Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Pädagogik im Rettungswesen, B.A.

Zentrum für akademische Weiterbildung

Vom Rettungswagen in den Hörsaal

Die Technische Hochschule Deggendorf und das Bayerische Rote Kreuz kooperieren bei dem Studiengang Pädagogik im Rettungswesen mit dem Ziel, durch die akademische Ausbildung von Lehr-, Fach- und Führungskräften sowie durch Forschungsprojekte einen weiteren Schritt in der Professionalisierung des Rettungsdienstes voranzugehen und Bayern als Kompetenzregion für das Rettungswesen zu stärken. Der Studiengang ist für Notfallsanitäter aller Rettungsdienstorganisationen offen.

Steckbrief

Studienabschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit: 11 Semester | 7 Präsenzsemester
Die ersten drei Semester können durch die Berufsausbildung und die erlangte Berufspraxis anerkannt werden. Es sind 2 Praxissemester an mind. einer Berufsfachschule vorgesehen. Das 11. Semester ist für die Erstellung der Bachelorarbeit reserviert. Somit verkürzt sich die Studiendauer i.d.R. auf 8 Semester.

Studienbeginn/Bewerbungsfrist:  Nächster Studienbeginn: 5. März 2021  |   Bewerbungsfrist: 15. Januar 2021

Zeitlicher Aufwand der Präsenzphasen: ein bis zwei Dreitagesblöcke im Monat (Mo-Mi oder Do-Sa); die in Bayern üblichen Schulferien sind größenteils vorlesungsfrei; Studienort: Deggendorf

Kosten: 1.500 €/Semester + 62 € Studentenwerksbeitrag/Semester

Informationsveranstaltung:

  • Mittwoch, 11. November 2020 ab 18:00 Uhr, Teilnahme in Präsenz oder online möglich  (Anmeldung)
  • Donnerstag, 10. Dezember 2020 ab 18:00 Uhr, Teilnahme in Präsenz oder online möglich (Anmeldung)

Valerie Lenssens steht Ihnen gerne auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Zielgruppe

Das Bachelorstudium wird berufsbegleitend durchgeführt und ist höchst praxisorientiert. Es schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts der Technischen Hochschule Deggendorf ab und richtet sich an Notfallsanitäter* oder Personen mit einer gleichwertigen in- oder ausländischen Ausbildung und fachlicher Eignung.

(*Rettungsassistenten können zum Studiengang zugelassen werden, wenn diese die Ergänzungsprüfung NotSan bis Ende des fünften Semesters nachholen.)

Aufbau des Studiums

1./2. Semester  
Anerkennung: Berufsausbildung  
   
3. Semester  
Anerkennung: Berufspraxis ( 1 Jahr Vollzeit)  
   
4. Semester  
Kommunikation und Gruppe  
Grundlagen Pädagogik  
Aktuelle Aspekte der Notfallversorgung  
Wissenschaftliches Arbeiten  
   
5. Semester  
Pädagogische Psychologie  
Allgemeine Didaktik  
Fachenglisch  
Quantitative Forschungsmethoden  
   
6. Semester  
Digitale Kompetenz in der Lehre  
Berufsfelddidaktik  
Strukturen des Gesundheitssystems  
Qualitative Forschungsmethoden  
   
7. Semester  
Seminar Pädagogik  
Herausfordernde Situationen im Rettungsdienst  
Patientensicherheit/ Risikomanagement  
Rechtliche Grundlagen im Berufsfeld   
   
8. Semester  
Berufsbildungsforschung, Lehr-/ Lernforschung  
Medizinische Aspekte der Notfallpädagogik  
Schulrecht und Arbeitsrecht  
Organisations- und Schulentwicklung   
   
9. Semester  
Pädagogisches Praktikum + Lehrprobe  
Praxisreflexion 1  
Praxisreflexion 2  
Praxisreflexion 3  
Ethische Aspekte der Notfallpädagogik   
   
10. Semester  
Pädagogisches Praktikum + Lehrprobe  
Praxisreflexion 1  
Praxisreflexion 2  
Praxisreflexion 3  
   
11. Semester  

Bachelorarbeit

 
   

 

Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

  • 3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter*
  • Hochschulzulassungsberechtigung (eine der beiden Möglichkeiten):
    • Erfolgreich absolviertes (Fach-) Abitur ODER
    • Berufliche Qualifizierung (Ausbildung zum Notfallsanitäter* und anschließend 3 Jahre Berufspraxis)

*Rettungsassistenten können zum Studiengang zugelassen werden, wenn diese die Ergänzungsprüfung NotSan bis Ende des fünften Semesters erfolgreich nachholen.

Bewerbung

Bewerben Sie sich online über das Bewerbungsportal Primuss mit folgenden Unterlagen:

  • Motivationsschreiben (1 Seite, unterschrieben)
  • Tabellarischer Lebenslauf (unterschrieben) mit Passfoto
  • Ausbildungszeugnis & -urkunde
  • Nachweis über Ihre Hochschulzugangsberechtigung
    • (Fach-)Abiturzeugnis
    • Berufliche Qualifizierte: Ausbildungszeugnis & -urkunde
  • Nachweis über die Berufserfahrung (Bestätigung des Arbeitgebers oder Arbeitszeugnis)
  • Gilt nur für beruflich Qualifizierte: Bestätigung über ein Beratungsgespräch, Terminvereinbarung bei Valerie Lenssens

Studierendenstimmen

Anton Gerner, Student der Pädagogik im Rettungswesen:

1. Warum haben Sie sich für den Bachelor Pädagogik im Rettungswesen entschieden?

Endlich gibt es einen Studiengang, der auf die Ansprüche des Rettungswesen angepasst ist und natürlich weil die Inhalte des Studiums die Vorgaben der Bezirksregierung für die Zulassung von Lehrkräften erfüllt.

2. Warum haben Sie sich für ein Studium neben dem Beruf entschieden?

Die Präsenzzeit an der Hochschule ist für mich mit 3-5 Tagen im Monat optimal. Die restliche Zeit zum Erarbeiten des Lernstoffes kann ich flexibel Zuhause steuern. Natürlich muss ich - wie viel andere Studierende - meinen Lebensunterhalt bewältigen. Da ist eine Tätigkeit in Vollzeit unerlässlich.

3. Was zeichnet den Bachelorstudiengang aus Ihrer Sicht aus?

Flexibilität, gute Begleitung, Unterstützung der Professoren, Referenten der Hochschule auch in Zeiten von Corona. Interessantes und ansprechendes Profil des Studiengangs.

4. Welchen Nutzen sehen Sie im Bachelorstudiengang und wie beurteilen Sie die Anwendbarkeit der Inhalte für Ihre Praxis?

Der Studiengang gibt mir die Möglichkeit in vielen Themenbereichen mehr Hintergrund Wissen zu erwerben und mir einen anderen Blickwinkel der Sachverhalte  zu ermöglichen. Sehr viele der im Studiengang erlernten Inhalte kann ich in die Praxis sehr gut umsetzen: Gesprächstechniken, pädagogische Grundlagen, Hintergründe durch wissenschaftliches Arbeiten.

5. Welche Richtung möchten Sie nach dem Bachelorabschluss einschlagen?

Fachlehrer für Rettungsdienstpersonal an einer Berufsfachschule.

6. Welche Tipps würden Sie angehenden Studierenden des Bachelorstudiengangs mit auf den Weg geben?

Am Ball bleiben und sich auf was neues einlassen ist super interessant!

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