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herzlich willkommen an bayerns internationalster & forschungsstärkster hochschule

technische hochschule deggendorf.

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Herzlich Willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf! Einer Hochschule mit grenzenlosen Möglichkeiten, an der Studierende und Mitarbeiter:innen studieren, forschen, lehren und mutig Innovationen und Entwicklungen voran treiben. Entdecken Sie die THD - innovativ & lebendig.

 

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Studierende der Studiengänge Industrial Engineering und Energy Systems Engineering des European Campus Rottal-Inn (ECRI) erarbeiteten in Projektarbeiten Konzepte zur nachhaltigeren Energieversorgung der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Die Ergebnisse stellten sie nun der Thermenleitung vor.

Das Bäderdreieck mit seinen Thermen ist für die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Durch die derzeitige Erdgasknappheit wird die Reduktion des Energieverbrauchs und der Einsatz von alternativen Energieträgern für die angrenzenden Thermen immer wichtiger. Im Rahmen eines Studierendenprojektes suchte Prof. Dr. Matthias Huber zusammen mit den ECRI-Studierenden nach Lösungen. Dazu führten sie Simulationen des Energieverbrauchs durch und untersuchten, welchen Effekt die im Sinne der Nachhaltigkeit nötige Reduktion des Gasverbrauches insgesamt hat. Dabei kamen auch Kombinationen mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Strom aus Photovoltaik zum Zuge. Anhand der Simulationen und dem Testen verschiedener Varianten konnten die Studierenden verschiedene Ideen zur Reduktion des Energieverbrauchs gewinnen.

Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten stellten die Studierenden nach einem Rundgang mit Blick hinter die Kulissen der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach der Thermenleitung vor. Die Konzepte wurden zusammen diskutiert und auf Umsetzbarkeit geprüft.

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Ab dem 15. März geht der Lehrgang »Kommunales Mobilitätsmanagement« in seine zweite Runde. Gemeinden, Städte und Landkreise sollen so auf entsprechende individuelle Herausforderungen vorbereitet werden. Entwickelt wurde das Format vom Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Lehrgangsleiter ist Mobilitätsprofi und THD-Professor Johannes Klühspies.

Egal ob Fahrrad, Auto, Stadtbahn, Bus oder Zug – unsere Mobilität befindet sich in einem Umbruch. Sie wird vielfältiger, individueller und umweltbewusster. Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Und zwar nicht nur in urbanen Ballungsräumen, sondern auch in kleinen und mittelgroßen Gemeinden im ländlichen Raum. Standardisierte Mobilitätskonzepte, die eins zu eins übertragen werden können, gibt es dabei nicht. Sollen Lösungen nachhaltig und wirksam sein, müssen sie vielmehr individuell auf die jeweilige Region zugeschnitten werden. Mobilitätsbedürfnisse sind vor Ort mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, mit den Gremien und auch mit den dort lebenden Menschen geschickt auszuhandeln. Nicht zu vergessen benachbarte Gemeinden, denn es gilt zusätzlich über den kommunalen Tellerrand hinauszublicken.

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, bedarf es eines tiefen Verständnisses von Planung, Organisation, Umsetzung und Beeinflussung des Verkehrs. Welche Chancen und Herausforderungen bringt die Mobilitätswende und welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Auch für kleine Kommunen? Wie gestalten sich zukünftige Mobilitätstrends, wie entwickelt man eigene, passgenaue Lösungen und was kann man von Anderen lernen? All dies behandelt und beinhaltet der Lehrgang »Kommunales Mobilitätsmanagement« in seinen beiden Modulen. Das Format richtet sich nicht nur an Mitarbeiter von Kommunen und Landratsämtern oder Wirtschaftsreferentinnen, sondern grundsätzlich an alle Akteure, die sich für eine Zukunft mit innovativer Mobilität fit machen wollen.

Das Grundlagenmodul kann über die VHB (Virtuelle Hochschule Bayern) vom 15. März bis zum 15. Juli selbstständig bearbeitet werden, ist also komplett online und wird mit einer Seminararbeit abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss wiederum ist Grundlage für das Präsenzmodul, welches am 28. und 29. September in Amberg stattfinden wird. Eine unverbindliche Infoveranstaltung zum Kurs findet am Freitag, 10. Februar, um 10.30 Uhr via ZOOM statt. Weitere Informationen sowie den Link zur Infoveranstaltung gibt es unter mobilitaet@zv-kvs.de sowie telefonisch unter 09621 - 7 69 16-14. 

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Prof. Dr. Georgi Chaltikyan vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) war im Dezember 2022 auf der ersten zentralasiatischen Regionaltagung über Telemedizin in Tashkent, Usbekistan eingeladen, um zu einem Telemedizinprogramm in Zentralasien beizutragen.

Die Veranstaltung bestand aus zwei Tagen mit umfangreichen Workshops, an denen Gesundheits- und Technologiespezialisten aus ganz Asien teilnahmen. Ziel war es, einen kooperativen Rahmen sowohl zwischen den zentralasiatischen Ländern als auch mit den europäischen Partnern zu schaffen, um ein grenzüberschreitendes Telemedizinnetz in Zentralasien zu entwickeln und umzusetzen. Prof. Dr. Georgi Chaltikyan wurde vom Robert-Koch-Institut und dem WHO-Regionalbüro als ausgewiesener internationaler Telemedizinexperte eingeladen, um zur Analyse der bestehenden Situation beizutragen und den Fahrplan für diesen Rahmen zu entwickeln.

Während der ersten zentralasiatischen Regionaltagung zur Telemedizin stellten die Teilnehmenden ihre vielfältigen Erfahrungen vor, tauschten Ideen aus und entwickelten einen vorläufigen Fahrplan für das Projekt eines regionalen Telemedizinnetzwerkes. Sie analysierten verschiedene Aspekte eines solchen großen Telemedizinprogramms, darunter Bedarf und Anforderungen, Kapazitätsaufbau und Ausbildung, technische Aspekte und Interoperabilität sowie Vorschriften und rechtliche Anforderungen. Zur Ausarbeitung des Rahmens fanden Podiumsdiskussionen statt, und die Teilnehmer konnten sich vier verschiedenen Diskussionsgruppen anschließen. Prof. Chaltikyan nahm nicht nur an einer Podiumsdiskussion teil, sondern leitete auch die Aktivitäten in der Arbeitsgruppe zum Kapazitätsaufbau und zur digitalen Gesundheitsausbildung. Am Ende der Veranstaltung verabschiedeten und unterzeichneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam eine Verpflichtungserklärung zur Entwicklung der Telemedizin und der digitalen Gesundheit in den zentralasiatischen Staaten. Es wird erwartet, dass in den nächsten Jahren ähnliche Aktivitäten stattfinden werden, um ein funktionierendes und nachhaltiges regionales Telemedizinprogramm zu etablieren. Diese Erfahrungen können dann auch in anderen Regionen der Welt veröffentlicht werden.

An der ersten zentralasiatischen Regionaltagung zur Telemedizin nahmen rund 100 Fachleute aus den Bereichen Gesundheitswesen und Technologie, aus den fünf zentralasiatischen Republiken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, sowie aus dem Iran, teil. Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ), der wichtigsten deutschen Entwicklungsagentur, dem Robert-Koch-Institut und der Charité - Universitätsmedizin Berlin gemeinsam organisiert. Die lokalen Organisatoren waren das Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan und das Department of Management of Advanced Medical Technologies in Usbekistan. Weitere wichtige Akteure waren das WHO-Regionalbüro für Europa und das Norwegische Zentrum für eHealth-Forschung an der Universität Tromsø.