"This site requires JavaScript to work correctly"

Forschen an der THD

Innovativ & Lebendig

Technologie Campus Hutthurm (kunststoffcampus Bayern)

Simulation

Robuster, effizienter und nachhaltiger – das ist unsere Mission rund um die Entwicklung, Fertigung und Einsatz von Bauteilen in Kunststoff- und Faserverbundtechnologie. Wie können wir Sie auf dem Weg zu innovativen Produkten unterstützen? 

Über den TC Hutthurm

Wir am Technologie Campus Hutthurm der Technischen Hochschule Deggendorf sehen uns als Forschungsdienstleister rund um innovative Lösungen in der Kunststofftechnik. Im Verbund mit dem Technologie- und Studienzentrum Weißenburg vertreten wir im Kunststoffcampus Bayern (kunststoffcampus-bayern.de) den Ansatz „Ressourceneffizienz durch Prozessentwicklung, Leichtbau und Materialforschung.“

Simulation ist der Versuch, die Realität einzufangen und nachzuempfinden, also die richtigen Modelle als Abbild zu finden. Kern ist die Identifikation der relevanten physikalischen Phänomene, deren Beschreibung mit entsprechenden mathematischen Formeln, die im Regelfall numerisch gelöst werden, um am Ende neue Erkenntnisse über ein gegebenes technisches System zu erlangen oder neue Systeme zu erfinden.


Tätigkeitsfelder

 

Die Simulation ist das Mittel der Wahl, um beispielsweise Werkzeuge für den Kunststoffspritzguss „first right“ zu entwerfen. Dabei kann die Formfüllung mit diversen Materialien und unter variablen Prozessbedingungen vorab bewertet werden, um robust und wirtschaftlich das gewünschte Produkt zu realisieren. Dies spart teure Versuche und die Fertigung von Prototypenwerkzeugen. Außerdem unterstützt es die Suche nach innovativen Lösungen für Werkzeuggestaltung und Prozessführung.

 

Überall wo Massen bewegt werden müssen, wird Energie verbraucht – dort setzt der Leichtbau-Aspekt an. Gewichtsreduktion kann durch alternative Bauweisen wie Sandwich, Rippen oder bionischer Strukturen sowie dem Einsatz hoch-performanter Materialien wie Kohlefaserverbund oder einer Kombination daraus realisiert werden. Zudem sind völlig neue Anwendungsfelder, beispielsweise bei der Kombination von Faserverbundwerkstoffen mit Metallen, möglich.

 

Um Fertigungsprozesse transparenter und robuster zu machen, kommen zunehmend Datenerfassungssysteme und automatisierte Auswerteverfahren zum Einsatz. Letztere benötigen große Datenmengen um den Prozesszustand „kennen zu lernen“ und daraus Schlüsse ziehen zu können. Unser Ziel ist es, durch den Einsatz von Simulation die Fertigungsprozesse robuster zu machen und Null Ausschuss zu realisieren. Dazu können beispielsweise Daten aus der virtuellen Prozessierung als Basis für die Datenanalyse genutzt werden, schon bevor das erste reale Bauteil gefertigt wurde.

 

Gleichermaßen große Herausforderung und Verantwortung ist die Weiter- und Wiederverwendung von Kunststoffprodukten am Ende des Lebenszyklus: Thema Recycling. Wir arbeiten mit an der Initiierung von Verbundprojekten, um die Aufbereitung von Kunststoffabfällen effizienter zu machen und in wertige, technisch anspruchsvolle Produkte zurückzuführen.

Projekte

Die clevere Verknüpfung von Prozess-Simulation und Datenanalyse bietet ganz neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung von Herstellprozessen für Kunststoffprodukte. Laufende Aktivitäten zielen beispielsweise darauf ab, durch den Einsatz von Prozess-Simulation und Methoden der Künstlichen Intelligenz den Ausschuss bei 3D-gedruckten Hochleistungs-Strukturen von 50 % auf 5 % zu reduzieren.
Zudem bewegen sich Forschungsaktivitäten rund um die Entwicklung und den Einsatz von energie- und kosteneffizienter Fertigungsverfahren für Faserverbund-Komponenten, die insbesondere ohne die Notwendigkeit von Autoklaven auskommen.

Wir arbeiten daran, Projekte anzustoßen, um ein ganzheitliches Material-, Prozess- und Strukturverständnis über Herstellung und Betrieb zu schaffen – Stichwort „digitaler Zwilling“. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Produktion ist die Materialfluss-Simulation ein weiterer wesentlicher Baustein zur Planung und Sicherstellung robuster und effizienter Produktionsabläufe.

Sie wollen zusammen mit uns im Rahmen eines öffentlich geförderten Projektes oder bilateralen Aktivitäten innovative Ideen zur Anwendung bringen? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage.


Partner

Aptar

 

Kumovis

 

Wurzer Umwelttechnik


Infos für Studierende

Suchen Sie eine herausfordernde und spannende Tätigkeit in einem technisch versierten Forschungslabor? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen.

Wir bieten den Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf an, für ihre Abschlussarbeit am Technologie Campus Hutthurm zu forschen und diese im Rahmen eines Projektes zu bearbeiten. Außerdem können ausgeschriebene Bachelor- und Masterarbeiten  grundsätzlich auch als Praktikum durchgeführt werden.

Gerne können Sie sich auch bei uns melden, wenn Sie noch auf der Suche nach einer Firma für Ihr Industriepraktikum im Bereich Kunststofftechnik in der Region sind.

Egal um welches Thema es geht – Herr Markus Stockinger steht Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Aktuelle Ausschreibungen:


Anfahrt

Technische Hochschule Deggendorf
Technologie Campus Hutthurm

Hochleiten 1
94116 Hutthurm

+49 (0)8505 919 879-30

info.tc-hutthurm@th-deg.de