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innovativ und lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Kiel gehen eine strategische Kooperation in den Bereichen Forschung und akademische Weiterbildung im Sicherheits- und Verteidigungsumfeld ein. Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau einer leistungsfähigen Nord-Süd-Achse in der Verteidigungsforschung, die sich in technologischen Kompetenzen ergänzt und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft stärkt.

Die Kooperation folgt einer Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung und steht im Geist der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Schleswig-Holstein. Im gegenseitigen Austausch, zuletzt im Rahmen eines Delegationsbesuchs der HAW Kiel an der THD, wurden zahlreiche inhaltliche Schnittmengen identifiziert, die nun systematisch weiterentwickelt werden sollen. Dabei wurde auch der offizielle Kooperationsvertrag von den jeweils für Forschung und Transfer zuständigen Vizepräsidenten – Prof. Dr. Tobias Hochscherf aus Kiel und Prof. Dr. Wolfgang Dorner aus Deggendorf – unterzeichnet.

 

Komplementäre Stärken für gemeinsame Forschung und Weiterbildung

Beide Hochschulen bringen ausgewiesene Forschungsschwerpunkte ein, die sich ideal ergänzen: Die Deggendorfer Hochschule verfügt über besondere Expertise in den Bereichen Digitale Technologien und deren Anwendung, Nachhaltige Produktion, Energietechnik sowie Smarte Materialien. Die Kieler Hochschule ist insbesondere in den Feldern Maritime Systeme, Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz stark positioniert. „Gerade im Bereich der Landes- und Bündnisverteidigung können wir als forschungsstarke Hochschulen einen wesentlichen Beitrag leisten – etwa durch die Entwicklung sicherheitsrelevanter Technologien, digitaler Lösungen und innovativer Ausbildungskonzepte“, betont Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Vizepräsident Forschung und Transfer an der THD. „Die Zusammenarbeit mit der HAW Kiel ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kompetenzen im Bereich Sicherheit und Verteidigung strategisch zu bündeln. Durch die Verbindung maritimer Expertise aus dem Norden mit digitalen und technologischen Stärken aus Bayern schaffen wir eine belastbare Forschungs- und Weiterbildungsachse mit hoher Relevanz für Wirtschaft, Bundeswehr und Gesellschaft“, betont Dorner weiter.

 

Synergie schaffen und nutzen auf regionaler und nationaler Ebene

In diesem Zuge sind beispielsweise gemeinsame Forschungsprojekte, Vorstöße bei nationalen und europäischen Förderprogrammen und die Stärkung der wissenschaftlichen Weiterbildung durch die strategische Angebotsausweitung berufsbegleitender Studienprogramme der THD über die HAW Kiel im Norden Deutschlands konkrete Zielsetzungen der Zusammenarbeit. Auch die Vernetzung von Wirtschaft und Forschung, insbesondere durch den Aufbau von Kontakten zwischen bayerischen Unternehmen und industriellen Primes im norddeutschen Raum, ist im Rahmen der Kooperation geplant.

Von dem Bündnis profitieren nicht nur beide Hochschulen, sondern auch die jeweiligen Regionen. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Weiterbildung und industriellem Transfer werden Innovationspotenziale gehoben, Fachkräfte gezielt qualifiziert und regionale Wertschöpfungsketten gestärkt.

Ein weiteres zentrales Element der Kooperation ist der persönliche Austausch. Beim Besuch der Delegation der HAW Kiel an der TH Deggendorf standen unter anderem Gespräche mit der Hochschulleitung, Laborbesichtigungen, der Austausch mit Forschenden sowie der Besuch eines regionalen Industriepartners auf dem Programm.

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Im Rahmen des gestrigen Neujahrsempfangs am Campus Parsberg-Lupburg der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) hat Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat und Mitglied des Landtags, zum Start des Forschungsprojektes „SAAMIR – Submerged Arc Additive Manufacturing for Independent, Resource Efficient Production of Huge Metal Parts“ gratuliert. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft an den Forschungsstandort. Neben Staatsminister Albert Füracker nahmen unter anderem die Bundestagsabgeordnete Frau Susanne Hierl, MdB, Bürgermeister Johann Bauer und Manfred Hauser sowie Vertreter der THD, der OTH Regensburg und des Campus Parsberg-Lupburg teil.

Vorhang auf für SAAMIR und SAARepair

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Forschungsvorhaben „SAAMIR” – Ein Projekt aus Mitteln des EFRE-Step-Programms. Ziel ist die Entwicklung eines ressourceneffizienten, additiven Fertigungsverfahrens zur Herstellung großformatiger Metallbauteile. Der Projektzeitraum erstreckt sich über 36 Monate und wird mit 958.722 Euro gefördert.

„Am Campus Parsberg-Lupburg wird mit modernster additiver Fertigung die Produktion der Zukunft gestaltet – innovativ, nachhaltig und energieeffizient! Als wichtiger Impulsgeber für Forschung, Entwicklung sowie Wirtschaft stärkt der Campus die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie, sichert Arbeitsplätze und fördert damit langfristigen Wohlstand in der Oberpfalz und ganz Bayern. Mit dem Projekt ‚SAAMIR‘ startet hier eine neue zukunftsweisende Initiative ‚Made in Bavaria‘ und stärkt Bayerns Spitzenposition als High-Tech-Standort für Innovation und nachhaltige Wertschöpfung!“, betonte Albert Füracker.

Darüber hinaus sprach Staatsminister Füracker gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Susanne Hierl im Rahmen des Empfangs ihre Glückwünsche zu einem weiteren, am Standort erfolgreich gestarteten Forschungsprojekt aus. „SAARepair“ ging am 1. Januar dieses Jahres an den Start. Hierbei handelt es sich um additives Unterpulverschweißen für die mobile Bauteilreparatur. Die Fördersumme beläuft sich auf 920.000 Euro und die geplante Laufzeit beträgt 18 Monate. Das Projekt wird vom THD-Campus Parsberg-Lupburg gemeinsam mit METROM Mechatronische Maschinen GmbH und M+W Maschinen- und Werkzeugbau GmbH bearbeitet. Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer mobilen, hybriden Prozesskette zur wirtschaftlichen Reparatur großer, sicherheitsrelevanter Stahlbauteile.

Wie der Campus Parsberg-Lupburg die SAAM-Technologie prägte

Gastgeber der Veranstaltung war Prof. Dr.-Ing. Anton Schmailzl, Wissenschaftlicher Leiter des Forschungscampus. In seiner Begrüßungsrede stellte er das Forschungsgebiet am Campus vor und betonte den Stellenwert von Wertschöpfung in der Produktion.  Einerseits soll produktive Wertschöpfungsketten durch Innovationen im Maschinenbau, der Werkstofftechnik und der Digitalisierung wettbewerbsfähiger gemacht werden. Andererseits braucht es neue Wertschöpfungsketten in der Produktion. Am Campus werden insbesondere neue additive Fertigungsprozesse für Großbauteile erforscht. Die Vision ist es, Großbauteile mit mehreren Metern Durchmesser und mehreren Metern Höhe auszudrucken, einfach nach Bedarf. Die Forschenden setzen hierbei auf etablierte Schweißtechnologien, welche zu additiven Fertigungsprozessen umgebaut und zielgerichtet für den Einsatz zur additiven Fertigung erforscht werden. Die SAAM-Technologie ist das Aushängeschild des Campus Parsberg-Lupburg. Der Prozess hinter der einzigartigen Technologie wurde im Rahmen eines Förderprojekts in Parsberg aus der Taufe gehoben. Er basiert auf dem Unterpulverschweißen, ein Verfahren, das seit Jahrzenten im Kraftwerks- und Schiffbau etabliert ist. Metallbauteile können so mit circa 20 Kilogramm pro Stunde ausgedruckt werden. Die erste Forschungsanlage entstand 2024 und basiert auf einer Fräsmaschine. In der Region könne sich eine neue Wertschöpfungskette etablieren: vom Drahthersteller bis Anlagenhersteller über den Anwender bis zum Endkunden. Das Verfahren sei besonders energie- und ressourcenschonend, sodass es für die Wertschöpfung in Deutschland langfristig ein sehr großes Potenzial haben könnte. Der Campus trägt den Innovationsgeist mit den Nachfolge-Projekten „SAAMIR“ und „SAARepair“ weiter in die nächste Runde.

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Familienangehörige, Freundinnen und Freunde sowie zahlreiche Ehrengäste versammelten sich vergangenen Freitag in der Stadthalle Deggendorf, um den erfolgreichen Studienabschluss von 300 Absolventinnen und Absolventen zu würdigen. In freudiger Stimmung wurde der Übergang der Graduierten in einen neuen Lebensabschnitt gefeiert.

Den Auftakt der Feier bildete der feierliche Einzug der Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit den Dekanen ihrer jeweiligen Fakultäten. Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidenten der THD, Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer und Prof. Dr. Marcus Herntrei, unterstrich Landrat Bernd Sibler in seinem Grußwort die enge Verbundenheit zwischen Hochschule und Region. Diese regionale Vernetzung spiegelte sich auch in der Vergabe der Unternehmenspreise wider: Auszeichnungen für herausragende Abschlussarbeiten verliehen die Unternehmen Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG aus Ortenburg sowie die Zollner Elektronik AG aus Zandt. Geehrt wurden dabei Amira Senoussi (Absolventin Bachelor Mechatronik), die den Micro-Epsilon-Preis von Dr. Andreas Frischen erhielt; sowie Joshua Heisler (Absolvent Master Wirtschaftsinformatik), der mit dem Manfred-Zollner-Preis ausgezeichnet wurde, überreicht von Markus Kiefl.

Ein weiterer festlicher Moment war die Übergabe der Silber-Diplome an die Alumni der Diplomstudiengänge Bauingenieurwesen und Elektrotechnik des Abschlussjahrgangs 2001. Vizepräsident Prof. Dr. Marcus Herntrei überreichte die Urkunden an 14 ehemalige Absolventinnen und Absolventen, die der Einladung gefolgt waren und damit eindrucksvoll zeigten, dass die Verbindung zur Hochschule auch 25 Jahre nach dem Studium noch besteht.

Für emotionale Höhepunkte sorgten die studentischen Abschlussreden von Shakiba Yazdekhasti (Absolventin Bachelor Angewandte Informatik / Infotronik) und Lukas Otto (Absolvent Master Bau- und Umweltingenieurwesen). In ihren Ansprachen blickten sie auf prägende Erlebnisse während ihrer Studienzeit zurück, berichteten von Herausforderungen und Erfolgen und ernteten auch den ein oder anderen Lacher mit ihrer Rede.

In Talar und Hut mit der Quaste in der Farbe ihres jeweiligen Fachbereichs gekleidet, erhielten die Neu-Graduierten ihre Abschlussurkunden. Die Dekane der Fakultäten richteten persönliche Worte an ihre Absolventinnen und Absolventen, blickten zuversichtlich in die Zukunft und bekräftigten sie, ihren weiteren Weg mutig zu gestalten.

Den feierlichen Abschluss bildete das traditionelle „Shift the Tassel“, vollzogen von den Vizepräsidenten Prof. Dr. Martina Heigl-Murauer und Prof. Dr. Marcus Herntrei, gefolgt vom gemeinsamen Countdown zum symbolträchtigen Hütewurf – ein sichtbares Zeichen des Abschlusses des Meilensteins Studium und Aufbruchs in die Zukunft.