Technische Hochschule Deggendorf

Innovativ & Lebendig

Newsarchiv 2017.

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Become an International Visiting Lecturer at the Deggendorf Institute of Technology or its European Campus in Pfarrkirchen

Would you like to take up a short time assignment and meet research agendas? Benefit both personally and academically: You have the chance to connect with other scholars, to build academic connections and to undertake teaching and research in a different location. It also provides you with an opportunity to learn about new cultures and further develop your intercultural competence.

 Even though we would enjoy having the guest lecturer teaching in Germany, we understand that there are certain boundaries when it comes to teaching abroad. It may be a problem to be regularly absent at your home university. Therefore, as an alternative, we can also offer virtual classes.

The Deggendorf Institute of Technology puts a strong focus on internationalisation. The geographical location of both our campuses in Deggendorf and Pfarrkirchen is in beautiful Bavaria, a state which offers a variety of attractive leisure time activities in the middle of traditional cafés, restaurants and markets.

Guest lectures are possible among all our faculties on both campuses.

  • Faculty of Applied Economics (School of Management)
  • Faculty of Electrical Engineering, Media Technology and Computer Science
  • Faculty of Natural Sciences and Industrial Engineering
  • Faculty of Mechanical Engineering and Mechatronics
  • Faculty of Civil and Construction Engineering
  • Faculty of Applied Healthcare Sciences

A teaching schedule would be welcome before arrival. The length of the teaching stay needs to have a minimum of five teaching hours and maximum of one month. Visiting lectureships must be arranged with the course director before the beginning of the semester, which must be no later than eight weeks before the planned guest lecture. Before the visiting professor is invited, the financing must be arranged with the International Office as well as the contractual matters settled with the Human Resource Department.

International guest lecturers not coming from one of our ERASMUS+ partner universities may qualify for a contribution towards travel costs and accommodation. These payments will be reimbursed against original receipts. Applications for Visiting Lecturers will comprise an academic CV and an abstract for the proposed lecture topic(s) (100-150 words).

 

Did we attract your interest?

If you require further information or would like to submit a CV and abstract, please contact us directly using antonia.gruber@th-deg.de.
For any further questions or other inquiries, you can also email international-office@th-deg.de at any time.

 

20 December 2017

 

 

 

 

 

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*** THD zu Gast bei Rohde & Schwarz Teisnach ***

besuch thd betriebswirtschaft rohdeschwarz

Am 13. Dezember 2017 ging es für BW Studierenden des 7. Semesters, die den Schwerpunkt "Einkauf und Logistik" besuchen, zur Firma Rohde & Schwarz nach Teisnach.

Herr Kischporski, der die Veranstaltung im Rahmen seiner Vorlesung "Anwendungssoftware für Einkauf und Logistik" organisiert hat, lobte vor allem das interessante Programm bei Rohde und Schwarz.
Die Gruppe begann den Tag mit einer Werksführung, danach ging es in eine Fachdiskussion mit der Leitung des Supply Chain Managements und der Einkaufsleitung des Werkes Teisnach. Besonders interessant für die Studierenden, die bald ihren Bachelor-Abschluss haben, war die Vorstellung von Einstiegsmöglichkeiten, welche ihnen Rohde & Schwarz bietet. Eine rundum gelungene Veranstaltung!

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weihnachtlich 244 127„Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.“
(Blaise Pascal (1623-62), frz. Mathematiker u. Philosoph)

Liebe Freunde und Förderer der Technischen Hochschule Deggendorf, liebe Hochschulangehörige,

es ist mir eine Ehre, Sie auch dieses Jahr wieder als Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf in die Weihnachtsfeiertage zu verabschieden. Wieder liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns. Stolz durften wir diesen Herbst mit über 6000 Studierenden eine neue Rekordzahl an der THD vermelden, fast 1000 Absolventen durften wir auf dem diesjährigen Dies Academicus verabschieden – ebenfalls so viele wie nie zuvor.

Unsere Hochschule erfreut sich offensichtlich größter Beliebtheit und platzt aus allen Nähten. Die Weichen für diverse Erweiterungsszenarien sind gestellt. Ich bin sehr glücklich darüber, als Ihr wiedergewählter Präsident diese Erweiterungen auch in die Tat umsetzen zu dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein geruhsames, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten. Genießen Sie die freien Tage und starten Sie gut und voller Tatendrang in das neue Jahr 2018. Ich danke Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich für Ihr Engagement und freue mich, mit Ihnen allen die Entwicklung unserer Hochschule weiter voranzubringen.

Herzlichst

Ihr Prof. Dr. Peter Sperber
Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf

---
Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Tchestita Koleda - Joyeux Noël– Feliz Navidad - Sung Tan Chuk Ha – Feliz Natal - Maligayan Pasko - Sretan Božić- Gezur Krislinjden - Hyvää Joulua - Gun Tso Sun Tan’Gung Haw Sun - God Jul - Crăciun fericit - Прекрасного Рождества

 

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weihnachten

„Man muss am Anfang eines Jahres gar nicht so viel tun, einfach das Neue zulassen.“

(Volker Harmgardt, Autor, Fotograf, Redner)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen Professorinnen und Professoren, liebe Lehrbeauftragte,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende,

 

in der Retrospektive unglaublich schnell ist es vergangen, dieses Jahr 2019. Und es war ein ganz besonderes für die Hochschule und für die meisten von uns. 25 Jahre THD. 25 Jahre Zukunft und 25 Jahre Geschichte in einem.
 
Bevor wir nun ins 26ste gehen, ein kurzer Blick zurück. Zum Beispiel auf einen bombastischen Festakt und einen ausgesprochen erfolgreichen »Tag der offenen Tür«. Die beiden haben uns nicht nur mehr als 4.000 neugierige Besucher beschert. Auch Ministerpräsident Markus Söder hat uns da als forsch und Forscher kennengelernt. Von selbstbewusst zu selbstbewusst quasi. Vielleicht hat er ja sogar ein klein wenig an unsere anspruchsvollen Ziele gedacht, als er im Oktober seine »Hightech Agenda Bayern« verkündete. Immerhin mit der Bestätigung von ganz oben, dass das bereits 2018 versprochene »Zentrum für Digitalisierungstechnologien« tatsächlich kommen wird.
 
Aber auch viele weitere Jubiläumsaktionen haben 2019 den Weg gesäumt und es ist uns gelungen, den hohen Stellenwert der Hochschule für die Stadt und die Region zu untermauern. Das zeigen auch die Studierendenzahlen im Wintersemester 2019/20. Es geht weiterhin nach oben. Zum Beispiel mit den beiden neuen Fakultäten »Angewandte Informatik« und dem European Campus, der nun ebenfalls als eigenständige Fakultät firmiert. Unsere Hochschule zehrt nicht von ihrer erfolgreichen Vergangenheit, sie versucht wie schon immer kreativ, innovativ und lebendig die Zukunft aktiv zu gestalten.
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Studierende, liebe Professorinnen und Professoren, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Förderer der THD, ein geruhsames, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten. Genießen Sie die freie Zeit und starten Sie gut und voller Tatendrang in das neue Jahr und das neue Jahrzehnt. Ich danke Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich für Ihr Engagement und freue mich, mit Ihnen allen die Entwicklung unserer Hochschule weiter voranzubringen.

Herzlichst

Ihr Prof. Dr. Peter Sperber
Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf

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Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Tchestita Koleda - Joyeux Noël– Feliz Navidad - Sung Tan Chuk Ha – Feliz Natal - Maligayan Pasko - Sretan Božić- Gezur Krislinjden - Hyvää Joulua - Gun Tso Sun Tan’Gung Haw Sun - God Jul - Crăciun fericit - Прекрасного Рождества

 

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***Exkursion nach Regensburg***

conti dez2017

Letzte Woche hatten 25 Studierende des BW-Schwerpunktes „Controlling“ die Gelegenheit, bei Continental Automotive in Regensburg einen Einblick in die Praxis zu erhalten. Nach einer interessanten Besichtigung des Fertigungsbereiches des Standorts hielt der Head of Target Costing/Engine Systems einen Vortrag zum Thema "Target Costing @ Engine System - Strategic Product Cost Management”.

Der Veranstalter Herr Prof. Dr. Schindlbeck äußerte sich nach dem Ausflug begeistert über die Einblicke, die die Gruppe der THD Studierenden gewonnen hat.

Gemeinsam ließ die Gruppe den ereignisreichen Tag auf dem Regensburger Weihnachtsmarkt ausklingen.

 

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Am 24.10.2017 starteten rund 30 Studenten des Umweltingenieurwesens zur Praxistagtour mit dem Bayerischen Bauindustrieverband.

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Das erste Ziel war eine Baustelle der Ferd. Tausendpfund GmbH & Co. KG Bauunternehmung in Straubing. Hier entsteht eine Wohnanlage mit Tiefgarage. Den Teilnehmern imponierte besonders die Sichtung der laufenden Arbeiten an der Tiefgaragendecke.uiw auf tour02

Das zweite Highlight des Tages: eine Großbaustelle der STRABAG Großprojekte GmbH in Niederalteich: Hier ging es um Hochwasserschutz in all seinen Facetten, u.a. auch um das Thema Bodenbeschaffenheit.

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Danach besichtigten die Studenten eine 208m lange Hängebrücke über der Donau in Passau, eine Baustelle der Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH. Hier erfuhren die Teilnehmer, welche Überraschungen bei Ertüchtigung einer älteren Brücke auftauchen können und wie lösungsorientiert man beim Bauen vorgehen muss.

Im Anschluss an diesen bauinformativen Tag folgte eine Gesprächsrunde mit Unternehmensvertretern, Professoren und Studenten. Dabei ging es um Praktika, Karrieremöglichkeiten, Erfahrungsaustausch und frühzeitige Kontaktknüpfung.

 

 

 

 

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Parviz Sadegh-Azar., Beate Hagemann, Bayer. Bauindustrieverband e.V.; Dipl.-Ing. (FH) Ewald Weber, Bezirksverbandsvorsitzender der ostbayerischen Bauindustrie; Franz Kassecker GmbH und Kassecker Stahl- und Metallbau GmbH; Prof. Dr.-Ing. Bernhard Bösl; Dipl.-Ing. (TH) Diana Schön, Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH, Dipl.-Kfm. (Univ.) Alois Bumberger, Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH; Max Simml, Ferd. Tausendpfund GmbH & Co. KG Bauunternehmung; Dipl.-Ing. (Univ.) Josef Limbrunner, STRABAG AG, Natalie Neuhof, STRABAG Großprojekte GmbH, Patricia Kaufmann, STRABAG Großprojekte GmbH

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20171214 wahl präsidentenamt 2017 porträt sperberPräsidentenwahl an der THD: Professor Peter Sperber einstimmig im Amt bestätigt

Erleichtert, erfreut und auch ein wenig stolz - so zeigte sich der alte und neue Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Peter Sperber, nach der Präsidentenwahl. Diese fand am Mittwoch, den 13. Dezember statt. Zwar hatte Sperber keinen Gegenkandidaten, aber dass alle stimmberechtigten Mitglieder des Senats und des Hochschulrats für ihn stimmten, gilt als herausragendes Ergebnis.

Die Wahl des Präsidenten war nur für Hochschulangehörige zugänglich. Vor der Wahl hatte Sperber 45 Minuten Zeit, seine Visionen für eine zweite Amtszeit darzulegen. Sein Fokus lag darauf, das Angestoßene umzusetzen. Konkret geht es darum, die neuen Technologiecampus umzusetzen, den Campus in Pfarrkirchen weiter zu etablieren, den Gesundheitszweig in Metten aufzubauen und das neue Zentrum für Digitalisierung auf den Weg zu bringen. Zudem ist es dem Präsidenten ein Anliegen, die TH Deggendorf deutschlandweit bekannt zu machen und den guten Ruf, den die Hochschule genießt, zu festigen. Darüber hinaus bleibt der alte und neue Präsident gewohnt pragmatisch: Weiter als zwei Jahre könne man bei der dynamischen bayerischen Hochschulpolitik sowieso nicht planen, so Sperber, und er erinnert sich schmunzelnd: „Fast nichts von dem, was wir die vergangenen Jahre gemacht haben, hatte ich in meiner Vorstellung vor sechs Jahren angekündigt.“ Der Präsident der Hochschule wird für sechs Jahre gewählt und darf das Amt maximal über zwei volle Amtszeiten ausüben. Gewählt wird der Präsident vom Hochschulrat, dem auch die Mitglieder des Senats angehören. Die Vorsitzenden von Senat und Hochschulrat schlagen aus den eingegangenen Bewerbungen Kandidaten vor. Es kann auch ein Kandidat vorgeschlagen werden, der sich nicht beworben hat. Im Fall der aktuellen Präsidentenwahl wurde Prof. Dr. Sperber als einziger Kandidat vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Die Wahl leitete der Kanzler der THD, Dr. Gregor Jaburek.

14. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (MC)

 

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You can apply for a Job Shadowing at the following companies:

Head of marketing

AVP AUTOLAND Gruppe

Project head

BPM Bau- und Projektmanagement Hartl GmbH

Construction engineer for specialized machines

Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG

Energy advisor

Energiezentrum Ostbayern

Senior Consultant

ZMM Zeitmanager München GmbH

Hotel manager

Star Inn Hotels Bayern GmbH

Construction engineer

IFB Eigenschenk GmbH

Project head for waste/bulding stock and geo technology

DB Engineering & Consulting GmbH

System Test Engineer

ASK Industries GmbH

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20171211 exkursion zaw fakultät biwStudierende der THD auf Exkursion beim ZAW Donau-Wald

Eine international besetzte Studierendengruppe des Masterstudiengangs Bau- und Umweltingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), hat sich im Rahmen einer Betriebsbesichtigung auf der Deponie des ZAW Donau-Wald in Außernzell mit den vielseitigen Anforderungen bei Planung, Bau, Betrieb und Rekultivierung einer Deponie vertraut gemacht.

Die Exkursion wurde geleitet von Dr. Martin Eiberweiser, Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf, und dem Abteilungsleiter Technik beim ZAW Donau-Wald, Christian Pietruska. Auf dem 36 Hektar großen Deponiegelände des ZAW in Außernzell erlebten die Besucher alle „Lebenszyklen“ der seit 1977 betriebenen Entsorgungsanlage, darunter die laufenden Erweiterungsarbeiten mit Einbau einer mehrschichtigen Basisabdichtung. Im aktuellen Verfüllbereich der Deponie wurden die rechtlich zugelassenen Abfallarten und die spezifischen Anforderungen bei der Annahme und beim Einbau der Abfälle thematisiert. Vorgestellt wurden auch der bereits rekultivierte Altbereich der Deponie und der technische Aufbau der mehrschichtigen Oberflächenabdichtung. Sichtlich beeindruckt waren die angehenden Ingenieure beim Abstieg in den 400 Meter langen Kontrollstollen unterhalb der Deponiebasis. Hier laufen die Deponiesickerwasserleitungen zusammen und werden der deponieeigenen Kläranlage mit moderner Abwasser-Reinigungstechnik zugeführt. Weitere Stationen waren die Gasverwertungsanlage der Deponie mit Gasleitungen, Gasbrunnen und Blockheizkraftwerk zur Gewinnung von Strom und Fernwärme sowie die rund 1,4 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage am Südhang des Deponiegeländes mit einer Leistung von zwei Megawatt.
Nach vorangegangenen Besichtigungen von Gebäuderückbaumaßnahmen und getrennter Erfassung der Abfälle, einer Aufbereitungsanlage für Recyclingbaustoffe und einem Verfüllbetrieb für Bodenaushub und Bauschutt, erschloss sich mit dem Besuch der Deponie Außernzell für die Studierenden der gesamte Bereich der Kreislaufwirtschaft entsprechend der gesetzlichen Vorgaben: Bauabfälle vermeiden, Wiederverwenden, hochwertig verwerten oder schadlos und ordnungsgemäß beseitigen.

11. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171211 akustikseminar 2017 fakultät emiAkustiker verbessern Klangerlebnis

Zum zwölften Mal veranstaltete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) heuer ihr alljährliches Akustikseminar. Diesmal standen „Akustische Analyse- und Simulationsmethoden zur Klangverbesserung“ im Fokus. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump begrüßte zahlreiche Gäste aus der Industrie sowie Studierende des Studiengangs Medientechnik zu den sechs wissenschaftlichen Vorträgen.

Ferner präsentierte er den Teilnehmern am Ende der Tagung Hörproben eines dreidimensionalen Wiedergabesystems in den neuen Audioräumen der Hochschule. „Das Seminar vermittelt den Studierenden aktuelle Forschungsinhalte von einschlägigen Industriepartnern und stellt durch die Kommunikation von Wirtschaft und Hochschule Weichen für Praktika und Abschlussarbeiten“, erläutert Professor Krump. „Zahlreiche Firmenmitarbeiter kommen nicht nur als Referenten, sondern auch als Zuhörer von weit her und erhalten Einblick in unsere Ausbildung, geben aber auch durch ihre Diskussionsbeiträge Hinweise zu praxisnahen Entwicklungsthemen“, berichtet er weiter.
Die Tagung zeigte diesmal die vielfältigen Möglichkeiten, wie mit Laserabtastung von Membranschwingungen und durch computergestützte Modellberechnungen Lautsprecher in ihrem Klangverhalten verbessert werden können. Geeignete Analyse- und Simulationstechniken lassen die Berechnung des Schallfeldes im Wohnraum, aber auch im Fahrzeug zu, so dass der Innensound auf dem Computer optimiert werden kann. Auch die Auspuffgeräusche können durch aktive Lärmbekämpfung leiser gestaltet werden. Die Vorträge stellten anschaulich den Stand der Technik, jedoch auch die in Folge der Komplexität der Berechnungen noch auftretenden Probleme dar.
Ein Modell über die Funktionsweise des Gehörs und anschließende Erkennung von Klangmustern wird mittlerweile zur Zustandsüberwachung von Industrieanlagen und Qualitätssicherung von Produkten eingesetzt, um Produktionsfehler durch Geräuschanalyse wie zum Beispiel bei Motor- oder Getriebesound zu detektieren. Auch die Wiedergabe von Lautsprechersystemen im Raum wird durch Einsatz entsprechender Mikrofonanalysen und elektronischer Signalverarbeitung optimiert. Ungünstige Raumeigenschaften wie Halligkeit und Übertragungsdefizite können so korrigiert werden und zu einem verbesserten Hörgenuss führen. Dies wurde den Teilnehmern am Ende der Tagung auch anschaulich im 3D-Surround-Studio der Hochschule vorgeführt, in dem mit und ohne elektronischer Korrektur verschiedene Klangwelten abgespielt wurden, bei denen die Zuhörer nicht nur rundherum, sondern auch von oben beschallt wurden.

11. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171211 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietStudienreise der beiden Universitäten Budweis und Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte unter Leitung von Tobias Bauer und Vilem Dostal eine kostenlose Studienreise für die Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf angeboten werden.

Die Reise begann mit dem Besuch des Stadtmarketings Weiden, gefolgt von einer interessanten Stadtführung. Anschließend ging es nach einem kurzen Mittagssnack zum Automobilzulieferer Grammer in Tachov, wo nach einer Unternehmenspräsentation über die Zukunft des Sitzherstellers diskutiert wurde. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Brauereibesichtigung der Brauerei Chodovar, eine kleine Verköstigung des Bieres war natürlich inklusive. Tags darauf wurde die Reitschule des Schlosses Tachov sowie das Haus der Natur Český les besichtigt. Weitere interessante Programmpunkte der Studienreise waren die Teilnahme am Studientag „Zeitalter der Roboter“ an der OTH Regensburg, die Besichtigung der Walhalla sowie zum Abschluss der Besuch des Weihnachtsmarktes in Guteneck.
Die knapp 50 teilnehmenden Studierenden stammen aus folgenden Studiengängen: Bau- sowie Umweltingenieurwesen, International Management, Technische Physik, Medientechnik sowie Betriebswirtschaft. Besonders interessant fanden die Studierenden, „dass sich im Grenzgebiet so viel bewegt“ und waren von den Jobaussichten überrascht, die sich im bayerisch-tschechischen Raum bieten.

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20171211 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietStudienreise der beiden Universitäten Budweis und Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte unter Leitung von Tobias Bauer und Vilem Dostal eine kostenlose Studienreise für die Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf angeboten werden.

Die Reise begann mit dem Besuch des Stadtmarketings Weiden, gefolgt von einer interessanten Stadtführung. Anschließend ging es nach einem kurzen Mittagssnack zum Automobilzulieferer Grammer in Tachov, wo nach einer Unternehmenspräsentation über die Zukunft des Sitzherstellers diskutiert wurde. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Brauereibesichtigung der Brauerei Chodovar, eine kleine Verköstigung des Bieres war natürlich inklusive. Tags darauf wurde die Reitschule des Schlosses Tachov sowie das Haus der Natur Český les besichtigt. Weitere interessante Programmpunkte der Studienreise waren die Teilnahme am Studientag „Zeitalter der Roboter“ an der OTH Regensburg, die Besichtigung der Walhalla sowie zum Abschluss der Besuch des Weihnachtsmarktes in Guteneck.
Die knapp 50 teilnehmenden Studierenden stammen aus folgenden Studiengängen: Bau- sowie Umweltingenieurwesen, International Management, Technische Physik, Medientechnik sowie Betriebswirtschaft. Besonders interessant fanden die Studierenden, „dass sich im Grenzgebiet so viel bewegt“ und waren von den Jobaussichten überrascht, die sich im bayerisch-tschechischen Raum bieten.

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20171211 exkursion ins bayerisch tschechische grenzgebietStudienreise der beiden Universitäten Budweis und Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Kompetenzsteigerung von Studenten – bessere Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ konnte unter Leitung von Tobias Bauer und Vilem Dostal eine kostenlose Studienreise für die Universitäten Budweis, Pilsen, der OTH Amberg-Weiden und der Technischen Hochschule Deggendorf angeboten werden.

Die Reise begann mit dem Besuch des Stadtmarketings Weiden, gefolgt von einer interessanten Stadtführung. Anschließend ging es nach einem kurzen Mittagssnack zum Automobilzulieferer Grammer in Tachov, wo nach einer Unternehmenspräsentation über die Zukunft des Sitzherstellers diskutiert wurde. Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch eine Brauereibesichtigung der Brauerei Chodovar, eine kleine Verköstigung des Bieres war natürlich inklusive. Tags darauf wurde die Reitschule des Schlosses Tachov sowie das Haus der Natur Český les besichtigt. Weitere interessante Programmpunkte der Studienreise waren die Teilnahme am Studientag „Zeitalter der Roboter“ an der OTH Regensburg, die Besichtigung der Walhalla sowie zum Abschluss der Besuch des Weihnachtsmarktes in Guteneck.
Die knapp 50 teilnehmenden Studierenden stammen aus folgenden Studiengängen: Bau- sowie Umweltingenieurwesen, International Management, Technische Physik, Medientechnik sowie Betriebswirtschaft. Besonders interessant fanden die Studierenden, „dass sich im Grenzgebiet so viel bewegt“ und waren von den Jobaussichten überrascht, die sich im bayerisch-tschechischen Raum bieten.

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20171208 cast duales studium internationalNeues Studienmodell bietet Vorteile für Studierende und beteiligte Firmen

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet in Kooperation mit der Westböhmischen Universität Pilsen und dem Institut für Technik und Wirtschaft Budweis ein internationales duales Studium an. Studierende der drei Hochschulen haben so die Möglichkeit zusätzlich zu ihrem Studium Praxisphasen in Unternehmen, die sowohl in Bayern als auch in Tschechien einen Standort haben, zu verbringen. Gefördert wird das neuartige Studienmodell „CAST – Company Academic Student Training“ über ein EU-Projekt, an dem der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik als Partner beteiligt sind.

„Die Grenzregion Bayern - Tschechien soll für junge Menschen attraktiver werden, indem verstärkt auf eine Bindung zu Unternehmen und damit zur Region gesetzt wird“, erklärt Claudia Probst vom Career Service der THD zu den Hintergründen des neuen Studienmodells. Mit „CAST“ bieten die beteiligten Partner eine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit, damit sich junge Menschen in der Region und vor allem grenzübergreifend orientieren können. Für beide Seiten ergeben sich dabei Vorteile: Für Studierende können individuelle Ablaufpläne erstellt werden, d.h. sie sind frei in ihrer Entscheidung, welche Phase des Studiums sie an welchem Ort absolvieren möchten. Tschechisch- bzw. Deutsch-Kenntnisse sind dabei keine Voraussetzung. Die Studierenden werden durch kostenlose Sprachkurse und interkulturelle Trainings von den Hochschulen unterstützt. In den Unternehmen werden die Studierenden in betriebliche Strukturen, Arbeitsweisen und Projektabläufe eingebunden und lernen die Arbeitswelt in beiden Ländern kennen. Außerdem ist die finanzielle Sicherheit, die ein duales Studium durch eine kontinuierliche Vergütung bietet, ein entscheidender Aspekt. Unternehmen gewinnen durch CAST hochqualifizierte, akademisch ausgebildete Mitarbeiter bzw. Studierende. Zeit- und kostenaufwendige Einarbeitungszeiten oder Traineeprogramme nach dem Studium werden dadurch hinfällig. Die jungen, motivierten Fach- und Führungskräfte in der Grenzregion haben bereits eine enge Firmenbindung und das Praxis-Know-How ist genau auf das Unternehmen zugeschnitten. Seit Beginn des Projekts sind die Firma Max Streicher aus Deggendorf und die Firma Kermi aus Plattling als ausbildende Unternehmen dabei. Die Firma Rhode und Schwarz aus Teisnach und die Firma Sedlbauer aus Grafenau sind kürzlich als Partner dazu gekommen. Interessierte Unternehmen und Schülerinnen und Schüler können sich an der THD beraten lassen. Zuständig ist Claudia Probst. Sie ist telefonisch unter 0991 3615 284 und per E-Mail unter claudia.probst@th-deg.de zu erreichen.

08. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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„Christmas International“ im Erzählcafé

Passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit lautete das Thema des zweiten Erzählcafès der Technischen Hochschule Deggendorf in diesem Wintersemester „Christmas International“. Mehr als 30 internationale Studierende aus Venezuela, Finnland sowie den USA nahmen daran teil.

Von den Referenten wurden kurze Präsentationen über traditionelle Weihnachtsrituale aus ihren Heimatländern vorbereitet und sogar typische Weihnachtspeisen angeboten. Es war ein fröhliches get-together unter der bewährten Moderation von Maria Gretzinger, Leiterin Zentrale Studienberatung und Antonia Gruber, Mitarbeiterin International Office. Der Ablauf eines typischen Weihnachtsfests in den USA beginnt mit einem Kirchenbesuch. Der findet entweder am Abend des 24. Dezembers oder am Morgen des 25. Dezembers statt. Danach werden die Geschenke ausgepackt. Hier werden zunächst die kleinen Geschenke in den „stockings“, den Socken, welche traditionell am Kamin hängen, ausgepackt. Anschließend werden die anderen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum geöffnet und nebenbei wird Weihnachtsmusik gehört. Auch Weihnachtsfilme sowie das alljährliche Weihnachts-Football-Spiel gehören in vielen Familien zur Tradition. Zu den typischen Weihnachtstraditionen in Finnland gehören eine Weihnachtsrede, Schlittenfahren und das Werfen der Weihnachtsbäume aus dem Fenster. Letzteres geschieht 13 Tage nach Weihnachten. Weihnachten in Venezuela ist stark durch den Einfluss der katholischen Kirche geprägt. Aufgrund dessen wird am 24. Dezember – wie in Deutschland – die Geburt Jesus gefeiert und es gibt ein traditionelles Festessen mit landestypischen Speisen und Getränken. Das nächste Erzählcafé findet im Sommersemester 2018 statt. Weitere Informationen gibt es zeitnah im Handwerksmuseum und an der Technischen Hochschule Deggendorf.

05. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171205 treffen mint regionMINT schmeckt Niederbayern

Nicht Pfefferminze ist die Zutat für die kürzlich gegründete MINT-Region Niederbayern, sondern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, sowie zahlreiche engagierte Menschen in den Landkreisen Deggendorf, Regen, Freyung-Grafenau und Rottal-Inn. So kamen letzte Woche deren Vertreter zu einem zweiten Arbeitstreffen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen.

Eingeladen war als Premiumpartner und Förderer der MINT-Region Stefan Weinberger als Vertreter der Streicher Gruppe. Das Deggendorfer Unternehmen ist der erste Förderer mit Kooperationsvertrag und unterstützt das Netzwerk finanziell und sehr aktiv. Gemeinsam wollen alle beteiligten Unterstützer junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Angebote zum Thema MINT wie zum Beispiel Workshops, Unternehmensbesuche und Informatik-Projekte sollen zukünftig gebündelt und übersichtlich in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Beim zweiten Arbeitstreffen berichteten die Vertreter der Wirtschaft und die Regionalmanager aus den vier Landkreisen über ihre bisherigen Aktivitäten und planten zukünftige Maßnahmen für mehr Präsenz in der Öffentlichkeit. Anfang 2018 soll zum Beispiel die neue Webplattform www.mint-niederbayern.de online gehen. Hier werden die MINT-Möglichkeiten in der Region gesammelt und entsprechend dargestellt. Auch können sich dadurch verschiedene Akteure gegenseitig inspirieren und von Erfahrungen profitieren. Die Plattform ist ein Werkzeug, mit dem Übersicht in die „zerfledderte MINT-Angebotslandschaft“ kommt. Ebenfalls für 2018 stellten die Vertreter beim Arbeitstreffen letzte Woche einen MINT-Tag in Aussicht, bei dem sich die verschiedenen Förderprojekte präsentieren und Unternehmen und Lehrkräfte über zielführende Kooperationsmöglichkeiten austauschen können. Mit einem Newsletter wird die MINT-Region darüber hinaus ab Mitte 2018 regelmäßig über aktuelle Aktionen informieren. Unterstützer und Mitstreiter - auch aus angrenzenden Regionen bzw. aus Niederbayern - sind herzlich willkommen. Ansprechpartnerin und Koordinatorin der MINT-Region Niederbayern ist Andrea Stelzl. Sie ist bereits unter info@mint-niederbayern.de für Fragen und Anregungen erreichbar.

05. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171205 chinesische delegationDelegation aus Zhongshan besucht die THD

Eine Delegation von der University of Electronic Science and Technology of China mit Sitz in Zhongshan besuchte die Technische Hochschule Deggendorf, um sich einen Eindruck von der Hochschule zu machen und die Kooperation mit ihr voranzutreiben. Es geht dabei um ein einzigartiges Pilotprojekt, bei dem in China unter Beratung der Technischen Hochschule Deggendorf eine Fachhochschule nach bayerischem Modell gegründet werden soll.

Einen derartigen Hochschultyp gibt es in China bislang nicht. Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist bereits unterzeichnet, als nächstes sollen deutsch-chinesische Arbeitsgruppen unter der Federführung des THD-Kanzlers Dr. Gregor Jaburek die Details ausarbeiten. Vizepräsident Xurong Ma zeigte sich begeistert von Deggendorf und der THD: „Wir sind heute einen wichtigen Schritt weitergekommen und freuen uns sehr über die Zusammenarbeit.“

05. Dezember 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Auch wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

 

20 Dezember 2017 | Hochschulmarketing

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Der neue Professor ist Telematik-Spezialist

Dr. Thomas Spittler aus Passau ist neuer Professor für das Lehrgebiet Telematics in Health Care an der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf. Mit Beginn des Sommersemesters 2018, also ab 15. März nächsten Jahres, wird er am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen lehren und forschen.

Geprägt durch das „Erfinder-Gymnasium“ der Maristen in Fürstenzell, studierte er entgegen der juristisch, pädagogisch, medizinischer Familientradition Elektro- und Informationstechnik an der TU München. Nach einem kurzen Ausflug in die Industrie kehrte er wieder an seine Alma Mater zurück, wo er sich unter anderem mit dem Aufbau eines telemedizinisches Assistenzsystems, mit dessen Hilfe Arzt und Patient gleichermaßen in der Therapie unterstützt und begleitet werden können, beschäftigte.
Dr. Thomas Spittler verfügt aufgrund seiner zwei Auslandssemester an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegen in Trondheim, seiner zahlreichen Kongressreisen ins Ausland und seiner Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern während seiner Industrietätigkeit über internationale Erfahrung. Der baldige zweifache Familienvater interessiert sich für fremde Kulturen, er ist aber auch sehr bodenständig. Seit seiner Jugend spielt er Trompete, derzeit im Sinfonischen Blasorchester Bad Griesbach, bei der Pullacher Blasmusik und bei den Kesselbach Musikanten. Ein Höhepunkt für ihn ist der alljährliche Einzug der Wiesnwirte beim Münchner Oktoberfest, den er mit der Pullacher Blasmusik für das Winzerer Fahnl bestreiten darf. Zusätzlich engagiert sich Dr. Thomas Spittler in diversen Ehrenämtern, wie zum Beispiel als Kassier in einem Verein, der subventionierte Wohnungen an Studierende in München vermietet.

05. Dezember 2017 | ECRI-Pressestelle

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20171130 kindermitbringtagProgramm für den Nachwuchs von Hochschulangehörigen mit Technik und Sport

Zum zweiten Mal organisierte das Ressort Family Affairs der Technischen Hochschule Deggendorf am schulfreien Buß- und Bettag einen Kindermitbringtag für die Kinder der Angestellten und Studierenden der THD.

Am Vormittag machten sich die 17 angemeldeten Kinder mit drei Betreuern auf den Weg zum Technikhaus von „Technik für Kinder“. Dort bauten sie zusammen mit zwei Mentoren vom Verein „Technik für Kinder“ ein Propellerfahrzeug. Diverse handwerkliche Handgriffe wie Sägen, Feilen, Bohren, Schrauben und Löten mussten die Kinder unter Anleitung selbst ausführen. Zum Schluss testeten sie ihre selbst gebauten Fahrzeuge in einem Rennen. Auf dem Rückweg zur Hochschule durften die Kinder einen Abstecher zum Spielplatz an der Donaupromenade einlegen. Nach dem Mittagessen in der Mensa erwarte Christian Kerschl, Diplom-Sportlehrer an der Fakultät Angewandte Trainingswissenschaften, die Gruppe zu einem abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm. Mit Bällen, Reifen und kleinen Kegeln verbrachten die jungen Teilnehmer einen aktiven Nachmittag im Stadthallenpark.

30. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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berufsforum aww dSich im kleinen Kreis über konkrete Interessen auseinandersetzen - das ermöglichen die Berufsforen des Career Service an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Studierende einer bestimmten Fachrichtung treffen auf mögliche Arbeitgeber und können in Vorträgen und anschließenden Workshops die Firmen näher kennenlernen. Am 22. November fand ein Berufsforum für den Fachbereich Angewandte Wirtschaftswissenschaften statt.

 

Die Berufsforen der THD gliedern sich in zwei Teile. Am Anfang der Veranstaltung referieren Firmenvertreter. Anschließend tauschen sich Studierende und Firmenvertreter im Speed-Recruiting zu bestimmten Schwerpunktthemen aus. „Die Studierenden haben bei unseren Berufsforen die einzigartige Möglichkeit, ein Gespür für die Firmen zu bekommen. Passe ich zu dieser Firma ist für Berufseinsteiger eine ebenso wichtige Frage wie umgekehrt für die Firmen: Passt dieser Absolvent zu uns?“, erklärt Jasmin Weber, Organisatorin der Berufsforen vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf. Dabei geht es bei Weitem nicht immer um eine Festanstellung, auch die Möglichkeiten für Praktika und Bachelorarbeiten in den jeweiligen Unternehmen werden abgeklärt.
Studierende und Unternehmensvertreter sind sich einig. „Die Berufsforen sind eine gute Möglichkeit den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmen und Studierenden zu suchen“, so Marina Fischer, Zwiesel Kristallglas AG. Sie befürwortet die intensiven Gespräche mit den Studierenden sehr, denn diese „machen es möglich das Unternehmen besser kennenzulernen und Einstiegsmöglichkeiten individuell zu besprechen.“ Corina Fischer, Studentin der Betriebswirtschaft legt die Beweggründe für ihre Teilnahme dar: „Da ich mich aktuell im siebten und somit letzten Semester im Studiums befinde, bin ich mithilfe des Berufsforums, meinem Berufseinstieg einen Schritt nähergekommen. An einem Nachmittag habe ich einen guten Einblick in unterschiedliche Unternehmen bekommen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich mich bei diesen Firmen bewerbe.“
Die Berufsforen an der Technischen Hochschule Deggendorf finden über das ganze Jahr verteilt statt und richten sich an Studierende der jeweiligen Fachrichtung ab dem dritten Semester. Das nächste Berufsforum für den Fachbereich Bauingenieurwesen findet am 5. Dezember an der THD statt.

 

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20171129 ländertage 2017An drei Nachmittagen um die Welt - Ländertage an der THD

Über 200 Studierende besuchten die Ländertage an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), die jedes Wintersemester in kompakter Form über Möglichkeiten für ein Austauschsemester oder Auslandspraktikum informieren.

Mit einem Mix aus Expertenvorträgen und Erfahrungsberichten von Studierenden bietet das Organisationsteam des Career Service gemeinsam mit dem International Office eine Plattform zum Informationsaustausch und vor allem zum Knüpfen von Kontakten. An drei Nachmittagen ging es mögliche Aufenthalte in USA und Kanada, Lateinamerika und im europäischen Raum. Beim Ländertag USA/Kanada informierte als externe Expertin Rachel Steinhaus, Mitarbeiterin des Amerikahauses in München zu einem Aufenthalt in Nordamerika. Außerdem war College Contact als Vermittlungsagentur für Studienplätze weltweit vertreten. Der Ländertag Lateinamerika lebte durch den Austausch von Studierenden zu Studierenden und die Expertenbeiträge von Luise Freitag vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika. Der Ländertag Europa widmete sich dem 30. Geburtstag des Erasmus-Austauschprogramms. Ehemalige ERASMUS-Stipendiaten nahmen die Teilnehmer mit ihren Erfahrungsberichten auf eine Reise durch ganz Europa mit: von Finnland über das Vereinigte Königreich, Belgien, Frankreich bis in den Süden Europas nach Spanien und Gran Canaria. Bilder vom Nordlicht, von Sanddünen oder historischen Altstädten weckten Fernweh und dürften viele noch unschlüssige Studierende überzeugt haben, den Schritt ins Ausland zu wagen. Frau Döppe vom Bayerischen Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südosteuropa ergänzte die Berichte mit ihren Informationen zu Austausch- und Fördermöglichkeiten. Nach den Ländertagen haben die Studierenden noch bis 15. Februar 2018 Zeit, um sich für ein Auslandssemester an einer der über 180 Partnerhochschulen der THD zu bewerben.

29. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171127 berufung professorin schwubProfessorin für Werkstoffwissenschaften berufen

Sigrid Schwub heißt die neue Professorin für das Lehrgebiet Werkstoffwissenschaften. Die Professur ist zwar an der Fakultät für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf angesiedelt. Jedoch verfolgt die frischgebackene Professorin am neugegründeten „kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg mit viel Herzblut auch das Ziel, den Aufbau des Technologiezentrums Weißenburg nachhaltig zu unterstützen, sodass ein neues Kompetenzzentrum in der mittelfränkischen Region entstehen kann. Dafür konnte die zukünftige Standortleiterin schon mal rund 1,5 Millionen Euro europäische Fördergelder akquirieren.

Nach ihrem Abitur in Lindau am Bodensee entschied sich Sigrid Schwub dazu Werkstoffwissenschaften zu studieren. Die Standortwahl fiel dabei auf die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Wobei für sie zu diesem Zeitpunkt noch die vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten entscheidender waren als das detaillierte Studienangebot. Die Interessenslagen verschoben sich im Laufe des Studiums jedoch deutlich. Im Anschluss an ihr Studium promovierte sie im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit EADS Astrium, einer Tochtergesellschaft der Aerospace Defence and Space Company. Dabei stand die Untersuchung der Struktur-Eigenschaftsbeziehung von hochleitfähigen Kupferlegierungen sowie deren Veränderungen unter thermomechanischer Belastung im Vordergrund. Mit dem angeeigneten Methodenwissen ging der Weg nun in die Praxis – als Consultant der Firma Hüttl & Vierkorn, eine mittelständische Technologieberatung im fränkischen Gunzenhausen. Dort war sie mit Prozessoptimierungen, FuE Projektierungen sowie Materialeffizienzanalysen betraut. Die gebürtige Münchnerin lebt in Gunzenhausen am Altmühlsee. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie im Grünen oder mit einer Runde Squash und anschließender Sauna. Leidenschaftlich gerne unternimmt sie auch spontane Rucksacktouren. Die sind aber momentan auf Eis gelegt; die einjährige Tochter Emilia ist nämlich noch nicht ganz abenteuertauglich.

27. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Projekt Gebäudetechnik II Fakultät BIW

Im Rahmen des Faches Gebäudetechnik II aus dem Masterstudiengang Bau- und Umweltingenieurwesen erarbeiteten Markus Hollweck und Luisa Frackenpohl in Kooperation mit unserem Lehrbeauftragten Matthias Obermeier vom Ingenieurbüro Nigl & Mader ein Konzept zur Auslegung einer Photovoltaikanlage für die Kläranlage Neukirchen vor dem Wald. Dieses stellen die Studierende Donnerstag, den 16.11.2017 in der Gemeinderatsitzung vor. Einen ausführlichen Artikel zu der Vorstellung finden Sie in der lokalen Presse.

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masterkurs beim filmschoolfest munich

Die Studierenden der THD-Lehrveranstaltung "Kurzfilm" im Master Medienproduktion unter Leitung von Prof. Jens Schanze verschafften sich zwei Tage lang einen Überblick über aktuelle Produktionen der internationalen Kurzfilmszene

Beim 37. Int. Festival der Filmhochschulen wurden Kurzfilme von über 30 Filmschulen auf der ganzen Welt gezeigt und die besten prämiert. Vom Spielfilm über den Dokumentarfilm bis zum Animationsfilm war das ganze Spektrum vertreten und die Vielfalt der Genres, Stilrichtungen und Produktionsbedingungen war überwältigend. Besonderheit: Bei allen Vorführungen waren die Filmemacher oder ein Vertreter des Teams anwesend, so dass die THD-Studierenden im direkten Austausch Einblicke in die Entstehungsgeschichten der Filme erhielten, die z.B. in Brasilien, Israel, Singapur, Australien oder USA produziert wurden.

 

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20171110 wiw exkursionStudierende aus Deggendorf zu Besuch bei Rohde & Schwarz Teisnach

Wertvolle praktische Einblicke in ein Unternehmen zu gewinnen, hieß es am 2. November für 55 Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf. Im Rahmen des Vorlesungsmoduls „Betriebsorganisation und Logistik“ unternahmen die Bacheloranden im siebten Semester Wirtschaftsingenieurwesen eine Exkursion zum Rohde & Schwarz-Werk Teisnach.

Erster Programmpunkt für die 55 Teilnehmer war eine Werkspräsentation durch Martin Schweiger, Segmentleiter Supply Chain Management. Im Anschluss daran durften die Studierenden die Werkshallen besichtigen. Dadurch erhielten sie einen tieferen Einblick in die Produktion bei Rohde & Schwarz. In Kleingruppen erkundeten sie die Bereiche Senderfertigung und -montage, Systemintegration, Präzisionslaser- und Mikrofertigung. Zudem erfuhren die Studentinnen und Studenten, welche Berufsbilder im Werk Teisnach bestehen. „In der Theorie“, so der angehende Bachelorabsolvent im Wirtschaftsingenieurwesen Stefan Hiendl „haben wir bereits viel über technische Mechanik, Grundlagen der Elektrotechnik, Betriebswirtschaft oder Finanzierung erfahren. Für uns Studierende war die Exkursion eine hervorragende Möglichkeit, das Erlernte mit der Praxis zu verbinden.“
Der Technologiekonzern Rohde & Schwarz entwickelt, produziert und vermarktet innovative Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik. Er adressiert eine Reihe von Marktsegmenten in der Wirtschaft und im hoheitlichen Sektor. Im Werk Teisnach entstehen unter anderem Körperscanner, Gehäuse, Leiterplatten, TV- und Hörfunksender, kundenspezifische Funkkommunikationssysteme, mikromechanische Präzisionsteile sowie elektromechanische Sonderanfertigungen jeder Art. Der Standort versteht sich als Systemlieferant und Zentrum für mechanische und elektronische Fertigung im Werksverbund und beschäftigt derzeit 1600 Mitarbeiter. Das Modul „Betriebsorganisation und Logistik“ hat zwei Schwerpunkte: Zentral ist neben der Management- und Organisationslehre auch die vernetzte Zusammenarbeit der Produktion, Zulieferung und Vermarktung durch das Bindeglied der Logistikkette, dem Supply Chain Management.

10. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171124 berufsforum awwAuf Tuchfühlung: Berufsforen bringen Studierende und potentielle Arbeitgeber zusammen

Sich im kleinen Kreis über konkrete Interessen auseinandersetzen - das ermöglichen die Berufsforen des Career Service an der Technischen Hochschule Deggendorf. Studierende einer bestimmten Fachrichtung treffen auf mögliche Arbeitgeber und können in Vorträgen und anschließenden Workshops die Firmen näher kennenlernen. Am Mittwoch, 22. November, fand ein Berufsforum für den Fachbereich Angewandte Wirtschaftswissenschaften statt.

Die Berufsforen der THD gliedern sich in zwei Teile. Am Anfang der Veranstaltung referieren Firmenvertreter. Anschließend tauschen sich Studierende und Firmenvertreter im Speed-Recruiting zu bestimmten Schwerpunktthemen aus. „Die Studierenden haben bei unseren Berufsforen die einzigartige Möglichkeit, ein Gespür für die Firmen zu bekommen. Passe ich zu dieser Firma ist für Berufseinsteiger eine ebenso wichtige Frage wie umgekehrt für die Firmen: Passt dieser Absolvent zu uns?“, erklärt Jasmin Weber, Organisatorin der Berufsforen vom Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf. Dabei geht es bei Weitem nicht immer um eine Festanstellung, auch die Möglichkeiten für Praktika und Bachelorarbeiten in den jeweiligen Unternehmen werden abgeklärt. Studierende und Unternehmensvertreter sind sich einig. „Die Berufsforen sind eine gute Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmen und Studierenden zu suchen“, so Marina Fischer, Zwiesel Kristallglas AG. Sie befürwortet die intensiven Gespräche mit den Studierenden sehr, denn diese „machen es möglich, das Unternehmen besser kennenzulernen und Einstiegsmöglichkeiten individuell zu besprechen.“ Corina Fischer, Studentin der Betriebswirtschaft, legt die Beweggründe für ihre Teilnahme dar: „Da ich mich aktuell im siebten und somit letzten Semester meines Studiums befinde, bin ich mithilfe des Berufsforums meinem Berufseinstieg einen Schritt näher gekommen. An einem Nachmittag habe ich einen guten Einblick in verschiedene Unternehmen bekommen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich mich bei diesen Firmen bewerbe.“ Die Berufsforen an der Technischen Hochschule Deggendorf finden über das ganze Jahr verteilt statt und richten sich an Studierende der jeweiligen Fachrichtung ab dem dritten Semester. Das nächste Berufsforum für den Fachbereich Bauingenieurwesen findet am 5. Dezember statt.

24. November 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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20171120 dies academicus 2017Absolventinnen und Absolventen feiern erfolgreichen Abschluss

Am Samstag, 18. November besuchten rund 1200 Gäste die akademische Jahresfeier, den Dies academicus, der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Festakt zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen fand in den Deggendorfer Stadthallen statt. Als Festredner konnte die THD den Klimaforscher Professor Hans Joachim Schellnhuber gewinnen.

Präsident Professor Peter Sperber und Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler begrüßten die Absolventinnen und Absolventen zum feierlichen Abschluss ihres Studiums. Mit dem Festvortrag „Vom Neandertal ins Silicon Valley – und zurück?“ gab Professor Hans Joachim Schellnhuber den jungen Akademikerinnen und Akademikern einen eindeutigen Auftrag für die Zukunft. Der gebürtige Niederbayer und promovierte Physiker kam direkt von der Klimakonferenz in Bonn nach Deggendorf und zeigte in seinem Vortrag, wie notwendig das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen ist, unser Klimasystem zu schützen. Mit den besten Wünschen verabschiedeten die Dekane die frisch gebackenen Bacheloranden und Masteranden ihrer Fakultät. Firmen der Region und Institutionen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst verliehen Preise an insgesamt 14 Absolventinnen und Absolventen für herausragende Bachelorarbeiten und Leistungen während der Studienzeit. Oberbürgermeister, Dr. Christian Moser verlieh den Deggendorfer Hochschulpreis an Professor Joerg Maxzin und der studentische Konvent ehrte Professoren für die gute Lehre. Die THD-Big Band begleitete die Veranstaltung musikalisch und der Studiengang Medientechnik bereicherte das Programm mit einer experimentellen Aufführung mit dem Namen „Roboterkommunikation im Showdesign“. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Stehempfang bevor am Abend der traditionelle Ball des Vereins Alumni Net auf die ehemaligen Studierenden wartete.

20. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171123 deutschlandstipendium förderer gesuchtDie eine Hälfte vom Bund, die andere als Förderer zuschießen: Das Deutschlandstipendium an der TH Deggendorf geht in die nächste Runde

Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) können Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen Studierende finanziell unterstützen, zum Beispiel über das Deutschlandstipendium. Zum Sommersemester 2018 werden die Deutschlandstipendien neu vergeben. Wer Förderer werden möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu.

Förderer des Deutschlandstipendiums geben für ein Jahr monatlich 150 Euro an leistungsstarke und engagierte Studentinnen und Studenten. Das Besondere: Mit jedem Euro, der von Förderern gegeben wird, können zwei Euro an Stipendiaten ausbezahlt werden. Das Stipendium wird vom Bund ko-finanziert und über die jeweilige Hochschule abgewickelt. So sollen alle aktiv Beteiligten - Förderer, Hochschule und Stipendiaten - noch besser vernetzt werden. Für die nächste Stipendienvergabe ab April 2018 sucht die TH Deggendorf noch nach Förderern. Viele machen bereits mit und engagieren sich für bestens ausgebildeten Nachwuchs. Für die Förderer entsteht ein neues regionales Netzwerk, das den Kontakt zu talentierten Studierenden mit sich bringt. Bei Interesse Förderer zu werden, steht an der TH Deggendorf Claudia Probst für Fragen und zur Beratung rund um das Deutschlandstipendium zur Verfügung. Sie ist per E-Mail claudia.probst@th-deg.de oder telefonisch 0991/3615-284 zu erreichen.

23. November 2011 | THD-Pressestelle (TK)

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20171123 basketballer dritter platzTHD-Basketballer holen Achtungserfolg und dritten Platz

Beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal im Basketball sicherten sich die Korbjäger der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit einem 20:17-Zittersieg im kleinen Finale gegen die Universitätsmannschaft der Bundeswehr München den dritten Platz.

Peter Kaiser, der Leiter des Deggendorfer Hochschulsports, hatte nach der Gruppenphase mit zwei Siegen kurzfristig sogar noch einen besseren Platz im Auge. Das Basketballteam der Hochschule Landshut war für die beherzt aufspielenden Deggendorfer Studenten im Halbfinale allerdings an diesem Tag eine Nummer zu groß, wenn auch nicht unschlagbar. Das Spiel endete 28:24 für die Dreihelmenstätter. Die Tatsache, dass die THD-Basketballer nicht mit ihrem stärksten Kader nach Rosenheim fahren konnten, macht Hoffnungen für das nächste Jahr, wenn die Titelkämpfe dann zudem in Deggendorf ausgetragen werden. Unerwartet souverän und verdient holte sich die Auswahl der Hochschule Kempten den diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal, also die Bayerische Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende. Die weiteren Platzierungen: 2. Hochschule Landshut, 3. Technische Hochschule Deggendorf, 4. Universität der Bundeswehr München, 5. Hochschule Rosenheim I, 6. Hochschule Rosenheim II und 7. Hochschule Coburg.

23. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

 

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20171120 berufung professor elserProfessor für Big Data Applications berufen

Zu Beginn des Wintersemesters im Oktober übernahm Benedikt Elser an der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Forschungsprofessur „Big Data Applications“. Diese Position wurde als eine von zehn Hochschulprofessuren im Rahmen des Zentrums Digitalisierung Bayern geschaffen. Neben Lehrveranstaltungen an der THD ist der 37-Jährige am Technologiecampus Grafenau angesiedelt, wo er die Digitalisierung mit Big Data Techniken weiter vorantreiben will. Hierbei unterstützt er außerdem das Team des Digitalen Dorfs mit technischem Know-how.

Nach seiner Promotion im Fach Informatik an der Technischen Universität München wechselte Professor Elser, damals noch als PostDoc, an die englischsprachige Universität Trient in Italien. Hier beschäftigte er sich mit Big Data Technologien zur Untersuchung von Graphen, wie z.B. Freundschaftsbeziehungen in sozialen Netzwerken. Anschließend verstärkte der Wissenschaftler ein ortsansässiges Start-up, das sich die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur durch Big Data zum Ziel gesetzt hatte. Dort arbeitete er an der Verbesserung und Prognose des öffentlichen Nahverkehrs. Den Bürgern der Stadt Trient konnten erstmals innerstädtische und regionale Busverbindungen mit minutengenauer Ankunftsprognose zur Verfügung gestellt werden. Von dem hohen Stellenwert der öffentlichen Infrastruktur überzeugt, wechselte der gebürtige Münchner zur Deutschen Bahn in das Projekt Reisendeninformation. Dieses konzernweite Projekt fokussiert sich sowohl auf die Umsetzung sichtbarer Kundenlösungen als auch auf die Schaffung des technischen Fundaments und der organisatorischen Voraussetzungen. Elser entwickelte ein System, das es den Fahrgästen ermöglicht im „DB Navigator“ Informationen über die Wagenreihung digital einzusehen. Seine Freizeit verbringt der neue Hochschullehrer am liebsten zusammen mit seiner kleinen Familie oder in der Natur. Dazu gehört neben dem Bergsteigen, Tangotanzen und Klettern vor allem die Liebe zu Italien. Die Lebensart der Italiener begeistert den in Niederbayern aufgewachsenen Datenbankspezialisten und lassen ihn wann immer es geht in den Süden zurückkehren.

20. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171115 tasting TastING war wieder ein voller Erfolg

Vierzig Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klassenstufen aller Schularten probierten sich in der Herbstferienwoche an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Ingenieursein aus. Sechs Studiengänge aus vier Fakultäten boten dabei zahlreiche Laborpraktika an.

So konnten Rennwagen gebaut und vermessen sowie die Grundlagen des 3D-CAD erlernt, eine Physikvorlesung besucht und ein Produktentwicklungszyklus simuliert, eine Einführung in die Optik mit anschließender Laborführung besucht und ein Handspektroskop gebaut werden. Im Bildverarbeitungslabor wurde am Livebild programmiert und ein elektronischer Würfel gebaut, ferner wurde ein Legoroboter programmiert und eine Spiele-App entwickelt, das Vermessen und 3D-Scannen wurde geübt und ein Chemiepraktikum gemacht. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache und tüftelten fleißig. Mit Rat und Tat zur Seite standen ihnen die Professorinnen und Professoren und Laboringenieurinnen und Laboringenieure der Technischen Fakultäten. Betriebsinspektor Heinrich Schreiner von der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik empfing die Studierenden in spe im Chemiepraktikumssaal mit Schutzbrille und Kittel. So ausgerüstet durften die Schülerinnen und Schüler verschiedene Versuche selbst durchführen, um positiv geladene Teilchen und negativ geladene Teilchen nachzuweisen. Wichtig ist dies zum Beispiel in Einrichtungen der Wasserversorgung, wenn es um die Nitratbelastung von Grundwasser geht. Bei Martin Fischer im Informatiklabor durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lego-Roboter mit Textzeilen programmieren. Ergab der Programmcode einen Sinn, fuhren die Roboter kleine und große Kreise, geradeaus oder rückwärts oder was die jungen Programmierer ihren Robotern sonst beibrachten. Außerdem durften sie das Modell eines Audis bewundern, das mittels Barbiepuppen lernt, feste Hindernisse und Menschen zu unterscheiden. Weiterhin konnte eine nagelneue Roboterplattform bestaunt werden, die in Zukunft unsere Pakete direkt vor die Haustür liefern könnte. Alle Schülerinnen und Schüler trafen sich jeweils morgens und nachmittags zu gemeinsamen Veranstaltungen bzw. mittags zum Essen wieder. Donnerstagabend konnte außerdem der Rennstall von Fast Forest besichtigt werden. Der studentische Verein baut jedes Jahr ein eigenes elektrisch betriebenes Rennauto, das sich auf internationalen Wettbewerben behaupten muss. Seit der letzten Saison wird zusätzlich ein fahrerloses E-Mobil , der „Ghostdriver“ entwickelt. Freitagmorgen wurde durch die Zentrale Studienberatung erstmalig bei TastING ein Workshop zur Studienorientierung durchgeführt. Hierbei erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen sehr aktiv die Inhalte verschiedener Studiengänge und kundschafteten das Angebot der TH Deggendorf aus. Nicht zuletzt zählt die Neigung jedes Einzelnen, wie Professor Raimund Förg am Beginn der zweitägigen Veranstaltung ausführte. Wichtig wäre, so Förg, sich auch bei der Berufswahl vom eigenen Herzen leiten zu lassen. Denn nur so mache die tägliche Arbeit später auch Spaß. Als Ingenieur bzw. Physiker bereite ihm seine Arbeit jeden Tag Freude; ein Vorteil des Ingenieurberufs sei seine große Bandbreite. Von dieser Bandbreite erzählten auch in diesem Jahr wieder Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Berufsleben beim Round-Table-Dating. Die Ingenieurin Franziska Weiderer beispielsweise stand Rede und Antwort zu Ihrem Alltag bei der Max Streicher GmbH in Deggendorf. So konnte die THD zusammen mit Unternehmen ein stimmiges Angebot schaffen, um junge Menschen für Technik zu begeistern. In Workshops und durch den Austausch mit Studierenden, Ingenieurinnen und Ingenieuren, Professorinnen und Professoren entstanden tiefe Einblicke in die Berufswelt von morgen. „TastING ist ein gelungenes Beispiel für die lebendige MINT-Region Niederbayern. Durch das Zusammenwirken verschiedener MINT-Partner wie Unternehmen und Hochschule gelingt es, praxisnah und vielseitig, junge Menschen für Technik zu begeistern und ihnen intensive Einblicke in die Berufswelt bzw. ein Studienfach zu ermöglichen“, meint die MINT-Managerin Andrea Stelzl. Viele Teilnehmer freuen sich schon auf TastING 2018, um weitere Informationen zu anderen Berufs-und Studienfelder zu erhalten, weil „die zwei Tage viel zu schnell vergangen sind“.

15. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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2017 11 21 exkursion vir muc

Studententour für Nachwuchs-Touristiker – Studierende des European Campus zu Gast in München

Die kürzlich geschlossene Kooperation des European Campus Rottal-Inn (ECRI) mit dem VIR Verband Internet Reisevertrieb zeigt sich schon jetzt ergiebig: die Studierenden des ECRI gingen auf Exkursion nach München. Die von VIR organisierte Studententour dient dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und bringt Unternehmen der Tourismusbranche mit Studierenden aus dem Fachbereich zusammen.

 

Neben den Studierenden des ECRI waren auch Kommilitonen /-innen der Hochschule München zur der Tour eingeladen. In einem relativ straffen Zeitplan wurden diese mit sieben verschiedenen Unternehmen – alle Partner des VIR - zusammengebracht. Von Start-Up über Agentur und Mittelständler bis zum Großkonzern war alles geboten. Jeder von ihnen hatte die Möglichkeit, den Studierenden einen kleinen Einblick in ihr Tätigkeitsfeld und die Unternehmensstrukturen zu gewähren. Ein anstrengender aber spannender Tag, der den Teilnehmern eine neue Perspektive der Tourismusindustrie vermittelte.

21. November 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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2017 11 20 3.kinderuni teleskop

Kinderuni mit Blick in die Sterne – wie weit kann man mit einem Weltraumteleskop schauen?

Es soll mehr Sterne im Universum als Sand am Meer geben – Bei einem Blick in den Himmel kann man sich das kaum vorstellen. Tatsächlich sind nur etwa 6000 Sterne mit bloßem Auge erkennbar. Allerdings lassen sich die für uns zunächst unsichtbaren Himmelskörper mit Teleskopen beobachten. Wie genau dieses optische Instrument funktioniert hat Prof. Dr. Robert Geigenfeind den 99 Kindern am 17. November während der 3. Kinderuni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) nähergebracht.

 „Warum brauchen wir eigentlich ein Teleskop?“ fragte Prof. Geigenfeind in die Runde, um gleich über den Zweck eines solchen Werkzeuges zu sprechen: Es sammelt das Licht von Himmelskörpern und macht sie damit erst für das menschliche Auge sichtbar. Dies bezeichnet man auch als Lichtsammelvermögen. Je größer der Durchmesser eines Teleskopes ist, umso höher ist das Lichtsammelvermögen und umso genauer das zu sehende Bild. Ursprünglich wurde das Teleskop einst für die Seefahrt erfunden, einer der ersten Erbauer war Galileo Galilei.

In der Atcama Wüste in Chile stehen 4 große Teleskope mit Durchmessern von jeweils 8 Metern. Aktuell wird an einem E-ELT gearbeitet, ein sog. European Extremely Large Telescope. Der geplante Durchmesser liegt bei 39m, was somit höher als die Allianz-Arena in München sein wird. Man rechnet mit Kosten von ca. einer Milliarde Euro, um dieses Projekt zu realisieren. Nach seiner Inbetriebnahme 2024 sollen auf dem Mond z.B. Objekte erkennbar sein, die gerade einmal zehn Meter groß sind. Man schaut übrigens nicht mehr mit dem Auge durch die größeren und modernen Teleskope. Vielmehr wird das Licht auf einen lichtempfindlichen Chip geworfen, wie er beispielsweise auch in Digitalkameras steckt.

Wie weit die Sterne und anderen Galaxien von der Erde entfernt sind, ist für das menschliche Verständnis kaum greifbar. Gemessen wird hier in Lichtjahren anstatt in Kilometern. Ein Lichtjahr misst rund 10 Billionen Kilometer und beschreibt die Entfernung, die ein Lichtstrahl innerhalb eines Jahres zurücklegt. „Übrigens benötigt das Licht rund eine Sekunde vom Mond zur Erde und acht Minuten von der Sonne zur Erde“, so Geigenfein. Zudem erklärte er, dass man nur jene Entfernungen wirklich verstehen kann, welche man tatsächlich auch zu Fuß überwinden könne. Abschließend warteten noch viele Kinderfragen auf ihn.

20. November 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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2017 11 16 brustkrebs kurzvortrag

Brustkrebs – Kurzvortrag am European Campus Rottal-Inn

Anlässlich des vergangenen Brustkrebsmonat Oktober haben Studierende des European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Zusammenarbeit mit dem studentischen Verein RESP e.V. einen Kurzvortrag organisiert. Die Infoveranstaltung für Kommilitonen /-innen und das Personal am Campus diente vorrangig dazu, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

 

Brustkrebs ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern, die sehr individuell verläuft. So zeigen genetische Untersuchungen des Tumorgewebes deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen, die hinsichtlich klinischer Ausprägungen, sowie auch in Bezug auf Aggressivität und Prognose widerspiegeln.
Während ihres Vortrages ging Referentin Jessica Ortiz, Studentin Master Medical Informatics, auf mögliche Ursachen und Risikofaktoren zur Entstehung von Brustkrebs ein. Wie bei anderen Krebsarten auch weiß man mittlerweile, dass es sich oftmals um eine Aneinanderreihung mehrerer Faktoren handelt, die zur Entstehung eines Tumors beitragen.
Im Zuge dessen wurden ebenfalls Präventivmaßnahmen und die Möglichkeiten der Früherkennung vorgestellt.
Anastasiia Guskova, 28 Jahre alt, Studentin am ECRI, berichtete von ihren eigenen Erfahrungen. Sie erkrankte an einer sehr aggressiven Form von Brustkrebs, der durch die frühzeitige Erkennung, Stand jetzt, erfolgreich behandelt werden konnte.
In Anlehnung an die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften wird es künftig in regelmäßigen Abständen Kurzvorträge dieser Art zu aktuellen Themen geben.

Bild: Jessica Ortiz referiert über Früherkennung und Diagnoseverfahren

16. November 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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20171117 best paper award esrefDoktorand der THD erhält Best Paper Award in Bordeaux

Im Rahmen der führenden europäischen Konferenz für Zuverlässigkeit und Fehlerphysik elektronischer Bauelemente (ESREF) wurde Tobias Berthold, Doktorand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), mit dem höchsten Preis ausgezeichnet. Er überzeugte mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten ein unabhängiges Expertengremium und darf nun im kommenden Frühjahr seine Ergebnisse in San Francisco präsentieren.

„Tobias Berthold hat mit dieser Auszeichnung einen der renommiertesten Preise bekommen, der je an einen Nachwuchswissenschaftler der THD vergeben wurde“, berichtet Günther Benstetter, Professor an der THD und Leiter der Forschungsgruppe Mikro- und Nanoanalytik. Als Mitglied dieser Forschungsgruppe beschäftigte sich Tobias Berthold mit einer neuartigen Technologie zur Verwendung von Kupfer in integrierten elektronischen Schaltungen (IC). Die international bekannte Forschungsgruppe zählt mit ihren über 70 wissenschaftlichen Publikationen in renommierten Zeitschriften und Buchbeiträgen zu den forschungsstärksten Teams der THD. Mit den erfolgreichen Ausarbeitungen von Tobias Berthold bewarb sich das Forscherteam für einen Beitrag auf der ESREF (European Symposium on Reliability of Electron Devices, Failure Physics and Analysis), die dieses Jahr in Bordeaux stattgefunden hat. „Dass ich dann gleich mit dem Best Paper Award ausgezeichnet werde, hat mich wirklich überwältigt“, freut sich Tobias Berthold immer noch. Der Best Paper Award zeichnet den besten Beitrag einer Konferenz aus. Für Tobias Berthold ist damit eine Einladung nach San Francisco zur weltweit führenden Konferenz auf diesem Gebiet verbunden. Seine Promotion schloss er in Kooperation mit der spanischen Universität „Universitat Autonoma de Barcelona“ ab. Betreut wurde er von den Deggendorfer Professoren Benstetter und Frammelsberger. Insgesamt arbeitete Tobias Berthold über 4 Jahre daran. Seit November ist er in Regensburg bei Osram Opto Semiconductors tätig.

17. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171116 studentisches eu projektDeggendorfer und Pilsener Studierende entwickeln mobile Toilette

Auch dieses Semester startet Vilem Dostal, Dozent der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), wieder ein grenzübergreifendes Projekt mit Studierenden aus Deggendorf, Cham und Pilsen. Beim ersten Treffen vom 19. bis 21. Oktober in Deggendorf planten die angehenden Wissenschaftler ihr angestrebtes Ziel: die Entwicklung und den Bau einer „Intelligenten mobilen Toilette“, die zum Beispiel in der häuslichen Pflege zum Einsatz kommen könnte.

„Um ein solches Projekt sinnvoll anzugehen, müssen wir Studierende aus verschiedenen Fachbereichen zusammenbringen“, erklärt Vilem Dostal. Von Deggendorfer Seite beteiligen sich deshalb Mechatroniker und Wirtschaftsingenieure, aus Pilsen kommen Studierende aus dem Bereich Gesundheitswissenschaften und Produktdesign dazu. Die mobile Toilette soll Patienten zuhause helfen, wenn sie zum Beispiel nicht mehr so schnell und agil sind. Die Aufgabe der Studierenden beginnt bei der Konstruktion und geht bis zu notwendigen Maßnahmen für eine Markteinführung. Martin Bücherl, Laboringenieur des Campus Cham, stellte den Studenten eine in Cham entwickelte „Intelligente Steuereinheit“ vor, die sie für ihr Projekt einsetzen können. Anschließend entwarfen und entwickelten die Studierenden die erste Version einer „Intelligenten Mobilen Toilette“. Mehrere Designskizzen und erste Zwischenergebnisse wurden von den Studierenden der Westböhmischen Universität präsentiert. Bei den gemeinsamen Abendessen hatten die Studierenden Zeit sich besser kennen zu lernen und vertieften ihre Gedanken zum Projekt. Beim nächsten Treffen, das im Dezember in Pilsen stattfindet, wird aus drei verschiedenen Lösungsvorschlägen der beste funktionierende Prototyp gebaut und an eine Steuereinheit angeschlossen.

16. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171116 studentisches eu projektDeggendorfer und Pilsener Studierende entwickeln mobile Toilette

Auch dieses Semester startet Vilem Dostal, Dozent der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), wieder ein grenzübergreifendes Projekt mit Studierenden aus Deggendorf, Cham und Pilsen. Beim ersten Treffen vom 19. bis 21. Oktober in Deggendorf planten die angehenden Wissenschaftler ihr angestrebtes Ziel: die Entwicklung und den Bau einer „Intelligenten mobilen Toilette“, die zum Beispiel in der häuslichen Pflege zum Einsatz kommen könnte.

„Um ein solches Projekt sinnvoll anzugehen, müssen wir Studierende aus verschiedenen Fachbereichen zusammenbringen“, erklärt Vilem Dostal. Von Deggendorfer Seite beteiligen sich deshalb Mechatroniker und Wirtschaftsingenieure, aus Pilsen kommen Studierende aus dem Bereich Gesundheitswissenschaften und Produktdesign dazu. Die mobile Toilette soll Patienten zuhause helfen, wenn sie zum Beispiel nicht mehr so schnell und agil sind. Die Aufgabe der Studierenden beginnt bei der Konstruktion und geht bis zu notwendigen Maßnahmen für eine Markteinführung. Martin Bücherl, Laboringenieur des Campus Cham, stellte den Studenten eine in Cham entwickelte „Intelligente Steuereinheit“ vor, die sie für ihr Projekt einsetzen können. Anschließend entwarfen und entwickelten die Studierenden die erste Version einer „Intelligenten Mobilen Toilette“. Mehrere Designskizzen und erste Zwischenergebnisse wurden von den Studierenden der Westböhmischen Universität präsentiert. Bei den gemeinsamen Abendessen hatten die Studierenden Zeit sich besser kennen zu lernen und vertieften ihre Gedanken zum Projekt. Beim nächsten Treffen, das im Dezember in Pilsen stattfindet, wird aus drei verschiedenen Lösungsvorschlägen der beste funktionierende Prototyp gebaut und an eine Steuereinheit angeschlossen.

logos foerderungen

16. November 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171113 ak schlüsselkompetenzenSchlüsselkompetenzen stärken - THD beteiligt sich an Arbeitskreis

Neben fundiertem Fachwissen erhöhen soziale und methodische Kompetenzen, sogenannte Schlüsselkompetenzen, die Karrierechancen von Studierenden. Der Career Service der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) fördert Studierende seit Jahren durch verschiedene Seminare und Workshops in der Ausbildung von Berufs-, Studien- und Persönlichkeitskompetenzen. Seit 2016 engagiert sich die Hochschule auch im Arbeitskreis Schlüsselkompetenzen Bayern.

Der Arbeitskreis Schlüsselkompetenzen Bayern ist ein Zusammenschluss verschiedener Universitäten und Hochschulen zur Förderung eines qualitativ hochwertigen Veranstaltungsangebots für Studierende im Bereich „Ausbildung der Persönlichkeitsentwicklung in überfachlichen Kompetenzen und Allgemeinwissen“. Der Arbeitskreis besteht derzeit aus 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die 15 verschiedene Universitäten und Hochschulen in Bayern vertreten. Die Mitglieder gehören den Zentren für Schlüsselkompetenzen und Studium Generale, sowie den Zentren für Karriere und Kompetenzen und Career Service Einrichtungen der verschiedenen Einrichtungen an. Ziel des Arbeitskreises Schlüsselkompetenzen in Bayern ist die Förderung des Austausches unter den Institutionen, um sich über neue Entwicklungen zu informieren. Außerdem stehen der Erfahrungsaustausch und eine professionelle Weiterentwicklung der Angebote im Fokus. Einmal im Semester trifft sich der Arbeitskreis, um neue Themengebiete der Persönlichkeitsbildung zu vertiefen, Themenfelder der überfachlichen Kompetenzen zu diskutieren und Best Practice Beispiele auszutauschen. „Wir können in diesem Arbeitskreis unsere langjährige Erfahrung einbringen. Gleichzeitig ist der Austausch mit anderen Hochschulen für uns gewinnbringend, um neue Ideen zu sammeln“, erklärt Claudia Probst vom Career Service der THD. Sie vertritt die Deggendorfer Hochschule in dem Arbeitskreis. Sie vertritt die Technische Hochschule Deggendorf bei diesen Treffen.

 

Bild (THD): Gruppenfoto „AK Schlüsselkompetenzen“ beim Treffen im Juni 2017 in München

13. November 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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20171110 fachbereichstag gesundheitswissenschaftenKonferenz des Fachbereichstags Gesundheitswissenschaften an der THD

Die Mitglieder des Fachbereichstags Gesundheitswissenschaften trafen sich zu ihrer vierten Konferenz vom 9. bis 10. November an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Ort war nicht zufällig gewählt: Das Thema Internationalisierung stand auf der Agenda, und auf diesem Gebiet ist die Deggendorfer Hochschule gut aufgestellt.

„Wir sind der Einladung nach Deggendorf sehr gerne gefolgt, denn die Deggendorfer Hochschule ist Vorreiter in punkto Internationalisierung. Hier können alle noch etwas lernen“, bekräftigt Prof. Dr. Kerstin Baumgarten, Sprecherin des Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften. Die Mitglieder diskutierten am ersten Tag der Veranstaltung über die Internationalisierungsstrategien der Hochschulen. Der zweite Tag stand im Zeichen der Entwicklung eines Fachqualifikationsrahmens Gesundheitswissenschaften. Dieser soll eine gemeinsame Linie im Bereich der Gesundheitswissenschaften darstellen. Der Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften wurde im März 2016 gegründet, die Technische Hochschule Deggendorf gehört zu den Gründungsmitgliedern. 25 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind daran beteiligt. Gemeinsames Ziel ist es, Studium, Lehre und Forschung in den Gesundheitswissenschaften zu fördern, Qualitätsstandards in Kooperation mit den Fachgesellschaften zu verabschieden und sich zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in den Gesundheitswissenschaften zu positionieren.

10. November 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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20171110 medientechnik gedenkschmiedeInternationale Auszeichnung für THD-Medientechniker

Marcus Brandner, Master-Student der Medientechnik an der TH Deggendorf, hat zusammen mit seinem Bruder Daniel beim diesjährigen European Funeral Innovation Award (EUFIA) in Brüssel in der sehr speziellen Kategorie „Innovationen im Bereich bestattungskultureller Ideen“ den ersten Platz belegt.

Traditionell ist die Arbeit an der Technischen Hochschule Deggendorf sehr praxisorientiert. Studierende erhalten eine probate Mischung an akademischer Basis und fachlichem Handwerkszeug, um nach dem Studium gleich in ihren Beruf einzusteigen. Ein weiteres und wichtiges Standbein der Arbeit ist die Begleitung von Start-ups, d. h. die Betreuung von Studierenden, die nach ihrem Studium gleich als Unternehmer wirtschaftlich erfolgreich sein wollen. Eines dieser aktuellen Start-ups ist die „Gedenkschmiede“, gegründet von den Brüdern Daniel und Marcus Brandner. Sie wollten sich bei ihrer verstorbenen Tante auf ganz persönliche Weise verabschieden, ohne eine emotional belastende Trauerrede halten zu müssen. Dazu verfassten sie einen Text, sprachen diesen auf einen Tonträger und hinterlegten ihn mit selbst komponierter Musik. Die Resonanz bei der Trauerfeier im Familienkreis war unerwartet und überwältigend. Getragen durch diese positive Erfahrung entstand die Projektidee „Gedenkschmiede“. In der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik stehen ihnen die Technik und das Knowhow von kompetenten Mitarbeitern einerseits und die beiden Professoren Dr. Thomas Geiß und Dr. Götz Winterfeldt mit Rat und Tat andererseits zur Seite. Darüber hinaus holten sie sich die Sprecherin Claudia Schönborn, eine Deggendorfer Schauspielerin und Künstlerin mit langjähriger Sprecherfahrung, ins Boot. Sie nimmt mit ihrer einfühlsamen Stimme im Tonstudio die Trauertexte auf. Als Ergebnis bekommen die Auftraggeber einen Datenträger mit individualisierter und musikalisch untermalter Trauerrede, dazu Bilder der verstorbenen Person. Text, Bild, Grafik, Animation, Audio und Video werden so für die ganz persönliche Gestaltung von Trauerfeiern eingesetzt.

10. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171109 honorarprofessur gerdesGlasexperte zum Honorarprofessor an die THD berufen

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat den Bayreuther Wissenschaftler Professor Dr.-Ing. Thorsten Gerdes zum Honorarprofessor an die Fakultät für Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen berufen. Sie baut damit die bereits seit mehr als fünf Jahren bestehende enge Kooperation zwischen der THD und der Universität Bayreuth im Bereich der Glasforschung weiter aus.

Seit der Gründung des Technologieanwenderzentrums (TAZ) Spiegelau engagiert sich Gerdes an dieser Schnittstelle zwischen Forschung und anwendungsnaher Entwicklung. Gemeinsam mit dem Deggendorfer Physiker Prof. Raimund Förg teilt er sich die wissenschaftliche Leitung des TAZ Spiegelau. Zudem ist er seit Beginn des Wintersemesters am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen tätig. Er lehrt dort im internationalen Studiengang „Bachelor Industrial Engineering“.
Prof. Gerdes ist Akademischer Direktor an der Universität Bayreuth und leitet dort das Keylab Glastechnologie. Der gebürtige Niedersachse hat in Dortmund Chemieingenieurwesen studiert und im Bereich der Materialwissenschaften promoviert. Der Vater von drei Kindern wechselte mit seiner Frau 2001 aus dem Ruhrgebiet nach Oberfranken. „Der Werkstoff Glas wird in zukunftsweisenden Technologien, wie der Energietechnik, Medizintechnik und Biotechnologie eine immer größere Rolle spielen“, ist sich Prof. Gerdes sicher. „Durch die Bündelung der langjährigen Kompetenzen an der THD und der Universität Bayreuth mit den hervorragenden technischen Möglichkeiten am TAZ Spiegelau können wir hier einen erheblichen Beitrag leisten“, so Gerdes weiter. Profiteure sollen insbesondere Firmen der Region sein. Um den Technologietransfer zwischen Universität, Hochschule und den Firmen der Regionen nicht nur zu intensivieren, sondern auch dauerhafte Netzwerke zu bilden, wurde die von der EU geförderte Initiative Technologieallianz Oberfranken Ostbayern kurz Glas-TAOO, ins Leben gerufen. Prof. Gerdes ist Koordinator dieses mit mehr als 2,5 Millionen Euro geförderten Vorhabens. „Die Rahmenbedingen sind perfekt, aber eine wichtige Aufgabe bleibt es, die Forschung an diesem alten Werkstoff durch zukunftsweisende Themen für junge Menschen attraktiver zu machen“, sieht Prof. Gerdes als wichtige Mission seiner Lehrtätigkeit an der Universität Bayreuth und der TH Deggendorf.

09. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20171107 kinderuniVon der Idee zum Dreh – Wie entsteht ein Film?

Die nächste Kinderuni der TH Deggendorf behandelt das Thema Filmemachen. Wie wird aus einer Idee ein guter Film? Zur Klärung dieser Frage lädt der preisgekrönte Filmemacher Professor Jens Schanze von der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik am Freitag, den 10. November, um 17 Uhr in den Hörsaal B.004 der Hochschule ein.

Jens Schanze verfügt über langjährige Erfahrung als Autor, Regisseur, Cutter und Produzent. Er führt eine eigene Filmproduktionsfirma, in der schon national und international preisgekrönte Dokumentarfilme für Fernsehen und Kino entstanden sind. Ausgezeichnet wurden diese u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Filmpreis. Wie geht es weiter, wenn man die Idee für einen Film hat? Was ist ein Drehbuch? Und mit welcher Technik muss ein Filmemacher schließlich am Drehort anrücken? Außerdem ist das, was die Kamera einfängt, nicht der fertige Film. Danach kommen der Filmschnitt und die Vertonung. Oder könnte man denn einen ganzen Film auch ohne Kamera ausschließlich am Computer herstellen? Alle neugierigen Kinderunistudenten ab 8 Jahren sind herzlich zur nächsten Kinderuni eingeladen. Wie immer gerne mit ihren Begleitpersonen, die in den hinteren Reihen des Hörsaals zuhören dürfen. Die Veranstaltung dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kostenlos geparkt werden kann im THD-Parkdeck zwischen dem Dieter-Görlitz-Platz und dem Ruderhaus gelegen. Der Dozent und das Team der Kinderuni freuen sich auf zahlreiche neugierige Gäste.

07. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Wir bieten Studieninteressierten ein umfassendes Angebot, um sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der THD zu informieren. Ob am Tag der offenen Tür, am Bewerbertag, auf einer Messe oder beim individuellen Beratungsgespräch mit der Zentralen Studienberatung – wir freuen uns darauf, euch zu zeigen, welche Möglichkeiten und Perspektiven ein Studium an der THD eröffnet.

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Wir helfen Euch schon während Eurer Schulzeit bei der Entscheidung für ein Studium. Im Rahmen eines sog. Schnupperstudiums können Interessierte unser Studienangebot kennen lernen, sich mit Studierenden austauschen, Labors erkunden und Hochschulluft schnuppern.

Wir unterstützen Projekttage, P-Seminare, laden zum Frühstudium ein und helfen Euch dabei, ungeahnte Begabungen zu entdecken oder vorhandene Talente zu entwickeln - ob am Campus der THD oder bei euch im Klassenzimmer.

Newsletter Zentrale Studienberatung / MINT-Förderung, Herbst 2017

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B4y3rw4ld Hackathon

vom 10.-11.11.2017 am Technologie Campus in Freyung

hackathon

Im Rahmen der Gründerwoche steht unser erster 24-Stunden-Hackathon kurz bevor. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Entwicklern, Gründern und Unternehmern die Möglichkeit bieten, Erfahrungen auszutauschen und zielgerichtet an der eigenen Businessidee sowie dem eigenen Start-up und Produkt zu arbeiten.


GLEICH ANMELDEN

Unter Angabe einer Kontaktperson (E-Mail und Telefon), Anzahl der Teilnehmer (mit Vor- und Nachname) eures Teams, Alter der Teilnehmer, Teamname und Hinweisen zu Technologien / technischem Know-how) an:
info.tc-freyung@th-deg.de

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldeschluss ist der 01. November 2017.

 

Weitere Infos unter: https://www.mehralsduerwartest.de/

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20171026 jobmesse nachbericht

Jobmesse European Campus“ findet großen Anklang

Die erste Jobmesse vergangenen Dienstag am European Campus Rottal-Inn (ECRI) ist für alle Beteiligten als Erfolg zu verbuchen. „Wir wollen den Unternehmen und unseren Studierenden eine profitable Kommunikationsplattform bieten und sie nach ihrem Studienabschluss gerne in der Region halten.“, erklärte Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Auf Studenten- und Unternehmensseite konnten interessante Kontakte mit Potenzial geknüpft werden. Der ECRI hat zudem den Kooperationsvertrag mit dem Verband Internet Reisebetrieb (vir) unter Dach und Fach gebracht.

Im Rahmen sogenannter „Firmenpitches“ hatten die 23 ausstellenden Unternehmen aus der Region und darüber hinaus die Möglichkeit, den Studenten einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren. Anschließend standder direkte Dialog zwischen Studierenden und Unternehmen im Vordergrund. Angepasst an das aktuelle Studienangebot des European Campus in Pfarrkirchen repräsentierten die Aussteller die Bereiche Technik, Tourismus und Gesundheit sowie Industrie. Neben Unternehmen wie Haas Fertigbau, Hilti oder der Lindner Group stellten sich auch Institutionen wie die AOK Bayern, die Agentur für Arbeit oder AMEOS Klinikum Inntal vor. „Wir versuchen, diesen Campus als Begegnungsstätte zu nutzen, sodass wir Praktika und spätere Jobs zueinander bringen.“ erklärte Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt. Dieses Angebot fand bei den ca. 220 teilnehmenden Studierenden und ebenso bei den 45 Schülerinnen und Schülern der FOS/BOS Pfarrkirchen großen Anklang.

Wolfang Beißmann, 1. Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, bedankte sich in seinem Grußwort sowohl bei der Europa Hochschule als auch bei den  Unternehmen für die Einsatzbereitschaft und Organisation. Im Zuge der Jobmesse unterzeichneten der Präsident der THD und vir-Geschäftsführer Michael Buller den angestrebten Kooperationsvertrag. Ziel ist es, Praktika zu vermitteln und später den Einstieg ins Berufsleben zu begleiten. Einen Blick auf die Arbeitswelt der Zukunft warf Michael Buller bei seiner Abschlusspräsentation der vierstündigen Veranstaltung. Aufgrund des positiven Resümees wird eine Neuauflage der Jobmesse European Campus für das nächste Wintersemester angestrebt.

26. Oktober 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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20171026 kulturcaféVon kultureller Vielfalt und traditionellem Essen.

Bereits zum dritten Mal fand am gestrigen Mittwoch das KULTURcafé, veranstaltet vom International Office des European Campus Rottal-Inn (ECRI), statt. Zum Thema „Presenting my country“ berichteten vier Studierende der
Europa Hochschule den rund 25 Gästen aus ihren Heimatländern und lieferten einen wertvollen Einblick in deren Kulturen.

Anastasiia kommt aus der Ukraine und studiert International Tourism Management. Sie erzählte von den verschiedenen Einflüssen, die die Ukraine zu dem Land gemacht haben, das es heute ist. Am meisten vermisst Anastasiia in Deutschland das ukrainische Essen, da die Zutaten für traditionelle Gerichte in Pfarrkirchen gar nicht so leicht zu bekommen seien. Zudem sei es in der Ukraine üblich, seinen Gästen zu jeder Zeit Speisen anbieten zu können. Auch wenn der Kühlschrank eigentlich leer ist haben die Ukrainer immer einen Notvorrat für unangemeldeten Besuch im Haus.

Die Austauschstudenten Victor und Bryan aus Santiago de Chile berichteten lebhaft über die chilenische Kultur, u.a. über den Cueca, den chilenischen Nationaltanz. Dieser wird das ganze Jahr über, vor allem aber zum Nationalfeiertag am 18. September, getanzt. Während es in unseren Kulturkreisen üblich ist, dass der Mann beim Tanz führt, haben beim Cueca die Frauen das Zepter in der Hand. Die beiden sorgten auch für ein
musikalisches Highlight. Mit Victor an der Gitarre, Bryan am Saxophon und Anastasiia als gesangliche Unterstützung gaben sie den Song „Mira niñita“ zum Besten und ernteten begeisterten Applaus.

Qusai stellte sein Heimatland Jordanien vor. Es sei ein sehr modernes Land, in dem Bildung einen sehr hohen Stellenwert genießt. Die Königsfamilie rund um König Abdullah II. und Königin Rania sei im ganzen Land sehr beliebt.
Entgegen vieler Vorurteile ist Jordanien ein friedliches Land, in dem viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien Schutz suchen.

Der Einladung des International Office waren auch Kathrin Sträubig, Integrationslotsin im Landratsamt und Kathrin Zenger, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, gefolgt. „Die kulturelle Vielfalt wird auch im Landratsamt immer sichtbarer. Mittlerweile hat jeder 10. Einwohner des Landkreises einen internationalen Hintergrund.“ so Zenger. Umso wichtiger ist es, ein interkulturelles Verständnis und Möglichkeiten zur Begegnung zu schaffen. Genau da will das KULTURcafé ansetzen.

Die nächste Veranstaltung wird am 13.12.17 um 18 Uhr in den Räumen des Glasbau e.V. (Ringstraße 9, Pfarrkirchen) zum Thema „Christmas around the World“ stattfinden. Eingeladen sind alle, die Interesse an anderen Kulturen haben. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Voranmeldung bei Katharina Stöger gebeten (+49 (0) 991 / 3 615 261, katharina.stöger@th-deg.de)

26. Oktober 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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20171103 bhp volleybal siegerfotoTHD-Volleyballteam verteidigt Meistertitel

Mit einem souveränen 2:0-Endspielsieg (25:13 und 25:15) gegen die Universitätsmannschaft der Bundeswehr München sicherte sich das Volleyballteam der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in diesem Jahr erneut den Bayerischen Hochschulpokal (BHP), also die Bayerische Meisterschaft für Universitäten und Hochschulen bis 10.000 Studierende.

Das Team um Mannschaftsführer Christoph Metzke setzte sich zuvor in der Gruppenphase ebenfalls ohne Satzverlust gegen die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (25:10 und 25:14) und die gastgebende Hochschule Rosenheim (25:19 und 25:17) durch. Im Halbfinale konnte die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ebenfalls in zwei Sätzen (25:18 und 25:14) besiegt werden.
Die THD-Volleyballerinnen und -Volleyballer (der BHP Volleyball wird als Mixed-Turnier gespielt) konnten mit diesem Erfolg nicht nur ihren Titel verteidigen, sondern gewannen ihn inzwischen zum dritten Mal in Folge. Mitentscheidend für diesen Erfolg war nach dem Abgang einiger Leistungsträger (Beendigung des Studiums, Auslandssemester) u.a. eine homogene Mannschaftsleistung mit der bestechensten Frauenpower aller Teams. Zudem hatte man mit Spielertrainer Eric Nestler einen gut aufgelegten Ideengeber sowie mit Christoph Metzke und Alexander Düsel zwei schlagkräftige Angriffsspieler in den Reihen.

Das Team der TH Deggendorf (Bild kniend v.l.): Alexander Düsel (Rote Raben Vilsbiburg), Mannschaftsführer Christoph Metzke (TV Furth im Wald), Priscilla Gatzsche (TV Dingolfing), Caroline Wyklicky (VV Gotteszell), Verena Bachmeier (TSV Taufkirchen); (Bild stehend v.l.): Ali Ben Yedder (TSV Deggendorf), Florian Neumann (TV Furth im Wald), Dennis Hartel (Rote Raben Vilsbiburg), Franziska Fürstberger (SSV Wurmannsquick), Katherina Seitz (vereinslos), Spielertrainer Eric Nestler (TuS Fürstenfeldbruck), Theresa Piller (VV Gotteszell), Peter Kaiser (Leiter THD-Hochschulsport).

03. November 2017 | THD-Pressestelle (PK)

 

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20171103 kulturpreis bayern 2017 benedikt kriegerKulturpreis Bayern für Benedikt Krieger
Als bester Absolvent der Technischen Hochschule Deggendorf ausgezeichnet – Masterarbeit zur 3D-Digitalisierung von Kunstschätzen

Der in Wiesenfelden bei Straubing lebende Medientechniker Benedikt Krieger ist am Donnerstagabend im unterfränkischen Veitshöchheim mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Krieger erhält die Auszeichnung als bester Absolvent der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf für seine Masterarbeit zur 3D-Digitalisierung von Kunstschätzen am Beispiel des Augsburger Augustusbrunnens. Der Preis ist mit 2.000 Euro und einer Bronzestatue, dem „Gedankenblitz“, dotiert. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus allen Teilen Bayerns verliehen.

Der kunstgeschichtlich bedeutende Augustusbrunnen am Rathausplatz in Augsburg ist zwischen 1588 und 1594 nach den Modellen des niederländischen Bildhauers Hubert Gerhard gestaltet worden. Vor allem die Bronzefiguren des Brunnens waren über Jahrhunderte der Witterung und dem Vandalismus ausgesetzt. Deshalb hat die Stadt Augsburg die Figuren in den letzten Jahren durch Nachgüsse ersetzen lassen.

3D-Archivierung von bayerischem Kulturgut

Benedikt Kriegers ausgezeichnete Masterarbeit zeigt nun einen Weg auf, die Augsburger Bronzeplastiken mit Hilfe eines 3D‐Scanners digital zu archivieren. „Im Rahmen meiner Studie sind die ersten präzisen 3D‐Modelle der Bronzefiguren des Augustusbrunnens entstanden“, fasst Krieger seine Forschungsarbeit zusammen. Damit sei am Beispiel der Brunnenfiguren der Grundstein für die digitale 3D-Archivierung von wertvollen Kulturgütern gelegt worden, sagt Kulturpreisträger Krieger.

Neben Benedikt Krieger und 31 weiteren Absolventen und Doktoranden der bayerischen Hochschulen haben fünf Künstler den diesjährigen Kulturpreis Bayern erhalten: der Kabarettist und Liedermacher Georg Ringsgwandl, der Schauspieler Michael von Au, die Geigerin Veronika Eberle, der Bildhauer Toni Scheubeck und der Jazzpianist Michael Wollny. Zudem wurde der Industriedesigner Konstantin Grcic von Bayerns Kunststaatssekretär Bernd Sibler mit einem Sonderpreis geehrt.

27. Oktober 2017 | Pressemitteilung: Manuel Köppl/Bayernwerk AG
Foto: Manuela Steinemann/Bayernwerk AG

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20171026 vh master infoabendMasterstudium an der THD: Chancen und Perspektiven

Viele Studierende stehen nach dem Bachelorabschluss vor der Entscheidung zwischen Berufseinstieg oder Masterstudium. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet insgesamt 17 Masterstudiengänge aus den Fachrichtungen Wirtschaft, Gesundheit und Technik an den sechs Fakultäten und dem Weiterbildungszentrum an. Am Dienstag, 7. November 2017 können sich Studierende und alle Interessierten, die über ein Master Studium nachdenken, ausführlich an der THD informieren.

Anhand kurzer Impulsvorträge werden Chancen und Perspektiven, die ein Masterstudium bietet, aus Sicht einer Studentin, eines Professors und eines Unternehmens dargestellt. Abgerundet wird der Abend durch weitere Informationen der Zentralen Studienberatung und des Career Service zu Themen wie Finanzierung, Stipendien und duales Studium. Die THD veranstaltet den Master-Infoabend zum sechsten Mal, erstmalig mit neuem, interaktivem Konzept. Impulsvorträge und offener Dialog anstelle von Frontalvorträgen – damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden alle relevanten Informationen für die Entscheidungsfindung erhalten. Los geht es am 7. November um 17:30 Uhr im B-Gebäude des THD-Campus. Für weitere Informationen steht Manuela Krawagna-Nöbauer (manuela.krawagna-noebauer@th-deg.de) zur Verfügung.

27. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171026 römerstipendium 2017THD vergibt zum dritten Mal das „Römer-Stipendium für beruflich Qualifizierte und Meister“

Gestern wurden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) Stipendien der J.C. Römer-Stiftung im Gesamtwert von rund 11.000 Euro verliehen. Jährlich werden von der Grafenauer Stiftung Studierende gefördert, die nach abgeschlossener Berufsausbildung und erworbener Berufserfahrung den Schritt ins Vollzeitstudium wagen. Inzwischen konnten bereits sieben Studierende davon profitieren.

Bereits zum dritten Mal konnte das Römer-Stipendium an der THD vergeben werden. Nach den entscheidenden Auswahlgesprächen mit Vertretern der Römer-Stiftung sowie der THD, durften sich zwei Stipendiaten über die Zusage einer Förderung der J.C. Römer-Stiftung für die Dauer von vier Semestern freuen. Auch ein Stipendiat, der bereits 2015 ausgewählt wurde, erhält eine Weiterförderung. Die Studierenden Marlene von der Sitt und Thomas Stangl konnten sich durchsetzen. Frau von der Sitt studiert seit Oktober Wirtschaftsingenieurwesen an der THD und hat zuvor eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin sowie eine Weiterbildung zur Technischen Fachwirtin erfolgreich abgeschlossen. Herr Stangl hat sich nach seiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und seinem erfolgreich absolvierten Meister ebenfalls für ein Studium an der THD entschlossen. Er studiert den Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik. „Mit dem Römer-Stipendium können wir uns sehr gut identifizieren, da es gerade für ehemalige Berufstätige eine ungewohnte Situation ist, nichts mehr zu verdienen. Die Entscheidung für das Studium bedeutet für uns gleichzeitig auch auf das sichere Einkommen zu verzichten. Durch das Stipendium gewinnen wir Sicherheit und können uns auf das Studium konzentrieren“, sagen beide Stipendiaten einstimmig. Im Sinne von Joachim Christian Römer möchte die Stiftung mit dem Joachim C. Römer-Stipendium eine pragmatische und zuverlässige Unterstützung für Studierende, in diesem Falle mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 200 Euro, bieten. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

26. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Austauschstudierende zu Gast an der Hochschule in Pfarrkirchen

Neun Austauschstudentinnen und -studenten haben sich Anfang Oktober am European Campus Rottal-Inn (ECRI) eingefunden. Sie alle absolvieren an ihren Heimathochschulen ein touristisches Studium und haben sich an der Europa-Hochschule für den Studiengang International Tourism Management eingeschrieben.

 

Neben der Weiterentwicklung ihrer interkulturellen Kompetenz wollen die Studierenden ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern, Land und Leute kennenlernen und ihren Horizont erweitern. Die sieben jungen Frauen und zwei jungen Männer kommen aus Mexiko, Chile und Spanien. Vorerst wollen sie für ein Semester in Pfarrkirchen bleiben mit der Option auf Verlängerung. Sie haben, genau wie die Erstsemesterstudierenden, an den Orientierungstagen teilgenommen und letzte Woche mit den regulären Vorlesungen begonnen. Die Zusammenarbeit des European Campus mit mehr als 150 Partnerhochschulen ermöglicht somit nicht nur den einheimischen Studierenden ein Semester im Ausland, sondern heißt auch Gäste aus aller Welt in Pfarrkirchen willkommen.

17. Oktober 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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Willkommen in Pfarrkirchen! Erstsemester-Studierende schließen
Orientierungstage des European Campus erfolgreich ab

Knapp 220 Studierende aus Deutschland und Welt konnten vergangene Woche zum Start ins Wintersemester 17/18 am European Campus Rottal-Inn (ECRI) begrüßt werden. Mit ein Grund für deren großes Interesse an einem Studium in Pfarrkirchen ist die besondere Willkommenskultur am ECRI. Dazu gehören auch die vom International Office organisierten Orientierungstage. Eine Woche lang wurden die Erstsemester und Austauschstudierenden intensiv dabei unterstützt, sich in Pfarrkirchen zurechtzufinden und einzuleben.

 

Von den knapp 220 Studienstartern des European Campus Rottal-Inn absolvieren gut 180 ausländische Studierende ein komplettes Bachelor- oder Masterstudium. Neun von ca. 110 Teilnehmern der Orientierungstage sind klassische Austauschstudierende, bleiben also für ein bis zwei Semester in Pfarrkirchen.
Die Neuankömmlinge wurden feierlich von. Prof. Dr. Horst Kunhardt und den Studiengangskoordinatoren in Pfarrkirchen begrüßt und in die Hochschulgemeinde aufgenommen. Im ersten Teil der Orientierungswochen erhielten die Studierenden Informationen rund um die Organisation des Studiums und die wichtigsten Anlaufstellen am European Campus. Mit Walter Sengstock referierte erstmals ein Polizist der Dienststelle Pfarrkirchen an der Europa Hochschule. Er informierte über die Verhaltensregeln, ganz allgemein und im Straßenverkehr sowie darüber, dass die Polizei in Deutschland als Freund und Helfer fungiert. Sowohl deutsche als auch ausländische Kommilitonen /-innen der höheren Semester, sogenannte International Tutors, halfen den Ankömmlingen unter anderem dabei, die wichtigsten Behördengänge und Formalitäten zu erledigen.
Um die internationalen Studierenden mit den wichtigsten Gepflogenheiten vertraut zu machen, fand ein interkultureller Workshop zum Thema „Studying and working in Germany“ statt. Beim Bavarian Brunch in der Mensateria standen das Miteinander und der Austausch untereinander im Vordergrund – eine gute Gelegenheit um die Geschehnisse dieser ersten Woche Revue passieren zu lassen.

Den krönenden Abschluss der Orientierungstage bildeten die Empfangsfeier der Stadt Pfarrkirchen sowie die anschließende Semester-Opening-Party. Im Brauhaussaal nahm 1. Bürgermeister Wolfgang Beißmann die Studierenden am 6. Oktober in Empfang. Nach den Grußworten von MdL Reserl Sem, Landrat Michael Fahrmüller und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt lud der Bürgermeister zur bayerischen Brotzeit ein und eröffnete das Buffet. Der studentische Verein RESP e.V. rundete die Orientierungstage mit der Gestaltung des Abendprogramms ab. Für alle Teilnehmer organisierten die Vereinsmitglieder eine Semester-Opening-Party im Pfarrkirchner Kult-Club „Bogaloo“.

9. Oktober 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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20171006 semesterstart ws17 18

Über 200 neue Studierende zum Wintersemester 17/18 am European Campus
Rottal-Inn – das Studienangebot überzeugt

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) zählt aktuell ca. 490 Studierende mit steigender Tendenz. Alleine für die beiden Masterstudiengänge sind knapp 600 Bewerbungen eingegangen für das Wintersemester 2017/2018, insgesamt haben sich ca. 1600 Studieninteressierte für das neu gestartete Semester beworben. Der größte Zuwachs ist mit 134 Erstsemestern im medizinisch-touristischen Bereich zu verzeichnen, aber auch im Ingenieursbereich gibt es regen Zulauf mit 82 Erstsemestern. Im Gegenzug verbringen aktuell 17 Studierende des ECRI ihr Auslandssemester an einer der 159 Partnerhochschulen und Universitäten der THD. Diese finden sich momentan z.B. in Aruba, Mexiko, Finnland oder Thailand wieder. Die Studierenden der 5. Semester leisten aktuell ihr Praxissemester in Betrieben und Einrichtungen ab, um das Gelernte auch in der Anwendung zu vertiefen.

Der ECRI ist international ausgerichtet, gelehrt wird seit dem Start im Oktober 2015 hier auf Englisch. Knapp 64% der Studierenden kommen aus dem Ausland, von Asien über Australien bis hin zu Südamerika finden sich die Kommilitonen aus jedem Kontinent zusammen. So bilden sich nicht nur interkulturelle Kompetenzen aus, durch Praktika in regionalen und internationalen Unternehmen können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.
Zwei Fakultäten sind an der Europa-Hochschule angesiedelt: Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen (NuW) sowie Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW).
Mit dem Bachelorstudiengang Industrial Engineering / Maintance and Operation bereitet NuW die Studiereden auf die bevorstehenden Herausforderungen in den Bereichen Instandhaltungstechnik und –Management vor. Wer sich für Energie- und Ressourceneffizienz interessiert, dem wird bewusst, dass sowohl fundierte technische als auch wirtschaftliche Kenntnisse nötig sind. Wer zudem noch Interesse an regenerativen Energien und Instandhaltungsstrategien in Verbindung mit Wirtschaftlichkeit und Projektmanagement hat, der wird sich bei diesem Bachelor-Studiengang wohlfühlen. Es werden Themen rund um Energie- und Produktionsanlagen, IT in der Anlagentechnik (Industrie/Energie 4.0), Nachhaltigkeit, Regenerative Energien, als auch betriebswirtschaftliche Aspekte bis hin zu Instandhaltungsstrategien und -planung gelehrt. Zusätzlich eröffnen die vermittelten Sprachkenntnisse als auch das Wissen über internationale Kultur- und Wirtschaftsräume hervorragende Berufschancen, national und international.

Mit dem Bachelor Energy Supply Technology wird eine breit angelegte Querschnittsqualifikation im wissensintensiven Ingenieurswesen erworben. Ziel des Studiums ist es, Fachkompetenz zu vermitteln, welche für den Umbau von zentralen hin zu dezentralen Energiesystemen erforderlich ist. Dabei gilt es auf der Basis erneuerbarer Energien gezielte Energiewandlungstechniken und geeignete Energieversorgungsnetze zu etablieren. Vermittelt werden Kenntnisse über Energiesysteme, Mess- und Regeltechnik bis hin zum intelligenten Management von Energienetzen. Im Hauptstudium bestehen Wahlmöglichkeiten in den zwei Studienschwerpunkten Energie-Versorgungstechnik und Energiespeicherung und -Management.

Der Markt im Gesundheitswesen wächst sowohl in Deutschland als auch weltweit rasant. Die europäische Bevölkerung wird ständig älter und die Gesundheitspflege innerhalb der Familie nimmt tendenziell ab. Deshalb zeichnet sich eine kontinuierlich steigende Nachfrage für alle Services und Einrichtungen rund um die Branchen Gesundheits- und Medizinvorsorge ab. Im Jahr 2020 wird es in Deutschland voraussichtlich 3 Millionen Menschen geben, die auf medizinische und pflegerische Versorgung angewiesen sein werden. Aktuell gibt es in Deutschland im Gesundheits- und Pflegebereich einen Fachkräftemangel von 18%. Durch die ansteigende Digitalisierung der Informationen in diesem Sektor steigt die Nachfrage nach spezialisierten IT-Absolventen im Gesundheitswesen.
Die Region Rottal-Inn ist als renommiertes Kurgebiet deutschlandweit anerkannt. Im „Rottaler Bäderdreieck“ gibt es viele Kurorte, Hotels, Golfplätze und mit der Gesundheits- und Wellnessbranche verbundene Betriebe und Einrichtungen. Aus diesen Erkenntnissen und Aussichten haben sich folgende Studiengänge am ECRI herausgebildet:
- Bachelor International Tourism Management
- Bachelor Health Informatics
- Master International Tourism Management
- Master Medical Informatics

Studierende des European Campus werden einen akademischen Abschluss, kombiniert mit internationaler Erfahrung und Kompetenz nachweisen können. Karrieremöglichkeiten ergeben sich insbesondere in der schnell wachsenden Freizeit- und Gesundheitsbranche, im Hotel-, Wellness- oder Medizinbereich, bei Reisekonzernen, im Marketing, IT oder Eventmanagement.
Ebenso können Industrial Engineering Absolventen im komplexen und interkulturellen Umfeld der Wirtschaft, im Speziellen der Energie- und Ressourcenwirtschaft, sicher agieren und kompetent handeln.

6. Oktober 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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Lehrgang für Pflegekräfte am Gesundheitscampus Bad Kötzting

Das Kompetenzzentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Bad Kötzting verabschiedete Ende September die ersten Absolventinnen des Basislehrgangs „Kulturbegleiter in Gesundheitsberufen“. Insgesamt sieben Teilnehmerinnen haben sich seit Juni 2017 für eine bessere Pflege und Teamarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen qualifiziert. Unterstützt wird der Lehrgang durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

Mit dem Basislehrgang „Kulturbegleiter in Gesundheitsberufen“ setzt das Kompetenzzentrum Bad Kötzting einen Schwerpunkt auf kulturelle Fragen, die in der pflegerischen Zusammenarbeit mit Patienten, Bewohnern, Angehörigen, Pflegekräften, Assistenten, Therapeuten und Ärzten aus verschiedenen Ländern entstehen. „Auch die Absolventinnen des ersten Lehrgangs sehen eine hohe Relevanz des Kurses für ihre Tätigkeitsbereiche in der stationären, ambulanten Pflege und den Pflegeschulen“, erklärt Cordula Schmidt, Projektleiterin in Bad Kötzting. Dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ist das Kursangebot derzeit gebührenfrei. Mit dem Kompetenzzentrum Bad Kötzting wird die Stärkung der bayerisch-tschechischen Grenzregion hinsichtlich der Unterstützung zur Fachkräftequalifizierung und der Förderung kultursensibler Teamarbeit in Gesundheitsberufen sowie kultursensibler Pflege angestrebt. Angesiedelt in den vom Landkreis Cham zur Verfügung gestellten Räumen des Gesundheitscampus in der Berufsschule Bad Kötzting trägt das Kompetenzzentrum dazu bei, entsprechende Bildungsangebote zu entwickeln und umzusetzen. Zugleich soll die tschechisch-bayerische Zusammenarbeit gefördert werden. An dem Projekt sind neben der federführenden TH Deggendorf die drei bayerischen Bezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken beteiligt. Hinzu kommen Experten der regionalen, im Projektfokus relevanten Einrichtungen. Nähere Informationen zu den Angeboten sind hier zu finden.

24. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)        

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20171024 woche der begegnung veranstaltungen international officeDie THD macht mit bei der „Woche der Begegnungen und des Miteinanders“

Auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD) beteiligte sich am bunten Programm der „Woche der Begegnungen und des Miteinanders“ in Deggendorf. Vom 14. bis 22. Oktober organisierte das International Office der THD drei Veranstaltungen, die die interkulturelle Seite der Hochschule zeigten.

Eine mittägliche Theateraufführung internationaler Studierender am Dienstag, 17. Oktober bildete den Auftakt. Unter der Leitung von Dr. Virginia Wallner, Lehrkraft für Sprachen zeigten Studierende aus Indien, Syrien und Venezuela, wie viel Interkulturalität, Offenheit und Dialog in Theater steckt. Sie präsentierten eine Inszenierung von "Ozeanflug" nach Bertolt Brecht. Passend zur „Woche der Begegnungen und des Miteinanders“ war dieses Stück geprägt von der Suche nach sich selbst und der Leitfrage „Sind wir nicht alle unterwegs auf der Suche nach einer besseren Welt?". Am Mittwoch, 18. Oktober wurde zum Tanzworkshop geladen. Besucher hatten die Möglichkeit verschiedene Tänze und Studierende aus den jeweiligen Ursprungsländern kennen zu lernen. Neben Bollywood (Indien), Salsa (Mexiko) und Flamenco (Spanien), zeigten Studierende auch Grundschritte in Zori (Syrien) und Qochari (Armenien). „Auf das indische Lichterfest haben sich alle besonders gefreut. Zum Erfolg des Abends haben rund 20 indische Studentinnen und Studenten beigetragen, die ihre Kultur sehr gerne mit den Besuchern geteilt haben“, findet Ariadna Schmidt, Mitarbeiterin im International Office. Diwali war das Highlight der drei Veranstaltungen an der THD. Es ist das im Hinduismus traditionell gefeierte, indische Lichterfest. Indische Studierende verwandelten dafür das Glashaus der THD in ein Lichtermeer und ließen mit traditionellen Gewändern, traditionellen Tänzen, der indischen Nationalhymne, landestypischen Spezialitäten und einem Flashmob zum Abschluss den Zauber Indiens aufleben. Das Lichterfest wurde von gut 100 Gästen besucht und war für die „Woche der Begegnungen und des Miteinanders“ auf dem Campus der krönende Abschluss. Die nächste internationale Veranstaltung des International Office findet am 28. November im Handwerksmuseum statt. Mehr Informationen zum Erzählcafé gibt es auf der Homepage der THD.

23. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171020 career tour grafenau avsStudierende der Technischen Hochschule Deggendorf besichtigen Unternehmen in Grafenau

Mit der Career Tour hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein neues Angebot für Studierende geschaffen. Besucht werden in diesem Rahmen verschiedene Standorte im Raum Niederbayern. Teilnehmende Studierende können so die guten Firmenkontakte der THD nutzen und ortsansässige Unternehmen persönlich kennen lernen. Am vergangenen Montag, 16. Oktober ging es mit knapp 30 Studierenden nach Grafenau.

„Als Career Service der THD sehen wir uns als Vermittler zwischen unseren Studierenden und den Unternehmen. Besonders am Herzen liegen uns dabei die klein- und mittelständischen Unternehmen der Region, die wir innerhalb der Hochschulkooperation gerne unterstützen“, erzählt Martina Heim, Leiterin des Career Service der THD zu den Hintergründen der Career Tour. In einem ganztägigen Programm besuchten die rund 30 Studentinnen und Studenten dieses Mal Unternehmen in Grafenau. Konkret ging es zu Knauf AMF, AVS Römer, Komax SLE, Sedlbauer AG und SLE electronic. Innerhalb einer Kooperation arbeiten auch diese Firmen zusammen, um gemeinsam gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Die Tour startete bei der Komax SLE, welche für Infotainment und Hochfrequenztechnik steht. Am Standort selbst werden Anlagen für die Konfektionierung von Datenleitungen und Antennen produziert. Die AVS Römer ist der Spezialist für spangebende Metallverarbeitung und die Bearbeitung von Kunststoffen in der Region. Bei einem gemeinsamen Mittagessen hatten die Studierenden die Gelegenheit die Gespräche mit Geschäftsführern und Personalverantwortlichen zu vertiefen. Vereinzelt wurden bereits potenzielle Einstiegsmöglichkeiten konkretisiert. Nach der Stärkung brachte der Bus die Studierenden zur Sedlbauer AG. Die Stärken des Unternehmens liegen vor allem im Bereich der Blechverarbeitung, im Design und in der Konstruktion von Gehäusen und Schränken. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat jeder schon einmal an einem Fahrkartenautomaten der Sedlbauer AG ein Zugticket gekauft. Im Anschluss präsentierte sich die SLE technology, ein weltweit führender Spezialist in der Beschichtung, Reinigung und Analyse der technischen Sauberkeit elektromechanischer Bauteile. Den Abschluss bildete die Knauf AMF GmbH als Hersteller für modulare Deckensysteme für den Innenausbau. Sowohl Studierende als auch alle anderen Beteiligten ziehen positive Bilanz und befürworten eine Wiederholung der Aktion im kommenden Jahr.

20. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171020 institut protectit it sa nürnbergEuropas größte IT-Security Messe – THD stellte aktuelle Forschungsprojekte zu Cyber-Sicherheitslösungen vor

Das Institut ProtectIT der Technischen Hochschule Deggendorf präsentierte sich vom 9. bis 10. Oktober auf der IT-Security Messe it-sa in Nürnberg. Zusammen mit der ProtectEM GmbH war das Institut als Aussteller vertreten. Präsentiert wurde auch der neue berufsbegleitende Masterstudiengang Cyber Security.

Das Institut ProtectIT stellte während der Messe Prototypen aus den aktuellen Forschungsprojekten vor. Hierbei zeigte ein Demonstrator, der die Prototypen beinhaltet, Cyber-Sicherheitslösungen speziell für den Schutz von Steuerungen innerhalb industrieller Netzwerke. Im Rahmen der it-sa Messe fand auch eine Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Cyber Security statt. Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck und Studiengangsleiter Prof. Dr. Andreas Grzemba präsentierten die Details des neuartigen und innovativen Studiengang, der zum Sommersemester 2018 startet. Besonders die hohe Praxisorientierung des Studiengangs und die Wahlmöglichkeit eine Schwerpunkts (Industrial oder Automotive) kamen bei den Teilnehmern der Veranstaltung sehr gut an. Weitere Informationen zum Studiengang können bei Peter Apfelbeck unter peter.apfelbeck@th-deg.de eingeholt werden.

20. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Vortragsreihe an der THD startet am 14. November

"Complianceorientierte und risikobasierte Unternehmensführung" 4.0 und "Digitale Transformation" sind keine Schlagworte mehr, sondern Anforderungen! Passend dazu veranstaltet Prof. Dr. jur. Josef Scherer an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Open University. Die Vortragsreihe richtet sich an Führungskräfte und leitende Mitarbeiter des Mittelstandes und generell alle Interessierten. Die Referenten sind Experten aus der Praxis.

Die Open University findet jeweils an folgenden Dienstagen in der Zeit von 17.30 bis 19 Uhr im Raum I.107 der Technischen Hochschule Deggendorf statt: 14.11., 28.11., 05.12. und 12.12.2017.
Rechtsanwalt Alexander Kapphan, Master of Risk- and Compliancemanagement (M. A.), wird gemeinsam mit Karl-Michael Brückl von der Allianz am 14. November die Vortragsreihe mit dem Thema „Managerenthaftung: Compliance, Managersicherheit 4.0 und neue Entwicklungen im Bereich der Managerhaftpflicht- und Strafrechtsschutzversicherungen‟ eröffnen. Am 28. November referiert RiAG Klaus Fruth zum Thema „Die Vorteile eines Compliance-Managementsystems für Unternehmer nach neuester Rechtsprechung am Beispiel des Arbeitsstrafrechts“. Mit Unternehmensprozessen zum Thema „Unternehmens-Prozesse 4.0 und Human Workflowmanagement“ befassen sich am 05. Dezember Giacomo Pasini, Astrid Biermeier und Fabian Ludacka vom Internationalen Institut für Governance, Management, Risk und Compliance. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet am 12.Dezember der weitbekannte Innovations-Experte und Unternehmensberater Dr. Markus Reimer mit seinem Vortrag zu „Qualität ist alles! QM als Erfolgskatapult“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu Referentenprofilen und Vortragsbeschreibungen gibt es von Ann-Kathrin Birker (ann-kathrin.birker@gmrc.de) oder im Internet unter www.gmrc.de.

19. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Wie man die Zukunft vorhersagt – Staatsministerium lädt zu Prognosekonferenz nach Grafenau

Wann fällt meine Maschine aus? Was kaufen meine Kunden morgen? Wieviel soll ich bestellen? Fragen wie diese beantworten Fachleute täglich aus Erfahrung. Wie man diese Einschätzungen mit Hilfe von Datenanalysen verbessern und sich damit Zeit und Geld sparen kann, erfahren Interessierte auf der Prognosekonferenz. Diese findet am Montag, den 6. November 2017, am Technologiecampus Grafenau statt.

Das Thema wird in mehreren Vorträgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Deutschlands Superforecaster, Bruno Jahn, erklärt was Prognose mit Psychologie zu tun hat und wer die besten Vorhersagen macht. Es wird am Beispiel von Kantinen beleuchtet wie sich schwankende Gästezahlen zuverlässig berechnen lassen und gezeigt wie Lebensmittelhändler verhindern, dass der Kunde vor leeren Regalen steht. Referenten aus der Industrie stellen den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz die betriebliche Realität gegenüber. Neben Anwendungen in Einkauf und Vertrieb präsentieren sie wie in der Produktion und Logistik vorausschauend geplant wird, sodass keine Maschinen mehr ausfallen oder Bänder stillstehen. Die Idee einer Prognosekonferenz entstand in einem gemeinsamen Projekt des TC Grafenau mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Durch Einsatz eines intelligenten Prognose- und Dispositionssystems wurde die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel reduziert. „Im Gespräch mit Unternehmen ist uns aufgefallen, wie häufig das Bauchgefühl bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen herangezogen wird“, erklärt Professorin Diane Ahrens, Leiterin des Technologiecampus. Die Einschätzung der Experten sei durchaus nicht schlecht, könne aber meist noch deutlich verbessert werden. Daher lohne sich der Blick in die Zahlen. Teilnehmen können alle Interessierten kostenlos, egal ob Unternehmensvertreter oder Privatpersonen. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Anmeldungen sind bis 03. November 2017 online auf www.wir-retten-lebensmittel.bayern.de oder per E-Mail an Magdalena.Schindler@th-deg.de möglich.

19. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (MS)

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20171020 kinderuni oktober„Wie funktioniert Musik? Die Mechanik der Orgel“

Orgelpfeifen kennt jeder. Aber wie entstehen die Töne? Warum hat die Orgel Tasten wie ein Klavier, wenn sie doch mit Pfeifen funktioniert? In der ersten Kinderuni des neuen Schuljahres wird es musikalisch und technisch zugleich.

Mit Dipl.-Ingenieur Norbert Sosnowsky können am Freitag, den 20. November, alle Neugierigen ab acht Jahren die Mechanik von Tönen erkunden und verschiedenen Klangfarben verwandter Instrumente wie Akkordeon und Harmonium lauschen. Der Dozent, selbst ein begeisterter Orgelspieler, wird an diesem Tag eine transportable Orgel als Anschauungsobjekt mit- und zum Einsatz bringen. Die Kinderuni findet im Hörsaal B.004 statt, beginnt um 17 Uhr und dauert maximal eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Begleitpersonen dürfen die Vorlesung gerne in den hinteren Reihen mitverfolgen. Im Parkhaus zwischen Edlmairstraße und Ruderhaus kann kostenlos geparkt werden. Das Team der Kinderuni freut sich auf zahlreiche neugierige Gäste.

18. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Prof. Dr. Johannes Grabmeier als Experte für Wahlmathematik im Innenausschuss des Bayerischen Landtags

Am vergangenen Mittwoch hatte der Innenausschuss des Bayerischen Landtags eine Expertenanhörung angesetzt, um die Frage der den Wählerwillen am besten umsetzenden Sitzzuteilung bei Gemeinde- und Stadträten, Kreistagen und Bezirksräten in Bayern zu diskutieren. Mit dabei, neben dem Präsidenten des Bayerischen Statistischen Landesamtes und Landeswahlleiter, einem Politikwissenschaftler und vier Juraprofessoren für Verfassungs- und Verwaltungsrecht, war auch Prof. Dr. Johannes Grabmeier, Diplom-Mathematiker und Professor für Wirtschaftsinformatik von der Technischen Hochschule Deggendorf.

 

Als einziger Mathematiker in der Expertenrunde ging es ihm besonders darum, zu einem besseren Verständnis des aktuellen Wissensstands der Wahlmathematik beim Gesetzgeber und bei Juristen beizutragen. Werden die Wählerstimmen in Sitzansprüche für die Parteien umgerechnet, so entstehen in der Wahlpraxis echte Bruchzahlen, nie ganze Zahlen. Es können aber nur ganze Mandate verteilt werden. Da man also den Wählerwillen nie absolut umsetzen kann, waren die Gerichte bislang der nicht zutreffenden Auffassung, dass die bislang benutzten Zuteilungsverfahren allesamt gleichwertig seien. So ist das früher benutzte d'Hondt-Verfahren den Wählerwillen verzerrend zu Gunsten großer Parteien und zu Lasten kleiner. Das derzeit in Bayern geltende Hare-Niemeyer-Verfahren hingegen ist zwar nicht verzerrend, hat aber undemokratische Defizite wie das Alabama-Paradoxon, dass eine Partei einen Sitz verlieren kann, wenn die Zahl der Sitze größer wird. „Der Vorstoß der CSU-Fraktion zielte nun darauf ab, dieses Verfahren wieder durch das d'Hondt-Verfahren zu ersetzen - unter großen Protesten der Oppositionsparteien SPD, Grüne und Freie Wähler - und des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer“, schildert Johannes Grabmeier. In seinem Referat im Landtag konnte er aufzeigen, dass das für den Bundestag verwendete Verfahren von Sainte-Laguë-Schepers, die genannten Defizite nicht besitzt und sogar mathematisch beweisbar immer das beste Ergebnis im Sinne der vom Grundgesetz vorgeschriebenen Erfolgswertgleichheit aller Wählerstimmen liefert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dies als fraktionsübergreifende Lösung vom Landtag als Kompromiss nun zum Zug kommen wird, wie CSU-Abgeordnete nach der Expertenanhörung andeuteten.

20. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171102 werkschau plakat2017Werkschau Medientechnik zum Thema Abschied

In der alljährlichen Ausstellungsreihe „Werkschau Medientechnik“ präsentieren Studierende und Professoren der Technischen Hochschule Deggendorf nunmehr zum achten Mal Arbeiten aus den medientechnischen Studiengängen. Den Schwerpunkt bilden multimediale Arbeiten der Mastervorlesung „Medienkunst“: Video, Foto, Skulptur und Performance zum Thema „Abschied“.

Das Thema „Abschied“ ist vorwiegend in der Literatur zu finden und wird da meist mit dem Tod, mit existentiellen Krisen oder dem Ende von Liebesbeziehungen in Verbindung gebracht. Eher selten, dass die positive Kraft des Abschiednehmens mit dem Überwinden einengender Lebenssituationen und neuer Perspektiven gesehen wird. Die unbefangene Sicht der Studierenden kommt zu überraschenden Ergebnissen. Da wird nicht nur der teils schmerzvolle, teils tragische Verlust videoexperimentell, grafisch oder dokumentarisch thematisiert, in einer Skulptur wird sogar Glas in seiner sprichwörtlichen Zerbrechlichkeit thematisch eingebunden. Mit im Medien-Spiel sind aber auch Hunde, Winke-Katzen, Freddy Quinn und Nam June Paik, der Gottvater der Videokunst. Die „Werkschau Medientechnik 8“ ist vom 15. bis 26. November in der Stadtgalerie im Deggendorfer Stadtmuseum zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 15. November um 19:00 Uhr. Das Ausstellungs-Thema „Abschied“ kommt nicht von ungefähr, verabschieden sich die beiden Medientechnik-Professoren Ernst Jürgens und Günter Reinhardt damit doch altersbedingt aus dem aktiven Lehrbetrieb der Technischen Hochschule Deggendorf in ihren (Un)Ruhestand.

17. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Workshop der THD, des Bayerischen Sportärzteverbandes und des Bayerischen Landessportverbandes am 21.10.2017

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) unterstützt die Aufklärung gegen den Einsatz von Doping im Sport. Im Studiengang „Angewandte Trainingswissenschaften“ setzen sich Studierende in einer speziellen Lehrveranstaltung mit den Ursachen und Auswirkungen der Schattenseite des Spitzensports auseinander. Über die Grenzen der Hochschule hinaus können sich Interessierte am kommenden Samstag, 21. Oktober im Rahmen eines ganztägigen Workshops mit dem Titel „Sauberer Sport möglich?“ an der THD über dieses Thema umfassend informieren.

Veranstalter des zweiten Deggendorfer Antidoping-Workshops ist der Bayerische Sportärzteverband e.V. (BSÄV) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landessportverband e.V. (BLSV) und der THD. Thematisch stehen aktuelle Tendenzen in der Dopingszene und praxisrelevante Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt. Neu werden bei der diesjährigen Veranstaltung Fallbesprechungen in Kleingruppen durchgeführt. Dabei werden das konkrete Vorgehen und der Umgang mit Verdachtsfällen exemplarisch erarbeitet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Akteure im Sport, so auch an Sportlehrer, Trainer, Funktionäre und Übungsleiter im Freizeitsport. Anmeldungen werden vom Bayerischen Sportärzteverband entgegen genommen. Weitere Informationen zum Programm sind hier zu finden.
Die Veranstaltung kann auf die Verlängerung von Trainerlizenzen (Trainer-C bis Honorartrainer) und die ärztliche Fort- und Weiterbildung „Sportmedizin“ (9 Fortbildungspunkte, 8 Stunden in den Kategorien G und I) angerechnet werden.

18. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20171017 agw besuch schweiz 4Erster Aufenthalt ein voller Erfolg

Zum Semesterstart hatten die Studierenden des siebten Semesters im Studiengang Angewandte Trainingswissenschaften Anfang Oktober die Möglichkeit an einem Austauschprogramm mit der Eidgenössischen Hochschule für Sport (EHSM) in Magglingen teilzunehmen. Begleitet wurden die jungen Trainingswissenschaftler von ihrem Studiengangsleiter Prof. Dr. Jens Martin und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Nurasyid.

Die EHSM ist die einzige Hochschule in der Schweiz, die sich ausschließlich mit Ausbildung, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung im Bereich Sport befasst. Sie ist sowohl Teil des Bundesamts für Sport als auch an die Berner Fachhochschule angegliedert. Die in der Austauschwoche geplanten Lehrveranstaltungen wurden in erster Linie durch die sehr engagierten Dozenten der EHSM im Umfeld einer perfekten sportbezogenen Infrastruktur realisiert. Am Anreisetag zeigten sich die Studierenden nach der warmherzigen Begrüßung durch den Rektor der EHSM, Dr. U. Mäder, von der Lage der Hochschule beeindruckt. Die EHSM liegt auf einer Höhe von 900 Meter am Südrand des Schweizer Jura mit Blick über die Stadt Biel, den Bieler See bis hin zu den alpinen Parade-Viertausendern: Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit einer Einführung in die spezielle Leistungsdiagnostik im Schwimmsport und damit verbundenen Feldtests starteten die Deggendorfer Studierenden in die sogenannte EHSM- Summer School. An zwei weiteren Vormittagen lernten sie grundlegende Techniken des Unihockeys, einer weit verbreiteten Sportart in der Schweiz.

20171017 agw besuch schweiz 1Ein großes Highlight war der Besuch des Tissot-Velodroms in Grenchen mit einem Schnupperkurs im Bahnradfahren. Nachdem sich alle an die über 13 Meter hohe und 46 Grad steile Kurvenüberhöhung und die hohen Geschwindigkeiten gewöhnt hatten, wurde der Besuch im Velodrom zu einem vollen Erfolg. Anlässlich ihres Besuches im Velodrom erhielten die Studierenden einen Vortrag zur speziellen Leistungsphysiologie bei Hitze im Ausdauersport und durften dem eigens für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 eingerichteten Klimalabor einen kurzen Besuch abstatten. 20171017 agw besuch schweiz 2Abgerundet wurde der spannende und lehrreiche Aufenthalt durch Lehrveranstaltungen im Wildwasser-Kanufahren auf dem Bieler See und einem praxisnahen Workshop zur lokalen Positionsmessung am Beispiel Fußball. Der Austausch war gelebte Hochschul-Kooperation mit besonders kompetenten, sehr freundlichen und umsichtigen Gastgebern.

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20171012 neue professorin doris eberhardtDie neue Professorin verbindet Pflegewissenschaft und Kunst

Die Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften an der TH Deggendorf bekommt mit Dr. Doris Eberhardt eine Professorin für das Lehrgebiet Pflegesystementwicklung, die professionelle Pflege von der Pike auf gelernt hat. Mit der Hans Lindner Stiftungsprofessur soll die Verbesserung der Wirksamkeit von pflegerischer Versorgung insbesondere im ländlichen Raum unterstützt werden.

Nach einigen Jahren klinischer Tätigkeit als Krankenschwester, studierte die gebürtige Ambergerin Pflegepädagogik an der Katholischen Fachhochschule Mainz und sammelte danach Lehrerfahrung in unterschiedlichen pflegerischen Bildungsbereichen. Es folgten das Masterstudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaft und die Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In ihrer Dissertation untersuchte sie die Integration akademischer Berufsrollen in die Pflegepraxis aus praxeologischer Perspektive, um Implikationen für die Implementierung abzuleiten. Die Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin verantwortet seit 2013 in einer Stabsstelle der Pflegedienstleitung am Klinikum Neumarkt i.d.Opf. die strategische und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Pflege. Sie verfügt über einschlägige Erfahrungen im Aufbau einer wissensbasierten Pflegepraxis, in der Etablierung neuer Handlungsfelder für akademisch ausgebildete Pflegepersonen und der Gestaltung des erforderlichen organisatorischen Wandels. Diese Schwerpunkte wird die neue Professorin auch an der TH Deggendorf vertreten und hierfür am nachhaltigen Aufbau von Hochschul-Praxis-Partnerschaften in der Region mitwirken. Seit mehreren Jahren gehört Doris Eberhardt zum Herausgeberteam der pflegepädagogischen Zeitschrift PADUA (Hogrefe Verlag, Bern). Zudem freut sie sich darauf, ihre Expertise als ausgebildete Theaterpädagogin (BuT) in die Hochschullehre einzubringen und das Lernangebot durch ästhetische Lernformate und Methoden zu erweitern. Doris Eberhardt lebt zusammen mit ihrem Mann in Neumarkt. Sie ist begeisterte Hobby-Köchin und widmet sich in ihrer Freizeit neben der niveauvollen Küche vor allem modernen Theater- und performativen Kunstformen.

12. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Was tun mit den Daten? Big Data Zentrum lädt zur ersten Unternehmenskonferenz mit Exkursion nach Písek

Viele Unternehmen verfügen über große Mengen an Daten, aber nur wenige wissen, was sie konkret damit tun können. Abhilfe schaffen möchte hier das Big Data Zentrum. Am Dienstag, 24. Oktober 2017, findet die erste internationale Unternehmenskonferenz rund um die Themen Big Data und Cloud Computing am Technologiecentrum Písek statt. Unterschiedlichste Praxisbeispiele sollen den Teilnehmern Anregungen liefern. Highlight der Veranstaltung wird neben den Vorträgen namhafter Unternehmen eine Exkursion zum Standort von Schneider Electric sein.

Die bislang größte Veranstaltung des Projektes „Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen“ haben die Projektpartner am Technologiecampus Grafenau und am Technologiecentrum Písek gemeinsam mit der Südböhmischen Wirtschaftskammer geplant. Referenten aus international agierenden Unternehmen, wie Bosch, die Allianz AG und FarmFacts (ein Unternehmen der BayWa-Gruppe), werden am 24. Oktober nach Písek kommen. Aber auch kleinere, aufstrebende Firmen der Region kommen zu Wort und stellen ihre innovativen Lösungen vor. City Smart Parking erklärt beispielsweise den eParkomat und stellt dar wie eine zeitraubende Parkplatzsuche in Zukunft wegfallen kann. Die Forschungseinrichtungen setzen außerdem auf den Wissenstransfer und erläutern was sich hinter dem Begriff „Big Data“ ganz konkret verbirgt. Forschungsleiter Dr. Robert Hable berichtet von ersten Ergebnissen aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen auf deutscher Seite. „Wir erhoffen uns auf diesem Weg auch auf tschechischer Seite Unternehmen zu finden, welche mit uns einen Anwendungsfall umsetzen, also die Analysemethoden an ihren eigenen Daten testen möchten“, ergänzt Jakub Švojgr, Projektleiter am TC Písek. Die Teilnahme an den Pilotprojekten hilft den Unternehmen ganz individuell geeignete Ansätze der Datenanalyse zu identifizieren. Insgesamt können noch mit zwei Firmen aus der Region Südböhmen Pilotprojekte durchgeführt werden. Interessierte können sich auf der Konferenz an die Experten wenden, erste Fragen klären und sich mit anderen Unternehmen austauschen. Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten die Besucher die Möglichkeit sich an einer Exkursion zum nahegelegenen Standort von Schneider Electric zu beteiligen. Da nur eine kleine Gruppe zu dieser Führung zugelassen wird, lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung. Dieses kostenlose Angebot richtet sich vorwiegend an kleinere und mittlere Unternehmen der Region Ostbayern. Es kann nur eine begrenzte Menge an Plätzen zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen und Anmeldung bis 20. Oktober 2017 unter www.bigdatacentrum.eu oder per E-Mail an Magdalena Schindler (Magdalena.Schindler@th-deg.de). Das Interreg-Projekt „Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen“ wird von der Europäischen Union (Ziel ETZ 2014-2020) gefördert. Ansprechpartnerin am TC Grafenau ist Magdalena Schindler (Magdalena.Schindler@th-deg.de; Tel.: 08552 975699-64).

09. Oktober 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170909 lernwelten kongress17. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik

Vom 07. bis 09. September 2017 fand auf dem Donau Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der diesjährige internationale wissenschaftliche Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik unter dem Thema „Forschendes Lernen in gesundheitsbezogenen Schulen und Hochschulen: Bedeutungen, Bewährungen und Trennlinien“ statt.

Die Eröffnungsredner Prof. Dr. Kunhardt, Vize Präsident der THD, Prof. Dr. Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, und Dr. Lauterbach, Geschäftsführer hpsmedia Verlag, konnten weit über 200 Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland begrüßen. Ausgehend von über 40 verschiedenen Vorträgen und Workshops zum Thema „Forschendes Lernen“ ergab sich eine Plattform zum Diskutieren, Netzwerken und auch Vernetzen wichtiger Forschungsergebnisse. Eine besondere Form des „Erlebens von forschendem Lernen“ ergab sich für die Teilnehmer bei der Aufführung der Theaterperformance „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ unter Leitung von Theaterpädagogin Frau Doris Eberhardt. In einer einzigartigen Symbiose aus Ästhetik, Wissenschaft und Kunst konnten ehemalige Studierende des Weiterbildungsstudienganges B.A. Pflegepädagogik ihre Forschungsergebnisse zur praktischen Pflegeausbildung eindrucksvoll präsentieren. 2018 wandert der Kongress weiter in die Schweiz.

11. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170929 auftakt wto dritter jahrgangOberstufe und Studium verbinden - Erfolgsprojekt Wissenschaftlich-Technische Oberstufe startet mit dem dritten Jahrgang

Die Wissenschaftlich-Technische Oberstufe ist ein vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und des Comenius-Gymnasiums Deggendorf, das es in dieser Form zur Begabtenförderung nur zweimal im Freistaat gibt. Zwölf hochmotivierte Schülerinnen und Schüler des Comenius-Gymnasiums nehmen ab diesem Wintersemester an dem Programm teil. Als Frühstudierende werden sie in den kommenden drei Semestern Vorlesungen und Seminare der THD absolvieren.

Kurz vor Semesterstart begrüßten die Leiterin des Instituts für Karriere, Internationales und Sprachen, Dr. Elise von Randow, und die Leiterin der MINT-Förderung, Andrea Stelzl, den neuen Jahrgang der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe. Mit großen Erwartungen kamen die Frühstudierenden zusammen mit ihren Eltern und Lehrern zur Auftaktveranstaltung an die Hochschule. Dort wurden ihnen die THD, zur Wahl stehende Lehrveranstaltungen sowie spannende Forschungsfelder vorgestellt. Für je eine Fachvorlesung und eine Englischvorlesung können sich die Frühstudierenden entscheiden. Im zweiten Semester wählen sie einen Forschungsschwerpunkt für das Anfertigen einer Seminararbeit. Mit der Wissenschaftlich-Technischen Oberstufe erbringen die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auch für ihr Abitur relevante Leistungen. Den Schulstundenplan der zwölf Frühstudierenden des Comenius-Gymnasiums bereichern nun Vorlesungen wie „Grundlagen des Hackings“, „Physiologie“, „Mikrocomputertechnik“, „Biochemie“ oder auch „Astronomie und Astrophysik“. Schülerinnen und Schüler anderer Schulen, die sich ebenfalls der Herausforderung eines Studiums parallel zum Schulunterricht stellen möchten, lädt die THD ausdrücklich zum Frühstudium ein. Hierbei können sie sich sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester für einzelne Vorlesungen anmelden. Wer sich zutraut, die Abschlussprüfung in seiner Vorlesung abzulegen, kann sich die Leistungen sogar für ein entsprechendes Studium später anrechnen lassen. Im beginnenden Wintersemester sind Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Deggendorf, Bogen, Viechtach und der FOS/BOS Deggendorf mit dabei. Nähere Informationen sind im Internet unter www.th-deg.de/wto und www.th-deg.de/fruehstudium zu finden.

29. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170927 robotourRobotour 2017 - THD-Studenten gut platziert

Die diesjährige Robotour 2017 fand im slowakischen Žilina statt. Damit ging dieser internationale Wettbewerb bereits in die zwölfte Runde. Im vergangenen Jahr war die Robotour in Deggendorf zu Gast. Die Robotour ist ein Freiluft-Wettkampf für autonom fahrende Fahrroboter. Die Roboter werden von Teams aus Studierenden oder Enthusiasten gebaut, programmiert und betrieben.

Die Aufgabe der Roboter war es heuer, die Nutzlast, dargestellt durch ein Fünfliter-Fass Bier, von einem Punkt A zu einem Punkt B zu transportieren. Dazu musste der Roboter selbständig per Navigation in eine Ladezone und nach dem Beladen zur Endladezone fahren. Dort wurde seine Nutzlast entladen und der Roboter sollte selbständig zum Ausgangspunkt zurückkehren. Für eine erfolgreich absolvierte Runde gab es eine bestimmte Anzahl von Punkten. Ausgetragen wurde der Wettkampf im Stadtpark von Žilina. Die Roboter durften während ihrer Fahrt nicht die Parkwege verlassen und mussten Hindernissen automatisch ausweichen. Auf keinen Fall durften sie mit Fußgängern oder anderen Robotern zusammenstoßen. Insgesamt waren in Žilina 15 Teams aus fünf Ländern angemeldet. Aber nicht alle schafften es, ihre Roboter zum Fahren zu bekommen. Die Wetterbedingungen waren wieder schwierig, in der ersten Hälfte des Tages regnete es. Dementsprechend mussten die Roboterfahrzeuge mit Schirmen und Folien wasserfest gemacht werden. Insgesamt ging der Wettkampf am Vormittag und am Nachmittag über vier Runden.
Das Team Cogito aus der Schweiz kam mit den Bedingungen am besten zurecht und belegte den ersten Platz. Sensationeller Zweiter wurde das Team des JECC Computerclubs Deggendorf. Die Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) belegten einen guten sechsten Platz. Das THD-Team bestand aus vier Studenten der Studienrichtungen Mechatronik und Angewandte Informatik. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Gerald Kupris und seinem Werkmeister Martin Fischer. Professor Kupris zeigte sich zufrieden: „Die Studenten lernen hier in einer Projektarbeit die ersten Schritte in Richtung des autonomen Fahrens. Das ist eine wichtige Zukunftstechnologie, die auch an der THD eine wachsende Rolle spielen wird.“ Tags drauf fand an der Universität Žilina ein Workshop statt, in dessen Rahmen die Teams über ihre unterschiedlichen Konzepte berichteten und Erfahrungen austauschten konnten. Begleitet wurde er von der PAIR-Konferenz, bei der Vorträge zu autonomen Systemen und künstlicher Intelligenz zu hören waren. Die Robotour ist für die Teilnehmer eine gute Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand zu schauen und die eigenen Kompetenzen im Vergleich zu denen der Mitbewerber weiter zu verbessern.

28. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170926 host family programInternationale Studierende mit Land und Leuten vertraut machen – Das Gastfamilienprogramm der THD

Das Host Family Program (Gastfamilienprogramm) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verbindet jedes Semester Austauschstudierende aus aller Welt mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern. Ab sofort werden für die 150 internationalen Studierenden, die im Wintersemester in Deggendorf sind, Gastgeber für gemeinsame Unternehmungen gesucht.

Mit der Teilnahme am Host Family Program helfen Gastgeber den Studierenden, die weit weg von zu Hause sind, sich schnell mit der neuen Umgebung und den Menschen vertraut zu machen. Das Programm ist kostenlos und kann von den Gastgebern flexibel und individuell gestaltet werden. „Als Host Family/Host Person kann man sich mit einem oder mehreren Studierenden einmal oder auch öfter treffen. Häufig werden die Studierenden zu einem Essen eingeladen oder es wird gemeinsam ein Ausflug geplant“, weiß Ariadna Schmidt, Mitarbeiterin im International Office, aus der Erfahrung. Neben ihrer Muttersprache sprechen alle Studierenden Englisch. Viele können sich auch schon sehr gut auf Deutsch verständigen. Aufgrund des steigenden Interesses werden ständig weitere Gastgeber (zum Beispiel Familien, Einzelpersonen, Vereine) aus Deggendorf und Umgebung gesucht. Ziel ist es, jedem Studierenden einen Gastgeber zu vermitteln. Um die Vermittlung der Kontakte zwischen Host Families/Host Persons und Studierenden kümmert sich Marion Löfflmann. Unter marion.loefflmann@th-deg.de steht sie bei Fragen und Anmeldungen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

26. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170926 host family programInternationale Studierende mit Land und Leuten vertraut machen – Das Gastfamilienprogramm der THD

Das Host Family Program (Gastfamilienprogramm) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verbindet jedes Semester Austauschstudierende aus aller Welt mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern. Ab sofort werden für die 150 internationalen Studierenden, die im Wintersemester in Deggendorf sind, Gastgeber für gemeinsame Unternehmungen gesucht.

Mit der Teilnahme am Host Family Program helfen Gastgeber den Studierenden, die weit weg von zu Hause sind, sich schnell mit der neuen Umgebung und den Menschen vertraut zu machen. Das Programm ist kostenlos und kann von den Gastgebern flexibel und individuell gestaltet werden. „Als Host Family/Host Person kann man sich mit einem oder mehreren Studierenden einmal oder auch öfter treffen. Häufig werden die Studierenden zu einem Essen eingeladen oder es wird gemeinsam ein Ausflug geplant“, weiß Ariadna Schmidt, Mitarbeiterin im International Office, aus der Erfahrung. Neben ihrer Muttersprache sprechen alle Studierenden Englisch. Viele können sich auch schon sehr gut auf Deutsch verständigen. Aufgrund des steigenden Interesses werden ständig weitere Gastgeber (zum Beispiel Familien, Einzelpersonen, Vereine) aus Deggendorf und Umgebung gesucht. Ziel ist es, jedem Studierenden einen Gastgeber zu vermitteln. Um die Vermittlung der Kontakte zwischen Host Families/Host Persons und Studierenden kümmert sich Marion Löfflmann. Unter marion.loefflmann@th-deg.de steht sie bei Fragen und Anmeldungen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

 

Mehr Informationen über das HFP entnehmen Sie unserem Flyer.

 

26. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170922 kickoff wildaWilDa, ein Projekt für verbesserte Wildwarnungen zum Schutz von Verkehrsteilnehmern und Wildtieren - Bundesminister Dobrindt übergibt Förderbescheid am TC Freyung

Die Gefahr von Wildunfällen für Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, ist das Ziel einer Forschungsgruppe am Technologie Campus (TC) Freyung. Mit dem Projekt WilDa greifen Experten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit mehreren Kooperationspartnern aktuelle Entwicklungen aus der Geoinformatik und Informatik auf, die dabei helfen können, Wildunfälle in Zukunft besser vorzubeugen. Den offiziellen Startschuss für das Projekt gab Bundesminister Alexander Dobrindt am Donnerstag, 21. September. Insgesamt wird das Projekt vom BMVI mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Wildunfälle sind für Mensch und Tier ein großes Gefahrenpotential und lassen Politik, Verkehrs- und Straßenbaubehörden sowie die Jägerschaft nach besseren Schutzmaßnahmen streben. „Unser Ziel ist, eine verbesserte Grundlage für Wildwarnungen, zum Beispiel über mobile Geräte, und lokale Schutzmaßnahmen zu erarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Leiter des TC Freyung. Unter Federführung des TC Freyung beschäftigt sich eine interdisziplinäre Forschergruppe aus den Bereichen der Geoinformatik, Informatik, Wildtierökologie sowie der Unternehmensförderung im Projekt WilDa mit der Identifikation von Faktoren, die Wildunfälle beeinflussen. Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten werden dafür umfassend berücksichtigt. Die Erkenntnisse sollen den Verkehrsteilnehmern in einer dynamischen, das heißt orts- und zeitabhängigen Wildunfallwarnung zur Verfügung gestellt werden.
Gefördert wird das Projekt „WilDa - Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten sowie Big Data Ansätze“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Über das Förderprogramm mFUND werden insgesamt 1,1 Millionen Euro für die Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Den Startschuss für das Projekt gab Bundesminister Alexander Dobrindt am 21. September am Technologie Campus Freyung. Er überreichte einen Förderbescheid in Höhe von 875.000 Euro an die Projektverantwortlichen der THD und in Höhe von 230.000 Euro an die Universität Freiburg.
Inspiriert wurde das Projekt durch wuidi, ein StartUp, das eine erste mobile Anwendung entwickelt, die Autofahrer vor einer erhöhten Wildunfallgefahr warnt und bei der Abwicklung von Wildunfällen unterstützt. Weiter unterstützen Partner wie die Bayerische Polizei und das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, der Deutsche und der Bayerische Jagdverband sowie der ADAC das Vorhaben durch die Bereitstellung von Daten und Know-how.

22. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170921 orientation weekStudierende aus aller Welt sammeln ihre ersten Erfahrungen in Deutschland

Dank der intensiven Auslandskontakte und der internationalen Studienstandorte in Deggendorf und Pfarrkirchen lockt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) jedes Jahr begabte Studierende aus mehr als 60 Ländern weltweit nach Deggendorf. Am vergangenen Montag, 18. September begrüßten Mitarbeiter des International Office zusammen mit Studierenden die 150 internationalen Neuankömmlinge, die im Rahmen der Universitätspartnerschaften ab Oktober ein oder zwei Auslandssemester an der THD absolvieren. Erste Station für die „Internationals“ sind die Orientierungswochen.

So erging es auch Cathi Rodriguez, die vor zwei Jahren aus Kolumbien zum Studium an die THD kam. Als sie sich nach Studienmöglichkeiten in Deutschland umsah, wurde sie auf die englischsprachigen Programme der niederbayerischen TH aufmerksam. "Über das Bachelor-Kurzprogramm General Engineering bin ich nach Deggendorf gekommen und dann geblieben. Nun studiere ich regulär Ressourcen- und Umweltmanagement“, erzählt sie von ihrem Werdegang. „In Deggendorf habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt und wurde perfekt betreut“, erinnert sich Cathi Rodriguez. Die Orientation Weeks haben zu ihrem Einstieg ins Studium sehr geholfen. Mit dem zweiwöchigen Programm starten alle internationalen Studierenden ihr Auslandssemester in Deggendorf. Die Orientation Weeks werden von Mitarbeitern des International Office organisiert und von zahlreichen Studierenden unterstützt. Die diesjährigen Orientierungswochen eröffneten Dr. Elise von Randow, Leiterin des Instituts für Karriere, Internationales, Sprachen und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. Gemeinsam begrüßten sie die „Internationals“ in Deggendorf. Unter anderem klärte in den ersten Tagen Britta Bachinger, Polizeihauptmeisterin der Polizeiinspektion Deggendorf, die Studierenden über die wichtigsten Verhaltensregeln und Gesetze in Deutschland auf. Mehr über die deutsche Kultur und den bayerischen Dialekt erfuhren die Studierenden von Maria Gretzinger, Leiterin der Zentralen Studienberatung, im Rahmen des interkulturellen Trainings. Im Laufe der kommenden Tage werden die internationalen Studierenden beim Gang zur Ausländerbehörde, zum Einwohnermeldeamt und bei der Eröffnung eines Bankkontos begleitet und unterstützt. Um das Rahmenprogramm mit traditionellem Bayerischen Abend und einem Ausflug zum Oktoberfest kümmert sich der studentische Verein AKI. Mit dem Besuch der Orientierungswochen sind die Studierenden schon vor Semesterstart optimal auf das Studium in Deutschland vorbereitet. Alle Formalitäten sind erledigt, erste Kontakte zu Kommilitonen geknüpft, und die ersten Deutschkurse sind ebenfalls absolviert.

21. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170921 orientation weekStudierende aus aller Welt sammeln ihre ersten Erfahrungen in Deutschland

Dank der intensiven Auslandskontakte und der internationalen Studienstandorte in Deggendorf und Pfarrkirchen lockt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) jedes Jahr begabte Studierende aus mehr als 60 Ländern weltweit nach Deggendorf. Am vergangenen Montag, 18. September begrüßten Mitarbeiter des International Office zusammen mit Studierenden die 150 internationalen Neuankömmlinge, die im Rahmen der Universitätspartnerschaften ab Oktober ein oder zwei Auslandssemester an der THD absolvieren. Erste Station für die „Internationals“ sind die Orientierungswochen.

So erging es auch Cathi Rodriguez, die vor zwei Jahren aus Kolumbien zum Studium an die THD kam. Als sie sich nach Studienmöglichkeiten in Deutschland umsah, wurde sie auf die englischsprachigen Programme der niederbayerischen TH aufmerksam. "Über das Bachelor-Kurzprogramm General Engineering bin ich nach Deggendorf gekommen und dann geblieben. Nun studiere ich regulär Ressourcen- und Umweltmanagement“, erzählt sie von ihrem Werdegang. „In Deggendorf habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt und wurde perfekt betreut“, erinnert sich Cathi Rodriguez. Die Orientation Weeks haben zu ihrem Einstieg ins Studium sehr geholfen. Mit dem zweiwöchigen Programm starten alle internationalen Studierenden ihr Auslandssemester in Deggendorf. Die Orientation Weeks werden von Mitarbeitern des International Office organisiert und von zahlreichen Studierenden unterstützt. Die diesjährigen Orientierungswochen eröffneten Dr. Elise von Randow, Leiterin des Instituts für Karriere, Internationales, Sprachen und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. Gemeinsam begrüßten sie die „Internationals“ in Deggendorf. Unter anderem klärte in den ersten Tagen Britta Bachinger, Polizeihauptmeisterin der Polizeiinspektion Deggendorf, die Studierenden über die wichtigsten Verhaltensregeln und Gesetze in Deutschland auf. Mehr über die deutsche Kultur und den bayerischen Dialekt erfuhren die Studierenden von Maria Gretzinger, Leiterin der Zentralen Studienberatung, im Rahmen des interkulturellen Trainings. Im Laufe der kommenden Tage werden die internationalen Studierenden beim Gang zur Ausländerbehörde, zum Einwohnermeldeamt und bei der Eröffnung eines Bankkontos begleitet und unterstützt. Um das Rahmenprogramm mit traditionellem Bayerischen Abend und einem Ausflug zum Oktoberfest kümmert sich der studentische Verein AKI. Mit dem Besuch der Orientierungswochen sind die Studierenden schon vor Semesterstart optimal auf das Studium in Deutschland vorbereitet. Alle Formalitäten sind erledigt, erste Kontakte zu Kommilitonen geknüpft, und die ersten Deutschkurse sind ebenfalls absolviert.

21. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170915 fachsymposium elektromobilität der zukunftFachsymposium „Elektromobilität der Zukunft“ an der Technischen Hochschule Deggendorf

Am 28. September 2017 findet auf dem Donau Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das diesjährige Fachsymposium "Elektromobilität der Zukunft" statt. Das Zentrum für Angewandte Forschung der THD konnte dafür Experten aus ganz Deutschland und Tschechien gewinnen. Eröffnet wird das Symposium von Dr.-Ing. Sven Bugiel, Forschungsgruppenleiter "Trusted Systems Group" an der Universität des Saarlandes. Mit seinem Vortrag geht er auf das Thema „Sichere autonome Fahrzeuge in der Zukunft - Risiken und Chancen“ ein.

Das Deggendorfer Fachsymposium findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt und bietet eine Plattform zum Netzwerken und zum Vernetzen wichtiger Forschungsergebnisse. Vertreter aus Industrie und Wissenschaft präsentieren wissenschaftliche Forschungsarbeiten zum Thema „Elektromobilität als integraler Baustein der geschlossenen Mobilitätskette“. Die Schwerpunkte der Veranstaltung beschäftigen sich mit autonomem Fahren, notwendigen Sicherheitsanforderungen, energieeffizienter Routenführung, innovativen Ladeinfrastrukturstandards sowie Nutzerbedarfen und funktionierenden Anreizsystemen. Im Rahmen der Veranstaltung können Innovationen auf dem Gebiet der Elektromobilität erprobt und „er-fahren" werden. Weitere Innovationen werden im Rahmen einer Fachausstellung vorgestellt. Moderiert wird die Veranstaltung wie schon im Vorjahr von Peter Schwierz, dem Herausgeber und Chefredakteur des Branchendienstes für Elektromobilität - electrive.net, Deutschlands führendem News Service für Elektromobilität. Alle Details zum Fachsymposium sind hier zu finden. Anmeldungen sind per E-Mail an fachsymposium@th-deg.de möglich.

Deggendorfer Fachsymposium
„Elektromobiliät der Zukunft“
am 28. September 2017, Beginn 09.00 Uhr,
Donau Campus Gebäude I
Technische Hochschule Deggendorf, Dieter-Görlitz-Platz 1, 94469 Deggendorf

 

19. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

 

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Erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der praktischen Pflege

 

Feierlicher Abschluss des Hochschulzertifikats Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter

 

aufbaukurs 

Leitungskräfte in der Pflege stehen momentan vor immer neuen Herausforderungen: Sich verändernde Strukturen, eine Zunahme an Komplexität der Aufgaben, die demografische Entwicklung und nicht zuletzt der Akademisierungsprozess führen zu stetigen Veränderungen des beruflichen Handlungsfeldes. Auch Praxisanleiter müssen sich herausfordernden Aufgaben stellen. Denn neben den Absolventen der ein- und dreijährigen Pflegeausbildung führen sie auch Pflege-Dual-Studierende an die beruflichen Tätigkeitsfelder heran. „Um diesen sich ständig ändernden beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein, ist es wichtig, sein Wissen in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei wollen wir gerne unterstützen. Teilnehmen können alle Gesundheits- und Krankenpfleger, die bereits die Weiterbildung zum Stations- und Praxisanleiter absolviert haben“, so Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

 

20 erfolgreiche Absolventen des Hochschulzertifikats „Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter“ präsentierten am 14. September 2017 am Weiterbildungszentrum der THD ihre Projektarbeiten zur Weiterentwicklung der praktischen Pflegeausbildung und des Stationsmanagements. Während des Sommersemesters 2017 eigneten sich die Teilnehmer vertieftes Wissen zu pflegewissenschaftlichen Grundlagen an und konnten so eigene Projekte in ihren Einrichtungen etablieren. Über das mit den Projektarbeiten geschaffene Innovationspotenzial für die praktische Pflege freuen sich alle Institutionen, aus denen die Kursteilnehmer kamen: Donau-Isar-Kliniken Deggendorf, Klinikum Landshut Achdorf, Krankenhaus Vilsbiburg, Lakumed Klinikum Landshut, Kinderklinikum Landshut sowie die Isar-Amper-Klinik München Ost. Dieses Seminar, welches insgesamt 16 Tage dauert und monatlich in 4-Tages-Einheiten unterteilt ist, entwickelte Prof. Dr. Christian Rester, Fachmann der Pflegewissenschaft, zusammen mit dem Weiterbildungszentrum und wurde nun erstmalig durchgeführt. Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, gratulierte den Absolventen und Absolventinnen und betonte: „Mit den Projekten wird ein starkes Zeichen für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der praktischen Pflege gesetzt.“ Der Zertifikatsleiter Prof. Dr. Christian Rester berichtet bereits von neuen Interessenten für den nächsten Start des Hochschulzertifikatskurses am 6. März 2018. Weitere Informationen zu diesem Aufbaukurs können bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de eingeholt werden.

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20170913 neuer professor sadegh azarGeowissenschaftler neu an der THD

Die Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bekommt einen neuen Hochschullehrer. Dr.-Ing. Parviz Sadegh Azar wird dort zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 die Professur für Geotechnik übernehmen.

Der gebürtige Eschweiler ist in Teheran/Iran aufgewachsen und hat dort auch sein Bachelor- und Masterstudium im Studiengang Bauingenieurwesen abgeschlossen. Zurück in Deutschland war er zunächst ab 2001 an der RWTH Aachen als wissenschaftlicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Geotechnik tätig. In seiner mit Auszeichnung abgeschlossenen Promotion beschäftigte er sich mit der Erschütterungsreduktion durch injizierte Isolierkörper im Boden. Von einem Ingenieurbüro für Geotechnik, Wasser und Umwelt in Bochum wechselte er anschließend zur E.ON, wo er als Team- und Projektleiter in diversen Projekten von erneuerbaren Energien bis hin zu konventionellen Kraftwerken des Konzerns eingebunden war. Aufgrund der Erweiterung seines Aufgabenfeldes bei E.ON entschied sich Parviz Sadegh Azar berufsbegleitend ein zusätzliches Executive MBA-Studium an der renommierten European School of Management and Technology (ESMT) zu beginnen, welches er dann auch 2014 erfolgreich abschließen konnte.
Während seiner Zeit bei E.ON hat er einige Forschungsaktivitäten mit dem Schwerpunkt Boden-Bauwerk-Interkation initiiert und durchgeführt. Diese will er natürlich an der THD weiterführen und durch weitere Themen erweitern. Lehrerfahrung konnte der Familienvater einer kleinen Tochter auch schon sammeln. Hat er doch im Rahmen eines Lehrauftrages bereits Vorlesungen im Fach Geotechnik und Bodenmechanik an der Hochschule des Mittelstands am Standort Köln gehalten.
Wie es sich für einen Geowissenschaftler gehört, verbringt Parviz Sadegh Azar seine Freizeit gerne in der Natur - beim Wandern und Skifahren.

13. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170913 talk studiengang medientechnik september2017Studiengang Medientechnik präsentiert Talksendung

Laptop und Lederhosen, Businesspläne und Bayerische Kultur haben es nicht einmal mehr in Niederbayern leicht. Angesichts der immer stärkeren Globalisierung und unaufhaltsamer Internationalisierung von Beruf und Lebensgestaltung ist der bodenständige Arbeitnehmer fast schon ein Auslaufmodell. Was bietet unsere Region an Arbeitsplätzen und kann man es sich leisten in der Region zu bleiben, wenn man Karriere machen will?

Studierende des Studiengangs Medientechnik an der Technischen Hochschule Deggendorf haben im Rahmen ihrer Studienarbeiten einen Talk zum Thema „I bleib do“ organisiert. Dieser wird am Dienstag, den 19. September, in der Zeit von 21:00 bis 22:00 Uhr im Programm von Radio AWN ausgestrahlt. Dabei diskutieren die Geschwister Carina und Michael Haller, die nach ihrem Studium ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern gegründet haben und in Deggendorf aufgewachsen und geblieben sind, mit Herbert Altmann, dem Leiter des Regionalmanagements Deggendorf. Dieses versucht mit verschiedenen Kampagnen junge Leute in der Region zu halten. Martina Heim, Referatsleiterin vom Career Service der TH Deggendorf, hält dagegen und meint, in der Region zu bleiben sei für gewisse Berufsfelder nicht möglich und wer Karriere machen will, muss örtlich flexibel bleiben. Die Sendung ist Teil eines inzwischen schon längeren praxisnahen Studien- und Radioprojektes. Es ist jeweils dienstags ab 19:00 Uhr unter dem Format „Kultusbetrieb“ bei Radio AWN beziehungsweise jederzeit im Internet unter Radio WebWelle zu hören. Studierende der THD erstellen dabei die Inhalte. Es sind dies stets mehrere Beiträge sowie Nachrichten aus und über das Studienleben in und um Deggendorf. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump produzieren die Studierenden in den Tonstudios der Hochschule darüber hinaus mehrere Diskussionsrunden pro Jahr, die brisante Themen aufgreifen. Die Talkrunde wurde diesmal von den Studierenden Sarah Sitte-Zöllner und Jonas Klar organisiert und von Georg Hausmann, dem Geschäftsführer von Radio AWN, moderiert. Das komplexe Projekt wird übrigens seit Jahren von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien unterstützt.

13. September 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Schirmherrin Barbara Stamm bei Konferenz zum Thema „Industrie 4.0“ an der Technischen Hochschule Deggendorf

Am 20. September 2017 geht es an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) um "Industrielle Revolution 4.0". Die Konferenz zum Thema ist eine Bayerisch-Tschechische Kooperation unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landtagspräsidentin Babara Stamm. Experten aus beiden Ländern werden zu aktuellsten Technologien berichten. Anmeldungen zur Teilnahme werden noch entgegengenommen.

Seit fast sieben Jahren ist die 4. Industrielle Revolution ein Themenschwerpunkt der High-Tech Strategie der Bundesregierung. Der Begriff, der zum Ausdruck bringen soll, dass durch die Digitalisierung ein neuer Umbruch in der Industrie erfolgen wird, wird aber häufig auch kritisiert. Es fehlte an Beispielen, Erfahrungswerten und greifbaren Ergebnissen. Genau mit diesen Vorurteilen will die zweite Bayerisch-Tschechische Konferenz "Industrielle Revolution 4.0" aufräumen und Beispiele, Erfahrungen und Technologien zeigen, die die Produktion beeinflussen und verändern werden. Unter Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Babara Stamm, dem stellvertretenden Vorsitzenden des tschechischen Abgeordnetenhauses Jan Bartosek und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner werden sich am 20. September einhundert Experten aus Bayern und Tschechien an der Technischen Hochschule austauschen. Hierzu erwartet die Teilnehmer ein buntes Programm aus Expertenvorträgen, einer kleinen Ausstellung sowie Präsentationen von Startups und jungen Unternehmen, die ihre Technologien und Produkte vorstellen werden. Im Rahmen der Mittagspause gibt Landtagspräsidentin Stamm einen Empfang zu Ehren des stellvertretenden Vorsitzenden des tschechischen Abgeordnetenhauses Jan Bartosek, der in Begleitung tschechischer Fachleute die Konferenz besucht und im Anschluss zu bilateralen Gesprächen nach München weiterreist. Die Konferenzsprache ist Deutsch und Tschechisch. Alle Vorträge werden simultan übersetzt. Die Konferenz findet am 20. September an der Technischen Hochschule statt. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zur Konferenz sind hier zu finden.

12. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170901 thd internationalViele Deggendorfer Studierende verbringen ein Semester im Ausland

Während sich im September die meisten Studierenden auf den Semesterstart in Deggendorf vorbereiten, sind Studierende, die den Winter im Ausland verbringen, schon an ihrer Gasthochschule angekommen. Denn nicht nur viele internationale Studierende kommen an die Technische Hochschule Deggendorf (THD), immer mehr reguläre Studierende aus Deggendorf zieht es auch in ein Auslandssemester.

Ob Bachelor oder Master, Ingenieurwesen, Gesundheitswissenschaften oder Wirtschaft, Studierenden aller Studiengänge steht der Weg zu einem Auslandsstudium oder -praktikum offen. Für Studierende sind Auslandssemester neben dem fachlichen Gewinn vor allem auch eine gute Gelegenheit, länger im Ausland zu wohnen und zu beweisen, dass sie dort den Alltag meistern können. Simon Anetsmann ist Student im Bachelorstudiengang "International Management" und hat sich für ein besonderes Angebot der THD entschieden: neben dem Abschluss in Deggendorf wollte er auch einen Bachelor an der Partneruni in Fortaleza erwerben. Nach zwei Studienjahren in Deggendorf absolvierte er zwei Auslandssemester in Brasilien. Seine Abschlussarbeit wird von beiden Hochschulen anerkannt. Am Ende bekommt er den deutschen und den Bachelortitel der brasilianischen Partneruni. "Dass man zwei Abschlüsse durch die Integration von Auslandssemestern erhält, war für mich Grund genug, dieses Angebot zu wählen", sagt Simon Anetsmann und fügt noch hinzu: "Die auslandsbedingten Mehrkosten haben mich schon zunächst geschreckt, aber das International Office der THD hat mich umfassend über Stipendienmöglichkeiten informiert und in jeder Hinsicht unterstützt." Auch Adrian Kirchmair hat sich dazu entschlossen, dieses Angebot der THD anzunehmen. Er macht seinen Double Degree im Masterstudium „Strategisches und Internationales Management“. Als Partnerhochschule hat er sich für die University of the Sunshine Coast in Australien entschieden. "Die Möglichkeit, für ein Semester im Ausland zu studieren waren bei meiner Studienentscheidung ausschlaggebend. Mit dem Doppelabschluss halte ich mir viele Optionen offen, auch im Ausland", erklärt Adrian Kirchmair.
Zum weltweiten Netzwerk der THD zählen derzeit 176 Partnerhochschulen, davon befindet sich die Hälfte in Europa. "Abkommen für Doppelabschlüsse unterhalten wir inzwischen mit einigen Hochschulen, nicht nur im fernen Brasilien, Mexiko oder Australien, auch in Österreich, Finnland und Frankreich", ergänzt Dr. Elise von Randow, die das Institut für Karriere, Internationales und Sprachen an der THD leitet. Sie kennt den Mehrwert, der sich über Auslandsaufenthalte ergibt. "Es werden vertiefte interkulturelle Erfahrungen erworben, das Verständnis für andere Länder und deren Besonderheiten wird vertieft. Die teilnehmenden Studierenden verstehen nicht nur ihr Gastland besser, sondern nehmen auch das eigene Land durch die Augen der Kommilitonen anders wahr“, so von Randow. Außerdem sei ein Doppel-Abschluss auf dem Arbeitsmarkt viel wert, belegt er doch, dass sich der Absolvent international auskennt und fachlich wie sprachlich vielseitig einsetzbar ist. Bei der Auswahl der Studierenden, die an den vielfältigen Austauschprogrammen der THD teilnehmen können, wird ein Augenmerk auf die Noten und die Fremdsprachenkenntnisse gelegt. "Aber vor allem wird auf das Gesamtpaket und die Motivation geschaut", betont Ariadna Schmidt vom International Office-Team und setzt hinzu: „Unsere Studierenden im Auslandssemester sollen auch gute Botschafter der THD sein.“
Die intensiven Auslandskontakte der THD und die internationalen Studienstandorte in Deggendorf und Pfarrkirchen bergen viele Vorteile für die immer noch relativ junge Hochschule. Sie locken begabte Studierende aus mehr als 60 Ländern weltweit an; der Ausländeranteil liegt bei über 12 Prozent. Jeder 5. Studierende der THD nutzt die Chance auf ein Auslandssemester von mindestens drei Monaten während des Studiums.

01. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170901 thd internationalViele Deggendorfer Studierende verbringen ein Semester im Ausland

Während sich im September die meisten Studierenden auf den Semesterstart in Deggendorf vorbereiten, sind Studierende, die den Winter im Ausland verbringen, schon an ihrer Gasthochschule angekommen. Denn nicht nur viele internationale Studierende kommen an die Technische Hochschule Deggendorf (THD), immer mehr reguläre Studierende aus Deggendorf zieht es auch in ein Auslandssemester.

Ob Bachelor oder Master, Ingenieurwesen, Gesundheitswissenschaften oder Wirtschaft, Studierenden aller Studiengänge steht der Weg zu einem Auslandsstudium oder -praktikum offen. Für Studierende sind Auslandssemester neben dem fachlichen Gewinn vor allem auch eine gute Gelegenheit, länger im Ausland zu wohnen und zu beweisen, dass sie dort den Alltag meistern können. Simon Anetsmann ist Student im Bachelorstudiengang "International Management" und hat sich für ein besonderes Angebot der THD entschieden: neben dem Abschluss in Deggendorf wollte er auch einen Bachelor an der Partneruni in Fortaleza erwerben. Nach zwei Studienjahren in Deggendorf absolvierte er zwei Auslandssemester in Brasilien. Seine Abschlussarbeit wird von beiden Hochschulen anerkannt. Am Ende bekommt er den deutschen und den Bachelortitel der brasilianischen Partneruni. "Dass man zwei Abschlüsse durch die Integration von Auslandssemestern erhält, war für mich Grund genug, dieses Angebot zu wählen", sagt Simon Anetsmann und fügt noch hinzu: "Die auslandsbedingten Mehrkosten haben mich schon zunächst geschreckt, aber das International Office der THD hat mich umfassend über Stipendienmöglichkeiten informiert und in jeder Hinsicht unterstützt." Auch Adrian Kirchmair hat sich dazu entschlossen, dieses Angebot der THD anzunehmen. Er macht seinen Double Degree im Masterstudium „Strategisches und Internationales Management“. Als Partnerhochschule hat er sich für die University of the Sunshine Coast in Australien entschieden. "Die Möglichkeit, für ein Semester im Ausland zu studieren waren bei meiner Studienentscheidung ausschlaggebend. Mit dem Doppelabschluss halte ich mir viele Optionen offen, auch im Ausland", erklärt Adrian Kirchmair.
Zum weltweiten Netzwerk der THD zählen derzeit 176 Partnerhochschulen, davon befindet sich die Hälfte in Europa. "Abkommen für Doppelabschlüsse unterhalten wir inzwischen mit einigen Hochschulen, nicht nur im fernen Brasilien, Mexiko oder Australien, auch in Österreich, Finnland und Frankreich", ergänzt Dr. Elise von Randow, die das Institut für Karriere, Internationales und Sprachen an der THD leitet. Sie kennt den Mehrwert, der sich über Auslandsaufenthalte ergibt. "Es werden vertiefte interkulturelle Erfahrungen erworben, das Verständnis für andere Länder und deren Besonderheiten wird vertieft. Die teilnehmenden Studierenden verstehen nicht nur ihr Gastland besser, sondern nehmen auch das eigene Land durch die Augen der Kommilitonen anders wahr“, so von Randow. Außerdem sei ein Doppel-Abschluss auf dem Arbeitsmarkt viel wert, belegt er doch, dass sich der Absolvent international auskennt und fachlich wie sprachlich vielseitig einsetzbar ist. Bei der Auswahl der Studierenden, die an den vielfältigen Austauschprogrammen der THD teilnehmen können, wird ein Augenmerk auf die Noten und die Fremdsprachenkenntnisse gelegt. "Aber vor allem wird auf das Gesamtpaket und die Motivation geschaut", betont Ariadna Schmidt vom International Office-Team und setzt hinzu: „Unsere Studierenden im Auslandssemester sollen auch gute Botschafter der THD sein.“
Die intensiven Auslandskontakte der THD und die internationalen Studienstandorte in Deggendorf und Pfarrkirchen bergen viele Vorteile für die immer noch relativ junge Hochschule. Sie locken begabte Studierende aus mehr als 60 Ländern weltweit an; der Ausländeranteil liegt bei über 12 Prozent. Jeder 5. Studierende der THD nutzt die Chance auf ein Auslandssemester von mindestens drei Monaten während des Studiums.

01. September 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Nachruf

Tief bestürzt nehmen wir Abschied von unserem Kollegen Herrn Ludwig Barthuber der durch einen tragischen Unfall aus unserer Mitte gerissen wurde. Herr Barthuber war seit 2009 an der Technischen Hochschule Deggendorf, Technologie Campus Cham tätig. Er wurde von Vorgesetzten und Kollegen allerseits sehr geschätzt. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit lagen ihm die Belange der Studierenden immer sehr am Herzen.

Sein Fachwissen, seine Kollegialität, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit bleiben unvergessen.

Mit großer Achtung und tiefem Respekt werden wir Herrn Ludwig Barthuber in herzlicher Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Den schwer geprüften Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.


Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident 
Dr. Gregor Jaburek, Kanzler
Robert Hackl, Personalratsvorsitzender

 

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20170830 internet of thingsJetzt Interaktive Systeme/Internet of Things studieren - Bewerbungen sind noch möglich

Roboter bringen den Morgenkaffee, Spiegel kommentieren die Abendgarderobe, Paketdrohnen liefern das Abendessen - hinter all dem steckt das „Internet der Dinge (Internet of Things - IoT)“. Dieser Begriff beschreibt die zunehmende Vernetzung von Haushaltsgeräten, Robotern, Maschinen oder auch Autos oder smarter Kleidung. Kleine und kleinste Computer werden Teil von Geräten im Haushalt oder der Industrie. Sie tauschen Daten aus und unterstützen uns in der Arbeit und Freizeit. An der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet ab 1. Oktober 2017 der Informatik-Studiengang „Interaktive Systeme/Internet of Things“. Bewerbungen werden noch bis Ende September entgegengenommen.

„Smart Home“ oder „autonome Roboter“ sind nur zwei Beispiele aus einer Fülle von Arbeitsfeldern, die sich im Moment um das „Internet der Dinge“ entwickeln. Um Lösungen in diesem Bereich zu erarbeiten, bedarf es speziell ausgebildeter Ingenieure. Prof. Dr. Gerald Kupris, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik sagt dazu: „Die Nachfrage nach Absolventen mit Kenntnissen im Bereich „Internet der Dinge“ nimmt ständig zu. Firmen aus allen Branchen suchen nach Spezialisten, die sich auf die Vernetzung und das Interaktionsdesign von Systemen verstehen. Der neue Studiengang adressiert genau diesen Bedarf.“ Im Rahmen des neuen Informatikstudiums an der THD werden Studierende gezielt in die Entwicklung und Realisierung von vernetzten Systemen eingeführt. Neben der technischen Ausbildung erwerben die Studierenden auch die Kompetenzen, wie sie die Produkte vermarkten oder ein eigenes Unternehmen gründen können. Was dazu notwendig ist, wird mit innovativen Lernformen vermittelt. „Im Vordergrund des Studiengangs steht das selbstbestimmte Arbeiten und Lernen. In dem neuen Studiengang haben wir hierfür beste Rahmenbedingungen geschaffen. Projektorientiertes Arbeiten und umfangreiche Wahlmöglichkeiten sind wesentliche Elemente. Wir freuen uns auf die neuen Studenten“, wirbt Gerald Kupris. Interessierte Abiturientinnen und Abiturienten können sich noch bis Ende September für „Interaktive Systeme/Internet of Things“ bewerben. Das Studium dauert sieben Semester und verleiht den Titel „Bachelor of Engineering“. Weiterführende Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung sind hier zu finden.

30. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)
Bild: Fotolia

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20170829 intensivsprachkurseNoch freie Plätze - Intensivsprachkurse an der THD

Im September starten an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder Intensivkurse in verschiedenen Sprachen. Auch externe Interessierte können dieses Angebot des Sprachenzentrums der THD wahrnehmen und ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Die Einsteiger- und Übungskurse werden diesen Herbst in folgenden Sprachen angeboten: Business English, Italienisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch. Für die einwöchigen Kurse sind noch freie Plätze verfügbar.

Der Sprachunterricht in den jeweiligen Kursen beginnt am Donnerstag, 21. September und wird halbtags angeboten. Die Gebühr für Schüler, Auszubildende und Studierende (auch anderer Hochschulen und Universitäten) beträgt 39 Euro, für alle anderen Teilnehmer 120 Euro. Die Prüfung erfolgt am letzten Kurstag. Alle externen Teilnehmer erhalten nach bestandener Prüfung außerdem ein Zertifikat. Das genaue Angebot des Sprachenzentrums sowie alle weiteren wichtigen Informationen sind hier zu finden. Da die Zahl der Teilnehmerplätze beschränkt ist, lohnt sich eine schnelle Anmeldung per E-Mail mit Angabe der Adresse über das Sprachenzentrum der THD. Kontakt: sprachenzentrum@th-deg.de.

29. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Staatssekretär Bernd Sibler besichtigte Hochschulprojekt "MINTerAKTIV" – Es will junge Leute für wissenschaftlich-technische Berufe gewinnen

Auf die Kurzformel "MINT" bringt die bayerische Wissenschafts- und Kultusverwaltung immer wichtiger werdende Kernqualifikationen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Zusammen mit Dr. Jutta Krogull, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbands "bayme vbm vbw", hat Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler das Projekt "MINTerAKTIV" der Technischen Hochschule besichtigt.

Das THD-MINT-Team, bestehend aus Leiterin Andrea Stelzl, Angelika Hable, Tanja Augustin und Helmut Dullinger möchte mehr junge Menschen für Technik begeistern. Unter dem Titel "MINTerAKTIV" wird seit Mitte letzten Jahres eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten, die Interessen wecken und Berührungsängste abbauen sollen. Eltern und Lehrer fungieren dabei als wichtige Impulsgeber. Studienanfänger, die sich für ein MINT-Fach entschieden haben, werden während der ersten Semester gezielt unterstützt. "MINT ist ein wirkliches Zukunftsthema. Das sind die Arbeitsplätze der Zukunft", konstatierte Staatssekretär Sibler. Der Bedarf danach steige kontinuierlich. Unternehmen, die im MINT-Bereich ihre Wertschöpfung erzielen, bräuchten qualifizierte und hochmotivierte junge Menschen. Vor diesem Hintergrund sei das Wecken von Technikbegeisterung ein entscheidender Faktor. Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und bayme-Geschäftsführerin Dr. Jutta Krogull betonten in ihren Redebeiträgen die Wichtigkeit des MINT-Themas beim Kampf gegen den Fachkräftemangel. Für das Projekt "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" stellt das Wissenschaftsministerium rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände "bayme vbm" unterstützen die Initiative als Partner. Im Gesprächsteil der Projektpräsentation gab THD-Referatsleiterin Martina Heim einen kurzen historischen Überblick über die MINT-Aktivitäten an der Hochschule von den Anfängen bis heute. Weitere Kurzinformationen gab es über die offene Mathesprechstunde für Studierende von Doktorand Manuel Bogner, über die Erstsemesterpatenschaften vom Studierenden Felix Thalhammer, über die Vorteile des dreisemestrigen Frühstudiums parallel zur Schule von der Mettener Gymnasiastin Selina Niederländer, über das "Duale Studium" von Studierender Lena-Marie Krinner, über das betriebliche Forscherinnencamp von Streicher-Personalleiter Stefan Weinberger und über inspirierte MINT-Begeisterung bei Schülerinnen und Eltern vom stellvertretenden Schulleiter der Realschule Maria Ward Klaus Kirchberger. Über experimentelle Bionik- und Lego-Schulbesuche berichteten die Studierenden Marcel Cornely und Victoria Paster. Auf einem Experimentiertisch waren einige Versuche zu einer "Erlebnisstraße" aufgereiht und animierten die versammelten MINT-Begeisterten zum Mitmachen und Ausprobieren.

09. Mai 2017 | Text: PNP

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Die laufenden Projekliancafico 18052018 fotote am TechnologieAnwenderZentrum
(TAZ) Spiegelau reichen von der Glasentwicklung bis
hin zur Verwendung von Glas in unterschiedlichen
technischen Bereichen. Somit beschäftigen sich die derzeit
13 Mitarbeiter, sowie acht Studenten, am TAZ mit Glas und
dessen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
– unter anderem als Trägermaterial für die Halbleitertechnologie. Zudem kann Glas auch in der Verfahrenstechnik verwendet werden.

 

Ein derzeit bedeutendes Projektmit dem Namen „Liancafico“ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines innovativen Herstellungsverfahrens von Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK). CFK-Bauteile bieten wegen ihres geringen Gewichts und ihrer hohen Stabilität wesentliche Vorteile bei der Konstruktion von Fahrzeugen, Flugzeugen, Gebäuden und Sportgeräten. Durch die teuren Karbonfasern und der aufwändigen und zeitintensivenProduktion ist die Herstellung von CFK-Bauteilen allerdings noch sehr kostenintensiv.

Um dem CFK-Einsatz in der Massenproduktion zum Durchbruch zu verhelfen, entwickelt das TAZ zusammen mit einem Hersteller von CFK-Materialien und einem Maschinenbaubetrieb ein innovatives, zeitsparendes und energieeffizientes Pressverfahren zur Herstellung von CFK- Bauteilen. In diesem neuartigen Verfahren sollen Matrizen und Stempel der Presse aus hochdruckfestem Glas verwendet und das Bauteil direkt durch eine leistungsstarke Lichtheizung ausgehärtet werden. Das CFKBauteil wird dabei durch die Lichtheizung direkt erwärmt

und nicht wie in bisherigen Verfahren indirekt durch Beheizen von Stempel und Matrize der Presse. Dadurch soll sich das Bauteil schneller und gleichmäßig aufheizen lassen und kürzere Zyklenzeiten erreicht werden. Somit kann die Hälfte der bisher benötigten Energie eingespart werden. Das Aushärteverfahren mittels Lichtheizung wird im Rahmen

dieses Projekts mit Hilfe von Simulationsberechnungen, die bereits erfolgreich am TAZ durchgeführt wurden, entwickelt und das dazu benötigte Harzsystemevaluiert.

Zur weiteren Optimierung der bestehenden Verfahren wird das verwendete Glas mit einer Antihaftbeschichtung beschichtet. Dabei soll die Entwicklung einer funktionalisierten Glas-Oberfläche die Verwendung von semipermanentem Trennmittel überflüssigmachen, zudem soll die Oberflächenqualität des Verbundmaterials

verbessert werden. Am TAZ wurde dafür eine Plasma-Beschichtungsanlage angeschafft, die unter anderem

von dem Chemiker Dr. Günther Ruhl, der jahrelange Erfahrung im Bereich der Beschichtungsverfahren mitbringt, umfangreich verwendet wird. Neben der Entwicklung der Lichtheizung und der Beschichtung von Glas, wird in

der Abteilung für Maschinenbau am TAZ an der Herstellung der Formen aus unterschiedlichen Gläsern geforscht. Letztendlich folgen aus den erworbenen Kenntnissen die Konstruktion sowie der Bau der Composite-Presse zur Fertigung erster Prototypen (zunächst in Form eines Fahrradsattels) in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern.

 

erschienen am 18.05.2018 im Grafenauer Anzeiger

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 Bild 01 presseAntrittsvorlesung Prof. Harald Zimmermann am Technologie-Anwender-Zentrum (TAZ) Spiegelau

Am 7. Mai stellte sich Prof. Harald Zimmermann im Rahmen seiner Antrittsvorlesung als der neue wissenschaftliche Leiter am Technologie Anwender Zentrum (TAZ) Spiegelau vor; eine Position, die er sich aufgabenorientiert mit den Professoren Raimund Förg und Thorsten Gerdes teilt.

Mit der Vision, die Glasindustrie in und um Spiegelau wiederzuerwecken, ist der ehemals selbstständige Unternehmer Prof. Zimmermann bestrebt, ein Konsortium rund um das TAZ aufzubauen, um mehr Menschen effektiv beschäftigen und die für das TAZ notwendigen Einnahmen generieren zu können. Unter anderem will er eine "schnelle Eingreiftruppe" aufbauen, um der (Glas-)Industrie samt Zuliefer-Firmen mindestens im deutschsprachigen Raum bei akuten Fragestellungen rasch zur Seite stehen zu können. In seinem Vortrag behandelte er das zukunftsweisende Thema Glasindustrie 4.0 und künstliche Intelligenz KI, wobei das Kerngeschäft des TAZ aber weiterhin Forschungs- und Entwicklungsthemen rund um ressourcenschonende Technologien und neuartige Glasprodukte bleiben soll.

 

Schon in seiner Rolle als Entwicklungsleiter in der Behälterglasindustrie habe er die Entstehung und Entwicklung des TAZ Spiegelau mit großem Interesse verfolgt, so Prof. Harald Zimmermann. Schließlich seien er und seine Frau Anette schon seit Ihrer Diplomarbeit bei der Fa. Nachtmann in Riedlhütte 1994 eng mit der Region vernetzt. Den Kontakt habe er schon wegen seines damals von Willi Steger initiierten Engagements für die Glasfachschule Zwiesel nie verloren, aber auch wegen seiner familiären Wurzeln, die zum Teil in (Bad) Kötzting und zum Teil in Schönberg lägen.

Glasprofessoren und Industrieparter als Gäste in Spiegelau

Geladen waren zu der Veranstaltung neben persönlichen Gästen von Prof. Zimmermann und Vertretern aus Politik und Hochschule auch die Industriepartner der Glas-Technologie-Allianz Oberfranken-Ostbayern. Das EU-geförderte bayerische Netzwerk der Glasindustrie, der Universitäten Bayreuth, der TH Deggendorf sowie dem TAZ blickt dabei bereits auf das dritte erfolgreich abgeschlossene Jahr zurück. Die beiden Geschäftsführer des Projektes, Dr. Andreas Rosin von der Uni Bayreuth und Benedikt Scharfe vom TAZ Spiegelau, gaben einen Überblick über die erfolgreichen Arbeiten innerhalb des Verbundes. So wuchs die Allianz im vergangenen Jahr auf mittlerweile 22 Partner aus dem Nord-Ostbayerischen Raum, mit denen mehrere dutzend Klein- und Kleinstprojekte erfolgreich durchgeführt wurden. Auf Basis von Vorarbeiten und Ideen aus dem Verbundprojekt konnten zudem insgesamt sechs Förderanträge gestellt werden mit einem Förderumfang von 2,1 Millionen Euro.

Auch drei bayerische Glasprofessoren nutzten den Anlass, um sich mit einem eigenen Beitrag bei ihrem neuen Kollegen vorzustellen. So berichtete Prof. Dr. Sven Wiltzsch vom Lehrstuhl Werkstofftechnik über das Studium Glas an der der Technischen Hochschule in Nürnberg. Herr Prof. Dr. Dominique de Ligny vom Lehrstuhl Glas und Keramik an der FAU Erlangen-Nürnberg und Herr Prof. Dr. Thorsten Gerdes vom Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth gaben jeweils Einblicke in die aktuellen Forschungsschwerpunkte ihrer Institute.  Auch über die Veranstaltung hinaus arbeiten die Professoren in regelmäßigen Arbeitstreffen an gemeinsamen Ideen und Themen, um die Glasforschung in Bayern und darüber hinaus nachhaltig voranzutreiben.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Armin Lenhart, emeritierter Professor der TH Nürnberg. Zu Beginn gab es Grußworte des amtierenden Präsidenten der THD, Prof. Dr. Peter Sperber, in denen er auf die Geschichte des Campus einging. Die TCs haben sich als Erfolgsmodell etabliert, weshalb auch bereits vier neue geplant sind, so der Präsident. Herr Landrat Sebastian Gruber stellte die Bedeutung der drei TCs im Landkreis Freyung-Grafenau gerade auch für die Ausbildung von Fachkräften und als Partner für die regionale Wirtschaft heraus. Die Glasforschung ist ein Baustein für die Regionalentwicklung, ergänzt der Bürgermeister der Gemeinde Spiegelau, Karlheinz Roth, und ging dabei auch auf die Bauaktivitäten rund um das Zentrum ein. Landrat Gruber und Bürgermeister Roth hatten dann auch gleich etwas mitgebracht: Das Gemeindewappen von Spiegelau und ein Bildband über die Region, über die sich der Neuberufene sehr freute.

Insgesamt wurde die Veranstaltung von über 120 geladenen Gästen besucht. Neben den bereits genannten waren auch Hans Wudy, Schulleiter der Glasfachschule Zwiesel und Michael Horina mit einigen Schülern vor Ort, die direkt nach Ende des wieder einmal sehr erfolgreichen traditionellen Fachschulkolloquiums ans TAZ gekommen waren.

Die Veranstaltung schloss mit einem Rundgang durch das Zentrum, bei dem sich alle Gäste von den Aktivitäten am TAZ überzeugen konnten, und ein kleinerer Kreis traf sich zum Abendessen im Wirtshaus Weber und zum Ausklang im Hotel Tannenhof, wo noch bis tief in die Nacht über Glasthemen diskutiert wurde.

Bild 1: Gäste der Antrittsveranstaltung. Erste Reihe (v.r.) Prof. Dr. Wiltzsch, Prof. Dr. Lenhart, Bürgermeister Roth, Landrat Gruber, Prof. Zimmermann, Prof. Dr. Gerdes, Prof. Dr. de Ligny
Bild 2: Bei seiner Vorstellung: Prof. Harald Zimmermann
Bild 3: Begrüßung durch Präsident der THD Prof. Dr. Peter Sperber
Bild 4: Übergabe Begrüßungsgeschenk von Landrat Sebastian Gruber an Prof. Zimmermann
Bild 5: Übergabe Begrüßungsgeschenk von Bürgermeister Karlheinz Roth
Bild 6: Gäste vor der Veranstaltung

Quelle: TAZ Spiegelau, 10.05.2019

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 studentenpraktikum ubt

Am vergangenen Freitag fand am Technologie Anwender Zentrum in Spiegelau das glastechnische Praktikum statt. Insgesamt 28 Studierende der Universität Bayreuth, die gerade das 2. Semester im Masterstudiengang „Materialwissenschaften & Werkstofftechnik“ begonnen haben, hatten die Möglichkeit an verschiedenen Stationen praktische Versuche zur kompletten Prozesskette der Glasherstellung durchzuführen.

So wurden Gemengemischungen selbst hergestellt, die anschließend mit Unterstützung der Firma Füller in einem sogenannten Mini-Melter zu Glasproben geschmolzen wurden. Diese wurden anschließend präpariert und dann analysiert. Wie bei der industriellen Glasherstellung standen dabei die Glaszusammensetzung und Glasfehler, wie Schlieren, Scherenschnitte, Einschlüsse und Fließwellen im Vordergrund.

Das Praktikum, in dieser Form bereits seit drei Jahren mit dem Kooperationspartner des TAZ durchgeführt, wird begleitend zur Vorlesung „Werkstoffbezogene Verarbeitungstechnik“ angeboten, die von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes, Wissenschaftlicher Leiter der Arbeitsgruppe Schmelztechnik am TAZ und gleichzeitig Leiter des Keylab Glastechnologie an der Universität Bayreuth, gegeben wird. In dieser lernen die angehenden Ingenieure die theoretischen Grundlagen der unterschiedlichen Verarbeitungstechniken verschiedener Werkstoffe, von Metallen, Polymeren bis hin zum Glas.

„Zum einen sind die Voraussetzungen durch die umfangreiche Ausstattung am TAZ ideal für Studenten, um einen Einblick in die Prozesskette der Glasverarbeitung zu erhalten“, so Gerdes, „zum anderen ist es für mich auch wichtig, dass die Studierenden erkennen, dass an so einem traditionellen Standort, wie Spiegelau sehr anwendungsnah und in enger Zusammenarbeit mit Firmen der Region geforscht und entwickelt wird.“

Damit nach einem langen Tag der Versuche und Experimente die Studierenden gestärkt die dreistündige Heimreise antreten konnten, sponserte der Förderverein des TAZ eine Brotzeit, für die sich die Studierenden herzlich bedankten.

04.05.2018 | Spiegelau/Bayreuth

Bild (Quelle TAZ Spiegelau) Studierende in der Schmelzhalle

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eilmeldungUrsache des Ausfalls ist die Durchtrennung unserer Telefonleitung bei Baggerarbeiten. Die Störung ist seit heute Mittwoch 7:00 Uhr behoben.

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20170821 forscherinnen campIm „Forscherinnen-Camp“ an einer Bohranlage und der eigenen Zukunft geforscht – Schülerinnen bei der MAX STREICHER GmbH  & Co. KG a. A

An technischen Problemen tüfteln, bis man zu einer Lösung kommt, programmieren, löten, analysieren, kurz: Einfach mal selbst ausprobieren – ein gutes Gefühl. Eines, das zwölf Mädchen aus ganz Bayern im Forscherinnen-Camp der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 bei der MAX STREICHER GmbH & Co. KG a. A  und der Technischen Hochschule Deggendorf in dieser Woche erlebt haben.

Der Forscherauftrag für die 15- bis 18-jährigen Schülerinnen: Sie sollen eine Komponente für eine Bohranlage entwickeln. Die Mädchen arbeiten im Team, manchmal klappt was nicht gleich beim ersten Versuch – aber aufgeben? Kommt für die jungen Frauen nicht in Frage. Hilfe bekommen sie von Dozentinnen und Studentinnen der Hochschule sowie Ingenieurinnen des Unternehmens, im Camp treffen theoretische und praktische Inhalte aufeinander. So erhalten die Mädchen einen realistischen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin. Ganz nebenbei geht es auch um andere Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, wie kreatives Denken, Präsentationskompetenz und Teamfähigkeit.

Das Camp richtet sich ganz bewusst an junge Frauen: Die Zeit typischer Männerberufe ist vorbei, Erfolg im technischen Beruf hängt von der Einstellung und Begeisterung ab – nicht vom Geschlecht. Doch noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Branche gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. Das Forscherinnen-Camp will den selbstbewussten Umgang mit Technologie, Digitalisierung und Technik bei den Mädchen stärken – auch wegen des drohenden Fachkräftemangels.

Heute haben die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ihre Ergebnisse Eltern und Ehrengästen präsentiert. Anlässlich des Camps sagte Bertram Brossardt, Haupt-geschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das Camp ideell und finanziell fördern: „Damit unsere bayerischen Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik und IT. Wir möchten junge Frauen für diese Berufe begeistern und so wertvolles Potenzial ausschöpfen. In den Forscherinnen-Camps soll ihr Interesse für technische Berufe geweckt werden. Vielfältige Tätigkeiten, eine hervorragende Bezahlung sowie sehr gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen für eine Karriere von Frauen in den bayerischen M+E-Unternehmen.“ Am gleichen Strang zieht auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie: Es fördert das Forscherinnen-Camp seit Jahren.

Wie sehr das Camp bei der Orientierung hilft, zeigt eine Studie: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium anfangen. Das hat eine Umfrage des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (Projektträger) ergeben. Die Forscherinnen-Camps sind Teil der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 im bbw e. V. und damit eines von 16 Angeboten und Projekten. Die Forscherinnen-Camps sind 2007 gestartet, in diesem Jahr beteiligen sich bis zu neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter www.tezba.de oder facebook.com/technikzukunftinbayern4.0.

Über Technik – Zukunft in Bayern 4.0

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 hat seit 16 Jahren ein großes Ziel: Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In vielen Projekten – vom Kindergarten über Schulen bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium –

soll das Interesse der Teilnehmer für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptsponsor) und Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert die Initiative.

Projektleitung Forscherinnen-Camps beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
Elena Dreher, Tel. 089 44108-141; elena.dreher@bbw.de,
www.tezba.de, www.facebook.com/technikzukunftinbayern4.0


Amelie Wollny, Medienberatung der Wirtschaft GmbH

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ueMit dem Hochschulzertifikat Usability Engineer zum Profi in Benutzerfreundlichkeit werden – Informationsabend am 12. Juni 2018 am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf 

Produkte, Software und Maschinen, welche tagtäglich genutzt werden, sind meist funktionell sehr gut ausgestattet, jedoch für den Nutzer oftmals schwierig zu bedienen. Der Bedarf an der Entwicklung von benutzerfreundlichen Anwendungen ist für viele Unternehmen ein wichtiger Aspekt für die Umsatzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit. Hierbei wird immer mehr Wert auf ausgebildete Usability Professionals gelegt, die für die Optimierung der Gebrauchstauglichkeit zuständig sind.

Das Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf (THD) bietet die Weiterbildung zum Usability Engineer bereits seit sieben Jahren als berufsbegleitendes Hochschulzertifikat an. Von Oktober bis Juli erlernen die Teilnehmer an dreizehn Wochenenden zahlreiche Instrumente, die zur selbsterklärenden und nutzerfreundlichen Bedienbarkeit von Produkten verhelfen. Teil des Programms ist eine begleitende Projektarbeit, die eine praktische und bereichsübergreifende Auseinandersetzung mit dem weitreichenden Thema Usability ermöglicht. Bereits ab dem zweiten Präsenzwochenende wird der theoretische Teil von Praxisblöcken untermauert. „Die Teilnehmer profitieren vom Können unserer erfahrenen Dozenten aus Wissenschaft und Praxis. Diese vermitteln, wie man Maschinen so gestaltet, dass der Mensch sie ohne langes Studium von Bedienungsanleitungen benutzen kann. Nur dann bekommt der Nutzer das Gefühl, dass die Maschine auf ihn eingeht, ihn quasi „kennt“. Mit derartig konzipierten Geräten verbringen Menschen gerne Zeit und erleben ein Wohlgefühl“, erklärt Weiterbildungsreferentin der THD, Jana Herbst. Eine besondere Stärke des Kurses liegt im Mix der Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen, vom Sozialwissenschaftler bis hin zur Softwareentwicklerin reicht die Spannbreite. „Die Heterogenität der Gruppen ermöglicht erfahrungsgemäß einen spannenden Austausch untereinander und neue interessante Netzwerkbeziehungen für die Teilnehmer“, betont Herbst.

Zu der berufsbegleitenden Weiterbildung findet am Dienstag, den 12. Juni 2018, um 18:00 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD eine Informationsveranstaltung statt. Weiterbildungsreferentin Jana Herbst wird zusammen mit Klaus Kandlbinder, Absolvent des Hochschulzertifikatskurses, das Programm vorstellen und Fragen der Interessenten beantworten. Anmeldungen zu diesem Informationsabend werden gerne unter jana.herbst@th-deg.de entgegen genommen.

Bildunterschrift: Die Teilnehmer des bis Juli 2018 stattfindenden Hochschulzertifikatskurses Usability Engineer am Campus der THD

24.05.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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wi thd berufsbegleitendNeuer Schwerpunkt im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Die Harvard Business Review, eines der einflussreichsten englischsprachigen Management Magazine, kürten den Berufs des Data Scientisten zum attraktivsten Beruf des 21. Jahrhunderts. Der Mangel an Fachkräften in diesem Bereich war ein Anlass den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verstärkt in Richtung Data Science zu überarbeiten.

Dieser Studiengang trägt nun den Namen „Wirtschaftsinformatik - Schwerpunkt Data Science“ und möchte den Studierenden fundierte Kenntnisse in den Bereichen Informatik, Betriebswirtschaft und Big Data vermitteln. Nicht nur die erfolgsversprechenden Jobaussichten sondern auch die attraktiven Gehälter in diesem Berufsfeld sind die Hauptgründe für ein Studium in diesem Fachbereich.

Die Schaffung eines neuen Schwerpunkts ist jedoch nicht die einzige Veränderung, die an diesem berufsbegleitenden Studiengang vorgenommen wurde, weiß Weiterbildungsreferent der THD, Peter Apfelbeck: „Eine aufbauende Vermittlung von soliden Kenntnissen in der Software-Entwicklung und in der Programmierung sowie eine freie Fächerwahl zu aktuellen Themen in den höheren Semester sind weitere Änderung die zum kommenden Wintersemester umgesetzt werden“. Um die Attraktivität des Studiengangs weiter zu erhöhen, sind zudem die Anrechnungsmöglichkeiten bei einschlägiger Vorbildung und Berufserfahrung verbessert und vereinfacht worden. „Der Einstieg soll für Vorgebildete und Berufserfahrene so leicht wie möglich sein. Des Weiteren soll durch das Konzept des Blended Learnings, eine Mischung aus virtuellen Anteilen und reinem Präsenzunterricht, die Belastung der Studierenden in einem angemessenen Rahmen gehalten werden“, so Apfelbeck weiter.

Im September 2018 startet der Studiengang Wirtschaftsinformatik an der THD bereits zum siebzehnten Mal. Da es sich dabei um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt, finden die Vorlesungen ausschließlich Freitagnachmittag und Samstag ganztägig circa zweimal monatlich statt. Die Bewerbungsfrist für den Studiengang endet am 15.07.2018. Detaillierte Informationen können bei Peter Apfelbeck unter peter.apfelbeck@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift:  Studierende am Campus der THD

28.05.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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siliconvalley 1Informationsabend zum MBA-Studiengang Unternehmensgründung, -führung und -nachfolge am 29.05.2018 um 18 Uhr am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf 

Im berufsbegleitenden MBA-Studiengang Unternehmensgründung, -führung und –nachfolge an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beschäftigen sich die Teilnehmer nicht mit fiktiven Unternehmen. Alle Studierenden führen bereits ein Unternehmen, haben Führungspositionen oder haben das Ziel sich einmal selbstständig zu machen.

Die Studierenden lernen hier nicht nur worauf es bei der Finanzierung eines Betriebs ankommt, sondern auch welche rechtlichen Aspekte sie als Geschäftsführer zu beachten haben. Im Modul Gründungs- und Innovationsmanagement haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich aktiv mit dem Thema Innovationen im Unternehmen zu beschäftigen. Darüber hinaus haben alle gründungsinteressierten Studierenden die Möglichkeit ihren eigenen Businessplan während des Studiums auszuarbeiten und diesen von den Profis aus der Gründungsszene beurteilen und verbessern zu lassen.

Doch nicht nur die Inhalte machen diesen Studiengang so einzigartig. „In erster Linie lernen wir alle voneinander“, erklärt Klaus Kandlbinder, Gründer und aktueller Teilnehmer im Studiengang. „Durch die unterschiedlichen beruflichen Situationen meiner Kommilitonen bekomme ich sowohl Einblick in verschiedene Start-Ups als auch in traditionsreiche Familienunternehmen.“, berichtet Kandlbinder weiter. Nicht nur Gründer und Unternehmer profitieren von diesem Studiengang. Einige Alumni sind in großen Konzernen tätig und führen dort ihren Geschäftsbereich als Unternehmer im Unternehmen. So unterschiedlich die Teilnehmer dieses MBA-Programms auch sind, sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Ihr Unternehmen erfolgreich zu führen.

Ein weiteres Highlight des Studiengangs bildet der einwöchige Auslandsaufenthalt in Kalifornien an der Santa Clara University, direkt im Silicon Valley. Neben Vorträgen an der Eliteuniversität besuchen die Teilnehmer unter anderem globale Konzerne wie Google und Apple. Dadurch lernen sie von den ganz Großen, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt. Zulassungsvoraussetzungen für den MBA-Studiengang sind ein abgeschlossenes Erststudium sowie anschließend mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15.07.2018. Weitere Informationen dazu erhalten alle Interessierten am Informationsabend am Dienstag, den 29.05.2018 um 18 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD oder unter peter.apfelbeck@th-deg.de. Die Teilnahme am Informationsabend ist für alle Interessenten kostenlos und unverbindlich. Um eine Anmeldung per Email wird gebeten.

 

Bildunterschrift:  Die Gruppe des „Unternehmer-MBA“ beim Auslandsaufenthalt im Silicon Valley

22.05.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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igmInformationsabend am Dienstag, den 5. Juni 2018 um 18:00 Uhr im Weiterbildungszentrum der THD

Fit, vital und leistungsfähig bis ins hohe Alter - das ist das Ziel der meisten Menschen. Allerdings nehmen chronische Erkrankungen immer mehr zu. Deren soziale und finanzielle Folgen werden zukünftig, nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung, nicht mehr beherrschbar sein. Daher ist es dringend erforderlich, dass Menschen einen gesunden Lebensstil erlernen und erkennen, was für sie eine Belastung oder Überforderung darstellt. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet zum Thema Gesundheitsprävention das berufsbegleitende Hochschulzertifikatsprogramm IGM®GesundheitsCoach an.

Dieser Zertifikatskurs befähigt die Teilnehmer dazu selbständig, innovativ, wissenschaftlich fundiert, individuell und ganzheitlich in der Gesundheitsprävention zu arbeiten. Im September 2018 startet bereits der zweite Durchgang. Teilnehmen können alle Interessenten, die einen medizinischen Fachberuf oder einen gesundheitsfördernden Dienstleistungsberuf ausüben und gerne vermehrt im Bereich Individuelles Gesundheitsmanagement tätig werden möchten. „Menschen helfen, sich selbst zu helfen und gleichzeitig eine Basis für eine neue berufliche Karriere zu schaffen, sind die beiden Aspekte, die diesen Kurs für die Teilnehmenden besonders wertvoll werden lassen“, so Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der THD. IGM® steht für individuelles Gesundheitsmanagement. Dieses innovative Konzept wurde vom Leiter des Kompetenzzentrums für Komplementärmedizin und Naturheilkunde am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Prof. Dr. med. Dieter Melchart, entwickelt. Er fungiert als Dozent und Zertifikatsleiter. Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmer in der Lage, das Lebensstilprogramm nach den Regeln des IGM® selbst anzubieten. Ein IGM®GesundheitsCoach kann sowohl freiberuflich, als auch als Mitarbeiter eines Unternehmens tätig sein. Seine Aufgabe ist es den Klienten zu helfen, ihre gesundheitsschädigenden Stressfaktoren zu erkennen. Er erstellt individuelle Lebensstilprogramme und steht bei der Umsetzung im Alltag unterstützend zur Seite, so dass sich die allgemeine Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert.

Am Dienstag, den 5. Juni 2018 findet um 18:00 Uhr im Weiterbildungszentrum der THD eine kostenlose Informationsveranstaltung rund um diese berufsbegleitende Weiterbildung statt. Prof. Dr. Erich Wühr, Dozent dieses Hochschulzertifikatslehrgangs, stellt das Programm umfassend vor und beantwortet alle inhaltlichen Fragen rund um diese Weiterbildung. Zur Anmeldung und für weitere Informationen steht  Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Die Teilnehmer des ersten Hochschulzertifikatskurses IGM®GesundheitsCoach mit dem Zertifikatsleiter Prof. Dr. Dieter Melchart 1. v. li. und Dozent Prof. Dr. Erich Wühr 1. v. re.

07.05.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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rcm symposiumSymposienreihe zum Thema Managersicherheit, Compliance und Datenschutz erfolgreich gestartet

Weitere Termine im Juni in Garching und Deggendorf

Welche Fähigkeiten brauchen Manager der Zukunft? Dieser spannenden Frage widmeten sich die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung der Symposienreihe mit den Schwerpunktthemen „Managersicherheit, Unternehmensführung 4.0, Compliance und Datenschutz“ am vergangenen Freitag, den 27.04.2018 im neu eröffneten Marinaforum in Regensburg. Rund 40 Gäste konnten das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und das Institut für Governance, Risk & Compliance der THD begrüßen.

Prof. Dr. jur. Josef Scherer begrüßte die Teilnehmer und führte in den Abend ein: „Wer im Unternehmen ein System einführt, das sich mit dem Thema Schadensverhinderung beschäftigt, wird im Ernstfall nicht nach Vorsatz verurteilt.“ Weiter erklärt Scherer, dass in rund 80% der Unternehmen im Mittelstand sich das Management eher um Symptome und weniger um Lösungen kümmern. Gerade im Hinblick auf Datenschutz und IT-Sicherheit ist es häufig der Fall, dass der Mensch selbst das Problem darstellt.

„Die TH Deggendorf ist eine Vorzeigehochschule“ begrüßte auch Landtagsabgeordneter Dr. Franz Rieger die Veranstaltungsreihe. „Dass wir in Bayern mit unserer Wirtschaft so wettbewerbsfähig bleiben, liegt vor allem auch daran, dass Digitalisierung weiter vorangetrieben wird“, so Dr. Rieger weiter. Staatsanwalt Dr. Michael Weber bot anschließend einen spannenden Beitrag über Grenzen für Pflichtverstöße bei der Geschäftsführung. Anhand echter Fälle aus seiner richterlichen Praxis schilderte Dr. Weber, wie schnell Manager der Gefahr des Veruntreuens von Arbeitsentgelt ausgesetzt sind und wie im Ernstfall zu handeln ist. Auch Scheinselbständigkeit ist ein Thema, das gerne unterschätzt wird. „Bei Vorsatz liegt die Verjährungsfrist zur Nachforderung von Zahlungen bei bis zu 30 Jahren“, warnt Dr. Weber.

Anschließend referierten Karl-Michael Brückl und Franziska Geusen über die neue Spezial-Managerhaftpflichtversicherung bei einem zertifizierten Compliance-System. „Der Geschäftsführer steht immer im Feuer. Die D&O Versicherung ist quasi die Manager-Firewall.“, berichtet Brückl. In anschaulichen Beispielen schilderte Franziska Geusen wie Versicherungen Führungskräfte in Haftungsfällen schützen können. Unternehmenswachstum kann auch Gefahren mit sich bringen und zu Liquiditätsengpässen führen. Dies schilderte Norbert Wottke in seinen Ausführungen über Risk und Compliance im Bereich Finanzen anhand anschaulicher Beispiele aus der Factoring-Praxis.

Fabian Ludacka von der TIM Solutions GmbH machte in seinen Ausführungen deutlich, wie Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Integrierte Managementsysteme Wertbeiträge, Transparenz und Rechtssicherheit schaffen können. Dabei präsentierte er in einer anschaulichen Live-Präsentation, wie komplexe Workflows mithilfe einer Software in die IT-Landschaft integriert werden können und dadurch die Unternehmensleitung den Überblick behält. „Ihr Unternehmen ist wichtig. Verlieren Sie nicht die Kontrolle in all der Komplexität“, erklärt Ludacka in seinem Vortrag.

Philipp Schneidenbach bildete mit seinem Vortrag den Abschluss des Symposiums. Er begeisterte die Teilnehmer mit dem Thema IT- und Prozessmanagement als 360°-Ansatz zur Erfüllung der neuen Datenschutzgrundverordnung. Mit Fragen wie „Kennen Sie die Durchwahl Ihres IT-Verantwortlichen ohne im Handy nachzusehen?“, „Haben Sie auch eine info@-Adresse zur Kontaktaufnahme im Unternehmen?“ und „Löschen Sie auch regelmäßig Ihre Backups oder findet man dort Daten von Kunden, die Sie nicht mehr haben dürften?“ holte er die Teilnehmer ab und machte deutlich, dass Datenschutz jeden betrifft, aber durchaus auch machbar ist. Im Anschluss an die Vorträge waren die Teilnehmer eingeladen, bei einem kleinen Imbiss ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen und zu diskutieren.

Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin der THD und Organisatorin, war begeistert vom großem Interesse der Teilnehmer: „Ziel des Symposiums ist es, für alle Experten auf dem Gebiet Risiko- und Compliancemanagement eine Plattform zu bieten, wo Sie sich weiterbilden und Netzwerken können. Es freut mich, dass die Vorträge unserer Redner auf so großen Zuspruch gestoßen sind.“ Die Symposienreihe wird am 08. Juni in Garching bei München sowie am 29. Juni in Deggendorf fortgesetzt. Bei Fragen zur Symposienreihe oder zum berufsbegleitenden Studiengang Master Risiko- & Compliancemanagement gibt Corina Brunner gerne Auskunft unter corina.brunner@th-deg.de.

Bildunterschrift:  Prof. Dr. jur. Josef Scherer bei der Begrüßung der Teilnehmer des Symposiums

04.05.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsnachmittag am Freitag, den 15.06.2018 um 15:00 Uhr zum Bachelor Pädagogik im Rettungswesen

In Kooperation mit dem BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) hat das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einen neuen, berufsbegleitenden Studiengang ins Leben gerufen: Den Studiengang Pädagogik im Rettungswesen.

Die Studierenden bereiten sich in diesem berufsbegleitenden Studium in erster Linie auf die Lehrtätigkeit in Berufsfachschulen vor. Studiengangsleiter Prof. Christian Rester erklärt: „Durch die Gesetzesänderung muss in Zukunft auch ein gewisser Anteil an akademisch ausgebildeten Lehrern an Berufsfachschulen für Berufe im Rettungswesen angestellt sein. Wir haben in Kooperation mit dem BRK sofort reagiert und ein passendes Programm entwickelt.“ Neben einer möglichen Lehrtätigkeit eröffnen sind auch andere Einsatzgebiete nach dem Studium, wie beispielsweise die Praxisanleitung, eine gutachterliche Tätigkeit sowie eine wissenschaftliche Karriere.

Der Bachelor Pädagogik im Rettungswesen richtet sich an Notfallsanitäter oder bereits Lehrende im Bereich Rettungswesen. Rettungsassistenten können zum Studiengang zugelassen werden, wenn diese die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter bis Ende des dritten Semesters erfolgreich nachholen. Der Bachelor Pädagogik im Rettungswesen dauert in der Regel neun Semester und ist speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt, unter anderem im Hinblick auf die zeitliche Organisation des Studiums, die Studienpläne und die didaktischen Konzepte. Es schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts ab. Prof. Christian Rester freut sich auf den ersten Durchgang: „Wir werden im September 2018 den Studiengang erstmalig starten. Viele hochkarätige Professoren und Dozenten aus der Praxis werden den Studierenden während der Studienzeit zur Seite stehen und sie unterstützen.“

Am Freitag, den 15. Juni um 15:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsnachmittag an der THD über den Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Bachelor Pädagogik im Rettungswesen steht Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bildunterschrift:  Auszubildende mit ihrem Lehrer in einer Übungssituation

24.04.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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ingenieure gmInformationsabend zum berufsbegleitenden MBA General Management am 28. September 2017 an der TH Deggendorf

Ob in der Automobilindustrie, in Logistikunternehmen, in der Chemiebranche oder anderen Betrieben im produzierenden Gewerbe - in fast jedem Sektor schaffen es Ingenieure heute bis in die Spitzenpositionen im Management. „Heute sind Ingenieure in der Führungsriege stark nachgefragt“, so Weiterbildungsreferentin Corina Brunner vom Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

„Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie gerade im oberen Management Führungskräfte brauchen, die neben dem technischen Experten-Know-how auch Führungskompetenzen mitbringen. Mit dem Wechsel in eine Führungsposition kommen auf Ingenieure und Naturwissenschaftler ganz neue Anforderungen zu“, erklärt Brunner weiter.

Am Weiterbildungszentrum der THD geht im März 2018 der MBA General Management in die nächste Runde. Der berufsbegleitende MBA-Studiengang schlägt die Brücke zwischen Fach- und Managementkompetenz und ist daher besonders geeignet für Ingenieure. Seit über 15 Jahren ist der hohe Praxisbezug ein wichtiger Baustein im Studium. „Die kleine Studiengruppe macht es möglich, dass die Studierenden direkt an Fällen aus ihrer täglichen Praxis arbeiten, Lösungen entwerfen und ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag in das Studium mit einbringen“ erklärt Brunner. Neue Kompetenzen werden so gelehrt, dass sie sofort im Job umgesetzt werden können. Genau darauf zielt der MBA General Management an der THD ab: eine praxisnahe Führungskräfteausbildung für die Karriere im Unternehmen.

Der MBA General Management startet einmal jährlich im März. Das Studium dauert 4 Semester und beinhaltet einen einwöchigen Auslandsaufenthalt an der Eliteuniversität Santa Clara im Silicon Valley in den USA. Pro Semester werden 20 Studienplätze vergeben, die Bewerbungsphase läuft noch bis Mitte Januar 2018.

Am Donnerstag, 28. September um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend an der THD über den Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum MBA General Management steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Foto: Weiterbildungsreferentin Corina Brunner berät Studieninteressierte für den MBA General Management

12.09.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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aufbaukurs spFeierlicher Abschluss des Hochschulzertifikats Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter

Leitungskräfte in der Pflege stehen momentan vor immer neuen Herausforderungen: Sich verändernde Strukturen, eine Zunahme an Komplexität der Aufgaben, die demografische Entwicklung und nicht zuletzt der Akademisierungsprozess führen zu stetigen Veränderungen des beruflichen Handlungsfeldes. Auch Praxisanleiter müssen sich herausfordernden Aufgaben stellen. Denn neben den Absolventen der ein- und dreijährigen Pflegeausbildung führen sie auch Pflege-Dual-Studierende an die beruflichen Tätigkeitsfelder heran.

„Um diesen sich ständig ändernden beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein, ist es wichtig, sein Wissen in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei wollen wir gerne unterstützen. Teilnehmen können alle Gesundheits- und Krankenpfleger, die bereits die Weiterbildung zum Stations- und Praxisanleiter absolviert haben“, so Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

20 erfolgreiche Absolventen des Hochschulzertifikats „Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter“ präsentierten am 14. September 2017 am Weiterbildungszentrum der THD ihre Projektarbeiten zur Weiterentwicklung der praktischen Pflegeausbildung und des Stationsmanagements. Während des Sommersemesters 2017 eigneten sich die Teilnehmer vertieftes Wissen zu pflegewissenschaftlichen Grundlagen an und konnten so eigene Projekte in ihren Einrichtungen etablieren. Über das mit den Projektarbeiten geschaffene Innovationspotenzial für die praktische Pflege freuen sich alle Institutionen, aus denen die Kursteilnehmer kamen: Donau-Isar-Kliniken Deggendorf, Klinikum Landshut Achdorf, Krankenhaus Vilsbiburg, Lakumed Klinikum Landshut, Kinderklinikum Landshut sowie die Isar-Amper-Klinik München Ost. Dieses Seminar, welches insgesamt 16 Tage dauert und monatlich in 4-Tages-Einheiten unterteilt ist, entwickelte Prof. Dr. Christian Rester, Fachmann der Pflegewissenschaft, zusammen mit dem Weiterbildungszentrum und wurde nun erstmalig durchgeführt. Prof. Dr. Michael Bossle, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, gratulierte den Absolventen und Absolventinnen und betonte: „Mit den Projekten wird ein starkes Zeichen für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der praktischen Pflege gesetzt.“ Der Zertifikatsleiter Prof. Dr. Christian Rester berichtet bereits von neuen Interessenten für den nächsten Start des Hochschulzertifikatskurses am 6. März 2018. Weitere Informationen zu diesem Aufbaukurs können bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift: Die erfolgreichen Absolventen des Hochschulzertifikats Aufbaukurs für Stations- und Praxisanleiter mit Zertifikatsleiter Prof. Dr. Christian Rester (1.Reihe 1.v.re)

19.09.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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auftakt ws2017 18 kleinFeierliche Auftaktveranstaltung mit 70 neuen Studierenden am Weiterbildungszentrum der THD

Die 70 neuen berufsbegleitenden Studierenden am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) haben bereits vor der Bundestagswahl eine weitere wichtige Wahl in ihrem Leben getroffen: Die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium am Weiterbildungszentrum der THD. Mit diesem Schritt verbinden seit heute die Studierenden das Berufsleben mit ihrem Studium und wollen sich so beruflich und persönlich weiterentwickeln.

Ein Bachelor- und gleich drei Masterstudiengänge gingen in eine neue Runde: Der Bachelor Wirtschaftsinformatik, der MBA Unternehmensgründung und -führung für Unternehmenslenker, -gründer oder -nachfolger, der Master Risiko- und Compliancemanagement für Personen im Bereich der Risiko- und Krisenvorsorge sowie der Master Management für alle, die eine Management- und Führungsposition in ihrem Fachbereich (Marketing und Vertrieb, Controlling und Finance oder Personal) einnehmen möchten. Die Studierenden haben ein gemeinsames Ziel: Einen akademischen Abschluss als Bachelor oder Master und MBA. Dabei möchten sie alle ihr Fachwissen erweitern, neue persönliche Kompetenzen entwickeln und sich auf ihrem individuellen Karriereweg weiter vorwärts bewegen. Wolfgang Stern, Leiter des Weiterbildungszentrums der THD, gab den Studierenden Folgendes mit auf den Weg: „Bildung bedeutet Interaktion und Kommunikation. Dazu bedarf es mindestens zweier Beteiligter: den Lehrer und den Lerner. Der Lehrer muss fachlich kompetent sein, er sollte Praxiskenntnisse haben und er muss neben der Beherrschung von didaktischen Methoden vor allem begeistern können. Aber noch viel wichtiger ist der Lerner, also Sie. Nur wer etwas lernen will, wird auch etwas lernen. Und genau das macht berufsbegleitendes Studieren so wertvoll.“ Die Wahl für ein berufsbegleitendes Studium wird sich in jedem Fall positiv für die Studierenden und deren Arbeitgeber auswirken. Denn auch viele Arbeitgeber haben den Mehrwert eines berufsbegleitenden Studiums sowie eines motivierten Arbeitnehmers erkannt und unterstützen zum Teil ihre Mitarbeiter finanziell oder durch Zeitausgleich. „Der hohe Praxisbezug ist uns am Weiterbildungszentrum der THD sehr wichtig. Studierende nehmen Erlerntes sofort mit in ihren Berufsalltag und können auch Studienarbeiten oder die Abschlussarbeit zu aktuellen Themen aus dem Unternehmen schreiben.“, so Stern.

Je nach Studiengang werden die Teilnehmer zwischen drei und neun Semestern berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem bis zwei Wochenenden monatlich an die THD. Auch wenn zu Beginn der Studienabschluss noch in weiter Ferne liegt, sind alle Studierenden höchst motiviert und freuen sich auf die Studienzeit. Der nächste Starttermin von berufsbegleitenden Studiengängen findet im März 2018 statt. Informationen können unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift: Die 70 neuen Studierenden am Weiterbildungszentrum der THD

21.09.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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beruf studium verbinden am thd wbz kleinInformationsabende zum MBA General Management und Bachelor Pflegepädagogik am Montag, 11. Juni 2018

Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnte bei den letzten Startterminen in den vergangenen Semestern immer eine moderate Zunahme an Studierenden verzeichnen. Dies liegt zum einen an der Einführung neuer und innovativer Studiengänge und zum anderen an dem immer größer werden Interesse der Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber Beruf und Studium zu verbinden. Weiterbildungsreferentin der THD, Sabrina Ebner, erklärt: „Ein berufsbegleitendes Studium hat viele Vorteile für den Studierenden und seinen Arbeitgeber. Der Student kann weiterhin in Vollzeit seinem Beruf nachgehen und kann Erlerntes aus der Vorlesung sofort in seinen beruflichen Alltag einbauen und umsetzen. So profitiert auch sein Arbeitgeber umgehend vom Studium seines Mitarbeiters.“

Besonders erfolgreich in den letzten Jahren ist der Bachelor Pflegepädagogik für examinierte Pflegefachkräfte, die sich zu Lehrer weiterbilden möchten, sowie der MBA General Management für Ingenieure, die eine Führungsposition im Unternehmen anstreben. Am Montag, denn 11. Juni können ich Interessenten Infos zu beiden berufsbegleitenden Programmen am Informationsabend einholen.

MBA General Management

Führungskraft oder fachlicher Experte – Ingenieure sind für Top-Positionen gefragt wie nie. Sie verstehen Prozesse, entwickeln neue Produkte und denken innovativ. Da scheint es nur logisch und richtig, dass diese Fachkräfte Führungspositionen übernehmen. Doch wer im Management erfolgreich sein möchte, braucht nicht nur fachliches Wissen, von ihm wird auch wirtschaftliches Denken gefordert. Der MBA General Management schlägt die Brücke zwischen Fach- und Managementkompetenz, gespickt mit BWL-Wissen. Besonders interessant ist der MBA daher für Ingenieure und Akademiker aus anderen Bereichen, da sie hier diese Kompetenzen zu ihrem Fachwissen hinzugewinnen. Das Studium dauert vier Semester und beinhaltet einen einwöchigen Auslandsaufenthalt an der Eliteuniversität Santa Clara im Silicon Valley in den USA. Am Montag, 11. Juni um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend an der THD über den Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum MBA General Management steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bachelor Pflegepädagogik

Auch Interessenten für den Bachelor Pflegepädagogik kommen am Montag auf ihre Kosten beim Infoabend ab 19:00 Uhr, ebenfalls am THD Weiterbildungszentrum. Der Bachelor Pflegepädagogik spezialisiert sich auf die Ausbildung von Lehrern an Berufsfachschulen für qualifizierte Pflegefachberufe, die eine akademische Grundlage mit fundierten Kompetenzen in Pädagogik, Didaktik, Methodik, Pflegewissenschaft und Organisation sowie modernen Techniken des Wissensmanagements besitzen. Anmeldungen zum Infoabend nimmt Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de gerne an.

Weitere berufsbegleitende Programme und Informationsabende im Juni 2018

Des Weiteren bietet das THD Weiterbildungszentrum folgende Studiengänge zum Wintersemester an: Bachelor Wirtschaftsinformatik, Bachelor Pädagogik im Rettungswesen, Master Management mit Schwerpunktwahl (Controlling u. Finance, Personal, Marketing u. Vertrieb), Master Risiko- und Compliancemanagement sowie den MBA Unternehmensgründung und -führung. Für den Bachelor Pädagogik im Rettungswesen findet am Freitag, den 15.06.2018 um 15:00 Uhr am THD Weiterbildungszentrum ein Informationsnachmittag statt. Interessenten für den Master Risiko- und Compliancemanagement können sich am Informationsabend am Mittwoch, den 20.06.2018 um 19:00 Uhr in München an der TÜV SÜD Akademie informieren. Um Anmeldung wird gebeten unter weiterbildung@th-deg.de.

 

Bildunterschrift:  Beruf und Studium werden am THD Weiterbildungszentrum optimal miteinander verbunden.

05.06.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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bartscher thomas mai 2018 thd

Neue, berufsbegleitende Weiterbildung mit der Möglichkeit, ein Hochschulzertifikat zu erwerben

Die neu initiierte Weiterbildung Transformations-Berater/-in Digitalisierung am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) richtet sich an Alle, die in den Unternehmen mit der Implementierung von Digitalisierungsprozessen und -projekten befasst sind. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger könnte Europa bis 2025 durch neue Digitalisierungsprozesse einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro allein an industrieller Wertschöpfung erzielen, aber auch einen Wertschöpfungsverlust von 605 Milliarden Euro erleiden, falls die digitale Transformation nicht gelingt.

Diese Zahlen zeigen eindringlich wie bedeutend das Gelingen der digitalen Transformation für die Unternehmen ist.  

Die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar. Es gilt, alle Akteure zu involvieren und an den Digitalisierungsprozessen zu beteiligen. Unsere neue, berufsbegleitende Weiterbildung zum Transformations-Berater/-in Digitalisierung setzt genau an dieser Notwendigkeit an und vermittelt das hierfür erforderliche Fachwissen.

Im November 2018 startet das sechsmonatige Weiterbildungsprogramm unter der akademischen Gesamtleitung von Prof. Dr. Thomas Bartscher. Die Weiterbildung richtet sich an Alle, die an der Schnittstelle IT, Prozesse und Mensch arbeiten und nach praxisrelevanten Lösungen für ihre Digitalisierungsprojekte suchen. „Die Aufgabe, die Systeme technisch zum Laufen zu bringen und gleichzeitig die Bedürfnisse der betroffenen Mitarbeiter zu berücksichtigen, stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung. Sich dieser zu stellen, bedarf einer bestmöglichen Vorbereitung, die unsere neue Weiterbildung garantiert“, erläutert Prof. Dr. Bartscher. Der Mehrwert des neuen Weiterbildungsangebotes liegt im Praxisbezug und dem damit verbundenen Nutzentransfer in die Unternehmen. Das mit der Weiterbildung erworbene Hochschulzertifikat dokumentiert nicht nur die neugewonnene Expertise als Transformations-Berater/-in sondern kann darüber hinaus Anrechnung mit ETCS auf ein z.B. berufsbegleitendes Masterstudium finden.

Der kompakte Weiterbildungskurs umfasst sechs Terminblöcke mit drei Themenschwerpunkten, die Ihnen von erfahrenen, hochkarätigen Referenten aus der Praxis nähergebracht werden. Detaillierte Informationen zur Ausgestaltung der Weiterbildung Transformations-Berater/-in Digitalisierung  finden Sie unter: https://www.th-deg.de/de/weiterbildung/zertifikate/transformations-berater-digitalisierung.

Ihre Fragen zu diesem Weiterbildungsangebot beantwortet Prof. Dr. Bartscher gern unter bartscher.th@th-deg.de. Darüber hinaus steht Ihnen mit Frau Judith Scheuerer eine kompetente Ansprechpartnerin in der Weiterbildung unter judith.scheuerer@th-deg.de zur Verfügung.

 

Bildunterschrift:  Akademische Gesamtleitung Prof. Dr. Thomas Bartscher

14.06.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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dozentvertrieb finalErfolgreicher Start der Hochschulzertifikatsreihe Lean Management & Kaizen Practitioner am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Was macht Unternehmen besonders langsam, verschwenderisch und wenig produktiv? Alle Führungskräfte stellen sich diese Frage – die meisten von ihnen sind von der Verbindung der Themen Lean Management und Kaizen überzeugt und möchten so ihr Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger machen. Diese beiden Methoden haben in Kombination ein hohes Potential: Die stetige Verbesserung der Wertschöpfung und die Eliminierung aller Verschwendungen im Unternehmen.

Genau diese Kompetenzen eigneten sich am vergangenen Donnerstag, den 14. Juni 2018 erstmalig 30 Kursteilnehmer im Hochschulzertifikat Lean Management & Kaizen Practitioner an. Die Gruppe setzte sich aus Studenten verschiedener Hochschulen und Universitäten Deutschlands, berufsbegleitenden Studierenden und Praktikern aus Unternehmen zusammen.

Die Heterogenität der Gruppe bezog sich nicht nur auf die Vorerfahrungen der einzelnen Teilnehmer. Teilweise wurden sehr lange Wegstrecken zurückgelegt, um bei der Zertifizierung in Deggendorf dabei sein zu können. „Wir freuen uns, dass wir beispielsweise Kursteilnehmer aus Stralsund, Hagen, Köln, Mainz und Karlsruhe begrüßen durften, was für die überregionale Bekanntheit des Weiterbildungszentrums der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), für die große Aktualität des Themas und nicht zuletzt für die Qualität dieses Hochschulzertifikatskurses spricht“, so Jana Herbst, Teamleiterin Hochschulzertifikate & Inhouse-Schulungen am THD Weiterbildungszentrum. Dozent Mario Kischporski, Geschäftsführer der COMPLAVIS®GmbH, verstand es bestens, sich die Besonderheit des Teilnehmerfeldes zunutze zu machen, indem er die konkreten Anliegen der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen und Branchen für alle gewinnbringend integrierte und diese mit praktischen Tipps aus seinem reichen Erfahrungsschatz untermauerte. „Herrn Kischporski gelang es durch seine eigene Begeisterung für das Thema hervorragend, auch vom Stoff her eher trockene Passagen anschaulich und begreifbar rüberzubringen. Das vermittelte Wissen ist absolut nachvollziehbar und dadurch auch sofort im Berufsalltag umsetzbar“ freut sich Andreas Oswald, Teilnehmer am Hochschulzertifikatskurs.

Ein Lean Experte & Kaizen Practitioner führt Maßnahmen ein, welche in einer schrittweisen, punktuellen Perfektionierung den Produkt- und Prozesswert nachweislich erhöhen. Sie sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Produkte verschwendungsfrei unter optimalen wirtschaftlichen Bedingungen produzieren. Außerdem unterstützen sie Unternehmen bei der stetigen Suche nach Verbesserung auf allen Ebenen und helfen ihnen dadurch, ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu steigern. Momentan sind noch einige wenige Plätze für den nächsten Durchgang verfügbar. Anmeldungen zu Folgekursen nimmt Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de gerne entgegen.

 

Bildunterschrift: Hochschulzertifikatskurs Lean Management & Kaizen Practitioner mit Dozent Mario Kischporski (Geschäftsführer COMPLAVIS® GmbH) und Weiterbildungsreferentin Jana Herbst (Teamleitung Zertifikate & Inhouse-Schulungen)

18.06.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Foto Curator de JureAuftaktveranstaltung des Hochschulzertifikatskurses zum Wintersemester am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Mit dem Start der berufsbegleitenden Weiterbildung „Zertifizierte/r Berufsbetreuer/in - Curator de Jure“ zum Wintersemester 2018/19 führt das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein deutschlandweit einzigartiges Programm in die nächste Runde. 

Rund 200.000 Menschen allein in Bayern haben eine Betreuerin oder einen Betreuer. Diese Menschen sind auf die Hilfe eines gesetzlichen Vertreters angewiesen, da sie auf Grund psychischer Krankheit, Nachlassen der geistigen Kräfte oder einer anderen Einschränkung ihre Angelegenheiten nicht mehr vollumfänglich regeln können. Eine Vielzahl dieser wertvollen Arbeiten wird von hauptberuflichen Betreuerinnen und Betreuern geleistet. Diese stehen häufig vor hochkomplexen Situationen und Problemstellungen, die ein Höchstmaß von juristischem Fachwissen, psychosozialer Schlüsselqualifikationen und zwischenmenschlicher Handlungskompetenz erfordern.

Hier setzt die Weiterbildung des THD Weiterbildungszentrums an: Die gerichtlich bestellten Betreuer werden bestmöglich auf ihre Herausforderungen hinsichtlich der rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung vorbereitet und so zu einer wissenschaftlich fundierten Handlungskompetenz befähigt. Die Kombination der Vermittlung von auf das Berufsbild zugeschnittenen theoretischen Inhalten und extrem praxisbezogener Anwendung ist ein wesentliches Merkmal dieses Zertifikates. Vorrangiges Ziel ist die Schaffung eines eigenen Berufsbildes des gerichtlich bestellen Berufsbetreuers und die damit verbundene höchste Professionalisierung. Das Weiterbildungszertifikat wurde mit höchstrichterlichem Urteil des Bundesgerichtshofes positiv beurteilt, sodass damit die Anforderungen an die höchste Vergütungsstufe für Berufsbetreuer geschaffen sind. Leiter des Zertifikatsprogramms, Prof. Peter Schmieder, freute sich zusammen mit dem Zertifikatsreferenten Stefan Koerffer, dreizehn Zertifikatsstudierende zum Start begrüßen zu dürfen. Informationen und Anfragen können an weiterbildung@th-deg.de gerichtet oder unter www.th-deg.de/weiterbildung eingeholt werden.   

 

Bild: Prof. Peter Schmieder (1. Reihe links außen), Präsident des Landgerichts Deggendorf a.D. Dr. Franz Kilger (1. Reihe, zweite Person von rechts), Lehrbeauftragter Stefan Koerffer (1. Reihe, rechts außen) mit den Zertifikatsteilnehmern bei der Auftaktveranstaltung zum Wintersemester 18/19.

31.10.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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prof. gronwald 1Informationsabend am 06. November zum Hochschulzertifikatskurs „Systemische Prozessberatung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ an der TH Deggendorf

Bereits zum dritten Mal startet im Januar 2019 der Hochschulzertifikatskurs „Systemische Prozessberatung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert die Teilnehmer, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung zu entwickeln und nachhaltig dort zu verankern. Am Dienstag, den 06. November 2018 um 18:00 Uhr findet ein Informationsabend zu diesem Weiterbildungsangebot am THD Weiterbildungszentrum statt.

Aufgrund der sich verändernden Altersstruktur und dem zunehmenden Fachkräftemangel stehen Arbeitgeber verstärkt vor der Herausforderung Mitarbeiter zu halten und deren Arbeitsfähigkeit zu fördern. Das Personal als eine der wichtigsten Ressourcen trägt entscheidend zum Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Um die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern, haben viele Unternehmen mittlerweile ein professionelles BGM eingerichtet. Dieses hat sich von einem „Nice-to-have“ zum „Must-have“ entwickelt und sorgt für ein positives Arbeitsklima, eine höhere Motivation sowie Verbundenheit im Mitarbeiterkreis.

 

Um Spezialisten für das BGM zu qualifizieren, bietet das Weiterbildungszentrum der THD den berufsbegleitenden Hochschulzertifikatskurs „Systemische Prozessberatung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ an. „Wir haben es uns zum Ziel gemacht, professionelle Hilfe und Unterstützung für die Unternehmen und Betriebe in der Region zu leisten und Personen im Bereich BGM auszubilden“, erklärt Prof. Dr. Stephan Gronwald, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften und Leiter des Hochschulzertifikats. Die Weiterbildung umfasst zwölf Monate und findet an neun Terminen wochenendnah statt. „Die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis ist in diesem Hochschulzertifikatskurs von besonderer Bedeutung. Die Teilnehmer erlernen in sechs Modulen die wissenschaftlichen Grundlagen, um anschließend in Supervision-Workshops einen Einführungsprozess des BGM zu bearbeiten“, so Judith Scheuerer, Weiterbildungsreferentin der THD.

Rund um die berufsbegleitende Weiterbildung findet am Dienstag, den 06. November 2018 um 18:00 Uhr im Weiterbildungszentrum der THD eine Informationsveranstaltung statt. Prof. Gronwald, Zertifikatsleiter wird zusammen mit Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer das vielseitige Programm vorstellen und Fragen beantworten. Anmeldungen zum Informationsabend können per E-Mail an judith.scheuerer@th-deg.de gesendet werden.

 

Bildunterschrift: Prof. Dr. Stephan Gronwald, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften und Leiter des Hochschulzertifikats „Systemische Prozessberatung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“

24.10.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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ue foto presse thdStart des achten Durchgangs des Hochschulzertifikatskurses „Usability Engineer“ am Weiterbildungszentrum der THD

Zur Auftaktveranstaltung am 19. Oktober 2018 begrüßten der Zertifikatsleiter Prof. Dr. Michael Ponader und Wolfgang Stern, Leiter des Instituts für Qualität und Weiterbildung, zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Usability Engineer dauert neun Monate und befähigt die Teilnehmenden dazu, Mensch-Maschine-Schnittstellen so zu gestalten, dass deren Handhabung bequem, logisch und selbsterklärend ist.

Im besten Falle soll der Nutzer intuitiv durch das Menü finden. Um das zu ermöglichen, eruiert der Spezialist systematisch die Eigenschaften sowie die Vorstellungen des Kunden und setzt diese gezielt um. Dadurch erhöhen sich die Verkaufschancen der Produkte und kostenintensive Nachbesserungen können vermieden werden. Dieser Umstand hilft wiederum dem Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Um eine individuelle Arbeit und ständigen regen Austausch zu gewährleisten, arbeiten wir bewusst mit einem kleinen Teilnehmerkreis“, erklärt Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der THD. „Insbesondere bei der Betreuung der Kursteilnehmer während der Projektarbeit, in der sie in kleinen Teams selbständig ein Usability-Projekt erarbeiten, ist das ein großer Vorteil.“, so Herbst weiter. Diese praktische Arbeit beginnt bereits am zweiten Präsenzwochenende und wächst mit Begleitung durch die Dozenten bis zum Kursende. Dadurch kann neu erworbenes Wissen direkt umgesetzt werden. Die hohe Qualität des Hochschulzertifikatskurses ist mittlerweile in der Branche bekannt. Aus ganz Bayern treten an 13 Wochenenden die Teilnehmer die Reise nach Deggendorf an, um vom Wissen der Professoren verschiedener Hochschulen und dem der zahlreichen Dozenten aus der Praxis profitieren zu können.

Das Hochschulzertifikat „Usability Engineer“ ist nur eine Möglichkeit sich berufsbegleitend am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf fortzubilden. Nähere Informationen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen oder den sonstigen Modalitäten sowie zu allen anderen Weiterbildungsangeboten erhalten Interessierte über jana.herbst@th-deg.de.

Bildunterschrift: Teilnehmer des Hochschulzertifikatskurses Usability Engineer mit Ina Meindl Seminarmanagement (hi. li.) und Jana Herbst Weiterbildungsreferentin (vo.re.)

22.10.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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robert hableHochschulzertifikatskurs „Data Analytics“ als neues Angebot am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Laut aktuellen Umfragen ist jedes zweite Unternehmen auf der Suche nach Datenspezialisten und nur ein Drittel fühlt sich in diesem Bereich gut aufgestellt. Entsprechend begehrt sind Datenspezialisten, doch diese sind Mangelware auf dem Arbeitsmarkt. Um Interessenten die Möglichkeit zu geben, sich als Datenanalyst zu qualifizieren, bietet das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das neue berufsbegleitende Hochschulzertifikat „Data Analytics“ an.

Daten gelten in allen Wirtschaftsbereichen als das neue Öl des 21. Jahrhunderts. Unternehmen, die wissen, was der Kunde bestellen wird - noch bevor es der Kunde selbst weiß - werden die Märkte dominieren. Auch Polizisten werden im Voraus berechnen können, wann und wo mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Verbrechen geschehen wird. Und Systeme werden den bevorstehenden Ausfall einer Industriemaschine erkennen. All diese Szenarien waren noch vor wenigen Jahren Gegenstand von Science Fiction-Erzählungen, doch sind nun mit Hilfe der Datenanalyse Wirklichkeit.

Ab Februar 2019 bietet das Weiterbildungszentrum der THD die zweimonatige berufsbegleitende Weiterbildung „Data Analytics“ an. Neben den Grundlagen der Datenanalyse und des Data Minings werden auch fortgeschrittene Methoden des maschinellen Lernens vermittelt. Alle in der Weiterbildung behandelten Methoden werden mit Hilfe der Open-Source-Software R umgesetzt und an praktischen Beispielen eingeübt. „Der Hochschulzertifikatskurs zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Anhand von Fallbeispielen erlernen die Teilnehmer die vermittelten Verfahren selbstständig anzuwenden“, erklärt Dr. Robert Hable, Zertifikatsleiter und Dozent. Dabei richtet sich das Angebot an Personen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit bereits mit Fragestellungen zur Datenanalyse und -verwertung konfrontiert sind und ihre Kenntnisse intensivieren oder auch neues Wissen erlernen möchten.

Um eine möglichst hohe Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen wird die Weiterbildung im Blended-Learning-Format angeboten. Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer ist begeistert von dem Kurskonzept: „Klassische Präsenzveranstaltungen und Webkonferenzen wechseln sich hierbei ab. Die Präsenzlehre kann man wahlweise am Weiterbildungszentrum der THD sowie am Europaen Campus in Pfarrkirchen besuchen, während man an den Webkonferenzen bequem von zu Hause aus teilnehmen kann. Dies sorgt für eine hohe Flexibilität in Zeit und Ort.“ Bei Fragen oder Anmeldung zum berufsbegleitenden Hochschulzertifikat Data Analytics steht Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer unter judith.scheuerer@th-deg.de zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Dr. Robert Hable, Zertifikatsleiter und Dozent der berufsbegleitenden Weiterbildung „Data Analytics"

16.10.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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karriereplanung 2017 thd weiterbildungszentrumInformationsabende im Oktober am THD Weiterbildungszentrum

Erst im September haben fast 70 neue Studenten ihr berufsbegleitendes Studium am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Studierenden, die berufsbegleitend am Wochenende ihren akademischen Abschluss am THD Weiterbildungszentrum machen auf 630 Studierende an. „Der Trend geht in Richtung berufsbegleitende Weiterbildung. Man muss sich nicht mehr zwischen Studium und Beruf entscheiden. Der Student kann in Vollzeit seinem Beruf nachgehen und Erlerntes aus der Vorlesung sofort in seinem Berufsalltag einbauen“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin der THD.

Auch die Arbeitgeber sind in der Regel von der Weiterbildung der Mitarbeiter begeistert, da durch die intensive Beschäftigung mit aktuellen Problemen aus dem Job sich der Student zu einem Spezialisten als „Eigengewächs“ im Unternehmen weiterentwickelt und dadurch auch der Arbeitgeber profitiert. Nächster Studienstart ist im März 2019. Studieninteressierte können sich im Oktober bei den Informationsabenden zu folgenden berufsbegleitenden Studiengängen informieren:

Bachelor Technologiemanagement

Der berufsbegleitende Bachelor Technologiemanagement richtet sich vor allem an technische Berufsgruppen. Die Kombination aus Technik und Wirtschaft ermöglicht eine Vielzahl von Einsatzbereichen im Unternehmen und eröffnet hervorragende Karriereperspektiven überall dort, wo branchenübergreifende Fragestellungen aufeinander treffen. Am Montag, 01. Oktober um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Infoabend an der THD zum Studiengang informieren.

MBA General Management

Mit dem berufsbegleitenden MBA General Management erweitern die Teilnehmer ihre Fachkenntnisse um Managementwissen und bilden sich umfassend zu einer gefragten Führungskraft im Unternehmen weiter. Besonders interessant ist der MBA daher für Ingenieure, Informatiker und Akademiker aus anderen Bereichen. Am Dienstag, 02. Oktober 2018 um 18:00 Uhr können sich Interessierte beim Informationsabend an der THD über den Studiengang informieren.

Master Public Management

Der berufsbegleitende Master Public Management richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen, die sich akademisch und praxisnah auf die zukünftigen Herausforderungen in öffentlichen Verwaltungen vorbereiten möchten. Am Mittwoch, 10. Oktober 2018 können sich Interessierte beim Informationsabend ab 18:00 Uhr am Weiterbildungszentrum informieren.

Bachelor Pflegepädagogik

Immer mehr Personen aus dem Bereich der Pflege suchen für sich eine neue Perspektive. Sie haben die Möglichkeit, sich mit dem Bachelor Pflegepädagogik weiter zu qualifizieren. Ein Großteil der Studierenden möchte sich zu modernen und praxisorientierten Pflegefachlehrern entwickeln. Studieninteressierte können sich am Montag, den 15. Oktober 2018 beim Informationsabend ab 18:00 Uhr am Weiterbildungszentrum informieren.

Bachelor Betriebliches Management

Das THD Weiterbildungszentrum bietet für alle betriebswirtschaftlichen Berufsgruppen den Bachelor Betriebliches Management, der die Teilnehmer dazu befähigt, Führungsaufgaben im Bereich der Unternehmenssteuerung erfolgreich zu begleiten. Beim Informationsabend am 24. Oktober 2018 können sich Interessierte um 18:00 Uhr über den Studiengang informieren.

Anmeldungen zu den Informationsabenden und Fragen zu den einzelnen Programmen werden vom THD Weiterbildungszentrum unter weiterbildung@th-deg.de gerne entgegen genommen.

 

Bildunterschrift: Beruf und Studium wird am THD Weiterbildungszentrum kombiniert.

24.09.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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thd weiterbildungszentrum start berufsbegleitend studierende im ws18 19 pr bild kleinAuftaktveranstaltung am 20. September 2018 für 70 neue berufsbegleitend Studierende am THD Weiterbildungszentrum

Was ist eigentlich der Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben? Diese Frage stellen sich immer wieder Arbeitnehmer oder auch Selbstständige, die Mehr im Beruf erreichen möchten. Studien zeigen, dass lebenslanges Lernen einen großen Anteil am Erfolg im Berufsleben hat: Weiterbildungen festigen die Position im Unternehmen, fördern neue Denk- und Problemlösungsansätze und bringen in den meisten Fällen einen Aufstieg mit sich. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist in Niederbayern führender Partner für akademische Weiterbildung und hilft seit diesem Wintersemester wieder 70 neuen berufsbegleitenden Studierenden auf deren Karrierepfad.

Ein Bachelor- und gleich drei Masterstudiengänge gingen in eine neue Runde: Der Bachelor Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Data Science, der MBA Unternehmensgründung und -führung für Unternehmenslenker, -gründer oder -nachfolger, der Master Risiko- und Compliancemanagement für Personen im Bereich der Risiko- und Krisenvorsorge sowie der Master Management für alle, die eine Management- und Führungsposition in ihrem Fachbereich - Marketing und Vertrieb, Controlling und Finance oder Personal - einnehmen möchten.

Die Studierenden haben alle ein gemeinsames Ziel: Einen akademischen Abschluss als weiteren Meilenstein im eigenen Karrierefahrplan. Wolfgang Stern, Leiter des THD Weiterbildungszentrums, gab den Studierenden Folgendes mit auf den Weg: „Wir freuen uns, dass wir seit heute eine feste Haltestelle in Ihrem Fahrplan für Ihren beruflichen Erfolg sind. Es gibt manchmal Wartezeiten und gelegentlich muss man auch mal umsteigen. Aber mit einem berufsbegleitenden Studium werden sie Ihre Karrieren sicher vorantreiben und am Ende schneller am gewünschten Zielort ankommen. Die Weichen für Ihre Reise sind gestellt.“

Die Wahl für ein berufsbegleitendes Studium wird sich in jedem Fall positiv für die Studierenden und zugleich auch für deren Arbeitgeber auswirken. „Der hohe Praxisbezug ist uns am Weiterbildungszentrum sehr wichtig. Studierende nehmen Erlerntes sofort mit in ihren Berufsalltag und können auch Studienarbeiten oder die Abschlussarbeit zu aktuellen Themen aus dem Unternehmen schreiben.“, so Stern.

Je nach Studiengang werden die Teilnehmer zwischen drei und neun Semestern berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem bis zwei Wochenenden monatlich an die THD. Auch wenn zu Beginn der Studienabschluss noch in weiter Ferne liegt, sind alle Studierenden höchst motiviert und freuen sich auf die Studienzeit. Der nächste Starttermin von berufsbegleitenden Studiengängen findet im März 2019 statt. Informationen können unter weiterbildung@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift: Die neuen berufsbegleitend Studierenden am Campus der THD

21.09.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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524a1540 kleinKursstart im Oktober 2018: Restplätze im Hochschulzertifikat Usability Engineer am THD Weiterbildungszentrum

Herausragende Produkte und Dienstleistungen zeichnen sich durch ein positives Nutzererlebnis sowie durch eine kinderleichte, intuitive und selbsterklärende Bedienung aus. Der Kunde steht bei der Produktentwicklung immer im Mittelpunkt. Durch die Fokussierung auf die Nutzerfreundlichkeit mit all ihren Facetten konnte sich beispielsweise Apple von der Konkurrenz absetzen und als Vorreiter in Benutzerfreundlichkeit den Weltmarkt erobern. Laut einer Kundenzufriedenheitsstudie erreichte das Unternehmen bei den Kategorien Laptops und Desktops und besonders auch bei Smartphones mit Bestnoten Platz 1– mit großem Abstand vor HTC und Motorola.

Als idealer Partner für die Weiterqualifizierung im Bereich Usability Engineering bietet das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine berufsbegleitende, neunmonatige Fortbildung an. In Wochenendseminaren lernen die Kursteilnehmer, wie sie Produkte so gestalten, dass diese selbsterklärend sind und der Mensch sie ohne aufwendiges Studieren von Bedienungsanleitungen benutzen kann. Dies erhöht die Verkaufschancen der Unternehmen und hilft langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Infolge genauer Eruierung der Kundenwünsche und deren gezielter Umsetzung steigt der Absatz und kostenintensive Nachbesserungen entfallen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Weiterbildung ist das Erlernen von Methoden der Neurowissenschaft, die erforschen, ob und welche Emotionen Maschinen auslösen: Empfinden die Benutzer Stress oder erleben sie während der Bedienung ein Wohlgefühl? Wie hoch ist ihre Belastung, wie gut die Konzentrationsleistung?

„Wir blicken beim Hochschulzertifikatskurs Usability Engineer auf einige langjährige Erfahrung zurück, denn dieser startet am 19. Oktober 2018 bereits zum achten Mal. Die vielen positiven Feedbacks unserer Alumni aus weiten Teilen Deutschlands belegen dabei unseren Erfolg“ freut sich Jana Herbst, Teamleiterin Hochschulzertifikate & Inhouse-Schulungen am THD Weiterbildungszentrum. Schon ab dem zweiten Wochenendblock bis zum Ende der Weiterbildung wird der theoretische Teil von einem Praxisblock untermauert. Die Schulungen finden an 13 Wochenenden jeweils freitags nachmittags und samstags ganztägig im Weiterbildungszentrum der THD statt. Nähere Informationen zu Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und sonstigen Modalitäten erhalten Interessierte bei Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de.

 

Bildunterschrift: Teilnehmer des Hochschulzertifikatskurses Usability Engineer während des Praxisblocks bei ihrer Projektarbeit

30.08.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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wolfgang sternBerufsbegleitende Weiterbildung startet ab November 2018 am THD Weiterbildungszentrum

 Supply Chain Management (SCM) ist eine Erweiterung der klassischen Logistik und erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette: Es geht dabei sowohl um Waren- als auch um Informations- und Geldflüsse vom Rohstofflieferanten über die Produktion bis hin zum Verkauf an den Endverbraucher. Die Supply Chain bezieht sich dabei nicht nur auf interne Angelegenheiten. SCM will unternehmensübergreifend Prozesse optimieren, Leistungsmerkmale verbessern, Kosten reduzieren und die Kundenzufriedenheit steigern.

Ein Supply Chain Manager hat somit vielseitige Aufgaben im Unternehmen, die Wolfgang Stern, Leiter des THD Weiterbildungszentrums, darlegt: „Ein Supply Chain Manager lässt das Ressortdenken hinter sich, hat alle Informations- und Warenströme im Blick und versucht stets für sein Unternehmen eine insgesamt schnelle und wirtschaftliche Lösung zu finden. Dabei helfen ihm analytisches und strategisches Denken, Kenntnis über globale Zusammenhänge, Zahlen- und IT-Verständnis und wirtschaftliches Knowhow. Genau diese Fähigkeiten und Qualitäten erlernt man in unserem Hochschulzertifikat Supply Chain Management.“

Diese 7-monatige, praxisorientierte und berufsbegleitende Weiterbildung startet am 16. November 2018 aufgrund der großen Nachfrage zum zweiten Mal und richtet sich an alle, die sich für die Herausforderungen im Supply Chain Management in Zeiten von Industrie 4.0 optimal aufstellen wollen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen, technischen oder einem benachbarten Bereich berichtigt zur Teilnahme. Zum Abschluss wird ein Hochschulzertifikat der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen, dass bei Arbeitgebern in der Region hohe Anerkennung findet und bei Übereinstimmung auf ein späteres Studium angerechnet werden kann.

Da diese Weiterbildung berufsbegleitend durchgeführt wird, steht der Kurs neben hoher Fachlichkeit auch für maximale Flexibilität. Durch das zeitlich, inhaltlich und örtlich an den Arbeitsalltag angepasste Konzept wird die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Weiterbildung gewährleistet. „Herkömmliche Präsenzveranstaltungen und virtuelle Webkonferenzen wechseln einander ab. Die Präsenzlehre kann man wahlweise am Weiterbildungszentrum der THD sowie am TC Grafenau besuchen, während man an den Webkonferenzen bequem von zu Hause aus teilnehmen kann“, erklärt Stern. Die Weiterbildung lässt sich ebenfalls gut in den Arbeitsalltag integrieren. Die einmal pro Monat stattfindenden Präsenzveranstaltungen finden freitagsnachmittags und samstags statt, während die Webkonferenzen maximal ein bis zweimal pro Monat wochentags am Abend abgehalten werden.

Um am Puls der Zeit zu sein, wurde in der Kurskonzeption das Augenmerk auf die Verbindung logistischer Prozesse und die Nutzung IT-gestützter Daten gelegt. Die Inhalte erstrecken sich über vier Module, die alle auch einzeln buchbar sind:  Einkauf und Beschaffung, Data Analytics, Logistik und Produktion sowie IT und Geschäftsprozessmanagement. Unterrichtet wird von wissenschaftlichen Fachleuten, die den Bezug zur beruflichen Praxis der Kursteilnehmer stets im Blick haben. Seitens des Technologiecampus Grafenau übernehmen Prof. Dr. Diane Ahrens, Dr. habil. Robert Hable und Dipl. Math. oec. Marion Kohlmeier die Schwerpunkte Einkauf, Big Data Analytics und SCM. Der IT-Bereich wird von Prof. Dr. Heribert Fischer und dem Leiter des Weiterbildungszentrums Wolfgang Stern gelehrt.

Der Hochschulzertifikatskurs Supply Chain Management ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, berufsbegleitend auf akademischem Niveau am Weiterbildungszentrum der THD ein Hochschulzertifikat zu erwerben. Nähere Informationen zu den Inhalten und den Zulassungsvoraussetzungen sowie zu allen anderen Angeboten erhalten Interessenten bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter jana.herbst@th-deg.de.

 

Bildunterschrift: Wolfgang Stern, Leiter des THD Weiterbildungszentrums und Modulverantwortlicher im Hochschulzertifikatskurs für die Fallstudie am Beispiel von ERP-Systemen

04.07.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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rcm symposiumSymposienreihe stößt auf große Resonanz bei Unternehmen aus ganz Deutschland

Die Abschlussveranstaltung zur Symposienreihe mit dem Thema „Managersicherheit, Compliance und Datenschutz“ ging am vergangenen Freitagabend, den 29. Juni 2018 in Deggendorf mit vollem Erfolg zu Ende. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) organisiert in Kooperation mit dem Institut für Governance, Risk und Compliance der THD jährlich eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Compliance-Themen. Zuvor konnten die Teilnehmer im April in Regensburg und Anfang Juni in Garching bereits die ersten beiden Veranstaltungsabende für einen Austausch nutzen. Nun freuten sich die rund 50 Gäste in Deggendorf auf interessante Fachvorträge und hilfreiche Praxistipps von Spezialisten aus der Wirtschaft.

Institutsleiter Prof. Dr. jur. Josef Scherer begrüßte die Teilnehmer und führte in den Abend ein: „Wer im Schadensfall ein zertifiziertes Compliance-Managementsystem nachweisen kann, wird nicht nach Vorsatz verurteilt. Dies gilt sowohl für das Management, als auch für Mitarbeiter.“ Weiter erklärt Scherer die Problematik, dass die kontinuierliche Zunahme und die Verschärfung von Pflichten, Fachkräftemangel und Digitalisierung die Unternehmen vor eine große Herausforderung stellen. „Es wird immer schwieriger, ein Unternehmen rechtskonform und effizient zu führen“, so Scherer weiter. Gerhard Schreiber von der securmaxx Versicherungsmakler GmbH & Co.KG bot daraufhin einen spannenden Vortrag über die neue Spezial-Managerhaftpflichtversicherung bei einem zertifizierten Compliance-System. „Compliance trifft uns in allen Lebensbereichen. Ein Unternehmen sollte für seine Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen und Manager eine Directors-and-Officers-Versicherung abschließen, sonst haften diese im Schadensfall mit ihrem Privatvermögen“, so Schreiber. In anschaulichen Beispielen aus seiner täglichen Praxis schilderte er, wie Versicherungen Führungskräfte in Haftungsfällen schützen können.

Anschließend referierte Norbert Wottke von der Aktivbank AG in anschaulichen Praxisberichten, dass Unternehmenswachstum zwar generell positiv zu sehen ist, allerdings schnell auch Gefahren mit sich bringen und zu sogenannten „Blasen“ und Liquiditätsengpässen führen kann. In seinen Ausführungen über Risk und Compliance im Bereich Finanzen machte Wottke deutlich, wie eine Lösung mittels Factoring Abhilfe schaffen kann. Astrid Biermeier vom GMRC Institut und Maximilian Neumaier von TIM Solutions machten in ihren Ausführungen deutlich, wie Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Integrierte Managementsysteme Wertbeiträge, Transparenz und Rechtssicherheit schaffen können. „Es menschelt in allen Hierarchiestufen. Gerade im Hinblick auf komplexere Arbeitsabläufe, Datenschutz und IT-Sicherheit ist es häufig der Fall, dass der Mensch selbst das Problem darstellt“, berichtet Biermeier. In acht Evolutionsstufen erklärt sie den Verlauf zum Human-Workflow-Management und wie die Digitalisierung von Geschäftsprozessen die Mitarbeiter entlasten kann. Maximilian Neumaier zeigte in einer anschaulichen Live-Präsentation, wie komplexe Workflows mithilfe einer Software in die IT-Landschaft integriert werden können und dadurch die Unternehmensleitung den Überblick behält. „Human-Workflow-Management nimmt den Menschen keine Arbeit weg, sondern unterstützt sie nur und bewahrt sie vor Fehlern“, erklärt Neumaier in seinem Vortrag.

Den Abschluss des Symposiums bildete Philipp Schneidenbach von Ventum Consulting und begeisterte die Teilnehmer mit dem Thema IT- und Prozessmanagement als 360°-Ansatz zur Erfüllung der neuen Datenschutzgrundverordnung. Mit scheinbar banalen Fragen machte er den Teilnehmern deutlich, dass Datenschutz alle hierarchischen Ebenen eines Unternehmens betrifft. „Sie müssen aber keine Angst haben, Datenschutz muss kein Hexenwerk sein“, so Schneidenbach. „Gehen Sie aber dennoch nicht zu leichtfertig mit den Daten ihrer Kunden um und seien Sie auch up-to-date, was sie in den Backups ihrer Firmen-Laufwerke gespeichert haben. Liegen dort noch Daten von Kunden, die Sie nicht mehr haben dürften?“, fragte Schneidenbach die Teilnehmer. Im Anschluss an die Vorträge waren die Teilnehmer eingeladen, bei einem kleinen Imbiss ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen und zu diskutieren.

Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin der THD und Organisatorin, war begeistert vom großem Interesse der Teilnehmer: „Es freut mich, dass unser Angebot so gerne angenommen wird und die Teilnehmer die Plattform nutzen, sich unter Experten auf dem Gebiet des Governance-, Risiko- & Compliancemanagements austauschen und Netzwerken können.“ Bei Fragen oder Anmeldung zum berufsbegleitenden Studiengang Master Risiko- & Compliancemanagement gibt Corina Brunner Auskunft unter corina.brunner@th-deg.de.

 

Bildunterschrift: Die Referenten des Symposiums Managementsicherheit 4.0 mit Prof. Dr. jur. Josef Scherer (1. Reihe, re. außen)

03.07.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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mädzwillingeInformationsabende zum Unternehmer-MBA und Master Management am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Nicht nur bei der Fußball-Weltmeisterschaft kommt es darauf an, Tore zu schießen. Auch beim Thema Karriere heißt es für alle Berufstätigen „am Ball bleiben“, denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel, um es mit den Worten von Sepp Herberger zu sagen. Sabrina Ebner, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erklärt: „Einmal erworbene Kenntnisse reichen nicht mehr für das ganze Berufsleben aus. Lebenslanges Lernen ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit ein absolutes Muss. Dies gilt für Arbeitnehmer genauso wie für Unternehmen.“

Aus diesem Grund bietet das THD Weiterbildungszentrum bereits seit über 15 Jahren berufsbegleitende Studiengänge und Hochschulzertifikate für Vollzeitberufstätige an, die sich neben dem Beruf praxisorientiert und auf akademischen Niveau weiterbilden möchten. Besonders gefragt für Führungskräfte ist der Unternehmer-MBA sowie der Master Management mit Schwerpunktwahl aus den Fachbereichen Personal, Marketing und Vertrieb sowie Controlling und Finance.

MBA Unternehmensgründung und -führung: Der Unternehmer-MBA

Im berufsbegleitenden MBA-Studiengang Unternehmensgründung und -führung beschäftigen sich die Teilnehmer nicht mit fiktiven Unternehmen. Alle Studierenden führen bereits ein Unternehmen, sind oder werden Führungspersönlichkeiten oder haben das Ziel sich in Zukunft selbstständig zu machen. Die Studierenden lernen hier nicht nur worauf es bei der Finanzierung eines Betriebs ankommt, sondern auch welche rechtlichen Aspekte sie als Geschäftsführer zu beachten haben. Im Modul Gründungs- und Innovationsmanagement haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich aktiv mit dem Thema Innovationen im Unternehmen zu beschäftigen. Darüber hinaus haben alle gründungsinteressierten Studierenden die Möglichkeit ihren eigenen Businessplan während des Studiums auszuarbeiten und diesen von den Profis aus der Gründungsszene beurteilen und verbessern zu lassen. Doch nicht nur die Inhalte machen diesen Studiengang so einzigartig. „In erster Linie lernen wir alle voneinander“, erklärt Klaus Kandlbinder, Gründer und aktueller Teilnehmer im Studiengang. „Durch die unterschiedlichen beruflichen Situationen meiner Kommilitonen bekomme ich sowohl Einblick in verschiedene Start-Ups, als auch in traditionsreiche Familienunternehmen.“, berichtet Kandlbinder weiter. Nicht nur Gründer und Unternehmer profitieren von diesem Studiengang. Einige Alumni sind in großen Konzernen tätig und führen dort ihren Geschäftsbereich als Unternehmer im Unternehmen. So unterschiedlich die Teilnehmer dieses MBA-Programms auch sind, sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Ihr Unternehmen erfolgreich zu führen. Zulassungsvoraussetzungen für den MBA-Studiengang sind ein abgeschlossenes Erststudium sowie anschließend mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Weitere Informationen dazu erhalten alle Interessierten am Informationsabend am Donnerstag, den 05.07.2018 um 18 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD.

Master Management: Der Schwerpunktmaster

Im Schwerpunktmaster Management wählen die Teilnehmer vor Studienbeginn einen aus drei Schwerpunkten aus: Marketing und Vertrieb, Controlling und Finance oder Personal. So spezialisieren sich die Studierenden explizit in ihrem Fachbereich. Ebner stellt klar: „Die Studierenden entwickeln sich zu Profis auf ihrem Fachgebiet und gewinnen neue Erkenntnisse, die sie sofort wieder im Berufsleben integrieren können.“ Der Master Management umfasst fünf Semester, wobei das fünfte Semester rein für die Erstellung der Masterarbeit reserviert ist. Die Semester eins und drei sind interdisziplinäre Semester, die alle Studierenden unabhängig vom gewählten Schwerpunkt besuchen. „Die fachbereichsübergreifenden Semester sollen dem Studierenden helfen, über den Tellerrand der eigenen Abteilung hinaus zu schauen. Auch im Unternehmen arbeitet ein Controller eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.“, so Ebner. Die anderen Schwerpunktsemester zielen rein auf die neuesten Erkenntnisse in den jeweiligen Fachbereichen ab und vertiefen das bereits mitgebrachte Wissen der Studierenden. Zulassungsberechtigt sind alle Bewerber mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Erststudium. Interessenten können sich am Informationsabend am Montag, den 09. Juli 2018 um 18 Uhr über die Weiterbildungsmöglichkeit informieren.

Die Teilnahme an den Informationsabenden des THD Weiterbildungszentrums ist für alle Interessenten kostenlos und unverbindlich. Um eine Anmeldung per Email unter sabrina.ebner@th-deg.de wird gebeten. Die offizielle Bewerbungsfrist für die Studiengänge mit Start im kommenden Wintersemester läuft noch bis zum 15. Juli 2018. Folgende Studiengänge starten ab September: Master Management, MBA Unternehmensgründung und -führung, Master Risiko- und Compliancemanagement sowie der Bachelor Wirtschaftsinformatik. 

 

Bildunterschrift: Beruf und Studium werden am THD Weiterbildungszentrum verbunden.

22.06.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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wiDer berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf – Infoabend am 28. Juni um 18 Uhr

Fachinformatiker, Informatikkaufleute, IT-Systemelektroniker und IT-Systemkaufleute sind derzeit enorm auf dem Arbeitsmarkt gefragt und haben daher hervorragende Berufsaussichten. Trotz der guten Perspektiven und der attraktiven Gehälter in diesem Bereich sind einige Absolventen dieser Ausbildungsberufe nicht rundum zufrieden mit ihrem Job. Sie würden gerne weitreichendere Aufgaben mit mehr Verantwortung übernehmen oder auch Leitungsfunktionen in Projekten übertragen bekommen.

Doch dafür fehlen ihnen häufig Kenntnisse und Fachwissen, die über den IT-Bereich hinausgehen. Darüber hinaus ist in solchen Positionen aktuellstes Fachwissen im Bereich Data Science gefragt. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet genau deswegen für alle IT-Spezialisten eine attraktive Weiterbildung an, die Interesse an neuen Herausforderungen haben.

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik - Schwerpunkt Data Science bietet eine breitgefächerte Weiterbildung, die Betriebswirtschaft und Informatik sehr anwendungsorientiert  miteinander verbindet. „Im Modul Projektmanagement bekommen die Studierenden beispielsweise die Möglichkeit an einem ausführlichen Programmierprojekt ihre Fähigkeiten als Informatiker an einem konkreten betriebswirtschaftlichen Projekt zu zeigen“, erklärt Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck. „Durch die zahlreichen Gruppenarbeiten werden auch die sozialen Fähigkeiten der Studierenden gezielt in diesem Studiengang weiterentwickelt. Dadurch qualifizieren sich unsere Studenten auch für Führungspositionen nach dem Studium, beispielsweise für eine Projektleiterstelle in einem IT-Projekt“, so Apfelbeck weiter zu den Vorzügen dieses Studiengangs.

Durch die Umgestaltung des Studiengangs zum Wintersemester sind auch weitreichende Anerkennungen für alle Fachinformatiker, Informatikkaufleute, IT-Systemelektroniker und IT-Systemkaufleute möglich. Im September 2018 startet der Studiengang Wirtschaftsinformatik an der THD bereits zum siebzehnten Mal. Da es sich dabei um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt, finden die Vorlesungen ausschließlich Freitagnachmittag und samstags ganztägig statt. Die offizielle Bewerbungsfrist für den Studiengang endet am 15.07.2018. Im Vorfeld findet am Donnerstag, den 28.06.2018 um 18 Uhr dazu noch ein letzter Informationsabend zum Studiengang statt. Um eine Anmeldung zum Infoabend unter peter.apfelbeck@th-deg.de wird gebeten. Dort können weitere Informationen zum Studiengang und zum Thema Anerkennung eingeholt werden. Über den Informationsabend hinaus können zudem individuelle Termine für ein Beratungsgespräch bei Peter Apfelbeck vereinbart werden.

 

Bildunterschrift: Die aktuelle Studiengruppe im berufsbegleitenden Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik gemeinsam mit Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck (1. Reihe, links außen) am Campus der THD

21.06.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Bachelor Technologiemanagement für Techniker nun 4 Semester kürzer

Seit Mitte September ist es offiziell: Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf kann den berufsbegleitenden Ingenieursstudiengang Technologiemanagement (B.Eng.) für Techniker nun in verkürzter Form anbieten. Das Ministerium hat letzte Woche der Änderung des Curriculums zugestimmt. „Nun können wir Bewerbern mit einem Technikerabschluss mit Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik bis zu vier Semester anrechnen“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). „Dadurch verkürzt sich das berufsbegleitende Studium auf 7 Semester und dauert für Techniker damit nicht länger als ein Vollzeit-Bachelor“, so Brunner weiter.

Das berufsbegleitende Studium Technologiemanagement eröffnet hervorragende Karriereperspektiven. Inhaltlich beschäftigt sich der Bachelor mit der Schnittstelle zwischen Technologie und Management. Dadurch gewinnen die Studierenden vielfältige Fachkenntnisse aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Management und qualifizieren sich nach Abschluss des Studiums bestens für z.B. eine (Abteilungsleiter-) Position mit Führungsverantwortung. „Auch die Unternehmen haben dadurch enorme Vorteile. Sie bilden hochqualifiziertes Personal aus, das neben akademischem Wissen auch Praxiserfahrung sammelt“, so Brunner.

„Besonderer Wert wird am Weiterbildungszentrum der THD auf eine praxisnahe Weiterbildung gelegt, selbst die Professoren und Dozenten können auf eine langjährige Erfahrung in der Wirtschaft und Industrie zurückgreifen“, berichtet Brunner. Die Studenten haben die Möglichkeit in jeder Vorlesung einen Praxisbezug zum eigenen Unternehmen herzustellen und Themen aus ihrem Berufsalltag mit einzubringen. „Dadurch profitiert auch der Arbeitgeber, da das Erlernte aus dem Studium sofort im Berufsleben Anwendung findet“, so Brunner weiter. Ebenfalls attraktiv ist der Studiengang für beruflich Qualifizierte, die ihre Ausbildung im technischen Bereich gemacht und mind. 3 Jahre Berufserfahrung haben sowie für Abiturienten. Ihnen können ebenfalls (auf Antrag) bis zu 3 Semester anerkannt werden.

Am Donnerstag, 07. Dezember um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Infoabend an der THD zum Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Bachelor Technologiemanagement steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de oder 0991/3615-748 gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Die aktuellen Studierenden des Bachelor Technologiemanagement am Weiterbildungszentrum der THD

25.09.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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prof. grzemba master cyber kleinNeuer Masterstudiengang Cyber Security am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geht auf diese Problemstellung ein

Eine weltweite Cyberattacke hat im Mai dieses Jahres in Behörden, Unternehmen und bei Einzelpersonen erhebliche Schäden angerichtet. Zehntausende Computer wurden Opfer der erpresserischen Schadsoftware mit dem Namen "WannaCry", die sich stündlich millionenfach weiterverbreitete. Bei diesem Angriff wurden weltweit Computer mit der Erpressersoftware "WannaCry" angegriffen, die Computerdaten verschlüsselt und nur gegen Geld wieder freigibt.

Solche Programme werden Lösegeldtrojaner genannt. In Deutschland hat es vor allem die Deutsche Bahn erwischt, deren Anzeigesystem auf vielen Bahnhöfen ausgefallen ist. Auch eine Reihe von Maschinen- und Anlagenbauern, die veraltete Windowsversionen einsetzten, waren betroffen. Um diese Sicherheitslücken zu schließen und künftig solche Angriffe zu verhindern, bedarf es ein großes Fachwissen im Bereich der IT-Sicherheit. Dieses Know-how möchte der neue, berufsbegleitende Masterstudiengang Cyber Security den Studierenden an der THD vermitteln.

Im Studiengang kann zwischen den Schwerpunkten Industrial oder Automotive IT-Security gewählt werden. Der Studiengang richtet sich an Absolventen aus dem Bereich der Informatik und Ingenieurswissenschaften, die ihr Fachwissen im Bereich Industrial IT Security oder im Bereich Car IT-Security vertiefen möchten. „Besonderes Gewicht wird im Schwerpunkt „Industrial“ auf die Anwendung von Security Technologien im Kontext von Industrie 4.0 und kritische Infrastrukturen gelegt. Der Schwerpunkt „Automotive“ geht ausführlich auf die Anwendung von Security Technologien im Kontext des autonomen Fahrens ein.“, erklärt Studiengangsleiter und Initiator Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba. „Die Studierenden besitzen nach Abschluss des berufsbegleitenden Masterstudienganges Cyber Security die Fähigkeit, Bedrohungen und Gefahren für individuelle Anwendungsfälle zu erkennen und zu formulieren, das resultierende Risiko zu analysieren sowie selbstständig geeignete Sicherheitsstrategien zu erarbeiten und umzusetzen.“, so Grzemba zum Mehrwert dieses neuartigen und innovativen Studiengangs. Mit diesem äußerst praxisbezogenen Wissen lassen sich Cyberangriffe bereits im Vorfeld verhindern oder zumindest die Auswirkungen der Bedrohungen verringern. Der Studiengang startet erstmalig zum Sommersemester 2018 und wird nach fünf berufsbegleitenden Semestern mit dem Titel Master of Engineering (M. Eng.) abgeschlossen.

Passend dazu findet vom 10. bis 12. Oktober 2017 die größte IT-Security Messe Europas in Nürnberg statt. Auch die THD ist auf dieser Messe als Aussteller vertreten und ist in Halle 9 Stand 9-615 zu finden. Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 um 14 Uhr, findet in Halle 10.1 in Raum 5 die erste Informationsveranstaltung zum Studiengang Cyber Security statt. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist sowohl für Unternehmer als auch für Interessenten kostenlos und unverbindlich. Anmeldungen und Anfragen werden per Email unter peter.apfelbeck@th-deg.de entgegen genommen.

 

Bildunterschrift: Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba ist Studiengangsleiter des neuen, berufsbegleitenden Master Cyber Security am Weiterbildungszentrum der THD

28.09.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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sedlbauer foto okt2017Anfang Oktober 2017 war die Sedlbauer AG zu Gast am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Rahmen des Programms "Gerne in die Arbeit - Unternehmen fördern ihre Mitarbeiter" kamen Vertreter der Sedlbauer-Geschäftsleitung und ein Vertreter des Betriebsrats zu einem mehrstündigen Workshop nach Deggendorf. Ganz besonders freute sich Wolfgang Stern, Leiter des Weiterbildungszentrums, mit Tobias Feilmeier einen ehemaligen Studierenden begrüßen zu dürfen. Feilmeier absolvierte 2011 den Studiengang Master Risiko- und Compliancemanagement und zeichnet heute als Prokurist und kaufmännischer Leiter für das 160-Mann-Unternehmens in Grafenau verantwortlich.

Beim aktuellen Treffen standen die Ergebnisse der „Gerne in die Arbeit“ Mitarbeiterbefragung im Mittelpunkt. Das Programm des THD Weiterbildungszentrums unterstützt mittelständische Unternehmen aus der Region ganz individuell bei der Analyse ihres Weiterbildungsbedarfs und leistet damit einen Beitrag zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Auch der Transformatoren-Spezialist aus Grafenau erhielt wertvolle Impulse zu Themen wie Mitarbeiterbeurteilung, Schulungsplanung und Personalentwicklung. Sichtbar gemacht wurden zudem konkrete Handlungsfelder, auf denen ein intensiveres betriebliches Lernen möglich und sinnvoll ist. Hier geht es zum Beispiel um Themen wie „Positive Fehlerkultur“ oder „Interner Wissenstransfer“. Im Sinne einer transparenten Kommunikation werden die Ergebnisse der umfangreichen Mitarbeiterbefragung im nächsten Schritt der Belegschaft des Betriebs vorgestellt. Danach wird das Unternehmen erste Schritte in Richtung Umsetzung einleiten bzw. lässt die Projekterkenntnisse in bereits bestehende Maßnahmen einfließen.

Interessierte Unternehmen aus der Region können bei Weiterbildungsreferentin, Julia Dullinger, Informationen zum Programm „Gerne in die Arbeit“ einholen.

Bildunterschrift: V.l.n.r. Wolfgang Stern (Leiter THD-Weiterbildungszentrum), Julia Dullinger (THD-Weiterbildungszentrum), Tobias Feilmeier (kaufmännischer Leiter Sedlbauer AG), Klaus Prager (Betriebsrat Sedlbauer AG) und Max Halser (Vorstand Sedlbauer AG)

 

12.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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thomas erndl master public management symposium thd„Public Management“ Symposium am 07. Februar ab 14:00 Uhr an der TH Deggendorf mit Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl, MdB

Die Herausforderungen für die Kommunen sind gewachsen und haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem ist es der demographische Wandel und die Digitalisierung, die vielen öffentlichen Verwaltungen zu schaffen machen. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet am Mittwoch, den 07. Februar 2018 ein Symposium zum Thema „Moderne Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung“ mit Festredner Thomas Erndl, MdB.

Bereits zum dritten Mal treffen sich Mitarbeiter aus öffentlichen Verwaltungen am Weiterbildungszentrum der THD, um gemeinsam zu aktuellen Themen aus dem kommunalen Leben zu diskutieren. Die Teilnehmer erhalten von den Referenten aus erster Hand wertvolle und interessante Neuigkeiten zu verschiedenen Ansätzen in der Praxis sowie Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Einsatzbereich. Als Hauptredner konnte Bundestagsabgeordneter Thomas Erndl, MdB, gewonnen werden, der über das Thema „Digitalisierung im ländlichen Raum“ referieren wird. Im zweiten Vortrag wird Dr. Christian Moser, Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, wertvolle Tipps zu „Transparenz und (Bürger-)Beteiligung in Zeiten des Web. 4.0“ geben. Nach der Pause widmet sich Prof. Dr. Konrad Schindlbeck der Frage welchen Herausforderungen sich Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung stellen müssen und wie diese sich weiterbilden können. Abschließend gibt Prof. Dr. phil. Christian Rester einen Einblick darüber, welchen Herausforderungen sich Regionen im Hinblick auf den demographischen Wandel stellen müssen.

Die Besucher des Symposiums profitieren von hochkarätigen Referenten und einem bayernweiten Netzwerk von Führungskräften und Mitarbeitern aus der öffentlichen Verwaltung. Das Symposium findet am Mittwoch, 07. Februar von 14:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr am THD Weiterbildungszentrum, ITC2, Glashaus, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 02. Februar 2018 gebeten. Fragen zum Ablauf des Symposiums und Anmeldungen nimmt Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne entgegen.

 

Bildunterschrift: Hauptredner des Symposiums, Bundestagsabgeordneter Thomas Erndl, MdB

24.01.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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redner symposium csSymposium mit spannenden Fachvorträgen zum Thema Cyber Security am THD Weiterbildungszentrum

Am frühen Abend des 01.02.2018 fand am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein Symposium zum Thema „Cyber Security“ statt. Die 60 Teilnehmer freuten sich dabei über vier spannende Fachvorträge sowie anschließende Informationen zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Cyber Security an der THD.

Erste Rednerin des Abends war Frau Bianca Sum vom Zentrum Digitalisierung.Bayern aus München, die den Gästen einen einführenden Vortrag zum Thema Digitalisierung und ihre Auswirkungen bot: „Sicherheit ist kein Produkt, sondern ein Prozess“, erklärte Sum und zeigte auf, welche Folgen der zunehmende Digitalisierungsgrad für jeden einzelnen Mitarbeiter eines Unternehmens hat und in Zukunft noch haben wird. Im Anschluss erläuterte Herr Dr. Thomas Nowey von der Syskron Holding die Zusammenhänge von Digitalisierung und Cyber Security. Er ist beruflich als Corporate Information Security Officer und Konzerndatenschutzbeauftragter tätig und somit für alle Digitalisierungsaktivitäten in der gesamten Krones Gruppe verantwortlich. So beschrieb Nowey den Wandel im Bereich Security von der Erkenntnis „Informationssicherheit ist ein wichtiges Thema“ hin zu „Informationssicherheit ist der Schlüssel für das Angebot von Digitalisierungslösungen und wird zum Wettbewerbsvorteil.“ Die Bedeutung der Informationssicherheit nimmt demnach nach Nowey stark zu und wird in der Zukunft über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden.

Der nächste Fachvortrag des Symposiums beschäftigte sich mit den Herausforderungen von Cyber Security in der Automobilbranche. Dazu lieferte Herr Dr. Felix Mederer vom Continental Konzern spannende Einblicke, inwiefern sich die Security-Anforderungen im Bereich Automotive von denen anderer Branchen unterscheiden. Mederer beleuchtete hier genau die Herausforderungen für alle Automobilzulieferer und -hersteller. Besonders fatale Auswirkungen können Sicherheitslücken beim autonomen Fahren für den Fahrer und seine direkte Umgebung haben. Den abschließenden Vortrag hielt Herr Prof. Dr. Andreas Grzemba, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der THD, über das Identifizieren von Sicherheitsrisiken, Schutz von Anlagen und das Erkennen von Angriffen. Passend zu diesem Thema gab er den Gästen in seiner Funktion als Studiengangsleiter des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Cyber Security noch ausführliche Informationen zu diesem neuartigen und innovativen Studiengang mit. „Besonders hervorzuheben ist die Einzigartigkeit der Schwerpunktwahl im Master Cyber Security: Die Studierenden wählen Automotive oder Industrial IT Security und werden so zu Spezialisten auf ihren Fachgebieten ausgebildet.“, so Grzemba.  Der Studiengang wird berufsbegleitend am THD Weiterbildungszentrum durchgeführt und dauert fünf Semester. Zulassungsberechtigt sind alle Interessenten mit einem Erststudium aus dem Bereich der Informatik und Ingenieurswissenschaften und einer Berufserfahrung von mindestens einem Jahr im Fachbereich Informatik oder Cyber Security.

Der Abend endete für die Teilnehmer mit einem kleinen Imbiss und der Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Die Gäste waren begeistert von den Themen der einzelnen Referenten und auch das THD Weiterbildungszentrums zog ein sehr positives Fazit nach diesem Abend. Für weitere Fragen zur Veranstaltung oder zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Cyber Security steht Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck unter peter.apfelbeck@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bildunterschrift 1: Teilnehmer des Symposiums Cyber Security

Bildunterschrift 2: Die Redner des Symposiums: Peter Apfelbeck (Weiterbildungsreferent der THD), Prof. Dr. Andreas Grzemba (Studiengangsleiter des Master Cyber Security), Bianca Sum (Zentrum Digitalisierung.Bayern), Dr. Felix Mederer (Continental A.D.C. Automotive Distance Control Systems GmbH), Dr. Thomas Nowey (Syskron Holding)

02.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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symposium pm mit redner ob moserSymposium „Moderne Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung“ am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Am vergangenen Mittwochnachmittag, den 07.02.2018,  fand am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine Veranstaltung zum Thema „Moderne Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung“ statt. Passend zum Masterstudiengang Public Management wurde das Symposium mit interessanten Fachvorträgen von Führungspersönlichkeiten aus der öffentlichen Verwaltung veranstaltet.

Bundestagsabgeordneter Thomas Erndl musste sich leider durch eine kurze Videobotschaft an die Teilnehmer des Symposiums für seine Abwesenheit als Hauptredner entschuldigen. Aufgrund der fortschreitenden Entwicklungen in den Koalitionsverhandlungen musste Erndl kurzfristig nach Berlin zur Diskussion der Ergebnisse innerhalb der Fraktion reisen.

Nach der Begrüßung durch Weiterbildungsreferentin Corina Brunner und Kanzler der THD, Dr. Gregor Jaburek wurde die Vortragsreihe von Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Dr. Christian Moser eröffnet. Er berichtete über moderne Modelle der Transparenz und Bürgerbeteiligung in Zeiten des digitalen Wandels und zeigte dabei einige praktische Ansätze auf. „Der digitale Wandel stellt die Privatwirtschaft vor Herausforderungen, aber die Kommunen ganz besonders. Deshalb ist es wichtig, dass das Thema Social Media qualitativ besetzt wird, damit wir als Kommunen das Urvertrauen, das die Leute in uns haben, unterstützen.“, so Moser weiter. „Soziale Medien prägen Meinungen und gerade deshalb bleibt für Kommunen das persönliche Gespräch das wichtigste Medium.“, fasst Moser seine Erfahrungen zusammen.

Im zweiten Vortrag referierte Prof. Dr. Konrad Schindlbeck, Studiengangsleiter im Master Public Management, über das Thema „Weiterbildung und Personalcontrolling in der öffentlichen Verwaltung“ und präsentierte insbesondere die Schwerpunktthemen, auf die im Masterstudiengang eingegangen wird. „Besonderen Wert legen wir auf die Themen des New Public Managements, des E-Governments und IT-Verfahren. Die Teilnehmer werden akademisch zu einem gefragten Spezialisten in der Verwaltung ausgebildet.“, erklärt Schindlbeck in seinen Ausführungen.

Nach einer kurzen Kaffeepause, die die Gäste zum Netzwerken und den Austausch untereinander nutzten, bildete Prof. Dr. phil. Christian Rester mit seinem Vortrag über demographische Entwicklungen und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Regionen den Abschluss des Symposiums. Rester ist Diplom-Pflegewirt und Gerontologe und unterrichtet an der THD die Lehrgebiete Gerontologie und demographische Entwicklung. „In der heutigen Zeit werden die Menschen gesünder älter.“, so Resters Einschätzung. „Deshalb müssen die Strukturen im Gesundheitswesen in eine stärkere Dynamik gebracht werden, vor allem im ländlichen Raum.“, so Rester weiter. Für die personelle Entwicklung in den Kommunen machte er vor allem deutlich, dass in den Jahren zwischen 2025 und 2035 die Personen im erwerbsfähigen Alter sich um knapp die Hälfte reduzieren werden. Darauf müssen die Kommunen vorbereitet sein.

Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin der THD und Organisatorin, war begeistert vom großem Interesse der Teilnehmer: „Ziel des Symposiums ist es, für die Experten der öffentlichen Verwaltung eine Plattform zu bieten, wo Sie sich weiterbilden, untereinander austauschen und Netzwerken können. Es freut uns, dass die Vorträge unserer Redner auf so großen Zuspruch gestoßen sind und die Teilnehmer sich intensiv an den Diskussionen beteiligten.“ Bei Fragen zum Symposium oder zum berufsbegleitenden Studiengang Master Public Management gibt Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne Auskunft.

 

Bildunterschrift: Oberbürgermeister der Stadt Deggendorf, Dr. Christian Moser, begeistert die Teilnehmer des Symposiums

 08.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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master cyber securityDer berufsbegleitende Masterstudiengang Cyber Security am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf ist deutschlandweit einzigartig

Am 16. April 2018 ist es zum ersten Mal so weit - Die ersten Teilnehmer des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs Cyber Security werden ihr Studium am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aufnehmen. Die Studiengruppe besteht aus maximal 15 Studierenden, um einen seminaristischen Unterricht zu ermöglichen.

Die Gruppe ist eine bunte Mischung aus Mathematikern, Wirtschaftsingenieuren, Elektrotechnikern und Informatikern. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie beschäftigen sich beruflich mit dem Thema Industrial IT-Security. „Dieser Unternehmensbereich gewinnt immer mehr an Bedeutung und nicht nur große Konzerne sind auf die Sicherheit ihrer Produkte sowie ihrer Produktionsabläufe angewiesen. In Zeiten, in denen die wenigsten Maschinen noch manuell bedient werden, sondern die Mehrheit computergesteuert ihren Dienst verrichtet, ist Sicherheit ein entscheidender Faktor. “, erklärt Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck. Doch welche Kompetenzen benötigt man, um Anlagensicherheit und Produktionssicherheit gewährleisten zu können? Fundiertes Fachwissen in diesem Bereich zu erwerben, ist gar nicht so einfach.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Cyber Security sind derzeit noch begrenzt. Dies hat das Weiterbildungszentrum der THD zum Anlass genommen, den einzigen berufsbegleitenden Masterstudiengang Cyber Security Deutschlands zu konzipieren. Auch Vollzeitstudiengänge gibt es in diesem Fachgebiet momentan nur vereinzelt. Nach Abschluss dieses Studiengangs sollen die Absolventen Sicherheitslücken im Unternehmen nicht nur erkennen können, sondern auch in der Lage sein, diese zu schließen. Der Bedarf an Fachkräften ist jedoch bei den Unternehmen sehr akut. Keine Firma kann es sich leisten, dass der Produktionsablauf stillsteht, weil die Maschinen Sicherheitslücken aufweisen. Um dies zu verhindern und aktiv Mitarbeiter in diesem Bereich weiterzuentwickeln, werden die meisten Studierenden im Master Cyber Security von ihrem Arbeitgeber unterstützt. „Die Unternehmen übernehmen entweder die anfallenden Studiengebühren oder schreiben ihren Mitarbeitern die Zeiten der Vorlesungen als Arbeitszeit gut. Durch solche Regelungen und durch den sehr praxisbezogenen Unterricht profitieren beide Seiten von diesem berufsbegleitenden Studium.“, so Apfelbeck. Im Rahmen der Projektarbeit und der Masterarbeit besteht für die Studierenden ebenfalls die Möglichkeit die Interessen des Unternehmens in ihr Studium mit auf zunehmen. So kann im Rahmen dieser Arbeiten eine Problemstellung aus dem Unternehmen genauer beleuchtet werden.

Da es sich bei diesem Studiengang um ein Masterstudium handelt, wird ein anerkannter Erststudienabschluss für die Zulassung vorausgesetzt. Darüber hinaus ist eine Berufspraxis von mindestens einem Jahr nach Abschluss des Erststudiums notwendig. Derzeit vergibt das Weiterbildungszentrum noch wenige Restplätze für den Studienstart im April dieses Jahres. Rückfragen sowie Bewerbungen für den Studiengang werden per Email unter peter.apfelbeck@th-deg.de entgegen genommen.

 

Bildunterschrift: Cyber Security Experten sind gefragt wie noch nie

14.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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master risiko und compliancemanagement 2017 kleinMaster Risiko- & Compliancemanagement an der THD geht in die zehnte Runde – Infoabend am 14. März 2018 um 19:00 Uhr

Datenschutz, Korruption und Produkthaftung sind die Themen mit dem größten Risikopotenzial vor allem in klein- und mittelständischen Unternehmen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Mitarbeiter in diesen Bereichen bewusst mit unternehmerischen Risiken umgehen, aktiv werden und wirkungsvolle Maßnahmen einleiten.

Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) war von Anfang an beim Thema Risiko- und Compliancemanagement am Markt führend und bietet in diesem Jahr mittlerweile zum zehnten Mal den berufsbegleitenden Masterstudiengang Risiko- und Compliancemanagement an, der die Teilnehmer akademisch und praxisnah zu Profis auf diesem Gebiet ausbildet.

„Den Studierenden werden neben theoretischen Kenntnissen auch praktische Tipps von namhaften Dozenten an die Hand gegeben, die sie direkt in ihrem Unternehmen umsetzen können. Unsere Dozenten sind absolute Experten auf Ihren Fachgebieten.“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am THD Weiterbildungszentrum. Im Studium inbegriffen ist die Ausbildung zur geprüften QM-Fachkraft bei der TÜV-SÜD Akademie GmbH. Besonders interessant ist der Studiengang für Fach- und Führungskräfte, wie Juristen, Versicherungsspezialisten, Qualitätsmanager, Steuerberater sowie Nachwuchsführungskräfte mit einem abgeschlossenen Erststudium und mindestens einjähriger Berufserfahrung.

Der Master Risiko- & Compliancemanagement geht im September 2018 in die zehnte Runde. Das Studium dauert 3 Semester und findet zu etwa gleichen Teilen in Deggendorf und München statt. Die Bewerbungsphase für die 20 Studienplätze ist bereits in vollem Gange. Brunner gibt Interessenten den Tipp, sich frühzeitig für einen Studienplatz zu bewerben. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli 2018. Studieninteressierte können sich am Mittwoch, den 14. März 2018 um 19:00 Uhr beim Infoabend mit Studiengangsleiter Prof. Dr. jur. Josef Scherer bei der TÜV SÜD Akademie GmbH, Westendstraße 160 in München näher informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Master Risiko- und Compliancemanagement steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Die letztjährige Studiengruppe des Masters Risiko- und Compliancemanagement am Campus der THD

20.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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scheinert1Neue Workshop-Reihe am THD Weiterbildungszentrum:  In 6 Schritten zum Strategie-Konzept

Die Wirtschaft boomt: In jüngster Zeit vermelden viele Branchen in Deutschland wieder eine positive Entwicklung. Nach der einschneidenden Wirtschaftskrise folgt nun ein Aufwärtstrend, der mit vielen Herausforderungen verbunden ist. Zahlreiche Unternehmen müssen nun ihre strategische Ausrichtung überdenken. Vorhandene Marktpotenziale und Wettbewerbsvorteile wollen genutzt werden. Deswegen veranstaltet das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit dem erfahrenen Referenten Martin Scheinert eine 6-tägige Workshop-Reihe unter dem Titel „Make your company great again – Erfolg strategisch planen!“. Unternehmen erhalten die Chance unter professioneller Anleitung in sechs Schritten ihr neues Strategie-Konzept – inklusive wichtiger Ansätze zu den aktuellen Themen Disruption und Digitalisierung zu erarbeiten.

Der Dozent und Coach Martin Scheinert arbeitet seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter für Strategisches Management und Strategisches Marketing am Weiterbildungszentrum der THD. Nach mehr als 15 Jahren geschäftsführender Tätigkeit bei zwei Beratungsunternehmen und mehr als 10 Jahren Industrie-Erfahrung als General Manager bei Smurfit Kappa Wellpappe in Zwiesel, beschloss er 2016 wieder in die Beratungsbranche zurückzukehren. Die Kombination von hoher theoretischer Kompetenz und jahrelanger praktischer Erfahrung macht ihn zu einem kompetenten Referenten und Coach. „Die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Welt verändert, verlangt von Unternehmen zum einen eine immer größere Anpassungsfähigkeit, zum anderen stabile Grundpfeiler.“, so Scheinert und fügt hinzu: „Was heute gefragt ist, kann morgen schon abgelöst sein. Dies im Auge zu behalten erfordert Kenntnisse über die Systematik und die richtigen Instrumente.“.

Vor diesem Hintergrund richtet sich der Workshop an Unternehmer, Führungsverantwortliche sowie alle Personen, die an der Strategieentwicklung im Betrieb beteiligt sind. In den ersten beiden Modulen werden die Instrumente zur internen und externen Unternehmensanalyse vorgestellt und angewandt. Danach folgen zwei Module zu den Themen Digitalisierung und Disruption. Es werden hierbei erste Ansätze zum disruptiven Denken vermittelt und die Chancen der Digitalisierung für die jeweiligen Unternehmen erarbeitet. Am 5. Workshop-Tag folgen die Strategieentwicklung, die Bildung einer Vision sowie die Planung der notwendigen Ressourcen. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe liegt der Fokus auf der Implementierung der Strategie und dem Controlling.

Die Workshop-Reihe startet am 12. April 2018. Dabei sind alle Termine auch einzeln buchbar. Für weitere Informationen steht Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer unter judith.scheuerer@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Dozent der Workshop-Reihe Martin Scheinert

23.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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hütewurf abschlussfeier 2018 klein40 berufsbegleitende Master Absolventen und 4 Doktoren verabschiedet

Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verabschiedete am vergangenen Samstag 40 Mastersolventen aus vier berufsbegleitenden Studiengängen: MBA General Management, MBA Unternehmensgründung und -führung sowie Master Risiko- und Compliancemanagement und Master Public Management. Nach zwei Jahren Studienzeit erhielten die erfolgreichen Studienabgänger vor Kommilitonen, Freunden und Verwandten die Masterurkunden auf der Graduierungsfeier. Zudem konnten die Doktorurkunden für vier Teilnehmer des DBA-Programms feierlich überreicht werden.

„Sie haben, wie die Spitzensportler bei Olympia, durch Leistungsbereitschaft, Engagement und viel Training sowie Kondition heute eine Medaille verdient.“, betonte Wolfgang Stern, Leiter des Weiterbildungszentrums bei seiner Eröffnungsrede. Bevor die Studierenden zur „Siegerehrung“ gerufen wurden, konnten sie noch die aus den USA-Eliteuniversitäten bekannte „last lecture“, die letzte Vorlesung, von einem der beliebtesten Dozenten, Martin Scheinert, genießen. Scheinert gab den Absolventen aus eigener Erfahrung noch Tipps für das Managerleben mit: „Als Führungskräfte werden Sie an Positionen sitzen, wo Sie Kosmen steuern und Dinge verändern und gestalten werden. Schaffen Sie sich dabei Werte und tun Sie dabei stets nur das, was sich richtig anfühlt.“    

Mit der Überreichung der Masterurkunden sowie dem traditionellen Hütewurf endete das Masterstudium für alle 40 Absolventen. Anschließend lud das Weiterbildungszentrum der THD die frisch gebackenen Master und Doktoren zur gemeinsamen Feier ein.

Die nächsten Studierenden stehen derweilen bereits in den Startlöchern: Der MBA General Management, der Master Cyber Security und der Master Public Management starten am 09. März erneut, der Master Risiko- und Compliancemanagement, der Schwerpunktmaster Management (Marketing & Vertrieb, Personal, Controlling & Finance) sowie der MBA Unternehmensgründung und -führung beginnen wieder im September 2018. Mehr Informationen können unter sabrina.ebner@th-deg.de angefordert werden.

 

Bildunterschrift: Der traditionelle Hütewurf der Absolventen am Weiterbildungszentrum der THD

26.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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thd bfi kleinKooperation zwischen der TH Deggendorf und dem BFI Salzburg

Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ermöglicht durch seine Kooperation mit dem BFI Salzburg (Bildungseinrichtung der Arbeiterkammer Salzburg) erfahrenen Gesundheits- und Krankenpflegepersonen ohne Abitur den Zugang zum Bachelorstudium. Der Vorbereitungslehrgang richtet sich an diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die sich in nur zwei Semestern und berufsbegleitend für ein Bachelorstudium Pflege qualifizieren möchten.

BFI-Direktor Mag. Werner Pichler freut sich, dass durch das gemeinsame Angebot des THD Weiterbildungszentrums mit dem BFI Salzburg eine Lücke im Bildungsangebot für Pflegepersonen geschlossen wird. Er ergänzt: „Die Möglichkeit eines Nachgraduierungsprogramms vom Pflegediplom zum Bachelor ist ganz im Sinne unseres Auftrags, die beruflichen Chancen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verbessern. Nun haben erfahrene diplomierte Pflegepersonen erstmals von Salzburg aus die Möglichkeit, einen Bachelorabschluss nachzuholen. Mit einem akademischen Abschluss stehen ihnen sämtliche Karrierewege offen.“

Das studiumsvorbereitende Hochschulzertifikat des THD Weiterbildungszentrums umfasst 30 ETCS Punkte und wird in Salzburg am BFI absolviert. Anschließend kann direkt in den zweiten Studienabschnitt (7.-9. Semester) des Bachelorstudiums Pflege Dual an der THD eingestiegen werden. „Wir freuen uns sehr, mit der THD und dem Weiterbildungszentrum zwei höchst kompetente Partner zur Umsetzung dieses Angebots gefunden zu haben.“, zeigt sich Pichler von der Kooperation überzeugt. Mag.a Waltraud Gruber-Hofmann, Direktorin der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe am BFI Salzburg, ergänzt: „Gemeinsam können wir eine innovative und hochwertige Studienmöglichkeit anbieten.“

Das Hochschulzertifikat mit Start im Oktober 2018 umfasst sechs Module zu unterschiedlichen Themengebieten, die in zwölf Blockveranstaltungen vermittelt werden und mit mündlichen sowie schriftlichen Prüfungen abschließen. Für ausführliche Informationen steht Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer unter judith.scheuerer@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: (v.l.) Georg Riedl (Koordinator, Europa Hochschule Rottal-Inn), Prof. Dr. Horst Kunhardt (Vizepräsident für Gesundheit, Technische Hochschule Deggendorf), Mag. Werner Pichler (Direktor und Geschäftsführer, BFI Salzburg)

28.02.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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präsentation silberbergklinik 016 2Erfolg durch interne Weiterbildung - das ist auch der Silberberg-Klinik Bodenmais GmbH ein großes Anliegen. Die Reha-Klinik gewährt jedem der 130 Mitarbeitern jährlich fünf Fortbildungstage. Trotzdem möchte die Klinik hier noch besser werden und hat deshalb am THD-Programm "Gerne in die Arbeit - Unternehmen fördern ihre Mitarbeiter" teilgenommen.

Dazu wurde auch eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Jeder Mitarbeiter konnte sich mit Anregungen zur betrieblichen Bildungsarbeit einbringen. Jetzt wurden die Ergebnisse präsentiert. "Wir freuen uns über die hohe Beteiligung, die ehrliche Rückmeldung unserer Mitarbeiter und ihre konstruktiven Vorschläge", erklärt Klinikleiter Dr. Werner Gudat bei der Präsentation am THD-Weiterbildungszentrum. Nächster Schritt ist eine Priorisierung, um welche Bildungsthemen der Schulungsplan 2018/2019 ergänzt wird und welche Formate dafür sinnvoll sind. Wir wünschen der Silberberg-Klinik viel Erfolg bei der Umsetzung!

 

Foto v.l.n.r.: Wolfgang Stern (Leiter THD-Weiterbildungszentrum), Julia Dullinger (THD-Weiterbildungsreferentin), Monika Maier (Qualitätsbeauftragte Silberberg-Klinik), Marita Urban (Verwaltungsleiterin Silberberg-Klinik), Dr. Werner Gudat (Ärztlicher Leiter, Silberberg-Klinik)

07.03.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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auftakt 2018 thd kleinAuftaktveranstaltung am 09. März 2018 für sechs Studiengänge des THD Weiterbildungszentrums

Der Berg ist ein klar definiertes Ziel. Interessant wird ein Ziel jedoch erst, wenn es nicht leicht erreichbar ist. Genauso geht es den 120 neuen berufsbegleitend Studierenden am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD): Sie alle haben ein Studium neben dem Beruf am vergangenen Freitag begonnen und arbeiten auf ein großes Ziel hin - sinnbildlich das Erklimmen des Berges oder das Erreichen eines akademischen Grades, eines Bachelor- oder Master- beziehungsweise MBA-Titels neben dem Beruf.

Dabei möchten sie alle ihr Fachwissen erweitern, neue persönliche Kompetenzen entwickeln und sich auf ihrem individuellen Karriereweg weiter vorwärts bewegen. Wissenschaftlicher Leiter des Weiterbildungszentrums, Prof. Dr. Thomas Bartscher, begrüsste die Teilnehmer und machte auf einen Umstand besonders aufmerksam: "Sie werden nicht nur von Ihren Dozenten lernen. Vor allem werden Sie sich untereinander austauschen und voneinander Lernen - der Dialog steht bei uns im Vordergrund." Wolfgang Stern, Leiter des Weiterbildungszentrums der THD, gab im Anschluss den Studierenden folgenden Rat mit auf den Weg: „Es wird manchmal schweißtreibend und anstrengend sein bis Sie Ihr Ziel erreicht haben, jedoch lohnt sich der Weg, wenn man am Ende das Gipfelkreuz erklommen hat und den Ausblick genießen kann.“ Jedoch seien auch eine Strategie, eine gute Ausrüstung und die Seilschaft wichtig sowie die eigene Flexibilität. Stern erklärt: „An schwierigen Stellen beim Aufstieg benötigt man auch manchmal einen Bergführer, der einem die Richtung aufweist. Das Weiterbildungszentrum und alle Dozenten sowie Professoren werden Ihnen immer ein Ratgeber oder Trainer sein, damit Sie heil am Ziel ankommen.“  So positiv eingestimmt gingen gleich drei Bachelor- und drei Masterstudiengänge in eine neue Runde: Der Bachelor Betriebliches Management, der Bachelor Technologiemanagement, der Bachelor Pflegepädagogik, der MBA General Management für Fach- und Führungskräfte, der Master Public Management für Fach- und Führungskräfte aus der öffentlichen Verwaltung sowie der neue Studiengang Master Cyber Security für Fach- und Führungskräfte im Bereich IT-Sicherheit.

Je nach Studiengang werden die Teilnehmer zwischen vier und neun Semestern berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem bis zwei Wochenenden monatlich an die THD. Auch viele Arbeitgeber haben den Mehrwert eines berufsbegleitenden Studiums sowie eines motivierten Arbeitnehmers erkannt und unterstützen zum Teil ihre Mitarbeiter finanziell oder durch Zeitausgleich. „Der hohe Praxisbezug ist uns am Weiterbildungszentrum der THD sehr wichtig. Studierende nehmen Erlerntes sofort mit in ihren Berufsalltag und können auch Studienarbeiten oder die Abschlussarbeit zu aktuellen Themen aus dem Unternehmen schreiben.“, so Stern. Es entsteht somit eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Arbeitnehmer.

Auch wenn zu Beginn das Ziel noch in weiter Ferne liegt, sind alle Studierenden höchst motiviert und freuen sich auf die Studienzeit bis hin zum Erreichen des Gipfels. Der nächste Starttermin von berufsbegleitenden Studiengängen findet im September 2018 statt. Informationen können bei Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift: Die neuen berufsbegleitenden Studierenden des Weiterbildungszentrums am Campus der THD

12.03.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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bgmHochschulzertifikat „Systemischer Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ am Weiterbildungszentrum der THD  ist gestartet

Zur Auftaktveranstaltung am 18.01.2018 begrüßte Zertifikatsleiter Prof. Dr. Stephan Gronwald, Leiter des Instituts und des Lehrgebiets Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und Arbeitssicherheit, acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Er brachte seine Begeisterung über die Zusammensetzung dieses Kurses mit Teilnehmern aus sehr unterschiedlichen Branchen und Bereichen zum Ausdruck: „Hier treffen Menschen mit hochinteressanten Biographien und einem gigantischen Potential an Wissen aufeinander. Die Aufgabe besteht jetzt darin, fachliche Grundlagen zu geben und die mitgebrachten Fähigkeiten zu bündeln. Wenn das gelingt, dürfen wir uns auf eine Wissensexplosion freuen.“

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Systemischen Prozessberater im BGM dauert zwölf Monate und befähigt die Teilnehmer dazu, Unternehmen nach genauer Analyse der IST-Situation zu beraten und den Einführungsprozess des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu begleiten. Dadurch unterstützen sie Unternehmen dabei, ihre Zukunftsfähigkeit zu erhöhen, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern. Denn aufgrund der sich verändernden Altersstruktur und des drohenden Fach- und Führungskräftemangels spielt das Thema Mitarbeiterförderung und -bindung eine immer größere Rolle. Vor allem das Thema Gesundheit rückt in den Fokus der Personalarbeit. Nur Unternehmen, die sich aktiv um Betriebliches Gesundheitsmanagement bemühen, können sich langfristig in der Produktivität, Produkt- und Dienstleistungsqualität sowie Innovationsfähigkeit steigern. Viele Firmen haben noch kein BGM entwickelt oder stehen dabei noch am Anfang. Dementsprechend gut sind die Zukunftsaussichten als Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

„Um eine individuelle Arbeit und ständigen regen Austausch zu gewährleisten, arbeiten wir bewusst mit einem kleinen Teilnehmerkreis“, erklärt Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der THD. „Insbesondere bei der Begleitung der Teilnehmer während Supervisionsworkshops, in denen sie selbständig einen Einführungsprozess des BGM in einem Unternehmen ihrer Wahl begleiten, ist das ein großer Vorteil.“, so Herbst weiter.

Das Hochschulzertifikat „Systemischer Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ ist nur eine Möglichkeit sich berufsbegleitend an der TH Deggendorf weiterzubilden. Nähere Informationen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen sowie zu allen anderen Weiterbildungsangeboten erhalten Interessierte über jana.herbst@th-deg.de.

 

Bildunterschrift: Teilnehmer des Hochschulzertifikatskurses Systemischer Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Zertifikatsleiter Prof. Dr. Stephan Gronwald (hi.li.)

23.01.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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pflege symposium klein2.Deggendorfer Pflegesymposium an der Technischen Hochschule Deggendorf

Am 17. Januar 2018 fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das zweite Deggendorfer Pflegesymposium unter dem Titel „Praktische Pflegeausbildung im Skill- und Grademix innovieren“ statt. Dieser Titel war nicht zufällig gewählt, denn eine zunehmende Veränderung unterschiedlicher Qualifikationen und Berufsabschlüsse im Pflegesektor wird immer mehr zur Herausforderung für die Beteiligten.

Die Studierenden des berufsbegleitenden Studiengangs Bachelor Pflegepädagogik (Jahrgang 2014), Vize-Präsident für Gesundheit Prof. Dr. Horst Kunhardt, Dekan der Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Michael Bossle, sowie Ministerialdirektorin Frau Ruth Nowak konnten weit über 200 Teilnehmer aus ganz Bayern begrüßen. So fanden sich Interessierte aus der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege von Auszubildenden bis hin zu Leitungspersonen im größten Hörsaal der Hochschule ein.

Eingestimmt wurden die Gäste durch Frau Prof. Dr. Doris Eberhardt von der THD, die in ihrem einleitenden Vortrag „Mischen possible“ den Qualifikationsmix als Chance für Pflegeteams darstellte. Es folgten spannende Vorträge, die federführend von den Studierenden des Studiengangs Bachelor Pflegepädagogik gestaltet wurden. Egal ob der Fokus auf die unterschiedlichen Pflegeabschlüsse, Herkunftsländer oder die Vielfältigkeit des Begriffes Kultur gelegt wurde, im Zentrum standen dabei die Worte von Prof. Dr. Michael Bossle: „Wer tut was, in welcher Rolle und mit welcher Verantwortung?“. Abschließendes Highlight war die Care-Poetry von Slammerin Katharina Stark. Diese inszenierte die Schlüsselwörter des Symposiums in einer Art Wortgesang. Rund um die Veranstaltung lud die Plakatausstellung „Bilder aus der Pflege“ zum Austausch untereinander ein.

Informationen zum Symposium oder zum berufsbegleitenden Bachelor Pflegepädagogik können unter weiterbildung@th-deg.de eingeholt werden. Nächster Studienstart ist im März 2018. Freie Studienplätze sind noch verfügbar.

 

Bild (THD): Verantwortliche und Referenten des 2. Deggendorfer Pflegesymposiums

22.01.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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img 5965Workshop: Unternehmensführung zwischen Bauchgefühl und Strategischem Management

Wandel, Innovationsgeschwindigkeit sowie Digitalisierung fordern heutzutage jedes Unternehmen. Die Märkte sind nicht mehr sicher und der Mittelstand muss dies bewältigen – Es entstehen aber auch Chancen. Genau zu diesem Thema hat am vergangenen Freitag das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule in Deggendorf (THD) alle Absolventen und interessierte Unternehmer eingeladen, um in einem Workshop zu erarbeiten, wie man diesen Herausforderungen gerecht wird. 30 Unternehmer und Führungsverantwortliche aus der Region nahmen das Angebot gerne an und arbeiteten an ihren Strategien.

Der Workshop „Make your company great again“ - Unternehmensführung im Spannungsfeld zwischen Bauchgefühl und strategischem Management“ gab im ersten Teil einen Überblick über die Systematik und die Instrumente des Strategischen Managements – um sie dann im Workshop vor dem Hintergrund der Digitalisierung aber auch gleich wieder in Frage zu stellen. Im zweiten Teil wurde das Thema Disruption vertieft behandelt. Disruption entstehe immer dann, wenn alte Systeme träge, selbstgerecht und zukunftsblind werden. Ziel war es, dass die Teilnehmer genügend Input und Anregung mitnehmen, um den Prozess in ihrem Unternehmen in Gang zu setzen, kritisch zu hinterfragen und die Ergebnisse zu implementieren. „Die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Welt verändert, verlangt von Unternehmen zum einen eine immer größere Anpassungsfähigkeit, zum anderen stabile Grundpfeiler.“, so Dozent des Workshops Martin Scheinert und fügt hinzu: „Was heute gefragt ist, kann morgen schon abgelöst sein. Dies im Auge zu behalten erfordert Kenntnisse über die Systematik und die richtigen Instrumente.“

Der Dozent, Martin Scheinert, ist seit vielen Jahren Lehrbeauftragter für Strategisches Management und Strategisches Marketing am Weiterbildungszentrum der THD. Für seine Workshop-Teilnehmer, wie für die berufsbegleitend Studierenden der THD aus der Praxis, macht ihn die Verbindung von hoher theoretischer Kompetenz und jahrelanger praktischer Erfahrung zu einem interessanten Referenten und Coach. Dazu kommt seine ausgeprägte Methoden- und Moderationskompetenz, die es den Teilnehmern leicht macht, zu folgen und das Erlernte anzuwenden.

Der Workshop kann auch für interessierte Unternehmen als Inhouse-Schulung oder Seminar gebucht werden. Informationen zu allen berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten können bei Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

 

Bildunterschrift: Die Teilnehmer am Workshop „Make your company great again“ mit Dozent Martin Scheinert

16.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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fam greifenstein kleinDie Mitglieder der Familie Greifenstein aus Obertraubling studieren den berufsbegleitenden Bachelor Pflegepädagogik am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

Wer hätte gedacht, dass gleich drei Mitglieder einer Familie den gleichen Studiengang am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) studieren? Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner war überrascht, als beim letzten Studienstart im März 2017 Bruder Jonathan Greifenstein (25 Jahre) und Schwester Priscilla Vukosav (30 Jahre) gemeinsam ihr Studium begonnen haben. Sie folgten nämlich dem Vorbild ihrer Mutter Anna Greifenstein (60 Jahre), die gerade ihr Studium abgeschlossen hat.  

„Wir freuen uns sehr, dass die Geschwister am Weiterbildungszentrum der THD den gleichen Weg wie ihre Mutter einschlagen. Dies spricht zum einen natürlich für eine ganz tolle Verbundenheit in der Familie und zum anderen für unseren berufsbegleitenden Studiengang Bachelor Pflegepädagogik.“, so Ebner.

Mutter Anna Greifenstein erklärt: „Schon als meine Kinder ebenfalls eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger gemacht haben, war ich begeistert, dass sie sich diesen Beruf ausgesucht haben. Als ich mich dann 2012 für das Studium in Deggendorf entschieden habe, waren meine Kinder sehr neugierig und begleiteten mich auf meinem Weg.“ Die Veränderungen in der Pflege waren zudem immer ein großes Thema in der Familie: Die höheren Belastungen für das Pflegepersonal durch vermehrte Mehrfacherkrankungen der Patienten, der Zeitdruck der Pfleger und den immer größeren Kostendruck der Kliniken. Jonathan Greifenstein nimmt klar Stellung: „Meine Schwester und ich möchten genau wie unsere Mutter etwas in der Pflege verändern. Wir arbeiten gerne in unserem Beruf und möchten diese Leidenschaft an junge angehende Pflegekräfte als Lehrer weitergeben.“ Schwester Priscilla Vukosav fügt hinzu: „Wir möchten den Pflegeberuf stärken und den Berufstätigen in diesem Bereich auch ein gestärktes Selbstbewusstsein, Empathie und Verantwortung mitgeben.“

Der Bachelor Pflegepädagogik wird seit 2011 am Weiterbildungszentrum der THD für Pflegefachkräfte sowie Hebammen und Entbindungspfleger angeboten und beinhaltet eine Ausbildung von Fachlehrern für Pflegeberufe und therapeutische Berufe auf akademischem Niveau. Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner erklärt: „Der Bachelor Pflegepädagogik ist unser erfolgreichster Bachelor mit bisher über 85 Absolventen und aktuell 155 Studierenden.“ Wer sich über den Studiengang informieren möchte, wendet sich an Weiterbildungsreferentin der THD, Sabrina Ebner, unter sabrina.ebner@th-deg.de

 

Bildunterschrift: Die Studenten des Bachelor Pflegepädagogik der Familie Greifenstein

17.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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ue auftakt kleinDas Hochschulzertifikat „Usability Engineer“ am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf geht in die siebte Runde

Bereits zum siebten Mal startete am vergangenen Freitag das berufsbegleitende Hochschulzertifikat „Usability Engineer“ am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Zur Auftaktveranstaltung begrüßten der Zertifikatsleiter Prof. Dr. Michael Ponader und der Leiter des Weiterbildungszentrums, Wolfgang Stern, 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deggendorf.

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Usability Professional dauert neun Monate und befasst sich mit der Optimierung von Softwareprodukten unter den Gesichtspunkten der Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit. „Ziel ist es, das Produkt näher zum Kunden zu bringen – Möglichst effektiv und effizient. Nur so bleibt man als Unternehmen konkurrenzfähig im heutigen Digitalzeitalter.“, erklärt Stern. Die Teilnehmer lernen alle Möglichkeiten der Technik auszuschöpfen, um die Produkte und deren Anwendung selbsterklärend für den Anwender zu gestalten.

Eine besondere Stärke des Kurses liegt in der Zusammensetzung der Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen. Vom Sozialwissenschaftler bis hin zur Software Entwicklerin reicht die Spannbreite in diesem Jahrgang. „Die Heterogenität der Gruppe ermöglicht einen spannenden Austausch untereinander und neue interessante Netzwerkbeziehungen“, freut sich Jana Herbst, Teamleiterin Hochschulzertifikate & Inhouse-Schulungen. Zudem sticht in diesem Jahr auch die regionale Vielfalt der Zertifikatsteilnehmer hervor. Aus ganz Bayern, aus Wiesbaden und aus Berlin treten die Teilnehmer an 13 Wochenenden den Weg nach Deggendorf an. „Es freut uns sehr, dass das Angebot des Weiterbildungszentrums der THD auch überregional bekannt ist und von einzelnen Firmen wiederholt genutzt wird. Das spricht für die hohe Qualität dieses Hochschulzertifikats und den guten Ruf des Weiterbildungszentrums“, so Herbst.

Das Hochschulzertifikat „Usability Engineer“ ist ein Angebot von zahlreichen Möglichkeiten, sich berufsbegleitend am Weiterbildungszentrum der THD weiterzubilden. Der Kurs startet jährlich im Oktober. Nähere Informationen zu den Inhalten und den Zulassungsvoraussetzungen sowie zu allen anderen Weiterbildungsangeboten erhalten Interessierte unter www.th-deg.de/weiterbildung.

 

Bildunterschrift: Die Teilnehmer des Hochschulzertifikats „Usability Engineer“

23.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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thd vczc 002 2Angesichts der demographischen Entwicklung müssen sich viele Unternehmen heute mehr als früher um ihre Mitarbeiter bemühen. Arbeitnehmer fragen nach flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office, Zusatzleistungen und zunehmend Weiterbildungsmöglichkeiten, weiß THD- Weiterbildungsreferentin Julia Dullinger und skizziert typische Fragen von Bewerbern: „Wie viele Schulungstage bekomme ich pro Jahr? Existiert ein festes Weiterbildungsbudget? Investiert das Unternehmen in Teambuilding-Maßnahmen und bei Bedarf auch mal in einen externen Trainer, sollten wir intern nicht weiterkommen?“ Julia Dullinger begründet das so: „Nach 15 Jahren in der Weiterbildung stellen wir fest, dass Arbeitnehmer umgekehrt zunehmend hohe Forderungen an ihre Arbeitgeber stellen. Denn viele Berufstätige setzen sich unheimlich für ihren Betrieb ein – erwarten dabei aber auch gezielte Unterstützung ihrer Vorgesetzten.“

Vor diesem Hintergrund startete das THD-Weiterbildungszentrum in Kooperation mit Praktikern wie der Kreishandwerkerschaft Straubing-Deggendorf das Programm „Gerne in die Arbeit – Unternehmen fördern ihre Mitarbeiter“.  Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Wissenschaftsministerium. Im Rahmen der Initiative entstand jetzt ein Imagefilm zum Thema „Betriebliches Lernen und Mitarbeiterförderung“. Dabei kommen auch drei regionale Unternehmen zu Wort. Einer der Protagonisten des Films ist die Deggendorfer b-plus GmbH mit ihren mehr als 130 Mitarbeitern. Das IT-Unternehmen ist in Sachen Bildung bereits sehr aktiv, möchte sich künftig aber noch systematischer aufstellen. Dazu fand im Oktober ein halbtägiger Workshop am THD-Weiterbildungszentrum statt. Gemeinsam mit Vertretern der Geschäftsleitung und Personalabteilung nahm man das bisherige b-plus-Bildungsmanagement unter die Lupe und erarbeitete Entwicklungsmöglichkeiten. In den Workshop flossen auch Anregungen der Mitarbeiter ein. Grundlage war die im Rahmen einer vom THD-Weiterbildungszentrum durchgeführten Mitarbeiterbefragung  Anfang 2017. Die Angestellten lieferten wertvolle Impulse zu Themen wie Organisation, Weiterbildung und internem Wissenstransfer. In der Folge wurde bereits noch mehr  in Fachschulungen, aber auch in übergreifende Schulungsthemen wie „Strategisches und technisches Produktmanagement“ investiert. Beispielgebend auch für andere KMU ist die interne Wissensplattform „MAQMA - Mitarbeiter qualifizieren Mitarbeiter“, die noch stärker ausgebaut werden soll. Ein weiteres großes Thema ist die Führungskultur.  Geschäftsführer Michael Sieg erklärt: „Durch unsere Teilnahme am Programm des THD Weiterbildungszentrums ist uns wieder mehr bewusst geworden, dass trotz und gerade wegen unseres sehr dynamischen Wachstums mehr Raum für strategische Führungsaufgaben geschaffen werden muss - mit angemessenen Zeitfenstern für Führungskräfte. Ganz nach dem Motto ‚Führung geht nicht so ‚nebenbei‘, sondern ist eine eigenständige Aufgabe im Unternehmen‘. Wir werden deshalb noch mehr tun, um die Eigenverantwortung und den Handlungsspielraum für Führungskräfte und ihre Teams zu steigern.“ Zukunftsweisend ist dabei die hohe interne Transparenz. Auch dazu entstanden über „Gerne in die Arbeit“ neue Impulse. Zum Beispiel können nun alle Mitarbeiter den Monatsbericht jederzeit auf digitalem Wege einsehen und sich über den Stand des Unternehmens und den Fortschritt von Projekten informieren.

Das Deggendorfer Unternehmen ist damit ein gutes Beispiel für eine moderne Arbeitskultur – und das nicht in der Großstadt, sondern mitten in der sogenannten „niederbayerischen Provinz“. Den Imagefilm zur Initiative „Gerne in die Arbeit“ und weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.gerne-in-die-arbeit.de.

 

Foto v.l.n.r.: Wolfgang Stern (Leiter THD-Weiterbildungszentrum), Michael Sieg (Geschäftsführer b-plus GmbH), Julia Dullinger (THD-Weiterbildungsreferentin)

25.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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bbm 20171026 kleinInfoabend am Mittwoch, den 08.11.2017 um 18:00 Uhr, zum Bachelor Betriebliches Management am THD Weiterbildungszentrum  

Controlling, Einkauf, Logistik, Marketing oder Personalwesen - Im betriebswirtschaftlichem Umfeld gibt es eine enorme Bandbreite an verschiedenen Tätigkeiten. Dies ist vermutlich einer der Hauptgründe, warum ein BWL-Studium für so viele junge Menschen eine attraktive Ausbildungsmöglichkeit ist. Doch nicht nur gleich nach dem Abitur ist ein betriebswirtschaftliches Studium möglich. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet die Möglichkeit, sich dieses breitgefächerte betriebswirtschaftliche Wissen in einem berufsbegleitenden Studiengang anzueignen. Dieser Studiengang nennt sich Betriebliches Management und ist seit Jahren erfolgreicher Bestandteil des Weiterbildungsangebots der THD.

Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck erklärt: „Zulassungsberechtigt sind nicht nur Abiturienten oder Fachabiturienten sondern auch Bewerber mit Fachwirt- oder Betriebswirtsabschluss. Außerdem besteht auch die Möglichkeit durch die berufliche Qualifizierung am Studiengang teilzunehmen. Diese erreicht man durch eine kaufmännische Ausbildung und eine anschließende mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in einem betriebswirtschaftlichen Beruf.“ Dadurch ist das Teilnehmerfeld in diesem Studiengang bunt gemischt und es entsteht eine Studiengruppe, in der die Studierenden voneinander viel lernen können. Durch die unterschiedlichen Tätigkeiten der einzelnen Teilnehmer und durch zahlreiche gemeinsame Gruppen- und Studienarbeiten erhalten die Studenten zudem einen praktischen Einblick in verschiedene Unternehmensbereiche. Auch bei den Dozenten und Professoren im Studiengang handelt es sich um Spezialisten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet, die über jahrelange Berufspraxis verfügen. Durch dieses Studium qualifizieren sich die Studierenden für eine Vielzahl von Tätigkeiten bei ihrem Arbeitgeber und auch für Führungs- und Projektleitungstätigkeiten. Unter diesen Gesichtspunkten ist es verständlich, dass sich dieser Studiengang seit Jahren großer Beliebtheit erfreut: „Bereits jetzt sind zwei Drittel der Studienplätze für den nächstmöglichen Start im März 2018 bereits vergeben.“, so Apfelbeck.

Für Interessenten findet am Mittwoch den 08.11.2017 um 18:00 Uhr ein Informationsabend am THD Weiterbildungszentrum statt. Dort wird Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck den Teilnehmern die genauen Details und die Vorteile dieses Studiengangs aufzeigen. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Betriebliches Management startet im März 2018 bereits zum siebten Mal. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Januar 2018 möglich. Für nähere Informationen steht Peter Apfelbeck unter Tel. 0991/3615-425 gerne zur Verfügung.

 

Foto:  Die aktuelle Teilnehmergruppe des Studiengangs Betriebliches Management mit Studiengangsleiter Prof. Waldemar Berg (links) und dem Leiter des Weiterbildungszentrums, Wolfgang Stern (rechts)

26.10.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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gmInfoabend am Donnerstag, den 30.11.2017 um 18:00 Uhr, zum MBA General Management am THD Weiterbildungszentrum

Bis vor wenigen Jahren war die Karriere von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern nach dem Studium klar vordefiniert: Im Unternehmen besetzten sie Ingenieursstellen als fachliche Experten. Personal- und Führungsmanagement, Bilanzen lesen und Grundlagen in Einkauf, Marketing & Vertrieb haben die meisten von ihnen im Studium nicht gelernt. „Diese Zeiten sind vorbei“, sagt Weiterbildungsreferentin Corina Brunner vom Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). „Viele Unternehmen haben erkannt, dass in der Führungsetage Allrounder gefragt sind – Allrounder, die ihr technisches Fachwissen mit Führungskompetenzen verbinden können. Der Ingenieur im Management bringt für den Betrieb einen enormen Mehrwert“, so Brunner weiter.

Der MBA General Management schlägt die Brücke zwischen Fach- und Managementkompetenz, gespickt mit BWL-Wissen. Besonders interessant ist der MBA daher für Ingenieure, da sie hier diese Kompetenzen zu ihrem Fachwissen hinzugewinnen. Im März 2018 geht der MBA in die nächste Runde. Von Anfang an war die Praxisnähe ein wichtiger Baustein. „Die Teilnehmer arbeiten direkt an Fällen aus ihrer täglichen Praxis und bringen ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag mit in das Studium ein“, erklärt Brunner. Der MBA General Management befähigt die Teilnehmer, die neuen Kompetenzen im Job anzuwenden und umzusetzen. Genau darauf zielt der MBA General Management an der THD ab: eine praktische Führungskräfteausbildung für die Karriere im Unternehmen. Es werden pro Semester 20 Studienplätze vergeben, die Bewerbungsphase läuft noch bis Mitte Januar 2018.

Am Donnerstag, den 30. November um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend an der THD über den Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum MBA General Management steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung. Das Weiterbildungszentrum der THD bietet zudem weitere berufsbegleitende Master- und MBA-Programme an. Zum Sommersemester im März 2018 starten außerdem der Master Cyber Security sowie der Master Public Management.

 

Foto:  Die aktuelle Teilnehmergruppe des Studiengangs MBA General Management am Campus der THD

06.11.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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prof. dr.scherer portraitfInformationsabend zum berufsbegleitenden Master Risiko- & Compliancemanagement am 18. April 2018 an der TH Deggendorf

Zahlreiche aktuelle Problemfälle bei Konzernen und im Mittelstand zeigen, dass die Ursachen für existenzielle Gefahren und Risiken in nahezu jedem Bereich eines Unternehmens stecken können. „Durch die kontinuierliche Zunahme und Verschärfung von Pflichten wird es für die Unternehmensleitung immer schwieriger, ein Unternehmen einerseits rechtskonform, andererseits aber effizient zu führen“, berichtet Rechtsanwalt Prof. Dr. jur. Josef Scherer.

Dazu kommt die steigende Anzahl international und national gültiger Standards für verschiedenste Unternehmensbereiche, welche eingehalten werden müssen. „Unzureichendes Qualitäts-, Compliance- und Risikomanagement sowie fehlende Sensibilität sind häufig die Ursache für Schäden und Unternehmenskrisen“, so Scherer weiter.

Wie Risiken nicht nur Gefahren bedeuten und durch den bewussten Umgang sogar Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile generiert werden können, lernen Teilnehmer im berufsbegleitenden Masterstudiengang Risiko- & Compliancemanagement am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Sie bilden sich zu gefragten Spezialisten in einem zukunftsträchtigen Berufsfeld weiter und erhalten das Rüstzeug für den Aufbau und die Pflege eines funktionierenden Risiko- & Compliancemanagement-Systems. Der Studiengang geht im September 2018 in die zehnte Runde. Das berufsbegleitende Studium dauert drei Semester und findet zu etwa gleichen Teilen in Deggendorf an der THD und in München an der TÜV SÜD Akademie statt.

Studieninteressierte können sich am Mittwoch, den 18. April 2018 um 19:00 Uhr beim Infoabend am THD Weiterbildungszentrum näher informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Master Risiko- und Compliancemanagement steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Studiengangsleiter des Masters Risiko- und Compliancemanagement Prof. Dr. jur. Josef Scherer

06.04.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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pm1 kleinInfoabend zum Master Public Management für Fach- & Führungskräfte in öffentlichen Verwaltungen am 06.12.2018 um 18:00 Uhr am THD Weiterbildungszentrum

Die Herausforderungen für die Kommunen sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Vor allem ist es der demographische Wandel, der vielen öffentlichen Verwaltungen zu schaffen macht. Aber auch Themen wie der kommunale Finanzausgleich, die Gestaltung und Förderung der Bildungsmaßnahmen sowie neue Richtlinien auf europäischer Ebene stellen Hürden dar, die gemeistert werden wollen. Aus diesem Grund wird künftig verstärkt das Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und dem Bürger immer wichtiger. Die Frage nach dem optimalen Maß an Bürgerbeteiligung stellen sich viele kommunale Entscheider.

Seit 2010 bietet das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Kooperation mit der Hochschule für den öffentlichen Dienst Bayern in Hof den berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management an, bei dem sich die Teilnehmer akademisch und praxisnah genau mit diesen Themen beschäftigen. „Ziel des Studiums ist es, die Studierenden auf ihre zukünftigen Herausforderungen im Hinblick auf das New Government in den öffentlichen Verwaltungen vorzubereiten und fit zu machen.“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der THD.

Nach Abschluss des Studiums sind die Absolventen in der Lage, die Positionierung ihrer Kommunen und der Region im regionalen, nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu verbessern. Außerdem qualifizieren sich die Teilnehmer mit dem Master für den Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene. Aus diesem Grund ist der Studiengang vor allem für Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen interessant, wie z.B. Kämmerer, Geschäftsleiter, Leiter kommunaler Eigenbetriebe sowie Nachwuchsführungskräfte mit einem abgeschlossenen Erststudium (Diplom, Staatsexamen oder Bachelor) und mindestens einjähriger Berufserfahrung. „Die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs können wir vor allem dadurch gewährleisten, dass unsere Dozenten selbst aus der Verwaltung und der freien Wirtschaft kommen und den Studierenden neben wissenschaftlichem Knowhow auch Praxisfälle und individuelle Umsetzungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben.“, so Brunner weiter.

Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester und ist bewusst für Vollzeitberufstätige konzipiert. Die Vorlesungen finden an circa zwei Wochenenden im Monat jeweils im Wechsel an der TH Deggendorf und an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern in Hof statt. Nächster Studienstart ist im März 2018. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Januar 2018. Am Donnerstag, den 06. Dezember 2017 um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Konrad Schindlbeck am Weiterbildungszentrum der THD, Dieter-Görlitz-Platz 2, 94469 Deggendorf, näher informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Master Public Management steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@deggendorf.de gerne zur Verfügung.

 

Foto:  Die aktuelle Studiengruppe des Master Public Managements am Campus der THD (1. Reihe links außen: Prof. Dr. Konrad Schindlbeck; 1. Reihe rechts außen: Wolfgang Stern, Leiter des THD Weiterbildungszentrums)

30.11.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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12 13 deg dlm 2 kleinBerufsbegleitende Weiterbildung wie sie sein sollte: Im Projekt Deggendorf Distance Learning (DEG-DLM) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wird es vorgemacht. Um Beruf, Familie und Weiterbildung besser zu vereinbaren, finden Lehrveranstaltungen gleichzeitig an zwei Orten statt. Möglich macht das modernste Kommunikationstechnik.

Für die TeilnehmerInnen ist es fast so als wären sie im gleichen Raum, auch wenn sie an verschiedenen Orten sind. Mit einer Videokonferenzübertragung können sich Dozierende und TeilnehmerInnen über große Wand-Bildschirme sehen und sie sprechen über Deckenmikrofone direkt miteinander.

„Beim eben abgeschlossenen Zertifikat Supply Chain Management und IT saß die Hälfte der Teilnehmenden im Deggendorfer Seminarraum Glashaus an der THD, die andere Hälfte in Grafenau in den Räumlichkeiten des Technologiecampus“, berichtet Gabriele Weng, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt DEG-DLM. Zu neun „Präsenz“-Terminen brauchten die TeilnehmerInnen nicht einmal zum Hörsaal fahren, denn sie konnten die Lehrveranstaltung via Internet in einer Webkonferenz besuchen. Über Headset und Kamera trafen sich TeilnehmerInnen und Dozierende in einem virtuellen Hörsaal, konnten diskutieren oder auch in Gruppen arbeiten. Zuletzt gehört zum Distance Learning, dass ein Teil des Lehrstoffes virtuell auf einer Lernplattform der Hochschule bereitgestellt wird. Dort gibt es neben Lehrtexten zur Vertiefung auch interaktive Übungsaufgaben oder Lernvideos. Jeder kann im Selbststudium zeitlich selbstbestimmt und an jedem Ort, egal ob zuhause, in der Firma oder auf Geschäftsreise, den Lernstoff abarbeiten. Die 30 TeilnehmerInnen aus dem Großraum Deggendorf und Grafenau haben mit der berufsbegleitenden Zertifikatsweiterbildung „Supply Chain Management und IT“ das didaktische Konzept von DEG-DLM, das sogenannte flexible Lernen mit Video- und Webkonferenz und den virtuellen Lerneinheiten, erprobt. Mit dem Technologiecampus Grafenau hat das Projekt DEG-DLM einen kompetenten Partner zum Thema gefunden. Bei der Überreichung der Hochschulzertifikate auf der Abschlussfeier am vergangenen Samstag stellte Wolfgang Stern, Leiter des Instituts für Qualität und Weiterbildung der THD fest: „Diese Form der Weiterbildung ist erst der Anfang – die Digitalisierung der Lehre wird nicht nur in der berufsbegleitenden Weiterbildung immer mehr Raum einnehmen“.

 

Bild (THD): Absolvia des Zertifikats „Supply Chain Management und IT“

14.12.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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studierende thd wbz kleinDas Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf ist auf Rekordjagd

Das Jubiläumsjahr 2017 unter dem Motto „15 Jahre Weiterbildungszentrum“ war mit über 185 neuen berufsbegleitend Studierenden für das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ein ganz besonderer Grund zum Feiern. Doch für 2018 kündigt sich bereits der nächste Teilnehmerrekord an. „Wir liegen mit den berufsbegleitenden Studiengängen voll im Trend.“, freut sich Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner von der THD und erklärt weiter: „Theorie und Praxis werden bei uns sofort verbunden, denn neue Erkenntnisse aus den Vorlesungen werden umgehend im Berufsalltag integriert. Daher schätzen auch die Unternehmen aus der Region unsere berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote für ihre Mitarbeiter.“

Zudem ist seit der Öffnung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte ein akademischer Titel nicht mehr nur den Abiturienten vorbehalten. Wer eine Berufsausbildung absolviert und mindestens drei Jahre Berufserfahrung hat, kann zu einem Bachelorstudium zugelassen werden. „Diese Chance – Studieren ohne Abitur -  nutzen sehr viele unserer berufserfahrenen Studierenden. Auch Meister, Techniker und Fachwirte starten bei uns vermehrt durch.“, stellt Ebner klar. Die Anzahl der Studierenden in den Master- und MBA-Studiengängen nimmt ebenso zu. Ebner erklärt: „Wenn man schon einige Jahre seinen Beruf ausübt, stößt man manchmal an Grenzen. Mit einem Master- oder MBA-Studium eröffnen sich hervorragende Karriereperspektiven. Man gewinnt vielfältige Fachkenntnisse und entdeckt neue Potentiale.“ Zudem entwickelt das THD Weiterbildungszentrum regelmäßig neue, brandaktuelle Programme, die den Bedarf am Arbeitsmarkt an hochqualifizierten Arbeitnehmern decken sollen, wie zum Beispiel den berufsbegleitenden Master Cyber Security, der im März 2018 zum ersten Mal startet. „Das Thema Cyber Security ist topaktuell. Für jedes Unternehmen in der heutigen Zeit ist es unumgänglich den neuen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Um diese Sicherheitslücken zu schließen, bedarf es eines enormen Fachwissens im Bereich der IT-Sicherheit, das wir in unserem Studiengang allen Teilnehmern zur Verfügung stellen.“, so Ebner.

Kurzentschlossene können sich noch spontan für das kommende Sommersemester bewerben. Einige freie Studienplätze in folgenden Studiengängen stehen noch zur Verfügung: Bachelor Pflegepädagogik, Bachelor Technologiemanagement, MBA General Management, Master Public Management sowie Master Cyber Security. Interessierte können sich bei Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de informieren und unter www.th-deg.de/weiterbildung bewerben.

 

Bild (THD): Berufsbegleitend Studierende am THD Weiterbildungszentrum

15.01.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsveranstaltungen des THD Weiterbildungszentrums im April 2018

studierende thd wbz klein

Erst im März starteten erneut 120 neue berufsbegleitend Studierende am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) mit dem Ziel einen akademischen Grad neben dem Beruf zu absolvieren. Aktuell studieren am THD Weiterbildungszentrum rund 660 Studierende und bereits über 1.200 haben ihr Studium erfolgreich beendet.

Sabrina Ebner, Weiterbildungsreferentin am THD Weiterbildungszentrum erklärt: „Viele Arbeitnehmer möchten verständlicherweise nicht ihren Job aufgeben um sich akademisch weiterzubilden. Unsere Studienmodelle sind genau auf Berufstätige in Vollzeit ausgerichtet, um Beruf, Studium sowie Privatleben optimal miteinander verbinden zu können.“

Auch die Arbeitgeber sind in der Regel von der Weiterbildung der Mitarbeiter begeistert, da das Erlernte sofort im Berufsalltag Anwendung findet und aktuelle Probleme aus dem Job in den Vorlesungen und in Studienarbeiten sowie in der Abschlussarbeit behandelt werden können. „Durch die Praxiserfahrung unserer Studierenden entsteht mit unseren erfahrenen Dozenten ein reger Austausch von dem alle Teilnehmer profitieren.“, weiß Ebner.

Im April können sich Interessierte über die Studiengänge an mehreren Terminen und Veranstaltungen informieren. Am Montag, den 09.04.2018 findet um 18:00 Uhr der Informationsabend zum Master Management statt. Dieser Schwerpunktmaster ist für Berufstätige geeignet, die ein Erststudium aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften vorweisen können und sich in einem der drei folgenden Schwerpunkte spezialisieren möchten: Marketing & Vertrieb, Personal oder Controlling & Finance. Am darauffolgenden Dienstag, den 10.04.2018 ist das THD Weiterbildungszentrum ganztags auf der First Contact Messe in den Deggendorfer Stadthallen vertreten. Hier werden alle berufsbegleitenden Studiengänge sowie Hochschulzertifikate und Seminare vorgestellt. Ein Informationsabend zum MBA Unternehmensgründung und -führung findet am Mittwoch, den 11.04.2018 um 18:00 Uhr am THD Weiterbildungszentrum statt. Hier können sich alle Gründer, Nachfolger sowie potentielle oder bereits aktive Führungskräfte informieren, die noch einen MBA absolvieren möchten. Zulassungsvoraussetzung ist ein Erststudium und ein Jahr Berufserfahrung nach dem Erststudium. In der nachfolgenden Woche finden gleich zwei Informationsabende am Mittwoch, den 18.04.2018 statt. Der Master Risiko- und Compliancemanagement wird ab 19:00 Uhr am THD Weiterbildungszentrum im Detail vorgestellt. Ab 18:00 Uhr können sich ebenso alle Interessenten über den Bachelor Wirtschaftsinformatik informieren. Am Freitag, den 27.04.2018 ist das Team vom Weiterbildungszentrum ab 15:00 Uhr am OTH Weiterbildungstag an der OTH in Regensburg vertreten und präsentiert hier alle berufsbegleitenden Programme. Die Veranstaltungen im April schließen mit dem Symposium Risiko- und Compliancemanagement am selbigen Abend um 18:00 Uhr in Regensburg im neueröffneten Marinaforum ab.

Interessenten können sich bei Weiterbildungsreferentin Sabrina Ebner unter sabrina.ebner@th-deg.de zu allen Veranstaltungen anmelden und über die berufsbegleitenden Programme informieren. Nächster Studienstart ist im September 2018 sowie im März 2019.

Bild: Studierende am Weiterbildungszentrum der THD

28.03.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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cyber symposium kleinSymposium zum Thema Cyber Security am 01.02.2018 am THD Weiterbildungszentrum

Industrie 4.0 ist längst in der deutschen Unternehmenslandschaft angekommen. Es vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender industrieller Wandel, vom dem nahezu jedes Unternehmen betroffen ist. Neue Verfahren und Technologien halten weltweit Einzug in die Industrie. Doch mit dieser Vielzahl an neuen Technologien kommt auch eine unzählige Menge an neuen Sicherheitsanforderungen auf die Unternehmen zu. Diesen Anforderungen sind derzeit noch nicht alle Unternehmen gewachsen. Um diese Sicherheitslücken zu schließen, bedarf es eines enormen Fachwissens im Bereich der IT-Sicherheit.

Dieses Knowhow möchte der neue berufsbegleitende Masterstudiengang Cyber Security den Studierenden an der THD vermitteln. Das Symposium zu genau diesem Thema liefert einen kleinen Vorgeschmack, mit welchen Themen und Fragestellungen sich dieser neuartige Studiengang beschäftigt. „Die Teilnehmer am Symposium erfahren in welcher Form auch ihr Unternehmen von diesem industriellen Wandel betroffen ist und welche Möglichkeiten sie haben, dadurch auftretende Sicherheitslücken im Unternehmen zu schließen.“, erklärt Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck. Unter dem Dach der Veranstaltungsreihe 15 Jahre Weiterbildungszentrum lädt das Weiterbildungszentrum der THD am Donnerstag, den 01.02.2018 um 18:00 Uhr, zum Symposium mit dem Thema „Cyber Security“ ein. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal „Glashaus“ im Gebäude ITC2 an der THD statt.

Redner auf dieser Veranstaltung ist u.a. Frau Bianca Sum, Referentin für Cyber Security beim Zentrum Digitalisierung Bayern in München. Sie gibt den Teilnehmer einen Überblick über die große Bandbreite des Themas Cyber Security und erklärt welche Auswirkungen sich daraus für verschiedene Unternehmen ergeben. Darüber hinaus wird Herr Dr. Thomas Nowey von der Krones AG in Neutraubling einen Vortrag darüber halten, wie er in seiner Funktion als Head of Information Security and Data Protection Officer, in einem großen Konzern mit den neuartigen Sicherheitsanforderungen umgeht. Anschließend wird Herr Dr. Felix Mederer von der Continental A.D.C. Automotive Distance Control Systems GmbH in Ulm, den Teilnehmern eine Eindruck davon geben, in welcher Form sich die Sicherheitsansprüche im Automotive Bereich gewandelt haben und welche Anforderung auch im Bereich des autonomen Fahrens in nächster Zeit auf die Hersteller zukommen werden. Auch der Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Cyber Security Herr Prof. Dr. Andreas Grzemba wird sich an der Veranstaltung mit einem Fachvortrag beteiligen, bevor er den Interessenten darüber hinaus grundlegende Informationen zum Studiengang präsentiert. Das Symposium zum Thema „Cyber Security“ am 01.02.2018 ist für alle Interessenten kostenfrei. Um eine Anmeldung unter peter.apfelbeck@th-deg.de wird gebeten.

 

Bild (THD): Symposium am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf

19.12.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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Notfallsanitäter studieren den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Pädagogik im Rettungswesen

Padagogik im Rettungswesen kleinSeit diesem Sommersemester können Notfallsanitäter am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Pädagogik im Rettungswesen studieren. Andreas Estermeier, stv. Abteilungsleiter Rettungsdienst und zuständig für Wissenschaftskooperation in der BRK-Landesgeschäftsstelle, begleitet den Studiengang bereits von Anfang an: „Auf diesen Tag warte ich schon lange. Mit diesem zukunftsweisenden Studiengang wird ein Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen dem Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf und BRK gesetzt.“

Theo Zellner, Präsident des BRK, ergänzt: „Mit diesem Studiengang gehen wir gemeinsam mit der TH Deggendorf einen weiteren Schritt, um den Rettungsdienst in Bayern weiter voranzutreiben. Durch diese intensive akademische Ausbildung gelingt es uns, Lehr-, Fach- und Führungskräfte für die Herausforderungen des Rettungswesens zu gewinnen - und stärken Bayern als Kompetenzregion.“

Dabei ist der Studiengang für Notfallsanitäter aller Hilfs- und Rettungsorganisationen offen. Rettungsassistenten können für das Studium mit Auflagen zugelassen werden.

Das berufsbegleitende Zeitmodell ermöglicht den Studierenden, Schichtdienst und Studium unter einen Hut zu bringen.  Die Studierenden sind durchschnittlich nur einmal pro Monat für drei Tage am Stück an der THD. Das berufsbegleitende Studium Pädagogik im Rettungswesen dauert offiziell elf Semester. Das besondere Highlight für die Studienanfänger: Die ersten drei Semester werden Notfallsanitätern für ihre Berufsausbildung und -praxis anerkannt. So verkürzt sich die Studiendauer auf acht Semester: fünf Präsenzsemester an der THD folgen zwei Praxissemester. Das letzte Semester ist für die Bachelorarbeit reserviert.

Der Bachelor Pädagogik im Rettungswesen profitiert von der langjährigen Erfahrung der THD mit dem Bachelor Pflegepädagogik. Seit dem ersten Start im März, werden die Synergien, die die beiden Studiengänge verbinden im Studium aktiv genutzt. Beide Studiengruppen studieren gemeinsam die pädagogischen sowie einzelne Rechts- und Bildungswissenschaftliche Module. Dieses integrative Konzept schafft viel Raum für Diskussion und Exkurs. Die Qualität des Bachelorstudiums wurde zudem bereits von unabhängiger Stelle bestätigt und mit einer Akkreditierung ausgelobt.  Diese Kombination ist deutschlandweit einzigartig und zeichnet den Studiengang am Weiterbildungszentrum der THD aus.

Zum Wintersemester steht bereits die nächste Premiere ins Haus: Der Vollzeit-Bachelor Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen geht in die erste Runde. Im berufsbegleitenden Bereich ist ein Master für Berufspädagogik für Gesundheit und Pflege in Planung. Alle, die mehr über die Gesundheits-Studiengänge an der THD erfahren möchten, können sich am Montag, den 22. Juli bei der Veranstaltung „Zukunft Gesundheit“ in der Land-Au, der THD Außenstelle, informieren. Interessierte können sich auch vorab direkt an Lisa Geib, Weiterbildungsreferentin an der THD, unter lisa.geib@th-deg.de wenden.

Bild: v.l. Angelika Stadler (Weiterbildungszentrum THD), Andreas Estermeier (stv. Abteilungsleiter f. Wissenschaftskooperation BRK) und Prof. Dr. Doris Eberhardt (Studiengangsleitung)

11.04.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsabende im Mai am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf

BeratungsfotoWirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel machen es nötig, seine Kompetenzen stetig auszubauen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Berufsbegleitende Weiterbildung liegt dabei voll im Trend. Dies gilt für Akademiker und Nicht-Akademiker.

Im September 2019 starten sechs berufsbegleitende Studienangebote am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Interessierte können sich im Mai bei den Informationsabenden zu folgenden berufsbegleitenden Studiengängen informieren:

Masterstudiengang Management (Schwerpunktwahl)

Der Studiengang richtet sich an Bachelorabsolventen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit und ohne Berufserfahrung. Die Teilnehmenden können zwischen den fachspezifischen Schwerpunkten Controlling und Finance, Marketing und Vertrieb oder Personal wählen. Beim Informationsabend am Dienstag, 7. Mai ab 18 Uhr können sich Interessierte detailliert informieren.

Masterstudiengang Public Management

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Public Management richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen, die ihr Verwaltungswissen um spezifisches Management-Wissen erweitern und sich auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten möchten. Am Montag, 13. Mai können sich Interessierte beim Informationsabend ab 18 Uhr am Weiterbildungszentrum informieren.

Masterstudiengang Risiko- und Compliancemanagement

Der Studiengang richtet sich an Fach- und Führungskräfte, wie Qualitätsmanager, Geschäftsführer, Revisoren, Steuerberater, Ingenieure, Betriebswirte, Abteilungsleiter oder Risikomanager. Die Teilnehmenden erhalten das Rüstzeug für den Aufbau und die Pflege eines funktionierenden Risiko- und Compliancemanagementsystems im Unternehmen. Im Studium enthalten ist die Zertifizierung zur Qualitätsmanagement-Fachkraft der TÜV SÜD Akademie. Beim Informationsabend am Mittwoch, 15. Mai können sich Interessierte um 18 Uhr in München an der TÜV SÜD Akademie über den Studiengang informieren.

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Schwerpunkt Data Science)

Der IT-Studiengang vermittelt den Studierenden solide Kenntnisse in der Software-Entwicklung und Programmierung. Ziel des berufsbegleitenden Studiengangs „Wirtschaftsinformatik - Schwerpunkt Data Science“ ist die Vermittlung von fundierten Kenntnissen in den Bereichen Informatik, Betriebswirtschaft und Big Data. Am Donnerstag, 16. Mai um 18 Uhr können sich Interessierte beim Infoabend am Weiterbildungszentrum informieren.

Darüber hinaus findet am Mittwoch, 8. Mai ab 17 Uhr ein allgemeines Webinar zum Thema „Masterstudium an der THD“ statt. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.th-deg.de/de/studieninteressierte/webinare.

Zur Anmeldung zu den Informationsabenden und für Fragen zu den einzelnen Programmen steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bild: Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck beim Beratungsgespräch mit Interessenten

23.04.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Fach- und Führungskräfte im Gesundheitsbereich dringend gesuchtgeib lisa

Qualifizierte Fach- und Führungskräfte im Gesundheitsbereich werden händeringend gesucht. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) reagiert auf diese Entwicklungen mit berufsbegleitenden und maßgeschneiderten Weiterbildungsstudiengängen für Rettungswesen und Pflege. Interessenten können jetzt im persönlichen Austausch mehr erfahren. Am 05. Juni ab 18 Uhr gibt es einen Infoabend am THD Weiterbildungszentrum.

 

Ein in Deggendorf neuer Studiengang ist der Bachelor »Pädagogik im Rettungswesen«. Er wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz konzipiert und ist offen für Notfallsanitäter aller Hilfs- und Rettungsorganisationen. Rettungsassistenten können unter Auflagen für das Studium ebenfalls zugelassen werden. Eine der wesentlichen Aufgaben von Pädagogen im Rettungswesen ist die Planung von Bildungsprozessen während der rettungsdienstlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Und auch die Pflege bietet interessante Perspektiven. So besteht beispielsweise für Pflegende mit Berufspraxis die Möglichkeit, sich zu Pflegefachlehrern weiterzubilden. Die THD bietet hierfür den berufsbegleitenden Bachelor »Pflegepädagogik« in sieben Präsenzsemestern an. Die Schwerpunkte des Studiums liegen auf Pädagogik und Didaktik sowie in den Bereichen Schulorganisation und Schulrecht bzw. Gesundheitsförderung und Prävention.

Viele fragen sich natürlich, „Beruf und Studium – geht das zusammen“? Die Antwort ist klar: Ja, das geht! Das berufsbegleitende Zeitmodell beider Studiengänge ermöglicht es, Schichtdienst und Studium unter einen Hut zu bringen. Die Studierenden sind durchschnittlich nur einmal pro Monat für drei Tage am Stück an der THD.

 

Die Anmeldung zu diesem Infoabend der THD erfolgt über Weiterbildungsreferentin Lisa Geib unter lisa.geib@th-deg.de. Offizieller Bewerbungsschluss für den nächsten Studienstart im März 2020 ist übrigens der 15. Januar 2020.

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14 neue Guides für die Gedenkstätte MainkofenBild: Absolventen des Zertifikatlehrgangs mit den Initiatoren Prof. Dr. Bossle (THD), Kathrin Plank (Universität Passau), Magistra Irene Zauner-Leitner (Gedenkstätte Hartheim); auf dem Bild fehlen: Prof. Dr. Christina Hansen (Universität Passau), Gerhard Schneider (Bezirksklinikum Mainkofen).

Am Freitag, den 10. Mai fand die Abschlussprüfung sowie die Abschlussfeier des Zertifikatlehrganges „Lehren und Lernen an Gedenkorten“ am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Das berufsbegleitende Zertifikat befähigt die Absolventen zur Durchführung von Begleitungen und Rundgängen mit Besuchergruppen an der Gedenkstätte in Mainkofen.

 Prof. Dr. Michael Bossle verabschiedete die 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und hob die Zukunftsbedeutung des Themas Lehren und Lernen an Gedenkorten hervor: "Die Vernichtungsgeschichte der psychisch Erkrankten und geistig behinderten Menschen im Nationalsozialismus zeigt deutlich wo die schiefe Ebene einer menschenfeindlichen Norm beginnt.“ Der Besuch der Gedenkstätte mache deutlich, wohin im schlimmsten Fall Vorstellungen, dass es unterschiedlich lebenswertes Leben gebe, führen kann. Beteiligt waren damals neben den Ärzten auch Pflegepersonen und andere Berufsgruppen wie Verwaltungsangestellte. Weiterhin betont Bossle: „Das muss uns allen in Gegenwart und Zukunft zu denken geben."

 

Univ. Prof. Dr. Christina Hansen von der Universität Passau und Mitinitiatorin des Zertifikatsprogramms betont in diesem Rahmen die Rolle des

pädagogischen Personals an Gedenkstätten: „Gerade das pädagogische

Personal an Gedenkorten beziehungsweise auch die Lehrkräfte an Schulen,

Universitäten oder berufsbildenden Schulen sind dabei in der

verantwortungsvollen Position, den Besuch an einer Gedenkstätte sowie

das „Lernen an Gedenkorten“ zu einer nachhaltigen Erfahrung

aufzubereiten. Den Besuchern und Besucherinnen muss die Geschichte bewusst werden und sie für aktuelle oder zukünftige Herausforderungen für eine humane

Gesellschaft stärken."

 

Das Zertifikat wurde in Kooperation mit der Universität Passau, dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim sowie dem Bezirksklinikum Mainkofen in drei umfassenden Modulen durchgeführt. Das Angebot richtete sich insbesondere an Lehrende und Lernende der Gesundheitsfachberufe und dem Sozialbereich. Alle Informationen zum Programm erhalten Interessierte bei Lisa Geib von der THD (lisa.geib@th-deg.de).

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corina brunner rcm infoabend kleinLetzter Informationsabend zum Bachelor Technologiemanagement am 07. Dezember 2017

Glaubt man den aktuellsten Umfragen, so verdienen technische Spezialisten ohne akademischen Abschluss im Durchschnitt ein Viertel weniger als Ingenieure. Die höchsten Gehälter winken Ingenieuren dabei in den Zukunftsbranchen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik. „Seit der Öffnung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte ist ein akademischer Titel nicht mehr den Abiturienten vorbehalten. Wer eine Berufsausbildung absolviert und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung hat, kann zu einem Hochschulstudium zugelassen werden“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Besonders interessant für technische Berufsgruppen ist der berufsbegleitende Bachelor Technologiemanagement, denn die Kombination aus Technik und Wirtschaft eröffnet hervorragende Karriereperspektiven. „Hier ist der Name Programm, Technologiemanager sind die Allrounder im Job und haben den Überblick. Sie werden überall dort gebraucht, wo branchenübergreifend Technik und Betriebswirtschaft aufeinander treffen und eignen sich damit auch optimal für Führungsaufgaben. Das Aufgabenspektrum und der Einsatzbereich im Unternehmen ist riesig“, so Brunner weiter. Am Weiterbildungszentrum der THD wird eine praxisnahe Lehre groß geschrieben. Durch die berufsbegleitende Ausrichtung des Studiengangs sammeln die Studierenden nicht nur wissenschaftliches Knowhow, sie können dieses auch gleich im Beruf umsetzen und wertvolle Berufserfahrung sammeln. „Unsere Professoren und Dozenten können auf eine langjährige Erfahrung in Industrie und Wirtschaft zurückgreifen. Außerdem haben unsere Studenten die Möglichkeit Praxisfälle aus ihrer täglichen Arbeit in die Vorlesung einzubringen und einen Bezug zum eigenen Unternehmen herzustellen. Damit ergibt sich auch für die Unternehmen ein enormer Mehrwert“, erklärt Brunner. Ebenfalls attraktiv ist der Bachelor Technologiemanagement für Techniker und Meister aus den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik. Hier kann das Weiterbildungszentrum auf Antrag sogar bis zu vier Semester anerkennen.

Nächster Studienstart ist im März 2018. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Januar 2018. Am Donnerstag, 07. Dezember um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Infoabend an der THD zum Studiengang informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Bachelor Technologiemanagement steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de zur Verfügung.

 

Foto:  Weiterbildungsreferentin Corina Brunner berät Studieninteressierte am THD Weiterbildungszentrum

23.11.2017 | THD Weiterbildungszentrum

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M05062019 wallstabeschneider data analyticsit einem absolut positiven Fazit endete am vergangenen Freitag ein sogenannter Fallstudientag bei Wallstabe & Schneider. Der Dichtungsspezialist aus Niederwinkling war an diesem Tag Gastgeber für die »Weiterbildung Statistik und Data Science« (WeiSDaS). Dieses durch den Europäischen Sozialfond geförderte Projekt wird vom Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) durchgeführt.

 

WeiSDaS vermittelt Unternehmen grundlegendes Wissen zur Datenanalyse. Betreut wird das Projekt durch Prof. Dr. Benedikt Elser und Dr. Robert Hable von der THD. Beide sind anerkannte Experten in den Bereichen Statistik, Maschinelles Lernen und Data Science. Neben den theoretischen Grundlagen zur Auswertung umfangreicher Datensätze steht vor allem die praktische Anwendbarkeit im Vordergrund.

Beim Fallstudientag präsentierten Mitarbeiter der Firma Wallstabe & Schneider ihre »Lagerbestandsanalyse«. Engpässe im Logistikzentrum waren Grund für die Projektarbeit. Hauptziel der umfangreichen Datenauswertung: Den Lagerbestand mittelfristig optimieren und gleichzeitig höchste Liefertreue sicherstellen. „Zu Beginn unserer Arbeit“, so die Vertreter des Projektteams, „mussten wir erst einmal die interne Struktur des Lagers verstehen, um auf dieser Basis die notwendige Datenqualität zu erreichen und auch eine entsprechende Bereinigung der Daten durchzuführen.“ Beides sei entscheidend für ein nutzbares Ergebnis. Dr. Hable betonte, dass Wallstabe & Schneider mit dem umgesetzten Projekt eine Vorreiterrolle im Bereich der Datenanalyse einnehme. „Entscheidend für unsere erfolgreiche Arbeit war die Tatsache, dass uns die Geschäftsführung alle erforderlichen Freiräume eingeräumt hat“, erklärten die Projektverantwortlichen. Dies war zum Beispiel der punktuelle Zugriff auf spezialisierte Mitarbeiter, um Synergien und verschiedene Blickwinkel in die Datenanalyse einbringen zu können. Geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Wallstabe zeigte sich höchst zufrieden: „Die Datenanalyse hat uns erhebliche Optimierungspotenziale aufzeigen können.“

Im Herbst 2019 wird zum Thema Datenanalyse ein berufsbegleitender Hochschulzertifikatskurs am Zentrum für Akademische Weiterbildung stattfinden. Informationen dazu gibt es bei Jana Herbst (jana.herbst@th-deg.de oder telefonisch 0991/3615-727).

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2019 06 05 Projekt interkulturelle Kompetenzen newsIntegration ausländischer Studierender in ländlicher Region - Projekt „Interkulturelle Kompetenzen“ stellte Ergebnisse vor

Das campusübergreifende Projekt „Interkulturelle Kompetenzen“ des Studiengangs Pflegepädagogik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) stellte am Dienstag, 05. Juni im Kolpinghaus Pfarrkirchen seine Ergebnisse vor. 

Das Projekt befasste sich mit den Chancen und Herausforderungen, die der wachsende European Campus Rottal-Inn (ECRI) für die Stadt Pfarrkirchen mit sich bringt. Ziel war es, einen Überblick über die aktuelle Situation herauszuarbeiten und die Ergebnisse allen Beteiligten zugänglich zu machen.

In seiner Begrüßung hob Prof Rester die Bedeutung interkultureller Kompetenzen in der Pflege hervor. Der ECRI und die Stadt Pfarrkirchen seien in diesem Zusammenhang ideal für die Forschung zum Thema Integration. Er lud die Anwesenden Bürger, Studierenden und Projektbeteiligten ein, sich aktiv an dem Thema zu beteiligen. Zweiter Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen MdL Martin Wagle ging auf die Beteiligung der Stadt und dem Potenzial, das in der Zusammenarbeit zwischen der Politik und dem ECRI liegt, ein.

Im Sinne der Bildungsarbeit wurden die Ergebnisse von den Pflegepädagogen*innen methodisch und didaktisch aufbereitet. Neben den ermittelten Zahlen und Fakten war es den Projektbeteiligten wichtig, ebenso den Gedanken und Gefühlen der Beteiligten einen Raum zu geben. Für die Besucher entstand eine interaktive Ausstellung, die zum Mitmachen, Nachdenken und Austausch anregte. Der Austausch über gemeinsame Werte fand über eine erlebnispädagogische Mitmachaktion (Werteturm) statt. Weitere Ergebnisse wurden in Form von Poster, Foto und Foto-Audio Ausstellungen präsentiert.

Das Projekt erhielt dabei von allen Seiten große Unterstützung. Die Stadt Pfarrkirchen und der örtliche Tischtennisverein stellten für die Präsentation benötigtes Equipment zur Verfügung. Von Seiten des ECRI wurde das Projekt von Prof Michelle Cummings-Koether, Professorin für interkulturelles Management, begleitet.

In den Ergebnissen wurde deutlich, dass gerade in den ländlichen Strukturen großes Potenzial für eine gelingende Integration steckt. Das Projekt kam zu dem Resultat, dass in Pfarrkirchen das Thema Integration in vielen Bereichen durch gemeinschaftliche Strukturen und Vereine vorangetrieben wird. Um die Integration weiter voranzutreiben, wird das Projekt von der Stadt Pfarrkirchen und der Regionalentwicklung weiterverfolgt.

Von Seiten der THD und des ECRI ist geplant, die Kooperation weiter auszubauen und im Sommersemester 2020 eine gemeinsame, campusübergreifende Vorlesung zu interkulturellen Kompetenzen zu etablieren.

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Das Gesundheitswesen und insbesondere die Pflege sind stetig im Wandel. So verlangt das Pflegeberufereformgesetz ab 2020 von den Pflegefachschulen neben Lehrkräften mit Bachelor- auch solche mit Master-Qualifikation unterrichten zu lassen. Das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bildet dies mit einem neuen Weiterbildungsstudiengang ab: Den Master of Science »Berufspädagogik - Gesundheit und Pflege«.

Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können sich im Rahmen eines Infoabends am 17. Juli ab 18 Uhr an der THD persönlich ein Bild machen.

Prof. Michael Bossle ist Studiengangleiter des neuen berufsbegleitenden Masters. Der THD-Professor stellt klar: „Die Studierenden werden bei uns nicht nur befähigt, in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens Lehr- und Entwicklungsaufgaben zu übernehmen, sondern eben auch Führungsrollen.“

Der Master »Berufspädagogik« umfasst vier Präsenzsemester. Das fünfte Semester ist für die Erstellung der Masterarbeit vorgesehen. Die Studierenden sind durchschnittlich zweimal pro Monat freitags und samstags an der THD.

So können sie auch während des Studiums ihrem normalen Berufs- und Familienalltag gerecht werden. Zugelassen sind alle Pädagoginnen und Pädagogen mit einem Erststudium aus dem Bereich Gesundheit und Pflege. Voraussichtlicher Studienstart ist Oktober 2019, vorbehaltlich der Genehmigung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst.

Für die Anmeldung zum Infoabend und weitere Informationen steht Weiterbildungsreferentin Lisa Geib unter lisa.geib@th-deg.de gerne zur Verfügung.

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Die Referenten der Fachtagung

Zum bereits sechsten Mal durfte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in Kooperation mit dem MDK Bayern am vergangenen Mittwoch, den 23.10.2019, über 100 Teilnehmer der Fachveranstaltung zur Pflegeberatung mit dem Motto „Helden ohne Umhang“ begrüßen. 

 

So sprach Prof. Dr. Horst Kunhardt in seiner Begrüßung von einem „Klassentreffen der Beratenden“. Er hieß zudem Alexandra Krist als Vertreterin der ARGE der Pflegekassen sowie Anna Leib-Gerstner, Leitung der Pflegeberatung des MDK Bayern und ihren Nachfolger Dr. Oliver-Timo Henßler in Deggendorf herzlich willkommen.

Der kurzweilige Tag spannte den Bogen von praktischen Übungen zur Achtsamkeit und Resilienz, über die Frage der Sinnfindung und Pflegebedürftigkeit, bis hin zum Umgang mit Traumata. In der Expertenrunde von Christian Kutz (Leitung PSP Neuburg), Olf Dietlein (Alzheimer Gesellschaft Niederbayern) und Thomas Strobl (Polizeipräsidium Niederbayern) wurde deutlich, wie heikel und rechtlich unscharf das Thema Autofahren und Demenz ist. Sie benannten Anlaufstellen, wie den Fahrfitness-Check bei TÜV Süd oder ADAC, die auf diese Fahrtrainings spezialisiert sind. So nahmen die Teilnehmenden auch dieses Jahr neben aktuellem fachlichen Input auch praktische Tipps für das eigene Handeln mit nachhause.

Prof. Dr. Michael Bossle verabschiedete zum Ende Anna Leib-Gerstner, deren Verdienst der letzten Jahre mit Standing Ovation der Teilnehmenden gewürdigt wurde. Sie beschloss die Veranstaltung mit den Worten „Ich habe mehr bekommen als ich geben kann.“

Interessenten an berufsbegleitenden Weiterbildungen aus dem Bereich Gesundheit können sich bei Weiterbildungsreferentin der THD, Christina Moosmüller, unter christina.moosmueller@th-deg.de informieren.

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Die Erstsemester des Zentrums fur Akademische Weiterbildung im Wintersemester 2019 small

Über 80 neue Teilnehmer haben am vergangenen Donnerstag ihr berufsbegleitendes Studium am Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) aufgenommen und gehen damit für ihren Aufstieg neue Wege. Sie haben ein klares Ziel vor Augen und wollen hoch hinaus. Durch persönliche Weiterbildung wollen sie ihr Unternehmen stärken und auch auf der eigenen Karriereleiter weiter aufwärts klettern.

Wolfgang Stern, Leiter des Zentrums für Akademische Weiterbildung, bereitete die neuen „Erstsemester“ in seiner Begrüßungsrede auf ihr Studium vor: „Sie erwartet eine arbeitsreiche Zeit und Sie stellen sich einer großen Herausforderung. Aber unsere Erfahrungen zeigen, dass die Zeit des Studiums wie im Flug vergehen wird und sich Ihr Einsatz am Ende auszahlt.“

Vier berufsbegleitende Masterstudiengänge und ein Bachelorstudiengang gingen in die nächste Runde. Im Masterstudiengang Risiko- & Compliancemanagement, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert, nehmen Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland teils sehr weite Wege in Kauf, um sich bei diesem einzigartigen Studienangebot weiterzubilden. Der Aufwand lohnt sich. Im Master qualifizieren sich die Studenten zu professionellen Fachkräften auf einem zukunftsträchtigen Berufsfeld, das in Zeiten von Digitalisierung und DSGVO für Unternehmen immer wichtiger wird.

Ein weiteres Jubiläum kann das Zentrum für Akademische Weiterbildung im Masterstudiengang Public Management feiern. Der gemeinsam mit der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (HföD) angebotene Studiengang speziell für Mitarbeiter aus öffentlichen Verwaltungen verzeichnet in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord, der fast ein Drittel über den Vorgängerjahrgängen liegt.

Der Schwerpunktmaster Management startete am Donnerstag in seinen vierten Durchgang. Stern freut sich: „Durch die gute Bewerberlage können wir in diesem Jahr wieder alle drei Vertiefungsrichtungen Controlling & Finance, Personal sowie Marketing & Vertrieb anbieten und damit zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Unternehmen reagieren.“

Digitalisierung, Globalisierung und die damit verbundenen Veränderungen machen lebenslanges Lernen wichtiger denn je. Wer sich nicht fortlaufend weiterbildet, wird von den rasanten Entwicklungen abgehängt. Fach- und Führungskräfte, welche sich im Bereich Wirtschaftsinformatik und Cyber Security weiterbilden möchten, kommen in diesem Semester in gleichnamigen Bachelor- bzw. Masterstudiengängen ebenfalls wieder auf ihre Kosten.

710 Studierende absolvieren inzwischen berufsbegleitend ihr Studium am Zentrum für Akademische Weiterbildung der THD. Die Nachfrage nach diesen Weiterbildungsprogrammen steigt seit Jahren, weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben ihrer akademischen Weiterbildung ihren Beruf weiterhin ausüben können. Darüber hinaus sind sie bei den Inhalten flexibel, können eigene Erfahrungen in das Studium einbringen und Themen weitgehend frei wählen. Nicht zuletzt deshalb wird das Zentrum für Akademische Weiterbildung in naher Zukunft die 800-Studierenden-Marke knacken. Im März könnte es bereits so weit sein. Dann starten erneut sieben berufsbegleitende Studiengänge. Informationen können unter www.th-deg.de/weiterbildung eingeholt werden

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Im Rahmen von Infoabenden stellt das Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im November die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Studiums für beruflich Qualifizierte vor.Auftaktveranstaltung 2019

Am 19. November können sich Interessierte über die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden MBA Studiums im Studiengang General Management informieren. Am 21. November folgt der Informationsabend für den Studiengang Technologiemanagement, welcher sich insbesondere an beruflich Qualifizierte richtet, die einen Ingenieursabschluss anstreben. Den Abschluss bildet der Infoabend des Studiengangs Betriebliches Management am 27. November für betriebswirtschaftlich Interessierte.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr. Um Anmeldung vorab per E-Mail (corinna.brunner@th-deg.de) oder telefonisch unter 0991 – 36 15 748 wird gebeten.

Der berufsbegleitende Studiengang Bachelor Technologiemanagement eröffnet hervorragende Karriereperspektiven. Besonders interessant ist der Bachelor daher für technische Berufsgruppen, denn die Kombination aus Technik und Wirtschaft ermöglicht eine Vielzahl von Einsatzbereichen im Unternehmen. Technologiemanager werden überall dort gebraucht, wo branchenübergreifende Fragestellungen aufeinander treffen und sind damit auch optimal für Führungsaufgaben geeignet.

Der Studiengang Bachelor Betriebliches Management, der ebenfalls neben dem Beruf absolviert werden kann, ist wiederum besonders interessant für Berufstätige in betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten wie etwa Kaufleute, Verwaltungsangestellte sowie aus artverwandten Berufen, die einen höheren Bildungsabschluss anstreben und ihre Aufstiegschancen deutlich verbessern möchten. Das Abitur ist nicht erforderlich. Durch die Vermittlung von betriebswirtschaftlich relevanten Inhalten werden die Studierenden dazu befähigt, Führungsaufgaben im Bereich der Unternehmenssteuerung zu übernehmen und erfolgreich zu lösen. Hierzu erwerben sie im Laufe des Studiums Kernkompetenzen unter anderem in den Bereichen Finanzen, Controlling, Personalwesen, Unternehmensplanung, Logistik und Marketing.

Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie gerade im oberen Management Führungskräfte brauchen, die neben dem technischen Experten-Know-how auch Führungskompetenzen mitbringen. Mit dem Wechsel in eine Führungsposition kommen auf Ingenieure und Naturwissenschaftler ganz neue Anforderungen zu. Der berufsbegleitende MBA Studiengang General Management schlägt die Brücke zwischen Fach- und Managementkompetenz und ist daher besonders geeignet für Ingenieure. Von Anfang an ist der hohe Praxisbezug ein wichtiger Baustein im Studium. „Die kleine Studiengruppe macht es möglich, dass die Studierenden direkt an Fällen aus ihrer täglichen Praxis arbeiten, Lösungen entwerfen und ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag in das Studium mit einbringen" erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Zentrum für Akademische Weiterbildung der THD. Neue Kompetenzen werden so gelehrt, dass sie sofort im Job umgesetzt werden können.

Nächster Studienstart für die Programme ist im März 2020. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Januar 2020. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zu allen Studiengängen steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

 

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Studiengruppe MBA GM 2019

Die Zukunft gehört den Ingenieuren, Informatikern und Naturwissenschaftlern, denn sie sind für Top-Positionen gefragt wie nie. Sie verstehen Prozesse, entwickeln neue Produkte und denken innovativ. Da ist es nur logisch und richtig, dass diese Fachkräfte Führungspositionen übernehmen.

Wer im Management erfolgreich sein möchte, braucht nicht nur fachliches Wissen. Von ihm wird auch wirtschaftliches Denken gefordert. Mit dem berufsbegleitenden MBA Studiengang General Management erweitern die Teilnehmer ihre Fachkenntnisse um Managementwissen und bilden sich akademisch zu gefragten Spezialisten in Unternehmen weiter. Besonders interessant ist der MBA daher für Ingenieure, Informatiker und Akademiker aus allen Bereichen, die ins obere Management aufsteigen möchten.

Der Studiengang dauert vier Semester und beinhaltet einen einwöchigen Auslandsaufenthalt im Silicon Valley in den USA. Am Dienstag, 08. Oktober 2019 um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend am Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) über den Studiengang informieren.

Besonders interessant für technische Berufsgruppen mit und ohne Abitur ist der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Technologiemanagement. Die Kombination aus Technik und Wirtschaft ermöglicht eine Vielzahl von Einsatzbereichen im Unternehmen und eröffnet hervorragende Karriereperspektiven. „Technologiemanager werden überall dort gebraucht, wo branchenübergreifende Fragestellungen aufeinander treffen“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Zentrum für Akademische Weiterbildung der THD.

Der Studiengang richtet sich an beruflich Qualifizierte aus dem technischen Bereich, sowie Techniker und Meister. Hier können auf Antrag drei bzw. vier Semester angerechnet werden. Am Donnerstag, 10. Oktober um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Infoabend an der THD zum Studiengang informieren.

Der Praxisbezug in den Vorlesungen wird sehr groß geschrieben. Die Studenten haben die Möglichkeit, in jeder Vorlesung Themen aus ihrem Berufsalltag mit einzubringen und auch Prüfungsleistungen zu Aufgabenstellungen aus der eigenen Praxis zu absolvieren. Dadurch profitiert auch der Arbeitgeber vom Studium seines Mitarbeiters. Durch die berufsbegleitende Ausrichtung erhalten die Studierenden nicht nur wissenschaftliches Knowhow, sie sammeln gleichzeitig auch noch wertvolle Berufserfahrung.

Beide Studiengänge gehen im März 2020 in die nächste Runde. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Januar 2020. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zu beiden Studiengängen steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

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2019 10 08 Gruppenbild WI klein

Studienstart im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik – Schwerpunkt Data Science am Zentrum für Akademische Weiterbildung der TH Deggendorf

Am vergangenen Freitag konnte das Zentrum für Akademische Weiterbildung wieder 19 berufsbegleitend Studierende im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Data Science begrüßen.

In den nächsten viereinhalb Jahren werden sie ihre Wochenenden an der THD verbringen, um sich im Bereich Data Science weiterzubilden und Big Data Experten zu werden. Der Studiengang ist berufsbegleitend angelegt, so dass sämtliche Vorlesungen ausschließlich am Freitagnachmittag und samstags ganztägig stattfinden.

Unstrittig ist, dass die Studierenden die richtige Entscheidung für ihre berufliche Karriere getroffen haben. Dieser Studiengang startet bereits zum 18. Mal in Folge und wurde ganz aktuell an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst.

Fachinformatiker, Informatikkaufleute, IT-Systemelektroniker und IT-Systemkaufleute sind zwar derzeit enorm gefragt auf dem Arbeitsmarkt und haben hervorragende Berufsaussichten. Trotz der guten Perspektiven und der attraktiven Gehälter sind einige Absolventen dieser Ausbildungsberufe nicht rundum zufrieden in ihrem Job. Sie würden gerne weitreichendere Aufgaben mit mehr Verantwortung übernehmen oder Leitungsfunktionen in Projekten übertragen bekommen. Doch dafür fehlen ihnen oftmals Kenntnisse und Fachwissen, die über den IT-Bereich hinausgehen. Zudem ist in solchen Positionen aktuellstes Fachwissen im Bereich Data Science gefragt.

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik - Schwerpunkt Data Science bietet eine breitgefächerte Weiterbildung, die Betriebswirtschaft und Informatik sehr anwendungsorientiert miteinander verbindet und zusätzlich Fachwissen im Bereich Data Science beinhaltet. Durch die Umgestaltung sind weitreichende Anerkennungen für alle Fachinformatiker, Informatikkaufleute, IT-Systemelektroniker und IT-Systemkaufleute geschaffen worden. Für sie ist ein Einstieg ins zweite Semester im März 2020 noch möglich.

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2019 10 21 Gruppenbild Curator de Jure klein

Mit dem Start der Weiterbildung „Zertifizierte/r Berufsbetreuer/in – Curator de Jure“ zum Wintersemester 2019/2020 am 21. Oktober 2019 führt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ein deutschlandweit einzigartiges Programm in die nächste Runde. Das Weiterbildungszertifikat wurde mit höchstrichterlichem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) positiv beurteilt. Für Inhaber dieses Hochschulzertifikats bedeutet dies: Sie haben Anspruch auf die höchste Vergütungsstufe als Berufsbetreuer.

Prof. Peter Schmieder, Leiter des Zertifikatsprogramms, freute sich zusammen mit dem Zertifikatsreferenten Stefan Koerffer 19 Zertifikatsteilnehmerinnen und -teilnehmer zum Start begrüßen zu dürfen.  Die Attraktivität und Aktualität der Weiterbildung "Curator de Jure" zeigt sich durch eine erhebliche Warteliste an Bewerbern, die leider erst im kommenden Jahr starten können. Des Weiteren wird die Weiterbildung ab November 2019 auch in Hamburg in Kooperation mit dem Bundesverband der Berufsbetreuer (BdB/ipb) durchgeführt. Die Warteliste hier ist sogar noch länger.

Rund 200.000 Menschen allein in Bayern haben eine Betreuerin oder einen Betreuer. Diese Menschen sind auf die Hilfe eines gesetzlichen Vertreters angewiesen, da sie auf Grund psychischer Krankheit, Nachlassen der geistigen Kräfte oder einer anderen Einschränkung ihre Angelegenheiten nicht mehr vollumfänglich regeln können.

Eine Vielzahl dieser wertvollen Arbeiten wird von hauptberuflichen Betreuerinnen und Betreuern geleistet. Diese stehen häufig vor hochkomplexen Situationen und Problem­stellungen, die ein Höchstmaß juristischen Fachwissens, psychosozialer Schlüssel­qualifikationen und zwischenmenschlicher Handlungskompetenz erfordern.

Hier setzt die Weiterbildung der THD an: die gerichtlich bestellten Betreuer bestmöglich auf Ihre Herausforderungen hinsichtlich der rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung vorzubereiten und so zu einer wissen­schaftlich fundierten Handlungskompetenz zu befähigen. Die Kombination der Vermittlung von auf das Berufsbild zugeschnittenen theoretischen Inhalten und extrem praxisbezogener Anwendung ist ein wesentliches Merkmal dieses Zertifikats.

Vorrangiges Ziel ist die Schaffung eines eigenen Berufsbildes des gerichtlich bestellen Berufsbetreuers und die damit verbundene höchste Professionalisierung desselben.

Informationen erhalten Sie unter: https://www.th-deg.de/de/weiterbildung/zertifikate/berufsbetreuer-curator-de-jure

 

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Symposium Unternehmensführung 4.0 in Zeiten der digitalen Transformation stößt auf große Resonanz

Referenten des Symposiums

Welche Fähigkeiten brauchen Manager in Zukunft? Dieser spannenden Frage widmeten sich die Teilnehmenden des Symposiums „Unternehmensführung 4.0 – Governance, Risk und Compliance in Zeiten der digitalen Transformation“. Knapp 100 Gäste konnten die Veranstalter am vergangenen Montag, 1. April 2019 begrüßen. In neun spannenden Kurzvorträgen gaben Spezialisten aus der Wirtschaft hilfreiche und praktische Tipps für die tägliche Unternehmenspraxis.

Präsident Prof. Dr. Peter Sperber begrüßte gemeinsam mit Institutsleiter Prof. Dr. jur. Josef Scherer die Teilnehmenden und führte in die Thematik des Nachmittags ein, bevor Jürgen Weiß einen praktischen Einblick in die Entwicklung und Einführung von Geschäftsprozessmanagement am Flughafen München gab. „2020 ist dies ein konzernweit anerkanntes Management-Instrument zur Leistungsoptimierung“, so Weiß in seinen Ausführungen. Wie werden integrierte Managementsysteme im Gesundheitsbereich umgesetzt und welche aktuellen Erfahrungswerte gibt es? Diese Fragen beantwortete Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD in seinem Beitrag zu GRC als „goldener Standard in der Gesundheitsbranche“.

Bily Thomas von der ERL Immobiliengruppe gab in seinem Vortrag Einblicke in das Workflowmanagement in der Baubranche und hatte wichtige Praxistipps parat. Vor der Kaffeepause referierte Dr. Markus Reimer darüber, warum Qualitätsmanagement neu gedacht werden muss und welche Anforderungen zu den neuen Qualitätsstandards zählen.

Anschließend begeisterte Philipp Schneidenbach von Ventum Consulting die Teilnehmenden mit dem Thema Governance, Risiko- & Compliancemanagement (GRC) im Kontext von Datenschutzgrundverordnung, PSD2 und ePrivacy. Mit scheinbar banalen Fragen machte er deutlich, dass Datenschutz alle hierarchischen Ebenen eines Unternehmens betrifft. In einem gemeinsamen Vortrag erklärten Giacomo Pasini von der Governance Solutions GmbH und Fabian Ludacka von der TIM Solutions GmbH acht Evolutionsstufen des Human-Workflow-Managements und wie die Digitalisierung von Geschäftsprozessen die Mitarbeiter entlasten kann. Ludacka zeigte in einer anschaulichen Live-Präsentation, wie komplexe Workflows in die IT-Landschaft integriert werden können.

Corina Brunner vom Weiterbildungszentrum der THD referierte gemeinsam mit Gerda Schmid-Wallner, Senior Manager GMP und Stefan Koppold von der MAN Truck & Bus Gruppe über die Erfahrungen und Einsatzbereiche des Masterstudiengangs Risiko- & Compliancemanagement im unternehmerischen Alltag. „Mitarbeiter müssen in allen Bereichen mit unternehmerischen Risiken umgehen, aktiv werden und wirkungsvolle Maßnahmen einleiten können“, erklärt Schmidt-Wallner in ihren Ausführungen. Anschließend gab Belá Szabo von der REWAG AG & Co. KG einen spannenden Vortrag über GRC bei einem Stadtwerk-Konzern. Durch prominente Beispiele verdeutlichte er Stolperfallen bei der Einführung von Compliancemanagement und gab den Teilnehmenden wichtige Anhaltspunkte zur Umsetzung an die Hand. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Dr. Christoph Betz, Richter am Amtsgericht Regensburg, mit dem Thema „Digitalisierung im Spannungsfeld zum Mitarbeiter-Datenschutz“. In seinen Ausführungen machte Betz deutlich, wie weit Arbeitgeber gehen dürfen, um an Informationen ihrer (potenziellen neuen) Mitarbeiter zu kommen und wie schnell Vorgesetzte sich hier in einer Grauzone befinden.

Bei einem Stehempfang klang der Tag aus und bot noch genügend Zeit zum Netzwerken und zur Diskussion. Das Weiterbildungszentrum organisiert in Kooperation mit dem Institut für Governance, Risk und Compliance der THD jährlich am 1. April eine Veranstaltung zu aktuellen Compliance-Themen. Die nächsten Informationsabende zum Masterstudiengang Risiko- & Compliancemanagement finden am Montag, 8. April in Deggendorf und Mittwoch, 15. Mai in München jeweils ab 18 Uhr statt. Bei Fragen oder zur Anmeldung gibt Corina Brunner gerne Auskunft unter corina.brunner@th-deg.de.

Bild: Die Referenten des Symposiums Unternehmensführung 4.0 mit Prof. Dr. jur. Josef Scherer (5. von links)

03.04.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Auftaktveranstaltung am 8. März am THD Weiterbildungszentrum

Studierende Auftaktveranstaltung klein

Am vergangenen Freitag, 8. März, begrüßte das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die neuen berufsbegleitenden Studierenden zum Studienauftakt im Sommersemster. 110 Studentinnen und Studenten begannen ein Studium neben ihrer Berufstätigkeit. Darunter der MBA-Studiengang General Management, die Bachelorstudiengänge Betriebliches Management, Technologiemanagement und Pflegepädagogik. Zudem starteten erstmalig die beiden Bachelorstudiengänge Pädagogik im Rettungswesen und Sicherheitsmanagement.

Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD, begrüßte die Studierenden bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Dabei richtete er sich an die einzelnen Teilnehmergruppen und verwies auf die hohe Qualität der Lehre sowie die gute Betreuung. Neben dem hohen Praxisbezug profitieren die Studierenden vor allem auch vom Austausch untereinander. „Sie werden nicht nur von Ihren Dozenten lernen. Vor allem werden Sie voneinander lernen - der Dialog steht bei uns im Vordergrund. Bald wird sich ein Gruppengefühl einstellen und Sie werden gemeinsam einen zeitintensiven, aber ertragreichen Weg beschreiten“, so Kunhardt.

„Warum sind Sie hier?“, mit dieser Frage richtete sich Alexandra Niewöhner, Leiterin des Weiterbildungszentrums, anschließend an die Studienanfänger. Jeder der Anwesenden habe seine eigenen Ziele und Gründe, sich neben dem Beruf weiterzubilden und nochmals oder erstmals zu studieren. Der nächste Karriereschritt, der Durst nach neuem Wissen oder der Perspektivwechsel im Job – es gäbe viele Gründe für diese Entscheidung. „Doch sollte nicht das eigene Ich im Mittelpunkt stehen?“, hakte Niewöhner nach. Diese Phase im Leben sei vor allem vom Glauben an sich selbst und an die eigene Stärke am meisten geprägt. Daher kommt Niewöhner am Ende zu der Antwort auf ihre Eingangsfrage, „warum bin ich heute hier - für mich selbst.“

Je nach Studiengang werden die Teilnehmenden zwischen vier und neun Semester berufsbegleitend studieren. Dabei kommen die Studierenden meist an einem oder zwei Wochenenden pro Monat an das Weiterbildungszentrum. Insgesamt absolvieren derzeit rund 700 Berufstätige eine akademische Weiterbildung. Momentan bietet das Weiterbildungszentrum sechs Bachelor- und sechs MBA- bzw. Masterstudiengänge sowie verschiedene Hochschulzertifikatskurse und Seminare an.

Bild: Studierende bei der Auftaktveranstaltung am 08. März 2019

12.03.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Studierende am THD WeiterbildungszentrumInformationsabende am Weiterbildungszentrum der THD

Im September starten am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wieder einige berufsbegleitende Studiengänge in die nächste Runde. Studieninteressierte können sich im März bei den Informationsabenden zu folgenden berufsbegleitenden Studiengängen informieren:

Masterstudiengang Management (Schwerpunktwahl)

Die Teilnehmenden können zwischen den fachspezifischen Schwerpunkten Controlling & Finance, Marketing & Vertrieb sowie Personal wählen. Der Studiengang richtet sich an Bachelorabsolventen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften mit und ohne anschließende Berufserfahrung. Beim Informationsabend am Dienstag, 19. März ab 18 Uhr können sich Interessierte detailliert informieren.

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Schwerpunkt Data Science)

Der IT-Studiengang vermittelt den Studierenden solide Kenntnisse in der Software-Entwicklung und in der Programmierung. Ziel des berufsbegleitenden Studiengangs Wirtschaftsinformatik - Schwerpunkt Data Science ist die Vermittlung von fundierten Kenntnissen in den Bereichen Informatik, Betriebswirtschaft und Big Data. Am Donnerstag, 21. März um 18 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Infoabend am Weiterbildungszentrum der THD zum Studiengang informieren.

Masterstudiengang Public Management

Auch Kommunalverwaltungen müssen sich auf Veränderungsprozesse, Digitalisierung und Kulturwandel einstellen. Der Masterstudiengang Public Management richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen, die ihr Verwaltungswissen um spezifisches Wissen aus der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre erweitern möchten und neue Managementtools erlernen wollen. Am Mittwoch, 27. März können sich Interessierte beim Informationsabend ab 18 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD informieren.

Masterstudiengang Cyber Security

Der Studiengang richtet sich an Bachelorabsolventen aus dem Bereich der Ingenieurswissenschaften und der Informatik. Die Teilnehmenden können zwischen den fachspezifischen Schwerpunkten Automotive IT Security und Industrial IT Security wählen. Insgesamt liegt der Fokus auf der Anwendung von Security Technologien im Kontext der Industrie 4.0 und kritische Infrastrukturen. Beim Informationsabend am Mittwoch, 27. März können sich Interessierte um 18 Uhr über den Studiengang informieren.

Bild: Studierende bei der Auftaktveranstaltung im September 2018

07.03.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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sv 2018 ugf google kleinNicht für die Studierenden im MBA Studiengang Unternehmensgründung und -führung an der TH Deggendorf

Amerikanische Eliteuniversitäten wie Harvard, Princeton oder Stanford kennen viele deutsche Studenten nur aus Berichten im Fernsehen oder aus den sozialen Medien. Dort einmal studieren zu können ist jedoch für die meisten unvorstellbar, was nicht nur an den immens hohen Studiengebühren liegt. Für exklusive MBA-Programme werden dabei häufig über 100.000 Euro Studiengebühren fällig. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile zahlreiche MBA-Programme und dieser weiterführende Studienabschluss gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ein internationaler Bestandteil ist bei dieser Studienform eine zwingende Voraussetzung, wodurch die Anbieter auf Kooperationspartner im Ausland angewiesen sind.

Dabei hat sich die Technischen Hochschule Deggendorf (THD) einen besonders renommierten Partner gesichert: Die private Eliteuniversität Santa Clara mitten im Silicon Valley in Kalifornien ist eine der angesehensten Universitäten der Westküste der USA. Durch die Kooperation mit der THD kommen auch die MBA-Studierenden aus Deggendorf in den Genuss, Vorlesungen an dieser Universität besuchen zu können.

Der Auslandsaufenthalt und das Modul „Silicon Valley Program“ sind zentrale Bestandteile des berufsbegleitenden MBAs Unternehmensgründung und -führung am THD Weiterbildungszentrum. Dieser Studiengang richtet sich auch an Gründer und Gründungsinteressierte, wodurch die Partnerschaft mit einer im Silicon Valley ansässigen Universität besonders wertvoll ist. Das Silicon Valley ist als innovativster Ort Amerikas bekannt, an dem beispielsweise Unternehmen wie Google, Facebook oder auch Paypal gegründet wurden und immer noch ihren Hauptsitz haben. Die Studierenden erhalten bei ihrem Auslandsaufenthalt nicht nur die Möglichkeit an einer Eliteuniversität zu studieren, sondern dürfen auch einen exklusivem Einblick in einige der erfolgreichsten Unternehmen der Welt genießen. Ein Blick hinter die Kulissen von Google oder auch einiger anderer weltbekannter Technologieunternehmen sind Erfahrungen, die nur wenige Studenten während ihres Studiums erleben können.

Der berufsbegleitende MBA Studiengang Unternehmensgründung und -führung startet im September diesen Jahres, mit einer Dauer von vier Semestern. Derzeit werden noch Restplätze an geeignete Bewerber vergeben. Zulassungsvoraussetzung ist unter anderem ein anerkanntes abgeschlossenes Erststudium, unabhängig in welchem Fachbereich. Am Informationsabend, am 05. Juli um 18 Uhr, können sich Interessenten kostenlos und unverbindlich informieren. Weitere Informationen erhalten alle Interessenten unter peter.apfelbeck@th-deg.de.

 

Bildunterschrift: Die Studierenden der THD vor dem Hauptsitz von Google im Silicon Valley, USA. (Foto: Stadt Deggendorf/Kristina Riedl)

02.07.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsveranstaltung zum Studiengang Betriebliches Management am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf

Teilnehmer Betriebliches Management klein

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Betriebliches Management startet im März 2019 mit seinem achten Durchgang. Er gehört zu den ersten und erfolgreichsten Angeboten des Weiterbildungszentrums an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Wer im März gerne einsteigen möchte, kann sich am 9. Januar beim Informationsabend am Weiterbildungszentrum der THD informieren.

Jedes Jahr starten zwischen 25 und 30 Studierende im Bachelor Betriebliches Management. Derzeit befinden sich 88 Studierende auf dem Weg zum Bachelorabschluss. Der Studiengang richtet sich an alle Berufstätigen, die sich im betriebswirtschaftlichen Bereich weiterbilden möchten. Dabei reichen die Tätigkeitsfelder der Studierenden von den Bereichen Einkauf über Personal bis hin zum Marketing. Die große Mehrheit der Teilnehmer hat bereits eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung und häufig eine darauf aufbauende Weiterbildung, wie beispielsweise einen Fachwirt oder einen Betriebswirtabschluss. Die Anrechnung gewisser Module für das Studium ist hierbei möglich. Zulassungsberechtigt für den Studiengang sind nicht nur Abiturienten oder Fachabiturienten, sondern auch Teilnehmer mit beruflicher Qualifizierung. Diese erreicht man durch eine kaufmännische Ausbildung und eine anschließende mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in einem betriebswirtschaftlichen Beruf.

Der Informationsabend findet am Mittwoch, den 09. Januar 2019, um 18 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD statt. Für nähere Informationen und zur Anmeldung zum Informationsabend steht Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck unter Tel. 0991/3615-425 oder unter peter.apfelbeck@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Die Technische Hochschule Deggendorf war bayernweit die erste Hochschule, die nicht nur Masterstudiengänge sondern auch Bachelorstudiengänge in berufsbegleitender Form anbot. 2002 startete das Weiterbildungszentrum der THD mit berufsbegleitenden Master und MBA Studiengängen. Aufgrund der positiven Resonanz der Studierenden setzt das Weiterbildungszentrum seit 2012 zudem auf berufsbegleitende Bachelorstudiengänge.

Bild: Teilnehmergruppe des Studiengangs Betriebliches Management 2018 mit dem Leiter des Instituts für Qualität und Weiterbildung Wolfgang Stern (rechts)

03.01.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsabend zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Management

Corina Brunner

 Die entscheidenden Leistungsträger in Firmen im 21. Jahrhundert sind die Mitarbeiter. Weiterbildungen neben dem Beruf bieten hierbei einen guten Weg, die Leistungsfähigkeit und Produktivität sowie die individuellen Kompetenzen zu fördern. Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startet im September den vierten Durchgang des berufsbegleitenden Studiengangs Master Management.

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Management spezialisieren sich die Teilnehmer in einem der drei Schwerpunkte Marketing & Vertrieb, Controlling & Finance oder Personal. „Die Schwerpunktsemester nutzen die Studierenden, um ihr Know-how im jeweiligen Fachbereich zu vertiefen und sind bestmöglich auf ihre Rolle als Führungskraft vorbereitet. Zwei grundständige Semester vermitteln interdisziplinäres Fachwissen, mit dem abteilungsübergreifende Zusammenhänge analysiert und Lösungen erarbeitet werden“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am THD Weiterbildungszentrum.

Durch die berufsbegleitende Ausrichtung ist der Masterstudiengang sowohl für Absolventen geeignet, die sich nach dem Bachelor nicht zwischen Berufseinstieg und Masterstudium entscheiden möchten, als auch für Berufserfahrene, die nach einiger Zeit im Job an ihre Grenzen gestoßen und für neue Karriereperspektiven offen sind. Das Studium dauert fünf Semester. Die Bewerbungsphase rund um die 20 Studienplätze ist bereits angelaufen. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli 2019.

Studieninteressierte können sich am Dienstag, 5. Februar 2019 um 18 Uhr beim Infoabend am Weiterbildungszentrum der THD näher informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bild: Weiterbildungsreferentin Corina Brunner steht am Informationsabend bei Fragen bereit

01.02.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Kooperation zwischen dem Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf und dem Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.

BVSW Geschaftsfuhrerin Eder klein

Für alle, die im Bereich der Sicherheit tätig sind oder sich für diesen Berufszweig interessieren, gibt es ab dem Sommersemester 2019 ein einzigartiges Weiterbildungsangebot in Bayern: Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Sicherheitsmanagement am Weiterbildungszentrum der TH Deggendorf (THD) bietet eine Qualifizierung für gehobene Tätigkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) e.V. entstand dieser neue berufsbegleitende Studiengang.

„Die Anforderungen in der Sicherheitsbranche werden zunehmend komplexer und der Bedarf an qualifizierten, unternehmerisch denkenden Mitarbeitern im Sicherheitsbereich nimmt entsprechend zu,“ sagt Caroline Eder, Geschäftsführerin BVSW. „Der BVSW hat den Studiengang zusammen mit dem Weiterbildungszentrum der THD konzipiert, um die dringend benötigten Fachkräfte genau nach den Anforderungen der Unternehmen auszubilden. Gleichzeitig bietet der Studiengang Mitarbeitern in der Sicherheitsbranche eine einzigartige berufliche Perspektive.“

Der neunsemestrige berufsbegleitende Studiengang richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die bereits eine Ausbildung im Sicherheitsbereich absolviert haben und beruflich in diesem Aufgabengebiet beschäftigt sind. Ebenso können sich Quereinsteiger mit einer gleichwertigen Ausbildung oder allgemeinen Hochschulreife bewerben.

Die Studierenden erhalten eine breite Grundlagenqualifikation in den Disziplinen Forschungsmethoden, Betriebswirtschaftslehre, IT-Management sowie sicherheitsrelevante Qualifikationen, wie Konzernsicherheit, Krisen- und Sicherheitsmanagement, Kriminalität, Recht und Verkehrssicherheit. Im siebten und achten Semester ist ein Praktikum vorgesehen, bei dem eine studienrelevante Berufserfahrung angerechnet werden kann.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs können aufgrund der fachübergreifenden Kenntnisse komplexe Herausforderungen in der Sicherheit erkennen, bewerten und zu einer Lösung beitragen. Der Studiengang ermöglicht eine Vielzahl beruflicher Perspektiven in den Sicherheitsabteilungen von Unternehmen und Verbänden sowie in beratender Tätigkeit, beispielsweise in Unternehmensberatungen.

Am Dienstag, 11. Dezember um 18 Uhr können sich Interessierte beim Informationsabend am THD Weiterbildungszentrum informieren. Zur Anmeldung und für weitere Details steht Weiterbildungsreferent Peter Apfelbeck unter peter.apfelbeck@th-deg.de oder 0991/3615-425 gerne zur Verfügung.

Bild: Caroline Eder, Geschäftsführerin des BVSW - Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.  

07.12.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsabende im Dezember am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule DeggendorfStudierende am THD Weiterbildungszentrum

Berufsbegleitende Weiterbildung liegt voll im Trend. Dies gilt für Akademiker und Nicht-Akademiker. Im März 2019 starten sechs berufsbegleitende Studienangebote am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule (THD). Studieninteressierte können sich im Dezember bei den Informationsabenden zu folgenden berufsbegleitenden Studiengängen informieren.

Bachelor Technologiemanagement

Der Ingenieursstudiengang ist besonders interessant für technische Berufsgruppen und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Die Kombination aus Technik und Wirtschaft ermöglicht eine Vielzahl von Einsatzbereichen im Unternehmen und qualifiziert bestens für eine Position mit Führungsverantwortung. Techniker und Meister können das Studium auf Antrag um drei bzw. vier Semester verkürzen. Am Montag, 03. Dezember um 18:00 Uhr können sich Interessierte kostenlos beim Informationsabend am Weiterbildungszentrum der THD zum Studiengang informieren.

 Bachelor Betriebliches Management

Controlling, Einkauf, Logistik, Marketing oder Personalwesen. Der Bachelorstudiengang Betriebliches Management richtet sich an alle betriebswirtschaftlichen Berufsgruppen und bereitet die Teilnehmer auf Führungsaufgaben im Bereich der Unternehmenssteuerung vor. Beim Informationsabend am Mittwoch, 05. Dezember können Interessierte um 18:00 Uhr alle wichtigen Informationen zu dem Studiengang einholen.

 Bachelor Pflegepädagogik und Bachelor Pädagogik im Rettungswesen

Immer mehr Personen aus dem Bereich der Pflege suchen eine neue Perspektive. Der Bachelor Pflegepädagogik spezialisiert sich auf die Ausbildung von Fachlehrern für Pflege- und therapeutische Berufe auf akademischem Niveau. Der verwandte Bachelorstudiengang Pädagogik im Rettungswesen richtet sich an Notfallsanitäter oder bereits Lehrende im Rettungswesen, die ebenfalls zu Fachlehrern für Berufe im Rettungswesen ausgebildet werden möchten. Studieninteressierte können sich am Montag, 10. Dezember bei der Informationsveranstaltung ab 18:00 Uhr am Weiterbildungszentrum informieren.

Bachelor Sicherheitsmanagement

Das THD Weiterbildungszentrum bietet erstmals ab März 2019 für alle Arbeitnehmer aus dem Sicherheitssegment den Bachelor Sicherheitsmanagement an. Durch die Kombination von betriebswirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Inhalten werden die Teilnehmer als Führungskräfte in der Sicherheitsbranche vorbereitet. Am Dienstag, 11. Dezember um 18:00 Uhr findet ein Informationsabend zu diesem Weiterbildungsangebot statt.

 Master Public Management

Auch Kommunalverwaltungen müssen sich auf Veränderungsprozesse, Digitalisierung und Kulturwandel einstellen. Der berufsbegleitende Master Public Management richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen, die ihr Verwaltungswissen um spezifisches Management-Wissen erweitern und sich auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten möchten. Am Mittwoch, 12. Dezember können sich Interessierte beim Informationsabend ab 18:00 Uhr am Weiterbildungszentrum informieren.

 MBA General Management

Mit dem berufsbegleitenden MBA General Management erweitern die Teilnehmer ihre Fachkenntnisse um Managementwissen und bilden sich umfassend zu eine gefragten Führungskräften im Unternehmen weiter. Besonders interessant ist der MBA für Ingenieure, Informatiker und Akademiker ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Am Montag, 17. Dezember um 18:00 Uhr können sich Interessierte beim Informationsabend am THD Weiterbildungszentrum über den Studiengang informieren.

 

 „Heute muss man sich nicht mehr zwischen Berufstätigkeit und Studium entscheiden. Beides kann gleichzeitig absolviert werden. Ein besonderer Vorteil ist, dass durch praxisnahe Vorlesungen in Form von Seminaren der Studierende das Erlernte sofort im Berufsalltag anwenden kann“, erklärt Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Durch die Kombination von Beruf und Studium wird der Studierende zu einem Spezialisten ausgebildet, der als „Eigengewächs“ im Unternehmen aufgebaut werden kann. Dadurch ergeben sich auch für den Arbeitgeber viele Vorteile.

 Zur Anmeldung für die Informationsabende und bei Fragen zu den einzelnen Programmen steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de zur Verfügung.

Bild: Studierende bei der Auftaktveranstaltung im September 2018

23.11.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Berufsbegleitender Bachelor Pflegepädagogik an der TH Deggendorf: Infoabend am 10. Dezember um 18:00 Uhr

11 19 Bachelor Pflegepadagogik Informationsabend news

Das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) bietet zum kommenden Sommersemester 2019 einen neuen Start des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Pflegepädagogik an. Am Montag, den 10. Dezemeber 2018 um 18:00 Uhr findet ein Informationsabend zu diesem Studienangebot am THD Weiterbildungszentrum statt.

Mit zunehmender Pflegebedürftigkeit in der Bevölkerung muss auch der Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften mit ausgewiesenen Kompetenzen in den Bereichen Schulung, Prävention, Information und Beratung angepasst werden. Thomas Spindler, Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken Am Goldenen Steig in Freyung, betont: „Zur Ausbildung von qualifizierten Pflegefachkräften werden händeringend Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen benötigt. Wir arbeiten hier seit Jahren eng mit dem Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen und qualifizieren dort unsere Lehrer und Lehrerinnen im Bachelor Pflegepädagogik.“ Thomas Spindler ist zudem selbst Student des Bachelors Pflegepädagogik am THD Weiterbildungszentrum und kennt somit die berufsbegleitende Weiterbildung und deren Anforderungen im Detail: „Durch das Studium können selbst erfahrende Lehrpersonen ihre Kompetenzen in Pädagogik und Didaktik sowie in den Bereichen Schulorganisation, Schulrecht und Gesundheitsförderung und Prävention ausbauen. Sie entwickeln sich zu modernen und praxisorientierten Pflegefachlehrern.“

Das Weiterbildungszentrum der THD bietet auch zum kommenden Sommersemester 2019 einen neuen Start des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Pflegepädagogik an. Weiterbildungsreferentin der THD, Sabrina Ebner, erklärt: „Das Studium dauert acht Semester und ist so ausgelegt, dass unsere Studierenden weiterhin neben dem Studium ihren Beruf ausüben können. Die Vorlesungen finden in der Regel an drei Blocktagen im Monat statt.“ Das Ziel des Weiterbildungsstudiums ist die Ausbildung zu Fachlehrern für Pflegeberufe, wobei auch andere Karrierewege nach dem Studium für die Absolventen möglich sind. „Einige Absolventen sind bereits in der Beratung als Pflegeexperten oder in der Gesundheitsförderung tätig. Eine wissenschaftliche Karriere ist ebenso denkbar“, erklärt Ebner. Die Zulassungsvoraussetzungen für das Studium können auf unterschiedlichen Wegen erfüllt sein. Durch die Öffnung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte ohne Hochschulreife bieten sich gerade im Bereich der Pflege- und der therapeutischen Berufe neue Möglichkeiten und Berufsperspektiven an. Thomas Spindler stellt klar: „Absolute Zulassungsvoraussetzung ist jedoch eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf und eine dementsprechende Berufserfahrung nach der Ausbildung, damit einer schulaufsichtlichen Genehmigung als Lehrperson an einer Berufsfachschule seitens der Regierung Nichts im Wege steht.“ 

Offizieller Bewerbungsschluss für den nächsten Studienstart im März 2019 ist der 15. Januar 2019. Interessenten können sich am Infoabend am Montag, den 10. Dezember 2018 um 18:00 Uhr über den Studiengang informieren. Für die Anmeldung zum Infoabend und weitere Informationen sowie noch freie Studienplätze steht das Team vom Weiterbildungszentrum unter weiterbildung@th-deg.de zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Thomas Spindler ist Leiter der Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken Am Goldenen Steig in Freyung und studiert den Bachelor Pflegepädagogik am THD Weiterbildungszentrum.

19.11.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Symposium PM1„Public Management“ Symposium am 21. November ab 14:00 Uhr an der TH Deggendorf

Management im betriebswirtschaftlichen Sinn und kommunale Verwaltung erscheinen auf den ersten Blick als zwei Welten. An vorderster Stelle kommunaler Interessen steht es nicht, Gewinne zu erzielen, sondern eine positive Entwicklung der Stadt und der Region zum Wohle der Bürger zu nehmen. Familienfreundliche Einrichtungen, erfolgreiche Wirtschaftsförderung, eine zeitgemäße Infrastruktur, umfassende Bildungsmöglichkeiten und eine gute Nahversorgung – dies sind nur einige der öffentlichen Aufgaben.

Bereits zum vierten Mal veranstaltet das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am Mittwoch, den 21. November 2018 das Symposium „Moderne Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung“ mit spannenden Vorträgen zu unterschiedlichen kommunalen Themenbereichen. Die Teilnehmer erhalten von den Referenten wertvolle und interessante Neuigkeiten aus erster Hand zu verschiedenen Ansätzen in der Praxis sowie Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Einsatzbereich.

Im ersten Vortrag wird Franz Löffler, Landrat des Landkreises Cham, über die „Notwendigkeit einer guten Bildungsstruktur in öffentlichen Verwaltungen als Voraussetzung für wirtschaftlich erfolgreiche Landkreise“ referieren. Erster Bürgermeister der Gemeinde Niederwinkling, Ludwig Waas, wird in seinem Vortrag über seine Erfahrungen zum Thema „Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung als Grundlage für den Flächenverbrauch in Produktions- und Gewerbegebieten“ berichten. Waas wurde mit seiner Gemeinde in diesem Jahr im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Gold ausgezeichnet, bei dem er in allen Bewertungskriterien überzeugen konnte. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Bundesentscheid 2019. Nach der Pause widmet sich Prof. Dr. Konrad Schindlbeck der Frage, ob Veränderungsmanagement in öffentlichen Verwaltungen einen Widerspruch darstellt und welchen Herausforderungen sich Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung künftig stellen müssen. Abschließend gibt Carmen Lechner, Fachbereichsleiterin Kommunalrecht, Staatliche Rechnungsprüfung und ÖPNV am Landratsamt Donau-Ries, einen Einblick über ihre Erfahrungen mit dem Master Public Management als Investition in die eigene Zukunft.

Die Besucher des Symposiums profitieren von hochkarätigen Referenten und einem bayernweiten Netzwerk von Führungskräften und Mitarbeitern aus der öffentlichen Verwaltung. Das Symposium findet am Mittwoch, 21. November von 14:00 Uhr bis circa 17:30 Uhr am THD Weiterbildungszentrum, ITC2, Glashaus, statt. Die Anmeldung ist bei Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de möglich.

 

Bild: Die Teilnehmer des letzten Symposiums „Moderne Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung“ im Veranstaltungsraum Glashaus der THD

06.11.2018 | THD Weiterbildungszentrum

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Symposium am 01. April 2019 ab 13 Uhr am Weiterbildungszentrum der THD

Corina Brunner

Die Herausforderungen für Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung wachsen. DieSicherheit und Qualität von Geschäftsprozessen wird zunehmend wichtiger. Häufig kommen dazu Nachweise und Dokumentationspflichten hinsichtlich Vorschriften, Standards und Richtlinien, die vor einer Haftung schützen.

Das Internationale Institut für Governance, Management, Risk & Compliance (GMRC) und das Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) lädt deshalb zum Symposium „Unternehmensführung 4.0 – Risiko und Compliance in Zeiten der digitalen Transformation – Hype oder Chance?“ ein. Am Montag, 01. April 2019 haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ab 13 Uhr sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und auszutauschen.

Schwerpunktthemen sind Praxisberichte über Integrierte Managementsysteme und Human-Workflow-Management, Product Compliance und die neuen ISO-Standards im Personalmanagement. Außerdem werden Fragen zur Prozessmodellierung nach BPMN 2.0 und Risikomanagement-Standards behandelt. Dabei geben die Referenten wertvolle Tipps sowie direkte Handlungsanweisungen für das eigene Unternehmens-Umfeld.

Neben Jürgen Weiß vom Flughafen München, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheitswissenschaften an der THD, Markus Erl und Bily Thomas von der ERL Immobiliengruppe und Dr. Markus Reimer, Keynote-Speaker aus der Unternehmenspraxis konnten die Veranstalter auch Philipp Schneidenbach von der Ventum Consulting GmbH & Co. KG sowie Fabian Ludacka von der TIM Solutions GmbH und Giacomo Pasini von der Governance Solutions GmbH gewinnen. Vor der abschließenden Podiumsdiskussion geben Gerda Schmid-Wallner, stellvertretende Landesqualitätsmanagementbeauftragte, Stefan Koppold von der MAN Truck & Bus Gruppe, Belá Szabo von der REWAG AG & Co.KG sowie Dr. Christoph Betz, Richter am Amtsgericht einen Einblick in ihren Erfahrungsbereich.

Alle Interessenten, Firmen und Organisationen sind herzlich zum Symposium eingeladen. Eine Anmeldung ist noch bis spätestens Freitag, 22. März 2019 möglich. Fragen zu Ablauf, Kosten und Anmeldung nimmt Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne entgegen.

Bild: Corina Brunner, Weiterbildungsreferentin am Weiterbildungszentrum der THD und Organisatorin des Symposiums

01.03.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Informationsabend zum berufsbegleitenden Masterstudiengang

Risiko- & Compliancemanagement

Prof. Dr.Scherer PortraitFAktuelle Fälle, wie das Brunnen-Unglück in Spanien zeigen, wie wichtig eine effiziente und sichere Vor- und Nachsorge sowie die Überwachung von Projekten sind. Unternehmen benötigen Spezialisten, die es verstehen, die Haftungsgefahren für Management und Mitarbeiter zu vermindern.

 

Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Risiko- & Compliancemanagement am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erhalten die Teilnehmenden das Rüstzeug für den Aufbau und die Pflege eines funktionierenden Risiko- & Compliancemanagementsystems im Unternehmen. „Ausgewählte Problemstellungen sind die digitale Transformation, Product Compliance, Vertrags- & Qualitätsmanagement, Human Workflow Management, die EU-DSGVO & ISO27001 sowie die Dokumentations- und Reportingpflichten in Zeiten der Industrie 4.0 und wie man diese durch ein integriertes Managementsystem lösen kann“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. jur. Josef Scherer.

Der Masterstudiengang Risiko- & Compliancemanagement geht im September 2019 in die Jubiläumsrunde. Seit zehn Jahren vermitteln namhafte Dozenten aus der Praxis fundiertes Wissen, das von den Teilnehmenden direkt umgesetzt werden kann. Im Studium inbegriffen ist die Ausbildung zur geprüften Qualitätsmanagement-Fachkraft bei der TÜV-SÜD Akademie. Das berufsbegleitende Studium dauert drei Semester und findet zu etwa gleichen Teilen in Deggendorf an der THD und in München an der TÜV SÜD Akademie statt. Die Bewerbungsphase für die 20 Studienplätze ist bereits angelaufen. Bewerbungsschluss ist am 15. Juli 2019.

Studieninteressierte können sich am Mittwoch, 20. Februar 2019 um 18 Uhr beim Infoabend bei der TÜV SÜD Akademie GmbH, Westendstraße 160 in München näher informieren. Zur Anmeldung und für weitere Informationen zum Masterstudiengang steht Weiterbildungsreferentin Corina Brunner unter corina.brunner@th-deg.de gerne zur Verfügung.

Bild: Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Risiko- und Compliancemanagement Prof. Dr. jur. Josef Scherer

11.02.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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Nachhaltig Werte schaffen durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement

BGM Marktplatz klein

Rund um das Thema Werte ging es am vergangenen Freitag, den 25. Januar 2019 bei der neu eingeführten Netzwerkveranstaltung  „BGM-Marktplatz“. Etwa 40 Akteure aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) kamen am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu sammeln. Darunter waren auch die zehn Teilnehmenden des Hochschulzertifikatkurses Systemische Prozessberatung im BGM, welche an diesem Nachmittag ihre Projektarbeiten vorstellten und somit einen Teil ihrer Prüfung ablegten.

Alumni, Verbandsvertreter, Unternehmer sowie Hochschulangehörige nahmen an der Netzwerk- und Abschlussveranstaltung teil. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit an der THD, wandte sich Zertifikatsleiter Prof. Dr. Stephan Gronwald, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, an das Publikum. Er stellte die berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Prozessberatung im BGM vor und zeigte die Chancen für Unternehmen auf, welche das Betriebliche Gesundheitsmanagement nutzen und sich zu diesem Thema fachliche Beratung holen. „Wir haben es uns zum Ziel gemacht, professionelle Hilfe und Unterstützung für die Unternehmen und Betriebe in der Region zu leisten und Personen im Bereich BGM auszubilden“, so Prof. Gronwald. Dass dies gelingt, zeigen die positiven Zahlen. Seit 2016 konnte die Weiterbildung bereits zum dritten Mal starten und bis Ende dieses Jahres werden 60 Teilnehmende die Fortbildung abgeschlossen haben.

Der Gastredner Marco Altinger, Präsident des Bundesverbandes Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V., appellierte für eine stärkere Werteorientierung in der Gesellschaft. Nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf und somit in den Betrieben sollten Werte und Tugenden zur Verbesserung des Miteinanders dienen. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement sieht Altinger dabei als ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einem werteorientieren Unternehmen. Im Anschluss an die Vorträge gaben die Teilnehmenden des aktuellen Kurses Einblick in ihre Abschlussarbeiten und standen Rede und Antwort zu ihren Projekten.

Judith Scheuerer, Weiterbildungsreferentin der THD war begeistert vom großem Interesse der Gäste: „Ziel des Marktplatzes ist es, für die Akteure auf dem Gebiet eine Plattform zu bieten. Vor allem die Absolventen des aktuellen Kurses können wichtige Kontakte zu Unternehmen und Alumni sammeln. Es freut mich, dass die Veranstaltung auf so großen Zuspruch gestoßen ist.“ Der nächste Termin des BGM-Marktplatzes und auch des Zertifikatskurses ist bereits in Planung. Kontaktperson an der THD ist Weiterbildungsreferentin Judith Scheuerer (judith.scheuerer@th-deg.de).

Bild: Reger Austausch zwischen den Teilnehmenden der Netzwerkveranstaltung BGM-Marktplatz

30.01.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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THD-Weiterbildungszentrum begrüßte Experten für digitale Kommunikation Prof. Dr. Peter J. Weber zu einem Gastvortrag

Clubabend Weiterbildungszentrum THDBusse mit Werbung bekleben oder eine Kunden-App entwickeln, Hochglanz-Broschüren drucken oder Kunden-Videos auf die Website stellen? Und was tun mit unzufriedenen Kunden, die ihrem Ärger in sozialen Netzwerken Luft machen und ein Firmenimage binnen Minuten zerstören können? Diese Fragen waren Thema des diesjährigen Clubabends am Weiterbildungszentrum der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Am vergangenen Freitag hinterfragte Gastredner  Prof. Dr. Peter J. Weber in seinem Vortrag „Performance Marketing (im Unternehmen) – disruptiv oder nur evolutionär?“ so manche gängige Praxis kritisch.

Weber, Experte für digitale Kommunikation und Leiter des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement der Hochschule Fresenius riet den Zuhörern an diesem Abend, „investieren Sie nicht so viel Zeit in Ihre Strategie, sondern lernen Sie Ihre Kunden kennen!“ Neben der digitalen Marktforschung als Chance für eine bessere Kundenausrichtung appellierte Weber, sich auch intern neu aufzustellen: „Heben Sie die Trennung von Marketing und Vertrieb auf und setzen Sie alle Mitarbeiter zusammen. Denn die Aufgaben dieser Bereiche sind derart stark technik-getrieben und so rasant schnell, dass alles andere keinen Sinn mehr macht.“ Dieses Vorgehen sei die Basis für ein „Social Listening“, das heisst das Ohr täglich nah am Kunden zu haben. Damit könne man die Kunden noch viel spezifischer ansprechen, je nach Alter, Kultur, Lifestyle oder Milieu. Eine wachsende Bedeutung werde auch die „Community“ haben, erläuterte Weber: „Der Kunde von morgen will Teil einer Gemeinschaft sein, Fan sein und Sie werden vor allem spezifische Fan-Gemeinden von sich überzeugen müssen.“ Nicht die Selbstdarstellungs-Kraft eines Unternehmens werde dann über den Marketingerfolg entscheiden, sondern die Fähigkeit schnell und transparent mit dem Kunden zu kommunizieren. „Apps werden dabei unser Leben bestimmen“, so Weber weiter. Dennoch sprach sich der Professor abschließend auch für klassische Kommunikations-Plattformen wie die Website aus und betonte: „Besser als ein kostspieliges Google Adwords-Marketing ist nach wie vor ein gutes Content-Marketing. Viele unterschätzen den Nutzen einer stets interessanten und lebendigen Website, die den Kunden weiterbringt.“

Bei Fingerfood und kühlen Getränken klang der Abend gemütlich aus und die Botschaften aus dem Vortrag wurden noch lange an den Stehtischen diskutiert.

Das Weiterbildungszentrum der THD veranstaltet regelmäßig Clubabende, um den berufsbegleitenden Studierenen eine Plattform zum Austausch und Netzwerken abseits der Vorlesungen zu bieten. Leiterin Alexandra Niewöhner erklärt dazu: „Aktuell kommen über 700 Berufstätige mehrmals im Monat zu uns, um sich akademisch weiterzubilden. Neben den Vorlesungen sind bei einem berufsbegleitenden Studium vor allem das informelle Lernen und Fachsimpeln in lockerem Rahmen wichtig.“ Besonders freuten sich die Organisatoren, dass auch einige Absolventen früherer Jahrgänge kamen und damit ihre Verbundenheit zur THD zum Ausdruck brachten.

Bild: Alexandra Niewöhner, Leiterin THD-Weiterbildungszentrum, Prof. Dr. habil. Peter J. Weber, Gastreferent von der Hochschule Fresenius

15.02.2019 | THD Weiterbildungszentrum

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20170804 tag der offenen tür tc teisnachMit dem Teleskop ins Weltall schauen, Live-Glasblasen und vieles mehr beim Tag der offenen Tür am Technologiecampus Teisnach

Vor acht Jahren wurde der Technologiecampus Teisnach als Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gegründet. Unter den „THD-Campus“, die wissenschaftliche Forschung mit der regionalen Wirtschaft zusammenbringen, gehört der TC Teisnach zu den Vorreitern. Am 7. Oktober 2017 zeigt das Teisnacher Team beim Tag der offenen Tür, was im dortigen Technologiecampus steckt.

„Für den Tag der offenen Tür haben wir uns spannende Programmpunkte einfallen lassen, um unseren Forschungsbereich möglichst praxisnah vorzustellen“, wirbt Christian Schopf, operativer Leiter am TC Teisnach. Vor Ort können die Besucher beispielsweise gemeinsam mit den Forschern durch ein Teleskop Sterne im Weltall entdecken. Zu sehen gibt es außerdem die größte und modernste Optikmaschine der Welt, mit der bereits Teleskopspiegel für die Weltraumforschung produziert wurden. Außerdem gibt es Live-Vorführungen eines Glasbläsers, Probefahrten mit der E-Wald-Flotte und exklusive Führungen in die Labore. Spannende Vorträge der Professoren runden die Veranstaltung ab. Die kleinsten Besucher können zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung MINT kindergerecht in die Welt der Technik eintauchen und sich anschließend in der Hüpfburg austoben. Den Besuchern am TC Teisnach soll es auch an Essen und Trinken nicht fehlen. Dank der freundlichen Unterstützung des Fördervereins des Campus Teisnach können alle Besucher versorgt werden. Los geht es am Samstag, 7. Oktober um 15 Uhr am Technologiecampus Teisnach, Technologiecampus 1. Details zum Programm sind in Kürze auf der Homepage der THD zu finden.

04. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170804 tag der offenen tür tc teisnachMit dem Teleskop ins Weltall schauen, Live-Glasblasen und vieles mehr beim Tag der offenen Tür am Technologiecampus Teisnach

Vor acht Jahren wurde der Technologiecampus Teisnach als Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gegründet. Unter den „THD-Campus“, die wissenschaftliche Forschung mit der regionalen Wirtschaft zusammenbringen, gehört der TC Teisnach zu den Vorreitern. Am 7. Oktober 2017 zeigt das Teisnacher Team beim Tag der offenen Tür, was im dortigen Technologiecampus steckt.

„Für den Tag der offenen Tür haben wir uns spannende Programmpunkte einfallen lassen, um unseren Forschungsbereich möglichst praxisnah vorzustellen“, wirbt Christian Schopf, operativer Leiter am TC Teisnach. Vor Ort können die Besucher beispielsweise gemeinsam mit den Forschern durch ein Teleskop Sterne im Weltall entdecken. Zu sehen gibt es außerdem die größte und modernste Optikmaschine der Welt, mit der bereits Teleskopspiegel für die Weltraumforschung produziert wurden. Außerdem gibt es Live-Vorführungen eines Glasbläsers, Probefahrten mit der E-Wald-Flotte und exklusive Führungen in die Labore. Spannende Vorträge der Professoren runden die Veranstaltung ab. Die kleinsten Besucher können zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung MINT kindergerecht in die Welt der Technik eintauchen und sich anschließend in der Hüpfburg austoben. Den Besuchern am TC Teisnach soll es auch an Essen und Trinken nicht fehlen. Dank der freundlichen Unterstützung des Fördervereins des Campus Teisnach können alle Besucher versorgt werden. Los geht es am Samstag, 7. Oktober um 15 Uhr am Technologiecampus Teisnach, Technologiecampus 1. Details zum Programm sind in Kürze auf der Homepage der THD zu finden.

04. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)

 

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20170802 vorbereitungskurse studienstart ws1718Besser auf den Studienstart vorbereitet sein

Ab Ende August beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die jährlichen Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Noch vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn können Erstsemesterstudierende mit diesem Kursangebot ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen und bereits erste Kontakte zu anderen Studierenden knüpfen. Anmeldungen sind jetzt online möglich.

Erfahrungsgemäß sind viele Studienanfängerinnen und -anfänger vom geforderten Einstiegsniveau in zentralen Fächern überrascht und kämpfen während des ersten Semesters mit entsprechenden Startproblemen. „Wir empfehlen die Vorbereitungskurse, um schon vor Studienbeginn negativen Erfahrungen entgegen zu wirken“, erklärt Tobias Bauer vom Career Service der THD. Die Studienvorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Sprachen angeboten. Der vom Career Service konzipierte Kurs „Studieren mit Erfolg“ vermittelt den angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten.
„Es werden auch Kurse angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Studiengänge ausgerichtet sind“, ergänzt Tobias Bauer. Das Fach Spanisch wird speziell für Studierende im Studiengang Tourismusmanagement angeboten. Der Vorkurs „Konstruktion“ findet zum Beispiel für Studienanfänger der Fachrichtungen Maschinenbau und Mechatronik statt. Für alle Teilnehmer der Vorbereitungskurse stehen eine Campusführung und die Vorstellung der wichtigsten zentralen Einrichtungen, beispielsweise Bibliothek und Mensa auf dem Programm.
Fragen zu den studienstützenden Angeboten des Career Services werden von Tobias Bauer per E-Mail (Tobias.Bauer@th-deg.de) oder telefonisch unter 0991 3615 223 beantwortet. Das komplette Kursangebot ist unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Hier können sich Studierende direkt online anmelden.

02. August 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170801 familienfreundliche hochschule familienpaktZehn Jahre Familienfreundliche Hochschule

Vor genau zehn Jahren ließ die Technische Hochschule Deggendorf (THD) sich als „Familienfreundliche Hochschule“ zertifizieren. Die Hochschule setzt sich seitdem konsequent für familienorientierte Studien- und Arbeitsbedingungen ein. Im Jubiläumsjahr ziehen die Verantwortlichen eine durchweg positive Zwischenbilanz.

„Unser Ziel ist eine von Familienfreundlichkeit geprägte Hochschulkultur, und wir haben in diesem Sinne schon viel erreicht“, betont Martina Heim, Leiterin des Ressort Family Affairs der THD. Seit 2010 bietet die Hochschule eine eigene Kinderbetreuung für 12 Krippen- und 25 Kindergartenkinder, die auch Externen offen steht. In der Mensa bekommen Kinder von Studierenden ein kostenloses Kindermenü. Für Mitarbeiter und Studierende werden die Arbeits- und Studienbedingungen stetig verbessert und den Bedürfnissen angepasst. Dazu gehören Praktika in Teilzeit, die Möglichkeit, Studieninhalte von zu Hause zu bearbeiten und bei Bedarf von zu Hause zu arbeiten. In den Osterferien und am schulfreien Buß-und Bettag bietet die Hochschule für Grundschulkinder eine Ferienbetreuung an. Und im Rahmen der Babysitterbörse werden Studierende, die auf den Nachwuchs aufpassen können, an Eltern mit Betreuungsbedarf vermittelt. Das Engagement wird honoriert: Mit der Teilnahme am Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2016“ hat die THD ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter Beweis gestellt. Seit 2014 ist die Hochschule zudem Mitglied im Best-Practice-Club „Familie in der Hochschule“. „Der Erfahrungsaustausch mit anderen Hochschulen liefert immer neue Impulse, wie wir die Studien- und Arbeitsbedingungen an der THD im Sinne der Familienfreundlichkeit weiter verbessern können“, bekräftigt Heim. Zuletzt trat die Hochschule dem Familienpakt Bayern bei. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt gemeinsam mit der Bayerischen Wirtschaft die Arbeitgeber bei der Umsetzung familienbewusster Maßnahmen. Gemeinsames Ziel der Paktpartner ist mehr Lebensqualität für Familien und Zukunft für den Standort Bayern.

01. August 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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spibgmBetriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus

Nächster Kursstart „Systemischer Prozessberater im BGM“ ab Januar 2018

 

Alle Teilnehmer des ersten Kurses „Systemischer Prozessberater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ konnten am vergangenen Freitag ihre Hochschulzertifikate aus den Händen des Vizepräsidenten für Gesundheit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Horst Kuhnhardt, und dem Zertifikatsleiter, Prof. Dr. Stefan Gronwald, am THD-Weiterbildungszentrum entgegen nehmen und sich auf ihre Tätigkeit in diesem neuen, zukunftsträchtigen Berufsfeld freuen.

 

Aufgrund der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung stehen Arbeitgeber mehr denn je vor der Herausforderung, die Arbeitsfähigkeit ihrer Belegschaft zu erhalten sowie deren Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und Verbundenheit zur Firma zu fördern. Ein Systemischer Prozessberater im BGM ist an dieser Stelle ein verlässlicher Partner an der Seite des Unternehmers. „In diesem Hochschulzertifikatskurs legen wir großen Wert darauf, dass die Teilnehmer lernen, die Klienten nach genauer wissenschaftlicher Analyse der Ist-Situation zu beraten. Außerdem werden Sie dazu befähigt, anschließend den gesamten Prozess umfassend zu begleiten.“, erklärt Jana Herbst, Weiterbildungsreferentin der THD. Jeder Durchgang beinhaltet drei Supervisionsworkshops, in denen sich ausführlich über die jeweiligen Praxisprojekte der Teilnehmer ausgetauscht wird. „Wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil wir so viel Wissen von unschätzbarem Wert durch Prof. Gronwald vermittelt bekamen und uns bestens auf die zukünftige Arbeit vorbereitet fühlen. Weinend, weil wir traurig sind, dass wir uns nicht mehr so oft sehen. Wir Kursteilnehmer haben neben Dienstlichem auch viel Privates ausgetauscht sowie fachlich und menschlich jede Menge voneinander gelernt. Unser erstes gemeinsames Wiedersehen ist bereits geplant.“, so Elke Seidel, Absolventin des Hochschulzertifikatskurses Systemischer Prozessberater im BGM.

 

Abschließend verlas Prof. Dr. Stefan Gronwald ein Grußwort des Direktors Prävention der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) Dr. Andreas Weber. Dieser würdigte die Leistungen der Absolventen und den Hochschulzertifikatskurs Systemischer Prozessberater im BGM an sich. Die VBG ist als gewerbliche Berufsgenossenschaft der größte Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Der nächste Kursstart ist am 18. Januar 2018. Informationen können bei Weiterbildungsreferentin Jana Herbst unter 0991/3615-727 angefordert werden.

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Vor 6 Jahren hat Christine Kaiser (Mitte im Bild) ihr Studium Tourismusmanagement an der THD erfolgreich abgeschlossen und ist seither im Hotel St. Wolfgang der Asklepios Kliniken im Bereich Marketing tätig. Gerne kehrte die Absolventin als Gastreferentin an die THD zurück, um ihr Praxis-Know How mit den Studierenden des Studiengangs Tourismusmanagement zu teilen.

 

absolventin tm

 

Das Hotel St. Wolfgang in Bad Griesbach, das eine Kombination aus Klinik und Fünf-Sterne-Hotel bildet, gehört zur Gruppe der Asklepios Kliniken und ist auf dem gesundheitstouristischen Markt mit hochwertigem Hotelangebot sowie einem breiten Spektrum an medizinischen Dienstleistungen etabliert. Fr. Kaiser berichtete interessant und praxisnah aus ihrem Arbeitsalltag.

Alle Tourismusmanagement-Studierenden waren sich einig: Ein praxisnahes Studium an der THD ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere im Tourismus. (sl)

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2017 gruppenbild plv mt

Zwei spannende und lehrreiche PLV Wochen im Studiengang Medientechnik gehen zu Ende.

Studenten der Medientechnik bei praktischen Übungen während der PLVs „Workshop Kamera Sony FS7“ mit Börres Weiffenbach und „Lichtgestaltung im Film“ mit Sven Zellner.

 

2017 filmszene plv

Der renommierte Kameramann Börres Weiffenbach, mehrfach ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Kamerapreis, teilte mit einer Mischung aus technischen Grundlagen und gestalterischen Übungen seine langjährige Erfahrung mit den interessierten Studenten. Sven Zellner, freiberuflicher Kameramann, Fotograf und Beleuchter, sowie Mitarbeiter an der HFF München, leuchtete mit den Kursteilnehmern erst bekannte Filmszenen nach und unterstützte sie dann bei der Ausleuchtung einer von ihnen selbst entwickelten Szene. Vielen Dank für zwei inspirierende Wochen!2017 filmstudio plv

 

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„Das Miteinander von allgemeiner und spezialisierter Palliativversorgung“

Im Rahmen unseres  7. Symposiums an der Hochschule in Deggendorf möchten wir neben  dePaliativ Symposium
n Impulsreferaten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben,  in einer interaktiven Art im Rahmen einer ausführlichen Fallbesprechung Themen rund um die Fragen von dem Miteinander der Dienstezu verstehen und zu vertiefen:
Wie kann die Zusammenarbeit und Aufteilung zwischen der AAPV ( Allgemeine ambulante Palliativversorgung) und der SAPV ( Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) optimiert  und zunehmend verstärkt werden durch bewusst gesuchte Kooperationen?
Wir meinen, dass durch die Praktiker-Besetzung  des Symposiums ein konstruktives Weiterdenken über den Rahmen der hospizlichen und palliativen Versorgung hinaus angestoßen werden kann.

 

Ganz herzlich lädt Sie zu dieser Veranstaltung der Vorstand des „Palliativ- u. Hospiz-Netz
Niederbayern e.V.“ ein.

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Neben dem bereits im Januar 2017 erfolgten Start der Begleitkurse für Pflegefachkräfte mit ausländischen Qualifikationen kam am 8. Juni 2017 die erste Lehrgangsgruppe „Kulturbegleiter in Gesundheitsberufen“ im Kompetenzzentrum Bad Kötzting zusammen. An insgesamt 6 Seminartagen bietet der Basislehrgang Praxisanleitern, Leitenden und weiteren Multiplikatoren in der Pflege einen tiefgründigen Kurzlehrgang zur kultursensiblen Pflege und Teamarbeit.

Vom ersten Seminartag an ist ein angeregter Austausch von Wissen, Erfahrungen und Einschätzungen für aktuelle Bedarfe entstanden. Das vielfältige Programm lädt zur Wissenserweiterung und Reflexion kultureller Fragen ein und ermöglicht eine hohe praktische Relevanz für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Teilnehmerinnen.

Der zweite Basislehrgang beginnt am 22. November 2017. Die Seminare finden statt am 22.- 23. November 2017, 17.- 19. Januar 2018 und 22. März 2018.

Dank der Projektförderung ist die Kursteilnahme derzeit gebührenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und die Begegnung mit Ihnen.

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Begleitkurs zur Verkürzung der Pflegeausbildung

Sie haben eine erfolgreich abgeschlossene Pflegefachhelferausbildung aus dem In- oder Ausland? Sie möchten damit Ihre Pflegeausbildung um 1 Jahr verkürzen? Dann bieten wir Ihnen eine Trainingsgruppe, Seminare und Begleitung zur Ausbildungsverkürzung. Durch die Förderung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ist der Kurs derzeit kostenfrei.

Lebendiges Lernen in kleinen Gruppen
In 19 Tagen wandern wir gemeinsam durch die Inhalte des 1. Ausbildungsjahres. Dabei erhalten Sie Seminare, in denen Sie prägnant das Wesentliche eines Themenfeldes erfassen, üben und zugleich Zusammenhänge zu Ihren Praxiserfahrungen herstellen können. Zusammen mit unserer kompetenten Lernberatung können Sie Ihre Ausbildungsverkürzung bereits im 2. Ausbildungsjahr bewältigen und haben so im 3. Jahr freie Kapazität zur Examensvorbereitung.


Wann wir uns treffen

13. - 16. März 2018 ganztags │ 13. & 20. April nachmittags │ 25. - 26. April 2018 ganztags │ 11. & 18. Mai 2018 nachmittags │  8., 15. & 22. Juni 2018 nachmittags │ 11. – 13. Juli 2018 ganztags │  20. Juli 2018 nachmittags │ 8.- 9. August 2018 ganztags │ 04. – 07. September 2018 ganztags

Änderungen bleiben vorbehalten. An den Tagen der Halbtagesseminare stehen die Räumlichkeiten und Materialien vormittags zum freien Lernen zur Verfügung.

Bitte nehmen Sie Ihre Anmeldung bis zum 13.02.2018 vor. Wenn Sie zuvor noch Ihre Anerkennung und / oder Ausbildungsverkürzung beantragen müssen, nehmen Sie bitte spätestens im Januar 2018 mit uns Kontakt auf.

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Frühstudium an der THD 

An der Technischen Hochschule Deggendorf läuft für begabte und engagierte OberstufenschülerInnen der umliegenden Gymnasien und der FOS/BOS derzeit der Bewerbungszeitraum für das Frühstudium. Frühstudium bedeutet, dass die Teilnehmer parallel zum Unterricht und mit Erlaubnis der Schule reguläre Vorlesungen an der THD belegen dürfen.

Das Angebot ist vielfältig und reicht von Bionik, Astrophysik oder Hacking bis hin zu „Business Storytelling“ oder „Basics of Embedded System Design“ in englischer Sprache. Außerdem steht für Frühstudierende wieder das Programm der Virtuellen Hochschule Bayern für orts- und zeitunabhängiges Lernen zur Verfügung. Wer die Abschlussprüfung in seiner gewählten Vorlesung absolviert, kann damit ECTS-Punkte sammeln und in einem späteren Studium anrechnen lassen. Vor allem aber bietet das Frühstudium die Möglichkeit, ins echte Studium reinzuschnuppern und Interessensfelder zu testen. Und dies ganz angstfrei. Denn wer merkt, dass er doch nicht das Richtige gewählt hat oder sich überfordert fühlt, kann ohne negative Folgen das Frühstudium jederzeit beenden. Also: Studieren kann man probieren! Weitere Informationen zum Frühstudium sowie das vorläufige Kursprogramm findet man unter www.th-deg.de/fruehstudium. Interessenten sollten sich bis spätestens 04. August mit den ersten beiden Seiten des Bewerbungsformulars unter fruehstudium@th-deg.de melden. Da sowohl die Vorlesungszeiten als auch die Schulstundenpläne noch nicht fest stehen, können die gewünschten Kurse auch im September noch geändert bzw. dann erst gewählt werden.

27. Juli 2017 | Pressestelle (PK)

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20170725 neuer professor andreas fischerNeuer Professor lehrt Informatik und spielt Hardrock

Zum Wintersemester 2017/2018 übernimmt Dr. Andreas Fischer, ein Spezialist für virtuelle Netzwerke, die Professur "Informatik für Ingenieure" an der Fakultät für Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf.

Ursprünglich im Chiemgauer Alpenvorland beheimatet, zog es ihn nach seiner Schulzeit in die Drei-Flüsse-Stadt Passau. An der dortigen Universität studierte er zunächst Informatik und promovierte im Anschluss daran. Während seiner Promotion beschäftigte er sich im Rahmen der weltweiten Arbeiten an einem zukünftigen, flexibleren Internet, insbesondere mit dem Problem der Ressourcenzuweisung für virtuelle Netzwerke. Im Themenfeld "Industrie 4.0" ist dieses Problem relevant für die Planung und Einrichtung zuverlässiger Kommunikationskanäle. In diesem Bereich kooperierte er daher bereits mit großen Industriepartnern wie Siemens, Hitachi, und Motorola.
Die Ergebnisse seiner Arbeiten veröffentlichte Dr. Fischer in zahlreichen international beachteten Fachartikeln. Seine darauf basierende Dissertation an der Universität Passau wurde mit summa cum laude bewertet. Nach seiner Promotion nahm er eine Stelle als Post-Doktorand im schwedischen Karlstad am Vänersee an, wo er seither weiter an der Flexibilisierung des zukünftigen Internets forscht. Umfangreiche Lehrerfahrung sammelte Andreas Fischer bereits während seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau im Rahmen von Vorlesungsvertretungen, Übungen, Praktika, Seminaren und Studienarbeiten. In Deggendorf wird er sich neben seiner regulären Lehrtätigkeit im Rahmen des DegTrepE-Projekts für eine weitere Verbesserung der Lehrqualität sowie für eine Intensivierung der E-Learning Aktivitäten einsetzen. Der 36-jährige neue Hochschullehrer wohnt mit seiner Verlobten in Ruhstorf im Landkreis Passau. Seine Freizeit verbringt er mit seinen zahlreichen Hobbies. Neben Segeln, Wandern und Landschaftsfotografie zählen dazu insbesondere sein Engagement als Kung Fu Trainer sowie als Lead Sänger und Gitarrist der Passauer Band Chord Dump.

25. Juli 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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20170710 studentenbesuch rollende ausstellungStudenten des European Campus besuchen die Rollende Ausstellung

Welchen Herausforderungen muss man sich im Alter stellen? Woran sollte man heute schon für später denken? Welcher technischen Hilfestellung kann man sich dabei bedienen? Diesen und anderen Fragen ging die rollende Ausstellung mit dem Thema „Wegweiser Pflege und Technik“ in Pfarrkirchen auf den Grund. Für die Studierenden aus dem Bereich Angewandte Gesundheitswissenschaften bot sich hierbei die ideale Gelegenheit, die Themen Demographie, Technik, Innovation, Gesundheit und Medizin in einer Gesamtschau zu erfahren.

Älterwerden geht uns alle an. Entweder im persönlichen Umfeld durch die Eltern oder Großeltern, durch einen selbst und teils eben auch im beruflichen Umfeld. Im Rahmen der Veranstaltung „Health Management and Health Provision“ beschäftigen sich die Studierenden des European Campus Rottal-Inn (ECRI) per se mit allen Facetten des Gesundheitsmanagements. Beim Besuch der Ausstellung gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Pillmayer erhielten sie Einblick in die täglichen Herausforderungen des Alters und wie diesen mit technischen oder auch einfacheren Lösungen begegnet werden kann. So werden sie auch mit innovativen Produkten vertraut gemacht die vor dem Hintergrund des demographischen Wandels schon heute zum Einsatz kommen können.

Mittels GERT, dem Alterssimulationsanzug konnten die Studierenden wirklich erleben und nachempfinden, mit welchen Einschränkungen man im Alter konfrontiert werden kann. „Diese Selbsterfahrung sensibilisiert einen für die Bedürfnisse der älteren Menschen in der Gesellschaft und fördert Empathie und Verständnis für deren Belange. Das kann sowohl privat als auch beruflich nur von Vorteil sein – für alle Parteien.“ resümiert Clemens Bergbauer, Student International Tourism Management & Health Care im 4. Semester.

Überraschend für die Studierenden des ECRI war auch, welche einfachen Lösungen es heute schon gibt und welche positiven Auswirkungen eine therapeutische Stofftier-Robbe auf Demenzkranke hat. Mit der Ausstellung ließ sich gerade am Standort in Pfarrkirchen aus mehreren Grüne eine Brücke schlagen. Relevante Themen wurden praxisnah in das Studium integriert, wodurch sich das Studienangebot auf der Höhe der Zeit befindet. Die Wirtschaftsförderung setzt viele Akzente in diesem Bereich, wodurch man sich den Herausforderungen bewusst ist. Die präsentierten Lösungen eröffnen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen neue Möglichkeiten. Sie bauen Hemmnisse ab in Destinationen dieser Art zu reisen, wo touristische Leistungsträger über entsprechende Einrichtungen, Produkte oder Angebote verfügen. Dies beschreibt einen ganz klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern am Markt.

„Mir persönlich hat die Ausstellung sehr gut gefallen, da die kompetenten Ansprechpartner/ -innen zu allen Themen fundierte Auskunft geben konnten.“, blickt Prof. Dr. Pillmayer zurück. „Die Ausstellung regt zum Nachdenken an und es war sehr erfreulich, wie interessiert und engagiert die Studierenden sich mit den Inhalten auseinandergesetzt haben.“

So kurz vor den Prüfungen war die kleine Exkursion auch eine gelungene Abwechslung, um dem Lernstress zumindest kurzzeitig zu entkommen. Die Prüfungen laufen aktuell und der Prüfungszeitraum erstreckt sich noch bis zum 26. Juli. Im Anschluss verabschieden sich die Studierenden der Europa-Hochschule erstmal in die wohlverdiente Sommerpause, bevor der ECRI dann ab 1. Oktober 2017 die Studierenden zum Wintersemester begrüßen darf.

Bild (ECRI): Die Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Pillmayer (3. v.l.) zu Besuch bei der Ausstellung „Wegweiser Pflege und Technik“.

10. Juli 2017 | ECRI Pressestelle (YG)

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20170710 dieter görlitz preisIhre Arbeit fand bei der Jury Gehör

Die Medientechniker der Technischen Hochschule befassen sich auch mit dem menschlichen Gehör. Besonders eindrucksvoll hat das Katharina Heydn gemacht, deren animierter Film über die Funktionsweise jedes einzelnen Teils im Mittel- und Innenohr heute sogar Teil von Vorlesungen ist. Mit dieser Bachelor-Arbeit hat die Absolventin sich auch bei der Jury des Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Preises Gehör verschafft: Sie und die drei weiteren Preisträger dieses Jahres wurden gestern im Alten Rathaus geehrt. Neben Katharina Heydn sind das Julia Dachs, Benedikt Guterl und Lisa-Maria Maier.

Julia Dachs hat das Bauingenieurwesen-Studium mit dem Bachelor in der Gesamtnote 1,2 abgeschlossen. Besonders gut war sie in der Baustatik, wo sie zwei Semester lang als Tutorin arbeitete. In den vorlesungsfreien Zeiten absolvierte sie den praktischen Teil ihres dualen Studiums bei der Firma Max Streicher. Dort hat sie mit ihrer Bachelor-Arbeit geholfen, eine mobile Bohranlage weiter zu entwickeln – sie hat sich damit befasst, wie man deren Maststruktur leichter machen kann. Benedikt Guterl, Tirathlet und Schüler der Aloys-Fischer-Schule, hat für seine Seminararbeit die Trettechnik im Radsport analysiert, verschiedene Techniken erläutert, sie angewandt und selbst Filme darüber gedreht. Sowohl die inhaltliche als auch die formale Qualität hat die Jury überzeugt. Lisa-Maria Maier besucht ebenfalls die Aloys-Fischer-Schule und hat sich in ihrer Seminararbeit mit Körpersprache und Gesten verschiedener Kulturkreise befasst. Nach ihrer gründlichen und umfassenden Recherche hat sie in englischer Sprache ihre Ausführungen verfasst, für die ihr ein hohes Maß an Fleiß und Engagement bescheinigt wurde.

Bevor TH-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber nicht ohne Stolz die Preisträger und ihre Arbeit vorstellte, lobten OB Christian Moser und der frühere Hochschulpräsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl die Initiative von Mosers Vor-Vorgänger Dieter Görlitz. Er hatte vor 20 Jahren, zu seinem 60. Geburtstag, die Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Stiftung ins Leben gerufen, um junge Menschen zu motivieren und ihre Arbeit zu würdigen. Mit dem gestrigen Tag sind 125 Preisträger mit insgesamt rund 120000 Euro Preisgeld ausgestattet worden.

11. Juli 2017 | Text und Bild: PNP

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Pflegeverantwortliche aus ganz Ostbayern trafen sich vergangenen Freitag
(24. Juni) zum zweiten Mal im neu gegründeten Pflegenetzwerk Ostbayern
an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen
Hochschule Deggendorf (THD). Seit dem Gründungstreffen im Februar
konnten zu einer besseren Verzahnung von Theorie und Praxis in der Pflege
einige Entwicklungen vorangebracht werden.


So können sich in der Pflege tätige Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen,
erstmalig am 5. Juli (bereits ausgebucht), sowie Stationsleiter und
Stationsleiterinnen, erstmalig am 26. September (Anmeldungen noch
möglich), an Hochschulbildungstagen an der THD austauschen und mit
Referenten aus der Praxis für die Praxis fortbilden. Darauf aufbauende
Zertifikatskurse für Stationsleiter und Praxisanleiter erweitern und vertiefen
insbesondere im Bereich wissenschaftsbegründeter Pflege Kompetenzen.
Derartige Zertifikatskurse werden ab Frühjahr 2017 angeboten.
Anmeldungen sind im Veranstaltungskalender der Fakultät Angewandte
Gesundheitswissenschaften der THD ab sofort möglich. Ein regelmäßi ger
Newsletter der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften wurde
eingerichtet und erscheint erstmalig im Wintersemester 2016. Die Themen
und Autoren der Bachelorarbeiten der Gesundheitsfakultät wurden den
Netzwerkpartnern zur Verfügung gestellt, so dass mit den Autoren Kontakt
aufgenommen werden kann.
Seit dem Gründungstreffen im Februar formierte sich eine Arbeitsgruppe zu
grundlegenden Fragen rund um die Pflegenetzwerktreffen. Das am
vergangenen Freitag tagende Plenum beschloss diese Arbeitsgruppe als
Beirat einzusetzen. Die gewählten Beiräte um Christiane Rösch,
Pflegedirektorin am Kinderklinikum Dritter Orden in Passau sind Tony
Ebeling, Pflegedirektor am Uniklinikum Regensburg, Christine Windorfer,
Mitarbeiterin bei der Pflegedirektion Bezirksklinikum Mainkofen, und
Felicitas Klein, Pflegedirektorin der medizinischen Einrichtungen des Bezirks
Oberpfalz, medbo, Regensburg. Sie werden gemeinsam zur Vorbereitung
auf das 3. Netzwerktreffen am 30.November 2016 Grundsatzfragen zu
Form, Aufgaben, Funktionen und Ziele des Pflegenetzwerks Ostbayern
voranbringen.
Zwei weitere Sektionen nehmen ihre Arbeit auf. Eine Sektion um Volker
Gießübl, Verwaltungs- und Akademiedirektor der Altenpflegeakademie
Bayerischer Wald, sowie Michael Döschl, Bereichsleiter Pflege beim BRK
Kreisverband Deggendorf, und Christine Windorfer, Bezirksklinikum
Mainkofen, werden sich den Fragen um die „Einmündung von Pflegenden
mit Hochschulabschluss“ widmen. Hier sollen Konzepte zu möglichenAufgabenfeldern von akademisch Pflegenden, Informationsformen für
Studienbewerber sowie für Mitarbeitende in der Pflege erarbeitet werden.
Der Beirat sowie die Sektionen werden von der Hochschule in ihrer Arbeit
unterstützt.
Eine wesentliche Neuerung erfuhr das Pflegenetzwerk mit der Teilnahme
der beiden ostbayerischen Hochschulen Regensburg und Rosenheim. Frau
Prof. Dr. Annette Meusling-Sentpali, OTH Regensburg, und Herr Prof. Dr.
Martin Müller, FH Rosenheim nehmen zusammen mit Prof. Dr. Christian
Rester, TH Deggendorf, in der Sektion „Hochschule“ ihre Arbeit auf. Anlass
für die Zusammenarbeit ist, dass alle drei Hochschulen in einem
Studiengang Pflege Dual für eine wissenschaftsbegründete Pflegepraxis
graduieren. Die Sektion Hochschule wird ihr Selbstverständnis in der
wissenschaftlichen Begleitung des Pflegenetzwerks Ostbayern entwickeln.
Insbesondere die Frage nach einer Systematik von Chancen und
Hemmnissen der Implementierung von wissenschaftlichem Wissen, im
Austausch von Hochschule und Einrichtung, in die Pflegepraxis soll
Gegenstand der Anstrengungen werden. Für 2017 ist dazu ein Symposium
in Planung. Für die wissenschaftliche Begleitung sind Befragungen von
Pflegeverantwortlichen,
Abschlussarbeiten
sowie
gemeinsame
Bestrebungen um eine künftige Forschungsförderung geplant.
Neben dem Pflegenetzwerk ist der Bildungskreis Pflege und Gesundheit ins
Leben gerufen worden. Unter der Begleitung von Prof. Dr. Michael Bossle
und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Gerhard M. Käser, M.A. sollen
Entwicklungsfragen in Bildungseinrichtungen beleuchtet werden. De rzeit
stehen Gespräche mit sogenannten Satelliteneinrichtungen Niederbayerns
an, die ihre individuellen und an zukünftigen Bedarfen ausgerichteten
Entwicklungen unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchdringen
wollen.

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This degree involves an in-depth investigation of psychology combined with business studies. Expertise in these areas opens up a wide range of career prospects for graduates, as throughout their future careers they will be able to apply psychological knowledge to business challenges.

Subjects include Accounting, Research Methods, Organizational Psychology, Marketing, Soft Skills and also English language lessons. In the integrated internship, students gain practical experience in the work environment and have the opportunity to deepen their understanding in a particular field of interest.

This degree involves an in-depth investigation of psychology combined with business studies. Expertise in these areas opens up a wide range of career prospects for graduates, as throughout their future careers they will be able to apply psychological knowledge to business challenges.

Subjects include Accounting, Research Methods, Organizational Psychology, Marketing, Soft Skills and also English language lessons. In the integrated internship, students gain practical experience in the work environment and have the opportunity to deepen their understanding in a particular field of interest.

 

Degree

Bachelor of Science (B.Sc.)

Accreditation FIBAA
Duration 7 semesters
Studienbeginn October
Studienort Deggendorf
Admission requirements    
General university entrance qualification

Background knowledge

> Basic business knowledge is advantageous
> Good knowledge of Maths and Statistics is advantageous
> Level B2/C1 English language skills

Key focus areas

> Advising, Coaching and Supervision
> Specialist Psychology
> Consumer, Market and Advertising Psychology
> Human Factors und Decision Ergonomics
> Character Diagnostics and Personnel Selection
> Organisational Development

Further qualifications

> Master Human Resources Management
> Master Strategic and International Management

Fees

No tuition fees, only €52 student services fee per semester

Campus

Deggendorf
Contact welcome@th-deg.de

 

 

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20170712 erstes treffen mint regionErstes Treffen der Macher von „MINT-Region Deggendorf+“

Fachkräfte-Nachwuchs fehlt seit Jahren in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die MINT-Region-Macher in Deggendorf und drei benachbarten Landkreisen schlossen sich zusammen, um dem Mangel entgegen zu wirken. Gut besucht war das erste Treffen der Macher der „MINT-Region Deggendorf+“. Das dicke Plus steht für die Landkreise Freyung-Grafenau, Rottal-Inn und Regen, die gemeinsam mit Stadt und Landkreis Deggendorf und unter der Federführung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Region im Technik-Bereich zukünftig stärken werden.

Wichtigstes Anliegen hierbei ist, die bestehenden Angebote, die bereits vielfältig und zahlreich vorhanden sind, auf einem Informationsportal sichtbar zu machen. Eltern, Lehrer, Schülerinnen und Schüler werden sich künftig in Sachen Naturwissenschaften und Technik mit einem Mausklick kundig machen können. Außerdem werden die Anbieter unterschiedlicher Aktionen wie Technik-Camps, Unternehmensführungen oder Experimentiertagen ihre Veranstaltungen jederzeit selbst eintragen können.
Im Vorfeld hatten die Gründungsmitglieder bereits die MINT-Aktivitäten ihrer Region gesammelt und an die MINT-Managerin des Projekts, Andrea Stelzl weitergegeben. Diese Aktivitäten bilden nun den Grundstock des Portals, der mit der Zeit weiter wachsen soll. Über den Start des Informationsportals wird Andrea Stelzl separat informieren. Wer seine Firma oder Schule und eigene Veranstaltungen darin wiederfinden möchte oder einfach nur Fragen zur MINT-Region hat, kann sich jederzeit wenden an: mint@th-deg.de oder Tel. 0991 – 3615695. Auch wer Ideen und Vorbilder für eigene Veranstaltungen sucht, kann sich melden. Ebenso sind Schulen, die auf der Suche nach einem Unternehmenspartner sind oder Unternehmen, die den Kontakt zu Schulen, Schülern, Eltern suchen, bei der MINT-Managerin genau richtig. Sie vermittelt, unterstützt das Knüpfen von Kontakten, informiert und klärt auf.
Neben dem Informationsportal wurden bereits Visionen für die Zukunft entwickelt, z. B. die Etablierung eines, vielleicht mobilen, Schülerlabors oder auch die Ausrichtung eines großen MINT-Tages. Auch soll die Digitalisierung als Teilbereich von MINT thematisiert und vorangebracht werden. Im Bereich Informatik sind zahlreiche Schülerprogramme für die Klassenstufen 5 bis 12 entwickelt worden, u.a. von Technik für Kinder e. V. zusammen mit der Universität Passau. Von Lego-Robotern über App-Programmierung bis hin zu Raspery Pi ist vieles möglich, um sich mit Informatik vertraut zu machen. Interessierte Schulen, aber auch Unternehmen, die eine bestimmte Schule dabei finanziell bzw. personell unterstützen möchten, können sich bei Andrea Stelzl melden.
Die anwesenden MINT-Aktiven waren sich einig, dass durch MINT-Bildung und MINT-Aufklärung die Region gestärkt und attraktiv gemacht wird. Entsprechende Unternehmen und damit Berufsperspektiven sind ausreichend vorhanden. Sie werden vom Netzwerk und MINT-Region Deggendorf+. profitieren. Jeder ist aufgerufen und eingeladen MI(N)T zu machen. Der Grundstein ist gelegt!

12. Juli 2017 | THD-Pressestelle (PK)

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Internationales Netzwerk für Absolventen – Alumni-Akademie an der Technischen Hochschule Deggendorf

 

07 04 alumni akademie bayhost

Über 20 ausgewählte Hochschul-Absolventen aus elf verschiedenen Ländern besuchten vergangene Woche die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie kamen zur sechsten Alumni-Akademie des Bayerischen Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST), die in diesem Jahr in Deggendorf ausgerichtet wurde. In Vorträgen und Workshops erarbeiteten die Absolventen das Thema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“.

 

„Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Alumni Projekte sind sehr begehrt, aber es ist nicht leicht, den Zuschlag zu bekommen. Daher hat es uns sehr gefreut, dass heuer die THD die Alumni-Akademie ausrichten durfte“, resümierte Ulrike Sauckel, Alumni-Beauftragte der THD nach den fünf erfolgreichen Veranstaltungstagen. Gemeinsam mit dem Team der Fakultät „Angewandte Gesundheitswissenschaften“, unter der Leitung von Alexandra Glufke, bereitete sie über mehrere Wochen ein ansprechendes Programm für die teilnehmenden Absolventen vor, die bis aus Russland oder Mazedonien angereist waren.

Das Leitthema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“ wurde von den Experten und Einrichtungen der THD auf unterschiedlichste Weise beleuchtet. Unter anderem lernten die Teilnehmer am Gesundheitscampus in Bad Kötzting das Forschungsfeld "individuelles Gesundheitsmanagement" kennen sowie den medizinischen Ansatz der dortigen Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). In Kombination mit dem Rahmenprogramm zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden. „Ich kehre mit neuer Fachexpertise und vielen wertvollen Kontakten nach Hause zurück“, fasste etwa Dr. Oxana Matasova, Dozentin für Germanistik der Universität Saratow zusammen.

BAYHOST beantragt regelmäßig erfolgreich Alumni-Akademien. Zur Teilnahme können sich ehemalige osteuropäische Studierende und Promovierende bayerischer Universitäten und Hochschulen bewerben, die nach dem Studium wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Gefördert wird die Veranstaltung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

 

 

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Barmer Forum 2017 am 20.07.2017

 

barmer forum 2017 2barmer forum 2017 01

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Im Zeichen der Qualität: Fachveranstaltung zur Pflegeberatung 2017

alle redner der fachveranstaltung pflegeberatung kopie

Unter dem Tagesthema „Gut - besser - am besten: Qualität in der Pflegeberatung“ trafen sich über 100 interessierte Fachexperten am 27. Juni an der TH Deggendorf zur Fachveran

staltung Pflegeberatung

 

 

Pflegebedürftigkeit trifft die meisten Menschen oftmals unvorbereitet. Umso wichtiger ist es, dass ihnen kompetente Pflegeberatung zur Seite steht. Diese wichtige Aufgabe übernehmen die Pflegeberater der Pflegekassen, Pflegestützpunkte oder andere Beratungsstellen die den § 7a SGB XI erfüllen. Aber wie ist sicherzustellen, dass die angebotene Beratungsleistung qualitativ h

ochwertig ausfällt? Und was bedeutet „Qualität in der Pflegeberatung“? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigte sich die Fachveranstaltung zur Pflegeberatung 2017 unter dem Thema „Gut - besser - am besten: Qualität in der Pflegeberatung“.

 

Über 100 interessierte Pflegeberaterinnen und Pflegeberater waren zu der Veranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) gekommen, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK Bayern) bereits zum fünften Mal stattfand. Eröffnet wurde die Fachtagung durch Grußworte von Dr. Bernhard Opolony, Leiter der Abteilung 4 Pflege und Prävention des StMGP, Professor Dr. Michael Boßle, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, Dr. Ottilie Randzio, Leitende Ärztin Pflege und stellvertretende Geschäftsführerin des MDK Bayern, sowie von Alexandra Krist, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern.

 

Den ersten Vortrag hielt Daniela Sulmann, Bereichsleiterin Projekte des Zentrums für Qualität in der Pflege. Die Expertin stellte die wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Untersuchung des Zentrums „Qualitätsrahmen für Beratung in der Pflege“ vor und zählte die wichtigsten Merkmale guter Beratung in der Pflege auf. Daran anschließend berichtete die zweite Rednerin des Tages, Dr. Sabine Kirchen-Peters, über eine bundesweite Studie des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft in Saarbrücken zum Thema „Pflegestützpunkte in Deutschland“.  Sie stellte  die Ergebnisse zu den aktuellen Bedingungen der Pflegestützpunktarbeit vor und wies auf  die Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Pflegeberatung hin. Professor Dr. Michael Boßle, Dekan der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD, machte in seinem Vortrag deutlich, wie wichtig bereits eine qualitativ hochwertige Weiterbildung der Pflegeberaterinnen und Pflegeberater ist, um Qualität in der Praxis ermöglichen zu können. Er betonte besonders, dass es nicht nur wichtig sei, welche Leistung die Pflegeberatung erbringt, sondern auch wie die Pflegeberatung erbracht wird. Darauf aufbauend stellte Simone Burmann, Referatsleiterin in der Abteilung Pflege des AOK Bundesverbands, die Ergebnisse einer Versichertenbefragung zur Pflegeberatung der AOK vor und zeigte auf, in welchen Bereichen die Pflegeberatung weiterentwickelt werden kann. Zudem informierte sie die Anwesenden über die aktuelle Erstellung der Pflegeberatungs-Richtlinien auf Bundesebene.

 

Diese war auch ein Thema in der sich anschließenden Podiumsdiskussion, durch die der Moderator des Fachtages, Prof. Dr. Christian Rester, Gerontologe und Pflegewissenschaftler an der Fakultät AGW der THD, führte und gemeinsam mit den Referenten die umfassenden Fragen der Teilnehmer beantwortete. Die Vorträge des Tages sowie die Podiumsdiskussion können hier angesehen werden: www.mdk-bayern-tv.de

 

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20170711 konzept zentrum für digitalisierungstechnologien bei vbw vorgestelltEntwicklungskonzept der THD weit vorne

Mit dem Konzept für ein „Zentrum der Digitalisierungstechnologien“ möchten die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und die Stadt Deggendorf die Entwicklung des Studienstandorts Deggendorf vorantreiben. Am Montag, 10. Juli 2017 stellten THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser ihre Pläne dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Dr. Christof Prechtl vor.

 „Die Meinung und Unterstützung aus der Wirtschaft ist für die weitere Entwicklung des Konzepts sehr wichtig“, sind sich Peter Sperber und Christian Moser einig und luden Christof Prechtl nach Deggendorf ein. An der Hochschule tauschten sie sich in einem einstündigen Gespräch über das Thema Digitalisierung und den Bedarf in der Wirtschaft aus. Auch THD-Kanzler Dr. Gregor Jaburek und Andreas Höhn, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Deggendorf nahmen an dem Termin teil. Wichtig war den Beteiligten zu erfahren, welche Ergänzungspunkte es aus Sicht der Wirtschaft geben könnte. Als erfreuliche Nachricht, konnte Christof Prechtl berichten, dass von den Mitgliedsverbänden ein immer stärkerer Bedarf an Fachpersonal in der IT gemeldet wird. „Die genannten Studienfelder haben sicher einen Zukunft“, bestätigte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der vbw. Dabei bezog er sich auch auf den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft, für den das Thema Digitalisierung aktuell eine große Rolle spielt. In den Entwicklungen rund um den Einzug der Digitalisierung in die Wirtschaft sieht Christof Prechtl das Konzept der THD sogar weit vorne.
Der Plan für ein „Zentrum der Digitalisierungstechnologien“ wurde an der THD erarbeitet, um in der Ausschreibung „Bayern Digital II“ in den Wettbewerb zu gehen. Aufgegriffen wird das Thema Digitalisierung, mit dem die Hochschule um ein weitere Fakultät und rund 1000 Studienplätze wachsen könnte.

11. Juli 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170707 londonreise iacae prof herdeProfessor Georg Herde stellt Forschungsprojekt EEBDA in London vor

Internationale Konferenzen ermöglichen Professoren und Wissenschaftlern einen effizienten und fruchtbaren Austausch über die neusten Forschungsprojekte und -ergebnisse. Mit dieser Motivation reisten Professor Georg Herde von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und Dominik Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU München, zu der diesjährigen IACAE (International Conference on Computer Auditing) nach London. Eingeladen wurde Herde von Professor Shi Ming Huang (Chung Cheng University, Chiayi, Taiwan), um das Forschungsprojekt EEBDA (Evidenzbasierte Entscheidungen auf Grundlage von Big Data Analytics) vorzustellen. Zwischen der THD und der Chung Cheng University besteht eine langjährige Partnerschaft und ein reger Austausch in Wissenschaft und Forschung.

EEBDA ist ein Projekt, in dem eine betriebswirtschaftliche Lehrinnovation entwickelt wird, welche die Studierenden ein Stück weiter auf die Digitalisierung der Wirtschaft vorbereiten soll. Dieser Kurs wird von fünf bayerischen Universitäten und Hochschulen im Rahmen des Zukunftsfonds Bayern Digital entwickelt und implementiert. Hierbei sollen exemplarisch neuste didaktische Methoden angewandt werden. Mit dem Konferenzthema der diesjährigen IACAE Konferenz „Auditing Technology and Education for Big Data Century“ war eine geeignete Plattform gefunden um über den aktuellen Entwicklungsstand zu berichten und Inspiration für weitere Entscheidungen zu sammeln.
Das Deggendorfer Team eröffnete die Konferenz mit ihrem Vortrag. Das Projekt fand großes Interesse im Auditorium bestehend aus Teilnehmern aus Dubai, Ägypten, Taiwan, Japan, Großbritannien und den U.S.A. Anschließend fand eine rege Diskussion über das Vorlesungskonzept statt. Im weiteren Verlauf konnten Vorträge aus anderen Bereichen der Lehre von Big Data Technologien mit Bezug auf die Unternehmensprüfung gehört werden und wichtige Informationen ausgetauscht und gesammelt werden. Beispielsweise durch Professor Tawei Wang von der DePaul University (USA), mit dem in Zukunft eine stärkere Vernetzung angestrebt wird. Professor Tawei Wang arbeitet mit seinen Studenten sehr praxisorientiert und organisiert Kooperationen mit Unternehmen bei denen die Studenten mit realen Daten ihre Analyseprojekte durchführen können. Auf einer vergleichbaren Basis arbeiten Professor Herde und Professor Kunhardt an der THD in ihrem Seminar „IT-Compliance und Audit & Monitoring“. Georg Herde und Dominik Fischer waren mit dem Verlauf der Konferenz sehr zufrieden und konnten so für das Forschungsprojekt und der Lehre an der THD mit neuen Kontakten und wertvollen Erfahrungen die Rückreise antreten.

Beteiligte Hochschule an dem Projekt EEBDA: Projektleitung TU München (Prof. Ernstberger), Uni-Passau (Prof. Haupt), TH Deggendorf (Prof. Herde) HAW Würzburg-Schweinfurt (Prof. Schwindl), HAW Landshut (Prof. Busse), vgl. http://www.eebda.de/de

07. Juli 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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20170707 digitales dorf bürgerdialogBürger von Frauenau und Spiegelau trafen sich zum Dialog mit Projektverantwortlichen

Am Dienstag, 4. Juli fand im Technologie Anwender Zentrum in Spiegelau die Auftaktveranstaltung zum Bürgerdialog im Projekt „digitales Dorf“ statt. Das Interesse war immens – insgesamt beteiligten sich ca. 120 Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichster Altersklassen. Initiatoren der Veranstaltung waren der Technologiecampus Grafenau und die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden - Karlheinz Roth in Spiegelau und Herbert Schreiner in Frauenau. Die engagierten Bürger der beiden Gemeinden informierten sich über den aktuellen Stand des Projekts und konnten in mehreren Diskussionsgruppen zu den Themen Mobilität, Digitales Rathaus, Soziales Leben und Ideen aus der Wirtschaft ihre eigenen Ideen einbringen. Das Projekt ist von Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert und strebt eine Entwicklung lebensnaher digitaler Lösungen ausgehend von Bürgern und deren Bedürfnissen an.

Durch den demographischen Wandel, die zunehmende wirtschaftliche Strukturschwäche und den damit verbundenem Rückzug von öffentlichen und privaten Dienstleistungen, verliert die ländliche Region an Attraktivität, Wohn- und Lebensqualität. Hier versucht das Leuchtturmprojekt „digitales Dorf“ Möglichkeiten der Digitalisierung gezielt zu nutzen, um die alltäglichen Herausforderungen besser meistern zu können: Digitalisierung zum Anfassen und als Alltagshelfer, nicht als Schreckgespenst!
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Karlheinz Roth, erläuterte Professorin Diane Ahrens anhand vieler praxisnaher Beispiele die Idee des Projekts. Dies wurde ergänzt durch Klaus Graf von iq.medworks, einer Firma, die langjährige Erfahrung im Bereich Telemedizin vorzuweisen hat und sich auch im „digitalen Dorf“ mit großem Engagement einbringt.
Im Anschluss wurde intensiv diskutiert: Das Konzept des Rufbusses in Spiegelau wird besonders von den anwesenden Senioren als große Chance zur Verbesserung der individuellen Mobilität angesehen. Eine Digitalisierung der kommunalen Dienste wie z.B. die Online-Bereitstellung von Formularen erspare den Gang zum Rathaus. Auch die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen durch digitale Workflows wird von allen als zukunftsweisend bewertet. Zum Thema soziales Leben wurden verschiedenste Herausforderungen des Alltags beleuchtet; die Einführung einer Online-Plattform zur Organisation von gegenseitiger Nachbarschaftshilfe oder Kinderbetreuung trifft auf breite Zustimmung. Darüber hinaus zeigten sowohl Kindergärten als auch Grundschulen großes Interesse an der Ausstattung mit digitalen Medien wie z.B. Tablets, Dokumentenkameras oder der Vernetzung über kabellose Beamer. In der Gruppe Wirtschaft wurde insbesondere eine Reduzierung der Pendlerfahrten durch die Schaffung von wohnortnahen Telearbeitsplätzen, sogenannten Co-Working-Spaces diskutiert. Im Bereich Tourismus könnte dezentral verfügbare digitale Information, z.B. in Form von smarten Infosäulen, gezielt die Wahrnehmung der Attraktivität der Region steigern. Besucher wären dann nicht mehr auf die Öffnungszeiten der Touristeninformation angewiesen.
Insgesamt konnten durch die große Beteiligung der Bürger viele konstruktive Beiträge gesammelt werden, die nun vom Projektteam des Technologiecampus Grafenau ausgewertet werden. Herbert Schreiner, Bürgermeister von Frauenau, bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die produktiven Diskussionsrunden mit dem Aufruf an alle, sich auch weiterhin in Arbeitskreisen zu beteiligen und so die gemeinsame Zukunft mitzugestalten. Neue Teilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen, denn es gilt, gemeinsam die digitale Zukunft unserer Region zu entwickeln!

07. Juli 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Die Technische Hochschule Deggendorf berät Schülerinnen, Schüler und Studieninteressierte mit Hilfe zeitgemäßer Medien und verwendet zu diesem Zweck WhatsApp.

{slider Allgemeine Nutzungsbedingungen WhatsApp-Studienberatung der THD|closed}

Mit der Verwendung der WhatsApp-Studienberatung erklärt der Nutzer sein Einverständnis mit den Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANBs) in der jeweilig gültigen Fassung.

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Die WhatsApp-Studienberatung ist ein nicht-kommerzielles Online-Beratungsangebot der THD. Anfragen sind im Echt-Zeit-Modus verfügbar. Sämtliche Beiträge sind unmittelbar nach ihrer Erstellung für die Mitarbeiter der ZSB der THD zugänglich.

Die allgemeinen Beratungen unterstützen bei Fragen und Anliegen zum Thema Studium an der THD. Sie ersetzen kein persönliches, psychologisches oder juristisches Beratungsgespräch.

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Jeder Verfasser von Beiträgen ist für den Inhalt des eigenen Beitrags selbst verantwortlich. Die THD übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der eingestellten Beiträge oder für Links, die Bestandteil der eingestellten Beiträge sind.

Strafbare, beleidigende oder sonstige inakzeptable Äußerungen werden nicht geduldet. Sollten Beiträge oder deren Inhalte geeignet sein, Straftatbestände zu erfüllen oder in sonstiger Weise rechtswidrig sein, behalten wir uns die Einleitung von rechtlichen Schritte vor. Sollten Nutzer Selbst- oder Fremdgefährdung androhen, werden umgehend die Behörden informiert.

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Bei der WhatsApp-Beratung steht die ratsuchende Person in direktem Kontakt mit einem Hochschulmitarbeiter. Da die Beratung anonymisiert verläuft, können keine rechtsverbindlichen Aussagen getroffen werden.

Ein Anspruch auf die Teilnahme an einer WhatsApp-Beratung besteht nicht.

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Wir weisen darauf hin, dass, dass bei der Verwendung von WhatsApp die Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von WhatsApp gelten. Auf diese hat die Technische Hochschule Deggendorf keinen Einfluss. Wir bitten darum, keine personenbezogenen Daten wie Namen etc. zu übermitteln. Der Chatverlauf sowie die zugehörige Telefonnummer werden nach der Beratung automatisch gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben.

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Das WhatsApp-Portal wird während der Bürozeiten der ZSB der THD betreut. Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit zu bestimmten Zeiten oder darauf, Antworten des Betreibers innerhalb bestimmter Zeiträume zu erhalten.

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Änderungen der ANBs sind vorbehalten. Aktuelle Änderungen der ANBs werden auf der Internetseite der THD veröffentlicht.

Aktueller Stand Dezember 2017

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whatsapp

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20170706 auszeichnung absolventen hochschule dualHerausragende Absolventen des dualen Studiums in Bayern ausgezeichnet

Bereits zum fünften Mal zeichnete die Initiative hochschule dual gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. herausragende duale Absolventinnen und Absolventen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit dem Dualissimo-Preis aus. Im Rahmen der Prämierungsveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München überreichte der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, gemeinsam mit vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sowie dem Leiter von hochschule dual, Prof. Dr. Karl Stoffel, die mit jeweils 3.000 Euro dotierte Auszeichnung an die insgesamt fünf Preisträgerinnen und Preisträger.

Dem Aufruf zur Bewerbung waren mehr als 160 Absolventinnen und Absolventen des dualen Studiums gefolgt. Eine Jury aus Wissenschafts- und Wirtschaftsvertretern hatte die Preisträger anschließend ausgewählt und dabei neben den Studienleistungen auch die betriebliche Praxis, soziales Engagement sowie internationale Erfahrungen berücksichtigt. Die Lebensläufe der Bewerber ließen erkennen, wie groß der Gewinn des dualen Studiums – sowohl für den Studierenden, als auch für das Partnerunternehmen ist.
Prof. Dr. Karl Stoffel verwies im Rahmen seines Grußwortes auf die gestiegene Bedeutung des dualen Studiums. Demnach habe sich die Zahl der dual Studierenden in Bayern seit 2006 auf momentan knapp 7.000 dual Studierende mehr als verzehnfacht. Auch über 1.300 Unternehmenspartner und mehr als 200 Studiengänge machen das duale Studium weiterhin zum Erfolgsmodell.
Bertram Brossardt betonte: „Zunächst gratuliere ich den Preisträgern zu Ihren herausragenden Leistungen. Mit einem dualen Studium haben sie glänzende berufliche Perspektiven. Das duale Studium ist ein bewährtes Modell zur Fachkräftesicherung. Zum einen, weil das Angebot an dualen Studiengängen am Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet ist. Zum anderen stärkt das duale Studium frühzeitig die Verbindung zwischen Unternehmen und Studenten. Ohne Unternehmen im Rücken kann ein Student nicht dual studieren. Durch die Kooperation mit hochschule dual wird der Grundstein für eine langfristige Verbindung mit dem auszubildenden Unternehmen gelegt.“
Bereits vorab unterstrich Staatssekretär Sibler: „Mit dem dualen Studium bieten wir in Bayern ein überzeugendes und praxisorientiertes Ausbildungssystem auf hohem Niveau. Der Erfolg dieses Modells lässt sich an der hohen Zahl der Studierenden ablesen, die sich für diesen chancenreichen Weg entscheiden. Als hochqualifizierte, leistungsstarke und praxiserfahrene Fachkräfte bringen sie den Wirtschaftsstandort Bayern zukünftig weiter voran.“
Der 23-jährige Preisträger Michael Käsbauer legte im Interview das duale Studium trotz der Doppelbelastung jedem ans Herz. Auch Preisträgerin Lisa Fiebiger hat davon profitiert „früh einen Fuß im Unternehmen zu haben“.
Bei der Prämierungsveranstaltung wurden neben den Absolventen und Absolventinnen auch deren Unternehmenspartner als „Talent Partner“ geehrt. Der Vertreter der Bayernwerk AG, Tobias Marschner, bezeichnete das duale Studium als „ideales Modell, um künftige Führungskräfte an sich zu binden“.

Kurzinformation zum Preisträger 2017 der Technischen Hochschule Deggendorf:
Michael Käsbauer aus Traitsching. Der 23-Jährige nahm nach seiner Fachhochschulreife ein duales Studium der Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Deggendorf auf. Die Praxisphasen leistete der ehemalige Fakultätssprecher beim EMS-Dienstleister Zollner Elektronik AG ab. Er verbrachte ein Auslandssemester in Finnland. Das Studium schloss Herr Käsbauer mit einer sehr guten Gesamtnote ab. Seit April 2016 arbeitet Herr Käsbauer als Prozessmanager für Lieferantenmanagement im strategischen Einkauf der Zollner Elektronik AG.

06. Juli 2017 | THD-Pressestelle (PK)
Text und Foto: hochschule dual/München

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20170704 trio hochschulverbundBund fördert Hochschulverbund TRIO mit 15 Millionen Euro

Von der punktuellen Zusammenarbeit zum flächendeckenden Transferverbund: Koordiniert von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wollen Hochschulen und Universitäten in den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern im Verbund „Transfer und Innovation in Ostbayern“ (TRIO) voranbringen. Aus Mitteln der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhalten sie dafür für einen Zeitraum von fünf Jahren knapp 15 Millionen Euro. Die wissenschaftliche Leitung des Antrags lag bei Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau. Verbundmitglieder sind neben der OTH Regensburg und der Universität Passau die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf und die Hochschule Landshut; die Universität Regensburg ist als Kooperationspartner beteiligt. Als unterstützende Partner wirken die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, die IHK Oberpfalz/Kelheim und die IHK Niederbayern sowie das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat mit dem Projekt „BayernLabs“ mit.

Grundlage der Zusammenarbeit im Verbund TRIO ist eine gemeinsam entwickelte Transferstrategie der Verbundhochschulen. Auf dieser Basis wird der Verbund eine Reihe von aufeinander abgestimmten Vorhaben umsetzen, die allesamt darauf zielen, forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer in der Region Ostbayern zu ermöglichen, aufzubauen und zu erweitern. Dadurch sollen eine weitere Professionalisierung bereits bestehender Kooperationen mit den Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in der Region erreicht und die Hochschulen in der Region sichtbarer werden. Ziel ist ein Austausch, der in beide Richtungen lebendig verläuft: Aus der Wissenschaft in die Gesellschaft und Wirtschaft hinein und umgekehrt.
Geplanter Start für die insgesamt sechs großen Verbundvorhaben ist im Januar 2018. Um die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Universitäten und ihren Ansprechpartnern in der Region aktiv zu gestalten, soll ein internes Transferportal zum Austausch der Hochschulen untereinander entwickelt werden. Zur Unterstützung werden effektive Transfer- und Innovationsstrukturen, wie zum Beispiel Innovationslabore, eingerichtet. Das Verbundvorhaben, das in eine gemeinsame Definition von rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Kooperationen eingebunden wird, wird über ein verbundübergreifendes Kommunikationskonzept vermarktet. Darüber hinaus soll die inhaltliche Zusammenarbeit der Verbundhochschulen langfristig gestärkt werden.
Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg: „Durch den Verbund TRIO wird Wissen und Know-How von Hochschulen und Universitäten für die Unternehmen und andere Partner in der Region leichter zugänglich, übersichtlicher und besser nutzbar – und das über die gesamte Region und alle beteiligten Hochschulen hinweg. Das wird Zusammenarbeit und Wissenstransfer enorm intensivieren - ein einzigartiger Innovationsimpuls für ganz Ostbayern.“
Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden: „Das INDIGO-Netzwerk der sechs ostbayerischen Hochschulen und Universitäten hat sich als eine geeignete und effiziente Basis erwiesen, um bis hin zur Bundesebene erfolgreich zu sein. Verbünde sind der Weg in die Zukunft. Wir können nun mit Hilfe der BMBF-Förderung in TRIO den Wissens- und Technologietransfer über zusätzliche Innovationsstrukturen in Ostbayern verstärken.“
Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der TH Deggendorf: „In den Verbund TRIO bringt jede Hochschule ihre jeweilige Stärke und Kompetenz ein. Der Erfolg zeigt, dass wir gemeinsam auch deutschlandweit sichtbar sind, der Verbund sollte ein Modell für zukünftige noch engere, gleichberechtigte Kooperationen unter den ostbayerischen Hochschulen und Universitäten sein.“
Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut: „Die Hochschule Landshut ist im Verbund TRIO federführend dafür verantwortlich, den Transferprozess zwischen Hochschulen und Wirtschaft bzw. Gesellschaft für die Region Ostbayern über ein „webinformation system“ effizienter zu organisieren und technisch zu unterstützen. Durch diese strategische Maßnahme zur strukturierten Nutzung von Forschungsergebnissen werden konkrete Transferprojekte insbesondere im Bereich Digitalisierung angestoßen und einem Monitoring-Prozess unterzogen.“
Prof. Dr. Carola Jungwirth, Präsidentin der Universität Passau: „Im Verbund TRIO können wir gemeinsam mit unseren Partnerhochschulen und -universitäten gesamtgesellschaftlich als Innovationstreiber und Impulsgeber wirken und eine sichtbare und starke Rolle in der Gestaltung unserer modernen Wissensgesellschaft spielen. Die Leitung des Vorhabens liegt bei unserem Kollegen Burkhard Freitag in sehr erfahrenen Händen.“

04. Juli 2017 | THD-Pressestelle (PK)
gemeinsame Meldung der Verbundbeteiligten
Foto: OTH Regensburg

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20170704 alumni akademie bayhostAlumni-Akademie an der Technischen Hochschule Deggendorf

Über 20 ausgewählte Hochschul-Absolventen aus elf verschiedenen Ländern besuchten vergangene Woche die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Sie kamen zur sechsten Alumni-Akademie des Bayerischen Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST), die in diesem Jahr in Deggendorf ausgerichtet wurde. In Vorträgen und Workshops erarbeiteten die Absolventen das Thema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“.

„Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Alumni Projekte sind sehr begehrt, aber es ist nicht leicht, den Zuschlag zu bekommen. Daher hat es uns sehr gefreut, dass heuer die THD die Alumni-Akademie ausrichten durfte“, resümierte Ulrike Sauckel, Alumni-Beauftragte der THD nach den fünf erfolgreichen Veranstaltungstagen. Gemeinsam mit dem Team der Fakultät „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ bereitete sie über mehrere Wochen ein ansprechendes Programm für die teilnehmenden Absolventen vor, die bis aus Russland oder Mazedonien angereist waren.
Das Leitthema „Die Grenzen der Gesundheit in Gegenwart und Zukunft“ wurde von den Experten und Einrichtungen der THD auf unterschiedlichste Weise beleuchtet. Unter anderem lernten die Teilnehmer am Gesundheitscampus in Bad Kötzting das Forschungsfeld "individuelles Gesundheitsmanagement" kennen sowie den medizinischen Ansatz der dortigen Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). In Kombination mit dem Rahmenprogramm zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden. „Ich kehre mit neuer Fachexpertise und vielen wertvollen Kontakten nach Hause zurück“, fasste etwa Dr. Oxana Matasova, Dozentin für Germanistik der Universität Saratow zusammen.
BAYHOST beantragt regelmäßig erfolgreich Alumni-Akademien. Zur Teilnahme können sich ehemalige osteuropäische Studierende und Promovierende bayerischer Universitäten und Hochschulen bewerben, die nach dem Studium wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Gefördert wird die Veranstaltung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

04. Juli 2017 | THD-Pressestelle (TK)

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Der Tourismus in Frauenau und Spiegelau geht digitale Wege – Projekt »Digitales Dorf« startet neuen Arbeitskreis

 

ak tourismus pressefoto Foto: TCG

Am Donnerstag fand das erste Arbeitskreistreffen zum Thema Tourismus innerhalb des Projekts „Digitales Dorf“ statt. Im Glasmuseum Frauenau diskutierte das Team des Technologiecampus Grafenau mit Gemeindevertretern und interessierten Bürgern die Digitalisierungsmöglichkeiten im Bereich Tourismus. Die Teilnehmer machten sich Gedanken, welche Services und Prozesse das Urlaubserlebnis für Touristen in Spiegelau und Frauenau noch komfortabler und einfacher machen können und gleichzeitig auch für die Tourismusanbieter und Tourismusinformation von Vorteil sind. Die digitale Umsetzung dieser Ideen soll beispielsweise Gäste und Besucher über regionale Tourismus-Highlights und Angebote individualisiert informieren und neue Formen der Gästebetreuung fördern. Interessierte können sich jederzeit gerne einbringen.

 

Vorankündigung

Beim Arbeitskreis „Soziales Leben – Bildung und Lernen“ am 7. März 2018 um 18.30 Uhr in der Grundschule Spiegelau informieren die Bürgermeister von Frauenau und Spiegelau über den aktuellen Stand der geplanten IT-Ausstattung in den Grundschulen Spiegelau und Frauenau sowie über die Planungen zur Online-Ausleihe in der Gemeindebücherei Spiegelau. Das Team »Digitales Dorf« zeigt, welche Lernprogramme in der Schule und zu Hause einfach anzuwenden sind und welche Funktionen Schulportale bieten können. Im Anschluss sind alle Gäste aufgerufen, zu diskutieren und eigene Ideen einzubringen.

Der Arbeitskreis Rathaus folgt am 15. März 2018. Um 18.30 Uhr treffen sich die Arbeitskreisteilnehmer im Rathaus in Frauenau. Das Team »Digitales Dorf« berichtet über den Entwicklungsfortschritt eines Workflow-Auftragswesens im Bereich Bauhof, Verwaltung und Standesamt. Weitere Themen sind die Entwicklung des Bürgerinfoportals und die Einbindung von Vereinen auf der Plattform sowie die Digitalisierung im Rahmen der Wasserversorgung. Informationen zur geplanten IT-Ausstattung des Bauhofs mit Mobilgeräten und Internetanschluss stehen ebenfalls auf der Agenda.

 

Kontaktdaten und Zusatzinformationen:

Der Technologiecampus Grafenau (TCG) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) betreut für Südbayern das Projekt »Digitales Dorf«. Das Projekt erforscht die digitale Zukunft der Region. Für die Gemeinden Frauenau und Spiegelau entwickelt der TCG Lösungen, welche die Versorgung im ländlichen Raum mit Hilfe von neuen digitalen Anwendungen sichern. Ziel ist, das Leben aller Menschen in allen Lebenslagen und in allen Lebensbereichen attraktiver zu gestalten.

 Ansprechpartner am Technologiecampus Grafenau ist Rainer Bomeisl (08552 975699-63; rainer.bomeisl@th-deg.de).

28.02.2018 | Spiegelau, Frauenau

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TCG bietet erste Schulungen für Senioren in Frauenau an

22.10.2018 | Grafenau, Frauenau  Im Rahmen des Förderprojekts „BLADL - Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen“ wurden die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Mauth-Finsterau und Frauenau in den vergangenen Wochen zur Nutzung von digitalen Technologien befragt. Die Antworten fielen in den Orten nahezu identisch aus. 

Es wurde festgestellt, dass nur die Hälfte der TeilnehmerInnen ein Smartphone und nur ein Drittel regelmäßig ein Tablet nutzen. Als nützlichste Anwendungen wurden das Versenden von Nachrichten, das Suchen nach Informationen und Online-Shopping genannt. Die Hauptgründe, wieso die digitalen Technologien nicht genutzt werden, sind die Angst vor Betrügern, mangelnde Kenntnisse sowie fehlende Unterstützung.

Nachdem die Ergebnisse der Fragebögen vorliegen, werden nun für die gewünschten Themen kostenfreie Schulungen vom Technologiecampus Grafenau angeboten. Die Schulungen sind für Teilnehmer 55+ geeignet, die noch keine oder wenig Kenntnisse mit digitalen Technologien haben oder auch für interessierte Neueinsteiger, die überlegen, ein Smartphone bzw. Tablet zu kaufen. Für November sind nun zwei Veranstaltungen geplant.

Unter dem Titel „Wie funktionieren Smartphone, Tablet & Co.?“ findet am Dienstag, den 06.11.2018 von 16:30 Uhr bis ca. 18 Uhr im Glasmuseum Frauenau (Am Museumspark 1) die erste Schulung statt. In dieser Probestunde können sich die Teilnehmer über verschiedenen Funktionen der Geräte informieren. Was kann man mit WhatsApp machen? Wie können Fotos gemacht und verschickt werden? Und funktioniert die Suche im Internet? Nach einer Vorführung können unterschiedliche Modelle selbst ausprobiert werden. Für Fragen und Hilfestellung stehen mehrere erfahrene Anwender zur Verfügung. Die Probestunde ist kostenlos; Geräte werden während der Veranstaltung gestellt.

Die zweite geplante Veranstaltung soll den Senioren einen tieferen Einblick in die Nutzung des Programms „WhatsApp“ vermitteln. Zu dieser Schulung lädt das Projektteam am Donnerstag, den 22.11.2018, von 16:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr in das Glasmuseum Frauenau ein. Wenn die Kinder weggezogen oder gerade im Urlaub sind, können damit Fotos in Sekundenschnelle versendet und empfangen werden und enger, inniger Kontakt zu Familienmitgliedern und Freunden, aufrechterhalten werden. In der Schulung „Lebendiger Kontakt zur Familie und zu Freunden über WhatsApp“ werden alle Schritte, von der Installation von WhatsApp bis zur Nachricht, gezeigt und geübt. Die Schulung ist kostenlos, es können eigene Smartphones mitgebracht werden. Leihgeräte stehen ebenso zur Verfügung.

Interessenten können sich für die Kurse telefonisch oder per E-Mail bei Dietmar Jakob (Tel. 08552/975620-69, dietmar.jakob@th-deg.de) anmelden.

Das Projekt „BLADL - Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

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Industrie4.0 Starthilfe Teaser

Technologiecampus Grafenau sucht regionale Unternehmen als Projektpartner

24.10.2018 | Grafenau Mit der Auftaktveranstaltung am 08.11.2018 ab 15 Uhr am Technologiecampus Grafenau geht das Projekt „Industrie 4.0-Werkstatt Bayerischer Wald“ in die Umsetzung. Das neue Großprojekt des TCG möchte kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zum Thema „Industrie 4.0“ erleichtern und zeigen wie diese Idee auch abseits von Konzernstrukturen und Automobilindustrie erfolgreich zum Zug kommt.

Auf dieser ersten Veranstaltung werden konkrete Anwendungsbeispiele vorgestellt, die KMU-erprobt sind. Betriebe erhalten die Möglichkeit sich an Pilotprojekten kostenlos zu beteiligen. Deshalb werden bereits durchgeführte Kleinprojekte präsentiert und erklärt, wie solche ablaufen. Die Firmen können sich über Problemstellungen mit dem Campusteam beraten und gemeinsam Lösungen entwickeln. Von der Besprechung der Zielsetzung bis hin zur Implementierung des Verfahrens im Unternehmen erfolgen alle Schritte in enger Zusammenarbeit zwischen Campus und KMU. Von Supply Chain Management über Prozessoptimierung bis hin zu Big Data stehen eine Vielzahl an Werkzeugen zur Verfügung.

Anschließend wird mit Unternehmensvertretern diskutiert, welche Hürden sie für den Einsatz im eigenen Unternehmen sehen und wie diese überwunden werden können. „Uns ist es wichtig, dass jeder Teilnehmer eine Vorstellung davon mit nach Hause nimmt, wie man das Thema „Industrie 4.0“ im eigenen Betrieb angehen könnte,“ betont Johannes Grindinger, zuständiger Projektleiter am Technologiecampus Grafenau.

Das Projekt soll KMU ermutigen, sich auf das Abenteuer „Industrie 4.0“ einzulassen. Im weiteren Projektverlauf erhalten KMU zahlreiche Gelegenheiten, um neue Anregungen zu gewinnen und bereits bestehende Kompetenzen zu erweitern. Geplant sind Seminare, um den Wissenstransfer in die Unternehmen zu fördern, aber auch Workshops und Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte können sich noch bis 6.11.2018 bei Johannes Grindinger (johannes.grindinger@th-deg.de; 08552 975620-18) informieren und anmelden.

Das Projekt wird im Zeitraum von 2018 bis 2021 durch den EU-Strukturfonds EFRE gefördert.

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Foederbescheiduebergabe 18 09 18Digitales Dorf startet Medizinprojekt „MeDiLand“

31.10.2018 | Grafenau Nach der Übergabe des Förderbescheids durch Gesundheitsministerin Melanie Huml im bayerischen Landtag wird nun das Forschungsprojekt „MeDiLand – Medizin Digital zur Verbesserung der Versorgung auf dem Land“ umgesetzt. Als Teilprojekt ergänzt „MeDiLand“ das Digitale Dorf, ein vom Technologie Campus Grafenau geleitetes bayerisches Modellprojekt, durch telemedizinische Maßnahmen im Handlungsfeld Medizin. Zum Einsatz kommen die neuen medizintechnischen Lösungen zunächst in den Modelldörfern Spiegelau und Frauenau.

Das Projekt „MeDiLand“ zielt darauf ab, digitale Wege zur Verbesserung und nachhaltigen Sicherung der medizinischen Versorgung auf dem Land zu erproben. Herausforderungen bestehen in unserer Region beispielsweise darin, dass Hausarztpraxen nicht mehr besetzt werden können und die Wege zum Arzt daher teils länger werden. Verbleibende Arztpraxen betreuen dann einen überdurchschnittlich großen Patientenstamm. Aufgrund der demografischen Entwicklung im Bayerischen Wald, ist zudem die Anzahl der älteren Patienten größer, so dass auch mehr Hausbesuche anfallen. Die Hausbesuche sind aufgrund der Fahrzeiten relativ zeitaufwändig, so dass weniger Zeit für die Patienten in der Praxis bleibt und die Wartezeiten auf einen Termin zunehmen. „Wir wollen auf keinen Fall durch Telemedizin den persönlichen Kontakt zum Patienten reduzieren“, so Campusleiterin Ahrens, „doch muss nicht in jedem Fall der Hausarzt einen Hausbesuch wahrnehmen“. So können bestimmte Tätigkeiten von speziell geschultem Praxispersonal, den sogenannten VERAHs, wahrgenommen werden. Diese messen beispielsweise den Blutdruck oder wechseln Verbände. Bestehen dann aber doch Rückfragen, so kann Telemedizin eine elegante Lösung bieten: Hierzu gehört die audiovisuelle Kommunikation, also der Kontakt zum Arzt über Video, und die digitale Übertragung von Vitaldaten im Bedarfsfall. So kann sich der Arzt sofort ein Bild von einer Wunde machen oder auf Basis der EKG-Daten über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Ähnlicher Technikeinsatz ist auch für Pflegekräfte denkbar, wenn ärztliche Fragestellungen beim Hausbesuch auftreten.

Teilnehmende Hausärzte und Pflegekräfte in den Pilotgemeinden Spiegelau und Frauenau sowie die regionalen Kliniken in Grafenau und Zwiesel erhalten eine Ausstattung für Telemedizin-Anwendungen. Diese Ausstattung ermöglicht, dass Hausarzt und Fachärzte einer entfernten Spezialklinik beispielsweise Röntgenbilder einfacher und schneller austauschen, um dem Patienten lange Anfahrtswege oder gar eine unnötige Klinikeinweisung zu ersparen. Die Technik ist bereits vorhanden, wird aber noch zu wenig genutzt. Das Projekt „MeDiLand“ soll vor allem die Angst vor der Techniknutzung nehmen und den Mehrwert für alle Beteiligten aufzeigen. An erster Stelle steht daher die digitale Vernetzung von medizinischen Leistungserbringern in der Region im Fokus der Umsetzung. Ziel ist es eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegenden zu etablieren und den Austausch untereinander zu fördern. “Uns geht es darum die medizinische Versorgung mit Hilfe der aktuellen technischen Möglichkeiten zu verbessern und zukunftsweisend auszubauen“, betont Campusleiterin Diane Ahrens.

Darüber hinaus ist die telemedizinische Anbindung der Bergschutzhütte am Rachel geplant. Dies erleichtert die Erste Hilfe durch den Schutzhausbetreiber und erlaubt den Rettungskräften eine bessere Planung ihrer Einsätze.

„MeDiLand – Medizin Digital zur Verbesserung der Versorgung auf dem Land“ wird bis Ende 2019 durch das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

Bild (Pressestelle StMGP): Staatsministerin Melanie Huml (4. v. l.) übergibt den Förderbescheid an die Leiterin des Technologie Campus Grafenau Prof. Dr. Diane Ahrens (3. v. l.). Von links nach rechts: Pascal Krückl (THD), Prof. Waldemar Berg (THD), Prof. Dr. Ahrens (THD), MdL Melanie Huml, MdL Helmut Brunner, MdL Max Gibis. 

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20181206 digitaleAmtstafelnFrauenauÖffentliche Bekanntmachungen jetzt über Digitale Amtstafeln

11.12.2018 | Frauenau Seit geraumer Zeit gehören digitale Anzeigetafeln zu Informations- und Werbezwecken gerade im Tourismusbereich zum normalen Stadt- und immer häufiger auch Gemeindebild. Handelt es sich jedoch um amtliche Bekanntmachungen und Mitteilungen, so findet man diese bislang flächendeckend in Papierform über Aushänge im Gemeindebereich der Öffentlichkeit präsentiert. Hier geht die Gemeinde Frauenau mit der Beschaffung interaktiver Anzeigetafeln neue Wege. Direkt am Rathaus ersetzt ein digitales Touch-Terminal seit kurzem den bisherigen Schaukasten mit seinen Papieraushängen.

Erneuert wurden insgesamt fünf dieser über den gesamten Gemeindebereich verteilten Anzeigewände. Damit werden Bürger und Touristen künftig zeitgemäß und ansprechend in digitaler Form mit Informationen versorgt. Frauenau nimmt damit eine Vorreiterrolle ein, wie eine vorangegangene Anfrage zur Rechtmäßigkeit von Veröffentlichungen von Gemeindeangelegenheiten in digitaler Form beim zuständigen Landratsamt ergeben hat. Hier herrschten zunächst Bedenken, ob der Legalität, weshalb die Anfrage an das Innenministerium weitergegeben wurde. Nach eingehender Prüfung wurde jedoch die Zustimmung (unter gewissen Voraussetzungen bzgl. Sichtbarkeit, Lesbarkeit und Verfügbarkeit der amtlichen Nachrichten) von offizieller Stelle erteilt. Mit der Installation der digitalen „schwarzen Bretter“ geht Frauenau nun einen weiteren Schritt in Richtung moderne Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung. Im Rahmen des von der Bayerischen Staatsregierung geförderten Projekts „Digitales Dorf“ entwickelte der Technologie Campus Grafenau (TCG) als Teil der Technischen Hochschule Deggendorf für Frauenau bereits eine Gemeinde App. Mit dieser können Bürger ab Januar 2019 Formulare und Gemeindeinfos abrufen und sich auch aktiv in die Gemeindeaktivitäten einbringen.

Auch im Bereich Bildung engagiert sich der TCG in den Digitalen Dorfgemeinden im Bayerischen Wald: Sowohl die Grundschulen profitieren davon - sei es bei der Unterstützung des Digitalen Klassenzimmers oder durch die Entwicklung einer Schul-App. Aber auch die Generation 55+ nimmt mit großer Begeisterung verschiedene Weiterbildungsangebote zu Smartphone, Tablet & Co. und gängigen Anwendungen wahr. Daneben werden über das Digitale Dorf zukunftsweisende Umsetzungen in den Handlungsfeldern Medizin und Pflege, Wohnen, Tourismus, Mobilität, Energie und Dienste vorangetrieben. Die Pilotgemeinden Spiegelau, Frauenau und Mauth zeigen damit auf, wie der digitale Wandel gemeinsam und im engen Dialog mit den Bürgern bewerkstelligt werden kann. Die Chancen der Digitalisierung werden gezielt genutzt, um aktuellen Herausforderungen insbesondere auf dem Land zu begegnen.  

Bild (TCG): Bürgermeister Herbert Schreiner (4.v.l.) ist sichtlich erfreut über die neueste digitale Errungenschaft. Mit im Bild (v.l.): Uwe Weikl, Marco Baumann, Maximilian Baumann und Bernhard Stöcker von aktivweb, Gudrun Fischer (Projektleiterin Digitales Dorf), Matthias Oswald (beide Technologie Campus Grafenau) und Johann Schönberger (Gemeinde Frauenau).

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Die Fördergelder liegen bereit – jetzt sucht der Technologie Campus Grafenau (TCG) kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern für seine Forschungsarbeit. "Industrie 4.0-Werkstatt Bayerischer Wald" heißt das Projekt, in dessen Rahmen bis Ende 2021 Lösungen für regionale Firmen gefunden werden sollen, die helfen auf dem Weg in eine produktive Zukunft.

Zusammen mit Unternehmen wollen die Mitarbeiter des Campus, der zur Technischen Hochschule Deggendorf gehört, Pilotprojekte starten und durchführen. "Wir können den Unternehmen kostenlos Leistungen zur Verfügung stellen", erklärt die wissenschaftliche Projektleiterin Magdalena Gruber. Meist seien gerade die kleinen und mittleren Unternehmen im Alltagsgeschäft gefangen – und hätten keine Zeit und keine Ressourcen, um großartig für die Zukunft zu planen. Genau da setzen die Pilotprojekte an. In Seminaren und Workshops werden die Erkenntnisse dann geteilt – damit auch andere Firmen profitieren können.

Ein Pilotprojekt dauert in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten, rechnet sie vor. "Das ist nicht so gedacht, dass wir da das komplette Paket entwickeln, sondern es soll eher eine Art Starthilfe sein – Dinge, von denen auch andere Unternehmen profitieren können."

Grundsätzlich können sich alle kleinen oder mittelständischen Unternehmen aus der Region melden. Theoretisch können auch größere Unternehmen bewerben – wenn ihr Anwendungsfall auch in kleineren Unternehmen zur Umsetzung kommen könnte.

Interessierte Unternehmen können sich beim Technologie Campus Grafenau bei Projektleiter Johannes Grindinger melden: 08552/97562018 oder johannes.grindinger@th-deg.de 

Mehr zum Thema in der PNP-Heimatwirtschaft vom 15. Dezember 2018.

(Bericht: PNP, 14.12.2018)

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Frauenau. Nach dem erfolgreichen Start der Tablet- und Smartphone-Grundkurse werden auch 2019 wieder kostenlose Schulungen im Rahmen des Förderprojekts "BLADL – Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen" vom Technologie Campus Grafenau durchgeführt.

Die Schulungen sind für Teilnehmer ab 55 Jahren geeignet, die noch keine oder wenig Kenntnisse mit digitalen Technologien haben. Aber auch interessierte Neueinsteiger, die überlegen ein Smartphone bzw. Tablet zu kaufen, sind herzlich willkommen. Folgende Veranstaltungen sind geplant: "Brillante Fotos mit dem Smartphone machen, bearbeiten und speichern": Termin: Mittwoch, 27. Februar, 14 bis 16 Uhr im Glasmuseum Frauenau. Die allermeisten Fotos werden inzwischen mit dem Smartphone geschossen. Es ist immer griffbereit und macht Fotos in hoher Qualität. Die Schulung beinhaltet hilfreiche Tipps zum Fotografieren, zur Bildbearbeitung direkt mit dem Smartphone, zum Speichern, Sichern und Versenden von Fotos. Es können eigene Smartphones mitgebracht werden. Leihgeräte stehen ebenso zur Verfügung.

"Onlinekurs für Computer/PC und Internet": Termin: Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, 28. Februar, 15 bis 16 Uhr im Glasmuseum. Dauer: zirka acht Wochen bei freier Zeiteinteilung am PC zu Hause. Dieser Kurs ist für Senioren besonders geeignet, die bisher einen großen Bogen um Computer gemacht haben. Schritt für Schritt wird der Umgang mit Computer und Internet gelernt. Ziel des Kurses ist es, Computer und Internet für alltägliche Aufgaben zu nutzen, zum Beispiel E-Mails und Briefe zu schreiben oder Informationen zu suchen. Die Schulung ist kostenlos. Voraussetzung ist ein Computer mit Betriebssystem Windows 7, 8 oder 10 und eine Internetverbindung zu Hause.

Der Kurs beginnt am Donnerstag, 28. Februar, im Glasmuseum Frauenau mit einer Eröffnungsveranstaltung. Dabei erhalten die Teilnehmer alle wichtigen Informationen zum Kurs. In den darauffolgenden acht Wochen können die Teilnehmer daheim am PC bei freier Zeiteinteilung und mit Hilfe von Kursunterlagen selbständig lernen. Zusätzliche persönliche Treffen aller Teilnehmer mit dem Kursleiter Otto Sadegor, um offene Fragen zu beantworten und Erfahrungen auszutauschen, werden ergänzend angeboten. Mit einem wöchentlichen Aufwand von rund fünf Stunden Lernen und Üben, umfasst der Kurs insgesamt 40 Stunden.

Weitere Schulungen zu den Themen "Informationen über Ärzte, Medizin und Urlaubsreisen – mit dem Tablet im Internet" und "Schnelle Nachrichten von und zu Kindern, Enkeln und Freunden über E-Mail" sind bereits ausgebucht. Bei Bedarf können aber zusätzliche Termine angeboten werden.

Für alle Fragen rund um Smartphone, Tablet und PC werden jeden Mittwoch Sprechstunden im Haus St. Hermann angeboten. Von 14 bis 15 Uhr ohne Anmeldung und von 15 bis 16 Uhr mit telefonischer Voranmeldung. Die Sprechstunden können gerne auch genutzt werden, um sich mit anderen Anwendern auszutauschen.

Interessierte können sich für die Kurse telefonisch oder per E-Mail anmelden: Dietmar Jakob, Telefonnummer 08552/975620-69, dietmar.jakob@th-deg.de.

Bild (TCG): BLADL-Team Frauenau (v.l.): Otto Sadegor (Leiter Computer-Online-Kurs), Nicole Feldengut, Sebastian Wilhelm, Heidi Lemberger und Dietmar Jakob (alle Technologie Campus Grafenau).

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Coworking in der Modellregion „Digitales Dorf“ 

07.02.2019 | Niederbayern - Der Technologiecampus Grafenau befragt aktuell Pendler und Arbeitgeber zum Thema Coworking. Laut einer 2017 veröffentlichten Statistik der IHK pendeln aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen täglich rund 20.000 Beschäftigte von ihren Wohnorten zu ihren Arbeitsstellen nach Passau, Deggendorf, Plattling, Straubing, Landshut, Regensburg oder München. Vor allem in den letzten Wochen mit glatten Straßen, Schneefall und Straßensperrungen haben sich sicherlich viele Pendler gedacht, wie angenehm es wäre eine weniger weite Anfahrt zum Arbeitsplatz zu haben.

Digitalisierung bietet heutzutage neue Möglichkeiten des Arbeitens von denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren können. Home-Office wird von einigen Arbeitgebern nicht oder nicht gerne unterstützt. Eine Alternative dazu sind sogenannte Coworking Spaces. Dies sind wohnortnahe, gut ausgestattete Räumlichkeiten, die die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachkräften in einem kreativen, produktiven und inspirierenden Umfeld an flexibel nutzbaren Arbeitsplätzen ermöglichen sowie Infrastruktur kostengünstig zur Verfügung stellen.

Coworking Spaces können die Attraktivität von Arbeitgebern erhöhen und bieten Arbeitnehmern heimatnahe, gut ausgestattete Arbeitsplätze. Insbesondere Bürotätigkeiten ohne Publikumsverkehr sind hierfür geeignet.

Der Technologie Campus Grafenau, eine Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf, analysiert die Möglichkeit der Einrichtung von Coworking Spaces in unserer Region und führt dazu eine Befragung von Pendlern und Arbeitgebern durch. Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie das Projekt maßgeblich.  

Der Fragebogen kann unter folgendem Link oder über nebenstehenden QR-Code erreicht werden:

Für Pendler: https://survey.th-deg.de/index.php/294481?lang=de

Für Arbeitgeber: https://survey.th-deg.de/index.php/984363?lang=de

Der TC Grafenau schickt den Link oder den Fragebogen auf Anfrage auch per E-Mail zu. Ansprechpartnerin ist Hanna Schürzinger (Tel.: 08552/97562026, E-Mail: hanna.schuerzinger@th-deg.de).

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Telemedizin Projekttreffen TCG

Gemeinsam die medizinische Versorgung auf dem Land verbessern

07.02.2019 | Grafenau Weiter geht’s im Projekt „MeDiLand – Medizin Digital zur Verbesserung der Versorgung auf dem Land“: Am vergangenen Mittwoch präsentierte das Projektteam des Technologie Campus Grafenau zusammen mit dem externen Dienstleister des Projekts, Klaus Graf von IQ MEDWORKS, die nächsten Schritte in der Umsetzung der geplanten Telemedizin Maßnahmen. Die Veranstaltung richtete sich an alle an dem Projekt beteiligten Partner und sollte Gelegenheit geben, sich über die Ziele und Inhalte des Projekts auszutauschen. Karlheinz Roth, Bürgermeister von Spiegelau, betonte den Mehrwert des Projekts für die beiden Pilotkommunen Spiegelau und Frauenau und bedankte sich bei allen anwesenden Partnern für ihre Teilnahme am Projekt und ihr Engagement.

Mit dabei sind 7 Projektpartner aus Hausarztpraxen, Pflegeheim und Pflegedienst, sowie regionalen Kliniken, wenn es darum geht elektronische Gesundheitsakten und Telemedizin-Anwendungen im Praxisalltag zu erproben. Auch das Waldschmidthaus am Großen Rachel soll künftig an das Telemedizin-Netzwerk für eine verbesserte Erste Hilfe angebunden werden.

In den kommenden Wochen werden zunächst die Hausarztpraxen in Spiegelau und Frauenau sowie Mitarbeiter im Pflegeheim Rosenium in verschiedenen Telemedizin-Verfahren geschult und mit der notwendigen Technik ausgestattet. Im Anschluss kann die Praxisphase mit begleitender Evaluierung starten. In einem weiteren Schritt werden auch die ambulante Intensivpflege und die Kliniken in Grafenau und Zwiesel in das Telemedizin-Netzwerk integriert.

Neben Informationen zum geplanten Ablauf des Projekts durften sich die Projektpartner über einen interessanten Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführers der Bayerischen TelemedAllianz, freuen. Der Hochschulprofessor an der Technischen Hochschule Deggendorf, Allgemeinmediziner und Unternehmer referierte über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die demographische Ausgangslage in Deutschland ist klar: Die Bevölkerung wird immer älter, was einen Anstieg chronisch kranker und multimorbider Menschen nach sich zieht. Hinzu kommt eine nicht flächendeckende Verfügbarkeit medizinischer Expertise. Die Digitalisierung ist in unserem Alltag bereits angekommen. Allerdings hinkt hier das deutsche Gesundheitswesen im europäischen Vergleich deutlich hinterher. Einige technische Neuerungen und Projekte, die sich mit der Erforschung digitaler Lösungen in der Medizin und Pflege beschäftigen gibt es bereits. MeDiLand ist ein weiteres vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördertes Forschungsvorhaben, das auf eine Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum durch Digitalisierung abzielt.

Damit ist MeDiLand ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Digitalen Dorfs Spiegelau-Frauenau – einem Projekt von und mit den Bürgern vor Ort für eine nachhaltige Steigerung der Attraktivität des ländlichen Raums und zur Alltagserleichterung in allen Lebensbereichen. Ziel ist eine lebenswerte Zukunft auf dem Land, analog wie digital. 

Bild (TCG): Informationsabend Projekt MeDiLand mit Gastredner Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, Dienstleister Klaus Graf (IQ MEDWORKS) und den Vertretern der sieben Projektpartner.

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Der Technologiecampus Grafenau gewährt Schülern des LLG einen Blick in die vielen Facetten der digitalen Zukunft

pnp 2018 03 09Die Leiterin des Grafenauer Technologiecampus, Prof. Dr. Diane Ahrens (hinten), führte die Jugendlichen durch das Haus. − Foto: TCG

Grafenau. "Digitalisierung verändert unser Leben!" Daran hegt heute wohl kaum jemand noch irgendeinen Zweifel. Wie viele Bereiche des alltäglichen Lebens davon betroffen sind und welche Chancen sich gerade auch dem ländlichen Raum in einer digitalen Zukunft eröffnen, das wurde einer ausgewählten Schülergruppe des Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasiums (LLG) am Technologiecampus Grafenau (TCG) vor Augen geführt. Dazu eingeladen hatte TCG-Leiterin Prof. Dr. Diane Ahrens.

Nach einer kurzen Vorstellung ihrer eigenen Person sowie der allgemeinen Ziele des TCG mit der Vision eines "Silicon Valley" widmete sich Professor Ahrens der Fragestellung "Was Frauen wollen" und konnte darauf mit Hilfe von Big Data Analytics zumindest für die Modebranche eine treffende Antwort geben. Was nämlich die Vorhersagekraft im Hinblick auf Modetrends angehe, habe sich das Ergebnis des Algorithmus um 18 Prozent treffsicherer erwiesen als die Prognosen von Modeexperten. Für namhafte Modemarken, die in einem einzigen Jahr durchschnittlich zwölf neue Kollektionen präsentieren und diese jeweils sechs Monate im Voraus produzieren müssen, sei dies in betriebswirtschaftlicher Hinsicht von enormer Bedeutung. Der Grund für die hohe Prognosesicherheit liege einfach in der Tatsache, dass hier die Maschine – im Gegensatz zum Menschen – "gnadenlos objektiv" sei, so Ahrens.

Einblicke in sein Projekt der energieeffizienten Küche gewährte Bernhard Bauer in seinem Vortrag "Sag mir, wer du bist – und ich sag dir, was du isst". Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe relevanter Daten Energieverbrauch und Lebensmittelverluste in Großküchen auf ein Minimum zu reduzieren. Bauer zeigte der Zuhörerschaft hier in nachvollziehbarer Weise auf, welche Fragestellungen zum Gelingen eines solchen Projekts gelöst werden müssen. Im Anschluss daran hatten die Schüler Gelegenheit, in einer Art Selbstversuch die präsentierte Theorie unmittelbar in die Praxis umzusetzen, indem sie die Anzahl der in der bevorstehenden Pause verzehrten Schokoriegel drei verschiedener Hersteller möglichst genau vorhersagen sollten.

Nach einer Führung durchs Gebäude zeigte Prof. Dr. Benedikt Elser im zweiten Teil auf, welche Probleme auftreten können, wenn modernste Technik nicht genutzt werden kann und statt dessen bestehende – und eventuell sogar veraltete – technische Gegebenheiten in ein neu geplantes Projekt integriert werden müssen. Im Vortrag mit dem Titel "Sonderzug nach Pankow – wo ist mein Abteil?" erläuterte Professor Elser die Tücken der Wagenstandsplanung der Deutschen Bahn sowie die Lösungen, die der Technologiecampus Grafenau dafür gefunden hatte.

Nicht weniger beeindruckte Michael Fernandes mit seinem Foodscanner und der Präsentation "Ich will keine Schokolade". Nahezu magisch vermochte das technische Gerät mit Hilfe einer App etwa anzuzeigen, wieviel Prozent Kakao eine bestimmte Tafel Schokolade enthält. In seiner praktischen Anwendung könne ein derartiges "Labor für die Hosentasche" auch dazu beitragen, die gegenwärtig hohen Lebensmittelverluste in Handel und Privathaushalten zu reduzieren.

Den Abschluss des Nachmittags gestaltete Gudrun Fischer. Unter dem Titel "Beam me up, Scotty" stellte sie den Gymnasiasten das Projekt "Das digitale Dorf oder Leben im ländlichen Raum der Zukunft" vor. Zu berücksichtigen sei hier neben der zunehmenden Digitalisierung auch der demographische Wandel. Als besonders relevant für einige der Anwesenden erwies sich die Tatsache, dass Spiegelau als Modelldorf am Projekt teilnimmt.

Tanja Oswald, die als Begabtenmentorin am LLG im Rahmen eines Enrichment-Programms für besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung initiiert hatte, zeigte sich begeistert und würdigte das TCG als einen äußerst wertvollen außerschulischen Lernort für die Jugendlichen des Gymnasiums. Man habe hier beeindruckend vor Augen geführt, dass schulische Fächer nicht in einem luftleeren Raum existieren würden, sondern dass Forschung immer interdisziplinär sei. Um komplexe Problemstellungen zu lösen, müsse man kreativ und vernetzt denken. Und nicht zuletzt seien "global" und "lokal" keine sich ausschließenden Begriffe.− to

09.03.2018 | PNP – Freyung/Grafenau

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dsc08022Noch war es eine ‚überschaubare‘ Zahl von Interessenten bei der Vorstellung des Projekts ‚BLADL‘ in Finsterau und Mauth, im Verlauf des Projekts bis 2020 soll sie ausgebaut werden. − Foto: Hans-Joachim Kaulich

Digitalisierung ist gegenwärtig in Deutschland bis hinauf zur Bundeskanzlerin ein wesentliches Zukunftsthema, Bayern hat es mit seinen Masterplänen I und II mit hoher Priorität versehen. Für die Jahre 2015 bis 2022 wurden im Staatshaushalt 5,5 Milliarden Euro eingestellt. 2018 hat das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales den Wettbewerb ‚Digitales Dorf‘ gestartet, im Landkreis Freyung-Grafenau wurde der Gemeindeverbund Frauenau-Spiegelau als Teilnehmer ausgesucht. Das Projekt ‚Digitales Dorf‘ ist ein gemeinsames Vorhaben des Technologiecampus Grafenau mit der Fraunhofer Gesellschaft (IIS und IESE), gefördert durch die Bayerische Staatsregierung und koordiniert durch das Bayerische Wirtschaftsministerium (StMWi). Die Gemeinde Mauth hatte sich ebenfalls um Teilnahme bemüht, durch anerkannte Vorarbeit gerade auf dem Sektor Seniorenarbeit wurde das Teilprojekt „Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen (BLADL)“ dorthin vergeben. Das Forschungsvorhaben richtet sich vorrangig an die ‚Generation 55plus‘. Durch Kenntnis und Nutzen der digitalen Möglichkeiten soll die persönliche Lebensqualität und berufliche Perspektive in einer sich stark wandelnden Umwelt auch auf dörflicher Ebene ausgebaut und langfristig gesichert werden.  

Die Frage, ob man als älterer Mensch so etwas brauche, beantwortete Dietmar Jakob (TC Grafenau) bei den Vorstellungen dieses Projekts in Finsterau und Mauth mit einem klaren ‚Ja‘. Um diese Aussage zu untermauern begann er seine Präsentation mit der Bestandsaufnahme, dass „die Attraktivität des ländlichen Raumes leide(t)“. Gründe seien Abwanderung speziell der jüngeren Generation in die urbanen Räume, eine höhere Sterbe- als Geburtenrate, eine steigende Lebenserwartung und weite Wege zu Arbeit und Schule. Verschiedentlich sind Einbußen der vorhandenen Infrastruktur zu verzeichnen sowie eingeschränkte Betreuungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote, erkennbar u.a. daran, dass schulische Angebote konzentriert auf immer weniger Standort angeboten werden.

Um dem entgegenzuwirken will das Projekt „Besser Leben im Alter durch digitale Lösungen (BLADL)“ die Digitalisierung nutzen und so die Zukunft auf dem Land sichern. Wie es gelingen kann zeigte es Jakob am Beispiel der sehr früh angegangenen Digitalisierung vieler Lebensbereiche in Estland, sie hat dort erheblichen Anteil an einem erkennbaren Mehrwert für die Bevölkerung – auch für die Älteren. Um die ländlichen Räume in Bayern nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen gelte es, vorhandene Hemmschwellen bei der Nutzung digitaler Medien abzubauen, Aufgeschlossenheit für technische Innovationen zu wecken und Lösungsmöglichkeiten im Alltag aufzuzeigen, zu entwickeln und in einem Modellprojekt zu erproben. Absicht ist, die gefundenen und passgenauen Lösungen hinterher auf ähnliche Regionen zu übertragen. Zunächst gelte es, Bereitschaft auch der älteren Generation zu gewinnen die Möglichkeiten der elektronischen Medien für sich zu entdecken. So können technische Innovationen eingeführt werden, die nicht ‚am Schreibtisch‘ entwickelt wurden sondern die auf Grund der von der Bevölkerung geäußerten Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten auf die gegebene Lebenswirklichkeit sind – und somit als praxistauglich von den Bürgern im Alltag angenommen und umgesetzt werden.

In der Gemeinde Mauth ist man bei der Digitalisierung ohnehin auf gutem Weg, der Breitbandausbau befindet sich in fortgeschrittener Phase, Bandbreiten zwischen 30 MB bis 50 MB sind großteils vorhanden, Hotspots in der Gemeinde eingerichtet. Jetzt gelte es für die Betroffenen Medienkompetenz zu erwerben, den Nutzen in den Alltag zu integrieren. Das geht von der Kenntnis des Umgangs z.B. der Handys weiter zu Smartphones, der tablets, der Laptops bis hin zu den PC’s. Als Schwerpunkt im Rahmen des Projekts ‚digitales Dorf‘ ist für die Gemeinde Mauth das Erlernen des Umgangs mit diesen Geräten und die Anwendung von Apps gesetzt, z.B. der Ausbau der vorhandenen ‚Nachbarschaftshilfe‘ durch Entwicklung einer digitalen Plattform für Auftragsannahme und Buchung von Dienstleistungen. Der ‚Hausnotruf‘ ist eine bereits etablierte technische Lösung, durch Entwicklung weiterer Anwendungen soll die Sicherheit im häuslichen Bereich verbessert werden. Als Beispiel nannte Jakob die Möglichkeit, auffällige Abweichungen beim Stromverbrauch in einer Meldezentrale zu erkennen (Herdplatte nicht ausgestellt?) und notfalls Hilfsmaßnahmen ergreifen zu können. Auch gibt es z.B. bereits Fußmatten, die einen Sturz erkennen und Signale zur Hilfe absetzen.

Aber nicht nur Hilfe in Katastrophenfällen kann so organisiert werden, Kontakte können leichter organisiert werden – das Wissen ‚wie‘ wird vermittelt, gleich ob beim gefahrlosen Umgang mit Whatsapp oder anderen sozialen Diensten. Telemedizin wird in den Orten an Bedeutung gewinnen, in denen ein Hausarzt nicht mehr praktiziert. Weiter wird zukünftig das Netz der Sparkassen/Banken stärker ausgedünnt werden – wie es in Finsterau noch in diesem Jahr geschehen wird -, da kann die Kenntnis des (gesicherten) Umgangs mit Online-Banking wichtig für den Alltag werden. Rufbusse können organisiert, Einkaufsdienste genutzt werden. In Mauth gibt es bereits Online nutzbare Angebote der Verwaltung, die den Weg ins Rathaus ersparen. Im Rahmen des Projekts will man allerdings weg von klassischen Bildungsangeboten, neue Übungsmethoden (auf kleine Gruppen ausgerichtet) sollen entwickelt werden. Ganz wichtig wird es, den Bürger nicht nur zu Anwendern bereits bestehender Softwarelösungen (die u.a. behandelt werden) zu machen sondern sie zu befähigen, eigenen Bedarf zu formulieren, diesen mithilfe z.B. von neu zu schaffenden Anwendungen – die Fachleute entwickeln – für die Bürger in Mauth und später für alle in Bayern nutzbar zu machen.

Begleitet werden die auf die Bedürfnisse der Interessenten ausgerichteten Übungseinheiten von Lernpaten und Multiplikatoren, flexibel gehaltene Termine erleichtern das Zusammenkommen der Teilnehmer. Ihre Zahl ist nicht entscheidend, wichtig ist, dass die Bürger im Stande sein werden, die Möglichkeiten digitalisierbarer Abläufe im Dorf zu nutzen - kurz ausgedrückt eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu erreichen. Der Bürger soll mit seinen Fragen zu Soft- oder Hardware nicht allein gelassen werden, eine Anlaufstelle in der Gemeinde soll zusätzlich geschaffen werden, die bei Bedarf genutzt werden kann.

Den ersten Schritt im Rahmen des Projekts stellte dann Nicole Feldengut in Form eines Fragebogens vor, der an alle Bürger der Gemeinde über 55 Jahre gehen soll. Mit ihm sollen unterschiedlichste Wünsche, Bedürfnisse und Kenntnisse abgefragt werden, denn die Bürger ihrerseits haben eigene Berufs- und Lebenserfahrungen gemacht. Dementsprechend muss die Projektarbeit auf diese Erfahrungen individuell aufgesetzt werden. Eigene Hardware kann jeder Teilnehmer nutzen, aber es ist beabsichtigt, beispielhaft auch zusätzliche Hardware vorzustellen und bei der Beschaffung zu beraten.

Das Projekt soll bis 2020 laufen, Mindestteilnehmerzahlen sind nicht vorgegeben. Aber natürlich soll nach Auswertung der Fragebögen die anfänglich noch ‚überschaubare‘ Zahl der Interessenten ausgebaut werden, dauerhaft werden Nicole Feldengut und Dietmar Jakob – beide vom Forschungsteam ‚digitales Dorf‘ - das Projekt begleiten.

16.06.2018 | Text und Foto: Hans-Joachim Kaulich

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Fachchinesisch am Stadtberg

Chinesische Dozenten besuchen den Grafenauer Technologiecampus – Weiterbildung an der THD

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Grafenau. Fachchinesisch, im wahrsten Sinne des Wortes, wurde am Mittwochnachmittag am Technologiecampus gesprochen. Campusleiterin Prof. Dr. Diane Ahrens begrüßte eine Delegation aus China und stellte ihnen die Einrichtung vor. Prof. Dr. Weiming Yue übersetzte für die 15 Gäste.

Bei den Besuchern handelt es sich um Berufsschul- und Hochschuldozenten, die das Hochschulwesen in Deutschland näher kennenlernen möchten. "Seit 2013 reisen ganzjährig Gruppen von bis zu 180 Hochschulprofessoren, Lehrkräften und Berufschullehrern an, um an unseren Schulungsprogrammen teilzunehmen", erklärt Weiterbildungsreferentin Anja Coenen, die für die Organisation dieser Bildungsreisen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zuständig ist.

Mittlerweile unterhält die THD vielfältige Beziehungen nach China. "Wir durften bisher Teilnehmer von 73 Hochschulen aus 27 Provinzen begrüßen", schildert Coenen. Diese nehmen die weite Anreise auf sich, um sich im Bayerischen Wald einer Fortbildung zu unterziehen.

Seit 2017 sind die THD und das THD-Weiterbildungszentrum vom State Administration of Foreign Experts Affairs (SAFEA) zertifiziert und offiziell als Weiterbildungsanbieter in China gelistet. Bei dem Schulungsprogramm werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Da die Delegation, die am 14. Januar anreiste und gut zwei Wochen im Bayerwald verweilte, einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund hat, bot sich ein Besuch des Technologiecampus‘ Grafenau an, der eine Forschungseinrichtung der THD ist.

Die Dozenten kamen von insgesamt sieben Hochschulen aus ganz China. Ahrens, die während ihres Studiums ein Jahr in Peking verbrachte, ließ es sich nicht nehmen, ihre Gäste in deren Landessprache willkommen zu heißen. Für die weitere Vorstellung des Campus‘ übernahm Weiming Yue, ein chinesischstämmiger Professor aus Wien, die Übersetzung.

Chinesen 2Prof. Diane Ahrens (l.) erklärte der Delegation aus China den Technologiecampus Grafenau. Übersetzt wurde sie dabei von Prof. Weiming Yue (2.v.l.).−Foto: Graßl

Die Campusleiterin stellte der chinesischen Delegation die Vision und die verschiedenen Bereiche der Einrichtung vor. Der Fokus des Technologiecampus‘ liegt auf Anwendungsorientierung, Neutralität, Objektivität und Innovation. Hierbei sollen die großen Herausforderungen der Gegenwart, nämlich Globalisierung, Digitalisierung und Urbanisierung in Angriff genommen werden. Ahrens veranschaulichte die drei Forschungsschwerpunkte und hob hierbei besonders den Bereich "Digitales Dorf" hervor.

Ziel dieser Initiative ist es, die Chancen der Digitalisierung für die Bewältigung alltäglicher Herausforderungen des Lebens auf dem Land bestmöglich zu nutzen. Als Beispiel nannte die Professorin die Telemedizin, dank der Hausbesuche nicht mehr durch den Arzt selbst, sondern durch geschultes Personal unternommen werden, die audiovisuell mit dem Mediziner in Kontakt treten können.

Nach der Präsentation führte Ahrens die chinesischen Dozenten durch das Gebäude und zeigte ihnen die einzelnen Räumlichkeiten, bevor diese wieder nach Deggendorf und von dort zurück in ihre Heimat aufbrachen.

228.01.2019 | PNP Freyung/ Grafenau - Aaron Graßl

Bilder (Graßl): 1. Eine Delegation aus China besuchte am Mittwochnachmittag den Technologiecampus. 2.Prof. Diane Ahrens (l.) erklärte der Delegation aus China den Technologiecampus Grafenau. Übersetzt wurde sie dabei von Prof. Weiming Yue (2.v.l.).

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Startschuss für Industrie 4.0-Werkstatt in Grafenau – Technologiecampus setzt auf „radikalen Ansatz“ für kleinere Unternehmen

 

2018 02 23 förderbescheidübergabe tcgAls monetär zweitgrößtes Projekt der erfolgreichen Antragsteller wurde die „Industrie 4.0 Werkstatt Bayerischer Wald“ gefördert Foto: TCG

Mit der Übergabe des Förderbescheids aus dem EU-Strukturfonds EFRE durch Wissenschaftssekretär Bernd Sibler am Freitag fiel der Startschuss für die „Industrie 4.0-Werkstatt Bayerischer Wald“. Der Technologiecampus Grafenau hatte sich mit diesem Vorhaben erfolgreich um eine Förderung beworben und beginnt nun mit Partnerunternehmen aus der Region damit „Industrie 4.0“ für kleine und mittelständische Unternehmen greifbarer zu machen.

 

Bei großen Firmen sollen Roboter irgendwann miteinander sprechen. Aber ist das auch der richtige Weg für kleine Betriebe? Viele kleinere und mittlere Unternehmen setzen sich zwar bereits mit den Möglichkeiten der neuesten technologischen Entwicklungen auseinander. Für die meisten stehen aber zu große Investitionen einem unüberschaubaren direkten Nutzen gegenüber. Deshalb will der Technologiecampus Grafenau das individuelle Industrie 4.0-Potential deutlicher machen und herausarbeiten, wie Industrie 4.0 auch in kleineren Unternehmen umsetzbar wird. „Wir verfolgen im Grunde einen etwas radikalen Ansatz: wir brechen den Industrie 4.0-Gedanken auf Lösungen herunter, die für kleine und mittlere Unternehmen praktikabel sind. Besonders wichtig ist uns dabei, dass Wirtschaft und Wissenschaft Hand in Hand gehen und eng zusammenarbeiten“, erklärt Dr. Robert Hable, Forschungsleiter für Big Data Analytics am TCG.

Gemeinsam mit Pilotunternehmen sollen anwendungsorientierte Technologien in konkreten Forschungs- und Entwicklungsprojekten erarbeitet werden. Die Verfahren können direkt in den Betrieben erprobt werden. Dabei werden Leitfäden erstellt, die allen interessierten Firmen zu Gute kommen. Das Thema Industrie 4.0 soll ganz konkret eingeordnet werden: Was sind die Voraussetzungen? Welche Best Practices gibt es bereits in kleineren Unternehmen? Der Industrie 4.0-Werkzeugkasten: wann, was, wofür? Der Technologietransfer wird durch Seminare, Netzwerktreffen und Workshops abgerundet und soll letztlich Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

 

Das für knapp vier Jahre angelegte Projekt mit einem Volumen von ca. drei Millionen Euro wurde bereits bei der Antragstellung von 15 heimischen Unternehmen unterstützt. Die Beteiligung bei der Durchführung steht aber noch weiteren interessierten Betrieben offen.

Eine erste Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen ist für Juni geplant. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

23.02.2018 | München, Grafenau

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Technologiecampus Grafenau berechnet optimale Anzahl an Balkanröllchen

posterpräsentationenküBild: Bernhard Bauer (1. von rechts) entwickelte das Prognosesystem für die energieeffiziente Küche - Foto: TCG

Mit einem Fachkongress im Münchner Landwirtschaftsministerium wurde heute das Projekt „Energieeffiziente Küche“ abgeschlossen. Die Projektpartner der Wiener Ressourcenmanagementagentur, des Kompetenzzentrums für Ernährung, der Universität Stuttgart und des Technologiecampus Grafenau stellten die seit Juni 2016 erarbeiteten Ergebnisse vor. Alle im Projekt untersuchten Küchen weisen eine Überproduktion auf, die deutlich gesenkt werden könnte.

 Im Rahmen des Projektes wurden vier verschiedene Betriebsküchen betrachtet: eines Versicherers, einer Ganztageskinderbetreuung sowie zweier produzierender Unternehmen. Die  Partner verfolgten dabei unterschiedliche Ansätze zur Reduzierung von Ressourcenverschwendung. Der Technologiecampus Grafenau (TCG) konzentrierte sich auf die Analyse der Daten aus den Kassensystemen, um die Anzahl an Essensteilnehmern und benötigten Speisen zu prognostizieren.

 Jede Küche hat andere Rahmenbedingungen und Ziele. Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter das gewünschte Mittagsgericht bekommen, produzieren alle Küchen mehr Essen als benötigt. Was übrig bleibt wird meist erneut angeboten oder weiterverarbeitet. Nur in einer der Einrichtungen wandern sämtliche Reste in die Biotonne. Gemeinsam mit den Küchenleitern berieten die Wissenschaftler des TCG sinnvolle Strategien für jede Küche und sprachen individuelle Handlungsempfehlungen aus. Es wurden außerdem konkrete Hilfestellungen vermittelt, um das Risiko von Fehleinschätzungen zu minimieren.

 Mit System zu weniger Verschwendung

Der größte nachhaltige Nutzen wurde durch die Entwicklung eines Tools für Küchenleiter erreicht: „Progmosys“. Die Küchenleiter können damit zukünftige Essensteilnehmerzahlen besser kalkulieren. Darüber hinaus kann die Anzahl an benötigten Gerichten berechnet werden. Diese ist besonders abhängig von der Angebotszusammenstellung, also der Gerichtekombination auf dem Speiseplan, aber z.B. auch vom Wochentag, Feiertagen, der Saison und Ferienzeiten. Um den Betrieben den Einstieg zu erleichtern, ist das Prognose- und Monitoring-System benutzerfreundlich gestaltet und online frei verfügbar, sodass interessierte Kantinen jederzeit problemlos darauf zugreifen können.

 Bei der Analyse fanden die Forscher des TCG heraus, dass die Vorlieben der Gäste in den einzelnen Einrichtungen sehr unterschiedlich sind. „Während die Topseller in der verarbeitenden Industrie mit Schnitzel und Currywurst recht deftig sind, setzen die Angestellten des Versicherers mehr auf leichte Kost und essen relativ viel vegetarisch“, erklärt Bernhard Bauer vom Technologiecampus Grafenau, der die Zahlen im Detail betrachtet hat. Auf Platz eins der beliebtesten Gerichte fielen hier die Balkanröllchen. Es wurde deutlich, dass die Portionen für die Kinder regelmäßig zu groß kalkuliert werden. In allen Einrichtungen könnten die Kassensysteme stärker zu Rate gezogen werden, um genauer zu planen.

Ministerialdirigent Eckbert Dauer begrüßte die große Teilnehmerzahl am Fachkongress „Ressourcen schonen wird sich lohnen!“ und betonte die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Energie und Lebensmitteln. Mit der „Energieeffizienten Küche“ könne an die Erfolge des Vorprojektes im Einzelhandel angeknüpft und das Bündnis „Wir retten Lebensmittel“ weiter etabliert werden.

 Der Technologiecampus Grafenau bietet in diesem Jahr ein Seminar zu Anwendungsmöglichkeiten und Methoden der Prognose in Unternehmen an. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

 Ansprechpartner zum Prognose- und Monitoring-System „Progmosys“ ist Bernhard Bauer (08552 975699-43, Bernhard.Bauer@th-deg.de).

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Referatsleitung informiert sich über die Entwicklungen im Digitalen Dorf              

20171108 besuch gesundheitsministeriumBild: (v.l.) Ministerialrat Dr. Peter Heinrich, Klaus Graf, Lisa Kotlan, Campusleitung Prof. Dr. Diane Ahrens, Dr. Georg Münzenrieder, Prof. Dr. Benedikt Elser, Dr. Alexander Wick - Foto: TCG

Grafenau. Der Ministerialrat Peter Heinrich, Leiter im Referat für Zukunftsfragen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, geht Ende des Monats in den Ruhestand. Vor seinem Abschied besuchte Heinrich am Mittwoch den Technologiecampus Grafenau, um sich über die neuesten Entwicklungen im Digitalen Dorf zu informieren und seinen Nachfolger vorzustellen.

Schon zu Zeiten des früheren Hochschulpräsidenten Reinhard Höpfl fühlte sich Heinrich der THD sehr verbunden und freute sich nun über die Möglichkeit den TCG zu besuchen. Mit besonderem Interesse verfolgte er in den vergangenen Monaten das Projekt „Digitales Dorf“, das derzeit in den Gemeinden Spiegelau und Frauenau umgesetzt wird. Zusammen mit dem erfahrenen Partner „IQmedworks“ will der Technologiecampus Grafenau in den Gemeinden innovative Telemedizineinrichtungen schaffen. Klaus Graf, Senior Director von IQmedworks, stellte weitere Details zum Vorhaben in den Handlungsfeldern Gesundheit und Pflege des Digitalen Dorfes vor. Der Besuch zeigte sich mit der Präsentation des aktuellen Standes überaus zufrieden.

Aus Sicht von Ministerialrat Heinrich sind die Umsetzungskonzepte für Spiegelau und Frauenau Vorzeigeprojekte. Professorin Diane Ahrens lobte den unkomplizierten Austausch und die ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit dem Ministerium. „Ohne die Unterstützung des Referats könnten viele der noch neuen Ideen und Ansätze nicht oder nur unter stark erschwerten Umständen realisiert werden“, gab die Campusleiterin zu bedenken. So wurden bereits weiterführende innovative Projektideen im Kontext des digitalen Dorfes diskutiert.

Auch das kürzlich beschlossene digitale Alpendorf, das den besonderen Anforderungen der Alpenregion Rechnung tragen soll, war Gesprächsthema. „Wir freuen uns bereits auf die Umsetzung eines weiteren digitalen Modelldorfs“, unterstreicht Ahrens.

Heinrichs Nachfolger Dr. Georg Münzenrieder hat sich in der Vergangenheit bereits sehr in den Digitalisierungsbelangen engagiert und steht dem Team des TC Grafenau in Zukunft als Ansprechpartner kompetent zur Seite. Die Referatsleitung wurde außerdem von Dr. Alexander Wick begleitet, der das Team des Ministeriums als neuer Kollege in den Projekten unterstützen soll.

10.11.2017 | Pressemitteilung TCG

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Hochschulleitung aus Budweis zu Besuch in Grafenau              

20171116Bild: Die Delegation der Hochschule aus Budweis mit der Grafenauer Campusleiterin Diane Ahrens und Professor Benedikt Elser (Zweiter v. r.) - Foto: TCG

Grafenau. Am Donnerstag kamen vier hochrangige Vertreter der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Budweis (VŠTE) zu Besuch an den Technologiecampus Grafenau. Rektor Marek Vochozka, Dr. Josef Maroušek, Ingenieur Vojtěch Stehel und Dr. Jan Gregor trafen die Campusleiterin Diane Ahrens, um mit ihr über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu sprechen.

Genau wie die Technische Hochschule Deggendorf verfolgt auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Budweis, als jüngste öffentliche Institution mit mehr als 4.000 Studierenden, einen anwendungsorientierten Ansatz. Mit der THD als Partner setzt die VŠTE aktuell das Interreg-Projekt „Studium dual international“ um. Bereits in der Vergangenheit tauschte sich auch der Technologiecampus Grafenau (TCG) mit dem tschechischen Institut aus, es wurden jedoch bisher keine konkreten Projekte zusammen verwirklicht.

Professorin Diane Ahrens stellte die wissenschaftliche und praxisorientierte Arbeit ihres Teams detailliert vor und erklärte welche Bereiche zukünftig von besonderer Bedeutung seien. Anschließend präsentierte Rektor Vochozka die VŠTE und unterstrich die möglichen gemeinsamen Ansatzpunkte. Großes Interesse zeigte die Institutsleitung an der Tätigkeit des TCG in den Bereichen Logistik, Datenanalyse, Prognose und Digitalisierung. Da sich beide Einrichtungen in diesen Themengebieten stark engagieren, wird hierin das größte Potential für eine Zusammenarbeit gesehen. Das Führungsgremium tauschte sich außerdem über Förderprogramme aus und sammelte erste Projektideen.

Dem Rektor Vochozka war es ein großes Anliegen persönlich die Reise nach Grafenau anzutreten, da er seit seinem Amtsantritt 2009 noch keine Gelegenheit für einen Besuch des Campus hatte. Professorin Diane Ahrens freute sich sehr über die Initiative der Hochschulleitung und bestätigte den Wunsch nach gemeinsamen Projekten: „Eine länderübergreifende Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft wäre für beide Einrichtungen gewinnbringend, da wir uns inhaltlich hervorragend ergänzen.“ Besonders gemeinsame Ansätze für Tourismus, Mobilität und der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sollen aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

17.11.2017 | Pressemitteilung TCG

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Prognosekonferenz im TCG zeigt auf, wie Daten basierte Systeme helfen, Verschwendung zu vermeiden                    

p1080989Spannende Vorträge auf der Prognosekonferenz. − Foto: KERN

Grafenau. Zu einer Prognosekonferenz hatte das vom bayerischen Landwirtschaftsministerium um Minister Helmut Brunner initiierte Bündnis "Wir retten Lebensmittel!" gestern in den Technologiecampus Grafenau (TCG) eingeladen. Zentrales Thema war, durch Prognosen im Lebensmittelkonsum den hohen Verlust und die Verschwendung zu verringern. Analysierte und aufbereitete Daten bilden dafür die Grundlage.

Big Data ist ein Schwerpunkt am TCG. "Grafenau hat damit ein Thema gefunden, das eine unglaubliche Zukunft hat", sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber einleitend. Staatsminister Brunner schickte eine Videobotschaft. Dr. Malte Rubach vom Landwirtschaftsministerium stellte vor Ort 17 Maßnahmen des Bündnisses "Wir retten Lebensmittel!" vor, die umgesetzt werden – vom "Lebensmittelretter-Führerschein" in Schulen bis zum Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt. "Der Endverbraucher hat mit 60 Prozent den höchsten Anteil beim Wegwerfen. Deshalb müssen wir dort ansetzen."

In Bayern sind das pro Kopf und Jahr 62 Kilo Lebensmittel. Durch die Optimierung von Prognosen und Disposition lässt sich diese Menge reduzieren. Wie dies funktionieren kann, zeigte TCG-Leiterin Prof. Dr. Diane Ahrens mit der Entwicklung einer Dispo-App auf. Aus dem Einsatz des Prototyps in fünf Filialen eines Discounters konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.

"Wir wünschen uns volle Regale, Produktvielfalt und hohe Qualität. Der Handel ist mit seiner Versorgungslogistik effizient aufgestellt, aber die Bestellmenge wird meist dem Personal überlassen und das entscheidet oft aus dem Bauch heraus und vertraut seiner Erfahrung", schilderte Ahrens die Ausgangssituation.

Doch nicht immer werde die Kundennachfrage richtig eingeschätzt, denn die Warenvielfalt steige ständig und Einflussfaktoren auf Verkäufe wie Wetter, Ferien, Angebote, Konkurrenzaktionen seien zahlreich. Mit dieser Komplexität könnten Menschen weniger gut umgehen. Hier komme die künstliche Intelligenz zum Einsatz, die diese Faktoren berücksichtige und daraus eine Prognose ableite.

"Wir haben die Dispo-App als Entscheidungsunterstützungssystem entwickelt und im wochenlangen Testeinsatz gesehen, dass das System lernen kann. Es kommt mit Feiertagen und Sortimentsänderungen zurecht. Es schafft eine Umsatzsteigerung und verringert die Verschwendung von Lebensmitteln. Allerdings stößt es an seine Grenzen bei Qualitätsschwankungen, großen Gebindegrößen, bei Produkten mit kurzer Haltbarkeit und bei sehr kleinen, täglichen Abverkaufsmengen", berichtete die Professorin.

Sie machte aber auch klar: "Es ist immer wieder der Mensch, der glaubt, es besser zu können. Aber der richtige Erfolg kommt erst durch ein vollautomatisches System. Das ist der Weg, den wir gehen müssen." Den "Unsicherheitsfaktor Gast" bei der Außer-Haus-Verpflegung in einer Betriebsgastronomie nahm Bernhard Bauer vom TCG bei seinem Vortrag unter die Lupe.

Angenommen wurde eine Kantine, bei der sich 600 bis 1000 Personen von Montag bis Freitag verpflegen können, drei bis fünf Hauptgerichte täglich zur Wahl stehen, ein bestimmtes Budget eingehalten werden muss und nichts aufgewärmt werden darf. "Das erfordert vom Küchenleiter eine gute Kalkulation. Ist zu wenig da, muss er unter Stress nachproduzieren oder vergrault vielleicht Kunden, die ihr Lieblingsessen nicht mehr bekommen, hat er zu viel gekocht, muss er Lebensmittel wegwerfen und verliert dadurch Geld", so Bauer.

Um eine möglichst genaue Prognose abgeben zu können, muss er also wissen: Wie viele kommen? Wer nimmt eines der Hauptgerichte? Wie verkauft sich welches Gericht? In welchem Verhältnis stehen Hauptgerichte wie Schnitzel und Tofu oder Schnitzel und Currywurst?

Das Projekt "EnKü – Energieeffiziente Küche" beschäftigt sich u.a. mit diesen Fragen aus datenanalytischer Sicht. Dabei wird aufgezeigt, welche Einflussfaktoren für die Anzahl der Kantinenbesucher und ihre Essensauswahl eine Rolle spielen und wie mit Hilfe historischer Daten diese Zahlen vorhergesagt werden. "Der Gast ist der einzige und größte Unsicherheitsfaktor, aber er ist auch ein Gewohnheitstier. Er hat ein Lieblingsgericht und entscheidet sich meist fürs Gleiche. Deshalb lässt sich gut prognostizieren, wie viele kommen und welche Hauptspeisen sie essen werden. Schwierig wird es, wenn ein Gericht neu auf dem Speiseplan steht und es deshalb noch keine Erfahrungswerte dazu gibt", verdeutlichte Bauer.

Schon seit 17 Jahren beschäftigt sich das Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen tegut mit Prognosen und deren Anwendung im Dispositionsprozess der 280 Filialen in Hessen, Thüringen und Nordbayern und der Zentrale in Fulda. Ralf Petrausch stellte die Wirkungsweise seiner vollautomatisierten "Glaskugel" vor. "Der Kunde bestimmt die Logistik", ist der Ausgangspunkt. Das System berechnet in den Filialen Prognosen für den Abverkauf und erzeugt automatisiert Bestellvorschläge für fast alle Sortimentsbereiche. Diese Filialprognosen sind die Grundlage für die Disposition der Zentrale beim Lieferanten und finden Berücksichtigung in der Mitarbeiter- und Transporterplanung, in der Planung des Warengeschäfts in Feiertagswochen u.v.m.

 

"Wir haben einen Automatisierungsgrad von 98,9 Prozent und 17000 Artikel werden disponiert", so Petrausch. Aber auch ein Automat stößt manchmal an seine Grenzen. Er kann nicht mit Wetterkapriolen umgehen. Und so war es mal passiert, dass zwei Wochen trotz Kälte kein Glühwein in den Regalen stand. "Da musste der Mensch eingreifen, sonst hätten wir jede Menge Kunden verloren", erzählte Petrausch.

In weiteren Vorträgen ging es um Prognosen und ihre Anwendungen im Betrieb, um Produktionsoptimierung durch Datenanalyse in Echtzeit, vorausschauende Kapazitäts- und Einsatzplanung in der Intralogistik und um Superforecasting. -ul

 

07.11.2017 | PNP – Regionalausgabe Freyung/Grafenau und Regen

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Arbeitskreise "Digitales Rathaus" und "Bildung & Lernen" diskutierten Umsetzungsmöglichkeiten

pnp 2017 10 28Gudrun Fischer (l.) und Sandra Gabert vom Technologiecampus Grafenau (TCG) nehmen die Ideen der Lehrer und Bürger in der Grundschule Spiegelau auf. − Foto: TCG

Spiegelau/Frauenau. Die Digitalisierung der Ortschaften Spiegelau und Frauenau nimmt erste Gestalt an. Das Team des Projekts "Digitales Dorf" traf sich zwei Mal mit Bürgern, Gemeindemitarbeitern und Lehrern. In den Arbeitskreisen "Digitales Rathaus" und "Bildung & Lernen" äußerten die Teilnehmer ihre Wünsche und diskutierten rege die Umsetzungsmöglichkeiten.

Schnell sind sich alle einig gewesen, dass die Digitalisierung einige Vorteile bringen wird. Verschiedenste Prozesse im Schulalltag, in der kommunalen Verwaltung und auf dem Bauhof können durch elektronische Bearbeitung wesentlich vereinfacht werden.

Im Rathaus in Frauenau fand eine Art Zukunftswerkstatt für die Digitalisierung von Gemeinde und Bauhof statt. Der Arbeitskreis wurde in zwei Themengebiete aufgeteilt.

Die Gruppe der Verwaltungs- und Bauhofmitarbeiter besprachen, welche Arbeitsabläufe (sog. Workflows) dringend zu verbessern sind. Es wurde beraten, wie diese Workflows delegiert und Prozesse unter den Bearbeitern aufgeteilt werden können.

Die Gruppe der Bürger hingegen machte sich Gedanken über ein Online-Portal für die Gemeindebewohner. Hier soll es möglich sein, in Zukunft dem Rathaus Anregungen und Beschwerden mitzuteilen und umgehend eine Rückmeldung zu erhalten.

Der Wunsch wurde laut, Informationen und Dokumente, wie Öffnungszeiten, Fahrpläne oder Anträge von der Gemeinde digital bereitgestellt zu bekommen. Behördengänge ließen sich durch diesen papierlosen und elektronischen Weg auf ein Minimum reduzieren.

Das Treffen in Spiegelau stand ganz im Zeichen der Digitalisierung der Spiegelauer und Frauenauer Grundschulen. In der Aula der Grundschule Spiegelau diskutierten Schulleitung, Lehrer, Bürger und das Team des Technologiecampus Grafenau die Möglichkeiten einer Schulplattform für Lehrer, Eltern und Schüler.

Vorstellbar ist beispielsweise die elektronische Verteilung von Vertretungsplänen oder Veranstaltungen. Zudem können mit einem digitalen Schulportal einige Verwaltungsarbeiten, wie die Erstellung und Versendung von Elternbriefen, effizienter gestaltet werden. Die Eltern haben in solch einer Plattform mit gesichertem Zugang den Vorteil, Sprechstunden online zu buchen oder die Krankmeldungen des Kindes zu übermitteln.

Das Projektteam wird nun die Ergebnisse der Arbeitskreise analysieren und Lösungen erarbeiten. Die nächsten Arbeitskreise sollen noch heuer stattfinden. − MS

28.10.2017 | PNP – Regionalausgabe Freyung/Grafenau und Regen

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Viele Unternehmen verfügen über große Mengen an Daten, aber nur wenige wissen, was sie konkret damit tun können. Abhilfe schaffen möchte hier das Big Data Zentrum. Am Dienstag, den 24.10.2017, findet die erste internationale Unternehmenskonferenz rund um die Themen Big Data und Cloud Computing am Technologiecentrum Písek statt. Unterschiedlichste Praxisbeispiele sollen den Teilnehmern Anregungen liefern. Highlight der Veranstaltung wird neben den Vorträgen namhafter Unternehmen eine Exkursion zum Standort von Schneider Electric sein.

Die bislang größte Veranstaltung des Projektes „Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen“ haben die Projektpartner am Technologiecampus Grafenau und am Technologiecentrum Písek gemeinsam mit der Südböhmischen Wirtschaftskammer geplant. Referenten aus international agierenden Unternehmen, wie Bosch, die Allianz AG und FarmFacts (ein Unternehmen der BayWa-Gruppe), werden am 24. Oktober nach Písek kommen. Aber auch kleinere, aufstrebende Firmen der Region kommen zu Wort und stellen ihre innovativen Lösungen vor. City Smart Parking erklärt beispielsweise den eParkomat und stellt dar wie eine zeitraubende Parkplatzsuche in Zukunft wegfallen kann. Die Forschungseinrichtungen setzen außerdem auf den Wissenstransfer und erläutern was sich hinter dem Begriff „Big Data“ ganz konkret verbirgt. Forschungsleiter Dr. Robert Hable berichtet von ersten Ergebnissen aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen auf deutscher Seite. „Wir erhoffen uns auf diesem Weg auch auf tschechischer Seite Unternehmen zu finden, welche mit uns einen Anwendungsfall umsetzen, also die Analysemethoden an ihren eigenen Daten testen möchten“, ergänzt Jakub Švojgr, Projektleiter am TC Písek. Die Teilnahme an den Pilotprojekten hilft den Unternehmen ganz individuell geeignete Ansätze der Datenanalyse zu identifizieren. Insgesamt können noch mit zwei Firmen aus der Region Südböhmen Pilotprojekte durchgeführt werden. Interessierte können sich auf der Konferenz an die Experten wenden, erste Fragen klären und sich mit anderen Unternehmen austauschen. Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten die Besucher die Möglichkeit sich an einer Exkursion zum nahegelegenen Standort von Schneider Electric zu beteiligen. Da nur eine kleine Gruppe zu dieser Führung zugelassen wird, lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung. Dieses kostenlose Angebot richtet sich vorwiegend an kleinere und mittlere Unternehmen der Region Ostbayern. Es kann nur eine begrenzte Menge an Plätzen zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen und Anmeldung bis 20.10.2017 unter www.bigdatacentrum.eu oder per E-Mail an Magdalena Schindler (Magdalena.Schindler@th-deg.de).

Das Interreg-Projekt „Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen“ wird von der Europäischen Union (Ziel ETZ 2014-2020) gefördert. Ansprechpartnerin am TC Grafenau ist Magdalena Schindler (Magdalena.Schindler@th-deg.de; Tel.: 08552 975699-64).

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Projekt "Digitales Dorf " will Alt und Jung am Prozess beteiligen – Infoveranstaltung am 4. Juli im TAZ Spiegelau              

pnp 2017 7 01Alt und Jung im Rosenium Spiegelau gemeinsam an einem Tisch. Generationenübergreifend will das Digitale Dorf das Leben in der Region einfacher machen. Mittendrin ist Projekt-Mitarbeiterin Gudrun Fischer mit Sohn Severin. Die Senioren Mathilde Haselbach (links daneben) Gertraud Pissinger und Cilly Döringer freuen sich über die Hilfe. − Foto: Campus

Grafenau/Frauenau/Spiegelau. Der Schulranzen ist zu schwer. Oder ein dringendes Medikament wird auf die Schnelle benötigt. Was das mit dem Projekt "Digitales Dorf" zu tun hat?, können Bürger am 4. Juli um 18 Uhr bei einer Infoveranstaltung des Tech-Campus Grafenau und der Gemeinden Frauenau und Spiegelau im TAZ Spiegelau erfahren. Mehr noch – sie können sogar mitbestimmen, wie das Projekt ausschauen wird.

Groß war vor einiger Zeit die Freude, als bekannt wurde, dass die Gemeinden Spiegelau und Frauenau den Zuschlag in Sachen "Digitales Dorf" bekommen haben. Die Federführung liegt beim Technologiecampus in Grafenau, genauer gesagt bei Campus-Chefin Prof. Diane Arens und ihrem Team.

Und die ist sich mit den Bürgermeistern Karlheinz Roth (Spiegelau) und Herbert Schreiner (Frauenau) einig, dass es wichtig ist, die Bürger in das spannende Projekt einzubinden. Nur so könne es erfolgreich werden. "Wir müssen den Bewohnern des Bayerwaldes einen Mehrwert bieten, den sie täglich spüren". Also hinaus aus dem Elfenbeinturm der Theorie ins tägliche Leben. Und damit man weiß, wo es im täglichen Leben so zwickt, ist die Mithilfe der Bürger gefragt.

Aus einer Vielzahl von Ideen wurden vorab wichtige Handlungsfelder definiert, wie Professorin Arens sagt. Um die Diskussion nicht zu zerfasern. Es gehe um Telemedizin, um Mobilität(z.b. ein Dorfshuttle für Spiegelau), das digitale Rathaus in Frauenau oder die Partizipation am sozialen Leben (Schulen, Pflege und Ideen aus der Wirtschaft.

"Geschichten aus dem Leben werden gesucht", da sind sich die zwei Bürgermeister und die Projektanten einig. Eine Geschichte aus dem Leben ist beispielsweise die Tatsache, dass "die Schultaschen der Kinder immer schwerer werden", wie Arens sagt. "Warum kann man die Bücher nicht in gewissem Maße durch e-books ersetzen"? Die Schüler müssten dann weniger schleppen. Und das Problem mit der Verfallszeit der irgendwann zerfledderten Bücher sei dann auch passè. Oder die Tatsache, dass sich der Lerninhalte ändere und der Bücher-Inhalt Geschichte sei.

Wenn der Unterricht überraschend einmal schneller aus ist, als die beiden berufstätigen Elternteile geplant haben, soll dank dem digitalen Dorf auch keine Welt zusammenbrechen. Mittels einer App soll es dann möglich sein, Betreuung durch andere Eltern zu organisieren – oder ein Gasthaus zu finden, wo es ein Mittagessen für den Sprössling gibt.

Auch ein unkomplizierter Bestell- und Lieferdienst für dringend benötigte Medikamente könnte Bestandteil des Projektes werden. Eine Stelle bündelt alles: Die Anfrage per App, die Sache mit dem Rezept, die Bestellung in der Apotheke und die Lieferung nach Hause. Was derzeit noch etwas nach Wolkenkuckucksheim klingen mag, könnte bald Realität sein.

Auch das in vielen Gemeinden angestoßene, aber auch oft gescheiterte Kümmerer-Projekt, könnte digital endlich verwirklicht werden. "Denn hier kann ich selbst bestimmen, wann ich welche Art der Hilfe brauche", sagt Roth. Denn gerade Senioren würden oft zurückschrecken, wenn eine fremde Person durch die angebotene Hilfe Einblick in die doch oft intime Lebenswelt bekomme. Und man diese Hilfe nicht so dosieren könne, bis sie für ein Einzelnen erträglich sei.

Wie gesagt, nur ein paar Ideen von vielen, die im täglichen Leben schlummern. Diese zu finden, das ist die Aufgabe der Infoveranstaltung, die am 4. Juli im TAZ über die Bühne geht.   Andreas Nigl

 

01.07.2017 | PNP – FRG/Regionalausgabe

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Die Architektouren waren am Sonntag auch am Grafenauer Stadtberg zu Gast

pnp 2017 4 28Rechts die Wunschbox – hinten das neue Campusgebäude. Den Besuchern gefiel es. − Foto: Nigl

Grafenau. Es ist ohne Zweifel der optische Hingucker am Oberen Stadtberg: Das neue Gebäude des Techologie-Campus. Das war auch die Meinung des Besucher, die am Sonntag beim Tag der offenen Tür im Rahmen der bayernweiten Architekttouren die Gelegenheit wahrnahmen, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Die Führung übernahm Campus-Geschäftsführer Franz Wilhelm. Während die Besucher innen über die "freundliche Architektur" staunten, lobten sie außen die Einbettung ins Umfeld. Der vom Büro "bauchplan" gestaltete Campus füge sich optimal in die Umgebung ein. Auch die Wunschbox im Campusvorfeld fand viel Gefallen. Bürgermeister Niedermeier betonte, wie zufrieden er mit dem Ergebnis sei. Und zudem freue er sich schon über einen Nachbarn – den Neubau des Finanzamtes. "Der wird sicher auch so attraktiv gestaltet".  Andreas Nigl

27.06.2017 | PNP – FRG/Regionalausgabe

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20171024 woche der begegnung veranstaltungen international officeDIT’s part of the “Week of Encounters and Togetherness”  

The Deggendorf Institute of Technology took part in the varied programme of Deggendorf’s “Week of Encounters and Togetherness”. Between 14 and 22 October DIT’s International Office organised three events to present the university’s international aspect.  

 

A theatre with international students set of the event series on Tuesday, 17 October.

Together with students from India, Syria and Venezuela, Dr. Virginia Wallner, language instructor at DIT, showed how much internationality, openness and dialogue is in theatre. “The Flight across the Ocean” by Bertold Brecht matched the Week of Encounters and Togetherness’s and raised the question “Aren’t we all looking for a better world?”. On Wednesday, visitors had the opportunity to learn dances and meet people from different countries. Apart from Bollywood (India), salsa (Mexico) and flamenco (Spain), students also taught zori (Syria) and Qochari (Armenia).

According to International Office staff member Ariadna Schmidt, “everyone was particularly excited about the Festival of Lights (Diwali). About 20 students from India contributed to a successful evening by openly sharing their culture with visitors.”  The Diwali was the highlight of the events. Diwali is the traditional Hindu Festival of Lights and Indian students turned the Glashaus into a sea of lights. With traditional clothes, dances, India’s national anthem, culinary specialties and a flash mob, students brought the fascination and magic of India to Deggendorf.

The next event by the International Office takes place 28 November at the Handwerksmuseum. You can find out more here:

Erzählcafé

23 October 2017

 

 

 

 

 

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20170926 host family programIntroducing international students to the country and the culture – DIT's Host Family Programme

DIT's Host Family Programme connects exchange students and local families every semester. As of now, 150 international students are looking for a host family for the winter semester 17/18.

 

In participating in the Host Family Programme, local families help students who are a long way from home to assimilate into their new environment and to quickly understand cultural differences. The programme is free and can be adjusted individually and flexibly by the hosts. "As a host family/person, you can meet up with one or more students once or several times. Often, students are invited for lunch or dinner and a short trip is planned together", as Ariadna Schmidt, staff member at DIT's International Office knows. Apart from their native language, the students speak English and many of them can communicate in German as well. Due to the increasing interest in the programme, families, individuals or associations from Deggendorf are needed. The goal is the connect every student to a host. Coordinator between the two parties is Marion Löfflmann, who will answer all questions via marion.loefflmann@th-deg.de

 

You can find more information in our HFP flyer here.

 

26 September 2017

 

 

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20170921 orientation weekStudents from all over the world make their first experiences abroad in Germany

The Deggendorf Institute of Technology (DIT) with its international study courses at the European Campus in Pfarrkirchen and in Deggendorf as well as with its many partner universities abroad, attracts students from more than 60 countries to Deggendorf every year. DIT’s International Office welcomed the more than 150 international students to Deggendorf on Monday, 18 September 2017.

The students spend one or two semesters at DIT as part of the international university partnerships. The first item on their travel itinerary is the Orientation Weeks, where the new arrivals get to know the town and each other. Furthermore, they have intercultural trainings held by Maria Gretzinger, a traditional Bavarian evening and day trips to the Oktoberfest.

Formalities, such as opening a bank account and registering with the foreigners’ office are also organised during the Orientation Weeks and the students are assisted by the International Office, the international tutors and the AKI e.V. student association. This year’s Orientation Weeks were kicked off by Dr. Elise von Randow, who is the director of the Institute for Career, International Affairs and Languages (KIS) at DIT.

Cathi Rodriguez from Colombia, who came to DIT two years ago after she became aware of DIT’s English courses can share her experiences.

“I came to Deggendorf because of the General Engineering course and stayed as a regular student in the Resources and Environmental Management course. I felt at home in Deggendorf right from the start and the Orientation Weeks were fantastic to start my studies off right.”

 

18 September 2017

 

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dies hspreisInternational Office awarded Deggendorfer Hochschulpreis

On the occasion of the Dies Academicus, the graduation celebration at DIT, the International Office was awarded the Deggendorf Hochschulpreis 2016 by the mayor for its internationalization efforts.

 

Milestones of the success are, among others: the percentage of students from abroad is at 12% and 65 nationalities are studying at DIT and the European Campus. The number of partner universities worldwide has increased to 170. The International Office works closely together with the German Academic Exchange Service (Deutscher Akademischer Austausch Dienst; DAAD) and the Bavarian Ministry for Education, Culture, Science and Art. It applies for scholarships and subsidies, is involved in various projects and continually expands its services for students. About a third of DIT graduates boast an internship or semester abroad.

The university's International Office has developed various integration programmes, such as the Erzählcafé, which is a regular event held in the town's museum to encourage intercultural dialogue through international students' telling personal stories, customs, and traditions from their home countries. The International Office is proud to successfully cooperate with the town's local community to help students from all over the world feel at home in Deggendorf. Multi-national students create an international atmosphere on campus, where English is lingua franca. Progress made in the internationalization process of natural sciences and technological subjects (STEM) were awarded the prestigious MINTernational Prize by the Daimler-Fonds in Berlin in October 2016.

18 September 2017

 

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Verbundprojekt von OTH Regensburg, OTH Amberg-Weiden, Universität Regensburg und TH Deggendorf soll neue Studienangebote im Bereich Entrepreneurship schaffen

Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 8,4 Millionen Euro fördert das bayerische Wissenschaftsministerium künftig die Entrepreneurship-Ausbildung an den Hochschulen im Freistaat. Davon konnte sich das Verbundprojekt GROW4DIGITAL von OTH Regensburg, OTH Amberg-Weiden, Universität Regensburg sowie der TH Deggendorf 1,45 Millionen Euro sichern. „Unser Konzept zur Gründungslehre mit digitalem Schwerpunkt hat mit seiner Qualität überzeugt und hätte von keiner der vier beteiligten Einrichtungen im Alleingang erarbeitet werden können“, sagte Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Professor für Entrepreneurship an der OTH Regensburg und Sprecher des Verbundes. Weitere Akteure sind Prof. Dr. Markus Heckner und Prof. Dr. Markus Westner von der OTH Regensburg, Prof. Dr. Christiane Hellbach und Prof. Dr. Hermann Raab von der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Michael Dowling und Prof. Dr. Christian Wolff von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Thomas Geiß und Prof. Dr. Wolfgang Dorner von der TH Deggendorf.

Im Kern des ostbayerischen Verbundprojektes GROW4DIGITAL geht es um den Aufbau neuer Studienangebote, die technologische Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung gemeinsam mit unternehmerischen Kompetenzen vermitteln sollen. Dazu dient ein Zertifikatsstudienprogramm, das studien- und berufsbegleitend absolviert werden kann, sowie ein neuer Masterstudiengang „Digital Entrepreneurship“. In einem „Digital Innovation Business Lab“ können Studierende und Hochschulangehörige ihre ganz konkreten Gründungsvorhaben vorantreiben. Diese Studien- und Inkubationsangebote werden von den beteiligten Hochschulen gemeinsam und standortübergreifend angeboten. Dadurch können Interessenten im ostbayerischen Donau-Naab-Regen-Dreieck mit den Studienangeboten erreicht werden.

Die Förderung der Entrepreneurship-Ausbildung erfolgt im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle ist überzeugt von dem Programm: „In ihren vielversprechenden Entwicklungskonzepten legen die bislang ausgewählten Hochschulen den Fokus auf die Qualifizierung der Studierenden für unternehmerisches Denken und Handeln vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und den Einbezug von Schlüsseltechnologien und Kernkonzepten der Digitalisierung in der Ausbildung eröffnen wir somit neue Möglichkeiten zum Wissens- und Kompetenzerwerb für die Studierenden im Freistaat“, sagte Dr. Spaenle. Beim ostbayerischen Konzept GROW4DIGITAL ergeben sich hauptsächlich aus der Zusammenarbeit von Betriebswirten und Informatikern fachliche Ergänzungen und Synergien.

Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen betont, dass das Projekt offen sei für die Zusammenarbeit mit weiteren Kollegen und Kolleginnen sowie Fakultäten. Im Fokus liege aber zunächst, die neuen Studienangebote möglichst rasch zu etablieren, so dass das Projekt schon bald seine ersten konkreten Auswirkungen entfalten könne. Auch der Zusammenarbeit mit regionalen Digitalen Gründerzentren aus bayerischen Digitalisierungsoffensiven werde ein hoher Stellenwert zukommen, namentlich mit der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz und dem ITC 1, dem Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern in Deggendorf.

21. Juni 2017 | THD-Pressestelle (PK), gemeinsame Meldung der Projektbeteiligten

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20170621 eu projekt pilsen pragEU-Projekt: THD-Studierende in Pilsen und Prag

Im Rahmen des länderübergreifenden EU-Projekts „Multidisziplinäre Ausbildung Studententeams“ besuchten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Fakultäten Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Maschinenbau und Mechatronik zusammen mit ihrem Dozenten und Projektleiter Vilem Dostal die Westböhmische Universität in Pilsen.

 

Bereits im April waren die tschechischen Studierenden in Deggendorf zu Besuch. Damals wurden die Grundbausteine für das gemeinsame Projekt gelegt. Ziel des Projekts sollte sein, eine intelligente Trinkkanne zu entwickeln, die es älteren Menschen ermöglicht, länger ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Drei Gruppen, bestehend aus Designern, Mechatronikern, Wirtschaftsingenieuren und Studierenden der Gesundheitsfakultät, arbeiteten an verschiedenen Lösungen und jede Gruppe entwickelte ihr eigenes Produkt.
Am Donnerstag, 8.6.2017, startete die Deggendorfer Truppe bereits früh nach Pilsen und besichtigte dort angekommen zuerst die Design-Fakultät. An dieser wurde das Projekt mit Abschlusspräsentationen der jeweiligen Produkte am Freitag und der Zertifikat-Übergabe am Samstag erfolgreich beendet. Natürlich kam auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz: Gemeinsam mit den tschechischen Studierenden besichtigte die THD-Gruppe die Traditionsbrauerei Pilsener Urquell sowie die Firma TGS. Am Samstag verabschiedeten sich die Deggendorfer von Pilsen nach Prag und verbrachten dort noch eine Nacht. Im Rahmen der Nacht der Museen besuchten sie unter anderem das Karolineum. Nach vier anstrengenden, aber sehr schönen Tagen, kehrte die Gruppe am Sonntagabend wohlbehalten nach Deggendorf zurück.

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20170621 eu projekt pilsen pragEU-Projekt: THD-Studierende in Pilsen und Prag

Im Rahmen des länderübergreifenden EU-Projekts „Multidisziplinäre Ausbildung Studententeams“ besuchten Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) der Fakultäten Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Maschinenbau und Mechatronik zusammen mit ihrem Dozenten und Projektleiter Vilem Dostal die Westböhmische Universität in Pilsen.

Bereits im April waren die tschechischen Studierenden in Deggendorf zu Besuch. Damals wurden die Grundbausteine für das gemeinsame Projekt gelegt. Ziel des Projekts sollte sein, eine intelligente Trinkkanne zu entwickeln, die es älteren Menschen ermöglicht, länger ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Drei Gruppen, bestehend aus Designern, Mechatronikern, Wirtschaftsingenieuren und Studierenden der Gesundheitsfakultät, arbeiteten an verschiedenen Lösungen und jede Gruppe entwickelte ihr eigenes Produkt.
Am Donnerstag, 8.6.2017, startete die Deggendorfer Truppe bereits früh nach Pilsen und besichtigte dort angekommen zuerst die Design-Fakultät. An dieser wurde das Projekt mit Abschlusspräsentationen der jeweiligen Produkte am Freitag und der Zertifikat-Übergabe am Samstag erfolgreich beendet. Natürlich kam auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz: Gemeinsam mit den tschechischen Studierenden besichtigte die THD-Gruppe die Traditionsbrauerei Pilsener Urquell sowie die Firma TGS. Am Samstag verabschiedeten sich die Deggendorfer von Pilsen nach Prag und verbrachten dort noch eine Nacht. Im Rahmen der Nacht der Museen besuchten sie unter anderem das Karolineum. Nach vier anstrengenden, aber sehr schönen Tagen, kehrte die Gruppe am Sonntagabend wohlbehalten nach Deggendorf zurück.

21. Juni 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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20170628 förderung stipendien thdZahlreiche Förder- und Stipendienmöglichkeiten für Neuanfänger

Damit die Quietschies, wie die Erstsemester unter den Studierenden gerne liebevoll genannt werden, einen möglichst sorgenfreien Start ins Studium erleben, bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) zahlreiche Hilfen, Fördermöglichkeiten und Stipendien. Einige greifen sogar schon vor Beginn des ersten Semesters und sollten mit der Bewerbung zum Studium, spätestens vor Beginn des Semesters, beantragt werden. Bewerbungen für das Wintersemester 2017/2018 an der THD sind bis 15. Juli 2017 möglich.

Das Studienangebot an der THD ist vielfältig: Technische und wirtschaftlich orientierte Studiengänge sind an der Technischen Hochschule Deggendorf ebenso möglich wie Studiengänge an der Gesundheitsfakultät. Neben einer breit aufgestellten Lehre erwartet die Neulinge unter den Studierenden ein umfangreiches Unterstützungsangebot auf allen Ebenen: Der Career Service der THD bietet bereits vor dem Studium Vorbereitungskurse in Fächern wie Mathematik, Physik oder Buchführung, um den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Speziell für beruflich Qualifizierte und Meister gibt es Online-Mathematikkurse, mit denen man sein Wissen in der Grundlagenmathematik (7.-10. Klasse) auffrischen kann. Darüber hinaus berät der Career Service zu Stipendien an der THD. Da sich viele Studierende das Studium selbst (mit-)finanzieren müssen, gibt es einen Überblick über die zahlreichen Fördermöglichkeiten der unterschiedlichen Stiftungen. Für einige Stipendienprogramme kann man sich vor dem Studium bewerben, wie für das „Römer-Stipendium für beruflich Qualifizierte und Meister“. Hier sollen vor allem Studierende ohne Abitur finanziell unterstützt werden. Dieses Stipendium ist einzigartig an der Technischen Hochschule Deggendorf und richtet sich speziell an junge Menschen, die Ingenieurausbildungen bzw. –studiengänge nach absolvierter Berufsausbildung und erworbener Berufserfahrung absolvieren möchten. Das Stipendium kann bereits mit Beginn des ersten Studiensemesters für vier Semester beantragt werden. Die Studierenden werden mit 200 Euro pro Monat unterstützt. Theresa Zollner und Markus Dullinger konnten sich 2016 erfolgreich bewerben. „Nach meiner Weiterbildung zur Technikerin wollte ich gerne noch studieren. Als ich vom Römerstipendium erfuhr, fand ich das eine gute Möglichkeit, um dem Wegbrechen meines Einkommens etwas entgegen zu wirken“, so Theresa Zollner. Auch Markus Dullinger zeigt sich zufrieden: „Das Stipendium erleichtert mir natürlich mein Leben und gewährleistet, finanziell unabhängiger zu sein. Dadurch kann man sich während des Studiums voll und ganz auf das Lernen konzentrieren.“ Weitere Informationen zum umfangreichen Studienangebot und den Fördermöglichkeiten an der THD unter www.th-deg.de.

28. Juni 2017 | THD-Pressestelle (MC)

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Wiederum fand das erfolgreiche Format „Berufsforum Tourismusmanagement“ an der THD statt. Der Dekan der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften, Prof. Waldemar Berg, und Frau Prof. Dr. Lachmann konnten zahlreiche, auch international bekannte Leistungsträger der Tourismusindustrie begrüßen. Folgende Unternehmen waren dabei:

 

  • Flughafen München
  • HOTEL VICTORY THERME ERDING GMBH
  • IBB Hotel Passau City Centre
  • MSC Kreuzfahrten GmbH
  • Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG
  • Stadt Deggendorf Tourismus
  • Asam Hotel Straubing mit den beiden TM-Alumnis Marina Amann und Sarina Runge

 

Nach zwei informativen Vorträgen von MSC Cruises und Sixt, in denen es um Tipps und Tricks zum Berufseinstieg sowie um Karrieremöglichkeiten ging, konnten die Studierenden den Unternehmensvertretern in kleinen Gesprächsrunden individuelle Fragen zu Praktika, Werksstudententätigkeiten, Bachelorarbeiten, Traineeprogrammen und zum Berufseinstieg stellen. Die teilnehmenden Studierenden hatten so die Möglichkeit, wichtige erste Kontakte mit verschiedenen touristischen Unternehmen zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk auszubauen. Organisiert und begleitet wurde das Berufsforum durch den Career Service der THD und Studiengangsassistentin Katharina Götz.

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European Campus Excursion

Students of the Industrial Engineering/ Maintenance and Operation bachelor programme at the European Campus Rottal-Inn took part in an excursion to Mühlbauer GmbH & Co. KG‘s headquarters in Roding on 22 November 2016.

 

 

 Christian Wachtmeister (contract teacher with the European Campus and Head of Corporate Development Automation at Mühlbauer) gave exciting insights into the processes of the internationally operating company to students from all around the world.

Mühlbauer GmbH & Co KG is a worldwide leading company in the production of machines for ID-card manufacturing. It is technology partner for the smart card, ePassport, RFID and solar back-end industry.

Several production processes were demonstrated: the Mühlbauer precision-part manufacturing, the logistics centre and demonstration rooms. There, the manufacturing of production plants for semiconductors, as well as the manufacturing of machines for ID-card production was demonstrated. After a short break at the canteen, the students received personalized passports and cards, in order to demonstrate technology for the collection of data.

Among the company’s clients are: governments from all over the world, printing departments of financial institutes (bank cards), insurance companies (health insurance cards) and companies from the field of semiconductors.

After having caught a glimpse into such an international company, the students were deeply impressed and excited.

 

 

(Caption: Christian Wachtmeister - second person from left

On the right - Prof. Dr. Raimund Brotsack

Next to students of the bachelor programme Industrial Engineering/ Maintenance and Operation)

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Students of the Industrial Engineering/ Maintenance and Operation bachelor programme at the European Campus Rottal-Inn took part in an excursion to the Straubing-based company MicroPyros on 9 December 2016.

 

Prof. Raimund Brotsack gave the students from various regions around the world exciting insights into the technology and the processes of the start-up company.

 

 

As part of a “power to gas” concept, MicroPyros developed a micro-biological methanation technology. The goal is to convert excess electricity from fluctuating renewable energy sources, such as wind or photovoltaic plants, to storable natural gas. Excess electricity, occurring at certain times, is electrolytically converted to hydrogen. The hydrogen, together with carbon, is then converted into methane, which is the main component of natural gas. It can therefore be fed into the natural gas grid without any problems.

The necessary carbon dioxide comes from the Straubing sewage gas plant. MicroPyros runs a large-scale methanation plant on site in Straubing.

Part of the factory tour was the company’s laboratory with the corresponding quality management as well as the large-scale methanation plant.

The company plans to build a large-scale power to gas research plant. If the power to gas technology is successful, it enables the storing of large quantities of excess electricity throughout the year and distributing it via the natural gas grid. Power to gas technology, therefore, is an essential pillar for the change of energy systems. The work is subsidized by the Bavarian Economic Ministry.

After insights into such a start-up company in the field of renewable energy, the students were deeply impressed.

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Warning, due to black ice, all exams (31.01.2017) and lectures at DIT and the European Campus are called off.

 

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Scholarships at a value of €300,000 awarded

For the seventh time, the highly coveted Deutschlandstipendium were awarded to DIT scholarship holders. Against the backdrop of the “First Contact” job fair that took place 28 March 2017, the chosen scholarship holders met their patrons at the Deggendorf Stadthallen.

 

 

This year, DIT awarded a total of 80 scholarships and once again beat last year’s record.  

“Regional and national companies as well as foundations and associations finance our scholarship holders. Because of the high number of scholarships, we are able to give scholarships to students of all courses. In return, the companies get in contact with outstanding marks and commitment,” said head of the DIT Career Service Martina Heim, who is responsible for the Deutschlandstipendium. For the Deutschlandstipendium, the patrons agree to support students with €150 per month and Germany adds another €150 to that. “With over 500 applicants, the choice wasn’t easy. All 80 scholarship holders have outstanding academic records and do voluntary work in over 100 social clubs and positions. In more than 50% of the cases, the scholarship holders are first in their families to take up studying (so called educational climbers). Around 10% study in cooperation with a company and another 10% are international students,” Heim added. Claudia Exner, who was one of the scholarship holders for Qioptiq said that she found it very appealing that not only grades are taken into account for the Deutschlandstipendium. Companies get the chance to network with DIT and address individual stundents.

Christina Zelzer, staff manager at Regen-based Qioptiq said: “Qioptiq has been financing Detschlandstipendium for many years and we are proud of our scholarship holders. It is a great opportunity for companies to meet the best of the best and attract their attention to the company.”  

This year’s supporters are:

Alumni Net e. V., Bayerische Asphalt-Mischwerke GmbH & Co.KG, b-plus GmbH, Continental AG, DE software & control GmbH, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider, , Dr. Johannes Heidenhain GmbH, , Flottweg SE, Ferchau Engineering GmbH, Förderverein Technische Hochschule Deggendorf in Verbindung mit der Stadt Deggendorf, HAAS Fertigbau, IGK Ingenieursgesellschaft Klein mbH, J.C. Römerstiftung, Kermi GmbH, Knorr-Bremse Systeme für Nutzungsfahrzeuge GmbH, Laschinger Seafood GmbH, MAN Diesel & Turbo SE, MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH, Mann + Hummel GmbH, Micro Epsilon, msg ag, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co.KG, Siemens AG, Smurfit Kappa GmbH, STRABAG AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, Verein der Freunde und Förderer des Technologiecampus Cham, Webasto-Edscha Cabrio GmbH, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG, ZITEC Gruppe GmbH, Zwiesel Kristallglas AG

For the European Campus Rottal-Inn:

Egenberger GmbH & Co. KG, Förderverein European Campus Rottal-Inn, Dipl.-Ing. Josef Gottanka GmbH & Co. Bau-KG, Oswald Stiftung, RMI Immobilien GmbH, SH GmbH & Co. Projektentwicklungs KG, Sparkasse Rottal-Inn/Sparkassen Stiftung Rottal Inn, VR Bank Rottal-Inn eG, Wimmer GmbH & Co. Investitions KG

Main funders:

Alumni Net e. V. (4 Stipendien)
Flottweg SE (3 Stipendien)
Förderverein European Campus (4 Stipendien)
J.C.Römerstiftung (3 Stipendien)
Sparkasse Rottal-Inn (3 Stipendien)
VR Bank Rottal-Inn eG (3 Stipendien)
Vector Informatik GmbH (5 Stipendien)

 

 

 

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The KULTURcafé in Pfarrkirchen enjoyed a successful start

“What do you know about Nigeria?” Benedict Chika Ibolekwu asked the audience at the beginning of his talk. Fitting to the occasion, the Industrial Engineering student wore a multicoloured shirt from his home country. Using the motto “My Country and Germany” the European Campus launched Pfarrkirchen's first KULTURcafé in the "Glasbau" in April.

 

Apart from students, some locals who are curious to know more about the wide world, where Benedict und his fellow student Saei Barghamadi (Iran) und Nhan Bui (Vietnam) come from, attended the event.

At three tables each of the three young men talked about thier native countries and their experiences in Germany. Every 30 minutes visitors move from table to table so they had the possibility to listen to either of the speeches in a comfortable atmosphere. English skills were absolutely necessary because not everyone’s German was good enough to follow the whole conversation or to give a talk..

The KULTURcafé is firmly planned for the future, and an upcoming event will take place on 31st May in the Glasbau in Pfarrkirchen. From 6 – 8 pm students from other countries will introduce themselves and talk about their cultures.

Whoever wants to join can register for a fee of 3€ to Katharina Stöger (EC room 2.20, +49 (0) 991 3615 -261).

 

 

 

 

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20151118 neue hochschule in pfarrkirchen"Forcierter Ausbau des internationalen Gesundheitsbereichs"

Der European Campus Rottal-lnn nimmt Gestalt an. Bisher ist die 12.000-Einwohner-Stadt Pfarrkirchen und ihre Umgebung mit namhaften Unternehmen für die Nähe zum Bäderdreieck, Golfplätze, Radwege und den Pferdesport bekannt. Doch mit dem 1. Oktober wurde ein Wandel in der Hochschulstadt eingeleitet.

 

Es sind nun nämlich die ersten Studenten in die Kreisstadt an den neuen Hochschulstandort gekommen, um ihr Studium am European Campus aufzu­nehmen. Weitaus höher als ursprünglich an­ genommen sind nun die Studierendenzahlen für den neuen Hochschulstandort Pfarrkir­chen: Bis zum Start im Oktober haben sich in den "Bachelor International Tourism Ma­nagement - Health and Medical Tourism" sowie in den "Master Medical lnformatics" insgesamt rund 180 neue Studenten eingeschrieben.

Während die Studierenden im Bachelor-Studiengang überwiegend aus der Region kommen, kommen die Bewerber für den Master vorrangig aus dem näheren und ferneren Ausland. Für Studieninteressierte aus Südostbayern ist das Studium in Pfarr­kirchen überaus attraktiv. Heimatnah und doch zugleich international in Englisch studieren zu können, wird von vielen Studenten als eine Möglichkeit, im immer internationaler ausgerichteten Arbeitsmarkt bestehen zu können, gesehen. Die hohen Anfängerzahlen zeigen allerdings eindeutig, dass es die rich­tige Entscheidung der Hochschulleitung war, den internationalen Gesundheitsbereich als dritte Säule der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) forciert auszubauen.

Die­ser Ausbau des European Campus Rottal-lnn soll sich schon bald fortsetzen: Bereits zum Sommersemester ab 15. März 2016 ist der Start des neuen "Master International Tou­rism Management" geplant. Weiterhin soll das Studienfeld Ingenieurwesen/Manage­ment folgen, frühestens ab Herbst 2016. Jetzt geht es sowohl der THD als auch der Stadt Pfarrkirchen allerdings darum, für die neuen Studierenden so schnell wie möglich einen gut ausgestatteten Hoch­schulcampus sowie eine "Studentenfreund­liche" Infrastruktur zu schaffen. Dies be­trifft auch die Wohnmöglichkeiten für die Studierenden sowie den Nahverkehr. Seit dem 1. Oktober sind im ehemaligen "lm­pulszentrum" in Pfarrkirchen Büros für vorerst zwei Professoren, Lehrbeauftrag­te, Mitarbeiter der Verwaltung sowie ein Rechenzentrum und die Bibliothek bezugs­fertig. Die Europa Hochschule Rottal-lnn ist eine Ausgründung der TH Deggendorf. ln den letzten Jahren hat die THD ein beacht­liches Netz an Technologie-Campus in länd­lichen Regionen aufgebaut. Der Grund für diese Expansion der THD in ländliche Regionen liegt darin, dass es Forschungsmöglichkeiten vor Ort geben soll. Andererseits profitieren die regionale Wirtschaft von wissenschaftlicher Unterstützung und die Bevölkerung von Arbeitsplätzen.

Auch Arbeit­geber in der Region tragen Nutzen vom neu­en Hochschulstandort Pfarrkirchen. Gerade im Bäderdreieck und in der Gesundheits­wirtschaft, wo Kurbetriebe, Reha- und geri­atrische Kliniken angesiedelt sind, werden Fachkräfte, die eine internationale Ausbil­dung im Gesundheitstourismus durchlaufen haben, dringend gesucht. Der Gesund­heitstourismus ist ein sich über die europäi­schen Grenzen hinaus entwickelnder Wachs­tumsmarkt. Gerade ausländische Patien­ten reisen oft mit ihrer ganzen Familie nach Deutschland, um sich dort medizinisch be­handeln zu lassen. Solche Reisen müssen von hochqualifizierten und sprachlich ge­schulten Fachleuten konzipiert werden. Ent­sprechend der internationalen Ausrichtung wird die Unterrichtssprache am neuen Cam­pus hauptsächlich Englisch sein, damit die Studierenden optimal auf eine internationa­le Karriere vorbereitet werden. Ausländische Studierende erhalten allerdings Deutschkur­se, um sich auch für den regionalen Arbeits­markt qualifizieren zu können. ln den ersten beiden Semestern als Übergangsphase werden allerdings für die inländischen Stu­denten auch noch Vorlesungen in deutscher Sprache angeboten werden, damit anfängliche Sprachprobleme überwunden werden können. Eine breite Auswahl an Sprachkur­sen soll außerdem am neuen Hochschul­standort angeboten werden.

Die THD - und damit auch der European Campus - arbeitet wiederum mit Partne­runiversitäten in Spanien, Tschechien, Ös­terreich und Polen zusammen. Interesse an Kooperationen wurde auch bereits aus Finnland und Brasilien bekundet. Den Stu­dierenden wird empfohlen, mindestens ein Semester im Ausland zu verbringen. Wichtig dabei ist vor allem, dass in vielen Partner­hochschulen der THD keine Studiengebüh­ren verlangt werden. Die Vorstellung des THD-Präsidenten Prof. Dr. Sperber und des Vizepräsidenten und Campus-Leiters Prof. Dr. Kunhardt geht dahin, dass die Absolven­ten ihren Bachelor- oder Masterabschluss von allen Partneruniversitäten bescheinigt bekommen.

28.10.2015 -  Prof. Dr. Horst Kunhardt 

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20151118 auftakt veranstaltung studium generaleHerr Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld referiert in Pfarrkirchen.

Dazu sind alle Personen, die Interesse an spannenden Vorträgen eines hochkarätigen Politikwissenschaftlers und Politikberaters haben, ganz herzlich eingeladen.

 

Zu dieser Veranstaltung konnte die Fakultät für Angewandte Gesundheitswissenschaften der THD einen namhaften Redner gewinnen. Herr Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Gründungsmitglied und Rektor der Alma Mater Europaea – Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg, wird zum Thema "Europa auf Bewährung – aktuelle Entwicklungsaspekte Europa`s" referieren.

„Der Kontinent findet keine Ruhe. Er driftet von Krise zu Krise. Schuldenberge werden angehäuft. Es grassiert die Angst um das eigene Geld. Folgerichtig kommen Zweifel an Handlungsfähigkeit und Legitimation der Europäischen Union auf. Hinweise auf die Entmündigung des Bürgers durch das Monster Europa werden zum Bestseller. Krisenmanagement wird zum eigentlichen Inhalt und das Erscheinungsbild der Politik. Wäre es eingebettet in eine klare Strategie und Perspektive, dann könnte man alledem die Dramatik nehmen.

Wie kann nun die strategische Antwort auf diese schwierige Lage aussehen? Sie kann nicht in dem historischen Hinweis auf die Gründerzeiten und die klassischen Motivationslagen der frühen Nachkriegszeit bestehen. Es bedarf jetzt der großen Verständigung auf neue Begründungskonstellationen, die Europa verstehen lassen“.

Die AMEU – Alma Mater Europaea – ist eine Einrichtung der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Sie wurde 2010 mit Sitz in Salzburg gegründet. Ziel der AMEU ist die Förderung einer internationalen Führungselite in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft, Recht, Gesundheit, Ernährung und Umwelt.


Grundlage und Hintergrund des Lehrangebotes bilden die Traditionen und die kreative Vielfalt der Kulturen in Europa. Die Studieninhalte werden sich mit den wesentlichen Faktoren daraus befassen und diese auf die Zukunft hin ausrichten.

Die Auftakt-Veranstaltung findet statt am Montag, den 07.12.2015, ab 19:00 Uhr in der Stadthalle in Pfarrkirchen (Adresse: Dr.-Bachl-Straße 11, 84347 Pfarrkirchen)

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine verbindliche Anmeldung im Büro der Verwaltungsleitung bei Frau Verena Sedlatschek unter verena.sedlatschek@th-deg.de bis spätestens Mittwoch, den 02.12.2015 gebeten.

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20151127 ghaderiGastprofessor aus Teheran am European Campus Rottal-Inn

 

Der Tourismusexperte Dr. Zahed Ghaderi von der Universität Teheran besuchte vergangene Woche im Rahmen eines Forschungsaufenthalts die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und den European Campus Rottal-Inn. Für die Studierenden ungewöhnlich waren seine Vorlesungen und Vorträge zur positiven Entwicklung des Tourismus im Iran, einem Land das man auf den ersten Blick weniger mit Tourismus in Verbindung bringt. Großes Potential im internationalen Gesundheitstourismus bescheinigt der Experte den Studiengängen am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen.

 

„Für unsere Touristiker ist Dr. Ghaderi als Spezialist für strategische Weiterentwicklung von touristischen Regionen, speziell nach Naturkatastrophen und nach politischen Umbrüchen, als international erfahrener Referent sehr interessant.“ erklärt Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident für Gesundheit der THD. Für die Studierenden im Studiengang Tourismusmanagement referierte Dr. Ghaderi über Probleme und Chancen des Tourismus im Iran. Besonders ging er dabei auch auf die geographische Lage und touristische Sehenswürdigkeiten ein. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt von Dr. Ghaderi liegt im Bereich des Internationalen Gesundheits- und Medizintourismus, Schwerpunktthema seiner Vorträge am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. „In der Wachstumsbranche Gesundheit und Tourismus wird sich dieser Campus mit dem Bachelorstudiengang International Tourism Management / Health and Medical Tourism aufgrund des internationalen Studienkonzepts sehr gut entwickeln.“ so die Einschätzung von Dr. Gadheri. Von ihm kam auch der Vorschlag in die Diskussion über ein internationales Forschungszentrum für Gesundheits- und Medizintourismus am Campus in Pfarrkirchen zu gehen. Im Rahmen des zehntägigen Besuchs konnte sich der Vertreter der Universität Teheran auch mit THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber über eine mögliche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den zwei Hochschulen austauschen.

03.12.2015 | THD-Pressestelle (TK)

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20151210 weidenfeld2Prof. Weidenfeld hält interessanten Politikvortrag – Veranstaltung von European Campus und Sparkasse

„Unter dem Druck von Krisen kommt es zu Lernprozessen, nicht bei Sonnenschein.“ Diese Erkenntnis hat Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld in der Stadthalle bei seinem Vortrag mit dem Titel „Europa auf der Suche nach einer Zukunftsstrategie“ vermittelt. Unterm Strich erhielten rund 250 Besucher an dem von der Sparkasse und vom European Campus Rottal-Inn organisierten Abend viele grundsätzliche Gedanken präsentiert, jedoch keine tagespolitischen Tipps.

Bei seinem frei gehaltenen Referat benannte Prof. Weidenfeld „drei große Nachrichtenkomplexe“ unserer Zeit: die Sicherheitsfrage, die Situation der Flüchtlinge sowie die Eurokrise. Der Politologe schickte voraus: „Alle drei Themen sind nicht auf die Schnelle zu lösen.“

Einfach und komplex zugleich

Was die Sicherheit anbelangt, rücke der Terror immer näher an uns heran. „Terroristen haben eine große planerische Kapazität erreicht und sind bestens mit Technologie sowie Finanzmitteln ausgestattet“, erklärte der renommierte Wissenschaftler und fuhr fort: „Der islamistische Terrorismus will die aus seiner Sicht gottlose westliche Welt vernichten und sieht den Selbstmord als höchste Formder Erlösung an.“ Durch prominente Anschlagorte solle die Wirkung multipliziert werden, so der Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Rektor der Alma Mater Europaea in Salzburg.

Was die Flüchtlingsfrage betrifft, empfahl Prof. Weidenfeld, „diese in ihren verschiedenen Dimensionen anzugehen“. Als Eckpunkte benannte er die Lage in den Herkunftsländern, die Transferorganisation, die Verteilung sowie die Integration der Flüchtlinge.

In punkto Eurokrise stellte der Politikberater fest: „Es gibt in Griechenland keinen handlungsfähigen Staat, denn es fehlen die elementaren Arten der Organisation.“ Während seines Streifzugs flocht der erfahrene Referent immer wieder Anekdoten ein – etwa, dass der Vatikan vor dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA vom Zusammenbruch des Ostblocks wusste. Unterm Strich urteilte Prof. Weidenfeld über die aktuelle Lage: „Einerseits war es in Europa nie einfach, andererseits war es noch nie so komplex.“

Derzeit sind seinem Urteil nach unter massivem Druck drei Fragen zu lösen: die der Legitimation (wer darf zu politischen Fragen Stellung beziehen), die der Transparenz (Verträge müssen erstandenwerden) und wer Europa führen soll. Mit Blick nach vorne schlug der Politikwissenschaftler vor, dass die Konzepte der „hard power“ (Waffengewalt und Wirtschaftskraft) und der „soft power“ (nach dem US-Amerikaner Joseph Nye: Kultur und Werte, Institutionen und Politik) durch die „smart power“ verbunden und in Einklang gebracht werden sollen. Dadurch erhofft sich Prof. Weidefeld: „Wenn wir die komplexe Lage richtig deuten und erklären können, bekommen wir das schon hin.“Wie genau das geschafft werden soll – das blieb einmalmehr offen.

Bei seiner Einführung lobte derLeiter des European Campus Rottal-Inn, Prof. Dr. Horst Kunhardt, die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und sagte zum Thema des Abends: „Wir sollten derzeit eher mehr an Europa haben.“ Josef Borchi, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rottal-Inn, freute sich über die Kooperation mit der örtlichen Hochschule und hob hervor: „Sicherheit und Zukunft zu geben – das entspricht unserem gemeinsamen Markenkern.“

Foto: Nach dem Vortrag über Europas Suche nach einer Zukunftsstrategie: Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Mitte) sowie (v.r.) Landrat Michael Fahmüller, Bürgermeister Wolfgang Beißmann, seine Stellvertreter Martin Wagle und Franziska Wenzl,MdL Reserl Sem, Vorstandsvorsitzender Josef Borchi (Sparkasse), Prof. Dr. Horst Kunhardt (European Campus) sowie Hochschulkoordinator Georg Riedl.

 

Quelle: PNP vom 09.12.2015
Autor: Herwig Slezak

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20151214 einweihungKräftige Unterstützung

Einen erfolgreichen Start hat die Europa-Hochschule in Pfarrkirchen hingelegt. 180 junge Leute haben dort am 1. Oktober ihr Studium begonnen. Auch von Seiten der Wirtschaft wird die neue Bildungseinrichtung kräftig gefördert, wie sich jetzt zeigte. Für die drei Hörsäle haben AOK Rottal-Inn, Sparkasse Rottal-Inn und VR-Bank Rottal-Inn die Förderung übernommen.

 

In einem kleinen Festakt wurden die entsprechenden Schilder im European Campus enthüllt. Wie in Studentenzeiten durften sich die zahlreichen Gäste bei der Begrüßung durch Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt fühlen, denn sie saßen an den Tischen, an denen sonst die Studenten unterrichtet werden. Herzlich bedankte sich Kunhardt für die breite Unterstützung der Hochschule und die finanziellen Hilfen.

Auch Ex-Bürgermeister Georg Riedl, der in seiner Funktion als Hochschulkoordinator anwesend war, stimmte dem zu und betonte: "Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen." Zur Intention, einen Hörsaal zu bezahlen, erklärte Josef Borchi, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rottal-Inn: "Die Hochschule ist eine große Chance für unsere Region und ihre Wirtschaft.

Foto:
Freuen sich über die Kooperation: (von links) Hochschul-Koordinator Georg Riedl, Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt sowie die Direktoren Albert Griebl (VR-Bank), Daniel Gansmeier (AOK) und Josef Borchi (Sparkasse).

Quelle: PNP vom 11.12.2015
Foto: Eisenhut

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Zusammenarbeit mit Österreich und Slowenien geplant

Hoher Besuch kündigte sich vergangene Woche am European Campus Rottal-Inn an. Vertreter der angesehenen Alma Mater Europaea (AMEU) kamen nach Pfarrkirchen, um den European Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu besichtigen. Im Mittelpunkt standen weiterführende Gespräche zur Zusammenarbeit beider Institutionen.

 

Die Alma Mater Europaea ist ein Zusammenschluss herausragender Wissenschaftler und wurde 2010 als gemeinnütziger Verein in Salzburg gegründet. „Das besondere an der AMEU ist, dass sie vor allem die Entwicklung und den Austausch der Wissenschaft auf europäischer Ebene fördert. Mit dem European Campus erfüllen wir genau dieses Interesse!“, erklärt Prof. Dr. Horst Kunhardt, Campusleiter des European Campus Rottal-Inn. Als Vertreter der AMEU waren Prof. Dr. Unger, Mitgründer und Präsident der AMEU, Prof. Dr. Toplak, Universität Maribor, und Prof. Dr. Blechinger, Rektor der FH Salzburg, in Pfarrkirchen. Zusammen mit Prof. Dr. Horst Kunhardt, Verwaltungsleiterin Stephanie Sigl und Hochschulkoordinator Georg Riedl verschafften sie sich einen Eindruck vom neuen Campus in Pfarrkirchen. „Bereits im Sommer haben die THD und die AMEU schriftlich die Vereinbarung zu einer Zusammenarbeit getroffen.“, so Kunhardt. Vergangene Woche wurden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit konkretisiert. Zielsetzung der Zusammenarbeit sind die europäische Vernetzung, gemeinsame Studienabschlüsse, Studierenden- und Dozentenaustauschprogramme sowie gemeinsame europäische Forschungsprojekte. „Unsere Absolventen haben künftig auf ihren Zeugnissen die Siegel mehrerer renommierter europäischer Hochschulen – das verbessert ihre Berufschancen erheblich. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal von Pfarrkirchen!“, betont Kunhardt. Die Teilnehmer des Treffens waren sich mit Kunhardt, Sigl und Riedl einig: „Der heutige Tag ist ein weiterer Meilenstein für den European Campus Pfarrkirchen!“. Schon am 21. Dezember wird ein weiteres Treffen in Salzburg stattfinden, unter anderem zu den geplanten Kooperationen mit der FH Salzburg und der Universität Maribor.

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20160212 pan studentenvereinFrisch gegründet ist der neue Studentenverein am European Campus. Er nennt sich "RESP e.V.", was sich aus "Respect other cultures, European mind, Students Pfarrkirchen" zusammensetzt.

Mit dem Namen wollen die Initiatoren auf die Toleranz, die jeder Kultur entgegen gebracht werden sollte, sowie auf den europäischen Gemeinschaftsgedanken hinweisen. "Ab dem nächsten Semester wollen wir so richtig loslegen", sagt der Vorsitzende Severin Eder.

 

Die Idee, einen Verein zu gründen, kam den Gründungsmitgliedern Nicole Ritz, Ines Stapfer, Rebekka Möller, Daniel Probst und Severin Eder im Oktober nach der ersten Semestersprechersitzung. Alle fünf belgen den im letzten Semester eingeführten Bachelor-Studiengang "International Tourism Management Health and Medical Tourism". Der Verein soll in erster Linie den Zusammenhalt zwischen den Studenten stärken.

Es sollen Ausflüge organisiert oder Grill-, Kino- und Spielabende angeboten werden. "Außerdem ist es uns wichtig, die internationalen Studenten miteinzubeziehen und ihnen zu helfen, wo wir können", meint Severin Eder. Dabei gehe es auch um Wohnungssuche oder Amtsgänge. Darüber hinaus sollen Events für die Öffentlichkeit veranstaltet werden.

27.01.2016 | Passauer Neue Presse, Bild: Eisenhut

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20160229 european campus bruesselDer Europaabgeordnete Manfred Weber aus Wildenberg unterstützt die europäische Zusammenarbeit des European Campus Rottal-Inn.

Eingebettet in ein europäisches Netzwerk von Hochschulen und Universitäten soll der vor einem halben Jahr in Betrieb gegangene European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen attraktiver Europäischer Standort für Studierende werden. Auf Initiative der Technischen Hochschule Deggendorf, des Präsidenten der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste Prof. Dr. Felix Unger und des niederbayerischen Europaabgeordneten Manfred Weber (CSU) haben sich Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Vertreter der Europäischen Kommission und Repräsentanten europäischer Universitäten und Hochschulen diese Woche in Brüssel getroffen, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten und die weiteren Schritte abzustimmen.

 

Bei dem Treffen im Parlament unterstrich Manfred Weber seine Unterstützung für das Ziel der Technischen Hochschule Deggendorf, ein Europäisches Hochschulnetzwerk aufzubauen, das speziell für den Standort Rottal-Inn auch Türen in Europa öffnet. Der Koordinator des European Campus Rottal-Inn, Pfarrkirchens ehemaliger Bürgermeister Georg Riedl, betonte, dass bereits durch die Festlegung, Vorlesungen in Englisch anzubieten, der europäische Ansatz zur Grundidee des European Campus gehörte. "Nun müssen wir diese Intention auch mit Leben füllen."

Nach Vorstellung des Pfarrkirchner Campus-Leiters Prof. Dr. Horst Kunhardt könne dieses Ziel erreicht werden, wenn unter dem Dach von Kooperationsmodellen verschiedene Universitäten und Hochschulen eng im Bereich der Lehre und Forschung zusammenarbeiten. Die Studierenden könnten dann ihr Studium multinational aufbauen und Teile des Studiums an Partnerhochschulen absolvieren. Gleichzeitig werde auch auf den Austausch von Dozenten zwischen den Universitäten und Hochschulen Wert gelegt. Im Koalitionsverbund werden die Universitäten und Hochschulen, die weiterhin ihre Eigenständigkeit wahren, einen gemeinsamen Struktur- und Entwicklungsplan erstellen. Auch gemeinsame Professuren, gemeinsames Personal und Sevicestellen sollen organisiert werden.

Als Vertreter der Euregio und der Europaregion sicherte Geschäftsführer Kaspar Sammer Unterstützung bei der Einbindung weiterer Universitäten und Hochschulen in Europa zu. Ein Hochschulnetzwerk auf der vorgesehenen Basis wäre bislang einmalig und aus seiner Sicht sehr wichtig, die Zusammenarbeit in der Region und weit darüber hinaus voranzubringen. „Es geht nicht darum, sich von nationalen Zuständigkeiten und Netzwerken zu lösen, vielmehr ermöglichen wir jungen Menschen weitere Perspektiven, ihnen den Blick für Europa wieder mehr zu öffnen und uns letztlich International bestmöglich zu positionieren“, sagte Sammer.

Bei dem Gespräch in Brüssel, an dem unter anderem der ehemalige Verkehrskommissar und jetzige Parlamentsvizepräsident Antonio Tajani und der oberösterreichische Europaabgeordnete Paul Rübig, sowie verschiedene Vertreter von Generaldirektionen der EU-Kommission teilgenommen haben, wurde das weitere Vorgehen abgestimmt. Zunächst soll die Zusammenarbeit der Hochschulen fixiert werden, in einem weiteren Schritt müssen dann die entsprechenden EU-Mitgliedstaaten ihre Zustimmung zum Kooperationsmodell geben.

Quelle: Wochenblatt, 29.2.2016
Autor: pm / uh
Foto: Büro Weber

 

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20160303 realschule pfarrkirchenBerufsinformationsabend an der Staatlichen Realschule – 31 Aussteller präsentieren Möglichkeiten

Mit etwa 350 Besuchern und 31 Ständen von Firmen, Banken, Behörden und Institutionen war der Berufsinformationsabend an der Staatlichen Realschule auch heuer ein Erfolg. Seit nunmehr 17 Jahren können sich die Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen dort über ihre Möglichkeiten nach dem Schulabschluss im persönlichen Gespräch mit Unternehmen, aber auch mit weiterführenden Schulen informieren und beraten lassen.

„So viele Leute hatten wir noch nie, die ganze Galerie ist voll“, war Schulleiterin Christine Geyer begeistert. „Das zeigt uns einmal mehr, dass wir unseren Schülern mit dem Abend ein super Angebot bieten“, erklärte sie. Doch bei ihrer Begrüßung überwiegt nicht nur die Freude über die gut besuchte Veranstaltung. Die Rektorin wollte die Gäste auch auf zwei Probleme aufmerksam machen, die aus ihrer Sicht die Abwanderung gut ausgebildeter junger Leute aus dem Landkreis Rottal-Inn mitverursachen. „Die schlechte Verkehrsanbindung ist ein großes Manko, aber auch das niedrige Gehalt nach der Ausbildung treibt die jungen Manschen dazu, in die Großstadt zu gehen“, so Geyer. Dort würden sie schlichtweg besser bezahlt werden. Deshalb lautete die Bitte der Schulleitung, etwas dagegen zu unternehmen.

Diesen Ball nahm der Schirmherr der Veranstaltung, Hochschulkoordinantor Georg Riedl, auf: „Mit der A94 geht es ja nun voran, vielleicht ist es dann zum 50-jährigen Jubiläum des Beginns der Bauarbeiten soweit, dass wir eine bessere Verkehrsanbindung bekommen.“ Der Pfarrkirchner Ex-Bürgermeister verwies auf die positiven Auswirkungen der Europa-Hochschule für die Firmen im Rott- und Inntal. Dennoch brauche die Region auch Handwerker oder andere gut ausgebildete Kräfte. Nach dieser flammenden Rede für die Hochschule konzentrierte sich der Organisator des Abends, zweiter Konrektor Stefan Stumpf, „aufs Wesentliche“ und informierte kurz und knapp über den Ablauf
des Abends. „Es ist unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass den Schülern der Start ins Berufsleben erleichtert wird“, betonte er. 

Danach stürzten sich die Anwesenden ins Getümmel. Ob alleine oder mit den Eltern – die Schüler haben große Lust, sich zu informieren. Aufmerksam lauschten sie zum Beispiel dem Vortrag des Einstellungsberaters der Polizei, Andreas Samböck. Er klärte nicht nur über die Einstellungskriterien auf, sondern erzählte auch von interessanten Einsätzen. Gefragt war ebenso Ausbildungsberaterin Daniela Pritzl von der Handwerkskammer. Bei ihr konnten sich die Interessenten über die Ausbildung in 130 verschiedenen Handwerksberufen schlaumachen.

Die Resonanz bei den Schülern war positiv. So meinten etwa die beiden Zehntklässlerinnen Viktoria Kolesnikov und Nana Szerencses, die das Angebot umfassend nutzten: „Der Abend ist eine gute Sache.“ Viktoria interessierte sich für den handwerklichen Bereich, Nana für Naturwissenschaften. Beide überlegen aber auch, eine weiterführende Schule zu besuchen. „Es ist gar nicht so leicht sich zu entscheiden“, waren sich die beiden jungen Damen einig. Die Aussteller in diesem Jahr waren: ACS-Control-System GmbH, APPIA Contract GmbH, BarmerGEK Pfarrkirchen, BayWa AG, Berufsfachschule für Ergotherapie, Bildungswerk Burghausen (Wacker), BOS Agrar Landshut- Schönbrunn, Bundeswehr, Haas Fertigbau GmbH, Holztechnikum Kuchl, Industriepark Werk GENDORF, Landshuter Fremdsprachenschule, KWA Bildungszentrum, Pröckl GmbH, VR-Bank Rottal- Inn, AOK Direktion Rottal-Inn, Ausbildungsoffensive Bayern, Bauunternehmen Apfel, Berufsfachschule Physiotherapie, Berufsschule Pfarrkirchen, BMW AG, Bundesagentur für Arbeit, Foconis AG, Handwerkskammer Niederbayern – Oberpfalz, Hotel Fürstenhof – Hartl Golf Resort, KKH Eggenfelden Krankenpflegeschule, Lindner AG, Polizeidirektion Ndb., Sparkasse Rottal Inn, WEKO GmbH, Technische Hochschule Deggendorf und European Campus Rottal-Inn.

Quelle: Passauer Neue Presse, 22.2.2016
Foto: Eisenhut

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20160320 stipendien european campus rottal inn pfarrkirchenLandrat überreicht erste Stipendien an Studentinnen

Drei junge Damen, die derzeit am European Campus in Pfarrkirchen studieren, haben Grund zur Freude. Aaus der Hand von Landrat Michael Fahmüller haben sie die Bestätigung erhalten, dass sie eine finanzielle Unterstützung in Form eines Stipendiums erhalten. Fahmüller ist auch Vorsitzender des Fördervereins des European Campus, der diese Stipendien vergeben hat.

Christine Feuchthuber aus Bayerbach, Cornelia Baumgärtl aus Mitterskirchen und Sophia Krimmer aus Wertheim sind seit dem Start des Campus im vergangenen Jahr als Studentinnen in Pfarrkirchen immatrikuliert. Sie studieren Internationales Tourismusmanagement mit dem Schwerpunkt Gesundheitstourismus. Ausgewählt wurden sie, wie Professor Dr. Horst Kunhardt als Leiter des Campus bestätigte, nicht nur mit Blick auf die erreichten Noten, sondern auch in Würdigung ihres ehrenamtlichen Engagements.

Mit jeweils 150 Euro monatlich dotiert, sind die Stipendien für die Studentinnen eine willkommene Aufstockung ihres Budgets. Solche Stipendien gibt es derzeit auch von der Sparkasse, der VR-Bank und der Oswald-Stiftung. "Wir wollen damit zeigen: Der Region liegt der Campus mit den Studierenden wirklich am Herzen, wir freuen uns, dass junge Leute hier studieren", so Landrat Michael Fahmüller.

Quelle: Passauer Neue Presse, 20.03.2016

 

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20160408 infoveranstaltungDer European Campus informiert

Am 15. April beginnt der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2016 /17 am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Bis 15. Juli besteht dann für Studieninteressierte die Möglichkeit sich für die im Oktober beginnenden Studiengänge einzuschreiben. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit für Studieninteressierte und deren Eltern, sich in dieser Zeit vor Ort aus erster Hand zu informieren.

Nachdem die Sprechstunden von Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt im vergangenen Jahr extrem gut frequentiert waren, wird dieses Angebot in diesem Jahr noch ausgeweitet. So werden die Sprechstunden im Bewerbungszeitraum jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat abgehalten. Dabei werden von Prof. Dr. Kunhardt zum einen alle Fragen rund ums Studium und die Studiengänge Bachelor International Tourism Management und Master Medical Informatics beantwortet. Zum anderen über die anschließenden Berufschancen, erforderliche Englischkenntnisse, bis hin zu Wohn- und BAföG-Fragen. Prof. Dr. Brotsack und Andrea Groß beantworten alle Fragen zum Studiengang Bachelor Industrial Engineering – Maintenance and Operation. Stattfinden werden die Sprechstunden im Büro von Prof. Dr. Kunhardt bzw. im Büro von Andrea Groß am European Campus Rottal-Inn, Max-Breiherr-Straße 32, 84347 Pfarrkirchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Sprechstundentermine im Einzelnen:

Bachelor International Tourism Management

Master Medical Informatics

Prof. Dr. Kunhardt

  • 19.04.16, 17.30 - 18.30 Uhr
  • 03.05.16, 13.00 - 14.00 Uhr
  • 17.05.16, 17.30 - 18.30 Uhr
  • 31.05.16, 13.00 - 14.00 Uhr
  • 14.06.16, 17.30 - 18.30 Uhr
  • 28.06.16, 13.00 - 14.00 Uhr
  • 12.07.16, 17.30 - 18.30 Uhr

Bachelor Industrial Engineering / Maintenance and Operation

Prof. Dr. Brotsack / Andrea Groß

  • 19.04.16, 17.30 - 18.30 Uhr
  • 03.05.16, 16.30 - 17.30 Uhr
  • 31.05.16, 16.30 - 17.30 Uhr
  • 14.06.16, 16.30 - 17.30 Uhr
  • 27.06.16, 14.00 - 15.00 Uhr
  • 12.07.16, 17.30 - 18.30 Uhr

Zusatzinformation:

Oft angesprochen wurde bei früheren Sprechstunden auch die Frage nach der Hochschulzugangsberechtigung ohne Hochschulreife (Abitur, Fachabitur). Prof. Dr. Kunhardt stellte hierbei klar, dass seit der Novelle des Bayerischen Hochschulgesetzes im Juli 2009 deutlich erweiterte Studienmöglichkeiten für Meister, Techniker, Fachwirte sowie für beruflich Qualifizierte bestehen. Demgemäß können Absolventen der Meisterprüfung und ihnen Gleichgestellte an allen Hochschulen in Bayern studieren. Zugleich erhalten Berufstätige nach erfolgreichem Abschluss einer zumindest zweijährigen Berufsausbildung und anschließend mindestens dreijährigen Berufspraxis den fachgebundenen Hochschulzugang. So können beispielsweise medizinische Fachangestellte, Rettungssanitäter oder Pflegefachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung Studiengänge im Gesundheitswesen am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen oder am Standort Deggendorf aufnehmen.

Der neue Studiengang Bachelor Industrial Engineering – Maintenance and Operation wendet sich an technisch versierte Schulabgänger (Berufsoberschule, Fachoberschule oder Gymnasium) oder Berufstätige nach erfolgreichem Abschluss einer zumindest zweijährigen Berufsausbildung und anschließend mindestens dreijährigen Berufspraxis welche einen fachgebundenen Hochschulzugang erlaubt. Studierende qualifizieren sich in dem Studium für die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz durch Service- und Instandhaltungsstrategien. Durch die internationale Ausrichtung des Studiums ergeben sich damit hervorragende Berufschancen bei weltweit tätigen Unternehmen und Institutionen.

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20160414 deutschlandstipendiumTHD vergibt 75 Deutschlandstipendien an Studierende aus Deggendorf und Pfarrkirchen

Zur feierlichen Übergabe des begehrten Deutschlandstipendiums trafen sich Anfang der Woche die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und des European Campus Rottal-Inn mit ihren Förderern auf der Jobmesse „firstcontact“ in den Deggendorfer Stadthallen. Insgesamt 75 Stipendien kann die THD in diesem Jahr vergeben und übertrifft damit erneut den Spitzenwert aus dem Vorjahr. 

„Wir sind stolz und überwältigt, dass wir dieses Jahr nochmals deutlich mehr Stipendien einwerben konnten. Ich bedanke mich herzlich für das Engagement der Förderer – wir wissen, dass das ohne sie nicht möglich ist.“, berichtet Martina Heim, Leiterin des Career Service der THD und Ansprechpartnerin für das Deutschlandstipendium. Beim Deutschlandstipendium erklären sich Förderer bereit, Studierende mit 150 Euro monatlich zu unterstützen. Der Bund stockt diese Summe um nochmals 150 Euro auf. „Besonders freut es uns, dass wir elf Stipendien nur für Studierende am neuen Standort in Pfarrkirchen vergeben können. Die Region zeigt damit deutlich die Verbundenheit mit dem European Campus Rottal-Inn.“, so Martina Heim. Für Unternehmen bietet sich die Chance, gezielt Studierende zu unterstützen und sich mit der Hochschule zu vernetzen. Viktor Theier, Personalreferent der Vector Informatik Gmbh aus Stuttgart, erklärt dazu: „Die Vergabe von Stipendien sehen wir als wichtiges Instrument an, um junge Menschen aktiv in ihrer Ausbildung zu fördern. Wir haben dadurch die Gelegenheit die besten Hochschulabsolventen für unser Unternehmen zu begeistern. Damit sind gute Voraussetzungen für eine langfristige Bindung qualifizierter Nachwuchskräfte geschaffen.“ Bei der Auswahl der Stipendiaten durch ein Gremium aus über 400 Bewerbungen spielt neben guten Noten auch das gesellschaftliche Engagement, zum Beispiel in Vereinen oder in einer sozialen Einrichtung eine große Rolle. Auch Alexander Stöger, der eines der fünf Stipendien der Vector Informatik GmbH entgegennehmen durfte, erfüllte die Voraussetzungen. Neben dem finanziellen Aspekt sieht er noch weitere Vorteile an einem Stipendium: „Ich habe mich beworben, weil man über das Stipendium in engen Kontakt mit Firmen und Firmenvertretern kommen kann. Vielleicht finde ich ja in diesem Kreis schon meinen zukünftigen Arbeitgeber.“ 
 
Folgende Förderer sind dieses Jahr am Deutschlandstipendium beteiligt:

Alumni Net e. V., Bayerische Asphalt-Mischwerke GmbH & Co.KG, b-plus GmbH, Continental AG, Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider, Dr. Johannes Heidenhain GmbH, Flottweg SE, Ferchau Engineering GmbH, Förderverein Technische Hochschule Deggendorf in Verbindung mit der Stadt Deggendorf, HAAS Fertigbau, IGK Ingenieursgesellschaft Klein mbH, J.C. Römerstiftung, Kermi GmbH, Knorr-Bremse Systeme für Nutzungsfahrzeuge GmbH, MAN Diesel & Turbo SE, Mann + Hummel GmbH, Micro Epsilon, msg ag, Parat Beteiligungs GmbH, Qioptiq Photonics GmbH & Co.KG, Sesotec GmbH, Siemens AG, Smurfit Kappa GmbH, STRABAG AG, SUMIDA Components & Modules GmbH, Vector Informatik GmbH, VISPIRON ENGINEERING GmbH, Webasto-Edscha Cabrio GmbH, WGP Weichinger Projektentwicklung Gmbh, Zeidler-Forschungs-Stiftung, ZF Friedrichshafen AG, Zwiesel Kristallglas AG
 
Förderer des European Campus Rottal-Inn:

  • Förderverein European Campus Rottal-Inn
  • Oswald Stiftung
  • Sparkasse Rottal-Inn
  • VR Bank Rottal-Inn eG


Hauptsponsoren:

  • Alumni Net e. V. (4 Stipendien)
  • Flottweg SE (3 Stipendien) 
  • Förderverein European Campus (4 Stipendien) 
  • J.C.Römerstiftung (3 Stipendien) 
  • Sparkasse Rottal-Inn (3 Stipendien) 
  • VR Bank Rottal-Inn eG (3 Stipendien)
  • Vector Informatik GmbH (5 Stipendien) 

14.04.2016 | THD-Pressestelle

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20160418 auslandssemesterStudierende der THD und des European Campus Rottal-Inn informieren sich über Auslandsaufenthalt 

Was mittlerweile fast als selbstverständlich angesehen wird, ist für Studierende nach wie vor ein großer Schritt: der Weg ins Ausland. Im akademischen Jahr 2016/2017 wagen es 220 Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) sich dieser Herausforderung zu stellen und an einer der europäischen oder Übersee-Partnerhochschulen der THD zu studieren. Dies sind weitaus mehr Studierende als in den vergangenen Jahren und zeigt einmal mehr das große Engagement der THD für einen internationalen Austausch.

 

Anfang April trafen sich die Studierenden bei verschiedenen Get-Together Veranstaltungen, die zur jeweiligen Region angeboten wurden. Hier hatten sie die Möglichkeit, noch einmal wichtige Informationen zu sammeln und offene Fragen zu klären. Wo kann ich während meines Auslandsaufenthaltes wohnen? Wie werden meine Studienleistungen aus dem Ausland anerkannt? Wer ist mein Ansprechpartner? Werde ich mit der fremden Sprache zurechtkommen? Studierende, die ins Ausland gehen, stellen sich unzählige solcher Fragen. Um den angehenden Auslandsstudierenden bei diesem aufregenden Schritt zur Seite zu stehen und einen Großteil der Fragen zu beantworten, veranstaltet das International Office jährlich die Get-Together Events. Auch in diesem Jahr spiegelt die rege Teilnahme das große Interesse der Studierenden wider. Von den insgesamt 220 Auslandsstudierenden besuchten 113 Studierende das Erasmus+ Get-Together und 62 zukünftige Austauschstudierende das Übersee Get-Together in Deggendorf. Besonders hervorzuheben ist auch die erstmalige Teilnahme der Studierenden des European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Mit 45 Studierenden hat sich rund ein Drittel des Studienganges International Tourism Management dazu entschlossen ins Ausland zu gehen.

Zu Beginn der Veranstaltungen hießen Lisa Werner, Ana Stahl und Sabrina Hartmann vom International Office die Teilnehmer in einer kurzen Ansprache willkommen. Erfahrungen und Ratschläge aus erster Hand gab es im lockeren Austausch mit Studierenden, die bereits an einer Partnerhochschule im Ausland studiert haben. Im Hauptteil der Veranstaltung präsentierte das International Office alle wichtigen Themen, über die Studierende für ein erfolgreiches Auslandssemester Bescheid wissen müssen. Zum Schluss erhielten die Studierenden noch die Möglichkeit spezielle Fragen mit der jeweils zuständigen Person des International Office zu klären.

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20160425 european campusTHD-Präsident Sperber: „Leuchtturm in der Hochschullandschaft“

Pfarrkirchen. Den Willen, den European Campus Rottal-Inn (ECRI) zu einem Leuchtturm in der bayerischen Hochschullandschaft auszubauen, bekräftigte der Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Peter Sperber, bei der offiziellen Einweihung der Außenstelle am Freitag. Als „minimale Größe für die Überlebensfähigkeit“ nannte er 1000 Studierende. Im Gegenzug versicherte Staatssekretär Bernd Sibler vor fast 200 geladenen Gästen: „Der Standort Pfarrkirchen hat hohe Priorität.“ Im Wintersemester 2016/17 könne der neue Studiengang „Industrial Engineering“ starten. Was finanzielle Zusagen betrifft, verwies er auf die anstehenden Beschlüsse des Kabinetts zum Haushalt 2017.

 

 

Seit Herbst kann auf dem European Campus der Rottaler Kreisstadt „International Tourism Management/Health and Medical Tourism“ sowie „Medical Informatics“ studiert werden. Rund 170 Einschreibungen aus vieler Herren Länder übertrafen alle Erwartungen. Um die Erfolgsgeschichte fortzuführen, setzt Prof. Dr. Sperber auf „die konsequente internationale Ausrichtung“, wozu Unterricht auf Englisch zählt. „Während Deutschland nach Fachkräften sucht, streben motivierte junge Menschen im europäischen Ausland nach einem Einstieg ins deutsche Gesundheitswesen und die Ingenieurwissenschaften, scheitern aber an sprachlichen Hürden.“ Aufgabe des ECRI sei es, diese Hindernisse beiseite zu schaffen.

An die Politik appellierte er, sich für eine von vier Szenarien zu entscheiden, welche die Hochschule erarbeitet habe. „Das muss dann auch entsprechend mit Ressourcen hinterlegt werden.“ Sperber erinnerte, dass Ministerpräsident Horst Seehofer höchstpersönlich die Einrichtung des European Campus gewollt und verkündet hatte. Momentan stoßen die ehrgeizigen Planungen laut Sperber an die Grenze des politisch Machbaren. „Wir hoffen, auf den ursprünglichen Weg mit schnellem Wachstum zurückzukehren.“ Abschließend versprach der THD-Präsident, „sich mit voller Kraft für den European Campus Rottal-Inn einzusetzen“.

Staatssekretär Bernd Sibler (CSU) präsentierte sich als Befürworter der Regionalisierung von Hochschulen. „Die brachliegende Fläche zwischen Deggendorf, Landshut und Rosenheim ist jetzt gefüllt.“ Sibler sagte zu, „dass Pfarrkirchen die nötigen Ressourcen erhalten wird“, nannte aber keine belastbaren Zahlen.

Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), freute sich über den Anstieg der Zahl der Studenten in ganz Niederbayern von 11000 auf 23000 in den letzten zehn Jahren. Was den Standort Pfarrkirchen betrifft, sei man dabei, „eine europäische Rechtsgrundlage zu schaffen“. Darüber hinaus benannte Weber die Digitalisierung sowie Bio-Tech als „Megatrends der Forschung“. Die Zukunft werde an unseren Hochschulen entschieden.

MdL Reserl Sem bezeichnete in ihrem Grußwort die Eröffnung des European Campus „einen Meilenstein für die Region“. Landrat Michael Fahmüller sprach von einem „Tag des Aufbruchs“. Die kleine Pflanze möge sich zu einem starken Baum entwickeln. Bürgermeister Wolfgang Beißmann kündigte „ein Miteinander von Studenten und Einheimischen“ an. Wie alle anderen Redner dankte er seinem Vorgänger im Amt, den jetzigen Hochschulkoordinator Georg Riedl, für dessen unermüdlichen Einsatz für das Projekt.

Der Vorsitzende des Hochschulrats, Dr. Andreas Buske, sprach von einem „einzigartigen Campus“, der regional wie international Jobs schaffe. Für den konsequenten Ausbau sicherte er die Unterstützung seines Gremiums zu.

Auch die Vertreter der Studierenden kamen zur Wort. So bezeichnete Severin Eder die THD als großen Bruder des ECRI. Nicole Ritz informierte über den kürzlich gegründeten Verein namens RESP, welcher den Zusammenhalt zwischen den Studenten sowie den europäischen Gemeinschaftsgedanken stärken wolle. Nhan Bui aus Vietnam dankte auf Deutsch und Englisch im Namen der ausländischen Studenten für den freundlichen Empfang.

Punktgenau führte Prof. Dr. Horst Kunhart durch das Programm. Bildhaft wünschte der Campusleiter der Außenstelle, „sich vom Rottaler Dampfross zum ICE zu entwickeln“. Musikalisch umrahmte die tschechisch-österreichische „Prague Vienna Connection“ den Festakt. Zum Abschluss begleitete Toni Daumerlang am Klavier die hochkarätigen Gäste bei der Bayern- und Europahymne. 

Foto von links: ECRI Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt, 1. Bürgermeister Wolfgang Beißmann, Landrat Michael Fahmüller, ECRI Koordinator Georg Riedl, MdL Reserl Sem, Europaparlamentarier Manfred Weber, Staatssekretär Bernd Sibler, Hochschulratsvorsitzender Dr. Andreas Buske, Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Studenten: Nicole Ritz, Bui Lee, Severin Eder, Rebekka Möller

Fotostrecke:

 

 

THD-Pressemeldung, 25.04.2016

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20160531 maibaumEinen sieben Meter hohen Maibaum haben die Studenten am European Campus in Pfarrkirchen am Mittwoch aufgestellt. Bei zünftiger Blasmusik, ein paar Bier und Bratwürsten vom Grill brachten sie sich in Stimmung, während sie darauf warteten, dass der Baum angeliefert wird. Dies taten die Mitarbeiter des Bauhofes, die ihn dann auch mit dem Kran in Position brachten.

Die Idee dazu hatte Severin Eder, Vorsitzender des Studentenvereins RESP: "Wir wollen damit den ausländischen Mitstudenten die bayerische Tradition näher bringen. Er soll die Verbundenheit zur Region symbolisieren und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Studenten stärken" , erklärte er.

Den Baum haben die Studenten, selbst gefällt, entrindet, geschliffen und sogar den Kranz zum Schmücken gebunden. "Unser Hochschulkoordinator Georg Riedl hat ihn zur Verfügung gestellt", erzählte der Vorsitzende. "Ich bin mit ihm in seinen Wald gefahren, um ihn zu fällen." Im Bauhof erhielt er später seinen Feinschliff.

Quelle: PNP vom 12.05.2016
Foto: PNP Eisenhut

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20160513 interview brotsackTechnische Studiengänge am European Campus Rottal-Inn
Aufbaukoordinator Prof. Dr. Raimund Brotsack im Interview

Am 1. Oktober des vergangenen Jahres konnten die ersten Studierenden der ersten zwei Studiengänge am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen begrüßt werden. Mit 170 Studierenden wurden alle Erwartungen weit übertroffen. Darauf aufbauend wird jetzt zum Start in das kommende Wintersemester auch der erste technische Studiengang angeboten.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Studiengängen Bachelor International Tourism Management / Health and Medical Tourism und Master Medical Informatics wird ab ersten Oktober der neue Studiengang Bachelor Industrial Engineering / Maintenance and Operation am ECRI angeboten. Seit 15. April läuft die Bewerbungsphase. Wie bereits im Vorjahr ist das Interesse aus dem In- und Ausland auch an diesem international ausgelegten Studiengang äußerst groß. Verantwortlich für den Aufbau der technischen Studiengänge in Pfarrkirchen ist Prof. Dr. Raimund Brotsack, der im nachfolgenden Presseinterview ausführliche Informationen zur technischen Ausrichtung am ECRI gibt.

Herr Prof. Dr. Brotsack,
der erste technische Studiengang Industrial Engineering / Maintenance and Operation, was kann man sich darunter genau vorstellen?

Brotsack:
In diesem Studiengang werden betriebswirtschaftliche und ingenieurstechnische Grundlagen gelehrt. Die Ingenieurfächer zielen dabei darauf ab, dass Studierende sehr gute Kenntnisse im Bereich Service, Wartung und Instandhaltung (Maintenance, Repair and Operation (MRO)) erlangen können. Das Studium ist matrixartig aufgebaut, so dass die Studierenden ab dem dritten Semester viele Wahlmöglichkeiten besitzen und sich somit auf unterschiedliche Schwerpunkte spezialisieren können. Ein Schwerpunkt führt demnach zu einer Ausbildung mehr im Bereich der Organisation, bzw. des Managements von MRO (MRO Manager). Hier geht es dann um Fragen der effizienten Planung, Logistik oder Instandhaltungsstrategien. Im anderen Schwerpunkt geht es mehr um die technischen Bereiche, wie z.B. Anlagen- oder Energietechnik, Mess- und Regeltechnik oder auch Datenerfassung und –verarbeitung (MRO Engineer).

Wie lange dauert dieses Studium und ist wirklich alles komplett international, also „in English“?

Brotsack:
Die Regelstudienzeit sind 7 Semester. Im sechsten Semester müssen die Studierenden bei einem branchenspezifischen Unternehmen ein Praktikum absolvieren. Das Studium ist komplett in Englisch. Dabei reicht es aus, wenn die Studierenden etwa 5 Jahre Englisch in der Schule gelernt haben. Selbstverständlich bieten wir auch sogenannte Unterstützungskurse am Anfang des Studiums, wenn dies gewünscht wird. Erfahrungsgemäß erlangen die Studierenden jedoch sehr schnell ein gutes Sprachverständnis, wenn sie jeden Tag Englisch hören und auch selber sprechen. Zudem müssen Grundkenntnisse einer zweiten Sprache erworben werden. Hier gibt es in unserem internationalen Office verschiedene Angebote, welche durch Wissensvermittlung über Land und Leute ergänzt werden (interkulturelle Kompetenz). Ein wichtiges Ziel in diesem Studiengang ist zudem, dass die Studierenden ein Semester bei einer Partnerhochschule im Ausland absolvieren. Hier bauen wir derzeit entsprechende Kontakte zu internationalen Hochschulen auf um für Studierende gute Empfehlungen und anderweitige Unterstützungen bieten zu können.

Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen?

Brotsack:
Ansprechen möchten wir engagierte junge Menschen, welche sich für die Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion oder bei der Energieerzeugung interessieren. Studierende sollten dabei Spaß am Verstehen technischer Zusammenhänge gepaart mit dem Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen. Zudem wünschen wir uns von unseren Studierenden, dass sie keine Angst vor Englisch oder auch dem Erlernen einer weiteren Sprache haben. Dabei freuen wir uns über Menschen aus der Region ebenso wie über Menschen aus anderen Ländern. Um dem Charakter des European Campus gerecht zu werden versuchen wir hier ganz gezielt einen möglichst hohen Anteil ausländischer Studierender zu erreichen. Unsere Zielgruppe sollte demnach auch keine Angst vor Menschen mit anderer Sprache und anderen kulturellen Hintergründen haben. Am European Campus Rottal-Inn fördern wir das Miteinander unterschiedlicher Kulturen.

Welche Zukunftschancen haben die Absolventen dieses Studiengangs?

Brotsack:
Die Zukunftschancen erachten wir als sehr gut. Menschen, welche diesen Studiengang erfolgreich absolvieren, sind gefragte Mitarbeiter bei Unternehmen aus den Bereichen der Energieerzeugung, der Produktion oder bei Dienstleistungsunternehmen. MRO bietet einen enormen Hebel zur Energie- und Rohstoffeinsparung bzw. der effizienten Nutzung vorhandener Ressourcen. Dies führt nicht nur zu Kosteneinsparungen sondern auch zur Vermeidung von Primärrohstoffen und damit zu Einschränkung von Treibhausgasemissionen. Damit ergeben sich beste Chancen zur Reduktion von Kohlendioxidemissionen und damit in der vom Weltklimarat beschriebenen Zukunftsbranche ‚“De-Karbonisierung“ der Wirtschaft. Zusammen mit guten Sprachkenntnissen und Auslandserfahrung ergeben sich hervorragende Berufschancen bei regional und international tätigen Unternehmen.

Wir sprechen hier vom ersten technischen Studiengang, wie könnte es weitergehen?

Brotsack:
Die Ausrichtung der Studiengänge am European Campus Rottal-Inn erfolgt im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz. Alle hier angebotenen Studiengänge werden in Englisch unterrichtet. Eine inhaltliche Abstimmung weiterer Studienangebote ist noch im Fluss. Ziel ist es jedoch weitere Angebote für Bachelorstudiengänge und auch für Masterstudiengänge zu entwickeln. In bereits laufenden Gesprächen mit Kollegen, Partnern aus der Wirtschaft und Vertretern europäischer Partnerhochschulen werden wir hier weitere interessante Studienangebote entwickeln. Ich kann nur so viel verraten, in jedem Fall ist eine gute Grundausbildung im Bereich der angewandten Ingenieurswissenschaften Basis für die neuen Studiengänge im Bereich effizienter Energie- und Ressourcenverwertung bzw. der Erneuerbaren Energien.

All diese Studiengänge sind konsequent international ausgerichtet. In wie weit deckt sich das mit dem Bedarf der Unternehmen in der Region?

Brotsack:
Bei Gesprächen mit Unternehmen aus der Region konnten wir erfahren, dass verhandlungssicheres Englisch eine sehr wichtige Qualifikation für neue Mitarbeiter ist. Größere Unternehmen mit internationalen Standorten sehen hier besondere Chancen für Absolventen, da diese bereits im Studium nicht nur eine gute fachliche Basis erlernen, sondern am European Campus auch schon mit vielen Menschen aus anderen Ländern Kontakt erhalten. Damit erwerben Sie quasi zwangsläufig auch schon interkulturelle Kompetenzen, welche von den befragten Unternehmen als große Zusatzqualifikation erachtet werden.

Gibt es schon konkrete Überlegungen zur Umsetzung und Zusammenarbeit bezüglich der technischen Studiengänge und den Unternehmen?

Brotsack:
Diese gibt es in der Tat. Hier sprechen wir zum einen mit Partnern, welche uns bei der praxisnahen Ausbildung unserer Studierenden unterstützen, zum anderen aber auch Interesse haben qualifizierten eigenen Mitarbeitern Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung zu eröffnen. Eine sehr schöne Sache ist zudem, dass uns die Stadt Pfarrkirchen und auch das Unternehmen Schlagmann Poroton durch Stiftungsprofessuren unterstützen. Dieses Engagement aus der Region zeigt uns, dass wir hier eine gute Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit haben.

Welchen groben Zeitrahmen haben Sie sich für die Umsetzung der technischen Studiengänge am ECRI gesetzt?

Brotsack:
In 5 Jahren, also etwa bis 2022 möchten wir mit dem Aufbau der technischen Studiengänge abschließen. Mit der weiteren Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung, die kommunalen Partner und die Unternehmen aus der Region und darüber hinaus sehen wir diesem Aufbau mit Zuversicht entgegen. Der European Campus soll dann eine neue Säule in der Bayerischen Hochschulandschaft darstellen. Mit der konsequent internationalen Ausrichtung schaffen hier einen neuen Baustein für Unternehmen um sich in Europa weiter entwickeln zu können.

Herr Prof. Brotsack, vielen Dank für die Informationen und viel Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit.

13.05.2016 | THD-Pressestelle (CM)

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20160521 gerichtAm 11. Mai 2016 übertraf das Interesse der Studenten des European Campus Pfarrkirchen die räumlichen Kapazitäten des Amtsgerichts Eggenfelden. 

Die ca. 70 Studenten aus Pfarrkirchen die an der Exkursion im Fach „Grundlagen Recht“ nach Eggenfelden teilnahmen wurden vor Ort in zwei Gruppen aufgeteilt und haben je zwei interessante Fälle im Zivilrecht mit beobachten können.

Die Fälle wurden von Herrn Amtsrichter Kastner für die Studenten extra aufbereitet und erläutert.

Nach den Verhandlungen wurde durch den Exkursionsleiter Herr Dr. Klaus Baake ein Weißbierglas mit dem aufgedrucktem Logo des European Campus und die Festschrift überreicht. Die als Zeichen des Dankes, sich innerhalb der Gouvernance Grenzen bewegende Aufmerksamkeit für die freundliche Betreuung der Studenten nahm Richter Kastner mit Freude entgegen.

Den Studenten des European Campus Pfarrkirchen war in der Nachbearbeitung das Interesse und die Freude an der Exkursion sichtlich anzumerken. Die Studentenschaft hofft auf weitere interessante Exkursionen auch nach Eggenfelden. Das Amtsgericht in Eggenfelden ist dabei ein bereits fixer Event, der sich auch für die weiteren Aktivitäten gerne zur Verfügung hält.

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20160523 studenten wgUm günstig und gesellig zu wohnen, bilden sich in Universitätsstädten gerne Wohngemeinschaften, kurz WG genannt. Mit der Europa-Hochschule, dem European Campus, hält diese Form des Zusammenlebens im Rottal Einzug. Wie sie das Studium in der Kreisstadt finden, verrieten die WG-Bewohner Anna Jannsen (21), Julia Krüger (20) und Lisa Meiffert (20) sowie ihr Kommilitone und Dauergast Mahmoud Nakawa (25).

In der schmalen Küche der Vierzimmer-Wohnung in der Pflegstraße duftet es nach Kaffee. Über dem kleinen Tisch hängt ein Stundenplan für "International Tourism Management". Die darunter Versammelten befinden sich im zweiten Semester des Studiengangs, fingen also im vergangenen Herbst als Pioniere am European Campus Rottal-Inn an.

Die gebürtige Bonnerin Anna und Julia mit kasachischen Wurzeln kennen sich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit in Regensburg. Schon immer wollten die zwei jungen Frauen in eine WG ziehen. In Pfarrkirchen setzten sie ihren Plan in die Tat um. "Es war nicht einfach, eine passende Wohnung zu finden, wir waren aber auch spät dran." An den ersten Eindruck über ihren Studienort erinnern sie sich wie folgt: "Wir sind über den Stadtplatz gefahren, und dann war alles fast wieder zu Ende."

Quelle: PNP vom 22.05.2016
Foto: PNP Slezak

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20160601 internationaldayKulinarisch war am vergangenen Mittwoch beim International Day die Welt zu Gast am European Campus Rottal-Inn (ECRI)in Pfarrkirchen.

Die erstmalige Veranstaltung dieser Art dokumentierte eindrucksvoll die internationale Ausrichtung und Stimmung am neuen Campus der Technischen Hochschule Deggendorf in Pfarrkirchen und innerhalb der beiden Studiengänge Bachelor International Tourism Management/Health & Medical Tourism und Master Medical Informatics. Die internationalen Studierenden präsentierten am „International Day“ ihr Land, typische Gerichte, Getränke, Musik und Kleidung.

Unter dem Motto „Taste the World“ wurden insgesamt elf Länder vorgestellt: Rumänien, Iran, Sardinien/Italien, Bangladesch, Mexiko, Indien, Litauen, Pakistan, Peru, Jamaika und nicht zuletzt Bayern.

Liebevoll hatten die Studierenden zahlreiche Köstlichkeiten, beispielsweise mexikanische Tortillas (sehr scharf!) oder italienische Pasta mit Käse (sehr lecker) vorbereitet. Für die kulinarische Weltreise hatten sich einige Studierende in farbenfrohe Trachten ihres Heimatlandes gekleidet. Nach diesem appetitlichen Einstieg ging es weiter mit einem informativen Vortrag über die Studienmöglichkeiten in Australien, zu dem die Austauschorganisation „Gostralia!“ vor Ort war.

Das International Office der THD rundete seinen ersten International Day am ECRI in Pfarrkirchen abschließend mit einer Präsentation zum Thema Praxisaufenthalte im Ausland ab. Witterungsbedingt wurde das geplante Fußball-Kleinfeldturnier des studentischen Vereins RESP in eine X-Box Fußballmeisterschaft umfunktioniert, aus dem das Team Italien siegreich hervorging. Nach Aussage einiger Studierender soll dieser Überraschungssieg aber keinerlei Omen sein für die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in Frankreich.

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20160608 neu raumeBei der jüngsten Stadtratssitzung hat die Troika Prof. Dr. Horst Kunhardt, Prof. Dr. Raimund Brotsack und Hochschulkoordinator Georg Riedl über die aktuellen Entwicklungen am European Campus Rottal-Inn (ECRI) informiert. Zur Sprache kam der neue Studiengang zum Wirtschaftsingenieur (Industrial Engineering). Außerdem die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partner-Hochschulen.

Brotsack legte dar, dass beim neuen Studiengang Industrial Engineering der Schwerpunkt auf die Wissensvermittlung im Bereich Wartung, Service und Instandhaltung gelegt werde. Unterm Strich werden seiner Aussage nach im Bereich Technik vier Bachelor- und zwei Masterstudiengänge angestrebt. Hochschulkoordinator Georg Riedl hob hervor, "dass der ECRI das Konzept einer Europahochschule voll und ganz leben will". Bei der Suche nach Partner-Universitäten bediene man sich jetzt dem "Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit".

Abschließend stellte Prof. Dr. Horst Kunhardt klar, "dass es nirgendwo sonst außer am ECRI in Pfarrkirchen genau diese Studiengänge gibt". Angesichts der bisherigen Anmeldungen erwarte man sich zum Wintersemester eine ähnlich gute Nachfrage wie im Vorjahr. Beim weiteren Aufbau des Hochschulstandortes würden ab Herbst 2017 neue Räume benötigt.

Quelle: PNP, 5.6.2016
Foto: Slezak

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20160609 hilfeJunge Leute der Europa-Hochschule helfen mit

Nach der Flutkatastrophe bricht das Engagement ehrenamtlicher Helfer nicht ab. Auch Studierende, Mitarbeiter und Professoren der Technische Hochschule Deggendorf (THD) versuchen den Betroffenen beizustehen. Neben der Hilfe vor Ort werden auch Spenden gesammelt.

In den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden Triftern, Anzenkirchen und Simbach am Inn waren von Donnerstag bis Samstag Studenten des Pfarrkirchner European Campus Rottal-Inn unterwegs und unterstützten bei den Aufräumarbeiten. In Triftern dokumentierten außerdem Kollegen aus Deggendorf der Fakultät Bauingenieurwesen und Umwelttechnik die verheerenden Schäden in etwa 200 Haushalten. Gleichzeitig leisteten die Studenten seelische Unterstützung, denn die Geschädigten waren froh, wenn jemand ein offenes Ohr hatte.

Neben den Hilfen vor Ort planen die THDler noch weiter Aktionen. Zum einen werden Spendenboxen für die Hochwasseropfer beim Campus-Open-Air, das am Samstag, 11. Juni, am in Deggendorf stattfindet, aufgestellt. Zum anderen werden auch Mitarbeiter und Professoren am kommenden Montag bei den Aufräumarbeiten helfen.

Vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe wurde das für Samstag, 18. Juni, geplante Sommerfest am European Campus in Pfarrkirchen abgesagt.

Quelle:PNP, 9.6.2016

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20161005 semGesprächsrunde zur Entwicklung des European Campus Rottal-Inn

Zu einem Gespräch über die Entwicklung des European Campus Rottal-Inn besuchte am vergangenen Freitag (30.9.2016) die Landtagsabgeordnete Reserl Sem THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber und Vizepräsident und Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt. Dabei versicherte Sem, sich auch künftig aktiv auf politischer Ebene für den European Campus einzusetzen.

Zum Start in die rund einstündige Gesprächsrunde konnte Prof. Dr. Kunhardt die aktuellen Studierendenzahlen präsentieren. In den mittlerweile drei Studiengängen (Bachelor International Tourism Management / Health and Medical Tourism, Bachelor Industrial Engineering und Master Medical Informatics) studieren demnach aktuell rund 320 junge Menschen in Pfarrkirchen, was laut Prof. Kunhardt der ursprünglichen Planung entspricht. Auch der Dank über die im Doppelhaushalt 2017/2018 vorgesehenen 43 Stellen wurde an Frau Sem weitergegeben, die sich stark für diese Verbesserung der Stellenausstattung in Pfarrkirchen eingesetzt hat. Mit dem Wachstum in Pfarrkirchen wird 2018 nach Aussage der Hochschulleiter auch ein Neubau erforderlich. Derzeit wird der Flächenbedarfsplan mit dem Wissenschaftsministerium abgestimmt und die weiteren Schritte eingeleitet. Neben zusätzlichen Vorlesungsräumen sind auch Laborräume für die technischen Studiengänge notwendig.
Angesichts des Wachstums des European Campus in Pfarrkirchen und der Tatsache, dass das Konzept der Internationalisierung von den Studenten angenommen wird, zeigte sich die Landtagsabgeordnete sichtlich erfreut.
Kritisch wurde in der Dreierrunde auch die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt in Pfarrkirchen und Umgebung besprochen. Hier werde aber in enger Abstimmung mit der Stadt Pfarrkirchen nach Lösungen, wie z.B. aktuell gerade 24 mobilen Wohneinheiten, gesucht.

07. Oktober 2016 | THD-Pressestelle (CM)

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20161125 trump kann eine chance fuer europa seinKamingespräch des European Campus mit Prof. Werner Weidenfeld und Prof. Julian Nida-Rümelin
Was hat die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA für Folgen für Europa? Ein Europa, das sich durch das Erstarken rechter Parteien und den Brexit ohnehin immer öfter mit der Sinnfrage konfrontiert sieht.

Trumps Präsidentschaft kann eine Chance sein – finden zumindest die Diskutanten beim jüngsten „Kamingespräch“ des European Campus Rottal-Inn. Sowohl Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld als auch Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin machten sich stark für das Europa, wie wir es heute kennen. Sie sprachen sich aber auch dafür aus, zwischen all der Einigkeit den Nationalstaaten nicht die Selbstbestimmung zu nehmen.Ein Streitgespräch, das wurde schon eingangs der Veranstaltung klar, das würden die Besucher im Reiffenstuel-Haus nicht erwarten können. Zu einig sind sich die beiden Professoren in der Frage, was es nun auf sich hat mit diesem vereinten Europa, politisch, sozial, kulturell. Julian Nida-Rümelin, einst Kulturreferent von München und Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder, lehrt an der LMU München unter anderem theoretische und angewandte Ethik, Entscheidungs- und Rationalitätstheorie. Werner Weidenfeld war von 1987 bis 1999 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit und ist Professor für Politische Wissenschaft ebenfalls an der LMU. Vor knapp zehn Jahren haben die beiden zusammen ein Buch veröffentlicht: „Europäische Identität: Voraussetzungen und Strategien“.

2007 war das Jahr vor der Finanzkrise, das Jahr vor dem großen Bankencrash, vieles hat sich seitdem verändert, das Buch indes, es hat seine Wahrheiten beibehalten. „Vieles darin stimmt heute mehr denn je“, sagt Professor Weidenfeld. Europa hat seine wahre Identität immer noch nicht gefunden, im Strudel der fortschreitenden Globalisierung, ergänzt Prof. Julian Nida-Rümelin, ist es in Schieflage geraten. Ein Beispiel, das Bände spricht: Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 an die EU. Weidenfeld erinnert sich an die Bekanntgabe der Preisträger damals, an die ratlosen Gesichter der Journalisten, die so gar nichtsmit der Verkündigung anfangen konnten und die ebenso vorherrschende Unschlüssigkeit, wer denn nun für die EU den Preis entgegen nehmen dürfe. So ganz genau weiß man nicht, wer für dieses vereinigte Europa eigentlich steht, selbst innerhalb der EUnicht,weshalb damals, 2012 inOslo, dann auch drei Personen den Friedensnobelpreis entgegen nahmen: die Präsidenten des Europäischen Rates, der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments.

Viele solcher Beispiele zählt Professor Weidenfeld an diesem Abend auf, heitere Anekdoten und ernsthafte Geschichten, die zeitweise die Besucher verblüfft die Köpfe schütteln lassen. Die Moderatoren des Abends, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Leiter des European Campus Rottal-Inn, und Hochschulkoordinator Georg Riedl, verbleiben ob der beiden routinierten wie leidenschaftlichen Referenten gerne in der Zuhörerrolle. Auch der Diskussionsbedarf im Anschluss, er hält sich mit vier Beiträgen aus dem Auditorium in Grenzen. Weidenfeld und Nida-Rümelin, sie geben Europa nicht verloren, nicht jetzt, da die Wahl von Donald Trump US Präsidenten die ganze Welt erschüttert hat. Eine Wahl, die, denkt man ein wenig darüber nach, gar nicht so sehr überrascht, analysiertNida-Rümelin. „SeitMitte der 70er Jahre haben Menschen ohne College-Abschluss keine Steigerung der Realeinkommen mehr erlebt. Dieses Land ist sozial nicht mehr in Ordnung, soziale Inklusion findet nicht mehr statt.“ Die USA, dieses Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo jeder vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, es hat den Status der „Aufbruchsgesellschaft“, so Weidenfeld, verloren, der „AmericaWay of Life“, er wird längst nicht mehr von allen gegangen.Nun, da der neue Präsident sein eigenes Land in den Fokus rücken will, kann sich Europa emanzipieren vom einstigen Partner jenseits des Atlantiks, sich positionieren und eigene Wege gehen – beispielsweise, um europäische Konflikte zu lösen. Wenn Trump sagt, aus der Ukraine-Krise wolle sich ein Amerika unter seiner Regentschaft heraus halten, kann das eine Chance sein, sagt Nida-Rümelin: „Hier könnte Europa stärker agieren, wenn die USA nicht mehr als Mitspielermit imRing sind.“ Gleichzeitig kann Europa aus den Gründen, die zur Wahl von Donald Trump geführt haben, lernen. Es kann lernen, dass soziale Gerechtigkeit eine große Rolle spielen muss, dass es vielleicht ein Fehler war, eine Währungsunion jenseits des ökonomischen Sachverstandes realisieren zu wollen.

Europa wird noch bestehen, auch wenn es mit der Währungsunion nicht hundertprozentig klappen sollte, ist Nida-Rümelin überzeugt. Mehr Kompetenz zurück zu den Nationalstaaten, im Gegenzug mehr Energie in eine gemeinsame EU-Außenpolitik stecken, und vielleicht darüber nachdenken, dass es mehr als nur dieses eine Europa gibt: Das Kerneuropa, das den Euro als Zahlungsmittel hat, dann das Europa der EU, dann ein dritter, erweiterter Kreis, zu dem England auch nach dem Brexit noch gehört, und als vierter Kreis Europa mit all den Ländern, die mit ihm eng verbunden sind – die Schweiz zum Beispiel. Europa hat eine Zukunft, da sind sich Prof. Werner Weidenfeld und Prof. Julian Nida-Rümelin einig , wenn es nach außen als Akteur wahrgenommen wird, und trotzdem die Nationalstaaten dabei nicht alle Kontrolle verlieren.

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exkursion zu muehlbauerExkursion des European Campus

Die Studenten des European Campus Rottal-Inn im Studiengang Industrial Engineering/ Maintenance and Operation haben am 22. November 2016 das Unternehmen Mühlbauer GmbH & Co. KG in Roding besucht.

Herr Christian Wachtmeister (Lehrbeauftragte des European Campus und Head of Corporate Development Automation; Mühlbauer) konnte den Studierenden aus unterschiedlichen Ländern spannende Einblicke in die Abläufe eines international tätigen Unternehmens zeigen.

Die Mühlbauer GmbH& Co. KG ist weltweit führend im Bereich der Herstellung von Anlagen für Produktion von ID Karten, Technologiepartner für Smart Cards, ePässe, RFID und für die Solar-Backend.

Gezeigt wurden verschiedene Produktionsabläufe - angefangen bei der Mühlbauer Präzisionsteilefertigung über das Logistikzentrum bis hin zu einzelnen Demo-Räumen, in denen die Herstellung von Produktionsanlagen aus dem Halbleiterbereich sowie Maschinen zur Herstellung von ID-Karten vorgeführt wurden. Nach einer Stärkung in der Kantine wurden der Gruppe abschließend Pässe und Karten personalisiert, wodurch die Technologie zur Erfassung persönlicher Daten gezeigt werden konnte.

Kunden dieser Anlagen sind unter anderem  Regierungen von Ländern weltweit ebenso wie Druckereien von Geldinstituten (Kreditkartenproduktion), Krankenversicherungen (Gesundheitskarten) oder Firmen aus dem Halbleiterbereich.

Die Studenten waren durchweg begeistert und erfreut (solch) ein internationales Unternehmen von innen kennenlernen zu dürfen.

 

 

(Bildunterschrift: Christian Wachtmeister ( der 2. Herr von links auf dem Bild)

Rechts: Prof. Dr. Raimund Brotsack

neben der ersten Kohorte des Studiengangs Industrial Engineering / Maintenance and Operation.)

 

 

 

 

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Praxisworkshop am 12.07.2018 im Tiergarten Linz

logistik 2018 Logistische Herausforderungen gibt es im privaten wie beruflichen Umfeld. Und insbesondere in Zeiten intelligenter Produktion werden diese immer anspruchsvoller. Die Natur hat für solche Herausforderungen Lösungen entwickelt, von denen Unternehmen lernen können, um ihre Produktivität zu steigern.

 

 

Lernen Sie in unserem Praxisworkshop biologisch inspirierte Verfahren kennen und erfahren Sie, wie sich logistische Herausforderungen meistern lassen.

Veranstaltungsort:
Tiergarten Linz - Seminarraum
Windflachweg 1, 4040 Linz

Veranstaltungsdatum
12.07.2018 von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr

 

Weitere Infos und Anmeldung unter: Zu den Informationen

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Neue App gibt Informationen für Reisende und Einheimische in der Grenzregion Bayern-Tschechien

Die am Technologie Campus Freyung ansässigen Entwickler und Geoinformatiker arbeiten derzeit an einer Handy-App, die für Touristen, Pilger, aber auch Einheimische im bayerisch-tschechischen Grenzraum interessant sein könnte.peregrinus johanna trager Ob unterstützend zur Reiseplanung oder zum individuellen Abrufen von Informationen vor Ort, ist die App eine neue Möglichkeit, das Kulturgut in der Region zwischen Bayern und Tschechien zu erkunden. Nach der ersten Konzeptphase beginnt die Freyunger Arbeitsgruppe jetzt mit der praktischen Umsetzung.

 

Wie so oft entstehen die besten Ideen, wenn man nicht unmittelbar damit rechnet. Während einer Dienstreise durch den Bayerischen Wald sind den Wissenschaftlern des Technologie Campus Freyung beeindruckende Barock-Bauwerke aufgefallen. Oft sehr exponiert, manchmal etwas versteckt im Wald, aber selbst für Einheimische nicht unbedingt bekannt. Sie stellten sich die Frage, wie zum Beispiel bei einem Ausflug vor Ort Informationen über solche Bauwerke abgerufen werden können, ohne dabei umständlich über das Internet oder Suchmaschinen recherchieren zu müssen.
Mit dem bayerisch-tschechischen Projekt „Peregrinus Silva Bohemica“ ist das Team am Technologie Campus Freyung genau dieser Frage nachgegangen. Über einen multimedialen Kultur- und Reiseführer, der in dem Projekt entwickelt wird, erfolgt die Visualisierung von Sehenswürdigkeiten der Region in Form einer App für Smartphones und Tablets. Foto- und Filmmaterial, eigens konstruierte 3D-Darstellungen und Audio-Guides werden zum Einsatz kommen, um den Nutzer umfassend über die Kulturgüter der Region zu informieren. Auch die Entwicklung hilfreicher Zusatzfunktionen der App ist Teil des Projekts. Zum Beispiel können vordefinierte Routen für die Navigation genutzt und Informationen zu Sehenswürdigkeiten auf den Routen abgerufen werden. Daneben ist eine individuelle Reiseplanung mittels interaktiver Karte möglich. Die Fortbewegungsart (Fahrzeug, Fußweg) kann dabei vom Nutzer der App ausgewählt werden. Damit all die Funktionen später wie beschrieben einsetzbar sind, ist das Know-How der Entwickler und Geoinformatiker in Freyung gefragt.


Auftakt für die Foto- und Videoaufnahmen, die zur Programmierung der App notwendig sind, war kürzlich mit Unterstützung der Agentur bildschnitt TV in Neukirchen beim Heiligen Blut. Die App wird voraussichtlich ab Herbst 2019 kostenlos unter dem Namen „Peregrinus“ zum Download verfügbar sein. Bereits jetzt werden Tourismusverbände und Studierende an der Gestaltung beteiligt.


Über das Projekt:
Das Projekt „Peregrinus Silva Bohemica“ ist ein gemeinsames Projekt der Westböhmischen Universität Pilsen, der gemeinnützigen Gesellschaft Uhlava und der Technischen Hochschule Deggendorf. Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014 – 2020 (Interreg V) durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Das Projekt wird von der Arbeitsgruppe Geoinformatik des Technologie Campus Freyung präsentiert. Das Team beschäftigt sich damit, wie digitale Medien und geographische Information verknüpft werden können. Zu verschiedenen Projekten und Inhalten (partizipative Raumplanung, Rekonstruktion von Kulturgütern) werden Konzepte für interaktive Kartendienste und raumbezogene Visualisierung entwickelt.

Bild: bildschnitt TV bei den ersten Filmaufnahmen für die Reise-App „Peregrinus“ in der Wallfahrtskirche in Neukirchen, Copyrigt: Johanna Trager, Technologie Campus Freyung 2018


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Bionik & Innovationsmanagement - Praxisworkshopeventlogo

am 23.01.2018 in Linz

Der Erfolg eines Unternehmens hängt oft vom Innovationspotenzial ab und somit vor allem auch von der Fähigkeit neue Ideen für Produkte und Prozesse zu generieren. Eine Vielzahl von Kreativitätsmethoden können bei diesem Prozess unterstützen.

Erleben Sie in unserem Praxisworkshop die Bionik als neue Kreativitätstechnik und daher als neuartige Inspirationsquelle. Eröffnen Sie sich außergewöhnliche Lösungsansätze durch Vorbilder aus der Natur. Lernen Sie verschiedene Methoden und Tools kennen und praktisch anwenden.

Veranstaltungsort:
Ö. Imkereizentrum - OÖ Landesverband für Bienenzucht
Pachmayrstr. 57, 4040 Linz

Veranstaltungsdatum
23.01.2018 von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr

 

Weitere Infos unter:

http://www.mechatronik-cluster.at/fileadmin//user_upload/AllgemeineDaten/CRMImport/Events/1707/Bionik_Innovationsmanagement_2018.pdf

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Ein Netzwerk für den Klimaschutz

klimaschutz

Kommunale Klimaschutz-Verantwortliche treffen sich in Freyung

Das Thema Klimaschutz nimmt in den Kommunen einen immer höheren Stellenwert ein. Verständlich, da noch mehr Engagement gefordert ist, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung noch zu erreichen. "Nur wenn wir noch mächtig zulegen, können wir die Folgen des Klimawandels noch maßgebend abschwächen", sagt Verena Bauer, Klimaschutzmanagerin des Landkreises.

 

In den Landkreisen Freyung-Grafenau, Passau und Regen passiere allerdings schon sehr viel. Zum Austausch über erfolgreiche Projekte und Problemstellungen des kommunalen Klimaschutzes sind neun Klimaschutzmanager in Freyung zusammengekommen.

Ein erstes Treffen im kleineren Rahmen hatte bereits im Juli in Regen stattgefunden. Dabei entdeckten die Teilnehmer, wie wertvoll der Austausch in diesem Bereich ist. Daraufhin organisierte FRG-Klimaschutzmanagerin Verena Bauer das nächste Treffen in Freyung, dieses Mal in größerer Runde. "Je-der arbeitet an ähnlichen Projekten, da ist es sehr hilfreich, wenn man bei Kollegen aus an-deren Kommunen nachfragen kann, wie es da gelaufen ist.", erklärt Bauer.
Nach der Begrüßung durch Sachgebietsleiter Reinhard Tolksdorf folgte die Netzwerk- und Austauschrunde der Teilnehmer. Die Themen reichten von Heizungstechnik über Photovoltaik bis LED-Technik in der Straßenbeleuchtung. Viel diskutiert wurde auch darüber, wie man die Bevölkerung für das Thema Klimaschutz nachhaltig sensibilisieren kann und wie erfreulich es doch sei, dass man Kinder dafür umso mehr begeistern kann.
Für einen Fachvortrag hatteBauer zudem Prof. Dr. Roland Zink als Gastrednerngeladen, welcher zum Thema "Ist das Klima schon gerettet? Zur Notwendigkeit des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene" referierte. "Die politischen Weichen für die Energiewende sind gestellt, aber zur Umsetzung sind jetzt die Kommunen gefragt", betonte Zink in seinem Vortrag. Energiewirtschaft, Gebäude und Verkehr stellen dabei die kommunalen Hauptaspekte dar. Lösungsansatz dafür könnten etwa lokale Zusammenschlüsse von Photovoltaik-Anlagen sein.

Mit einem Algorithmus des Technologiecampus Freyung könnten beispielsweise in einem Dorf genau die Dächer ermittelt werden, die zu einer Glättung der PV-Ertragskurve führen und so wirtschaftlich und einfach den Gebäudezusammenschluss mit regenerativen Strom versorgen.
"Der Austausch ist sehr wichtig, mit Treffen wie diesen lernt man einander kennen, vergrößert sein Netzwerk und alle Seiten profitieren davon", sagt Verena Bauer. Weitere Netzwerktreffen sollen folgen, das nächste ist für Anfang nächsten Jahres in Hauzenberg geplant.

(PNP)

 

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Bionik & Innovationsmanagement

am 01.02.2018 in Salzburg

Der Erfolg eines Unternehmens hängt oft vom Innovationspotenzialab und somit vor alleilbitzlogom auch von der Fähigkeit, neue Ideen für Produkte und Prozesse zu generieren. Eine Vielzahl von Kreativitätsmethoden können bei diesem Prozess unterstützen.  

 

 

Erleben Sie in unserem Praxisworkshop die Bionik als neue Kreativitätstechnik und daher als neuartige Inspirationsquelle. Eröffnen Sie sich außergewöhnliche Lösungsansätze durch Vorbilder aus der Natur. Lernen Sie verschiedene Methoden und Werkzeuge kennen und praktiwsch anwenden.

Veranstaltungsort:

WIFI Salzburg
Julius-Raab-Platz 2, 5020 Salzburg

Veranstaltungsdatum:

01. Februar 2018, 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes "ILBitZ-Innovative Lösungen mit Bionik im transnationalen Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft" statt. Das Projekt wird durch Mittel der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Programm INTERREG Österreich - Bayern 2014 - 2020 gefördert.

Weitere Information:

https://www.itg-salzburg.at/media/veranstaltungen/1802/Flyer_Innovationsmanagement_v03.1-min.pdf

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WilDa, ein Projekt für verbesserte Wildwarnungen zum Schutz von Verkehrsteilnehmern und Wildtieren - Bundesminister Dobrindt übergibt Förderbescheid am TC Freyung

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Die Gefahr von Wildunfällen für Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, ist das Ziel einer Forschungsgruppe am Technologie Campus (TC) Freyung. Mit dem Projekt WilDa greifen Experten der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit mehreren Kooperationspartnern aktuelle Entwicklungen aus der Geoinformatik und Informatik auf, die dabei helfen können, Wildunfälle in Zukunft besser vorzubeugen. Den offiziellen Startschuss für das Projekt gab Bundesminister Alexander Dobrindt am Donnerstag, 21. September. Insgesamt wird das Projekt vom BMVI mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Wildunfälle sind für Mensch und Tier ein großes Gefahrenpotential und lassen Politik, Verkehrs- und Straßenbaubehörden sowie die Jägerschaft nach besseren Schutzmaßnahmen streben. „Unser Ziel ist, eine verbesserte Grundlage für Wildwarnungen, zum Beispiel über mobile Geräte, und lokale Schutzmaßnahmen zu erarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Leiter des TC Freyung. Unter  Federführung des TC Freyung beschäftigt sich eine interdisziplinäre Forschergruppe aus den Bereichen der Geoinformatik, Informatik, Wildtierökologie sowie der Unternehmensförderung im Projekt WilDa mit der Identifikation von Faktoren, die Wildunfälle beeinflussen. Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten werden dafür umfassend berücksichtigt. Die Erkenntnisse sollen den Verkehrsteilnehmern in einer dynamischen, das heißt orts- und zeitabhängigen Wildunfallwarnung zur Verfügung gestellt werden.
Gefördert wird das Projekt „WilDa - Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten sowie Big Data Ansätze“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Über das Förderprogramm mFUND werden insgesamt 1,1 Mio. Euro für die Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Den Startschuss für das Projekt gab Bundesminister Alexander Dobrindt am 21. September am Technologie Campus Freyung. Er überreichte einen Förderbescheid in Höhe von 875.000 Euro an die Projektverantwortlichen der THD und in Höhe von 230.000 Euro an die Universität Freiburg.

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Inspiriert wurde das Projekt durch wuidi, ein StartUp, das eine erste mobile Anwendung entwickelt, die Autofahrer vor einer erhöhten Wildunfallgefahr warnt und bei der Abwicklung von Wildunfällen unterstützt. Weiter unterstützen Partner wie die Bayerische Polizei und das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, der Nationalpark Bayerischer Wald, der Jagdverband und der ADAC das Vorhaben durch die Bereitstellung von Daten und Know-how.

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20161214 master international tourism managementEuropean Campus Rottal-Inn wird um einen Studiengang reicher.

Zum Sommersemester 2017 ist der Start des Master-Studiengangs „International Tourism Management“ in Pfarrkirchen geplant. Der Bewerbungszeitraum hat bereits begonnen und dauert noch bis zum 15. Januar 2017.

Mit dem Studienangebot sollen Absolventen angesprochen werden, die nach ihrem Bachelor- oder Diplomstudium ihr Wissen zum internationalen Tourismusmarkt breiter aufstellen und gleichzeitig vertiefen wollen. Der Berufserfolg im Tourismus hängt einerseits von der Kenntnis der Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen ab, andererseits wird aufgrund der zunehmenden Individualisierung ein möglichst hoher Freiheitsgrad bei den Buchungen gefordert. Die Wertschöpfungskette im Tourismus umfasst heute viele kleinteilige Produkte, die höchsten Ansprüchen an Qualität und Sicherheit genügen müssen und dabei auch noch für die Gäste finanzierbar sein sollen. Dabei finden die Leistungen in komplexen sozialen Prozessen mit interkulturellen und multidisziplinären Effekten statt. Entsprechend hoch ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Berufsfeld.

Zukünftige Absolventen sollen zur eigenverantwortlichen, kritisch reflektierten und selbständigen Übernahme von Managementaufgaben im Bereich des internationalen Tourismus befähigt werden. Für Fragen zum Studiengang und zur Bewerbung können sich Interessierte an Frau Sedlatschek (Verena.Sedlatschek@th-deg.de) wenden. Der Studiengang startet im Sommersemester 2017 vorbehaltlich der Genehmigung des Bayerischen Wissenschaftsministeriums.

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Studenten der Europa-Hochschule knüpfen erste Kontakte

Den Sommer um einige Tage verlängern – das war der Plan von sechs Studenten des European Campus, als sie nach Italien in Pfarrkirchens Partnerstadt San Vincenzo aufbrachen.

Und der gelang ihnen ganz gut, bei Sonnenschein wurde die Stadt besichtigt, am Strand entspannt und die Terme im nahe gelegenen Venturina besucht. Ein wenig Dolce Vita also, bevor die Vorlesungen wieder beginnen. Sogar der Bürgermeister des Ortes, Alessandro Bandini, empfing sie in seinem Büro und lud sie zu einem Gespräch auf der Sonnenterasse des Rathauses ein. Von dort konnten die Studenten den Blick über den Yachthafen und zur Insel Elba genießen. Danach nahm Rosario Callari, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, die Besucher unter seine Fittiche. Mit zahlreichen Anekdoten führte er sie durch die Stadt und brachte sie zu einer Weingutbesichtigung, bei der auch einige gute Tropfen probiert werden durften. Die Studenten waren sich am Schluss einig: Die Reise ging viel zu schnell vorbei. Sie hoffen, dass der Besuch der Partnerstadt zur Tradition wird.

 

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20161220 erfolgreiches willkommenspaketOrientierungswochen am Campus für neue internationale Studenten – Auch interkulturelles Training

Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) sind seit Anfang Oktober über 120 neue internationale Studenten. Für einen guten Start und eine schnelle Eingewöhnung besuchten die Neulinge neben ihren regulären Vorlesungen seit Semesterbeginn diverse Einführungsveranstaltungen. Das zweiwöchige Programm ging nun mit einem interkulturellen Training erfolgreich zu Ende.

Am 4. Oktober wurden die rund 180 Erstsemester der Europa-Hochschule zuerst zu den so Erfolgreiches Willkommenspaket genannten Orientierungswochen feierlich von Prof. Dr. Horst Kunhardt und den Studiengangskoordinatoren begrüßt und in die Hochschulgemeinde aufgenommen. Im ersten Teil der Orientierungswochen erhielten sie Informationen rund um die Organisation des Studiums und die wichtigsten Anlaufstellen am European Campus. So mussten die internationalen Studierenden zum Beispiel deutsche Krankenversicherungen abschließen und ein Bankkonto eröffnen. Dabei konnten sie auf die Hilfe örtlicher Versicherungsvertreter und Mitarbeiter der Deutschen Bank zählen, die hierfür am European Campus zu Gast waren. Bei Behördengängen wurden die „Internationalen“ ebenfalls von deutschsprachigen Hilfskräften der Hochschule unterstützt. Eine wichtige Rolle spielten auch Studenten aus den höheren Semestern, die den Neulingen den Campus und die Stadt zeigten. Um die ausländischen Studierenden mit der deutschen Kultur und den örtlichen Gepflogenheiten bekannt zu machen, fand in der zweiten Hälfte der Orientierungswochen ein interkulturelles Training statt. Dabei wurde besonders Wert auf den ordentlichen Umgang mit Wohnräumen und sanitären Anlagen gelegt. „Die Teilnehmer sollten nun bestens auf das Leben in Deutschland und – vor allem– in den eigenen vier Wänden vorbereitet sein“, freut sich Campus-Leiter Prof. Dr. Horst Kunhardt. Organisiert wurde das Programm der Orientierungswochen durch die Koordinationsstelle des Instituts für Karriere, Internationales und Sprachen (KIS) des European Campus in Zusammenarbeit mit dem International Office der Technischen Hochschule Deggendorf. Der studentische Verein RESP rundete das Ganze mit der Gestaltung des Abendprogramms ab. Für alle Teilnehmer organisierten die Vereinsmitglieder eine Welcome-Party im Club Bogaloo.

 

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Neues Semester an der Europa-Hochschule beginnt – Stadt und Campus heißen Studierende willkommen

Am European CampusRottal-Inn (ECRI) hat diese Woche das neue Semester begonnen. Vorerst 330 Studierende sind beim Ableger der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in der Rottaler Kreisstadt eingeschrieben. Davon belegen 78 den neuen Bachelor-Studiengang zum Wirtschaftsingenieur. Die Europa-Hochschule und die Stadt haben die „Neuen“ willkommen geheißen.

Eine Karawane von Studierenden zog von der Innenstadt zum Campus, bevor dort die Einführungsveranstaltungen starteten. Prof. Dr. Raimund Brotsack kümmerte sich umdie Studienanfänger bei den Wirtschaftsingenieuren. Der Schwerpunkt der Lehre liegt seinen Worten nach bei Wartung, Service und Instandhaltung („IndustrialEngineering/Maintenance and Operation“). Zugleich stehe der intelligente Einsatz von Ressourcen im Fokus. Um den Bachelor-Abschluss zu erreichen, seien sieben Semester in Vollzeit vorgesehen. ImLaufe des Studiums können die Studierenden entweder das reine Ingenieurwesen oder das Ablauf-Management als Schwerpunkt wählen. „Deutsche Firmen sind interessiert an jungen und qualifizierten Absolventen“, ermunterte Brotsack auf Englisch und schloss mit den Worten: „Wir sind ein Start-up.“

THD-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Klaus Nitsche hob hervor, „dass der European Campus beim Studieren auf Englisch ein Vorreiter ist“. Dass noch Steine aus dem Weg zu schaffen seien, kommentierte er mit denWorten: „Wir sind
Pioniere, und sie sind Pioniere.“ Auch auf Seite der Dozenten gibt es neue Gesichter. So unterstützt Prof. Dr.-Ing. Stefan Matefi-Tempfli künftig vor Ort den Bereich der Angewandten Naturwissenschaften und das Wirtschaftsingenieurwesen. Bislang lehrte der Wissenschaftler aus Ungarn in Dänemark. Ebenso neu an Bord ist Gastdozent Ibrahim Bader. Der Palästinenser mit jordanischem Pass studierte an der Universität Passau und wird jetzt am Rottaler Campus Seminare zu den Grundlagen derMathematik halten. Zu den 78 Anfängern bei den Wirtschaftsingenieuren zählen elf deutsche Staatsbürger. Damit ist der Anteil ausländischer Studierenden in diesem Bereich besonders hoch. Zu den Neuen gehört Sarior Kabir (25). Der junge Mann aus Bangladesch studierte bislang in Duisburg Elektrotechnik. Da dort über die Hälfte der Veranstaltungen auf Deutsch abgehaltenwurden, entschied er sich, besser nach Pfarrkirchen zu wechseln. Ein Zuhause hat er auch bereits: in der neuen Container-Siedlung an der Peter-Adam-Straße. Studienanfängerin Anastasiia Huskova (27) fand im Altbau des Caritas-Altenheims St. Konrad eine Bleibe. Die junge Frau aus der Ukraine kann neben der Unterrichtssprache Englisch bereits ein bisschen Deutsch und erklärt: „Ich bin hierher gekommen, weil ich von der guten deutschen Bildung profitieren will.“

Nach einem Bachelor in „Behavorial Science“ (Verhaltensforschung) an derUniversität von San Diego will sich der US-Amerikaner Matthew Taylor neu orientieren. Mit einem Abschluss alsWirtschaftsingenieur in Pfarrkirchen
rechnet sich der 34-Jährige aus Kalifornien bessere Berufschancen aus. Für seine Zeit im Rottal mietete er im Zentrum der Stadt ein Zimmer an. Im Rahmen der Fakultät „AngewandteGesundheitswissenschaft“ kann am ECRI bereits zum zweiten Mal der Studiengang Tourismus („International Tourism Management/Health&Medical Tourism“) belegt werden. Dazu wurden 70 Anfänger begrüßt, 24 Plätze sind noch frei. 128 bekannte Gesichter rücken ins dritte Semester vor. Beim Master-Studiengang „Medical Informatics“ stehen 42 Anfängern zwölf Studierende im dritten Semester gegenüber. Unterm Strich ist davon auszugehen, dass sich die Gesamtzahlen noch verändern, wenn das Semester Fahrt aufnimmt. Sowohl eine Reihe später Absagen als auch kurzfristige Nachmeldungen sind wahrscheinlich. Der Begrüßung auf dem Campus folgte am Donnerstagmittag ein Empfang aller bislang eingetroffenen
Erstsemester durch die Stadt im Brauhaus-Saal. Seine guten Wünsche für den Start verband Bürgermeister Wolfgang Beißmann mit dem Hinweis, dass sich der Campus bestens etabliert habe. Was den angespannten Wohnungsmarkt
anbelangt, versprach er auf Deutsch wie Englisch: „Die Stadt unterstützt derzeit verschiedene Investoren.“ Landrat Michael Fahmüller freute sich darüber, „dass die Studienanfänger die kleine Hochschule in Pfarrkirchen gewählt haben“. Seiner Meinung nach gilt vielfach: „Je kleiner die Einrichtung, desto besser die Bildung.“ Prof.Dr.RaimundBrotsack hieß die Studierenden in Vertretung von Campus-Chef Prof. Dr. Horst Kunhardtwillkommen und dachte
bereits an übermorgen, Montag. Dann beginnt nämlich mit dem regulären Lehrbetrieb der Ernst des Lebens. Die Veranstaltung im Brauhaus umrahmte das Klarinetten-Quartett des Trachtenvereins musikalisch. Noch etwas Positives: Zur Freude der Studierenden nahm zu Beginn des Semesters die neue Cafeteria im Erdgeschoss des Hochschulgebäudes im Westen von Pfarrkirchen ihren Betrieb auf.