Über den Campus Wörth-Wiesent
Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Energieträger für die klimaneutrale Zukunft. Grundlegende technische Lösungen im Bereich Wasserstoff sind bekannt, die umfassende Integration in wirtschaftliche Prozesse ist allerdings weiterhin eine Herausforderung.
Der Campus Wörth-Wiesent unterstützt als Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf Wirtschaftsunternehmen bei der Integration von Wasserstofftechnologien in vorhandene Prozesse und entwickelt gemeinsam individuelle Lösungen für zukunftsweisende Fragestellungen. Ein Einsatzgebiet ist hierbei der Schwerlastverkehr, dessen Umstellung auf erneuerbare Antriebskonzepte auf Grund des stetig steigenden Transportbedarfs eine besondere Bedeutung zukommt.
Mit unseren drei Forschungsschwerpunkten Leistungselektronik, Elektrolyse- und Brennstoffzellentechnik sowie Verfahrens- und Systemtechnik decken wir die gesamte Wasserstoffwertschöpfungskette fachübergreifend ab. Gemeinsam mit der OTH Regensburg bündeln wir unsere Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der Wasserstofftechnologien und bilden zusammen mit dem Wasserstoffzentrum Kelheim (WTZ Kelheim) das Wasserstoffcluster Donau.
Der Campus Wörth-Wiesent befindet sich aktuell im Aufbau. Möchten Sie mit dabei sein, die Zukunft der Wasserstoffnutzung und des Schwerlastverkehrs aktiv zu gestalten? Kontaktieren Sie uns gerne.
Tätigkeitsfelder
Das Feld der Wasserstofftechnologien ist vielfältig. Es reicht von der Herstellung, vorzugsweise mittels grüner Techniken wie der Wasserelektrolyse unter Einsatz von regenerativem Strom, über die Speicherung als Druckwasserstoff oder aber nach Umwandlung in Ammoniak gebunden, bis hin zur Rückverstromung mittels hocheffizienter Brennstoffzellen oder dem Einsatz als Grundstoff in der chemischen Industrie und als Reduktionsmittel in der Stahlherstellung.
Der Campus Wörth-Wiesent verfolgt bezüglich Wasserstofftechnologien folgende Ziele:
- Nutzbarmachung höchsteffizienter (h > 0,8), reversibler Hochtemperaturzellen: Umwandlung regenerativen Überschussstroms mittels Elektrolyse sowie Rückverstromung in derselben elektrochemisch aktiven Zelle
- Vorteilhafte Einbindung dieser ins Stromnetz und Entwicklung geeigneter Regelstrategien: Direkte Kopplung von Wasserstofferzeugern an PV-Felder vermeidet Umwandlungsverluste und steigert den PV-Nutzungsgrad
- Weiterentwicklung der elektrochemischen H2-Verdichtung: Vermeidung von Kohlenwasserstoffverunreinigungen des Druckwasserstoffs, die durch bewegliche, geschmierte Bauteile konventioneller Verdichter verursacht werden
- Entwicklung und Charakterisierung von Katalysatoren für die Wasserstofftechnik: Vermeidung von Werkstoffproblemen in Anlagen zur NH3-Spaltung durch Absenkung der notwendigen Betriebstemperatur
- Steigerung vor Allem der Lebensdauer und Robustheit der entwickelten Technologien: Verringerung des Investitionsrisikos und Steigerung der Rentabilität
In der Leistungselektronik liegt der Fokus auf der Steigerung der Effizienz der Strom- und Spannungswandlung zwischen einer Ökostromquelle und der Wasserelektrolyse sowie einer Brennstoffzelle und einem mechanischen Antriebssystem. Die Leistungselektronik agiert als Bindeglied zwischen Ökostromquelle und Elektrolyseur sowie Brennstoffzellen und Antriebsmotor.
- Nutzbarmachung und Speicherung von „übrigen“ Strom in Form von Wasserstoff, also Ökostrom, der sonst durch Abschaltung der Anlagen bei einem Überangebot verloren wäre
- Reduzierung der Wirtschaftlichkeitsschwelle für die Speicherung von überschüssigem Strom durch effizientere und günstigere Gleichspannungswandler zu alkalischen Elektrolyseuren
- Kopplung von Energiespeichern und Energienetzen wie Bahnstromnetze, öffentliche Verteilnetze und lokale innerbetriebliche Gleichstromnetze
- Aufbau von Gleichstrom-(DC)-Netzen in großen Solarparks zur effizienten Direktumwandlung von Gleichstrom in Wasserstoff
- Entwicklung von hochtemperaturbeständiger Leistungselektronik auf Siliziumcarbid-basis um Hochtemperatur- Brennstoffzellen in mobilen Anwendungen nutzen zu können
- Entwicklung von Motorinvertern mit weitem Eingangsspannungsbereich, um den bisher üblichen zusätzlichen Gleichstromwandler in Brennstoffzellensystemen weglassen zu können
- Erweiterung von netzgebundenen Elektrolyseuren um eine Funktion zur aktiven Kompensation von Blindleistung, um solche Systeme zur Stromnetzentlastung einsetzen zu können
- Modularer Aufbau von Leistungselektronik für Brennstoffzellensysteme um eine fluktuierende Wasserstofferzeugung ohne Effizienzverluste realisieren zu können.
Prof. Dr.-Ing. Danny Wauri
Im Rahmen der Professur für nachhaltigen Schwerlastverkehr werden Strategien, Methoden und Verfahren für eine effiziente Nutzung alternativer Antriebskonzepte im Schwerlastverkehr entwickelt und erforscht. Dies wird ergänzt durch ein klimaresilientes Transport- und Verkehrsmanagement, dass eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien sowie eine intelligente Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit den Verkehrsinfrastrukturen ermöglicht. Dabei werden Intelligente Verkehrssysteme und KI-gestützte Anwendungen in die Forschungen einbezogen.
- Erforschung von Ursachen und Wirkungen der Nutzung alternativer Antriebskonzepte im Regional- und Fernverkehr sowie nutzerorientierte Strategieentwicklungen im Zuge der Mobilitätswende.
- Erprobung und Beurteilung elektrischer Antriebssysteme sowie die Leistungsfähigkeit dazugehöriger Verkehrsanlagen in Wechselwirkung einer Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastrukturen.
- Ressourceneffiziente Integration und Skalierung einer dem Fahrzeughochlauf abgestimmten Verkehrsinfrastruktur in bestehende Energieversorgungssysteme unter Berücksichtigung des Technologiemixes.
- Entwicklung von Energiemanagementsystemen für Fahrzeuge und Verkehrsinfrastrukturen für eine effiziente Nutzung bestehender Netzkapazitäten .
- Aufbau, Integration und Optimierung von ITS und C-ITS, Car2X zur Verknüpfung der Bedürfnisse der Akteure und Infrastrukturkapazitäten durch entsprechende Informations- und Kommunikationsanwendungen.
- Anwenderspezifische Datenerhebung und Informationsbereitstellung, mit deren Hilfe transparent und in Echtzeit Fahrzeuge und Verkehrsinfrastrukturen nachfrage- und angebotsabhängig gesteuert bzw. beeinflusst werden.
- Erarbeitung bedarfsabhängiger Ladekonzepte und Mobilitätsanforderungen unter Berücksichtigung energetischer Lastprofile abgestimmt auf den Individualverkehr.
- Entwicklung und Erprobung von Konzepten, die Transportflotten steuern und optimieren, um somit eine effektive Nutzung der Verkehrsinfrastrukturen sicherzustellen.
Kooperationen & Projekte
Europäische Spitzentechnologie zeichnet sich durch eine intensive Zusammenarbeit der Industrie mit Hochschulen und Instituten aus.
Wir unterstützen Sie bei öffentlich geförderten Forschungsvorhaben – von der Ideenentwicklung über die Antragstellung bis zum Abschlussbericht, und führen auch individuelle Dienstleistungs- und Auftragsforschungsprojekte für Sie durch.
Für alle Fragen der Forschung und Entwicklung steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
aktuelles
Besuch der Frauenunion
Die Frauenunion Pfatter war am 27.11. gemeinsam mit der „Mutter des Campus“, wie Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher treffend zitierte, und der Vorsitzenden, MdL a.D. Sylvia Stierstorfer, bei uns am Campus zu Besuch.
Unsere Professoren Prof. Dr. Otto Kreutzer, Prof. Dr. Bernd Kuhn und unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Rohit Manohar Mali gaben spannende Einblicke in ihre jeweiligen Forschungsbereiche und beantworteten zahlreiche Fragen der Besucherinnen.
Ein inspirierender Austausch und ein schönes Zeichen dafür, wie Wissenschaft, Politik und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Vielen Dank für den Besuch!
Mit einem Knall eröffnet: Campus Wörth-Wiesent
Mit dem Campus Wörth-Wiesent kommt ein neuer Baustein für Wasserstofftechnologien und eine klimaneutrale Zukunft hinzu. Am Montag, den 15. September, eröffnete Wissenschaftsminister Markus Blume den Standort der Technische Hochschule Deggendorf feierlich – und ließ zur symbolischen Feier einen Wasserstoffballon platzen.
Seit zwei Jahren laufen am Campus Projekte in hochmodernen Laboren, etwa zur Hochspannungsgleichstromübertragung, die in Kooperation mit Tunesien durchgeführt wird. Ziel ist es, die Technologie günstiger und breiter verfügbar zu machen.
Beim Tag der offenen Tür bekamen zahlreiche Besucher spannende Einblicke in die Forschungsarbeit.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, die diesen Tag zu einer sehr gelungenen Veranstaltung gemacht haben!
Fotos: Stefan Kunz THD
Forscherfrühstück am Campus
Gemeinsam mit dem Zentrum für angewandte Forschung (ZAF) haben wir am 04. Juli zum Forscherfrühstück auf unseren Campus eingeladen
In entspannter Frühstücksatmosphäre bei Kaffee und Brezen haben wir vorgestellt, welche Forschungsprojekte der drei Professoren momentan im Fokus stehen und unsere Räumlichkeiten inklusive der neu gebauten Labore, die sich teilweise schon im Einsatz befinden.
Im Mittelpunkt stand der persönliche Austausch: Welche Lösungen funktionieren bereits? Wo sehen wir Potenziale? Welche Ideen entstehen im Dialog?
Das anschließende Get-together bot viel Raum für Gespräche, neue Kontakte und wertvolle Impulse aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung. Vielen Dank an alle Teilnehmenden für das große Interesse und die anregenden Diskussionen!
Wir freuen uns auf das nächste Forscherfrühstück und den weiteren Austausch rund um Forschung, Innovation und Nachhaltigkeit.
VDE-Exkursion am Campus Wörth-Wiesent
Am 4. Juni 2025 durften wir eine Gruppe Studierender der Technische Hochschule Deggendorf bei uns begrüßen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des VDE statt und bot den Teilnehmenden einen ersten Einblick in die derzeit im Aufbau befindlichen Labore und Forschungsaktivitäten im Bereich Leistungselektronik.
Im Mittelpunkt standen Führungen durch die Forschungseinrichtungen sowie der fachliche Austausch mit unseren Wissenschaftlern. Ziel war es, den Studierenden einen Überblick über aktuelle Projekte und künftige Forschungsschwerpunkte am Standort zu vermitteln.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Get-Together mit Grillmöglichkeit, das Raum für Gespräche und Vernetzung in ungezwungener Atmosphäre bot.
Unser Fazit: Der direkte Austausch mit dem technischen Nachwuchs ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Solche Formate helfen dabei, frühzeitig Interesse für angewandte Forschung zu wecken und mögliche Perspektiven für Praxisprojekte oder Abschlussarbeiten aufzuzeigen.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Interesse sowie dem VDE für die inhaltliche Rahmung der Veranstaltung.
Gründung des Fördervereins „Freunde und Förderer des Technologie Campus Wörth-Wiesent e.V."
Mit dem Ziel, den Campus Wörth-Wiesent nachhaltig zu unterstützen und in der Region zu verankern, wurde am 14. Mai 2025 der Förderverein „Freunde und Förderer des Technologie Campus Wörth-Wiesent e.V." gegründet. Der neue Verein verfolgt das Anliegen, Forschung und Lehre am Standort aktiv zu fördern, Studierende und Gaststudierende zu unterstützen sowie die Verbindung zwischen Campus, Bürgerschaft und Unternehmen in der Region weiter zu stärken. Ziel ist es, den Campus als Innovations- und Bildungsstandort gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen und Unternehmen weiterzuentwickeln.
„Mit dem Förderverein schaffen wir eine wichtige Brücke zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. So können wir gezielt Projekte unterstützen, die über die üblichen Mittel hinausgehen – ganz im Sinne einer lebendigen Wissenschaftsregion", erklärt Dr. Rudi Apfelbeck, der zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde.
Der Förderverein geht mit 18 Gründungsmitgliedern an den Start. Privatpersonen können dem Verein mit einem Jahresbeitrag von 15 Euro beitreten, für Firmen und Institutionen beträgt der Jahresbeitrag 100 Euro.
Wasserstoff erleben – am 8. Klimatag am Gymnasium Niederalteich
Auf Einladung von Schulleiter Herrn Lummer durften wir am 8. Klimatag des Gymnasiums Niederalteich zum Thema Wasserstofftechnologien referieren.
Für die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe haben wir das Thema Elektrolyse nicht nur theoretisch erklärt, sondern auch ganz praktisch und buchstäblich "erFAHRbar" gemacht.
Ein herzliches Dankeschön an die Schule für die Einladung, das Interesse und den offenen Austausch – wir freuen uns, wenn wir bei dem einen oder anderen die Begeisterung für nachhaltige Energien wecken konnten!
Sparkasse Regensburg unterstützt den Laborausbau am Campus Wörth-Wiesent
Investition in die Zukunft: Förderung der Wasserstoffforschung in der Region
Ein bedeutender Schritt für Innovation und Nachhaltigkeit: Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Regensburg wird der Laborausbau am Campus Wörth-Wiesent weiter vorangetrieben. Dies ermöglicht eine gezielte Weiterentwicklung der Wasserstoffforschung und stärkt den Forschungsstandort in der Region.
In enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Regensburg, der Stadt Wörth, der Gemeinde Wiesent und der Technischen Hochschule Deggendorf wird mit diesem Ausbau ein wichtiger Beitrag zur zukünftigen Entwicklung nachhaltiger Mobilitäts- und Energielösungen geleistet.
Bei der offiziellen Verkündung der Förderung betonte Landrätin Tanja Schweiger die Bedeutung des Projekts für die Region:
"Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Regensburg können wir die Innovationskraft der Region weiter stärken und die Entwicklung nachhaltiger Technologien vorantreiben, die für die Zukunft unserer Wirtschaft und Mobilität essenziell sind."
Bedeutung der Förderung im Überblick:
- Stärkung der Forschung: Ausbau der Wasserstofftechnologie für eine nachhaltige Mobilität
- Regionale Entwicklung: Mehr Innovationskraft für Unternehmen und Kommunen
- Attraktive Zukunftsperspektiven: Optimale Bedingungen für Studierende und Fachkräfte
Mit dieser Förderung wird ein starkes Zeichen für Bildung, Technologie und Nachhaltigkeit gesetzt. Der Campus Wörth-Wiesent blickt gespannt auf die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur.
Bayerischer Landtag fördert den Campus Wörth-Wiesent mit 100.000 €
Der Bayerische Landtag fördert den Auf- und Ausbau des Campus Wörth-Wiesent mit einem Betrag von 100.000 €. Im Antrag des Haushaltsausschusses werden die erheblichen finanziellen Anstrengungen des Zweckverbandes Wörth-Wiesent für den Campus ausdrücklich gewürdigt. Durch den Zuschuss sollen diese weiter unterstützt werden, hat der Campus doch Leuchtturmfunktion für die Region und die Wasserstoffforschung.
MdL Patrick Grossmann überbrachte den Förderbescheid persönlich und verschaffte sich dabei einen Eindruck vom aktuellen Stand des Aufbaus. Der wissenschaftliche Leiter Prof. Otto Kreutzer übernahm die Führung und erläuterte den aktuellen Stand der Arbeiten und ging dabei auch auf die Forschungsinhalte und die zukünftige Nutzung der neuen Labore ein, die aktuell ein- und ausgebaut werden. Unternehmen, aber auch Kommunen steht mit dem Campus in Wörth ein starker Partner für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Wasserstoffes und des Schwerlastverkehrs zur Verfügung.
Rückblick
Campus Wörth-Wiesent präsentiert sich erfolgreich auf der Hydrogen Dialogue 2024
Wir waren in diesem Jahr als Aussteller auf der renommierten Hydrogen Dialogue 2024 vertreten, die am 5. und 6. Dezember in der Messe Nürnberg stattfand. Die internationale Fachmesse und Konferenz bot eine ideale Plattform, um unsere neuesten Entwicklungen im Bereich Wasserstofftechnologien zu präsentieren und uns mit führenden Akteuren der Branche auszutauschen.
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts war die Präsentation unseres Projekts Direkt H2, das sich mit der lokalen Wasserstofferzeugung durch hocheffiziente Gleichstromkopplung beschäftigt. Dieses Projekt stieß bei den Besucher:innen auf großes Interesse.
Darüber hinaus wurde das zweite Schlüsselprojekt präsentiert, das sich mit der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) befasst. Dieses hat zum Ziel ein Submodel zur Hochspannungsgleichstrom Übertragung zu entwickeln, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Modulen rein aus Komponenten der Automobilindustrie besteht und dadurch günstiger zu fertigen ist.
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung unseres selbst entwickelten Demonstrators eines Hochdruckelektrolyseurs, der am CWW entwickelt wurde. Besucher:innen konnten ein speziell angefertigtes Schaummodell des Elektrolyseurs direkt vor Ort begutachten, wo Aufbau und die Funktionsweise näher gebracht werden konnten.
Neben der Präsentation der Projekte bot die Messe eine ideale Gelegenheit, mit Vertreter:innen von Unternehmen und Organisationen in Kontakt zu treten, die bereits auf Wasserstoff setzen oder dessen Potenzial erforschen. Der direkte Austausch mit Expert:innen der Wasserstoffbranche war dabei ein zentraler Bestandteil unseres Messebesuchs Ein besonderes Highlight war der Besuch des bayerischen Wirtschaftssekretärs Tobias Gotthardt am Stand des CWW. Der Staatssekretär zeigte großes Interesse an unseren Projekten und betonte die Bedeutung der innovativen Arbeiten des CWW und anderen
Forschungseinrichtungen für die Zukunft der Wasserstofftechnologie in Bayern und darüber hinaus.
Mit spannenden Gesprächen, neuen Impulsen und vielen Ideen blickt der Campus Wörth Wiesent motiviert in die Zukunft und freut sich darauf, die Wasserstofftechnologie weiter voranzutreiben und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende zu entwickeln.
Interkultureller Austausch am Campus Wörth-Wiesent
Der Campus Wörth-Wiesent durfte erneut den tunesischen Studenten Firas Chabbah begrüßen – diesmal in Begleitung seines Professors Adel Bouallegue von der Universität Sousse. Der Besuch steht im Zeichen des interkulturellen Austauschs und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekts HVDC Enrich.
Ein besonderes Highlight ihres Aufenthalts war der Besuch des traditionellen Christkindlmarkts, wo die beiden Gäste in die bayerische Vorweihnachtskultur eintauchen konnten. Mit Punsch, Bratwurst und weihnachtlicher Musik erlebten sie die für sie ungewohnten Gebräuche und das winterliche Wetter. Doch das Team des CWW sorgte für einen herzlichen Empfang und schuf damit die Grundlage für eine angenehme und produktive Zeit in Deutschland.
Firas Chabbah ist kein Unbekannter am Campus. Bereits im Mai und Juni 2024 arbeitete er gemeinsam mit einem weiteren Studenten der Universität Sousse an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen des Projekts HVDC Enrich, das innovative Ansätze zur Hochspannungs-Gleichstromübertragung erforscht. Nun wird er für drei Monate am CWW tätig sein und die Kooperation zwischen der Universität Sousse und der THD weiter intensivieren.
Der interkulturelle Austausch am CWW zeigt, wie wichtig internationale Kooperationen für den wissenschaftlichen Fortschritt sind. Durch den direkten Kontakt von Forschenden aus verschiedenen Ländern entstehen nicht nur technologische Innovationen, sondern auch ein besseres gegenseitiges Verständnis und eine engere Vernetzung.
Mit großer Vorfreude blickt das Team des CWW auf die kommenden Monate und die Impulse, die Firas Chabbah und Professor Bouallegue in die laufenden Forschungsprojekte einbringen werden.
Innovationsnetzwerk HY2.ZERO: Erfolgreicher Abschluss in der TechBase Regensburg
Das Cluster Mobility & Logistics lud am Dienstag, den 26.11. zum Netzwerktreffen in die TechBase Regensburg ein, um den erfolgreichen Abschluss des Innovationsnetzwerks "HY2.ZERO – Mobilität braucht Wasserstoff" zu feiern. Ziel des Netzwerks war es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu fördern und die Grundlagen für die weitere Entwicklung wasserstoffbasierter Mobilität zu legen.
Das Event begann mit einer herzlichen Begrüßung und einem spannenden Austausch zwischen den Teilnehmenden, die aus unterschiedlichsten Fachbereichen kamen. Jonas Ott, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Campus Wörth-Wiesent präsentierte in einem informativen Vortrag sein Projekt Direkt H-2. Dieses Vorhaben fokussiert sich auf innovative Ansätze zur effizienten und lokalen Erzeugung von Wasserstoff.
Ein besonderes Highlight des Vormittags war die anschließende Laborbesichtigung Hydrogen Technologies for Transport, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rabl. Unterstützt wurde er dabei von Dr. Stefan Miller von der Firma Hyperthermics. Während der Führung wurde das Projekt BiReMiH2 vorgestellt, das innovative Wege zur Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff aus biologischen Ressourcen untersucht. Die Teilnehmenden konnten sich dabei nicht nur über technische Details informieren, sondern auch direkt in den Austausch mit den Expert:innen treten.
Der Vormittag fand seinen Abschluss in einem gemeinsamen Mittagessen, das die Gelegenheit bot, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und die Vernetzung zwischen den Beteiligten zu stärken.
Das Innovationsnetzwerk HY2.ZERO zeigte eindrucksvoll, dass der Weg zur wasserstoffbasierten Mobilität nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Politik beschritten werden kann. Der Erfolg dieses Netzwerks unterstreicht die Relevanz von Wasserstoff als zukunftsweisende Energiequelle und die Bedeutung regionaler Initiativen wie dieser für den globalen Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität.
MITARBEITER AM CWW
In unserer neuen Reihe möchten wir Ihnen die Personen hinter dem Campus Wörth Wiesent vorstellen.
Der Campus steht im Bereich der Forschung auf drei Säulen:
Der Leistungselektronik, der Elektrolyse- und Brennstoffzellentechnik und der Verfahrens- und Systemtechnik.
Im Bereich Leistungselektronik, der von Prof. Dr. Otto Kreuzer geleitet wird, ist ebenso Jonas Ott tätig:
"Mein Name ist Jonas Ott und ich bin federführend für das Projekt Direkt-H2 verantwortlich.
Mein Tätigkeitsfeld umfasst das Leistungselektronikdesign mit Fokus auf hocheffizienten DC/DC-Wandlern zur Kopplung erneuerbarer Energiequellen und Speichertechnologien wie Batteriespeicher und Elektrolyseuren/Brennstoffzellen.
Zudem beschäftige ich mich mit der Simulation auf Komponenten- und Systemebene, dem Energiemanagement, der Speicherauslegung und nicht zuletzt mit der Wirtschaftlichkeitsanalyse. Ebenso betreute ist diverse Studenten bei deren Abschlussarbeiten."
Was wünscht du dir für die Zukunft des CWW?
„Ich hoffe, dass wir hier am Campus mit unseren Forschungsergebnissen dazu beitragen können, dass die Wasserstofftechnologien wirtschaftlich attraktiver werden und auch flächendeckend zum Einsatz kommen. Dann können diese sowohl eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielen als auch neues Potential für die Industrie erschließen.“
Was macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit?
„Generell macht es mir Spaß neue Dinge zu lernen und mein Verständnis technischer Prozesse und der zugrundeliegenden Physik zu vertiefen. Am schönsten ist es allerdings, wenn man sich völlig in ein Problem vertiefen kann, bis man alles um sich herum vergisst und gar nicht mehr merkt, wie die Zeit vergeht.“
MITARBEITER AM CWW
Im Rahmen dieser Reihe möchten wir Ihnen die Personen hinter dem Campus Wörth Wiesent vorstellen.
Der Campus fokussiert sich in der Forschung auf drei Kernbereiche:
Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Leistungselektronik, Elektrolyse- und Brennstoffzellentechnik sowie Verfahrens- und Systemtechnik.
Wie auch schon in der Vorstellungsrunde zuvor, ist neben Balaji Vunnava auch Florian Werner im Bereich der Leistungselektronik tätig:
"Ich arbeite als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe Leistungselektronik. Mein Fachbereich ist Regelungstechnik. Der Fokus meiner Arbeit liegt auf der Entwicklung intelligenter Algorithmen zur Regelung von Leisungselektronischen Schaltungen.
Das umfasst auch die Simulation, Embedded Software Implementieung sowie Tests / Validieurng der Systemperformance.
Ausserdem: Entwicklung von Algorithmen zum Management von Energiesystemen. Z.B. im Projekt Direkt-H2, Energiemanagement für ein System mit PV-Anlage, Batteriespeicher und Wasserstoffspeicher."
Was wünscht du dir für die Zukunft des CWW?
"Dass sich der Campus zu einem Wasserstoff-Kompetenzzentrum entwickelt, in dem wir gemeinsam mit Unternehmen und Studierenden praxisnahe Forschung betreiben."
Was macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit?
"In der Forschung steht der Erkenntnisgewinn an erster Stelle, deshalb kann ich hier an Zukunftsthemen arbeiten, die in der Industrie aufgrund wirtschaftlicher Aspekte noch nicht sehr präsent sind."
MITARBEITER AM CWW
In unserer neuen Reihe möchten wir Ihnen die Personen hinter dem Campus Wörth Wiesent vorstellen.
Der Campus steht im Bereich der Forschung auf drei Säulen:
Der Leistungselektronik, der Elektrolyse- und Brennstoffzellentechnik und der Verfahrens- und Systemtechnik.
Im Bereich Leistungselektronik, der von Prof. Dr. Otto Kreuzer geleitet wird, ist unter anderem Balaji Vunnava tätig:
„Ich, Balaji Vunnava, arbeite in der Forschungsgruppe: Leistungselektronik und betreue unter anderem das Projekt: Direkt H2, in dem ich für die Entwicklung der Leistungselektronik für das geplante Gleichstromnetz und die Wasserstofferzeugung verantwortlich bin“.
Was wünschst du dir für die Zukunft des CWW?
"Eine reichhaltige Forschungsatmosphäre, in der wir innovative Ideen austauschen und umsetzen."
Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders?
"Die Freiheit, neue Ideen zu entwickeln, und ein sehr unterstützendes und dynamisches Team machen mir besonders viel Spaß."
Netzwerkveranstaltung mit Messecharakter erstmals am Campus Wörth-Wiesent
Am 26. September fand am Campus Wörth-Wiesent die H2.R Wasserstoffrunde Regensburg statt, bei der mehr als 160 Interessenten, bestehend aus Firmenvertretern, Wasserstoffexperten, der Kommunalpolitik und Interessenten, mehr zum Zukunftsthema Wasserstoff für Logistik und Mobilität erfahren konnten.
In und vor der Halle des Campus stellten insgesamt 21 Firmen ihre Infostände und Prototypen aus und teilten ihre aktuellen Forschungsstände mit den Teilnehmern. Hauptreferent des Nachmittags war Michael Sterner von der OTH Regensburg, der dafür plädierte, die Wasserstoffmobilität nicht durch Medien gestreute Vorurteile vorschnell abzustempeln und beiseite zu schieben, sondern sich für ein nachhaltiges Pendant zur
E-Mobilität zu öffnen.
Die Überschrift dieses Netzwerktreffens trug den Titel: „Wasserstoff- Innovationsmotor für Logistik und Mobilität von morgen.“ Unter diesem Motto wurde durch den Tag geleitet, der nicht zuletzt von spannenden Vorträgen gespickt war. Unter anderem referierte z.B. auch Katharina Radtke von der BMW Group, die passend dazu einen mit einer Brennstoffzelle ausgestatteten BMW IX5 auf dem Freigelände ausstellte. Auch ein voll funktionsfähiger Lastwagen, der zu 100% mit Wasserstoff betrieben wurde, konnte von der Firma Maier & Korduletsch präsentiert werden.
Landrätin Tanja Schweiger zeigte sich ebenso begeistert, welch innovative Betriebe der Landkreis Regensburg hervorbringt. So zog Michael Sterner Bilanz, dass die Forschung auf diesem Gebiet, eben auch durch den Campus in Wörth Wiesent auf einem guten Niveau sei. Was die Tankstellen, das Netz, den Speicher und den Bau von Elektrolyseuren betrifft, sei aber noch reichlich Luft nach oben.
Ebenso im Aufbau aber schon in deutlich fortgeschrittenerem Maße konnten die Teilnehmer in diesem Zuge die Labore des Campus betrachten, dessen Ausbau sich in der Hochphase befindet.
(Bilder: Stefan Kunz, THD)
Studenten aus Indien und Ghana studieren bei uns am Campus Wörth-Wiesent
Im Rahmen unseres Projektes Direkt H2 arbeiteten die beiden ersten Studenten bei uns am Campus in Wörth-Wiesent. Akash und Charles haben beide bereits ein Bachelor Studium erfolgreich abgeschlossen und möchten mit Ihrem Studium an der THD ihre Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik und der erneuerbaren Energiesysteme vertiefen und ausbauen. Für ihre praktische Arbeit im Projekt bei uns vor Ort nehmen Sie eine Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln von über 3 Stunden in Kauf!
(Bild: Campus Wörth-Wiesent)
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Kick-Off für das Projekt Direkt H2 am Ccampus Wörth-Wiesent - April 2024
Am 18.04.24 fand das Kickoff Meeting für das EFRE Projekt Direkt H2 statt. Die beteiligten Projektpartner trafen sich das erste Mal persönlich und tauschten sich intensiv zum Projekt aus. Nach einer kurzen Einführung in das Projekt durch den verantwortlichen Wissenschaftler des Campus Wörth-Wiesent Jonas Ott stellten alle Anwesenden ihre Unternehmen und vor allem ihre Erwartungen an das Projekt kurz vor.
Der Fokus des Projekts Direkt-H2 liegt auf der direkten Verwendung der durch eine Photovoltaikanlage erzeugten Gleichspannung vor Ort zur Wasserelektrolyse. Es wird ein vollständiges System zur lokalen Wasserstoffproduktion entwickelt und dessen Wirtschaftlichkeit in verschiedenen Anwendungen analysiert und dargestellt. Durch die Entwicklung eines anwendungsangepassten Energiemanagements werden die Auslastung der Teilsysteme optimiert und die Investitionskosten reduziert.
Die konkreten Ziele des Projektes sind:
- Entwicklung eines Gesamtsystems zur lokalen Wasserstoffproduktion und der stationären Energiespeicherung mittels Wasserstoffs
- Direkte Verwendung der durch Photovoltaikanlagen erzeugten Gleichspannung zur Wasserelektrolyse
- Optimierung der Energieeffizienz gegenüber der marktüblichen Kopplung über Wechselspannung und damit Kostenreduktion
Das Projekt „Direkt H2: Lokale Wasserstofferzeugung durch hocheffiziente Gleichstromkopplung“ wird von der Europäischen Union kofinanziert. Im Rahmen von EFRE-Projekten wird vor allem der Technologietransfer von Hochschulen in KMU gefördert.
Das nächste Projekttreffen aller Kooperationspartner ist für den Herbst 2024 geplant.
(Bilder: Campus Wörth-Wiesent)
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Unternehmerstammtisch am Campus Wörth-wiesent - März 2024
Beim ersten Unternehmerstammtisch am Campus Wörth Wiesent referierte Professor Michael Heigl vom Campus Vilshofen zum Thema „Cyber-Sicherheit – Mehr als nur ein Kostenfaktor“.
Der Zweckverband Gewerbegebiet und der Campus Wörth-Wiesent hatten dazu Unternehmen der beiden Kommunen und der ILE Vorderer Bayerischer Wald eingeladen. Bei seiner Begrüßung umriss der Vorsitzende des Zweckverbandes Josef Schütz die Idee des Stammtisches: Impulse zu aktuellen Themen erhalten und die Gelegenheit haben, sich mit anderen Unternehmen auszutauschen, zu netzwerken.
Dies wurde im Anschluss an den Vortrag ausgiebig genutzt. Das Feedback der Anwesenden war durchwegs positiv, im Herbst ist daher der nächste Stammtisch geplant.
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KICK-OFF-MEETING FÜR DAS DAAD PROJEKT "HVDC ENRICH" IN AMMAN
Vom 9. bis zum 12. Oktober fand in Amman das Kickoff Meeting für unser Projekt "HVDC enrich" statt. Projektträger ist der Deutsch Akademische Austauschdienst (DAAD), der verschiedene Projekte mit Mitteln des Auswärtigen Amtes fördert.
Gemeinsam mit Professor Jaleleddine Ben Hadj Slama und Professor Adel Bouallègue von der Universitè des Sousse in Tunesien wird unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Florian Lausser an der Entwicklung eines Submodules zur Hochspannungsgleichstrom-Übertragung arbeiten, das aus Komponenten der Automobilindustrie besteht. Die Kosten für die Produktion der Submodule werden so verringert.
Die Übertragung von Strom über weite Strecken wird so deutlich günstiger werden, ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. In den nächsten zwei Jahren werden tunesische und deutsche Studenten gemeinsam das Submodul entwickeln. Langfristig soll so auch die Zusammenarbeit zwischen unseren Hochschulen intensiviert und ausgebaut werden.
TAG DER OFFENEN TÜR - 23. SEPTEMBER 2023
Die Landrätin des Landkreises Regenbsurg Tanja Schweiger eröffnete zentral auf unserem Campus den Tag der offenen Tür
des Gewerbegebietes Wörth-Wiesent, der auch in die Regionaltage des Landkreises eingebettet war. Die meisten Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um sich und ihre Arbeit zu präsentieren und für sich zu werben.
Bei uns konnten sich die Besucher über die breiten Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff und den geplanten Ausbau des Campus informieren. Die Paul Group aus Vilshofen stellte einen Wasserstoff-LKW vor und auch C.A.R.M.E.N e.V. aus Straubing war mit einem Stand zum Thema "Regenerative Energien" vertreten. Ein Mitarbeiter des Campus für Moderne Mobilität in Plattling informierte über einen Minibagger, der vom ihm umgerüstet wurde und mit konventionellen Wechselakkus betrieben wird. Und auch sein selbst entwickeltes Elektro-Bobbycar erfreute sich reger Nachfrage von Jung und Alt.
Beim MINT Team der TH Deggendorf konnten Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung erste Programmiererfahrung sammeln. Gleich nebenan konnte man sich über die verschiedenen Studienrichtungen der TH Deggendorf informieren.
Auf dem Campus war auch die zentrale Bewirtung der DLRG Ortsgruppe Wörth-Hofdorf. Bei einer Steaksemmel und einem passenden Getränk oder Kaffee und Kuchen konnte man den Campus und die zahlreichen Besucher auf sich wirken lassen.
UNTERNEHMERABEND AM CAMPUS - 22. SEPTEMBER 2023
Am 22.09.23 fand am Campus ein erster Unternehmerabend statt. Prof. Dr. Ing. Otto Kreutzer stellte dabei kurz den Campus mit seinen Forschungsschwerpunkten und die zukünftigen Planungen vor. Tobias Saller von der Fa. Luxgreen Climadesign GmbH präsentierte im Anschluss das erste größere Wasserstoffprojekt im Landkreis Regensburg, die geplante "Wasserstoffbäckerei" der Fa. Schifferl in Barbing.
Nach den beiden Vorträgen konnten sich die über 100 Besucher die bereits aufgebauten Exponate für den Tag der offenen Tür von den wissenschaftlichen Mitarbeitern erklären lassen. Unter anderem wurde auch ein Wasserstoff-LKW der Paul Group aus Vilshofen präsentiert. Auch der fachliche Austausch und das Netzwerken kamen nicht zu kurz.
FORUM GRÜNER WASSERSTOFF 22. JUNI 2023 IN STRAUBING
Der neue Campus Wörth-Wiesent der Technischen Hochschule Deggendorf war am 22. Juni 2023 auf dem Forum Grüner Wasserstoff Bayern in der Josef-von-Fraunhofer-Halle Straubing mit einem Messestand vertreten. Beim ersten Forum dieser Art in Straubing konnte man sich bei einer bunten Mischung von Austellern zu den verschiedensten Bereichen der Wasserstoffwirtschaft informieren. Zusätzlich gab es den ganzen Tag ein umfangreiches Angebot an wissenschaftlichen und praxisorientierten Vorträgen: von den breiten Einsatzmöglichkeiten von grünem Wasserstoff bis hin zu den verschiedenen Förderinstrumenten.
Mit seinem selbst entwickelten Demonstrator präsentierte Jonas Ott am Stand des Campus die direkte Nutzung von Photovoltaik zur Wasserstofferzeugung durch Gleichstromkopplung. In vielen Gesprächen und Diskussionen entstand ein intensiver Austausch zu unterschiedlichsten Themengebieten rund um effiziente Stromnutzung und der Herstellung von Wasserstoff aus Photovoltaikanlagen. Mit vielen Interessenten wurden innovative Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit und mögliche Projekte mit Förderpotential diskutiert.
ÜBERGABE DES FÖRDERBESCHEIDS IM MAI 2023
Am 9. Mai 2023 wurde der Förderbescheid für den neuen Campus der Technischen Hochschule Deggendorf in Wörth-Wiesent feierlich durch den bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Herrn Markus Blume, sowie den bayrischen Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Herrn Albert Füracker, den Beteiligten der Hochschule sowie Gemeinden überreicht.
In enger Zusammenarbeit mit der der OTH und dem ebenfalls neu gegründeten Campus in Kelheim wird sich Wörth-Wiesent in Form des Wasserstoff-Cluster Donau den Themenfeldern Wasserstoff und Schwerlastverkehr widmen. Durch die Forschungsaktivitäten wird es ermöglicht, aktuellste Forschungsergebnisse direkt in der Region nutzbar zu machen.
Die beteiligten Festredner waren sich allesamt einig, dass dieser Standort mit einem herausragenden Forschungskonzept versehen ist, welches die Firmen vor Ort und in ganz Bayern mit neuen Innovationen stärkt. Mit einer ungewöhnlich hohen Motivation aller Beteiligten konnten innerhalb kürzester Zeit alle Herausforderungen für die Gründung bewältigt werden und ein bereits bestehender Gebäudekomplex im Gewerbepark Wörth-Wiesent zur Verfügung gestellt werden. Dieser wird ab sofort weiter angepasst und mit Leben gefüllt, um zügig mit ersten Forschungstätigkeiten starten zu könne.
Der Freistaat unterstützt den neuen Wasserstoff-Forschungscampus im Landkreis Regensburg mit rund sieben Millionen Euro.
BESUCH DES CAMPUS PLATTLING![]()
Bei einem Besuch vor Ort überzeugten sich die Kollegen des Campus Plattling über die Fortschritte im Aufbau unserer Forschungsmöglichkeiten. So wurden beispielsweise die Neuerungen beim Demonstrator für die direkte Wandlung von Solarstrom zu Wasserstoff oder auch die Erkenntnisse zur Verwendung einer Wasserstoffflamme gegenüber Mineralien kritisch begutachtet und fachkundig diskutiert. Wir bedanken uns herzlich für den zahlreichen Besuch und freuen uns auf ein baldiges Widersehen.
AUFTAKTVERANSTALTUNG WASSERSTOFFRUNDE REGENSBURG H2.R![]()
Gemeinsam mit der 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Wiesent Elisabeth Kerscher fand der Besuch der Auftaktveranstaltung zur Gründung der Wasserstoffrunde Regensburg H2.R statt. Elisabeth Kerscher ist die stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes Wörth-Wiesent, der Heimat unseres Campus für Wasserstoff und Schwerlastverkehr.
Unser Wissenschaftlicher Mitarbeiter Jonas Ott hat dabei erfolgreich seine Projektidee "Direct H2" gepitcht.
IAA MOBILITY
Auch unser Staatsminister im Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr Herr Christian Bernreiter hat sich auf der IAA Mobility am Gemeinschaftsstand des Cluster Mobility & Logistics über die verschiedenen Campus der Technischen Hochschule Deggendorf informiert. Der Campus Wörth-Wiesent war durch unseren operativen Leiter Christian Kaiser bestens vertreten, um neue Kontakte zu knüpfen.
Wir haben uns über das allgemeine Interesse und den Austausch sehr gefreut.
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Technische Hochschule Deggendorf
Campus Wörth-Wiesent
Gewerbepark B7
93086 Wörth a.d.Donau
OPERATIVE LEITUNG
Vanessa Boos
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