und gerne weiterhelfen.

Beruflicher Werdegang

Bis zu meiner jetzigen Position als Projektleiterin war es nicht der kürzeste Weg.

Nach meinem Realschulabschluss (technische Fachrichtung) erlernte ich zuerst den Beruf der Verwaltungsfachangestellten. Da ich mich nicht für das restliche Leben in diesem Tätigkeitsfeld sah, beschloss ich mein allgemeines Abitur an der Berufsoberschule in Deggendorf nachzuholen. Durch meinen Bruder Markus erhielt ich während dieser Zeit schon kleinere Einblicke in das duale Studium Elektrotechnik und entschied mich dann für ein duales Studium Mechatronik bei der Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG, kombiniert mit einer Berufsausbildung zur Mechatronikern.

Strama-MPS entwickelt Sondermaschinen für die Fertigung, Montage und Prüfung von komplexen technischen Bauteilen und Produkten. Insgesamt arbeiten bei Strama-MPS über 1.300 Spezialisten weltweit - davon rund 750 am Standort Straubing.

Meine derzeitige Position im Unternehmen setzt voraus, dass ich schnell auf akut auftretende Themen reagieren kann. Daher brauche ich einen guten Überblick über das gesamte Projekt und bin unter anderem für die Kostenplanung verantwortlich, führe Kundengespräche und übernehme die Baustellenplanung. Am Ende entsteht eine komplette Produktionslinie mit verschiedenen Baugruppen. Die Anlage wird bis ins Detail fertiggestellt und auf Herz und Nieren geprüft, sodass sie anschließend beim Kunden wiederaufgebaut und in Betrieb genommen werden kann.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Ich würde mich jederzeit wieder für ein duales Studium an der TH Deggendorf entscheiden, da man das erlernte Wissen neben der theoretischen Ausbildung gleichzeitig in der Praxis vertiefen kann. Neben dem guten Freizeitangebot in Deggendorf denke ich auch gerne an die Weihnachtsfeier der THD zurück. Bei gutem Essen und stimmungsvoller Musik konnte man einen schönen Abend mit Freunden genießen. Ich würde auch gerne die gute Zusammenarbeit unter den Studierenden hervorheben. Dies wurde auch von den Professoren selbst durch verschiedene Themen, die in Teamwork erarbeitet wurden, gefördert und gefordert. Hierzu gehören auch die beiden Pflicht-Projekte während des Studiums – und die damit verbundenen Ausflüge nach Tschechien.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Ich würde den Studierenden empfehlen, gut zusammenzuhalten. Dies zahlt sich spätestens bei der Erarbeitung des Lernstoffs vor den Prüfungen gut aus. Erstens durch eine gewisse Zeitersparnis und zweites durch einen oder mehrere Partner, welche vielleicht auf die eine oder andere Frage auch eine Antwort haben. Für die restlichen offenen Themen kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, dass die Professoren der THD ein offenes Ohr haben und gerne weiterhelfen.

 

Chiemezie Albert Udoh

2020 | Mechatronics and Cyber-Physical Systems (in Cham)

Chiemezie Albert Udoh hat sein Masterstudium am TC Cham im Jahr 2020 abgeschlossen.

Beruflicher Werdegang

Ich arbeite derzeit in der Elektronik- und Mechatronik-Herstellungsindustrie als Testingenieur, nachdem ich aus der Öl- und Gasindustrie als Bauingenieur gewechselt habe.

Mein Ziel ist es, ein Profi im Bereich Embedded System (Soft- und Hardware) zu werden. Ich glaube, dass ich mit dem Studium Mechatronics and Cyber-Physical Systems an der TH Deggendorf das Fundament für diesen Bereich gelegt habe.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Die Erinnerung an die erste Weihnachtsfeier auf dem Campus wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Sie war so freundlich und einladend, wenn man bedenkt, dass ich gerade erst in Deutschland angekommen war. Ich war extrem aufgeregt mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zu interagieren und neue Freunde zu finden.

Ich denke auch, dass die Lernatmosphäre ziemlich einzigartig war, weil ich keine Spannungen zwischen den Studierenden/Professor:innen Beziehungen bemerkt habe. Ich hatte das Gefühl, dass ich jedes Mal, wenn ich die Vorlesungen besucht habe, von einem Freund gelernt habe. Die Aufgeschlossenheit der Professor:innen machten die Kunst des Lernens noch erstrebenswerter.

Ich hatte meine erste spannende Hackathon Erfahrung im März 2019 (Moving Station Pilsen) mit meinen Kolleg:innen, die mir aktuelle Trends in den Mechatronik-bezogenen Technologien näher gebracht haben, und ich möchte mich bei der Hochschule für diese Möglichkeit bedanken, da ich auf dem Gebiet der Mechatronik neu war.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?

Ich habe gelernt, dass man sich als Student:in sehr anstrengen muss, um Kompetenz in jedem Wissensgebiet zu erlangen. Die Professor:innen werden zwar immer Anleitung und Hilfe geben, aber man muss erkennen, dass wir die Haupttreibenden sind, um Lösungen für die Konzepte zu finden, die uns interessieren.

Fühlen Sie sich frei auf Ihre Kommiliton:innen zuzugehen und seien Sie bereit Ihr Wissen mit anderen zu teilen, die danach suchen.

Ich habe sehr von den Tutorien profitiert, die mein Kommilitone organisiert hat und zwar auf verschiedene Arten, die ein tieferes Verständnis, mehr Zeit für Fragen und Nachfragen ermöglicht haben. Daher empfehle ich nachdrücklich, dass Tutorien Lernhilfen sind und nicht als Ersatz für den Besuch von Vorlesungen angesehen werden sollten.

Abschließend rate ich Ihnen offen zu sein und alles so einfach wie mögich zu halten. Nehmen Sie Kritik an, denn das wird den Raum für Entwicklung öffnen und die Bereitschaft stärken, Dinge unabhängig vom erwarteten Ergebnis auszuprobieren.

 

Ahmad Alsheikh

2021 | Mechatronics and Cyber-Physical Systems (in Cham)

Ahmad Alsheikh hat sich für diesen Masterstudiengang an der THD entschieden, um sich auf dem Gebiet der mechatronischen Systeme, die KI-Lösungen integrieren, zu spezialisieren.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Nach meinem Bachelor-Studium in Mechatronik wollte ich mich weiterbilden, um mein Wissen zu vertiefen und mich auf dem Gebiet der mechatronischen Systeme, die KI-Lösungen integrieren, zu spezialisieren. Dieser Studiengang an der THD war die perfekte Wahl, da er viele neue fortschrittliche Technologien im Bereich mechatronischer Systeme bietet.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Der Studiengang bietet viele verschiedene Wege und eine große Bandbreite an Themen, sowie Fallstudien, die Teil einiger Kurse sind, die es mir ermöglichen, das theoretisch Gelernte praktisch anzuwenden.

Warum sollte man als internationaler Studierender an der THD studieren?

An der THD wirst du viele Studierende mit unterschiedlichem Hintergrund und aus verschiedenen Kulturen kennen lernen. Außerdem hat man die Möglichkeit jedes Semester eine neue Sprache zu lernen, die vom Sprachenzentrum der THD angeboten wird.

Harish Kumar Nimmala

2021 | Mechatronics and Cyber-Physical Systems (in Cham)

“Das Studium an der THD gibt einem nicht nur die Möglichkeit tolle Leute kennenzulernen, sondern es gibt auch ein beeindruckendes Alumni-Netzwerk.“

Beschreibe deinen beruflichen Werdegang nach deinem Abschluss:

Ich komme aus Indien; derzeit lebe und arbeite ich in Deutschland. Grundsätzlich interessiere ich mich für intelligente Produkte. Daten von verschiedenen Sensoren zu sammeln und mit KI-Algorithmen zu spielen ist mein Hobby. Um solche futuristischen Produkte zu entwickeln, sollte man unbedingt Technologien aus verschiedenen Bereichen beherrschen. Mein Studiengang „Mechatronics and Cyber-Physical Systems“ war die perfekte Wahl für mich, da er sich auf die Vermittlung einer Reihe von Trendtechnologien konzentriert.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Ich habe es genossen von Experten aus der Industrie zu lernen und durch diesen Studiengang multidisziplinäre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben. Es gab mir eine solide Grundlage, um komplexe technische Probleme zu lösen. Diese Grundlage half mir zum Beispiel bei der Entwicklung eines „Intelligent Smart Mover“ während meines Masterstudiums. 

Warum sollte man als internationaler Studierender an der THD studieren?

Ein Studium an der THD bietet nicht nur die Möglichkeit tolle Menschen kennenzulernen, sondern es gibt auch ein beeindruckendes Alumni-Netzwerk. Die positive Atmosphäre und die freundlichen Dozenten an der THD ermöglichen es den Studierenden, sich auch außerhalb des akademischen Bereichs zu engagieren. Kurz gesagt, die THD fordert ihre Studierenden heraus nicht nur ihre akademischen Ziele zu verfolgen, sondern auch ihre persönlichen Interessen.

Victoria Paster

2018 | Medientechnik und -produktion mit Schwerpunkt industrielles Multimedia

Victoria Paster berichtet von ihrem Masterstudium an der THD und empfiehlt Studenten das Studium zu nutzen um Verschiedenes auszuprobieren.

Beruflicher Werdegang

Im Herbst 2018 habe ich meinen Master in der Medientechnik an der THD abgeschlossen. Die Abschlussarbeit dafür habe ich damals in der Online-Agentur Diva-e am Standort München, über Suchmaschinenoptimierung für JavaScript basierte Webseiten, geschrieben. Danach war ich noch einige Monate in Südostasien, Indien und Nepal unterwegs, bevor ich im Herbst 2019 wieder nach München und in die Agentur heimgekehrt bin.

In meiner Freizeit arbeite ich zudem gerade mit einem Team an einer Hausaufgaben-App. Die haben wir im Rahmen des Hackathons der Bundesregierung #wirVsVirusHack konzipiert. Sie soll möglichst schnell und einfach Abhilfe gegen das Hausaufgaben-Chaos in Zeiten von Corona und Homeschooling ermöglichen.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

An die THD erinnere ich mich gern zurück. Vor allem hat mir gefallen, dass ich dort vieles ausprobieren konnte. Egal ob in den Kursen, den Wahlfächern oder in meinem Nebenjob im MINT-Team. Durch die kleinen Kursgrößen und durch den starken Support der Mitstudierenden, Professoren und Hochschul-Mitarbeitern konnte ich mich schnell einleben und viel Neues lernen. Das ich meinen Bachelor zuvor an einer anderen Hochschule - der FH Oberösterreich - gemacht hatte, war kein Problem. Zwar hat mein Abschluss dort nicht die nötige ECTS Anzahl für den Master erfüllt, die fehlenden Credits konnte ich jedoch mit einem Praktikum und den dafür geforderten PLVs unkompliziert aufholen.

Was möchten Sie den heutigen Studierenden mitgeben?

Nutzt das Studium um Verschiedenes auszuprobieren und bleibt neugierig!

Bei Fragen könnt ihr mich gerne über Xing anschreiben.

 

Josef Süß

2009 | Strategisches und Internationales Management

Josef Süß hat an der THD zunächst Betriebswirtschaft und anschließend im Master Strategisches und Internationales Management studiert. Er rät Studierenden sich ein Netzwerk aufzubauen und daraus Wertschöpfung zu generieren.

Beruflicher Werdegang

Ich bin von ganzem Herzen Unternehmer. Ich hatte bis auf die Pflichtpraktika nie eine Anstellung. Während des Betriebswirtschaftsstudiums in Deggendorf habe ich meine erste Firma gegründet. Davor hatte ich aber bereits begonnen, freiberuflich als Werbefotograf zu arbeiten, so habe ich mein Studium hauptsächlich finanziert. Ich habe mich nach dem Studium für einige Jahre auf E-Commerce spezialisiert und dabei extrem viel gelernt. Unter anderem habe ich aus einer eigenen Idee heraus für den Schirmhersteller Knirps den ersten Online-Shop konzipiert, aufgebaut und betrieben. Nach ca. fünf Jahren habe ich den Shop dann verkauft. Sei es alleine, mit Partnern oder für Auftraggeber, ich habe über die Jahre
einige E-Commerce-Konzepte auf den Markt bringen können - mit wechselndem Erfolg, aber das gehört eindeutig zum Lernprozess.
Mein Netzwerk ist dabei stark angewachsen, wodurch sich zusätzlich eine Rolle als Berater für mittelständische Unternehmen in den Bereichen Business Development, Marketing und Innovationsmanagement ergeben hat. Für einen meiner Kunden habe ich dann auch meine heutigen indischen Kollegen bei BlinkIn gefunden und beauftragt, eine App zu programmieren. Wir sind über das Projekt hinaus in Kontakt geblieben und 2018 sind sie auf mich zugekommen, ob wir gemeinsam einen “digitalen Assistenten für die Hosentasche” entwickeln wollen.
Wenige Wochen später haben wir bei meinem Besuch in Indien BlinkIn gestartet. Heute sind wir mit der Video Collaboration Platform in über 40 Ländern aktiv, haben Kunden aus aller Welt und haben mit BlinkIn noch sehr viel vor! Kürzlich haben wir einem bayerischen Unternehmen geholfen ihre Lüftungsanlagen in Wuhan aus der Ferne zu installieren. Auch in Italien wurden wir mit BlinkIn zur Aufrechterhatltung der kritischen Infrastruktur eingesetzt. Aktuell stehen bei BlinkIn alle Zeichen auf Wachstum. Wir suchen hier auch noch Verstärkung für die Themen AI und Computer Vision.

Schwelgen erlaubt: Erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Ich erinnere mich gern an meine Studienzeit zurück. Besonders im Master waren die Vorlesungen sehr diskussionslastig und dadurch sehr kurzweilig. Bei 10 Leuten in der Vorlesung ist Wegducken auch nur schwer möglich. Ich konnte aus dem Studium das notwendig Handwerkszeug für meine Unternehmungen mitnehmen.
Gleichzeitig denke ich auch gerne an die Zeit ausserhalb der Vorlesungsräume zurück! Ich habe zwar nicht in Deggendorf gewohnt, aber dennoch fast keine Feier ausgelassen. Mit vielen Studienkollegen bin ich in Kontakt geblieben - darunter sind richtig clevere Leute, die was auf die Beine stellen und mit denen ich mich regelmäßig austausche. Mein Netzwerk hat auf jeden Fall sehr vom Studium in Deggendorf profitiert.

Was möchten Sie den heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?

Ziele stecken, Spaß haben, Chancen ergreifen! Fehler machen und daraus lernen. Sich selbst nicht allzu ernst nehmen und sich auf die Sache konzentrieren. Ein Leben lang beobachten, zuhören und dann besser machen. Ein starkes Netzwerk aufbauen und darüber Wertschöpfung generieren.
Es ist egal, was man studiert hat und in welchem Feld man arbeitet - es ergeben sich jeden Tag unzählig viele Möglichkeiten für Leute, die bereit sind, die eigenen Fähigkeiten konsequent aufzubauen und jederzeit mit viel Energie für ein Ziel einzusetzen.
Ich kann es wirklich nur empfehlen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Startup-Community in Deutschland wächst, die Rahmenbedingungen werden ständig besser, die Zusammenarbeit mit größeren Unternehmen klappt inzwischen sehr gut - einem gut positionierten Startup steht die Welt offen, wenn wir kundenorientiert denken und handeln.

 

Josef Seidl

2014 | Wirtschaftsinformatik

Josef Seidl berichtet von seiner Studienzeit in Deggendorf und der anschließenden Erfüllung seines großen Traums: die Gründung eines eigenen Unternehmens.

Beruflicher Werdegang

Nachdem ich in Deggendorf mein Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen hatte, zog es mich ins nahegelegene München. Dabei hatte ich ein ganz konkretes Ziel vor Augen: Ein eigenes Unternehmen gründen. Ich wollte herausfinden, ob die Vision meiner eigenen Zukunft auch tatsächlich zu meiner Person passt - eine Art Prototyping für das eigene Berufsbild also.

Wie beim Prototyping üblich, versuchte ich das ganze möglichst schnell und gleichzeitig mit wenig Risiko herauszufinden. Parallel zur Gründung schrieb ich mich deshalb noch an der TU München in den konsekutiven Wirtschaftsinformatik Master ein. Diesen schloss ich letztlich sogar mit sehr guten Ergebnissen ab, inklusive eines Zwischenaufenthalts für meine Masterarbeit an der renommierten Stanford University im Silicon Valley. Das Unternehmen haben wir nach knapp zwei Jahren allerdings liquidiert.

Das Ende der Geschichte? Obwohl es mit dem Unternehmen nicht geklappt hat, war klar, dass nichts besser zu mir passt als das Unternehmertum. Rückschläge sind dabei die Regel, weniger die Ausnahme – musste ich lernen. Damit umzugehen ist eine persönliche Herausforderung, die die eigene Lebensreise so vielfältig und spannend macht.

Nach dem Masterstudium habe ich mich deshalb vollständig der Selbstständigkeit verschrieben und mit der INNOSPOT GmbH ein Unternehmen gegründet, welches Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data Analytics nutzt, um die globale Startup Landschaft für Unternehmen transparent und zugänglich zu machen. Wir skalieren weltweit Innovationen, indem wir Unternehmen mit den besten Startups zusammenbringen, damit diese gemeinsam Innovationen vorantreiben und einen positiven Mehrwert für unsere Welt schaffen. Das mache ich nun seit 2017 als Gründer und Geschäftsführer gemeinsam mit einem Team von 12 Mitarbeitern.

Schwelgen erlaubt: erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit

Die Studienzeit in Deggendorf war für mich eine unglaublich prägende Zeit, in der ich viel über mich selbst gelernt habe. Ursprünglich war es für mich ein großer - und viele Jahre zuvor ein sehr weit entfernter – Traum, mal in Deggendorf studieren zu können. Ich schlenderte während meiner Zeit an der BOS oftmals am Damm der Hochschule entlang und stellte mir vor, wie ich hier eines Tages studieren werde. Der Traum ging in Erfüllung und eröffnete mir Türen, von denen ich als Jugendlicher noch nicht mal zu träumen wagte.

Während des Studiums versuchte ich dann alles in mich aufzusaugen, was nur möglich war. Ich erinnere mich dabei an die lehrreiche und fantastische Zeit im Studentischen Konvent der Hochschule, im Fakultätsrat, in der Vorstandschaft von WI-Project e.V. und an tolle Abende mit Kommilitonen im Deggendorfer Nachtleben. Sehr intensiv blieb mir insbesondere die Zeit während des Jahrhunderthochwassers in Erinnerung, bei welchem ich zusammen mit einem Kommilitonen die studentische Hilfsorganisation "Deggendorf räumt auf" gründete, mit der die Studierenden der Hochschule einen extrem wertvollen Beitrag für die Stadt und die Menschen in Deggendorf geleistet haben.

Fachlich erinnere ich mich auch sehr intensiv und positiv an mein Auslandsemester an der University of California, San Diego (UCSD). Die Zeit im liberalen Kalifornien hat meine Sicht auf viele Dinge nochmal verändert und mir neben allen anderen Aktivitäten während des Studiums die große Zuversicht gegeben, etwas in der Welt bewegen zu können.

Was möchten Sie den heutigen Studierenden mitgeben?

1: Machen! Viel zu viele wirklich intelligente Menschen, die ich auf meinem Weg getroffen habe, können sich eine Gründung zwar vorstellen, warten aber immer noch auf „die Idee“. Meine eigene Erfahrung mit INNOSPOT: Zur Verwirklichung seiner Träume als Unternehmer muss man nicht "die Idee" zu haben. Viel wichtiger als die eigentliche Idee ist das Team, mit welchem man die Idee auch in die Realität umsetzt. Wir sind deshalb bei der Gründung von INNOSPOT einen komplett neuen Weg gegangen: Erst das Team, dann die Idee.

2: Reflektieren. Erst wenn ich etwas wirklich gemacht habe und anschließend darüber reflektiere, bekomme ich eine solide Einschätzung über das, was mir Spaß macht und ob ich dafür eine Leidenschaft (entwickelt) habe. Das Leben ist eine große Ansammlung von Experimenten und genauso wie in der Chemie gehen viele Experimente schief, einige davon gelingen und manche sind bahnbrechend. Diese Erfahrungen kann ich aber nur machen, wenn ich möglichst viele Dinge selbst ausprobiere - seien es Praktika, Studentenjobs, Auslandssemester, eine eigene Gründung - und die Dinge für mich später ehrliche bewerte. Deswegen kann ich jeden nur ermutigen: Probiert im Studium so viel wie nur möglich aus. Nutzt diese einmalige Spielwiese, um möglichst risikolos für euch zu entdecken, was euch wirklich erfüllt. Und habt immer Spaß dabei :)

 

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