Spitzenergebnis für die THD im WURI-Ranking

Weltweit Platz 5 in "Entrepreneurial Spirit", Platz 7 in "Crisis management"

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Seit 1. Oktober ist Prof. Dr. Florian Wahl Inhaber der neuen Forschungsprofessur für »Sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege« an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule forscht der 36-Jährige am Technologie Campus (TC) Grafenau. Ziel der neuen Forschungsprofessur ist es, die Gesundheitspflege mit Hilfe von Sensorik und künstlicher Intelligenz zukunftsfähiger zu gestalten und damit insbesondere der wachsenden Versorgungslücke zwischen Pflegebedürftigen und Pflegepersonal entgegenzuwirken. Die Professur wurde im Rahmen des KI-Wettbewerbs der Hightech Agenda Bayern geschaffen.

Die Forschung von Prof. Wahl schlägt die Brücke zwischen den Bereichen tragbarer, sogenannter eingebetteter Sensorsysteme zur Datenerhebung einerseits und deren Auswertung mittels künstlicher Intelligenz andererseits. Wahl studierte zunächst Technische Informatik an der Hochschule Esslingen und absolvierte dann seinen Master in »Embedded Systems« an der TU Eindhoven. 2019 wurde er an der Universtität Passau promoviert und erhielt für den Dissertationspreis der Universität. Seit 2018 war Wahl als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe »Angewandte Künstliche Intelligenz« am TC Grafenau tätig. 

„Mein Forschungsziel“, erklärt Wahl, „ist es, möglichst vielen Menschen ein möglichst langes selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen.“ Dafür müsse in der Zukunft, die Bedarfsermittlung und Begleitung der Pflege über ein intelligentes Monitoring unterstützt werden. Unter dem Einsatz von Sensorik. Der THD-Wissenschaftler entwickelte in seiner Doktorarbeit bereits eine Sensorbrille, welche die Herzrate misst und Alltagsaktivitäten des Trägers erkennt. Diese könne nun auch im Bereich der Pflege zum Einsatz kommen, denn mehr als 91 Prozent der über 60 Jährigen tragen bereits eine Brille, wodurch das Mitführen zusätzlicher Gerätschaften für die Aufzeichnung und Auswertung wichtiger Gesundheitsparameter unnötig werde.

Neben der Erforschung neuartiger körpergetragener und ambienter Sensorik und der Forschung an den Methoden der künstlichen Intelligenz ist es ein weiteres Ziel des Neuberufenen, den Aufbau einer KI-Pflegemodellregion zu initiieren. Hier sollen zukünftig Bedürftige, Pflegende, Angehörige, Ärzte, Sanitätshäuser und andere zusammengebracht werden, um den Mehrwert neuer Technologien zu identifizieren. Dabei werden nicht nur eigene Entwicklungen, sondern auch Produkte von Unternehmen und Forschungsergebnisse anderer Universitäten untersucht, so dass Synergien aus der Kombination unterschiedlicher Methoden gehoben werden.

Der zentrale Fokus von Wahls Forschungsprofessur liegt demnach auf der Unterstützung aller Akteure der Gesundheitspflege mit Hilfe von kontinuierlichem Monitoring verschiedener Gesundheitsmarker sowie der Prognose von Gesundheitstrends. So lassen sich sowohl Entscheidungsqualität, zum Beispiel die Verteilung von Pflegeplätzen, als auch Pflegequalität wie etwa schnelle Hilfe im Notfall oder ein langes Leben zu Hause,  verbessern. Dies ermöglicht letzlich ein effizienteres Haushalten mit vorhandenem Personal- und Finanzbudget.

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Wem der Gedanke eines eigenen Unternehmens gefällt, aber noch nicht so recht weiß, was die Geschäftsidee sein könnte, muss diesen Traum nicht gleich aufgeben. Wie Studierende erste Schritte zum eigenen Startup machen können, zeigte der Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bei der GROW Gründerwerkstatt. In dem 5-tägigen Seminar Ende September entwickelten Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen Konzepte für Gründungsideen mit Innovationspotential. Mit dabei waren die Hans Lindner Stiftung und die primeAcademy, die auf dem Gebiet Entrepreneurship erfahren sind.

Im Theorieteil der Gründerwerkstatt lernten die Studierenden, wie sie ihre eigene Geschäftsidee entwickeln können und was dabei wichtig ist. Zum Beispiel ihre eigenen Kompetenzen und die anderer einzuschätzen, welche Kreativitätstechniken dabei helfen und wie sie sich im Team weiterentwickeln. Die Veranstaltungswoche war dann dazu da, Teams zu bilden, Konzepte zu entwickeln und am Ende eine geladene Jury davon zu überzeugen. Am besten gefiel die Idee einer mechanischen Meerwasserentsalzungsanlage des Teams FLOAT. Alle Teams, die an der Gründerwerkstatt teilnahmen, haben die Chance, sich auf das exklusive Förderprogramm "Kickstart Inkubator" zu bewerben. Der Startup Campus steht den Gründungsinteressierten dabei beratend zur Seite. Auch auf das Netzwerk aus Startups der THD können sie zurückgreifen. Beim Gründerstammtisch trafen sich bereits alle miteinander.

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Die Abteilung Digitalisierung und Innovative Lehre der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am 20. Oktober 2021 ab 16 Uhr das nächste DigiCamp. Die Veranstaltungsreihe rund um Digitalisierung greift dieses Mal das Thema „3D-Betondruck am Bau“ auf und richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Ingenieurbüros, interessierte Unternehmen und Hochschulangehörige. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer wirkt die Fakultät Bau- und Umweltingenieurwesen an der Veranstaltung mit.

Laut Aussage von Branchenexperten wird der 3D-Betondruck die Baubranche revolutionieren. Auch in Deutschland gibt es erste Häuser, die mithilfe von 3D-Betondruckern gebaut wurden. Diese neuartige Fertigungsmethode hat das Potenzial, die Branche fundamental aufzurütteln. Werden in Zukunft beispielsweise noch Ziegel oder Maurer benötigt? Werden wir fähig sein, Gebäude in bisher unmöglichen Formen und Bauzeiten erstellen zu können? Im DigiCamp geht es um den aktuellen Entwicklungsstand der Technologie, ihre Vorteile, aber auch Herausforderungen, die es noch zu bewältigen gilt.
Neben Beiträgen von Professoren und Studierenden der THD berichten die Experten Dr. Fabian Meyer-Brötz, Leitung 3D Construction Printing der PERI AG und Dr. Didier Lootens, Head of Material Physics der Sika Technology AG über ihre Erfahrungen. Das ausführliche Programm mit Vorstellung der Beteiligten und das Anmeldeformular zur Veranstaltung sind auf der Webseite der THD unter https://www.th-deg.de/digitalisierung-im-dialog zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zugangsdaten werden nach Anmeldung per E-Mail

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